Archiv für Projekte

Mit Remote Viewing untersuchte Themen (Stand: September 2022)

Ich werde immer wieder gefragt, ob wir schon dieses und jenes Thema mit Remote Viewing untersucht haben, oder ob man das irgendwo nachschauen kann. Leider sind Versuche, eine deutschsprachige oder internationale Abgleichsdatenbank dazu zu etablieren, bisher gescheitert (qualifizierte Software gibt es zwar schon, aber die nutzt bisher keiner). Deshalb schreibe ich hier einfach mal auf, welche (Grenz)Themen wir (also mein RV-Umfeld und ich) bisher bearbeitet haben. Manche Themenbereiche überschneiden sich natürlich auch. Einzelsessions, die wenig erbrachten, oder halbherzig getasket / gemonitort wurden, lasse ich mal hier aus. Ebenso natürlich vertrauliche und irrelevante Targets, Übungstargets (unüberschaubar) und Beiläufigkeiten wie Sportwetten und Börsentargets. Ein Teil der Sessions bzw. Projekte wurde auch hier in diesem Blog ausführlich vorgestellt.
 

Archäologie:

Atlantis
Bundeslade
Erdställe
Gizeh-Plateau
Nazca-Linien
Ostsee-Anomalie
Puma Punku
Sacsayhuamán
Scheibe von Sabu
Serapeum
Stonehenge
Straße von Bimini
Weltwunder
Yonaguni-Monument


Astronomie:

1I/2017 U1 (Oumuamua)
2014 MU69 (Ultima Thule / Arrokoth)
Exoplanet 2M1207b
Zwergplanet Ceres
Plutomond Charon
Saturnmond Enceladus
Exoplanet Epsilon Eridani b
Erde
Erdmond
Exoplanet Essassani
Jupiter
Jupitermond Europa
Jupitermond Ganymed
Meteor von Tscheljabinsk
Exoplanet Gliese 581c
Jupitermond Io
KIC 8462852
Mars
Marsmond Phobos
Planet 9
Pluto
Proxima Centauri b
Saturn
Schwarze Löcher
Saturnmond Titan
Neptunmond Triton
Universum
Venus


Bewusstseinsphänomene:

Außerkörperliche Erfahrungen
Bewusstseinsstrukturen an sich
Daschi-Dorscho Itigelow
Höheres Selbst
Die Lichtfalle
Na(c)htodeserfahrungen
Nicht-physische Konstrukte
Otherkin-Phänomen
Personenwahrnehmungen
Die menschliche Qualia
Remote Viewing
Reiki-Energiesystem
Träume


Ereignisse:

Abgestürzte Metallkugel in Afrika
Djatlow-Pass
Diverse Ereignisaufklärungen für Aufträge
Diverse private Erlebnisse
Leonardo DaVinci und die Mona Lisa


Gesundheit:

Diverse vertrauliche Targets für Aufträge
Magen und Darm-Grippevirus


Mythen, Sagen und Legenden:

Diverse mythologische Wesen / Völker
Irische Sage über die Tuatha / Sidhè


Mapping:

Der Alltagsnutzen von Remote Viewing
Die Suche nach dem Atomium
Lokalisierungen von Objekten und Lebewesen
Outdoor-Locations lokalisieren


Paranormales:

Diverse paranormale Erlebnisse
Himmelsdröhnen
Hoia Baciu-Wald
Kornkreise
Löffelbiegen
Séancen
Spukphänomene
Untersberg-Anomalien
Zwergwesen


Physik:

Bariumtitanat-Atome
Kondensstreifen
Wirkungen bei energetischen Hilfsmitteln


Tiere und Natur

Delfine
Hunde
Katzen
Natur-Umgebungen
Pflanzen
Pferde
Stubenfliegen
Schafsperistaltik
Termiten


UFOs und Aliens:

Diverse private Sichtungen und Nahbegegnungserlebnisse
Diverse außerirdische Spezies
Dreiecks-UFO der belgischen UFO-Welle
Himmelslaternen
Jerusalem-UFO
Nagora-UFO
Plasmakugeln
Lichtpunkte in der Nähe von Aachen
Schönste humanoide Lebensform im Universum
Entführungsphänomen durch UFOs / Außerirdische


Wesenheiten (metaphysisch):

Engel
Lilith
Naturgeister


Zeitreisen:

Mechanismen des Zeitverlaufs
Örtlichkeit in 500 Jahren
Zukunftsprojekt bis 2100+


*Einträge ohne Verlinkung bedeuten, dass entweder noch keine Session-Auszüge bzw. Artikel vorliegen, oder die bisher erarbeitete Datendichte noch nicht dem angestrebten Qualitätsniveau entspricht.

Eine neue Vergangenheit sehen

Neben unserem Zukunftsprojekt, welches sich seit 2017 fortlaufend ergänzt (zuletzt 2021), gab es im Hintergrund auch immer wieder Sessions auf die Geschichte der Menschheit. Dort interessierten uns vor allem jene Teile der (Vor)Geschichte, die in der anerkannten Geschichtsschreibung sehr lückenhaft sind, als Mythen gedeutet werden, oder gar völlig unbekannt sind. Sehr beliebte Targets sind dabei „Out of Place“-Artefakte und Ruinenstätten, die bei näherer Betrachtung schwer in das etablierte Geschichtsbild passen. Dank immer älterer Ausgrabungen (z.B. das über 10000 Jahre alte Göbekli Tepe), und interdisziplinärer Betrachtungsweisen alternativer Autoren, bahnt sich langsam ein spürbarer Paradigmenwechsel in der Geschichtsforschung an.

Eine neue Vergangenheit sehen

Eines Tages, wenn viele Daten gesammelt sind, könnte daraus (parallel zum Zukunftsprojekt) ein umfangreiches „Vergangenheitsprojekt“ werden. Bis dahin fehlen jedoch noch viele Sessions mit Ereignisaufklärungen und unzähligen Detailbetrachtungen, um eine halbwegs vertretbare Timeline zu präsentieren. Sowas kann durchaus viele Jahre in Anspruch nehmen, denn es ist ungleich komplexer, als „nur“ die nächsten 100 Jahre der Zukunft grob zu beschreiben, wie wir es in unserem Zukunftsprojekt taten. Und schon dieses zog sich bis jetzt über fünf Jahre hin, da man es nur nebenher auf „Hobbybasis“ machen konnte (inklusive eines Parallelprojektes aus dem Reicher & Stark-Umfeld).

Wenn man sich z.B. vergleichsweise vorstellt, wie komplex allein die Geschichte des 20. Jahrhunderts war, kann man sich ausmalen, welcher Remote Viewing-Aufwand notwendig wäre, um ein vertretbares Bild von (mindestens) mehreren Jahrtausenden zu erhalten. In dieser Analogie müsste man auch davon ausgehen, dass keiner wüsste, was im 20. Jahrhundert passiert ist. Denn es soll ja um teilweise oder gänzlich verlorene Menschheitsgeschichte innerhalb riesiger Zeiträume (zehntausende oder gar hunderttausende von Jahren) gehen. Das ist jedoch wie gesagt ein laufendes Projekt für die ferne RV-Zukunft und viel größere Teams.

Wozu also dieser Artikel? Es soll hier in erster Linie um eine Art „Best of“-Zusammenfassung unserer bisherigen „Archäologie“-Projekte gehen, die noch nicht behandelt wurden. Einige ältere Projekte in dieser Richtung wurden schon detaillierter vorgestellt (Atlantis, Erdställe, Ostsee-Anomalie…), jedoch ist inzwischen vieles hinzugekommen, was bisher nicht in aufbereiteter Form veröffentlicht wurde. Hier soll dazu also ein gewisser Einblick gewährt werden. Vieles davon sind nur sehr fragmentierte, stichprobenartige Eindrücke, die jedoch umso erstaunlicher sind und mit einigen alternativen Theorien in Einklang gehen.

Zuerst jedoch Ehre, wem Ehre gebührt; denn die Idee, Rätsel der Geschichte bzw. archäologische Targets zu viewen, ist keinesfalls neu. Schon Ende der 70er / Anfang der 80er hat die Mobius-Gruppe um Stephan A. Schwartz mediale Methoden eingesetzt (auch Vorstufen des heutigen Remote Viewing), um archäologische Forschungen zu unterstützen. Als Viewer waren dabei u.a. auch frühe Pioniere wie Ingo Swann und Hella Hammid beteiligt. Hier zwei alte Doku-Schätze zu „Deep Quest“ (Suche nach Schiffswracks vor der kalifornischen Küste) und zum „Alexandria Project“ (u.a. mit der Suche nach dem Grab von Alexander dem Großen):

Nun aber endlich zum „Best of“ unserer Projekte. In manchen Fällen handelte es sich um Einzelsessions oder Solos (also ohne Gegenchecks durch andere Viewer), so dass natürlich keine so hohe Verlässlichkeit der Daten oder AUL-„Entschärfung“ garantiert werden kann, wie man es von größeren Projekten mit mehreren Sessions auf ein Target kennt. Gegencheck-Sessions, die diese Ergebnisse bestätigen oder widerlegen, sind natürlich stets willkommen. Quicklinks:


Ägypten:

Große Pyramide: Neuentdeckter Hohlraum (ScanPyramids)
Große Pyramide: Nischen in der Großen Galerie
Große Pyramide: Felsenkammer
Große Pyramide: Vorläufiges Fazit
Senkrechter Schacht auf dem Gizeh-Plateau
Megalithische Steinkiste im Serapeum
Perfekte Steinkiste von Al-Lahun


Südamerika:

Polygonale Mauern von Sacsayhuamán


Asien:

Yonaguni-Monument


Europa:

Todtenbruch-Bunker im Hürtgenwald (Vergleichstarget)

 


Ägypten

 
Gizeh
 

Große Pyramide: Neuentdeckter Hohlraum (ScanPyramids)
 

Wie die Auflistung zeigt, gab es vor allem Sessions auf Ägypten. Denn in kaum einem anderen Gebiet der Welt hat man soviele rätselhafte Ruinen und Artefakte auf relativ engem Raum, wie entlang des Nils. Für besonders viele Schlagzeilen sorgte in den letzten Jahren die Entdeckung zweier neuer Hohlräume durch das ScanPyramids-Projekt im Jahr 2017, welche 2019 durch erneute Scans nochmal bestätigt wurden. Wir nahmen uns den größeren dieser beiden Hohlräume vor, welcher eine ähnliche Größe wie die Große Galerie haben könnte, und oberhalb davon zu liegen scheint. Es gab seit 2018 mehrere Sessions von Viewern darauf, die unterschiedlich stark erfahren sind. Hier die interessantesten und detailliertesten Eindrücke:

rv_grosse-pyramide_scanpyramids_01

Die ersten, groben Eindrücke des Viewers waren ein eckiger oder quadratischer Raum, welcher jedoch gewisse Abstufungen enthielt.

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Bei einer genaueren Betrachtung fielen dem Viewer auch gerundete Aspekte auf. Ab dem Zeitpunkt kam der Eindruck hinzu, dass es sich um einen „alten Raum“ handelt. Innerhalb dieses Raums bemerkte der Viewer ein auffälliges Objekt, welches wir danach untersuchten:

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Der Viewer bekam Eindrücke eines hochentwickelt wirkenden Objektes, welches dort aufgestellt ist. Beim Zweck des Objektes kamen Eindrücke wie „Treibstoff“, „dickflüssige Substanz (weißlich)“, „wertvoll“, „Einspeisung“, „Energie / Strahlen“ und „Hologramm-Erzeugung“. Der emotionale Eindruck des Viewers dazu war „Heikel“, „Gefährdung von Zyklus“ und „Man sollte nicht rumspielen“. In einer anderen Session wurde dort ebenfalls ein Objekt wahrgenommen, welches teilweise von einer Art Sand bedeckt war:

rv_grosse-pyramide_scanpyramids_06

Die Funktionseindrücke waren in dem Fall „Energie speichern“, „Spule“, „Kondensator“, „Teilchen drehen“ und „Erkenntnis“, mit dem emotionalen Eindruck „forschungsmäßig“. In diesem Fall sei jedoch angemerkt, dass es sich um eine grobe Solo-Session handelte, und dabei vielleicht das Equipment des ScanPyramids-Teams wahrgenommen wurde. Die sonstigen, räumlichen Eindrücke in dieser Session waren wie gräulicher Schutt und Sand in einem dunklen, länglichen Raum. Es erinnerte an das Innere der niedrigen Entlastungskammern über der Königskammer.

Doch nochmal zurück zu der detaillierteren Session:

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Der Viewer versuchte nun, eine Draufsicht des Raumes zu zeichnen (oben), und bemerkte zugleich, dass der Raum noch mit einem anderen, rundlichen Bereich verbunden ist (unten). Er konnte auch eine Art Ausgang bzw. Zugang wahrnehmen, welcher jedoch von einem Hindernis („schläusenmäßig“) blockiert war. Womöglich ein Blockierstein, wie einst in den heute bekannten Gängen? Vielleicht wäre der Raum durch einen diesen Gang erreichbar, welcher heute oberhalb hinter dem ursprünglichen Eingang der Pyramide vermutet wird, weil ScanPyramids auch dort einen kleinen Hohlraum feststellte.

Am Ende der Session sollte der Viewer nochmal die Gesamtstruktur zeichnen, in dem sich der Raum befindet:

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Dabei kam eine Skizze heraus, welche schon stark an die Pyramide erinnerte. Oberhalb des Raumes tauchten dann noch die Eindrücke „Teleport“ und „Wurmloch“ auf, was natürlich in eine ziemlich abgefahrene Richtung deutete. Wir waren gespannt, was weitere Sessions auf die Große Pyramide ergeben würden.

Schließlich gab es noch eine Session, in welcher der neuentdeckte Hohlraum möglicherweise nochmal sehr detailliert wahrgenommen wurde:

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Der Raum zeigte sich auch hier als kantig und quadratisch, allerdings auch mit abgeschrägten Elementen. Seitlich wurde eine gestufte Struktur wahrgenommen, welche jener aus der Königinnenkammer ähnelt. Dort wurde als ursprüngliche Funktion etwas mit „Resonanz“ wahrgenommen. Weitere Eindrücke waren eine große Menge Sand bzw. weißliches Pulver, welches den Raum teilweise befüllte. Dazu kam der Eindrück, dass es früher eine Art Flüssigkeit gewesen sein könnte. Teilweise in diesem „Sand“ vergraben, zeigte sich wieder ein platziertes Objekt, welches mit dem technischen Objekt aus den anderen beiden Sessions korrelieren könnte.

Ansonsten wurde noch ein enger Ausgang oder Schacht wahrgenommen, welcher teilweise blockiert war, und senkrecht nach unten zu führen schien. Zudem drängte sich dem Viewer noch der Eindruck auf, dass es früher eine Art Lichtquelle an der Decke gab. Es handelte sich jedoch nicht um Feuer oder andere, primitive Leuchtmittel, sondern der Stein an sich schien grell zu leuchten, so als wäre er ein riesiger LED-Kristall. Der Gesamteindruck des Raumes wirkte wie eine Art Reaktionskammer, in der hochtechnologische Vorgänge mit Chemikalien, Energie und Resonanz abliefen. Vielleicht ist der „Sand“ eine vertrockenete bzw. kristallisierte Form einer chemischen Flüssigkeit, die den Raum einst füllte?

Leute, die in alternativen Theorien zu den Pyramiden belesen sind, könnten sich dabei an die Kraftwerk-Theorie des Ingenieurs Christopher Dunn erinnert fühlen:

Interessanterweise sagte später ein Bekannter von Christopher Dunn, als der neue Hohlraum entdeckt wurde, dass dies eine Art notwendige „Vorverstärker“-Kammer („Preamp“) sein könnte, durch welche die Kraftwerk-Theorie überhaupt erst vollständig funktionieren würde. Die Session-Eindrücke deuten jedenfalls zumindest in einigen Aspekten auf eine technische Funktion hin, die mit Energieerzeugung zu tun hat.

In der offiziellen Ägyptologie gibt es hingegen Spekulationen, dass es sich bei diesem neuentdeckten Raum (neben einer weiteren Entlastungskammer oder einfach nur leeren Hohlraum) um die wahre Grabkammer des Cheops handeln könnte, während die bekannte Königskammer nur eine Irreführung für Grabräuber war. Diese Spekulation können wir zumindest in den uns bekannten Sessions auf diesen Raum nicht bestätigen.

 

Große Pyramide: Nischen in der Großen Galerie

 
Ein merkwürdiges Detail in der Großen Galerie sind Nischen, die sich in regelmäßigen Abständen an den Seiten befinden. Offenbar hat dort einst irgendwas drin gestanden, was jedoch inzwischen verschwunden ist. In der Kraftwerk-Theorie gibt es die Vorstellung, dass sich dort spezielle Resonatoren befunden haben könnten, die aus modulierten Schallwellen, welche sich in der Großen Galerie „aufschaukelten“, Energie erzeugen konnten. Eine sehr detaillierte Session auf die Nischen zeigte ebenfalls Geräte, die dort einst installiert waren, und irgendwelche Energiewellen leiteten bzw. weiterverteilten (klicken zum Vergrößern!):

rv_grosse-pyramide_grosse-galerie_nischen

Die Geräte bestanden aus mehreren Segmenten, welche keramisch wirkten und jeweils unterschiedliche Farben hatten (wahrscheinlich schwarz-gold, weiß und blau). Dabei schien es pro Gerät drei Stützen zu geben, mit denen es in den Nischen verankert war. Diese Stützen hatten auch einen „ableitenden“ Aspekt (Erdung?). Die Geräte selbst waren durch kupferartige Leitungen miteinander verbunden, welche am Ende der Galerie in eine Wand zu münden schienen und weiter nach oben in der Pyramide verliefen.

In der Mitte der Geräte konnte innen eine Art weiße Energie, wie ein starker Lichtstrahl, wahrgenommen werden, welche weitergeleitet wurde. In einer groben Timeline-Bemaßung landete der Viewer ungefähr auf einem Zeitraum von 10000-12000 Jahren vor heute für die ursprüngliche Inbetriebnahme. Ein Zeitraum, der in alternativen Theorien immer wieder als das wahre Alter der Großen Pyramide spekuliert wird.

Noch ein weiterer, visueller Eindruck aus der Session:

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Doch wozu dienten diese Geräte nun eigentlich? Gezielte Abfragen ergaben folgende Eindrücke: „Was darin sammeln“, „dämpfen / puffern“, „in Warteschleife stellen“, „AUL/s: Erinnert an Kondensator“, „zyklieren“, „abdecken“ und „das Innere („Lichtwellen“) schützen“. Weiterhin kamen die Eindrückle „Energieströme aufspreizen“, „wie weiße, kleine Blitze verteilen (verschiedene Pfade)“, „AUL/s: Wie hochenergetische Glasfaser-Verteilerknoten“, „Leitungen / Energieblitze bündeln“ und „von Umgebung isolieren“.

Als Gesamtzweck bzw. Ziel(e) ergaben sich folgende Eindrücke: „Alles in Position und gut gesichert haben“, „weiße Blitzenergie nach oben leiten und verteilen“, „Einzelteile versorgen“ und „Kreislauf schließen“. Der emotionale Eindruck des Viewers lautete schließlich „Tolles Schauspiel mit weißer Energie / Licht“. Das sind wieder mal Eindrücke, die eher an Hochtechnologie aus Science Fiction-Filmen erinnern, statt an ein kultisches Bauwerk einer antiken Zivilisation.

Da aber bereits diverse andere Sessions auf eine technologische Funktionalität der Großen Pyramide hinwiesen, erscheinen diese Eindrücke ebenso legitim, wie traditionelle Ansichten, nach denen es sich bei der Großen Galerie um eine zeremonielle Passage handelte. In den Nischen sollen entsprechend Fackeln, Statuen oder andere Kultgegenstände verankert gewesen sein. Wenn man die Struktur jedoch mit ausschließlich technischen Augen betrachtet, erscheint die Theorie einer zerenmoniellen Passage sogar ziemlich weit hergeholt.

Die Struktur der Großen Galerie erinnert also eher an eine rein pragmatische, technische Funktionalität, als an einen für menschliche Zeremonien gedachter Gang. Manche Ingenieure, die in der großen Pyramide waren, äußerten sich so, dass sie sich eher wie in einem alten, ausgeschlachteten Industriegebäude vorkamen, nicht wie in einem Grab-Monument. Ohne die heutigen Holztreppen und Geländer, oder frühere Leiternischen, die grob in den Stein geschlagen wurden, wäre das Erklimmen der Großen Galerie zudem ein schwieriges Unterfangen. Denn die Neigung ist steiler, als es auf Fotos und Videos wirkt.

In dem Fall ist auch interessant, dass die weniger beachtete Rote Pyramide von Daschur, drei relativ ähnliche Kammern aufweist, die auf seltsame Art miteinander verbunden sind, und ohne Kletterhilfen bzw. die heutigen Treppengerüste garnicht im Ganzen begangen werden könnten. Die Struktur schreit quasi schon nach irgendeiner Art von technischer Funktionalität, statt einfach eine Abfolge zeremonieller Gänge zu sein (wie auch in der Großen Pyramide, ohne jegliche Dekoration):

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Doch auch hier wird in der traditionellen Sichtweise wieder das Argument des Schutzes vor Grabräubern genannt, was die schwere Erreichbarkeit der dritten Kammer betrifft. Wenn Grabräuber es schon bis dort geschafft hätten, würden sie auch alles tun, um zur dritten Kammer empor zu klettern. Darauf deuten auch in den Stein eingeschlagene Kletterstufen (bevor in der heutigen Zeit ein Holzgerüst mit bequemer Treppe errichtet wurde), und erfolglose Bodengrabungen in der dritten Kammer hin.

Schon aus diesen Gründen wären Sessions auf die Funktion der Roten Pyramide hochinteressant, und ob sie vergleichbare, technische Eindrücke zeigen, wie die Sessions aus der Großen Pyramide. Vielleicht kommen wir eines Tages dazu. Nun aber noch eine weitere, hochinteressante Session aus der Großen Pyramide…

 

Große Pyramide: Felsenkammer

 
Die Felsenkammer, manchmal auch „unvollendete Kammer“ genannt, befindet sich unterhalb der Pyramide, und wurde im massiven Felsgestein errichtet. In dieser Kammer befinden sich seltsame Strukturen, welche wie grob behauene, unfertige Objekte aussehen. Offiziell wird u.a. spekuliert, dass es sich um eine unvollendete Grabkammer handelt, da man sich später spontan umentschieden hätte, und die Grabkammern weiter oben bauen wollte. Bei den Strukturen soll es sich folglich um grob angefagene, aber dann aufgegebene Sarkophage handeln. Inzwischen wird diese Deutung jedoch auch in der Ägyptologie in Frage gestellt. Eine sehr detaillierte Session auf eine der Strukturen erbrachte unerwartete Ergebnisse (klicken zum Vergrößern!):

rv_grosse-pyramide_felsenkammer_01

Zum Zeitpunkt der ersten Benutzung zeigte sich nämlich eine durchaus fertige Struktur, die an eine sauber gearbeitete Granitbox erinnerte. Es gab auch benachbarte Strukturen und irgendein eckiges Loch in der Wand, aber ansonsten wirkte die umgebende Kammer fast so grob aus dem Fels herausgearbeitet, wie man es heute noch sehen kann. Interessanterweise zeigte sich auf der Granitbox eine Art „Indikator“ (keine passiv eingearbeiteten Symbole), welcher irgendwas anzeigte. Oberhalb gab es einen Deckel, womit die Box geöffnet werden konnte.

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Ein Blick ins Innere (Querschnitt) zeigte dem Viewer kupferfarbende Strukturen, welche an Technologie im Steampunk-Stil erinnerten. Insbesondere die spiralförmigen Kupfer-Bestandteile erinnerten jedoch stark an die Selfica-Technologie aus Damanhur, welche ihrerseits wiederum auf Wissen basieren sollen, das angeblich aus Atlantis stammt. Innerhalb der Kupferspiralen lief eine silberne Flüssigkeit, wozu der Eindruck „rotieren und ableiten von Energie“ aufkam. Die Gesamtfunktion der Komponenten hatte damit zu tun, Energien bzw. Frequenzen aufzubereiten, und zum Abruf durch andere Komponenten bereitzuhalten. Es war also Teil eines zusammenhängenden, technischen Systems.

In dieser Session gab es ebenfalls wieder eine grobe Timeline-Bemaßung, wann die Target-Inhalte in ihrem ursprünglichen Zweck erstmals verwendet wurden. Dabei ergab sich wieder ein Zeitraum, welcher länger als 10000 Jahre (vor heute) her ist. Ein interessanter Zusatz in dieser Session waren zwei weitere Skizzen zur Verifikation, die das Zielgebiet nochmal in zwei anderen Zeitperioden zeigten. Nämlich einmal um das Jahr 0 herum und einmal zum Zeitpunkt der Session (2021):

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Um das Jahr 0 herum zeigte sich bereits ein starker Verfall der Strukturen, so als wäre das Gestein im Laufe der Zeit irgendwie geätzt oder geschäumt worden. Dies könnte wiederum durch alkalisches Wasser passiert sein, welches um das Jahr 0 herum noch teilweise in der Felsenkammer stand (es gab zwischenzeitlich offenbar einen Anstieg des Wasserspiegels um 10-20m). Ein Teil der ursprünglichen Steinbox konnte zu dieser Zeit wohl noch unterhalb des Wasserspiegels erkannt werden. Zusätzlich wurde eine Menge Geröll bzw. Schutt wahrgenommen, welcher überall in der Kammer verteilt lag. Zumindest dazu fand sich später eine Art Verifikation, denn auf alten Fotos aus dem Jahre 1910 sieht man sehr viel Schutt in der Felsenkammer (welcher allerdings auch teilweise von neuzeitlichen Sprengungen stammen könnte), bevor sie später freigeräumt wurde:

rv_grosse-pyramide_felsenkammer_1910

Die Eindrücke vom Zeitpunkt der Session, also 2021, ähneln wiederum ziemlich den Formationen, wie man sie heute in der Felsenkammer sieht (inkl. einiger seltsamer Ausstülpungen). Dem Viewer kam es vor, als wäre die Verwitterung seit dem Jahr 0 noch weiter fortgeschritten, wodurch sich eine Art dicke Patina oder Versinterung gebildet hat (ähnlich wie in Tropfsteinhöhlen). Dies wurde durch Feuchtigkeit, Kälte und eventuell Salzablagerungen verursacht.

Dort wo ursprünglich die Steinbox mit technischen Innereien stand, könnte man heute möglicherweise noch einen minimalen, zusammengestauchten Hohlraum finden, in dem sich noch eine Art schwarzes Pulver (als Überreste der metallischen Komponenten) befindet. In dem Fall wäre sicherlich eine Bodenradar-Messung direkt auf den Strukturen interessant. Zudem erkennt man auch heute noch gewisse Meißelspuren an den Seiten, doch es ist in dem Fall nicht klar, ob sie  zu der ursprünglichen Konstruktion gehörten, oder erst später enstanden. Ein Video von UnchartedX u.a. in der Felsenkammer (ab 13m36s):

Wozu diente nun aber die Felsenkammer? Das kam in dieser Einzelsession nicht heraus, da sich nur auf eine Komponente konzentriert wurde. Es gibt jedoch alternative Theorien, dass durch den senkrechten Schacht unterhalb der Felsenkammer (heute verschlossen) Grundwasser hochgepumpt wurde, welches mit der Funktion der Kammer zu tun hatte. Das könnte zumindest den späteren Wasserspiegel erklären, als die Pyramide irgendwann nicht mehr in Benutzung war. Es scheint zumindest inoffizielle Schilderungen von Archäologen zu geben, die selber in dem senkrechten Schacht gewesen sein wollen, und dieser zur Seite abknickte, bis er in einem Versturz oder Grundwasser endete.

 

Große Pyramide: Vorläufiges Fazit

 
Obwohl es bereits einige detaillierte Sessions auf Teilaspekte der Großen Pyramide gab, ist eine vollständige Lüftung ihres Geheimnisses noch nicht gegeben. Zu komplex und exotisch scheinen die Funktionen zu sein, um sie in einen endgültigen Zusammenhang zu bringen. Möglicherweise muss man das Gizeh-Plateau, oder zumindest dessen älteste Bestandteile, als Ganzes betrachten, um Aussagen über eine Gesamtfunktionalität treffen zu können. Das heißt auch, zumindest mögliche Zusammenhänge zwischen allen dort vorhandenen Pyramiden zu untersuchen. Von den tiefen Schächten, unterirdischen Gängen, megalithischen „Tempeln“ und der Sphinx ganz abgesehen. Möglicherweise wäre sogar die Einbeziehung von Pyramiden und Strukturen fernab des Gizeh-Plateaus notwendig.

Es gibt beispielsweise auch Analogien, dass der Aufbau des Gizeh-Plateaus, aber auch gewisser Stätten in Mittel- und Südamerika (wie Teotihuacán oder Sacsayhuamán) an riesige Platinen erinnern, und sie somit vielleicht nicht (nur) zeremoniellen Zwecken dienten. Aus weniger offiziellen Quellen und Anekdoten hört man zumindest immer wieder von seltsamen Funden, die überhaupt nicht zu den klassischen Deutungen passen wollen (so z.B. das Vorhandensein von mit Quecksilber gefüllten Steinkisten in Gängen unter Teotihuacán).

Was können wir also, trotz aller Lücken, zur Großen Pyramide schlussfolgern? Zuerst einmal, dass in keiner einzigen Session die Funktion als Grabmal für ein übersteigertes Herrscher-Ego wahrgenommen wurde. Zumindest jene Sessions, die mir bisher bekannt sind (auch international). Viel mehr war die Große Pyramide ein geniales, technisches Multifunktionsgebäude, welches einen zusammenhängenden, wenn auch sehr komplexen Zweck erahnen lässt. Hier die wichtigsten Eindrücke bzw. vorläufigen Schlussfolgerungen in Stichpunkten:

  • Die Große Pyramide wurde (neben anderen Strukturen) offenbar primär als Reaktion oder in Voraussicht auf eine globale Katastrophe erschaffen.
  • Sie war / ist durch ihre Form und Bauweise massiv genug, um Fluten, Erdbeben, Plasmastürmen und ähnlichen Kataklysmen standhalten zu können. Ein Indiz dafür ist, dass sie heute nach 4500 bzw. gar über 10000 Jahren (je nach zeitlicher Einordnung) immer noch steht.
  • Die geo-elektrische Kraftwerktheorie (siehe Christopher Dunn) scheint insofern zuzutreffen, als dass die Große Pyramide ihre eigene Betriebsenergie autark erzeugen und vielleicht auch drahtlos nach außen verteilen konnte (a’la Tesla-Prinzip).
  • In der Pyramide an sich wurden in noch unbekannter Form Daten gespeichert, die mit Erkenntnissen über die damalige Erde, Klima und Katastrophen (oder deren Vorzeichen) zu tun hatten.
  • Weiterhin wurde eine Art Ausweg bzw. „Lücke“ in Raum und Zeit gesucht, durch die eine Flucht von der damaligen, bedrohten Erde möglich war (Aspekte von Observatorium und Teleportation). Ob das physisch (Flucht durch ein Portal) oder metaphysisch gemeint war (Inkarnationsmöglichkeiten außerhalb der bedrohten Erde), ist noch unklar.
  • Auch wurde sehr deutlich der Aspekt wahrgenommen, dass die Große Pyramide (und evtl. andere Pyramiden) das Bewusstsein der Menschen anheben oder hochhalten sollten. Denn was auch immer für eine Katastrophe im Gange war, schien auch mit einem drohenden Bewusstseinsabsturz der (restlichen) Menschheit einherzugehen.
  • Zur Zeit ihres Betriebes schien die Große Pyramide an sich grell geleuchtet und einen Lichtstrahl nach oben hin abgestrahlt zu haben (was sich witzigerweise in heutigen, architektonischen Pyramiden-Ideen wiederfindet). Der nächtliche Anblick des Gizeh-Plateaus muss grandios gewesen sein, und hatte auch eine entsprechende Signalwirkung auf die Menschen.
  • Spätere Erben der Großen Pyramide (und anderer Strukturen aus der Zeit) wussten durch Eingeweihtenwissen womöglich noch teilweise von ihrer Funktion. Es ging jedoch im Laufe der Jahrtausende verloren oder wurde abergläubisch verklärt. In einer Session auf den Djedi-Schacht kamen abergläubische Aspekte und Ängste der damaligen Menschen zum Vorschein.
  • In manchen Sessions gab es Hinweise, dass auch zur Betriebszeit der Großen Pyramide nur eingeweihte Menschen (oder Wesen) über alles Bescheid wussten, daneben aber noch eine einfache Bevölkerung existierte, für die es ebenso rätselhaft war, wie für uns heute.
  • Die Pharaonengrab-Aussage entstand offenbar erst in vergleichsweise neuerer Zeit (siehe Herodot), oder war eine Cover-Story durch eingeweihte Priester. Auch in alten Texten, vor allem aus dem arabischen Raum, gab es andere Meinungen über die Pyramiden. Der napoleonische bzw. viktorianische Zeitgeist resonierte mit der herrschaftlichen Pharaonengrab-Vorstellung, weshalb sich diese These wohl bis heute im Mainstream hält.

Wie gesagt, um die Gesamtzusammenhänge wirklich zu verstehen und gegenzuchecken, wären viele weitere Sessions auf das gesamte Gizeh-Plateau, oder sogar darüberhinaus notwendig. Wer mal eine moderne, industrielle Anlage als Übungstarget geviewt hat (und sei es auch nur eine Kläranlage), weiß wie aufwendig es sein kann, deren spezifische Funktion(en) herauszufinden. Bei unbekannter bzw. verlorengegangener Technologie wäre das umso schwieriger.

 

Senkrechter Schacht auf dem Gizeh-Plateau

 
Die Große Pyramide ist das bisher mit Abstand meistgeviewte Objekt in Ägypten. Es gab jedoch auch einige interessante Sessions auf ebenso rätselhafte Orte. Wir befinden uns immer noch auf dem Gizeh-Plateu, wollen jetzt aber einen tiefen Blick in einen der rätselhaften Schächte werfen, die relativ unbeachtet auf bzw. unter dem Plateau existieren. Diese Schächte zeichnen sich durch glatt aus dem Fels geschnittene Wände aus und scheinen an die 40m tief zu sein. Sie sind jedoch vermutlich noch tiefer, da sie unten mit Sand und Schutt verfüllt sind. Hier die Ergebnisse (klicken zum Vergrößern!):

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Zuerst sollte das Target in der heutigen Zeit beschrieben werden. Dabei wurde bereits das Ende eines senkrechten Schachtes wahrgenommen („Wie in Grube / Spalte runterblicken“). Der Boden wirkte wie eingestürzt. Darunter zeigten sich Überreste von Gängen die nach links und rechts abgingen, aber zumindest unterhalb des Schachtes mit Trümmern und Sand verfüllt waren:

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Die Themen waren dabei „in Einsturz schauen“, „Trümmerhaufen für undurchdringlich halten“ und „sich fragen, was da ursprünglich war (spez. Trümmer)“. Das Ganze machte den Eindruck einer Schotter- bzw. Müllgrube, die sich im Laufe der Zeit auf natürliche Weise verfüllt hat. Dabei schienen auch irgendwelche „Platten“ nachgerutscht zu sein. Das seitlich Gänge weitergehen, ist von oben nicht zu erkennen, wird aber von alternativen Forschern stark angenommen.

Nun sollte der Schacht natürlich auch zu seiner aktiven Zeit wahrgenommen werden, genauer gesagt zum Zeitpunkt der ersten Benutzung nach seiner Fertigstellung. Es zeigte sich ein deutlich edleres Bild:

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Die Umgebung des Schachtes war mit Platten ausgelegt, die bläulich und poliert wirkten. Neben Funktionalität wurde also auch Wert auf eine gewisse Ästhetik gelegt. Dann wurde eine Art Wasserlauf wahrgenommen, welcher entweder von oben in die Schacht floss, oder sich weiter unten befand. Das sollte auf der nächsten Seite nochmal im Detail angeschaut werden. Die Themen und Funktionen wurden hier bereits sehr interessant: „Schöpfen, wie klares Wasser“ (führte zu dem AUL/s „Wie Brunnen“), „Wasser unterirdisch kanalisieren“, „rein und klar“ und „verteilen, bewässern“.

Man denkt natürlich zuerst an ein unterirdisches Bewässerungssystem oder eine Kanalisation, vielleicht ähnlich wie im alten Rom. Allerdings kamen noch weitere, spezieller wirkendere Aspekte hinzu: „Flüssigkeit reinfließen lassen“, „kühlen“, „verteilen“, „Säulen im Untergrund kühlen“ und „Struktur umfließen“. Sollte es also doch mehr sein, als nur ein einfaches (wenn auch ästhetisch ansprechendes) Kanalisationssystem? Es ging also nochmal tief in den Schacht hinein, um herauszufinden, was sich dort unterirdisch zeigen würde:

rv_senkrechter-schacht_04

Zuerst wurde eine sehr schön konstruierte Gewölbestruktur wahrgenommen. Von einer Rinne floß Wasser hinab, welches sich unten in mehrere Richtungen verteilte. Dabei gab es auch eine Drehbewegung, die evtl. durch eine mechanische Komponente erzeugt wurde. Seltsam wurden dann jedoch wieder die thematischen und funktionellen Eindrücke: „Verteilen“, „erhitzen“, „Energie in Mitte zusammenführen“, „bündeln“, „Reaktor / Ofen“, „experimentell“ und „Energie fokussieren mit Flüssigkeit“.

Hatte dieses unterirdische Bewässerungssystem vielleicht etwas mit der Kühlung technischer Komponenten zu tun? Die Ausdrücke „Reaktor / Ofen“ könnten natürlich schon stark interpretiert sein, aber es schien auf jeden Fall über ein normales Bewässerungssystem bzw. Kanalisation hinauszugehen. Zumal die Reinheit des Wassers ein wichtiger Punkt war. Der genaue Zweck blieb jedenfalls unverständlich, weshalb man sich wohl auch hier irgendwann auf einen Gesamtzusammenhang konzentrieren muss, statt nur einzelne Aspekte des Gizeh-Plateaus zu viewen.

Von dieser Session blieb vor allem der ästhetische Eindruck hängen, welcher wohl vor vielen Jahrtausenden dort existierte. Neben pragmatischer, möglicherweise technischer Funktionalitäten, schien Ästhetik (verkleidete Wände, Bodenplatten, Umhüllungen etc…) also auch einen gewissen Stellenwert zu haben. Es ist gut vorstellbar, dass solche Komponenten, wenn sie nicht völlig dem Zahn der Zeit zum Opfer fielen, schon lange rausgerissen und in anderen Strukturen verbaut wurden. Bekannt ist das ja z.B. von den äußeren Hüllen der Pyramiden, welche später in Kairo verbaut wurden.

 

Megalithische Steinkiste im Serapeum

 
Immer noch in Ägypten, aber ein gutes Stück südöstlich des Gizeh-Plateaus, findet sich das unterirdische Serapeum in Sakkara. Dabei handelt es sich um ein großes Gangsystem, welches über tiefergelegte Nischen verfügt, in denen sich riesige, schwere Steinkisten befinden. Offiziell als Sarkophage für heilige Stiermumien gedeutet (weil man in einem Gangsystem nebenan Stiermumien fand, die sich meines Wissens nach allerdings nicht in solchen Kisten befanden), wären diese Objekte selbst heute noch eine große und kostspielige Herausforderung in der Fertigung.

Einige Aspekte dieser Steinkisten erscheinen sogar unmöglich mit heutiger Bautechnik. So wüsste man z.B. nicht, wie man das Innere der Kisten so perfekt aushöhlen könnte, ohne die sie dabei aus mehreren Steinplatten zusammenzubauen. Allerdings ist hier alles aus einem Stück erschaffen und glatt poliert worden. Es gibt auch einige unfertige Kisten, die wie Rohlinge wirken. Diese stehen teilweise mitten im Gang, so als hätte man den Ort vorläufig verlassen müssen, bzw. die Arbeit an den Kisten aus irgendeinem anderen Grund abrupt beendet.

Auf manchen der fertigen Kisten gibt es auch Hieroglyphen, die jedoch vergleichsweise schlampig hineingekratzt worden sind. Teilweise rutschten die Meißel sogar an den harten, politerten Oberflächen ab, so dass Linien unterbrochen sind. An einer Stelle gibt es anscheinend sogar eine leere Kartusche, so als wollte jemand die Kisten zum Verkauf anbieten, und erst dann den Namen des Besitzers einmeißeln. Dazu kam es jedoch nicht. Offenbar hat man es bei den Kisten selbst, und dem groben Gemeißel, mit zwei völlig unterschiedlichen Technologiestufen bzw. Zeitperioden zu tun.

