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Der Kornkreis am Hackpen Hill

Wir waren am 26.06.2018 im Rahmen einer zweiwöchigen Englandreise in der Grafschaft Wiltshire. Dort hofften wir natürlich, einen Kornkreis besuchen zu können, wofür Wiltshire ja berüchtigt ist. Das klappte auch auf den letzten Drücker, denn zu dem Zeitpunkt gab es dort zwei Kornkreise am Hackpen Hill. Ein Älterer, der schon etwas verblasst war, und ein Neuerer, der erst drei Tage zuvor auftauchte. Wir entschieden uns aus zeitlichen Gründen für den neueren Kornkreis (einige Impressionen):

Hackpen Hill - Kornkreis

Während der Kornkreis von der Luftaufnahme her etwas krude aussah, fanden sich in seinem Inneren interessante Details. So gab es fein verflochtene Wirbel und geometrische Strukturen, die häufig als Echtheitsanzeichen angesehen werden. Zumindest wäre es ein ziemlicher Aufwand gewesen, diese so detailliert zu fälschen. Das stand natürlich im Widerspruch zum Gesamterscheinungsbild aus der Luft, bei dem vor allem die etwas fransigen und unregelmäßigen Ränder auffielen. Auch unter erfahrenen Kornkreisforschern ist dieses Exemplar umstritten.

Hackpen Hill - Innen

Hackpen Hill - Wirbel (1)

Hackpen Hill - Wirbel (2)

Ein neben dem Feld campierender Kornkreisfroscher berichtete uns, dass er nach Mitternacht ins Bett ging, dann eine Stunde später nochmal raus musste, um die Toilette aufzusuchen. Dann bemerkte er plötzlich den neuen Kornkreis, weshalb dieser wohl innerhalb dieser einen Stunde entstanden sein muss. Unser subjektiver Eindruck in dem Kornkreis war eine angenehme, meditative Energie. Man hielt sich gerne darin auf, und fühlte sich mit der Erde verbunden. Abgesehen davon gab es keine besonders auffälligen Empfindungen, wie sie manchmal von Kornkreisgängern berichtet werden.

Da wir nun einige Pro & Contra-Informationen hatten, beschlossen wir noch vor Ort, dass irgendwann eine Remote Viewing-Session auf diesen Kornkreis fällig wäre. Völlig unerfahren sind wir bei solchen Targets ja nicht, weil wir bereits Anfang 2017 ein Kornkreisprojekt für CROPfm durchführten. Jetzt kamen wir endlich dazu, und haben die Entstehung des Hackpen Hill-Kornkreises unter die Lupe genommen. Die Target-Formulierung lautete:
 

„Beschreibe den zweiten Kornkreis und seine Entstehung am Hackpen Hill, welcher am 23.06.2018 aufgetaucht sein soll!“

Zusätzlich wurde auch eine Timeline kodiert, welche zwischen „Beginn der Entstehung“ (T1) und „Ende der Entstehung“ (T2) angesiedelt war. Später kam noch der Zeitpunkt „Als Bernhard, Stefan & Co. im Kornkreis waren“ (TX) hinzu. Dieser sollte als Gegencheck dienen, ob die Situation korrekt wahrgenommen wurde. Der Viewer war Bernhard Reicher, welcher damals selbst mit in diesem Kornkreis war.
 
Kategorie: Paranormales
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 067850 319632 452694
Anzahl der Viewer: 1 (Bernhard Reicher)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 30.11.2018
Uhrzeit: 19.11h – 20.20h
Dauer: 69 Minuten
Seiten: 10
 
In Stufe 3 tauchten kristalline Eindrücke (wie ein Kristallraster) auf, in denen es zu irgendwelchen Bewegungsvorgängen kam. Etwas weiter weg betrachtet, wirkte die Atmosphäre frühlingshaft. Bernhard nahm die unmittelbare Umgebung als „ineinandergeschachtelt“ wahr. Außerhalb davon befand sich flacher Boden.

Hackpen Hill - Stufe 3

Als weiterer, signifikanter Eindruck zeigte sich ein verbrannter Geruch, jedoch ohne dass die Umgebung verbrannt war. Zu dem Zeitpunkt der Session wirkte das Geschehen schon irgendwie mystisch. Das AI von Bernahrd lautete „ätherisch“.

In Stufe 4 kamen weitere, interessante Eindrücke hinzu. Darunter „feine Strukturen“, „glatt“ und „wirken zerbrechlich, sind aber stabil“. Das deutete auf die Kornstrukturen hin. Unterhalb davon nahm Bernhard wieder „Boden“ wahr. Die ITs (wozu dient es?) waren auch sehr interessant: „Hypnotisierend“, „Schleier-Funktion“, „schön sein“ und „anziehen“. Als Gesamt-AI fand es Bernhard „betörend“.

Ab Stufe 6 sollte es aber natürlich erst richtig losgehen. Wir erstellten eine Timeline für die Ereignisaufklärung während des Entstehungszeitraums des Kornkreises:

Hackpen Hill - Stufe 6 (Timeline)

Als erstes Ereignis nahm Bernhard eine Art „Aufplatzen“ wahr, wie von einer Samenkapsel oder Silvesterrakete. Zugleich erlebte Bernhard Körperreaktionen, so als wäre er elektrisch aufgeladen. In der Mitte der Timeline tauchte nun die Hauptaktivität auf. Dabei beschrieb Bernhard eine Art Tanz aus Lichtern. Dieser Eindruck führte zu den AUL/s „Wie Hessdalen-Lichter“ und „Lichterzauber von Knittelfeld„. Wir nahmen eines der Lichter heraus und schauten es uns genauer an. Es wirkte visuell etwas unscharf und in seiner Form fast geometrisch. An seinen Rändern nahm Bernhard irisierende Farbmuster wahr. In der Mitte erschien es eher grau. Die Konsistenz des Objektes war „schwammartig“ und überraschenderweise „eher kühl“. Es erinnerte insgesamt an eine Art kühle Plasmaform.

Zur Kontrolle schauten wir auch, ob Personen vor Ort anwesend waren, und legten dazu einen Durchmesser von 100m um das Zielgebiet herum fest. Dort waren keine physischen Personen und auch keine Fremdemotionen anzutreffen. Nur viel weiter weg gab es einen diffusen Personeneindruck, welcher aber nichts mit den Ereignissen in der Target-Umgebung zu tun hatte. Hier sei nochmal angemerkt, dass sich zu dem Zeitpunkt der campierende Kornkreisforscher etwa 400m vom Zielgebiet entfernt in seinem Wohnwagen aufhielt. Vielleicht wurde dieser wahrgenommen. An den Ereignissen mit den Lichtern war jedoch keine Person beteiligt.

Danach schauten wir, wie die Umgebung unmittelbar nach dem Entstehungszeitraum aussah. Sofort tauchte der Eindruck „da steht jetzt was“ auf. Als Zweck davon kam „Menschen anziehen“, „Energien“ und „Aufmerksamkeit“. Zudem hatte Bernhard den Eindruck von „kein Monument, aber etwas von Bedeutung“. Das könnte darauf hindeuten, dass es sich um eine vorrübergehende Installation handelte, und nichts, was für lange Zeit gedacht war. Anschließend sollte Bernhard die Umgebung 100m von oberhalb wahrnehmen und zeichnen:

Hackpen Hill - Stufe 6 (von oben)

Er nahm eine vertiefte, annähernd runde Kreisform wahr, in der sich wiederum weitere, gerundete Strukturen befanden. Hier trat auch wieder der Eindruck „nicht verbrannt, riecht aber so“ auf. Dann versuchten wir noch herauszufinden, welche Bedeutung das Gebilde an sich hat, wobei essenziell „Beobachter gibt dem die Bedeutung“ herauskam. Daraufhin versuchten wir die eingedrückten Bereiche nochmal klarer zu kriegen:

Hackpen Hill - Stufe 6 (detailliert)

Bernhard beschrieb sofort den Eindruck, dass es eher „stempelartig, nicht nur eingedrückt“ wirkte. In der Mitte der Kreisstruktur schien es zudem noch hell zu sein. Als weitere Eindrücke kamen „Wie Beschwörung oder Anrufung, und dann schnell weg…“ und „wie Gaia-Bewusstsein“. Schließlich noch der schöne Eindrück „Als ob die Natur gerufen hätte“. Es gab also Ähnlichkeiten zu anderen Kornkreis-Sessions, wo die Lichtkugel-Phänomene einer Art Bewusstsein der Erde zugeordnet wurden. Genau wie damals, führten wir ein Interview mit dem verantwortlichen Bewusstsein:

