Tag Archiv für Zeit

Eine neue Vergangenheit sehen

Neben unserem Zukunftsprojekt, welches sich seit 2017 fortlaufend ergänzt (zuletzt 2021), gab es im Hintergrund auch immer wieder Sessions auf die Geschichte der Menschheit. Dort interessierten uns vor allem jene Teile der (Vor)Geschichte, die in der anerkannten Geschichtsschreibung sehr lückenhaft sind, als Mythen gedeutet werden, oder gar völlig unbekannt sind. Sehr beliebte Targets sind dabei „Out of Place“-Artefakte und Ruinenstätten, die bei näherer Betrachtung schwer in das etablierte Geschichtsbild passen. Dank immer älterer Ausgrabungen (z.B. das über 10000 Jahre alte Göbekli Tepe), und interdisziplinärer Betrachtungsweisen alternativer Autoren, bahnt sich langsam ein spürbarer Paradigmenwechsel in der Geschichtsforschung an.

Eine neue Vergangenheit sehen

Eines Tages, wenn viele Daten gesammelt sind, könnte daraus (parallel zum Zukunftsprojekt) ein umfangreiches „Vergangenheitsprojekt“ werden. Bis dahin fehlen jedoch noch viele Sessions mit Ereignisaufklärungen und unzähligen Detailbetrachtungen, um eine halbwegs vertretbare Timeline zu präsentieren. Sowas kann durchaus viele Jahre in Anspruch nehmen, denn es ist ungleich komplexer, als „nur“ die nächsten 100 Jahre der Zukunft grob zu beschreiben, wie wir es in unserem Zukunftsprojekt taten. Und schon dieses zog sich bis jetzt über fünf Jahre hin, da man es nur nebenher auf „Hobbybasis“ machen konnte (inklusive eines Parallelprojektes aus dem Reicher & Stark-Umfeld).

Wenn man sich z.B. vergleichsweise vorstellt, wie komplex allein die Geschichte des 20. Jahrhunderts war, kann man sich ausmalen, welcher Remote Viewing-Aufwand notwendig wäre, um ein vertretbares Bild von (mindestens) mehreren Jahrtausenden zu erhalten. In dieser Analogie müsste man auch davon ausgehen, dass keiner wüsste, was im 20. Jahrhundert passiert ist. Denn es soll ja um teilweise oder gänzlich verlorene Menschheitsgeschichte innerhalb riesiger Zeiträume (zehntausende oder gar hunderttausende von Jahren) gehen. Das ist jedoch wie gesagt ein laufendes Projekt für die ferne RV-Zukunft und viel größere Teams.

Wozu also dieser Artikel? Es soll hier in erster Linie um eine Art „Best of“-Zusammenfassung unserer bisherigen „Archäologie“-Projekte gehen, die noch nicht behandelt wurden. Einige ältere Projekte in dieser Richtung wurden schon detaillierter vorgestellt (Atlantis, Erdställe, Ostsee-Anomalie…), jedoch ist inzwischen vieles hinzugekommen, was bisher nicht in aufbereiteter Form veröffentlicht wurde. Hier soll dazu also ein gewisser Einblick gewährt werden. Vieles davon sind nur sehr fragmentierte, stichprobenartige Eindrücke, die jedoch umso erstaunlicher sind und mit einigen alternativen Theorien in Einklang gehen.

Zuerst jedoch Ehre, wem Ehre gebührt; denn die Idee, Rätsel der Geschichte bzw. archäologische Targets zu viewen, ist keinesfalls neu. Schon Ende der 70er / Anfang der 80er hat die Mobius-Gruppe um Stephan A. Schwartz mediale Methoden eingesetzt (auch Vorstufen des heutigen Remote Viewing), um archäologische Forschungen zu unterstützen. Als Viewer waren dabei u.a. auch frühe Pioniere wie Ingo Swann und Hella Hammid beteiligt. Hier zwei alte Doku-Schätze zu „Deep Quest“ (Suche nach Schiffswracks vor der kalifornischen Küste) und zum „Alexandria Project“ (u.a. mit der Suche nach dem Grab von Alexander dem Großen):

Nun aber endlich zum „Best of“ unserer Projekte. In manchen Fällen handelte es sich um Einzelsessions oder Solos (also ohne Gegenchecks durch andere Viewer), so dass natürlich keine so hohe Verlässlichkeit der Daten oder AUL-„Entschärfung“ garantiert werden kann, wie man es von größeren Projekten mit mehreren Sessions auf ein Target kennt. Gegencheck-Sessions, die diese Ergebnisse bestätigen oder widerlegen, sind natürlich stets willkommen. Quicklinks:


Ägypten:

Große Pyramide: Neuentdeckter Hohlraum (ScanPyramids)
Große Pyramide: Nischen in der Großen Galerie
Große Pyramide: Felsenkammer
Große Pyramide: Vorläufiges Fazit
Senkrechter Schacht auf dem Gizeh-Plateau
Megalithische Steinkiste im Serapeum
Perfekte Steinkiste von Al-Lahun


Südamerika:

Polygonale Mauern von Sacsayhuamán


Asien:

Yonaguni-Monument


Europa:

Todtenbruch-Bunker im Hürtgenwald (Vergleichstarget)

 


Ägypten

 
Gizeh
 

Große Pyramide: Neuentdeckter Hohlraum (ScanPyramids)
 

Wie die Auflistung zeigt, gab es vor allem Sessions auf Ägypten. Denn in kaum einem anderen Gebiet der Welt hat man soviele rätselhafte Ruinen und Artefakte auf relativ engem Raum, wie entlang des Nils. Für besonders viele Schlagzeilen sorgte in den letzten Jahren die Entdeckung zweier neuer Hohlräume durch das ScanPyramids-Projekt im Jahr 2017, welche 2019 durch erneute Scans nochmal bestätigt wurden. Wir nahmen uns den größeren dieser beiden Hohlräume vor, welcher eine ähnliche Größe wie die Große Galerie haben könnte, und oberhalb davon zu liegen scheint. Es gab seit 2018 mehrere Sessions von Viewern darauf, die unterschiedlich stark erfahren sind. Hier die interessantesten und detailliertesten Eindrücke:

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Die ersten, groben Eindrücke des Viewers waren ein eckiger oder quadratischer Raum, welcher jedoch gewisse Abstufungen enthielt.

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Bei einer genaueren Betrachtung fielen dem Viewer auch gerundete Aspekte auf. Ab dem Zeitpunkt kam der Eindruck hinzu, dass es sich um einen „alten Raum“ handelt. Innerhalb dieses Raums bemerkte der Viewer ein auffälliges Objekt, welches wir danach untersuchten:

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Der Viewer bekam Eindrücke eines hochentwickelt wirkenden Objektes, welches dort aufgestellt ist. Beim Zweck des Objektes kamen Eindrücke wie „Treibstoff“, „dickflüssige Substanz (weißlich)“, „wertvoll“, „Einspeisung“, „Energie / Strahlen“ und „Hologramm-Erzeugung“. Der emotionale Eindruck des Viewers dazu war „Heikel“, „Gefährdung von Zyklus“ und „Man sollte nicht rumspielen“. In einer anderen Session wurde dort ebenfalls ein Objekt wahrgenommen, welches teilweise von einer Art Sand bedeckt war:

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Die Funktionseindrücke waren in dem Fall „Energie speichern“, „Spule“, „Kondensator“, „Teilchen drehen“ und „Erkenntnis“, mit dem emotionalen Eindruck „forschungsmäßig“. In diesem Fall sei jedoch angemerkt, dass es sich um eine grobe Solo-Session handelte, und dabei vielleicht das Equipment des ScanPyramids-Teams wahrgenommen wurde. Die sonstigen, räumlichen Eindrücke in dieser Session waren wie gräulicher Schutt und Sand in einem dunklen, länglichen Raum. Es erinnerte an das Innere der niedrigen Entlastungskammern über der Königskammer.

Doch nochmal zurück zu der detaillierteren Session:

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Der Viewer versuchte nun, eine Draufsicht des Raumes zu zeichnen (oben), und bemerkte zugleich, dass der Raum noch mit einem anderen, rundlichen Bereich verbunden ist (unten). Er konnte auch eine Art Ausgang bzw. Zugang wahrnehmen, welcher jedoch von einem Hindernis („schläusenmäßig“) blockiert war. Womöglich ein Blockierstein, wie einst in den heute bekannten Gängen? Vielleicht wäre der Raum durch einen diesen Gang erreichbar, welcher heute oberhalb hinter dem ursprünglichen Eingang der Pyramide vermutet wird, weil ScanPyramids auch dort einen kleinen Hohlraum feststellte.

Am Ende der Session sollte der Viewer nochmal die Gesamtstruktur zeichnen, in dem sich der Raum befindet:

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Dabei kam eine Skizze heraus, welche schon stark an die Pyramide erinnerte. Oberhalb des Raumes tauchten dann noch die Eindrücke „Teleport“ und „Wurmloch“ auf, was natürlich in eine ziemlich abgefahrene Richtung deutete. Wir waren gespannt, was weitere Sessions auf die Große Pyramide ergeben würden.

Schließlich gab es noch eine Session, in welcher der neuentdeckte Hohlraum möglicherweise nochmal sehr detailliert wahrgenommen wurde:

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Der Raum zeigte sich auch hier als kantig und quadratisch, allerdings auch mit abgeschrägten Elementen. Seitlich wurde eine gestufte Struktur wahrgenommen, welche jener aus der Königinnenkammer ähnelt. Dort wurde als ursprüngliche Funktion etwas mit „Resonanz“ wahrgenommen. Weitere Eindrücke waren eine große Menge Sand bzw. weißliches Pulver, welches den Raum teilweise befüllte. Dazu kam der Eindrück, dass es früher eine Art Flüssigkeit gewesen sein könnte. Teilweise in diesem „Sand“ vergraben, zeigte sich wieder ein platziertes Objekt, welches mit dem technischen Objekt aus den anderen beiden Sessions korrelieren könnte.

Ansonsten wurde noch ein enger Ausgang oder Schacht wahrgenommen, welcher teilweise blockiert war, und senkrecht nach unten zu führen schien. Zudem drängte sich dem Viewer noch der Eindruck auf, dass es früher eine Art Lichtquelle an der Decke gab. Es handelte sich jedoch nicht um Feuer oder andere, primitive Leuchtmittel, sondern der Stein an sich schien grell zu leuchten, so als wäre er ein riesiger LED-Kristall. Der Gesamteindruck des Raumes wirkte wie eine Art Reaktionskammer, in der hochtechnologische Vorgänge mit Chemikalien, Energie und Resonanz abliefen. Vielleicht ist der „Sand“ eine vertrockenete bzw. kristallisierte Form einer chemischen Flüssigkeit, die den Raum einst füllte?

Leute, die in alternativen Theorien zu den Pyramiden belesen sind, könnten sich dabei an die Kraftwerk-Theorie des Ingenieurs Christopher Dunn erinnert fühlen:

Interessanterweise sagte später ein Bekannter von Christopher Dunn, als der neue Hohlraum entdeckt wurde, dass dies eine Art notwendige „Vorverstärker“-Kammer („Preamp“) sein könnte, durch welche die Kraftwerk-Theorie überhaupt erst vollständig funktionieren würde. Die Session-Eindrücke deuten jedenfalls zumindest in einigen Aspekten auf eine technische Funktion hin, die mit Energieerzeugung zu tun hat.

In der offiziellen Ägyptologie gibt es hingegen Spekulationen, dass es sich bei diesem neuentdeckten Raum (neben einer weiteren Entlastungskammer oder einfach nur leeren Hohlraum) um die wahre Grabkammer des Cheops handeln könnte, während die bekannte Königskammer nur eine Irreführung für Grabräuber war. Diese Spekulation können wir zumindest in den uns bekannten Sessions auf diesen Raum nicht bestätigen.

 

Große Pyramide: Nischen in der Großen Galerie

 
Ein merkwürdiges Detail in der Großen Galerie sind Nischen, die sich in regelmäßigen Abständen an den Seiten befinden. Offenbar hat dort einst irgendwas drin gestanden, was jedoch inzwischen verschwunden ist. In der Kraftwerk-Theorie gibt es die Vorstellung, dass sich dort spezielle Resonatoren befunden haben könnten, die aus modulierten Schallwellen, welche sich in der Großen Galerie „aufschaukelten“, Energie erzeugen konnten. Eine sehr detaillierte Session auf die Nischen zeigte ebenfalls Geräte, die dort einst installiert waren, und irgendwelche Energiewellen leiteten bzw. weiterverteilten (klicken zum Vergrößern!):

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Die Geräte bestanden aus mehreren Segmenten, welche keramisch wirkten und jeweils unterschiedliche Farben hatten (wahrscheinlich schwarz-gold, weiß und blau). Dabei schien es pro Gerät drei Stützen zu geben, mit denen es in den Nischen verankert war. Diese Stützen hatten auch einen „ableitenden“ Aspekt (Erdung?). Die Geräte selbst waren durch kupferartige Leitungen miteinander verbunden, welche am Ende der Galerie in eine Wand zu münden schienen und weiter nach oben in der Pyramide verliefen.

In der Mitte der Geräte konnte innen eine Art weiße Energie, wie ein starker Lichtstrahl, wahrgenommen werden, welche weitergeleitet wurde. In einer groben Timeline-Bemaßung landete der Viewer ungefähr auf einem Zeitraum von 10000-12000 Jahren vor heute für die ursprüngliche Inbetriebnahme. Ein Zeitraum, der in alternativen Theorien immer wieder als das wahre Alter der Großen Pyramide spekuliert wird.

Noch ein weiterer, visueller Eindruck aus der Session:

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Doch wozu dienten diese Geräte nun eigentlich? Gezielte Abfragen ergaben folgende Eindrücke: „Was darin sammeln“, „dämpfen / puffern“, „in Warteschleife stellen“, „AUL/s: Erinnert an Kondensator“, „zyklieren“, „abdecken“ und „das Innere („Lichtwellen“) schützen“. Weiterhin kamen die Eindrückle „Energieströme aufspreizen“, „wie weiße, kleine Blitze verteilen (verschiedene Pfade)“, „AUL/s: Wie hochenergetische Glasfaser-Verteilerknoten“, „Leitungen / Energieblitze bündeln“ und „von Umgebung isolieren“.

Als Gesamtzweck bzw. Ziel(e) ergaben sich folgende Eindrücke: „Alles in Position und gut gesichert haben“, „weiße Blitzenergie nach oben leiten und verteilen“, „Einzelteile versorgen“ und „Kreislauf schließen“. Der emotionale Eindruck des Viewers lautete schließlich „Tolles Schauspiel mit weißer Energie / Licht“. Das sind wieder mal Eindrücke, die eher an Hochtechnologie aus Science Fiction-Filmen erinnern, statt an ein kultisches Bauwerk einer antiken Zivilisation.

Da aber bereits diverse andere Sessions auf eine technologische Funktionalität der Großen Pyramide hinwiesen, erscheinen diese Eindrücke ebenso legitim, wie traditionelle Ansichten, nach denen es sich bei der Großen Galerie um eine zeremonielle Passage handelte. In den Nischen sollen entsprechend Fackeln, Statuen oder andere Kultgegenstände verankert gewesen sein. Wenn man die Struktur jedoch mit ausschließlich technischen Augen betrachtet, erscheint die Theorie einer zerenmoniellen Passage sogar ziemlich weit hergeholt.

Die Struktur der Großen Galerie erinnert also eher an eine rein pragmatische, technische Funktionalität, als an einen für menschliche Zeremonien gedachter Gang. Manche Ingenieure, die in der großen Pyramide waren, äußerten sich so, dass sie sich eher wie in einem alten, ausgeschlachteten Industriegebäude vorkamen, nicht wie in einem Grab-Monument. Ohne die heutigen Holztreppen und Geländer, oder frühere Leiternischen, die grob in den Stein geschlagen wurden, wäre das Erklimmen der Großen Galerie zudem ein schwieriges Unterfangen. Denn die Neigung ist steiler, als es auf Fotos und Videos wirkt.

In dem Fall ist auch interessant, dass die weniger beachtete Rote Pyramide von Daschur, drei relativ ähnliche Kammern aufweist, die auf seltsame Art miteinander verbunden sind, und ohne Kletterhilfen bzw. die heutigen Treppengerüste garnicht im Ganzen begangen werden könnten. Die Struktur schreit quasi schon nach irgendeiner Art von technischer Funktionalität, statt einfach eine Abfolge zeremonieller Gänge zu sein (wie auch in der Großen Pyramide, ohne jegliche Dekoration):

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Doch auch hier wird in der traditionellen Sichtweise wieder das Argument des Schutzes vor Grabräubern genannt, was die schwere Erreichbarkeit der dritten Kammer betrifft. Wenn Grabräuber es schon bis dort geschafft hätten, würden sie auch alles tun, um zur dritten Kammer empor zu klettern. Darauf deuten auch in den Stein eingeschlagene Kletterstufen (bevor in der heutigen Zeit ein Holzgerüst mit bequemer Treppe errichtet wurde), und erfolglose Bodengrabungen in der dritten Kammer hin.

Schon aus diesen Gründen wären Sessions auf die Funktion der Roten Pyramide hochinteressant, und ob sie vergleichbare, technische Eindrücke zeigen, wie die Sessions aus der Großen Pyramide. Vielleicht kommen wir eines Tages dazu. Nun aber noch eine weitere, hochinteressante Session aus der Großen Pyramide…

 

Große Pyramide: Felsenkammer

 
Die Felsenkammer, manchmal auch „unvollendete Kammer“ genannt, befindet sich unterhalb der Pyramide, und wurde im massiven Felsgestein errichtet. In dieser Kammer befinden sich seltsame Strukturen, welche wie grob behauene, unfertige Objekte aussehen. Offiziell wird u.a. spekuliert, dass es sich um eine unvollendete Grabkammer handelt, da man sich später spontan umentschieden hätte, und die Grabkammern weiter oben bauen wollte. Bei den Strukturen soll es sich folglich um grob angefagene, aber dann aufgegebene Sarkophage handeln. Inzwischen wird diese Deutung jedoch auch in der Ägyptologie in Frage gestellt. Eine sehr detaillierte Session auf eine der Strukturen erbrachte unerwartete Ergebnisse (klicken zum Vergrößern!):

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Zum Zeitpunkt der ersten Benutzung zeigte sich nämlich eine durchaus fertige Struktur, die an eine sauber gearbeitete Granitbox erinnerte. Es gab auch benachbarte Strukturen und irgendein eckiges Loch in der Wand, aber ansonsten wirkte die umgebende Kammer fast so grob aus dem Fels herausgearbeitet, wie man es heute noch sehen kann. Interessanterweise zeigte sich auf der Granitbox eine Art „Indikator“ (keine passiv eingearbeiteten Symbole), welcher irgendwas anzeigte. Oberhalb gab es einen Deckel, womit die Box geöffnet werden konnte.

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Ein Blick ins Innere (Querschnitt) zeigte dem Viewer kupferfarbende Strukturen, welche an Technologie im Steampunk-Stil erinnerten. Insbesondere die spiralförmigen Kupfer-Bestandteile erinnerten jedoch stark an die Selfica-Technologie aus Damanhur, welche ihrerseits wiederum auf Wissen basieren sollen, das angeblich aus Atlantis stammt. Innerhalb der Kupferspiralen lief eine silberne Flüssigkeit, wozu der Eindruck „rotieren und ableiten von Energie“ aufkam. Die Gesamtfunktion der Komponenten hatte damit zu tun, Energien bzw. Frequenzen aufzubereiten, und zum Abruf durch andere Komponenten bereitzuhalten. Es war also Teil eines zusammenhängenden, technischen Systems.

In dieser Session gab es ebenfalls wieder eine grobe Timeline-Bemaßung, wann die Target-Inhalte in ihrem ursprünglichen Zweck erstmals verwendet wurden. Dabei ergab sich wieder ein Zeitraum, welcher länger als 10000 Jahre (vor heute) her ist. Ein interessanter Zusatz in dieser Session waren zwei weitere Skizzen zur Verifikation, die das Zielgebiet nochmal in zwei anderen Zeitperioden zeigten. Nämlich einmal um das Jahr 0 herum und einmal zum Zeitpunkt der Session (2021):

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Um das Jahr 0 herum zeigte sich bereits ein starker Verfall der Strukturen, so als wäre das Gestein im Laufe der Zeit irgendwie geätzt oder geschäumt worden. Dies könnte wiederum durch alkalisches Wasser passiert sein, welches um das Jahr 0 herum noch teilweise in der Felsenkammer stand (es gab zwischenzeitlich offenbar einen Anstieg des Wasserspiegels um 10-20m). Ein Teil der ursprünglichen Steinbox konnte zu dieser Zeit wohl noch unterhalb des Wasserspiegels erkannt werden. Zusätzlich wurde eine Menge Geröll bzw. Schutt wahrgenommen, welcher überall in der Kammer verteilt lag. Zumindest dazu fand sich später eine Art Verifikation, denn auf alten Fotos aus dem Jahre 1910 sieht man sehr viel Schutt in der Felsenkammer (welcher allerdings auch teilweise von neuzeitlichen Sprengungen stammen könnte), bevor sie später freigeräumt wurde:

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Die Eindrücke vom Zeitpunkt der Session, also 2021, ähneln wiederum ziemlich den Formationen, wie man sie heute in der Felsenkammer sieht (inkl. einiger seltsamer Ausstülpungen). Dem Viewer kam es vor, als wäre die Verwitterung seit dem Jahr 0 noch weiter fortgeschritten, wodurch sich eine Art dicke Patina oder Versinterung gebildet hat (ähnlich wie in Tropfsteinhöhlen). Dies wurde durch Feuchtigkeit, Kälte und eventuell Salzablagerungen verursacht.

Dort wo ursprünglich die Steinbox mit technischen Innereien stand, könnte man heute möglicherweise noch einen minimalen, zusammengestauchten Hohlraum finden, in dem sich noch eine Art schwarzes Pulver (als Überreste der metallischen Komponenten) befindet. In dem Fall wäre sicherlich eine Bodenradar-Messung direkt auf den Strukturen interessant. Zudem erkennt man auch heute noch gewisse Meißelspuren an den Seiten, doch es ist in dem Fall nicht klar, ob sie  zu der ursprünglichen Konstruktion gehörten, oder erst später enstanden. Ein Video von UnchartedX u.a. in der Felsenkammer (ab 13m36s):

Wozu diente nun aber die Felsenkammer? Das kam in dieser Einzelsession nicht heraus, da sich nur auf eine Komponente konzentriert wurde. Es gibt jedoch alternative Theorien, dass durch den senkrechten Schacht unterhalb der Felsenkammer (heute verschlossen) Grundwasser hochgepumpt wurde, welches mit der Funktion der Kammer zu tun hatte. Das könnte zumindest den späteren Wasserspiegel erklären, als die Pyramide irgendwann nicht mehr in Benutzung war. Es scheint zumindest inoffizielle Schilderungen von Archäologen zu geben, die selber in dem senkrechten Schacht gewesen sein wollen, und dieser zur Seite abknickte, bis er in einem Versturz oder Grundwasser endete.

 

Große Pyramide: Vorläufiges Fazit

 
Obwohl es bereits einige detaillierte Sessions auf Teilaspekte der Großen Pyramide gab, ist eine vollständige Lüftung ihres Geheimnisses noch nicht gegeben. Zu komplex und exotisch scheinen die Funktionen zu sein, um sie in einen endgültigen Zusammenhang zu bringen. Möglicherweise muss man das Gizeh-Plateau, oder zumindest dessen älteste Bestandteile, als Ganzes betrachten, um Aussagen über eine Gesamtfunktionalität treffen zu können. Das heißt auch, zumindest mögliche Zusammenhänge zwischen allen dort vorhandenen Pyramiden zu untersuchen. Von den tiefen Schächten, unterirdischen Gängen, megalithischen „Tempeln“ und der Sphinx ganz abgesehen. Möglicherweise wäre sogar die Einbeziehung von Pyramiden und Strukturen fernab des Gizeh-Plateaus notwendig.

Es gibt beispielsweise auch Analogien, dass der Aufbau des Gizeh-Plateaus, aber auch gewisser Stätten in Mittel- und Südamerika (wie Teotihuacán oder Sacsayhuamán) an riesige Platinen erinnern, und sie somit vielleicht nicht (nur) zeremoniellen Zwecken dienten. Aus weniger offiziellen Quellen und Anekdoten hört man zumindest immer wieder von seltsamen Funden, die überhaupt nicht zu den klassischen Deutungen passen wollen (so z.B. das Vorhandensein von mit Quecksilber gefüllten Steinkisten in Gängen unter Teotihuacán).

