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Zwergplanet Ceres durchleuchtet

Hiermit präsentiere ich einen weiteren, außersinnlichen Ausflug ins All. Dieses Mal nicht allzu weit weg, nämlich zum Zwergplaneten Ceres, dem größten Objekt im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ceres wird momentan von der Raumsonde Dawn erforscht.

 
Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (Solo)
Koordinaten: 6549 5198 3595 1562
Anzahl der Viewer: 1 (Stefan Franke)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 02.04.2015
Uhrzeit: 10.01h – 11.22h
Dauer: 81 Minuten
Seiten: 15
 
Diese sehr ausgedehnte Session beinahltete eine Reihe vordefinierter Bewegungsübungen, um Ceres aus verschiedenen Positionen zu erforschen. Dabei ging es vor allem darum, besondere Merkmale in Ceres‘ innerem Aufbau zu erforschen, z.B. die Möglichkeit von flüssigem Wasser.

rv-ceres_target
 
In den ersten drei Stufen dominierten Sinneseindrücke wie „kalt“, „weiß“, „weiß-grün“, „blau“, „schwarz“, „hart“, „glatt“, „abschüssig“ und „halb-flüssig“. Auch sehr starke Geschmäcker von „mineralisch“ und „salzig“ waren auffällig. Erwähnenswerte AI’s lauteten„einsamer, düsterer Ort“, und „urtümlich bzw. unverändert“. Obwohl es bis dahin so starr und unverändert wirkte, kam aber noch „im Detail tut sich was“, wenn man genauer reinfühlte. Ein paar interessante AUL/s waren „wie Fels“, „wie zerstoßenes Eis“ und „wie Gletscher“.
 
In Stufe 3 war eine abschüssige, spaltige Umgebung wahrnehmbar, welche oben auch eine Art gasigen Ausstoß zu haben schien (wenn auch sehr subtil), und unten halb-flüssig in ein kaltes Becken oder eine Senke führte:

RV - Ceres - S3
 
So richtig los geht es bekanntermaßen erst in Stufe 4, und entsprechend konkretisierten sich auch die Daten in dieser Session. Als wichtigste sensorische Eindrücke kamen „dunkelblau“, „schwarz“, „glatt“, „schmierig“, „hart“, „dunkel“ und „aufsteigend“. Dazu bekam ich folgenden Eindruck, den ich skizzierte:

rv-ceres_s4-geysir

Offenbar eine Art Geysir oder Gasausstoß, wenn auch eher unauffällig im Verhältnis zur gesamten Umgebung. Die dimensionalen Eindrücke dort lauteten „abgerundet“, „abschüssig“ und „tief“.

Die AI’s zu diesem Zeitpunkt waren „imposant“, „komplexe Einfachheit“ und „Höhlenforscher-Feeling“. Fremdemotionen nahm ich zuerst nicht wahr, aber dann ganz stumpf sowas wie „eine Art Aufschrecken“, „schnappen“ und „fern“. Physisches Leben im biologisch bekannten Sinne? Da bin ich nicht sicher, zumal es sich weit weg anfühlte. Konkret anfassbare Dinge vor Ort waren „glatte, abschüssige Wände“, „semi-flüssige Pampe“ und ein „kühler Hauch“. Die IT’s gestalteten sich dazu passend mit „Kälte hochdrücken“, „Gas drüberlegen und verteilen“ und „herabfallen“. Offenbar aktive, wenn auch recht kühle, geologische Vorgänge.
 
Jetzt ging es jedoch endlich in die Stufe 6, welche dieses Mal sehr ausgedehnt sein würde. Es standen zehn seperate Bewegungsübungen an, welche von einem kurzen Blick über die Oberfläche von Ceres, zu verschiedene Tiefen durch das Innere, bis hin zum Kern gehen würden. In den folgenden Skizzen wurde die Position zum besseren Verständnis im Klartext eingefügt, und die angeschrieben Eindrücke digitalisiert (man entwickelt manchmal eine grausige, rechtshemisphärische Handschrift in Stufe 6 😀 ). Die originalen Bewegungsübungen in der Session wurden lediglich kodiert durchgeführt, um Vorannahmen zu vermeiden.
 
Die erste Bewegungsübung, kodiert mit „Position O1 sollte wahrnehmbar sein!“, führte einen Kilometer über die Oberfläche von Ceres, mit Blick in Richtung Horizont:

RV - Ceres - O1

Unmittelbar auffällige Eindrücke waren eine helle, kraterartige Struktur, unstete Obeflächeneindrücke (wie kleine Hügel), glatte Flächen und ein dunkler Bereich. Ob es sich bei dem dunklen Bereich um den Nachtschatten, oder den Weltraum handelte, weiß ich nicht. Bei letzterem hätte das Bild auf dem Kopf gestanden, was ja aber durchaus beim RV vorkommen kann. Weitere Details waren kleine, rötliche Einschlüsse in der Oberfläche, welche aber aus der Perspektive vergleichsweise unauffällig wirkten. Insgesamt hatte der Anblick etwas Schönes an sich, obwohl man aus der Höhe schon garnicht mehr soviele Details zu erkennen schien (zumindest an der Position, wo ich war).
 
In der zweiten Bewegungsübung „Position O2 sollte wahrnehmbar sein!“, ging es bereits ein kleines Stück unter die Oberfläche, und zwar zaghafte 100m:

RV - Ceres - O2

Hier war direkt eine Art enge Spalte wahrzunehmen, die an der Oberfläche sehr zersplittert, spitz und hart wirkte, sich aber weiter unten verengte, und schließlich endete. Die verengte Stelle erinnerte an einen breiten Sprung in einem großen Eisklotz. Das AUL „Gletscherspalte“ spricht hier für sich. Die Umgebung der Spalte zeigte dunkles, dichtes Material, jedoch auch dunkelgrünliche Färbungen in der Nähe der Spalte. Auf jeden Fall war ein kleines, außersinnliches Höhlenabenteuer geboren, welches sich „heikel“ und „abenteuerlich“ anfühlte.
 
„Position O3 sollte wahrnehmbar sein!“ machte einen größeren Satz, der jetzt in 1km Tiefe unter die Oberfläche führte:

RV - Ceres - O3

Erstaunlicherweise kam hier eine Art langgezogener Hohlraum, der mit nicht allzu kalter Flüssigkeit gefüllt war. An der Decke gab es eine Wölbung, von der aus möglicherweise ein kleiner Riss nach oben führte. Die Flüssigkeit in dem Hohlraum an sich schien sehr klar zu sein, und zeigte keine wahrnehmbaren Schwebeteilchen. Unterhalb der Flüssigkeit gab es einen ebenen Grund, der mit kleinen, weißen Klümpchen übersäht war, die wie undurchsichtiges Eis aussahen. Manche davon wirkten balkig, so als hätte man eine Stange Trockeneis abgeschnitten (nur nicht ganz so symmetrisch). Hat sich hier ein Wasserozean unter der Oberfläche aufgetan, wie es neuere Theorien bei Ceres vermuten lassen (ähnlich wie bei Europa, Ganymed und anderen Eismonden)? Unterhalb dieses klumpigen Grundes wurde der Boden jedenfalls eher lehmig.
 
Die Bewegung in die Tiefen von Ceres steigerte sich ca. exponentiell. „Position O4 sollte wahrnehmbar sein!“ führte daher schon in eine Tiefe 10km unterhalb der Oberfläche:

RV - Ceres - O4

Dort war ein subtiler, fließender Übergang zwischen zwei festen Schichten wahrnehmbar, welche oben aus hellerem, und unten aus dunklerem Material bestand (vielleicht Eis und Gestein).  In der dunkleren Schicht fielen große, schwarze Einschlüsse auf, die wie lehmige Brocken wirkten (uraltes Eis, das mal oben war? Eis, das im Weltraum über Jahrmilliarden der Strahlung ausgesetzt ist, soll sich schwarz verfärben…). Als spontaner Größenvergleich diente eine Zeichnung des Viewers (Strich) neben einem der Brocken. Weiterhin auffällig war, dass der Materialdruck hier immer stärker wurde, und es keinerlei Hohlräume mehr gab.
 
„Position O5 sollte wahrnehmbar sein!“ ging in 30km Tiefe. Auch dort wirkte wieder alles lückenlos fest:

RV - Ceres - O5

Allerdings fiel hier ein Übergang zwischen einer sandig-lehmigen Schicht und einer kantigen, harten Schicht auf. Diese kantige Schicht machte den Eindruck von mächtigen, grauen Felsen, die von ihren Kanten her aber schon fast kristallin wirkten. Es erinnerte an die Innenseite einer aufgeschnittenen Geode, nur ohne Hohlraum zwischen den Materialschichten. Der „Anblick“ (oder besser gesagt, das „Anfühlen“) entbehrte nicht einer gewissen, geologischen Ästhetik.
 
Ein weiterer Riesensprung, jetzt in 100km Tiefe, wurde durch „Position O6 sollte wahrnehmbar sein!“ eingeleitet:

RV - Ceres - O6

Vom hartem Material war nun ein sehr fließender Übergang zu einem quasi-flüssigen bzw. matschigem Material wahrnehmbar. Dort herrschte eine signifikante Hitze und hoher Druck. Das Material schien ab einer gewissen Tiefe von selbst zu leuchten, und wurde immer heller und heißer, je tiefer man ging. Das AI „da würde man verkochen“ ist hier selbstredend. Aber noch war die Reise zum Mittelpunkt des ca. 950km durchmessenden Ceres nicht beendet.
 
Eine interessante Überraschung tauchte nach der Ausführung von „Position O7 sollte wahrnehmbar sein!“ auf:

RV - Ceres - O7

Es war, als wäre man im Inneren eines Amethysten. An der Decke konnte man sowas wie violette Kristallspitzen wahrnehmen. Der Boden bestand aus einer Art Kies aus rot-violetten Steinchen. Ein durchaus exotischer und schöner Anblick. Allerdings war die Hitze in diesem „Hohlraum“ enorm. Das Medium zwischen kristalliner Decke und dem kiesigen Boden wirkte heiß-flüssig. Von den Kristallspitzen an sich schien sogar übergangslos etwas runterzutropfen oder zu fließen, so als würden sie „abschmelzen“. Sehr groß wirkte diese heißflüssige Kristallhöhle allerdings nicht, denn als Mensch würde man vemutlich hindurch kriechen müssen (zumindest was den Ausschnitt in der Skizze betrifft). Aber vermutlich hat sich das Unterbewusstsein diesen Ort als „interessantes“ Merkmal herausgesucht (weil drumherum vielleicht alles nur fest ist), wie in der Target-Formulierung angewiesen. Da im Bereich davor (100km unterhalb der Oberfläche) aber alles hell und flüssig zu werden schien, könnte es sich bei diesem Kristalleinschluss schon um einen Außenrand des Planetenkerns handeln.
 