Spannend ist auch noch, dass sämtliche Steinkisten leer gewesen sein sollen, als man sie im 19. Jahrhundert untersuchte. Bei allen bis auf einer Kiste waren die Deckel geöffnet. Die geschlossene Kiste wurde gewaltsam aufgesprengt, jedoch fand man darin garnichts vor. Eine Geschichte, dass man dort Asphalt und zerhackte Tierknochen gefunden hätte, scheint sich inzwischen als Irrtum bzw. Verwechselung herausgestellt zu haben. Wie es auch immer gewesen sein mag; so wie man die Kisten vorfand, stand man vor einem Rätsel. Eine Session sollte den ursprünglichen Zweck dieser Kisten, oder zumindest einer davon, klären (klicken zum Vergrößern!):

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Eine kantige, bearbeitete Steinstruktur, die in einem Innenraum oder Gewöble stand, wurde schon ziemlich früh in der Session wahrgenommen. Seltsam war dabei, dass das Gewölbe nach außen hin zum Tageslicht (mit blauem Himmel) offen zu sein schien, was ja heute nicht mehr so ist. Von der Atmosphäre her war es, als würde man aus einer dunklen Bahnhofshalle nach draußen schauen.

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Auch die ersten Ts (anfassbare Dinge) und ITs (konzeptionelle Aspekte) waren spannend: „Kiste“, „Tunnel“, „heller Außenbereich“, „rangieren“, „zu sich rufen“, „etwas schnell und hektisch rausschaffen“, „Das muss hier weg!“, „Energie / Druck aufbauen“, „beben“ und irgendwas mit „fliegen“. Es handelte sich also scheinbar um eine hektische, zeitkritische Situation, bei der auch irgendwas rangiert wurde (die Kisten?). Energetische bzw. technische Aspekte tauchten auch auf. Etwas aufschlussreicher wurde es dann in der thematischen und funktionellen Detailbetrachtung:

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Es tauchten zuerst Eindrücke wie „herbei holen“ und „ausfliegen“ auf. So als hätte man dort über Fluggeräte verfügt. Weiterhin gab es den Aspekt „Frachtkisten“, was sich aber nicht unbedingt auf die Steinkiste bezogen haben muss. Dann konkretisierten sich katastrophenartige Eindrücke und Fluchtbestrebungen: „Ort verlassen“, „Flutwelle oder sowas wie Sturm rückt an“ (war am Horizont als weißlich-wolkige Welle wahrnehmbar).

Weitere technische und visuelle Details waren „technisch programmiert“, „viel Schwarz“ und „erinnert an Imperium-Style“ (ähnlich wie aus Star Wars). Zudem gab es Beifänge wie „Pflanzen“, „Büsche“, „Wind“, „wehen“ und „Leben sichern“. Vielleicht wurden auch Pflanzen in Sicherheit gebracht. Schließlich endete die Abfrage mit den Eindrücken „Abschied“ und „Ort nicht mehr passend“, was ein Katastrophenszenario weiter unterstrich.

Um das weiter auszuführen, wurden nochmal die „Ziele im Gesamtzusammenhang“ bezüglich der Situation im Zielgebiet abgefragt: „Ausfuhr, ausfliegen“, „wurde angeordnet“, „Gefahr“, „Welle entkommen“, „wie durch Explosion (entstanden), weiß, rauchig“, „Siedler evakuieren“, „Menschen von Außerhalb“, „retten, was zu retten ist“, „etwas zurückgelassenes sichern / eingraben“ (die Steinkisten im Serapeum?) und „Turbine / Generator“.

Es deutete also alles darauf, dass hier eine Evakuierung durch eine hochtechnologische Kultur stattfand, weil eine Katastrophe anrollte, die bereits am Horizont sichtbar war. Was nicht rechtzeitig evakuiert werden konnte, wurde zurückgelassen und eingegraben. Dazu zählten vermutlich auch die Steinkisten im Serapeum. Das würde zumindest die unfertigen und teilweise geöffneten Kisten erklären, so als hätte man noch schnell etwas entnommen, oder sie noch garnicht (mit was auch immer) bestückt gehabt.

Um nun doch noch die ursprüngliche Funktion der geviewten Steinkiste aufzudecken, gab es nochmal eine gezielte Bewegungsanweisung darauf:

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Es wurde deutlich eine teilweise im Erdboden eingebrabene Steinkiste wahrgenommen, auch wenn die Form des Deckels möglicherweise nicht ganz getroffen wurde. Innerhalb der Steinkiste gab es jedoch ein langes, zylindisches Objekt, welches mit irgendeinem anderen Objekt abseits der Steinkiste interagierte. Der Zweck davon war offenbar, Energie zu erzeugen und dann drahtlos nach außen hin zu verteilen (man fühlt sich abermals an das Tesla-Prinzip erinnert). Denn die zweite Komponente, die mit der Steinkiste im Zusammenhang stand, besaß oben eine Art Antenne oder Emitter.

Interessanterweise gibt es heute im Serapeum mindestens einen eingestürzten Gang hinter einer der Kisten, welcher noch ausgegraben werden müsste. Des Weiteren sind große Teile des Gangsystems immer noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Leute, die mit Sondergenehmigungen bzw. Kontakten zu Personen mit dem richtigen Schlüssel dort reinkamen, sahen weitere, teils beschädigte Gänge mit großen Steinkisten, die auch teilweise unfertig wirkten. Vielleicht werden diese Teile des Serapeums auch irgendwann öffentlich zugänglich sein. Eine grobe Timeline-Bemaßung kam übrigens wieder auf den Zeitraum von 10000-12000 Jahren vor unserer Zeit.

Was könnte man aus dieser Einzelsession schlussfolgern? Wenn wir ein bisschen die Fantasie spielen lassen, und Hochtechnologie voraussetzen, könnte es sich bei der Anlage um eine noch nicht ganz fertiggestellte Energie-Tankstelle gehandelt haben, an der z.B. Fluggeräte drahtlos aufgeladen wurden. Das ist natürlich rein spekulativ, aber zumindest ein Katastrophenszenario mit Not-Evakuierung, scheint sich allmählich in der unbekannten Vorgeschichte heraus zu kristallisieren. Eine spätere Weiternutzung des Serapeums hat es wohl eindeutig gegeben, zumindest was eine parallele Tunnel-Galerie mit den heiligen Stiermumien betrifft.

 

Perfekte Steinkiste von Al-Lahun

 
Ein ebenfalls wenig bekanntes Artefakt ist die perfekte Steinkiste von Al-Lahun. Dabei handelt es sich um eine Granitkiste, die als das präziseste Steinobjekt des alten Ägyptens gilt. Ein hervorragendes Video von UnchartedX beschäftigte sich eingehend damit:

Welche Eindrücke dazu konnte Remote Viewing liefern? Da es sich um eine Solo Pool-Session mit einem vorgefertigten Standardablauf handelte, wurde leider nicht auf die eigentliche Konstruktion des Objektes eingegangen. Die ursprüngliche Funktion erschien jedoch ebenso erstaunlich und unerwartet:

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Der erste, zeitmäßig noch unbestimmte Eindruck, zeigte bereits ein kistenförmiges Objekt, welches von künstlichem Licht beleuchtet wurde. Daneben tauchte ein gebogener Tunneldurchgang auf, welcher in größerer Entfernung zum Tageslicht führte:

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Dann folgte (laut Solo-Vorgabe) eine Bewegungsanweisung auf den Zeitpunkt der verwendeten Aufnahme (entnommen aus dem UnchartedX-Video). Hier präzisierte sich die Wahrnehmung einer Steinkiste stark, auch wenn die Form nicht perfekt wahrgenommen wurde. Exakte Geometrien sind im Remote Viewing aber ohnehin eine Sache für sich:

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Eindeutig wurde es bei den Themen bzw. Funktionen zum Zeitpunkt der Aufnahme: „Begutachten“, „intellektuell“, „sich fragen, untersuchen“, „Details ergründen“, „AUL/s: Wie Museum“, „Strahlt was ab von innen“, „thermische Wellen“, „heiße Luft“ und „vermessen“. Das scheint ziemlich präzise die Vorgänge aus dem Video mit den anwesenden Personen zu beschreiben. Die besagte „Abstrahlung“ des Objektes könnte dabei lediglich ein Wärmestau sein, ohne tiefere Bedeutung. Das AUL „Sarkophag“ drängte sich bei der Form und den thematischen Inhalten schnell auf.

Im nächsten Schritt ging es wieder zum Zeitpunkt der ersten Benutzung nach Fertigstellung des Objektes:

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Damals schien die Steinkiste größtenteils im Boden eingegraben gewesen zu sein. Eine Parallele zu der Wahrnehmung im Serapeum kommt in den Sinn. Heute fällt an der Steinkiste auf, dass der Boden etwas geneigt ist, was in Anbetracht der restlichen Präzision wohl mit voller Absicht geschehen sein dürfte. Vielleicht geht es untendrunter noch weiter? Das müsste man wohl genauer vor Ort untersuchen

Interessant wurde es in der Vergangenheit natürlich wieder bei den Themen und Funktionen: „Resonieren, vibrieren“, „schneiden“, „wie Werkmaschine“, „verengen“, „Geröll / Sand oben in Vertiefung geben und cremig verflüssigen“, „bauen“, „Paste anrühren“, „auftragen, beige“, „EI: (Die) haben Freude dabei“, „streichen, glasieren“ und „Glanz-Finish geben“. Das sind natürlich mitnichten Eindrücke, die zu einem Sarkophag passen würden. Es sei denn, hier wurden Eindrücke der Konstruktion der Steinkiste selbst wahrgenommen.

Dies schien durch die weiteren Eindrücken jedoch widerlegt zu werden: „Endprodukt ausleiten“, „beige Paste“, „Mörtel / Geopolymer“, „verfüllen“, „Zeug wird bombenfest“, und „beige, rau“. Es wirkte also so, als wenn diese Bausubstanz aus der Steinkiste herauskommt, nachdem sie darin „angerührt“ wurde. Auch wirkte die Kiste zu dem Zeitpunkt viel enger, so als wäre noch eine Art Aufsatz darauf oder darin gewesen. In diese Verengung wurden die Rohstoffe hineingegeben und irgendwie zu der genannten Paste verarbeitet. Die Kiste war vermutlich so tief im Boden verankert, weil sie während des Verarbeitungsprozesses stark vibrierte.

Um das in der Session nochmal zu vertiefen, wurde der Prozess weiterverfolgt. Hierzu ergaben sich folgende Eindrücke:

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Die Bausubstanz aus der Steinkiste wurde irgendwie durch gewundene und teils auch abschüssige Tunnel heraustransportiert. Das Ziel war eine Art Bauplatz, auf dem große Mauerblöcke aufgeschichtet wurden. Ob die Blöcke nun aus dieser Paste entstanden, oder diese nur ein Mörtel war, konnte nicht mehr genau festgestellt werden.

Ungewöhnlich zeigte sich noch die emotionale Atmosphäre, denn alle Beteiligten an dem Bauprojekt schienen gut drauf und entspannt zu sein. In dieser Session wurde auch wieder eine grobe Timeline-Bemaßung angewendet, die auf eine Zeit von ca. 7000 v. Chr. (also ca. 9000 Jahre vor heute) landete. Etwas jünger, als der berüchtigte Zeitraum von 10000 bis 12000 Jahren vor heute, aber dennoch mit Hochtechnologie. Glücklicherweise erhielt diese Session am Ende noch eine genaue Zusammenfassung:

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Für den Zeitpunkt T1 (also zum Zeitpunkt der Aufnahme aus dem Video) wurde folgendes sehr treffend zusammengefasst:

„Ein kantiges, glattes Objekt in heller Färbung (rötlich-weiß) steht herum. Möglicherweise aus poliertem Stein. Interessierte Leute begutachten es und versuchen, intellektuell daraus schlau zu werden. Das Objekt strahlt diffus sowas wie warme Luft / thermische Wellen nach oben ab.“

Die Zusammenfassung für Zeitpunkt T2 (erste Benutzung nach Fertigstellung der Steinkiste) passte sich plausibel ein:

„Bei TX wirkte das Objekt rötlicher (vermutlich sauberer bzw. weniger verwittert) und wie zu 3/4 im Boden eingefasst. Es schien stark zu vibrieren, so als wäre ein Motor im Spiel. Oben war eine schlitzartige, abschüssige Vertiefung, in der Steine / Geröll / Sand hereinkam, was dann zu einer Paste verflüssigt wurde. Das wurde dann eie Rampe hinab zu einem Bauplatz gebracht. Ein langer, dunkler Tunnel könnte auch dazwischen (gewesen) sein. Am Bauplatz verbaute man damit große, beige Blöcke, oder trug es als Mörtel / Politur auf.“

Insgesamt wirkte die Steinkiste von Al-Lahun also wie ein Gefäß oder Teil einer Baumaschine, um Rohstoffe zu einer Art Baupaste zu verflüssigen. Was mit den Maschinenteilen passiert ist, und wo der Bauplatz gewesen sein soll, ging aus dieser Session nicht hervor. Sollte die Timeline von ca. 9000 Jahren vor heute jedoch stimmen, kann in dieser Zeit sehr viel passiert sein. Von Weiterverwertung, über Plünderungen, bis hin zur kompletten Verwitterung metallischer Bestandteile. Umso erstaunlicher, wie gut diese präzise Steinkiste bis heute erhalten ist, und noch fast neuwertig wirkt.

Auch das wahrgenommene Tunnelsystem, durch das damals laut Session der fertige Baustoff abtransportiert wurde, scheint heute noch erhalten zu sein (inkl. abschüssigem Teil). Vielleicht erklärt sich dadurch auch das merkwürdige Layout der Anlage, die als eine Art Produktionsstrecke mehr Sinn machen könnte, als eine Grabkammer. Obwohl das zugegebenermaßen ebenfalls weit hergeholt klingen mag.

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Jedenfalls eine ziemlich gut getroffene Session (auch wieder im heutigen, verifizierbaren Aspekt), die zeigt, dass auch weniger bekannte Artefakte eine interessante Geschichte und ursprüngliche Funktion gehabt haben können. Damit verlassen wir auch den ägyptischen Bereich, auf den bisher mit Abstand die meisten Sessions durchgeführt wurden.
 


Südamerika

 
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Polygonale Mauern von Sacsayhuamán

 
Wenige alte Strukturen auf der Welt sind von der Bautechnik her so rätselhaft, wie die enormen, polygonalen Mauern von Sacsayhuamán. Riesige Steine in nicht-einheitlicher Form, die dort nahtlos und erdbebensicher aufeinander passen.

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Doch wie wurden diese Mauern so nahtlos erschaffen, und wozu diente die Anlage einst? Zur Herstellungsart der Mauern zeigte sich in einer Session folgendes Ergebnis:

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Zuerst lief eine Art halbflüssige, kalte Paste an einem Gerüst herunter. Diese wurde in die gewünschten Formen gegossen, so dass alles nahtlos ineinander passte. Anscheinend eine vergessene Methode, um eine Art Beton bzw. Geopolymer herzustellen. Es gibt auch Legenden, nach denen dort einst eine Pflanze existierte, die Gestein weich machen konnte. Diese Pflanze soll aber seit langer Zeit ausgestorben sein.

Spannenderweise gibt es ähnliche Strukturen in Ägypten, inkl. seltsamer „Nasen“, so als wäre dort das weiche Gestein aus der Form getrennt worden. Zu sehen ist das z.B. bei den übriggebliebenen Abdecksteinen der Mykerinos-Pyramide auf dem Gizeh-Plateau. Diese Geopolymer-Technologie schien damals also interkontinental verbreitet zu sein, auch wenn man damit nicht alle Megalith-Strukturen erklären kann. Denn manche Megalith-Blöcke sind eindeutig aus Steinbrüchen herausgeschnitten worden, wenn auch extrem präzise.

Kommen wir nun aber zur einstigen Funktion von Sacsayhuamán, bzw. genauer gesagt, der polygonalen Mauern. Auch dazu förderte eine Session Erstaunliches zutage:

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Hierbei gab es ausschließlich Eindrücke aus der Zeit der ersten Benutzung, weil der gegenwärtige Zeitpunkt in der Session leider vergessen wurde. Somit fehlt eine gewisse Verifikation, allerdings kamen dennoch Eindrücke eines gewaltigen Mauerwerks durch:

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Vereinfacht gesagt schien es so, als würden sich Menschen unterhalb der Mauer (die auch viel höher als heute erschien) versammeln. Die Mauer an sich leuchtete dann an bestimmten Punkten auf, woraufhin den Menschen Geschichten erzählt wurden. Die Wand sprach also quasi zu den versammelten Menschen. Ob das akustisch, oder auf andere Weise ging, war nicht ganz klar. Jeder leuchtende Punkt schien andere Geschichten zu beinhalten.

Die Roh-Eindrücke lauteten „informieren“, „bewahren“, „Wissen“, „Intelligenz“, „Erbe“, „Monument“, „hinterlassen für spätere Menschen“ und „Erbauer verlassen Ort“. Weitere Funktionseindrücke lauteten „leuchten“, „bewegte Lichter“, „Geschichte erzählen“, „es spricht zu Menschen“, „wie Lichtmodule mit Geschichten“ und „Legenden / Sammlung“. Einige Themen-Aspekte der Geschichten hatten mit „Göttern“ und „längst vergangenen Imperien“ zu tun. Hinter der Mauer schien sich eine unbekannte Technologie zu verbergen, die mit Kristallen und Objekten zu tun hatte, welche Licht und Energie beinhalteten. Der Begriff „Datenmodule“ kam in den Sinn.

Interessant wäre in der Hinsicht, ob davon heute nochwas übrig ist, oder ob entsprechende Artefakte schon bei Grabungen entfernt wurden (vielleicht auch schon vor Jahrtausenden). An den heutigen, polygonalen Mauerresten findet man nämlich auch primitivere Reperaturversuche mit kleineren, groben Steinen und Mörtel, die wahrscheinlich von späteren Kulturen durchgeführt wurden. Der Ort schien also auf jeden Fall immer noch eine große Bedeutung zu haben, auch wenn er zu dem Zeitpunkt schon funktionsunfähig gewesen sein könnte.

Zum Abschluss gab es nochmal eine Bewegungsanweisung, um das Areal zum damaligen Zeitpunkt von oberhalb zu betrachten. Im Vordergrund waren die polygonalen Mauersteine zu erahnen („komplex, rund und schwer eingefasst“), und darüber einer der leuchtenden Bereiche, die zu den Leuten sprachen. Im Hintergrund zeigte sich hingegen eine felsige, eher natürliche Umgebung:

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Die pauschale Timeline-Bemaßung landete hier auf einen Zeitraum von ca. 7000-8000 Jahren v. Chr., also 9000-10000 Jahren vor heute. Wenn wir von einem Kataklysmus ausgehen, der die Erde wenige tausend Jahre zuvor erschüttert haben könnte (siehe Ägypten-Sessions), wäre es denkbar, dass mächtige Wesen oder Überlebende einer Hochkultur dieses „interaktive Denkmal“ für die Nachwelt errichtet haben. Vielleicht hatte es sogar eine Schulungsfunktion für nachfolgende Kulturen. Allerdings muss die Anlage dann irgendwann so sehr beschädigt worden sein, dass sie ihre Funktionalität verlor. Oder wir wissen heute nicht mehr, wie man sie aktiviert bzw. wahrnimmt.

Am Ende der Session gab es noch eine kurze Zusammenfassung:

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Transkribiert: „Struktur ist aktiv. Teile leuchten (wie Datenmodule). Eine Öffnung oben erzählt Menschen unten Geschichten. Wie Sammlung von Legenden / vergessene Ereignisse in grauer Vorzeit. Ursprüngliche Erbauer scheinen Ort zu verlassen. Insgesamt wirkt es wie ein sprechendes Monument. AI: „Wächter (oder Hüter) der Ewigkeit-Vibe (aus Star Trek)

Wer weiß, welche Wissensschätze noch in uralten Anlagen verborgen liegen, die entweder zu schwer beschädigt sind, vertuscht wurden, oder von denen wir einfach nicht mehr wissen, wie man sie abruft. Man hört ja immer wieder Anekdoten, dass z.B. in unterirdischen Anlagen in Ägypten seltsame, zylindrische Objekte gefunden wurden, die wie aus Kunststoff wirkten. Vielleicht uralte Datenträger? Mehr als Anekdoten waren es bisher jedoch nicht, oder man muss die richtigen Leute kennen.

 


Asien

 
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Yonaguni-Monument

 
Das Yonaguni-Monument ist eine rätselhafte Unterwasser-Formation, die in den letzten Jahren immer bekannter wurde. Von der Tiefe her ist sie leicht durch Sporttaucher oder Schnorchler mit langem Atem betauchbar. Die Formation wird aufgrund ihrer künstlich wirkenden Aspekte kontrovers diskutiert: Während die eine Seite darin nur eine geologische Laune der Natur sieht, deuten es Andere als uralte Ruine, die aufgrund des Wasserspiegels schon vor dem Ende der letzten Eiszeit versunken sein muss.

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Eine sehr frühe Session (aus dem Jahr 2011 oder 2012) deutete bereits darauf hin, dass die Struktur an sich künstlich ist:

Yonaguni-Monument

Allerdings hielt sich unsere Erfahrung damals noch sehr in Grenzen, weshalb die Zeit für eine neue Session reif war. Auch hier zielte das Target wieder auf die ursprüngliche Funktion bzw. die Entstehung der Formation ab. Die ersten Eindrücke wirkten eindeutig künstlich und strukturierter, als das heutige Erscheinungsbild:

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Es schien sogar eine längliche Struktur mit spiralförmiger Bewegung zu geben. Daneben wurden komplexe, künstliche Aussparungen wahrgenommen. Die kantige Struktur der heutigen Formation war auch hier schon zu merken. Danach ging es um die Detaildaten:

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Es tauchten zuerst Eindrücke auf, die mit „waschen“ und „aufbereiten“ zu tun hatten. Es ging um ein „zähflüssiges Zeug mit starker, chemischer Reaktion“. Weiterhin gab es Eindrücke wie „Oberfläche ätzen bzw. porös machen“, „eine dichte Paste erzeugen“, „auftragen“, „AUL/s: Wie Zahnpasta“, „der Länge nach verlegen“ und „mehrere Spuren“.

Als genaue Funktion zeigte sich eine weiße Paste, die aus irgendeiner Öffnung gedrückt wird. Diese diente zum „aufbauen“, „mörteln“, „festigen“, „verkleben“, „Stücke abschneiden“ und „Lage um Lage auftragen“. Die Ziele dieses Vorgangs lauteten „stabil machen“, „Zusammenhalt (materiell)“, „hell machen (wie weißes Putz-Material)“, „Linien / „Würste“ verlegen“, „Wand erstellen / festigen“ und „es fertigstellen“.

Auch auf die Gefahr hin, dass es hier wieder um die Herstellung irgendeiner exotischen, prähistorischen „Baupaste“ geht; es erinnerte an die Bauweise, die man auch bei ersten Prototypen von 3D-gedruckten Häusern sieht. Doch was hat das mit dem Yonaguni-Monument zu tun? Das sollte auf der nächsten Seite klarer werden, wo das Szenario per Bewegungsanweisung überblickt wurde:

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Es tauchte ein massiver, felsiger Untergrund auf, aus welchem von irgendeiner schwebenden Maschine kantige Ecken herausgeschnitten wurden. Die Maschine wirkte automatisiert und hatte zangenartige Werkzeuge an der Unterseite, die durch ihre „aufklaubende“ Bewegung an Krabbenscheren erinnerten. Sobald das abgeschnittene Felsmaterial in die Maschine gelangte, wurde es dort zu besagter Paste umgewandelt und an einem Ort in der Nähe aufgetragen. Das Ganze hatte die Atmosphäre einer Großbaustelle, und war eher eine nüchtern-pragmatische Angelegenheit.

Demnach schien das Yonaguni-Monument am ehesten ein prähistorischer Steinbruch zu sein, welcher mit hochtechnologischen Baumaschinen abgetragen wurde. Die Timeline-Bemaßung bewegte sich hier im Bereich von 13000 bis 14000 Jahren vor heute. Es wäre also gut möglich, dass das Zielgebiet zu dieser Zeit noch nicht unter Wasser lag. Wobei es unklar blieb, ob die Baumaschinen in der Luft oder unter Wasser schwebten. Spuren, die auf riesige, präzise Schnitte hindeuten, könnte man jedenfalls noch heute in die Formation hineindeuten. Vor allem hier:

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Wobei es natürlich auch in der Natur manchmal ziemlich künstlich wirkende Formationen geben kann. Man denke z.B. an vulkanische Basaltsäulen, die eine sehr symmetrische, mehreckige Struktur besitzen.

Ein weiteres, kleines Verifikationsindiz könnte eine auffällige Geröllanhäufung sein, welche seitlich von der ausgeschnittenen Steinbruchbereiche wahrgenommen wurde. So etwas ist auch heute noch seitlich neben dem Yonaguni-Monument vorzufinden:

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In manchen Tauchvideos und 3D-Modellen der Formation ist dieser Bereich noch besser zu erkennen. Vielleicht war es der „Abraum“ von den damaligen Steinbruch-Arbeiten. Wobei das meiste Material offenbar dazu genutzt wurde, die ominöse Baupaste herzustellen. Geopolymer-Pasten scheinen den Sessions nach wohl sehr gerne genutzt worden zu sein, und die heutige 3D-Drucker-Technologie entwickelt sich ja in eine ähnliche Richtung für Bauvorhaben. Wir dürfen also gespannt sein, welche Innovationen uns dazu in den nächsten Jahren erwarten.

 


Europa

 
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Todtenbruch-Bunker im Hürtgenwald (Vergleichstarget)

 
Bei all den abgefahrenen Ergebnissen darf man zurecht fragen: Wie verlässlich sind solche Sessions? Vor allem wenn einige davon nur Einzelsessions waren? Gerade im visuellen Bereich darf man von Remote Viewing keine hundertprozentige Perfektion erwarten, auch wenn man einige der hier geviewten Orte in ihrer heutigen Form noch grob wiedererkennen kann. Um einen Vergleich zu haben, wie es sich mit deutlich jüngeren Ruinen verhält, gab es ein entsprechendes Vergleichstarget im Target-Pool:

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Es handelte sich dabei um eine Bunkerruine aus dem Zweiten Weltkrieg, die sich im Moorgebiet „Todtenbruch“ des Hürtgenwaldes befindet. Dieser Bunker wurde, wie die meisten anderen auch, nach der Eroberung gesprengt. Durch ihre massive Stahlbeton-Bauweise blieben jedoch, trotz enormen Sprengmitteleinsatzes, große Trümmerstücke bzw. ganze Strukturen zurück. Schauen wir also, wie sich dieses Target in einer Session zeigte:

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Der erste, detaillierte Eindruck zum Zeitpunkt der Aufnahme (in dem Fall April 2021) zeigte massive, kantige Steinstrukturen. Diese wurden als „schützend“ wahrgenommen. In den Themen und Funktionen zeigten sich die Eindrücke „blockierend“, „imponierend“, „Wozu brauchte man das?“, „spekulieren“ und „gehört irgendwie dazu“. Weiterhin kamen „heben“, „öffnen“, „auseinandernehmen“, „reingucken“, „wieder verschließen“, „ruhen lassen und wieder weggehen“, „wie einmal angehoben“ und „reingeschaut, dann Ort wieder verlassen / abhaken“.

Bis auf den Aspekt, das dort was angehoben würde (ist mir nicht bekannt), passen die Eindrücke zu dem typischen Gefühl in der Situation, wenn man als Spaziergänger an dem Bunker vorbeigeht. Man fragt sich, was die genauere Funktion dieses speziellen Bunkers war, und ob man noch etwas innendrin erkennen kann. Da die Möglichkeiten der Erkundung begrenzt sind, ohne im Moor nass zu werden, geht man schließlich weiter und hakt es ab. Insbesondere in jener Situation, da es noch winterlich und stark verschneit war. Interessant dürfte sein, dass der Bunker sicherlich deutlich größer war, wenn man sich die Sprengung und das heutige Moorwasser wegdenkt. Leider konnte ich keine Fotos dieses speziellen Bunkers im einstigen Zustand finden. Er wird jedoch als Regelbau 130a (PAK-Unterstand) beschrieben, welcher relativ groß war.

Als nächstes sollte der Bunker zum Zeitpunkt der ersten Benutzung nach seiner Fertigsstellung beschrieben werden, wie es auch oft bei den antiken Targets war:

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Hier wurde es nun ziemlich eindeutig: Die Struktur war in Benutzung, und es gab den Eindruck, als würde jemand durch einen engen Schlitz nach außen schauen. Drumherum gab es viel Vegetation. Die ersten Eindrücke bei den Themen und Funktionen lauteten „beschützen“ und „Stellung halten“. Schon dort kam das AUL „Bunker“ auf. Aber auch weitere Vergleiche wie „große Stadtmauer“. Nachfolgende Eindrücke waren „abdichten“, „positionieren“, „patroullieren“ und „Bautätigkeit“. Die speziellen Funktionsaspekte lauteten „Ausguck, geschützt“, „überblicken“, „etwas Langes innen bearbeiten / putzen“ (Analogie: „Schwert wetzen“), „beobachten“ und „Wachposten“, mit dem Vergleich „wie Fort“.

Die Atmosphäre wurde als „ernst“ und „streng“ wahrgenommen. Und zwar deutlich ernster und rauer, als es bisher bei den antiken Targets vorgekommen ist. Da die Perspektive ziemlich nah an der Struktur war, wurde noch eine Bewegungsanweisung durchgeführt, um die Umgebung von oberhalb zu beschreiben:

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Mittig zeigte sich die massive Struktur, welche von oben hauptsächlich grau erschien. An einer Seite gab es einen Zuweg. Genau dorthin schaute man raus, und es kam auch der Eindruck „anvisieren“. Also ein Hinweis auf Schusswaffen. Die Robustheit der Struktur wurde ebenfalls nochmal betont. Drumherum gab es viel Vegetation und teilweise Wasser. Darin wirkte die Struktur relativ gut verborgen. Der emotionale Eindruck des Szenarios war jetzt sogar „gefährlich“ und „brutal“.

Die obligatorische Timeline-Bemaßung am Ende der Session passte hier perfekt, da es sich zuerst zum Zeitraum „nach Christus“ und dann ganz nah zum gegenwärtigen Zeitpunkt bewegte. Die Schlussfolgerung konnte dabei nur grob „20. Jahrhundert“ lauten:

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Es gab auch wieder zwei Zusammenfassungen für die beschriebenen Zeiträume:

Zeitpunkt T1 (also in der Gegenwart):
„Imponierende Struktur, die da einfach rumsteht. Man fragt sich, wozu genau man sie brauchte. Mal reinschauen (auch etwas anheben), dann weitergehen.“

Zeitpunkt TX (Zeitpunkt der ersten Benutzung nach Fertigstellung):
„Ursprünglich hatte die Struktur starke Schutzaspekte (wie Stadtmauer / Fort) und eine Ausguck-Funktion. Es gab noch Eindrücke von Bautätigkeit (wie Kran). Innendrin wird sowas wie eine Waffe gepflegt (metaph. „Schwert wetzen“). Die Stimmung ist ernst und streng.“.

Das dürfte die Sache ziemlich gut zusammengefasst haben.

Heute ist die Umgebung um das Todtenbruch-Moor herum eine große Freifläche mit Wohnansiedlungen, Höfen und Windkraftanlagen. Damals soll sie jedoch komplett mit Wald bedeckt gewesen sein, inklusive des Moor-Bereiches mit dem Bunker. Aber auch heute kann man die Bunkerruine im Todtenbruch-Moor noch gut auf Google Maps erkennen. Die dort sichtbaren Wege sind Holzstege, die für Spaziergänge im Moor dienen. Hier noch einige Eindrücke des heutigen Erscheinungsbildes:

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Es ist also immer nützlich, bei solchen Projekten Verifikations- bzw. Kalibrierungstargets einzubauen, deren Funktion noch eindeutig bekannt ist. Das muss keine Bunkerruine aus der Neuzeit sein, denn auch gut erforschte Gebäude aus dem Mittelalter (Burgen, Kathedralen…) oder gar der Antike (Colloseum, Aquädukte…) sind geeignet. Hauptsache deren ursprüngliche Funktion ist zweifelsfrei geklärt, ohne verbliebene Mysterien oder alternative Theorien.

 


Fazit

 
In diesem umfangreichen Artikel wurden einige unserer interessantesten, archäologischen Sessions vorgestellt. Der Großteil konzentrierte sich dabei bisher auf Ägypten. Allerdings ist auch der Rest der Welt noch voller ungelöster Rätsel aus dem Dunkel der Geschichte. Selbst vor der eigenen Haustüre offenbaren sich seit einiger Zeit erstaunliche Erkenntnisse, wie z.B. die neuesten Funde aus der Erdstallforschung von Dr. Heinrich Kusch zeigen.

Nach der akademischen Selbstsicherheit der letzten Jahrzehnte, dass es fast keine Geheimnisse in der Menschheitsgeschichte mehr gäbe, eröffnen sich besonders in den letzten Jahren neue Paradigmen und interdisziplinäre Sichtweisen, die diese Annahme immer mehr auf die Probe stellen. Unser bescheidener (und sicherlich nicht makelloser) Einblick per Remote Viewing in die Rätsel der Menschheitsgeschichte, scheint die Notwendigkeit eines solchen Paradigmenwechsels zu bekräftigen.

Einige Vertreter der traditionellen Paradigmen werden sich durch unsere Ergebnisse sicherlich herausgefordert fühlen (kam auch schon vor). Das sind jedoch die Daten, welche die Viewer verblindet hervorgebracht haben, ohne Garantie auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Der Vorteil des hier untersuchten Themenbereiches ist es allerdings, dass man zumindest einiges davon vor Ort bestätigen oder widerlegen könnte. Ansonsten gilt: Es in Betracht ziehen, neutral sein oder als Fantasie abtun. Optimal ist jedoch immer, selbst in der Praxis aktiv zu werden.

Die hier vorgestellten Ergebnisse und Schlussfolgerungen stellen nur einen winzigen Einblick in die das archäologische Hilfspotential dar, welches in Remote Viewing steckt. Mit der richtigen Manpower und Finanzierung (abseits der typischen „Hobbybasis“) ist sogar die Unterstützung von Ausgrabungen und das Lokalisieren bisher verborgener Orte und Artefakte denkbar. Erfolgreiche Ansätze davon zeigte ja bereits die Mobius-Gruppe vor über 40 Jahren, wie es am Anfang dieses Artikels schon erwähnt wurde. Vielleicht ist die Zeit reif, diese Pionier-Arbeit fortzuführen und auszubauen.

Eine neue Zukunft sehen (Updates)

Kategorie: Zeit
Protokoll: CRV (mit Monitor) & magische Aufstellungstechnik
Anzahl der Viewer: 10+
Anzahl der Sessions: 20 (+ mehrere magische Aufstellungen)
Zeitraum: 05.02.2020 – 10.02.2021

Seit der erstmaligen Vorstellung unseres Zukunftsprojektes im Jahre 2017, welches ganz grob die nächsten 100 Jahre abdeckte, sind nun schon wieder über drei Jahre vergangen. Damals zeigte sich besonders deutlich, dass die 2020er ein entscheidender Zeitraum für die Weichenstellungen des 21. Jahrhunderts sein werden. Es geht um Bewusstwerdung, Paradigmenwechsel und kritische Massen. Vereinfacht gesagt, könnte man sogar von einer Entscheidung zwischen einer „Utopie“ und „Dystopie“ sprechen.

Zukunftsprojekt 2.0

So wie sich dann das Jahr 2020 entfaltete, und es auch jetzt im Jahr 2021 weitergeht, scheint sich diese Wahrnehmung zu bestätigen. Unsere Kollegen von „Reicher & Stark“ bezeichneten es treffenderweise mit „Das kollektive Trippen hat begonnen“. Hätte man dem Durchschnittsbürger, und auch vielen alternativ eingestellten Leuten im Jahre 2019 erzählt, was sich ab 2020 entwickeln würde, wäre man wohl mit dem allseits beliebten Aluhut stigmatisiert worden. Zumindest wäre jedoch eine (durchaus verständliche) Skepsis zum Ausdruck gekommen.

Obwohl wir damals kaum Zeit hatten, uns das Jahr 2020 explizit anzuschauen (2018 und 2019 waren u.a. durch die Projekte des Entführungsphänomens und der Lichtfalle belegt), tauchten schon entsprechende Vorzeichen als „Beifang“ in privaten Sessions auf. So kam es z.B. zu seltsamen Timelines für geplante Großveranstaltungen, in denen sich zeigte, dass sie nur von Januar bis März möglich wären, weil sonst keiner dorthin kommen könne. Oder gesellschaftspolitische Eindrücke für Frühsommer 2020, in denen die Bürger freiwillig eine Art Polizeistaat verlangen würden, und Deutschland im Jahr 2021 mehr mit der DDR gemein hätte, als mit der BRD im Jahre 2019. Auch ein „unklarer Zustand mit zwei Präsidenten gleichzeitig“ wurde für Ende 2020 wahrgenommen, was sich wohl auf die Wahlkontroverse zwischen Trump und Biden bezog. Eindrücke von Unruhen in Europa und den USA zeigten sich ebenfalls. Zur seperaten Detailuntersuchung dieser Eindrücke kamen wir damals leider nicht mehr.

In unserem fortgesetzten Zukunftsprojekt ging es nach wie vor darum, eine allgemeine Tendenz für das 21. Jahrhundert herauszukristallisieren, und welche Entwicklungswege die Menschheit dabei nehmen könnte. Jedoch entschlossen wir uns schon nach dem ersten Zukunftsprojekt, dass wir die 2020er genauer unter die Lupe nehmen werden. Vor allem wieder in Hinblick auf die Bewusstseinsentwicklung. Allerdings haben wir auch den Rest des 21. Jahrhunderts nicht vernachlässigt, weshalb wir viele Themengebiete bis zum Jahre 2110 untersuchten:

  • Gesellschaftliche Entwicklungen
  • Technologische Entwicklungen
  • Medizinische Erkenntnisse
  • Historische Erkenntnisse
  • Raumfahrt und Extraterrestrisches
  • Bewusstseinsentwicklung


Ein genauerer Blick auf die 2020er

Fangen wir also mit unseren Eindrücken zu den 2020ern an. Die ersten, konkreten Sessions dazu führten wir ab Anfang 2020 durch. Dazu motivierte uns vor allem ein diffuses Gefühl großer, bevorstehender Veränderungen (2019 war wie die Ruhe vor dem Sturm), und dann konsequenterweise das Auftreten des Corona-Themas.
 

Wie ging und geht es mit Corona weiter?

Natürlich schauten wir uns auch das Corona-Thema aus Eigeninteresse an. Eine wichtige Vorhersage war, dass bereits in einer Session vom 29. Februar 2020 das Social Distancing im deutschsprachigen Raum vorhergesagt werden konnte. Dieses wurde zuerst als zeitweise, dann gegen Ende 2020 als „Dauerzustand werdend“ wahrgenommen:

rv_zukunftsprojekt2-corona_social-distancing2020

2019 gab es wie gesagt auch schon Wahrnehmungen zu den Schwierigkeiten eigener Großveranstaltungen (wie dem geplanten AoM-Kongress) nach Februar / März 2020. Die Eindrücke des Social Distancing bekräftigten dies, weshalb wir unsere privaten RV-Projekte auf die Optimierung des eigenen Betriebes konzentrierten. Daraus entstanden u.a. maßnahmengerechte Umbauten vor Ort und eine Erweiterung des Online-Angebotes (inkl. eines weiteren Remote Viewing-Ausbilders).

Da sich die oben gezeigte Timeline nur bis Ende 2020 erstreckte, wollten wir im Laufe des Jahres natürlich wissen, wie es 2021 mit Corona weitergeht. Weil unser Kernteam die meiste Zeit durch gesteigerte Seminar- und Auftragsnachfragen belegt war, startete unsere Community in der RV-Praxisgruppe (Absolventen unserer Seminare) kurzerhand ein entsprechendes Projekt. Dazu wendeten sie die bewährte „Ort zu einer Zeit“-Methodik an, bei der mehrere, größere Städte im deutschsprachigen Raum zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr 2021 geviewt wurden. Man versucht dabei die unmittelbare Umgebung wahrzunehmen (zur Verifikation), und die Stimmungen, Emotionen und allgemeinen Themen vor Ort zu beschreiben.

In der Gesamt-Essenz zeigte sich eine leichte Besserung bis Ende 2021. Die Menschen sind wieder mehr mit ihren Alltagsthemen beschäftigt (z.B. Studienabschlüsse an einer Uni, Ärger über Baustellen in Innenstädten…). Im ersten Halbjahr wurden eindeutig noch Maskenträger wahrgenommen. Möglicherweise wird das aber auch nicht so schnell verschwinden, weil es inzwischen für viele Menschen zu einer Konditionierung geworden ist. Im zweiten Halbjahr fühlte sich das Leben an den geviewten Orten jedoch tendenziell erleichterter an. Andere Quellen (wir haben es bis zum Zeitpunkt des Artikels noch nicht geviewt) deuten auch einen klaren Regierungswechsel für Deutschland im Herbst an, inklusive eines neuen Kanzlers.