Was können wir also, trotz aller Lücken, zur Großen Pyramide schlussfolgern? Zuerst einmal, dass in keiner einzigen Session die Funktion als Grabmal für ein übersteigertes Herrscher-Ego wahrgenommen wurde. Zumindest jene Sessions, die mir bisher bekannt sind (auch international). Viel mehr war die Große Pyramide ein geniales, technisches Multifunktionsgebäude, welches einen zusammenhängenden, wenn auch sehr komplexen Zweck erahnen lässt. Hier die wichtigsten Eindrücke bzw. vorläufigen Schlussfolgerungen in Stichpunkten:

  • Die Große Pyramide wurde (neben anderen Strukturen) offenbar primär als Reaktion oder in Voraussicht auf eine globale Katastrophe erschaffen.
  • Sie war / ist durch ihre Form und Bauweise massiv genug, um Fluten, Erdbeben, Plasmastürmen und ähnlichen Kataklysmen standhalten zu können. Ein Indiz dafür ist, dass sie heute nach 4500 bzw. gar über 10000 Jahren (je nach zeitlicher Einordnung) immer noch steht.
  • Die geo-elektrische Kraftwerktheorie (siehe Christopher Dunn) scheint insofern zuzutreffen, als dass die Große Pyramide ihre eigene Betriebsenergie autark erzeugen und vielleicht auch drahtlos nach außen verteilen konnte (a’la Tesla-Prinzip).
  • In der Pyramide an sich wurden in noch unbekannter Form Daten gespeichert, die mit Erkenntnissen über die damalige Erde, Klima und Katastrophen (oder deren Vorzeichen) zu tun hatten.
  • Weiterhin wurde eine Art Ausweg bzw. „Lücke“ in Raum und Zeit gesucht, durch die eine Flucht von der damaligen, bedrohten Erde möglich war (Aspekte von Observatorium und Teleportation). Ob das physisch (Flucht durch ein Portal) oder metaphysisch gemeint war (Inkarnationsmöglichkeiten außerhalb der bedrohten Erde), ist noch unklar.
  • Auch wurde sehr deutlich der Aspekt wahrgenommen, dass die Große Pyramide (und evtl. andere Pyramiden) das Bewusstsein der Menschen anheben oder hochhalten sollten. Denn was auch immer für eine Katastrophe im Gange war, schien auch mit einem drohenden Bewusstseinsabsturz der (restlichen) Menschheit einherzugehen.
  • Zur Zeit ihres Betriebes schien die Große Pyramide an sich grell geleuchtet und einen Lichtstrahl nach oben hin abgestrahlt zu haben (was sich witzigerweise in heutigen, architektonischen Pyramiden-Ideen wiederfindet). Der nächtliche Anblick des Gizeh-Plateaus muss grandios gewesen sein, und hatte auch eine entsprechende Signalwirkung auf die Menschen.
  • Spätere Erben der Großen Pyramide (und anderer Strukturen aus der Zeit) wussten durch Eingeweihtenwissen womöglich noch teilweise von ihrer Funktion. Es ging jedoch im Laufe der Jahrtausende verloren oder wurde abergläubisch verklärt. In einer Session auf den Djedi-Schacht kamen abergläubische Aspekte und Ängste der damaligen Menschen zum Vorschein.
  • In manchen Sessions gab es Hinweise, dass auch zur Betriebszeit der Großen Pyramide nur eingeweihte Menschen (oder Wesen) über alles Bescheid wussten, daneben aber noch eine einfache Bevölkerung existierte, für die es ebenso rätselhaft war, wie für uns heute.
  • Die Pharaonengrab-Aussage entstand offenbar erst in vergleichsweise neuerer Zeit (siehe Herodot), oder war eine Cover-Story durch eingeweihte Priester. Auch in alten Texten, vor allem aus dem arabischen Raum, gab es andere Meinungen über die Pyramiden. Der napoleonische bzw. viktorianische Zeitgeist resonierte mit der herrschaftlichen Pharaonengrab-Vorstellung, weshalb sich diese These wohl bis heute im Mainstream hält.

Wie gesagt, um die Gesamtzusammenhänge wirklich zu verstehen und gegenzuchecken, wären viele weitere Sessions auf das gesamte Gizeh-Plateau, oder sogar darüberhinaus notwendig. Wer mal eine moderne, industrielle Anlage als Übungstarget geviewt hat (und sei es auch nur eine Kläranlage), weiß wie aufwendig es sein kann, deren spezifische Funktion(en) herauszufinden. Bei unbekannter bzw. verlorengegangener Technologie wäre das umso schwieriger.

 

Senkrechter Schacht auf dem Gizeh-Plateau

 
Die Große Pyramide ist das bisher mit Abstand meistgeviewte Objekt in Ägypten. Es gab jedoch auch einige interessante Sessions auf ebenso rätselhafte Orte. Wir befinden uns immer noch auf dem Gizeh-Plateu, wollen jetzt aber einen tiefen Blick in einen der rätselhaften Schächte werfen, die relativ unbeachtet auf bzw. unter dem Plateau existieren. Diese Schächte zeichnen sich durch glatt aus dem Fels geschnittene Wände aus und scheinen an die 40m tief zu sein. Sie sind jedoch vermutlich noch tiefer, da sie unten mit Sand und Schutt verfüllt sind. Hier die Ergebnisse (klicken zum Vergrößern!):

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Zuerst sollte das Target in der heutigen Zeit beschrieben werden. Dabei wurde bereits das Ende eines senkrechten Schachtes wahrgenommen („Wie in Grube / Spalte runterblicken“). Der Boden wirkte wie eingestürzt. Darunter zeigten sich Überreste von Gängen die nach links und rechts abgingen, aber zumindest unterhalb des Schachtes mit Trümmern und Sand verfüllt waren:

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Die Themen waren dabei „in Einsturz schauen“, „Trümmerhaufen für undurchdringlich halten“ und „sich fragen, was da ursprünglich war (spez. Trümmer)“. Das Ganze machte den Eindruck einer Schotter- bzw. Müllgrube, die sich im Laufe der Zeit auf natürliche Weise verfüllt hat. Dabei schienen auch irgendwelche „Platten“ nachgerutscht zu sein. Das seitlich Gänge weitergehen, ist von oben nicht zu erkennen, wird aber von alternativen Forschern stark angenommen.

Nun sollte der Schacht natürlich auch zu seiner aktiven Zeit wahrgenommen werden, genauer gesagt zum Zeitpunkt der ersten Benutzung nach seiner Fertigstellung. Es zeigte sich ein deutlich edleres Bild:

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Die Umgebung des Schachtes war mit Platten ausgelegt, die bläulich und poliert wirkten. Neben Funktionalität wurde also auch Wert auf eine gewisse Ästhetik gelegt. Dann wurde eine Art Wasserlauf wahrgenommen, welcher entweder von oben in die Schacht floss, oder sich weiter unten befand. Das sollte auf der nächsten Seite nochmal im Detail angeschaut werden. Die Themen und Funktionen wurden hier bereits sehr interessant: „Schöpfen, wie klares Wasser“ (führte zu dem AUL/s „Wie Brunnen“), „Wasser unterirdisch kanalisieren“, „rein und klar“ und „verteilen, bewässern“.

Man denkt natürlich zuerst an ein unterirdisches Bewässerungssystem oder eine Kanalisation, vielleicht ähnlich wie im alten Rom. Allerdings kamen noch weitere, spezieller wirkendere Aspekte hinzu: „Flüssigkeit reinfließen lassen“, „kühlen“, „verteilen“, „Säulen im Untergrund kühlen“ und „Struktur umfließen“. Sollte es also doch mehr sein, als nur ein einfaches (wenn auch ästhetisch ansprechendes) Kanalisationssystem? Es ging also nochmal tief in den Schacht hinein, um herauszufinden, was sich dort unterirdisch zeigen würde:

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Zuerst wurde eine sehr schön konstruierte Gewölbestruktur wahrgenommen. Von einer Rinne floß Wasser hinab, welches sich unten in mehrere Richtungen verteilte. Dabei gab es auch eine Drehbewegung, die evtl. durch eine mechanische Komponente erzeugt wurde. Seltsam wurden dann jedoch wieder die thematischen und funktionellen Eindrücke: „Verteilen“, „erhitzen“, „Energie in Mitte zusammenführen“, „bündeln“, „Reaktor / Ofen“, „experimentell“ und „Energie fokussieren mit Flüssigkeit“.

Hatte dieses unterirdische Bewässerungssystem vielleicht etwas mit der Kühlung technischer Komponenten zu tun? Die Ausdrücke „Reaktor / Ofen“ könnten natürlich schon stark interpretiert sein, aber es schien auf jeden Fall über ein normales Bewässerungssystem bzw. Kanalisation hinauszugehen. Zumal die Reinheit des Wassers ein wichtiger Punkt war. Der genaue Zweck blieb jedenfalls unverständlich, weshalb man sich wohl auch hier irgendwann auf einen Gesamtzusammenhang konzentrieren muss, statt nur einzelne Aspekte des Gizeh-Plateaus zu viewen.

Von dieser Session blieb vor allem der ästhetische Eindruck hängen, welcher wohl vor vielen Jahrtausenden dort existierte. Neben pragmatischer, möglicherweise technischer Funktionalitäten, schien Ästhetik (verkleidete Wände, Bodenplatten, Umhüllungen etc…) also auch einen gewissen Stellenwert zu haben. Es ist gut vorstellbar, dass solche Komponenten, wenn sie nicht völlig dem Zahn der Zeit zum Opfer fielen, schon lange rausgerissen und in anderen Strukturen verbaut wurden. Bekannt ist das ja z.B. von den äußeren Hüllen der Pyramiden, welche später in Kairo verbaut wurden.

 

Megalithische Steinkiste im Serapeum

 
Immer noch in Ägypten, aber ein gutes Stück südöstlich des Gizeh-Plateaus, findet sich das unterirdische Serapeum in Sakkara. Dabei handelt es sich um ein großes Gangsystem, welches über tiefergelegte Nischen verfügt, in denen sich riesige, schwere Steinkisten befinden. Offiziell als Sarkophage für heilige Stiermumien gedeutet (weil man in einem Gangsystem nebenan Stiermumien fand, die sich meines Wissens nach allerdings nicht in solchen Kisten befanden), wären diese Objekte selbst heute noch eine große und kostspielige Herausforderung in der Fertigung.

Einige Aspekte dieser Steinkisten erscheinen sogar unmöglich mit heutiger Bautechnik. So wüsste man z.B. nicht, wie man das Innere der Kisten so perfekt aushöhlen könnte, ohne die sie dabei aus mehreren Steinplatten zusammenzubauen. Allerdings ist hier alles aus einem Stück erschaffen und glatt poliert worden. Es gibt auch einige unfertige Kisten, die wie Rohlinge wirken. Diese stehen teilweise mitten im Gang, so als hätte man den Ort vorläufig verlassen müssen, bzw. die Arbeit an den Kisten aus irgendeinem anderen Grund abrupt beendet.

Auf manchen der fertigen Kisten gibt es auch Hieroglyphen, die jedoch vergleichsweise schlampig hineingekratzt worden sind. Teilweise rutschten die Meißel sogar an den harten, politerten Oberflächen ab, so dass Linien unterbrochen sind. An einer Stelle gibt es anscheinend sogar eine leere Kartusche, so als wollte jemand die Kisten zum Verkauf anbieten, und erst dann den Namen des Besitzers einmeißeln. Dazu kam es jedoch nicht. Offenbar hat man es bei den Kisten selbst, und dem groben Gemeißel, mit zwei völlig unterschiedlichen Technologiestufen bzw. Zeitperioden zu tun.

Spannend ist auch noch, dass sämtliche Steinkisten leer gewesen sein sollen, als man sie im 19. Jahrhundert untersuchte. Bei allen bis auf einer Kiste waren die Deckel geöffnet. Die geschlossene Kiste wurde gewaltsam aufgesprengt, jedoch fand man darin garnichts vor. Eine Geschichte, dass man dort Asphalt und zerhackte Tierknochen gefunden hätte, scheint sich inzwischen als Irrtum bzw. Verwechselung herausgestellt zu haben. Wie es auch immer gewesen sein mag; so wie man die Kisten vorfand, stand man vor einem Rätsel. Eine Session sollte den ursprünglichen Zweck dieser Kisten, oder zumindest einer davon, klären (klicken zum Vergrößern!):

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Eine kantige, bearbeitete Steinstruktur, die in einem Innenraum oder Gewöble stand, wurde schon ziemlich früh in der Session wahrgenommen. Seltsam war dabei, dass das Gewölbe nach außen hin zum Tageslicht (mit blauem Himmel) offen zu sein schien, was ja heute nicht mehr so ist. Von der Atmosphäre her war es, als würde man aus einer dunklen Bahnhofshalle nach draußen schauen.

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Auch die ersten Ts (anfassbare Dinge) und ITs (konzeptionelle Aspekte) waren spannend: „Kiste“, „Tunnel“, „heller Außenbereich“, „rangieren“, „zu sich rufen“, „etwas schnell und hektisch rausschaffen“, „Das muss hier weg!“, „Energie / Druck aufbauen“, „beben“ und irgendwas mit „fliegen“. Es handelte sich also scheinbar um eine hektische, zeitkritische Situation, bei der auch irgendwas rangiert wurde (die Kisten?). Energetische bzw. technische Aspekte tauchten auch auf. Etwas aufschlussreicher wurde es dann in der thematischen und funktionellen Detailbetrachtung:

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Es tauchten zuerst Eindrücke wie „herbei holen“ und „ausfliegen“ auf. So als hätte man dort über Fluggeräte verfügt. Weiterhin gab es den Aspekt „Frachtkisten“, was sich aber nicht unbedingt auf die Steinkiste bezogen haben muss. Dann konkretisierten sich katastrophenartige Eindrücke und Fluchtbestrebungen: „Ort verlassen“, „Flutwelle oder sowas wie Sturm rückt an“ (war am Horizont als weißlich-wolkige Welle wahrnehmbar).

Weitere technische und visuelle Details waren „technisch programmiert“, „viel Schwarz“ und „erinnert an Imperium-Style“ (ähnlich wie aus Star Wars). Zudem gab es Beifänge wie „Pflanzen“, „Büsche“, „Wind“, „wehen“ und „Leben sichern“. Vielleicht wurden auch Pflanzen in Sicherheit gebracht. Schließlich endete die Abfrage mit den Eindrücken „Abschied“ und „Ort nicht mehr passend“, was ein Katastrophenszenario weiter unterstrich.

Um das weiter auszuführen, wurden nochmal die „Ziele im Gesamtzusammenhang“ bezüglich der Situation im Zielgebiet abgefragt: „Ausfuhr, ausfliegen“, „wurde angeordnet“, „Gefahr“, „Welle entkommen“, „wie durch Explosion (entstanden), weiß, rauchig“, „Siedler evakuieren“, „Menschen von Außerhalb“, „retten, was zu retten ist“, „etwas zurückgelassenes sichern / eingraben“ (die Steinkisten im Serapeum?) und „Turbine / Generator“.

Es deutete also alles darauf, dass hier eine Evakuierung durch eine hochtechnologische Kultur stattfand, weil eine Katastrophe anrollte, die bereits am Horizont sichtbar war. Was nicht rechtzeitig evakuiert werden konnte, wurde zurückgelassen und eingegraben. Dazu zählten vermutlich auch die Steinkisten im Serapeum. Das würde zumindest die unfertigen und teilweise geöffneten Kisten erklären, so als hätte man noch schnell etwas entnommen, oder sie noch garnicht (mit was auch immer) bestückt gehabt.

Um nun doch noch die ursprüngliche Funktion der geviewten Steinkiste aufzudecken, gab es nochmal eine gezielte Bewegungsanweisung darauf:

rv_serapeum_steinkiste_04

Es wurde deutlich eine teilweise im Erdboden eingebrabene Steinkiste wahrgenommen, auch wenn die Form des Deckels möglicherweise nicht ganz getroffen wurde. Innerhalb der Steinkiste gab es jedoch ein langes, zylindisches Objekt, welches mit irgendeinem anderen Objekt abseits der Steinkiste interagierte. Der Zweck davon war offenbar, Energie zu erzeugen und dann drahtlos nach außen hin zu verteilen (man fühlt sich abermals an das Tesla-Prinzip erinnert). Denn die zweite Komponente, die mit der Steinkiste im Zusammenhang stand, besaß oben eine Art Antenne oder Emitter.

Interessanterweise gibt es heute im Serapeum mindestens einen eingestürzten Gang hinter einer der Kisten, welcher noch ausgegraben werden müsste. Des Weiteren sind große Teile des Gangsystems immer noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Leute, die mit Sondergenehmigungen bzw. Kontakten zu Personen mit dem richtigen Schlüssel dort reinkamen, sahen weitere, teils beschädigte Gänge mit großen Steinkisten, die auch teilweise unfertig wirkten. Vielleicht werden diese Teile des Serapeums auch irgendwann öffentlich zugänglich sein. Eine grobe Timeline-Bemaßung kam übrigens wieder auf den Zeitraum von 10000-12000 Jahren vor unserer Zeit.

Was könnte man aus dieser Einzelsession schlussfolgern? Wenn wir ein bisschen die Fantasie spielen lassen, und Hochtechnologie voraussetzen, könnte es sich bei der Anlage um eine noch nicht ganz fertiggestellte Energie-Tankstelle gehandelt haben, an der z.B. Fluggeräte drahtlos aufgeladen wurden. Das ist natürlich rein spekulativ, aber zumindest ein Katastrophenszenario mit Not-Evakuierung, scheint sich allmählich in der unbekannten Vorgeschichte heraus zu kristallisieren. Eine spätere Weiternutzung des Serapeums hat es wohl eindeutig gegeben, zumindest was eine parallele Tunnel-Galerie mit den heiligen Stiermumien betrifft.

 

Perfekte Steinkiste von Al-Lahun

 
Ein ebenfalls wenig bekanntes Artefakt ist die perfekte Steinkiste von Al-Lahun. Dabei handelt es sich um eine Granitkiste, die als das präziseste Steinobjekt des alten Ägyptens gilt. Ein hervorragendes Video von UnchartedX beschäftigte sich eingehend damit:

Welche Eindrücke dazu konnte Remote Viewing liefern? Da es sich um eine Solo Pool-Session mit einem vorgefertigten Standardablauf handelte, wurde leider nicht auf die eigentliche Konstruktion des Objektes eingegangen. Die ursprüngliche Funktion erschien jedoch ebenso erstaunlich und unerwartet:

rv_al-lahun_01

Der erste, zeitmäßig noch unbestimmte Eindruck, zeigte bereits ein kistenförmiges Objekt, welches von künstlichem Licht beleuchtet wurde. Daneben tauchte ein gebogener Tunneldurchgang auf, welcher in größerer Entfernung zum Tageslicht führte:

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Dann folgte (laut Solo-Vorgabe) eine Bewegungsanweisung auf den Zeitpunkt der verwendeten Aufnahme (entnommen aus dem UnchartedX-Video). Hier präzisierte sich die Wahrnehmung einer Steinkiste stark, auch wenn die Form nicht perfekt wahrgenommen wurde. Exakte Geometrien sind im Remote Viewing aber ohnehin eine Sache für sich:

rv_al-lahun_03

Eindeutig wurde es bei den Themen bzw. Funktionen zum Zeitpunkt der Aufnahme: „Begutachten“, „intellektuell“, „sich fragen, untersuchen“, „Details ergründen“, „AUL/s: Wie Museum“, „Strahlt was ab von innen“, „thermische Wellen“, „heiße Luft“ und „vermessen“. Das scheint ziemlich präzise die Vorgänge aus dem Video mit den anwesenden Personen zu beschreiben. Die besagte „Abstrahlung“ des Objektes könnte dabei lediglich ein Wärmestau sein, ohne tiefere Bedeutung. Das AUL „Sarkophag“ drängte sich bei der Form und den thematischen Inhalten schnell auf.

Im nächsten Schritt ging es wieder zum Zeitpunkt der ersten Benutzung nach Fertigstellung des Objektes:

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Damals schien die Steinkiste größtenteils im Boden eingegraben gewesen zu sein. Eine Parallele zu der Wahrnehmung im Serapeum kommt in den Sinn. Heute fällt an der Steinkiste auf, dass der Boden etwas geneigt ist, was in Anbetracht der restlichen Präzision wohl mit voller Absicht geschehen sein dürfte. Vielleicht geht es untendrunter noch weiter? Das müsste man wohl genauer vor Ort untersuchen

Interessant wurde es in der Vergangenheit natürlich wieder bei den Themen und Funktionen: „Resonieren, vibrieren“, „schneiden“, „wie Werkmaschine“, „verengen“, „Geröll / Sand oben in Vertiefung geben und cremig verflüssigen“, „bauen“, „Paste anrühren“, „auftragen, beige“, „EI: (Die) haben Freude dabei“, „streichen, glasieren“ und „Glanz-Finish geben“. Das sind natürlich mitnichten Eindrücke, die zu einem Sarkophag passen würden. Es sei denn, hier wurden Eindrücke der Konstruktion der Steinkiste selbst wahrgenommen.

Dies schien durch die weiteren Eindrücken jedoch widerlegt zu werden: „Endprodukt ausleiten“, „beige Paste“, „Mörtel / Geopolymer“, „verfüllen“, „Zeug wird bombenfest“, und „beige, rau“. Es wirkte also so, als wenn diese Bausubstanz aus der Steinkiste herauskommt, nachdem sie darin „angerührt“ wurde. Auch wirkte die Kiste zu dem Zeitpunkt viel enger, so als wäre noch eine Art Aufsatz darauf oder darin gewesen. In diese Verengung wurden die Rohstoffe hineingegeben und irgendwie zu der genannten Paste verarbeitet. Die Kiste war vermutlich so tief im Boden verankert, weil sie während des Verarbeitungsprozesses stark vibrierte.

Um das in der Session nochmal zu vertiefen, wurde der Prozess weiterverfolgt. Hierzu ergaben sich folgende Eindrücke:

rv_al-lahun_05

Die Bausubstanz aus der Steinkiste wurde irgendwie durch gewundene und teils auch abschüssige Tunnel heraustransportiert. Das Ziel war eine Art Bauplatz, auf dem große Mauerblöcke aufgeschichtet wurden. Ob die Blöcke nun aus dieser Paste entstanden, oder diese nur ein Mörtel war, konnte nicht mehr genau festgestellt werden.

Ungewöhnlich zeigte sich noch die emotionale Atmosphäre, denn alle Beteiligten an dem Bauprojekt schienen gut drauf und entspannt zu sein. In dieser Session wurde auch wieder eine grobe Timeline-Bemaßung angewendet, die auf eine Zeit von ca. 7000 v. Chr. (also ca. 9000 Jahre vor heute) landete. Etwas jünger, als der berüchtigte Zeitraum von 10000 bis 12000 Jahren vor heute, aber dennoch mit Hochtechnologie. Glücklicherweise erhielt diese Session am Ende noch eine genaue Zusammenfassung:

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Für den Zeitpunkt T1 (also zum Zeitpunkt der Aufnahme aus dem Video) wurde folgendes sehr treffend zusammengefasst:

„Ein kantiges, glattes Objekt in heller Färbung (rötlich-weiß) steht herum. Möglicherweise aus poliertem Stein. Interessierte Leute begutachten es und versuchen, intellektuell daraus schlau zu werden. Das Objekt strahlt diffus sowas wie warme Luft / thermische Wellen nach oben ab.“

Die Zusammenfassung für Zeitpunkt T2 (erste Benutzung nach Fertigstellung der Steinkiste) passte sich plausibel ein:

„Bei TX wirkte das Objekt rötlicher (vermutlich sauberer bzw. weniger verwittert) und wie zu 3/4 im Boden eingefasst. Es schien stark zu vibrieren, so als wäre ein Motor im Spiel. Oben war eine schlitzartige, abschüssige Vertiefung, in der Steine / Geröll / Sand hereinkam, was dann zu einer Paste verflüssigt wurde. Das wurde dann eie Rampe hinab zu einem Bauplatz gebracht. Ein langer, dunkler Tunnel könnte auch dazwischen (gewesen) sein. Am Bauplatz verbaute man damit große, beige Blöcke, oder trug es als Mörtel / Politur auf.“

Insgesamt wirkte die Steinkiste von Al-Lahun also wie ein Gefäß oder Teil einer Baumaschine, um Rohstoffe zu einer Art Baupaste zu verflüssigen. Was mit den Maschinenteilen passiert ist, und wo der Bauplatz gewesen sein soll, ging aus dieser Session nicht hervor. Sollte die Timeline von ca. 9000 Jahren vor heute jedoch stimmen, kann in dieser Zeit sehr viel passiert sein. Von Weiterverwertung, über Plünderungen, bis hin zur kompletten Verwitterung metallischer Bestandteile. Umso erstaunlicher, wie gut diese präzise Steinkiste bis heute erhalten ist, und noch fast neuwertig wirkt.

