Tag Archiv für Orte

Ostsee-Anomalie (Updates)

Im Jahre 2011 wurde die so genannte Ostsee-Anomalie von den Schatzsuchern des Ocean X-Teams entdeckt. Bereits Mitte 2012 führten wir mehrere Sessions darauf durch, allerdings waren die damaligen Viewer noch größtenteils autodidaktisch (aus Büchern lernend) oder unvollständig ausgebildetet. Daher war das Repertoire und die Genauigkeit der Sessions entsprechend begrenzt. Grundsätzlich zeigten jedoch alle Sessions die runde Struktur auf dem Meeresboden, welche teils als eine Art Gebäude, teils mit geologisch-vulkanischen Eigenschaften wahrgenommen wurde. Eine exakte Schlussfolgerung zum Zweck der Struktur konnte jedoch noch nicht gezogen werden, oder wäre zumindest sehr spekulativ gewesen.

Seit damals gab es weitere Sessions auf die Ostsee-Anomalie mit steigender Ausführlichkeit und Qualität. Die Neueste wurde erst im Oktober 2019 durchgeführt. Dieser Artikel soll nun eine Zusammenfassung der interessantesten Ergebnisse seit den ersten Sessions im Jahre 2012 zeigen. Vorweg sei jedoch gesagt, dass in keiner einzigen von insgesamt elf Sessions (die 2012’er mitgezählt) ein abgestürztes UFO beschrieben wurde. Uns ist auch bewusst, dass einige Viewer aus Übersee (die auch sehr gut sind) dazu andere Schlussfolgerungen hatten. Wieso es diese bedeutende Diskrepanz gibt, müsste wohl mit besonderem Augenmerk auf das Tasking und die Interpretation geklärt werden. Hier geht es jedoch erstmal um unsere gesammelten Ergebnisse.

Inzwischen hat das Ocean X-Team weitere, künstlich wirkende Strukturen abseits der runden Hauptstruktur entdeckt. Unsere aktuelleren Sessions bezogen diese mit ein:

Ostsee-Anomalie (Update): Target

Abseits der Hauptstruktur (im Target für die Viewer als „X“ kodiert), wurde von einer weiteren, auffälligen Struktur (A), einer Art Schneise oder Schleifspur (B) und einer durchstoßen wirkenden Hügelstruktur (C) berichtet. Vor allem die Schneise und der durchstoßene Hügel nährten wieder Diskussionen über ein abgestürztes UFO. Wie das zustande kam, bzw. ob es sich wirklich um Spuren eines Absturzes handelt, sollte im Laufe der Sessions untersucht werden. Widmen wir uns nun den Eindrücken aus verschiedenen Sessions zur Hauptstruktur und den neuen Nebenstrukturen. Quicklinks:

Die Hauptstruktur (X)
Die zweite Struktur (A)
Die „Schleifspur“ / Kamm (B)
Der „durchstoßene Berg“ (C)
Gesamtzweck der Anlage
Zeitliche Einordnung
Erbauer und Bautechnik
Schlussfolgerungen
 


Die Hauptstruktur (X)

Ostsee-Anomalie (Updates): X

Die folgenden Eindrücke stammen aus der Session einer Remote Viewing-Schülerin (Stufe 1-5). Sie nahm die Hauptstruktur (X) folgendermaßen aus 30m Höhe wahr:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Überblick)

Neben der runden Struktur, nahm sie zugleich weitere Strukturen in der Umgebung wahr. Das Gelände wirkte wie eine Mischung aus künstlichen und natürlichen Eindrücken. Interessant war hier die Wahrnehmung von unterschiedlichen Temperaturen. Daraus folgte u.a. das AUL „Lagerfeuer“. Manche werden sich erinnern, dass man sowas wie verkohlte Steine auf der Struktur gefunden hat, so als hätte jemand vor langer Zeit ein Lagerfeuer darauf gemacht. Das AUL muss aber nicht zwangsläufig etwas damit zu tun haben.

Im Vergleich dazu die Eindrücke eines erfahrenen Viewers zur Hauptstruktur (X):

Ostsee-Anomalie (Updates): X

Er nahm ebenfalls eine runde Struktur wahr, die auch künstlich wirkende, kantige Merkmale aufwies. Allerdings nahm er auch eine Art Röhre oder Tunnel unterhalb der Struktur wahr. Die Hauptstruktur wirkte in dem Kontext wie ein Deckel. Ähnliche Eindrücke einer darunterliegenden Röhre gab es auch schon in früheren Sessions. Hier ein paar Beispiele für die Hauptstruktur:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 1)

Der grobe Eindruck der Hauptstruktur passt zu der anderen Session. In einer Seitenansicht zeigte sich, dass es unterhalb davon einen Hohlraum mit „viel Platz“ gibt. Auch säulen- oder trägerförmige Strukturen, die den „Deckel“ oben stützen, tauchten in diversen Sessions auf. Hier noch einige, teils aus dem früheren Artikel bekannte Beispiele, wo vor allem die hohle Röhre darunter deutlich wahrgenommen wurde:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 2)

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 3)

Was hatte es damit auf sich? Offenbar stammen aus dieser Röhre die vulkanischen bzw. geothermalen Eindrücke, welche einige Viewer damals beschrieben hatten. Es wirkte so, als hätte man absichtlich einen künstlich erschaffenen oder zumindest stark bearbeiteten „Deckel“ auf einen aktiven Vulkanschlot oder Geysir gesetzt, um dessen Eigenschaften gezielt zu nutzen. Dazu jedoch später mehr…

Zunächst wollen wir uns noch einige Oberflächendetails der Hauptstruktur anschauen, die in einer Session genauer untersucht wurden. Warum ist das an dieser Stelle relevant? Weil man aufgrund der vulkanischen Eindrücke unterhalb der Struktur argumentieren könnte, dass diese nichts weiter ist, als ein natürlicher, erstarrter Lava-Ausfluss, der sich pfannkuchenförmig darübergelegt hat (so wie es Skeptiker immer wieder beschreiben). Die folgende Skizzen-Serie von der Oberfläche der Hauptstruktur zeigte ziemlich deutliche, künstliche Eindrücke.

Erste Annäherung, mit einer gerundeten Wahrnehmung und brockigen Aspekten auf der Oberseite (wirkte noch wie durch trübes Wasser):

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Detaillierung der runden Struktur, mit ersten Wahrnehmungen künstlicher Strukturen:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Detailanblick der künstlichen Strukturen von oben und in einer Seitenansicht. Bemerkenswert war die Wahrnehmung von metallischen Eindrücken, die wie schwarzes, grobes Gusseisen wirkten:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Weitere Annäherung der Oberflächenstrukturen, dieses Mal mit besonderem Augenmerk auf rillig-stufige und kuppelartige Details. Diese passen sehr gut zu den Berichten und Aufnahmen des Tauchroboters von Ocean-X. An der rechten Seite wurden wiederum eher natürliche Eindrücke eines abschüssigen Hangs wahrgenommen:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Schließlich nochmal eine weiter entfernte Ansicht, in der teilweise die Rundung der Struktur und die abschüssigen Eindrücke einer Klippe wahrgenommen wurden. Ein weiteres Detail war eine Art „Pfad“, welcher von der Struktur wegführte:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Ein interessanter Beifang war ein Querschnitt, welcher abermals auf einen Hohlraum unter der Struktur hindeutete, und auch „gasige“ Eindrücke enthielt:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 4)

Es bestätigten sich also mehrfach die Eindrücke einer künstlichen Hauptstruktur, die wie eine Art Deckel auf einer natürlichen Lavaröhre angebracht wurde. Eine Technologie, um den dortigen Vulkanismus wie eine Art geothermales Kraftwerk zu nutzen? Isoliert betrachtet schwer zu sagen, jedoch deuten die komplexen Strukturen der künstlichen Oberfläche auf eine durchdachte oder zumindest kunstvolle Konstruktion hin.

Funktion der Hauptstruktur

Wozu diente jedoch nun die Hauptstruktur? In früheren, nicht so detaillierten Sessions wurden schon Eindrücke wie „Energie“, „Behausung“ und „ausstrahlen“ wahrgenommen. In der neuesten Session erreichten wir weitaus komplexere Zusammenhänge. Es zeigte sich, dass es ursprünglich einen funktionalen Zusammenhang zwischen der Hauptstruktur und einen Teil der anderen Strukturen im Zielgebiet gab. Die Hauptstruktur selbst beinhaltete eine Funktion, bei der irgendeine Substanz absichtlich „korrodieren“ sollte, was wiederum mit einem galvanischen Prinzip zu tun hatte. Es gibt mehrere Metallarten in der Struktur, die dabei miteinander interagierten. Zum Zeitpunkt der Session schienen jedoch alle Funktionen erstarrt zu sein.

Was war nun der ursprüngliche Zweck dieses Funktionsprinzips? Es sollte irgendein energetischer Druck erzeugt werden, der zu einem Abschussmechanismus führte. Dabei wurden jedoch keine Objekte abgeschossen, sondern eine Art Energienetz oder Schirm. Dieses Netz überschirmte ein gewisses Areal. Welche Funktion hatte dieses Netz? Offenbar sollte eine Schicht in der Atmosphäre leitfähiger gemacht werden, was ein sichbares Lichtphänomen zur Folge hatte. Zusätzlich gab es aber auch den Effekt von „Vernetzung“ und „Einkapseln“. Der Aspekt „Vernetzung“ ist jedoch nicht im Sinne einer direkten Kommunikation zu verstehen, sondern als Synchronisierung und Signalwirkung. Dem Viewer kam das Sinnbild „Rauchzeichen“. Die Signalwirkung zeigte sich in Form eines wellenförmigen Lichtphänomens am Himmel.

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Funktionstimeline)

Was wurde mit dem Signal bezweckt? Die „Erleuchtung“ der Atmosphäre war in einem gewissen Umkreis sichtbar, jedoch nicht global. Der Viewer schätzte, dass man das Lichtphänomen heute in etwa auf 1/3 der Fläche Deutschlands sehen könnte. Jedoch kam zugleich der Eindruck, dass es mehrere solcher Anlagen auf der Erde gab. Wenn die Menschen das Leuchten sahen, wussten sie, dass sie sich zum Ursprungsort des Signals begeben sollten.
 

Die zweite Struktur (A)

Ostsee-Anomalie (Updates): A

Schauen wir uns nun die zweite, künstlich wirkende Struktur an, die auch oft einfach als „zweite Anomalie“ bezeichnet wird. In den beiden Sessions, welche die zweite Struktur beinhalteten, ergaben sich folgende Eindrücke:

Ostsee-Anomalie (Updates): A (Session 1)

Die erste Session zeigte steinige, klotzige und säulenartige Strukturen. Der Viewerin drängte sich dabei das AUL „Stonehenge“ auf. Weiterhin wurde ein Element beschrieben, welches metallisch und glatt wirkte. Es kamen auch schnell Eindrücke, dass es ein Ort war, der Aufmerksamkeit binden und zu Präsentationszwecken dienen sollte.

Die zweite Session zeigte es nochmals detaillierter:

Ostsee-Anomalie (Updates): A (Session 2)

Funktion der zweiten Struktur

Zur Funktion der zweiten Struktur kamen in beiden Sessions übereinstimmende Eindrücke: Es ist ein Ort, der für wirkungsvolle Präsentationen gedacht war. Wie eine Bühne oder eine Darstellungsfläche, auf der etwas Wichtiges verkündet wird. Die ästhetische Gestaltung der Struktur sorgte dabei für die entsprechende Aufmerksamkeit des Publikums. Anscheinend sollte eine Art „Gleichschaltung“ (nicht unbedingt im negativen Sinne) der anwesenden Personen erzeugt werden.
 

Die „Schleifspur“ / Kamm (B)

Ostsee-Anomalie (Updates): B

Was konnten wir über die ominöse „Schleifspur“ herausfinden, die als Indiz eines UFO-Absturzes gedeutet wird? Auch hierzu liegen zwei Sessions vor. Die erste Session zeigte überraschenderweise keine vertiefte Schneise, sondern eine erhöhte, lange Struktur. Es machte also eher den Eindruck eines hügeligen Kamms, statt einer Schneise. Diese Struktur wirkte darüberhinaus wie bearbeiteter Stein und säulenmäßig. Hier der Eindruck aus der ersten Session:

Ostsee-Anomalie (Updates): B (Session 1)

Auch die zweite Session zeigte eine bearbeitete, längliche Steinstruktur, die eindeutig höher als das Bodenniveau liegt. Hier gingen wir jedoch noch näher heran und suchten nach interessanten Details:

Ostsee-Anomalie (Updates): B (Session 2)

Der Viewer nahm auf der Oberfläche verteilte, kleine Strukturen wahr, die wie Noppen wirkten. Das Material besteht dabei aus Erz bzw. erzhaltigem Gestein. Überraschend war die Wahrnehmung eines Eingangs, hinter dem sich eine Art Gang oder Kammer befand. Innerhalb der Kammer war ein gerader Riß an der Wand zu sehen. Dieser wirkte oberflächlich gesehen unauffällig. Würde man ihn jedoch öffnen, kämen mehrere kleine Fortsätze zum Vorschein, die auf eine bestimmte Art zusammengesteckt wurden. Sie bestehen, wie schon die „Noppen“ auf der Oberfläche, aus erzartigem Material und zeigten magnetische Eigenschaften. Der Eingang in die Struktur scheint heute stark mit Pflanzen und Sediment bedeckt zu sein. Durch eine entsprechende Säuberung sollte er jedoch theoretisch durch Taucher zu finden sein.

Eine weitere Überraschung war, dass es wohl mehrere ähnliche Strukturen in kleinerer Form überall auf dem Gelände verteilt gibt, die aber heute nicht mehr sichtbar sind. Man müsste sie wohl von viel Sediment befreien, um sie per Sonar entdecken und anschließend mit Tauchrobotern oder Tauchern erkunden zu können. Diese kleineren Strukturen schienen auch eine funktionelle Verbindung mit der B-Struktur und anderen Strukturen im Zielgebiet zu haben.

Funktion der „Schleifspur“ / Kamm

Die gesamte B-Struktur wirkte wie eine Art elektrisches Funktionsprinzip. Die erzhaltigen bzw. magnetischen „Noppen“ auf und innerhalb der Struktur waren auf eine beabsichtigte Weise angeordnet und zusammengesteckt. Der Zweck hinter dieser Schaltung wirkte wie eine Zeitschaltuhr, die einen „Zündvorgang“ steuern sollte, welcher wiederum mit der Hauptstruktur (X) zu tun hatte.
 

Der „durchstoßene Berg“ (C)

Ostsee-Anomalie (Updates): C

Für die C-Struktur, die auf den Sonarbildern oft als „durchstoßener Berg“ gedeutet wird, kamen zwei verschiedene Aspekte heraus. In der ersten Session wurde es als kuppelartig beschrieben. Wichtig erschien dabei der aufragende Eindruck, und dass es ursprünglich eine natürliche, jedoch bearbeitete Struktur war. Es wirkte wie ein repräsentatives Gebäude oder Monument, welches den Aspekt der Zusammenkunft beinhaltete. Allerdings ohne den aktiven Präsentationsaspekt, wie in der zweiten Struktur (A). Vielleicht ein Nebengebäude oder ein formaler Eingang zum Gelände:

Ostsee-Anomalie (Updates) - C (Session 1)

Letzteres könnte zu dem Eindruck passen, dass die so genannte „Schleifspur“ eher als erhöhter Kamm erscheint und neben dem technischen Aspekt auch als Pfad diente, welcher sich einem formalen Eingang anschloss (ähnlich wie man es z.B. von einigen ägyptischen Anlagen kennt).

In der zweiten Session auf die C-Struktur stieß der Viewer wie gesagt auf einen anderen Eindruck. Er nahm eine flache Form wahr, die der B-Struktur ähnelte und mehrere „Öffnungen“ auf der Oberseite besaß. Diese wirkten auf ihn wie kleine Becken, in denen eine bestimmte Flüssigkeit gegeben wird, was ihn wiederum an das galvanische Prinzip aus der B-Struktur erinnerte:

Ostsee-Anomalie (Updates) - C (Session 2)

Von einer aufragenden Form war dieses Mal nichts zu erkennen, jedoch ist es möglich, dass der Viewer sich auf einen interessanten Funktionsaspekt in der Nähe oder unterhalb davon fokussiert hat. Daher wären für die C-Struktur noch weitere Sessions empfehlenswert. Interessant ist auch noch, dass man die vom Viewer wahrgenommene Struktur wohl heute nicht mehr sehen könnte, außer man würde sie von Sediment befreien.

Funktion des „durchstoßenen Berges“

Wie gesagt, ergaben sich hier zwei unterschiedliche Eindrücke zur C-Struktur. Einen funktionellen Zusammenhang könnte man jedoch in dem formalen Eindruck der aufragenden Struktur(en) in Kombination mit der Nähe der B-Struktur und seiner technischen Eigenschaften sehen.
 

