Archiv für Natur und Tiere

Schafsperistaltik

Remote Viewer treiben sich nicht nur in den Rätseln des Universums oder Alltagsproblemen herum. Manchmal nehmen sie sich auch gegenseitig auf die Schippe, indem sie sich kreative Scherz-Targets zuschieben. Das können verwirrende Paradoxien sein (z.B. „Beschreibe den Inhalt deiner Session, die du gerade machst!“), oder alle Arten kreativer Targets jenseits üblicher (harmloser) Komfortzonen… 😉

Einem unserer Viewer wurde nun die Ehre zuteil, das Thema „Schafsperistaltik“, also die Verdauungsvorgänge im Inneren eines Schafes zu viewen. Wie kommt man auf so ein Target? Vor vielen Jahren begab es sich am Frühstückstisch eines Remote Viewer-Projekttreffens, dass die Diskussion aufkam, warum Schafe im Wasser untergehen (tun sie das?). Neben naheliegenden Antworten wie „Die Schafswolle saugt sich voll“, kam auch die These auf, dass Schafe gar keinen Schließmuskel hätten, und deshalb quasi „von hinten vollaufen“. Es entstand damals die eher scherzhaft gemeinte Idee, dass man diese Frage doch mal in einer Session klären könnte.

Knapp sieben Jahre später sollte es nun geschehen: Einer unserer neuen Viewer, der keinerlei No Go’s hatte, durfte sich zu Übungszwecken in die Tiefen der Schafsperistaltik begeben! Passenderweise gab es dazu inzwischen sogar ein Foto-Target:

Schafsperistaltik - Target

Das Foto stammt vom Tasker selbst, welcher mal ein umgekipptes Schaf auf einer Wiese entdeckte. Es lag wohl schon so lange auf dem Rücken, dass schon einiges an Verdauungsgut hinten herausquoll. Selbstverständlich half der Tasker dem Schaf dann, wieder auf die Füße zu kommen. Es lief dann etwas unbeholfen, aber glücklich zur Herde zurück. Vielleicht war es sogar eine lebensrettende Maßnahme…

Kategorie: Tiere & Natur
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 295108 766027 793728
Anzahl der Viewer: 1 (Christian Döll)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 25.03.2018
Uhrzeit: 13.37h – 14.41h
Dauer: 64 Minuten
Seiten: 11

Wie man oben sieht, wurde bereits eine Bewegungsanweisung mit Markierung auf dem Target-Foto eingebaut. Das hielt den Tasker jedoch nicht davon ab, noch weitere, geschmackvolle Kodierungen und Vorgehensweisen hinzuzufügen. Ich möchte diese hier auch mal vorstellen, natürlich als edukativer Nutzen für RV-Einsteiger:

Schafsperistaltik - Kod(t)ierungen

Begeben wir uns nun aber endlich in das Target hinen. Bereits in den ersten Stufen kamen interessante, sensorische Eindrücke. Darunter „fasrig“, „feucht“, „intensiv“, „unangenehm“, „verdorben“ und „bitter“. Dennoch fühlte sich der Viewer im Zielgebiet wohl und wollte es ausgiebig erkunden. Die erste Skizze des Targets zeigte schon interessante Details:

Schafsperi
staltik - S3

Hervorzuheben ist hier ein elastischer „Schlauch“, welcher innerlich auch feucht war. Darunter ging es weiter in eine größere, runde „Kammer“. Von dieser führte wiederum eine Öffnung weiter. Wir wollten dem Verlauf in Höhlenforschermanier weiter folgen, weshalb der Viewer die Öffnung mit „X1“ markieren sollte. Auf der nächsten Seite ging es sogleich weiter, und der Viewer tastete sich Stück für Stück durch den neuen „Schlauch“:

Es ging weich nach oben weiter, teilweise aber auch fest und rau. Interessanterweise stieß der Viewer auf einige harte Elemente, die aus den Wänden herausstanden. Haben Schafe „Zähne“ in den Verdauungsorganen, oder fressen sie Kieselsteine zur besseren Verdauung? An der Grenze der Skizze setzte sich der Weg immer noch fort, weshalb wir die Stelle mit „X2“ markierten. Inzwischen nahm der Viewer schon vereinzelt kleine, weiche Objekte wahr, die sich dort ihren Weg bahnten. Es ging nun um eine Kurve, die wir schließlich auf einem neuen Blatt mit „X3“ fortsetzen mussten:

Schafsperistaltik - X3

Jetzt wurde es strukturell erst so richtig interessant: Der Viewer gelangte in eine große, runde „Kammer“, in der er Eindrücke von „Wärme“ und „Leben“ bekam. Er erkannte kleine Partikel in dieser Struktur, und fühlte eine komische Textur an den Wänden, die sich wie Gummi anfühlte. Die Gerüche waren intensiv, der Geschmack hingegen ok. Es erinnerte den Viewer an Vanillearoma. Allerdings sagte er auch „Muss ich nicht haben“. Am Ende eines weiteren „Schlauches“ nahm der Viewer eine geballte, weiche Masse wahr, die sich dort langsam bewegte. Nun wollten wir wissen, wa das „Endziel“ dieser Masse ist. Es kamen die Eindrücke „Nach außen“, „kommt raus“, „kühlt ab“, „es wird zäh“, „leicht gelblich“, „bräunlich-weiß“ und „schleimig“. Das klang bisher alles ziemlich eindeutig.

Da wir jetzt am „Ende“ des Verlaufs angelangt waren, probierten wir nun eine Personenwahrnehmung. Das Schaf war hierbei mit „P1“ kodiert. Der Viewer merkte schnell an der Haltung und Form, dass es eher kein Mensch ist. Zunächst bekam er das AUL „Wildschwein“, weil irgendwo etwas „borstiges“ fühlte. Als nochmal explizit nach „Behaarung“ gefragt wurde, kamen noch die Eindrücke „hellbraun / blond“, „rau“ und „wollig“. Außerdem, dass P1 „männlich“, „feucht“ und „weich“ wäre. Schließlich wurde der Viewer noch angewiesen, dass er das Gesicht von P1 zeichnen sollte. Das Resultat sieht man unten links:

Schafsperistaltik - P1

Weil diese Session als Übung für verschiedene Tools in Stufe 6 diente, gab es als Bonus noch eine Timeline. Und zwar auf den Verlauf des weichen Objektes (A) von der Nahrungsaufnahme (T1) bis zur Ausscheidung (T2). Wir müssen das jetzt nicht hier im Detail transkribieren, aber der Verdauungsvorgang zeichnet sich gut ab:

Schafsperistaltik - Timeline

Aus natürlich rein wissenschaftlichen Gründen sollte der Viewer jetzt noch eine Bewegungsanweisung durchführen, die mit „X“ kodiert war. „X“ stand dabei für die markierte Ausscheidungsöffnung des Schafes. Der Grund war selbstverständlich, dass wir noch herausfinden wollten, ob Schafe einen Schließmuskel besitzen, oder ob einfach alles hinten rausrutscht, wenn es kommt. Die Eindrücke zeigten sich wie folgt:

Schafsperistaltik - Anus

Auffällig waren vor allem die fleischig-elastischen Eindrücke und der komische Geruch. Als der Viewer tiefer eindrang, nahm er irgendwann etwas wie eine Wand wahr, die ihn blockierte. War das der gesuchte Schließmuskel? Ein hochentwickelter, metaphysischer Target-Schutz vermutlich nicht. Da wir die eigentliche Grundfrage des Targets noch lösen wollten („Warum gehen Schafe im Wasser unter?“), machten wir noch eine finale Seite:

Schafsperistaltik - P1 + Wasser

Die „Was wäre wenn?“-Fragestellung war also; was passiert, wenn P1 in tiefes Wasser fällt? Wesentliche Eindrücke waren hier „aufweichend“, „wird durchtränkt“, „sackt leicht ab“, „windet sich“, „nass“ und „kalt“. P1 schien aber nicht völlig zu versinken. Zum Schluss gab es noch die Frage, ob P1 innen mit Wasser voll läuft. Die Antwort des Viewers war „Wasser läuft zu 15% rein“. Also schon ein Stück, jedoch bei weitem nicht komplett. Demnach dürfte ein Schaf wohl eher wegen durchnässter Wolle untergehen, nicht wegen eines vollgelaufenen Darms mangels Schließmuskel.

Fazit: Schafe verfügen laut unseren Ergebnissen also über eine Art Schließmuskel, wodurch sie unter Wasser nicht von hinten volllaufen würden. Das könnte vor allem im Moor und ähnlich wässrigen Gegenden die Überlebenschancen erhöhen. Mit Delfinen werden sie jedoch nicht so bald konkurrieren können, ob mit oder ohne Wolle… 😉

Schaf

 

Wandern mit Remote Viewing – Update

Update – September 2014 (Wassersuche):

Inzwischen habe ich weitere Naturwanderungen mit RV-Experimenten verbunden. Da ich eine Vorliebe für idyllische Wasserstellen habe, und auch ein wenig an Rutengänger („dowsing“) denken musste, zielten die aktuellen Targets auf „Die schönsten, ungestörtesten Wasserstellen“ ab. Sprich, sie sollten nicht gleich an großen Wanderwegen oder Freiflächen liegen, sondern einen gewissen Refugiumscharakter haben.