V = Viewer
T = Für den Kornkreis Verantwortliche

V: Wir grüßen euch.
T: *Entfalten, aufblühen, glitzern* (nonverbale Eindrücke)
V: Wir finden schön, was du da gemacht hast.
T: *freut sich*
V: Hat das eine bestimmte Bedeutung?
T: Mischung aus Spielplatz, Oase, Inspirationsort schaffen.
V:
Ist das für dich, für die Menschen oder für andere Lebewesen?
T: Für alle.
V: Wir danken für den Kontakt. Bis bald!
T: *Glitzern, zwinkern, davonrauschen*
(nonverbale Eindrücke)

Bernhards AI dazu nach dem Interview: „Wie Waldgeister“
 
Allen Anzeichen nach scheint es sich also um einen echten (bzw. nicht-menschlichen) Kornkreis zu handeln. Zum Schluss wollten wir nochmal zur Verifikation schauen, was im weiteren Verlauf des Kornkreises passierte. Die folgende Timeline verlief vom Zeitpunkt der Vollendung des Kornkreises (T2) bis zu dem Zeitpunkt, als Bernhard und ich damals selber vor Ort waren (TX):

Hackpen Hill - Stufe 6 (Timeline 2)

Längere Zeit nach der Vollendung tauchte eine erste Gruppe von Menschen vor Ort auf, deren Gefühle dort „ehrfurchtsvoll“ und „dankbar“ waren. Dann bewegten wir uns weiter bis TX, also dem Zeitpunkt als Bernhard und ich uns im Kornkreis aufhielten. Bernhard nahm es so wahr, dass zwei Personen unmittelbar im Target waren, und weitere etwas entfernt und diffuser. Die beiden deutlichen Personen dürften Bernhard und ich gewesen sein, die weiter entfernten unsere Reise-Begleiter. Zudem nahm er wahr, dass die beiden Personen nur sehr kurz im Target auftauchten. Gemessen auf die gesamte Timeline macht das Sinn, denn wir waren  höchstens 15-20 Minuten in dem Kornkreis, während die Timeline etwa drei Tage umfasste.

Zusätzlich sollte noch herausgefunden werden, was die beiden Personen im Kornkreis davon hielten und empfanden. Wir nannten sie P1 und P2. Auf die Frage hin, was P1 vom Ort zum Zeitpunkt TX hält, kam „wie Tourist“, „gehört auch noch auf die Liste“, „herumgehen“ und „trocken“ (im Sinne von Klima). Für P2 kamen die Eindrücke „Aufregung“, „Begeisterung“, „möchte länger dort bleiben“, „wie meditieren“ und „Atmosphäre aufnehmen“.

Hackpen Hill - Stufe 6 (P1 und P2)

Beide Personen treffen perfekt auf uns in der damaligen Situation zu. Denn während es für Bernhard (P1) eher Routine und ein weiterer Punkt auf der Reiseliste war (Bernhard war früher schon in mehreren Kornkreisen), empfand ich (P2) es als etwas Besonderes, da es sich um meine erste Kornkreisbegehung handelte. Bernhard & Co. gingen schon frühzeitig aus dem Kornkreis heraus, während ich eigentlich noch länger dort bleiben wollte. Ich drehte dann tatsächlich eine kleine Extrarunde, die mehrere Minuten dauerte, und bei der ich die Atmosphäre des Kornkreises in mich aufnahm.

Da Bernhard die Szene und die Personen in der Session jetzt sehr bekannt vorkamen, schrieb er das AUL „Kornkreis“ heraus, und musste dabei an unsere Kornkreisbegehung am Hackpen Hill denken. Das machte aber nichts, denn hier sollte die Session sowieso enden. Bernhards End-AI zu dem Target war „zauberhaft“.
 

Fazit: Ich war überrascht, denn ich hätte eher zu 60% damit gerechnet, dass es sich um einen menschengemachten Kornkreis handelte. Die ersten Kornkreise der Saison 2018 waren nämlich handwerklich nicht sehr eindrucksvoll, und größtenteils wohl tatsächlich menschengemacht. Bei dem Hackpen Hill-Kornkreis hatte ich ähnliche Zweifel aufgrund der verhältnismäßig einfachen Form und den ausgefransten Kreisen. Andererseits gab es im Detail die aufwändigen Wirbel und den Bericht des örtlichen Kornkreisforschers. Zumindest diese Session zeigte, dass es sich um einen authentischen Kornkreis handelte. Bei Gelegenheit werden wir aber eine weitere Session zur Überprüfung machen, und hier ein entsprechendes Update hinzufügen.
 

Update 07.12.2018: Wir haben zwei weitere Sessions auf diesen umstrittenen Kornkreis gemacht. In beiden Sessions zeigten die Eindrücke wieder eine nicht-menschliche Entstehung. Die Viewer nahmen energetische Vorgänge mit elektromagnetismus-ähnlichen Kräften und Lichtkugel-Phänomenen wahr. Hier einige Auszüge:

Hackpen Hill - Update (Energiephänomene #1)

Im Zeitraum der Kornkreis-Entstehung tauchten mehrere große Energieformen (größer als ein Mensch) auf, die kleinere Energiekugeln (ca. 0,5m) als „Sonden“ aussandten. Diese kleinen Energiekugeln sollten den Boden nach Stellen mit den richtigen Bedingungen untersuchen und diese Informationen an die großen Energieformen zurücksenden. Hier eine Detailansicht dieser großen Energieformen:

Hackpen Hill - Update (Energiephänomene #2)

Der Viewer beschrieb es als weißlich-transparent und grell. Es hatte mehrere energetische Ausstülpungen, die der Viewer als „tentakelartige Hitzearme“ beschrieb. Auf die Frage hin, ob sie massiv oder durchlässig wären, stellte sich heraus, dass sie durchaus einen festen Widerstand haben. Dieser wird aber eher durch eine magnetismus-ähnliche Kraft (kein Magnetismus an sich) ausgelöst, vielleicht wie eine Art Kraftfeld. Ansonsten wären diese Ausstülpungen und das Objekt selbst jedoch durchlässig. Vielleicht sowas wie Plasma-Protuberanzen, die feste Materie bewegen können?

Auf die Frage hin, ob ein Kontakt mit diesen Objekten für einen Menschen gefährlich wäre, hatte der Viewer den Eindruck, dass es ggf. zu einem Energieschlag kommen kann, der einen Menschen vorrübergehend paralysiert. Dauerschäden oder gar tödliche Wirkungen scheint es aber nicht auszulösen. Der Viewer stellte schließlich noch fest, dass es mehrere von diesen großen Energieformen vor Ort gab, die alle miteinander in Verbindung standen.

Für eine zusätzliche Verifikation ließ ich gesondert einen Kornwirbel untersuchen, um herauszufinden, wie er in seine Wirbelform gekommen ist (der Viewer bekam nur die Kodierung „Z“):

Der Viewer beschrieb den Kornwirbel als „borstig“, „glatt“ und „leicht gelblich“. Wären dort Holzbretter oder andere Fälscherwerkzeuge (evtl. noch mit anhängender Person) aufgetaucht, hätte man den Session-Verlauf überdenken müssen. Allerdings kamen auch hier wieder die energetischen Ausstülpungen vor, welche auf das Korn einwirkten und es in diese Form brachten. Diese gingen wieder von den großen Energieformen aus.

Hackpen Hill - Update (Kornwirbel-Skizze)

Anschließend gingen wir noch auf einige Entfernung zum Geschehen. Dabei nahm der Viewer die großen Energieformen wahr, wie sie jeweils von mehreren Energiekugeln begleitet wurden:

Hackpen Hill - Update (Gesamtbild)

Als weiteren Zusatz versuchten wir noch herauszufinden, wie sich die Unvollkommenheiten des Kornkreises erklären ließen, welche ja deutlich zur Skepsis beitrugen. Es kam heraus, dass es an einer Art unbeabsichtigten Rückstoß-Effekt liegt, so als wenn eine gezielte Explosion oder Energiekonzentration etwas übers Ziel hinausschießt und benachbarte Strukturen beeinträchtigt. Das speziell schien mit der Beschaffenheit der Situation dort zu tun zu haben. Kann es also auch authentische Kornkreise mit Unvollkommenheiten geben? Vielleicht wissen erfahrene Kornkreisforscher zu dem Punkt mehr.

Zusammengefasst haben wir jetzt Daten aus drei Sessions, wovon keine darauf hindeuten, dass Personen mit Werkzeugen für die Entstehung dieses Kornkreises verantwortlich sind. Alle Sessions zeigten Energiephänomene (inkl. der typischen Kugeln) und Kräfte, die an Elektromagnetismus erinnern, welche für die Formung des Kornkreises verantwortlich sind. Sollte sich also eines Tages doch noch herausstellen, dass dieser Kornkreis menschengemacht ist, müssen wir uns weitere Gedanken zum Thema „Die Aufmerksamkeit im Zielgebiet“ machen. Aber momentan lautet das Fazit: Echt
 

Einige Video-Eindrücke unserer Kornkreisbegehung am Hackpen Hill:

Die Entstehung von Kornkreisen

Im Rahmen einer neuen CROPfm-Sendung führten wir wieder ein Remote Viewing-Experiment durch, dieses Mal zum Themengebiet der Kornkreise. Mit Unterstützung von Deutschlands führendem Kornkreis-Forscher Andreas Müller (ebenfalls Betreiber des bekannten Blogs http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/), wurden uns sechs Targets zur Verfügung gestellt, die sowohl durch Menschenhand gefälschte, als auch mutmaßlich echte Kornkreise enthielten.