Gesamtzweck der Anlage

Schließlich wollten wir noch wissen, wie sämtliche der geviewten Strukturen in Beziehung zueinander stehen, und ob es eine Gesamtfunktion des Geländes gab. In der ersten Session wurde dazu ein Gesamt-IT (Funktionen und Zweck des Ortes) abgefragt, welches folgende Eindrücke hervorbrachte:

  • Andacht / religiöse Zusammenkunft / Ritual
  • Liegt in Vergangenheit
  • Gemeinsames Ziel
  • Zusammengehörigkeit
  • Hat mit Materialien zu tun (metallisch, energetisch)
  • Stellt Verbindung her (heilend-körperlich)
  • Spirituelles mit Materiellem verbinden
  • Energie ausbreitend, verteilt sich
  • Freier, offener, natürlich

In der zweiten Session wollten wir es wesentlich detaillierter haben. Dazu verwendeten wir die Bewegungsanweisung „X + A + B + C sollte in Relation und Position zueinander wahrnehmbar sein!“. Als Ausgangspunkt für das Mapping sollte die Hauptstruktur (X) und anschließend die weiteren Strukturen lokalisiert werden. Während des Mappings ergab sich nochmal eine wahre Datenflut zum Zielgebiet:

Ostsee-Anomalie (Updates) - Gesamt-Mapping (Session 2)

Die Position der Hauptstruktur (X) erschien etwas unschlüssig. Die Positionen der A, B und C-Strukturen passten jeodch sehr gut zu den Sonaraufnahmen. Zusätzlich stellte der Viewer fest, dass es noch mehrere, kleinere Strukturen vom Typ A gibt. Daraufhin sollte der Viewer den Gesamtzweck aller Anlagen beschreiben:

  • Explosion
  • Druckwelle
  • Galvanische Elektrizität erzeugen
  • Paukenschlg, „Da bin ich! Jetzt bin ich bereit!“
  • Befreien aus Begrenzung

Währenddessen nahm der Viewer auch wahr, dass das Zusammenspiel zum Zeitpunkt der Session nicht mehr funktioniert, weil irgendwelche Verbindungen gelöst wurden (vermutlich durch den natürlichen Verfall). Weiterhin nahm er wahr, dass die Hauptstruktur (X) zum Zeitpunkt des Betriebes durch mehrere Strukturen (ihm kam der Begriff „Kammern“) gespeist wurde. Als unwichtigster Funktionsaspekt des Geländes erschien dem Viewer die C-Struktur. Die größte Aufmerksamkeit und Wichtigkeit lag hingegen überraschenderweise auf der B-Struktur. Diese erschien technisch am komplexesten, während die X-Struktur leicht austauschbar war. Dazu wurde vom Viewer die Analogie „Stromnetz (B-Struktur) vs. einzelne Glühbirne (X-Struktur)“ gebracht.

Zusammenhängend betrachtet wirkte es so, als wurde in der Hauptstruktur (X) eine Art energetisches Signal „abgeschossen“, welches ein sichtbares Glühen in der Atmosphäre erzeugte. Dies diente als eine Art Signal für die Menschen, um sich zusammenzufinden. Die Energie dafür stammte aus einem geothermalen Ursprung, welcher sich direkt unterhalb der Hauptstruktur befand.

Die Modultion des energetischen Signals wurde dabei offenbar hauptsächlich von der B-Struktur in Form eines Akkumulators und Schaltungssystems übernommen (siehe auch „Zeitschaltuhr“-Aspekt aus der Detailbetrachtung). Daher erschien diese Struktur als besonders wichtig im Zielgebiet. Neben der großen B-Struktur, schien es noch mehrere kleinere Varianten davon zu geben.

Die A-Stuktur stellte einen Ort der Zusammenkunft und Verkündung dar. Dort sollten sich die Menschen versammeln, wenn sie das energetische Signal in der Atmosphäre vernommen haben. Es könnte sich folglich als eine Art Bühne oder formales Gebäude mit Vorplatz dargestellt haben.

Als nebensächlicher Aspekt erschien die C-Struktur, von denen die Viewer Eindrücke eines formalen Bauwerkes (eher mit symbolischen Charakter) und weiterer, technischer Funktionen nach einem „galvanischen Prinzip“ hatten. Diese Struktur stand räumlich in Verbindung mit der B-Struktur.

Vorläufige Schlussfolgerungen zu den einzelnen Strukturen:

X-Struktur = Signalerzeuger + geothermales Kraftwerk
A-Struktur = Ort der Zusammenkunft und Verkündung (wichtigster, menschlicher Aspekt)
B-Struktur = Akkumulator / Schaltungssystem (wichtigster, technischer Aspekt)
C-Struktur = Formaler Durchgang / galvanisches Prinzip
 

Zeitliche Einordnung

Eine bisher nicht geklärte Information war das Alter der Anlage. Wann wurde sie errichtet und genutzt? Schnell stellte sich heraus, dass die Timeline eine großzügige Bemaßung benötigte. Der Entstehungszeitraum der Anlage wurde dabei grob auf 25000 Jahre vor unserer Zeit bemessen:

Ostsee-Anomalie (Updates) - Timeline (Session 2)

Ein zusätzlicher Eindruck war, dass es etwa 300 Jahre vor dem Beginn der letzten Eiszeit stattfand. Der Viewer nahm dabei ein tropisches Klima in dem Erdteil der Anlage wahr, welches sich jedoch bereits spürbar abzukühlen begann.
 

Erbauer und Bautechnik

Doch von wem oder was wurde die Anlage errichtet? Handelte es sich um Außerirdische, oder gehörten die Bauherren zu einer früheren Menschheitszivilsation? Bereits die Teil-Eindrücke aus den einzelnen Strukturen deuteten auf irdische Nutzer hin. Der Viewer nahm tatsächlich Menschen wahr, wenn auch etwas kleiner als die heutigen Menschen. Sie erinnerten äußerlich eher an ein Naturvolk, statt an eine Industriekultur mit technischen Fähigkeiten. Die Kleidung dieser Menschen wirkte spärlich und primitiv, passte jedoch zu den tropischen Gegebenheiten. Der Viewer betonte jedoch deutlich, dass nur weil sie so naturbelassen wirkten, es die Fähigkeiten zum Bau der Anlage nicht ausschloss. In seiner Wahrnehmung tauchte dabei ein spezielles Werkzeug auf, welches wie ein gewölbter „Schäler“ aussah:

Ostsee-Anomalie (Updates) - Werkzeug (Session 2)

Damit konnten Steinstrukturen regelrecht „wie eine Kartoffel“ abgeschält und abgerundet werden. Wie diese Werkzeuge soviel Kraft erzeugten, um einen Felsen einfach abzuschälen, wurde nicht ganz klar. Jedoch war keine Muskelkraft oder andere Methoden (wie bei einem Presslufthammer) involviert. Eventuell könnte es etwas mit dem galvanischen Effekt zu tun haben, der auch in der Anlage zum Einsatz kam. Auf die Frage hin, ob wir so ein Werkzeug bzw. die Anlage auch bauen könnten, kam die Aussage „Das ist eine andere Art von Technologie, mehr auf Chemie oder natürlichen Effekten basierend“ und „Unsere Wissenschaft kennt die nötigen Prinzipien zu 30-40%“.

Das End-AI des Viewers zum gesamten Target lautete treffenderweise „Andere Kulturen, andere Sitten, anderes Wissen“.
 


Schlussfolgerungen:

Aus den bisherigen Daten können wir jetzt folgende Vermutungen zum Zweck des Zielgebietes treffen (wie immer unter Vorbehalt): Bei der Anlage, wovon heutzutage Teile als „Ostsee-Anomalie“ bekannt sind, handelte sich um eine von mehreren Anlagen auf der Erde, die mit einer uns größtenteils unbekannten Technologie funktionierten. Sie dienten als eine Art Signalgeber oder Rufzeichen, bei dem die Atmosphäre in einem gewissen Umkreis zum leuchten angeregt wurde. Eventuell gab es neben dem Leuchteffekt auch noch eine geistige Einwirkung. Die damaligen Menschen wussten dadurch, dass sie sich an den jeweiligen Signalorten einfinden sollten. Eine „künstlerische“ Interpretation der geviewten Anlage (natürlich unvollständig und höchst spekulativ):

Ostsee-Anomalie (Updates) - Interpretation

Warum sie das taten, könnte sowohl mit bevorstehenden Veränderungen der Erde (anbrechende Eiszeit), als auch mit einem Reifesprung bzw. Aufstieg der Zivilisation zu tun gehabt haben. Ob die damalige Zivilisation danach verschwand (durch physisches Aussterben, spirituelles oder extraterrestrisches Verlassen der Erde etc…) ist noch nicht geklärt. Es würde jedoch zu den Mythen über versunkene Kulturen passen, die scheinbar über Nacht verschwanden und nur ihre mysteriösen Bauten oder unverständliche Überreste zurückließen. Die Ostsee-Anomalie könnte ein sehr altes Zeugnis einer solchen verschwundenen Kultur mit unbekannter Technologie sein. Mindestens so alt, dass an der betreffenden Stelle der heutigen Ostsee noch Festland und ein tropisches Klima existierte.

Was könnten wir daraus für unsere aktuelle Zivilisation lernen? Sollten sich künftige Untersuchungen solcher „Anomalien“ mit Remote Viewing-Eindrücken decken, würde es in erster Linie eine Erweiterung der prähistorischen Geschichte bedeuten. Und zwar so einschneidend, dass liebgewonnene Grundannahmen der Archäologie, Anthropologie etc… gründlich überdacht werden müssten. Darunter vor allem, dass es vor der Eiszeit schon hochentwickelte Menschheitszivilisationen gegeben haben könnte (Stichwort Atlantis), deren seltene Spuren erst nach und nach als solche erkannt werden. Und dazu zählt nicht nur die hier besprochene Ostsee-Anomalie, sondern viele weitere Ruinen und Strukturen (wie die Erdstallanlagen), die weitaus älter als die aktuelle Geschichtsschreibung sein könnten.

Rückkehr von der Mondoberfläche

Hiermit möchte ich eine interessante Session von einer unserer Seminar-Absolventinnen vorstellen, mit der sie erfolgreich den Basiskurs (Stufe 1-5) vollendet hat. Bei dem Target handelte es sich um folgende, bekannte Aufnahme der Apollo 11-Mission:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Target)

Darauf ist vor dem Hintergrund der Mondlandschaft und der fernen Erde, die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre „Eagle“ nach dem Rückstart von der Oberfläche zu sehen. Das Foto wurde am 21.07.1969 aus dem Kommandomodul „Columbia“ heraus aufgenommen, an das die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre kurze Zeit später andockte.
 
Kategorie: Astronomie / Ereignisse
Protokoll: CRV (gemonitort)
Koordinaten: 931002 374621 887632
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 14.10.2019
Uhrzeit: 19.00h – 20.09h
Dauer: 69 Minuten
Seiten: 9
 
Die wesentlichen sensorischen Eindrücke in den frühen Stufen waren „grau“, „schwarz“, „kalt“, „glatt“ und „metallisch“. Bereits in Stufe 3 wurde ein kantiges, sich bewegendes Objekt in einer unwirtlichen Umgebung beschrieben. Im Hintergrund zeigte sich eine grauschwarze Bergkette ein bläulicher Fleck am Himmel. Die Landschaft wurde von der Viewerin „wie Wüste, aber kalt“ beschrieben. Bei dem sich bewegenden Objekt gab es die AUL/s-Anmerkung „wie Triebwerk“, begleitet von dem AUL „Flugzeug“. Das wurde natürlich herausgeschrieben und gestrichen. Die AIs (eigene Emotionen zum Target) der Viewern waren seit Beginn der Session durchweg spannungsbetont.

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Stufe 3)

Da die Stufe 3 selbst bei so gut zusammenhängenden Eindrücken nicht überreizt werden sollte (Gefahr von AULs und falscher Vervollständigungen), ging es weiter zu den höheren Stufen. Im konzeptionellen Bereich (ITs) drängte sich nun der Eindruck „erforschen“ sehr stark auf. Zuerst sollte jedoch die bergketten-artige Landschaft unter die Lupe genommen werden. Dabei ergab sich folgendes:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Landschaft)

Die sensorischen Daten waren „felsig“, „wüst“, „kantig“, „große Felsen“, „Berge, aber davor flacher Boden“, „krümelig“ (der Boden), „staubig / Staubwolken“ und „eisig“. Der vordere, flachere Teil der Landschaft erinnerte die Viewern an einen trockenen Salzsee. Dimensional gesehen wirkte die Bergkette weit weg. Die AIs zu der Landschaft waren „abweisend“, „lebensfeindlich“ und „wüst“. Der Viewerin selbst würde es vor Ort „fröstelnd“ ergehen, und irgendwie „wartend“. Wenn man dort ausatmet, wäre der Atemhauch sichtbar (aber wahrscheinlich nur einmal).

Dann war das technisch wirkende, sich bewegende Objekt an der Reihe:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Objekt)

Der Viewerin kam es vor, als würde die Bewegung im Gesamtszenario eher langsam wirken. Sie nahm sensorisch die Eindrücke „glatt“, „hart“, „schwarz“, „roter Streifen“ und „hohl“ wahr. Zudem hatte sie den Eindruck von Düsen, die sie jedoch als AUL skizzierte (also nicht die wahre Form). Als konzeptionelle Aspekte kam „fotografieren“ (AUL „Luftaufnahmen“), bewegen, fliegen und „Details aus der Luft aufnehmen“. Die skizzierte Form des Objektes entspricht nicht wirklich der Mondlandefähre, was wohl daran lag, dass das AUL „Flugzeug“ für das Objekt recht stark dominierte (wegen dem Flugeindruck und Triebwerk). Der „rote Streifen“ könnte eine Teilwahrnehmung der Isolationsfolie gewesen sein.

Schließlich sollte das Objekt und die Landschaft per Bewegungsanweisung in eine zusammenhängende Relation gesetzt werden. Denn bisher war nicht ganz klar, wo sich das Objekt im Verhältnis zur Umgebung befand:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Objekt und Landschaft)

Die Form-Wahrnehmung des Objektes blieb rudimentär, was aber bei der ungewöhnlichen und irregulären Form der Mondlandefähre verständlich ist (vor allem bei Neulingen). Als Oberflächendetail wurde nur eine wellenförmige Struktur wahgenommen. Das könnte auf die zerknitterten Mylar-Folien schließen lassen, mit der die Mondfähre isoliert wurde:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Triebwerk und Folie unten)

Viel deutlicher war hier jedoch der Eindruck, dass es unter dem Objekt irgendwie „windig“ und „heiß“ war. Es stellte sich schnell heraus, dass dieser „heiße Wind“ vom Objekt selbst verursacht wurde, woraufhin auch der Eindruck einer einzelnen, großen Düse folgte. Die Viewerin berichtete, dass ihre Hand womöglich zerfetzt werden würde, wenn sie diese in den Düsenstrahl hielte. Die Bewegungsrichtung des Objektes wurde nun auch nach vorne (also auf den Betrachter zu) wahrgenommen. Das AI zum Objekt lautete „hochtechnisch“ und „super interessant“.

Schließlich untersuchten wir noch einige konzeptionelle Zusammenhänge zum Objekt, und was es dort in der Umgebung tun würde. Dazu nahmen wir den Begriff „erforschen“, der sich zuvor bereits stark aufgedrängt hatte. Wir stellten die Frage „Was wird erforscht?“, woraufhin Eindrücke wie „Orte feststellen“, „Aufklärung“, „Leute suchen“, „Strukturen auf dem Boden“ und interessanterweise auch „militärische Ziele“ kamen.

Der Eindruck „Orte feststellen“ interessierte uns an der Stelle genauer, weshalb wir die Frage „Zu welchem Zweck?“ stellten. Daraus folgte „Personen finden“, „verstecken sich“ und „sind nicht sichtbar“. Das AUL/s „Wie Drohne“ kam zwischendurch auch auf, weshalb sich hier bereits gewisse, militärische AULs reingemischt haben könnten. Die Session war an dem Punkt auch schon weit ausgedehnt. „Personen finden“ und „verstecken sich“ könnte man jedoch als die Aufgabe deuten, vom Kommandomodul aus die rückkehrende Aufstiegsstufe der Mondfähre zu orten.

Am Ende fragten wir noch die „Beziehung zwischen Objekt und Landschaft“ ab. Dort kam zuerst „keine Berührung“ (weil das Objekt fliegt), „will es auch nicht“ (könnte ja auch nicht mehr sanft landen ohne Landestufe), „war da schonmal“ (auch klar) und „kennt die Landschaft“. Auf die Frage hin, was es dort unten gemacht hat, kam „entladen“, „Menschen transportieren“, und „sind schnell weggelaufen, weil sie eine Aufgabe hatten“ (Mondspaziergang der Astronauten?).

Was war deren Aufgabe da unten? Hier kam „sie mussten was finden“, „Gegenstände suchen“, „metallisch, länglich, rohrartig“, „wie in einer Kiste“, „Wertvolles bergen“ und „Gelände abstecken“. Das könnte man auf den Mondspaziergang mit dem Aufstellen von Instrumenten und der amerikanischen Flagge beziehen, was ja zugleich eine Art Absteckung ist. Die Daten waren an diesem Punkt jedoch mehrdeutig. Das End-AI für die Session lautete „sehr spannend“ und „abenteuerlich“.