Erleichterungsbezogen zeigte sich uns u.a. eine Veranstaltung auf einer Freilichtbühne in der Schweiz, und ein Konzert in Frankfurt (letzteres ließ jemand, unabhängig vom Projekt, aus Eigeninteresse viewen). In einem öffentlichen Gebäude in Dortmund schien eine Jobmesse stattzunfinden, bei der die Menschen froh waren, endlich wieder richtig arbeiten gehen zu können. Hitzigere Ereignisse waren z.B. Demo-Eindrücke bei Bielefeld, und einige seltsame Eindrücke in Graz, wo eine aufgeheizte Stimmung und bewaffnete Kräfte wahrgenommen wurden. Das soll an sich jedoch nichts Außergewöhnliches sein, da die Polizei bei bestimmten Veranstaltungen wohl öfter schwerer bewaffnet auftritt. In einer Graz-Sesssion gab es auch Hochwasser-Eindrücke mit Krisenstimmung (eine Überschwemmung der Mur?). Das kam jedoch bei den anderen Viewern nicht vor. Warten wir es ab…

Das sind natürlich nur stichprobenartige Einblicke an bestimmten Orten mit eingegrenzten Zeitpunkten. Ein Teil der Viewer war noch nicht komplett ausgebildet, und nahm daher mit den Möglichkeiten der Stufen 1 bis 5 an den Sessions teil. Dennoch kann man durch neutrale „Ort zu einer Zeit“-Stichproben oft zuverlässigere Ergebnisse erzielen, als einfach in einem abgesteckten Zeitraum nach der nächsten, großen Katastrophe zu suchen (was implizierend wäre). Bis zum Zeitpunkt dieses Artikels bleibt es allerdings so vage, da für spezifische Fragen keine Zeit blieb, oder die Viewer ihre Ergebnisse aus persönlichen Gründen nicht veröffentlichen wollen. Jedenfalls müssen wir nicht mehr lange warten, um es selbst zu erleben.
 

Weitere „Ereigniskulissen“?

Wir bezeichneten Corona mal irgendwo als eine „Ereigniskulisse“. Das bedeutet, dass nicht nur die scheinbaren Vorgänge im Außen wichtig sind, sondern vor allem die Implikationen auf das menschliche Bewusstsein. Durch die stark veränderte Situation im Jahre 2020 haben z.B. unzählige Menschen erstmals begonnen, die Realität und Narrative zu hinterfragen, welche bisher relativ schlüssig dargeboten wurden. Das zieht auf der einen Seite Proteste und alternative Bewegungen nach sich, auf der anderen Seite offenkundige Zensur und Bekämpfung von unerwünschten Inhalten und Meinungen. Diese Entwicklung wird sich unweigerlich noch weiter aufschaukeln.

Ob das Corona-Thema in den 2020ern die einzige Ereigniskulisse bleiben wird, ist fraglich. Man wird vielleicht auch Naturkatastrophen (z.B. überfällige Vulkanausbrüche, Wetterextreme, Versorgungsprobleme…) und andere Ereignisse (z.B. Probleme mit dem bisherigen Wirtschafts- und Finanzsystem) als Aufhänger für jeweilige Narrative und Agendas nutzen. Ob dabei einfach nur Zufallsgelegenheiten genutzt, oder Ereignisse selbst inszeniert werden, wird auch weiterhin die Streitkultur zwischen Mainstream und Alternativen bestimmten. Und ob Agendas hinter solchen Ereigniskulissen grundsätzlich bösartig sind, oder es auch menschenfreundlichere Gruppen „hinter dem Vorhang“ gibt, ist vielleicht auch einen Gedanken wert. Solche Überlegungen und Offenbarungen werden die 2020er sicherlich stark prägen.
 

Eindrücke aus Deutschland

Was können wir zu Entwicklungen in Deutschland bis 2030 sagen? Wir schauten uns u.a. die sigifnikantesten Meilensteine aus den Kategorien „gesellschaftlich / sozial“ und „politisch“ an.

Gesellschaftlich / sozial zeigt sich zwischen 2022 und 2024 ein nach Außen gerichteter Erlösungswunsch. Das Gefühl von Ausweglosigkeit und Mißtrauen durch den Wandel im Weltgeschehen, erzeugt in den Menschen das Verlangen nach einer höheren Instanz (z.B. politisch), die ihnen Eigenverantwortung abnimmt und den Weg weist. Dabei geht es auch um Rechthaberei und die Weigerung vor unbequemen Veränderungen im Lebenswandel. Vielleicht bezieht es sich auf das, was manche seit 2020 die „alte Normalität“ nennen.

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Man bestinnt sich auf vermeindlich konservative Werte und möchte zu den „Guten“ gehören. Die Krux ist allerdings, dass durch Veränderungsunwilligkeit und das Abschieben von Eigenverantwortung, die erhoffte Freiheit und Bequemlichkeit nicht erreicht werden kann. Denn wenn sich die Menschen nicht verändern wollen, werden sich auch die Wurzeln der alten Problem nicht verändern. Eine mögliche Lektion dieser Entwicklung ist die Eigenverantwortung und das Kehren vor der eigenen Haustüre, statt passiv auf einen starken Anführer oder eine befreiende Entwicklung im Außen zu warten.

Wie sich dieser Erlösungswunsch auswirkt, scheint der signifikanteste, politische Meilenstein zu zeigen. Dieser manifestiert sich ca. 2-3 Jahre später, und wirkt alles andere als freiheitlich oder „erlöst“. Dieser Zeitraum wird als Bürde empfunden, in der Gleichschaltung und Meinungsverbote vorherrschen. Angstfreies Denken ist regelrecht unerwünscht bzw. „verboten“, was durch gesellschaftliche Spaltung und gezielte Angst-Instrumentalisierung erreicht wird.

rv_zukunftsprojekt2-deutschland_2020-2023-politisch

Die Gesellschaft polarisiert sich dabei in drei Hauptkategorien:

  • Phobisch (mit ca. 70% Anteil)
  • Kontraphobisch (mit ca. 25% Anteil)
  • Angstfreie (ca. 5% Anteil)

Die Phobiker definieren sich durch angstgesteuertes Denken und eine untertänige Haltung. Sie sind am ehesten empfänglich für Angstmache und gesellschaftliche Spaltung. Mitläufer, Duckmäuser und Denunzianten dürften hier verortet sein.

Die Contra-Phobiker stellen hingegen das Rebellentum dar. Sie könnten als der Widerstand gegen das angstbasierte Herrschaftskonzept gesehen werden (Demonstranten, alternative Medien etc…). Allerdings spielen auch sie noch teilweise auf dem Spielfeld der Phobiker und Angst-Nutzer mit, da eigene Ängste und Bewusstseinsmechanismen noch nicht völlig durchschaut sind (Fokus auf das Außen bei mangelnder Selbsterkenntnis).

Der kleinste Anteil fiel auf die Angstfreien (aber immerhin noch 5%). Diese durchschauen sowohl die äußere Angst-Instrumentalisierung, als auch ihre eigenen Angst-Mechanismen. Dadurch gehen sie weder den Angstnutzern, noch ihren eigenen, untransformierten „Schatten“ auf den Leim. In einem gesellschaftlichen Klima, wie es sich schon sehr deutlich seit 2020 entwickelt, ist eine authentische Angstfreiheit wohl die höchste Form der mentalen Disziplin. Angstfreie haben nämlich die Freiheit, ihren Fokus auf die eigene Schöpferkraft zu konzentrieren, statt in ihrer Aufmerksamkeit vom äußeren „Informationssturm“ gelenkt zu werden.

Dieses Vorgehen der Angstfreiheit ist auch nicht mit Ignoranz bzw. Verdrängung des Weltgeschehens zu verwechseln, sondern als eine bewusste Entscheidung zur eigenen Aufmerksamkeitslenkung zu verstehen („Energie folgt der Aufmerksamkeit“). Den je mehr sich der Fokus auf das eigene, aktive Handeln richtet, desto mehr Handlungsfreiheit wird auch emotional gefühlt. Bewusste Eigenresonanz und aktive Realitätsmanifestation sind weitere Faktoren, die dadurch ermöglicht werden. Die Angstfreien nehmen also das Geschehen um sich herum bewusst zur Kenntnis, lassen sich dadurch jedoch nicht in ihrem mentalen Wohlbefinden und ihrer Selbstverwirklichung einschränken.

Wie man oben auf der Timeline-Grafik sieht, ist das Gesellschaftsleben auf Angstbasis nicht lange zukunftsfähig. In den folgenden zwei Jahren (2026-2027) trifft die Angst-Spaltung nämlich auf eine Art Wand (Widerstand? Bewusstwerdung?), flacht ab und löst sich schließlich auf. Dieser Zeitraum korreliert auch mit signifikanten Eindrücken zur Bewusstseinsentwicklung in den 2020ern. Aber dazu weiter unten mehr…

Eine berechtigte Frage ist, ob die Bemaßungen auf der Timeline akkurat sind, und es folglich noch ganze 6-8 Jahre dauert, bis sich das gesellschaftliche Klima bessert (und zwischendurch vielleicht sogar noch eskaliert). Wir scheinen nämlich im vergangenen Zukunftsprojekt, und auch in privaten Timelines, einige massive Stauchungen der Ereignisse nach vorne erlebt zu haben. Das heißt, es könnte alles viel schneller passieren. Andererseits wirken 6-8 Jahre wieder plausibel, was so grundlegende Veränderungen des gesellschaftlichen Mindsets betrifft. Gemessen an historischen Entwicklungen, könnte das sogar noch recht kurz sein. Die Zeit und Ereignisdichte scheint sich ja gefühlt immer mehr zu beschleunigen, also wer weiß…
 

Wichtigster Bewusstseinspunkt

Eine unserer ersten, neuen Sessions nach dem letzten Zukunftsprojekt behandelte den „wichtigsten Punkt zur Bewusstseinsentwicklung der Menschheit“ in den 2020ern. Die Timeline lokalisierte einen Bereich, dessen Brennpunkt ungefähr zwischen 2026 und 2028 verortet wurde:

rv_zukunftsprojekt2-global_2020-2030-bewusstsein_01

Was dort passiert, lässt sich wohl so deuten, dass man metaphorisch gesehen etwas „abschneidet“, weil es nicht mehr gebraucht wird. Der Inhalt wurde mit „Alte Gewohnheiten und Selbstidentifikationen, die sich überlebt haben“ beschrieben. Das geht ziemlich emotionslos vonstatten, wobei es erkämpft werden muss, da es etwas zu beweisen gilt (das Funktionieren des neuen Denkens?).

Die gesellschaftlichen Auswirken zeigen sich im bröckeln von alten Strukturen, Institutionen und in topografischen Veränderungen. Dabei werden auch Weltbilder aus Jahrhundere alten „Gewissheiten“ allmählich aufgelöst. Es findet ein Paradigmenwechsel statt, welcher vom mechanistischen Weltbild wegführt. Das frühere Paradigma wirkt vergleichsweise puritanisch, während das neu entstehende eher einem LSD-Trip gleicht. Weitere Veränderungen betreffen das Geschlechterbild (u.a. Gleichberechtigung), und andere gesellschaftliche Aspekte, die sich bei Bewusstseinsveränderungen folgerichtig mitverändern.

In den inneren Prozessen der Menschen führt Verunsicherung (Hinterfragen?) dazu, dass man sich gewaltsam aus den alten Identifikationen und Konditionierungen löst. Es wird eine Verlorenheit empfunden, die eine Suche nach Zugehörigkeit zur Folge hat. Trauer und Reue werden mit dem „Abschneiden“ der alten Gewohnheiten und Selbstidentifikationen hinter sich gelassen. Dadurch verändert sich auch das Gemeinschaftverständnis, was Mitmenschen, die Natur und metaphysische Welten betrifft. Der Mensch wirkt an diesem Punkt wie ein Kind, welches sich verlaufen hatte.

Zum Schluss fragten wir noch die Rolle des Grenzwissens (bzw. was wir heute darunter verstehen) in diesen Veränderungen ab. Grenzwissenschaftliche Themen sollen zu etwa 1/4 mit den Veränderungen zu tun haben:

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Die größten Aspekte des Grenzwissens, die daran beteiligt sind, lauten „Heilen“, „Energie“, „Aufbau der Realität“ und „Wie man an Wissen und Informationen gelangt“. Ein weiterer, großer Anteil (1/3) ist die grundlegende, körperliche Wahrnehmung, in der Welt zu sein. Dabei scheint sich insbesondere das Getrenntheitsgefühl zwischen den Menschen aufzulösen, wodurch man sich grundsätzlich besser aufgehoben fühlt. Rituale als Form des Selbstausdrucks, psychedelische Substanzen und veränderte Beziehungsmodelle, kommen verstärkt dazu. Es geht hier also um Veränderungen, die unmittelbar mit körperlichen Handlungen und Vorgängen zusammenhängen.

Ein weiterer Teilbereich ist Magie / paranormales Erleben. Der Anteil wurde hier mit ca. 18% wahrgenommen. Dieses Praktizieren von Magie bzw. Erleben des Paranormalen beinhaltet vor allem Zeitphänomene, Begegnungen mit Spirits / Naturwesen, und die Gewissheit durch Selbsterfahrung (was wiederum zu praktischen Anwendungen führt). Das bereits erwähnte „Wegschneiden“ oder „Abschneiden“ hängt mit dem vermehrten und bewussteren Erleben dieser Phänomene an sich zusammen, was logischerweise in einem Wechsel von Paradigmen münden wird.

Der dritte Teilbereich ist technisch, was mit ca. 24% Anteil bemaßt wurde. Hier zeigten sich sehr komplexe und science fiction-artige Eindrücke, die im geviewten Bewusstseinspunkt ihren Anfang nehmen oder teilweise bereits etabliert werden. Als Überbegriff umschrieb es der Viewer mit „Elon Musk“-Utopie. Es werden neue Arten der Ressourcen-Nutzung eingeführt (leise, ohne Explosionstechnik), die grün und nachhaltig sind. Ein weiterer Aspekt davon sind auffällig schnelle Transportmethoden. Es wird auch zu Optimierungen in der Landwirtschaft kommen.

Richtig abgefahren wurde es mit Eindrücken, die so etwas wie „temporäre Klone“ beschrieben. Diese können biologisch und holografisch sein. Dabei wird das Bewusstsein vom eigenen Körper temporär in den Klonkörper übertragen. Dieser ist dann in der Lage, eine Art „biologisches Internet“ zu bereisen. Die Klonkörper scheinen dabei nicht irgendwohin transportiert zu werden, sondern entstehen Vor Ort aus dem Bewusstsein des Benutzers heraus. Man stelle sich z.B. einen temporären Körper auf einem anderen Planeten vor, welcher für die dortigen Bedingungen viel besser geeignet ist, als der eigene Menschenkörper.

Bei diesen Eindrücken werden Erinnerungen an den Film „Avatar“ oder das Myzel-Netzwerk aus „Star-Trek“ wach. Der temporäre Körper am Zielort zerfällt nach einiger Zeit wieder, woraufhin das Bewusstsein durch das Netzwerk wieder in seinen Originalkörper zurückkehrt. So fantastisch das auch klingt, hatte der Viewer den Eindruck, dass zum Zeitpunkt der Session (2020) bereits geforscht wird! Was nicht bedeutet, dass diese Dinge bereits Ende der 2020er funktionsfähig sind und offiziell zur Verfügung stehen. Schließlich ging es hierbei um den wichtigsten Bewusstseinspunkt, und welche Entwicklungen er letztlich anstößt, oder ins Bewusstsein der Menschen bringt.
 



Die Jahre 2030 bis 2110

Da der geviewte Zeitraum nach 2030 gut 80 Jahre umfasst, widmeten wir uns vor allem längerfristrigen Entwicklungen und Veränderungen in der menschlichen Lebensgestaltung. In manchen Fällen wurden jedoch auch besondere Ereignispunkte recherchiert. Einige der hier besprochenen Punkte reichten auch noch in die 2020er zurück, stehen jedoch in einem größeren Kontext, der für die Zeit bis 2110 geviewt wurde.

Quicklinks zu den geviewten Themen:

Lebensgestaltung und Wohnen

Fangen wir mit einem Themenkomplex an, der den Großteil des menschlichen Alltags ausmacht; die grundlegende Lebensgestaltung und das Wohnen. Wir wollten uns die signifikantesten Veränderungen anschauen, und wählten dazu drei repräsentative Zeitpunkte auf der Timeline: 2020, 2060 und 2110. Das Jahr 2020 diente dabei lediglich als Verifikations- bzw. Vergleichspunkt der heutigen Lebens- und Wohngestaltung. Die einzelnen Zeitpunkte auf der Timeline waren kodiert (z.B. mit T1, T5 und T10). Um eine gewisse Eingrenzung zu haben, fokussierten wir uns dabei auf die sog. „westliche Welt“, denn weltweit betrachtet gibt es sehr unterschiedliche Lebensgestaltungen und Wohnarten. Zusätzlich wurden die wahrgenommenen Wohnräume skizziert und hinterher nochmal detailliert ausgearbeitet. Es ergaben sich folgende Eindrücke in den besagten Jahren:

rv_zukunftsprojekt2-lebensgestaltung-wohnen_01

Die Lebens -und Wohngestaltung im Jahr 2020 wurde als straff organisiert, aber auch mit einer „Laissez-faire“-Einstellung wahrgenommen. Weitere Eindrücke waren „Zeit hinterher rennen“, „im Chaos untergehen“, „nörgeln“, „durchkämpfen“ und „Kampf mit dem Außen“ . Die hauptsächliche Wohnform zeigte sich als „hauptsächlich Single und WGs“. Darin waren wiederum die Aspekte „messy“, „umordnen, umgestalten“, „staubig“, „Hightech“, „anspruchslos“ und „kalt (Temperatur)“ wahrzunehmen. Das wirkt ziemlich passend für den westlichen Lifestyle-Schnitt der jungen bis mittelalten Leute im Jahre 2020. Die typische Wohngestaltung wurde folgendermaßen skizziert:

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Nachträglich detailliert ausgearbeitete Skizze aufgrund der Rohdaten:

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Typisch war hier die Möblierungsart eines modernen Durchschnittswohnzimmers mit Couch, niedrigem Tisch und Flachbildfernseher. An den Wänden und in Regalen zeigte sich teils beiläufig wirkendes Zeug und unpragmatische Dekoration (man würde wohl „Klimbim“ sagen). In weniger beachteten Ecken (z.B. hinter der Couch) fiel die Staubentwicklung auf. Auf dem Wohnzimmertisch lagen heute übliche Mobilgeräte (Smartphones, Tablets etc…).

Um 2060 herum wurde die typische Lebensgestaltung mit deutlich mehr Ausrichtung auf Entspannung, Wohlbefinden und Genuss wahrgenommen. Im Bereich des Wohnens zeigte sich eine in den Grundzügen noch ähnliche Gestaltung des Wohnraums, jedoch in allen Aspekten sehr stark verfeinert. Die Atmosphäre hat einen eher feminineren Touch. Man scheint auch deutlich unkonventioneller und experimentierfreudiger im Zusammenleben zu sein. So wurde das Zusammenleben hauptsächlich als „Päärchen-Wohnen“ wahrgenommen, was aber nicht nur romantische Beziehungen, sondern auch „beste FreundInnen“ oder erweiterte Formen wie „Freundschaft plus“ einbezieht. Anteilig gemessen, wirkten die Beziehungsarten zu 70% normal / klassisch, und zu 30% polyamor.

Witzig war der Eindruck „Wie Hobbits beim Feiern“, welchen wir uns nochmal genauer anschauten. Die Handlungen und Themen darin lauteten „ausgelassen“, „fröhlich“, „ungezwungen“, „Alkohol“, „sich gegenseitig in den Arm nehmen“, „kein Exzess“, „kein Etepetete“, „mitreißende Musik“ und „Tanzen“. Die typische Bekleidung der Feiernden war alternativ angehaucht und erinnerte an Hippie-Mode, ähnlich wie man sie heute von bestimmten Festivals kennt. Es wirkte also insgesamt wie eine gereifte und emotional ungezwungene, vielleicht sogar spirituelle Form des Partymachens.

Das Wohngefühl ist, passend zur Lebensgestaltung, stark auf Entschleunigung, Entspannung, Verspieltheit und künstlerichen Genuss ausgelegt. Insbesondere Musik und gemütliches „Abhängen“ spielen eine große Rolle („Couchpotato-Feeling“, „Goa“…). Die Möbel und Ausleuchtung zeigten sich in entsprechend verspielten Formen, aber mit Stil. Es erinnerte stark an so genannte Snoozle-Ecken. Die Lichtgestaltung wird durch konfigurierbare Leuchtpanele realisiert. Aber auch altmodische Kerzen kommen zum Einsatz, was wiederum der Stimmung dient. Die Genussausrichtung wurde weiterhin durch eine Weinflasche auf dem Tisch bekräftigt.

Technologisch fiel vor allem ein Arbeitstisch auf, welcher zugleich eine Art Touchtable-Computer ist. Dieser kann ein echtes 3D-Hologramm mitten in den Raum projizieren, was auch als bewegliche Darstellungsfläche bzw. Bildschirm dient. Da der Musik-Aspekt eine starke Begleitrolle spielt, sind rundherum im Raum unauffällige Boxen verteilt. Man könnte sich hier einen ausgefeilten Raumklang mit perfektionierter Akustik vorstellen. Das Streben nach Wohlgefühl verschmilzt hier also sehr gekonnt mit funktioneller Hochtechnologie. Das beiläufige Klimbim- und Staub-Gefühl des 2020er-Zeitraums war hier nicht mehr präsent. Der Viewer nahm den typischen Wohnraum von 2060 so wahr:

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Nachträglich detailliert ausgearbeitete Skizze aufgrund der Rohdaten:

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Zum Schluss betrachteten wir die Lebens- und Wohngestaltung um das ferne Jahr 2110 herum. Der Trend und die Bestrebungen aus den 2060ern scheinen sich durch heute noch utopisch wirkende Lebensgestaltung und Technologie perfektioniert zu haben. Der typische Lebensstil wurde als „geldiger“ und „edler“ wahrgenommen. Hochwertigkeit scheint also nicht mehr nur wenigen Reichen vorbehalten zu sein. Es wirkt vom Stil her vereinheitlichter („Corporate Identity“), aber nicht im negativen Sinne. Die Menschen sind körperbewusst und legen großen Wert auf Spa-Wellness, worunter Begriffe wie „Sauna“, „Massagen“ und „Floaten“ auftauchten. Im Gegensatz zu heute, ist dabei eine hochentwickelte, technische Unterstützung der zentrale Aspekt. Das beinhaltet sowas wie Biofeedback-Technologie und hochwertige Nahrungsergänzungen.

Das eigentliche Wohnen zeigte sich in seiner typischen Form so, dass man alleine in seiner privaten Wohneinheit lebt, die u.a. mit Küche und Bad ausgestattet ist. Allerdings ist diese Wohneinheit, zusammen mit anderen Wohneinheiten, unmittelbar an einen großen Gemeinschaftsbereich angeschlossen. In diesem leben Gleichgesinnte zusammen, was man sich vielleicht wie die „Nuclei“ in Damanhur vorstellen könnte. Die typische Beziehungsform konnte der Viewer nur als „Beziehungsanarchie“ bezeichnen. Eine Unterscheidung zwischen Freundschaft, Partnerschaft oder polyamoren Konstellationen ist kaum noch gegeben. Der Beziehungsstatus (im heutigen Sinne) spielt keine große Rolle mehr.

Die Raumgestaltung der privaten Wohneinheit unterscheidet sich stark von heutigen Vorstellungen, oder gar der 2060er-Variante. Das Design ist schlicht, aber stilvoll. Die Räume haben abgeflachte Kanten und einen Anthrazit-Ton. Es wurden in diesem Beispiel keine klassischen Fenster wahrgenommen, jedoch könnte es sein, dass die Zimmerwand an sich auf eine hochentwickelte Art geöffnet (polarisiert?) werden kann, so dass eine echte oder holografisch projizierte Aussicht möglich ist. Die größte Überraschung war jedoch ein „Möbelstück“ (vielleicht das einzige), welches mitten im Raum steht, und wie eine Art „Gel-Tank“ wirkt:

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Nachträglich detailliert ausgearbeitete Skizze aufgrund der Rohdaten:

rv_zukunftsprojekt2-lebensgestaltung-wohnen_2110-skizze2

Dieser Tank beinhaltet eine gel-artige Flüssigkeit, in die man sich reinlegt und davon umflossen wird. Der Tank ist dabei nach oben hin offen. Das Gel wirkte wie eine intelligente Substanz und erschien in türkis-rosanem Licht zu oszillieren. Das Gel hat die Fähigkeit, Bio-Daten und Vitalwerte des Benutzers auszulesen. Wenn irgendwas nicht im Gleichgewicht ist, liefert der Tank Behandlungstipps und kann sogar selbst Körperwerte regeln (z.B. über den PH-Wert des Gels) und evtl. Behandlungen durchführen. Quasi wie eine sehr fortgeschrittene Variante eines automatischen Med-Pods (was ja heute an sich noch futuristisch anmutet, aber schon in der Entwicklung ist). Nur das man darin eben Zeit verbringt, wie heute auf einem Bürostuhl oder auf der Couch. Des Weiteren regelt der Tank auch automatisch das Umgebungslicht, spielt notwendige Entspannungsmusik ein etc… Zugleich ist er in der Lage, holografische Inhalte in den Raum zu projizieren. Die Projektion bzw. der Bildschirm folgt dabei dem Blickwinkel des Benutzers.

Auffällig war hier, dass dieser Tank nicht für den normalen Schlaf gedacht ist, sondern als Arbeits- und Unterhaltungsplatz. Kurze Powernaps sind aber kein Problem. Interessanterweise hielten sich transhumanistische Aspekte, welche man bei derartiger Technologie befürchten könnte, stark in Grenzen. So schien es dort (zumindest in diesem Fall) keine Gedankensteuerung oder Steuerungsimplantate zu geben, sondern man drückt regulär auf Kontrollelemente, die sich innerhalb des Gels befinden. Es wirkte also wie ein gesundes Maß zwischen Mensch-Sein und Hochtechnologie. Von den Gel-Tanks gibt es auch verschiedene Varianten, darunter ein größeres Modell für mehrere Personen, was z.B. sowas wie entspannte Film- und Spieleabende in Wellness-Ambiente ermöglicht. Visuell erinnerte es den Viewer tatsächlich an einen Jacuzzi. Diese Art Technologie löste beim Viewer direkt eine verständliche Begehrlichkeit aus. Allerdings wird es bis zu deren Erscheinen und Perfektionierung wohl noch viele Jahrzehnte dauern.

Was lässt sich als vorläufiges Fazit zu diesen Stichproben von Lebens- und Wohngestaltung der Zukunft sagen? Auf jeden Fall wirkten die Eindrücke sehr positiv und menschenfreundlich. Der typische Lebensstandard scheint weder zu sinken (eher im Gegenteil), noch scheint der Mensch von Technologie konsumiert zu werden. Also insgesamt eher eine menschlich-utopische Entwicklung, statt eine transhumanistisch-dystopische.

Jetzt noch ein paar detaillierte Einblicke in eine modernste, europäischen Stadt im Jahre 2110. Dazu schauten wir uns als erstes die typische Gebäude-Architektur dieser Zeit an:

rv_zukunftsprojekt2-lebensgestaltung-wohnen_stadt-2110_architektur

Die Architektur wirkte erwartungsgemäß sehr modern bis futuristisch. Eine erste Überraschung war jedoch das Baumaterial. So scheint keinerlei Gestein verbaut zu sein, außer im Fundament. Die Hauswände an sich bestehen aus einem organischen, gepressten Pulver, welches aus Mais gemacht sein könnte. Ansonsten gibt es noch Aluminium-Elemente. Auf dem ersten Blick wirkte das nicht sehr stabil, jedoch zeigte sich eine Grundstruktur, die aus bogenförmig im Boden verankerten Trägern besteht. Diese sind so robust verankert, als würden sie regelrecht in das Fundament „getackert“.

Die massiven Träger im Boden bestehen wiederum aus einer Art gepressten Holz oder Bambus, was sich erstaunlich stabil zeigt. Zwar hatte der Viewer den Eindruck, dass das Gebäude an sich leicht entflammbar und nicht gerade sturmstabil ist, jedoch schien das kein großes Thema dort zu sein. Das Wetter wurde als durchweg gemäßigt wahrgenommen, und ggf. beschädigte Panele des Gebäudes ließen sich in kurzer Zeit ersetzen. Alles in allem eine sehr modulierbare Bauart, die immer wieder den aktuellen Bedürfnissen der Bewohner bzw. Benutzer angepasst werden kann.

Apropos Bewohner bzw. Benutzer: Dieser Aspekt scheint sich mit der anderen Session zu decken, wo im Jahre 2110 das „Nuclei“-Prinzip wahrgenommen wurde. Viele Menschen wohnen und arbeiten in einem gemeinsamen, großen Gebäude, worin jedoch jeder Bewohner sein eigenes Appartement (im oberen Stock) hat. Die Appartements sind jedoch sehr pragmatisch und können bei Bedarf schnell ausgetauscht werden. Es ist eher eine temporäre Nutzung, statt permanentem Wohnen. Auf dem Dach befinden sich Lichtkuppeln und eine große Terrasse. Es gibt gemeinsame Arbeits- und Speiseräume im Erdgeschoss. Letztere können in größeren Gebäuden sogar einen eigenen Koch haben. Eine heutige Analogie zu dieser Wohnart wäre wohl ein größeres Hotel mit integrierten Büros.

Wir schauten uns auch an, wie man sich dort mit Nahrung versorgt. Supermärkte oder Lebensmittelläden wurden in diesem Sinne nicht wahrgenommen. Die Nahrung wird teilweise selbst in / auf den Häusern angebaut. Es gibt jedoch auch automatische Lieferdienste, wo man sich maßgeschneiderte Gerichte oder Zutaten bestellen kann. Hierbei wurde betont, dass die Mengen genau abgemessen verschickt werden, so dass nicht (wie heute) tonnenweise Lebensmittel gelagert und weggeworfen werden müssen. Auch hier war wieder, wie bei den Baumaterialien, eine bis zur Perfektion getriebene Ökologie sichtbar.

Am interessantesten fand der Viewer jedoch der am Gebäude angebaute „Turm“. Dieser gehört offenbar bei jedem Gebäude dazu. In dem Turm wird Energie erzeugt, Abwasser und Trinkwasser aufbereitet, Werkzeug von Gebäudetechnikern gelagert, und sonstige notwendige Haustechnik untergebracht. Die einzelnen Gebäude zeigten sich dabei größtenteils unabhängig von externen Kraftwerken oder Wasseraufbereitungssystemen. Nur wenn die eigene Energieversorgung nicht ausreicht, wird von externen Quellen (auch von den Türmen anderer Häuser) Energie zugeführt. Also im Prinzip eine dezentrale, jedoch solidarisches Energieversorgung.

Welche Art von Energieversorgung wurde wahrgenommen? Der Viewer bekam den Eindruck von zwei primären Energiequellen: Wasserdruck und Solar. Das Wasserdruck-Prinzip war uns jedoch weitestgehend unverständlich, da aus dem Wasser irgendwie Energie gezogen wird, indem man kontinuierlich von oben etwas reinfallen lässt. Vielleicht eine neue Art, die energetischen Potentiale von Wasser zu nutzen. Allgemein erinnerte die ganze Versorgungsphilosophie an Solarpunk.

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Anschließend schauten wir uns weiter in der Stadt um. Die erste Frage dazu bezog sich auf den Nahverkehr. Es wurden keine Autos in dem Sinne mehr wahrgenommen. Die Stadt hat einige sehr geradlinig verlaufende Bahnen (wie Magnetbahnen), die auch in andere Städte führen. Der Individualverkehr zeigte sich jedoch in Form von größeren, futuristischen „Skatebords“. Diese fahren vollautomatisch. Man kann darauf stehen, sitzen oder Fracht mitführen. Die Boards laufen dabei auf speziellen Fahrstreifen (wie heutige Radwege auf Fußgängerwegen). Für „Zurück in die Zukunft“-Fans vielleicht ernüchternd: Die Boards laufen immer noch auf Rollen, nicht mit Antigravitation.

rv_zukunftsprojekt2-lebensgestaltung-wohnen_stadt-2110_nahverkehr

Als nächste Frage war der Fernverkehr naheliegend. Dieser Eindruck war wohl der überraschendste, denn Fernverkehr in heutigem Sinne scheint es kaum noch zu geben. Es gibt ein paar wenige Fernflugzeuge, die aber nur bei Bedarf verwendet werden (Diplomatie, Forschung…). Sie sind kleiner als die heutigen Modelle und werden nur noch ungern eingesetzt, weil der Treibstoff offenbar immer noch als umweltschädlich angesehen wird. Es war jedoch kein Kerosin, sondern irgendeine andere Flüssigkeit. Offenbar reist man nicht mehr quer durch die Welt, da alles Nötige vor Ort vorhanden ist.

Aus diesem Umstand heraus schauten wir, wie die globale Kommunikation der Menschen funktioniert. Es zeigten sich täuschend echte 3D-Bildschirme (im Wohnraum und auf Handgeräten), die so wirkten, als schaute oder stände man beim Kommunikationspartner im Wohnzimmer. Außer dass man eben durch eine Scheibe getrennt ist. Der Viewer beschrieb es eher als einen Blick in ein Aquarium, statt einem Bildschirm. Neben den normalen 3D-Bildschirmen, gab es auch zahlreiche weitere „Gadgets“, die man für verschiedene Zwecke in der Kommunikation verwenden kann.

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Da der Fernverkehr in der Zukunft stark zurückgegangen ist, drängte sich natürlich auch die Frage nach der zivilen Raumfahrt auf. Auch hier kam der Eindruck, dass keine regulären Weltraumreisen stattfinden. Es gibt jedoch spezialisierte Interessensgemeinden (ganze Stadtvierteil), in denen sich die Bürger der Raumfahrt verschrieben haben. Dabei werden u.a. Forschungsmissionen ins All gestartet und Ressourcen abgebaut. Letzteres dient jedoch nicht dem Energiehunger, sondern der Erforschung neuer Werkstoffe. Warum das Interesse an Raumfahrt eher segmentiert bzw. spezialisiert ist, statt einem regulären Reiseverkehr zu dienen, wurde nicht klar ersichtlich. Es könnte z.B. im vorherrschenden Zeitgeist begründet liegen.

Allerdings gibt es in anderen Sessions Hinweise, dass es zu der Zeit bereits Technologien gibt, die ein täuschend echtes Abbild eines fernen Ortes erstellen und im Labor darstellen können. Und das scheinbar nicht nur rein bildlich / holografisch, sondern auch mit den physikalischen und materiellen Eigenschaften des realen Gegenstücks. Vielleicht eine Art Quanten-Duplikat? Es ist vorstellbar, dass man dadurch ferne Welten detailliert erforschen kann, ohne die Gefahr eines echten Raumfluges dorthin in Kauf nehmen zu müssen. Diese Art Technologie, oder zumindest ihre Anfänge, wurde schon früher als 2110 wahrgenommen (etwa Mitte des 21. Jahrhunderts, vielleicht sogar noch früher).

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Ein weiterer Aspekt ist, dass die Menschheit inzwischen in Kontakt mit Außerirdischen steht. Allerdings nicht physisch, sondern über eine schwierige Art der Fernkommunikation. Diese ist offenbar verzögert und technisch schwierig durchzuführen. Ob man dabei immer noch auf Lichtgeschwindigkeit beschränkt ist (Radiowellen), oder die Probleme anderer Art sind (z.B. Signalweiterleitung durch Relais), ist unklar. Man sendet sich sozusagen einfache „Grußkarten“. Allerdings wird zu dem Zeitpunkt bereits ein physischer Kontakt seitens der Menschheit vorbereitet.

Von großem Interesse war natürlich auch die Regierungsform bzw. Verwaltung dieser Stadt im Jahre 2110. Ein wichtiger Ersteindruck war schonmal, dass es keine zentrale, von oben herab regierende Form ist, sondern eine kommunale. Die Machtfülle liegt also direkt bei den Bürgern, nicht bei irgendeiner kleinen Elite. Es zeigte sich eine Regierungsstruktur, die man wohl am einfachsten als „direkte Demokratie“ bezeichnen könnte. Die unmittelbare Mehrheit der jeweiligen Interessensgruppen (z.B. Forscher, Ökologen, Entwickler, Erzeuger…) bestimmt, wie Ressourcen und Prioritäten verteilt werden. In diesem Sinne scheint es auch keine „Volksvertreter“ mehr zu geben, die entstandt werden.

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So eine Verwaltungsform wird vielleicht erst durch die Technologie oder den Bewusstseinszustand jener Gesellschaft (Erkennen der persönlichen und gesellschaftlichen Eigenverantwortung) ermöglicht. Die Struktur zieht sich jeweils vom kommunalen Bereich, über die Länder bis hin auf globale Ebene (je nach Anforderungen). An oberster Stelle sitzt kein Präsident oder Kanzler mehr, sondern nur noch eine Art Richter, welcher im Fall von Unstimmigkeiten zwischen den Interessensgruppen entscheiden muss. Dem Viewer erschien diese Regierungsform äußerst fair, transparent und unanfällig für Manipulation.

Zum Schluss wollten wir uns noch eine Art Gesamtüberblick verschaffen. Dazu sollte der Viewer die Topografie der Stadt und den Zustand der Natur beschreiben. Die Stadt ist, teilweise ähnlich wie heute, in verschiedene Zweck-Viertel eingeteilt. Allerdings viel eleganter geordnet und formvollendet geplant. So gibt es Wohnviertel, Dienstviertel, Industrieviertel (sauber) und ein Verwaltungsviertel (eingeschränkter Zugang). Es gibt einen einzigen Bahnhof bzw. Fernverkehr-Weg aus der Stadt, welcher aus einer Art Magnetbahn besteht. Mit dieser können andere Städte erreicht werden.

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Die Stadt ist komplett von einem verspielt gestalteten Grüngürtel aus Parkanlagen, englischen Gärten und anderen Natur-Bereichen umgeben. In den Parks finden sich allerlei interessante Spielgeräte. Dieser Aspekt lässt die gesamte Stadt eher an ein großes Feriendorf mit Themenparks erinnern, was eine hohe Lebensqualität andeutet. Weiterhin gibt es so etwas wie Luftschiffe, die für Vergnügungsflüge über die Stadt, die lokale Natur und benachbarte Städte genutzt werden können.

Was liegt jedoch außerhalb der klar umrissenen Städte? Das war für den Viewer ein ambivalenter Eindruck. Glücklicherweise fanden wir kein post-apokalyptisches Ödland vor. Jedoch scheint die Landschaft, soweit das Auge reicht, aus dichten Urwäldern zu bestehen. Es wurden auch keine landwirtschaftlichen Flächen im heutigen Sinne mehr wahrgenommen. Die Nahrungsmittelversorgung scheint allein durch Hochtechnologie innerhalb der lokalen, städtischen Industrie, und Eigenanbau in / an / auf den Wohnhäusern realisiert zu werden. Versorgungs- und Überschussprobleme in der Nahrungsmittelproduktion scheinen also endgültig gelöst zu sein.

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Bei der Bevölkerung gilt es als verpöhnt, in die Urwälder zu gehen, weil man die Natur nicht stören möchte. Diese Einstellung hat fast schon naturreligiösen Charakter. Zudem scheinen die Wälder Gefahren zu bergen, da es keine gepflegten Forstbereiche und Wege mehr gibt, und sicherlich einige, gefährliche Tierarten wieder in großer Zahl heimisch geworden sind (Wölfe, Bären…). Einige wenige Menschen zieht es dennoch in dorthin (Abenteurer?), was jedoch wie gesagt gesellschaftlich nicht gern gesehen ist. Das fand der Viewer etwas dogmatisch und beschränkend (a’la „Öko-Snobs“). Allerdings dürfte es schwer sein, die Gründe für diesen Zeitgeist aus der heutigen Sicht nachvollziehen zu können. Daher möchten wir das auch nicht aus einer quasi um 90 Jahre veralteten Sichtweise beurteilen.
 

Medizinische Errungenschaften

Ein weiterer Themenbereich, der den Alltag sehr stark berührt, ist die Medizin. Gesucht wurden daher die größten medizinischen Errungenschaften und Durchbrüche von heute bis 2110.

Wundschließungsgerät für Extremfälle (zwischen 2025 und 2030)

Als erste Errungenschaft tauchte ein Gerät auf, welches riesige Wunden im Notfall regelrecht verschweißen soll. Dadurch können schwerverletzte Patienten gerettet werden, die ansonsten an ihren Wunden gestorben wären. Allerdings handelt es sich hier nur um eine letzte Option für Extremfälle, da das „Verschweißen“ der Wunden große Verbrennungsschäden im Gewebe anrichtet. Das Gerät an sich besitzt an einem Ende eine Art erdbeerförmigen Kopf, welcher bei Kontakt das Gewebe verschweißt.

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Gerät für neue Beweglichkeit (zwischen 2035 und 2040)

Der nächste Punkt zeigte sich wieder als ein neuartiges Gerät, welches wohl vor allem für Senioren oder sogar Gelähmte interessant zu sein scheint. Es erzeugt ein Gel, womit der Körper des Patienten umschlossen wird. Dadurch werden bestimmte, inaktive Prozesse im Körper wieder in Gang gesetzt. Flüssigkeiten und Partikel werden bewegt und neu „verschachtelt“. Der versteifte Körper und das Gewebe wird dadurch wieder beweglicher und vitaler. Die Reaktion der Patienten darauf ist überschwänglich freudig, da sie sich deutlich besser bewegen können. Allerdings gibt es auch Nachteile, wie z.B. eine schwere Belastung der Knochengelenke.