Drei der enthaltenen Kornkreise waren nachweislich gefälscht, zwei werden von Experten mit hoher Wahrscheinlichkeit als echt eingestuft. Ein weiteres Target, der Kornkreis des berühmten Olivers Castle-Videos, wurde als Bonus geviewt.

Quicklinks zu den einzelnen Kornkreisen:
541685 428917 005821 (Hoax)
604785 051963 199260 (Hoax)
685412 931025 716309 (Hoax)
765923 105769 055135 (Echt)
498205 762856 514985 (Echt)
657820 698046 087945 (Bonus)

Die Target-Formulierungen bestanden in diesem Projekt nur aus Geo-Koordinaten und Zeiträumen (von Andreas Müller zur Verfügung gestellt), zu denen die jeweiligen Kornkreise aufgetaucht sind. Die Ausgangsposition des Viewers sollte 40m oberhalb des Targets sein. Hier ein Beispiel:

Kommen wir nun zu den einzelnen Kornkreisen und den dazu generierten Session-Daten (Reihenfolge wie in der CROPfm-Sendung besprochen)…
 


Geo-Koordinaten: 51°21’59.28″N, 1°51’54.08″W
Zeitraum: 25.07.1998 16:00h – 26.07.1998 14.00h
Target-Nummer: 541685 428917 005821

In jedem Kornkreis-Target wurde eine Timeline angewandt, um den genauen Entstehungszeitraum einzugrenzen. Bei diesem Target stach dabei besonders hervor, dass es über längere Zeit bis in die frühen Morgendämmerung herein entstanden sein muss. Als wir uns die Entstehung an sich anschauten, stellten wir fest, dass sich mehrere Personen vor Ort befanden, die in zwei Gruppen arbeiteten. Sie benutzten Hilfsmittel, die wie Seile, Harken und Abdeckplanen wirkten.

Zur Erstellung wurden bestimmte Punkte markiert und daraufhin die Seile im Kreis geführt, um das Korn flachzulegen. Die Seile wurden dabei mit den Harken fixiert. Hiermit hatten wir also schonmal deutliche Hinweise einer Fälschung. Ein weiterer Vorgang war, dass die eine Gruppe die Ränder des Kornkreises aus irgendeinem Grund mit Abdeckplanen zudeckte, während die andere Gruppe das Korn weiter plättete.

Noch ein deutlicher Aspekt zeigte sich darin, dass die Personen offenbar die aufgehende Sonne fürchteten bzw. unter Druck standen, ihre Arbeit noch vor dem Sonnenaufgang fertigzustellen, um nicht erwischt zu werden. Zu guter Letzt beschrieb der Viewer noch den Eindruck, dass dem Zentrum des Ortes im übertragenen Sinne ein „Stempel“ aufgedrückt würde. Diesen Aspekt konnten wir uns in der Session noch nicht erklären, bis das Target schließlich aufgelöst wurde.

Auflösung: Bei diesem Kornkreis handelte es sich um eine Auftragsarbeit für die BBC, welche in irgendeiner Form von der Firma Yell (vergleichbar mit den Gelben Seiten) gesponsort wurde. Das Logo dieser Firma ist auch in der Mitte des Kornkreises zu sehen, was denden „Stempel aufdrücken“-Aspekt erklären würde, der wahrgenommen wurde. Ebenfalls richtig ist, dass der Kornkreis von zwei Gruppen erstellt wurde. Weitere Details erfahrt ihr von Andreas Müller in der Sendung. Fazit: Hoax
 


Geo-Koordinaten: 51°25’34.87″N, 1°56’11.28″W
Zeitraum: 02.08.2002 16:00h – 03.08.2002 08.00h
Target-Nummer: 604785 051963 199260

Der zweite Kornkreis lieferte sehr anschauliche, emotionale Daten über die Vorgänge bei der Entstehung. Auch hier wurde eine Gruppe von Personen wahrgenommen, die über mehrere Stunden in der Nacht an dessen Erstellung arbeitete. Prägnant waren hier für die Viewer die Eindrücke von Vandalismus, so dass ihm regelrecht das Korn leid tat. Ebenso unedel war wohl auch die Intention der Ersteller, welche mit „Spass am kaputt machen“, „Spannung nicht erwischt werden“, „Lustig, wenn Idioten das sehen; Streich“ wahrgenommen wurden.

Der Viewer nahm diverse Gegenstände wahr, welche mit der Erstellung des Kornkreises zu tun hatten. Darunter Seile und Kunststoffobjekte, primär aber ein Werkzeug, welches mit den Füßen und Seilen bedient wurde, um das Korn flachzulegen. Dieses wurden in der Session als keilförmig wahrgenommen, wobei die Werkzeuge zur Plättung des Korns vor Ort in der Regel eher brettförmig sind.

Das Vorgehen mit den Werkzeugen enthielt zugleich den Haupteindruck „Betrug“, welcher weiterführend mit „lieblos, aggressiv“, „schadenfroh“, „auseinanderpflücken, rupfen“ und „Zerstörung“ begleitet wurde. Dies wurde nochmal in einer weiteren Skizze mit den Eindrücken „Struktur wird mutwillig zerstört, dabei war es vorher natürlicher“ bekräftigt.

Wir nahmen uns dieser Leute dann mal mit dem Interview-Tool an, um noch direktere Informationen über ihre Intention und ihr Vorgehen zu bekommen. Die „Antworten“ waren recht amüsant. Hier die Transkription:

V = Viewer
G = Kornkreisfälscher

V: Ihr da!
G: Kollektives aufschrecken, wie Erdmännchen
V: Was macht ihr da?
G: Kunst wie Graffiti („keine Spraydosen“)
V: Gründe?
G: Spaß am kaputt machen, Spannung erwischt zu werden, lustig wenn Idioten das sehen, Streich
V: Was erhofft ihr euch davon?
G: Spannung während des Prozesses, heimliche (anonyme) Berühmtheit
V: Warum heimlich?
G: Bist du bescheuert? Wenn die das wüssten…“Angst vor Schrotflinte“
V: Ciao!
G: „Taktaktak“-Bewegung

Parallel zum Verschwinden der Fälscher tauchte eine weitere Person im Kornkreis auf, die der Viewer als Forscher empfand. Diese begutachtete den Kornkreis, und deklarierte ihn als Fälschung:

Dann entfernte sich die Person schnell vom Ort. Weit nach Sonnenaufgang tauchte noch eine weitere Gruppe von Leuten auf. Diese schienen allerdings normale Besucher bzw. Interessierte zu sein, die von dem nächtlichen Geschehen nichts mitbekamen.

Auflösung: Die Fälscher wurden in der Nacht aus der Ferne von Kornkreisforschern, darunter Andreas Müller, ertappt. Man fand dann viele Gegenstände in dem unfertigen Kornkreis, die zurückgelassen wurden, inklusive Maßbändern und Brettern. Andreas Müller beschloss dann, den Ort schnell zu verlassen, um nicht fälschlicherweise als Fälscher beschuldigt zu werden. Später kam lustigerweise der Farmer hinzu, und ärgerte sich über jene, die die Fälscher erwischt hatten (er erfuhr aber nicht, wer es war), und so der Kornkreis nicht vollendet werden konnte. Denn dann hätte der Farmer Eintrittsgeld verlangen können. Fazit: Hoax
 


Geo-Koordinaten: 51°25’9.56″N, 1°50’14.60″W
Zeitraum: 08.08.2003 16h – 09.08.2003 08h
Target-Nummer: 685412 931025 716309

Dieser Kornkreis erwies sich in den Sessions zuerst als hartnäckig. Was dann allerdings schnell stutzig machte, war das Auftauchen vieler technischer Aspekte, inklusive Planungen per IT. Darunter auch USB-Sticks und Eindrücke von virtuellen 3D-Konstrukten, die womöglich zur Planung verwendet wurden. Die Eigenschaften der technischen bzw. IT-Eindrücke waren u.a. „Infos bündeln“, „in passende Schnittstelle“, „enger Raum“ und „zwei Personen auf Stühlen bereden was“.