Was uns zu „Position O8 sollte wahrnehmbar sein!“ bringt. Nun ging es genau in den Mittelpunkt von Ceres:

RV - Ceres - O8

Hier zeigten sich ausschließlich Eindrücke von völliger Dichte, durchsetzt von ein paar  zusammengepressten „Rissen“ oder „Adern“, die aber nicht hohl wirkten. Das Material war schwarz, schwer, und deutlich als „metallisch“ fühlbar, ähnlich wie schwarzes Gußeisen. Dort unten gab es auch keinerlei Bewegungen oder geologische Akvitität mehr.
 
Die schichtenweise Reise durch Ceres war nun beendet. Zwei weitere Bewegungsübungen sollten eine Art Gesamtüberblick erzeugen. „Position OX sollte wahrnehmbar sein!“ verschaffte eine Gesamtansicht von außen:

RV - Ceres - OX

Die Oberfläche war aus dieser Perspektive sichelförmig beleuchtet wahrnehmbar, aber ein Großteil lag in Dunkelheit. Wegen der vorherigen Durchleuchtung des ganzen Planeten trat aber ein interessanter Nebeneffekt ein: Es war nicht nur das Äußere fühlbar, sondern irgendwie auch Teile des inneren Aufbaus. Daher rührte das AUL/S „Wie gefrorener Schneeball“ und schließlich das unvermeidliche AUL „Eismond“.

Ceres von der Raumsonde Dawn fotografiert. Was sind die beiden, auffällig hellen Flecken? Das sollte man nochmal seperat viewen (mit diesem Foto plus Markierung), aber nach den Daten der aktuellen Session, könnte es sich bei solchen Merkmalen um Geysire oder im Sonnenlicht reflektierende Eisbecken (aus Tiefenwasser?) handeln. UPDATE 18.05.2015: Inzwischen fand eine eigene Session auf die Flecken statt!

 
Ganz zum Schluss gab es durch „Position OY sollte wahrnehmbar sein!“ noch den Versuch, einen Querschnitt durch die Schichten von Ceres wahrzunehmen und darzustellen:

RV - Ceres - OY

Oben war hier deutlich die Krümmung der Oberfläche und bergige Erhöhungen wahrnehmbar. Darunter befanden sich relativ dünne Einschlüsse mit Flüssigkeit (siehe Position O3). Die nächste Auffälligkeit waren die kleinen, kristallien Hohlräume mit ihrer auffällig violetten Färbung (Position O7). Viel weiter nach unten kam nur noch warme, dichte Schwärze, welche sich offenbar bis zum Kern verdichtend fortsetzt.

Aber dort wurde auch schon das Signal dünn, und der Targetkontakt riss langsam ab (immerhin waren es dort bereits 80 Minuten in der Session). Ein schnelles Fazit zu dem Querschnitt lautete „verschiedene, dünne Schichten und Einschlüsse.“ Die AI’s „komplex“ und „viel im Detail zu erforschen (geologisch)“ bezeugten, dass dieser unscheinbare, eisige Zwergplanet im Asteroidengürtel doch sehr interessante Details aufweist, was seinen inneren Aufbau betrifft.

Der offiziell vermutete, innere Aufbau von Ceres. Garnicht mal so abweichend von den RV-Daten, aber mit solchen Sessions könnte man natürlich noch mehr Details hnzufügen (wenn auch nur inoffiziell).


Fazit: Eine interessante und aufwändige Einzelsession auf diesen aktuell mit konventionellen Mitteln erforschten Himmelskörper. Die Komplexität des inneren Aufbaus überraschte, nicht zuletzt wegen dem scheinbaren Vorhandensein von flüssigem Wasser, und den schönen Kristall-Hohlräumen. Ob sich in besagtem Wasser jedoch primitives Leben tummelt, ist nach wie vor ungewiss. Zwar gab es ja in Stufe 4 ein paar ferne, schwache EI’s, aber eine „Ja / Nein“-Abfrage in Stufe 6 (per sponanter Bemaßung), mit der Frage, ob es dort Leben im uns bekannten, biologischen Sinne existiere, deutete klar auf „Nein“.

Vielleicht war das Kriterium „im uns bekannten, biologischen Sinne“ aber der Knackpunkt, und es gibt dort extremophile Lebensformen, die stark von der uns bekannten Biologie abweichen. Schwebeteilchen oder Pflanzen wurden in der Wasserschicht jedenfalls nicht wahrgenommen, nur Eisbröckchen auf dem Boden. Einen Tauchgang wären diese Wasserschichten jedoch allemal wert. Aber es gibt ja auch noch einige andere Kandidaten mit potentiellen Eisozeanen in unserem Sonnensystem zu erforschen (die dann theoretisch auch weitaus größere Ozeane besitzen)… 😉

Kleiner Ausflug zum Titan

Neben gemeinsamen Projekten arbeite ich auch unregelmäßg einen Solo-Targetpool ab, den ich mir vor längerer Zeit mal erstellt hatte. Dieser enthält eine Mischung aus Übungs- und Forschungstargets. Das hier besprochene Target stellte sich als ein Ausflug mit der Cassini-Huygens-Sonde zum Saturnmond Titan heraus.

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (Solo)
Koordinaten: 4157 8687 2108 4497
Anzahl der Viewer: 1 (Stefan Franke)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 16.10.2014
Uhrzeit: 09.29h – 10.12h
Dauer: 43 Minuten
Seiten: 8
 
Bei dem Target handelte es sich genauer gesagt um ein Foto der Titanoberfläche aus etwa acht Kilometer Höhe:

RV - Titan - Target
 
In der Stufe 1 dominierten bereits Eindrücke wie „grau“, „gelb“, „beige-sandfarbend“, „kalt“, „weich“, „feucht“ und „lehmig“. Schlussfolgernd ergaben sich Eindrücke wie „natürliche Strukturen“ und „atmosphärisch“. Der AI-Eindruck lässt sich mit „etwas leer und einsam“ zusammenfassen.

In Stufe 2 konkretisierten sich nochmal sensorischen Eindrücke wie „sandig-dicht“, „lehmig-weich“, „kühl“ und „wässrig-feucht“. Ergänzt wurden sie durch weitere, recht unspektakuläre Eindrücke, wie „rauschen“ und ein „fernes Schwappen“. Besondere Gerüche oder Geschmäcker waren nicht festzustellen, außer dass es sich anfühlte, als wenn man kalten, geschmacksneutralen Lehm im Mund hätte. Dimensional hatte ich den Eindruck von einer breiten Fläche vor mir, die leicht gewölbt wirkte, wenn man noch ein Stück hinauszoomte. Meine AI’s vom Target lauteten am Ende der Stufe 2 „verlassen“ und „Selbstzweck“.

In Stufe 3 zeichnete ich eine leicht gekrümmte Oberfläche, welche ich sehr konkret wahrnahm. Wesentlich diffuser nahm ich noch eine Art hohe, gasige Struktur wahr, welche ein großer Wolkenturm gewesen sein könnte. Ob diese dort jedoch aus der Oberfläche austrat, oder nur ein Hintergrundaspekt am Himmel war, kann ich nicht sagen. Überhaupt sollte man die Stufe 3 noch nicht überbewerten, was Details und vor allem Zusammenhänge angeht. So könnte dieser diffuse Eindruck sogar der entfaltete Fallschirm der Huygens-Sonde gewesen sein, aber das ist spekulativ und wurde in dieser Solo-Session nicht näher untersucht.

RV - Titan - S3

Wirklich interessant wird es normalerweise erst ab Stufe 4. Als wichtigste sensorische Eindrücke hielten sich hier „gelb“ und „lehmig“. Neu hinzugekommen war „walgend“, als wenn sich die flüssigen oder lehmigen Anteile auf dem Boden irgendwie bewegten (Bewegungen eines Methangewässers?).

Interessant fand ich die AI’s, denn offenbar fände es mein Unterbewusstsein sehr entspannend, sich dort in den kalten Lehm zu legen, hinaufzuschauen und irgendwas am Himmel zu beobachten (nicht zur Nachahmung im physischen Körper und ohne Raumanzug zu empfehlen *g*). Unangenehme, bi-lokale Eindrücke blieben dieses Mal aus, was ansonsten hin und wieder bei Sessions auf lebensfeindliche Planeten beobachtet wird. Dennoch deutet alles weitere darauf hin, dass Titan für uns körperlich lebensverneinend wäre, und die Cassini-Huygens-Daten ihre Richtigkeit haben.

Eindrücke von Fremdemotionen vor Ort (EI’s) konnte ich, bis auf einen dumpfen „Reflex“ (könnte noch ein physikalischer Eindruck gewesen sein), nicht wahrnehmen. Ähnlich dumpf und verlassen kam es mir auch mal bei einer Session auf die Venus vor.

Als interessanter materieller Aspekt kam „lehmiges Becken“, und bei den inmateriellen Aspekten sowas wie „kühl wehen“ (wie sanfter Wind), „umfließen“, „kompaktisieren“, „zusammenhalten“ und „zyklieren“ (wie ein Kreislauf). Das Ganze wirkte auf mich wie natürliche, geologische bzw. klimatische Vorgänge. Ansonsten fand ich dort im Target nichts bemerkenswertes mehr vor. Meine endgültigen AI’s der Stufe 4 lauteten „ungewöhnlicher Ort“ und „Naturvorgänge“.

Da mir aufgrund der unspektakulären Eindrücke in Stufe 4 nichts spezielles mehr einfiel, beschloss ich in Stufe 6 noch ein paar Bewegungsübungen aus verschiedenen Perspektiven und Entfernungen zu machen. Die erste Bewegungsübung war aus zehnfacher Distanz (zum Ausgangsblickwinkel des Targets) von oberhalb:

RV - Titan - S3 - 10x oberhalb

Dabei hatte ich den Eindruck, in eine enge Lücke durch düstere, gasige Strukturen auf das Target zu hinabschauen. Es war, als würde man durch dicke, dunkle Wolkentürme bis hinunter auf die Oberfläche schauen, allerdings wirkte die Lücke von dort oben aus gesehen wirklich sehr eng. Manche der Wolken schienen sogar fast schwarz zu sein, wie sehr düstere Regenwolken auf der Erde. In der Mitte der Wahrnehmung bemerkte ich noch einen winzigen Punkt mit einer „Umhüllung“, welcher vielleicht die Sonde an ihrem Fallschirm war. Leider habe ich dieses Detail nicht nochmal gesondert untersucht.