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Grundlagenforschungen eines irren Tüftlers (zwischen 2050 und 2060)

Dieser Punkt wurde eher als eine mehrjährige Parallelentwicklung im Privatbereich wahrgenommen, da die Technologie zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt wird. Es zeigte sich eine Art irrer Hobbytüftler, der in seinem Keller mit gefährlichen Aufbauten experimentiert. Damit versucht er im Wesentlichen, eine bestimmte (eigentlich schädliche) Strahlung so zu modulieren und zu fokussieren, dass damit kleinere Wunden präzise geschlossen werden können. Das Prinzip erinnert an die Hautregeneratoren aus Star-Trek. Allerdings ist die Strahlung beim Gerät des Tüftlers ein großes Problem, da naheliegendes Gewebe so stark geschädigt wird, dass die Wundschließung zu einem hohen Preis kommt.

Es kam spogar der Eindruck, dass der Tüftler sich bei seinen Versuchen den halben Körper mit einem Energiestrahl verbrannt und kontaminiert hat. Warum handelt es sich hierbei also um eine signifikante Errungenschaft bzw. Durchbruch? Wie gesagt, es wurde eher als ungesehene Parallelentwicklung wahrgenommen. Das Grundprinzip seiner Technik könnte jedoch mit sehr viel Weiterentwicklung zu Geräten führen, wie er es beabsichtigt. Allerdings würde ihn zu dem Zeitpunkt niemand fördern, weil seine Experimente einfach zu gefährlich und verrückt sind. Dem Eindruck des Viewers nach würde es wohl noch über 100 Jahre an Entwicklung dauern, bis diese Heilungstechnologie sinnvoll und gefahrlos eingesetzt werden könnte.
 
Lebenserhaltung und Nachzüchtung von Organen (zwischen 2080 und 2085)

Die hier wahrgenommene Errungenschaft stellt erstmals ein erfolgreiches Nachzüchten von Organen dar. Diese sind biokompatibel mit dem Empfänger, weshalb es keine Abstoßungserscheinungen mehr gibt. Allerdings fühlen sich die Organe dennoch irgendwie fremd an. Obgleich auf genetischer Ebene alles kompatibel ist, scheinen gewisse, informatorische oder metaphysische Aspekte nicht reproduzierbar zu sein. Neben der Nachzüchtung von Organen, können auch beschädigte Organe oder ganze Personen am Leben gehalten werden. Technisch gesehen geschieht das durch eine Art Gel oder Heilungsflüssigkeit, in der sich die betroffenen Teile befinden. Diese Flüssigkeit wird vorher durch ein Gerät gepresst, wodurch sie offenbar richtig eingestellt wird.

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Erschaffung von menschlichen Biorobotern (zwischen 2100 und 2110+)

Die kontroverseste Errungenschaft auf dieser Timeline dürfte wohl die mehr oder weniger gelungene Erschaffung von menschlichen Biorobotern sein. Es handelt sich um physisch komplett funktionsfähige Menschenkörper, die jedoch kein Bewusstsein in dem Sinne besitzten. Um diese Körper zu steuern, ist eine ständige, externe Kontrolle notwendig. Dabei müssen alle Muskeln seperat angesteuert werden, da Befehle, die direkt ins Gehirn geleitet werden, nicht funktionieren. Abgesehen vom ethischen Aspekt, ist der Nutzen dieser Bioroboter kaum ersichtlich, da man für Arbeitskräfte und gefährliche Orte einfach normale Roboter benutzen könnte.

Als die Bioroboter-Forschung erstmals in die Öffentlichkeit kommt, sind die Menschen verstört und bedrückt. Heutige Menschen würden sogar panisch ausflippen, wenn sie so einem „seelenlosen“ Wesen begegnen würden. Das Projekt verbleibt daher im Forschungstadium, um daraus einen medizinischen Nutzen für die Menschen zu ziehen. Der Viewer hatte jedoch den Eindruck, dass eigenständig funktionsfähige Bioroboter in fernerer Zukunft nicht auszuschließen seien. Wenn man z.B. an gewisse Schilderungen von Alien-Entführungen denkt, scheinen dort auch Bioroboter für niedere Arbeiten zum Einsatz zu kommen.
 

Neue Energietechnologien

In Hinblick auf die Kernfusion, zu der es im vergangenen Projekt nur kurze Einblicke gab, haben wir eine weitere Session gemacht. Die Ergebnisse waren zum Teil ernüchternd:

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Zwar wäre zumindest die serienmäßige Einführung der Kernfusion Mitte der 2040er möglich (das heißt, die Technologie funktioniert verlässlich), jedoch regt sich in der Öffentlichkeit Skepsis und Widerstand, die eher auf Unwissenheit zu fußen scheint. Dadurch verschiebt sich eine Einführung bis in die 2060er. Es gibt dort anscheinend noch eine andere, herkömmlichere Energieform, die nicht direkt identifiziert werden konnte. Dieser wird bis in die 2060er der Vorzug gegeben.

Als erstes Land, welches die Kernfusion in den 2060ern einführt, wurde Südafrika genannt. Der Grund ist, weil man dort schon „länger die Schnauze voll hat“ (vielleicht von einer externen Energie-Abhängigkeit?). Um die Kernfusion bereits in den 2040ern einzuführen, müsste mehr Aufklärung betrieben und die Skepsis abgeschwächt werden. Dadurch beruhigen sich die Leute, und der allgemeine Fortschritt wird durch die neue Energieform erhöht.

Als Zusatz schauten wir noch nach anderen, bisher unbekannten Energiequellen bzw. Technologien, die auftauchen könnten. Jedoch wurde derartiges in dieser Timeline nicht gefunden. Was nicht heißt, dass bekannte, alternative Technologien nicht ausgebaut werden (z.B. Nullpunkt-Energie im kleinen Rahmen). Solche Details können wir jedoch nicht mehr ermitteln, da nur Zeit für eine Session auf die Energie-Thematik blieb.
 

Raumfahrt und Extraterrestrisches

Ein Bereich, den wir uns für dieses Zukunftsprojekt nochmal gesondert anschauen wollten, war Raumfahrt und Extraterrestrisches. Welche herausragenden Raumfahrt-Erkenntnisse wird es geben? Findet man Leben in unserem Sonnensystem? Wird es gar zum Erstkontakt mit einer außerirdischen Zivilsation kommen?


Offizielle Entdeckung von Leben im Sonnensystem (ca. 2030)

In jüngerer Zeit wird nicht-irdisches Leben in unserem Sonnensystem als immer wahrscheinlicher angesehen. Heiße Kandidaten dafür sind vor allem Eismonde mit deutlichen Indizien für einen Ozean unter der Eiskruste. Aber auch zum Planeten Mars gibt es Vermutungen, dass dort eigentlich schon Spuren von Leben entdeckt, aber falsch gedeutet wurden (Messdaten der alten Viking-Sonde, pflanzenähnliche Objekte auf der Oberfläche…). Die Frage lautete nun, wann und wo das erste Leben im Sonnensystem offiziell nachgewiesen wird.

Der Viewer landete auf einen Zeitbereich um 2029 / 2030. Sein erster Eindruck war ein größeres Gerät, welches auf einer Oberfläche stand, und über verschiedenste Sensoren, Halterungen und eine Art „Abschuss-Vorrichtung“ verfügte:

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Das Gerät machte den Eindruck einer Landesonde, die den Boden untersuchte. In der Nähe der Sonde gab es auch so etwas wie „Dunst“ bzw. „Ausströmungen“. Irgendwann nach längerer Zeit, entdeckte die Sonde in einer Bodenprobe kleine Partikel aus organischem Material. Die Eindrücke zu diesen Partikeln waren „porös“, „altrosa“, „leicht“, „gummiartig“ und „befruchten“.

Die Partikel schienen Pilzsporen zu ähneln, und zu einem knapp unter der Oberfläche lebenden Netzwerk aus organischen Strukturen zu gehören. Dünne Spalten mit flüssigem Untergrundwasser spielten dabei auch eine Rolle. Der Fund sorgt für Verwunderung, da man sich so etwas nicht in jener Umgebung vorstellen kann. Die Eindrücke dazu lauteten: „Huch!“, „etwas ist plötzlich da“, „vorsichtige Neugier“, „Temperaturanstieg“, „neuartig“, „weiß nicht, was man damit machen soll“ und „kein Konzept dafür haben“.

Jetzt kam die Frage, wo im Sonnensystem diese Entdeckung gemacht wird. Der Viewer beschrieb eine karge Landschaft mit Sternen am Himmel. Die Eindrücke zu diesem Himmelskörper lauteten: „Ocker“, „orange“, „beige“, „ganz leichte Blautöne“, „gekratert“, „kleiner als unser Mond“, „kaum Gravitation“ und „imperfekte Rundung“. Am Himmel erkannte der Viewer zudem einen großen Planeten („beige“, „gräulich“), welcher ihn sofort an den Saturn denken ließ:

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An anderer Stelle des Himmels nahm er die Sonne wahr, welche aber sehr klein und seltsamerweise bläulich erschien. Wie kann die Sonne bläulich sein, wenn sich das Target in unserem Sonnensystem befinden soll? Beim Betrachten der Sonne fiel dem Viewer auch eine Art Dunst oder Schleier auf, der sie getrübt erscheinen ließ. Könnte das irgendeiner der Saturnmonde sein? Aber warum dann eine bläuliche, getrübte Sonne?

Wir machten am Ende der Session ein Experiment: Man kann versuchen, den Planeten-Namen, oder einzelne Silben und Buchstaben des Namens herauszufinden. Das ist ein experimentelles Werkzeug, welches nicht immer sinnvolle Ergebnisse liefert. Hier tauchten jedoch die Buchstaben bzw. Silben E R A US oder OS und L auf. Von allen Saturnmonden scheint dieser Buchstabensalat am ehesten auf Enceladus zuzutreffen. Doch wie könnte man das verifizieren?

Mir fiel der astronomische Simulator SpaceEngine ein, welcher die bekannten, visuellen Eigenschaften im Sonnensystem akkurat darstellt. Beim Erkunden von Enceladus‘ Oberfläche fiel mir plötzlich auf, dass die Sonne am Himmel bläulich erschien (sonst beige-weiß) und getrübt wirkte. Die Trübung kam durch einen (normalerweise unsichtbaren) Außenring des Saturn, welcher den Himmelsausschnitt bedeckte. Ich zeigte dem Viewer diesen Anblick, und er bestätigte sofort, dass er es so wahrgenommen hat:

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Man könnte also vorsichtig darauf schließen, dass das erste Leben im Sonnensystem durch eine Landesonde auf Enceladus nachgewiesen wird. Mich wunderte jedoch der Zeitraum in Richtung 2030, da mir kein Projekt bekannt war, was einen Lander auf Enceladus absetzten sollte. Der Flug dauert schließlich auch einige Jahre. Dann stieß ich jedoch auf Missionskonzepte wie TandEM, bei denen eine Titan-Sonde und ein Enceladus-Lander gleichzeitig das Saturn-System erforschen sollen. Am Enceladus-Lander sollen dann auch „Penetratoren“ angedacht sein, mit der die Landesonde in den Boden eindringt und nach flüssigem Wasser sucht. Die Penetratoren könnten dabei von der Landesonde aus in die Umgebung „verschossen“ werden. Bei dem Gerät aus der Session wurde u.a. eine „Abschuss-Vorrichtung“ wahrgenommen. Das kann natürlich auch eine Rückstart-Vorrichtung für einen Proben-Container sein.

Haben wir es also mit einer erfolgreichen Mission im TandEM-Stil zu tun, die gegen 2030 Leben auf / im Saturnmond Enceladus nachweisen wird? Die Eindrücke wirken jedenfalls so. Insbesondere die erstaunlichen Übereinstimmungen dessen, was der Viewer wahrnahm, und was später in der Simulation zu sehen war. Sehr lange müssen wir jedenfalls nicht mehr warten um zu sehen, ob eine solche Mission rechtzeitig in Richtung Saturn-System startet.

 

Erste bemannte Marslandung (zwischen 2030 und 2035)

Ein schon lange angestrebtes Ziel stellt natürlich die erste, bemannte Landung auf dem Mars dar. Früher mutmaßte man sogar, dass wenn man nach dem Apollo-Programm mit genauso viel Engagement und Finanzierung weitergemacht hätte, eine bemannte Mars-Landung schon Anfang der 1980er möglich gewesen wäre. Allerdings gab es dann erstmal für Jahrzehnte andere Prioritäten. Wir schauten uns natürlich an, wann (und ob) es denn im 21. Jahrhundert realisiert werden würde. Die Timeline landete zwischen 2030 und 2035, wenn man es genau nimmt um 2034 herum (Missionsdauer bedenken!).

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Der Viewer beschrieb ein helles, sich explosionsartig ausbreitendes Licht. Das könnten der Triebwerksausstoß bei der Landung gewesen sein. Danach sollte versucht werden, die beteiligten Raumfahrzeuge zu beschreiben. Dies gestaltete sich visuell etwas schwierig, aber grob kann man sagen, dass es sich um ein zylindrisches Objekt im Orbit, und um eine Art Kuppelstruktur auf der Oberfläche handelte. Für eine genauere Einschätzung des Landekonzeptes waren die Daten jedoch zu ungenau. Da das zylindrische Objekt scheinbar im Orbit verbleibt, ist es wohl eine zweistufige Lösung.

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Präzisere Daten gab es zu der Reaktion der Öffentlichkeit auf das Ereignis. Dazu ergaben sich folgende Eindrücke: „Besorgt“, „belustigt“, „verständnislos“, „hoffentlich kommt was Gutes raus“, „jetzt können wir auch nichts mehr tun“, „hibbelig“, „Daumen drücken“, „Anspannung“ und „Schnappatmung“. An dem Punkt gingen wir nochmal eine Stunde weiter in die Zukunft. Nun kamen folgende Eindrücke: „Vorsichtiges beruhigen“, „dürfte geschafft sein“, „erste Vorfreude“ und „es könnte Anlass zum Jubel geben“.

Eine weitere Frage war, auf welche Art(en) die Bevölkerung das Ereignis verfolgt. Hier kam „Übertragung“, „Vernetzt“ und „inneres Auge, trotzdem technisch“. Ist letzteres vielleicht eine Art VR-System? Die Übertragung der normalen Bilder nahm der Viewer jedenfalls so wahr:

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Der Bildschirmaufbau erinnert an die schon heute seit wenigen Jahren gebräuchlichen Einblendungen mit vielen Zusatzinformationen bei Raketenstarts. Allerdings betonte der Viewer, dass es deutlich komplexer sei. Bei sehr hohen Bildschirmauflösungen durchaus denkbar. Schließlich versuchten wir nochmal, die unmittelbare Umgebung der Landung zu beschreiben. Dabei gab es ein paar merkwürdige Eindrücke:

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Der Viewer nahm eine Art „Lichtsäule“ wahr, welche neben den Astronauten stand. Handelt es sich um eine unerwartete Entdeckung, oder war es eine grobe Wahrnehmung des Landegefährts? Vielleicht setzt sich ja das Konzept von SpaceX‘ Starship durch, bei der das gesamte Raumfahrzeug senkrecht landet und wieder startet. Das Objekt im Orbit könnte in dem Fall eine Versorgungsstufe bzw. Triebwerksmodul sein (wie beim Apollo-Programm, nur wesentlich größer).

Die Landschaftseindrücke der Landezone wurden als „trockener Boden“, „geröllig“, „braun“, „staubig“ und „warm“ wahrgenommen. Die Luft wirkte wie eine „trockene Hitze“ (Anmerkung: Auch auf dem Mars kann die Temperatur im Sommer über 20-30°C steigen). Der Himmel wirkte wie bei zwielichtiger Dämmerung, allerdings mit einer violetten Sättigung. Der Viewer beschrieb, dass die Sonne bereits untergegangen wäre. Plötzlich tauchte der Eindruck einer künstlichen Pyramide auf. Diese sei jedoch phasenverschoben bzw. in einer anderen Zeit. Vielleicht erfolgt die Landung in der berüchtigten Cydonia-Region? Zum Schluss folgte das AUL „Mars“, was vor allem auf die Landschaftseindrücke zurückging. Auf jeden Fall dürfen wir gespannt sein, wenn es bis 2035 realisiert wird.

 

Offizieller Erstkontakt mit Außerirdischen (zwischen 2045 und 2050)

Eine Frage, die im vorigen Zukunftsprojekt nur beiläufig behandelt wurde, war das Thema „offizieller Erstkontakt mit Außerirdischen“. Dieses Mal haben wir dem eine eigene Session gewidmet. Findet der offizielle Erstkontakt bis 2110 statt? Der Session nach schon, jedoch anders als erwartet. Zwischen 2045 und 2050 wurde ein Ereignis wahrgenommen, bei dem ein zylinderförmiges Objekt in ein Gebäude stürzt. Das Gebäude hatte eine offizielle Funktion, weshalb man im ersten Moment den Angriff eines anderen Landes vermutet. Eine erste und dann detailliertere Wahrnehmung des Objektes:

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Während noch gegenseitige Beschuldigungen ausgetauscht werden, wird klar, dass dort etwas abgestürzt ist, was nicht von der Erde stammt. Man sieht eine Person aussteigen, die an sich relativ menschenähnlich aussieht (männlich, mitte 50, gräuliche Haare, legere Kleidung, durchtrainiert). Die Person trägt ein Messgerät in der Hand, auf dem Zeichenfolgen ablaufen, die an den grünen Matrix-Code erinnerten. Die Aufgabe der Person wurde als „Flucht-Koordinator“ wahrgenommen. Der Zweck der Messungen lautete „Für die Nachwelt bewahren“ und „Beweis dokumentieren“.

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Wieso tauchte dieser Vorfall unzweifelhaft als „offizieller Erstkontakt“ auf, und wurde nicht (wie üblich) dementiert? Der Viewer beschrieb dazu, dass während des Ereignisses überall dezentralisierte Livestreams laufen (a’la „Breaking News!“). Dadurch erfährt die ganze Menschheit von diesem Ereignis. Die Reaktionen der Öffentlichkeit waren „verstört“, „erstarrt“, „ungläubig“, „man kennt sich auf einmal nicht mehr aus“ und „Genugtuung“. Woher die Insassen kamen, welche Mission sie hatten und was nach dem Absturz geschah, war nicht mehr Teil der Session. Jedoch ist zu vermuten, dass das Objekt nach Reparaturarbeiten wieder abgeflogen ist.

Das Erstkontakt-Ereignis führt in den darauffolgenden Jahren zu „Dezentralisierung“ und „mehr Selbstbewusstsein der Menschen“. Die Gewissheit, dass man nicht allein im Universum ist (im Sinne von Zivilisationen), bewirkt in der Tat einige Veränderungen im menschlichen Selbstverständnis. Verbindet man das nun mit den Sessions auf das Jahr 2110, hat man seitdem vermutlich eine Art Zwei-Wege-Kommunikation etabliert. Der formale, physische Erstkontakt scheint jedoch erst für nach 2110 vorbereitet zu werden. Vielleicht musste sich die Menschheit bis dahin dafür „qualifizieren“?

 

Fund von fremder Technologie im Sonnensystem (ca. 2050)

Ungefähr im Zeitraum des Erstkontaktes, stößt man auf einem anderen Planeten im Sonnensystem auf eine fremde Technologie. Der Viewer beschrieb eine Person mit Helm und Rucksack (Raumanzug?) vor einem großen Objekt stehend, welches an einen Reaktor erinnert. Für die Person ist es ein einschneidendes Erlebnis:

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Später werden Computer bzw. Datenauswertungsgeräte an diese Struktur angeschlossen. Innerhalb des Objektes entdeckt man organische Strukturen, die wie schwarze, sich schlängelnde Schatten wirken. Die Eindrücke zu dieser Technologie waren „erneuerbare Energie“, „Quantenfeld-Dehnung“, und „Löcher entstehen, die eine absolute Neutralität haben“. Es wurde nicht so wirklich klar, wozu das Objekt dient(e). Als wir versuchten, die Bezeichnung des Objektes herauszufinden, kamen dem Viewer die Worte „Quantum-Speicher“ und „Suspender“.

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Wir versuchten auch den Namen des Planeten herauszufinden, auf dem das Objekt gefunden wird. Dabei kam „KUGOLWER“ heraus. Von Klang her ähnelt es zumindest keinem Planeten- oder Objektnamen in unserem Sonnensystem, der uns momentan einfiele. Das Viewen von konkreten Namen oder Wörtern ist aber (wie bereits gesagt) sehr experimentell. Von der Oberflächenbeschreibung her könnte es wohl am ehesten der Planet Mars sein.

 

Weiterer Fund und Adaption von fremder Technologie (zwischen 2075 und 2080)

Die Entdeckung um ca. 2050 herum inspirierte offenbar neue Technologien. Zwischen 2075 und 2080 wird wieder etwas entdeckt, was später in einem kuppelförmigen Gebäude technologisch adaptiert wird. Eindrücke wie „Glaskuppel, wo Hände draufgehalten werden“ und „Wissen integrieren über plasma-energetische Wellenmuster“ geben Rätsel auf. Die Ersteindrücke auf der Timeline:

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Der eigentliche Fund im Sonnensystem wurde vom Viewer als eine Art großer Turm beschrieben, welcher mehrere Löcher hat. Dieser soll wiederum als eine Art „Notventil gegen Überhitzung“ dienen, damit der Planet überlebt“. Eine Art Terraforming-Technologie? Die Beschreibung des Fundortes war dieses Mal etwas genauer: Der Viewer hatte den Eindruck, dass es sich nahe Neptun befinden würde. Von den restlichen Oberflächenbeschreibungen her könnte das gut auf den Mond Triton passen. Planetare Überhitzung sollte dort aber eigentlich kein Problem sein.

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Alles in allem sehr interessante Eindrücke, auch wenn wir uns aus den Daten keinen Reim auf die Technologie machen konnten. Entweder sind die gefundenen Objekte und sich daraus ergebende Anwendungen multifunktional, oder wir (als Viewer) verstehen den Sinn dieser Technologie noch nicht. Interessant war noch die Anmerkung, dass letzteres Objekt durch „Remote Viewing“ (oder etwas ähnliches) gefunden wird. Das macht Hoffnung, dass außersinnliche Wahrnehmungstechniken eines Tages eine größere Rolle bei der Vorab-Aufklärung von fernen Orten spielen werden.

Sollten diese Objekte tatsächlich auf z.B. Mars und Triton entdeckt werden, so ist das ein weiteres Indiz, dass lange vor der aktuellen Zivilisation schon einiges in unserem Sonnensystem los war. Gerade auf den Mars gibt es ja inzwischen dutzende von Sessions (vermutlich angefangen von Joseph McMoneagle im Jahre 1984), die auf eine frühere, ausgestorbene Zivilisation hindeuten. Auch heute scheint es noch archäologische Reste zu geben, die ausgegraben werden könnten. Hier am Beispiel der so genannten D&M-Pyramide in der Cydonia-Region:

D-M-Pyramide

Von außen würde man heute tatsächlich nur noch einen Sandberg sehen, innerlich scheint es jedoch nach wie vor künstliche Gangstrukturen zu geben. Das obige Session-Beispiel deckt sich auch mit weiteren Sessions auf die Cydonia-Region, die in den letzten 20 Jahren in der deutschsprachigen Remote Viewer-Szene durchgeführt wurden. Es gibt also viele außersinnliche Hinweise, dass künftige Xeno-Archäologen diverse Relikte im Sonnensystem entdecken können.

Geschichte und Archäologie

Obgleich es hier um ein Zukunftsprojekt geht, warten auch noch viele Rätsel der Vergangenheit auf ihre Entschlüsselung. Daher schauten wir auch nach den signifikantesten, archäologischen Erkenntnissen / Funden auf der Erde, die das bisherige Geschichtsbild auf den Kopf stellen.

Mechanische Strukturen aus Metall im Urwald (zwischen 2022 und 2025)

Als erster Fund wurde eine Art Säulenreihe aus metallischen Säulen beschrieben. Die Umgebung zeigte sich als Urwald. Diese metallischen Strukturen wurden als Teil eines pyramidenförmigen Gebäudes wahrgenommen. Es erinnerte den Viewer an eine Maya-Pyramide. Das Metall an sich nahm der Viewer als Eisen wahr, allerdings nicht rostfrei. Die Funktion der Metallstrukturen zeigte sich in einer „rudernden“ Bewegung, welche durch Handantrieb und Zahnräder realisiert wurde. Technologisch vergleich der Viewer es mit dem (europäischen) Niveau des 16. Jahrhunderts.

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Der ursprüngliche Zweck des Gebildes war eine fächernde Bewegung, die irgendein orangenes Material (wie eine Staubwolke) aus der Pyramide nach draußen befördete. Man könnte es sich vielleicht wie einen Blasebalg vorstellen. Vor der Pyramide versammelten sich Menschen zu einem Ritual, bei dem es um Fortpflanzung ging. Die orangene Staubwolke hüllte dabei die Teilnehmer ein und wurde als Gabe gesehen. Vielleicht ein Aphrodisiakum? Oder ein rein symbolischer, wenn auch spektakulärer Ritual-Effekt.

Als Datierung zeigten sich zwei Zeitpunkte: Die ursprüngliche Erbauung und eine Art „Upgrade“ (womöglich die Metallstruktur). Die ursprüngliche Erbauung wurde in prähistorischer Zeit wahrgenommen, das Upgrade immerhin vor fast 10.000 Jahren. Ob die Datierungs-Timeline hierbei akkurat getroffen wurde, ist unklar, denn normales Eisen müsste im Urwald eigentlich schneller wegrosten. Da bleibt wohl nur auf so einen Fund zu warten, denn in der Timeline zeichnet sich dieser schon in den nächsten Jahren ab. Ob er dann auch sofort öffentlich wird, muss sich zeigen.

Welche neuen Erkenntnisse würden sich aus dem Fund ergeben? Gravierend ist dabei vor allem, dass sich die angenommene Reihenfolge der Geschichte bzw. die technologische Evolution ändern würde. Der Fund ist deutlich weniger altmodisch, als man annehmen würde. Als Analogie kam hier der Begriff „Steampunk-Pyramide“ auf. Der Viewer beschrieb in einer Kurve, dass die betreffende Zivilisation zum Zeitpunkt der Erbauung sogar schon wieder in einem technologischen Niedergang steckte. Danach ging es in ein Entwicklungstief, und später wieder allmählich hoch. Ähnliche, kurvenförmige Technologieverläufe kennt man bereits von anderen Epochen.

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Neue Erkenntnisse zur Großen Pyramide von Gizeh (ca. 2038)

Dieser Punkt war für den Viewer gesondert kodiert (HXp), um gezielt nach bahnbrechenden Erkenntnissen zur Großen Pyramide zu schauen. Es tauchten direkt Steine auf, die an eine Mischung aus Kalkstein und Marmor erinnerten. Der Viewer nannte es daher „Moralk“. Man fühlt sich an die ursprüngliche Außenverkleidung der Großen Pyramide erinnert, von der heute nur noch Reste am Fuß der Pyramide zu finden sind.

Die entscheidende Erkenntnis ist hier jedoch, wie diese Steine hergestellt wurden: Es erschien so, als würden die Rohlinge durch irgendein unbekanntes Flüssigkeitsverfahren (hat mit Wasser zu tun) „angeweicht“ und dann durch eine Verschalung in die gewünschte Form gepresst. Anschließend wurden die Steine noch gebrannt, um die ursprüngliche Festigkeit wiederherzustellen.

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Weiterhin wurden Werkzeuge und Bauteile aus echtem Stahl (nicht Eisen oder gar Kupfer) wahrgenommen, darunter Winkel und Beschläge. Welche neuen Funde zu diesen Erkenntnissen führen, wurde nicht klar, jedoch kennt man heute schon einige Indizien auf dem Gizeh-Plateu, die in diese Richtung interpretiert werden könnten. So gibt es unterirdische Anlagen mit senkrechten Schächten, die vermutlich mit Wasser gefüllt wurden. Eine fortschrittliche Verarbeitungsanlage für die Stein-Rohlinge? Interessant ist hierbei auch, dass Teile der Großen Pyramide vom weit entfernten Assuan-Steinbruch stammen sollen, und das Gizeh-Plateu früher direkt an den Ufern des Nils lag.

Die Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist jedenfalls eine Veränderung in der gesamten Datierung. Man stellt fest, dass Epochen vertauscht wurden. Offiziell ordnet man die Große Pyramide dem alten, dynastischen Reich zur Zeit von Cheops zu. Die großen Pyramiden von Gizeh gelten dabei als die neuesten, perfektesten Bauten, während kleinere Pyramiden, wie die Knick– oder Stufenpyramide, als frühere (teilweise gescheiterte) Versuche galten. Was ist, wenn die größten Pyramiden zuerst da waren, und alles was später kam, Nachbauversuche der dynastischen Ägypter? Technologisch ist da jedenfalls ein riesen Unterschied (Megalith-Bauweise vs. kleine Steine).

Ein interessanter Beifang kam noch auf, als wir den Herstellungszeitpunkt der Steine bzw. der Großen Pyramide bemaßten. Der Viewer landete auf einer Zeit von vor 10.000 bis 12.000 Jahren. Dort tauchte sofort der Eindruck „Beinahe Menschheitsauslöschung, technologischer Niedergang“ auf. Dazu noch ein Jahresbereich von „99-700“, der jedoch zu keinem uns bekannten Kalender passte. Wenn die Geschichtsschreibung Ägyptens (und der Menschheit) aus dieser Sicht neu betrachtet wird, klären sich plötzlich viele Rätsel und Widersprüche im bisherigen Paradigma.

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Ein vergessenes Dorf in Raum und Zeit (ca. 2060)

Hier entdeckt man, dass eine natürlich aussehende Formation, die einer Felsschlucht gleicht, nicht natürlich ist. Offenbar ist der Ort durch eine Überschwemmung und Verschlackung verdeckt und beschädigt worden. Man findet darin Reste eines Dorfes, welches noch garnicht so alt zu sein scheint (Häuser und Glasfenstern, welche vom Stil her aus den letzten 300 Jahren stammen könnten).

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Verblüffend an dem Fund ist allerdings, dass dieses Dorf komplett vergessen wurde, jedoch plötzlich realisiert wird, dass man es doch kennen müsste. Wie eine Art kollektiv verschüttete Erinnerung oder Mandela-Effekt. Hat man es mit einer Raum-Zeit-Anomalie zu tun, oder einem seltsamen Fall von kollektiver, historischer Verdrängung? Das Dorf schien jedenfalls einst eine offizielle Funktion in der Gegend gehabt zu haben, und erinnert am ehesten an eine (verlorene) Kolonie oder Expedition.

Die Umstände des Vergessens wurden vom Viewer als seltsam und „spooky“ geschildert. Es war, als hätte man das Dorf nach der Überflutung einfach verlassen, und die ehemaligen Bewohner hätten an ihren jeweils neuen Wohnorten nie wieder darüber geredet bzw. es sogar vergessen. Wie kam es jedoch zur Überschwemmung bzw. Verschüttung des Dorfes? Als wir tiefgehender reinschauten, wurde das Dorf als eine Art Bergbau-Siedlung wahrgenommen. Man baute dort offenbar Blei ab. Irgendwann wurde ein „Korken“ gezogen, und die Überschwemmung kam über das Dorf.

Von der Datierung her landete der Viewer wieder auf zwei primären Nutzungszeitpunkten. Der erste wurde von „primitiven“ Eindrücken begleitet, und liegt etwa 6000 Jahre in der Vergangenheit. Dabei handelte es sich jedoch noch nicht um das moderner wirkende Dorf. Es wurde wohl einfach auf einer vorhandenen, uralten Siedlungsstätte erbaut. Die Erbauung des Dorfes wurde schließlich auf knapp vor unserer Zeit bemessen (ca. 17. bis 19. Jahrhundert). Die Umgebung wirkte wie im Grenzbereich von Brasilien, in einer eher gebirgigen Landschaft (vielleicht im Norden).

Als Erkenntnis kann man die Eindrücke wohl so deuten, dass erstmals ein physischer Beweis für Raum-Zeit-Anomalien (aka Mandela-Effekte) gefunden wird. Denn erst der Fund des Dorfes scheint dessen Existenz im kollektiven Gedächnis wiederzubeleben, so als wäre es immer Allgemeinwissen gewesen, welches jedoch bis zu diesem „Trigger“ komplett ausgeblendet war. Zum Schluss merkte der Viewer noch scherzhaft an, dass es ein passender Fall für „Mythen Metzger“ wäre.

 
Industrielle Anlage unter Wasser (zwischen 2065 und 2070)

Bei diesem Fund handelt es sich um eine gemauerte Anlage unter Wasser, die an die Straße von Bimini erinnert. Sie ist jedoch wesentlich besser erhalten. Interessant war der Eindruck des Viewers, dass bestimmte, oberirdische Teile dieser Anlage vorher schon bekannt wären. Aufsehen erregt jedoch nicht nur der gemauerte Unterwasser-Fund, sondern auch die Entdeckung von Überresten einer technischen Anlage, die an ein Förderband erinnert. Innerhalb der Lehrmeinung versucht man diesen Aspekt wegzuerklären, was an den offiziellen Umgang mit der Ostsee-Anomalie erinnerte.

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Wir schauten in die Vergangenheit der Anlage, als sie gerade neu errichtet war. Dort wurde eine ganze Lagerhalle um die Förderbandanlage herum wahrgenommen. In der Halle wurden Steine produziert und über das Band abtransportiert. Die Steine wurden jedoch nicht aus Rohlingen gemeißelt, sondern gegossen. Außerhalb der Anlage legte man Transportwege an, um die Steine weiter zu transportieren. Die Wege verliefen teilweise im Wasser, was die Steine irgendwie leichter zu transportieren machte. Die Steine an sich dienten zum Bau von Kanälen und Hafenanlagen. Das würde die Wassernähe erklären, und auch implizieren, dass der Meeresspiel seit der Benutzung deutlich angestiegen ist. Man fühlt sich an Strukturen wie das Yonaguni-Monument erinnert.

Bei der hier geviewten Anlage war der Eindruck allerdings nicht so megalithisch, sondern eher im Baustil der alten Griechen / Römer. Bei der Alters-Bemaßung landete der Viewer jedoch in einem Zeitraum zwischen 10.000 und 20.000 Jahren vor unserer Zeit. Das könnte zumindest eine Erklärung sein, warum sich der größte Teil der Anlage unter Wasser befindet. Wer nun aber die wirklichen Bauherren waren, wurde nicht klar, außer dass die Bautechnik wie gesagt stark an die alten Griechen erinnerte. Wer weiß, entweder ist unsere Datierung falsch, oder die Bau-Technologien der Antike waren eine Wiederentdeckung uralten Wissens.
 
Signifikanter Fund zu den Erdstallanlagen (zwischen 2075 und 2080)

An dem Punkt schauten wir uns noch gesondert an, welches der signifikanteste Fund zum Thema Erdstallanlagen sein wird (kodiert mit HXe). Es tauchte ein Objekt auf, welches zu dieser Zeit bereits vermutet wurde. Denn man hatte dort zuvor schon eine Art Fassung gefunden, in der es reinpassen sollte. Das Objekt an sich hat eine kristalline Gestalt und elektrische Eigenschaften. Der Viewer empfand es in erster Linie als eine Art „Blitzableiter“, brachte jedoch auch die Analogie „das Auge Saurons fehlte“. Genaueres fanden wir jedoch nicht mehr raus, da sich die Session dem Ende näherte, und die Energie des Viewers zuneige ging. Als Datierung der Herstellung tauchte ein Zeitraum zwischen 10.000 und 5.000 Jahren vor unserer Zeit auf.

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Bewusstsein und Grenzwissen

Wie diverse Timelines andeuteten, wird es in weiten Teilen der Bevölkerung zu signifikanten Bewusstseinsveränderungen in den 2020ern kommen. Sollten diese eine kritische Masse überschreiten, wirkt sich das prägend auf die kommenden Jahrzehnte aus. In diesem Projekt sind wir bis ins frühe 22. Jahrhundert vorgestoßen, um die wahrscheinlichen Entwicklungen grob umreißen zu können. Dabei stellten wir fest, dass der Trend aus den 2020ern zur Normalität werden kann.

Das materialistische Paradigma wechselt dadurch allmählich in ein ganzheitlich-bewusstseinsbezogenes. Der beispielhafte Einblick in das Jahr 2110 zeugte von einer Gesellschaft, die eine tiefe Naturverbundenheit wiederentdeckt hat, welche man bisher nur bei Naturvölkern kennt, die isoliert bzw. am Rande der Gesellschaft leben. Der spezielle Eindruck „Die Menschheit vertieft ihre Verbindung zur Natur und räumt ihr Platz ein“, welcher im letzten Zukunftsprojekt am Ende der utopischen Timeline auftauchte, schien sich hier zu bekräftigen.

Was wir heute „grenzwissenschaftliche Themen“ nennen, wird in den kommenden Jahrzehnten mehr und mehr Bestandteil der etablierten Wissenschaften werden. Dazu gehören vor allem Bewusstseinstechniken, bisher unbekannte körperliche und geistige Energien, Verschränkungsphänomene, Zeitqualitäten und die Frage nach der Grundstruktur des multidimensionalen Universums an sich. Daher werden sich derartige Themen auch zunehmend im Bildungssystem etablieren, sowohl theoretisch, als auch in der praktischen Anwendung. Dumpfes auswendig lernen wird immer stärker durch Selbsterfahrung und realitätsnahe Praxis verdrängt.

Welche Richtung diese Entwicklungen nach dem 22. Jahrhundert nehmen werden, war noch kein Bestandteil in unseren Projekten. Jedoch gibt es interessante Einblicke von Joseph McMoneagle für das Jahr 3000 (in „The Ultimate Time Machine“), und von Robert Monroe für die Zeit nach 3500. Diese Einblicke wirkten wie eine ferne, jedoch folgerichtige Weiterentwicklung. Der Endpunkt scheint ein Aufstieg bzw. Ausstieg der Menschheit aus der Körperlichkeit sein, da alle damit erfahrbaren Erfahrungen gemacht wurden, und man die Spitze der menschlichen Entwicklung (körperlich und geistig) erreicht hat.



Utopie oder Dystopie?

Im letzten Zukunftsprojekt zeigte sich ein Scheideweg zwischen „Utopie“ und „Dystopie“. Alles hing / hängt im Wesentlichen davon ab, welche bewusstseinsmäßigen Veränderungen in den 2020ern angestoßen werden. Ein interessantes Phänomen zeigte sich damals zwischen 2016 und 2017: Vor dem Jahre 2017 tauchte in zwei unabhängigen Projekten lediglich die dystopische Timeline auf (alternativloser Systemverfall, Transhumanismus, Bürgerkriege, Kuppelstädte, Verantwortungsabschiebung an KI, Aussterben der Hochzivilisation wegen Mangel an Sinn…). Doch als wir das Projekt im Jahre 2017 (und danach) fortsetzten, wurde die utopische Timeline mehr und mehr favorisiert.

Was nicht heißt, dass man sich zurücklehnen und die Verantwortung abgeben sollte (im Gegenteil). Es wird sicherlich eine schwere Geburt mit vielen unbequemen Veränderungen. Die Komfortzone eines ganzen Planeten dehnt sich aus, und das kann die Menschen stark verunsichern. Im Endresultat scheint jedoch eine mehr als lebenswerte Zukunft zu werden. Ob diese Wahl jedoch schon endgültig entschieden ist, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Wir sollten uns jedenfalls so verhalten, als stände das Ergebnis noch aus. Vor allem sollten wir uns als Gesellschaft und als Individuum in der Verantwortung sehen, gemeinsam diese lebenswerte(re) Zukunft zu manifestieren. Und das fängt natürlich bei jedem Einzelnen an (siehe auch das Prinzip der Wirkungskreise).

 

Notwendige Entwicklungen

Welche Entwicklungen sind notwendig, um die utopische Timeline aus den 2020ern heraus zu manifestieren bzw. dann auch stabil zu halten? Hier einige Stichpunkte, die sich in den letzten Jahren konkretisiert haben:

  • Eine aktive, kritische Masse sollte in der Grenzwissen-Szene bzw. Alternativen Szene erreicht werden (mehr aktives Gestalten, statt passives Konsumieren).
  • Weiterhin sollte eine aktive und dezentrale Vernetzungskultur in der Grenzwissen- bzw. Alternativen Szene gelebt werden. Geringfügige Meinungsunterschiede und Spaltungsmuster sollten überwunden werden, um die gemeinsame Schöpferkraft zu erkennen.
  • Der Fokus sollte auf lösungsorientiertes Denken, Konzeptionieren und Handeln gelegt sein, statt in den eigenen Filterblasen mit Theorien, Annahmen, Empörungen und passivem Fingerzeigen beschäftigt zu sein. Energie folgt der Aufmerksamkeit, und das aktive Handeln im eigenen Wirkungskreis stößt benachbare Wirkungskreise an.
  • Grenzwissenschaftliche Techniken und Anwendungen sollten professionalisiert und ihre spezifischen Vorteile kultiviert werden („informatorische Selbstermächtigung“, „Hilfe zur Selbsthilfe“, „Selbsterkenntnis“…).
  • Grenzwissenschaft sollte (durch Professionalisierung) allmählich in akzeptierte Wissenschaft überführt werden, und dadurch überfällige Paradigmenwechsel einleiten (speziell bezüglich des Themas „Was ist eigentlich Bewusstsein?“).
  • Bewusstseinsbezogene Lehrinhalte und Berufsfelder sollten in der allgemeinen Gesellschaft etabliert werden (z.B. tiefenpsychologische Erkenntnismethoden, Meditation und PSI-Techniken im allgemeinen Bildungssystem lehren).