Des Weiteren wurden dann Arbeitsvorgänge mit Personen wahrgenommen, bei denen aufgrund einer Vorlage etwas „ausgespachtelt“ wurde. Im Detail gab es dazu noch die Eindrücke „etwas zudrehen“, „spitzbübisch was einfädeln“ und „heimlich“. Als beteiligte Objekte gab es hierbei „gerundete, hohle Röhre“, „Plan, Matrix (wie Papier)“ und „Spachtel“:

Schließlich kam es noch zu einem Eindruck, dass von einer kreisförmigen Struktur, welche von technischen Objekten flankiert war, etwas „gesendet“ wurde. Ob das eine abstrakte Wahrnehmung des Kornkreises bzw. dessen „Aussage“ war, oder etwas anders, ist unklar.

Die Schwierigkeit war, dass in dieser Session keine Aspekte eines Kornfeldes wahrgenommen wurden, was zu Unsicherheiten hinsichtlich der Interpretation führte. Erst in einer weiteren Session konnten kornähnliche Strukturen erkannt werden.

Aber auch diese Session sorgte für Konfusion, da es dem Viewer so vorkam, als würde etwas mit der Zeit nicht stimmen (als würden Teile des Ortes am Mittag wahrgenommen, andere jedoch bei Sonnenuntergang). Möglicherweise kam es zu einer Vermischung der Timeline. Am Ende empfing der Viewer noch einen seltsamen Eindruck, dass irgendwelche Impulse von dem Ort ausgingen, die etwas im Gehirn auslösen („dass man im Muster der Atmosphären denkt“). Der Bereich des Kopfes, welcher stimuliert würde:

Ob das mit einer dem Kornkreis innewohnenden Aussage zu tun hatte, oder mit einem anderen Aspekt, welcher bei der Auflösung erörtert wurde, ist unklar. Insgesamt entsprachen diese beiden Sessions nicht unserem gewünschten Qualitätsstandard an Klarheit, aber wir tendierten knapp zu einem Hoax (wegen der IT-Eindrücke und „spachtelnden“ Personen im Target, die nach einem Plan arbeiteten). Für weitere Sessions auf dieses Target blieb leider keine Zeit mehr.

Auflösung: Hier wurden wieder Fälscher auf frischer Tat ertappt, während sie den Kornkreis schufen. Dies gelang durch Nachtsichtgeräte, welche die schwachen LED-Lampen der Fälscher im Feld noch aus der Ferne wahrnehmen konnten. Die Kornkreisforscher beschlossen, in ihrem Auto laute Musik („Ring of Fire“) abzuspielen, um die Fälscher aufzuschrecken. Anhand der LED-Lichter konnte man dann erkennen, dass sie die Flucht ergriffen. Ob die wahrgenommenen Impulse in den Sessions die Schallwellen aus den Auto-Lautsprechern waren? Das können wir in dem Fall leider nicht sagen, da die Eindrücke zu abstrakt rüberkamen. Fazit: Hoax
 


Geo-Koordinaten: 51°10’32.14″N, 1°49’31.94″W
Zeitraum: 06.07.1996 15h – 07.07.1996 23h
Target-Nummer: 765923 105769 055135

Kommen wir nun zu der wahrscheinlich komplexesten Session dieses Projektes. Der Viewer landete zuerst bei Eindrücken zu dem Zeitpunkt, als der Kornkreis schon fertiggestellt war. Dort stießen bereits viele Menschen hinzu, die das Gebilde untersuchten. Das konnte man u.a. daran erkennen, weil Leute von Außen angewiesen wurden, in die Mitte zu gehen, jedoch dabei darauf achten sollten, nichts von dem Kornkreis kaputt zu trampeln. Dort wurde nichts Neues erstellt, sondern nur etwas bereits Vorhandenes erforscht.

Zudem wurde ein Helikopter wahrgenommen, welcher über dem Gelände kreiste, und dessen Besatzung den den Kreis untersuchte. Dabei schienen sie auch etwas zu suchen, was mit Kamera-Ausrüstung zu tun hatte. Ob es sich dabei um einen Nachrichtenhelikopter handelte? Jedenfalls schien es primär darum zu gehen, den Kornkreis zu beobachten, vermessen und zu filmen.

Jetzt sollte natürlich herausgefunden werden, wie dieser Kornkreis entstanden war. Dazu wurde wieder das Timeline-Tool bemüht, und der Zeitpunkt der Entstehung ermittelt. Mehrere Stunden vor dem Auftauchen der ersten Leute wurde ein rundes Objekt wahrgenommen, welches den „undefinierten“, borstigen Untergrund (Kornfeld) veränderte (klicken zur Vergrößerung!):

Dieses runde Objekt und seine Tätigkeiten sollten natürlich genauer untersucht werden. Dabei zeigte sich, dass es bei näherer Betrachtung eher oval wirkte bzw. eine flexible Formbarkeit aufwies. Das Objekt war relativ klein, leuchtete weiß-beige bis gelb, und fühlte sich teilweise massiv an. Es „durchstreifte“ das Korn ohne es zu berühren, und schien dabei etwas zu „suchen“. Eine Art Druck-Energie schob das Korn dabei zur Seite.

Irgendwann fand das Objekt eine geeignete Stelle, und „injizierte“ etwas (energetisch?) in den Erdboden unter dem Korn. Dadurch wurde eine Kettenreaktion verursacht, die sich unterirdisch wie ein Netz ausbreitete (es erinnerte an die Ausbreitung eines Pilzgeflechtes im Zeitraffer). Dieser Vorgang hatte was mit Magnetismus und bestimmten Mineralien im Boden zu tun, die darauf chemisch reagierten. Oberhalb der Erde entstand daraus eine Art Unterdruck, welcher das Korn auf den Boden zog. Dadurch ergab sich dann die letztliche Struktur des Kornkreises.

Anscheinend können diese Objekte nicht beliebig irgendwo Kornkreise entstehen lassen, da bestimmte Bodenbedingungen für den Effekt vorhanden sein müssen. Oder es müssten andere Techniken angewandt werden. Diese außergewöhnlichen, energetischen Eindrücke deuten jedenfalls schon stark darauf hin, dass wir es hier nicht mit einem Kornkreis zu tun hatten, der von Fälschern mit Brettern und Seilen getrampelt wurde. Es wurde auch versucht, ein Gesamtbild des Kornkreis wahrzunehmen, mit einigen Aspekten, die offenbar für das bloße Auge unsichtbar sind:

Neben den vielen „Sub-Kreisen“ nahm der Viewer nämlich auch einen sinngemäßen Verlauf bzw. Aussage hinter der Form wahr, welche wie ein gestricheltes Rad und ein Zentrum eingezeichnet wurde. Während das Zentrum wie eine Art Ankerpunkt wirkte, enthielten die umgebenden Bereiche Aspekte wie „Wachstum“ und „Evolution“. Der äußerste Bereich enthielt die Aspekte „Information“ und „Kreislauf“. Zudem kamen noch „reversiv“, „Spiegelung“ und „groß / klein“ vor (wie im Großen, so im Kleinen?). Was nun aber die exakte Aussage des Kornkreises sein sollte, ist nicht klar, aber es könnte was mit der Entstehung von Leben zu tun haben.

Wenn dieser Kornkreis aber nun nicht menschengemacht ist, wer sind dann seine Macher? Kurz gesagt kam darauf als Antwort „Ein globales Bewusstsein drückt sich durch Symptome wie [z] ([z] = in der Session kodiert für echte Kornkreise) aus!“. Es schien sich also mehr ein metaphysisches Bewusstseinsfeld zu handeln, als um Individuen. Das Ganze erinnerte an einen Artikel bzw. ein Channeling über die so genannten Kanasejey, welche eine Bewusstseinsform aus dem Erdinneren sein sollen. Wir starteten in einer seperaten Session unser eigenes „Interview“ mit der verantwortlichen Bewusstseinsform:

V = Viewer
G1 = Kornkreismacher

V: Hallo!
G1: *Freudig*
V: Was hat dich / euch zu diesem Ort geführt?
G1: Präsentieren, Darstellungsfläche, Hügel
V: Warum führt ihr die Veränderung des Ortes durch?
G1: Erhöhen, darbringen, Geschenk (undefinierbares Licht und Liebe-Zeug)
V: Mit welchen Objekten führt ihr die Veränderungen durch?
G1: Ovale, beige leuchtende Objekte:

V: Beschreibt die Tätigkeit mit diesem Objekt!
G1: Fernsteuern, eigene Gedanken reinprägen, Sonde
V: Wie wirkt das Objekt auf den Ort?
G1: Gras plätten, schieben, Wachstum, wuscheln, Druckstrahl
V: Was haltet ihr von dem Ort nach der Veränderung?
G1: Wunderbar, freuen uns
V: Beschreibt die Funktion nach der Veränderung!
G1: Aufmerksamkeit zentrieren, öffnen, lehren, Zusammenkunft, Möglichkeiten bereiten, Geist öffnen, über das Irdische hinaus
V: Wie findet ihr die Reaktionen Anderer auf den veränderten Ort?
G1: Tja, manche sehen es so, andere anders… *Schulterzucken*
V: Danke für die Informationen!
G1: *Etwas aufgeregt*

Mit dem Artikel / Channeling im Hinterkopf, dass sie aus dem Innerem der Erde kämen, versuchte der Monitor auch den Aufenthaltsbereich dieses Bewusstseins zu lokalisieren. Dazu wurde ein Querschnitt der Erde benutzt:

Als der Viewer die Erde als Querschnitt zeichnen sollte, und die Kruste zeichnete, nahm er zugleich den Erdkern wahr (hier wird abermals dem Weltbild einer hohlen Erde widersprochen, aber das nur als Nebenaspekt). Bei der Frage nach dem Ursprung des Bewusstseinsfeldes, zeichnete er pulsierende Energiefelder, die sich zwischen oberem Mantel bzw. Kruste und der Erdatmosphäre aufhielten. Man könnte also sagen, dass sie wirklich aus dem Inneren der Erde kommen. Ein außerirdischer (technischer) Eingriff, welcher ja auch gerne für Kornkreise präferiert wird, wurde zumindest in diesem Fall ausgeschlossen.