Die nächste Bewegungsübung führte ebenfalls in zehnfache Distanz zum Target, allerdings von vorne bzw. seitlich betrachtet:

RV - Titan - 10x vorne
Aus dieser Perspektive nahm ich nun hügelige Strukturen wahr, und abermals einen kleinen Punkt. Dieser Punkt schien über dem Szenario zu schweben, bzw. war von der Oberfläche losgelöst. Das irritierte mich zuerst, und ich fühlte nochmal hinein, ob ich etwas übersah. Es kam eine Art halbe Verbindung zwischen dem Punkt und der Oberfläche hevor, die aber kein fest anfassbares Material war, sondern eher ein diffuser Energiekegel. Wenn der Punkt die Sonde war, könnte dieser Kegel ein Sensorstrahl (z.B. Radarwellen) gewesen sein.

Ich wollte mir noch ein viel größeres Geamtbild von der Umgebung vermitteln, weshalb ich pauschal eine Bewegungsübung aus tausendfacher Entfernung von oberhalb ansetze:

RV - Titan - 1000x oberhalb

Jetzt bekam ich deutlich den Eindruck, dass sich das Ganze auf einem runden Objekt abspielte. Zu dem Zeitpunkt war mir aber egal, ob es ein Planet, ein Atom oder ein Atombusen ist (typisch Stufe 6 halt). Ich skizzierte meine verbliebenen Eindrücke, die die einer nebeligen Kugel ohne genauere Oberflächendetails waren. Nur meinen Ausgangspunkt hatte ich immer noch im Blick, welchen ich nochmal durch einen Punkt kennzeichnete. Drumherum nahm ich noch eine Art leichten Wirbel wahr.

Als finalen Schritt machte schließlich noch eine Bewegungsübung aus einer enormen, zehntausendfachen Distanz von oberhalb des Targets. Ich wollte wissen, ob ich dort eine runde Kugel vor mir habe, oder etwas, das noch mit irgendwas verbunden ist:

RV - Titan - 10000x oberhalb

Es stellte sich heraus, dass die Kugel tatsächlich freihängend oder schwebend war. Dabei nahm ich auch noch eine sichelförmige Schattierung auf der linken Seite wahr, welche das einfallende Sonnenlicht gewesen sein könnte. Spaßeshalber wollte ich mir das Objekt dann nochmal im Querschnitt anschauen, obgleich mein Datenstrom schon sehr diffus wurde. Dabei nahm ich einen harten bzw. dichten Bereich wahr, der sich sanduhr-förmig von oben nach unten durchzog. Die Bereiche drumherum schienen hingegen weicher bzw. durchlässiger zu sein. Detaillierten Querschnitten von Himmelskörpern sollte man aber lieber eigenständige Sessions gönnen. Meine endgültigen AI’s für diese Session waren „Selbstzweck“ und „abgeschieden“. Letzterem kann man kaum widersprechen, obgleich es da natürlich auf die Perspektive ankommt… 😉



Fazit: Für eine kurze Solo-Session war es ein netter Ausflug, aber dort zeigen sich auch die Probleme von Solo-Sessions: Wenn man nicht weiß, was im Target wichtig ist, weiß man auch nicht, was man sich genauer anschauen sollte. So wäre z.B. der schwebende „Punkt“ interessant gewesen, welcher vermutlich die Huygens-Sonde war (das Target-Foto wurde ja aus etwa acht Kilometer Höhe über der Oberfläche aufgenommen). Aber solche grob überblickenden Solo-Sessions kann man natürlich auch als Ausgangspunkt bzw. Vorlage für detailliertere, gemonitorte Sessions auf Einzelaspekte benutzen.

Update 27.10.2015: Inzwischen gab es eine weitere Solo-Session auf den Titan HIER.

Der Saturnmond Titan bei Wikipedia
Daten-Video des Huygens-Landeanfluges
Mikrofon-Aufnahme des Titan-Windes

British / American Flag English version of this article British / American Flag

Ko(s)misches Facebook

Hier möchte ich einfach mal einige (mehr oder weniger) nicht-menschliche Anlitze vorstellen, die uns in unserer Remote Viewing-Tätigkeit (bzw. ähnlichen Anwendungen, wie ERV) über’s Blatt gelaufen sind, und / oder ins Blickfeld des geistigen Auges gerieten.

Sessions, aus denen sich solche Daten ergaben, hatten natürlich in der Regel etwas mit exoplanetaren Themen zu tun, manche aber auch mit anderen Zeitperioden oder unerwarteten Querverknüpfungen in themenfernen Targets. Der zeichnerische Detailgrad ergab sich jeweils aus der Datendichte (Targetkontakt, Anzahl Sessions etc…), dem Zeichentalent und anderen typischen Faktoren. Auch sei hier angemerkt, dass vor allem Gesichtswahrnehmungen im Remote Viewing starken Verzerrungen unterliegen können (von erstaunlichen Treffern in Portrait-Qualität, bis nicht wiedererkennbar).

Wie immer, möge sich jeder selbst seine Meinung bilden, und dabei stets bedenken:
Es geht nichts über Selbsterfahrung. 😉

 

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten, extraterrestrischen Sessions, welches aber ziemlich unverhofft auftauchte.

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten extraterrestrischen Sessions, welches dort aber dennoch recht unverhofft auftauchte.

 

Wesen, dass sich durch bräunliche, dicke Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete.

Wesen, dass sich vor allem durch bräunliche, wulstige Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen (ohne Augenweiß) und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete. Es tauchte im Zusammenhang mit einer exotischen Hitec-Umgebung auf.

 

Vermutlich eine Art "Vorarbeiter", und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

Vermutlich eine Art „Vorarbeiter“, und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens (unterschiedliche Spezies?) auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

 

Personenwahrnehmung mit geringem zeichnerischen Detail, bei dem die ungewöhnlichen Daten, allem vorran die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen.

Personenwahrnehmung mit minimalem zeichnerischen Detail, bei dem jedoch die ungewöhnlichen Daten (z.B. Körpergröße und Alter), allem vorran aber die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen (V = Viewer mit ca. 1,85m, Wesen rechts).

 

Nahezu menschliche Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher Wesen. Lediglich der Schädel war auffällig turmartig verlängert.

Eine nahezu menschlich aussehende Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher, humanoider Wesen. Lediglich die Schädelform wirkte auffällig turmartig verlängert.

Ebenfalls sehr menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Ebenfalls menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, Glatze, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden aus humanoiden Pelzwesen mit Otter-Gesichtern und "Kriegsbemalung" auf der Stirn. Warum auch nicht? :D

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden, so seltsam es scheint, aus humanoiden Pelzwesen mit „Otter-Gesichtern“ (nahezu 1:1) und einer Art rituellen Bemalung auf der Stirn. Warum auch nicht? 😀

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel. Es hantierte mit Kabeln an einem Gerät rum.

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel, welcher Augen und Mund stark schützte. Es hantierte in dem Szenario mit Kabeln an einem Gerät rum. Die Zeichnung ist hier ausnahmsweise mal farblich nachbearbeitet (Farben vermutlich nahezu authentisch).

Anatomische Skizze während einer der RV-Sessions auf das Team-Szenario. Scheinbar handelt es sich um ein weiteres Mitglied der menschenähnlichen Spezies mit Turmschädel. Der restliche Knochenbau wirkte hier ebenfalls etwas exotisch.

 

Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, die eine amphibische, humanoide Spezies beschreibt.

Stufenweise Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, in denen eine amphibische, humanoide Spezies beschrieben wurde (klicken zum vergrößern!). Die linke Skizze stammt live aus der ersten Session, nachfolgende Skizzen bauten mit jeweils neuen Daten darauf auf (noch nicht komplett).

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden. Eine Spezies wirkte weicher und eleganter (links), die andere (rechts) kantiger und reptilischer.

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden (womöglich zwei ähnliche Spezies?). Ein Exemplar wirkte weicher und eleganter (links), das andere (rechts) kantiger, größer und reptilischer. Beide schienen in einer Art Verfolgungsjagd involviert zu sein.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Amphibisch - Auge

Ein weiteres Beispiel aus einer Session, hier mit detailliertem Auge (in fast jeder Session mit dieser Spezies auffällig; die rillige Iris) und einer Art Flossenkamm auf dem Kopf. Der restliche Körper war für den Viewer nur noch diffus wahrnehmbar.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten. In dem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit sehr großem Schädel. Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,20m und 2,60m zu liegen.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten (klicken zum vergrößern!). In diesem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit (im Vergleich zum Menschen) sehr großem Schädel (abgemessen durch mehrfache Anwendung des spontanen Bemaßungstools aus Stufe 6). Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,00m und 2,60m zu liegen.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Zeichnung eines amphibischen Schädels (hier wohl ein älterer Vertreter der Spezies) aufgrund aller bisher gesammelten Daten.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Schädel-Zeichnung der Amphibien-Spezies (hier anscheinend ein älterer Vertreter) aufgrund aller bisher gesammelten Daten. Recht sympathischer Meeresbewohner. 😉

 

Bei drei Single Blind-Sessions auf "Die schönste Spezies des physischen Universums" kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde... ;-)

Bei drei Single Blind-Sessions auf „Die schönste Spezies des physischen Universums“ kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde… 😉

 

Skizze aus einer Session im Zusammenhang unserer (nicht allzu fernen) planetaren Nachbarschaft.

Skizze aus einer Session im Kontext unserer stellaren Nachbarschaft.

 

Verstorbene Wesen, die in einer Session auf Proxima Centauri b im Orbit wahrgenommen wurden.

Detailskizzen der Wesen im Orbit von Proxima Centauri b. Hier sind zusätzlich ihre „Raumkapseln“ und das interstellare Antriebsprinzip zu sehen, welches benutzt wurde.

 

Mangels Gesicht nicht unbedingt zu „Ko(s)misches Facebook“ passend, aber auch außerirdische Lebensformen. In dem Fall kleine Würmer und pilzartige Gewächse auf der ungastlichen Oberfläche von Proxima Centauri b.

 

Essassani-Lebensformen

Tierische und pflanzliche Lebensformen in der physischen Dimension des mutmaßlichen Planeten „Essassani“ (bekannt aus Channelings und UFO-Mythologie). Dieser soll multidimensional auch durch höhere Lebensformen bewohnt sein.

 

Wird bei neuem Material immer ergänzt… 😉

Meteor von Tscheljabinsk

In diesem Artikel möchte ich eine Session auf das als „Meteor von Tscheljabinsk“ bekannte Ereignis vorstellen, welches im Vorfeld der CROPfm-Sendung „Wahrnehmung, Interpretation und Glaube“ vom Moderator Tarek Al-Ubaidi als Target vorgeschlagen wurde.