Fazit: Diese Session ist ein anschauliches Beispiel für zwei Faktoren: Die Viewern konnte bereits gut die zwei Hauptelemente des Zielgebietes (Landschaft und Mondfähre) isoliert wahrnehmen und kombinieren. Die Eindrücke der Mondlandschaft waren von den Farben, Oberflächen und der unwirtlichen Lebensfeindlichkeit her eindeutig. Auch die grundlegenden Eindrücke und Funktionen der Mondfähre passten. Die neutrale Zusammenfassung vor der Auflösung des Targets lautete sinngemäß: „Metallisches Objekt mit Düse als Triebwerk fliegt langsam über eine unwirtliche, grau-wüstenartige und kalte Landschaft“.

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Vergleich)

Im späteren Teil der Session begannen sich dann offesichtlich AUL-Zusammenhänge einzuschleichen, die vor allem mit militärischen Aspekten zu tun hatten (a’la Düsenflugzeug in der Wüste mit Luftraumüberwachung, Landung und Absetzung von Personen). Hier zeigt sich auch, dass man mit einer Basiskurs-Ausbildung zwar schon die wesentlichen Aspekte und Zusammenhänge des Zielgebietes gut in einer Einzelsession erfassen kann, das AUL-Management jedoch ein Prozess ist, der durch vielfach wiederholte Praxis über Wochen und Monate reifen muss.

Das ist unsere durchschnittliche Erfahrung mit neuen Seminarteilnehmern, die natürlich je nach Lerntyp und persönlicher Trainingsintensität leicht variieren kann. Aus diesem Grund bieten wir unseren Seminar-Absolventen die Möglichkeit des freien Online-Trainings mit anderen Remote Viewern in unserer RV-Praxisgruppe auf Skype an. Egal ob es Absolventen des Basiskurses, oder schon des Fortgeschrittenen– bzw. Projektleiterkurses sind. Projekttreffen vor Ort in unseren Seminarräumlichkeiten sind auch möglich, wenn es für die Absolventen geografisch günstig ist.

Abschließend sei angemerkt, dass diese Session wieder mal ein Indiz liefert, dass die Apollo-Missionen echt waren, und nicht in irgendeinem geheimen Filmstudio mit der Effekt-Technik der 1960’er Jahre inszeniert wurden (Stichwort „Moonhoax“). Das zeigten inzwischen dutzende Sessions auf verschiedenste Situationen der Apollo-Missionen. Und zwar nicht nur aus unserem Umfeld, sondern auch in der internationalen Remote Viewer-Szene.

Wandern mit Remote Viewing

Sommerzeit, Outdoor-Zeit? Zumindest wäre es schade, sich in dieser Zeit nicht ein bisschen in der Natur aufzuhalten, denn diese hat auch in Mitteleuropa einiges zu bieten (wenn man mit offenen Augen dabei ist). Was hat das nun aber mit Remote Viewing zu tun, abgesehen davon, dass man Sessions im Freien auf Gartenmöbeln machen könnte? 😀

RV-Wandern: Landschaft

Ich betreibe seit einiger Zeit etwas, dass ich kurz „RV-Wandern“ nenne. Dabei kombinierte ich Remote Viewing mit Wanderungen, was man vielleicht wie eine Art PSI-Geocaching umschreiben könnte. Genauergesagt werden per Remote Viewing zuvor interessante Punkte in einer Gegend ermittelt, und dann auf einer Karte bzw. GPS verzeichnet. Die Spannung besteht nun darin, diese Punkte vor Ort aufzusuchen. Dabei ist, je nach Targetformulierung, eine gewisse Ungewissheit gegeben, welche diese Spannung ausmacht. Um sich das besser vorstellen zu können, hier ein paar Formulierungsbeispiele:

„Der interessanteste Punkt für Wingman am XX.XX.2014 im abgebildeten Bereich!“
„Der ungewöhnlichste Punkt (generell) im abgebildeten Bereich!“
„Der ungestörteste, schönste Punkt am XX.XX.2014 im abgebildeten Bereich!“

Das sind nur ein paar Varianten, die man ausprobieren kann. Doch wie sehr hat sich das bisher in der Praxis bewährt? Ich würde sagen, in 90% der Fälle habe ich tatsächlich etwas Interessantes bzw. Außergewöhnliches vorgefunden, was entweder für mich, oder generell ungewöhnlich bzw. unerwartet an der Stelle war. Hier unser ältestes Beispiel, was wir bereits Anfang 2012 aus einer spontanen Idee heraus geviewt haben:

Wir planten damals relativ kurzfristig eine Tageswanderung durch den Hürtgenwald (Nordeifel), weil wir in dem Zeitraum sowieso dort in der Nähe sein würden. Bis dato kannten wir die dortige Umgebung nicht, was zusätzlich eine gute Vorraussetzung für unser Experiment war. In dem RV-Mapping diente als Vorlage der Teil des Waldes, in dem wir wandern wollten. Ziel war es, die ungewöhnlichsten bzw. auffälligsten Punkte in der Gegend herauszufinden. Der Viewer markierte daraufhin drei Punkte nacheinander, wobei die ersten beiden sich am deutlichsten anfühlten. Wir übertrugen diese Punkte nun auf Google Earth und dann auf eine Karte zum ausdrucken, welche wir mitnahmen. Ansonsten hatten wir nur einen Kompass dabei (inzwischen benutze ich ein GPS-Gerät).

Die drei markierten RV-Punkte, hier im Programm Garmin Basecamp (welches ich erst neuerdings mt meinem GPS benutze), auf einer OpenStreetMap-Freizeitkarte.

Die drei markierten RV-Punkte, hier im Programm Garmin Basecamp (welches ich erst seit kurzem mit meinem GPS-Gerät benutze), auf einer OpenStreetMap-Freizeitkarte (klicken zum vergrößern!).


Nachdem wir einen Weg in den Wald gefunden hatten, kamen wir nach einigen Kilometern in die Nähe des ersten RV-Punktes auf der Karte. Wir brauchten garnicht lange suchen, den plötzlich tauchte vor uns, von relativ undurchsichtigem Wald umgeben, ein kleiner Soldatenfriedhof auf. Das könnte durchaus als interessanter und auch unerwarteter Punkt mitten im Wald durchgehen, wenn man die Gegend nicht kennt. Die Kilometer zuvor gab es hingegen nichts Ungewöhnliches zu sehen, außer ein paar Jägersitzen.

Der Soldatenfriedhof, welcher sich mit dem ersten RV-Punkt deckte.

Der Soldatenfriedhof, welcher sich mit dem ersten RV-Punkt auf unserer Karte deckte.

RV-Wandern: Hürtgenwald - Mapping (Soldatenfriedhof)

Auf der OSM-Karte ist die Nähe des damaligen RV-Punktes zum Soldatenfriedhof gut zu erkennen. Beim ursprünglichen Mapping benutzten wir Google Earth, wo lediglich Bäume zu sehen waren, und auch sonst keine Hinweise (nur Satellitenbilder ohne Straßen-Overlays oder Points of Interests).


Geplant war natürlich, die beiden anderen RV-Punkte auch noch abzuwandern. Allerdings kam uns zuvor eine „leichte“ Fehlnavigation dazwischen, und als wir den ersten RV-Punkt fanden, tauchte die Umgebung bereits ins Abendrot ein, was das Licht im Wald allmählich schummrig werden ließ. So traten wir den Heimweg an, und erreichten unseren Abfahrtbahnhof kurz nach Sonnenuntergang.

Zeit für den Heimweg...

Zeit für den Heimweg…


Wir begannen diese Wanderung sowieso erst Mittags, was bei der Größe dieses Waldgebietes vielleicht etwas spät war. Aber das haben relativ spontane Aktionen in unbekannten Gegenden ja oft so an sich. 😉

Was ist nun aber aus den anderen beiden RV-Punkten geworden? Diese blieben natürlich gespeichert, um später noch abgeklappert zu werden. Aus diesem „Später“ wurden allerdings zwei Jahre. Inzwischen verfügte ich über ein GPS-Gerät, und beschloss, das Rätsel der letzten beiden Punkte auch noch zu lösen. Der zweite RV-Punkt von damals lag tief im Wald, mehrere Kilometer von den Rändern entfernt. Zuerst fand ich dort nur eine Menge Unterholz und ein paar kleine Wiesenflächen vor. Aber dann entdeckte ich dies:

Eine Entdeckung im Unterholz nahe des Wanderweges.

Eine interessante Entdeckung im Unterholz nahe des Wanderweges.


Es handelte sich um die Ruine eines alten Klosters, welches dort ca. im 14. Jahrhundert erbaut worden sein soll. Ich erinnerte mich, schonmal ein Foto von dem Torbogen auf Google Earth gesehen zu haben. Jedoch dachte ich erst, dass dieser Torbogen der einzige Überrest wäre. Zudem stand dieser nicht direkt auf dem RV-Punkt, sondern ein bisschen daneben (was aber bei der Grobheit des Mappings von 2012 immer noch sehr signifikant wäre, wenn auch nicht so signifikant, wie der Friedhof zuvor).

Eines der Klosterruinen-Tore im Detail.

Das vorgefundene Klosterruinen-Tor im Detail.


Als ich dort jedoch noch etwas weiter umherstreifte, bemerkte ich, dass sich noch mehr Ruinen dort befanden, darunter weitere Torbögen und eine sehr große Grundmauer, welche das Gelände weitläufig und größtenteils zugewachsen umspannte.

Die weitläufigen Grundmauern des Geländes der Klosterruine.

Die weitläufigen Grundmauern des Geländes der Klosterruine.


Da in der Umgebung des RV-Punktes sonst nichts Außergewöhnliches zu finden war, denke ich, dass die Klosterruine diesen Punkt darstellte. Jetzt fehlte also noch der dritte und letzte Punkt, den wir 2012 gemappt hatten. Auf einer 42km Wanderung in mörderischer Hitze (bis zu 39°C) führte mich meine Route in der Nähe des dritten Punktes vorbei, und ich machte einen Umweg von ca. 2km, um die Sache endlich abzuschließen. Es war ja inzwischen Juli 2014, und das Mapping erfolgte (wie gesagt) bereits Anfang 2012.

Um den dritten RV-Punkt zu erreichen, musste ich ein Stückchen querfeldein gehen. Trotz ausgedehntem umherstreifen in dem Bereich (mehrere hundert Meter Radius), konnte ich nichts wirklich Außergewöhnliches finden. Es gab einen Waldgraben, eine Wildschweinsuhle (inkl. Spuren), um die strategisch drei Jägersitze positioniert waren (irgendwie hinterhältig), und eine abgezäunte Anpflanzung junger Bäume. Ob das aber wirklich einen RV-Punkt wert war? Solche Dinge dürfte man dort im Wald vielfach vorfinden.

Für T(r)ekkies: Effiziente und bequeme RV Punkt-Suche per GPS-Gerät.

Waldgraben und Jägersitze. Nicht ungewöhnlich in solchen Wäldern...

Waldgraben und Jägersitz. Jedoch nicht ungewöhnlich in solchen Wäldern.

Schlammloch, dass den Spuren nach als Suhle von Wildschweinen genutzt wird. Vielleicht war es 2012 mal was anderes? Wer weiß...

Schlammloch, welches den Spuren nach von Wildschweinen genutzt wird. Ist das der dritte RV-Punkt von 2012? Ich denke eher nicht. Was mag den Viewer dort in der Umgebung wohl angezogen haben?


Vielleicht gab es ja noch 2012 dort irgendwas Interessantes, oder ich konnte es 2014 nicht finden. Aber trotz des Sommerbewuchses habe ich eigentlich alles im Umkreis von 100-200m um den RV-Punkt abgeklappert. Vielleicht ist dort auch was vergraben, aber wir können nicht sicher sein, weil ich den Viewer damals keine Ortsbeschreibung machen ließ. Jedenfalls wissen wir nicht, was ihn damals dort angezogen haben könnte (außer er wollte sich im Schlamm suhlen 😀 ).

Das war also unser erster Versuch zum Thema „RV-Wandern“. Zwischenzeitlich habe ich noch andere Dinge in der Hinsicht erfolgreich durchgeführt. Darunter zwei RV-Wanderungen auf den „nächsten ungewöhnlichen Punkt für mich am XX.XX.201X“, bei denen ich auf ein Techno-Konzert mitten im Wald stieß (nicht ganz meine Musikrichtung, aber ungewöhnlich auf alle Fälle), und auf ein mysteriöses Privatgelände im Wald, dass nur direkt von der Autobahn aus anfahrbar ist, und welches ich folglich nicht betreten konnte. Natürlich werde ich mich darüber nicht genauer äußern. 😉

Weiterhin bemerkenswert war eine intuitive Suche nach dem ruhigsten, ungestörtesten Punkt in einem bestimmten Wald (den ich natürlich auch nicht bekanntgeben werde *g*). Dies lief jedoch nicht nach blindem RV-Protokoll ab, sondern war eine Improvisation vor Ort. Ob man das noch unter RV verbucht, oder Hellsehen mit Frontloading (was natürlich erheblich AUL-anfälliger ist), möge jeder für sich selbst definieren.

Jedenfalls fand ich tatsächlich die wohl ungestörteste Stelle des ganzen Waldes dort. Ich baute sogar etwas auf, und kehrte erst drei Monate später zurück, um zu sehen, ob jemand vorbeikam, und was damit gemacht hat. Allerdings stand alles noch, wie zuvor. Ein schönes, kleines Refugium zwischen jungen Birken, die einem bei schlechtem Wetter auch nicht gleich erschlagen…

Ein kleines, ungestörtes Refugium. Es wird nicht das Letzte bleiben...

Ein kleines, ungestörtes Refugium inmitten der Natur. Weitere werden sicherlich folgen…


Wie geht es nun weiter? Mehrere neue RV-Punkte sind bereits gemappt (darunter z.B. „Die schönste, ungestörteste Wasserstelle“, aber auch wieder interessante Überraschungspunkte), und warten nur noch auf eine zeitliche Gelegenheit, begangen zu werden. Ich bin schon auf die Trefferquote gespannt, vor allem aber natürlich darauf, was ich dort vorfinden werde. Die denkbaren Möglichkeiten für solche Anwendungen sind vielfältig.

Was ich bisher allgemein sagen kann: Es ist eine sehr gute Trainingsergänzung zum RV im Bereich des Mappings, die viel Spaß und Spannung erzeugt. Ähnlich dem Geocaching, nur noch etwas „exotischer“ (zumindest in unseren Zeiten)… 😉

Update September 2014: Weitere, erwanderte RV-Punkte, dieses Mal speziell zum Thema „Wassersuche“ HIER.

Die Topografie des Universums

Kategorie: Astronomie / Bewusstsein
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Was kommt heraus, wenn man förmlich das ganze Universum viewt? Es wirkt vielleicht geradezu fahrlässig, einen Artikel über ein Target solchen Ausmaßes (wortwörtlich zu verstehen) zu erstellen, obwohl wir bisher nur zwei Sessions darauf gemacht haben. Aber dennoch möchte ich einige Aspekte vorstellen, die uns in diesen beiden Sessions bereits sehr interessant erschienen. Die Targetformulierung lautete folgendermaßen:

„Beschreibe die Topographie des Universums!“
 
Viewer #1 (Stefan Franke):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 3520 8215 4198 4929
Datum: 12.05.2013
Uhrzeit: 18.31h – 19.16h
Dauer: 45 Minuten
Seiten: 8

Die Ideogramme der Stufe 1 waren recht trubolent bzw. energiegeladen, aber sonst nicht weiter auffällig. Als bemerkenswerte und zugleich humoristische AI’s gab es bereits „groß“, „freiräumig“, „leer“, „zum Licht hingewandt“ (sehr interessant!) und „macht müde“ (wohl wegen des großen Inhaltes :D). Auch zwei AUL/S halte ich dort für erwähnenswert: „Wie glänzende Kügelchen“ (Sterne?) und „Wie Gardine vor Gesicht“. Letzteres war identisch mit einer Wahrnehmung, die wir schon bei Sessions auf ein höheres Selbst hatten. Es ist, als hätte man eine leuchtend-weißbeige, halbtransparente „Energiegardine“ (ähnlich einem Nordlicht) im Sichtfeld hängen. Das stützt die Vermutung, dass hier auch direkt metaphysische Komponenten des Universums mit wahrgenommen wurden, welche vermutlich sowieso den größeren Teil ausmachen.

In der Stufe 2 zeigte sich ein grober Mix aus verschiedenen Daten, die man quasi auf alles aufmünzen könnte (die Ironie versteht sich hier von selbst). Interessant dürften hier vor allem die Dimensionen „breit“, „offen“, „flächig“, „tief“ und „außen“ sein. Die AI’s lauteten „leer“ und „lauern, abwarten“ (letzteres unterstreicht das Gefühl, selbst ein Beobachter des Ganzen zu sein). Faszinierend fand ich noch ein ständig präsentes Geräusch, welches an ein tiefes, elektrisches Brummen erinnerte, was ich aber so noch nie gehört hatte. Es wirkte sehr mächtig und energiegeladen. Vielleicht alle Informationen, Energien und Vorgänge des Universums als Geräusch interpretiert, zu dem alles verschmilzt? Es erinnerte jedenfalls entfernt an manche Geräusch-Erlebnisse aus Pre-AKE-Zuständen.