Diese Stichpunkte könnte man natürlich noch wesentlich detaillierter beschreiben, jedoch wäre das eher ein Thema für eine eigene Artikelserie. Letztlich bleibt zu sagen: Wirklichkeit ist das, was wirkt. Und wer anfängt, in seinem eigenen Wirkungskreis zu wirken, stößt weitere Wirkungskreise und somit letztlich auch die allgemeine Feldsättigung für gewünschte Entwicklungen an.
 

Wie geht es weiter?

Es gäbe noch unzählige Detailbereiche, die man innerhalb des Zukunftsprojektes abarbeiten könnte. Dieser Artikel soll jedoch bis auf Weiteres der letzte, öffentliche Einblick dazu sein. Denn bezogen auf die Lösungsorientiertheit, werden wir unsere Energien künftig voll und ganz auf die Optimierung unserer Arbeit richten (siehe wieder „Wirkungskreise“). Die optimale Handlungsweise in den 2020ern ist es, selbst auf positive Art aktiv zu sein. Sowohl individuell („die beste Version seiner selbst erschaffen“), als auch in den gemeinschaftlichen Bereichen, in die man unmittelbar aktiv hineinwirkt. Denn die Utopie beginnt in jedem Einzelnen.

 


 
Update Februar 2022: Zwischenzeitlich gab es einige kleinere Updates, insbesondere zur Entwicklung des Finanzsystems. Dazu entstand im Februar 2022 noch eine Session, welche wir erstmals HIER vorgestellt haben. Nach diesen Daten (allerdings nur aus einer Einzelsession) steht deutlich eine Wandlung des Finanzsystems und der Weltwirtschaft in den nächsten 2-4 Jahren an. Das macht sich durch Preisanstiege und Lieferkettenprobleme in vielen Bereichen bemerkbbar. Erste Anzeichen dazu sind ja bereits seit einiger Zeit zu spüren, werden dabei jedoch stets mit der „aktuellen Situation“ (zuerst Corona, jetzt Ukraine-Krise) erklärt.

Die aktuelle Session zeigte Eindrücke von einer „platzenden Blase“, gefolgt von großer Verunsicherung, Protesten (vor allem aus wirtschaftlichen Gründen) und einem Tauziehen gegensätzlicher Kräfte. Die Menschen wissen nicht mehr, wem sie glauben sollen. Die bisherige, gesellschaftliche Polarisierung scheint dabei allmählich in eine Desorientierung überzugehen. Ein neues Finanzsystem steht, wie zu vermuten war, bereits in den Startlöchern. Es soll mit zentralisierten Digital-Währungen arbeiten. Interessant war jedoch, dass zugleich noch mindestens ein weiteres, alternatives Finanzsystem wahrgenommen wurde, welches dezentral ist, und im gegensatz zum bisherigen Fiat-System eine physische Deckung aufweist (vielleicht Gold oder Energie).

Dieses „noch neuere System“ (wie der Viewer es ausdrückte) scheint in den kommenden Jahren als Alternative oder Parallelentwicklung zum zentralisierten Finanzsystem aufzutauchen. Welches der neuen Systeme sich letztlich durchsetzt, oder ob es gar mehrere, parallel laufende Entwicklungen gibt (in Kombination mit sich immer stärker verbreitenden, alternativen Lebensmodellen), wird sich noch zeigen. Ab den 2030ern scheint sich das finanzielle und wirtschaftliche Klima jedenfalls langsam zu stabilisieren. Obwohl selbst dann noch längst nicht alle Schäden und Entbehrungen des Wandels kompensiert sein werden. Man darf auf die nächsten Jahre gespannt sein…
 


 
Die Sendung zu den Zukunftsprojekt-Updates bei CROPfm netradio:



Zu Gast bei Johann Nepomuk Maier zu unserem Zukunftsprojekt:




Video von Multi, welches auch das aktuelle Zukunftsprojekt behandelt:

Ostsee-Anomalie (Updates)

Im Jahre 2011 wurde die so genannte Ostsee-Anomalie von den Schatzsuchern des Ocean X-Teams entdeckt. Bereits Mitte 2012 führten wir mehrere Sessions darauf durch, allerdings waren die damaligen Viewer noch größtenteils autodidaktisch (aus Büchern lernend) oder unvollständig ausgebildetet. Daher war das Repertoire und die Genauigkeit der Sessions entsprechend begrenzt. Grundsätzlich zeigten jedoch alle Sessions die runde Struktur auf dem Meeresboden, welche teils als eine Art Gebäude, teils mit geologisch-vulkanischen Eigenschaften wahrgenommen wurde. Eine exakte Schlussfolgerung zum Zweck der Struktur konnte jedoch noch nicht gezogen werden, oder wäre zumindest sehr spekulativ gewesen.

Seit damals gab es weitere Sessions auf die Ostsee-Anomalie mit steigender Ausführlichkeit und Qualität. Die Neueste wurde erst im Oktober 2019 durchgeführt. Dieser Artikel soll nun eine Zusammenfassung der interessantesten Ergebnisse seit den ersten Sessions im Jahre 2012 zeigen. Vorweg sei jedoch gesagt, dass in keiner einzigen von insgesamt elf Sessions (die 2012’er mitgezählt) ein abgestürztes UFO beschrieben wurde. Uns ist auch bewusst, dass einige Viewer aus Übersee (die auch sehr gut sind) dazu andere Schlussfolgerungen hatten. Wieso es diese bedeutende Diskrepanz gibt, müsste wohl mit besonderem Augenmerk auf das Tasking und die Interpretation geklärt werden. Hier geht es jedoch erstmal um unsere gesammelten Ergebnisse.

Inzwischen hat das Ocean X-Team weitere, künstlich wirkende Strukturen abseits der runden Hauptstruktur entdeckt. Unsere aktuelleren Sessions bezogen diese mit ein:

Ostsee-Anomalie (Update): Target

Abseits der Hauptstruktur (im Target für die Viewer als „X“ kodiert), wurde von einer weiteren, auffälligen Struktur (A), einer Art Schneise oder Schleifspur (B) und einer durchstoßen wirkenden Hügelstruktur (C) berichtet. Vor allem die Schneise und der durchstoßene Hügel nährten wieder Diskussionen über ein abgestürztes UFO. Wie das zustande kam, bzw. ob es sich wirklich um Spuren eines Absturzes handelt, sollte im Laufe der Sessions untersucht werden. Widmen wir uns nun den Eindrücken aus verschiedenen Sessions zur Hauptstruktur und den neuen Nebenstrukturen. Quicklinks:

Die Hauptstruktur (X)
Die zweite Struktur (A)
Die „Schleifspur“ / Kamm (B)
Der „durchstoßene Berg“ (C)
Gesamtzweck der Anlage
Zeitliche Einordnung
Erbauer und Bautechnik
Schlussfolgerungen
 


Die Hauptstruktur (X)

Ostsee-Anomalie (Updates): X

Die folgenden Eindrücke stammen aus der Session einer Remote Viewing-Schülerin (Stufe 1-5). Sie nahm die Hauptstruktur (X) folgendermaßen aus 30m Höhe wahr:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Überblick)

Neben der runden Struktur, nahm sie zugleich weitere Strukturen in der Umgebung wahr. Das Gelände wirkte wie eine Mischung aus künstlichen und natürlichen Eindrücken. Interessant war hier die Wahrnehmung von unterschiedlichen Temperaturen. Daraus folgte u.a. das AUL „Lagerfeuer“. Manche werden sich erinnern, dass man sowas wie verkohlte Steine auf der Struktur gefunden hat, so als hätte jemand vor langer Zeit ein Lagerfeuer darauf gemacht. Das AUL muss aber nicht zwangsläufig etwas damit zu tun haben.

Im Vergleich dazu die Eindrücke eines erfahrenen Viewers zur Hauptstruktur (X):

Ostsee-Anomalie (Updates): X

Er nahm ebenfalls eine runde Struktur wahr, die auch künstlich wirkende, kantige Merkmale aufwies. Allerdings nahm er auch eine Art Röhre oder Tunnel unterhalb der Struktur wahr. Die Hauptstruktur wirkte in dem Kontext wie ein Deckel. Ähnliche Eindrücke einer darunterliegenden Röhre gab es auch schon in früheren Sessions. Hier ein paar Beispiele für die Hauptstruktur:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 1)

Der grobe Eindruck der Hauptstruktur passt zu der anderen Session. In einer Seitenansicht zeigte sich, dass es unterhalb davon einen Hohlraum mit „viel Platz“ gibt. Auch säulen- oder trägerförmige Strukturen, die den „Deckel“ oben stützen, tauchten in diversen Sessions auf. Hier noch einige, teils aus dem früheren Artikel bekannte Beispiele, wo vor allem die hohle Röhre darunter deutlich wahrgenommen wurde:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 2)

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 3)

Was hatte es damit auf sich? Offenbar stammen aus dieser Röhre die vulkanischen bzw. geothermalen Eindrücke, welche einige Viewer damals beschrieben hatten. Es wirkte so, als hätte man absichtlich einen künstlich erschaffenen oder zumindest stark bearbeiteten „Deckel“ auf einen aktiven Vulkanschlot oder Geysir gesetzt, um dessen Eigenschaften gezielt zu nutzen. Dazu jedoch später mehr…

Zunächst wollen wir uns noch einige Oberflächendetails der Hauptstruktur anschauen, die in einer Session genauer untersucht wurden. Warum ist das an dieser Stelle relevant? Weil man aufgrund der vulkanischen Eindrücke unterhalb der Struktur argumentieren könnte, dass diese nichts weiter ist, als ein natürlicher, erstarrter Lava-Ausfluss, der sich pfannkuchenförmig darübergelegt hat (so wie es Skeptiker immer wieder beschreiben). Die folgende Skizzen-Serie von der Oberfläche der Hauptstruktur zeigte ziemlich deutliche, künstliche Eindrücke.

Erste Annäherung, mit einer gerundeten Wahrnehmung und brockigen Aspekten auf der Oberseite (wirkte noch wie durch trübes Wasser):

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Detaillierung der runden Struktur, mit ersten Wahrnehmungen künstlicher Strukturen:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Detailanblick der künstlichen Strukturen von oben und in einer Seitenansicht. Bemerkenswert war die Wahrnehmung von metallischen Eindrücken, die wie schwarzes, grobes Gusseisen wirkten:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Weitere Annäherung der Oberflächenstrukturen, dieses Mal mit besonderem Augenmerk auf rillig-stufige und kuppelartige Details. Diese passen sehr gut zu den Berichten und Aufnahmen des Tauchroboters von Ocean-X. An der rechten Seite wurden wiederum eher natürliche Eindrücke eines abschüssigen Hangs wahrgenommen:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Schließlich nochmal eine weiter entfernte Ansicht, in der teilweise die Rundung der Struktur und die abschüssigen Eindrücke einer Klippe wahrgenommen wurden. Ein weiteres Detail war eine Art „Pfad“, welcher von der Struktur wegführte:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Ein interessanter Beifang war ein Querschnitt, welcher abermals auf einen Hohlraum unter der Struktur hindeutete, und auch „gasige“ Eindrücke enthielt:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 4)

Es bestätigten sich also mehrfach die Eindrücke einer künstlichen Hauptstruktur, die wie eine Art Deckel auf einer natürlichen Lavaröhre angebracht wurde. Eine Technologie, um den dortigen Vulkanismus wie eine Art geothermales Kraftwerk zu nutzen? Isoliert betrachtet schwer zu sagen, jedoch deuten die komplexen Strukturen der künstlichen Oberfläche auf eine durchdachte oder zumindest kunstvolle Konstruktion hin.

Funktion der Hauptstruktur

Wozu diente jedoch nun die Hauptstruktur? In früheren, nicht so detaillierten Sessions wurden schon Eindrücke wie „Energie“, „Behausung“ und „ausstrahlen“ wahrgenommen. In der neuesten Session erreichten wir weitaus komplexere Zusammenhänge. Es zeigte sich, dass es ursprünglich einen funktionalen Zusammenhang zwischen der Hauptstruktur und einen Teil der anderen Strukturen im Zielgebiet gab. Die Hauptstruktur selbst beinhaltete eine Funktion, bei der irgendeine Substanz absichtlich „korrodieren“ sollte, was wiederum mit einem galvanischen Prinzip zu tun hatte. Es gibt mehrere Metallarten in der Struktur, die dabei miteinander interagierten. Zum Zeitpunkt der Session schienen jedoch alle Funktionen erstarrt zu sein.

Was war nun der ursprüngliche Zweck dieses Funktionsprinzips? Es sollte irgendein energetischer Druck erzeugt werden, der zu einem Abschussmechanismus führte. Dabei wurden jedoch keine Objekte abgeschossen, sondern eine Art Energienetz oder Schirm. Dieses Netz überschirmte ein gewisses Areal. Welche Funktion hatte dieses Netz? Offenbar sollte eine Schicht in der Atmosphäre leitfähiger gemacht werden, was ein sichbares Lichtphänomen zur Folge hatte. Zusätzlich gab es aber auch den Effekt von „Vernetzung“ und „Einkapseln“. Der Aspekt „Vernetzung“ ist jedoch nicht im Sinne einer direkten Kommunikation zu verstehen, sondern als Synchronisierung und Signalwirkung. Dem Viewer kam das Sinnbild „Rauchzeichen“. Die Signalwirkung zeigte sich in Form eines wellenförmigen Lichtphänomens am Himmel.

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Funktionstimeline)

Was wurde mit dem Signal bezweckt? Die „Erleuchtung“ der Atmosphäre war in einem gewissen Umkreis sichtbar, jedoch nicht global. Der Viewer schätzte, dass man das Lichtphänomen heute in etwa auf 1/3 der Fläche Deutschlands sehen könnte. Jedoch kam zugleich der Eindruck, dass es mehrere solcher Anlagen auf der Erde gab. Wenn die Menschen das Leuchten sahen, wussten sie, dass sie sich zum Ursprungsort des Signals begeben sollten.
 

Die zweite Struktur (A)

Ostsee-Anomalie (Updates): A

Schauen wir uns nun die zweite, künstlich wirkende Struktur an, die auch oft einfach als „zweite Anomalie“ bezeichnet wird. In den beiden Sessions, welche die zweite Struktur beinhalteten, ergaben sich folgende Eindrücke:

Ostsee-Anomalie (Updates): A (Session 1)

Die erste Session zeigte steinige, klotzige und säulenartige Strukturen. Der Viewerin drängte sich dabei das AUL „Stonehenge“ auf. Weiterhin wurde ein Element beschrieben, welches metallisch und glatt wirkte. Es kamen auch schnell Eindrücke, dass es ein Ort war, der Aufmerksamkeit binden und zu Präsentationszwecken dienen sollte.

Die zweite Session zeigte es nochmals detaillierter:

Ostsee-Anomalie (Updates): A (Session 2)

Funktion der zweiten Struktur

Zur Funktion der zweiten Struktur kamen in beiden Sessions übereinstimmende Eindrücke: Es ist ein Ort, der für wirkungsvolle Präsentationen gedacht war. Wie eine Bühne oder eine Darstellungsfläche, auf der etwas Wichtiges verkündet wird. Die ästhetische Gestaltung der Struktur sorgte dabei für die entsprechende Aufmerksamkeit des Publikums. Anscheinend sollte eine Art „Gleichschaltung“ (nicht unbedingt im negativen Sinne) der anwesenden Personen erzeugt werden.
 

Die „Schleifspur“ / Kamm (B)

Ostsee-Anomalie (Updates): B

Was konnten wir über die ominöse „Schleifspur“ herausfinden, die als Indiz eines UFO-Absturzes gedeutet wird? Auch hierzu liegen zwei Sessions vor. Die erste Session zeigte überraschenderweise keine vertiefte Schneise, sondern eine erhöhte, lange Struktur. Es machte also eher den Eindruck eines hügeligen Kamms, statt einer Schneise. Diese Struktur wirkte darüberhinaus wie bearbeiteter Stein und säulenmäßig. Hier der Eindruck aus der ersten Session:

Ostsee-Anomalie (Updates): B (Session 1)

Auch die zweite Session zeigte eine bearbeitete, längliche Steinstruktur, die eindeutig höher als das Bodenniveau liegt. Hier gingen wir jedoch noch näher heran und suchten nach interessanten Details:

Ostsee-Anomalie (Updates): B (Session 2)

Der Viewer nahm auf der Oberfläche verteilte, kleine Strukturen wahr, die wie Noppen wirkten. Das Material besteht dabei aus Erz bzw. erzhaltigem Gestein. Überraschend war die Wahrnehmung eines Eingangs, hinter dem sich eine Art Gang oder Kammer befand. Innerhalb der Kammer war ein gerader Riß an der Wand zu sehen. Dieser wirkte oberflächlich gesehen unauffällig. Würde man ihn jedoch öffnen, kämen mehrere kleine Fortsätze zum Vorschein, die auf eine bestimmte Art zusammengesteckt wurden. Sie bestehen, wie schon die „Noppen“ auf der Oberfläche, aus erzartigem Material und zeigten magnetische Eigenschaften. Der Eingang in die Struktur scheint heute stark mit Pflanzen und Sediment bedeckt zu sein. Durch eine entsprechende Säuberung sollte er jedoch theoretisch durch Taucher zu finden sein.

Eine weitere Überraschung war, dass es wohl mehrere ähnliche Strukturen in kleinerer Form überall auf dem Gelände verteilt gibt, die aber heute nicht mehr sichtbar sind. Man müsste sie wohl von viel Sediment befreien, um sie per Sonar entdecken und anschließend mit Tauchrobotern oder Tauchern erkunden zu können. Diese kleineren Strukturen schienen auch eine funktionelle Verbindung mit der B-Struktur und anderen Strukturen im Zielgebiet zu haben.

Funktion der „Schleifspur“ / Kamm

Die gesamte B-Struktur wirkte wie eine Art elektrisches Funktionsprinzip. Die erzhaltigen bzw. magnetischen „Noppen“ auf und innerhalb der Struktur waren auf eine beabsichtigte Weise angeordnet und zusammengesteckt. Der Zweck hinter dieser Schaltung wirkte wie eine Zeitschaltuhr, die einen „Zündvorgang“ steuern sollte, welcher wiederum mit der Hauptstruktur (X) zu tun hatte.
 

Der „durchstoßene Berg“ (C)

Ostsee-Anomalie (Updates): C

Für die C-Struktur, die auf den Sonarbildern oft als „durchstoßener Berg“ gedeutet wird, kamen zwei verschiedene Aspekte heraus. In der ersten Session wurde es als kuppelartig beschrieben. Wichtig erschien dabei der aufragende Eindruck, und dass es ursprünglich eine natürliche, jedoch bearbeitete Struktur war. Es wirkte wie ein repräsentatives Gebäude oder Monument, welches den Aspekt der Zusammenkunft beinhaltete. Allerdings ohne den aktiven Präsentationsaspekt, wie in der zweiten Struktur (A). Vielleicht ein Nebengebäude oder ein formaler Eingang zum Gelände:

Ostsee-Anomalie (Updates) - C (Session 1)

Letzteres könnte zu dem Eindruck passen, dass die so genannte „Schleifspur“ eher als erhöhter Kamm erscheint und neben dem technischen Aspekt auch als Pfad diente, welcher sich einem formalen Eingang anschloss (ähnlich wie man es z.B. von einigen ägyptischen Anlagen kennt).

In der zweiten Session auf die C-Struktur stieß der Viewer wie gesagt auf einen anderen Eindruck. Er nahm eine flache Form wahr, die der B-Struktur ähnelte und mehrere „Öffnungen“ auf der Oberseite besaß. Diese wirkten auf ihn wie kleine Becken, in denen eine bestimmte Flüssigkeit gegeben wird, was ihn wiederum an das galvanische Prinzip aus der B-Struktur erinnerte:

Ostsee-Anomalie (Updates) - C (Session 2)

Von einer aufragenden Form war dieses Mal nichts zu erkennen, jedoch ist es möglich, dass der Viewer sich auf einen interessanten Funktionsaspekt in der Nähe oder unterhalb davon fokussiert hat. Daher wären für die C-Struktur noch weitere Sessions empfehlenswert. Interessant ist auch noch, dass man die vom Viewer wahrgenommene Struktur wohl heute nicht mehr sehen könnte, außer man würde sie von Sediment befreien.

Funktion des „durchstoßenen Berges“

Wie gesagt, ergaben sich hier zwei unterschiedliche Eindrücke zur C-Struktur. Einen funktionellen Zusammenhang könnte man jedoch in dem formalen Eindruck der aufragenden Struktur(en) in Kombination mit der Nähe der B-Struktur und seiner technischen Eigenschaften sehen.
 

Gesamtzweck der Anlage

Schließlich wollten wir noch wissen, wie sämtliche der geviewten Strukturen in Beziehung zueinander stehen, und ob es eine Gesamtfunktion des Geländes gab. In der ersten Session wurde dazu ein Gesamt-IT (Funktionen und Zweck des Ortes) abgefragt, welches folgende Eindrücke hervorbrachte:

  • Andacht / religiöse Zusammenkunft / Ritual
  • Liegt in Vergangenheit
  • Gemeinsames Ziel
  • Zusammengehörigkeit
  • Hat mit Materialien zu tun (metallisch, energetisch)
  • Stellt Verbindung her (heilend-körperlich)
  • Spirituelles mit Materiellem verbinden
  • Energie ausbreitend, verteilt sich
  • Freier, offener, natürlich

In der zweiten Session wollten wir es wesentlich detaillierter haben. Dazu verwendeten wir die Bewegungsanweisung „X + A + B + C sollte in Relation und Position zueinander wahrnehmbar sein!“. Als Ausgangspunkt für das Mapping sollte die Hauptstruktur (X) und anschließend die weiteren Strukturen lokalisiert werden. Während des Mappings ergab sich nochmal eine wahre Datenflut zum Zielgebiet:

Ostsee-Anomalie (Updates) - Gesamt-Mapping (Session 2)

Die Position der Hauptstruktur (X) erschien etwas unschlüssig. Die Positionen der A, B und C-Strukturen passten jeodch sehr gut zu den Sonaraufnahmen. Zusätzlich stellte der Viewer fest, dass es noch mehrere, kleinere Strukturen vom Typ A gibt. Daraufhin sollte der Viewer den Gesamtzweck aller Anlagen beschreiben:

  • Explosion
  • Druckwelle
  • Galvanische Elektrizität erzeugen
  • Paukenschlg, „Da bin ich! Jetzt bin ich bereit!“
  • Befreien aus Begrenzung

Währenddessen nahm der Viewer auch wahr, dass das Zusammenspiel zum Zeitpunkt der Session nicht mehr funktioniert, weil irgendwelche Verbindungen gelöst wurden (vermutlich durch den natürlichen Verfall). Weiterhin nahm er wahr, dass die Hauptstruktur (X) zum Zeitpunkt des Betriebes durch mehrere Strukturen (ihm kam der Begriff „Kammern“) gespeist wurde. Als unwichtigster Funktionsaspekt des Geländes erschien dem Viewer die C-Struktur. Die größte Aufmerksamkeit und Wichtigkeit lag hingegen überraschenderweise auf der B-Struktur. Diese erschien technisch am komplexesten, während die X-Struktur leicht austauschbar war. Dazu wurde vom Viewer die Analogie „Stromnetz (B-Struktur) vs. einzelne Glühbirne (X-Struktur)“ gebracht.

Zusammenhängend betrachtet wirkte es so, als wurde in der Hauptstruktur (X) eine Art energetisches Signal „abgeschossen“, welches ein sichtbares Glühen in der Atmosphäre erzeugte. Dies diente als eine Art Signal für die Menschen, um sich zusammenzufinden. Die Energie dafür stammte aus einem geothermalen Ursprung, welcher sich direkt unterhalb der Hauptstruktur befand.

Die Modultion des energetischen Signals wurde dabei offenbar hauptsächlich von der B-Struktur in Form eines Akkumulators und Schaltungssystems übernommen (siehe auch „Zeitschaltuhr“-Aspekt aus der Detailbetrachtung). Daher erschien diese Struktur als besonders wichtig im Zielgebiet. Neben der großen B-Struktur, schien es noch mehrere kleinere Varianten davon zu geben.

Die A-Stuktur stellte einen Ort der Zusammenkunft und Verkündung dar. Dort sollten sich die Menschen versammeln, wenn sie das energetische Signal in der Atmosphäre vernommen haben. Es könnte sich folglich als eine Art Bühne oder formales Gebäude mit Vorplatz dargestellt haben.

Als nebensächlicher Aspekt erschien die C-Struktur, von denen die Viewer Eindrücke eines formalen Bauwerkes (eher mit symbolischen Charakter) und weiterer, technischer Funktionen nach einem „galvanischen Prinzip“ hatten. Diese Struktur stand räumlich in Verbindung mit der B-Struktur.

Vorläufige Schlussfolgerungen zu den einzelnen Strukturen:

X-Struktur = Signalerzeuger + geothermales Kraftwerk
A-Struktur = Ort der Zusammenkunft und Verkündung (wichtigster, menschlicher Aspekt)
B-Struktur = Akkumulator / Schaltungssystem (wichtigster, technischer Aspekt)
C-Struktur = Formaler Durchgang / galvanisches Prinzip
 

Zeitliche Einordnung

Eine bisher nicht geklärte Information war das Alter der Anlage. Wann wurde sie errichtet und genutzt? Schnell stellte sich heraus, dass die Timeline eine großzügige Bemaßung benötigte. Der Entstehungszeitraum der Anlage wurde dabei grob auf 25000 Jahre vor unserer Zeit bemessen:

Ostsee-Anomalie (Updates) - Timeline (Session 2)

Ein zusätzlicher Eindruck war, dass es etwa 300 Jahre vor dem Beginn der letzten Eiszeit stattfand. Der Viewer nahm dabei ein tropisches Klima in dem Erdteil der Anlage wahr, welches sich jedoch bereits spürbar abzukühlen begann.
 

Erbauer und Bautechnik

Doch von wem oder was wurde die Anlage errichtet? Handelte es sich um Außerirdische, oder gehörten die Bauherren zu einer früheren Menschheitszivilsation? Bereits die Teil-Eindrücke aus den einzelnen Strukturen deuteten auf irdische Nutzer hin. Der Viewer nahm tatsächlich Menschen wahr, wenn auch etwas kleiner als die heutigen Menschen. Sie erinnerten äußerlich eher an ein Naturvolk, statt an eine Industriekultur mit technischen Fähigkeiten. Die Kleidung dieser Menschen wirkte spärlich und primitiv, passte jedoch zu den tropischen Gegebenheiten. Der Viewer betonte jedoch deutlich, dass nur weil sie so naturbelassen wirkten, es die Fähigkeiten zum Bau der Anlage nicht ausschloss. In seiner Wahrnehmung tauchte dabei ein spezielles Werkzeug auf, welches wie ein gewölbter „Schäler“ aussah:

Ostsee-Anomalie (Updates) - Werkzeug (Session 2)

Damit konnten Steinstrukturen regelrecht „wie eine Kartoffel“ abgeschält und abgerundet werden. Wie diese Werkzeuge soviel Kraft erzeugten, um einen Felsen einfach abzuschälen, wurde nicht ganz klar. Jedoch war keine Muskelkraft oder andere Methoden (wie bei einem Presslufthammer) involviert. Eventuell könnte es etwas mit dem galvanischen Effekt zu tun haben, der auch in der Anlage zum Einsatz kam. Auf die Frage hin, ob wir so ein Werkzeug bzw. die Anlage auch bauen könnten, kam die Aussage „Das ist eine andere Art von Technologie, mehr auf Chemie oder natürlichen Effekten basierend“ und „Unsere Wissenschaft kennt die nötigen Prinzipien zu 30-40%“.

Das End-AI des Viewers zum gesamten Target lautete treffenderweise „Andere Kulturen, andere Sitten, anderes Wissen“.
 


Schlussfolgerungen:

Aus den bisherigen Daten können wir jetzt folgende Vermutungen zum Zweck des Zielgebietes treffen (wie immer unter Vorbehalt): Bei der Anlage, wovon heutzutage Teile als „Ostsee-Anomalie“ bekannt sind, handelte sich um eine von mehreren Anlagen auf der Erde, die mit einer uns größtenteils unbekannten Technologie funktionierten. Sie dienten als eine Art Signalgeber oder Rufzeichen, bei dem die Atmosphäre in einem gewissen Umkreis zum leuchten angeregt wurde. Eventuell gab es neben dem Leuchteffekt auch noch eine geistige Einwirkung. Die damaligen Menschen wussten dadurch, dass sie sich an den jeweiligen Signalorten einfinden sollten. Eine „künstlerische“ Interpretation der geviewten Anlage (natürlich unvollständig und höchst spekulativ):

Ostsee-Anomalie (Updates) - Interpretation

Warum sie das taten, könnte sowohl mit bevorstehenden Veränderungen der Erde (anbrechende Eiszeit), als auch mit einem Reifesprung bzw. Aufstieg der Zivilisation zu tun gehabt haben. Ob die damalige Zivilisation danach verschwand (durch physisches Aussterben, spirituelles oder extraterrestrisches Verlassen der Erde etc…) ist noch nicht geklärt. Es würde jedoch zu den Mythen über versunkene Kulturen passen, die scheinbar über Nacht verschwanden und nur ihre mysteriösen Bauten oder unverständliche Überreste zurückließen. Die Ostsee-Anomalie könnte ein sehr altes Zeugnis einer solchen verschwundenen Kultur mit unbekannter Technologie sein. Mindestens so alt, dass an der betreffenden Stelle der heutigen Ostsee noch Festland und ein tropisches Klima existierte.

Was könnten wir daraus für unsere aktuelle Zivilisation lernen? Sollten sich künftige Untersuchungen solcher „Anomalien“ mit Remote Viewing-Eindrücken decken, würde es in erster Linie eine Erweiterung der prähistorischen Geschichte bedeuten. Und zwar so einschneidend, dass liebgewonnene Grundannahmen der Archäologie, Anthropologie etc… gründlich überdacht werden müssten. Darunter vor allem, dass es vor der Eiszeit schon hochentwickelte Menschheitszivilisationen gegeben haben könnte (Stichwort Atlantis), deren seltene Spuren erst nach und nach als solche erkannt werden. Und dazu zählt nicht nur die hier besprochene Ostsee-Anomalie, sondern viele weitere Ruinen und Strukturen (wie die großen Pyramiden oder die Erdstallanlagen), die weitaus älter als die aktuelle Geschichtsschreibung sein könnten.

Die Lichtfalle

In der Grenzwissen-Szene, vor allem im spirituellen bzw. astralen Bereich, gibt es seit einiger Zeit ein kontroverses Thema: Es geht um das „Licht“ nach dem Tod oder bei Nahtodeserlebnissen. Soll man es vertrauensvoll ansteuern, oder verbirgt sich dahinter eine geschickte „Lichtfalle“, um die Menschen im irdischen Lebenssystem gebunden zu halten? Dient es gar als eine Art Energietankstelle für parasitäre Wesen, die menschliche Emotionen destillieren, welche ein Leben lang angesammelt wurden?

Licht

Die polarisierteren Standpunkte bei diesem Thema sind entweder, dass es eine große, geistige Verschwörung ist (Stichwort „Gefängnisplanet“), oder dass damit nur eine gezielte Angst verbreitet wird, damit die Menschen nach dem Tod nicht ins „Licht“ gehen. Bei zweiterem Punkt manchmal auch mit dem Zusatz, dass das Abhalten vom Licht die Menschen in der irdischen „Matrix“ gefangen hält, um sie als emotionale Energiequelle zu nutzen. Den Aspekt der bösen Absicht gibt es also in beiden Sichtweisen.

Alles nur Panikmache und Halbwissen, oder ist da doch mehr dran? Da dieses Thema uns irgendwann letztlich alle betreffen könnte, starteten wir ein Remote Viewing-Projekt darauf:

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 3
Anzahl der Sessions: 4
Zeitraum: 13.11.2018 – 23.08.2019
Gesamtdauer: 295 Minuten
Gesamtseiten: 38

Die Ergebnisse waren deutlich komplexer, als dass die zuvor genannten Standpunkte ihnen gerecht würden. Wir führten insgesamt vier Sessions durch, die jeweils inhaltlich aufeinander aufbauten. Quicklinks zu den einzelnen Sessions:

Session 1 (Die Umgebung nach dem biologischen Sterbeprozess)
Session 2 (Gibt es mehrere Arten des „Lichts“?)
Session 3 (Detaillierte Betrachtungen der heiklen „Lichter“)
Session 4 (Alternative Möglichkeiten)
Schlussfolgerungen aus den Sessions
 


Alles begann mit dem folgenden Target:

Die Lichtfalle (Target 1)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 458648 383722 863240
Datum: 13.11.2018
Uhrzeit: 15.02h – 16.18h
Dauer: 76 Minuten
Seiten: 9

Bereits in den frühen Stufen zeigten sich interessante AIs (emotionale Meinung des Viewers zum Target), darunter „mystisch“, „offenbarend“, „geheimnisvoll“, „möchte ich erforschen“, „viel zu entdecken“ und „weites Gefühl“. In der Stufe 4 kamen dann Eindrücke wie „grelle Lichtquelle“, „tiefe kühle Weite“, „hindurchbewegen / Transit“, „etwas helles mitbringen“ und „lange, tunnelige Reise“ dazu. Also offenbar passende Eindrücke, um bei diesem Thema richtig on target zu sein.

Eine Timeline des Erlebens nach dem Tod

Für Stufe 6 erstellten wir eine Timeline, in welcher der Verlauf zwischen dem biologischen Tod und dem Auftauchen des „Lichts“ untersucht werden sollte. Dazu nahmen wir repräsentativ ein „Individuelles Bewusstsein“ (B1), welches den Durchschnittsfall des Bewusstseins eines gerade verstorbenen Menschen repräsentiert. Im Verlauf der Timeline zeigten sich mehrere Etappen (E), die zwischen dem biologischen Tod (E1), dem „Licht“ (X) und auch danach auftauchten. Eine Weile nach dem „Licht“ zeigte sich tatsächlich ein sehr beunruhigender Eindruck. Auf diesen, aber auch auf die vorausgegangenen Etappen und das „Licht“ an sich, wird nachfolgend im Detail eingegangen. Hier jedoch zuerst ein transkribierter Überblick über die Timeline:

Die Lichtfalle (Target 1): Timeline

Wir schauten uns an, was das Bewusstsein (B1) in den einzelnen Etappen erlebt. Etappe 1 (E1) stellt den Zeitpunkt des biologischen Todes dar, also wenn der Körper unwiederbringlich stirbt, und das Bewusstsein sich davon ablöst. Die Eindrücke des Bewusstseins waren hierbei „fern über Umgebung blicken“, „umkehren“ und „beim runterschauen etwas erschrocken feststellen“ (den toten Körper?). Daraus resultierte „Panik“ und der Gedanke „Ich muss zurück!

Zwischen Etappe 1 und Etappe 2 kam eine Phase von Zorn und Nicht-Akzeptanz auf. Detaillierte Eindrücke waren hierbei „rumfluchen“, „austicken“, „Wahnsinn“, „Hass“, „zerreißen“, „Trauer+Zorn“ und „sich entfernen“. Wir entpackten den Eindruck „sich entfernen“ noch weiter, wobei sich wiederum die Eindrücke „weit weg laufen“, „panische Flucht“, „in Ferne stehenbleiben und nicht weiterwissen“ zeigten. Diese Reaktionen von Panik und Nicht-Akzeptanz legten sich dann jedoch in Etappe 2.

Die Realisierung des Todes

Etappe 2 (E2) wirkte so, als würde das Bewusstsein trauernd an einer Wand sitzen. Es bewegte sich nicht mehr bzw. wollte weder vor, noch zurück. In dieser Etappe schien die endgültige Akzeptanz des physischen Todes einzutreten, ohne dabei jedoch zu wissen, wie es weitergehen soll. Die Reise des Bewusstseins in dieser Session verlief also schonmal nicht klar und problemlos.

Das „Licht“

Eine Weile nach Etappe 2 tauchte dann das berüchtigte „Licht“ (X) in der Timeline auf. Wir untersuchten diese Erscheinung genauer:

Die Lichtfalle (Target 1): Das Licht

Der Monitor ging dabei sehr vorsichtig vor, da dieses Phänomen einen sehr „anziehenden“ Effekt auf den Viewer haben könnte. Zuerst empfand der Viewer das „Licht“ als so gleißend hell und blendend, dass er die „Blendung“ herunterregeln musste. Nun gab es genauere Eindrücke von der Struktur: „Hell“, „weiß“, „lodernd“, „kreisend“, „kollabierend“, „erneuernd“ und „Vorsicht – muss man behutsam mit umgehen“. Es wirkte wie ein weiß-beiger Energieball, der ständig in sich selbst zu kollabieren schien. Wie eine Art energetischer Abfluss oder Loch.

Jetzt schauten wir natürlich, wie es dem Bewusstsein auf unserer Timeline im „Licht“ (X) erging. Es kamen die Eindrücke „Hell“, „einrollen“, „diebische Freude“, „gelb“, „blendend“, „vom Licht durchdrungen sein“, „abheben“, „siegesgewiss“ und „Wahnsinn“. Der Viewer merkte zu dieser Szene folgendes AI an: „Grell, als würde man versuchen, ein Insekt vor der Sonne zu sehen.“

Euphorie oder Verblendung?

Durch das „Licht“ ging es für das Bewusstsein weiter zur Etappe 3 (E3). Darin kamen die Eindrücke „extatische, zielstrebige Aggressivität“, „sich E3 zur Besitzergreifung nehmen“, Zitat „Genau das habe ich gebraucht!“ und „grellbunte Energiefläche“. Wir untersuchten „Besitzergreifung“, woraus die Eindrücke „Geldscheine durchblättern“ (metaphorisch?), „Pläne“, „Aufbau beginnen“, „Reichweite“ und „Herrschaft über Ferne“ hervorgingen. Es zeichnete sich hier gefühlsmäßig ab, dass sich das Bewusstsein in ziemlich irdisch wirkende Vorstellungen von Macht, Reichtum, Kontrolle und den Aufbau von irgendwas begab. Offenbar war es empfänglich für derartige Verführungen. Dieser Umstand sollte auf jeden Fall bei dem, was folgen sollte, berücksichtigt werden.

Überraschende Wendung

In Etappe 4 (E4) erwartete uns die bereits angedeutete, beunruhigende Überraschung. Die Eindrücke für das Bewusstsein lauteten dort „niedergeschlagen“, „trauernd“, „Pläne um die Ohren gehauen“ (die aus Etappe 3), „abgefertigt“ und „verwundet“. Als Ursache tauchte eine Gruppe von Wesen (V1) auf, die dem Bewusstsein etwas weggenommen haben. War das „Licht“ also doch eine Falle? Mit so einem Eindruck hätte das Team des Projektes nicht gerechnet. Wir hielten das Thema „Lichtfalle“ bis dahin eher für Panikmache oder Falschinformation. Hatten wir uns komplett geirrt?

Parasitäre Wesen im Licht?

Um mehr herauszufinden, wollten wir uns den Wesen (V1) widmen, die das Bewusstsein „bestohlen“ haben. Wir konnten sie in der Timeline kurz nach Etappe 3 lokalisieren. Haben sie das Bewusstsein sozusagen „hinter’s Licht geführt“ (diese Redewendung bekommt in dem Kontext eine ganz spezielle Bedeutung)? Es gelang uns, folgende weiterführende Informationen zu bekommen:

„Wesen (V1) = Zweckgemeinschaft“, „3-4 Wesen“, „heimlich untereinander“, Zitat „Das können wir nehmen und für uns nutzen“, „parasitär“, Zitat „Den (Bewusstsein) haben wir so richtig am Wickel!“, „sehr verschworen“, „heimlich“, „wie Betrug“ und „Wissen für sich behalten“. Des Weiteren „manipulieren durch quatschen“, „sprechen sich für Unterwanderung ab“ und „hängen an Etappe 4 dran, ruhen manchmal“.