Das Mapping fand wieder auf einer Open Source-Karte statt, die bezüglich Naturgewässern in einigen Gegenden noch ziemlich unvollständig ist, und meist nur größere Bäche oder Teiche enthält. Um es gleich vorweg zu nehmen: Von acht Targets passten sieben (sichtbare) Gewässer im Umkreis von maximal 50 Metern. Diese lagen stets querfeldein, und relativ weit von Wegen entfernt (bis zu ~400m). Wenn doch Wege in der Nähe waren, gab es einen gewissen Sichtschutz durch dichtes Unterholz.

Was war nun genau vorzufinden? Teilweise entsprachen die Stellen meinen Vorstellungen so stark, das ich echt staunen musste. Der Rest war kleiner, aber in seiner Beschaffenheit ähnlich: Man stelle sich einfach vor, man hat die Vision eines schönen Sees vor Augen, findet dann aber nur einen kleinen Tümpel, der jedoch (abgesehen von der Größe) erstaunlich ähnlich aussieht, wie das, was man sich beim Tasking vorstellte.

Darin bestätigte sich etwas, das man im Remote Viewing schon von anderen Mapping-Anwendungen kennt: Die „Matrix“ führt einen meistens zu dem nächst-ähnlichen Punkt, wenn es dort nichts gibt, was genau den gesuchten Kriterien entspricht (statt z.B. einfach garnichts auszuwerfen, was nur sehr selten vorzukommen scheint). Dies ist eine wichtige Erkenntnis, die nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich zu gelten scheint, und unbedingt bei Zukunftsschauen beachtet werden sollte.

Wenn man z.B. auf einer Timeline nach der „nächsten globalen Katastrophe“ sucht, wird man auch so etwas in der Art finden, selbst wenn sie in dem geviewten Zeitraum nicht eintritt. Dann lokalisiert und beschreibt man stattdessen ein lokales Ereignis, projiziert dieses jedoch auf globale Ebene. Oder man viewt gar eine selbstgeschaffene Wahrscheinlichkeit, die jedoch nur als metaphysisches Equivalent existiert, aber nicht als physisch eintretendes Ereignis (Gedanken formen auf gewissen Ebenen die Realität unmittelbar). Somit hat man sich sein Target durch unpräzises oder suggestives Tasking „kontaminiert“.

Darin sehe ich zumindest eine Erklärung, warum z.B. die zahlreichen „Killshot“-Vorhersagen eines Ed „Dr. Doom“ Dames wiederholt nicht eintreffen, oder zumindest nicht in globaler Form. Allerdings müsste ich das exakte Tasking sehen, um es genauer beurteilen zu können, aber leider habe ich dazu noch nie Rohmaterial gefunden. Bei Sessions auf die Zukunft sollte man daher immer die „Ort zu einer Zeit“-Methodik nehmen, also ganz neutral einen Ort zu einer bestimmten Zeit beschreiben (z.B. „Das Tine-Denkmal in Husum am 01.01.2030“). Aber das nur als Randnotiz zum eigentlichen Thema dieses Artikels…

Kommen wir nun zu einigen Beispielen von meinen wässrigen Mapping-Funden in der Natur:

Der erste, gefundene Punkt. Bei Sommerhitze auch als spontane, ungestörte Abkühlung tief im Unterholz geeignet. ;-)

Der erste, gefundene Punkt: Ein schöner, ungestörter Platz zum Verweilen.

Oben links: Die schönste und tiefste Stelle des Baches. Unten mittig: Der lokalisierte RV-Punkt. Die OSM-Karte zeigt dort nichtmal einen Bach.

 

Inmitten einer Unterholzfläche fand sich exakt auf dem RV-Punkt die Quelle eines Baches.

Inmitten einer großen, trockenen Unterholzfläche fand sich exakt auf dem RV-Punkt die Quelle eines Baches.

Weitere Ansicht der Quelle, mit der großen, abgeforsteten Fläche drumherum.

Weitere Ansicht der Quelle, mit der großen, abgeforsteten Fläche drumherum.

Der RV-Punkt (bereits mit feuchtem Boden) und die tiefste Stelle der Quelle lagen sehr nah beieinander.

 

Der schwächste RV-Treffer, aber zumindest ein Bächlein mitten im Unterholz. Auch dort drumherum nur trockener Waldboden im Umkreis von 200-300m.

Der schwächste RV-Treffer, aber zumindest ein gut verstecktes Bächlein mitten im Unterholz. Auch dort nur trockener Waldboden im Umkreis von 200-300m.