Die Stufe 3 wirkte, als würde man in einen tiefen, unendlich gigantischen Raum schauen, dessen Mitte die Aufmerksamkeit auf sich zog. Man konnte dort eine diffuse, runde, wirbelartig-nebelige Struktur wahrnehmen. Die große Räumlichkeit wurde zudem unten und oben von undefinierten „Grenzen“ umrahmt, welche sich vor allem in ihrer Dichte und Farben zu unterscheiden schienen. Unten war es schwarz, warm und dicht, während es oben hell und kühl wirkte. Schon ein Ausdruck des Dichte-Unterschieds der verschiedenen Schwingungsebenen im Universum? Man denke an eine Formulierung von Robert Monroe aus einem seiner Bücher, wo er sich außerkörperlich in einer „hellen Kühle“ befand, als er sich in einer enorm hohen Ebene des Universums aufhielt. Aber man sollte eine Stufe 3 nicht gleich überinterpretieren. Auf jeden Fall ein imposanter Anblick:

RV - Universum - Session 1 (S3)

Eine Postkarte vom Rande des Universums? Könnte aber noch mehr Fokus vertragen… 😉

 
Wirklich interessant wurde es, wie üblich, ab der Stufe 4. Erwähnenswert sind hier natürlich die EI’s, welche bloß als „zischen“ und „Präsenz“ zu umschreiben waren. Es war, als würde man keine spezifischen EI’s herausfühlen können, sondern als hätte man alle denkbaren EI’s in ein einziges gepackt. Das fühlte sich extrem widersprüchlich bzw. irrational, aber zugleich auch logisch an. Wie soll man z.B. Leid und Freude, Aufregung und Ruhe, Fokus und Apathie (etc…) differenzieren und mit unserem dualen Wortschatz umschreiben, wenn sie nahtlos in ein einziges Super-EI verbacken sind? Schrödingers Katze wäre neidisch… Weiterhin erwähnenswert ist das T(angible) „irgendwas großes, offenes in der Ferne“ und die IT’s „rieseln / tröpfeln lassen“, „oben hell einkreisen“ und „aufschichten / aufbauen“. Im Nachhinein würde ich das als einen „Vorgang von Hinabdiffundierung“ bezeichnen.

Natürlich wären alle diese Punkte für eine weitere Untersuchung in Stufe 6 interessant gewesen, aber wir entschieden uns erstmal für das IT „aufschichten / aufbauen“, welches wir dann in standardmäßig per relationalem Diagramm untersuchten. Separate Sessions auf Einzelaspekte dieser Session kann man bei Bedarf immer noch machen. Das gewählte IT verschachtelte sich dann folgendermaßen:

RV - Universum - Session 1 (S6 - 01)

Wir fragten „Was wird aufgebaut?“. Als Eindrücke kamen „weiche Geleebrocken“, „Bewegung, zucken“, „lebendig“ und noch „nach vorne zucken“. Der Vorgang stellte sich dar, als würde eine Lebensform im Larvenstadium (Ei oder Fötus) entstehen. Diese entstand jedoch vorher wiederum aus einer „Verdichtung“ ungeformter Energie heraus (siehe rechte Skizze). Wir markierten die Skizze mit [x] und schauten uns das nochmal genauer an:

RV - Universum - Session 1 (S6 - 02)

Was wir bekamen, war offenbar nichts geringeres, als eine Metapher für die Entstehung des Lebens an sich: „Aufblicken“, „sich frei zucken“, „bemühen, will raus“ und das AUL: „Schlüpfen aus Ei“. Komplexe Daten werden beim Remote Viewing manchmal metaphorisch vom Unterbewusstsein dargestellt (kennt man z.B. gut aus Deep Mind Probes), und das hier erinnerte unzweideutig an den Geburtsvorgang eines Lebewesens. Die AUL/S-mäßige Skizze daneben verlieh dem nochmals Ausdruck.

Daraus könnte man schlussfolgern, dass eine der Primärfunktionen des Universums die Entstehung und der Aufbau von Leben ist, wo und wie es überhaupt geht. Das möchte ich hier nicht nur auf biologisch-physisches Leben eingrenzen, sondern auch auf andere Formen individualisierter Bewusstseinsenergie (im Sinne spezieller Aufgaben, Rollenerfahrungen, Inkarnationen etc…). Solche Aspekte wären vermutlich herausgekommen, wenn wir noch die anderen IT’s untersucht hätten. Ähnliche Eindrücke (jedoch ohne die biologische Verbildlichung) hatten wir bereits bei unserer Session auf ein höheres Selbst. Aber wie wir wissen, ist der Monitor an allem Schuld, und es blieb in dieser Session letztlch bei dem einen IT.

Am Ende untersuchten wir noch einige AI’s des Viewers im persönlichen Bezug auf das Target, was aber hier zu kryptisch darzustellen bzw. auch uninteressant wäre. Die finalen AI’s dieser Session waren „amüsant“, „skurril“ und „Der Monitor wird größenwahnsinnig“. 😀
 
Viewer #2 (Benny Pamp):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 3520 8215 4198 4929
Datum: 25.05.2013
Uhrzeit: 13.57h – 14.44h
Dauer: 47 Minuten
Seiten: 8

In der zweiten Session sollte das Target noch etwas spezifischer untersucht werden, daher wurde die Targetformulierung um folgende Kodierungen erweitert:

RV - Universum - Session 2 (Target)

Dies sollte bei der Differenzierung zwischen dem für uns mit herkömmlichen Mitteln beobachtbaren, physischen Universums und des metaphysischen Überbaus helfen. Solche Kodierungen (hier als [a] und [z]) sind notwendig, wenn man dem Viewer während der Session keine Vorannahmen geben will.

Stufe 1 zeigte in dieser Session interessanterweise keine besonderen Eindrücke. Ein Mix aus verschiedenen, unspezifischen Eindrücken. Die wesentlichen AI’s waren hier „bodenständig“, „nüchtern“ und „modern-leicht“.

In Stufe 2 war es ähnlich, obgleich hier das Geräuch „rythmischer Nicht-Bass“ (anders konnte es der Viewer nicht ausdrücken) und die Dimensionen „Fläche“, „gerahmt“ und „rund“ interessant sind. Die AI’s lauteten „offen,“ „privat“ und „frei“, was der Sache schon näher zu kommen schien.

Stufe 3 brachte eine Skizze hervor, die auf dem ersten Blick von der Diffusität der Stufe 3 aus der ersten Session abzuweichen scheint:

RV - Universum - Session 2 (S3)

Wenn man allerdings von dem überzeichneten Strukturaspekt absieht (viele Viewer haben den Drang, diffuse Bildeindrücke zu „komplettieren“), ergeben sich Gemeinsamkeiten. So ist es unten sehr dicht und strukturiert (mit einer Art Pfad-Verlauf, metaphorisch für die fortlaufende Zeit im physischen Universum?), während es oben als gerundet und frei empfunden wurde, ohne anfassbare Strukturen. Hier wurden auch bereits die Kodierungen [a] und [z] aus der Targetformulierung eingebracht, um beide Aspekte vereint zu skizzieren (um „on target“ zu bleiben, und nicht nur in einen Einzelaspekt abzurutschen). Die AI’s lauteten „angenehm“, „konstruiert“ und „geradlinig“.

Kommen wir wieder dahin, wo es in der Regel erst wirklich losgeht, nämlich in der Stufe 4. Dominant waren hier zuerst gerundete bzw. kuppelige Aspekte, was die wichtigsten sensorischen und dimensionalen Eindrücke betraf. Interessant wurde es bei den EI’s, welche „isolieren“, „genießen“ und „manuell begradigen“ lauteten. Es war hier, im Gegensatz zur ersten Session, kein gebündeltes Paket aller möglichen EI’s, sondern wirkte sehr spezifisch. Auf wen oder was ist der Viewer da gestoßen? Oder waren es doch nur zufällige EI-Fragmente aus irgendwelchen Ecken des Universums? Als IT’s kamen „nach vorne beugen / Neigung“, „Zug erzeugen“ und das daraus resultierende AUL/S „Wie Kipplaster“. Dem Viewer kam es vor, als würde etwas ins Target „hineingekippt“. Die End-AI’s der Stufe 4 waren „steril“, „frei / unfrei “ (also beides in einem) und „Kuppel?“. Ich entschloss mich, eine Personenwahrnehmung auf die merkwürdig spezifischen EI’s machen zu lassen, und ließ sie dem Viewer unterstreichen.

Allerdings wollte ich die neuen Kodierungen aus der Targetformulierung nicht vernachlässigen, und ließ erstmal eine Bewegungsübung auf [a] („nur das physische Universum als Ganzes“) machen. Das Ergebnis stellte sich folgendermaßen dar:

RV - Universum - Session 2 ([a]-Aspekt)

Bemerkenswert ist hier vor allem die empfundene Konsistenz (AUL/S: „Wie Schaumstoff“). Vielleicht so, als würde man alle physische Materie im Universum als großes Ganzes umfassen, was ja in dem Fall sozusagen auch Sinn der Bewegungsübung war. Auch die Oberfläche mit „gefliest“ war interessant. Es erinnert an das physikalische „Fussball-Modell“ des Universums. Wobei die geometrischen Strukturen wohl im Sinne des Raum-Zeit-„Gewebes“ zu verstehen sind, nicht bloß dreidimensional (da möge mich ein Astrophysiker ergänzen). Der Viewer zeichnete zur besseren Darstellung auch eine geöffnete Skizze der Gesamtstruktur, bei denen die Aspekte „flockig“, „nasstrocken“, „brockig“, „verformbar“, „hart“, „weich“ und „schaumig“ vorkamen. Im Grunde alle wesentlichen materiellen Aspekte, die man im physischen Universum vermuten würde (mal ganz grob gesagt, natürlich).

Ich wollte noch mehr Details zum Inneren der Struktur haben, und ließ diese mit [a b] markieren. Auf der nächsten Seite folgte natürlich eine Bewegungsübung darauf:

RV - Universum - Session 2 ([ab]-Aspekt-Skizze)

Die „flockigen“ Aspekte des Inneren rückten in den Fokus des Viewers, welche wir dann noch näher untersuchen wollten. Als AUL/S schrieb er dort „Wie gegorene Milch“. Wir zoomten in mehreren Schritten immer tiefer in die flockigen Strukturen hinein. Der Viewer hatte den Eindruck, dass sie miteinander in einer Art Wechselwirkung standen (Gravitation?), und auch irgendwie „zusammenklebten“. Ab einer gewissen Zoomstufe wurde es bildlich sehr abstrakt, so als wollte der Viewer versuchen, physikalische Vorgänge zu zeichnen (kennen wir aus anderen Sessions). Spannend waren die AI’s „Dünger“ und „abhängig“, so als würde man dort eine Art Substrat bzw. Nährboden betrachten. Ich hoffte, dass der Viewer als Zwischenstufe Sterne oder andere identifizierbare kosmische Objekte wahrnehmen würde (wie die „glänzenden Kügelchen“ in der ersten Session), was aber leider ausblieb. Ob man die flockigen Strukturen als Galaxien-Cluster aus enormer Entfernung deuten könnte? Wir wissen es nicht wirklich.

Schließlich widmeten wir uns noch der „Personenwahrnehmung“, bzw. den dazugehörigen EI’s aus der Stufe 4. Zuerst untersuchten wir den Grund für „isolieren“, was „ruhe“, „fokussieren“ und „steril“ hervorbrachte. Interessanterweise brachte der Viewer das in Verbindung mit dem Aspekt des „Kipplaster“-Aspekts aus den IT’s der Stufe 4, und skizzierte dies daneben:

RV - Universum - Session 2 (S6 - 01)

Es schien also, dass dieser „Reinkippvorgang“ von den wahrgenommenen EI’s ausging. Danach untersuchten wir das EI „genießen“ mit der Frage „Was wird genossen?“. Heraus kam „Fügung“, „reibungsloser Ablauf“, „harmonisch“ und „keine Einwände“. Wir fragten dann nach dem „Warum?“, was die Aspekte „Beitrag leisten“, „Berufung“, „macht es für sich“ und „angenehmer Nebeneffekt für Andere“ hervorbrachte.

Ich ließ dann im Zuge der Personenwahrnehmung noch die Eigenschaften der EI-Quelle abfragen. Diese waren „relaxt“, „klarer Geist“, „gerade heraus“ und „aufgeräumt“. Skurrilerweise empfand der Viewer es noch so, als wenn die Person „viele Taschen“ an sich hätte, aber keine spezifische Form. Der Viewer versuchte es dennoch zu skizzieren:

RV - Universum - Session 2 (S6 - 02)

Blasphemie arroganter Remote Viewer? 😈

 
Die Frage ist, wie schon angedeutet, von wem oder was der Viewer hier die EI’s wahrgenommen hat. Irgendein Zufallsfund im physischen bzw. metaphysischen Universum (der Viewer sucht sich ja oft das für ihn Interessanteste, wenn nichts spezifiziert wurde)? Sprich, unspezifische Datenfragmente aus mehreren EI-Quellen? Oder vielleicht doch das größte EI im bzw. „am“ Universum, welches die ganze Sache irgendwann in Gang gesetzt hat? Also ein ursprüngliches, vom Universum isoliertes Schöpferbewusstsein? Man könnte meinen, dass die IT’s vage darauf hindeuten. Die finalen AI’s lauteten „straight“, „autonom“, „hat eigene Regeln“ und „Vergleiche blödsinn“ (also dass jeglicher Vergleich mit irgendwas blödsinnig wäre).

Bei solchen Spekulationen driftet man natürlich schnell in Deutungsgefilde ab, die dieser Thematik ohnehin nicht gerecht werden können. Es wird zwangsläufig trivialisiert, wenn man sich ein „Bild“ davon macht (über den Zusammenhang könnten Bibel-Kenner bzw. Glaubenssystem-Anhänger mit personifizierten Gottesbildern mal bewusst nachdenken *g*), oder man steht zumindest vor dem größtmöglichen Kausalitätsparadoxen, welches jeder Philosoph und auch Kosmologe kennen dürfte (…was war „davor“, und wo kam das wiederum her? Oder war es schon immer da, und was bedeutet „immer“? etc…).
 
Fazit: Da wir (die beiden beteilligten Viewer / Monitore / Tasker) eher zu der pragmatischen Sorte zählen, stellten sich uns unter der hypothetischen Annahme, dass es sich hier tatsächlich um das größte EI des Universums handelt, lediglich folgende Fragen: Ist „es“ einfach als Gesamtheit allen Bewusstseins im Kosmos zu verstehen, ohne dass man es personifizieren könnte (das „All-Eine“, bzw. eine Art „höchstes höheres Selbst“), oder kann man es tatsächlich als eigenständige, von „seinem Universum“ getrennte Persönlichkeit betrachten? Beide Antworten wären auf ihre Art interessant. Und wie das nunmal in der übergeordneten Non-Dualität so häufig vorkommt, könnte es auch beides zugleich sein.

Wie jedoch dem großen Kausalitätsparadoxon beizukommen ist, und ob das uns „universums-immanenten Bewusstseinsfunken“ überhaupt je möglich sein wird, würde keine der denkbaren Antworten beantworten. Das bietet vielleicht Ideen für noch abgedrehtere Targets. Ob man die Daten dann sinnvoll deuten kann, ist eine andere Frage. Aber Tiefenphilosophie ist ja immer sehr anregend, beschwingend und bringt unseren Geist in Zustände der ko(s)mischen Erhabenheit. Deshalb sind solche Reitereien auf Schöpfungsparadoxa bei uns ab und zu sehr willkommen und erfrischend. 😉
 
Weiterführende Links zum Target bzw. angrenzenden Themen:

Thetawaves-Wissen: Metaphysische Modelle des Universums
Thetawaves-Forum: Metaphysische Kosmologie
Thetawaves-Forum: Metaphysische Kosmologie reloaded
Thetawaves-Forum: Allmacht
Thetawaves-Blog: Kosmische Ausmaße

Reise zum Mittelpunkt der Erde

In der Grenzwissen-Szene gibt es ein bekanntes und kontrovers diskutiertes Thema: Ist die Erde im Inneren hohl? Und wenn ja, gibt es dort sogar Leben / Zivilisationen?

Kategorie: Orte
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 5568 2985 4984 7906
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 14.04.2013
Uhrzeit: 21.09h – 21.57h
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 15

Wir wollten es genauer wissen, und machten einen außersinnlichen Kurzausflug quer durch das Innere der Erde. Was hat uns dort erwartet? Ein riesiger Hohlraum, mit Kontinenten auf der Innenseite der Erdschale und Zentralsonne in der Mitte? Oder eine dichtgefüllte Umgebung mit markant hohen Temperaturen (wie in der offiziellen Theorie)?