Wir schauten auch, wie man diese Wesen an ihrem Vorgehen hindern könnte. Dabei kamen nur die Eindrücke „Tür auf und reinkommen“ und „erwischen bei Machenschaften“. Das repräsentative Bewusstsein in unserer Timeline ist denen aber wohl auf den Leim gegangen. Haben diese Wesen denn selber das „Licht“ installiert, um ein ahnungsloses Bewusstsein in einen Hinterhalt zu führen? Es wirkte eher so, als wenn die Wesen sich gelegentlich hinter diesem „Licht“ einnisten bzw. nicht immer da oder aktiv sind. Das deutete darauf hin, dass diese Wesen nicht die eigentlichen Erschaffer des „Lichts“ waren.

Ausstiegsmöglichkeiten

Zum Schluss wollten wir jedoch noch herausfinden, ob es Möglichkeiten gab, die Situation in Etappe 4 zu verhindern. Dazu zeigten sich tatsächlich zwei Punkte in der Timeline, an denen ein Ausstieg aus dem gesamten Verlauf möglich war. Einmal ein sehr deutlicher Punkt kurz nach Etappe 2 („Realisierung des Todes“…), noch vor dem „Licht“, und noch ein schwächerer Punkt kurz nach Etappe 3 („Extase“, „Machgefühl“, „große Pläne“ etc…), wo das Bewusstsein bereits ins „Licht“ eingetreten war. Vielleicht wäre der Ausweg, den Verführungen in Etappe 3 zu entsagen, und diesen Bereich zu verlassen?

Was beudete jedoch „Ausstieg“? Wir fragen, wie man aussteigen kann (auch nach dem Eintritt ins „Licht“). Dazu kamen die Eindrücke „Pläne verwerfen“, „es gibt noch andere Möglichkeiten“, „es hinter sich lassen“ und „neue Gelegenheiten suchen“:

Die Lichtfalle (Target 1): Ausstieg

Diese „anderen Möglichkeiten“ haben wir uns genauer angeschaut: Die Handlungen „aussteigen“, „wachsen“, „glücklich sein“ und der Begriff „Meer an Möglichkeiten“ tauchten auf. Die Eigenschaften davon waren „bunt“, „Handlungsspielraum“, „in was blättern“ (metaphorisch), „Erkenntnisvielfalt“, „unbegrenztes Potential“ und „unerschöpfliches Repertoire“.

Auf die Frage hin, was das Bewusstsein dort empfinden würde, kam der Eindruck „in Freunde und Erfüllung aufgehen“. Unsere Vermutung ist, dass damit ein freies Bereisen anderer Bereiche des multidimensionalen Universums gemeint sein könnte, oder gar das Höhere Selbst des reisenden Bewusstseins. Weitere, notwendige Schritte für diese Alternative waren „Erkenntnis“, „ein Licht aufgehen“ und „verborgene Antwort in sich selber gefunden (haben)“:

Die Lichtfalle (Target 1): Alternativer Weg

So eine Ausstiegshandlung wird im Prinzip auch von den Leuten empfohlen, die vor der Lichtfalle warnen. Quasi ein Ausstieg aus der „Matrix“ und somit ein Entkommen aus dem ewigen, menschlichen Inkarnationszyklus. Ist es jedoch wirklich so klar und einfach? Ist das „Licht“ stets eine pauschale Falle hinterlistiger Wesen, die uns im Mensch-Sein gefangen halten wollen? Um das beurteilen zu können, hatten wir noch zu wenige Daten. Auch einige Erfahrungen von Nahtodeserlebenden und bewusst außerkörperlich Reisenden widersprechen diesen Aspekten. Deshalb mussten unweigerlich weitere Sessions folgen.

Es sei hier jedoch nochmal angemerkt, dass es sich aufgrund der Target-Formulierung in diesem ersten Target um den Durchschnittsablauf bei verstorbenen Menschen handeln könnte. Das würde zumindest bei der durchschnittlich recht unwissenden Art der Menschen bezüglich des Lebens nach dem Tod Sinn ergeben. Die Unkenntnis der vorherrschenden Mechanismen nach dem Tod zu Lebzeiten, in Kombination mit Gier, Kontrollbedürfnissen und Verführung, könnte für entsprechende Resonanzeffekte sorgen.
 


Die erste Session warf also mehr neue Fragen auf, als sie Antworten erbrachte. Das ist typisch für Targets auf metaphysische Zusammenhänge. Um diese Fragen umfassend anzugehen, wurde ein neues Target getasked, welches wesentlich komplexer ausfiel:

Die Lichtfalle (Target 2)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 635148 024698 452364
Datum: 26.06.2019
Uhrzeit: 19.30h – 20.41h
Dauer: 71 Minuten
Seiten: 12

Die frühen Stufen erbrachten viele Eindrücke mit Bewegung, Geschwindigkeit und Energie. In Stufe 3 zeigte sich bereits eine charakteristische Struktur:

Die Lichtfalle (Target 2): Stufe 3

Obgleich die groben Sinneseindrücke („Low Level Data“) der Stufe 3 noch recht physisch wirkten, beschrieb der Viewer bereits einen tunneligen Schlauch, aus dem eine Art „heiße Energie“ abstrahlte. Er empfand die ganze Erscheinung als „befremdlich“.

In Stufe 4 verstärkten sich die Eindrücke einer Bewegung, die interessanterweise als „rausstoßend“ wahrgenommen wurde, nicht als reingehend. Vielleicht das Tunnelende mit dem Ausgang? Die AIs des Viewers zu den Eindrücken vor Ort waren „dynamisch“, „leicht bedrohlich“, „auf der Hut“ und „mächtig“. EIs (Fremdemotionen vor Ort) konnte er dort jedoch noch nicht wahrnehmen.

Ein Meer aus Lichtern und Farben

Für die Stufe 6 gab es mehrere Kodierungen in der Targetformulierung. Eine Bewegungsanweisung sollte den Fokus des Viewers zuerst auf „Das Licht, welches vor allem bei Nahtodeserfahrungen bzw. nach dem Tod wahrgenommen wird“ (für den Viewer kodiert als O1) richten. Überraschenderweise beschrieb er gleich mehrerer dieser „Tunnel“, welche unterschiedliche Farben hatten:

Die Lichtfalle (Target 2): Stufe 6 - Lichter

Einige der farbenfrohen Eindrücke waren „dunkelrot“, „bläulich“ und „grün-gelblich“. Als „Funktionen“ kamen die Eindrücke „in unregelmäßigen Abständen ausstoßen“ und „leuchten beim Ausstoß auf“. Der Viewer verglich den Anblick mit aufblinkenden, bunten LEDs aus großer Entfernung.

Danach wollten wir herausfinden, wie es dem Bewusstsein (B1) generell ergeht, wenn es in so einen Tunnel eintaucht: „B1 (Bewusstsein) bewegt sich hin und her“, „rotiert schnell“, und „erwärmt sich“. Das AI des Viewers in der Situation dort war „fröhlich und aufmerksam“. Die folgende Skizze deutet den „Bewegungsverlauf“ des Bewusstseins an:

Die Lichtfalle (Target 2): Stufe 6 - Bewegung

Wie in der ersten Session, war auch eine Timeline vorgesehen, um herauszufinden, wo sich das „Licht“ bzw. der Bereich mit den „Lichtern“ nach dem biologischen Tod befindet. Es stimmte sehr gut mit der vorigen Timeline überein:

Die Lichtfalle (Target 2): Timeline

Die Eindrücke beim Eindringen des Bewusstseins in ins „Licht“ waren hier „Grandioser Auftritt mit Pauken und Trompeten“, „Selbstausdruck“, „wie von langer Hand vorbereitet“, „Aufmerksamkeit auf sich ziehen“ und „was Neues vorstellen“.

Verschiedene Arten des „Lichts“

Hier ging es nun um die entscheidende Frage, ob es mehrere Arten des „Lichts“ gibt (bzw. was oberflächlich so erscheint). Die Antwort deutete sich eigentlich schon vorher an, als der Viewer mehrere tunnelige Strukturen beschrieben hat, die in unterschiedlichen Farben leuchten. Wir wollten uns dies jedoch nochmal genauer anschauen und anschließend mit kodierten Möglichkeiten abgleichen.

Auf die direkte Frage hin, ob es mehrere Varianten des „Lichts“ gibt, kam die Antwort „Ja, verschiedene“. Wichtig war hier in erster Linie, ob sämtliche „Lichter“ nur Fallen sind, oder ob es unterschiedliche Funktionen gibt. Folgende Kodierungen waren vorhanden, um die Antworten sinnvoll einzugrenzen:

V1 = Natürlicher Mechanismus für das Bewusstsein nach dem Tod
V2 = „Lichtfallen“, die nur den Anschein des natürlichen „Lichts“ erwecken
V3 = Weitere Funktionen (z.B. Transportsystem)

Folgende Eindrücke kamen zu den Möglichkeiten:

„V1 trifft hin und wieder zu“
„Zweck von V1?“ = „Schaukelbewegung“
„Was macht V1 mit B1 (Bewusstsein)?“ = „Hochwerfen und auffangen“, „spielerisch“, „Aufregung“, „Abwechselung“, „bei Laune halten, damit B1 nicht zum Stillstand kommt“
„Warum sollte B1 in Bewegung bleiben?“ = „Stillstand wäre energieaufwändig, B1 müsste wieder hochgefahren werden“

Bei V1 („natürlicher Mechanismus“) schien es also so, als gäbe es durchaus harmlose „Lichter“ mit einer natürlichen Funktion. Diese besteht offenbar darin, das Bewusstsein in Aktivität oder einem gewissen „Schwingungslevel“ zu halten, damit es nicht stagniert und mit großem Aufwand geborgen werden müsste. Vielleicht wie ein Zwischenhalt, damit das Bewusstsein nach dem Tod erstmal klar werden und sich sammeln kann.

„V2 trifft zu“
„Zweck von V2?“ = „zusammenpressen“, „verdichten“
„B1 würde abprallen und beschleunigen“
„B1 geht in die Ferne“, „das soll nicht mehr sein“
„B1 soll ‚gerettet‘ werden; es passt nicht zu diesem ‚Verdichten'“
„‚Wir wollen B1 nicht'“, „‚passt nicht mehr zu uns'“
„B1 darf ruhig so sein, aber dann soll’s auch bitte gehen“
„Warum passt B1 nicht mehr dazu?“ = „Ist nicht so dicht“

Diese Eindrücke von V2 („Lichtfallen“) waren besonders interessant. Denn offenbar könnte „Lichtfalle“ in dem Fall falsch verstanden sein. Das Bewusstsein wird bei Benutzung dieses „Lichts“ zurückgeworfen und in die Ferne geschleudert, weil es nicht mehr zu einem bestimmten Zustand passt. Ist es vielleicht ein Filtersystem, durch das ein unpassendes Bewusstsein abgestoßen bzw. herausgefiltert wird? Möglicherweise in eine weitere Inkarnation, weil das Bewusstsein durch seinen irdischen „Lastfaktor“ nicht mehr in das andere Energiesystem passt? Die parasitären Wesen, die sich in der ersten Session hinter dem „Licht“ befanden, tauchten hier nicht auf. Aber auch dort gab es ja schon den Eindruck, dass sie manchmal inaktiv bzw. nicht vorhanden sind. Die „Lichtfalle“ (V2) könnte also ein automatisches Rückwurfsystem sein, was einfach auf die Eigenresonanz bzw. energetische „Inkompatibilität“ des dort auftauchenden Bewusstseins reagiert.

„V3 trifft zu“
„Wehmütige, dunkle Eindrücke“
„Wie dunkle Macht im Hintergrund“
„Was passiert mit B1 in V3?“ = „Plattdrücken“, „wie Golfball, der mit hydraulischer Presse versucht wird, zu zerdrücken“, „Bewegungsfreiheit einschränken“, „bösartiges ‚Du hast jetzt nichts mehr zu sagen!'“

Diese Eindrücke von V3 („weitere Funktionen“) waren eine Überraschung der negativen Art, denn man hätte sie wohl eher bei V2 („Lichtfallen“) vermutet. Da die Vorgabe V3 jedoch mehrere Arten des „Lichts“ beinhalten könnte (worauf die vielen, wahrgenommenen Strukturen zuvor hindeuteten), ist der Viewer vielleicht auf die düsterste und erschreckendste Art gestoßen. Das musste auf jeden Fall weiter untersucht werden.

Gute Lichter, schlechte Lichter

Bevor wir uns in tieferen Eindrücken dieser düsteren Variante des „Lichts“ verlieren würden (hier war auch Vorsicht seitens des Monitors geboten), wollten wir die restliche Session-Zeit sinnvoll nutzen. Daher ging es mit der Frage weiter, wie man mögliche „Lichtfallen“ vom „echten (harmlosen) Licht“ unterscheiden kann. Der Viewer ermittelte folgende Antworten:

„Wenn es Lichtfallen gibt, wie kann man sie vom normalen Licht unterscheiden?“
= „Die Lichtfallen wirken feiner, ätherischer, durchlässiger, geht mehr in die Höhe“
= „Das normale Licht ist mehr unten, geht mehr in die Breite“

„Was passiert mit dem Bewusstsein (B1) im Licht (O1)?“ = „herumgehüpft werden“
„Was passiert mit dem Bewusstsein (B1) in Lichtfallen (O1f)?“ = „Bewusstsein geht durch und zerfasert leicht

Viewer: „O1f (Lichtfalle) wirkt auf mich spiritueller, feinstofflicher. Zerfasern = die Dichte der Materie hinter sich lassen“

Alternative Möglichkeiten

Schließlich fragten wir noch, ob es aus der Sicht des Viewers bessere Alternativen gäbe:

„Gibt es bessere Alternativen für mich als O1 oder O1f?“ = „Ziemlich sicher!“

An dieser Stelle drängte sich dem Viewer das AUL „Licht nach dem Tod“ auf, was ihn so tief in der Session aber nicht zu beeinflussen schien.

Viewer: „Bessere Alternative für mich?“ = O1BR (vom Viewer so als Alternative benannt) ist rund, im Raum schwebend, eher kugelförmig, viele Perspektiven, schön schillernd“
„O1 und O1f sind recht eindeutig, O1BR hingegen kreativ und geheimnisvoll“, „Bewusstsein (B1) wird darin aufgenommen und vereinigt sich“

Hier sollte angemerkt werden, dass „O1BR“ die persönliche Alternative für den Viewer dieser Session darstellt. Die Eindrücke erinnern jedoch stark an das Höhere Selbst. Wie schon in der ersten Session, scheint hier der direkte Weg zum Höheren Selbst eine souveräne Alternative zur Benutzung des „Lichts“ zu sein. In der zweiten Session stellte sich diese Alternative für den Viewer so dar:

Die Lichtfalle (Target 2): Alternative

An dieser Stelle wurde die Session beendet, da sie schon ziemlich lange dauerte, und wir den Antworten auf die offenen Fragen deutlich nähergekommen waren. Demzufolge gibt es tatsächlich verschiedene Arten von „Lichtern“ (mehr als drei), deren Funktionen und Auswirkungen offenbar in Abhängigkeit zum Bewusstsein stehen, welches sie benutzt. Von „Frischhaltesystemen“ (Bewusstsein aktiv halten), über „Filtersysteme“ (zurückgeschleudert werden, wenn man nicht mehr kompatibel ist), bis hin zu bösartigen Eindrücken (Wehmut, dunkle Macht im Hintergrund…) scheint es eine breite Palette zu geben.

Von diesen Daten und anderen Erfahrungsberichten ausgehend, kann man schlussfolgern, dass die metaphysischen Strukturen und Mechanismen weitaus komplexer sind, als es oft in der Grenzwissen-Szene kommuniziert wird. Daher ist der Begriff „Lichtfallen“ in diesem Kontext vielleicht zu pauschal gewählt. Es sollten jedoch noch interessante Detailaspekte in weiteren Sessions geklärt werden.

 


Die dritte Session sollte genau dort ansetzen, wo die zweite Session aufgehört hat. Daher wurden gezielt die Aspekte V2 („Lichtfallen“) und V3 („weitere Funktionen“) anvisiert:

Die Lichtfalle (Target 3)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 101267 513828 517613
Datum: 08.07.2019
Uhrzeit: 14.19h – 15.35h
Dauer: 76 Minuten
Seiten: 8

Neben ziemlich bunten Farbeindrücken, zeigte sich folgende Struktur in Stufe 3, die an einen energetischen Tunneleingang mit Sog erinnerte:

Die Lichtfalle (Target 3): Stufe 3

In der Stufe 4 zeigen sich zwei wesentliche Quellen von EIs. Diese enthielten die Eindrücke „kindlich-ängstlich-unsicher“, „Papa beschützt-Gefühl“ und im Gegenzug „tatkräftig routiniert“. Womöglich das Bewusstsein der gerade verstorbenen Person gegenüber dem „Licht“? Zumindest schonmal ein Anhaltspunkt (zusammen mit der Skizze in Stufe 3) dass der Viewer on target war. Die gezielten Untersuchungen der Aspekte „Lichtfallen“ und „Weitere Funktionen“ sollten natürlich in Stufe 6 erfolgen.

Die Lichtfallen

Die Stufe 6 begann mit einer Bewegungsanweisung zu V2 („Lichtfallen“). Der Viewer beschrieb, dass V2 eine Art Umleitung darstellt, die in Kraft treten kann, wenn das Bewusstsein des Verstorbenen nicht automatisch in das „echte Licht“ will, sondern die Situation selbst zu kontrollieren versucht. V2 strahlt dabei den Eindruck aus, als würde es sich von den anderen „Lichtern“ unterscheiden und eine bessere Alternative sein.

Im Kontext dieser Session wurden die Verstorbenen mit der Aussicht dorthin gelockt, nicht wieder inkarnieren zu müssen. Wer sich in der spirituellen Szene auskennt, wird diese Absicht schon öfters vernommen haben („Ich will garantiert nicht wieder auf der Erde inkarnieren!“ oder ähnlich…). Genau auf solche Wünsche scheint V2 abzuzielen, um inkompatibles (bzw. inkompatibel gewordenes) Bewusstsein abzufangen. Was passiert also, wenn ein Bewusstsein in V2 eintaucht? Kann man es tatsächlich als „Lichtfalle“ bezeichnen?

Die ersten Eindrücke zur Funktion von V2 wirkten auf jeden Fall etwas bedenklich: „Lagern“, „V2 will Sterbende für sich behalten“ und „Leute am Reinkarnieren hindern“. Allerdings relativierten sich diese Eindrücke bei einer genaueren Untersuchung. Denn es machte mehr und mehr den Eindruck eines automatischen Systems zur „Bergung“ stagnierter Verstorbener, statt einer bewusst gelegten Falle. Der Viewer drückte es mit „Lagerhalle für stagnierte Seelen“ aus. V2 wirkt dabei wie ein „Seelenstaubsauger“, der in Zwischenebenen auftaucht, wo das Bewusstsein Verstorbener stagniert ist.

Doch was passiert später mit den „aufgesaugten“ Bewusstseinen? Sie werden offenbar zwischengelagert, bis sie wieder zur Reinkarnation bereit sind. Es machte eigentlich den Eindruck des üblichen Ablaufes nach dem Tod, außer dass es hier speziell um hadernde Bewusstseine geht, nicht um welche, die direkt automatisch in ein „Licht“ gehen. Ähnliche Mechanismen wurden schon in anderen Sessions auf die Vorgänge nach dem Tod beschrieben. Vielleicht wird durch den „Lastfaktor“ aus untransformierten, irdischen Erfahrungen keine schwingungsmäßige „Fluchtgeschwindigkeit“ mehr aus der lokalen Bewusstseinsebene erreicht? Man könnte hier auf jeden Fall Parallelen zu den Schilderungen von Robert Monroe vermuten.

Die Eindrücke passen teilweise auf die Beschreibung von V2 in der vorigen Session, bis auf den Aspekt der Zwischenlagerung. Man könnte vielleicht sagen, dass ein Bewusstsein in V2 auf die nächste Inkarnation vorbereitet wird, zuvor jedoch angepasst werden muss, da es nicht mehr zu dem vorherigen Mechanismus passt (wegen der Eigenwilligkeit). Die Eindrücke sind etwas unschlüssig, jedoch wirkt V2 in keiner der Sessions wie eine bösartige Falle. Das hatten wir nur bei V3 („Weitere Funktionen“), was sich auch in dieser Session wieder bestätigen sollte.

Die wirklichen Lichtfallen?

Eine weitere Bewegungsanweisung führe den Viewer zu V3, was alles Sonstige abseits der „echten Lichter“ sein könnte. Genau wie in der vorangegangenen Session, zeigten sich in V3 überraschend negative Eindrücke: „V3 = Falle, denunziiert andere „Lichter“ als Minderwertig“, „Bewusstsein wird in endlosen „Void“ verfrachtet und kann sich dort nur noch begrenzt ausdehnen“ und „Wer diese Ausdehnung überschreitet, dessen überschüssige Energie wird abgeerntet“. Vielleicht wie eine Pflanze, deren Blüte immer wieder abgeschnitten wird, sobald sie aus dem Erdboden hervorkommt. Kurz gesagt, ein Bewusstsein wird energetisch kleingehalten, und sobald es sich wieder ausdehnen will, wird diese neue Energie ab einem bestimmten, immer gleichen Niveau „abgeerntet“. Der Viewer hat versucht, das in folgender Skizze darzustellen:

Die Lichtfalle (Target 3): V3-Abernte

Des Weiteren bekam der Viewer den Eindruck, dass dort gefagene Bewusstseine ewig darin hängen würden. Es würde sicherlich zu gewissen Höllenvorstellungen passen. Wir schauten allerdings nach, ob eine Befreiung dieser Bewusstseine möglich wäre. Das wurde bejaht, ginge jedoch nur, wenn die Aufmerksamkeit des dort gefangenen Bewusstseins durch einen äußeren Impuls vom „Void“ abgelenkt würde (wie ein Signal von außen). Die Funktion dieses parasitären Mechanismus scheint sich also durch die Aufmerksamkeit des gefangenen Bewusstseins zu bedingen. Vielleicht so, als würde es garnicht auf den Gedanken kommen, dass es nochwas anderes als den „Void“ gibt. Ein Eigenresonanz-Phänomen, quasi wie eine selbstgemachte „Höllenebene“?

Energieparasitismus und Eigenresonanz

Zumindest scheint in der V3-Variante irgendwas von der Energie der Bewusstseine zu profitieren. Aber es kann nur bestehen, wenn die jeweiligen Bewusstseine überhaupt erst in Resonanz mit V3 gegangen sind. Wer zieht jedoch diese Energie ab? Das wurde in dieser Session nicht mehr beantwortet. Vielleicht sogar die Bewusstseine selbst, in einem unbewusst manifestierten System der „Selbstbestrafung?“ In der ersten Session schien es jedoch parasitäre Wesen zu geben, die sich gelegentlich (nicht immer) an den Bewusstseinen frisch Verstorbener bereichern. Aber auch das scheint eine bestimmte Eigenresonanz (bzw. „sich reinlegen lassen“) zu bedingen.

Die Lichtfalle (Target 3): Navigationskarte

Abstrakte Navigationskarte des Viewers zwischen den „Licht“-Varianten

Zusammenfassend kann man hier sagen, dass V2 vielleicht als „Lichtfalle“ mißverstanden wird, während die wirklich bedrohlichen Szenarien in anderen Formen des „Lichts“ (V3) zu liegen scheinen. Und es wurde immer deuticher, dass es offenbar von der Eigenresonanz abhängt, von welcher Art Licht man sich letztlich anziehen lässt. So oder so, V2 und V3 schienen nicht gerade die optimalen „Lichter“ zu sein, um als Bewusstsein nach dem Tod produktiv und souverän weiterzukommen. Doch hat man überhaupt eine Wahl? Das kommt wohl darauf an, wie bewusst man seine Eigenresonanz kultiviert hat. Deshalb wollten wir zum Schluss noch ergründen, welche Alternativen es zu V1 („natürliches Licht nach dem Tod“), V2 („Lichtfallen“) und V3 („Weitere Funktionen“) gibt.

 


Gibt es also noch andere Möglichkeiten, als die bisher beschriebenen Arten der „Lichter“? In der ersten Session deutete sich bereits eine Ausweich- bzw. Ausstiegsmöglichkeit an, die dort jedoch nur kurz angekratzt wurde. Wie würde(n) sich diese Alternative(n) im Detail darstellen?

Die Lichtfalle (Target 4)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 909840 784378 921926
Datum: 23.08.2019
Uhrzeit: 19.06h – 20.18h
Dauer: 72 Minuten
Seiten: 9

Bereits in den ersten Stufen dränge sich der grobe Eindruck eines energetischen, nicht anfassbaren Verlaufes auf, der teilweise durch irgendwas abgedeckt wurde. Diese Abdeckung schien dabei eine wichtige Funktion zu haben. Die AIs dazu waren „makellos“, „angebracht“ und „wichtig“.

Die Lichtfalle (Target 4): Tunnel mit "Schutz"

In Stufe 4 kamen die AIs „interessant“ und „ich möchte das darunter sehen“ hinzu. Auch die ITs „gedeihen lassen“, „beschützt sein“, „reifen“ und „entwickeln“ wirkten interessant. Offenbar schien hier eine Art von Abschirmung bzw. geschützter Entwicklung eine besondere Rolle zu spielen.

Gezielte Zielstrebigkeit

Zur Sache gehen sollte es natürlich wieder ab Stufe 6. Mit der Bewegungsanweisung „VA sollte wahrnehmbar sein!“ ging es gezielt zur möglichen Alternative zu den bisherigen „Lichtern“. Zusätzlich wurde hier wieder ein individuelles Bewusstsein (eines Verstorbenen) kodiert, um zu sehen, was damit in VA passiert. Es bekam die Kodierung „I1“. Infolge der Bewegunganweisung tauchte sofort dieses Szenario auf:

Die Lichtfalle (Target 4): Tunnel mit "Leitstrahl"

Es zeigte sich ein immaterieller Energietunnel, der von einer Art „Zielleitstrahl“ durchdrungen wurde. Das Bewusstsein (I1) nutzt diesen Leitstrahl, um sich durch den Tunnel zu bewegen. Etwa in der Mitte des Tunnels tauchte wieder der Eindruck aus den frühen Stufen auf, als würde etwas abgeschirmt. Dieser Bereich wirkte gewölbt, kontrahierte und machte einen auffälligen, roten Farbeindruck. Am anderen Ende des Tunnels weitete sich die Umgebung. Dort zeigten sich mehrere mögliche Pfade, die das Bewusstsein ganz gezielt nehmen kann. Es gab sogar die Möglichkeit, wieder aus diesem Bereich „herauszufallen“.

Zwischendrin schauten wir nach, wie es dem Bewusstsein innerhalb des Tunnels erging:

Die Lichtfalle (Target 4): Tunnel - Bewusstsein

Das Bewusstsein an sich stellte sich als eine Art Wolkenform dar, die schlauchförmig hochgezogen, beschleunigt und mitgerissen wird. Die Wirkung des Tunnels auf das Bewusstsein war „Wohlgefühl“, „stimulieren“, „orgasmisch“ und „euphorisch“.

Souveräne Bewusstheit

Wie schon bei zwei der vorigen Sessions, sollte es auch dieses Mal wieder eine Timeline geben, auf welcher der Verlauf vom biologischen Tod bis zum Erreichen der Alternative(n) (VA) ermittelt wurde. Diese zeigte sich deutlich komplexer und verschachtelter, als erwartet:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline

Anscheinend boten sich hier viel mehr aktive Wahl- und Handlungsmöglichkeiten für das Bewusstsein, als in den Timelines zu den anderen Arten des „Lichtes“. Das Bewusstsein zeigte sich in diesem Fall schon sehr kurz nach dem biologischen Tod aktiv und handlungsfreudig („zusammenfassen“, „Sachen packen“, „beisammen / vollständig sein“, „euphorische Vorfreude“, „Ich muss dahin!“). Vielleicht ist das überhaupt die notwendige Grundeinstellung, um diese Alternative(n) ergreifen zu können. Das wäre wieder ein Hinweis auf die Wichtigkeit der Eigenresonanz. Jedenfalls war die darauffolgende Handlung des Bewusstseins „Leitstrahl / Signal ergeifen“, was am Eingang des Tunnels geschah:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Leitstrahl ergreifen)

Nach einer Weile auf diesem Weg tauchte ein Bereich auf, in dem für das Bewusstsein die Aspekte „Erkenntnisse holen“, „Dinge verstehen“, „Jetzt macht alles Sinn!“ in Verbindung mit den EIs „Erleichterung“, „Glück“ und der Bestätigung „Ich hab’s gewusst!“ kamen. Hier zeigte sich zudem eine Möglichkeit auf, wo das Bewusstsein wieder zurückkehren kann, wenn es dem alternativen Weg nicht weiter folgen möchte:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Umkehrmöglichkeit 1)

Sollte das Bewusstsein hier nicht umkehren, folgt nach einer Weile ein weiterer, sehr deutlich definierter Bereich. Es gab die Möglichkeit, dort erstmal zu verweilen und zu meditieren. Ebenso war es jedoch ein weiterer Punkt mit einer Umkehrmöglichkeit. Zwischen diesem Bereich und dem Ende der Timeline (also dem finalen Eintreten in die Alternative(n)) tat sich plötzlich eine Art Wand auf, was das Bewusstsein überraschte:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Umkehrmöglichkeit 2 + Wand)

Es schien dort um wichtige Entscheidungen für den weiteren Weg des Bewusstseins zu gehen. Die Eindrücke des Bereiches waren „aufgeregt vor etwas treten“, „gespannt sein“, „ernst in die Hand nehmen“, „wie jemanden etwas beweisen“ und „Vorhaben“.

Nexus der Entscheidung(en)

Wir schauten uns den Eindruck „Vorhaben“ genauer an. Dabei tauchte die Metapher „Engel werden, Platz einnehmen“ auf. Es ging wohl also darum, eine spezielle, höhere Position einzunehmen. Die weiteren Detaileindrucke waren „es allen beweisen“, „sich verpflichtet oder ermächtigt fühlen“, „bereit machen“, „Verantwortungsposition übernehmen“ und „Wand erklimmen“. Dann fragen wir noch, was mit dem Bewusstsein dadurch geschehe: „Prüfung“, „würdig sein“, „Warteschlange“ und „hoffen, dass man DER Kandidat ist“.

Währenddessen tauchte ein detaillierterer Eindruck der „Wand“ auf:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Wand)

Es war deutlich zu spüren, dass das Bewusstsein in diesem Beispiel zu einer erhöhten Position an der „Wand“ gelangen möchte. Das Bewusstsein war sich nur noch nicht ganz sicher, wohin. Dort schien sich eine Öffnung aufzutun, durch die der Weg weiterführt. Wir verfolgten die „Wand“ noch weiter nach oben. Sie franste irgendwann aus, so als würden verschiedene Pfade überall hin abzweigen. Später wollten wir uns diese mysteriöse „Wand“ noch genauer anschauen.

Die totale Erinnerung

Vorher gab es jedoch noch eine Bewegungsanweisung, um zu sehen was passiert, wenn das Bewusstsein bei VA ankommt (und danach). Es kam sofort der Eindruck, dass VA mit der „Wand“ bzw. des Erreichens  derselben gleichgesetzt ist. Was passierte also, als das Bewusstsein seine Öffnung wählte?

Die Lichtfalle (Target 4): Verkehrsnetz

Es war nicht nur eine, sondern viele Öffnungen wahrzunehmen. Von diesen zweigten viele Energietunnel ab, was den Eindruck von einem metaphysischen „Verkehrsnetzwerk“ erzeugte. Das Bewusstsein in unserem Fall hatte jedoch schon eine bestimmte Öffnung favorisiert. Wir verfolgten es durch diesen Tunnel, um zu sehen, was dahinter kam. Der Tunnel an sich wirkte an den Seiten bunt und irisierend.

Am Ende des Tunnels tat sich eine Art geschlossene Region auf (in der Session als O2 für „Ort 2“ bezeichnet), die wir natürlich auch untersuchten. Diese Region wirkte wie eine breite Spähre und hatte viele bunt leuchtende Elemente an ihren Wänden. Unser Beispiel-Bewusstsein steuerte ein bestimmtes Element an („Ausschau halten“, „das benötige ich“), welches wir mit O3 („Ort 3“) bezeichneten.

O3 zeigte die Eindrücke „Datenwand“, „etwas rausnehmen und öffnen“, „Gewißheit entdecken“ und „Rückerinnerung“. Hatte man es hier vielleicht mit einem Speicherbereich des Höheren Selbstes vom Bewusstsein zu tun, wo bestimmte Erinnerungen abgerufen wurden? In der Nachbarschaft von O3 gab es zudem eine markante EI-Ausstrahlung. Diese beinhaltete folgende Eindrücke: „Da freut sich was, dass O3 von I1 (dem Bewusstsein) benutzt wird. O3 ist wie Matrix / Infoterminal. O3 ist in O2 integriert“. Ein weiteres Indiz, dass es sich um das Höhere Selbst des Bewusstseins handeln könnte.

Das Meer der Möglichkeiten

Man ahnt, wie weitreichend und verschachtelt diese Session noch hätte werden können. Da die Session schon zeitlich sehr ausgedehnt war, entschieden wir uns zum Schluss nochmal die „Wand“ mit den vielen Löchern bzw. abgehenden Transportrouten anzuschauen:

Die Lichtfalle (Target 4): Wand (Details)

Aus dieser detaillierten Ansicht zeigte sich die „Wand“ als imposantes, rötlich-orangenes Energiegebilde, welches enorm weit hinaufzuragen schien. Es wurden mehrere Löcher wahrgenommen, wovon eines bereits als Favorit des Bewusstseins untersucht wurde („Loch f. I1“). Dort fragten wir nochmal, warum das Bewusstsein genau dieses Loch gewählt hatte: „I1 hat noch was zu erledigen“, „programmieren“, „Dinge richtig stellen“ und „Ordnung / Vollständigkeit schaffen in I1 selbst“.

Als Zusatz fragten wir, was die anderen Löcher für das Bewusstsein bereithalten würden. Eines war einfach „uninteressant“, ein anderes erzeugte völlige „Weigerung“. Am untersten Ende der „Wand“ war ein Loch, welches eine „Rückkehr“ ermöglichen würde, wenn sich das Bewusstsein anders entscheiden würde. Sehr weit oben gab es hingegen noch ein Loch, welches den Eindruck „Licht, am Ziel sein“ ausstrahlte.

Danach ging es darum, den Zweck der „Wand“ genauer zu beschreiben: „Transport“, „Aufstieg“, „Erhöhen“, „Ausweichen“, „Rückkehren, es sich anders überlegen“ und „hab von Vorher nochwas zu erledigen“. Es machte also am ehesten den Eindruck eines Knotenpunktes der Entscheidungen und Möglichkeiten. Vielleicht das, was Robert Monroe in seinen Büchern „die Fernstraße“ nannte?

Der Gipfel des Bewusstseins (?)

Oberhalb des höchsten Loches („Licht, am Ziel sein“) ging es interessanterweise noch weiter. Das versuchten wir noch zu beschreiben:

Die Lichtfalle (Target 4): Gipfel

Jenseits der Spitze bestätigte sich der Eindruck aus der ersten Wahrnehmung der Wand, dass sich dort verschiedene Abzweigungen überall nach oben hin verteilen würden. Das Gefühl dort oben konnte nur noch mit „Freiheit / Grenzenlosigkeit“ beschrieben werden. Die Struktur strahlte unglaublich hell, was zugleich den Eindruck „I1 (unser Beispielbewusstsein) könnte Licht nicht aushalten“ erbrachte. Deshalb hat es vielleicht erstmal einen anderen Pfad innerhalb der „Wand“ gewählt.

Die AIs zu dem gleißenden „Gipfel des Lichts“ ganz oben waren „Überblick“ und „Werk sehen“. Vielleicht so, als könnte man von dort aus die kosmische All-Einheit bzw. das multidimensionale Universum überblicken. Leider kann das geschriebene Wort und die rudimentäre Art Remote Viewing-Skizzen dem möglichen Anblick kaum gerecht werden…

Dort beendeten wir die Session mit den End-AIs „entspannt“ und „zwanglos“. Die meisten Remote Viewing-Sessions sind eher anstrengend und manchmal auch stressig. In diesem Fall bescherrte sie jedoch am Ende ein entspannt-meditatives und gleichmütig-erhobenes Gefühl, trotz der Komplexität. Rein von diesem subjektiven Gefühl her hatten wir hier wohl die beste Alternative zu den anderen „Lichtern“ gefunden.
 


Schlussfolgerungen:

Diese vier Sessions können natürlich nur einen groben Überblick über die Komplexität der Vorgänge nach dem biologischen Tod liefern. Und hier auch nur mit gezieltem Fokus auf die „Lichtfallen“-Thematik. Uns ging es vor allem darum, die Realität und ggf. Natur dieses kontroversen Themas zu überprüfen. In erster Linie also, ob es überhaupt „Lichtfallen“ gibt, und wenn ja, welche Mechanismen wirken, was einem Bewusstsein dabei passieren kann und wie man am besten damit umgeht. Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen:

  • Es gibt verschiedene Arten von „Lichtern“. Wir konnten mindestens vier Hauptvarianten davon beschreiben.
  • Die den „Lichtern“ anhängenden Tunnelphänomene scheinen an sich ein natürliches Transportsystem zwischen metaphysischen Orten bzw. Ebenen zu sein.
  • Die Art und Funktion der „Lichter“ hängt im Wesentlichen von der Eigenresonanz des Benutzers ab (Stichworte „Verteilerknoten“, „Zwischenlager für nach dem Tod stagnierte Bewusstseine“, „automatische Bergungssysteme“, „Glaubenssystemterritorien“, „Dämmerebenen“, „Höllen der Selbstbestrafung“ etc…).
  • Wenn man im Kontext unserer Sessions noch die Existenz von „Lichtfallen“ in Betracht ziehen möchte, hängt deren Gefahrenpotential von der Eigenresonanz bzw. der Bewusstheit der potentiellen „Opfer“ ab.
  • Das bekannte Motto „Gedanken = Realität“ sollte im Hinterkopf behalten werden.
  • Anscheinend gibt es sowas wie Energieparasiten, die den desolaten Zustand mancher Bewusstseine für ihre energetischen Zwecke ausnutzen (wenn es nicht ohnehin Symptome oder Abspaltungen durch Eigenresonanz-Effekten sind). Die Befreiung daraus hängt von der eigenen Aufmerksamkeit ab.
  • Das beste Rüstzeug für eine souveränen Umgang mit „Lichtern“, „Lichtfallen“ etc… nach dem Tod ist entsprechend klare Bewusstheit und Erkenntnis. Eine gute Möglichkeit ist wahrscheinlich, direkt das eigene, Höhere Selbst anzusteuern. Von dort aus könnte es problemlos zum Verteilersystem der „Wand“ gehen.

Diese Sessions kratzten natürlich nur an der Oberfläche. Denn man hat hier ein ganzes, metaphysisches Multiversum des Bewusstseins vor sich, welches über seine eigenen Funktionen und Gesetzmäßigkeiten verfügt. Einiges davon spiegelt sich scheinbar im physischen Universum wieder (Quantenphysik etc…), anderes ist exotisch und aus der menschlichen Perspektive schwer zu deuten. Zumindest hoffen wir, dass dieses Projekt etwas Klarheit oder zumindest einige Erklärungsansätze für die kontroverse „Lichtfalle“-Thematik erbringen konnte. Wir sind gespannt, was zukünftige Projekte auf diese und ähnliche Themen zutage fördern.

Unsere sehr ausführliche Vorstellung und Diskussion des Lichtfalle-Projektes auf dem YouTube-Kanal von Reicher & Stark:




Interview von Johann Nepomuk Maier mit Bernhard Reicher zum Projekt:

Rückkehr von der Mondoberfläche

Hiermit möchte ich eine interessante Session von einer unserer Seminar-Absolventinnen vorstellen, mit der sie erfolgreich den Basiskurs (Stufe 1-5) vollendet hat. Bei dem Target handelte es sich um folgende, bekannte Aufnahme der Apollo 11-Mission:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Target)

Darauf ist vor dem Hintergrund der Mondlandschaft und der fernen Erde, die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre „Eagle“ nach dem Rückstart von der Oberfläche zu sehen. Das Foto wurde am 21.07.1969 aus dem Kommandomodul „Columbia“ heraus aufgenommen, an das die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre kurze Zeit später andockte.

Kategorie: Astronomie / Ereignisse
Protokoll: CRV (gemonitort)
Koordinaten: 931002 374621 887632
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 14.10.2019
Uhrzeit: 19.00h – 20.09h
Dauer: 69 Minuten
Seiten: 9

Die wesentlichen sensorischen Eindrücke in den frühen Stufen waren „grau“, „schwarz“, „kalt“, „glatt“ und „metallisch“. Bereits in Stufe 3 wurde ein kantiges, sich bewegendes Objekt in einer unwirtlichen Umgebung beschrieben. Im Hintergrund zeigte sich eine grauschwarze Bergkette ein bläulicher Fleck am Himmel. Die Landschaft wurde von der Viewerin „wie Wüste, aber kalt“ beschrieben. Bei dem sich bewegenden Objekt gab es die AUL/s-Anmerkung „wie Triebwerk“, begleitet von dem AUL „Flugzeug“. Das wurde natürlich herausgeschrieben und gestrichen. Die AIs (eigene Emotionen zum Target) der Viewern waren seit Beginn der Session durchweg spannungsbetont.