Auch das wahrgenommene Tunnelsystem, durch das damals laut Session der fertige Baustoff abtransportiert wurde, scheint heute noch erhalten zu sein (inkl. abschüssigem Teil). Vielleicht erklärt sich dadurch auch das merkwürdige Layout der Anlage, die als eine Art Produktionsstrecke mehr Sinn machen könnte, als eine Grabkammer. Obwohl das zugegebenermaßen ebenfalls weit hergeholt klingen mag.

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Jedenfalls eine ziemlich gut getroffene Session (auch wieder im heutigen, verifizierbaren Aspekt), die zeigt, dass auch weniger bekannte Artefakte eine interessante Geschichte und ursprüngliche Funktion gehabt haben können. Damit verlassen wir auch den ägyptischen Bereich, auf den bisher mit Abstand die meisten Sessions durchgeführt wurden.
 


Südamerika

 
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Polygonale Mauern von Sacsayhuamán

 
Wenige alte Strukturen auf der Welt sind von der Bautechnik her so rätselhaft, wie die enormen, polygonalen Mauern von Sacsayhuamán. Riesige Steine in nicht-einheitlicher Form, die dort nahtlos und erdbebensicher aufeinander passen.

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Doch wie wurden diese Mauern so nahtlos erschaffen, und wozu diente die Anlage einst? Zur Herstellungsart der Mauern zeigte sich in einer Session folgendes Ergebnis:

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Zuerst lief eine Art halbflüssige, kalte Paste an einem Gerüst herunter. Diese wurde in die gewünschten Formen gegossen, so dass alles nahtlos ineinander passte. Anscheinend eine vergessene Methode, um eine Art Beton bzw. Geopolymer herzustellen. Es gibt auch Legenden, nach denen dort einst eine Pflanze existierte, die Gestein weich machen konnte. Diese Pflanze soll aber seit langer Zeit ausgestorben sein.

Spannenderweise gibt es ähnliche Strukturen in Ägypten, inkl. seltsamer „Nasen“, so als wäre dort das weiche Gestein aus der Form getrennt worden. Zu sehen ist das z.B. bei den übriggebliebenen Abdecksteinen der Mykerinos-Pyramide auf dem Gizeh-Plateau. Diese Geopolymer-Technologie schien damals also interkontinental verbreitet zu sein, auch wenn man damit nicht alle Megalith-Strukturen erklären kann. Denn manche Megalith-Blöcke sind eindeutig aus Steinbrüchen herausgeschnitten worden, wenn auch extrem präzise.

Kommen wir nun aber zur einstigen Funktion von Sacsayhuamán, bzw. genauer gesagt, der polygonalen Mauern. Auch dazu förderte eine Session Erstaunliches zutage:

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Hierbei gab es ausschließlich Eindrücke aus der Zeit der ersten Benutzung, weil der gegenwärtige Zeitpunkt in der Session leider vergessen wurde. Somit fehlt eine gewisse Verifikation, allerdings kamen dennoch Eindrücke eines gewaltigen Mauerwerks durch:

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Vereinfacht gesagt schien es so, als würden sich Menschen unterhalb der Mauer (die auch viel höher als heute erschien) versammeln. Die Mauer an sich leuchtete dann an bestimmten Punkten auf, woraufhin den Menschen Geschichten erzählt wurden. Die Wand sprach also quasi zu den versammelten Menschen. Ob das akustisch, oder auf andere Weise ging, war nicht ganz klar. Jeder leuchtende Punkt schien andere Geschichten zu beinhalten.

Die Roh-Eindrücke lauteten „informieren“, „bewahren“, „Wissen“, „Intelligenz“, „Erbe“, „Monument“, „hinterlassen für spätere Menschen“ und „Erbauer verlassen Ort“. Weitere Funktionseindrücke lauteten „leuchten“, „bewegte Lichter“, „Geschichte erzählen“, „es spricht zu Menschen“, „wie Lichtmodule mit Geschichten“ und „Legenden / Sammlung“. Einige Themen-Aspekte der Geschichten hatten mit „Göttern“ und „längst vergangenen Imperien“ zu tun. Hinter der Mauer schien sich eine unbekannte Technologie zu verbergen, die mit Kristallen und Objekten zu tun hatte, welche Licht und Energie beinhalteten. Der Begriff „Datenmodule“ kam in den Sinn.

Interessant wäre in der Hinsicht, ob davon heute nochwas übrig ist, oder ob entsprechende Artefakte schon bei Grabungen entfernt wurden (vielleicht auch schon vor Jahrtausenden). An den heutigen, polygonalen Mauerresten findet man nämlich auch primitivere Reperaturversuche mit kleineren, groben Steinen und Mörtel, die wahrscheinlich von späteren Kulturen durchgeführt wurden. Der Ort schien also auf jeden Fall immer noch eine große Bedeutung zu haben, auch wenn er zu dem Zeitpunkt schon funktionsunfähig gewesen sein könnte.

Zum Abschluss gab es nochmal eine Bewegungsanweisung, um das Areal zum damaligen Zeitpunkt von oberhalb zu betrachten. Im Vordergrund waren die polygonalen Mauersteine zu erahnen („komplex, rund und schwer eingefasst“), und darüber einer der leuchtenden Bereiche, die zu den Leuten sprachen. Im Hintergrund zeigte sich hingegen eine felsige, eher natürliche Umgebung:

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Die pauschale Timeline-Bemaßung landete hier auf einen Zeitraum von ca. 7000-8000 Jahren v. Chr., also 9000-10000 Jahren vor heute. Wenn wir von einem Kataklysmus ausgehen, der die Erde wenige tausend Jahre zuvor erschüttert haben könnte (siehe Ägypten-Sessions), wäre es denkbar, dass mächtige Wesen oder Überlebende einer Hochkultur dieses „interaktive Denkmal“ für die Nachwelt errichtet haben. Vielleicht hatte es sogar eine Schulungsfunktion für nachfolgende Kulturen. Allerdings muss die Anlage dann irgendwann so sehr beschädigt worden sein, dass sie ihre Funktionalität verlor. Oder wir wissen heute nicht mehr, wie man sie aktiviert bzw. wahrnimmt.

Am Ende der Session gab es noch eine kurze Zusammenfassung:

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Transkribiert: „Struktur ist aktiv. Teile leuchten (wie Datenmodule). Eine Öffnung oben erzählt Menschen unten Geschichten. Wie Sammlung von Legenden / vergessene Ereignisse in grauer Vorzeit. Ursprüngliche Erbauer scheinen Ort zu verlassen. Insgesamt wirkt es wie ein sprechendes Monument. AI: „Wächter (oder Hüter) der Ewigkeit-Vibe (aus Star Trek)

Wer weiß, welche Wissensschätze noch in uralten Anlagen verborgen liegen, die entweder zu schwer beschädigt sind, vertuscht wurden, oder von denen wir einfach nicht mehr wissen, wie man sie abruft. Man hört ja immer wieder Anekdoten, dass z.B. in unterirdischen Anlagen in Ägypten seltsame, zylindrische Objekte gefunden wurden, die wie aus Kunststoff wirkten. Vielleicht uralte Datenträger? Mehr als Anekdoten waren es bisher jedoch nicht, oder man muss die richtigen Leute kennen.

 


Asien

 
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Yonaguni-Monument

 
Das Yonaguni-Monument ist eine rätselhafte Unterwasser-Formation, die in den letzten Jahren immer bekannter wurde. Von der Tiefe her ist sie leicht durch Sporttaucher oder Schnorchler mit langem Atem betauchbar. Die Formation wird aufgrund ihrer künstlich wirkenden Aspekte kontrovers diskutiert: Während die eine Seite darin nur eine geologische Laune der Natur sieht, deuten es Andere als uralte Ruine, die aufgrund des Wasserspiegels schon vor dem Ende der letzten Eiszeit versunken sein muss.

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Eine sehr frühe Session (aus dem Jahr 2011 oder 2012) deutete bereits darauf hin, dass die Struktur an sich künstlich ist:

Yonaguni-Monument

Allerdings hielt sich unsere Erfahrung damals noch sehr in Grenzen, weshalb die Zeit für eine neue Session reif war. Auch hier zielte das Target wieder auf die ursprüngliche Funktion bzw. die Entstehung der Formation ab. Die ersten Eindrücke wirkten eindeutig künstlich und strukturierter, als das heutige Erscheinungsbild:

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Es schien sogar eine längliche Struktur mit spiralförmiger Bewegung zu geben. Daneben wurden komplexe, künstliche Aussparungen wahrgenommen. Die kantige Struktur der heutigen Formation war auch hier schon zu merken. Danach ging es um die Detaildaten:

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Es tauchten zuerst Eindrücke auf, die mit „waschen“ und „aufbereiten“ zu tun hatten. Es ging um ein „zähflüssiges Zeug mit starker, chemischer Reaktion“. Weiterhin gab es Eindrücke wie „Oberfläche ätzen bzw. porös machen“, „eine dichte Paste erzeugen“, „auftragen“, „AUL/s: Wie Zahnpasta“, „der Länge nach verlegen“ und „mehrere Spuren“.

Als genaue Funktion zeigte sich eine weiße Paste, die aus irgendeiner Öffnung gedrückt wird. Diese diente zum „aufbauen“, „mörteln“, „festigen“, „verkleben“, „Stücke abschneiden“ und „Lage um Lage auftragen“. Die Ziele dieses Vorgangs lauteten „stabil machen“, „Zusammenhalt (materiell)“, „hell machen (wie weißes Putz-Material)“, „Linien / „Würste“ verlegen“, „Wand erstellen / festigen“ und „es fertigstellen“.

Auch auf die Gefahr hin, dass es hier wieder um die Herstellung irgendeiner exotischen, prähistorischen „Baupaste“ geht; es erinnerte an die Bauweise, die man auch bei ersten Prototypen von 3D-gedruckten Häusern sieht. Doch was hat das mit dem Yonaguni-Monument zu tun? Das sollte auf der nächsten Seite klarer werden, wo das Szenario per Bewegungsanweisung überblickt wurde:

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Es tauchte ein massiver, felsiger Untergrund auf, aus welchem von irgendeiner schwebenden Maschine kantige Ecken herausgeschnitten wurden. Die Maschine wirkte automatisiert und hatte zangenartige Werkzeuge an der Unterseite, die durch ihre „aufklaubende“ Bewegung an Krabbenscheren erinnerten. Sobald das abgeschnittene Felsmaterial in die Maschine gelangte, wurde es dort zu besagter Paste umgewandelt und an einem Ort in der Nähe aufgetragen. Das Ganze hatte die Atmosphäre einer Großbaustelle, und war eher eine nüchtern-pragmatische Angelegenheit.

Demnach schien das Yonaguni-Monument am ehesten ein prähistorischer Steinbruch zu sein, welcher mit hochtechnologischen Baumaschinen abgetragen wurde. Die Timeline-Bemaßung bewegte sich hier im Bereich von 13000 bis 14000 Jahren vor heute. Es wäre also gut möglich, dass das Zielgebiet zu dieser Zeit noch nicht unter Wasser lag. Wobei es unklar blieb, ob die Baumaschinen in der Luft oder unter Wasser schwebten. Spuren, die auf riesige, präzise Schnitte hindeuten, könnte man jedenfalls noch heute in die Formation hineindeuten. Vor allem hier:

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Wobei es natürlich auch in der Natur manchmal ziemlich künstlich wirkende Formationen geben kann. Man denke z.B. an vulkanische Basaltsäulen, die eine sehr symmetrische, mehreckige Struktur besitzen.

Ein weiteres, kleines Verifikationsindiz könnte eine auffällige Geröllanhäufung sein, welche seitlich von der ausgeschnittenen Steinbruchbereiche wahrgenommen wurde. So etwas ist auch heute noch seitlich neben dem Yonaguni-Monument vorzufinden:

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In manchen Tauchvideos und 3D-Modellen der Formation ist dieser Bereich noch besser zu erkennen. Vielleicht war es der „Abraum“ von den damaligen Steinbruch-Arbeiten. Wobei das meiste Material offenbar dazu genutzt wurde, die ominöse Baupaste herzustellen. Geopolymer-Pasten scheinen den Sessions nach wohl sehr gerne genutzt worden zu sein, und die heutige 3D-Drucker-Technologie entwickelt sich ja in eine ähnliche Richtung für Bauvorhaben. Wir dürfen also gespannt sein, welche Innovationen uns dazu in den nächsten Jahren erwarten.

 


Europa

 
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Todtenbruch-Bunker im Hürtgenwald (Vergleichstarget)

 
Bei all den abgefahrenen Ergebnissen darf man zurecht fragen: Wie verlässlich sind solche Sessions? Vor allem wenn einige davon nur Einzelsessions waren? Gerade im visuellen Bereich darf man von Remote Viewing keine hundertprozentige Perfektion erwarten, auch wenn man einige der hier geviewten Orte in ihrer heutigen Form noch grob wiedererkennen kann. Um einen Vergleich zu haben, wie es sich mit deutlich jüngeren Ruinen verhält, gab es ein entsprechendes Vergleichstarget im Target-Pool:

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Es handelte sich dabei um eine Bunkerruine aus dem Zweiten Weltkrieg, die sich im Moorgebiet „Todtenbruch“ des Hürtgenwaldes befindet. Dieser Bunker wurde, wie die meisten anderen auch, nach der Eroberung gesprengt. Durch ihre massive Stahlbeton-Bauweise blieben jedoch, trotz enormen Sprengmitteleinsatzes, große Trümmerstücke bzw. ganze Strukturen zurück. Schauen wir also, wie sich dieses Target in einer Session zeigte:

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Der erste, detaillierte Eindruck zum Zeitpunkt der Aufnahme (in dem Fall April 2021) zeigte massive, kantige Steinstrukturen. Diese wurden als „schützend“ wahrgenommen. In den Themen und Funktionen zeigten sich die Eindrücke „blockierend“, „imponierend“, „Wozu brauchte man das?“, „spekulieren“ und „gehört irgendwie dazu“. Weiterhin kamen „heben“, „öffnen“, „auseinandernehmen“, „reingucken“, „wieder verschließen“, „ruhen lassen und wieder weggehen“, „wie einmal angehoben“ und „reingeschaut, dann Ort wieder verlassen / abhaken“.

Bis auf den Aspekt, das dort was angehoben würde (ist mir nicht bekannt), passen die Eindrücke zu dem typischen Gefühl in der Situation, wenn man als Spaziergänger an dem Bunker vorbeigeht. Man fragt sich, was die genauere Funktion dieses speziellen Bunkers war, und ob man noch etwas innendrin erkennen kann. Da die Möglichkeiten der Erkundung begrenzt sind, ohne im Moor nass zu werden, geht man schließlich weiter und hakt es ab. Insbesondere in jener Situation, da es noch winterlich und stark verschneit war. Interessant dürfte sein, dass der Bunker sicherlich deutlich größer war, wenn man sich die Sprengung und das heutige Moorwasser wegdenkt. Leider konnte ich keine Fotos dieses speziellen Bunkers im einstigen Zustand finden. Er wird jedoch als Regelbau 130a (PAK-Unterstand) beschrieben, welcher relativ groß war.

Als nächstes sollte der Bunker zum Zeitpunkt der ersten Benutzung nach seiner Fertigsstellung beschrieben werden, wie es auch oft bei den antiken Targets war:

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Hier wurde es nun ziemlich eindeutig: Die Struktur war in Benutzung, und es gab den Eindruck, als würde jemand durch einen engen Schlitz nach außen schauen. Drumherum gab es viel Vegetation. Die ersten Eindrücke bei den Themen und Funktionen lauteten „beschützen“ und „Stellung halten“. Schon dort kam das AUL „Bunker“ auf. Aber auch weitere Vergleiche wie „große Stadtmauer“. Nachfolgende Eindrücke waren „abdichten“, „positionieren“, „patroullieren“ und „Bautätigkeit“. Die speziellen Funktionsaspekte lauteten „Ausguck, geschützt“, „überblicken“, „etwas Langes innen bearbeiten / putzen“ (Analogie: „Schwert wetzen“), „beobachten“ und „Wachposten“, mit dem Vergleich „wie Fort“.

Die Atmosphäre wurde als „ernst“ und „streng“ wahrgenommen. Und zwar deutlich ernster und rauer, als es bisher bei den antiken Targets vorgekommen ist. Da die Perspektive ziemlich nah an der Struktur war, wurde noch eine Bewegungsanweisung durchgeführt, um die Umgebung von oberhalb zu beschreiben:

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Mittig zeigte sich die massive Struktur, welche von oben hauptsächlich grau erschien. An einer Seite gab es einen Zuweg. Genau dorthin schaute man raus, und es kam auch der Eindruck „anvisieren“. Also ein Hinweis auf Schusswaffen. Die Robustheit der Struktur wurde ebenfalls nochmal betont. Drumherum gab es viel Vegetation und teilweise Wasser. Darin wirkte die Struktur relativ gut verborgen. Der emotionale Eindruck des Szenarios war jetzt sogar „gefährlich“ und „brutal“.

Die obligatorische Timeline-Bemaßung am Ende der Session passte hier perfekt, da es sich zuerst zum Zeitraum „nach Christus“ und dann ganz nah zum gegenwärtigen Zeitpunkt bewegte. Die Schlussfolgerung konnte dabei nur grob „20. Jahrhundert“ lauten:

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Es gab auch wieder zwei Zusammenfassungen für die beschriebenen Zeiträume:

Zeitpunkt T1 (also in der Gegenwart):
„Imponierende Struktur, die da einfach rumsteht. Man fragt sich, wozu genau man sie brauchte. Mal reinschauen (auch etwas anheben), dann weitergehen.“

Zeitpunkt TX (Zeitpunkt der ersten Benutzung nach Fertigstellung):
„Ursprünglich hatte die Struktur starke Schutzaspekte (wie Stadtmauer / Fort) und eine Ausguck-Funktion. Es gab noch Eindrücke von Bautätigkeit (wie Kran). Innendrin wird sowas wie eine Waffe gepflegt (metaph. „Schwert wetzen“). Die Stimmung ist ernst und streng.“.

Das dürfte die Sache ziemlich gut zusammengefasst haben.

Heute ist die Umgebung um das Todtenbruch-Moor herum eine große Freifläche mit Wohnansiedlungen, Höfen und Windkraftanlagen. Damals soll sie jedoch komplett mit Wald bedeckt gewesen sein, inklusive des Moor-Bereiches mit dem Bunker. Aber auch heute kann man die Bunkerruine im Todtenbruch-Moor noch gut auf Google Maps erkennen. Die dort sichtbaren Wege sind Holzstege, die für Spaziergänge im Moor dienen. Hier noch einige Eindrücke des heutigen Erscheinungsbildes:

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Es ist also immer nützlich, bei solchen Projekten Verifikations- bzw. Kalibrierungstargets einzubauen, deren Funktion noch eindeutig bekannt ist. Das muss keine Bunkerruine aus der Neuzeit sein, denn auch gut erforschte Gebäude aus dem Mittelalter (Burgen, Kathedralen…) oder gar der Antike (Colloseum, Aquädukte…) sind geeignet. Hauptsache deren ursprüngliche Funktion ist zweifelsfrei geklärt, ohne verbliebene Mysterien oder alternative Theorien.

 


Fazit

 
In diesem umfangreichen Artikel wurden einige unserer interessantesten, archäologischen Sessions vorgestellt. Der Großteil konzentrierte sich dabei bisher auf Ägypten. Allerdings ist auch der Rest der Welt noch voller ungelöster Rätsel aus dem Dunkel der Geschichte. Selbst vor der eigenen Haustüre offenbaren sich seit einiger Zeit erstaunliche Erkenntnisse, wie z.B. die neuesten Funde aus der Erdstallforschung von Dr. Heinrich Kusch zeigen.

Nach der akademischen Selbstsicherheit der letzten Jahrzehnte, dass es fast keine Geheimnisse in der Menschheitsgeschichte mehr gäbe, eröffnen sich besonders in den letzten Jahren neue Paradigmen und interdisziplinäre Sichtweisen, die diese Annahme immer mehr auf die Probe stellen. Unser bescheidener (und sicherlich nicht makelloser) Einblick per Remote Viewing in die Rätsel der Menschheitsgeschichte, scheint die Notwendigkeit eines solchen Paradigmenwechsels zu bekräftigen.

Einige Vertreter der traditionellen Paradigmen werden sich durch unsere Ergebnisse sicherlich herausgefordert fühlen (kam auch schon vor). Das sind jedoch die Daten, welche die Viewer verblindet hervorgebracht haben, ohne Garantie auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Der Vorteil des hier untersuchten Themenbereiches ist es allerdings, dass man zumindest einiges davon vor Ort bestätigen oder widerlegen könnte. Ansonsten gilt: Es in Betracht ziehen, neutral sein oder als Fantasie abtun. Optimal ist jedoch immer, selbst in der Praxis aktiv zu werden.

Die hier vorgestellten Ergebnisse und Schlussfolgerungen stellen nur einen winzigen Einblick in die das archäologische Hilfspotential dar, welches in Remote Viewing steckt. Mit der richtigen Manpower und Finanzierung (abseits der typischen „Hobbybasis“) ist sogar die Unterstützung von Ausgrabungen und das Lokalisieren bisher verborgener Orte und Artefakte denkbar. Erfolgreiche Ansätze davon zeigte ja bereits die Mobius-Gruppe vor über 40 Jahren, wie es am Anfang dieses Artikels schon erwähnt wurde. Vielleicht ist die Zeit reif, diese Pionier-Arbeit fortzuführen und auszubauen.

Eine neue Zukunft sehen (Updates)

Kategorie: Zeit
Protokoll: CRV (mit Monitor) & magische Aufstellungstechnik
Anzahl der Viewer: 10+
Anzahl der Sessions: 20 (+ mehrere magische Aufstellungen)
Zeitraum: 05.02.2020 – 10.02.2021

Seit der erstmaligen Vorstellung unseres Zukunftsprojektes im Jahre 2017, welches ganz grob die nächsten 100 Jahre abdeckte, sind nun schon wieder über drei Jahre vergangen. Damals zeigte sich besonders deutlich, dass die 2020er ein entscheidender Zeitraum für die Weichenstellungen des 21. Jahrhunderts sein werden. Es geht um Bewusstwerdung, Paradigmenwechsel und kritische Massen. Vereinfacht gesagt, könnte man sogar von einer Entscheidung zwischen einer „Utopie“ und „Dystopie“ sprechen.

Zukunftsprojekt 2.0

So wie sich dann das Jahr 2020 entfaltete, und es auch jetzt im Jahr 2021 weitergeht, scheint sich diese Wahrnehmung zu bestätigen. Unsere Kollegen von „Reicher & Stark“ bezeichneten es treffenderweise mit „Das kollektive Trippen hat begonnen“. Hätte man dem Durchschnittsbürger, und auch vielen alternativ eingestellten Leuten im Jahre 2019 erzählt, was sich ab 2020 entwickeln würde, wäre man wohl mit dem allseits beliebten Aluhut stigmatisiert worden. Zumindest wäre jedoch eine (durchaus verständliche) Skepsis zum Ausdruck gekommen.

Obwohl wir damals kaum Zeit hatten, uns das Jahr 2020 explizit anzuschauen (2018 und 2019 waren u.a. durch die Projekte des Entführungsphänomens und der Lichtfalle belegt), tauchten schon entsprechende Vorzeichen als „Beifang“ in privaten Sessions auf. So kam es z.B. zu seltsamen Timelines für geplante Großveranstaltungen, in denen sich zeigte, dass sie nur von Januar bis März möglich wären, weil sonst keiner dorthin kommen könne. Oder gesellschaftspolitische Eindrücke für Frühsommer 2020, in denen die Bürger freiwillig eine Art Polizeistaat verlangen würden, und Deutschland im Jahr 2021 mehr mit der DDR gemein hätte, als mit der BRD im Jahre 2019. Auch ein „unklarer Zustand mit zwei Präsidenten gleichzeitig“ wurde für Ende 2020 wahrgenommen, was sich wohl auf die Wahlkontroverse zwischen Trump und Biden bezog. Eindrücke von Unruhen in Europa und den USA zeigten sich ebenfalls. Zur seperaten Detailuntersuchung dieser Eindrücke kamen wir damals leider nicht mehr.

In unserem fortgesetzten Zukunftsprojekt ging es nach wie vor darum, eine allgemeine Tendenz für das 21. Jahrhundert herauszukristallisieren, und welche Entwicklungswege die Menschheit dabei nehmen könnte. Jedoch entschlossen wir uns schon nach dem ersten Zukunftsprojekt, dass wir die 2020er genauer unter die Lupe nehmen werden. Vor allem wieder in Hinblick auf die Bewusstseinsentwicklung. Allerdings haben wir auch den Rest des 21. Jahrhunderts nicht vernachlässigt, weshalb wir viele Themengebiete bis zum Jahre 2110 untersuchten:

  • Gesellschaftliche Entwicklungen
  • Technologische Entwicklungen
  • Medizinische Erkenntnisse
  • Historische Erkenntnisse
  • Raumfahrt und Extraterrestrisches
  • Bewusstseinsentwicklung


Ein genauerer Blick auf die 2020er

Fangen wir also mit unseren Eindrücken zu den 2020ern an. Die ersten, konkreten Sessions dazu führten wir ab Anfang 2020 durch. Dazu motivierte uns vor allem ein diffuses Gefühl großer, bevorstehender Veränderungen (2019 war wie die Ruhe vor dem Sturm), und dann konsequenterweise das Auftreten des Corona-Themas.
 