RV - Erdinneres

Darstellungen der Hohlwelt-Theorie und der offiziellen Theorie (Quelle: Wikipedia)

 
Da dieses Thema möglicherweise mit einigen kollektiven Vorannahmen kontaminiert ist, habe ich die Target-Formulierung so neutral wie möglich gewählt:

RV - Erdinneres - Target

Die Reise sollte für den Viewer „10km unter seinen Füßen“ beginnen, und dann durch Bewegungsanweisungen auf kodierte Orte (O1, O2, O3, O4) durch verschiedene Tiefen des Erdinneren führen. Der tiefste Punkt (O4) entspricht in etwa dem Bereich des theoretischen Erdkerns (bei ca. 12800km Durchmesser der Erde). Es ging quasi tief hinab mit dem außersinnlichen Fahrstuhl.
 
10km unter der Erde

Die ersten drei Stufen zeigten unspektakuläre Daten, wobei einiges schon auf eine steinige Umgebung schließen ließ. Auch eine Art Flüssigkeitsader wurde wahrgenommen mit dem AUL „Wasser“. Interessant war, das der Viewer ab Stufe 4 in dem 10km-Bereich den Eindruck eines künstlichen Eingriffes hatte. Er empfand diesen Eingriff als unpassend, banal und arrogant. In einer weiteren Analyse ab Stufe 6 kamen noch Eindrücke wie „angleichen“, „flach machen“, „ästhetik“, „Luxus“ und „in Form bringen“. Könnte er da irgendwo zwischen der Oberfläche und 10km Tiefe auf die Reste von Bergwerkstollen gestoßen sein? Wobei sowas vermutlich höher als 10km liegen müsste, da das schon übermäßig tief wäre.
 
In 100km Tiefe

Nun war es jedoch an der Zeit, in die interessanteren Tiefen vorzudringen, beginnend mit 100km. Dort beschrieb der Viewer die Oberflächeneindrücke „klobig“, „unfest“, „rauh“ und „nass“. Als Farben kamen (ähnlich wie zuvor in 10km Tiefe) „rotbraun“, „grau“, „blassgrün“ und „silber“. Die Temperaturen schienen hier wärmer zu werden, und die Dimensionen wurden als „geometrisch“ und wie „fallendes Gelände“ empfunden. Als AIs kamen „nicht mein Fall“ und „hat was von verlassenem Industriegelände“ (vom Gefühl her).
 
Sprung in 2000km Tiefe

Wir hatten noch einen weiten (oder tiefen) Weg vor uns, weshalb wir gleich zur nächsten Tiefe weitergingen. Dieses Mal machten wir einen großen Sprung in 2000km Tiefe. Nach dem Ideogramm drängten sich dem Viewer sofort die Eindrücke „warm“ und „dicke Luft“ auf, noch bevor überhaupt etwas kategorisch abgefragt wurde. Als Oberflächen dominierten dann glatte und abgerundete Eindrücke. Der dominante Farbeindruck war viel Braun, aber es gab auch Spuren von blauen Farbtönen. Die Temperaturen wurden nun nochmal seperat als „schwül“, „warm“ und „wie dicke Luft“ empfunden. Die dimensionalen Eindrücke konnte der Viewer nur als „zugestellt“ beschreiben.
 
5000km im Inneren der Erde

Der nächste Sprung war mit 5000km Tiefe mehr als doppelt so tief, als der vorherige, und schon näher am Erdmittelpunkt, als an der Oberfläche. Interessanterweise bekam der Viewer hier als ersten Eindruck „frisch“ und „glatt“. Bei den Oberflächen kamen dann „glatt“, „rutschig“, „hart“, „immobil“ und „fest“. Die Farben waren „nebelig“, „Milchton“, „blau-grau hell“ und wurden insgesamt als „kalte Lichtfarben“ empfunden. Die Temperaturen empfand der Viewer hier als „frisch“, und „klar, aber ausdehnend“. Als AI empfand er noch ein freiheitliches Gefühl. Diese Schicht schien zwar nach wie vor dicht bzw. undurchsichtig zu sein, aber offenbar nicht so unangenehm wie die vorigen Schichten. Die Umgebung schien in ihrer Helligkeit von selbst zu leuchten, was auf energetisierte, durchgängige Flüssigkeit (Magma?) hindeuten könnte. Interessant ist dabei, das die Farben eher als bläulich-weiß empfunden wurden.
 
Mittelpunktnähe in 6250km Tiefe

Als Endstation ging es jetzt auf 6250km Tiefe, was laut offizieller Annahme schon innerhalb des Erdkerns sein müsste. Hier gab es Oberflächeneindrücke wie „trocken-schleimig“ und die Farben „grau“, „gelb-blass“ und „braunblass“. Die Temperaturen wurden als „warm“ und „kalt“ mit extremen Unterschieden wahrgenommen. Der dimensionale Eindruck war „rund“ und „groß“. Als AUL/s verglich der Viewer die Umgebung mit einer mehrschichtigen Schuhsohle. Das AI war „exotisch“. Zudem gab es noch IT-Eindrücke von den dortigen Vorgängen: „ansaugen“, „stülpen“ und „Unterdruck“. Scheinbar die Empfindung von physikalischen Vorgängen im dortigen Zielgebiet. Für den Viewer war es wie ein beständiger Austausch extrem unterschiedlicher Bestandteile, was er bei der Gelegenheit auch skizziere:

RV - Erdinneres - Austausch
 
Temperaturmessung

Auf der nächsten Seite ließ ich noch spontane Bemaßungen auf die Temperaturen der besuchten Örtlichkeiten durchführen. Die Skala begann ab -270°C (fast der absolute, physikalische Nullpunkt) und ging bis 10 000°C. Die Ergebnisse der Bemaßungen zeigten sich wie folgt:

RV - Erdinneres - Temperaturen

Die Temperaturen scheinen graduell zu steigen, je Tiefer man kommt. Eine interessante Ausnahme war der Kernbereich in 6250km Tiefe, wo sie wieder etwas niedriger zu sein schienen, als in 5000km Tiefe. Bei solch extremen Temperaturbereichen und großen Bemaßungsskalen sind Ungenauigkeiten ein bekanntes Phänomen. Aber dennoch ist es interessant, wie nah die Eindrücke an die offiziellen Temperaturannahmen für die verschiedenen Zonen des Erdinneren kommen. Man kann anhand der Skalen sehr grob sagen:

RV - Erdinneres - Temperaturen

Ob es nun wirklich im Kern signifikant kühler ist, als in dem Bereich „kurz“ darüber, lässt sich wegen der besagten Ungenauigkeiten nicht genau sagen. Jedoch passt es wiederum zu den Empfindungen des Viewers, das dort extrem warme und kalte Temperaturen in einem Austauschprozess vorkommen. Gehen wir nochmal von dem offiziellen Aufbau des Erdinneren aus, kommen die Temperaturbereiche jedoch insgesamt gut hin. Das es in der Regel wärmer wird, je tiefer man kommt, lassen auch Angaben von Bohrungen auf über 10km Tiefe vermuten, bei denen die Temperaturen schon in Richtung 190°C gingen. Eine Variante der Hohlen Erde-Theorie geht davon aus, das es zwischen Erdkruste und hohler Innenwelt tatsächlich eine Schicht mit heißem Magma gibt, aber das es darunter (nach über 1000km) quasi „freier Himmel“ sein müsste. Hier haben wir allerdings nur dichte und undurchsichtige Eindrücke vom Viewer bekommen, und lebensfeindliche Temperaturen, falls den Bemaßungsskalen in dem Fall zu trauen ist.
 
Zum Schluss ließ ich den Viewer nochmal die Strukturen in 6250km Tiefe in ihrer Gesamtheit zeichnen, was sich dann so darstellte:

RV - Erdinneres - Mittelpunkt

Spontan kamen die Eindrücke „schwül“ und „schweinewarm“. Danach „zu viel Info“ (anscheinend ein zu großes Zielgebiet?), und „bekannt“ bzw. „neu“ zugleich, was der Viewer für sich als unplausibel empfand. Strukturell hatte er noch den Eindruck, das es „steinig“ und „zwiebelig“ ist (wie eine Zwiebel in Schichten aufgebaut). Ein Indiz für die Annahme, das die Erde einen festen, komprimierten Kern hat. Am Ende kam noch der heftige Eindruck „macht Kopfschmerzen“, was laut Viewer definitiv an den Bedingungen im Zielgebiet lag. Wir kennen bereits ähnliche AI-Phänomene von starken, bi-lokalen Eindrucken aus Zielgebieten mit hohem Umgebungsdruck (z.B. Tiefsee).
 
Fazit: Die Daten gehen eher in die Richtung der offiziellen Theorien zum Aufbau des Erdinneren. Auch wenn es ein paar Überraschungen gab, so widersprechen sie doch dem Innenweltbild von einer lebensfreundlichen Umgebung und einer Zentralsonne. Das gilt vor allem für die eher lebensverneinenden Temperaturbereiche und Drücke, die auch der Viewer als unangenehm empfand. Vor längerer Zeit hatte ich auch mal einen Neuling auf das Innere der Erde viewen lassen, dort allerdings nur in 5000km Tiefe. Er empfand es hauptsächlich als eng und erdrückend. Genauer sind wir damals aber noch nicht darauf eingegangen.

Bedeutet das aber nun die Absage für unterirdisches Leben oder gar Zivilisationen? Nicht unbedingt, denn man könnte sich durchaus große Hohlräume in der Erdkruste vorstellen, die ganze Städte beherbergen. Aber sowas würde dann wohl nicht sehr tief liegen (5-10km), da die Temperaturen recht schnell steigen. Und technologisch gesehen müsste man auch einiges auf dem Kasten haben, um so eine Zivilisation dort unten am Leben zu erhalten. Aber das sind Targets für andere Sessions, und da dürfte es auch weitaus schwieriger sein, neutrale Taskings zu formulieren (außer man hätte vielleicht einen geografischen Anhaltspunkt bzw. ungefähre Koordinaten).

British / American Flag English version of this article British / American Flag

Bernhard Reicher im Hoia Baciu-Wald

Kategorie: Orte / Ereignisse
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Dieses Mal möchte ich eine interessante Session meines RV-Schülers Bernhard, und eine weitere Session auf das selbe Target von einem meiner Mit-Viewer vorstellen. Nachdem Bernhard mit mir mehrmals Sessions bis zur Stufe 3 geübt hatte, war es nun an der Zeit, die erste Stufe 4 zu durchzuführen. Statt eines normalen Übungstargets gab es für diese Gelegenheit eine Aufgabe mit gewissem Mystery-Touch. Allerdings handelte es sich dennoch um ein verifizierbares Target, da Bernhard dort selber physisch präsent war.

Es ging um eine nächtliche Szene aus dem Hoia Baciu-Wald in Rumänien. Dieser Wald ist für seltsame Vorkommnisse und Phänomene derart berüchtigt, das sich nachts fast niemand aus der lokalen Bevölkerung dort hineintraut. Die geviewte Szene könnt ihr in ATV Die Reportage – Vampirjäger (Teil 2) sehen, und zwar ab Minute 36:20. Aber die gesamte Doku anzuschauen, lohnt sich ebenfalls. 😉

Ein Screenshot der besagten Szene diente als Target für die beiden Sessions:

RV - Hoia Baciu-Wald - Target

Screenshot der ATV-Reportage „Vampirjäger, Teil 2“, Erstausstrahlung am 7.11.2011, © ATV

 

Viewer #1 (Bernhard Reicher) (bis Stufe 4):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 23.01.2013
Uhrzeit: 12:29h bis 13:24h
Dauer: 55 Minuten
Seiten: 6

In Bernhards Session tauchten schon in Stufe 1 Eindrücke einer grasigen Oberfläche und einer entspannenden Stimmung auf (letztere natürlich subjektiv, da es seine AIs waren).

Die Stufe 2 bekräftige die sensorischen Eindrücke nun noch weiter, was sich z.B. bei den Oberflächen mit „gras- oder ährenartig“ und „angenehm rauh“ äußerte. Die Geschmäcker wurden als „erdig-herb“ empfunden. Das führte dann auch zu AULs wie „Ernte“ oder „Bauer auf Feld“, welche natürlich rausgeschrieben wurden.

In der Stufe 3 wurden die ersten Eindrücke zeichnerisch zugeordnet, und mit den sensorischen Daten aus Stufe 2 verbunden:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 1 - S3

Markant war hier, neben der als „grasig“ empfundenen Gesamtfläche, auch eine Erhöhung, die sich mittendrin befand. Die Eigenschaften eines natürlichen Ortes im Außen waren hier schon deutlich. Bernhards AIs zum Target zeigten sich nun als „mir gefällt das Perspektivische“, „beruhigend“ und „vermisse jetzt das Spielerische“ (ein Aspekt, der in Stufe 1 noch präsent war).

Nun war es erstmals an der Zeit für Bernhard, eine Stufe 4 durchzuführen. Ich erklärte und diktierte den formalen Aufbau, und schon starteten wir mit den zusammenfassenden Aspekten der sensorischen und dimensionalen Eindrücke. Wesentlich waren hier wieder „erdig-herb“, und die dimensionalen Eindrücke „perspektivisch“ und „Ding im Vordergrund“. In der AI-Spalte („Wie findest du es, wenn du dich im Target umschaust?“) kam „schön“, „beruhigend“ und „friedlich“. Die EIs im Target waren gering, aber laut Bernhard stimmig (gehörten aber zu einer anderen Person vor Ort, daher hier nicht targetrelevant). In der T spalte wurden als anfassbare Hauptaspekte „graues Objekt im Vordergrund“ und „Gras / Ährenartig“ geschrieben. Die ITs äußerten sich als „nähren“ (die Wiese?), „macht friedlich“ und „Ding im Vordergrund stört den Frieden“. Das Fazit-AI für Stufe 4 lautete „ehrfurchtsvoll“ und „es löst Frieden in mir aus“.

Nun ließ ich Bernhard noch eine Seite weitergehen, um das Target mit einer Bewegungsübung nochmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Bewegungsübung lautete „Das Target sollte aus 100m Höhe sichtbar sein!“. Die darauffolgende Zeichnung zeigte ein abgegrenztes, rundliches Gebiet mit einer welligen Ebene, etwas kreisförmigen in der Mitte und einer äußeren Begrenzung mit hochstehenden, dünnen Strukturen:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 1 - Bewegungsübung

Letztere fühlten sich für Bernhard auch wie eine Art Abgrenzung oder Schutz an. Es tauchte noch ein weiteres Merkmal im Kreis auf, welches er aber aus der Entfernung als unbedeutend empfand. Tatsächlich hatte er damals einen Kamm in diesem Kreis gefunden, der überhaupt nicht zu diesem Ort zu passen schien. Interessant ist das AI „kein Zugang außerhalb des Kreises“, welches bei der Bewegungsübung auftauchte. Interessant ist auch noch die kleinere Kreisstruktur in der Mitte, denn vor Ort gab es seltsame, konzentrische Kreise auf der Lichtung, die offenbar durch Verfärbungen im Gras entstanden. Nach dieser Seite beendeten wir die Session, und Bernhard schloss mit den Fazit-AIs „cool“ und „macht mir richtig Spaß“.

RV - Hoia Baciu-Wald - Konzentrische Kreise

Seltsame, konzentrische Kreise auf der Lichtung.

Fazit: Die gesamte Lichtung wurde in der Session getroffen, offenbar mit Bernhard in der Mitte sitzend (in einer Stufe 6-Session hätte man darauf natürlich noch eine Personenwahrnehmung gemacht). Nach der Bewegungsübung auf 100m Höhe war auch deutlich die Baumgrenze außerhalb der Lichtung erkennbar. Bernhards AIs in der Session passten auch perfekt zu denen, die er hatte, als er damals physisch vor Ort war, und auf der Lichtung saß.

 

Viewer #2 (Benny Pamp) (bis Stufe 6):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 31.03.2013
Uhrzeit: 18:47h bis 19:21h
Dauer: 34 Minuten
Seiten: 11

Der zweite Viewer wurde einige Zeit später auf das Target geschickt. Er ist ein erfahrener Stufe 6-Viewer. Gab es Übereinstimmungen zu Bernhards Session, und natürlich auch dem Target?

In Stufe 1 tauchten schon viele Aspekte auf, die der Viewer als „drahtig“ und „nadelig“ empfand. „Nadelig“ ist insofern interessant, als das der umgebende Wald im Targetbereich hauptsächlich aus Nadelbäumen besteht. Die AIs äußerten sich als „bodenständig“ und „abenteuerlustig“.

Stufe 2 zeigte erstmals Eindrücke, die der Viewer als „chaotisch“ zusammenfasste. Interessant waren hier auch Oberflächen wie „hubbelig, nadelig“ und Geschmäcker wie „erdig“. Als AIs kamen „komplex“, „unvollständig“ und „unaufgeräumt“.

In der Stufe 3 tauchten mehrere Strukturen durcheinander auf, die nicht klar identifizierbar waren (womöglich ausgehend von dem Fokus des Viewers auf die chaotischen Eindrücke). Allerdings tauchte als wesentlicher Aspekt das Drahtige am Boden wieder auf, welches vom Viewer das AUL/s „Wie Heu“ erhielt.