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Stufe 3)

Da die Stufe 3 selbst bei so gut zusammenhängenden Eindrücken nicht überreizt werden sollte (Gefahr von AULs und falscher Vervollständigungen), ging es weiter zu den höheren Stufen. Im konzeptionellen Bereich (ITs) drängte sich nun der Eindruck „erforschen“ sehr stark auf. Zuerst sollte jedoch die bergketten-artige Landschaft unter die Lupe genommen werden. Dabei ergab sich folgendes:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Landschaft)

Die sensorischen Daten waren „felsig“, „wüst“, „kantig“, „große Felsen“, „Berge, aber davor flacher Boden“, „krümelig“ (der Boden), „staubig / Staubwolken“ und „eisig“. Der vordere, flachere Teil der Landschaft erinnerte die Viewern an einen trockenen Salzsee. Dimensional gesehen wirkte die Bergkette weit weg. Die AIs zu der Landschaft waren „abweisend“, „lebensfeindlich“ und „wüst“. Der Viewerin selbst würde es vor Ort „fröstelnd“ ergehen, und irgendwie „wartend“. Wenn man dort ausatmet, wäre der Atemhauch sichtbar (aber wahrscheinlich nur einmal).

Dann war das technisch wirkende, sich bewegende Objekt an der Reihe:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Objekt)

Der Viewerin kam es vor, als würde die Bewegung im Gesamtszenario eher langsam wirken. Sie nahm sensorisch die Eindrücke „glatt“, „hart“, „schwarz“, „roter Streifen“ und „hohl“ wahr. Zudem hatte sie den Eindruck von Düsen, die sie jedoch als AUL skizzierte (also nicht die wahre Form). Als konzeptionelle Aspekte kam „fotografieren“ (AUL „Luftaufnahmen“), bewegen, fliegen und „Details aus der Luft aufnehmen“. Die skizzierte Form des Objektes entspricht nicht wirklich der Mondlandefähre, was wohl daran lag, dass das AUL „Flugzeug“ für das Objekt recht stark dominierte (wegen dem Flugeindruck und Triebwerk). Der „rote Streifen“ könnte eine Teilwahrnehmung der Isolationsfolie gewesen sein.

Schließlich sollte das Objekt und die Landschaft per Bewegungsanweisung in eine zusammenhängende Relation gesetzt werden. Denn bisher war nicht ganz klar, wo sich das Objekt im Verhältnis zur Umgebung befand:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Objekt und Landschaft)

Die Form-Wahrnehmung des Objektes blieb rudimentär, was aber bei der ungewöhnlichen und irregulären Form der Mondlandefähre verständlich ist (vor allem bei Neulingen). Als Oberflächendetail wurde nur eine wellenförmige Struktur wahgenommen. Das könnte auf die zerknitterten Mylar-Folien schließen lassen, mit der die Mondfähre isoliert wurde:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Triebwerk und Folie unten)

Viel deutlicher war hier jedoch der Eindruck, dass es unter dem Objekt irgendwie „windig“ und „heiß“ war. Es stellte sich schnell heraus, dass dieser „heiße Wind“ vom Objekt selbst verursacht wurde, woraufhin auch der Eindruck einer einzelnen, großen Düse folgte. Die Viewerin berichtete, dass ihre Hand womöglich zerfetzt werden würde, wenn sie diese in den Düsenstrahl hielte. Die Bewegungsrichtung des Objektes wurde nun auch nach vorne (also auf den Betrachter zu) wahrgenommen. Das AI zum Objekt lautete „hochtechnisch“ und „super interessant“.

Schließlich untersuchten wir noch einige konzeptionelle Zusammenhänge zum Objekt, und was es dort in der Umgebung tun würde. Dazu nahmen wir den Begriff „erforschen“, der sich zuvor bereits stark aufgedrängt hatte. Wir stellten die Frage „Was wird erforscht?“, woraufhin Eindrücke wie „Orte feststellen“, „Aufklärung“, „Leute suchen“, „Strukturen auf dem Boden“ und interessanterweise auch „militärische Ziele“ kamen.

Der Eindruck „Orte feststellen“ interessierte uns an der Stelle genauer, weshalb wir die Frage „Zu welchem Zweck?“ stellten. Daraus folgte „Personen finden“, „verstecken sich“ und „sind nicht sichtbar“. Das AUL/s „Wie Drohne“ kam zwischendurch auch auf, weshalb sich hier bereits gewisse, militärische AULs reingemischt haben könnten. Die Session war an dem Punkt auch schon weit ausgedehnt. „Personen finden“ und „verstecken sich“ könnte man jedoch als die Aufgabe deuten, vom Kommandomodul aus die rückkehrende Aufstiegsstufe der Mondfähre zu orten.

Am Ende fragten wir noch die „Beziehung zwischen Objekt und Landschaft“ ab. Dort kam zuerst „keine Berührung“ (weil das Objekt fliegt), „will es auch nicht“ (könnte ja auch nicht mehr sanft landen ohne Landestufe), „war da schonmal“ (auch klar) und „kennt die Landschaft“. Auf die Frage hin, was es dort unten gemacht hat, kam „entladen“, „Menschen transportieren“, und „sind schnell weggelaufen, weil sie eine Aufgabe hatten“ (Mondspaziergang der Astronauten?).

Was war deren Aufgabe da unten? Hier kam „sie mussten was finden“, „Gegenstände suchen“, „metallisch, länglich, rohrartig“, „wie in einer Kiste“, „Wertvolles bergen“ und „Gelände abstecken“. Das könnte man auf den Mondspaziergang mit dem Aufstellen von Instrumenten und der amerikanischen Flagge beziehen, was ja zugleich eine Art Absteckung ist. Die Daten waren an diesem Punkt jedoch mehrdeutig. Das End-AI für die Session lautete „sehr spannend“ und „abenteuerlich“.

Fazit: Diese Session ist ein anschauliches Beispiel für zwei Faktoren: Die Viewern konnte bereits gut die zwei Hauptelemente des Zielgebietes (Landschaft und Mondfähre) isoliert wahrnehmen und kombinieren. Die Eindrücke der Mondlandschaft waren von den Farben, Oberflächen und der unwirtlichen Lebensfeindlichkeit her eindeutig. Auch die grundlegenden Eindrücke und Funktionen der Mondfähre passten. Die neutrale Zusammenfassung vor der Auflösung des Targets lautete sinngemäß: „Metallisches Objekt mit Düse als Triebwerk fliegt langsam über eine unwirtliche, grau-wüstenartige und kalte Landschaft“.

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Vergleich)

Im späteren Teil der Session begannen sich dann offesichtlich AUL-Zusammenhänge einzuschleichen, die vor allem mit militärischen Aspekten zu tun hatten (a’la Düsenflugzeug in der Wüste mit Luftraumüberwachung, Landung und Absetzung von Personen). Hier zeigt sich auch, dass man mit einer Basiskurs-Ausbildung zwar schon die wesentlichen Aspekte und Zusammenhänge des Zielgebietes gut in einer Einzelsession erfassen kann, das AUL-Management jedoch ein Prozess ist, der durch vielfach wiederholte Praxis über Wochen und Monate reifen muss.

Abschließend sei angemerkt, dass diese Session wieder mal ein Indiz liefert, dass die Apollo-Missionen echt waren, und nicht in irgendeinem geheimen Filmstudio mit der Effekt-Technik der 1960’er Jahre inszeniert wurden (Stichwort „Moonhoax“). Das zeigten inzwischen dutzende Sessions auf verschiedenste Situationen der Apollo-Missionen. Und zwar nicht nur aus unserem Umfeld, sondern auch in der internationalen Remote Viewer-Szene.

Der Santilli-Film

Der berühmte Santilli-Film zeigt eine angebliche Alien-Autopsie, die 1947 stattgefunden haben soll. Öffentlich aufgetaucht ist er im Jahre 1995. Etwa zehn Jahre später gab man jedoch zu, dass der Film eine Fälschung sei, welche in London gedreht worden ist. Bis dahin war er bereits einer der umstrittensten Filme in der UFO-Szene. Die Fälscher geben an, eine aufwendige Puppe mit den Innereien verschiedener Tiere gefüllt zu haben, welche dann bei der scheinbaren Autopsie entnommen wurden.

Auch vorher wurden schon viele Zweifel über die Authentizität des Films laut, da die Kameraarbeit für ein so wichtiges Dokument sehr amateurhaft wirkte (z.B. der verdächtig fehlende Fokus bei Nahaufnahmen, wenn man Details erkennen könnte). Zudem wirkte das Vorgehen während der Obduktion auf echte Gerichtsmediziner unsachgemäß. Einige Leute verteidigen den Film jedoch immer noch als authentisch und vertreten die Meinung, dass das Eingeständis der Fälschung nur der Desinformation diente. Befeuert wurde das noch durch die spätere Behauptung Santillis, dass der Film zwar gefälscht sei, er jedoch echtes Material einer Alien-Autopsie gesehen, und es darauf basierend nachgedreht hätte. Das angeblich echte Material war dabei in sehr schlechtem Zustand.

Vor kurzem wurde die Sache erneut befeuert, nachdem ein Memo auftauchte, welches aus dem Nachlass von Apollo 14-Astronaut Edgar Mitchell (Mitbegründer des Institute of Noetic Sciences) stammen soll. Darin sagte der CIA-Wissenschaftlicher Kit Green (welcher ebenfalls schon sehr früh im Remote Viewing-Programm involviert war), dass ihm im Jahre 1987 Bilder einer echten Alien-Leiche gezeigt wurden, die mit dem Wesen aus dem Santilli-Film (welcher 1995 gefälscht worden sein soll) identisch gewesen wären. Wurde Kit Green Teil einer Desinfo-Kampagne, oder hat er etwas authentisches gesehen, was dann durch einen gefälschten Film in der Öffentlichkeit relativiert werden sollte?

Haben wir es hier also eventuell mit einem komplexen Gemisch aus Hoaxes, Nebelkerzen und realen Aspekten zu tun? Soweit sind wir noch nicht. Jedoch ergab sich vor ein paar Wochen ganz beiläufig eine Session, in welcher der Santilli-Film als Target genommen wurde. Die Ergebnisse waren so eindeutig, dass sie zumindest den Santilli-Film als Fälschung bestätigen. Jedoch schien das am Ende nicht alles gewesen zu sein. Widmen wir uns aber erstmal dieser Session…

Kategorie: UFOs und Aliens
Protokoll: CRV (gemonitort)
Koordinaten: 625778 951326 485963
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 07.07.2019
Uhrzeit: 16.33h – 17.51h
Dauer: 78 Minuten
Seiten: 7

Hierzu sei noch angemerkt, dass das Target spontan von einem Seminar-Trainee vorgeschlagen wurde, welches dann einer der Ausbilder viewen sollte. Der Tasker wusste bis dato noch nichts von den neuesten Entwicklungen im Santilli-Fall. Es ging vor allem darum, dem Trainee ein ordnungsgemäßes Tasking und Monitoring zu demonstrieren. Das Ergebnis der Session war also auch für den Tasker völlig offen. Folgende Szene wurde als Target gewählt, wobei der „Leichnahm“ nochmal extra markiert und für den Viewer mit „X“ kodiert wurde:

Santilli-Film (Target)
(Bildquelle: „Alien Autopsy“-Film © Spyros Melaris 1995)

 
Die ersten Eindrücke waren unauffällig, schienen aber sensorisch zu der geviewten Szenerie zu passen. Interessant wurde es jedoch bereits beim AI am Ende der Stufe 2, wo der Viewer das Target als „ekelig, wie künstlich drapiert“ empfand. Dies steigerte sich noch in Stufe 3, in welcher der Viewer sofort einen Hauptaspekt (X) beschrieb, der ihn an ein umhülltes Drahtgebilde, gefüllt mit ekeligen Dingen erinnerte. Er verglich das ganze Objekt mit einer zusammengeschnürrten Kohlroulade.

Santilli-Film (Stufe 3)

Die AI-Äußerungen „künstlich“, „attrappenartig“, „gestellt“, „soll wirken, wie es nicht ist“ und „it’s fake“ zeigten, in welche Richtung es geht. Dass so eindeutige Eindrücke bereits in Stufe 3 vorkommen, ist eher selten. Deshalb wollten wir das Target natürlich noch in den höheren Stufen untersuchen.

Neben dem gefragten Objekt [X] kamen ab Stufe 4 auch Eindrücke der Räumlichkeiten, die „steril“, „gekünzelt“, „leer“, „noch nicht fertig“ und vor allem „offen, sollte aber nicht“ wirkten. Vor allem letzteres hing damit zusammen, dass der Viewer die Räumlichkeiten wie eine Art aufgebauter Kasten empfand, der nur eine einzelne solide Wand besaß und nach hinten hin weit offen war. Die restlichen Bestandteile wirkten dünn und aufgestellt. Interessanterweise gibt es im Santilli-Film eine Seite des Raumes, die man nie mit der Kamera zu sehen bekommt (quasi hinter dem Kameramann).

Ob dies die „offene“ Seite war, die der Viewer beschrieb? Als er gefragt wurde, was dort ist, konnte er nur grelle Lichter wahrnehmen (Scheinwerfer?), die den kleinen, kastenartigen Raum fast schon zu hell überstrahlten. Das Ganze machte also stark den Eindruck einer Filmkulisse mit viel zu heller Beleuchtung. Vielleicht wirkt der Santilli-Film auch deshalb so überbelichtet? Auch der im Film sehr eng aussende Bereich hinter der Glasscheibe wirkt seltsam, so als hätte man nicht genügend Platz für eine größere Kulisse gehabt.

Später fragten wir noch nach dem Zweck der Räumlichkeiten: „Leiden“, „Spass“, „Freude, dass man da nicht rankommt“. Bei „leiden“ kam es dem Viewer so vor, als würde man dort in klebriger Kleidung feucht werden. Vielleicht schwitzten die Schauspieler durch das Scheinwerferlicht in ihren selbstgebastelten Schutzanzügen? Jedenfalls passten die Eindrücke nicht unbedingt auf eine echte Laborsituation.

In Stufe 6 wollten wir uns aber hauptsächlich nochmal den „Alien-Leichnahm“ genauer anschauen. Dazu gab es eine Bewegungsanweisung auf [X]. Folgende Seite zeigt die Essenz daraus, welche zusätzlich noch einige Aspekte der Umgebung beinhaltete:

Santilli-Film (Stufe 6)

Das Objekt [X] an sich empfand der Viewer weiterhin als zusammengeschnürrtes und aufgefülltes Etwas. Während die Wahrnehmung in Stufe 3 eher durchscheinend war (wie ein Röntgenblick), erinnerte ihn das Objekt jetzt von außen an ein Michelin-Männchen. Einige interessante Nebenaspekte waren „etwas aufnehmen“, „skurril“, „fremdartig“ und lustigerweise auch „essen“. In einer Dokumentation über den Hoax gaben die Macher an, auch Lammkeulen und ähnliches vom Metzger in der Puppe deponiert zu haben. Vielleicht wurde einiges davon später noch verspeist. Schließlich führte diese genauere Untersuchung von [X] zu der Aussage „Gummipuppe“ und „es soll anders wirken, als es ist“. Damit war der Hoax eigentlich klar.

Eine assoziative Fazit-Skizze des Viewers zur Situation im Target:

Santilli-Film (Fazit)

Am Ende tauchte jedoch noch ein unerwarteter Beifang auf: Auf einer groben Timeline versuchten wir den Ursprung des Films zu lokalisieren (um dem Trainee das Timeline-Werkzeug zu demonstrieren). Seltsamerweise tauchte nicht nur ein einzelner Ursprungspunkt auf (Ende des 20. Jahrhunderts, also vermutlich die 1995’er-Fälschung), sondern auch ein weitaus früherer Punkt (vor 1950). Der frühere Punkt war jedoch schwer festzulegen und kaum zu beschreiben, so als würde er irgendwie „überstrahlt“. Vielleicht ein Hinweis darauf, dass es doch eine reale Grundlage für den Film gab, die sich viele Jahrzehnte vorher abgespielt hat? Es wirkte jedenfalls so, als hätte der Santilli-Film nicht nur einen reinen Spaß-Charakter gehabt, sondern wäre zumindest auch instrumentalisiert worden, um als Nebelkerze zur Ablenkung von einem anderen, früheres Ereignis zu dienen. Könnte damit der ominöse Ursprungsfilm gemeint sein, welcher als Inspiration für die Fälschung gedient haben soll? Das wäre jedoch ein Thema für ein anderes Projekt.
 
Fazit: Selten wurde etwas in einer Session so schnell und eindeutig als Fälschung beschrieben (siehe auch Der Gartenzwerg). Das Ganze erinnerte den Viewer an ein Flickwerk a’la Dr. Frankenstein bzw. an einen makaberen Scherz, nicht jedoch an den Leichnahm eines echten, vollständigen Lebewesens. Die gekünzelte Art der Räumlichkeiten und die Handlungsaspekte der Personen vor Ort unterstützen diese Schlussfolgerung. Als spannender Aspekt blieb jedoch noch der Beifang, dass hinter diesem Hoax vielleicht noch mehr steckt, als man oberflächlich zu sehen vermag. Das kürzlich geleakte Memo würde diese Annahme stützen, falls es authentisch ist. Mal sehen, was sich bei dem Thema in Zukunft noch entwickeln wird…

Das Entführungsphänomen

In diesem Artikel stellen wir die Essenz eines neuen Remote Viewing-Projektes in Zusammenarbeit mit CROPfm netradio vor. Es ging um ein, zumindest im deutschsprachigen Raum, eher ungewöhnliches Thema:

Das Entführungsphänomen (durch Außerirdische)




Obgleich diese Thematik in Amerika stark verbreitet ist (und dort häufig für skeptisches Stirnrunzeln sorgt), hörte man bisher wenig über derartige Entführungsfälle im deutschsprachigen Raum. Doch es gibt sie, und Dr. Marcel Polte hat diesem Thema das Buch GREYS: Weltweites Wirken und Entführungen in Deutschland gewidmet:

Buch "Greys" Buch "Greys"

Hier findet ihr die vorherige Sendung bzw. ein Clip-Addendum zu dem Thema:
Das Entführungsphänomen in Deutschland [26.10.2018]
Remote Viewing und „Entführungen“ (MP3) [09.11.2018]


Unser Projekt

Für unser Remote Viewing-Projekt wurden vier Fälle aus Deutschland ausgewählt, über die selbst der Tasker (Target-Ersteller für das Projekt) im Projektzeitraum kaum Details wusste. Das Ergebnis sind zwölf Sessions, die von fünf verschiedenen Viewern durchgeführt wurden.

Kategorie: Paranormales
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 5
Anzahl der Sessions: 12
Zeitraum: 28.12.2018 – 22.04.2019
Gesamtdauer: 708 Minuten
Gesamtseiten: 108

Nachfolgend werden die vier Fälle mit Auszügen aus den Originalsessions und detaillierten Zusammenfassungen vorgestellt. Die Namen der betreffenden Personen wurden anonymisiert. Aufgrund des Artikel-Umfangs, hier Quicklinks zu den einzelnen Fällen:

Erster Fall: Frau A.
Zweiter Fall: Frau J.
Dritter Fall: Herr M.
Vierter Fall: Herr S.
 


Erster Fall: Frau A.

Frau A. hatte ein nächtliches Erlebnis, bei dem sie ein Wesen wahrnahm, als sie in einem tranceartigen Zustand erwachte. In den Sessions sollte nun das Wesen (und eventuelle Begleiter) beschrieben werden, und ob Frau A. noch unter Beobachtung durch diese(s) Wesen steht. Weiterhin sollte untersucht werden, ob sie durch diese Begegnung irgendwelche Implantate erhalten hat.

Das Wesen

Alle Viewer konnten neben einer menschlichen Frau noch ein weiteres Wesen wahrnehmen. In einer Session wurde auch noch eine dritte Person wahrgenommen, die jedoch viel weiter weg war, und nicht target-relevant zu sein schien (vielleicht eine andere Person im Haus). Das Wesen an sich wirkte aufrecht, groß und schlacksig. Zum Teil wirkte es sogar so dünn wie ein Stab, und erinnerte an einen insektenartigen Körperbau. Das Wesen war haarlos, hatte eine feine, bräunliche Haut und eine Art dunkelgraue Bekleidung. Die genauen Beschreibungen des Wesens konkurrieren in den durchgeführten Sessions (vor allem was die Anzahl der Gliedmaßen betrifft), ähnelten sich jedoch in dem insektenähnlichen Erscheinungsbild:

Entführungsprojekt - Frau A (Wesen)

Vor allem in der rechten Skizze wurde sehr genau wahrgenommen, dass das Wesen etwas im Zielgebiet sorgfältig beobachtet. Die Tätigkeiten des Wesens im Target wurden wie folgt beschrieben: „Sich etwas ansehen“, „etwas suchen“, „hektisch sein“, „Funktionen kontrollieren; Mauer hochziehen“.

Danach fragten wir in einer Beziehungsanalyse ab, was das Wesen von Frau A. hält:

„Moralische Instanz sein“, „symbiotisch“, „Frau A. etwas einflüstern“, „bietet Hilfe an“, „beobachtet sie, bewahrt sie vor Übertreten einer Grenze“, „technische Unterstützung“, „zieht Mauer hoch“

Und nun im Gegenzug, was Frau A. während ihres Erlebnisses von dem Wesen hält:

„Frau A. ist etwas ängstlich“, „ist sich dem Wesen nur in besonderem Zustand bewusst“, „drückt sich vor dem Wesen“, „möchte ungesehen am Wesen vorbeischlüpfen“

Die Situation

Wie stellte sich nun die Gesamtsituation im Zielgebiet dar, in dem Frau A. und das Wesen die Hauptrolle zu spielen schienen? Es zeigte sich, dass Frau A. sich durch ein Areal bewegte. Dieses Areal wurde durch eine Art „Mauer“ geteilt (evtl. im übertragenen Sinne). Das Wesen achtete primär darauf, dass Frau A. diese Grenze nicht überschreitet. Dabei war das Wesen für einen „Auftraggeber / Kollektiv“ tätig, welches das Areal vor unbefugtem Zutritt schützen sollte. Frau A. versuchte wiederholt in das Gebiet einzudringen, wurde dabei aber stets freundlich blockiert. Immer wenn sie dieser Grenze zu nahe kam, zog das Wesen die „Mauer“ hoch, so dass Frau A. das private Areal nicht betreten konnte:

Entführungsprojekt - Frau A (Mauersituation)

Wer waren die besagten Auftraggeber / das Kollektiv? Hier kamen abermals insektenartige Eindrücke und eine Art kollektives Bewusstsein. Dieses Kollektiv lieferte dem Wesen Daten, nach denen es handelte. Zusätzlich hatte dieses Kollektiv eine Neugier auf Frau A., weshalb durch das Wesen Eindrücke über sie gesammelt werden sollten. Diese schienen vor allem mit „Erfahrung von Individualität“ zu tun zu haben. Primär ging es jedoch darum, Frau A. vor dem Überschreiten der Grenze zu bewahren.

Noch unter Beobachtung?

Eine Frage, die beantwortet werden sollte war, ob Frau A. heute (zum Zeitpunkt der Session) immer noch unter Beobachtung steht. Dies wurde in allen Sessions verneint. Der Beobachtungsaspekt schien sich nur auf die Situation zu beziehen, als Frau A. versuchte, in das Gebiet hinter der „Mauer“ einzudringen. Wir fragten noch konkret ab, warum sie nicht mehr unter Beobachtung stünde. Folgende Eindrücke kamen dabei: „Alt“, „vergangen“, „Experiment abgeschlossen“ und „genügend Daten gesammelt“.

Implantate?

Eine weitere Frage war, ob Frau A. bei diesem Erlebnis (physische) Implantate erhalten hatte. Dies wurde in zwei Sessions verneint, in einer Session jedoch bejaht. Bei der genaueren Untersuchung in der Session, wo Implantate auftauchten, wurde ein längliches, metallisches Objekt wahrgenommen, welches irgendwo halb drinsteckte:

Entführungsprojekt - Frau A (Implantat)

Die Eigenschaften des Objektes waren „Energie“, „kanalisiert“, „eingebuchtet“, „Informationsweitergabe“, „geht zu Frau A., dann wieder zum Ursprung zurück“ und „hilft Frau A.“. Also doch schon recht konkrete Eigenschaften, die man sich bei einem Implantat vorstellen könnte. Warum es in den anderen Sessions nicht wahrgenommen wurde, ist unklar. Um einen Hinweis für eine Verifizierungsmöglichkeit zu haben, versuchten wir, das Implantat im Körper zu lokalisieren:

Entführungsprojekt - Frau A (Implantat-Lokalisierung)

Der Eindruck des Viewers war, dass es sich 10cm unter den Rippen befindet. Zur Entfernung wäre ein „mittelmäßiger Eingriff“ notwendig. Allerdings hatte der Viewer das Gefühl, dass man es noch drin lassen sollte.

Physisch, nicht-physisch oder multidimensional?

Bei diesem Target schienen die Grenzen zwischen physischen und nicht-physischen Bestandteilen zu verschwimmen. Wenn Frau A. im tranceartigen Zustand immer wieder versuchte, eine bestimmte Grenze von einem „unbefugten“ Gebiet zu übertreten, wo war sie dann? Und wie kam sie dort hin? Im ersten Moment hat die Situation eher die Charakteristika einer außerkörperlichen Erfahrung bzw. ähnlichen Form von Bewusstseinsreise. Andererseits gab es die physisch erscheinenden Charakteristika des Wesens, und zumindest in einer Session die konkrete Wahrnehmung eines physischen Implantates. Vielleicht eine multidimensionale Situation, in der sowohl physische, als auch nicht-physische Interaktionen eine Rolle spielen?

Es folgen künstlerische Interpretationen aus der nachträglichen Zusammenfassung des Falls (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt). Zuerst die Essenz aus den Sessions, wie Frau A. in dem Target wahrgenommen wurde:

Entführungsprojekt - Frau A (künstlerisch)

Und nun das insektenartige Wesen, welches das Gebiet bzw. Frau A. beobachtete, und dabei freundlich die Grenze sicherte. Die Anzahl der Gliedmaßen ist widersprüchlich, weshalb hier zwei Ausstülpungen am Kopf als Augen interpretiert wurden, da von dort auch das „Beobachtungsgefühl“ ausging:

Entführungsprojekt - Frau A - Wesen (künstlerisch)

Fazit: In diesem Fall haben wir es mit drei Sessions zu tun, die im Allgemeinen übereinstimmen, jedoch Widersprüche in Teilaspekten aufweisen. Dazu zählt vor allem das Vorhandensein eines Implantates in nur einer Session, und die Widersprüchlichkeit von physischen und nicht-physischen Aspekten der Situation. Gerade letzteres könnte jedoch durch multidimensionale Ebenen erklärbar sein, die wir noch nicht wirklich verstehen, oder über die wir zuwenige Daten gesammelt haben.
 


Zweiter Fall: Frau J.

Im Fall von Frau J. kam es während einer Hypnosesitzung zur Kommunikation mit einem Wesen. Dabei wurden umfangreiche Informationen durch eine Art Channeling-Verbindung ausgetauscht. Als Ziel dieses Targets galt es herauszufinden, ob dort tatsächlich ein Wesen war, und wenn ja, wie es aussah, welche Absichten es hatte, wie dessen Zivilisation beschaffen war, und was deren Sicht auf die Menschheit ist. Auf das Target wurden zwei Sessions durchgeführt.

Ein gemeinsames Element, welches frühzeitig auftauchte, waren energetische Vorgänge, die an eine wirbelnde Bewegung erinnerten. Durch diese energetischen Vorgänge wurde etwas ausgesendet, das kommunikationsartig wirkte:

Entführungsprojekt - Frau J. - Energiewirbel

Zudem gab es eine Art Areal oder Plattform-Element, welches schwer und massiv wirkte, und dessen Struktur einen der Viewer an ein Knoppers erinnerte. Alles in allem eher abstrakte Eindrücke vom Zielgebiet:

Entführungsprojekt - Frau J. - Plattform

Das bzw. die Wesen

Danach schauten wir, ob es irgendwelche wahrnehmbaren Wesen dort gab. Tatsächlich stießen wir nicht nur auf ein Einzelwesen, sondern auf eine eng verschmolzene Gruppe von Individuen, die als ein Ganzes wirken könnten. „Verschmolzen“ ist hier wortwörtlich zu nehmen, denn es sah so aus, als wären mehrere nicht-physische Wesen ineinander verschlungen und verschmolzen:

Entführungsprojekt - Frau J. - Wesen (verschmolzen)

Es erschien also so, als hätten wir es mit nicht-physischen Wesen zu tun (zumindest in dem Zustand, wie sie dort angetroffen wurden).

Die Kultur der Wesen

Daraufhin wollten wir die „Kultur“ dieser Wesen beschreiben. Darin ging es vor allem um direkten, emotionalen Austausch auf die intensivste Art. Die Emotionalität, Kommunikation und Verschmelzung stellt dabei die Grundlage der Existenz dar. Auf physische Begriffe übersetzt, könnte man es am ehesten als „sexuelle Verschmelzung“ und „polyamore Liebe“ beschreiben. Jedoch sind auch Aspekte wie das „Sammeln von Informationen“ und „lernen und verstehen“ ein Bestandteil. Essenziell scheinen sich die Wesen als „Eltern der höheren Emotionen“ zu verstehen.

Wie erwähnt handelt es sich dabei nicht um gleichförmige Wesen, sondern unterschiedliche Individuen, die in der Form jedoch allesamt nicht-physisch wirkten. Obgleich sie dabei eine Art humanoide Körperform hatten, welche allerdings teilweise wie ein geschmolzener Tropfen in einer Lavalampe wirkte. Hier der Versuch einer Einzelwahrnehmung dieser Wesen:

Entführungsprojekt - Frau J. - Wesen (einzeln)

Man könnte deshalb vermuten, dass diese Wesen vielleicht irgendwo einen physischen Körper haben, und diese Verschmelzung im außerkörperlichen Zustand bzw. durch eine multidimensionale Art der Präsenz stattfindet. Ob das so ist, haben wir in den Sessions nicht näher untersucht, da uns die aktuelle Situation dort wichtiger erschien.

Die Situation

Nachdem wir die Wesen beschrieben hatten, sollte noch die Situation zwischen Frau J. und den Wesen aufgeklärt werden. Das stellte sich so dar, als wenn Frau J. zufällig in diese Situation geraten wäre. Dabei fühlte sie sich von der Präsenz der Wesen angesprochen, da diese ein befreiendes Gefühl auslösten, und für Frau J. eine Chance zur Horizonterweiterung zu bieten schienen. Es war so, als wenn Frau J. über einen „phasenverschobenen Tellerrand“ blickt, und feststellt, dass es dahinter noch andere Wesen gibt.

Die Wesen hingegen registrierten zwar die Anwensenheit von Frau J., wollten aber nicht aktiv eingreifen. Sie vermieden eine direkte Interaktion und ließen sie in dem Zustand „einfach machen“. Es wirkte aus der Perspektive der Wesen so, als wenn ein Kind oder ein kleines Lebewesen in der Gegend aufgetaucht wäre, was aber kein besonderes Ereignis ist. Wenn es eine Kommunikation zwischen den Wesen und Frau J. gab, dann nur kurz und sporadisch.

Meinungsaustausch über die Menschheit

Schließlich sollte noch herausgefunden werden, was diese Wesen von der Menschheit halten. Hier eine Transkription eines „Interviews“ (per Interview-Tool in Stufe 6) zwischen dem Monitor / Viewer und den Wesen:

V = Viewer
G1 = Gruppe von Wesen

V: Warum habt ihr mit P1 (Frau J.) Kontakt in dieser Situation aufgenommen?
G1: P1 (Frau J.) hat sich aus Röhre ausgedehnt und eine Art Dimension zu uns geöffnet, und ist dann „süchtig“ geworden; soll sich ausdehnen, wie Hunger, gesund sein.
V: Wie seht ihr die aktuelle Entwicklung der Menschheit?
G1: *Arme verschränken* – Schon wieder? Haben keine Lust mehr, bleiben nur wegen dem „Funken“. Wir haben selber Hunger, wollen „Paarung“.
V: Was haltet ihr von Bemühungen wie z.B. der AoM (Academy of Mind)?
G1: Kritisch… die denken zuviel. Guter Ansatz, aber zuviel Kopf – zuwenig Sein. In der Theorie gut, in der Praxis zu zurückhaltend.
V: Wir versuchen es. 😉
G1: Ja, werdet ihr. Früher oder später *patsche patsche Kind*
V: Was haltet er überhaupt von vergangenen oder aktuellen Bestrebungen dieser Art?
G1: Versandet. Wie Ertrinkender, der Luft holt. Warum nicht einfach loslassen und Wasser atmen? Es gibt zuviele Schienen.
V: Wart ihr schonmal Menschen?
G1: Wir sind Essenz „Mensch“ / „Menschlichkeit“.
V: Gehört ihr zur Erde?
G1: Nein; Planeten besamen, Verteiler emotionaler Intelligenz.
V: Alles klar, danke für die Informationen!

Wie man die Inhalte dieses Dialoges zu deutet hat, sei jedem selbst überlassen. Wir haben versucht, es folgendermaßen (in Kombination mit Session-Daten aus anderen Stellen) zusammenzufassen:

  • Die Wesen empfinden die Menschheit als zu rational und kanalisiert.
  • Sie sorgen sich um die Menschheitsentwicklung, da sie in dieser Art schon einmal gescheitert ist, weil sie zu verkopft und zu wenig emotional sei.
  • Sie versuchen hin und wieder zu „emotionalisieren“, um einen Einfluss auf die aktuelle Entwicklung zu nehmen.
  • Ihre Ambitionen dahingehend sind allerdings inzwischen sehr gering. Früher schien das Gefühlsleben der Menschheit noch reichhaltiger gewesen zu sein.
  • Wenn die Menschheit sich „lockert“, würde sie auch wieder mehr unterstützt, und der Entwicklungsprozess in Richtung „Emotionen für Erwachsene“ weiter durch die Wesen gefördert.

Im Anschluss an das Projekt erfolgte die Auswertung und Zusammenfassung (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt):

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) S4

Session-Eindrücke und künstlerische Interpretation von Frau J. (P1) in der Target-Situation:

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Frau J.

Session-Eindrücke und künstlerische Interpretation der Wesen (G1) im Target:

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Wesen

Zusammenfassung der Situation zwischen Frau J. (P1) und den Wesen (G1):

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Frau J. + Wesen

Fazit: Die zwei Sessions deuteten auf einen hauptsächlich einseitigen Kontakt mit einer Gruppe von Wesen hin. Da die Bezeichnung „Eltern der höheren Emotionen“ auftauchte, könnte man es hier vielleicht sogar mit einem personifizierten Bewusstseinsfeld zu tun haben. Die Wesen erschienen auf jeden Fall nicht-physisch (u.a. durch den energetischen Verschmelzungsaspekt), jedoch wäre es auch denkbar, dass sie außerkörperliche Anteile von physischen Wesen im Universum repräsentieren. Es wurde auch erwähnt, dass sie verschiedene Planeten mit emotionaler Intelligenz „besamen“. Worum es sich letztlich handelt, müssen weitere Forschungen oder gar direkte Erfahrungen mit den Wesen zeigen.
 


Dritter Fall: Herr M.

In seiner Jugend erwachte Herr M. nachts in seinem Bett und sah plötzlich den Kopf eines Wesens ganz dicht vor sich. Als Target sollte das Wesen an sich, der Grund des Besuches und eventuelle Handlungen beschrieben werden. Zudem sollte ermittelt werden, ob und welche Beziehung es zwischen Herrn M. und dem Wesen gab, und ob es noch mit anderen Wesen im Zielgebiet zusammenarbeitete. Auf diesen Fall ergaben sich im Laufe unseres Projektes satte vier Sessions.

Die Situation

In den frühen Eindrücken der Sessions tauchte wiederholt eine Art Licht oder Energie im Raum auf, welches die Aufmerksamkeit von Herrn M. im Zielgebiet erregte:

Entführungsprojekt - Herr M. - Aufmerksamkeit

Herr M. schien dadurch in einer Licht- bzw. Wärmesäule ergiffen zu werden. Die Quelle gab ein surrendes Geräusch ab, und schien sich zu bewegen. Weiterhin wurde eine Art Dampf drumherum wahrgenommen, welcher sich aber nicht verzog, sondern bei der Quelle blieb. Es wurde mehrmals so etwas wie ein metallischer, geometrischer Rahmen um die Lichtquelle herum wahrgenommen, den die Lichtquelle nicht verlassen konnte, und der einen gewissen, zeitlichen Rahmen vorab. Hier eine Skizze der wahrgenommen Raumsituation aus einer der Sessions (P1 = Herr M. während des Erlebnisses):



Herr M. und das Wesen

Neben Herrn M. konnte ein weiteres Wesen im Zielgebiet wahrgenommen werden. Dieses wirkte jedoch eher passiv und befand sich nicht direkt vor dem Gesicht von Herr M. Es schien sich dabei nur in einem bestimmten Areal aufhalten zu können, welches mit dem Ort des Lichtphänomens übereinstimmte. Einer der Viewer bekam eine Gesichtswahrnehmung von dem Wesen. Es erinnerte ihn an das Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch:

Entführungsprojekt - Herr M. (Wesen-Gesicht)

Folgende Eindrücke konnten dann durch eine Beziehungsanalyse zwischen Herrn M. und dem Wesen gewonnen werden (jeweils als subjektive Eindrücke beider Protagonisten zu verstehen):

Zuerst, was Herr M. in der Situation von dem Wesen hielt:

  • Herr M. ist von dem Wesen irritiert, kennt es aber (unbewusst) von früher.
  • Herr M. ist verunsichert und ängstlich, befürchtet ihm würde weh getan werden. Er ist vorsichtig und traut sich nicht, dennoch sehr neugierig und fasziniert von den Vorgängen.
  • Im Zweifelsfall will Herr M. abbrechen, stoppen, weglaufen. Er lässt sich aber bis dahin auf das Geschehen ein.
  • Herr M. weiß dass das Wesen existiert, hat es aber gemieden.
  • Herr M. hat das Wesen wohl unbewusst zu sich gerufen, um eine bestimmte Erfahrung zu machen. Jetzt wo es passiert, ist sich Herr M. nicht mehr sicher (zumal der Ruf nicht bewusst erfolgte).

Die Eindrücke des Wesens von Herrn M.:

  • Das Wesen wirkt insgesamt eher unaufgeregt, man könnte sagen routiniert. Es reagiert automatisch auf den „Ruf“ von Herrn M. und möchte unterstützend helfen. Es „wacht“ dann dauf, um mit Herrn M. in Kontakt zu treten und ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen.
  • Das Wesen beobachtet Herrn M. dabei ganz genau, und „zieht“ ihn auf Anfrage zu sich.
  • Das Wesen kann sich dabei nur in einem bestimmten Areal aufhalten, und akzeptiert, wenn Herr M. es „ausschaltet“.
  • Das Wesen wurde automatisch hergerufen, da Herr M. unbewusst etwas ausgelöst hat. Es beobachtet dabei die Situation routiniert, und geht mit Fingerspitzengefühl an die Sache heran.
  • Dabei geht Wesen nicht weiter, als Herr M. dazu bereit ist. Es greift Herr M. wortwörtlich unter die Arme, um ihm bei der Bewegung zu helfen.

Es zeigte sich hier also eine Art Helfertätigkeit durch das Wesen, die nur auf Anfrage von Herrn M. erfolgte, und auch nur soweit betrieben wurde, wie Herr M. bereit war zu gehen. Dabei gab es eine Verbindung durch die mysteriöse, wolkenartige Lichtquelle, durch die Herr M. angezogen wurde.

Das anziehende Licht

Es wurde nicht ganz klar, was diese Lichtquelle war, von der sich Herr M. angezogen fühlte. Eventuell ist es ein Phänomen im nicht-physischen Zustand, vielleicht wie eine Art Übergang, energetischer Kommunikationsverbindung oder Projektion, die sich visuell manifestiert hat. Es könnte eventuell auch ein Fernseher im Raum sein, welcher in einer erweiterten Wahrnehmung von Herrn M. als Metapher für einen Übergang diente. Man hört solche Beschreibungen ja von diversen Spukerlebnissen im Halbschlaf, oder in gruselig abgewandelter Form aus Filmen wie Poltergeist.

Auftraggeber hinter dem Wesen?

Zum Abschluss der Sessions wurde nachgeschaut, ob es hinter dem Wesen eventuell noch weitere Wesen oder „Auftraggeber“ gab. Dabei wurde im Durchschnitt eine Gruppe von vier bis sechs Wesen wahrgenommen. Diese organisierten sich zum Auftauchen bei Menschen wie Herrn M. In seinem Fall, da er über eine bestimmte Denkweise verfügte. Diese gesuchte Denkweise hatte etwas mit Logik zu tun.