Wie ging und geht es mit Corona weiter?

Natürlich schauten wir uns auch das Corona-Thema aus Eigeninteresse an. Eine wichtige Vorhersage war, dass bereits in einer Session vom 29. Februar 2020 das Social Distancing im deutschsprachigen Raum vorhergesagt werden konnte. Dieses wurde zuerst als zeitweise, dann gegen Ende 2020 als „Dauerzustand werdend“ wahrgenommen:

rv_zukunftsprojekt2-corona_social-distancing2020

2019 gab es wie gesagt auch schon Wahrnehmungen zu den Schwierigkeiten eigener Großveranstaltungen (wie dem geplanten AoM-Kongress) nach Februar / März 2020. Die Eindrücke des Social Distancing bekräftigten dies, weshalb wir unsere privaten RV-Projekte auf die Optimierung des eigenen Betriebes konzentrierten. Daraus entstanden u.a. maßnahmengerechte Umbauten vor Ort und eine Erweiterung des Online-Angebotes (inkl. eines weiteren Remote Viewing-Ausbilders).

Da sich die oben gezeigte Timeline nur bis Ende 2020 erstreckte, wollten wir im Laufe des Jahres natürlich wissen, wie es 2021 mit Corona weitergeht. Weil unser Kernteam die meiste Zeit durch gesteigerte Seminar- und Auftragsnachfragen belegt war, startete unsere Community in der RV-Praxisgruppe (Absolventen unserer Seminare) kurzerhand ein entsprechendes Projekt. Dazu wendeten sie die bewährte „Ort zu einer Zeit“-Methodik an, bei der mehrere, größere Städte im deutschsprachigen Raum zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr 2021 geviewt wurden. Man versucht dabei die unmittelbare Umgebung wahrzunehmen (zur Verifikation), und die Stimmungen, Emotionen und allgemeinen Themen vor Ort zu beschreiben.

In der Gesamt-Essenz zeigte sich eine leichte Besserung bis Ende 2021. Die Menschen sind wieder mehr mit ihren Alltagsthemen beschäftigt (z.B. Studienabschlüsse an einer Uni, Ärger über Baustellen in Innenstädten…). Im ersten Halbjahr wurden eindeutig noch Maskenträger wahrgenommen. Möglicherweise wird das aber auch nicht so schnell verschwinden, weil es inzwischen für viele Menschen zu einer Konditionierung geworden ist. Im zweiten Halbjahr fühlte sich das Leben an den geviewten Orten jedoch tendenziell erleichterter an. Andere Quellen (wir haben es bis zum Zeitpunkt des Artikels noch nicht geviewt) deuten auch einen klaren Regierungswechsel für Deutschland im Herbst an, inklusive eines neuen Kanzlers.

Erleichterungsbezogen zeigte sich uns u.a. eine Veranstaltung auf einer Freilichtbühne in der Schweiz, und ein Konzert in Frankfurt (letzteres ließ jemand, unabhängig vom Projekt, aus Eigeninteresse viewen). In einem öffentlichen Gebäude in Dortmund schien eine Jobmesse stattzunfinden, bei der die Menschen froh waren, endlich wieder richtig arbeiten gehen zu können. Hitzigere Ereignisse waren z.B. Demo-Eindrücke bei Bielefeld, und einige seltsame Eindrücke in Graz, wo eine aufgeheizte Stimmung und bewaffnete Kräfte wahrgenommen wurden. Das soll an sich jedoch nichts Außergewöhnliches sein, da die Polizei bei bestimmten Veranstaltungen wohl öfter schwerer bewaffnet auftritt. In einer Graz-Sesssion gab es auch Hochwasser-Eindrücke mit Krisenstimmung (eine Überschwemmung der Mur?). Das kam jedoch bei den anderen Viewern nicht vor. Warten wir es ab…

Das sind natürlich nur stichprobenartige Einblicke an bestimmten Orten mit eingegrenzten Zeitpunkten. Ein Teil der Viewer war noch nicht komplett ausgebildet, und nahm daher mit den Möglichkeiten der Stufen 1 bis 5 an den Sessions teil. Dennoch kann man durch neutrale „Ort zu einer Zeit“-Stichproben oft zuverlässigere Ergebnisse erzielen, als einfach in einem abgesteckten Zeitraum nach der nächsten, großen Katastrophe zu suchen (was implizierend wäre). Bis zum Zeitpunkt dieses Artikels bleibt es allerdings so vage, da für spezifische Fragen keine Zeit blieb, oder die Viewer ihre Ergebnisse aus persönlichen Gründen nicht veröffentlichen wollen. Jedenfalls müssen wir nicht mehr lange warten, um es selbst zu erleben.
 

Weitere „Ereigniskulissen“?

Wir bezeichneten Corona mal irgendwo als eine „Ereigniskulisse“. Das bedeutet, dass nicht nur die scheinbaren Vorgänge im Außen wichtig sind, sondern vor allem die Implikationen auf das menschliche Bewusstsein. Durch die stark veränderte Situation im Jahre 2020 haben z.B. unzählige Menschen erstmals begonnen, die Realität und Narrative zu hinterfragen, welche bisher relativ schlüssig dargeboten wurden. Das zieht auf der einen Seite Proteste und alternative Bewegungen nach sich, auf der anderen Seite offenkundige Zensur und Bekämpfung von unerwünschten Inhalten und Meinungen. Diese Entwicklung wird sich unweigerlich noch weiter aufschaukeln.

Ob das Corona-Thema in den 2020ern die einzige Ereigniskulisse bleiben wird, ist fraglich. Man wird vielleicht auch Naturkatastrophen (z.B. überfällige Vulkanausbrüche, Wetterextreme, Versorgungsprobleme…) und andere Ereignisse (z.B. Probleme mit dem bisherigen Wirtschafts- und Finanzsystem) als Aufhänger für jeweilige Narrative und Agendas nutzen. Ob dabei einfach nur Zufallsgelegenheiten genutzt, oder Ereignisse selbst inszeniert werden, wird auch weiterhin die Streitkultur zwischen Mainstream und Alternativen bestimmten. Und ob Agendas hinter solchen Ereigniskulissen grundsätzlich bösartig sind, oder es auch menschenfreundlichere Gruppen „hinter dem Vorhang“ gibt, ist vielleicht auch einen Gedanken wert. Solche Überlegungen und Offenbarungen werden die 2020er sicherlich stark prägen.
 

Eindrücke aus Deutschland

Was können wir zu Entwicklungen in Deutschland bis 2030 sagen? Wir schauten uns u.a. die sigifnikantesten Meilensteine aus den Kategorien „gesellschaftlich / sozial“ und „politisch“ an.

Gesellschaftlich / sozial zeigt sich zwischen 2022 und 2024 ein nach Außen gerichteter Erlösungswunsch. Das Gefühl von Ausweglosigkeit und Mißtrauen durch den Wandel im Weltgeschehen, erzeugt in den Menschen das Verlangen nach einer höheren Instanz (z.B. politisch), die ihnen Eigenverantwortung abnimmt und den Weg weist. Dabei geht es auch um Rechthaberei und die Weigerung vor unbequemen Veränderungen im Lebenswandel. Vielleicht bezieht es sich auf das, was manche seit 2020 die „alte Normalität“ nennen.

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Man bestinnt sich auf vermeindlich konservative Werte und möchte zu den „Guten“ gehören. Die Krux ist allerdings, dass durch Veränderungsunwilligkeit und das Abschieben von Eigenverantwortung, die erhoffte Freiheit und Bequemlichkeit nicht erreicht werden kann. Denn wenn sich die Menschen nicht verändern wollen, werden sich auch die Wurzeln der alten Problem nicht verändern. Eine mögliche Lektion dieser Entwicklung ist die Eigenverantwortung und das Kehren vor der eigenen Haustüre, statt passiv auf einen starken Anführer oder eine befreiende Entwicklung im Außen zu warten.

Wie sich dieser Erlösungswunsch auswirkt, scheint der signifikanteste, politische Meilenstein zu zeigen. Dieser manifestiert sich ca. 2-3 Jahre später, und wirkt alles andere als freiheitlich oder „erlöst“. Dieser Zeitraum wird als Bürde empfunden, in der Gleichschaltung und Meinungsverbote vorherrschen. Angstfreies Denken ist regelrecht unerwünscht bzw. „verboten“, was durch gesellschaftliche Spaltung und gezielte Angst-Instrumentalisierung erreicht wird.

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Die Gesellschaft polarisiert sich dabei in drei Hauptkategorien:

  • Phobisch (mit ca. 70% Anteil)
  • Kontraphobisch (mit ca. 25% Anteil)
  • Angstfreie (ca. 5% Anteil)

Die Phobiker definieren sich durch angstgesteuertes Denken und eine untertänige Haltung. Sie sind am ehesten empfänglich für Angstmache und gesellschaftliche Spaltung. Mitläufer, Duckmäuser und Denunzianten dürften hier verortet sein.

Die Contra-Phobiker stellen hingegen das Rebellentum dar. Sie könnten als der Widerstand gegen das angstbasierte Herrschaftskonzept gesehen werden (Demonstranten, alternative Medien etc…). Allerdings spielen auch sie noch teilweise auf dem Spielfeld der Phobiker und Angst-Nutzer mit, da eigene Ängste und Bewusstseinsmechanismen noch nicht völlig durchschaut sind (Fokus auf das Außen bei mangelnder Selbsterkenntnis).

Der kleinste Anteil fiel auf die Angstfreien (aber immerhin noch 5%). Diese durchschauen sowohl die äußere Angst-Instrumentalisierung, als auch ihre eigenen Angst-Mechanismen. Dadurch gehen sie weder den Angstnutzern, noch ihren eigenen, untransformierten „Schatten“ auf den Leim. In einem gesellschaftlichen Klima, wie es sich schon sehr deutlich seit 2020 entwickelt, ist eine authentische Angstfreiheit wohl die höchste Form der mentalen Disziplin. Angstfreie haben nämlich die Freiheit, ihren Fokus auf die eigene Schöpferkraft zu konzentrieren, statt in ihrer Aufmerksamkeit vom äußeren „Informationssturm“ gelenkt zu werden.

Dieses Vorgehen der Angstfreiheit ist auch nicht mit Ignoranz bzw. Verdrängung des Weltgeschehens zu verwechseln, sondern als eine bewusste Entscheidung zur eigenen Aufmerksamkeitslenkung zu verstehen („Energie folgt der Aufmerksamkeit“). Den je mehr sich der Fokus auf das eigene, aktive Handeln richtet, desto mehr Handlungsfreiheit wird auch emotional gefühlt. Bewusste Eigenresonanz und aktive Realitätsmanifestation sind weitere Faktoren, die dadurch ermöglicht werden. Die Angstfreien nehmen also das Geschehen um sich herum bewusst zur Kenntnis, lassen sich dadurch jedoch nicht in ihrem mentalen Wohlbefinden und ihrer Selbstverwirklichung einschränken.

Wie man oben auf der Timeline-Grafik sieht, ist das Gesellschaftsleben auf Angstbasis nicht lange zukunftsfähig. In den folgenden zwei Jahren (2026-2027) trifft die Angst-Spaltung nämlich auf eine Art Wand (Widerstand? Bewusstwerdung?), flacht ab und löst sich schließlich auf. Dieser Zeitraum korreliert auch mit signifikanten Eindrücken zur Bewusstseinsentwicklung in den 2020ern. Aber dazu weiter unten mehr…

Eine berechtigte Frage ist, ob die Bemaßungen auf der Timeline akkurat sind, und es folglich noch ganze 6-8 Jahre dauert, bis sich das gesellschaftliche Klima bessert (und zwischendurch vielleicht sogar noch eskaliert). Wir scheinen nämlich im vergangenen Zukunftsprojekt, und auch in privaten Timelines, einige massive Stauchungen der Ereignisse nach vorne erlebt zu haben. Das heißt, es könnte alles viel schneller passieren. Andererseits wirken 6-8 Jahre wieder plausibel, was so grundlegende Veränderungen des gesellschaftlichen Mindsets betrifft. Gemessen an historischen Entwicklungen, könnte das sogar noch recht kurz sein. Die Zeit und Ereignisdichte scheint sich ja gefühlt immer mehr zu beschleunigen, also wer weiß…
 

Wichtigster Bewusstseinspunkt

Eine unserer ersten, neuen Sessions nach dem letzten Zukunftsprojekt behandelte den „wichtigsten Punkt zur Bewusstseinsentwicklung der Menschheit“ in den 2020ern. Die Timeline lokalisierte einen Bereich, dessen Brennpunkt ungefähr zwischen 2026 und 2028 verortet wurde:

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Was dort passiert, lässt sich wohl so deuten, dass man metaphorisch gesehen etwas „abschneidet“, weil es nicht mehr gebraucht wird. Der Inhalt wurde mit „Alte Gewohnheiten und Selbstidentifikationen, die sich überlebt haben“ beschrieben. Das geht ziemlich emotionslos vonstatten, wobei es erkämpft werden muss, da es etwas zu beweisen gilt (das Funktionieren des neuen Denkens?).

Die gesellschaftlichen Auswirken zeigen sich im bröckeln von alten Strukturen, Institutionen und in topografischen Veränderungen. Dabei werden auch Weltbilder aus Jahrhundere alten „Gewissheiten“ allmählich aufgelöst. Es findet ein Paradigmenwechsel statt, welcher vom mechanistischen Weltbild wegführt. Das frühere Paradigma wirkt vergleichsweise puritanisch, während das neu entstehende eher einem LSD-Trip gleicht. Weitere Veränderungen betreffen das Geschlechterbild (u.a. Gleichberechtigung), und andere gesellschaftliche Aspekte, die sich bei Bewusstseinsveränderungen folgerichtig mitverändern.

In den inneren Prozessen der Menschen führt Verunsicherung (Hinterfragen?) dazu, dass man sich gewaltsam aus den alten Identifikationen und Konditionierungen löst. Es wird eine Verlorenheit empfunden, die eine Suche nach Zugehörigkeit zur Folge hat. Trauer und Reue werden mit dem „Abschneiden“ der alten Gewohnheiten und Selbstidentifikationen hinter sich gelassen. Dadurch verändert sich auch das Gemeinschaftverständnis, was Mitmenschen, die Natur und metaphysische Welten betrifft. Der Mensch wirkt an diesem Punkt wie ein Kind, welches sich verlaufen hatte.

Zum Schluss fragten wir noch die Rolle des Grenzwissens (bzw. was wir heute darunter verstehen) in diesen Veränderungen ab. Grenzwissenschaftliche Themen sollen zu etwa 1/4 mit den Veränderungen zu tun haben:

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Die größten Aspekte des Grenzwissens, die daran beteiligt sind, lauten „Heilen“, „Energie“, „Aufbau der Realität“ und „Wie man an Wissen und Informationen gelangt“. Ein weiterer, großer Anteil (1/3) ist die grundlegende, körperliche Wahrnehmung, in der Welt zu sein. Dabei scheint sich insbesondere das Getrenntheitsgefühl zwischen den Menschen aufzulösen, wodurch man sich grundsätzlich besser aufgehoben fühlt. Rituale als Form des Selbstausdrucks, psychedelische Substanzen und veränderte Beziehungsmodelle, kommen verstärkt dazu. Es geht hier also um Veränderungen, die unmittelbar mit körperlichen Handlungen und Vorgängen zusammenhängen.

Ein weiterer Teilbereich ist Magie / paranormales Erleben. Der Anteil wurde hier mit ca. 18% wahrgenommen. Dieses Praktizieren von Magie bzw. Erleben des Paranormalen beinhaltet vor allem Zeitphänomene, Begegnungen mit Spirits / Naturwesen, und die Gewissheit durch Selbsterfahrung (was wiederum zu praktischen Anwendungen führt). Das bereits erwähnte „Wegschneiden“ oder „Abschneiden“ hängt mit dem vermehrten und bewussteren Erleben dieser Phänomene an sich zusammen, was logischerweise in einem Wechsel von Paradigmen münden wird.

Der dritte Teilbereich ist technisch, was mit ca. 24% Anteil bemaßt wurde. Hier zeigten sich sehr komplexe und science fiction-artige Eindrücke, die im geviewten Bewusstseinspunkt ihren Anfang nehmen oder teilweise bereits etabliert werden. Als Überbegriff umschrieb es der Viewer mit „Elon Musk“-Utopie. Es werden neue Arten der Ressourcen-Nutzung eingeführt (leise, ohne Explosionstechnik), die grün und nachhaltig sind. Ein weiterer Aspekt davon sind auffällig schnelle Transportmethoden. Es wird auch zu Optimierungen in der Landwirtschaft kommen.

Richtig abgefahren wurde es mit Eindrücken, die so etwas wie „temporäre Klone“ beschrieben. Diese können biologisch und holografisch sein. Dabei wird das Bewusstsein vom eigenen Körper temporär in den Klonkörper übertragen. Dieser ist dann in der Lage, eine Art „biologisches Internet“ zu bereisen. Die Klonkörper scheinen dabei nicht irgendwohin transportiert zu werden, sondern entstehen Vor Ort aus dem Bewusstsein des Benutzers heraus. Man stelle sich z.B. einen temporären Körper auf einem anderen Planeten vor, welcher für die dortigen Bedingungen viel besser geeignet ist, als der eigene Menschenkörper.

Bei diesen Eindrücken werden Erinnerungen an den Film „Avatar“ oder das Myzel-Netzwerk aus „Star-Trek“ wach. Der temporäre Körper am Zielort zerfällt nach einiger Zeit wieder, woraufhin das Bewusstsein durch das Netzwerk wieder in seinen Originalkörper zurückkehrt. So fantastisch das auch klingt, hatte der Viewer den Eindruck, dass zum Zeitpunkt der Session (2020) bereits geforscht wird! Was nicht bedeutet, dass diese Dinge bereits Ende der 2020er funktionsfähig sind und offiziell zur Verfügung stehen. Schließlich ging es hierbei um den wichtigsten Bewusstseinspunkt, und welche Entwicklungen er letztlich anstößt, oder ins Bewusstsein der Menschen bringt.
 



Die Jahre 2030 bis 2110

Da der geviewte Zeitraum nach 2030 gut 80 Jahre umfasst, widmeten wir uns vor allem längerfristrigen Entwicklungen und Veränderungen in der menschlichen Lebensgestaltung. In manchen Fällen wurden jedoch auch besondere Ereignispunkte recherchiert. Einige der hier besprochenen Punkte reichten auch noch in die 2020er zurück, stehen jedoch in einem größeren Kontext, der für die Zeit bis 2110 geviewt wurde.

Quicklinks zu den geviewten Themen:

Lebensgestaltung und Wohnen

Fangen wir mit einem Themenkomplex an, der den Großteil des menschlichen Alltags ausmacht; die grundlegende Lebensgestaltung und das Wohnen. Wir wollten uns die signifikantesten Veränderungen anschauen, und wählten dazu drei repräsentative Zeitpunkte auf der Timeline: 2020, 2060 und 2110. Das Jahr 2020 diente dabei lediglich als Verifikations- bzw. Vergleichspunkt der heutigen Lebens- und Wohngestaltung. Die einzelnen Zeitpunkte auf der Timeline waren kodiert (z.B. mit T1, T5 und T10). Um eine gewisse Eingrenzung zu haben, fokussierten wir uns dabei auf die sog. „westliche Welt“, denn weltweit betrachtet gibt es sehr unterschiedliche Lebensgestaltungen und Wohnarten. Zusätzlich wurden die wahrgenommenen Wohnräume skizziert und hinterher nochmal detailliert ausgearbeitet. Es ergaben sich folgende Eindrücke in den besagten Jahren:

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Die Lebens -und Wohngestaltung im Jahr 2020 wurde als straff organisiert, aber auch mit einer „Laissez-faire“-Einstellung wahrgenommen. Weitere Eindrücke waren „Zeit hinterher rennen“, „im Chaos untergehen“, „nörgeln“, „durchkämpfen“ und „Kampf mit dem Außen“ . Die hauptsächliche Wohnform zeigte sich als „hauptsächlich Single und WGs“. Darin waren wiederum die Aspekte „messy“, „umordnen, umgestalten“, „staubig“, „Hightech“, „anspruchslos“ und „kalt (Temperatur)“ wahrzunehmen. Das wirkt ziemlich passend für den westlichen Lifestyle-Schnitt der jungen bis mittelalten Leute im Jahre 2020. Die typische Wohngestaltung wurde folgendermaßen skizziert:

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Nachträglich detailliert ausgearbeitete Skizze aufgrund der Rohdaten:

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Typisch war hier die Möblierungsart eines modernen Durchschnittswohnzimmers mit Couch, niedrigem Tisch und Flachbildfernseher. An den Wänden und in Regalen zeigte sich teils beiläufig wirkendes Zeug und unpragmatische Dekoration (man würde wohl „Klimbim“ sagen). In weniger beachteten Ecken (z.B. hinter der Couch) fiel die Staubentwicklung auf. Auf dem Wohnzimmertisch lagen heute übliche Mobilgeräte (Smartphones, Tablets etc…).

Um 2060 herum wurde die typische Lebensgestaltung mit deutlich mehr Ausrichtung auf Entspannung, Wohlbefinden und Genuss wahrgenommen. Im Bereich des Wohnens zeigte sich eine in den Grundzügen noch ähnliche Gestaltung des Wohnraums, jedoch in allen Aspekten sehr stark verfeinert. Die Atmosphäre hat einen eher feminineren Touch. Man scheint auch deutlich unkonventioneller und experimentierfreudiger im Zusammenleben zu sein. So wurde das Zusammenleben hauptsächlich als „Päärchen-Wohnen“ wahrgenommen, was aber nicht nur romantische Beziehungen, sondern auch „beste FreundInnen“ oder erweiterte Formen wie „Freundschaft plus“ einbezieht. Anteilig gemessen, wirkten die Beziehungsarten zu 70% normal / klassisch, und zu 30% polyamor.

Witzig war der Eindruck „Wie Hobbits beim Feiern“, welchen wir uns nochmal genauer anschauten. Die Handlungen und Themen darin lauteten „ausgelassen“, „fröhlich“, „ungezwungen“, „Alkohol“, „sich gegenseitig in den Arm nehmen“, „kein Exzess“, „kein Etepetete“, „mitreißende Musik“ und „Tanzen“. Die typische Bekleidung der Feiernden war alternativ angehaucht und erinnerte an Hippie-Mode, ähnlich wie man sie heute von bestimmten Festivals kennt. Es wirkte also insgesamt wie eine gereifte und emotional ungezwungene, vielleicht sogar spirituelle Form des Partymachens.

Das Wohngefühl ist, passend zur Lebensgestaltung, stark auf Entschleunigung, Entspannung, Verspieltheit und künstlerichen Genuss ausgelegt. Insbesondere Musik und gemütliches „Abhängen“ spielen eine große Rolle („Couchpotato-Feeling“, „Goa“…). Die Möbel und Ausleuchtung zeigten sich in entsprechend verspielten Formen, aber mit Stil. Es erinnerte stark an so genannte Snoozle-Ecken. Die Lichtgestaltung wird durch konfigurierbare Leuchtpanele realisiert. Aber auch altmodische Kerzen kommen zum Einsatz, was wiederum der Stimmung dient. Die Genussausrichtung wurde weiterhin durch eine Weinflasche auf dem Tisch bekräftigt.

Technologisch fiel vor allem ein Arbeitstisch auf, welcher zugleich eine Art Touchtable-Computer ist. Dieser kann ein echtes 3D-Hologramm mitten in den Raum projizieren, was auch als bewegliche Darstellungsfläche bzw. Bildschirm dient. Da der Musik-Aspekt eine starke Begleitrolle spielt, sind rundherum im Raum unauffällige Boxen verteilt. Man könnte sich hier einen ausgefeilten Raumklang mit perfektionierter Akustik vorstellen. Das Streben nach Wohlgefühl verschmilzt hier also sehr gekonnt mit funktioneller Hochtechnologie. Das beiläufige Klimbim- und Staub-Gefühl des 2020er-Zeitraums war hier nicht mehr präsent. Der Viewer nahm den typischen Wohnraum von 2060 so wahr:

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Nachträglich detailliert ausgearbeitete Skizze aufgrund der Rohdaten:

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Zum Schluss betrachteten wir die Lebens- und Wohngestaltung um das ferne Jahr 2110 herum. Der Trend und die Bestrebungen aus den 2060ern scheinen sich durch heute noch utopisch wirkende Lebensgestaltung und Technologie perfektioniert zu haben. Der typische Lebensstil wurde als „geldiger“ und „edler“ wahrgenommen. Hochwertigkeit scheint also nicht mehr nur wenigen Reichen vorbehalten zu sein. Es wirkt vom Stil her vereinheitlichter („Corporate Identity“), aber nicht im negativen Sinne. Die Menschen sind körperbewusst und legen großen Wert auf Spa-Wellness, worunter Begriffe wie „Sauna“, „Massagen“ und „Floaten“ auftauchten. Im Gegensatz zu heute, ist dabei eine hochentwickelte, technische Unterstützung der zentrale Aspekt. Das beinhaltet sowas wie Biofeedback-Technologie und hochwertige Nahrungsergänzungen.