Die Intention dahinter war, zwei Aspekte zu ergründen:

1. War es nur ein normaler, verglühender Meteorit, oder etwas anderes?
2. Hatte das Ereignis etwas mit dem am selben Tag nahe an der Erde vorbeifliegenden Asteroiden „2012 DA14“ zu tun?

Videoaufnahmen des Ereignisses (Achtung, stellenweise laut!):


 
Und nun natürlich zur Session selbst…

Kategorie: Ereignisse / Astronomie

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 0098 4805 2379 5147
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 19.04.2013
Uhrzeit: 09.09h – 10.00h
Dauer: 51 Minuten
Seiten: 10
 
Die Targetformulierung lautete folgendermaßen:

RV - Meteor von Tscheljabinsk - Target

Zusätzlich wurde eine [x]-Kodierung für den späteren Abgleich des Ereignisses zum Asteroiden „2012 DA14“ eingebaut.
 
Erste, interessante AI’s (eigene Empfindungen zum Target) in Stufe 1 waren „frei beweglich“, „wirkt ein bisschen gestresst“ und das hier leicht zynisch zu verstehende AUL/S (Vergleich – wie ist es?) „Wie Somalia“ (im Sinne von der Stimmung eines Krisengebiets). Auch wurde bereits viel Bewegung und Materialveränderung im Target wahrgenommen.
 
In Stufe 2 gab es, neben passenden Farbeindrücken (bezüglich der Videos), vor allem Oberflächeneindrücke wie „sandig“, „mehlig“, „hauchig“, und „abgerundet“ hervorzuheben. Aber auch die Geräusche „knattern“, „brummen“ und „ziehendes Zischen“ passen auf die zu sehenden Vorgänge. Die AI’s des Viewers lauteten „Ich bin wie Tourist“ und „verunsichert“.
 
Visuell interessant wurde es bereits in Stufe 3:

RV - Meteor von Tscheljabinsk - S3

Der Viewer zeichnete hier scheinbar eine Flugbahn über gebäudeartigen Strukturen, Verkehr und bereits starke EI-Quellen (Fremdemotionen im Target) in der Nähe, die in ihrer Essenz als „aufgeregt“ beschrieben wurden. Am interessantesten fand er jedoch eine bewegte, gelb leuchtende, sich ausdehnende Komponente oberhalb des Gebietes, die er sogleich als target-relevant mit einem handelsüblichen [x] markierte (hat aber nichts mit dem im Vorraus kodierten [x] in der Targetformulierung zu tun!). Als AI’s zu dieser Stufe 3 kamen „stressig“, „viel Bewegung“ und „Nischen zum zurückziehen“.

Da der Viewer so gut on target zu sein schien, ließ ich ihn direkt in einer Bewegungsübung den von ihm markierten [x]-Aspekt genauer untersuchen:

RV - Meteor von Tscheljabinsk - S3 [x]

Im Wesentlichen beschrieb er hier ein kugelförmiges Objekt, welches auseinandergedrückt und dadurch allmählich verflüssigt wurde. Die Oberflächeneindrücke waren „hart“, „wie verkohlt“ und „knusprig“. Im Inneren wurde es durch die aufbrechenden Spalten an der Oberfläche flüssiger bzw. „sämig“. Als AI hatte der Viewer das Verlangen, die Kugel zusammenzudrücken, da sie sonst „schwammig“ und „konsistenzfrei“ würde. Zudem empfand er es noch als „normaler Vorgang“, welcher aber zugleich eine „enorme Kraft“ beinhaltete.

Danach ließ ich den Vorgang in einer Art Comic-Form zeichnen, um die einzelnen Abläufe noch deutlicher zu kriegen:

RV - Meteor von Tscheljabinsk - S3 (Comic)

Der Viewer bezog sich hier zuerst auf das, was mit dem Material an sich passiert (1-5), dann auf ein gesamtes Vorher / Nachher-Bild des Objektes. Interessant ist, dass in Bild 4 sogar eine Art Verglasungseffekt („glatt-glasig“, „wie Bernstein“) an der Oberfläche wahrgenommen wurde. Die Schlussfolgerung zu dem Vorgang war „Kontrast verschwindet zwischen hart und weich – am Ende nur noch wässrig-lehmiger Klumpatsch“. Sein AI „fänd ich doof“ drückt eine tiefe Sympathie mit dem Schicksal des zerfallenden Klumpens aus. 😀

RV - Meteor von Tscheljabinsk - S3 (Vorher - Nachher)
 
Nach diesem ergiebigen Marathon aus Bewegungsübungen und Comic-Zeichnerei, widmeten wir uns endlich der Stufe 4. Da es bereits so emotional zuging, widmen wir uns gleich der AI-Spalte: „Gestresst“, „umbruchhaft“ und das AUL/S „Hat was von Zustand in Kriegsgebiet – Umbruch – nicht alltäglich für Westliche“. Ich denke, das umschreibt die Atmosphäre des Ereignisses ziemlch gut. Als kollektive EI’s kamen „Aufregung“, „sich mockieren“ und „Ratlosigkeit“. Die „Aufregung“ ließ ich für eine weitere Untersuchung in Stufe 6 markieren. Als IT’s (immaterielle Aspekte – was macht es?) kamen Eindrücke wie „umwälzen“, „drücken“ und „Gleichgewicht halten, bis es keinen Kontrast mehr hat“. Letzteres bezieht sich wohl auf die physikalischen Vorgänge aus dem detaillierten Stufe 3-„Comic“.
 
Jetzt begaben wir uns in die Stufe 6, wo wir zuerst das markierte EI „Aufregung“ untersuchten. Ich fragte nach der Ursache der Aufregung, welche sich daraufhin als „Fremdbestimmung“, „nicht einverstanden“, „aufbegehren“, und „rebellieren wollen, aber nicht können“ entfaltete. Weiterführend fragte ich „Warum kann man dagegen nicht aufbegehren?“. Dort kam dann „fehlendes Wissen“ und „man will mitbestimmen, aber ‚es‘ ignoriert sie“. Das kann man durchaus als emotionalen Kontext von Naturkatastrophen interpretieren, bei denen es auch keine „Verhandlungsbasis“ gibt. Interessant ist hier der starke Eindrück des kollektiven Aufbegehrens gegen das Ereignis. Ist das die sibirische Mentalität gegenüber kosmischen Kataklysmen? Wenn ja, gefällt’s mir, denn Zorn ist schließlich besser als Verzweiflung. 😀
 
Als abschließende Stufe 6-Aufgabe stand noch an, die ursprüngliche Zusatz-Kodierung aus der Targetformulierung abzufragen. Hatte dieses Ereignis etwas mit dem Asteroiden 2012 DA14 zu tun, oder war es nur Zufall? Die Bemaßungslinie mit der Frage „Hat Target mit [x] zu tun?“ tendierte zu „nein“ Das würde zumindest zu den offiziellen Verlautbarungen passen, dass die Bahndaten beider Objekte eine Verbindung mit dem Ereignis in Russland ausgeschlossen hätten.

RV - Meteor von Tscheljabinsk - S6 (Entscheidungstool)
 
Ganz zum Schluss, sozusagen als Zusammenfassung, ließ ich noch die „Konsequenz von Ereignis am Target“ abfragen. Der Viewer fasste es dann folgendermaßen zusammen:

– Es wird schwammig
– Die Konsistenz geht weg
– Es wird ganz locker
– Plötzlich zieht es sich zusammen
– Es zieht den Rest leicht an
– Puff! Fliegt in alle Richtungen auseinander
– Nur noch Luft, aber keine Materie
– Vieles wird von einer „Welle“ weggetragen
– Welle ist mehrfach, flattert regelrecht
– Extrem hoch und intervallisch
– Langsam, wirkt nicht schädlich (für Menschen)
– Löst Materie durch Wellen auf, wie auseinanderziehen
– Durch schütteln / pulverisieren durch Vibrieren
– AUL/S: Wie Schalldruck

Der Viewer umschrieb es wie Materie, die wie durch einen starken Lautsprecher vibriert und zerwirbelt wird. Offenbar hat er hier die Druckwelle beschrieben, welche u.a. viele Fensterscheiben bersten ließ, und auch Menschen durch die dadurch entstehende Splitterwirkung (indirekt) verletzte. Als End-AI’s für die gesamte Session kam „passiert regelmäßig“ und „nichts Besonderes“.
 
Fazit: Den Daten nach kann man mit großer Gewissheit sagen, das es sich hierbei tatsächlich um einen normalen (wenn auch verhältnismäßig mächtigen) Meteoriten-Niedergang handelte. Spektakuläre Aufmerksamkeit erregte er nur aufgrund seiner Nähe zu besiedelten Gegenden, bei denen eben auch Menschen und Strukturen durch die Druckwelle zu Schaden kamen, als der Meteorit auseinanderbarst. Mit dem zufällig am selben Tag in Erdnähe vorbeigeflogenen Asteroiden „2012 DA14“ schien es ebenfalls keinen direkten Zusammenhang zu geben.

In den letzten Jahren ist in der Grenzwissen-Szene ein regelrechter Hype mit Tendenz zur Überinterpretation für solche kosmischen Ereignisse zu beobachten. Aber manchmal ist ein Meteorit eben nur ein Meteorit, auch wenn er seine (Um)Laufbahn mit Ach und Krach vor tausenden Augenzeugen beendet. 😉

British / American Flag English version of this article British / American Flag

Die Topografie des Universums

Kategorie: Astronomie / Bewusstsein
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Was kommt heraus, wenn man förmlich das ganze Universum viewt? Es wirkt vielleicht geradezu fahrlässig, einen Artikel über ein Target solchen Ausmaßes (wortwörtlich zu verstehen) zu erstellen, obwohl wir bisher nur zwei Sessions darauf gemacht haben. Aber dennoch möchte ich einige Aspekte vorstellen, die uns in diesen beiden Sessions bereits sehr interessant erschienen. Die Targetformulierung lautete folgendermaßen:

„Beschreibe die Topographie des Universums!“
 
Viewer #1 (Stefan Franke):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 3520 8215 4198 4929
Datum: 12.05.2013
Uhrzeit: 18.31h – 19.16h
Dauer: 45 Minuten
Seiten: 8

Die Ideogramme der Stufe 1 waren recht trubolent bzw. energiegeladen, aber sonst nicht weiter auffällig. Als bemerkenswerte und zugleich humoristische AI’s gab es bereits „groß“, „freiräumig“, „leer“, „zum Licht hingewandt“ (sehr interessant!) und „macht müde“ (wohl wegen des großen Inhaltes :D). Auch zwei AUL/S halte ich dort für erwähnenswert: „Wie glänzende Kügelchen“ (Sterne?) und „Wie Gardine vor Gesicht“. Letzteres war identisch mit einer Wahrnehmung, die wir schon bei Sessions auf ein höheres Selbst hatten. Es ist, als hätte man eine leuchtend-weißbeige, halbtransparente „Energiegardine“ (ähnlich einem Nordlicht) im Sichtfeld hängen. Das stützt die Vermutung, dass hier auch direkt metaphysische Komponenten des Universums mit wahrgenommen wurden, welche vermutlich sowieso den größeren Teil ausmachen.