In dieser langen Session kam noch ein weiterer, interessanter Beifang vor. So bekam der Viewer den Eindruck einer Militärpräsenz, die diese kornkreiserzeugenden Objekte aus der Ferne (eine Antennen-Anordnung in einer kälteren Gegend, möglicherweise Polarkreis) verfolgte. Es herrschte offenbar ein Interesse, die Antriebsmethode dieser Objekte herauszufinden, um sie für sich selbst nutzen zu können. Allerdings stellte sich in der Session zugleich heraus, dass dies nicht möglich wäre, da es sich so gesehen um keine massive Technologie handelt, sondern um eine energetische Manifestation. Zumindest im heutigen technologischen Verständnis wird es wohl nicht adaptierbar sein, da es eine geistige Sache ist.

Auflösung: Dieser sehr schöne Kornkreis aus 153 Einzelkreisen entstand in kurzer Zeit direkt gegenüber von Stonehenge, und niemand konnte damals an diesem gut besuchten Ort Tätigkeiten von Fälschern nachweisen. Es gibt hingegen diverse Zeugenaussagen, die auf eine schnelle, nicht-menschliche Entstehung hindeuten. Ein Taxifahrer soll den Kreis angeblich sogar bei seiner Entstehung beobachtet haben, was mit Nebelphänomenen einherging. Aufgrund der komplexen Sessiondaten und der Situation vor Ort in unmittelbarer Nähe einer Touristenattraktion, betrachten wir diesen Kornkreis als authentisch. Fazit: Echt
 


Geo-Koordinaten: 51°23’5.58″N, 1°49’3.53″W
Zeitraum: 27.07.2001 21h – 29.07.2001 08h
Target-Nummer: 498205 762856 514985

Unser fünfter Kandidat lieferte ebenfalls sehr interessante Eindrücke, wenn auch nicht so verschachtelt, wie beim vorigen Beispiel. So zeigte die Timeline, dass dieser Kornkreis nicht in der Nacht entstanden ist, sondern eher am Nachmittag. Auch konnten keinerlei menschliche bzw. mechanische Aktivitäten bei der Entstehung wahrgenommen werden. Die ersten Eindrücke zeigten bereits, dass eine Art Energie aus dem Erdboden durch das Korn aufstieg, welche zu einer Veränderung innerhalb der Halme führte:

In weiteren Eindrücken wurde ein grelles, rötliches Licht wahrgenommen, in das die unmittelbare Umgebung des Kornkreises eingetaucht war. Dieses Licht wirkte fremdartig und untypisch für menschliche Lichtquellen. Dabei gab es auch eine Art Windsog, welcher nach oben ging. Als Ursache dieser Vorgänge tauchte wieder ein rundes, schwebendes Objekt auf, welches mit einer Art Energiestrahl auf die Umgebung einwirkte:

Dieser Energiestrahl konnte, trotz näherer Untersuchungsversuche, nur als „Druckstrahl“ wahrgenommen werden, ohne die Wirkungsweise dahinter entschlüsseln zu können. Als wir uns das Objekt nochmal seperat anschauten, zeigte sich wieder eine länglichere, ovale Form. Das Objekt an sich fühlte sich zum Teil geleeartig / unfest an, und leuchtete aus sich heraus weiß-bläulich. An der Oberfläche des Objektes war eine Art „britzeln“ wahrzunehmen, welches an Statik erinnerte, und mit der umgebenden Luft zu interagieren schien.

Die Eindrücke zu den Funktionen des Objektes lauteten, „Flüssiges in sich halten“, „was zum abstrahlen bereithalten“, „pulsieren“, „strahlt was aus“ und „ausdehnen“. Die Auswirkung auf die Pflanzen schilderte sich als „hochsteigen“, „aufbauen“, „wachsen“, „Kelch bilden“ und „wie Blumenwachstum, aber durch Energie“. Hier war der Prozess der energetischen Pflanzen-Stimulation wohl der Hauptaspekt des Targets. Das Objekt an sich wirkte wie ein nichtmenschliches Teilbewusstsein (fast wie ein Automatismus) von etwas Größerem. Nach einer Bewegungsübung, um die Vorgänge nochmal etwas distanzierter wahrzunehmen, zeigten sich die wesentlichen Aspekte des Ablaufs:

Zuerst wurde das Kornfeld sehr lokal begrenzt in rötliches Licht getaucht, wodurch das Korn zu reagieren begann. Dabei wurde das Korn sozusagen aus sich selbst heraus „frisiert“. Der Hauptaspekt fand jedoch im Erdboden unter dem Korn statt, was diesen Vorgang wohl überhaupt erst möglich machte. Nach der Session dachten wir, dass Bodenproben von solchen Kornkreisen sehr interessant sein könnten, aber dann hörten wir, dass es diese ohnehin schon gibt (inkl. ungewöhnlicher Veränderungen).

Bei der Frage, wozu das alles dient, kamen die Eindrücke „Schönheit“, „Ordnung“, „Verspieltheit“ und „geistige Erhöhung“. Ob da nun eine tiefgründige Message dahintersteht, oder es nur um eine künstlerische und energetische Inspiration für den Betrachter  geht, möge jeder selbst entscheiden. Ungewöhnlich tiefe oder verborgene Sinn-Aspekte (z.B. verschlüsseltes Geheimwissen oder Bauanleitungen für Technologien, wie es manche Leute hineininterpretieren) konnten wir jedenfalls nicht feststellen. Die Message richtet sich offenbar nicht an die Ratio des Menschen, sondern eher an den rechtshirnigen Bereich.

Auflösung: Dieser Kornkreis wird von uns ebenfalls als authentisch befunden. Die Abwesenheit sämtlicher, menschlicher Aktivität im geviewten Entstehungszeitraum, die energetischen Einwirkungen auf die Pflanzen, das seltsame, rötliche Licht und nicht zuletzt das schwebende Objekt, welches die Vorgänge einleitete, ähneln den Vorgängen aus dem Stonehenge-Kornkreis. Fazit: Echt
 


Geo-Koordinaten: 51°22’47.32″N, 2°0’37.17″W
Zeitraum: 10.08.1996 19h – 11.08.1996 13h
Target-Nummer: 657820 698046 087945 (Bonus-Target)

Dieser Kornkreis wurde noch als Bonus-Target geviewt. Es handelt sich um den Kornkreis aus dem berühmten Olivers Castle-Video, welches kontrovers diskutiert wird. Die Einen sehen es als den besten Beweis für eine paranormale Kornkreis-Entstehung, die Anderen für eine sehr gute Fälschung (für Spezialeffekt-Technik von 1996). Letzteres rührt auch daher, weil es inzwischen Aussagen gibt, dass man den Fälscher des Videos kennen würde. Aber da liegt noch vieles im dunkeln, und es hat auch noch keiner mit der damaligen Video-Technologie diese Art Video reproduziert. Wir viewten in dem Fall nur den Kornkreis an sich (Geo-Koordinaten während Entstehungszeitraum), und nicht die Entstehung des Videos.

Die anfänglichen Eindrücke waren recht unschlüssig, so dass es noch eine zweite Session auf das Target gab. Aber selbst dort bekamen wir (ungeachtet des Videos) eher Eindrücke, dass der Kornkreis durch Menschenhand entstanden ist. In den Sessions tauchte direkt eine Gruppe von Menschen auf, die in einer Art Partylaune vor Ort tätig war. Sie waren dabei nicht angespannt oder unter Zeitdruck, und schienen einfach ihren Spaß gehabt zu haben, dort mit anzupacken. Dabei gab es auch einen beiläufigen, wenn auch diffusen Werkzeug-Eindruck. Irgendwann zogen die Leute wieder ab.