Das eigentliche Wohnen zeigte sich in seiner typischen Form so, dass man alleine in seiner privaten Wohneinheit lebt, die u.a. mit Küche und Bad ausgestattet ist. Allerdings ist diese Wohneinheit, zusammen mit anderen Wohneinheiten, unmittelbar an einen großen Gemeinschaftsbereich angeschlossen. In diesem leben Gleichgesinnte zusammen, was man sich vielleicht wie die „Nuclei“ in Damanhur vorstellen könnte. Die typische Beziehungsform konnte der Viewer nur als „Beziehungsanarchie“ bezeichnen. Eine Unterscheidung zwischen Freundschaft, Partnerschaft oder polyamoren Konstellationen ist kaum noch gegeben. Der Beziehungsstatus (im heutigen Sinne) spielt keine große Rolle mehr.

Die Raumgestaltung der privaten Wohneinheit unterscheidet sich stark von heutigen Vorstellungen, oder gar der 2060er-Variante. Das Design ist schlicht, aber stilvoll. Die Räume haben abgeflachte Kanten und einen Anthrazit-Ton. Es wurden in diesem Beispiel keine klassischen Fenster wahrgenommen, jedoch könnte es sein, dass die Zimmerwand an sich auf eine hochentwickelte Art geöffnet (polarisiert?) werden kann, so dass eine echte oder holografisch projizierte Aussicht möglich ist. Die größte Überraschung war jedoch ein „Möbelstück“ (vielleicht das einzige), welches mitten im Raum steht, und wie eine Art „Gel-Tank“ wirkt:

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Nachträglich detailliert ausgearbeitete Skizze aufgrund der Rohdaten:

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Dieser Tank beinhaltet eine gel-artige Flüssigkeit, in die man sich reinlegt und davon umflossen wird. Der Tank ist dabei nach oben hin offen. Das Gel wirkte wie eine intelligente Substanz und erschien in türkis-rosanem Licht zu oszillieren. Das Gel hat die Fähigkeit, Bio-Daten und Vitalwerte des Benutzers auszulesen. Wenn irgendwas nicht im Gleichgewicht ist, liefert der Tank Behandlungstipps und kann sogar selbst Körperwerte regeln (z.B. über den PH-Wert des Gels) und evtl. Behandlungen durchführen. Quasi wie eine sehr fortgeschrittene Variante eines automatischen Med-Pods (was ja heute an sich noch futuristisch anmutet, aber schon in der Entwicklung ist). Nur das man darin eben Zeit verbringt, wie heute auf einem Bürostuhl oder auf der Couch. Des Weiteren regelt der Tank auch automatisch das Umgebungslicht, spielt notwendige Entspannungsmusik ein etc… Zugleich ist er in der Lage, holografische Inhalte in den Raum zu projizieren. Die Projektion bzw. der Bildschirm folgt dabei dem Blickwinkel des Benutzers.

Auffällig war hier, dass dieser Tank nicht für den normalen Schlaf gedacht ist, sondern als Arbeits- und Unterhaltungsplatz. Kurze Powernaps sind aber kein Problem. Interessanterweise hielten sich transhumanistische Aspekte, welche man bei derartiger Technologie befürchten könnte, stark in Grenzen. So schien es dort (zumindest in diesem Fall) keine Gedankensteuerung oder Steuerungsimplantate zu geben, sondern man drückt regulär auf Kontrollelemente, die sich innerhalb des Gels befinden. Es wirkte also wie ein gesundes Maß zwischen Mensch-Sein und Hochtechnologie. Von den Gel-Tanks gibt es auch verschiedene Varianten, darunter ein größeres Modell für mehrere Personen, was z.B. sowas wie entspannte Film- und Spieleabende in Wellness-Ambiente ermöglicht. Visuell erinnerte es den Viewer tatsächlich an einen Jacuzzi. Diese Art Technologie löste beim Viewer direkt eine verständliche Begehrlichkeit aus. Allerdings wird es bis zu deren Erscheinen und Perfektionierung wohl noch viele Jahrzehnte dauern.

Was lässt sich als vorläufiges Fazit zu diesen Stichproben von Lebens- und Wohngestaltung der Zukunft sagen? Auf jeden Fall wirkten die Eindrücke sehr positiv und menschenfreundlich. Der typische Lebensstandard scheint weder zu sinken (eher im Gegenteil), noch scheint der Mensch von Technologie konsumiert zu werden. Also insgesamt eher eine menschlich-utopische Entwicklung, statt eine transhumanistisch-dystopische.

Jetzt noch ein paar detaillierte Einblicke in eine modernste, europäischen Stadt im Jahre 2110. Dazu schauten wir uns als erstes die typische Gebäude-Architektur dieser Zeit an:

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Die Architektur wirkte erwartungsgemäß sehr modern bis futuristisch. Eine erste Überraschung war jedoch das Baumaterial. So scheint keinerlei Gestein verbaut zu sein, außer im Fundament. Die Hauswände an sich bestehen aus einem organischen, gepressten Pulver, welches aus Mais gemacht sein könnte. Ansonsten gibt es noch Aluminium-Elemente. Auf dem ersten Blick wirkte das nicht sehr stabil, jedoch zeigte sich eine Grundstruktur, die aus bogenförmig im Boden verankerten Trägern besteht. Diese sind so robust verankert, als würden sie regelrecht in das Fundament „getackert“.

Die massiven Träger im Boden bestehen wiederum aus einer Art gepressten Holz oder Bambus, was sich erstaunlich stabil zeigt. Zwar hatte der Viewer den Eindruck, dass das Gebäude an sich leicht entflammbar und nicht gerade sturmstabil ist, jedoch schien das kein großes Thema dort zu sein. Das Wetter wurde als durchweg gemäßigt wahrgenommen, und ggf. beschädigte Panele des Gebäudes ließen sich in kurzer Zeit ersetzen. Alles in allem eine sehr modulierbare Bauart, die immer wieder den aktuellen Bedürfnissen der Bewohner bzw. Benutzer angepasst werden kann.

Apropos Bewohner bzw. Benutzer: Dieser Aspekt scheint sich mit der anderen Session zu decken, wo im Jahre 2110 das „Nuclei“-Prinzip wahrgenommen wurde. Viele Menschen wohnen und arbeiten in einem gemeinsamen, großen Gebäude, worin jedoch jeder Bewohner sein eigenes Appartement (im oberen Stock) hat. Die Appartements sind jedoch sehr pragmatisch und können bei Bedarf schnell ausgetauscht werden. Es ist eher eine temporäre Nutzung, statt permanentem Wohnen. Auf dem Dach befinden sich Lichtkuppeln und eine große Terrasse. Es gibt gemeinsame Arbeits- und Speiseräume im Erdgeschoss. Letztere können in größeren Gebäuden sogar einen eigenen Koch haben. Eine heutige Analogie zu dieser Wohnart wäre wohl ein größeres Hotel mit integrierten Büros.

Wir schauten uns auch an, wie man sich dort mit Nahrung versorgt. Supermärkte oder Lebensmittelläden wurden in diesem Sinne nicht wahrgenommen. Die Nahrung wird teilweise selbst in / auf den Häusern angebaut. Es gibt jedoch auch automatische Lieferdienste, wo man sich maßgeschneiderte Gerichte oder Zutaten bestellen kann. Hierbei wurde betont, dass die Mengen genau abgemessen verschickt werden, so dass nicht (wie heute) tonnenweise Lebensmittel gelagert und weggeworfen werden müssen. Auch hier war wieder, wie bei den Baumaterialien, eine bis zur Perfektion getriebene Ökologie sichtbar.

Am interessantesten fand der Viewer jedoch der am Gebäude angebaute „Turm“. Dieser gehört offenbar bei jedem Gebäude dazu. In dem Turm wird Energie erzeugt, Abwasser und Trinkwasser aufbereitet, Werkzeug von Gebäudetechnikern gelagert, und sonstige notwendige Haustechnik untergebracht. Die einzelnen Gebäude zeigten sich dabei größtenteils unabhängig von externen Kraftwerken oder Wasseraufbereitungssystemen. Nur wenn die eigene Energieversorgung nicht ausreicht, wird von externen Quellen (auch von den Türmen anderer Häuser) Energie zugeführt. Also im Prinzip eine dezentrale, jedoch solidarisches Energieversorgung.

Welche Art von Energieversorgung wurde wahrgenommen? Der Viewer bekam den Eindruck von zwei primären Energiequellen: Wasserdruck und Solar. Das Wasserdruck-Prinzip war uns jedoch weitestgehend unverständlich, da aus dem Wasser irgendwie Energie gezogen wird, indem man kontinuierlich von oben etwas reinfallen lässt. Vielleicht eine neue Art, die energetischen Potentiale von Wasser zu nutzen. Allgemein erinnerte die ganze Versorgungsphilosophie an Solarpunk.

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Anschließend schauten wir uns weiter in der Stadt um. Die erste Frage dazu bezog sich auf den Nahverkehr. Es wurden keine Autos in dem Sinne mehr wahrgenommen. Die Stadt hat einige sehr geradlinig verlaufende Bahnen (wie Magnetbahnen), die auch in andere Städte führen. Der Individualverkehr zeigte sich jedoch in Form von größeren, futuristischen „Skatebords“. Diese fahren vollautomatisch. Man kann darauf stehen, sitzen oder Fracht mitführen. Die Boards laufen dabei auf speziellen Fahrstreifen (wie heutige Radwege auf Fußgängerwegen). Für „Zurück in die Zukunft“-Fans vielleicht ernüchternd: Die Boards laufen immer noch auf Rollen, nicht mit Antigravitation.

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Als nächste Frage war der Fernverkehr naheliegend. Dieser Eindruck war wohl der überraschendste, denn Fernverkehr in heutigem Sinne scheint es kaum noch zu geben. Es gibt ein paar wenige Fernflugzeuge, die aber nur bei Bedarf verwendet werden (Diplomatie, Forschung…). Sie sind kleiner als die heutigen Modelle und werden nur noch ungern eingesetzt, weil der Treibstoff offenbar immer noch als umweltschädlich angesehen wird. Es war jedoch kein Kerosin, sondern irgendeine andere Flüssigkeit. Offenbar reist man nicht mehr quer durch die Welt, da alles Nötige vor Ort vorhanden ist.

Aus diesem Umstand heraus schauten wir, wie die globale Kommunikation der Menschen funktioniert. Es zeigten sich täuschend echte 3D-Bildschirme (im Wohnraum und auf Handgeräten), die so wirkten, als schaute oder stände man beim Kommunikationspartner im Wohnzimmer. Außer dass man eben durch eine Scheibe getrennt ist. Der Viewer beschrieb es eher als einen Blick in ein Aquarium, statt einem Bildschirm. Neben den normalen 3D-Bildschirmen, gab es auch zahlreiche weitere „Gadgets“, die man für verschiedene Zwecke in der Kommunikation verwenden kann.

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Da der Fernverkehr in der Zukunft stark zurückgegangen ist, drängte sich natürlich auch die Frage nach der zivilen Raumfahrt auf. Auch hier kam der Eindruck, dass keine regulären Weltraumreisen stattfinden. Es gibt jedoch spezialisierte Interessensgemeinden (ganze Stadtvierteil), in denen sich die Bürger der Raumfahrt verschrieben haben. Dabei werden u.a. Forschungsmissionen ins All gestartet und Ressourcen abgebaut. Letzteres dient jedoch nicht dem Energiehunger, sondern der Erforschung neuer Werkstoffe. Warum das Interesse an Raumfahrt eher segmentiert bzw. spezialisiert ist, statt einem regulären Reiseverkehr zu dienen, wurde nicht klar ersichtlich. Es könnte z.B. im vorherrschenden Zeitgeist begründet liegen.

Allerdings gibt es in anderen Sessions Hinweise, dass es zu der Zeit bereits Technologien gibt, die ein täuschend echtes Abbild eines fernen Ortes erstellen und im Labor darstellen können. Und das scheinbar nicht nur rein bildlich / holografisch, sondern auch mit den physikalischen und materiellen Eigenschaften des realen Gegenstücks. Vielleicht eine Art Quanten-Duplikat? Es ist vorstellbar, dass man dadurch ferne Welten detailliert erforschen kann, ohne die Gefahr eines echten Raumfluges dorthin in Kauf nehmen zu müssen. Diese Art Technologie, oder zumindest ihre Anfänge, wurde schon früher als 2110 wahrgenommen (etwa Mitte des 21. Jahrhunderts, vielleicht sogar noch früher).

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Ein weiterer Aspekt ist, dass die Menschheit inzwischen in Kontakt mit Außerirdischen steht. Allerdings nicht physisch, sondern über eine schwierige Art der Fernkommunikation. Diese ist offenbar verzögert und technisch schwierig durchzuführen. Ob man dabei immer noch auf Lichtgeschwindigkeit beschränkt ist (Radiowellen), oder die Probleme anderer Art sind (z.B. Signalweiterleitung durch Relais), ist unklar. Man sendet sich sozusagen einfache „Grußkarten“. Allerdings wird zu dem Zeitpunkt bereits ein physischer Kontakt seitens der Menschheit vorbereitet.

Von großem Interesse war natürlich auch die Regierungsform bzw. Verwaltung dieser Stadt im Jahre 2110. Ein wichtiger Ersteindruck war schonmal, dass es keine zentrale, von oben herab regierende Form ist, sondern eine kommunale. Die Machtfülle liegt also direkt bei den Bürgern, nicht bei irgendeiner kleinen Elite. Es zeigte sich eine Regierungsstruktur, die man wohl am einfachsten als „direkte Demokratie“ bezeichnen könnte. Die unmittelbare Mehrheit der jeweiligen Interessensgruppen (z.B. Forscher, Ökologen, Entwickler, Erzeuger…) bestimmt, wie Ressourcen und Prioritäten verteilt werden. In diesem Sinne scheint es auch keine „Volksvertreter“ mehr zu geben, die entstandt werden.

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So eine Verwaltungsform wird vielleicht erst durch die Technologie oder den Bewusstseinszustand jener Gesellschaft (Erkennen der persönlichen und gesellschaftlichen Eigenverantwortung) ermöglicht. Die Struktur zieht sich jeweils vom kommunalen Bereich, über die Länder bis hin auf globale Ebene (je nach Anforderungen). An oberster Stelle sitzt kein Präsident oder Kanzler mehr, sondern nur noch eine Art Richter, welcher im Fall von Unstimmigkeiten zwischen den Interessensgruppen entscheiden muss. Dem Viewer erschien diese Regierungsform äußerst fair, transparent und unanfällig für Manipulation.

Zum Schluss wollten wir uns noch eine Art Gesamtüberblick verschaffen. Dazu sollte der Viewer die Topografie der Stadt und den Zustand der Natur beschreiben. Die Stadt ist, teilweise ähnlich wie heute, in verschiedene Zweck-Viertel eingeteilt. Allerdings viel eleganter geordnet und formvollendet geplant. So gibt es Wohnviertel, Dienstviertel, Industrieviertel (sauber) und ein Verwaltungsviertel (eingeschränkter Zugang). Es gibt einen einzigen Bahnhof bzw. Fernverkehr-Weg aus der Stadt, welcher aus einer Art Magnetbahn besteht. Mit dieser können andere Städte erreicht werden.

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Die Stadt ist komplett von einem verspielt gestalteten Grüngürtel aus Parkanlagen, englischen Gärten und anderen Natur-Bereichen umgeben. In den Parks finden sich allerlei interessante Spielgeräte. Dieser Aspekt lässt die gesamte Stadt eher an ein großes Feriendorf mit Themenparks erinnern, was eine hohe Lebensqualität andeutet. Weiterhin gibt es so etwas wie Luftschiffe, die für Vergnügungsflüge über die Stadt, die lokale Natur und benachbarte Städte genutzt werden können.

Was liegt jedoch außerhalb der klar umrissenen Städte? Das war für den Viewer ein ambivalenter Eindruck. Glücklicherweise fanden wir kein post-apokalyptisches Ödland vor. Jedoch scheint die Landschaft, soweit das Auge reicht, aus dichten Urwäldern zu bestehen. Es wurden auch keine landwirtschaftlichen Flächen im heutigen Sinne mehr wahrgenommen. Die Nahrungsmittelversorgung scheint allein durch Hochtechnologie innerhalb der lokalen, städtischen Industrie, und Eigenanbau in / an / auf den Wohnhäusern realisiert zu werden. Versorgungs- und Überschussprobleme in der Nahrungsmittelproduktion scheinen also endgültig gelöst zu sein.

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Bei der Bevölkerung gilt es als verpöhnt, in die Urwälder zu gehen, weil man die Natur nicht stören möchte. Diese Einstellung hat fast schon naturreligiösen Charakter. Zudem scheinen die Wälder Gefahren zu bergen, da es keine gepflegten Forstbereiche und Wege mehr gibt, und sicherlich einige, gefährliche Tierarten wieder in großer Zahl heimisch geworden sind (Wölfe, Bären…). Einige wenige Menschen zieht es dennoch in dorthin (Abenteurer?), was jedoch wie gesagt gesellschaftlich nicht gern gesehen ist. Das fand der Viewer etwas dogmatisch und beschränkend (a’la „Öko-Snobs“). Allerdings dürfte es schwer sein, die Gründe für diesen Zeitgeist aus der heutigen Sicht nachvollziehen zu können. Daher möchten wir das auch nicht aus einer quasi um 90 Jahre veralteten Sichtweise beurteilen.
 

Medizinische Errungenschaften

Ein weiterer Themenbereich, der den Alltag sehr stark berührt, ist die Medizin. Gesucht wurden daher die größten medizinischen Errungenschaften und Durchbrüche von heute bis 2110.

Wundschließungsgerät für Extremfälle (zwischen 2025 und 2030)

Als erste Errungenschaft tauchte ein Gerät auf, welches riesige Wunden im Notfall regelrecht verschweißen soll. Dadurch können schwerverletzte Patienten gerettet werden, die ansonsten an ihren Wunden gestorben wären. Allerdings handelt es sich hier nur um eine letzte Option für Extremfälle, da das „Verschweißen“ der Wunden große Verbrennungsschäden im Gewebe anrichtet. Das Gerät an sich besitzt an einem Ende eine Art erdbeerförmigen Kopf, welcher bei Kontakt das Gewebe verschweißt.

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Gerät für neue Beweglichkeit (zwischen 2035 und 2040)

Der nächste Punkt zeigte sich wieder als ein neuartiges Gerät, welches wohl vor allem für Senioren oder sogar Gelähmte interessant zu sein scheint. Es erzeugt ein Gel, womit der Körper des Patienten umschlossen wird. Dadurch werden bestimmte, inaktive Prozesse im Körper wieder in Gang gesetzt. Flüssigkeiten und Partikel werden bewegt und neu „verschachtelt“. Der versteifte Körper und das Gewebe wird dadurch wieder beweglicher und vitaler. Die Reaktion der Patienten darauf ist überschwänglich freudig, da sie sich deutlich besser bewegen können. Allerdings gibt es auch Nachteile, wie z.B. eine schwere Belastung der Knochengelenke.

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Grundlagenforschungen eines irren Tüftlers (zwischen 2050 und 2060)

Dieser Punkt wurde eher als eine mehrjährige Parallelentwicklung im Privatbereich wahrgenommen, da die Technologie zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt wird. Es zeigte sich eine Art irrer Hobbytüftler, der in seinem Keller mit gefährlichen Aufbauten experimentiert. Damit versucht er im Wesentlichen, eine bestimmte (eigentlich schädliche) Strahlung so zu modulieren und zu fokussieren, dass damit kleinere Wunden präzise geschlossen werden können. Das Prinzip erinnert an die Hautregeneratoren aus Star-Trek. Allerdings ist die Strahlung beim Gerät des Tüftlers ein großes Problem, da naheliegendes Gewebe so stark geschädigt wird, dass die Wundschließung zu einem hohen Preis kommt.

Es kam spogar der Eindruck, dass der Tüftler sich bei seinen Versuchen den halben Körper mit einem Energiestrahl verbrannt und kontaminiert hat. Warum handelt es sich hierbei also um eine signifikante Errungenschaft bzw. Durchbruch? Wie gesagt, es wurde eher als ungesehene Parallelentwicklung wahrgenommen. Das Grundprinzip seiner Technik könnte jedoch mit sehr viel Weiterentwicklung zu Geräten führen, wie er es beabsichtigt. Allerdings würde ihn zu dem Zeitpunkt niemand fördern, weil seine Experimente einfach zu gefährlich und verrückt sind. Dem Eindruck des Viewers nach würde es wohl noch über 100 Jahre an Entwicklung dauern, bis diese Heilungstechnologie sinnvoll und gefahrlos eingesetzt werden könnte.
 
Lebenserhaltung und Nachzüchtung von Organen (zwischen 2080 und 2085)

Die hier wahrgenommene Errungenschaft stellt erstmals ein erfolgreiches Nachzüchten von Organen dar. Diese sind biokompatibel mit dem Empfänger, weshalb es keine Abstoßungserscheinungen mehr gibt. Allerdings fühlen sich die Organe dennoch irgendwie fremd an. Obgleich auf genetischer Ebene alles kompatibel ist, scheinen gewisse, informatorische oder metaphysische Aspekte nicht reproduzierbar zu sein. Neben der Nachzüchtung von Organen, können auch beschädigte Organe oder ganze Personen am Leben gehalten werden. Technisch gesehen geschieht das durch eine Art Gel oder Heilungsflüssigkeit, in der sich die betroffenen Teile befinden. Diese Flüssigkeit wird vorher durch ein Gerät gepresst, wodurch sie offenbar richtig eingestellt wird.

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Erschaffung von menschlichen Biorobotern (zwischen 2100 und 2110+)

Die kontroverseste Errungenschaft auf dieser Timeline dürfte wohl die mehr oder weniger gelungene Erschaffung von menschlichen Biorobotern sein. Es handelt sich um physisch komplett funktionsfähige Menschenkörper, die jedoch kein Bewusstsein in dem Sinne besitzten. Um diese Körper zu steuern, ist eine ständige, externe Kontrolle notwendig. Dabei müssen alle Muskeln seperat angesteuert werden, da Befehle, die direkt ins Gehirn geleitet werden, nicht funktionieren. Abgesehen vom ethischen Aspekt, ist der Nutzen dieser Bioroboter kaum ersichtlich, da man für Arbeitskräfte und gefährliche Orte einfach normale Roboter benutzen könnte.

Als die Bioroboter-Forschung erstmals in die Öffentlichkeit kommt, sind die Menschen verstört und bedrückt. Heutige Menschen würden sogar panisch ausflippen, wenn sie so einem „seelenlosen“ Wesen begegnen würden. Das Projekt verbleibt daher im Forschungstadium, um daraus einen medizinischen Nutzen für die Menschen zu ziehen. Der Viewer hatte jedoch den Eindruck, dass eigenständig funktionsfähige Bioroboter in fernerer Zukunft nicht auszuschließen seien. Wenn man z.B. an gewisse Schilderungen von Alien-Entführungen denkt, scheinen dort auch Bioroboter für niedere Arbeiten zum Einsatz zu kommen.
 

Neue Energietechnologien

In Hinblick auf die Kernfusion, zu der es im vergangenen Projekt nur kurze Einblicke gab, haben wir eine weitere Session gemacht. Die Ergebnisse waren zum Teil ernüchternd:

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Zwar wäre zumindest die serienmäßige Einführung der Kernfusion Mitte der 2040er möglich (das heißt, die Technologie funktioniert verlässlich), jedoch regt sich in der Öffentlichkeit Skepsis und Widerstand, die eher auf Unwissenheit zu fußen scheint. Dadurch verschiebt sich eine Einführung bis in die 2060er. Es gibt dort anscheinend noch eine andere, herkömmlichere Energieform, die nicht direkt identifiziert werden konnte. Dieser wird bis in die 2060er der Vorzug gegeben.

Als erstes Land, welches die Kernfusion in den 2060ern einführt, wurde Südafrika genannt. Der Grund ist, weil man dort schon „länger die Schnauze voll hat“ (vielleicht von einer externen Energie-Abhängigkeit?). Um die Kernfusion bereits in den 2040ern einzuführen, müsste mehr Aufklärung betrieben und die Skepsis abgeschwächt werden. Dadurch beruhigen sich die Leute, und der allgemeine Fortschritt wird durch die neue Energieform erhöht.