In der Stufe 2 zeigte sich ein grober Mix aus verschiedenen Daten, die man quasi auf alles aufmünzen könnte (die Ironie versteht sich hier von selbst). Interessant dürften hier vor allem die Dimensionen „breit“, „offen“, „flächig“, „tief“ und „außen“ sein. Die AI’s lauteten „leer“ und „lauern, abwarten“ (letzteres unterstreicht das Gefühl, selbst ein Beobachter des Ganzen zu sein). Faszinierend fand ich noch ein ständig präsentes Geräusch, welches an ein tiefes, elektrisches Brummen erinnerte, was ich aber so noch nie gehört hatte. Es wirkte sehr mächtig und energiegeladen. Vielleicht alle Informationen, Energien und Vorgänge des Universums als Geräusch interpretiert, zu dem alles verschmilzt? Es erinnerte jedenfalls entfernt an manche Geräusch-Erlebnisse aus Pre-AKE-Zuständen.

Die Stufe 3 wirkte, als würde man in einen tiefen, unendlich gigantischen Raum schauen, dessen Mitte die Aufmerksamkeit auf sich zog. Man konnte dort eine diffuse, runde, wirbelartig-nebelige Struktur wahrnehmen. Die große Räumlichkeit wurde zudem unten und oben von undefinierten „Grenzen“ umrahmt, welche sich vor allem in ihrer Dichte und Farben zu unterscheiden schienen. Unten war es schwarz, warm und dicht, während es oben hell und kühl wirkte. Schon ein Ausdruck des Dichte-Unterschieds der verschiedenen Schwingungsebenen im Universum? Man denke an eine Formulierung von Robert Monroe aus einem seiner Bücher, wo er sich außerkörperlich in einer „hellen Kühle“ befand, als er sich in einer enorm hohen Ebene des Universums aufhielt. Aber man sollte eine Stufe 3 nicht gleich überinterpretieren. Auf jeden Fall ein imposanter Anblick:

RV - Universum - Session 1 (S3)

Eine Postkarte vom Rande des Universums? Könnte aber noch mehr Fokus vertragen… 😉

 
Wirklich interessant wurde es, wie üblich, ab der Stufe 4. Erwähnenswert sind hier natürlich die EI’s, welche bloß als „zischen“ und „Präsenz“ zu umschreiben waren. Es war, als würde man keine spezifischen EI’s herausfühlen können, sondern als hätte man alle denkbaren EI’s in ein einziges gepackt. Das fühlte sich extrem widersprüchlich bzw. irrational, aber zugleich auch logisch an. Wie soll man z.B. Leid und Freude, Aufregung und Ruhe, Fokus und Apathie (etc…) differenzieren und mit unserem dualen Wortschatz umschreiben, wenn sie nahtlos in ein einziges Super-EI verbacken sind? Schrödingers Katze wäre neidisch… Weiterhin erwähnenswert ist das T(angible) „irgendwas großes, offenes in der Ferne“ und die IT’s „rieseln / tröpfeln lassen“, „oben hell einkreisen“ und „aufschichten / aufbauen“. Im Nachhinein würde ich das als einen „Vorgang von Hinabdiffundierung“ bezeichnen.

Natürlich wären alle diese Punkte für eine weitere Untersuchung in Stufe 6 interessant gewesen, aber wir entschieden uns erstmal für das IT „aufschichten / aufbauen“, welches wir dann in standardmäßig per relationalem Diagramm untersuchten. Separate Sessions auf Einzelaspekte dieser Session kann man bei Bedarf immer noch machen. Das gewählte IT verschachtelte sich dann folgendermaßen:

RV - Universum - Session 1 (S6 - 01)

Wir fragten „Was wird aufgebaut?“. Als Eindrücke kamen „weiche Geleebrocken“, „Bewegung, zucken“, „lebendig“ und noch „nach vorne zucken“. Der Vorgang stellte sich dar, als würde eine Lebensform im Larvenstadium (Ei oder Fötus) entstehen. Diese entstand jedoch vorher wiederum aus einer „Verdichtung“ ungeformter Energie heraus (siehe rechte Skizze). Wir markierten die Skizze mit [x] und schauten uns das nochmal genauer an:

RV - Universum - Session 1 (S6 - 02)

Was wir bekamen, war offenbar nichts geringeres, als eine Metapher für die Entstehung des Lebens an sich: „Aufblicken“, „sich frei zucken“, „bemühen, will raus“ und das AUL: „Schlüpfen aus Ei“. Komplexe Daten werden beim Remote Viewing manchmal metaphorisch vom Unterbewusstsein dargestellt (kennt man z.B. gut aus Deep Mind Probes), und das hier erinnerte unzweideutig an den Geburtsvorgang eines Lebewesens. Die AUL/S-mäßige Skizze daneben verlieh dem nochmals Ausdruck.

Daraus könnte man schlussfolgern, dass eine der Primärfunktionen des Universums die Entstehung und der Aufbau von Leben ist, wo und wie es überhaupt geht. Das möchte ich hier nicht nur auf biologisch-physisches Leben eingrenzen, sondern auch auf andere Formen individualisierter Bewusstseinsenergie (im Sinne spezieller Aufgaben, Rollenerfahrungen, Inkarnationen etc…). Solche Aspekte wären vermutlich herausgekommen, wenn wir noch die anderen IT’s untersucht hätten. Ähnliche Eindrücke (jedoch ohne die biologische Verbildlichung) hatten wir bereits bei unserer Session auf ein höheres Selbst. Aber wie wir wissen, ist der Monitor an allem Schuld, und es blieb in dieser Session letztlch bei dem einen IT.

Am Ende untersuchten wir noch einige AI’s des Viewers im persönlichen Bezug auf das Target, was aber hier zu kryptisch darzustellen bzw. auch uninteressant wäre. Die finalen AI’s dieser Session waren „amüsant“, „skurril“ und „Der Monitor wird größenwahnsinnig“. 😀
 
Viewer #2 (Benny Pamp):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 3520 8215 4198 4929
Datum: 25.05.2013
Uhrzeit: 13.57h – 14.44h
Dauer: 47 Minuten
Seiten: 8

In der zweiten Session sollte das Target noch etwas spezifischer untersucht werden, daher wurde die Targetformulierung um folgende Kodierungen erweitert:

RV - Universum - Session 2 (Target)

Dies sollte bei der Differenzierung zwischen dem für uns mit herkömmlichen Mitteln beobachtbaren, physischen Universums und des metaphysischen Überbaus helfen. Solche Kodierungen (hier als [a] und [z]) sind notwendig, wenn man dem Viewer während der Session keine Vorannahmen geben will.

Stufe 1 zeigte in dieser Session interessanterweise keine besonderen Eindrücke. Ein Mix aus verschiedenen, unspezifischen Eindrücken. Die wesentlichen AI’s waren hier „bodenständig“, „nüchtern“ und „modern-leicht“.

In Stufe 2 war es ähnlich, obgleich hier das Geräuch „rythmischer Nicht-Bass“ (anders konnte es der Viewer nicht ausdrücken) und die Dimensionen „Fläche“, „gerahmt“ und „rund“ interessant sind. Die AI’s lauteten „offen,“ „privat“ und „frei“, was der Sache schon näher zu kommen schien.

Stufe 3 brachte eine Skizze hervor, die auf dem ersten Blick von der Diffusität der Stufe 3 aus der ersten Session abzuweichen scheint:

RV - Universum - Session 2 (S3)

Wenn man allerdings von dem überzeichneten Strukturaspekt absieht (viele Viewer haben den Drang, diffuse Bildeindrücke zu „komplettieren“), ergeben sich Gemeinsamkeiten. So ist es unten sehr dicht und strukturiert (mit einer Art Pfad-Verlauf, metaphorisch für die fortlaufende Zeit im physischen Universum?), während es oben als gerundet und frei empfunden wurde, ohne anfassbare Strukturen. Hier wurden auch bereits die Kodierungen [a] und [z] aus der Targetformulierung eingebracht, um beide Aspekte vereint zu skizzieren (um „on target“ zu bleiben, und nicht nur in einen Einzelaspekt abzurutschen). Die AI’s lauteten „angenehm“, „konstruiert“ und „geradlinig“.

Kommen wir wieder dahin, wo es in der Regel erst wirklich losgeht, nämlich in der Stufe 4. Dominant waren hier zuerst gerundete bzw. kuppelige Aspekte, was die wichtigsten sensorischen und dimensionalen Eindrücke betraf. Interessant wurde es bei den EI’s, welche „isolieren“, „genießen“ und „manuell begradigen“ lauteten. Es war hier, im Gegensatz zur ersten Session, kein gebündeltes Paket aller möglichen EI’s, sondern wirkte sehr spezifisch. Auf wen oder was ist der Viewer da gestoßen? Oder waren es doch nur zufällige EI-Fragmente aus irgendwelchen Ecken des Universums? Als IT’s kamen „nach vorne beugen / Neigung“, „Zug erzeugen“ und das daraus resultierende AUL/S „Wie Kipplaster“. Dem Viewer kam es vor, als würde etwas ins Target „hineingekippt“. Die End-AI’s der Stufe 4 waren „steril“, „frei / unfrei “ (also beides in einem) und „Kuppel?“. Ich entschloss mich, eine Personenwahrnehmung auf die merkwürdig spezifischen EI’s machen zu lassen, und ließ sie dem Viewer unterstreichen.