Die Gruppe möchte Menschen helfen, sich auf ihrer Ebene bewegen zu können. Dazu „heben“ sie die Menschen in ihre Ebene. Für die Menschen fühlt sich das an wie schweben, oder als würden sie Schwimmflügel angezogen bekommen, dann daran gezogen werden und schweben. Bei dem Wesen, dem Herr M. begegnet ist, könnte es sich um einen Abgesandten oder einen Automatismus handeln, den die dahinterstehenden Wesen für ihre Tätigkeit benötigen. Vielleicht um bestimmte Schwingungsebenen zu überbrücken?

Es folgt die Zusammenfassung der Gesamtsituation, welche die Essenz aus den Daten der vier Sessions bildet (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt). Diese wurde auch wieder mit künstlerischen Interpretationen illustriert:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S1-2

Eine Interpretation der kombinierten Raumeindrücke aus den Sessions:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S3Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S4

Eine Interpretation des Zustandes, der bei Herrn M. durch das Licht ausgelöst wurde:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - Schwebezustand

Fazit: Die überwiegenden Eindrücke, insbesondere die Art der Erscheinung des Wesens und seines Verhaltens, deuten stark auf geistige Helfer hin, wie sie von spontanen, außerkörperlichen Erfahrungen berichtet werden. Als einzige physische Bestandteile konnte das Zimmer wahrgenommen werden, und irgendeine metallische Struktur, die mit dem „Licht“ in Verbindung stand. Ansonsten scheint es so, als hätten wir hier eine spontane, außerkörperliche Erfahrung in der Jugend von Herrn M. beschrieben, bei der ein geistiger Helfer auf Abruf bereit stand, um Herrn M. während dieser Erfahrung zu unterstützen.
 


Vierter Fall: Herr S.

In diesem Fall ging es darum, dass der Betroffene sich ein künstliches Objekt aus dem rechten Außenohr entfernt hat. Der Fokus des Targets lag daher auf dem künstlichen Objekt, insbesondere dessen Ursprung, Materialbestandteile, eventuelle Funktionen und Urheber bzw. Nutznießer.

Das Objekt

Zuerst ging es darum herauszufinden, ob es ein natürliches oder künstliches Objekt ist, und wie es in das Ohr gelangte. In zwei Sessions wurde ein längliches, leicht eiförmiges Objekt wahrgenommen, in der dritten Session auch mit „Haken“. In allen Sessions besaß es organische, metallische und keramische Materialbestandteile. Ein vergleich aller Roh-Skizzen des Objektes:

Entführungsprojekt - Objekt im Ohr

In der eiförmigen Wahrnehmung wurde von einer „natürlichen Umhüllung“ gesprochen, was eventuell organisches Gewebe aus dem Ohr gewesen sein könnte, als das Objekt noch drinsteckte. Weiterhin wurden noch fasrige und hakenartige Strukturen beschrieben, die das Objekt im Gewebe an seinen Platz hielten.

Die Entstehung des Objektes

Wie ist das Objekt jedoch dorthin gelangt oder entstanden? Die Daten deuten daraufhin, dass es seine Bestandteile „vor Ort“ aus der Umgebung sammelte und wuchs. Das Objekt schien dadurch wie aus einem Guß entstanden zu sein. Dazu wurde eine Art Fernwirkung auf den Körper des Betroffenen ausgeübt, womit auf eine exakte Stelle gezielt wurde (wie mit einem 3D-Fadenkreuz). Es scheint, als wenn der Körper dadurch animiert wurde, das Objekt im Körper wachsen zu lassen. Dabei wurden im Wesentlichen Mineralien (keramische / kalkartige Aspekte) und Metalle benutzt. Eine manuelle Implantation des Objektes konnten wir in den Sessions nicht feststellen.

Der Zweck des Objektes

Als wesentliche Funktionseindrücke des Objektes kamen „schieben / geschoben werden“, „sich verankern“, „senden“ und „stützen“. Aufmerksamkeit erregte dabei natürlich der Eindrück „senden“. Wir schauten, was dort gesendet wird. Die Eindrücke waren „Messdaten erheben“, „wie Volkszählung“, „Durchschnitt ermitteln“, „Geschlecht“, „Größe“, „Objekt mag schlank“ (weil das der Originalzustand einer Person ist) und „Duplizieren von Durchschnitt Px“ (Px = Personen). So als wolle man einen biologischen Durchschnitt aus Menschen ermitteln, um etwas daraus zu reproduzieren.

Was passiert mit diesen Daten? Sie werden in ein energetisches Gebilde geladen (wie eine gelbe Energiewolke), welches IT-artige Eindrücke enthielt („IT / Technologie“, „Computer“, „Algorythmen“). Es wirkte wie ein Cloud-Speicher, jedoch im kosmischen Maßstab mit exotischer Technologie. Dabei gibt es eventuell auch multidimensionale bzw. metaphysische Eigenschaften. Hier einige Session-Eindrücke der „Cloud“ mit Nutzer-Endpunkten:

Entführungsprojekt - Cloud

Die Nutzer dieser „Cloud“ bestehen offenbar nicht nur aus einer Spezies, denn es war so, als würden zahlreiche Endpunkte in verschiedenen Teilen des Universums und in anderen Dimensionen darauf zugreifen. Bis hierhin lässt sich der Zweck des Objektes also folgendermaßen zusammenfassen:

  • Es werden biologische Informationen des „Wirtes“ gesammelt und in eine Art „Cloud“ hochgeladen
  • Diese Informationen werden von vielen Menschen eingeholt, um einen Durchschnitt der medizinisch-menschlichen Daten zu ermitteln
  • Aus diesen Durchschnittsdaten kann ein anatomischer Vertreter der Menschheit als „Avatar“ dargestellt werden (virtuell oder Klon?)

Wir verfolgten diese Spur weiter, und kamen zu folgenden Schlussfolgerungen:

  • Dieses Vorgehen ist nicht aggressiv, sondern zugunsten der Menschen:
    • „Wie groß ist der Einfluss der genommen werden sollte?“
    • „Wo kann man die Menschen ökologisch unterstützen?“
    • „Welche Ideen sollten angeregt werden?“
    • „Wie kann man das Habitat (Erde?) optimieren?“
    • „Welche medizinischen „Fehler“ kann man optimieren?“
    • „Wie kann der „Originalzustand“ (medizinisch) stabil gehalten werden? (Entwicklungsprogramm)“
  • Die Umsetzung des Entwicklungsprogramms findet über Menschen statt, die „inspiriert“ werden (naturwissenschaftliche Durchbrüche, psychologische Erkenntnisse, spirituelles Wissen etc…). Diese Menschen / Schlüsselpersonen können auch „Normalos“ sein.

Die Urheber / Nutznießer

Wenn der große Datenspeicher als „Cloud“ verstanden werden kann, wären die implantierten Objekte sozusagen wie „Cookies“ im Internet. Zugriff auf den Datenspeicher haben mehrere Spezies, die ebenfalls darin gespeichert sind. Im Verlauf der Sessions wurden einige davon näher beschrieben.

Als erstes stießen wir bei den „Benutzern“ auf eine physische, humanoide Spezies. Deren Erscheinungsbild wurde als groß und schlank, mit blauer bis weißer Hautfarbe (variiert) beschrieben. Sie hatten exotische, lange Haare, welche an Dreadlocks erinnerten, und aschblond bis weiß waren. Ihre Augen wirkten hellgrau und strahlend. Ein weiteres Merkmal waren rillenartige Muster auf der Haut, die kunstvoll aussahen, aber ein natürliches Hautmerkmal zu sein schienen. Der Knochenbau wirkte anders als bei Menschen. Die Wesen waren spärlich bekleidet und liefen barfuß. Eine Session-Skizze:

Entführungsprojekt - Blaue Wesen

Diese Spezies hatte im Kontext mit der „Cloud“ vor allem Interessen im ökologischen und lehrenden Bereich. Der Viewer kam nicht umhin, sie als „Eso-Öko-Hippies“ zu umschreiben, was ihren Interessen und ihrem Erscheinungsbild am ehesten zu entsprechen schien.

Eine andere (?) Spezies wurde in einer weiteren Session beschrieben, die ähnliche Ziele hatte. Es ging um Habitate, in denen Lebewesen (Pflanzen, Tiere und Personen) gedeihen und geschützt werden sollen. Diese Spezies schaute dabei kontrollierend zu, und hatte positive Absichten für die Bewohner. Die Umgebung, in der die Spezies zu diesem Zeitpunkt wahrgenommen wurde, war technisch und in einfachen Räumlichkeiten. Außerhalb davon wirkte es eher wüstenartig, kalt und öde. Das Erscheinungsbild der Spezies zeigte sich als dünn, klein und mit grauer Hautfarbe. Sie war wenig behaart und besaß eimerförmige Köpfe. Ein Geschlecht konnte nicht wahrgenommen werden, wodurch sie geschlechtsneutral bzw. androgyn wirkte. Wenn Kleidung vorhanden war, dann eher dünn und luftig. Die Session-Skizze dazu:

Entführungsprojekt - Graue Wesen

Die Interessen dieser Spezies waren denen der blauen Wesen sehr ähnlich, jedoch wich das wahrgenommene Erscheinungsbild deutlich ab. Daher vermuten wir, dass es sich nicht um ein und die selbe Spezies wie aus der anderen Session handelt. Interessant war jedoch, dass sie wohl der technische Urheber des Objektes im Ohr waren. Das würde auch zu den Technik-Eindrücken bei dieser Spezies passen, im Gegensatz zu dem eher naturverbundenen Eindruck bei den blauen Wesen.

In einer weiteren Session untersuchten wir gezielt mehrere Endpunkte des „Cloud“-Datenspeichers, und was wir dort vorfanden. Dabei zeigten sich nicht nur verschiedene, physische Spezies (teilweise in bizarren Erscheinungsformen), sondern auch energetische bzw. metaphysische Gebilde:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer

Es schien eine Art Hierarchie unter den „Cloud“-Nutzern zu geben, wobei eines der energetischen Gebilde darin weit oben stand, und von anderen Wesen regelrecht religiös angebetet wurde. Von der Struktur her erinnerte es ein bisschen an Remote Viewing-Wahrnehmungen von Höheren Selbsten. Die dominanteste Lebewesen-Wahrnehmung war eine exotisch aussehende Spezies, welche eine Art Administrator-Rolle in der „Cloud“ hatte, und als bürokratisch wahrgenommen wurde („sehr pragmatisch“, „stabil halten“, „ITler“, „Verwalter“, „wie Straßenbauverkehrsamt“). Anschließend erstellte der Viewer noch eine detailliertere Darstellung des Netzwerkes auf dem Whiteboard:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer (Whiteboard)

Das bizarre Erscheinungsbild einiger der „Cloud“-Nutzer könnte glatt Stoff für Science Fiction-Filme liefern, doch so hat es sich für die Viewer dargestellt. Die blauen Öko- und grauen Technik-Humanoiden waren uns Menschen dabei noch am ähnlichsten. Zu beachten ist, dass die Wahrnehmung von Personen bzw. Lebewesen in ihrer Akkuratheit stark schwanken kann. Es gibt Personenskizzen, die man problemlos als Phantombild zur Fahndung verwenden könnte, aber auch solche, bei denen von der geviewten Person kaum erkennbare Merkmale vorhanden sind. Das hängt immer vom Viewer und der Tagesform ab. Zeichnerisches Talent hat sich hierbei meist als sehr vorteilhaft erwiesen.

In der nachträglichen Zusammenfassung hat der Viewer mit Zeichentalent noch einmal die Wesen aus dem „Cloud“-Netzwerk als künstlerische Interpretation dargestellt. Wichtig ist dabei wieder, dass die Zeichnungen nach dem Ende des Projektes entstanden, und dem Zeichner die Targets und anderen Session-Inhalte bereits bekannt waren:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer (Interpretation)

Kurz vor der Sendung konnte schließlich noch ein Foto des aus dem Ohr von Herrn S. entfernten, etwa 2mm langen Objektes veröffentlicht werden:

Entführungsprojekt - Herr S. - Objekt-Foto
Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn S. / Dr. Marcel Polte

Man beachte, dass die Wahrnehmung des Objektes in den Sessions im Wesentlichen länglich-eiförmig war, und nicht rein zylindrisch (obgleich in einer Session die metallische Rillenstruktur angedeutet war). Das könnte zum einen daran liegen, dass das Objekt zum Zeitpunkt des Targets noch von Gewebe umgeben war, oder die Viewer es nicht konkret genug wahrgenommen haben. Die Funktionsbeschreibungen passten jedoch in allen Sessions zusammen.

Und hier die nachträgliche Zusammenfassung aus der Essenz aller drei Sessions (mit kombinierten Daten aller Stufen und künstlerischen Interpretationen der Roh-Skizzen):

Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S1-3Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S4

Das Objekt auf Grundlage des veröffentlichten Fotos in Kombination mit den Session-Daten:

Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S6 - Objekt

Fazit: Von allen vier geviewten Fällen brachte der Fall von Herrn S. die meisten Eindrücke mit physischen Lebewesen hervor. Der interessanteste Aspekt dürfte jedoch die Beschreibung des Objektes / Implantates sein, welches tatsächlich eine Datensammel-Funktion zeigt, und mit einem riesigen Netzwerk verbunden ist. Noch überraschender erscheinen allerdings die durchweg positive Absichten mit den durch das Implantat gesammelten Daten. Das spricht natürlich gegen einige Klischees über die außerirdischen Protagonisten des Entführungsphänomens. Jedoch gibt es vermutlich solche und solche, wie bei vielen Dingen, die im Namen der Forschung getan werden.
 


 

Gesamt-Fazit:

Somit endet unser umfangreiches Remote Viewing-Projekt auf das Entführungsphänomen durch Außerirdische (und andere Wesen). Wir haben uns mit vier von Dr. Marcel Polte ausgewählten Fällen aus dem deutschsprachigen Raum befasst, die durch fünf Viewer in zwölf Sessions bearbeitet wurden. Alle Viewer gingen dabei selbstverständlich blind vor. Was konnten wir daraus lernen?

Zum einen zeigt sich hier wieder, was für ein wertvolles Werkzeug die Technik des Remote Viewing für derartige Phänomene darstellt. Damit können ungewöhnliche Situationen und Erlebnisse untersucht werden, die ansonsten nur schwer greifbar bzw. subjektiv sind. Es zeigt sich jedoch auch die Wichtigkeit von interdisziplinärer Zusammenarbeit verschiedener Techniken (z.B. hypnotischer Rückführungen, Laboruntersuchungen von Implantaten etc…), um ein umfassenderes Bild der Vorgänge zu gewinnen.

Zum anderen bestätigte sich der Verdacht, dass das Entführungsphänomen weitaus komplexer zu sein scheint, als man oberflächlich annehmen könnte. Denn neben der allseits bekannten „Mensch wird aus seiner Umgebung entführt und findet sich auf einem OP-Tisch in einem Raumschiff wieder“, gibt es offenbar noch einige andere Varianten, wie gewisse Wesen an an ihre Informationen kommen. Und manche der Erlebnisse lassen sich offenbar vollständig durch außerkörperliche Erfahrungen erklären, denn viele der dabei erlebten Phänomene finden sich dort wieder.

Doch was ist, wenn die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt? Also dass wir es z.B. mit multidimensionalen Aspekten zu tun haben, bei denen nicht nur der physische Körper entführt wird, sondern auch der Energiekörper (oder Teile des Bewusstseins)? Einige Fälle deuten darauf hin, während andere vollkommen physisch erscheinen (manchmal leider auch schmerzhaft), und manche wiederum wie reine außerkörperliche Erfahrungen wirken.

Was ist die Intention hinter den als Entführungen empfundenen Phänomenen? Zumindest in unseren vier Fällen konnten wir nur gute oder neutrale Absichten feststellen (teils wirkten sie auch wie Zufallsbegegnungen). Das ist jedoch nicht repräsentativ, denn es gibt genügend Berichte von sehr grausamen Entführungserlebnissen mit Wesen, denen das Wohlergehen ihres Versuchsobjektes gleichgültig zu sein schien. Um einen repräsentativeren Schnitt per Remote Viewing zu bekommen, müssten natürlich noch viel mehr Fälle untersucht werden.

Wir sind gespannt, was sich dort in Zukunft noch ergeben wird…

Alien-Tunnel
 

Addendum:

Reicher & Stark haben dem Entführungsprojekt eine Sendung auf ihrem Kanal gewidmet.

Leben auf dem Mars?

Gibt es Leben auf dem Mars? Oder besser gefragt; gibt es Leben auf dem Mars HEUTE? Denn viele Remote Viewer wissen, entweder durch Joseph McMoneagle, dem Farsight Institute, oder sogar aus eigenen Sessions, dass es dort anscheinend vor Millionen von Jahren eine Zivilisation gegeben hat. Diese ist dann durch die Auswirkungen einer globalen bzw. kosmischen Katastrophe verschwunden, welche den Mars in seinen heutigen, lebensfeindlichen Zustand brachte.

Leben auf dem Mars?

Wie wir heutzutage wissen, verfügt der Mars nur noch über eine sehr dünne Atmosphäre mit einem Druck von ca. 6 Millibar (entspricht 0,6% des Drucks der Erdatmosphäre in Meereshöhe) und einem Sauerstoff-Anteil von ca. 0,14%. Zudem mangelt es dem Planeten an einem Magnetfeld, weshalb kosmische Strahlung quasi ungehindert die Oberfläche erreicht. Ist unter diesen Umständen überhaupt noch irgendeine Art von Leben denkbar? Menschliches sicherlich nicht (ohne technologische Hilfe), jedoch gibt es auf der Erde einige Bakterien und andere extremophile Lebensformen, die in Laborversuchen sogar unter simulierten Mars-Bedingungen überlebten. Bedeutet das jedoch, dass sich vielleicht einfaches, widerstandsfähiges Leben bis heute auf dem Mars halten konnte?

Kürzlich wurde ein Fachartikel veröffentlicht, welcher sich mit Indizien für Lebensformen befasst, die auf Fotos von Marsrovern zu sehen sein könnten. Die Reaktionen darauf waren erwartungsgemäß sehr skeptisch. Unter anderem erregten folgende Aufnahmen von Opportunity dabei Aufmerksamkeit:

Opportunity (Sol 37) Opportunity (Sol 37) Zoom 1 Opportunity (Sol 37) Zoom 2
Quelle: NASA – Opportunity Panoramic Camera on Sol 037 (Courtesy NASA/JPL-Caltech)

Man sieht dort viele Kügelchen auf dem Boden, die als Hämatit gedeutet werden. In der Regel wirken sie auf den Fotos auch wie Steinkügelchen, selbst bei Nahaufnahmen. Jedoch scheinen manche dieser Kügelchen so etwas wie Stiele zu haben, mit denen sie im Boden oder an Steinen verankert sind. Ein geologischer Effekt? Durchaus möglich. Vielleicht so etwas wie Schmelzrückstände oder witterungsbedingte Formen durch einstige Feuchtigkeit.

Es ist momentan definitiv ein kontroverses Thema, denn wie oft sah man schon in der Grenzwissen-Szene, dass irgendwelche Steine auf dem Mars in verpixelten Bildausschnitten als Skelette, Fossilien, Maschinenteile oder Statuen gedeutet werden. Eine optische Täuschung ist in Kombination mit der menschlichen Mustererkennung schnell möglich, vor allem bei Bildausschnitten mit niedriger Auflösung. Eine alternative Herangehensweise bietet dabei Remote Viewing, was wir im vorliegenden Fall ausprobierten. Dazu führten wir drei Sessions durch, in denen primär die auffälligen Kugelstrukturen mit „Stiel“ geviewt werden sollten. An zweiter Stelle wurden noch weniger deutlich erkennbare Strukturen geviewt:

Leben auf dem Mars? (Target)

 

Bewegungsanweisung für Detailbeschreibung (für den Viewer als „X“ und „A“ kodiert):

Leben auf dem Mars? (Target-Zoom)

An diesem kleinen Projekt waren drei Personen beteiligt: Ein komplett ausgebildeter Neuling (viewt seit ca. einem Jahr), eine Auszubildende (seit wenigen Wochen) und ein erfahrener Viewer (viewt seit 2012). Wir werden uns die Ergebnisse in dieser Reihenfolge anschauen…

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 3
Anzahl der Sessions: 3


Session 1

In der ersten Session deuteten schon frühe Eindrücke des Viewers darauf hin, dass er starken Target-Kontakt hatte. Darunter vor allem die AI’s „will da weg“, „keine Ruhe“, „wie Gürtel um Brust“. Das sind typische Empfindungen, wenn es in einer Umgebung mit Luftmangel zu leichten, bilokalen Effekten kommt. Als der Viewer auf Nachfrage bestätigte, dass er trotzdem weitermachen könne, ging es zur Bewegungsanweisung zum Objekt X:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (X)

Hier zeigte sich sofort eine rundliche Form, die mit einer Art Stiel fest mit dem Untergrund verbunden ist. Es ging sogar noch ein weiterer Stiel irgendwo weiter. Das Material des Objektes wirkte nicht wirklich hart, aber auch nicht weich. Die Konsistenz wurde im Inneren als „mehlig“ und „cremig“ beschrieben. Der Viewer bekam auch das Gefühl, dass es sich hierbei um Leben handelt. Bei der Frage, welchen Sinn und Zweck es hätte, kam „es ist auf Oberfläche“, „braucht Wärme“ und „bevölkern“. Beim genaueren Hinschauen zeigten sich auch lamellenartige Rillen auf einer Seite. Mit den drei unteren Skizzen wurde dann noch ermittelt, ob es wachsen kann, und wie es dann aussehen würde.

Dann bewegten wir uns per Bewegungsanweisung zum Objekt A:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (A)

Dieses Objekt wirkte unauffälliger, jedoch auch mit einer gewissen Aktivität. Die wesentlichen Aspekte waren „klein“, „zieht Energie aus Umgebung“, „Austauschprozess“, „hat sich durchgesetzt“ und „zäh“. Auch schien es dort eine gewisse Feuchtigkeit zu geben, die für die Aktivität des Objekts eine Rolle spielte.

Schließlich schauten wir noch nach, ob es einen Zusammenhang zwischen Objekt X und Objekt A im Zielgebiet gäbe. Dort erhielt der Viewer Eindrücke, dass aus den lamellenartigen Rillen von Objekt X kleine Partikel austreten. Hier eine stark vergrößerte Wahrnehmung:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (Sporen)

Die Partikel dienen der Vermehrung und bewegen sich zu anderen, lebendigen Strukturen. Auf die Bitte hin, das Objekt geschmacklich zu probieren, äußerte der Viewer sofort ein „Igitt“, gefolgt von den Eindrücken „modrig“ und „salzig“. Bei den Objekten X und A empfand er zudem die Geschmäcker „bitter“, „verdorben“ und dass es einen „Würgereiz“ auslösen würde. Konsumiert man sie, hätte man sehr lange Bauchschmerzen. Tödlich scheint es jedoch nicht zu sein. Endgültig quittiert wurde das Ganze mit dem unmißverständlichen AI „Schmeckt wie Scheiße!“.

Am Ende der Session führten wir noch eine Bewegungsanweisung durch, bei der das Zielgebiet von oberhalb betrachtet werden sollte. Der Viewer nahm eine karge Landschaft mit Hügeln in der Ferne war, deren hauptsächliche Farben „rot“, „braun“ und „gelb“ waren. Unterhalb beschrieb er noch sowas wie Spuren oder Verläufe und ein Objekt, welches „wie isoliert“ dasteht. Vielleicht der Opportunity-Rover mit seinen Fahrspuren:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (von oberhalb 1)

Leben auf dem Mars? - Session 1 (Roverspuren)

Beispielbild: Rover-Spuren mit Rundung durch Drehung am Sol 33 (Courtesy NASA/JPL-Caltech)

Leben auf dem Mars? - Session 1 (von oberhalb 2)

Genauere Strukturdetails kamen zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt der Session jedoch nicht mehr. Als Bonus versuchte der Viewer jedoch noch, Objekt X mit Knete nachzubilden:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (Knete)

Dabei sind (vermutlich etwas dimensional verzerrt) die rundliche Struktur, die Lamellen an der Unterseite und die beiden stielartigen Verankerungen zu sehen.


Fazit (Session 1):
Diese erste Session zeigte insbesondere bei dem Objekt X Eindrücke von Leben, Wachstum und Austausch mit der Umgebung. Ebenfalls wurde eine Art Mechanismus zur Sporen-Verteilung beschrieben. Ganz abgesehen von der kulinarischen Untauglichkeit der lebenden Strukturen. Da uns bei so einem kontrovers diskutieren Thema jedoch eine Session nicht genügte, ging es bald darauf weiter…


Session 2

Die zweite Session startete mit vergleichbaren Sinneseindrücken vom Zielgebiet, wobei vor allem der Geschmacks-Aspekt „salzig“ am Boden sehr stark wahrgenommen wurde. Außerdem trat auch hier ein deutlicher, bilokaler Effekt für die Viewerin ein („unwohl“, „kann nicht gut atmen“). Dieser konnte jedoch zur Fortführung der Session überwunden werden. Als es dann zum Objekt X ging, zeigten sich folgende Eindrücke:

Man erkennt deutlich eine Rundung mit einer Art Stiel, wenn auch etwas dicker, als in der vorigen Session. Sofort kam der Eindruck „da ist Leben; pflanzliches Leben“. Zudem „tut was“, „es existiert“ und der taktile Eindruck „matschig, wenn man es drückt“. Im kulinarischen Bereich berichtete die Viewerin „riecht faul“, „ekelhaft bitter“, „kriege Kotzreiz“ und „wäre nicht gut, das zu essen“. Zum Schluss notierte sie noch „ist noch nicht immer da“, also in dem Sinne, dass das Objekt nicht immer vor Ort war.

Wie zuvor, ging es dann noch weiter zum Objekt A:

Leben auf dem Mars? - Session 2 (A)

Hierbei nahm die Viewerin mehrere faserige Strukturen wahr, die grünlich und grau wirkten. Die Detaildaten lauteten „ist halt da“, „natürlich“, „ernähren“, „pflanzliches Leben“, „das gibts schon länger“ und „kann sich bewegen“. Oberflächlich betrachtet erinnert Objekt A hier schon an einen Gras- oder Moosbüschel. Vielleicht hat sich hier teilweise ein AUL eingeschlichen, da bereits Objekt X in eine pflanzliche Richtung wies. Allerdings erkennt man auf den stark vergrößerten Fotos auch vereinzelt Strukturen, die man mit etwas Fantasie als abstehende Pflanzenfasern deuten könnte.


Fazit (Session 2):
Auch diese (vergleichsweise kurze) Session zeigte von Anfang an Eindrücke von pflanzlichem Leben. Leblose Steinkügelchen oder sonstige, geologische Strukturen wurden in den markierten Bereichen hingegen nicht beschrieben. Für eine organische Struktur spricht auch noch die Konsistenz beim Zusammendrück- und Geschmackstest, die nicht an Sand oder Gestein erinnerte.


Session 3

Schließlich wollten wir es nochmal ganz genau wissen, und setzten einen unserer erfahrendsten Viewer an dieses Target. Interessant waren hier schon die frühen Eindrücke, die auf die Natur der Kamera-Aufnahme hinwiesen: „Beobachten“, „einfangen“, „ja, so ist genau richtig!“ und „Perspektive suchen“. Dabei kam es dem Viewer so vor, als wenn eine Kamera in erhöhter Position gezielt auf den Boden blicken würde. Daraufhin begaben wir uns auch schon zum Objekt X:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X)

Die Haupteindrücke des Objektes lauteten „leicht trichterförmig“, „rund kugelförmig“, „unten instabil“, „hängend„, „glatt, aber pappig“, „gummiartiger Widerstand“ und „rauhe, scharfe Kanten“. Im wesentlichen gab es hier eine Kugel an einem Stiel, die von einem dünnen Material trichterförmig umhüllt wurden. Velleicht wie ein Blütenkelch, nur unscheinbarer. Die funktionellen Eigenschaften von Objekt X waren „untere Kanten bohren“, „stabilisieren“, „festhalten“, „verbinden wollen“, „geringe Masse“ und „Untergrund verbinden“. Also im Prinzip, im Boden verwachsen.

Diese Objekte wie Objekt X scheinen sich zuerst durch die Luft zu bewegen, und dann auf dem Boden zu landen. Hierbei ist das richtige Auftreffen für die Verankerung entscheidend. Kommt das Objekt in einer gewissen Schieflage auf, so dass es keinen Halt findet, wird es „inaktiv“. Der kugelige Bestandteil scheint dabei sogar aus dem „Kelch“ rollen zu können, und dann ist es im Prinzip mit der Lebendigkeit des Objektes vorbei. Der kugelige Teil erschien dem Viewer beim anfassen übrigens noch „gummiartig“ und „verformbar“. Wir fragten danach noch ab, ob das Objekt X irgendwelche EI’s (Fremdemotionen) ausstrahlte. Dabei kamen nur so rudimentäre Eindrücke wie „suchen“, „Trieb“, „Stabilität“ und „Gleichgewicht halten“.

Leben auf dem Mars? - Session 3 (EIs)

Bei einer tieferen Untersuchung der Eigenschaften und Funktionen von Objekt X kam noch eine Art „Abschussmechanismus“ zum Vorschein, der mit „Vakuum“ oder „Unterdurck“ arbeitet. Dabei werden kleine Partikel herausgeschossen, die sich gezielt und wolkenförmig in der näheren Umgebung verteilen:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X - Sporen)

Dies funktioniert jedoch nur richtig, wenn das Objekt gut verankert ist, und möglichst gerade steht. Sollte das Objekt jedoch „geknickt“ oder „schief“ sein, läuft es quasi aus. Dabei verteilen sich die Partikel zufällig auf dem Untergrund, jedoch nicht so, wie es eigentlich gedacht ist.

Ein Geschmackstest durfte natürlich auch hier nicht fehlen: Der Viewer empfand das Objekt in seinen verschiedenen Bestandteilen als „scharf“, „knusprig“, „gummiartig“. Die Partikel wirkten wie Pfefferkörner, und würden ein taubes Gefühl auf der Zunge verursachen. Weitere Geschmäcker waren „staubig“, „schwefelig“, „alkalisch“ und „süßchemisch“. Die kelchartigen Bestandteile schmeckten papierartig. Zur körperlichen Reaktion beim Verzehr sagte der Viewer, dass sein Körper nicht wissen würde, ob es „oben oder unten raus“ sollte. Das klang nach fulminantem Brechdurchfall.

Zur Vollendung des Session-Abschnittes für Objekt X bediente sich der Viewer ausgiebig unserer Knete-Vorräte (der „Stiel“ und „Blütenkelch“ ist hier aus knet-technischen Gründen wesentlich dicker, als er in der Session wahrgenommen wurde):

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 1

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 2

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 3

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 4

Vergleichsbild der abgeflachten Kugel mit der kelchförmigen Umhüllung (Objekt X) mit einem anderen, möglicherweise verwitterteren Objekt (aufgenommen an Sol 257):
Leben auf dem Mars? - Session 3 (Umhüllung-Vergleich)

Für die nächste Bewegungsanweisung stand abermals Objekt A an:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (A)

Objekt A wirkte auf den Viewer zuerst „flach“, „rundlich“, „rissig“ und „hart“. Die Umgebung dort war kalt und trocken, und es wirkte „wie versteinert“. Das ließ den Viewer eher an eine passive, geologische Struktur denken. Bei der Frage, ob es dort dennoch Veränderungen gäbe, war es wie „getrockneter Sand“, „schwerfällig“ und „tut sich was wie in Zeitlupe“. Das könnte natürlich auch auf rein geologische Vorgänge schließen lassen. Jedoch kam danach noch der Eindruck „echt miese Bedingungen“ und dass „warm, nass“ hingegen optimal wäre. Dazu noch ein diffuser Trieb-Eindruck wie „Hunger“. Und wenn die Struktur warme Feuchtigkeit aufsaugt, würde sich das Versteinerte auflösen, und Partikel nach oben hin freisetzen. In diesem Fall war es bei Objekt A letztlich etwas unschlüssig, ob es eine ruhende Lebensform ist, oder nur eine geologische Struktur.

Zum Ende der Session wagten wir nochmal eine Bewegungsanweisung, um das Zielgebiet von oben wahrzunehmen (wie in Session 1). Hierbei ergab sich eine überaus klare Wahrnehmung:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Rover)

Der Viewer beschrieb, wie ein fahrendes Objekt Spuren „hinter sich herzog“. Das Objekt hatte drei Räder an jeder Seite, die den Viewer sehr verwirrten, weil sie so ungewöhnlich nah beeinander wirkten. Auf dem Objekt war eine Art erhöhter Arm, auf dem sich „zwei Augen“ (Kameras) befanden. Die Haupttätigkeit des fahrenden Objektes war in dem Moment „Weg suchen“. Dann stellte der Viewer fest, dass mehrere Objekte, die wie Objekt X waren, durch das Drüberfahren in den Fahrspuren vereilt wurden. Landschaftlich wirkte der Boden „bräunlich“ und „beige“. Einige kleine Bereiche waren „weiß“, andere „dunkel“. An einer Seite gab es noch eine kleine „Klippe“ (wie eine kleine, felsige Erhöhung). Zusätzlich zur Beendingung der Session wollte der Viewer noch versuchen, das fahrende Objekt mit Knete zu modellieren:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Knetrover 1)

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Knetrover 2)

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Knetrover 3)

Leben auf dem Mars? - Rover


Fazit (Session 3):
Dies war die längste und bei weitem detaillierteste Session dieses Projektes. Der Viewer beschrieb die zu untersuchenden Objekte und ihre Eigenschaften in sehr detaillierten Skizzen. Zusätzlich erstellte er noch Knetmodelle, obgleich diese naturgemäß etwas gröber ausgefallen sind. Eine schöne Verifikation war schließlich nochmal die detaillierte Wahrnehmung des Opportunity-Rovers mit seiner Fahrspur.


Gesamt-Fazit

Können diese drei Sessions von drei Viewern (mit unterschiedlicher Erfahrungstiefe) als Beweis für pflanzliche Lebensformen auf dem Mars gelten? Natürlich nicht, denn sie sind, wie auch die kontrovers diskutierten Fotos, erstmal nur ein weiteres Indiz. Der Beweis im naturwissenschaftlichen Sinne würde erst vorliegen, wenn solche Strukturen wie Objekt X von der Marsoberfläche hergebracht und im Labor untersucht werden könnten. Vielleicht erleben wir das in den folgenden Jahrzehnten. Bis dahin bleibt der kontroverse Aspekt bestehen, denn hier stehen die Hämatit-Kügelchen („Blueberries“) gegen die Kügelchen mit scheinbarem Stiel bzw. „Stengel“. Beide sehen sich auf den vielen Fotos sehr ähnlich, weshalb eine rein visuelle Beurteilung bisher keine endgültige Klärung zu bringen vermag.

Leben auf dem Mars? - Karikatur

Persönlich möchte ich noch anmerken, wie skurril es auf mich (subjektiv) wirkte, dass viele populärwissenschaftliche Quellen sehr pikiert bzw. sogar stark polemisch auf den Fachartikel reagieren. Denn vor nicht allzu langer Zeit gab es die These von renommierten Wissenschaftlern, dass das interstellare Objekt „Oumuamua“ ein außerirdisches Sonnensegel sein könnte (eine Session von uns zeigte weitaus weniger spektakuläre Ergebnisse). Zwar gab es natürlich die bei so einer These zu erwartenden Gegenreaktionen, jedoch kamen sie mir damals nicht so scharf und polemisch vor, wie bei den potentiellen Mars-Pflanzen.

Was triggert die Leute so daran? Es mag vielleicht an der Reputation der beteiligten Wissenschaftler liegen, doch wenn es am Ende nur noch um akademische Stuhlverteidigung geht, wird man sich wahrscheinlich viele Möglichkeiten ideologisch verbauen. Und das kann der Wissenschaft zumindest in manchen Fällen große Entdeckungen verwehren, statt (wie oft befürchtet) die Wissenschaftlichkeit durch Mängel in der methodischen Sorgfalt oder Wunschdenken zu verwässern. Deshalb ist manchmal etwas mehr Offenheit wünschenswert, auch bei kontroversen Thesen.

Die Suche nach dem Atomium

Seit einigen Monaten führen wir interne „Target des Monats“-Projekte in der Community der Academy of Mind durch. Im aktuellen Projekt ging es darum, mit verschiedenen Methoden, darunter natürlich auch Remote Viewing, das Atomium in Brüssel zu lokalisieren.

Atomium

Eine der Remote Viewing-Sessions möchten wir hier kurz vorstellen. Sie wurde von einer unserer Remote Viewing-Schülerinnen durchgeführt, was zugleich auch ihre erste Stufe 6-Session war. Um das Atomium zu lokalisieren, gab es als Target folgende Mapping-Vorlage, wovon der Viewer natürlich nur das Raster bekam:

Atomium - Mappingvorlage

Quelle: Google Maps

Eine Besonderheit dieser Session war es, dass neben dem normalen „Reinfühlen“ beim Mapping-Vorgang, auch ein Pendel benutzt wurde, um die Genauigkeit zu vergleichen. Widmen wir uns jedoch am Anfang den frühen Eindrücken der Session…

In den ersten Stufen stachen bereits blaue und weiße Farbeindrücke, in Kombination mit glatten Oberflächen und gewölbten Formen hervor. Die Skizze der Stufe 3 lässt noch nicht soviele konkrete Eindrücke vermuten:

Atomium (Stufe 3)

In Stufe 4 verstärkten sich jedoch die Eindrücke von rundlichen und eckigen Formen, die harte und glatte Oberflächen aufwiesen. Daraufhin ging es in die Stufe 6, wo die Mapping-Vorlage zum Einsatz kam. Zuerst nach der Art des Remote Viewings mit „reinfühlen“:

Atomium - Mapping (Remote Viewing)

Danach mit einem Pendel:
Atomium - Mapping (Pendel)

Im Vergleich lag die Viewerin mit der Remote Viewing-Vogehensweise deutlich näher am Zielgebiet. Jedoch auch das Pendel-Ergebnis hat zumindest die tendenzielle Richtung:

Atomium - Mapping (Ergebnisse)

Über die Vor- und Nachteile beider Techniken kann hier natürlich keine pauschale Aussage getroffen werden, da die Viewerin bis dahin weder Erfahrungen mit RV-Mapping, noch mit Pendeln gemacht hat. Im Gesamtvergleich mit acht weiteren Sessions in diesem Projekt (von Teilnehmern mit unterschiedlicher Praxiserfahrung), zeigte sich das RV-Mapping akkurater, als das Pendel-Mapping. Die meisten Ergebnisse landeten dabei zumindest im richtigen Quadranten (Quadrant C) der Mapping-Vorlage, und zeigen eine Art Zielvektor:

Atomium - Mapping (Zusammenfassung)

Um herauszufinden, ob die Lokalisierung in der hier besprochenen Session nicht einfach ein Zufallstreffer war, sollte die Viewern das lokalisierte Ziel noch einmal genauer beschreiben. Dabei kam zuerst folgender Eindruck:

Atomium - Detaillierung (1)

Eine glatte Kugel mit einem länglichen, gewölbten Stück, das mit der Kugel verbunden war. Danach sollte die Viewerin schauen, ob die Struktur noch irgendwie weitergeht:

Atomium - Detaillierung (2)

Sie nahm wahr, dass es noch weitere Kugeln mit diesen dazugehörigen Stücken gab. Diese wirkten nun wie Verbindungsstücke zwischen den Kugeln. Die Viewerin schaute sich eines davon nochmal genauer an:

Atomium - Detaillierung (3)

Dabei stellte sie fest, dass diese Verbindungsstücke hohl sind und im Inneren vergleichsweise dunkel wirkten. Schließlich wurden die vorangegangenen Eindrücke noch kombiniert, um eine Gesamtskizze zu erhalten. Folgendes kam dabei heraus:

Atomium - Detaillierung (4)

Die Viewerin nahm nun mehrere Kugeln mit Verbindungsstücken dazwischen wahr, die irgendwie in einer geometrischen Form angeordnet waren. Da die Session-Zeit schon weit fortgeschritten war, und die Eindrücke immer verwirrender wurden, sollte uns das erstmal als Verifikation reichen. Wir beendeten die Session somit an dieser Stelle.

Fazit: Mappings und Lokalisierungen mit der Raster-Methodik sind nicht immer zuverlässig, können aber (wie in diesem Fall) auch sehr akkurat sein. Definitiv können sie bei mehreren Sessions eine Richtungstendenz zum gesuchten Ort, Objekt, Lebewesen etc… im Zielgebiet liefern. Um so eine Lokalisierung genauer herauszuarbeiten, wendet man zusätzlich Umgebungsbeschreibungen von auffälligen Merkmalen und Ortsbestimmungen mit Referenzpunkten an. Daraus lässt sich eine Art Triangulation ableiten, mit der man das Ziel vor Ort eingrenzen kann. Es zeigte sich auch, dass die zusätzliche Anwendung der Pendel-Technik in den meisten Fällen in die richtige Richtung zeigt, wenn auch nicht so genau, wie die Remote Viewing-Vorgehensweise. Da jedoch keine Pendler mit langjähriger Erfahrung dabei waren, lässt sich wie gesagt keine pauschale Aussage treffen.

Siehe auch: Wandern mit Remote Viewing und Wandern mit Remote Viewing (Update)