 

Allerdings kam auch eine Initiator-Person vor (männlich), die diese Sache viel ernster sah. Er ließ offenbar Pläne / Papiere im Müll verschwinden, damit es nicht auf ihn zurückgeführt werden kann („Als wenn man Informationen mit Papiermüll wegwirft“, „lästig“, „verschweigen“, „nervös“…). Zudem war dieser Initiator zum Entstehungszeitpunkt nicht vor Ort, sondern in einem Haus (inkl. Müllbeutel):

Könnte das ein Hinweis auf ein daheim fabriziertes Video sein? Dazu müsste man auf jeden Fall nochmal das Video an sich bzw. dessen Entstehung viewen. Wichtig ist hier erstmal, dass keine der energetischen Aspekte aus den vermutlich echten Kornkreisen auftauchten, aber eine Gruppe von Personen, inklusive des Initiators, wahrgenommen wurden. Im Timeline-Verlauf der Entstehung wurden auch kastenförmige Objekte (Autos?) neben den Kreisen wahrgenommen, welche hinterher nicht mehr vor Ort waren:

Auflösung: Trotz des sehr authentisch wirkenden Videos, tendieren wir beim Olivers Castle-Kornkreis vorerst zu einem Hoax. Allerdings war die Datendichte für unseren Qualitätsanspruch nicht ganz hinreichend, weshalb man diesen berühmten Fall unbedingt nochmal genauer viewen sollte (vor allem das Video an sich). Fazit: Hoax (unter Vorbehalt…)


 
Gesamt-Fazit: Die durchgeführten Remote Viewing-Sessions auf diese sechs Kornkreis-Beispiele zeigen, dass es sowohl menschengemachte, als auch nichtmenschlich geschaffene (bzw. „paranormale“) Kornkreise gibt. Die Menschengemachten scheinen jedoch inzwischen in der Überzahl zu sein, was auch manche Kornkreisforscher so sehen. Das dürfte die ernsthafte Kornkreis-Forschung sicherlich erschweren, denn auch die menschengemachten Fälle sind manchmal handwerklich sehr beeindruckend.

Ist Remote Viewing nun die ultimative Methode, um dem Geheimnis der Kornkreise zu lüften? Sicherlich nicht, denn dazu gehört ein interdisziplinäres Vorgehen (wie bei allen anspruchsvollen Themen mit Forschungsbedarf). Aber Remote Viewing kann dort Informationen liefern, wo man mit anderen Methoden nicht mehr rankommt, und die Forschungen dadurch auf ungewöhnliche Art ergänzen. In Zukunft wird es wahrscheinlich noch mehr Projekte dieser Art geben, je nachdem, wie es mit der Zeit und Manpower aussieht (aber das ist ja immer so…).

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Bernhard Reicher im Hoia Baciu-Wald

Kategorie: Orte / Ereignisse
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Dieses Mal möchte ich eine interessante Session meines RV-Schülers Bernhard, und eine weitere Session auf das selbe Target von einem meiner Mit-Viewer vorstellen. Nachdem Bernhard mit mir mehrmals Sessions bis zur Stufe 3 geübt hatte, war es nun an der Zeit, die erste Stufe 4 zu durchzuführen. Statt eines normalen Übungstargets gab es für diese Gelegenheit eine Aufgabe mit gewissem Mystery-Touch. Allerdings handelte es sich dennoch um ein verifizierbares Target, da Bernhard dort selber physisch präsent war.

Es ging um eine nächtliche Szene aus dem Hoia Baciu-Wald in Rumänien. Dieser Wald ist für seltsame Vorkommnisse und Phänomene derart berüchtigt, das sich nachts fast niemand aus der lokalen Bevölkerung dort hineintraut. Die geviewte Szene könnt ihr in ATV Die Reportage – Vampirjäger (Teil 2) sehen, und zwar ab Minute 36:20. Aber die gesamte Doku anzuschauen, lohnt sich ebenfalls. 😉

Ein Screenshot der besagten Szene diente als Target für die beiden Sessions:

RV - Hoia Baciu-Wald - Target

Screenshot der ATV-Reportage „Vampirjäger, Teil 2“, Erstausstrahlung am 7.11.2011, © ATV

 

Viewer #1 (Bernhard Reicher) (bis Stufe 4):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 23.01.2013
Uhrzeit: 12:29h bis 13:24h
Dauer: 55 Minuten
Seiten: 6

In Bernhards Session tauchten schon in Stufe 1 Eindrücke einer grasigen Oberfläche und einer entspannenden Stimmung auf (letztere natürlich subjektiv, da es seine AIs waren).

Die Stufe 2 bekräftige die sensorischen Eindrücke nun noch weiter, was sich z.B. bei den Oberflächen mit „gras- oder ährenartig“ und „angenehm rauh“ äußerte. Die Geschmäcker wurden als „erdig-herb“ empfunden. Das führte dann auch zu AULs wie „Ernte“ oder „Bauer auf Feld“, welche natürlich rausgeschrieben wurden.

In der Stufe 3 wurden die ersten Eindrücke zeichnerisch zugeordnet, und mit den sensorischen Daten aus Stufe 2 verbunden:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 1 - S3

Markant war hier, neben der als „grasig“ empfundenen Gesamtfläche, auch eine Erhöhung, die sich mittendrin befand. Die Eigenschaften eines natürlichen Ortes im Außen waren hier schon deutlich. Bernhards AIs zum Target zeigten sich nun als „mir gefällt das Perspektivische“, „beruhigend“ und „vermisse jetzt das Spielerische“ (ein Aspekt, der in Stufe 1 noch präsent war).

Nun war es erstmals an der Zeit für Bernhard, eine Stufe 4 durchzuführen. Ich erklärte und diktierte den formalen Aufbau, und schon starteten wir mit den zusammenfassenden Aspekten der sensorischen und dimensionalen Eindrücke. Wesentlich waren hier wieder „erdig-herb“, und die dimensionalen Eindrücke „perspektivisch“ und „Ding im Vordergrund“. In der AI-Spalte („Wie findest du es, wenn du dich im Target umschaust?“) kam „schön“, „beruhigend“ und „friedlich“. Die EIs im Target waren gering, aber laut Bernhard stimmig (gehörten aber zu einer anderen Person vor Ort, daher hier nicht targetrelevant). In der T spalte wurden als anfassbare Hauptaspekte „graues Objekt im Vordergrund“ und „Gras / Ährenartig“ geschrieben. Die ITs äußerten sich als „nähren“ (die Wiese?), „macht friedlich“ und „Ding im Vordergrund stört den Frieden“. Das Fazit-AI für Stufe 4 lautete „ehrfurchtsvoll“ und „es löst Frieden in mir aus“.

Nun ließ ich Bernhard noch eine Seite weitergehen, um das Target mit einer Bewegungsübung nochmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Bewegungsübung lautete „Das Target sollte aus 100m Höhe sichtbar sein!“. Die darauffolgende Zeichnung zeigte ein abgegrenztes, rundliches Gebiet mit einer welligen Ebene, etwas kreisförmigen in der Mitte und einer äußeren Begrenzung mit hochstehenden, dünnen Strukturen:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 1 - Bewegungsübung

Letztere fühlten sich für Bernhard auch wie eine Art Abgrenzung oder Schutz an. Es tauchte noch ein weiteres Merkmal im Kreis auf, welches er aber aus der Entfernung als unbedeutend empfand. Tatsächlich hatte er damals einen Kamm in diesem Kreis gefunden, der überhaupt nicht zu diesem Ort zu passen schien. Interessant ist das AI „kein Zugang außerhalb des Kreises“, welches bei der Bewegungsübung auftauchte. Interessant ist auch noch die kleinere Kreisstruktur in der Mitte, denn vor Ort gab es seltsame, konzentrische Kreise auf der Lichtung, die offenbar durch Verfärbungen im Gras entstanden. Nach dieser Seite beendeten wir die Session, und Bernhard schloss mit den Fazit-AIs „cool“ und „macht mir richtig Spaß“.

RV - Hoia Baciu-Wald - Konzentrische Kreise

Seltsame, konzentrische Kreise auf der Lichtung.

Fazit: Die gesamte Lichtung wurde in der Session getroffen, offenbar mit Bernhard in der Mitte sitzend (in einer Stufe 6-Session hätte man darauf natürlich noch eine Personenwahrnehmung gemacht). Nach der Bewegungsübung auf 100m Höhe war auch deutlich die Baumgrenze außerhalb der Lichtung erkennbar. Bernhards AIs in der Session passten auch perfekt zu denen, die er hatte, als er damals physisch vor Ort war, und auf der Lichtung saß.