Als Zusatz schauten wir noch nach anderen, bisher unbekannten Energiequellen bzw. Technologien, die auftauchen könnten. Jedoch wurde derartiges in dieser Timeline nicht gefunden. Was nicht heißt, dass bekannte, alternative Technologien nicht ausgebaut werden (z.B. Nullpunkt-Energie im kleinen Rahmen). Solche Details können wir jedoch nicht mehr ermitteln, da nur Zeit für eine Session auf die Energie-Thematik blieb.
 

Raumfahrt und Extraterrestrisches

Ein Bereich, den wir uns für dieses Zukunftsprojekt nochmal gesondert anschauen wollten, war Raumfahrt und Extraterrestrisches. Welche herausragenden Raumfahrt-Erkenntnisse wird es geben? Findet man Leben in unserem Sonnensystem? Wird es gar zum Erstkontakt mit einer außerirdischen Zivilsation kommen?


Offizielle Entdeckung von Leben im Sonnensystem (ca. 2030)

In jüngerer Zeit wird nicht-irdisches Leben in unserem Sonnensystem als immer wahrscheinlicher angesehen. Heiße Kandidaten dafür sind vor allem Eismonde mit deutlichen Indizien für einen Ozean unter der Eiskruste. Aber auch zum Planeten Mars gibt es Vermutungen, dass dort eigentlich schon Spuren von Leben entdeckt, aber falsch gedeutet wurden (Messdaten der alten Viking-Sonde, pflanzenähnliche Objekte auf der Oberfläche…). Die Frage lautete nun, wann und wo das erste Leben im Sonnensystem offiziell nachgewiesen wird.

Der Viewer landete auf einen Zeitbereich um 2029 / 2030. Sein erster Eindruck war ein größeres Gerät, welches auf einer Oberfläche stand, und über verschiedenste Sensoren, Halterungen und eine Art „Abschuss-Vorrichtung“ verfügte:

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Das Gerät machte den Eindruck einer Landesonde, die den Boden untersuchte. In der Nähe der Sonde gab es auch so etwas wie „Dunst“ bzw. „Ausströmungen“. Irgendwann nach längerer Zeit, entdeckte die Sonde in einer Bodenprobe kleine Partikel aus organischem Material. Die Eindrücke zu diesen Partikeln waren „porös“, „altrosa“, „leicht“, „gummiartig“ und „befruchten“.

Die Partikel schienen Pilzsporen zu ähneln, und zu einem knapp unter der Oberfläche lebenden Netzwerk aus organischen Strukturen zu gehören. Dünne Spalten mit flüssigem Untergrundwasser spielten dabei auch eine Rolle. Der Fund sorgt für Verwunderung, da man sich so etwas nicht in jener Umgebung vorstellen kann. Die Eindrücke dazu lauteten: „Huch!“, „etwas ist plötzlich da“, „vorsichtige Neugier“, „Temperaturanstieg“, „neuartig“, „weiß nicht, was man damit machen soll“ und „kein Konzept dafür haben“.

Jetzt kam die Frage, wo im Sonnensystem diese Entdeckung gemacht wird. Der Viewer beschrieb eine karge Landschaft mit Sternen am Himmel. Die Eindrücke zu diesem Himmelskörper lauteten: „Ocker“, „orange“, „beige“, „ganz leichte Blautöne“, „gekratert“, „kleiner als unser Mond“, „kaum Gravitation“ und „imperfekte Rundung“. Am Himmel erkannte der Viewer zudem einen großen Planeten („beige“, „gräulich“), welcher ihn sofort an den Saturn denken ließ:

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An anderer Stelle des Himmels nahm er die Sonne wahr, welche aber sehr klein und seltsamerweise bläulich erschien. Wie kann die Sonne bläulich sein, wenn sich das Target in unserem Sonnensystem befinden soll? Beim Betrachten der Sonne fiel dem Viewer auch eine Art Dunst oder Schleier auf, der sie getrübt erscheinen ließ. Könnte das irgendeiner der Saturnmonde sein? Aber warum dann eine bläuliche, getrübte Sonne?

Wir machten am Ende der Session ein Experiment: Man kann versuchen, den Planeten-Namen, oder einzelne Silben und Buchstaben des Namens herauszufinden. Das ist ein experimentelles Werkzeug, welches nicht immer sinnvolle Ergebnisse liefert. Hier tauchten jedoch die Buchstaben bzw. Silben E R A US oder OS und L auf. Von allen Saturnmonden scheint dieser Buchstabensalat am ehesten auf Enceladus zuzutreffen. Doch wie könnte man das verifizieren?

Mir fiel der astronomische Simulator SpaceEngine ein, welcher die bekannten, visuellen Eigenschaften im Sonnensystem akkurat darstellt. Beim Erkunden von Enceladus‘ Oberfläche fiel mir plötzlich auf, dass die Sonne am Himmel bläulich erschien (sonst beige-weiß) und getrübt wirkte. Die Trübung kam durch einen (normalerweise unsichtbaren) Außenring des Saturn, welcher den Himmelsausschnitt bedeckte. Ich zeigte dem Viewer diesen Anblick, und er bestätigte sofort, dass er es so wahrgenommen hat:

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Man könnte also vorsichtig darauf schließen, dass das erste Leben im Sonnensystem durch eine Landesonde auf Enceladus nachgewiesen wird. Mich wunderte jedoch der Zeitraum in Richtung 2030, da mir kein Projekt bekannt war, was einen Lander auf Enceladus absetzten sollte. Der Flug dauert schließlich auch einige Jahre. Dann stieß ich jedoch auf Missionskonzepte wie TandEM, bei denen eine Titan-Sonde und ein Enceladus-Lander gleichzeitig das Saturn-System erforschen sollen. Am Enceladus-Lander sollen dann auch „Penetratoren“ angedacht sein, mit der die Landesonde in den Boden eindringt und nach flüssigem Wasser sucht. Die Penetratoren könnten dabei von der Landesonde aus in die Umgebung „verschossen“ werden. Bei dem Gerät aus der Session wurde u.a. eine „Abschuss-Vorrichtung“ wahrgenommen. Das kann natürlich auch eine Rückstart-Vorrichtung für einen Proben-Container sein.

Haben wir es also mit einer erfolgreichen Mission im TandEM-Stil zu tun, die gegen 2030 Leben auf / im Saturnmond Enceladus nachweisen wird? Die Eindrücke wirken jedenfalls so. Insbesondere die erstaunlichen Übereinstimmungen dessen, was der Viewer wahrnahm, und was später in der Simulation zu sehen war. Sehr lange müssen wir jedenfalls nicht mehr warten um zu sehen, ob eine solche Mission rechtzeitig in Richtung Saturn-System startet.

 

Erste bemannte Marslandung (zwischen 2030 und 2035)

Ein schon lange angestrebtes Ziel stellt natürlich die erste, bemannte Landung auf dem Mars dar. Früher mutmaßte man sogar, dass wenn man nach dem Apollo-Programm mit genauso viel Engagement und Finanzierung weitergemacht hätte, eine bemannte Mars-Landung schon Anfang der 1980er möglich gewesen wäre. Allerdings gab es dann erstmal für Jahrzehnte andere Prioritäten. Wir schauten uns natürlich an, wann (und ob) es denn im 21. Jahrhundert realisiert werden würde. Die Timeline landete zwischen 2030 und 2035, wenn man es genau nimmt um 2034 herum (Missionsdauer bedenken!).

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Der Viewer beschrieb ein helles, sich explosionsartig ausbreitendes Licht. Das könnten der Triebwerksausstoß bei der Landung gewesen sein. Danach sollte versucht werden, die beteiligten Raumfahrzeuge zu beschreiben. Dies gestaltete sich visuell etwas schwierig, aber grob kann man sagen, dass es sich um ein zylindrisches Objekt im Orbit, und um eine Art Kuppelstruktur auf der Oberfläche handelte. Für eine genauere Einschätzung des Landekonzeptes waren die Daten jedoch zu ungenau. Da das zylindrische Objekt scheinbar im Orbit verbleibt, ist es wohl eine zweistufige Lösung.

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Präzisere Daten gab es zu der Reaktion der Öffentlichkeit auf das Ereignis. Dazu ergaben sich folgende Eindrücke: „Besorgt“, „belustigt“, „verständnislos“, „hoffentlich kommt was Gutes raus“, „jetzt können wir auch nichts mehr tun“, „hibbelig“, „Daumen drücken“, „Anspannung“ und „Schnappatmung“. An dem Punkt gingen wir nochmal eine Stunde weiter in die Zukunft. Nun kamen folgende Eindrücke: „Vorsichtiges beruhigen“, „dürfte geschafft sein“, „erste Vorfreude“ und „es könnte Anlass zum Jubel geben“.

Eine weitere Frage war, auf welche Art(en) die Bevölkerung das Ereignis verfolgt. Hier kam „Übertragung“, „Vernetzt“ und „inneres Auge, trotzdem technisch“. Ist letzteres vielleicht eine Art VR-System? Die Übertragung der normalen Bilder nahm der Viewer jedenfalls so wahr:

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Der Bildschirmaufbau erinnert an die schon heute seit wenigen Jahren gebräuchlichen Einblendungen mit vielen Zusatzinformationen bei Raketenstarts. Allerdings betonte der Viewer, dass es deutlich komplexer sei. Bei sehr hohen Bildschirmauflösungen durchaus denkbar. Schließlich versuchten wir nochmal, die unmittelbare Umgebung der Landung zu beschreiben. Dabei gab es ein paar merkwürdige Eindrücke:

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Der Viewer nahm eine Art „Lichtsäule“ wahr, welche neben den Astronauten stand. Handelt es sich um eine unerwartete Entdeckung, oder war es eine grobe Wahrnehmung des Landegefährts? Vielleicht setzt sich ja das Konzept von SpaceX‘ Starship durch, bei der das gesamte Raumfahrzeug senkrecht landet und wieder startet. Das Objekt im Orbit könnte in dem Fall eine Versorgungsstufe bzw. Triebwerksmodul sein (wie beim Apollo-Programm, nur wesentlich größer).

Die Landschaftseindrücke der Landezone wurden als „trockener Boden“, „geröllig“, „braun“, „staubig“ und „warm“ wahrgenommen. Die Luft wirkte wie eine „trockene Hitze“ (Anmerkung: Auch auf dem Mars kann die Temperatur im Sommer über 20-30°C steigen). Der Himmel wirkte wie bei zwielichtiger Dämmerung, allerdings mit einer violetten Sättigung. Der Viewer beschrieb, dass die Sonne bereits untergegangen wäre. Plötzlich tauchte der Eindruck einer künstlichen Pyramide auf. Diese sei jedoch phasenverschoben bzw. in einer anderen Zeit. Vielleicht erfolgt die Landung in der berüchtigten Cydonia-Region? Zum Schluss folgte das AUL „Mars“, was vor allem auf die Landschaftseindrücke zurückging. Auf jeden Fall dürfen wir gespannt sein, wenn es bis 2035 realisiert wird.

 

Offizieller Erstkontakt mit Außerirdischen (zwischen 2045 und 2050)

Eine Frage, die im vorigen Zukunftsprojekt nur beiläufig behandelt wurde, war das Thema „offizieller Erstkontakt mit Außerirdischen“. Dieses Mal haben wir dem eine eigene Session gewidmet. Findet der offizielle Erstkontakt bis 2110 statt? Der Session nach schon, jedoch anders als erwartet. Zwischen 2045 und 2050 wurde ein Ereignis wahrgenommen, bei dem ein zylinderförmiges Objekt in ein Gebäude stürzt. Das Gebäude hatte eine offizielle Funktion, weshalb man im ersten Moment den Angriff eines anderen Landes vermutet. Eine erste und dann detailliertere Wahrnehmung des Objektes:

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Während noch gegenseitige Beschuldigungen ausgetauscht werden, wird klar, dass dort etwas abgestürzt ist, was nicht von der Erde stammt. Man sieht eine Person aussteigen, die an sich relativ menschenähnlich aussieht (männlich, mitte 50, gräuliche Haare, legere Kleidung, durchtrainiert). Die Person trägt ein Messgerät in der Hand, auf dem Zeichenfolgen ablaufen, die an den grünen Matrix-Code erinnerten. Die Aufgabe der Person wurde als „Flucht-Koordinator“ wahrgenommen. Der Zweck der Messungen lautete „Für die Nachwelt bewahren“ und „Beweis dokumentieren“.

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Wieso tauchte dieser Vorfall unzweifelhaft als „offizieller Erstkontakt“ auf, und wurde nicht (wie üblich) dementiert? Der Viewer beschrieb dazu, dass während des Ereignisses überall dezentralisierte Livestreams laufen (a’la „Breaking News!“). Dadurch erfährt die ganze Menschheit von diesem Ereignis. Die Reaktionen der Öffentlichkeit waren „verstört“, „erstarrt“, „ungläubig“, „man kennt sich auf einmal nicht mehr aus“ und „Genugtuung“. Woher die Insassen kamen, welche Mission sie hatten und was nach dem Absturz geschah, war nicht mehr Teil der Session. Jedoch ist zu vermuten, dass das Objekt nach Reparaturarbeiten wieder abgeflogen ist.

Das Erstkontakt-Ereignis führt in den darauffolgenden Jahren zu „Dezentralisierung“ und „mehr Selbstbewusstsein der Menschen“. Die Gewissheit, dass man nicht allein im Universum ist (im Sinne von Zivilisationen), bewirkt in der Tat einige Veränderungen im menschlichen Selbstverständnis. Verbindet man das nun mit den Sessions auf das Jahr 2110, hat man seitdem vermutlich eine Art Zwei-Wege-Kommunikation etabliert. Der formale, physische Erstkontakt scheint jedoch erst für nach 2110 vorbereitet zu werden. Vielleicht musste sich die Menschheit bis dahin dafür „qualifizieren“?

 

Fund von fremder Technologie im Sonnensystem (ca. 2050)

Ungefähr im Zeitraum des Erstkontaktes, stößt man auf einem anderen Planeten im Sonnensystem auf eine fremde Technologie. Der Viewer beschrieb eine Person mit Helm und Rucksack (Raumanzug?) vor einem großen Objekt stehend, welches an einen Reaktor erinnert. Für die Person ist es ein einschneidendes Erlebnis:

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Später werden Computer bzw. Datenauswertungsgeräte an diese Struktur angeschlossen. Innerhalb des Objektes entdeckt man organische Strukturen, die wie schwarze, sich schlängelnde Schatten wirken. Die Eindrücke zu dieser Technologie waren „erneuerbare Energie“, „Quantenfeld-Dehnung“, und „Löcher entstehen, die eine absolute Neutralität haben“. Es wurde nicht so wirklich klar, wozu das Objekt dient(e). Als wir versuchten, die Bezeichnung des Objektes herauszufinden, kamen dem Viewer die Worte „Quantum-Speicher“ und „Suspender“.

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Wir versuchten auch den Namen des Planeten herauszufinden, auf dem das Objekt gefunden wird. Dabei kam „KUGOLWER“ heraus. Von Klang her ähnelt es zumindest keinem Planeten- oder Objektnamen in unserem Sonnensystem, der uns momentan einfiele. Das Viewen von konkreten Namen oder Wörtern ist aber (wie bereits gesagt) sehr experimentell. Von der Oberflächenbeschreibung her könnte es wohl am ehesten der Planet Mars sein.

 

Weiterer Fund und Adaption von fremder Technologie (zwischen 2075 und 2080)

Die Entdeckung um ca. 2050 herum inspirierte offenbar neue Technologien. Zwischen 2075 und 2080 wird wieder etwas entdeckt, was später in einem kuppelförmigen Gebäude technologisch adaptiert wird. Eindrücke wie „Glaskuppel, wo Hände draufgehalten werden“ und „Wissen integrieren über plasma-energetische Wellenmuster“ geben Rätsel auf. Die Ersteindrücke auf der Timeline:

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Der eigentliche Fund im Sonnensystem wurde vom Viewer als eine Art großer Turm beschrieben, welcher mehrere Löcher hat. Dieser soll wiederum als eine Art „Notventil gegen Überhitzung“ dienen, damit der Planet überlebt“. Eine Art Terraforming-Technologie? Die Beschreibung des Fundortes war dieses Mal etwas genauer: Der Viewer hatte den Eindruck, dass es sich nahe Neptun befinden würde. Von den restlichen Oberflächenbeschreibungen her könnte das gut auf den Mond Triton passen. Planetare Überhitzung sollte dort aber eigentlich kein Problem sein.

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Alles in allem sehr interessante Eindrücke, auch wenn wir uns aus den Daten keinen Reim auf die Technologie machen konnten. Entweder sind die gefundenen Objekte und sich daraus ergebende Anwendungen multifunktional, oder wir (als Viewer) verstehen den Sinn dieser Technologie noch nicht. Interessant war noch die Anmerkung, dass letzteres Objekt durch „Remote Viewing“ (oder etwas ähnliches) gefunden wird. Das macht Hoffnung, dass außersinnliche Wahrnehmungstechniken eines Tages eine größere Rolle bei der Vorab-Aufklärung von fernen Orten spielen werden.

Sollten diese Objekte tatsächlich auf z.B. Mars und Triton entdeckt werden, so ist das ein weiteres Indiz, dass lange vor der aktuellen Zivilisation schon einiges in unserem Sonnensystem los war. Gerade auf den Mars gibt es ja inzwischen dutzende von Sessions (vermutlich angefangen von Joseph McMoneagle im Jahre 1984), die auf eine frühere, ausgestorbene Zivilisation hindeuten. Auch heute scheint es noch archäologische Reste zu geben, die ausgegraben werden könnten. Hier am Beispiel der so genannten D&M-Pyramide in der Cydonia-Region:

D-M-Pyramide

Von außen würde man heute tatsächlich nur noch einen Sandberg sehen, innerlich scheint es jedoch nach wie vor künstliche Gangstrukturen zu geben. Das obige Session-Beispiel deckt sich auch mit weiteren Sessions auf die Cydonia-Region, die in den letzten 20 Jahren in der deutschsprachigen Remote Viewer-Szene durchgeführt wurden. Es gibt also viele außersinnliche Hinweise, dass künftige Xeno-Archäologen diverse Relikte im Sonnensystem entdecken können.

Geschichte und Archäologie

Obgleich es hier um ein Zukunftsprojekt geht, warten auch noch viele Rätsel der Vergangenheit auf ihre Entschlüsselung. Daher schauten wir auch nach den signifikantesten, archäologischen Erkenntnissen / Funden auf der Erde, die das bisherige Geschichtsbild auf den Kopf stellen.

Mechanische Strukturen aus Metall im Urwald (zwischen 2022 und 2025)

Als erster Fund wurde eine Art Säulenreihe aus metallischen Säulen beschrieben. Die Umgebung zeigte sich als Urwald. Diese metallischen Strukturen wurden als Teil eines pyramidenförmigen Gebäudes wahrgenommen. Es erinnerte den Viewer an eine Maya-Pyramide. Das Metall an sich nahm der Viewer als Eisen wahr, allerdings nicht rostfrei. Die Funktion der Metallstrukturen zeigte sich in einer „rudernden“ Bewegung, welche durch Handantrieb und Zahnräder realisiert wurde. Technologisch vergleich der Viewer es mit dem (europäischen) Niveau des 16. Jahrhunderts.

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Der ursprüngliche Zweck des Gebildes war eine fächernde Bewegung, die irgendein orangenes Material (wie eine Staubwolke) aus der Pyramide nach draußen befördete. Man könnte es sich vielleicht wie einen Blasebalg vorstellen. Vor der Pyramide versammelten sich Menschen zu einem Ritual, bei dem es um Fortpflanzung ging. Die orangene Staubwolke hüllte dabei die Teilnehmer ein und wurde als Gabe gesehen. Vielleicht ein Aphrodisiakum? Oder ein rein symbolischer, wenn auch spektakulärer Ritual-Effekt.

Als Datierung zeigten sich zwei Zeitpunkte: Die ursprüngliche Erbauung und eine Art „Upgrade“ (womöglich die Metallstruktur). Die ursprüngliche Erbauung wurde in prähistorischer Zeit wahrgenommen, das Upgrade immerhin vor fast 10.000 Jahren. Ob die Datierungs-Timeline hierbei akkurat getroffen wurde, ist unklar, denn normales Eisen müsste im Urwald eigentlich schneller wegrosten. Da bleibt wohl nur auf so einen Fund zu warten, denn in der Timeline zeichnet sich dieser schon in den nächsten Jahren ab. Ob er dann auch sofort öffentlich wird, muss sich zeigen.

Welche neuen Erkenntnisse würden sich aus dem Fund ergeben? Gravierend ist dabei vor allem, dass sich die angenommene Reihenfolge der Geschichte bzw. die technologische Evolution ändern würde. Der Fund ist deutlich weniger altmodisch, als man annehmen würde. Als Analogie kam hier der Begriff „Steampunk-Pyramide“ auf. Der Viewer beschrieb in einer Kurve, dass die betreffende Zivilisation zum Zeitpunkt der Erbauung sogar schon wieder in einem technologischen Niedergang steckte. Danach ging es in ein Entwicklungstief, und später wieder allmählich hoch. Ähnliche, kurvenförmige Technologieverläufe kennt man bereits von anderen Epochen.

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Neue Erkenntnisse zur Großen Pyramide von Gizeh (ca. 2038)

Dieser Punkt war für den Viewer gesondert kodiert (HXp), um gezielt nach bahnbrechenden Erkenntnissen zur Großen Pyramide zu schauen. Es tauchten direkt Steine auf, die an eine Mischung aus Kalkstein und Marmor erinnerten. Der Viewer nannte es daher „Moralk“. Man fühlt sich an die ursprüngliche Außenverkleidung der Großen Pyramide erinnert, von der heute nur noch Reste am Fuß der Pyramide zu finden sind.

Die entscheidende Erkenntnis ist hier jedoch, wie diese Steine hergestellt wurden: Es erschien so, als würden die Rohlinge durch irgendein unbekanntes Flüssigkeitsverfahren (hat mit Wasser zu tun) „angeweicht“ und dann durch eine Verschalung in die gewünschte Form gepresst. Anschließend wurden die Steine noch gebrannt, um die ursprüngliche Festigkeit wiederherzustellen.

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Weiterhin wurden Werkzeuge und Bauteile aus echtem Stahl (nicht Eisen oder gar Kupfer) wahrgenommen, darunter Winkel und Beschläge. Welche neuen Funde zu diesen Erkenntnissen führen, wurde nicht klar, jedoch kennt man heute schon einige Indizien auf dem Gizeh-Plateu, die in diese Richtung interpretiert werden könnten. So gibt es unterirdische Anlagen mit senkrechten Schächten, die vermutlich mit Wasser gefüllt wurden. Eine fortschrittliche Verarbeitungsanlage für die Stein-Rohlinge? Interessant ist hierbei auch, dass Teile der Großen Pyramide vom weit entfernten Assuan-Steinbruch stammen sollen, und das Gizeh-Plateu früher direkt an den Ufern des Nils lag.

Die Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist jedenfalls eine Veränderung in der gesamten Datierung. Man stellt fest, dass Epochen vertauscht wurden. Offiziell ordnet man die Große Pyramide dem alten, dynastischen Reich zur Zeit von Cheops zu. Die großen Pyramiden von Gizeh gelten dabei als die neuesten, perfektesten Bauten, während kleinere Pyramiden, wie die Knick– oder Stufenpyramide, als frühere (teilweise gescheiterte) Versuche galten. Was ist, wenn die größten Pyramiden zuerst da waren, und alles was später kam, Nachbauversuche der dynastischen Ägypter? Technologisch ist da jedenfalls ein riesen Unterschied (Megalith-Bauweise vs. kleine Steine).

Ein interessanter Beifang kam noch auf, als wir den Herstellungszeitpunkt der Steine bzw. der Großen Pyramide bemaßten. Der Viewer landete auf einer Zeit von vor 10.000 bis 12.000 Jahren. Dort tauchte sofort der Eindruck „Beinahe Menschheitsauslöschung, technologischer Niedergang“ auf. Dazu noch ein Jahresbereich von „99-700“, der jedoch zu keinem uns bekannten Kalender passte. Wenn die Geschichtsschreibung Ägyptens (und der Menschheit) aus dieser Sicht neu betrachtet wird, klären sich plötzlich viele Rätsel und Widersprüche im bisherigen Paradigma.

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Ein vergessenes Dorf in Raum und Zeit (ca. 2060)

Hier entdeckt man, dass eine natürlich aussehende Formation, die einer Felsschlucht gleicht, nicht natürlich ist. Offenbar ist der Ort durch eine Überschwemmung und Verschlackung verdeckt und beschädigt worden. Man findet darin Reste eines Dorfes, welches noch garnicht so alt zu sein scheint (Häuser und Glasfenstern, welche vom Stil her aus den letzten 300 Jahren stammen könnten).