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - S3

Wir bewegten uns rigoros weiter in die Stufe 4, um die Sessionzeit hinterher für Stufe 6 zu nutzen. Markant in Stufe 4 waren vor allem die AIs „abenteuerlich“ (wie zuvor), „akribisch“ und „irgendwas stimmt mit der Position nicht“. Letzteres ist interessant, weil Bernhard in seiner Session als AI das „Perspektivische“ mochte. Als EIs kam dieses Mal „konzentriert auf Sache“. Das einzige IT in Stufe 4 war „darstellen“, welches vom Viewer so empfunden wurde, als würde jemand dazu aufgefordert, eine Art Klappe zu öffnen. Als Fazit-AI der Stufe 4 kam schließlich „akribisch“, „durchdacht“ und „chaotisch“.

Als nächstes ließ ich dem Viewer genau die selbe Bewegungsübung durchführen, wie damals bei Bernhard an dieser Stelle („Das Target sollte aus 100m Höhe sichtbar sein!“). Das Resultat zeigte sich wie folgt:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Bewegungsübung

Wie man sieht, ergab sich eine ähnliche Wahrnehmung, wie bei Bernhard, mit einem freien Kreis, der von struppigen, chaotischen Strukturen umgeben war. Auch die Erhöhung in der Mitte wurde wahrgenommen, welche wir uns natürlich in Stufe 6 genauer anschauten, und zwar ebenfalls per Bewegungsübung:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Personenwahrnehmung

Zuerst ließ ich nach EIs in dieser Struktur fragen, da ich natürlich vermutete, dass es Bernhard im Target war. Dabei kamen „wärme“, „entspannung“, „tief“ und „in sich gekehrt“. Wir machten nun eine Personenwahrnehmung auf diesen Aspekt, und ich ließ erstmal die physischen Eigenschaften dieser Person beschreiben. Es passten alle Eindrücke, bis auf einen Rot-Ton in den Haaren. Allerdings war eine rötliche Färbung seltsamerweise schon seit Stufe 1 im Target präsent. Sie ließ sich bis dato nicht einordnen, aber manchmal „sieht“ ein Viewer auch mehr, als die Augen vor Ort wahrnehmen würden. Auch die sitzende Position der Person konnte vom Viewer sehr akkurat wahrgenommen werden. Schließlich ließ ich ihn noch spaßeshalber das Gesicht zeichnen, da er damit in einigen Sessions schon erstaunliche Treffer erzieht hatte. Gesichter per RV sind jedoch tückisch, weshalb auch manchmal keine Gemeinsamkeiten zu erkennen sind, oder die Gesichter wie eine Karikatur wirken, da man häufig nur die auffälligsten Merkmale herausarbeitet. Entscheidet selbst (es hätte ja auch ein rumänischer Bär sein können) ;).

Danach bat ich meinen Viewer noch um ein Gesamt-Mapping der Location, wie er sie zu dem Zeitpunkt in der Session wahrnahm. Das kann man in Stufe 6 ruhig nochmal machen, weil die „Blende“ des Viewers dort in der Regel viel weiter geöffnet ist, als in Stufe 3 (wie man in Viewerkreisen sagt). Das Resultat wurde isometrisch gezeichnet, und ist ziemlich detailliert:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Mapping

Dabei tauchten auch noch zwei weitere Aspekte auf: Zum einen ein Pfad, welcher von der Fläche in der Mitte wegführte, und ein entfernterer Aspekt, der wie ein langer, schimmernder Streifen wirkte. Da ich einen fernen Verdacht hatte, ließ ich diesen Aspekt nochmal genauer untersuchen:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - u.i.

Mein Verdacht bezog sich auf ungeklärte Phänomene, die Bernhard erlebt hatte, als er dort auf der Lichtung saß. Zum einen gab es ein Licht, das über den Himmel zog (aber noch vor dem Moment des Targetbildes, leider nicht gefilmt), zum anderen hatte er das Gefühl, kurz ein diffuses Aufleuchten hinter sich wahrzunehmen. Ist eines dieser Phänomene hier im Mapping aufgetaucht? Jedenfalls kamen bei der Detailuntersuchung eher abstrakte Eindrücke heraus, die keine konkreten Schlüsse zulassen. Farblich nahm es der Viewer als silbrig-blau, und von der Dimension her wie eine sich endlos und langsam schlängelnde Form wahr. Auf der Oberfläche der Form nahm er sowas wie Löcher oder Einbuchtungen wahr, und bekam zudem einen Eindruck, als wenn Zucker darauf gestreut wäre (AUL/s). Mehr bekamen wir zu dem Zeitpunkt nicht mehr heraus, weshalb der Viewer sein End-AI und auch ein kleines Fazit schreiben sollte:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Fazit

Die End-AIs für die Session waren „entspannend“, „nüchtern“ und „überbewertet“. Zur leichteren Lesbarkeit hier eine Abschrift des Fazits (rechtshirniges Schreiben qualifiziert sich selten als Sonntagsschrift :D):

– Es handelt sich um eine Lokation, welche umgeben ist von „Chaos“, bzw. von natürlichen Strukturen.
– Es führt eine Art „Weg“ dorthin.
– Es ist ruhig dort / „Nachtstimmung“


Gesamt-Fazit:
Beide Viewer, sowohl Bernhard mit seiner ersten Stufe 4, als auch der erfahrenere Viewer, waren hier eindeutig on target. Obgleich beide leicht unterschiedliche Schwerpunkte in der Wahrnehmung hatten (was bei verschiedenen Viewern meistens so ist), veranschaulicht es doch eine solide, gegenseitige Verifikation des Targets. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, mehrere Sessions auf ein Target zu machen, wenn man die Gelegenheit dazu hat (Zeit und Viewer-Verfügbarkeit ist da natürlich ein Faktor). Aber richtige Projekte sollten generell mehrere Viewer und Sessions beinhalten, um die „Datendichte“ möglichst auszuschöpfen.

Weiterführende Links zum und rund um das Target:

Hoia Baciu-Wald auf Google Maps
ATV Die Reportage – Vampirjäger
Magische Spurensuche in Rumänien (detaillierter Bericht von Bernhard)
Bernhards Erlebnisse im Hoia Baciu-Wald bei „Reicher & Stark“
Website von Bernhard
E N J O Y M E N T – Blog

 
Das Artikelthema als Podcast:

Gliese 581c

Kategorie: Astronomie
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Exoplaneten sind sicherlich eines der begehrtesten Remote Viewing-Targets. Da man in unabsehbarer Zeit keine Nahaufnahmen davon erwarten kann (mit aktuellen, offiziellen Antriebsmethoden bräuchte eine Sonde ca. 500 Jahre bis zum nächsten Sonnensystem), ist es wohl die einzige standardisierte Methodik, einen näheren Blick auf diese fernen Welten zu werfen. Außerkörperliche Erfahrungen scheinen auch eine Möglichkeit zu sein, doch dort scheitert es oft an der Zielgerichtetheit und Navigation (und es steht nicht jedem „auf Knopfdruck“ zur Verfügung). Inzwischen sind dutzende von Exoplaneten bekannt, die in der habitablen Zone ihres Sterns liegen. Habitale Zone bdeuet, das Wasser weder permanent gefroren ist, noch völlig verdampft, und wo somit biologisches Leben existieren könnte, wie wir es bisher kennen.

Unser erster, geviewter Exoplanet war Gliese 581c, welcher damals der heißeste Kandidat für Habitabilität war. Er ist ca. 20,4 Lichtjahre von der Erde entfernt und umkreist den roten Zwergstern Gliese 581. Man schätzt den Planeten auf etwas mehr als die doppelte Größe der Erde, und die Oberflächenschwerkraft auf 2,2g (Erde = 1,0g).

Gliese 581c (künstlerische Darstellung)

Künstlerische Darstellung von Gliese 581c (Quelle: Wikipedia)

 
Viewer #1 (Stefan Franke)

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 5874 2939 5428 4987
Datum: 22.12.2011
Uhrzeit: 00.26h bis 01:31h
Dauer: 65 Minuten
Seiten: 8

Die erste Session zielte (ziemlich ungenau) darauf, die Oberfläche des Planeten zu beschreiben. Damals waren wir noch nicht so geübt in Bewegungsanweisungen. Die Targetformulierung für die Session lautete:

“Beschreibe die Umgebung der Oberfläche des Exoplaneten, dessen menschliche Bezeichnug „Gliese 581c“ lautet!”
 
In Stufe 1 tauchten schon zwei interessante Eindrücke auf. Zum einen war eine Bewegung spürbar, welche sich asoziativ wie ein vorbeilaufendes Förderband äußerte:

In späteren Sessions auf andere Planeten (auch bekannte) stellte sich heraus, das diese Symbolik öfters in Stufe 1 auftauchte, und eine Wahrnehmung der Eigenrotation oder der Umlaufbahn des Planeten zu sein scheint. Physikalische Eindrücke sollte man bei geringer Datendichte also nicht zu wörtlich asoziieren, sonst macht man daraus irgendwelche technischen Anlagen. Ein weiterer interessanter Eindruck war die ziemlich deutliche Wahrnehmung von folgendem Gebilde:

RV - Gliese 581c (Session 1) - Kristallblume

Es stand spitz aus der Oberfläche heraus, und hatte die Farbtöne blau, weiß und schwarz. Das Gebilde machte den Eindruck einer zusammengedrängten Kristall- oder Eisformation, die man „Kristallblume“ oder „Kristallknolle“ nennen könnte (wie man es von Bergkristallen kennt). Die AIs zur Stufe 1 waren „interessant“ und „bisschen kunstvoll“.
 
Stufe 2 brachte einige interessante Grunddaten, die auf eine recht schummrige, rauhe, steinig-staubige und vor allem kalte Landschaft deuteten. Die Kälte war ziemlich deutlich spürbar, was aber noch im überlebensfähigen Bereich liegen könnte (wir hatten keine spezielle Messung versucht). Gefühlt waren es aber vermutlich unter 0°C. Später kam auch das AUL „Eis“.Die Schummrigkeit der Umgebung könnte sich damit erklären lassen, das der Stern Gliese 581 ein roter Zwerg ist. Aber natürlich hätte man auch auf der Nachtseite landen können, wenn dort für das Unterbewusstsein des Viewers was Interessantes war. Die AIs der Stufe 2 lauteten „dunkel“ und „verlassen“.
 
In der Stufe 3 und 4 schienen dann, neben Aspekten der Oberfläche, auch einige interessante Strukturen aufzutauchen, die künstlich wikten. Die Strukturen schauten wir uns natürlich näher an. Das Gefühl wirkte jetzt eher wie in einer geschlossenen Räumlichkeit, die aus verschiedenen, plattformartigen Ebenen bestand. Am auffälligsten war, das irgendwas von der Decke herunterzuhängen schien. Dieses Objekt wirkte technologisch und ähnelte einer übergroßen Triode oder Radioröhre, die auf den Kopf gedreht wurde. Wir untersuchten es in Stufe 6 weiter. Es schien an chaotischen Kabelsträngen von der Decke zu baumeln:

RV - Gliese581c (Session 1) - Triode

Der weitere Eindruck war, das an der Spitze eine Art dünner Energie- oder Elektronenstrahl emittiert wurde. Dieser war aber eher fühlbar, statt sichtbar, und könnte daher für das bloße Auge unsichtbar sein. Die ITs dazu waren „zielen“ und „leiten“. Damit zusammenhängende ITs in der Umgebung schienen „brutzeln“, „wandeln“ und „behalten“ zu sein. Diese bezogen sich auf irgendwelche „Balken“ oder „Träger“ (längliche Teile) die dort irgendwo unten eingelegt- und von diesem Gerät bearbeitet wurden. Das Ganze wirkte inzwischen wie ein industrieller Vorgang.

Natürlich ließ der Monitor jetzt auch eine Personenwahrnehmung machen, wenn schon mutmaßlich künstliche Strukturen auf einem Exoplaneten auftauchten. Es waren 2-3 Personen vor Ort wahrnehmbar, welche die EIs „bisschen aufgeregt“, „ermüdet“ und „erheitert“ ausstrahlten. Sie schienen den Viewer allerdings nicht zu bemerken (was bei Alien-Sessions auch anders laufen kann). Der Monitor wurde dennoch etwas nervös, und ließ den Viewer nur noch eine der Personen grob beschreiben. Beim Aussehen kamen „eher klein“, „schlank“ und merkwürdigerweise „eckig“ als Daten. Es fühlte sich so an, als hätte die Personen einen fast viereckigen Oberkörper, oder eine derartig kantige Bekleidung. Die gefühlte Größe der Person war zwischen 1,20m und 1,50m (das könnte in Hinblick auf die vermuteten 2,2g Schwerkraft plausibel sein, falls diese Wesen denn dort heimisch sind). Als Geschlecht kam „weiblich“, wobei die Geschlechtsangabe (auch bei Menschen) oft unzuverlässig ist. Die Farben der Person äußerten sich schließlich in „hellgrau“ und „weiß-grünlich gemustert“. Ob damit die Hautfarbe oder die Kleidung (falls vorhanden) gemeint ist, ist unklar. Dort endete dann auch die erste, recht flüchtige Session auf Gliese 581c.
 
Fazit: Es schienen einige interessante Aspekte geviewt worden zu sein. Leider wurde die Session abgebrochen, als es spannend wurde, und auch die Anwendung der Stufe 6-Tools waren dem Viewer / Monitor damals noch nicht so geläufig. Am deutlichsten kamen die ersten Eindrücke der Landschaft und des trioden-artigen Gerätes. Für die Landschaft wurde noch eine Fazit-Skizze (inkl. „Kristallblume“) erstellt:

RV - Gliese 581c (Session 1) - Landschaft

Hervorzuheben sind dabei vor allem die recht platt wirkenden, niedrigen Felsplateaus. Das könnte auch wiederum ein Indiz für die hohe Schwerkraft sein. Auf dem Mars gibt es beispielsweise auch viel höhere, geologische Strukturen als auf der Erde (vgl. Mount Everest ~9km vs. Olympus Mons ~25km). Neben der recht schummrigen Stimmung erkannte der Viewer am Himmel auch irgendwas dunkles, Ringförmiges. Ob es sich dabei um einen Planetenring handelt, ist unklar, da die Struktur kaum wahrnehmbar war. Insgesamt wirkete Gliese 581c für den Viewer eine rauhe, kalte, aber irgendwie auch stimmungsvolle Umgebung.

 

Viewer #2 (Benny Pamp)

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 4303 6461 2272 2617
Datum: 26.02.2012
Uhrzeit: 19.50h bis 20.50h
Dauer: 60 Minuten
Seiten: 7

Die zweite Session lief unter der Target-Prämisse, die interessanteste, natürliche Formation auf dem Planeten zu beschrieben. Sie sollte dadurch zum einen gezielter sein, als das erste Target, und zum anderen auf eine mögliche Verifikation hinarbeiten, da bei ähnlichen Herangehensweisen von anderen Taskern / Viewern immer eine bestimmte Struktur auf dem Planeten geviewt wurde (eine Art auffälliger Vulkankrater).  Daher lautete die Targetformulierung nun:

„Beschreibe die interessanteste, natürlich entstandene Formation auf dem Exoplaneten „Gliese 581 c“!“
 
Die ersten Stufen zeigten erdige Farbtöne und steinige, aber auch weiche Oberflächen. Bei den Gerüchen ist das AUL/S „Wie Kreide“ vielleicht interessant. Die Temperaturen wurden als „schwül“ und „herunterziehend“ empfunden. Dimensional wirkte das Target hier schon recht komplex und abgestuft. Rechts schien es eine Art Vertiefung zu geben, und es standen irgendwelche Strukturen in der Gegend herum. Ein interessantes AI am Ende der Stufe 2 lautete „Ich gehöre da JETZT nicht hin“. In der darauf folgende Stufe 3 zeichnete der Viewer nun eine komplexe Umgebung, die teils aus natürlicher Landschaft und teils aus künstlichen Strukturen zu bestehen schien:

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 3

Besonders auffällig war hier eine Art Gestell, welches in die Vertiefung auf der rechten Seite eingebaut war, während es links eine Art Klippe oder Überhang gab. Weiterhin fiel etwas oberhalb des Targets auf, was auf den Viewer wie dichte, herunterdrückende Wolken wirkte, und violett aussah. Schließlich bekam der Viewer auch schon Eindrücke von Personen in der Target-Umgebung.
 
Die Stufe 4 konkretisierte sich nun in AIs wie „Baustelle“ und „Neubaufeeling“. Als EIs gab es „von hinten kommend“, „etwas offen präsentieren“ und „vormachen“. In den Ts notierte der Viewer „schweres Ding unten“ und ein „Konstrukt mit Füßen“ (wie es sich auch schon in Stufe 3 zeichnerisch andeutete). Letzteres markierten wir für eine weitere Untersuchung in Stufe 6. Die ITs schließlich bestärkten das Baustellen-Feeling weiter: „Abbauen“, „tieferlegen“, „hochbringen“, „verlegen“, „nach unten fräsen“ und „viel Aufwand“. Dort markierten wir die Eigenschaft „hochbringen“ für die Stufe 6.
 