 

Viewer #2 (Benny Pamp) (bis Stufe 6):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 31.03.2013
Uhrzeit: 18:47h bis 19:21h
Dauer: 34 Minuten
Seiten: 11

Der zweite Viewer wurde einige Zeit später auf das Target geschickt. Er ist ein erfahrener Stufe 6-Viewer. Gab es Übereinstimmungen zu Bernhards Session, und natürlich auch dem Target?

In Stufe 1 tauchten schon viele Aspekte auf, die der Viewer als „drahtig“ und „nadelig“ empfand. „Nadelig“ ist insofern interessant, als das der umgebende Wald im Targetbereich hauptsächlich aus Nadelbäumen besteht. Die AIs äußerten sich als „bodenständig“ und „abenteuerlustig“.

Stufe 2 zeigte erstmals Eindrücke, die der Viewer als „chaotisch“ zusammenfasste. Interessant waren hier auch Oberflächen wie „hubbelig, nadelig“ und Geschmäcker wie „erdig“. Als AIs kamen „komplex“, „unvollständig“ und „unaufgeräumt“.

In der Stufe 3 tauchten mehrere Strukturen durcheinander auf, die nicht klar identifizierbar waren (womöglich ausgehend von dem Fokus des Viewers auf die chaotischen Eindrücke). Allerdings tauchte als wesentlicher Aspekt das Drahtige am Boden wieder auf, welches vom Viewer das AUL/s „Wie Heu“ erhielt.

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - S3

Wir bewegten uns rigoros weiter in die Stufe 4, um die Sessionzeit hinterher für Stufe 6 zu nutzen. Markant in Stufe 4 waren vor allem die AIs „abenteuerlich“ (wie zuvor), „akribisch“ und „irgendwas stimmt mit der Position nicht“. Letzteres ist interessant, weil Bernhard in seiner Session als AI das „Perspektivische“ mochte. Als EIs kam dieses Mal „konzentriert auf Sache“. Das einzige IT in Stufe 4 war „darstellen“, welches vom Viewer so empfunden wurde, als würde jemand dazu aufgefordert, eine Art Klappe zu öffnen. Als Fazit-AI der Stufe 4 kam schließlich „akribisch“, „durchdacht“ und „chaotisch“.

Als nächstes ließ ich dem Viewer genau die selbe Bewegungsübung durchführen, wie damals bei Bernhard an dieser Stelle („Das Target sollte aus 100m Höhe sichtbar sein!“). Das Resultat zeigte sich wie folgt:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Bewegungsübung

Wie man sieht, ergab sich eine ähnliche Wahrnehmung, wie bei Bernhard, mit einem freien Kreis, der von struppigen, chaotischen Strukturen umgeben war. Auch die Erhöhung in der Mitte wurde wahrgenommen, welche wir uns natürlich in Stufe 6 genauer anschauten, und zwar ebenfalls per Bewegungsübung:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Personenwahrnehmung

Zuerst ließ ich nach EIs in dieser Struktur fragen, da ich natürlich vermutete, dass es Bernhard im Target war. Dabei kamen „wärme“, „entspannung“, „tief“ und „in sich gekehrt“. Wir machten nun eine Personenwahrnehmung auf diesen Aspekt, und ich ließ erstmal die physischen Eigenschaften dieser Person beschreiben. Es passten alle Eindrücke, bis auf einen Rot-Ton in den Haaren. Allerdings war eine rötliche Färbung seltsamerweise schon seit Stufe 1 im Target präsent. Sie ließ sich bis dato nicht einordnen, aber manchmal „sieht“ ein Viewer auch mehr, als die Augen vor Ort wahrnehmen würden. Auch die sitzende Position der Person konnte vom Viewer sehr akkurat wahrgenommen werden. Schließlich ließ ich ihn noch spaßeshalber das Gesicht zeichnen, da er damit in einigen Sessions schon erstaunliche Treffer erzieht hatte. Gesichter per RV sind jedoch tückisch, weshalb auch manchmal keine Gemeinsamkeiten zu erkennen sind, oder die Gesichter wie eine Karikatur wirken, da man häufig nur die auffälligsten Merkmale herausarbeitet. Entscheidet selbst (es hätte ja auch ein rumänischer Bär sein können) ;).

Danach bat ich meinen Viewer noch um ein Gesamt-Mapping der Location, wie er sie zu dem Zeitpunkt in der Session wahrnahm. Das kann man in Stufe 6 ruhig nochmal machen, weil die „Blende“ des Viewers dort in der Regel viel weiter geöffnet ist, als in Stufe 3 (wie man in Viewerkreisen sagt). Das Resultat wurde isometrisch gezeichnet, und ist ziemlich detailliert:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Mapping

Dabei tauchten auch noch zwei weitere Aspekte auf: Zum einen ein Pfad, welcher von der Fläche in der Mitte wegführte, und ein entfernterer Aspekt, der wie ein langer, schimmernder Streifen wirkte. Da ich einen fernen Verdacht hatte, ließ ich diesen Aspekt nochmal genauer untersuchen:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - u.i.

Mein Verdacht bezog sich auf ungeklärte Phänomene, die Bernhard erlebt hatte, als er dort auf der Lichtung saß. Zum einen gab es ein Licht, das über den Himmel zog (aber noch vor dem Moment des Targetbildes, leider nicht gefilmt), zum anderen hatte er das Gefühl, kurz ein diffuses Aufleuchten hinter sich wahrzunehmen. Ist eines dieser Phänomene hier im Mapping aufgetaucht? Jedenfalls kamen bei der Detailuntersuchung eher abstrakte Eindrücke heraus, die keine konkreten Schlüsse zulassen. Farblich nahm es der Viewer als silbrig-blau, und von der Dimension her wie eine sich endlos und langsam schlängelnde Form wahr. Auf der Oberfläche der Form nahm er sowas wie Löcher oder Einbuchtungen wahr, und bekam zudem einen Eindruck, als wenn Zucker darauf gestreut wäre (AUL/s). Mehr bekamen wir zu dem Zeitpunkt nicht mehr heraus, weshalb der Viewer sein End-AI und auch ein kleines Fazit schreiben sollte:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Fazit

Die End-AIs für die Session waren „entspannend“, „nüchtern“ und „überbewertet“. Zur leichteren Lesbarkeit hier eine Abschrift des Fazits (rechtshirniges Schreiben qualifiziert sich selten als Sonntagsschrift :D):

– Es handelt sich um eine Lokation, welche umgeben ist von „Chaos“, bzw. von natürlichen Strukturen.
– Es führt eine Art „Weg“ dorthin.
– Es ist ruhig dort / „Nachtstimmung“


Gesamt-Fazit:
Beide Viewer, sowohl Bernhard mit seiner ersten Stufe 4, als auch der erfahrenere Viewer, waren hier eindeutig on target. Obgleich beide leicht unterschiedliche Schwerpunkte in der Wahrnehmung hatten (was bei verschiedenen Viewern meistens so ist), veranschaulicht es doch eine solide, gegenseitige Verifikation des Targets. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, mehrere Sessions auf ein Target zu machen, wenn man die Gelegenheit dazu hat (Zeit und Viewer-Verfügbarkeit ist da natürlich ein Faktor). Aber richtige Projekte sollten generell mehrere Viewer und Sessions beinhalten, um die „Datendichte“ möglichst auszuschöpfen.

Weiterführende Links zum und rund um das Target:

Hoia Baciu-Wald auf Google Maps
ATV Die Reportage – Vampirjäger
(leider nicht mehr verfügbar)
Magische Spurensuche in Rumänien (detaillierter Bericht von Bernhard)
Website von Bernhard
E N J O Y M E N T – Blog

Der Gartenzwerg

Kategorie: Mystery-Targets
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

An dieser Stelle möchte ich mal zeigen, das Remote Viewing auch sehr gut zur Entlarvung von Foto-Fakes eingesetzt werden kann. Das ist natürlich vor allem im paranormalen Bereich interessant, wie z.B. bei UFO- oder Geisterfotos. Während nicht-authentische Geisterfotos oft durch Verwechselungen mit natürlichen Fotoeffekten kusieren, finden sich absichtliche Fakes vor allem im UFO-Bereich.

In unserem Fall hatten wir uns jedoch ein Foto vorgenommen, das wohl in den Bereich „Entitäten“ oder „Fabelwesen“ fallen würde. Ausgangspunkt war eine Foren-Diskussion über „Orbs“ und ähnliche Foto-Phänomene. Einer der User dort postete irgendwann ein schwarzweißes Foto, und worauf angeblich ein Zwergwesen im nächtlichen Wald zu sehen wäre. Ich erstellte kurzerhand ein Target darauf (damals noch mit seltsamen Koordinaten und einer nicht ganz stubenreinen Targetformulierung, was aber die Ergebnisse offenbar nicht beeinträchtigte), um mal zu sehen, was man per Remote Viewing da herausfinden könnte:
 

 

Viewer #1

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 13.01.2011
Uhrzeit: 20:43h bis 20:51h
Dauer: 8 Minuten
Seiten: 3
 
Die erste, extrem kurze Session, wurde von einer RV-Anfängerin bis Stufe 3 durchgeführt. Es dürfte ihre zweite oder dritte Session insgesamt gewesen sein. Interessanterweise tauchte bereits in der Stufe 1 ein EI auf, nämlich „Reue“. Ob sich das auf den Fotografen des Bildes bezog? Das AI der Stufe 1 war dann „neugierig“.
 