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Verblüffend an dem Fund ist allerdings, dass dieses Dorf komplett vergessen wurde, jedoch plötzlich realisiert wird, dass man es doch kennen müsste. Wie eine Art kollektiv verschüttete Erinnerung oder Mandela-Effekt. Hat man es mit einer Raum-Zeit-Anomalie zu tun, oder einem seltsamen Fall von kollektiver, historischer Verdrängung? Das Dorf schien jedenfalls einst eine offizielle Funktion in der Gegend gehabt zu haben, und erinnert am ehesten an eine (verlorene) Kolonie oder Expedition.

Die Umstände des Vergessens wurden vom Viewer als seltsam und „spooky“ geschildert. Es war, als hätte man das Dorf nach der Überflutung einfach verlassen, und die ehemaligen Bewohner hätten an ihren jeweils neuen Wohnorten nie wieder darüber geredet bzw. es sogar vergessen. Wie kam es jedoch zur Überschwemmung bzw. Verschüttung des Dorfes? Als wir tiefgehender reinschauten, wurde das Dorf als eine Art Bergbau-Siedlung wahrgenommen. Man baute dort offenbar Blei ab. Irgendwann wurde ein „Korken“ gezogen, und die Überschwemmung kam über das Dorf.

Von der Datierung her landete der Viewer wieder auf zwei primären Nutzungszeitpunkten. Der erste wurde von „primitiven“ Eindrücken begleitet, und liegt etwa 6000 Jahre in der Vergangenheit. Dabei handelte es sich jedoch noch nicht um das moderner wirkende Dorf. Es wurde wohl einfach auf einer vorhandenen, uralten Siedlungsstätte erbaut. Die Erbauung des Dorfes wurde schließlich auf knapp vor unserer Zeit bemessen (ca. 17. bis 19. Jahrhundert). Die Umgebung wirkte wie im Grenzbereich von Brasilien, in einer eher gebirgigen Landschaft (vielleicht im Norden).

Als Erkenntnis kann man die Eindrücke wohl so deuten, dass erstmals ein physischer Beweis für Raum-Zeit-Anomalien (aka Mandela-Effekte) gefunden wird. Denn erst der Fund des Dorfes scheint dessen Existenz im kollektiven Gedächnis wiederzubeleben, so als wäre es immer Allgemeinwissen gewesen, welches jedoch bis zu diesem „Trigger“ komplett ausgeblendet war. Zum Schluss merkte der Viewer noch scherzhaft an, dass es ein passender Fall für „Mythen Metzger“ wäre.

 
Industrielle Anlage unter Wasser (zwischen 2065 und 2070)

Bei diesem Fund handelt es sich um eine gemauerte Anlage unter Wasser, die an die Straße von Bimini erinnert. Sie ist jedoch wesentlich besser erhalten. Interessant war der Eindruck des Viewers, dass bestimmte, oberirdische Teile dieser Anlage vorher schon bekannt wären. Aufsehen erregt jedoch nicht nur der gemauerte Unterwasser-Fund, sondern auch die Entdeckung von Überresten einer technischen Anlage, die an ein Förderband erinnert. Innerhalb der Lehrmeinung versucht man diesen Aspekt wegzuerklären, was an den offiziellen Umgang mit der Ostsee-Anomalie erinnerte.

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Wir schauten in die Vergangenheit der Anlage, als sie gerade neu errichtet war. Dort wurde eine ganze Lagerhalle um die Förderbandanlage herum wahrgenommen. In der Halle wurden Steine produziert und über das Band abtransportiert. Die Steine wurden jedoch nicht aus Rohlingen gemeißelt, sondern gegossen. Außerhalb der Anlage legte man Transportwege an, um die Steine weiter zu transportieren. Die Wege verliefen teilweise im Wasser, was die Steine irgendwie leichter zu transportieren machte. Die Steine an sich dienten zum Bau von Kanälen und Hafenanlagen. Das würde die Wassernähe erklären, und auch implizieren, dass der Meeresspiel seit der Benutzung deutlich angestiegen ist. Man fühlt sich an Strukturen wie das Yonaguni-Monument erinnert.

Bei der hier geviewten Anlage war der Eindruck allerdings nicht so megalithisch, sondern eher im Baustil der alten Griechen / Römer. Bei der Alters-Bemaßung landete der Viewer jedoch in einem Zeitraum zwischen 10.000 und 20.000 Jahren vor unserer Zeit. Das könnte zumindest eine Erklärung sein, warum sich der größte Teil der Anlage unter Wasser befindet. Wer nun aber die wirklichen Bauherren waren, wurde nicht klar, außer dass die Bautechnik wie gesagt stark an die alten Griechen erinnerte. Wer weiß, entweder ist unsere Datierung falsch, oder die Bau-Technologien der Antike waren eine Wiederentdeckung uralten Wissens.
 
Signifikanter Fund zu den Erdstallanlagen (zwischen 2075 und 2080)

An dem Punkt schauten wir uns noch gesondert an, welches der signifikanteste Fund zum Thema Erdstallanlagen sein wird (kodiert mit HXe). Es tauchte ein Objekt auf, welches zu dieser Zeit bereits vermutet wurde. Denn man hatte dort zuvor schon eine Art Fassung gefunden, in der es reinpassen sollte. Das Objekt an sich hat eine kristalline Gestalt und elektrische Eigenschaften. Der Viewer empfand es in erster Linie als eine Art „Blitzableiter“, brachte jedoch auch die Analogie „das Auge Saurons fehlte“. Genaueres fanden wir jedoch nicht mehr raus, da sich die Session dem Ende näherte, und die Energie des Viewers zuneige ging. Als Datierung der Herstellung tauchte ein Zeitraum zwischen 10.000 und 5.000 Jahren vor unserer Zeit auf.

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Bewusstsein und Grenzwissen

Wie diverse Timelines andeuteten, wird es in weiten Teilen der Bevölkerung zu signifikanten Bewusstseinsveränderungen in den 2020ern kommen. Sollten diese eine kritische Masse überschreiten, wirkt sich das prägend auf die kommenden Jahrzehnte aus. In diesem Projekt sind wir bis ins frühe 22. Jahrhundert vorgestoßen, um die wahrscheinlichen Entwicklungen grob umreißen zu können. Dabei stellten wir fest, dass der Trend aus den 2020ern zur Normalität werden kann.

Das materialistische Paradigma wechselt dadurch allmählich in ein ganzheitlich-bewusstseinsbezogenes. Der beispielhafte Einblick in das Jahr 2110 zeugte von einer Gesellschaft, die eine tiefe Naturverbundenheit wiederentdeckt hat, welche man bisher nur bei Naturvölkern kennt, die isoliert bzw. am Rande der Gesellschaft leben. Der spezielle Eindruck „Die Menschheit vertieft ihre Verbindung zur Natur und räumt ihr Platz ein“, welcher im letzten Zukunftsprojekt am Ende der utopischen Timeline auftauchte, schien sich hier zu bekräftigen.

Was wir heute „grenzwissenschaftliche Themen“ nennen, wird in den kommenden Jahrzehnten mehr und mehr Bestandteil der etablierten Wissenschaften werden. Dazu gehören vor allem Bewusstseinstechniken, bisher unbekannte körperliche und geistige Energien, Verschränkungsphänomene, Zeitqualitäten und die Frage nach der Grundstruktur des multidimensionalen Universums an sich. Daher werden sich derartige Themen auch zunehmend im Bildungssystem etablieren, sowohl theoretisch, als auch in der praktischen Anwendung. Dumpfes auswendig lernen wird immer stärker durch Selbsterfahrung und realitätsnahe Praxis verdrängt.

Welche Richtung diese Entwicklungen nach dem 22. Jahrhundert nehmen werden, war noch kein Bestandteil in unseren Projekten. Jedoch gibt es interessante Einblicke von Joseph McMoneagle für das Jahr 3000 (in „The Ultimate Time Machine“), und von Robert Monroe für die Zeit nach 3500. Diese Einblicke wirkten wie eine ferne, jedoch folgerichtige Weiterentwicklung. Der Endpunkt scheint ein Aufstieg bzw. Ausstieg der Menschheit aus der Körperlichkeit sein, da alle damit erfahrbaren Erfahrungen gemacht wurden, und man die Spitze der menschlichen Entwicklung (körperlich und geistig) erreicht hat.



Utopie oder Dystopie?

Im letzten Zukunftsprojekt zeigte sich ein Scheideweg zwischen „Utopie“ und „Dystopie“. Alles hing / hängt im Wesentlichen davon ab, welche bewusstseinsmäßigen Veränderungen in den 2020ern angestoßen werden. Ein interessantes Phänomen zeigte sich damals zwischen 2016 und 2017: Vor dem Jahre 2017 tauchte in zwei unabhängigen Projekten lediglich die dystopische Timeline auf (alternativloser Systemverfall, Transhumanismus, Bürgerkriege, Kuppelstädte, Verantwortungsabschiebung an KI, Aussterben der Hochzivilisation wegen Mangel an Sinn…). Doch als wir das Projekt im Jahre 2017 (und danach) fortsetzten, wurde die utopische Timeline mehr und mehr favorisiert.

Was nicht heißt, dass man sich zurücklehnen und die Verantwortung abgeben sollte (im Gegenteil). Es wird sicherlich eine schwere Geburt mit vielen unbequemen Veränderungen. Die Komfortzone eines ganzen Planeten dehnt sich aus, und das kann die Menschen stark verunsichern. Im Endresultat scheint jedoch eine mehr als lebenswerte Zukunft zu werden. Ob diese Wahl jedoch schon endgültig entschieden ist, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Wir sollten uns jedenfalls so verhalten, als stände das Ergebnis noch aus. Vor allem sollten wir uns als Gesellschaft und als Individuum in der Verantwortung sehen, gemeinsam diese lebenswerte(re) Zukunft zu manifestieren. Und das fängt natürlich bei jedem Einzelnen an (siehe auch das Prinzip der Wirkungskreise).

 

Notwendige Entwicklungen

Welche Entwicklungen sind notwendig, um die utopische Timeline aus den 2020ern heraus zu manifestieren bzw. dann auch stabil zu halten? Hier einige Stichpunkte, die sich in den letzten Jahren konkretisiert haben:

  • Eine aktive, kritische Masse sollte in der Grenzwissen-Szene bzw. Alternativen Szene erreicht werden (mehr aktives Gestalten, statt passives Konsumieren).
  • Weiterhin sollte eine aktive und dezentrale Vernetzungskultur in der Grenzwissen- bzw. Alternativen Szene gelebt werden. Geringfügige Meinungsunterschiede und Spaltungsmuster sollten überwunden werden, um die gemeinsame Schöpferkraft zu erkennen.
  • Der Fokus sollte auf lösungsorientiertes Denken, Konzeptionieren und Handeln gelegt sein, statt in den eigenen Filterblasen mit Theorien, Annahmen, Empörungen und passivem Fingerzeigen beschäftigt zu sein. Energie folgt der Aufmerksamkeit, und das aktive Handeln im eigenen Wirkungskreis stößt benachbare Wirkungskreise an.
  • Grenzwissenschaftliche Techniken und Anwendungen sollten professionalisiert und ihre spezifischen Vorteile kultiviert werden („informatorische Selbstermächtigung“, „Hilfe zur Selbsthilfe“, „Selbsterkenntnis“…).
  • Grenzwissenschaft sollte (durch Professionalisierung) allmählich in akzeptierte Wissenschaft überführt werden, und dadurch überfällige Paradigmenwechsel einleiten (speziell bezüglich des Themas „Was ist eigentlich Bewusstsein?“).
  • Bewusstseinsbezogene Lehrinhalte und Berufsfelder sollten in der allgemeinen Gesellschaft etabliert werden (z.B. tiefenpsychologische Erkenntnismethoden, Meditation und PSI-Techniken im allgemeinen Bildungssystem lehren).

Diese Stichpunkte könnte man natürlich noch wesentlich detaillierter beschreiben, jedoch wäre das eher ein Thema für eine eigene Artikelserie. Letztlich bleibt zu sagen: Wirklichkeit ist das, was wirkt. Und wer anfängt, in seinem eigenen Wirkungskreis zu wirken, stößt weitere Wirkungskreise und somit letztlich auch die allgemeine Feldsättigung für gewünschte Entwicklungen an.
 

Wie geht es weiter?

Es gäbe noch unzählige Detailbereiche, die man innerhalb des Zukunftsprojektes abarbeiten könnte. Dieser Artikel soll jedoch bis auf Weiteres der letzte, öffentliche Einblick dazu sein. Denn bezogen auf die Lösungsorientiertheit, werden wir unsere Energien künftig voll und ganz auf die Optimierung unserer Arbeit richten (siehe wieder „Wirkungskreise“). Die optimale Handlungsweise in den 2020ern ist es, selbst auf positive Art aktiv zu sein. Sowohl individuell („die beste Version seiner selbst erschaffen“), als auch in den gemeinschaftlichen Bereichen, in die man unmittelbar aktiv hineinwirkt. Denn die Utopie beginnt in jedem Einzelnen.

 


 
Update Februar 2022: Zwischenzeitlich gab es einige kleinere Updates, insbesondere zur Entwicklung des Finanzsystems. Dazu entstand im Februar 2022 noch eine Session, welche wir erstmals HIER vorgestellt haben. Nach diesen Daten (allerdings nur aus einer Einzelsession) steht deutlich eine Wandlung des Finanzsystems und der Weltwirtschaft in den nächsten 2-4 Jahren an. Das macht sich durch Preisanstiege und Lieferkettenprobleme in vielen Bereichen bemerkbbar. Erste Anzeichen dazu sind ja bereits seit einiger Zeit zu spüren, werden dabei jedoch stets mit der „aktuellen Situation“ (zuerst Corona, jetzt Ukraine-Krise) erklärt.

Die aktuelle Session zeigte Eindrücke von einer „platzenden Blase“, gefolgt von großer Verunsicherung, Protesten (vor allem aus wirtschaftlichen Gründen) und einem Tauziehen gegensätzlicher Kräfte. Die Menschen wissen nicht mehr, wem sie glauben sollen. Die bisherige, gesellschaftliche Polarisierung scheint dabei allmählich in eine Desorientierung überzugehen. Ein neues Finanzsystem steht, wie zu vermuten war, bereits in den Startlöchern. Es soll mit zentralisierten Digital-Währungen arbeiten. Interessant war jedoch, dass zugleich noch mindestens ein weiteres, alternatives Finanzsystem wahrgenommen wurde, welches dezentral ist, und im gegensatz zum bisherigen Fiat-System eine physische Deckung aufweist (vielleicht Gold oder Energie).

Dieses „noch neuere System“ (wie der Viewer es ausdrückte) scheint in den kommenden Jahren als Alternative oder Parallelentwicklung zum zentralisierten Finanzsystem aufzutauchen. Welches der neuen Systeme sich letztlich durchsetzt, oder ob es gar mehrere, parallel laufende Entwicklungen gibt (in Kombination mit sich immer stärker verbreitenden, alternativen Lebensmodellen), wird sich noch zeigen. Ab den 2030ern scheint sich das finanzielle und wirtschaftliche Klima jedenfalls langsam zu stabilisieren. Obwohl selbst dann noch längst nicht alle Schäden und Entbehrungen des Wandels kompensiert sein werden. Man darf auf die nächsten Jahre gespannt sein…
 


 
Die Sendung zu den Zukunftsprojekt-Updates bei CROPfm netradio:



Zu Gast bei Johann Nepomuk Maier zu unserem Zukunftsprojekt:




Video von Multi, welches auch das aktuelle Zukunftsprojekt behandelt:

Remote Viewing – Jubiläum

Jubiläum! Heute vor zehn Jahren (18.01.2009) habe ich meine allererste Remote Viewing-Session durchgeführt (wenn man diese so bezeichnen möchte). 😉

2009

Erstes Ideogramm (2009)

Seitdem hat sich natürlich einiges getan…

2009:
Erster Kontakt mit Remote Viewing und kurz darauf der Versuch, es sich selbst aus Lehrbüchern beizubringen (Stufe 1-3). Diese ersten Schritte gingen mangels Trainingspartner nur schleppend voran.

2010:
Verstärkter Kontakt mit anderen, nicht ausgebildeten Praktizierenden, die ebenfalls versuchen, es sich aus Lehrbüchern beizubringen. Eine Online-Community entsteht, aus der später die Bezeichnung „Generation Skype (der Remote Viewer)“ hervorgehen sollte. Ende 2010 gibt es Kontakt mit voll ausgebildeten Viewern, die zu der Zeit rar gesät sind. Teilnahme an der ersten, operationalen Stufe 6-Session (eine Vermisstensuche).

2011:
Autodidaktisches lernen und praktizieren mit den Grundlagen der Stufe 6. Erster Vortrag auf einem Remote Viewing-Kongress in Erfurt zum Thema „Target-Kontamination“. Teilnahme an ersten, rv-spezifischen Sendungen und Podcasts. Veröffentlichung erster Artikel in Fachliteratur und online.

2012:
Formale Ausbildung in der Stufe 6 und Ausbildung eines neuen Teams, mit dem umfassende, operationale Projekte online und vor Ort durchgeführt werden. Vortrag zu einem dieser Projekte auf einem weiteren Remote Viewing-Kongress in Erfurt. Eröffnung dieses Blogs im Oktober 2012.

2013:
Viele weitere Projekte, Experimente und Artikel. Darunter ein mehrmonatiges Solo-Projekt und erste interdisziplinäre Ansätze (z.B. Remote Viewing in Kombination mit Rückführungen). Erstmals auch ein Wunschtarget für CROPfm netradio.

2014:
Fortführung der Projekte und Experimente. Verstärkter Fokus auf den persönlichen Alltagsnutzen von Remote Viewing (Optima, Lokalisierungen etc…). Veröffentlichung eines Video-Tutorials bis Stufe 3 für neugierige Neulinge.

2015:
Erste Teilnahme an Remote Viewing-Seminaren als Co-Trainer. Weiteres, komplexeres Wunschtarget-Projekt für CROPfm netradio. Mehrere Beiträge in Print-Literatur.

2016:
Hauptberufliche Tätigkeit als Remote Viewing-Ausbilder und Recherche-Dienstleister. Besuche von verschiedenen Veranstaltungen in dieser Tätigkeit. Weitere Veröffentlichungen von Online-Artikeln.

2017:
Erste Vesuche mit gemeinsamen Bestrebungen, Remote Viewing im Dienstleistungs- und Forschungsbereich zu professionalisieren. Später auch Bündelung von interdisziplinären Expertisen. Weiteres Wunschtarget-Projekt bei CROPfm, dieses Mal zum Thema Kornkreise. Später erstes, interdisziplinäres Wunschtarget-Projekt zum Thema Zukunft.

2018:
Gründung der Academy of Mind, einer Art Dachverband für Forschungen und Dienstleistungen im Grenzwissen-Bereich (u.a. Remote Viewing, Magie, Coaching…). Erste Projekte und interdisziplinäre Experimente in einer neuen Online-Community. Viele weitere Veröffentlichungen, darunter auch wieder in Print-Form.

2019:
Physischer Ausbau der Academy of Mind, u.a. für Remote Viewing-Seminare vor Ort. Weiteres Wunschtarget-Projekt für CROPfm

Mal sehen, wie die Remote Viewing-Welt im deutschsprachigen Raum (und global) in weiteren zehn Jahren aussehen wird…

Leonardo DaVinci und die Mona Lisa

Seit Jahrhunderten fragt man sich, was es mit dem berühmten Mona Lisa-Portrait von Leonardo DaVinci auf sich hat. Inzwischen gibt es Spekulationen bzw. Indizien, dass die abgebildete Frau garnicht existiert hat, sondern ein ursprüngliches Portrait, welches eine reale Person zeigte, einfach übermalt wurde. Manche vermuten, dass DaVinci teilweise Aspekte seines eigenen Gesichtes mit dem Originalbild vermischt hat, woraus die heutige Mona Lisa entstand.

Wir hatten im Rahmen der Remote Viewing-Ausbildung eine Session auf das Mona Lisa-Gemälde, bzw. die Situation, als es fertiggestellt wurde. Der Viewer war ein Trainee, welcher in dieser Session seine erste Personenwahrnehmung in Stufe 6 gemacht hat. Die Target-Formulierung lautete:

„Beschreibe Leonardo DaVinci zum Zeitpunkt der endgültigen Fertigstellung seines Gemäldes ‚Mona Lisa‘!“

Schon in Stufe 3 dominierte ein Objekt, welches lang und hart, oben aber spitz und weich war. Der harte Teil wirkte dabei gelblich, während der weiche, spitze Teil schwarz war. Es erinnerte den Monitor schnell an einen Pinsel. Daneben gab es noch weitere Objekte, die jedoch nicht so target-relevant erschienen, wie das pinselartige Objekt.

DaVinci und Mona Lisa - Stufe 3

Richtig interessant wurde es jedoch in der Stufe 6, in der wir eine Personenwahrnehmung auf Leonardo DaVinci (kodiert als „P1“) ansetzten. Der Viewer nahm eine männliche Person wahr, die groß und schlank wirkte, und lange braune Haare hatte. Interessanterweise waren die Haare zu einem Zopf zusammengebunden, was hinterher noch Sinn ergab. Als wir uns die Tätigkeit von DaVinci im Target anschauten, tauchte sogleich wieder das pinselartige Objekt aus Stufe 3 auf, welches er in der linken Hand hielt. Er wirbelte damit herum, so als würde er damit auf eine Leinwand spritzen, um sie zu bemalen. Bei dieser spritzigen Methode machen die zum Zopf gebundenen Haare durchaus Sinn, um eine bunt durchtränkte Frisur zu vermeiden.

Danach machten wir eine Charakterwahrnehmung von DaVinci. Die wesentlichen Eindrücke dabei im Moment des Targets waren „lustig“, „entspannt“ und „wütend“. Im weiteren Sinne „ausgeglichen“, „ruhig“ und „zurückhaltend“. Hier die allgemeine Personenwahrnehmung, welche uns auch zum Gebrauch des Pinsels auf einem Kunstwerk führte:

DaVinci und Mona Lisa - Personenwahrnehmung

Der Viewer nahm bei dem Kunstwerk sogleich ein Gesicht wahr, und musste an das Gemälde „Der Schrei“ denken. Allerdings merkte er dann, dass das Gesicht auf dem Bild lächelt. Schließlich schauten wir noch, was DaVinci mochte bzw. nicht mochte: Er mochte „Perfektion“, „Freude“, „andere überraschen“, „Wertschätzung“ und „Lob / Anerkennung“. Was er nicht mochte war „Chaos“, „Unruhe“, „Stress“, „Wut“ und „Lügen“. Schließlich führten wir noch eine Bewegungsanweisung auf die Gesamtsituation mit der Person und dem Gemälde durch:

DaVinci und Mona Lisa - Gemälde-Situation

Der Viewer arbeitete hier die wahrgenommene Haltung von DaVinci mit Pinsel und weiteren Maler-Accessoires ein. Der Fleck mit den Strahlen symbolisiert die Stelle auf der Leinwand, auf die mit dem Pinsel Farbspritzer aufgetragen wurden. Etwas unklar war das Format des Bildes, und ob es an der Wand hing, oder auf einer Staffelei stand. Der Viewer tendierte aber mehr zur Staffelei. Interessant war auch die Umgebung, die kellerartig wirkte, und deren Wände aus großen, rauen Steinen gebaut waren. Die Situation wirkte auf den Viewer komisch und lustig.

Es gab noch eine weitere Session von einem anderen Viewer, bei der es jedoch um das Mona Lisa-Gemälde an sich ging:

Mona Lisa - Target

Hierbei nahm der Viewer vor allem die verschiedenen Farbschichten und Strukturen des Gemäldes wahr. In den späteren Stufen kam eine Art altmodischer Farbtopf zum Vorschein, aus dem die Farben des Gemäldes stammten. Zudem kamen auch tiefergehende, emotionale und inhaltliche Aspekte, die transportiert werden sollten. Darunter „Liebe / Melancholie“, „Projektion“ und „Gefühl / Idee ausdrücken“.

Mona Lisa - Farbtopf

Interessant wurde es dann jedoch auf der letzten Seite, wo wir die tiefergehenden Eigenschaften des Gemäldes untersuchten. Der Viewer empfand es als sowas wie ein Familienbild, welches hässlich ist und nicht das repräsentiert, was es ausdrücken soll. Weiterhin empfand er es als eine Art Scherz, den nur der Ersteller verstehen kann. Das Gemälde wirkt dabei wie eine Collage oder eine Formel aus einzelnen Aspekten, die etwas erzählen. Sie sollen dabei verschiedene Emotionen beim Betrachter auslösen, die DaVinci in das Gemälde eingearbeitet hat.