Allerdings wollte ich die neuen Kodierungen aus der Targetformulierung nicht vernachlässigen, und ließ erstmal eine Bewegungsübung auf [a] („nur das physische Universum als Ganzes“) machen. Das Ergebnis stellte sich folgendermaßen dar:

RV - Universum - Session 2 ([a]-Aspekt)

Bemerkenswert ist hier vor allem die empfundene Konsistenz (AUL/S: „Wie Schaumstoff“). Vielleicht so, als würde man alle physische Materie im Universum als großes Ganzes umfassen, was ja in dem Fall sozusagen auch Sinn der Bewegungsübung war. Auch die Oberfläche mit „gefliest“ war interessant. Es erinnert an das physikalische „Fussball-Modell“ des Universums. Wobei die geometrischen Strukturen wohl im Sinne des Raum-Zeit-„Gewebes“ zu verstehen sind, nicht bloß dreidimensional (da möge mich ein Astrophysiker ergänzen). Der Viewer zeichnete zur besseren Darstellung auch eine geöffnete Skizze der Gesamtstruktur, bei denen die Aspekte „flockig“, „nasstrocken“, „brockig“, „verformbar“, „hart“, „weich“ und „schaumig“ vorkamen. Im Grunde alle wesentlichen materiellen Aspekte, die man im physischen Universum vermuten würde (mal ganz grob gesagt, natürlich).

Ich wollte noch mehr Details zum Inneren der Struktur haben, und ließ diese mit [a b] markieren. Auf der nächsten Seite folgte natürlich eine Bewegungsübung darauf:

RV - Universum - Session 2 ([ab]-Aspekt-Skizze)

Die „flockigen“ Aspekte des Inneren rückten in den Fokus des Viewers, welche wir dann noch näher untersuchen wollten. Als AUL/S schrieb er dort „Wie gegorene Milch“. Wir zoomten in mehreren Schritten immer tiefer in die flockigen Strukturen hinein. Der Viewer hatte den Eindruck, dass sie miteinander in einer Art Wechselwirkung standen (Gravitation?), und auch irgendwie „zusammenklebten“. Ab einer gewissen Zoomstufe wurde es bildlich sehr abstrakt, so als wollte der Viewer versuchen, physikalische Vorgänge zu zeichnen (kennen wir aus anderen Sessions). Spannend waren die AI’s „Dünger“ und „abhängig“, so als würde man dort eine Art Substrat bzw. Nährboden betrachten. Ich hoffte, dass der Viewer als Zwischenstufe Sterne oder andere identifizierbare kosmische Objekte wahrnehmen würde (wie die „glänzenden Kügelchen“ in der ersten Session), was aber leider ausblieb. Ob man die flockigen Strukturen als Galaxien-Cluster aus enormer Entfernung deuten könnte? Wir wissen es nicht wirklich.

Schließlich widmeten wir uns noch der „Personenwahrnehmung“, bzw. den dazugehörigen EI’s aus der Stufe 4. Zuerst untersuchten wir den Grund für „isolieren“, was „ruhe“, „fokussieren“ und „steril“ hervorbrachte. Interessanterweise brachte der Viewer das in Verbindung mit dem Aspekt des „Kipplaster“-Aspekts aus den IT’s der Stufe 4, und skizzierte dies daneben:

RV - Universum - Session 2 (S6 - 01)

Es schien also, dass dieser „Reinkippvorgang“ von den wahrgenommenen EI’s ausging. Danach untersuchten wir das EI „genießen“ mit der Frage „Was wird genossen?“. Heraus kam „Fügung“, „reibungsloser Ablauf“, „harmonisch“ und „keine Einwände“. Wir fragten dann nach dem „Warum?“, was die Aspekte „Beitrag leisten“, „Berufung“, „macht es für sich“ und „angenehmer Nebeneffekt für Andere“ hervorbrachte.

Ich ließ dann im Zuge der Personenwahrnehmung noch die Eigenschaften der EI-Quelle abfragen. Diese waren „relaxt“, „klarer Geist“, „gerade heraus“ und „aufgeräumt“. Skurrilerweise empfand der Viewer es noch so, als wenn die Person „viele Taschen“ an sich hätte, aber keine spezifische Form. Der Viewer versuchte es dennoch zu skizzieren:

RV - Universum - Session 2 (S6 - 02)

Blasphemie arroganter Remote Viewer? 😈

 
Die Frage ist, wie schon angedeutet, von wem oder was der Viewer hier die EI’s wahrgenommen hat. Irgendein Zufallsfund im physischen bzw. metaphysischen Universum (der Viewer sucht sich ja oft das für ihn Interessanteste, wenn nichts spezifiziert wurde)? Sprich, unspezifische Datenfragmente aus mehreren EI-Quellen? Oder vielleicht doch das größte EI im bzw. „am“ Universum, welches die ganze Sache irgendwann in Gang gesetzt hat? Also ein ursprüngliches, vom Universum isoliertes Schöpferbewusstsein? Man könnte meinen, dass die IT’s vage darauf hindeuten. Die finalen AI’s lauteten „straight“, „autonom“, „hat eigene Regeln“ und „Vergleiche blödsinn“ (also dass jeglicher Vergleich mit irgendwas blödsinnig wäre).

Bei solchen Spekulationen driftet man natürlich schnell in Deutungsgefilde ab, die dieser Thematik ohnehin nicht gerecht werden können. Es wird zwangsläufig trivialisiert, wenn man sich ein „Bild“ davon macht (über den Zusammenhang könnten Bibel-Kenner bzw. Glaubenssystem-Anhänger mit personifizierten Gottesbildern mal bewusst nachdenken *g*), oder man steht zumindest vor dem größtmöglichen Kausalitätsparadoxen, welches jeder Philosoph und auch Kosmologe kennen dürfte (…was war „davor“, und wo kam das wiederum her? Oder war es schon immer da, und was bedeutet „immer“? etc…).
 
Fazit: Da wir (die beiden beteilligten Viewer / Monitore / Tasker) eher zu der pragmatischen Sorte zählen, stellten sich uns unter der hypothetischen Annahme, dass es sich hier tatsächlich um das größte EI des Universums handelt, lediglich folgende Fragen: Ist „es“ einfach als Gesamtheit allen Bewusstseins im Kosmos zu verstehen, ohne dass man es personifizieren könnte (das „All-Eine“, bzw. eine Art „höchstes höheres Selbst“), oder kann man es tatsächlich als eigenständige, von „seinem Universum“ getrennte Persönlichkeit betrachten? Beide Antworten wären auf ihre Art interessant. Und wie das nunmal in der übergeordneten Non-Dualität so häufig vorkommt, könnte es auch beides zugleich sein.

Wie jedoch dem großen Kausalitätsparadoxon beizukommen ist, und ob das uns „universums-immanenten Bewusstseinsfunken“ überhaupt je möglich sein wird, würde keine der denkbaren Antworten beantworten. Das bietet vielleicht Ideen für noch abgedrehtere Targets. Ob man die Daten dann sinnvoll deuten kann, ist eine andere Frage. Aber Tiefenphilosophie ist ja immer sehr anregend, beschwingend und bringt unseren Geist in Zustände der ko(s)mischen Erhabenheit. Deshalb sind solche Reitereien auf Schöpfungsparadoxa bei uns ab und zu sehr willkommen und erfrischend. 😉
 
Weiterführende Links zum Target bzw. angrenzenden Themen:

Thetawaves-Wissen: Metaphysische Modelle des Universums
Thetawaves-Forum: Metaphysische Kosmologie
Thetawaves-Forum: Metaphysische Kosmologie reloaded
Thetawaves-Forum: Allmacht
Thetawaves-Blog: Kosmische Ausmaße

Gliese 581c

Kategorie: Astronomie
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Exoplaneten sind sicherlich eines der begehrtesten Remote Viewing-Targets. Da man in unabsehbarer Zeit keine Nahaufnahmen davon erwarten kann (mit aktuellen, offiziellen Antriebsmethoden bräuchte eine Sonde ca. 500 Jahre bis zum nächsten Sonnensystem), ist es wohl die einzige standardisierte Methodik, einen näheren Blick auf diese fernen Welten zu werfen. Außerkörperliche Erfahrungen scheinen auch eine Möglichkeit zu sein, doch dort scheitert es oft an der Zielgerichtetheit und Navigation (und es steht nicht jedem „auf Knopfdruck“ zur Verfügung). Inzwischen sind dutzende von Exoplaneten bekannt, die in der habitablen Zone ihres Sterns liegen. Habitale Zone bdeuet, das Wasser weder permanent gefroren ist, noch völlig verdampft, und wo somit biologisches Leben existieren könnte, wie wir es bisher kennen.

Unser erster, geviewter Exoplanet war Gliese 581c, welcher damals der heißeste Kandidat für Habitabilität war. Er ist ca. 20,4 Lichtjahre von der Erde entfernt und umkreist den roten Zwergstern Gliese 581. Man schätzt den Planeten auf etwas mehr als die doppelte Größe der Erde, und die Oberflächenschwerkraft auf 2,2g (Erde = 1,0g).

Gliese 581c (künstlerische Darstellung)

Künstlerische Darstellung von Gliese 581c (Quelle: Wikipedia)

 
Viewer #1 (Stefan Franke)

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 5874 2939 5428 4987
Datum: 22.12.2011
Uhrzeit: 00.26h bis 01:31h
Dauer: 65 Minuten
Seiten: 8

Die erste Session zielte (ziemlich ungenau) darauf, die Oberfläche des Planeten zu beschreiben. Damals waren wir noch nicht so geübt in Bewegungsanweisungen. Die Targetformulierung für die Session lautete:

“Beschreibe die Umgebung der Oberfläche des Exoplaneten, dessen menschliche Bezeichnug „Gliese 581c“ lautet!”
 
In Stufe 1 tauchten schon zwei interessante Eindrücke auf. Zum einen war eine Bewegung spürbar, welche sich asoziativ wie ein vorbeilaufendes Förderband äußerte:

In späteren Sessions auf andere Planeten (auch bekannte) stellte sich heraus, das diese Symbolik öfters in Stufe 1 auftauchte, und eine Wahrnehmung der Eigenrotation oder der Umlaufbahn des Planeten zu sein scheint. Physikalische Eindrücke sollte man bei geringer Datendichte also nicht zu wörtlich asoziieren, sonst macht man daraus irgendwelche technischen Anlagen. Ein weiterer interessanter Eindruck war die ziemlich deutliche Wahrnehmung von folgendem Gebilde:

RV - Gliese 581c (Session 1) - Kristallblume

Es stand spitz aus der Oberfläche heraus, und hatte die Farbtöne blau, weiß und schwarz. Das Gebilde machte den Eindruck einer zusammengedrängten Kristall- oder Eisformation, die man „Kristallblume“ oder „Kristallknolle“ nennen könnte (wie man es von Bergkristallen kennt). Die AIs zur Stufe 1 waren „interessant“ und „bisschen kunstvoll“.
 