In der Stufe 2 tauchten dann zu der Umgebung des Bildes passende Daten auf, wobei vor allem „borkig“ und „holzig“ auffiel. Das AI am Ende dieser Stufe wandelte sich nun in „langweilig“. Den Sinneseindrücken nach schien die Viewerin on target zu sein.
 
Die Stufe 3 schaffte nun noch mehr Deutlichkeit, da sie klar eine Waldumgebung erahnen lässt (obwohl das bei Anfängern natürlich auch eine AUL-Skizze aufgrund der holzigen Eindrücke sein könnte, und was sie auch als AULs herausschrieb). Es kam auch irgendwas glänzendes und metallisches vor, was auf den Drahtzaun im Bild deuten könnte. Aber von einem außergewöhnlichen Aspekt im Target, wie einem metaphysischem Zwergwesen, keine Spur. So ein außergewöhnlicher Inhalt zieht normalerweise die unbewusste Aufmerksamkeit des Viewers stark auf sich, was auch bei UFO-Fotos oder Sessions auf Exoplaneten vorkommt. Das AI am Ende: „belanglos“

 

Viewer #2

Protokoll: TRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 13.01.2011
Uhrzeit: 22:45h bis 23:07h
Dauer: 22 Minuten
Seiten: 5
 
Die zweite Session wurde von einem erfahreneren Viewer durchgeführt. Die Grunddaten der ersten Stufen stimmten auch hier mit dem Bild überein. Um die Session abzukürzen, wurde aus der Stufe 3 heraus direkt der als am wichtigsten empfundene Aspekt des Targets untersucht (hier mittig mit einem [x] markiert, sekundäre Aspekte mit [a], [b] und [c]):

Seperate Detailzeichnung des [x]-Aspektes
 
Die Stufe 4 brachte nun ähnliche AIs, wie aus der ersten Session: „Langweilig – eigenartig – bescheuert“. EIs waren im [x]-Aspekt keine festzustellen, woraus man wohl schließen könnte, das es kein lebendes Objekt ist. Auch interessant sind die ITs „stehen – Natur“.


 
In Stufe 6 wurde schließlich die Struktur des [x]-Aspektes nochmal genau unter die Lupe genommen. Es kam wieder das IT „stehen“ und zudem unspektakuläre Ts (anfassbare Dinge / Materialien) wie „Ton“ und „Holz“. Um die Struktur herum ergaben sich zudem noch die Ts „Wiese“ und „Fläche“. Als finales AI empfand der Viewer das Target als „langweilig“

Die Detailskizze der Struktur zeigt deutlich, dass das vermeindliche „Zwergwesen“ auf dem Foto exakt getroffen wurde. Die anhaftenden Daten führen zu der Schlussfolgerung, das es sich nicht um ein Lebewesen bzw. eine Entität handelt, sondern um ein statisches Objekt aus gewöhnlichen Materialien. Man beachte hier auch die AULs „Männchen“, „Roboter“, und vor allem „Gartenzwerg“.


 
Fazit: Nachdem wir die beiden Sessions veröffentlichten, gab der Urheber des Fotos zu, einen (ziemlich kaputten) Gartenzwerg dort auf der Wiese positioniert und in schwarz-weiß fotografiert zu haben. Ob er es auch zugegeben hätte, wenn die Sessions keine so eindeutigen Ergebnisse gebracht hätten? Auf jeden Fall ein super Beispiel, wie man per Remote Viewing fotografische Fakes entlarven kann…

Mysteriöse Himmelsgeräusche

Kategorie: Phänomene
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 7452 9456 7885 6316
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 24.01.2012
Uhrzeit: N/V
Dauer: N/V
Seiten: 7

Das Target war dieses Video aus Belgien mit dem ominösen Himmelsgeräusch:


 

Die Targetformulierung lautete:

„Beschreibe das im Video zu hörende, dröhnende Geräusch, dessen Ursache und Zweck!“ (mit Video-URL)

Das Target wurde durch Bazur bis zur Stufe 6 abgearbeitet. Als ersten Eindruck würde ich folgendes zu unseren Ergebnissen sagen:

Es war höchstwahrscheinlich kein Fake, also im Sinne eines nachträglich eingebauten Geräusches. Eine solche Absicht war nicht zu feststellen, und die reinkommenden Daten waren so mächtig und erstaunlich für den Viewer, das es auch nicht dazu passen würde. Beim tieferen hineinfühlen in die Absichtsaspekte kamen auch keine negativen Aspekte (im Sinne von HAARP, Bluebeam oder ähnlichem) zum Vorschein. Es schien sich eher um ein sehr erhabenes und reines Bewußtsein zu handeln (offenbar nicht-menschlich, bzw. garnicht kategorisierbar), das diese Effekte zu einem bestimmten Zweck erzeugte.

Der Zweck beinhaltete Aspekte wie „reinigen“ (was Nasskaltes sollte durch warm / kalt ersetzt werden), „besetzen“ (was „dem“ gehört, aber keine strukturellen / physischen Räumlichkeiten) und „Eindruck hinterlassen“ . Letzteres beinhaltete die Aspekte „Prägung“, „Erziehung“ und „Fingerzeig in richtige Richtung“). Bei der Beschreibung der Entität, die das durchführt („durch wen?“), kamen Aspekte wie „weiblich“, „weise“, „zart“ und „nicht-menschlich, weil so perfekt“. Wenn ich mich jetzt etwas weit aus dem Fenster lehne, würde mir spontan „Gaia“ oder „Erdbewußtsein“ einfallen. Aber das nur mal rein hypothetisch, sonst werde ich der „Neutralität“ nicht gerecht, die ich von mir erwarte. Auf den Arm nehmen

Hier nun interessante Details aus der Session…

In der Stufe 3 läßt sich eine innere Räumlichkeit mit Fenstern und ein Außenbereich interpretieren (wie die Umgebung im Video):

Die Quelle des Geräusches wurde deutlich identifiziert und mit einem [x] markiert (das macht man für eine spätere Detailuntersuchung deses Aspektes). Der Aspekt „nasskalt“ ist auch interessant, da es im Video draußen regnerisch war. Bei einer näheren Untersuchung der Geräuschursache wurde es ziemlich abstrakt. Bazur zeichnete dazu folgende Skizzen:

Es herrschte ein „Vibrieren“ in der Geräuschquelle, was offenbar in einer räumlichen, aber nicht-materiellen Umgebung stattfand (zumindest gab es keine Oberflächen zum anfassen, aber das könnte auch in der Luft sein). Bei noch genauerer Betrachtung tauchte eine glänzende, goldgelbe Kugel auf. Sie schien das Zentrum der ganzen Sache zu sein:

In der darauf folgenden Stufe 4 wurden nun detaillierte Aspekte des Targets tabellarisch abgefragt:

Schließlich noch eine Stufe 6 mit dem Werkzeug „relationales Diagramm“, welches in dem Fall auf Begriffe aus der Stufe 4 verwendet wurde, die wir genauer untersuchen wollten:

Es wurden die unterstrichenen Begriffe aus Stufe 4 untersucht. Im letzten Kästchen (mitte rechts) bat ich Bazur noch, die Person / Wesenheit spontan zu zeichnen, von der das alles ausging. Es war aber, wie gesagt, nicht wirklich fassbar / kategorisierbar, sondern nur eine Art undefinierbare, eindrucksvolle Ausstrahlung. Siehe auch finale AIs in Stufe 4 am Ende:

„mir fehlen die Worte“
„alles was ich schreibe, ist absolut gemeint“
„Ehrfurcht, mir wird die Hand gereicht“
„Liebe (fürsorglicher Sinn), Geborgenheit“
„Nasskalt (ungewollt mitschleppen)“
„HAMMER“


Fazit:
Es war eine (für den Viewer) sehr eindrucksstarke Session. Da es nur eine Session war, kann man sich (aufgrund der Art des Targets) natürlich nicht zuweit aus dem Fenster lehnen (dort würde man in dem Fall sowieso nass Sehr glücklich). Natürlich bestünde noch die Möglichkeit, sich in irgendeinem AUL-Sturm verrant zu haben, und das Target tatsächlich ein gut gemachter Fake ist. Aber die AIs sind hier allemal bemerkenswert.