Mona Lisa - Collage

Hier hatten wir also einen weiteren Hinweis, dass es sich nicht einfach um das Portrait einer realen Person handelt, sondern ganz gezielt Aspekte eingearbeitet wurden, die beim Betrachter bestimmte Emotionen auslösen sollen. Das würde wiederum zu der Annahme passen, dass es sich bei dem endgültigen Portrait der Mona Lisa um eine Modifikation handelt.

Fazit: Ob es noch tiefergehende Geheimnisse und Verschlüsselungen im Mona Lisa-Gemälde gibt? Dazu dürften zwei oberflächliche Sessions nicht ausgereichet haben. Aber es zeigt gut, wieviel man schon durch eine einfache Personenwahrnehmung (mit Beifängen) und einer Übersichtssession auf das Gemälde herausfinden kann.

Eine neue Zukunft sehen

Kategorie: Zeit
Protokoll: CRV (mit Monitor) & magische Aufstellungstechnik
Anzahl der Viewer: 4
Anzahl der Sessions: 10 (+ zahlreiche magische Aufstellungen seit 2014)
Zeitraum: 16.07.2016 – 23.10.2017

Die Zukunft ist ständig in Bewegung. So oder so ähnlich soll es mal eine kleine grüne Puppe vor langer Zeit auf einem sumpfigen Filmset gesagt haben. Als Remote Viewer beschäftigen wir uns natürlich auch mit Zukunftsprognosen, Ereigniswahrscheinlichkeiten und optimalen Verläufen. Aber wie fest oder flexibel ist die Zukunft eigentlich? Und kann man seinen eigenen Weg durch die Zeitlinie(n) steuern?

Was in Remote Viewer-Kreisen eine persönliche Hauptanwendung und auch ein gefragtes Auftragsthema ist, wurde im größeren Maßstab noch nicht so detailliert betrachtet. Nämlich wie ein Zukunfts-Optimum für die gesamte Menschheit aussehen könnte. Wir haben ein Zukunftsprojekt durchgeführt, das sich dieser Frage widmet. Die Essenz daraus könnt ihr hier lesen, und auch in unserem neuesten Auftritt bei CROPfm netradio hören.

Ergänzend zu diesem Projekt, brachten Bernhard Reicher und Rudolf Stark (von Reicher & Stark) ebenfalls ihre Wahrnehmungen mit ein, die sie im Vorfeld durch eine eigene Technik erarbeitet hatten. Inzwischen arbeiten sie auch mit Remote Viewing, und haben damit bereits mehrfach das Thema geviewt. Interessant war, dass sich Ereignisse und Zeiträume aus mehreren Remote Viewing-Sessions (auch von uns) mit ihrer Technik deckten. Es lebe die Interdisziplinarität! 😉

Welche Eindrücke konnten nun aber gesammelt werden? Da ein früheres Zukunftsprojekt nur bis 2030 erstreckte, und sich dabei vor allem dem Alltagsleben betreffenden Aspekten widmete (Lifestyle durch neue Technologien, Bürokratisierung etc…), wollten wir das Spektrum etwas ausdehnen. Daher legten wir das Projekt so an, dass es ab Anfang 2018 grob die nächsten 100 Jahre umspannt. Dabei lag unser Fokus nicht so sehr auf den Alltagsdetails, sondern auf bedeutenden Entwicklungsaspekten, vor allem in bewusstseinsmäßiger Hinsicht.

Quicklink: Zusammengefasste Übersicht der geviewten Timeline(s)

Einige Sessions zielten dabei auf die wahrscheinlichste Zukunft ab (relativ vom Zeitpunkt der Session aus betrachtet), andere auf einen optimalen Entwicklungsverlauf für die Menschheit. Die bei weitem größte Überraschung bei diesem Projekt: Wir stießen wieder und wieder auf einen entscheidenden Zeitraum, der schon in den 2020ern relevant wird. Dort handelt es sich offenbar um eine Wegkreuzung der Wahrscheinlichkeit für die künftige Entwicklung der Menschheit. Auf diesen Zeitraum, und seine darauffolgenden Auswirkungen, konzentrierten wir uns fortan.

2020er: Kritische Phase zur Bewusstseinsentwicklung

Mehrere Sessions auf das „Bedeutendste Ereignis für die Menschheit in den nächsten 100 Jahren“ zeigte einen Zeitraum Mitte der 2020er auf, der bis in die 2030er hineinreicht, und später noch weitere Steigerungsstufen erfährt. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigt die Bewusstseinsentwickung der Masse eher einen seichten Verlauf, aber steigt danach exponentiell an. Wichtige Aspekte darin waren, dass erstmals eine kritische Masse mit dieser Bewusstheit erreicht wird. Inhaltlich stach vor allem die Erkenntnis hervor, dass alles miteinander verbunden ist, und sich dadurch jedes Individuum der Tragweite seiner Entscheidungen und Handlungen bewusst wird. Das steht im krassen Gegensatz zu den herdenbewusstseinsartigen Verhaltensweisen, die eine große Masse steuerbar macht, und wo sich Eigenverantwortung auf Eliten, Systeme und den vorherrschenden, gesellschaftlichen Zeitgeist abschieben läßt.

Eine Vorreiterstellung in dieser Entwicklungsmöglichkeit hat definitiv die Grenzwissen-Szene. Dabei fiel besonders auf, dass es sich in Richtung Interdisziplinarität entwickeln wird, und so die besten und effektivsten Eigenschaften verschiedener Praktiken herausdestilliert werden. Die Anwendung grenzwissenschaftlicher Techniken beginnt sich also zu professionalisieren, und bewegt sich dadurch allmählich aus der Ecke von „Fast Food“-Esoterik und alternativen Glaubenssystemen heraus.

Wir schauten uns an, welche Techniken bzw. Grenzthemen dabei besonders hervorstechen würden. Sehr präsent waren gesellschaftsverändernde und erkenntnistechnische Selbsterfahrungsaspekte. Als Hauptbegriffe tauchten Schulwesen (alternative Bildungssysteme), Polyamorie / neue Partnerschaftsmodelle, Freie Energie, Trance-Techniken, Außerkörperliche Erfahrungen, Remote Viewing und Verkörperungsarbeit (auch in Form geistiger Kampfkünste) auf. Ein großer Teil zielt also darauf ab, dass die Menschheit ihren Geist auf Arten verwendet, die bisher weitestgehend unbekannt waren, oder nur rudimentär bzw. in kleinen Kreisen angewendet wurden.

2018-2118: Optimale Zukunft vs. Dystopie

Das klingt natürlich alles äußerst optimistisch, ja fast zu schön um wahr zu sein, wenn man sich die aktuellen Probleme der Menschheit anschaut. Sich einfach zurücklehnen, und auf den „Aufstieg“ warten (wie es manche schon 2012 taten), wird jedoch nicht ausreichen. Dennoch sollten wir diese Entwicklungsgelegenheit auf jeden Fall ernstnehmen, da sie bisher in mindestens sechs Zukunftssessions (teils mit unterschiedlichen Targetformulierungen) und auch bei anderen Praktiken (wie magischen Aufstellungstechniken) aufgetaucht ist. Wo aber ist der Haken? Es gab mindestens eine Session, die schon im Jahre 2016 durchgeführt wurde, wo dieser Punkt ebenfalls auf der Timeline auftauchte (dort noch in Form einer kleinen Gruppe), aber letztlich ungenutzt blieb. Das führte zu einer eher dystopisch, oder zumindest sehr holprig wirkenden Zukunftswahrscheinlichkeit, die man hier nachlesen kann: Timeline bis 2100 (geviewt im Juli 2016). Diese würde letztlich zu Beginn des 22. Jahrhunderts in einer Stagnation der Menschheit enden.

Deutet man nun die aktuellen Sessions (zweites Halbjahr 2017) wohlwollend, scheint sich die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Entwicklungsschritt in den 2020ern deutlich verstärkt zu haben. Dennoch muss das immer noch umgesetzt werden. Und da sehe ich den größten Kraftakt, wenn man an die bisherigen Bestrebungen der Grenzwissen-Szene denkt, sich sinnvoll zu vernetzen und zu professionalisieren. Fortschritte waren jedoch definitiv beobachtbar, jedenfalls in den knapp 14 Jahren, in denen ich die Grenzwissen-Szene aktiv verfolge. Dank der immer komplexeren und leistungsfähigeren Online-Möglichkeiten, hat der Austausch und somit wohl auch die Anzahl der Grenzwissen-Interessierten stark zugenommen. Oder sie sind zumindest aktiver geworden, als zuvor. Dennoch gibt es überwiegend Konsumenten, aber wenige Macher. Das ist jedoch fast überall so.

Ein erster, großer Schritt zum Optimum

Was wäre also zu tun, um diesen Meilenstein einer Entwicklungschance zu nutzen? Im wesentlichen drei Hauptaspekte: Zum einen muss eine aktive, kritische Masse in der Grenzwissen-Szene erreicht werden. Des Weiteren müssen vielversprechende Techniken und Anwendungen professionalisiert und ihre größten Stärken jeweils kultiviert werden. Dann folgen Verbindungspunkte mit den größten Stärken verschiedenster Anwendungen untereinander, was zur Interdisziplinarität führt.

Zuletzt bedarf es einer aktiven und stabilen Vernetzungskultur innerhalb der Grenzwissen-Szene. Diese muss ihren Fokus auf Gemeinsamkeiten und Konstruktivität lenken, statt sich weiterhin durch verhältnismäßg kleine Unterschiede in den Ansichten spalten zu lassen. Eine solche Vernetzungskultur in Kombination mit professionalisierten Techniken, kann sogar Arbeitsplätze und große Forschungsprojekte in der Szene erschaffen. Denn ein Hauptproblem war bisher, dass alles eher auf Hobby-Basis erforscht wurde, und die meisten Grenzwissen-Anwender von einem Hauptjob abgelenkt wurden, in dem sie keine Erfüllung finden.

Hier ist also jeder Einzelne gefragt, der aktiv in der Grenzwissen-Szene unterwegs ist. Ganz egal, welche Themen er verfolgt, welche Techniken er anwendet, und ob er sich auf eine Technik spezialisiert hat, oder von allem mal etwas ausprobiert. Ein großer Anreiz wäre die Aussicht, sein Grenzwissen-Interesse zum Beruf zu machen, und dort mehr Erfüllung zu finden, als in irgendeinem Job aus der „Muggle“-Welt. Nur wer von seinem Interesse leben kann, ist auch in der Lage, seine ganze Energie und Motivation auf die grenzwissenschaftliche Tätigkeit und Erforschung zu lenken.

Trennung von alten Bewusstseinsmustern

In unseren Sessions zeigte sich stets ein starker Beifang: Man hatte den Eindruck, als würden sich infolge einer erfolgreichen Bewusstseinsentwicklung alte Aspekte abspalten. Diese wirkten zum Teil sogar wie eine Art Schlacke oder personifizierte Stagnation. Das könnte man zum einen so deuten, dass die Menschheit auf breiter Basis alte Muster hinter sich lässt. Allerdings wäre es auch denkbar, dass hier zwei sich spaltende Parallelwahrscheinlichkeiten wahrgenommen wurden: In einer findet die besagte Bewusstseinsentwicklung statt, während in der anderen die Menschen auf dem alten Stand stagnieren.

In jedem Fall liegt es in der Verantwortung und den Bemühungen jedes Einzelnen, welche Wahrscheinlichkeit sich letztlich für die Masse manifestieren soll. Und das geschieht nur, wenn sich jeder der Tragweite seiner eigenen Taten, Äußerungen, ja sogar Gedanken bewusst wird. Die Erkenntnis des eigenen Mitschöpfertums in der Gesamtheit, spielt die entscheidende Rolle für die notwendige Selbstermächtigung.

Weitere, wahrscheinliche Meilensteine bis 2118

Bisher haben wir hauptsächlich den Bewusstseinsaspekt beleuchtet. In Timeline-Sessions gibt es aber auch stets interessante „Beifänge“, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Hier die zwei interessantesten Beifänge:

Technologisch:

Mitte bis Ende der 2020er tauchte ein technologischer Durchbruch im Energiesektor auf, der das Leben der Menschheit in den nächsten 100 Jahren am nachhaltigsten verändern wird. Die Eindrücke deuten auf die Kernfusionsforschung, genauer gesagt auf die Lösung des Problems, den Fusionsprozess am Laufen zu halten. Zuerst hält man sich jedoch bedeckt, da es technische, wirtschaftliche und politische Probleme gibt, die neue Energie unter die Bevölkerung zu bringen. Eine Lokalisierung, wo dieser Durchbruch in der Kernfusionsforschung stattfinden soll, deutete auf eine Gegend zwischen der Umgebung nordöstlich von Berlin und der Ostsee. Hierbei könnte der Wendelstein-Forschungsreaktor in Greifswald gemeint sein. Hier eine Skizzen-Collage aus der betreffenden Session:

Fusionsreaktor (2020'er)

Gesellschaftlich / politisch:

Im gesellschaftlichen bzw. politischen Bereich zeichnet sich insbesondere zur Mitte des 21. Jahrhunderts eine stärkere Veränderung ab. Entgegen den Globalisierungsbestrebungen, scheinen einzelne Länder bzw. Kulturen sich wieder mehr auf ihre Identität besinnen zu wollen. Der bis dato schon stark etablierte Globalisierungsrahmen will das aber nicht zulassen, weshalb es zu Reibungen kommt. Teilweise auch mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Aber es birgt auch die Chance auf neue Entfaltungsmöglichkeiten der individuellen Kulturen. Eine geeinte Menschheit ohne ein System der Zwangsglobalisierung um jeden Preis, könnte durch so eine natürliche Neufügung möglich werden. So ein Eindruck lag aber noch nicht innerhalb der Timeline bis 2118, weshalb man die Entwicklungen darüberhinaus erforschen müsste.

Interesse von Außerhalb

Eine der zusätzlichen Fragen war auch, ob es innerhalb der nächsten 100 Jahre zu einem offiziellen Erstkontakt mit außerirdischen Zivilisationen kommen könnte. Wir stellten ein wahrscheinliches Ereignis zwischen den 2030ern und 2050ern fest. Dort erscheint eine extraterrestrische oder multidimensionale Gruppe, die den möglichen Bewusstseinsanstieg der Menschheit beobachtet. Später in der Timeline tauchten dann Hinweise auf vereinzelte Kontakte und auch mitreisende Menschen ins All auf. Ob die Gesamtbevölkerung sich dieser Kontakte bewusst ist, war nicht eindeutig zu ermitteln. Dem vielschichtigen Themenbereich „Erstkontakt“ sollte man definitiv nochmal ein eigenes RV-Projekt widmen.

Die Essenz der Timeline

Nachfolgend findet ihr nun eine essenzielle Zusammenstellung der geviewten Timeline. Sie ist dabei oben in eher positive, unten in eher negative Aspekte aufgeteilt. Hierbei sei zu bebachten, dass es zu Vermischungen kommen könnte, bei denen signifikante Eindrücke aus beiden Wahrscheinlichkeiten einströmen: Aus der optimalen Zukunft, in der die 2020er einen neuen Entwicklungsverlauf des Bewusstseins in Gang bringen, und aus der eher dystopischen Zukunft, bei der die 2020er-Chance nicht von genügend Menschen genutzt bzw. getragen wurde.

Timelines 2018-2118

Hier die Auszüge der dystopischen und utopischen Timeline nochmal in leichter lesbarer Textform und teilweise etwas genauer ausformuliert (Stand: Oktober 2017):


Eindrücke der dystopischen Timeline:

 
2016 – 2025

  • Eine Gruppe der Gesellschaft versucht durch neue Konzepte, positive Veränderungen für die Allgemeinheit zu bewirken (ab ca. 2025).
  • Die Mehrheit stimmt den Konzepten freudig zu, bleibt bei der Umsetzung jedoch untätig. Durch die Haltung „Die machen das schon…“ versanden die Gesellschaftsveränderungen.
  • „Crowd Control“-Technologien (Steuerung der Massen durch Algorithmen in Informationssystemen, elektromagnetischer Einflussnahme etc…) werden subtil getestet und zunehmend eingeführt.

2025 – 2040

  • Aufgrund der „Versandung“ der Veränderungsmöglichkeit in den 2020’ern, setzten sich bewusstseinsbedingte Problementwicklungen der Gesellschaft weiter fort (Finanzsystem, Politik, Bewusstseinsentwicklung etc…).
  • Das aktuelle Finanzsystem wird aufgrund von systembedingten Problemen durch eine neue, notdürftige Zahlungsart ergänzt (um ca. 2040):
    Durch exakte digitale Wertermittlung von privatem Besitz (mit einer Art speziellem Scanner), kann dieser „verpfändet“ werden. So entsteht eine Art Tausch- bzw. Miethandel zwischen Privatpersonen und Banken.
  • Der verpfändete Besitz geht an den Käufer über, wenn der Kredit nicht schnell genug zurückgezahlt wird. Das betrifft auch die eigene Person, welche dann zu verschiedenen „Dienstleistungen“ herangezogen werden kann.

Um 2045

  • Es werden „Ausgangssperren“ im südlichen und südöstlichen Ländern (Türkei, Ägypten, Russland, Asien…) verhängt.
  • Die Bevölkerung akzeptiert dieses Gesetz und bleibt in den Städten. Polizisten mit nicht-tödlichen Waffen patrouillieren in den betroffenen Gebieten.
  • Mobile und stationäre „Crowd Control“-Technologien helfen bei der örtlichen Begrenzung der Bevölkerung (diese Technologie wird seit den 2010’ern entwickelt und getestet).
  • Auch die fortgeschrittene Virtualisierung der Unterhaltungstechnik (realistisches Erleben von jedem denkbaren Szenario) könnte zur Akzeptanz der Situation beitragen.

2065 – 2075

  • Bürgerkriegsähnliche Zustände in Europa und Russland. Staatliche Kräfte greifen dabei nicht mehr ein.
  • Diese „anarchischen“ Zustände sollen den Bürgern veranschaulichen, dass Staaten ohne Führung zerfallen würden.
  • Es folgt ein „rettendes“ Angebot: Die Machtpolitik wird in den betroffenen Ländern abgeschafft. Die Menschen werden dort auf ein gemeinsames Rechtsniveau verlegt (wenn auch zuerst sehr restriktiv).

2080 – 2095

  • Großstädte der westlichen Welt sind wie verlassen. Die Natur erobert diese Gebiete zurück. Küstengebiete sind Fluten zum Opfer gefallen.
  • Teile der Bevölkerung werden nach und nach in neue, kolonieartige Kuppelstädte umgesiedelt.
  • Andere verbleiben in den alten Städten, die nicht ausreichend unterhalten werden können (eine Art „Mad Max“-Flair).
  • Der Kontakt zwischen den neuen Kuppelstädten ist begrenzt bzw. teilweise nicht vorhanden. Reisen sind genehmigungspflichtig.
  • Vereinzelt gibt es in den neuen Städten extraterrestrischen Kontakt. Davon bekommen die anderen Städte aber nicht unbedingt etwas mit.
  • Künstliche Intelligenz regelt die Angelegenheiten der Gesellschaft in den Kuppelstädten, darunter auch den Erlass neuer Gesetze.

2100+

  • Die Population geht zurück, da eine Fortpflanzung nur noch aus Notwendigkeit erfolgt.
  • Da diese Entwicklung der Gesellschaft einen toten Punkt erreicht hat, kommt es im 22. Jahrhundert zu Stagnation und Verfall. Die darauffolgenden Jahrzehnte wirken steinzeitlich bis mittelalterlich, mit einer extrem kleinen Bevölkerung.
  • Die stark reduzierte Bevölkerung schafft es nicht mehr, größere Organisationsstrukturen, urbane Lebensräume und eine technologische Entwicklung aufrecht zu erhalten.
  • Kleine Gruppen von einigen hundert Menschen migrieren als „Flüchtlinge“ in extraterrestrische Welten. Sie werden dort als „Exoten“ angesehen.

Eindrücke der utopischen Timeline:

 
2016 – 2025

  • Die Bevölkerung beginnt allmählich zu erkennen, dass jedes Individuum eine weiterreichende Verantwortung für die Gesellschaft trägt.
  • Das Verantwortungsbewusstsein führt zum Hinterfragen eigener Handlungen und erzeugt Unsicherheit. Es werden neue Positiv-Beispiele gesucht. Diese nutzen politische Agendas, „Gurus“ etc… für sich aus.
  • Gruppen aus Philosophie, Grenzwissenschaften, Naturwissenschaften, Tiefenpsychologie, Buddhismus etc… tragen die Verantwortung für die Bewusstwerdung der Bevölkerung und den interdisziplinären Austausch untereinander (steigender Paradigmenwechsel).
  • Die Forschungen in der Kernfusion erleben einen Durchbruch (mögl. Wendelstein-Reaktor bei Greifswald oder ITER in Frankreich). Es gibt allerdings zuerst technische, wirtschaftliche und politische Probleme, den erzeugten Strom ans Netz zu bringen (ca. um 2025).

2025 – 2030

  • In Europa (vor allem deutschsprachiger Raum und England), und in den USA (bei Maryland und an der Westküste) finden signifikante geistige Veränderungen in der Bevölkerung statt.
  • Der Gesellschaftsdruck wird vermehrt ignoriert, was eine exponentielle Steigerung körperlicher und geistiger Bewusstheit nach sich zieht.
  • Im Alltag beschäftigen sich immer mehr Menschen mit Themen wie alternativen Bildungssystemen, Energieerzeugung, Kampfkünsten (körperlich und mental), Meditation, Trance-Techniken und neuen Beziehungsmodellen (z.B. Polyamorie).
  • Außersinnliche Wahrnehmungstechniken (z.B. Remote Viewing) werden immer mehr an die Öffentlichkeit getragen.
  • Entgegen der Freiheitsbewegung und den „New Age“-Ansätzen der 1970’er Jahre, werden diese Themen sehr differenziert und unter Einbeziehung der Naturwissenschaften erforscht.

2040 – 2060

  • Die Bevölkerung wird ernster! Es steht eine bedeutende Entscheidung bevor, die Selbstwertempfinden einfordert:
    Den Ländern wird ein externer, globalisierter Verbund aufgezwungen. Dieser soll aus mehreren Parteien eine Große machen. Dabei werden Kulturen, Rechte und Freiheiten der jeweiligen Länder eingeschränkt und vereinheitlicht.
  • Man wehrt sich dagegen und schafft es, sich aus diesem Verbund zu befreien. Wider Erwarten führt dies einerseits zu freiwilligen Bündnissen und Landesgrenzen weichen auf. Andererseits stehen die Bevölkerungen vor der Herausforderungen der Reorganisation, was nicht ohne Unruhen geschieht.
  • Die Bevölkerung teilt sich in zwei Gruppen auf: In jene, die das traditionelle System fortsetzen wollen, und jene, die nach besseren Alternativen suchen.

2060 – 2070

  • Die Bevölkerung verbindet sich wieder mehr mit der Natur. Neben entsprechender Lebensweise, setzt sich die spirituelle und naturwissenschaftliche Entwicklung weiter fort. Der „Trend“ der 2020’er wird zur Norm.
  • Die Gesellschaft verändert bzw. erneuert sich. Der Einzelne wird sich seiner Selbst bewusster. Er kennt seine Stärken und Schwächen und weiß seine individuellen Potentiale zu nutzen, um sie der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen.
  • Das Individuum hat seinen festen Platz in der Gesellschaft, in der es sich sicher und gut aufgehoben fühlt.

2090 – 2100+

  • Die Natur breitet sich vermehrt aus. Diese Menschheit vertieft die Verbindung zur Natur und räumt ihr Platz ein.
  • Sie sind stolz, ihr Ziel erreicht zu haben. Es kehrt Ruhe und Zufriedenheit ein.
  • Eine Art „Reset“ ist erfolgt, wobei einige die Erde verlassen haben (spirituell und extraterrestrisch). Diese (Gruppe der) Menschheit hat ihre Mission erfüllt.
  • Extraterrestrische Beobachter, die „Konzepte und Spielregeln“ festlegten, sind mit dem Ergebnis nicht 100% zufrieden. Es hätte besser laufen können.

 
Eine handvoll Remote Viewing-Sessions und ähnliche Anwendungen, werden natürlich kein umfassendes, lückenloses Bild der nächsten 100 Jahre ergeben. Was wir betrachten können, sind lediglich wichtige Mosaiksteinchen und aufsehenerregende „Beifänge“. Aber gerade das wiederholte Aufkommen des 2020er-Entscheidungszeitraums zeigt, dass sich in naher Zukunft eine Chance bietet, zu der jeder Einzelne seinen Beitrag leisten kann. Mehr Details herauszufinden (z.B. Detailbetrachtungen einzelner Jahre und Themen) ist ein Projekt, welches viel Zeit und Arbeit in Anspruch nimmt. Dennoch werden wir es bei jeder Gelegenheit erweitern und zu gegebener Zeit Updates vorstellen.

Update 26.02.2021: Nach drei Jahren gab es nun viele, umfangreiche Updates zum Zukunftsprojekt.