In der Stufe 6 nahmen wir uns nun nacheinander die interessantesten, markierten Aspekte aus dem Target vor. Zuerst gab es aber eine Personenwahrnehmung, da die EIs bisher vernachlässigt wurden und auf einem fremden Planeten natürlich zu den interessantesten Aspekten gehören. Der Viewer nahm eine Person im Hauptfokus wahr (P1), und dann noch eine weiter abseits stehende Personengruppe (G1), welche eher passiv dem Geschehen um P1 zuschaute.

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 6 - P1

P1 mit Gesicht und Tätigkeit im Target. Die Person wirkte Blond mit Grünstich, sehr heller Hautfarbe und offenbar Schmutz im Gesicht. Im Bereich des Kiefers schien Etwas angebracht zu sein, das künstlich und kantig wirkte (Atemschutz?).

RV - Gliese 581c (Session 2) - G1

Die weiter entfernt stehende Personengruppe (G1) schaute dem Geschehen um P1 lediglich passiv zu.

Das Geschehen um P1 wurde AI-mäßig als „irgendwas ist schief gelaufen“, „angestrengt“ und „Panik und Vernunft wechseln sich ab“ beschrieben. Offenbar war die Person in einer heiklen Situation involviert. Als wir das weiter untersuchten, wirkte es so, als ob das „Konstrukt mit Füßen“ aus den Stufen 3 und 4 umzukippen drohte, und P1 es versuchte festzuhalten. Das wirkte allerdings etwas absurd, da das Konstrukt ungleich größer war, als die Person. Jedoch kam in der Beschreibung der „mentalen Fähigkeiten“ von P1 etwas heraus, das mal als psychokinetische Fähigkeit bezeichnen könnte.

RV - Gliese 581c (Session 2) - P1-Psi

Offenbar kann P1 mit seinem Geist „Schneisen schlagen“. Ob es ihr / ihm / es (Geschlecht war nicht zu ermitteln) aber dabei half, das große Konstrukt vor dem Umfallen zu bewahren, konnten wir auf Anhieb nicht herausfinden. P1 wirkte insgesamt auch wie eine Art Vorarbeiter, was zu den EIs „etwas offen präsentieren“ und „vormachen“ aus Stufe 4 passen würde. Nun warfen wir noch einen Detailblick auf die zuschauende Gruppe:

RV - Gliese 581c (Session 2) - G1 (Details)

Das Aussehen der einzelnen Gruppenmitglieder wirkte stark unterschiedlich, fast als wären es verschiedene Spezies. Die EIs empfand der Viewer wie ein rechtfertigendes und schmunzelndes „Wir helfen P1 nicht, weil er uns eh nicht läßt!“. Nach dem Motto „P1 glaubt sowieso, das er es besser kann.“. Offenbar war P1 auch die einzige Person im Target mit den beschriebenen Psi-Fähigkeiten. Die Situation entberhte nicht eines gewissen Humors, nicht nur aus der G1-Perspektive. 😉

Schließlich gab es noch eine Detailskizze des (unüberviewbaren) „Konstrukt mit Füßen“:

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 6 - Konstrukt

Die Konstruktion machte geradezu den Eindruck eines Bohrturms, aus dem oben etwas herausspritzte. Als ITs kamen seltsamerweise „nach oben bringen“ (noch plausibel), „überdachen“ und „etwas zeigen“. Lustiges Detail: P1 unten links beim Halten des vergleichsweise überdimensionierten Turms. Armer, aber selbstbewusster, glieseanischer Vorarbeiter-„Kerl“ (falls er denn aus dem Gliese 581-System stammt, und kein Gastarbeiter ist)… 😀

Hier kam auch der passende Zeitpunkt, das IT „hochbringen“ aus Stufe 4 nochmal näher zu untersuchen, was offenbar direkt mit dem Turm-Konstrukt zusammenhing. Auf die Frage „Was wird hochgebracht?“ hin, schrieb der Viewer: „Der Boden“, „Informationen“, „verteilen / sähen“. Einiges davon widerspricht einer simplen Bohrturm-Deutung, oder es geht bei dieser „Förderung“ um Aspekte, die sich unserem technischen Verständnis entziehen. Durchaus ein interessanter Ankerpunkt, worauf man weitere Detail-Sessions ansetzen könnte. Die Session endete mit dem finalen AI „macht mich Nervös“ und dem AUL „Bergbau“.
 
Fazit: Hier tat sich eine Location auf, die von den groben Beschreibungen her den Vulkan-Sessions anderer Viewer ähnelt. Auch von Bergbau- bzw. Förderungseindrücken wurde berichtet. Ein Viewer hatte dabei sogar ähnliche EIs, wie in unserer Session, aber deutete sie eher als eine Art Arena-Umgebung mit unlustigen Gladiatorenkämpfen. Er sagt allerdings, das er sich da in AULs verrant haben könnte. Das ist aber bei keiner Session (bei unserer auch nicht) ausgeschlossen, wenn man kein hartes Feedback zu einem Target bekommen kann. Inzwischen würde ich als Monitor multiple Sessions inkl. zahlreicher Bewegungsübungen auf das selbe Target machen lassen, um die Datendichte zu erhöhen.
 
 
Gesamt-Fazit: Diese beiden Sessions stellen natürlich nur einen sehr scheuen und kurzen Blick auf eine fremde Welt dar, die wohl unzählige interessante Details zu bieten hätte. Der Viewer wird bekannterweise meistens von den Aspekten eines Targets angezogen, die sein Unterbewusstsein am interessantesten findet. Man kann Locations auf einem fremden Planeten per Bewegungsübung einkreisen (oder im Gegensatz sogar ganze Sonnensysteme „kartografieren“), aber auch dort ist der Spielraum noch gigantisch, und die Auswahl dessen, was man sich denn letztlich anschauen möchte, überwältigend. Beweisen diese Sessions aber, das es intelligentes Leben auf Gliese 581c gibt?

Aufgrund der Erfahrung mit scheinbar toten, bekannten Planeten, wo häufig garkeine EIs auftauchen, oder welche, die nur durch die anwesende Raumsonde zu kommen scheinen, und denen die EIs der beobachtenden Bodencrews anhaften, könnte man die recht klaren Personenwahrnehmungen (besonders in der zweiten Session) als Indiz für intelligentes Leben dort sehen. Aber da wir kein hartes Feedback zu diesem Planeten bekommen können (es sei denn, demnächst wird ein sensationelles, überlichtschnelles Antriebssystem bekanntgegeben), sind Fehlinterpretationen oder AUL-Verkettungen natürlich nicht auszuschließen. Vor allem nicht bei nur zwei Sessions mit leicht unterschiedlichen Targetformulierungen.

Unsere bescheidenen Ergebnisse mögen jedoch weitere Viewer anregen, sich diesen, oder andere interessante Exoplaneten vorzunehmen, um noch mehr Indizien zu erarbeiten. Selbst im Gliese 581-System an sich gibt es mehrere Planetenkandidaten, die sich inhaltlich lohnen könnten. Aber auch ein Blick in unser eigenes Sonnensystem ist spannend, da es dort genug ungelöste Rätsel gibt (z.B. ob es belebte Ozeane unter der Oberfläche von Eismonden wie Europa oder Enceladus gibt). Auch den Asteroiden Ceres oder den kleinen Ex-Planet Pluto könnte man sich mal detaillierter anschauen, weil wir im Jahr 2015 (falls die Sondenmission klappt) erstmals fotografische Nahaufnahmen bestaunen werden können, und man diese mit den Session-Ergebnissen vergleichen kann.

Das Artikelthema als Podcast:

British / American Flag English version of this article British / American Flag

Der Gartenzwerg

Kategorie: Mystery-Targets
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

An dieser Stelle möchte ich mal zeigen, das Remote Viewing auch sehr gut zur Entlarvung von Foto-Fakes eingesetzt werden kann. Das ist natürlich vor allem im paranormalen Bereich interessant, wie z.B. bei UFO- oder Geisterfotos. Während nicht-authentische Geisterfotos oft durch Verwechselungen mit natürlichen Fotoeffekten kusieren, finden sich absichtliche Fakes vor allem im UFO-Bereich.

In unserem Fall hatten wir uns jedoch ein Foto vorgenommen, das wohl in den Bereich „Entitäten“ oder „Fabelwesen“ fallen würde. Ausgangspunkt war eine Foren-Diskussion über „Orbs“ und ähnliche Foto-Phänomene. Einer der User dort postete irgendwann ein schwarzweißes Foto, und worauf angeblich ein Zwergwesen im nächtlichen Wald zu sehen wäre. Ich erstellte kurzerhand ein Target darauf (damals noch mit seltsamen Koordinaten und einer nicht ganz stubenreinen Targetformulierung, was aber die Ergebnisse offenbar nicht beeinträchtigte), um mal zu sehen, was man per Remote Viewing da herausfinden könnte:
 

 

Viewer #1

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 13.01.2011
Uhrzeit: 20:43h bis 20:51h
Dauer: 8 Minuten
Seiten: 3
 
Die erste, extrem kurze Session, wurde von einer RV-Anfängerin bis Stufe 3 durchgeführt. Es dürfte ihre zweite oder dritte Session insgesamt gewesen sein. Interessanterweise tauchte bereits in der Stufe 1 ein EI auf, nämlich „Reue“. Ob sich das auf den Fotografen des Bildes bezog? Das AI der Stufe 1 war dann „neugierig“.
 
In der Stufe 2 tauchten dann zu der Umgebung des Bildes passende Daten auf, wobei vor allem „borkig“ und „holzig“ auffiel. Das AI am Ende dieser Stufe wandelte sich nun in „langweilig“. Den Sinneseindrücken nach schien die Viewerin on target zu sein.
 
Die Stufe 3 schaffte nun noch mehr Deutlichkeit, da sie klar eine Waldumgebung erahnen lässt (obwohl das bei Anfängern natürlich auch eine AUL-Skizze aufgrund der holzigen Eindrücke sein könnte, und was sie auch als AULs herausschrieb). Es kam auch irgendwas glänzendes und metallisches vor, was auf den Drahtzaun im Bild deuten könnte. Aber von einem außergewöhnlichen Aspekt im Target, wie einem metaphysischem Zwergwesen, keine Spur. So ein außergewöhnlicher Inhalt zieht normalerweise die unbewusste Aufmerksamkeit des Viewers stark auf sich, was auch bei UFO-Fotos oder Sessions auf Exoplaneten vorkommt. Das AI am Ende: „belanglos“

 

Viewer #2

Protokoll: TRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 13.01.2011
Uhrzeit: 22:45h bis 23:07h
Dauer: 22 Minuten
Seiten: 5
 
Die zweite Session wurde von einem erfahreneren Viewer durchgeführt. Die Grunddaten der ersten Stufen stimmten auch hier mit dem Bild überein. Um die Session abzukürzen, wurde aus der Stufe 3 heraus direkt der als am wichtigsten empfundene Aspekt des Targets untersucht (hier mittig mit einem [x] markiert, sekundäre Aspekte mit [a], [b] und [c]):

Seperate Detailzeichnung des [x]-Aspektes
 
Die Stufe 4 brachte nun ähnliche AIs, wie aus der ersten Session: „Langweilig – eigenartig – bescheuert“. EIs waren im [x]-Aspekt keine festzustellen, woraus man wohl schließen könnte, das es kein lebendes Objekt ist. Auch interessant sind die ITs „stehen – Natur“.


 
In Stufe 6 wurde schließlich die Struktur des [x]-Aspektes nochmal genau unter die Lupe genommen. Es kam wieder das IT „stehen“ und zudem unspektakuläre Ts (anfassbare Dinge / Materialien) wie „Ton“ und „Holz“. Um die Struktur herum ergaben sich zudem noch die Ts „Wiese“ und „Fläche“. Als finales AI empfand der Viewer das Target als „langweilig“

Die Detailskizze der Struktur zeigt deutlich, dass das vermeindliche „Zwergwesen“ auf dem Foto exakt getroffen wurde. Die anhaftenden Daten führen zu der Schlussfolgerung, das es sich nicht um ein Lebewesen bzw. eine Entität handelt, sondern um ein statisches Objekt aus gewöhnlichen Materialien. Man beachte hier auch die AULs „Männchen“, „Roboter“, und vor allem „Gartenzwerg“.


 
Fazit: Nachdem wir die beiden Sessions veröffentlichten, gab der Urheber des Fotos zu, einen (ziemlich kaputten) Gartenzwerg dort auf der Wiese positioniert und in schwarz-weiß fotografiert zu haben. Ob er es auch zugegeben hätte, wenn die Sessions keine so eindeutigen Ergebnisse gebracht hätten? Auf jeden Fall ein super Beispiel, wie man per Remote Viewing fotografische Fakes entlarven kann…



British / American Flag English version of this article British / American Flag

Monroe Institute: CHEC-Unit

Kategorie: Orte / Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 9475 2145 8522 2475
Anzahl der Viewer: 1 (Stefan Franke)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 21.04.2012
Uhrzeit: 23.25h bis 00.20h
Dauer: 55 Minuten
Seiten: 8

Da mein Interesse an Bewusstseinsphänomenen (neben dem Remote Viewing) vor allem im Bereich der außerkörperlichen Erfahrung liegt, bekam ich vor einiger Zeit mal folgendes Target zum viewen:

Es handelt sich dabei um eine so genannte „CHEC-Unit“ (controlled holistic environmental chamber), welche am Monroe Institut in Seminaren zur Unterstützung für außerkörperliche Erfahrungen und anderen Bewusstseinszuständen verwendet wird. Diese Kammern schirmen sensorische Reize fast vollständig ab und sind mit Kopfhörern für Hemi Sync-Einspielungen zur weiteren Unterstützung ausgestattet, so dass man sich völlig auf das Erreichen des gewünschten Bewusstseinszustandes konzentrieren kann. Hier ein Video, in dem eine solche Kammer erklärt wird (englisch):

Diese Kammern sind regelmäßig in Benutzung, da ständig Seminare (wie Gateway) am Monroe Institut stattfinden, welche sich aus kleinen Gruppen zusammensetzen. Beim Viewen dieses Targets kam es nun zu sehr interessanten Eindrücken: Es war tatsächlich eine Gruppe erkennbar, welche in diesen Kammern an einem gemeinsamen Ziel arbeitete, und dabei von irgendwelchen Entitäten unterstützt wurde. Hier nun die Erläuterung der Session:

Die ersten Stufen brachten Daten, die zu der Kammer an sich passen. Es fühlte sich an, als befände ich mich in einer beengten, rechteckigen Kammer. Aber plötzlich öffnete sich eine Art „Kanal“ nach oben rechts hin, der wie ein kurzer Tunnel wirkte, und einfach durch die Wände hindurch ging.

Stufe 3-Eindruck der beengten Kammer (links) mit dem plötzlich auftauchenden Tunnel (rechts), und eindeutigen AIs (…“öffnet sich wie unendlich“…“erstaunlich, baff“…“erweckt Neugier“…).

Am Ende des Tunnels hatte ich den Eindruck einer Art Tür, die geöffnet wurde, und wohinter sich sowas wie „bunte Unendlichkeit“ befand (anders kann ich es nicht ausdrücken). Vielleicht so als würde man aus einer engen Luftschleuse ins unermessliche All hinaussteigen, nur das hier keinerlei Begrenzungen oder festgelegte Bezugspunkte wahrnehmbar waren. Die Eindrücke wurden von einer Gruppe von Individuen erlebt, von denen mein erster Eindruck in Stufe 4 so lautete:

„Gruppe von EIs (Fremdemotionen) am unteren Ende – euphorisch ins Imposante schauend – neutrale Hysterie“

Ich untersuchte dann in Stufe 6 per relationalem Diagramm den Begriff „neutrale Hysterie“ genauer, und erkannte, das die Ursache davon „Hoffnung“, „öffnen“ und „was imposantes oben“ war. In dem Moment nahm ich auch die Öffnung der zuvor genannten „Tür“ wahr, und skizzierte sie dazu.

Dann ließ mich mein Monitor noch untersuchen, wie die Tür geöffnet wurde. Die Öffnung hatte etwas mit der Gruppe von Individuen (Seminarteilnehmern?) zu tun, und wurde teilweise von ihnen verursacht. Nun fragten wir noch, was der andere Teil wäre, welcher es mit verursacht, und dabei kamen die Eindrücke „Hilfe von Außen – mächtig, groß“. Wir untersuchten den Eindruck „Hilfe von Außen“, und fragten nach der Intention, woraufhin sich die Eindrücke „wohlwollen – positive Zuwendung – helfen – ermöglichen“ einstellten.

In dem Moment nahm ich auch wahr, das die Hilfestellung von irgendwelchen hochentwickelten, imposanten Entitäten kam, welche quasi mithalfen, die „Tür“ in beide Richtungen aufzuziehen. Diese Entitäten machten einen sehr angenehmen und erhabenen Eindruck. Eine Gesellschaft, die man durch und durch genießen kann (sofern man nicht darauf abhebt, wie so mancher ungeerdete Zeitgenosse in diesen Gefilden ;)). Dann fragten wir noch, ob die Gruppe der Individuen (G1) das auch alleine könne, was bejaht wurde. Es handelte sich seitens der wahrgenommenen Entitäten also tatsächlich nur um eine Hilfestellung, und nicht um eine unbedingte Vorraussetzung.