Stufe 2 brachte einige interessante Grunddaten, die auf eine recht schummrige, rauhe, steinig-staubige und vor allem kalte Landschaft deuteten. Die Kälte war ziemlich deutlich spürbar, was aber noch im überlebensfähigen Bereich liegen könnte (wir hatten keine spezielle Messung versucht). Gefühlt waren es aber vermutlich unter 0°C. Später kam auch das AUL „Eis“.Die Schummrigkeit der Umgebung könnte sich damit erklären lassen, das der Stern Gliese 581 ein roter Zwerg ist. Aber natürlich hätte man auch auf der Nachtseite landen können, wenn dort für das Unterbewusstsein des Viewers was Interessantes war. Die AIs der Stufe 2 lauteten „dunkel“ und „verlassen“.
 
In der Stufe 3 und 4 schienen dann, neben Aspekten der Oberfläche, auch einige interessante Strukturen aufzutauchen, die künstlich wikten. Die Strukturen schauten wir uns natürlich näher an. Das Gefühl wirkte jetzt eher wie in einer geschlossenen Räumlichkeit, die aus verschiedenen, plattformartigen Ebenen bestand. Am auffälligsten war, das irgendwas von der Decke herunterzuhängen schien. Dieses Objekt wirkte technologisch und ähnelte einer übergroßen Triode oder Radioröhre, die auf den Kopf gedreht wurde. Wir untersuchten es in Stufe 6 weiter. Es schien an chaotischen Kabelsträngen von der Decke zu baumeln:

RV - Gliese581c (Session 1) - Triode

Der weitere Eindruck war, das an der Spitze eine Art dünner Energie- oder Elektronenstrahl emittiert wurde. Dieser war aber eher fühlbar, statt sichtbar, und könnte daher für das bloße Auge unsichtbar sein. Die ITs dazu waren „zielen“ und „leiten“. Damit zusammenhängende ITs in der Umgebung schienen „brutzeln“, „wandeln“ und „behalten“ zu sein. Diese bezogen sich auf irgendwelche „Balken“ oder „Träger“ (längliche Teile) die dort irgendwo unten eingelegt- und von diesem Gerät bearbeitet wurden. Das Ganze wirkte inzwischen wie ein industrieller Vorgang.

Natürlich ließ der Monitor jetzt auch eine Personenwahrnehmung machen, wenn schon mutmaßlich künstliche Strukturen auf einem Exoplaneten auftauchten. Es waren 2-3 Personen vor Ort wahrnehmbar, welche die EIs „bisschen aufgeregt“, „ermüdet“ und „erheitert“ ausstrahlten. Sie schienen den Viewer allerdings nicht zu bemerken (was bei Alien-Sessions auch anders laufen kann). Der Monitor wurde dennoch etwas nervös, und ließ den Viewer nur noch eine der Personen grob beschreiben. Beim Aussehen kamen „eher klein“, „schlank“ und merkwürdigerweise „eckig“ als Daten. Es fühlte sich so an, als hätte die Personen einen fast viereckigen Oberkörper, oder eine derartig kantige Bekleidung. Die gefühlte Größe der Person war zwischen 1,20m und 1,50m (das könnte in Hinblick auf die vermuteten 2,2g Schwerkraft plausibel sein, falls diese Wesen denn dort heimisch sind). Als Geschlecht kam „weiblich“, wobei die Geschlechtsangabe (auch bei Menschen) oft unzuverlässig ist. Die Farben der Person äußerten sich schließlich in „hellgrau“ und „weiß-grünlich gemustert“. Ob damit die Hautfarbe oder die Kleidung (falls vorhanden) gemeint ist, ist unklar. Dort endete dann auch die erste, recht flüchtige Session auf Gliese 581c.
 
Fazit: Es schienen einige interessante Aspekte geviewt worden zu sein. Leider wurde die Session abgebrochen, als es spannend wurde, und auch die Anwendung der Stufe 6-Tools waren dem Viewer / Monitor damals noch nicht so geläufig. Am deutlichsten kamen die ersten Eindrücke der Landschaft und des trioden-artigen Gerätes. Für die Landschaft wurde noch eine Fazit-Skizze (inkl. „Kristallblume“) erstellt:

RV - Gliese 581c (Session 1) - Landschaft

Hervorzuheben sind dabei vor allem die recht platt wirkenden, niedrigen Felsplateaus. Das könnte auch wiederum ein Indiz für die hohe Schwerkraft sein. Auf dem Mars gibt es beispielsweise auch viel höhere, geologische Strukturen als auf der Erde (vgl. Mount Everest ~9km vs. Olympus Mons ~25km). Neben der recht schummrigen Stimmung erkannte der Viewer am Himmel auch irgendwas dunkles, Ringförmiges. Ob es sich dabei um einen Planetenring handelt, ist unklar, da die Struktur kaum wahrnehmbar war. Insgesamt wirkete Gliese 581c für den Viewer eine rauhe, kalte, aber irgendwie auch stimmungsvolle Umgebung.

 

Viewer #2 (Benny Pamp)

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 4303 6461 2272 2617
Datum: 26.02.2012
Uhrzeit: 19.50h bis 20.50h
Dauer: 60 Minuten
Seiten: 7

Die zweite Session lief unter der Target-Prämisse, die interessanteste, natürliche Formation auf dem Planeten zu beschrieben. Sie sollte dadurch zum einen gezielter sein, als das erste Target, und zum anderen auf eine mögliche Verifikation hinarbeiten, da bei ähnlichen Herangehensweisen von anderen Taskern / Viewern immer eine bestimmte Struktur auf dem Planeten geviewt wurde (eine Art auffälliger Vulkankrater).  Daher lautete die Targetformulierung nun:

„Beschreibe die interessanteste, natürlich entstandene Formation auf dem Exoplaneten „Gliese 581 c“!“
 
Die ersten Stufen zeigten erdige Farbtöne und steinige, aber auch weiche Oberflächen. Bei den Gerüchen ist das AUL/S „Wie Kreide“ vielleicht interessant. Die Temperaturen wurden als „schwül“ und „herunterziehend“ empfunden. Dimensional wirkte das Target hier schon recht komplex und abgestuft. Rechts schien es eine Art Vertiefung zu geben, und es standen irgendwelche Strukturen in der Gegend herum. Ein interessantes AI am Ende der Stufe 2 lautete „Ich gehöre da JETZT nicht hin“. In der darauf folgende Stufe 3 zeichnete der Viewer nun eine komplexe Umgebung, die teils aus natürlicher Landschaft und teils aus künstlichen Strukturen zu bestehen schien:

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 3

Besonders auffällig war hier eine Art Gestell, welches in die Vertiefung auf der rechten Seite eingebaut war, während es links eine Art Klippe oder Überhang gab. Weiterhin fiel etwas oberhalb des Targets auf, was auf den Viewer wie dichte, herunterdrückende Wolken wirkte, und violett aussah. Schließlich bekam der Viewer auch schon Eindrücke von Personen in der Target-Umgebung.
 
Die Stufe 4 konkretisierte sich nun in AIs wie „Baustelle“ und „Neubaufeeling“. Als EIs gab es „von hinten kommend“, „etwas offen präsentieren“ und „vormachen“. In den Ts notierte der Viewer „schweres Ding unten“ und ein „Konstrukt mit Füßen“ (wie es sich auch schon in Stufe 3 zeichnerisch andeutete). Letzteres markierten wir für eine weitere Untersuchung in Stufe 6. Die ITs schließlich bestärkten das Baustellen-Feeling weiter: „Abbauen“, „tieferlegen“, „hochbringen“, „verlegen“, „nach unten fräsen“ und „viel Aufwand“. Dort markierten wir die Eigenschaft „hochbringen“ für die Stufe 6.
 
In der Stufe 6 nahmen wir uns nun nacheinander die interessantesten, markierten Aspekte aus dem Target vor. Zuerst gab es aber eine Personenwahrnehmung, da die EIs bisher vernachlässigt wurden und auf einem fremden Planeten natürlich zu den interessantesten Aspekten gehören. Der Viewer nahm eine Person im Hauptfokus wahr (P1), und dann noch eine weiter abseits stehende Personengruppe (G1), welche eher passiv dem Geschehen um P1 zuschaute.

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 6 - P1

P1 mit Gesicht und Tätigkeit im Target. Die Person wirkte Blond mit Grünstich, sehr heller Hautfarbe und offenbar Schmutz im Gesicht. Im Bereich des Kiefers schien Etwas angebracht zu sein, das künstlich und kantig wirkte (Atemschutz?).

RV - Gliese 581c (Session 2) - G1

Die weiter entfernt stehende Personengruppe (G1) schaute dem Geschehen um P1 lediglich passiv zu.

Das Geschehen um P1 wurde AI-mäßig als „irgendwas ist schief gelaufen“, „angestrengt“ und „Panik und Vernunft wechseln sich ab“ beschrieben. Offenbar war die Person in einer heiklen Situation involviert. Als wir das weiter untersuchten, wirkte es so, als ob das „Konstrukt mit Füßen“ aus den Stufen 3 und 4 umzukippen drohte, und P1 es versuchte festzuhalten. Das wirkte allerdings etwas absurd, da das Konstrukt ungleich größer war, als die Person. Jedoch kam in der Beschreibung der „mentalen Fähigkeiten“ von P1 etwas heraus, das mal als psychokinetische Fähigkeit bezeichnen könnte.

RV - Gliese 581c (Session 2) - P1-Psi

Offenbar kann P1 mit seinem Geist „Schneisen schlagen“. Ob es ihr / ihm / es (Geschlecht war nicht zu ermitteln) aber dabei half, das große Konstrukt vor dem Umfallen zu bewahren, konnten wir auf Anhieb nicht herausfinden. P1 wirkte insgesamt auch wie eine Art Vorarbeiter, was zu den EIs „etwas offen präsentieren“ und „vormachen“ aus Stufe 4 passen würde. Nun warfen wir noch einen Detailblick auf die zuschauende Gruppe:

RV - Gliese 581c (Session 2) - G1 (Details)

Das Aussehen der einzelnen Gruppenmitglieder wirkte stark unterschiedlich, fast als wären es verschiedene Spezies. Die EIs empfand der Viewer wie ein rechtfertigendes und schmunzelndes „Wir helfen P1 nicht, weil er uns eh nicht läßt!“. Nach dem Motto „P1 glaubt sowieso, das er es besser kann.“. Offenbar war P1 auch die einzige Person im Target mit den beschriebenen Psi-Fähigkeiten. Die Situation entberhte nicht eines gewissen Humors, nicht nur aus der G1-Perspektive. 😉

Schließlich gab es noch eine Detailskizze des (unüberviewbaren) „Konstrukt mit Füßen“:

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 6 - Konstrukt

Die Konstruktion machte geradezu den Eindruck eines Bohrturms, aus dem oben etwas herausspritzte. Als ITs kamen seltsamerweise „nach oben bringen“ (noch plausibel), „überdachen“ und „etwas zeigen“. Lustiges Detail: P1 unten links beim Halten des vergleichsweise überdimensionierten Turms. Armer, aber selbstbewusster, glieseanischer Vorarbeiter-„Kerl“ (falls er denn aus dem Gliese 581-System stammt, und kein Gastarbeiter ist)… 😀

Hier kam auch der passende Zeitpunkt, das IT „hochbringen“ aus Stufe 4 nochmal näher zu untersuchen, was offenbar direkt mit dem Turm-Konstrukt zusammenhing. Auf die Frage „Was wird hochgebracht?“ hin, schrieb der Viewer: „Der Boden“, „Informationen“, „verteilen / sähen“. Einiges davon widerspricht einer simplen Bohrturm-Deutung, oder es geht bei dieser „Förderung“ um Aspekte, die sich unserem technischen Verständnis entziehen. Durchaus ein interessanter Ankerpunkt, worauf man weitere Detail-Sessions ansetzen könnte. Die Session endete mit dem finalen AI „macht mich Nervös“ und dem AUL „Bergbau“.
 
Fazit: Hier tat sich eine Location auf, die von den groben Beschreibungen her den Vulkan-Sessions anderer Viewer ähnelt. Auch von Bergbau- bzw. Förderungseindrücken wurde berichtet. Ein Viewer hatte dabei sogar ähnliche EIs, wie in unserer Session, aber deutete sie eher als eine Art Arena-Umgebung mit unlustigen Gladiatorenkämpfen. Er sagt allerdings, das er sich da in AULs verrant haben könnte. Das ist aber bei keiner Session (bei unserer auch nicht) ausgeschlossen, wenn man kein hartes Feedback zu einem Target bekommen kann. Inzwischen würde ich als Monitor multiple Sessions inkl. zahlreicher Bewegungsübungen auf das selbe Target machen lassen, um die Datendichte zu erhöhen.
 
 
Gesamt-Fazit: Diese beiden Sessions stellen natürlich nur einen sehr scheuen und kurzen Blick auf eine fremde Welt dar, die wohl unzählige interessante Details zu bieten hätte. Der Viewer wird bekannterweise meistens von den Aspekten eines Targets angezogen, die sein Unterbewusstsein am interessantesten findet. Man kann Locations auf einem fremden Planeten per Bewegungsübung einkreisen (oder im Gegensatz sogar ganze Sonnensysteme „kartografieren“), aber auch dort ist der Spielraum noch gigantisch, und die Auswahl dessen, was man sich denn letztlich anschauen möchte, überwältigend. Beweisen diese Sessions aber, das es intelligentes Leben auf Gliese 581c gibt?

Aufgrund der Erfahrung mit scheinbar toten, bekannten Planeten, wo häufig garkeine EIs auftauchen, oder welche, die nur durch die anwesende Raumsonde zu kommen scheinen, und denen die EIs der beobachtenden Bodencrews anhaften, könnte man die recht klaren Personenwahrnehmungen (besonders in der zweiten Session) als Indiz für intelligentes Leben dort sehen. Aber da wir kein hartes Feedback zu diesem Planeten bekommen können (es sei denn, demnächst wird ein sensationelles, überlichtschnelles Antriebssystem bekanntgegeben), sind Fehlinterpretationen oder AUL-Verkettungen natürlich nicht auszuschließen. Vor allem nicht bei nur zwei Sessions mit leicht unterschiedlichen Targetformulierungen.

Unsere bescheidenen Ergebnisse mögen jedoch weitere Viewer anregen, sich diesen, oder andere interessante Exoplaneten vorzunehmen, um noch mehr Indizien zu erarbeiten. Selbst im Gliese 581-System an sich gibt es mehrere Planetenkandidaten, die sich inhaltlich lohnen könnten. Aber auch ein Blick in unser eigenes Sonnensystem ist spannend, da es dort genug ungelöste Rätsel gibt (z.B. ob es belebte Ozeane unter der Oberfläche von Eismonden wie Europa oder Enceladus gibt). Auch den Asteroiden Ceres oder den kleinen Ex-Planet Pluto könnte man sich mal detaillierter anschauen, weil wir im Jahr 2015 (falls die Sondenmission klappt) erstmals fotografische Nahaufnahmen bestaunen werden können, und man diese mit den Session-Ergebnissen vergleichen kann.

Venera-Raumsonde auf dem Planeten Venus

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 1524-3997
Anzahl der Viewer: 1 (Christian Rotz)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 02.02.2011
Uhrzeit: 0.11h bis 0.32h
Dauer: 21 Minuten
Seiten: 5

Dieses Target basierte auf einer Farbaufnahme der Landesonde einer der russischen Venera-Raumsonden, welche nur kurz in der unwirtlichen Venus-Atmosphäre überlebten (offizielle Angaben: Fast 500 °C Hitze, knapp 100 Bar Luftdruck und Schwefelsäure-Wolken). Es war eine Session aus unserer Anfangszeit im Remote Viewing.

Dieses Target basierte auf einer Farbaufnahme der Landesonde einer der russischen Venera-Raumsonden, welche nur kurz in der unwirtlichen Venus-Atmosphäre überlebten.

Komplette Session als PDF

Das Target wurde durch Christian Rotz bis zur Stufe 4 abgearbeitet. Es beinhaltete eine gesonderte Abarbeitung auf einen Einzelaspekt ([x]), und zwei Bewegungsübungen (eine zur Zentrierung, und eine aus 50m Höhe über dem Target). Hier nun die interessantesten Auszüge und Aspekte der Session:


Eindrücke der Stufe 2

Farben: Weiß, hell, schwarz, Glanz, gelb
Oberflächen: Weich, hart, nachgebend, trocken
Gerüche: Künstlich, gummiartig, plastikmäßig
Geschmäcker: Künstlich
Temperaturen: Kühl, frisch
Geräusche: Sausen
Dimensionen: Flach, eben, Höhe, Abstand, schwebend


Eindrücke der Stufe 2 [x]

Oberflächen: Kühl, hart, nass
Farben: Grau, weiß, dunkel
Gerüche: Künstlich, gummiartig
Geschmäcker: Weich
Temperaturen: Kühl
Geräusche: Rauschen, Knistern
Dimensionen: Flach, breit, kantig, seicht, hochkant

Skizze nach Bewegungsübung 50m über dem Target


Eindrücke der Stufe 4 [x]

Sensorische Eindrücke (S): Weich, trocken, nachgebend, kornig, matschig
Dimensionale Eindrücke (D): Aussen, Breite, schwer
Ästhetische Impression (AI): Belebt, Unordnung, nützlich, aushalten, ausstehen
Emotionale Impression (EI): Schwer, Bewältigung, Besorgnis, Intoleranz
Inmaterielle Aspekte (IT): Schutz, Beschädigung

AI (emotionale Schlussfolgerung des Viewers): „Will da nicht sein“


Spontane Skizze nach Stufe 4 mit Eindrücken der Umgebung. Niedrige Hügel oder Dünen sind zu erahnen.


Weitere Detailskizze, welche auf der rechten Seite gut die Venera-Landesonde
erahnen läßt. Zudem ist ein Bewegungsaspekt vorhanden, der sich möglicher-
weise auf den Landeanflug bezieht.

Hervorheben möchte ich vor allem die emotionalen Impressionen (EI) der Stufe 4, welche als Fremdemotionen am Target verstanden werden können. Interessanterweise passen diese zu der allgemeinen Stimmung, wie sie damals um den Landesonden-Abschnitt der Mission geherrscht haben soll (da die Sonden dort, wie schon anfangs gesagt, sehr schnell betriebsunfähig wurden, und man froh sein konnte, überhaupt irgendwelche Daten von ihnen zu erhalten). Das ist auf dem ersten Blick jedenfalls plausibler, als dass dort irgendwelche Lebewesen auf der Venus-Oberfläche vorhanden waren, die diese komplexen Emotionen verspürt haben. In dem Fall könnte man sogar spekulieren, das die Sonde als eine Art „Avatar“ für die Emotionen und Eindrücke der Bodencrew auf der Erde fungierte, die sie bediente. Andere Venus-Sessions, die inzwischen getätigt wurden, aber von den Raumsonden wegzielten, zeigten hingegen keinerlei EIs in der dortigen Umgebung (was an sich schon selten vorkommt, wenn man Erd-Targets gewohnt ist).

Venera (CGI)

Ein weiterer merkwürdiger Aspekt sind die Beschreibungen von „kühl“ bei den Temperatur-Aspekten. Laut den offiziellen Messungen herrschen auf der Venus-Oberfläche rund 480-500 °C. Nur das Innere der Landesonde war Anfangs auf unter 0°C gekühlt, damit es überhaupt für eine kurze Zeit funktionierte. Allerdings ist die Abwesenheit der Hitze schon auffällig. Man muß jedoch dazu sagen, dass sich ein Viewer in solchen sensorischen Einzelaspekten auch irren kann (scheinbar oft bei Farben und Temperaturen).

Mehrere Sessions verschiedener Viewer auf das selbe Target würden zusammengefasst vielleicht noch ausdifferenziertere Ergebnisse der einzelnen Eindrücke liefern. Aber abgesehen von dem Temperaturaspekt (es sei denn, es ist dort wirklich viel kühler, und die Temperaturmessungen sind fehlerhaft) ist die Session erstaunlich akkurat.

Update 10.10.2012: Inzwischen zeigten sich derartig unerwarteten Temperatur-Empfindungen auch bei Sessions auf andere Planeten bzw. anderen extremen Umgebungen, welche manchmal als unpassend, manchmal aber auch passend beschrieben werden (z.B. „eisige Kälte“ im Weltall, „wie im Hochofen“ auf der Sonne „wie in einem Stahlwerk“ in anderen Venus-Sessions). Woran diese unterschiedlichen Empfindungen liegen, ist noch unklar, aber vielleicht hat es mit den außergewöhnlichen Temperaturverhältnissen in solchen Targets zu tun, die sich den gewohnten Temperaturempfindungen des Menschen einfach entziehen (bei heißem Dampf oder Trockeneis kann man manchmal auch nicht mehr unterscheiden, ob es heiß oder kalt ist).


Fazit:
Eine interessante Einzel-Session auf den Planeten Venus, die Altbekanntes bestätigte, aber auch unerwartete Aspekte bot. Zudem eine schöne, grenzwissenschaftliche Ergänzung zu den kurzlebigen Venera-Landesonden der 1970’er und 80’er-Jahre.

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