Schließlich untersuchten wir noch das IT „Bewegung – dann in eine Richtung schießen“, welches in der Stufe 4 aufgetaucht war. Wir fragten nach der Intention bzw. den Zweck, und ich bekam die Eindrücke „erhellen – klar werden – Erkenntnis – offenbaren / Aha!-Effekt“. Dann endete die Session mit eindrücklichen Fazit-AIs:

„Transformationsmäßig“
„Spirituell“

Und hier nochmal extra für euch als unfassbar selbstloser Luxus-Service; eine lesbar aufbereitete Fassung der relationen Diagramme aus der Stufe 6 (da rechtshirnige Schrift manchmal kaum lesbar ist :D):

Fazit: Eine sehr interessante Erfahrung, das Erleben anderer Bewusstseinszustände quasi von „außen“ mitzubeobachten, ohne sich selbst z.B. außerkörperlich begeben zu müssen. Und ein weiteres Beispiel, das nicht nur die physische Welt geviewt werden kann, sondern auch jenes, was man normalerweise dem metaphysischen Bereich zuschreibt, und bisher nur per Selbsterfahrung erfahrbar ist. Des Weiteren ist es ein gutes Indiz, das bei den Seminaren am Monroe Institut tatsächlich solche Vorgänge stattfinden, und es nicht auf Gruppensuggestion oder Einbildung basiert (wie schlecht informierte Skeptiker manchmal behaupten). Interessanter Nebenaspekt: Die „Tür“, welche in der Session auftauchte, hatte eine andere Viewerin mal exakt so in einer Session auf ein ähnliches Thema gezeichnet. Womöglich eine archetypische Symbolik.

Das Artikelthema als Podcast:

Ostsee-Anomalie

Kategorie: Archäologie
Anzahl der Viewer: 4
Anzahl der Sessions: 4

Ich habe (bisher drei) Viewer auf die mysteriöse Kreisstruktur in der Ostsee geschickt, welche seit einiger Zeit durch die Grenzwissen-Szene geistert, und nun erforscht wird. Alle Sessions wurden bis Stufe 6 durchgeführt. Ein paar Hintergrundinformationen zu dem Thema finden sich hier:

grenz|wissenschaft-aktuell – Schatzsucher finden mysteriöse Kreisstruktur am Grunde der Ostsee
grenz|wissenschaft-aktuell – Mysteriöse Kreisstruktur am Grund der Ostsee wird aus der Nähe erforscht
grenz|wissenschaft-aktuell – Neue Informationen über das mysteriöse Objekt in der Ostsee
grenz|wissenschaft-aktuell – Weitere Informationen und Ankündigung neuer „unglaublicher Aufnahmen“ des mysteriösen Objekts in der Ostsee
grenz|wissenschaft-aktuell – Neue Bilder vom mysteriösen Objekt in der Ostsee
grenz|wissenschaft-aktuell – Mysteriöses Objekt am Ostseegrund: Neuigkeiten aus der Tiefe
The Ocean Explorer (Website des Ocean X-Teams)

Das Target:

1848286383834658 (Target)
 

Viewer #1

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 14.06.2012
Uhrzeit: 14:21h bis 15:14h
Dauer: 53 Minuten
Seiten: 8

Diese Session fand statt, kurz bevor die ersten Tauchfotos von der Ostsee-Anomalie veröffentlicht wurden. Wahrnehmbar war die Kreisstruktur, welche man mehr oder weniger vom umgebenden Meeresgrund unterscheiden konnte. Es zeigten sich zudem sowas wie ein hohler Trichter und Felsspitzen, die entweder auf dem Objekt waren, oder im Objekt drin (oder beides). Bei den Eigenschaften dieser Spitzen, bzw. des ganzen Objektes an sich kam sowas wie „chemische Prozesse“ raus, und Temperaturschwankungen (z.B. deutliche Kälte im Inneren der Struktur). Auch ein Gefühl von „Abstrahlung“ wurde gespürt, jedoch ist nicht sicher, ob es sich um thermale oder radioaktive Strahlung (oder etwas anderes) handelt.

Erste, skizzierte Eindrücke des Viewers in Stufe 3. Die obligatorischen Daten der Stufen 1 und 2 (Farben, Oberflächen etc…) deckten sich schon gut mit den veröffentlichen Fotos. Der Viewer hat die Skizzen zwecks Lesbarkeit nachträglich beschriftet:

1848286383834658 (Boris 01)

Später untersuchten wir die Struktur dann detailliert, nachdem ich den Viewer etwas außerhalb davon umherbewegt hatte, um feststellen zu können, ob er den Meeresgrund drumherum wahrnimmt (also on target ist). Eine trichterartige Struktur im Inneren kam zum Vorschein:

1848286383834658 (Boris 02)

Hier der Eindruck nochmal im Querschnitt, mit der Wahrnehmung von der oben genannten „Spitzen“ im Inneren. Der Viewer nahm auch eine Art Zirkulation wahr, die ebenfalls eingezeichnet ist:

1848286383834658 (Boris 03)

Nun noch eine der „Spitzen“ im Detail. Sie zeigte eine Art Strömung oder Zirkulation im Inneren. Ob es sich dabei um Wasser, Strahlung oder eine andere Energieform handelt, ist unklar:

1848286383834658 (Boris 04)

Am Ende untersuchten wir noch per Aktionslinie mehrere Möglichkeiten, was das Target betraf. Essenziell kam heraus, das die Struktur mal von einer Gruppe zur Gewinnung von irgendwas genutzt wurde:

1848286383834658 (Boris 05)

Fazit: Bei einer Einzelsession auf solche Targets läßt sich natürlich noch nicht viel sagen. Aber offensichtlich war der Viewer on target, und hat einige wesentliche Daten generiert, die für Vergleichszwecke später noch interessant wurden.

 

Viewer #2

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 24.06.2012
Uhrzeit: 19.34h bis 20.11h
Dauer: 37 Minuten
Seiten: 6

Diesmal wurde wieder eine Kreisstruktur getroffen, die aber deutlich künstlicher wirkte, als bei der vorherigen Session. Aber der Viewer hatte auch hier stets die Eindrücke „künstlich und natürlich“. Interessant bzw. waren kastenförmige,um den Kreis herum angeordnete Strukturen, die hohl wirkten. Erneut tauchte eine trichterartige Struktur auf, der förmlich ins Nichts zu führen schien (wir fanden da unten jedenfalls nichts, auch keinen Boden). Zudem gibt es dort einen leichten Sog, der aber nicht so stark ist, das er einen Menschen einsaugen könnte (so empfand es der Viewer). Und im Trichter selbst ist es erheblich kälter, als außerhalb. Diesen Kälteaspekt im Inneren hatte auch der vorherige Viewer.

Nachdem sich der Viewer zuerst offenbar irgendwo im trüben Wasser befand, und nichts vom eigentlichen Target wahrnahm, setzte ich eine Bewegungsübung an. Schon konnte er erste Eindrücke der Kreisstruktur wahrnehmen:

1848286383834658 (Mike 01)

In der Stufe 6 nahmen wir alle seit der Bewegungsübung gesammelten Eindrücke im Detail unter die Lupe. So zeigte sich die trichterförmige Struktur, um die herum kastenartige Objekte angeordnet zu sein schienen. Diese wirkten auf den Viewer hohl und blechig, und dienten als eine Art Behältnis. In der trichterförmigen Struktur darunter schien es endlos tief hereinzugehen, und kalt zu sein. Hier nahm der Viewer auch den besagten Sog wahr, welcher aber nicht stark genug wäre, um einen Menschen reinzuziehen. Als Zweck der Gesamtstruktur kam in etwa raus „das Wesentliche zusammenfassen“ und „Spreu vom Weizen trennen“:

1848286383834658 (Mike 02)

Fazit: Hier wurden, nach anfänglichen Navigationsschwierigkeiten, sehr interessante Detaileindrücke vom Target geliefert. Vor allem der Aspekt des „Trichters“ kam hier ziemlich deutlich rüber. Verglichen mit der ersten Session ergibt sich langsam ein Bild eines zirkulierenden Vorgangs oder Austauschs (welcher Art auch immer), der eher beabsichtigt, statt natürlich erscheint (zumindest im ursprünglichen Zweck). Aber das sollte noch konkretisiert werden.

 

Viewer #3

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 27.06.2012
Uhrzeit: 10.11h bis 11.03h
Dauer: 52 Minuten
Seiten: 7

Die Viewerin war sofort ungewöhnlich stark „on target“, und brauchte kaum im Zielgebiet umherbewegt zu werden, um die gesuchten Informationen zu generieren. Wie die beiden vorherigen Viewer, so nahm die Viewerin hier auch eine Kreisstruktur auf Untergrund wahr, und bemerkte überdies noch sehr deutlich, das es im Wasser ist. Schon in Stufe 1 zeichnete sie diesen ersten, groben Eindruck vom Target:

1848286383834658 (Krissa 01)

In Stufe 3 konkretisierte die Viewerin dann bereits sehr deutlich den Eindruck einer runden Struktur auf dem Grund eines flüssigen, trüben Mediums. Einige Oberflächendetails kamen auch schon zum Vorschein. Nur die Größeneinschätzung (70cm) war noch trügerisch, aber später fiel ihr noch auf, das es doch viel größer wirkt (siehe unten). Sie empfand das Target interessanterweise auch als „verloren gegangen“:

1848286383834658 (Krissa 02)

In Stufe 6 konzentrierten wir uns schließlich völlig auf die Struktur, und nahmen sie uns möglichst detailliert vor:

1848286383834658 (Krissa 03)

Der Viewerin kam das Objekt fast vor wie ein Haus oder eine Wohnstätte, außer das es ihrem Eindruck nach metallisch war. Es zeigten sich sowas wie korridierte Nieten und eckige Strukturen auf der Außenseite, sowie eine Art Öffnung oder Luke obendrauf (oberes Bild). Seitlich befand sich ebenfalls etwas, das eine Tür oder ein Eingang hätte sein können. Dann ließ ich sie in das Innere der Struktur schauen (unteres Bild), welches sie als sehr ungewöhnlich empfand. Auf sie wirke es wie eine merkwürdig gepolsterte, und auch gemütliche Umgebung, die aus fremdartigen, raffiniert und konstruiert zusammenhängenden Strukturen bestand. Der Aufbau schien einen tieferen Sinn zu haben.

Als wir den Zweck dieser Struktur und des Objektes an sich untersuchten, kam zuerst heraus, das es ursprünglich eine andere Funktion hatte, aber jetzt als „Unterschlupf“ für irgendwelche Lebewesen dient. Wir haben uns die Lebewesen kurz angeschaut, und sie wirkten wurm- oder schlangenartig, was auf Meerestiere (Aale, Würmer…) hindeuten könnte, die jetzt darin, darum oder darunter leben (der eigentliche Innenraum schien nämlich nicht mit Wasser gefüllt zu sein). Aber natürlich wollten wir auch den ursprünglichen Zweck des Objektes in Erfahrung bringen.

Als wir dies taten, kam folgendes heraus (Zitat):

Was war die ursprüngliche Funktion?

– Strahlt etwas ab, dient zum abzapfen oder Energie ziehen
– Man stellt sich rein, und läßt es auf sich wirken
– Innen ist es wie was Magnetisches; soll dich ausrichen, wenn du dich reinstellst
– Energiefluss, als würden sich all deine Polaritäten ausrichten

Im Zusammenhang mit dem heutigen „Zweck“ kam noch heraus, das es die „letzte Quelle“ dieser Art wäre, und die nun darin lebenden Wesen (Tiere?) wohl deswegen dort sind, und nichts mehr mit „Außen“ (die Umwelt drumherum?) zu tun haben wollen. Dieser Eindruck deutet jedenfalls darauf hin, das man sich da energetisch pudelwohl fühlen würde.

Dann habe ich die Viewerin noch eine spontane Bemaßung machen lassen, um die ungefähre Größe des Objektes herauszufinden. Das Ocean X-Team geht von 60m aus, wenn ich mich recht erinnere. Hier das Ergebnis der Viewerin (~ 65m):

1848286383834658 (Krissa 04)

Daraufhin habe ich noch eine Timeline machen lassen, um das ungefähre Alter bzw. den Zeitpunkt der Entstehung herauszufinden (was wohlgemerkt nicht immer zuverlässig ist; es ist nicht immer so wörtlich zu nehmen wie ein Zollstock, weil auch „Stauchungen“ auftreten können). Der Eindruck war „ein paar hundert Jahre“, was zu einer der vorherigen Sessions paßt. Wir haben es grob auf 1300 n. Chr. bemaßt. Das aber nur unter Vorbehalt, weil wir in dem Moment Probleme mit unserer Skype-Verbinung hatten (was einen Viewer stark rausbringen kann).

1848286383834658 (Krissa 05)

Unten ließ ich die Viewerin nochmal eine Fazit-Skizze in Draufsicht und Seitenansicht machen. Als finales AI (emotionales Fazit) hatte sie „macht mich neugierig – etwas geheimes innen“. Dann beendeten wir die Session.

Fazit: Man könnte jetzt aus dieser detaillierten Session spekulieren, das es sich um eine Art vergessene / verlorengegangene Technologie handelt, die für energetische Zwecke eingesetzt wurde (vgl. Pyramidenenergie und ähnliches). Aber von Ostsee-Vulkanismus bis antikem Geheimwissen wäre es schon ein großer Sprung, daher lieber noch den Ball flachhalten. Es zeigt sich auch, warum es so wichtig ist, auf solche „Mystery“-Targets mehrere Sessions zu machen, da jeder Viewer sich individuelle Aspekte des Targets anschaut (je nach Interesse seines Unterbewußtseins), und erst viele Eindrücke eine Auswertung ermöglichen.

 

Viewer #4

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 28.06.2012
Uhrzeit: 21.17h bis 21.46h
Dauer: 29 Minuten
Seiten: 6

Dieser Viewer bekam das gleiche Target, aber mit neuen Koordinaten (weil der Monitor das alte Target zu dem Zeitpunkt nicht zur Verfügung hatte):

356213-623345 (Target)

Auch hier zeigten sich in den ersten Stufen ähnliche Daten wie in den vorherigen drei Sessions. In Stufe 3 wurde das Target abermals sehr deutlich gezeichnet, diesmal mit Meeresgrund:

356213-623345 (John 01)

In Stufe 4 tauchten die AULs „Mars“ und „Ostsee-Anomalie“ auf, was die weiteren Daten hoffentlich nicht beeinträchtigt hat. Der Viewer fand etwas spannend, was dann in Stufe 6 genauer untersucht wurde. Dies stellte sich als die runde Struktur auf dem Meeresgrund heraus. Es wurde als „glatt“ und „künstlich“ empfunden. Als AUL kam an dem Punkt „Tellermine“:

356213-623345 (John 02)

Es wurde eine Bewegungsübung durchgeführt, welche den Viewer am eigentlichen Target zentrierte. Die Struktur wurde hier deutlich als künstlich empfunden:

356213-623345 (John 03)

Als ITs kamen die Angaben „Observation“ und „messen“. Der Viewer hatte auch den Eindruck „nicht für Leute gemacht“. Desweiteren hatte er als AI „Vielleicht kommt irgendwann jemand hin, und wartet das“. Zudem erwähnte der Viewer, das es ihm wie unter Wasser vorkäme.

Fazit: Hier war man on Target, da die kreisförmige Struktur wieder deutlich getroffen wurde. Die obligatorischen Daten und Skizzen stimmen mit den anderen Sessions weitestgehend überein. Die Eindrücke ab Stufe 6 sind etwas unter Vorbehalt zu interpretieren, da schon in Stufe 4 das AUL „Ostsee-Anomalie“ auftrat. Inwieweit sich der Viewer davon lösen konnte, ist mir nicht bekannt. Aber auf jeden Fall ist es eine weitere Verifikation, das dort tatsächlich eine kreisförmige Struktur auf dem Grund der Ostsee existiert, die ungewöhnlich ist.

 

Vorläufiges Gesamt-Fazit:
Die Ostsee-Anomalie erwies sich bisher als recht hartnäckiges Target. Von der reinen Daten-Quantität her könnte es in Richtung antikes Gebäude gehen, das eine bestimmte energetische (vielleicht auch technologische) Funktion ausübte. Als Deutungen gibt es z.B. eine Art Kraftort bzw. Einrichtung zur Energieheilung, oder ein Tempel, der mehr ideellen bzw. informellen Wert hatte. Unsere bisherigen Timelines deuten seltsamerweise auf eine Zeit zwischen Früh- und Hochmittelalter, was die Position des Objektes rätselhaft macht. Denn zu jener Zeit dürfte dort schon Wasser gewesen sein (im Gegensatz zur Eiszeit z.B.). Wenn es weitere, brauchbare Session-Ergebnisse gibt, erfolgt ein Update des Projektes…

Update 06.12.2019: Nach über sieben Jahren und mehreren neuen Sessions, haben sich umfangreiche Updates zur Ostsee-Anomalie ergeben.

British / American Flag English version of this article British / American Flag