 

Ebenfalls ein erstaunlicher Volltreffer: Ungewöhnlich tiefe Bachstelle (~2,5m) im ansonsten knöcheltiefen und offenen Bachlauf.

Eine außergewöhnlich tiefe Bachstelle (~2,5m) im ansonsten nur knöcheltiefen Bach.

Überspannt wird die Stelle von einem Baumstammbogen (offenbar Biberwerk).

Überspannt wird die Stelle von einem Baumstammbogen (offenbar Biberwerk).

Außergewöhnlich tiefe Bachstelle nahe dem RV-Punkt.

Die außergewöhnlich tiefe Bachstelle nahe dem RV-Punkt.

 
Fazit aus diesen Treffern in der tiefen Natur: Das RV-Mapping ist ein sehr nützliches Tool, was bei entsprechender Routine auch mal spontan eingesetzt werden kann. Aber man sollte die Eigenarten und Tücken (automatische Lokalisierung des nächstahnlichsten Zieles, manchmal mangelnde Präzision etc…) ebenfalls kennenlernen und berücksichtigen. Sauberes Tasking ist auch hier, wie bei allen RV-Anwendungen, äußerst wichtig.

Wandern mit Remote Viewing

Sommerzeit, Outdoor-Zeit? Zumindest wäre es schade, sich in dieser Zeit nicht ein bisschen in der Natur aufzuhalten, denn diese hat auch in Mitteleuropa einiges zu bieten (wenn man mit offenen Augen dabei ist). Was hat das nun aber mit Remote Viewing zu tun, abgesehen davon, dass man Sessions im Freien auf Gartenmöbeln machen könnte? 😀

RV-Wandern: Landschaft

Ich betreibe seit einiger Zeit etwas, dass ich kurz „RV-Wandern“ nenne. Dabei kombinierte ich Remote Viewing mit Wanderungen, was man vielleicht wie eine Art PSI-Geocaching umschreiben könnte. Genauergesagt werden per Remote Viewing zuvor interessante Punkte in einer Gegend ermittelt, und dann auf einer Karte bzw. GPS verzeichnet. Die Spannung besteht nun darin, diese Punkte vor Ort aufzusuchen. Dabei ist, je nach Targetformulierung, eine gewisse Ungewissheit gegeben, welche diese Spannung ausmacht. Um sich das besser vorstellen zu können, hier ein paar Formulierungsbeispiele:

„Der interessanteste Punkt für Wingman am XX.XX.2014 im abgebildeten Bereich!“
„Der ungewöhnlichste Punkt (generell) im abgebildeten Bereich!“
„Der ungestörteste, schönste Punkt am XX.XX.2014 im abgebildeten Bereich!“

Das sind nur ein paar Varianten, die man ausprobieren kann. Doch wie sehr hat sich das bisher in der Praxis bewährt? Ich würde sagen, in 90% der Fälle habe ich tatsächlich etwas Interessantes bzw. Außergewöhnliches vorgefunden, was entweder für mich, oder generell ungewöhnlich bzw. unerwartet an der Stelle war. Hier unser ältestes Beispiel, was wir bereits Anfang 2012 aus einer spontanen Idee heraus geviewt haben:

Wir planten damals relativ kurzfristig eine Tageswanderung durch den Hürtgenwald (Nordeifel), weil wir in dem Zeitraum sowieso dort in der Nähe sein würden. Bis dato kannten wir die dortige Umgebung nicht, was zusätzlich eine gute Vorraussetzung für unser Experiment war. In dem RV-Mapping diente als Vorlage der Teil des Waldes, in dem wir wandern wollten. Ziel war es, die ungewöhnlichsten bzw. auffälligsten Punkte in der Gegend herauszufinden. Der Viewer markierte daraufhin drei Punkte nacheinander, wobei die ersten beiden sich am deutlichsten anfühlten. Wir übertrugen diese Punkte nun auf Google Earth und dann auf eine Karte zum ausdrucken, welche wir mitnahmen. Ansonsten hatten wir nur einen Kompass dabei (inzwischen benutze ich ein GPS-Gerät).

Die drei markierten RV-Punkte, hier im Programm Garmin Basecamp (welches ich erst neuerdings mt meinem GPS benutze), auf einer OpenStreetMap-Freizeitkarte.

Die drei markierten RV-Punkte, hier im Programm Garmin Basecamp (welches ich erst seit kurzem mit meinem GPS-Gerät benutze), auf einer OpenStreetMap-Freizeitkarte (klicken zum vergrößern!).


Nachdem wir einen Weg in den Wald gefunden hatten, kamen wir nach einigen Kilometern in die Nähe des ersten RV-Punktes auf der Karte. Wir brauchten garnicht lange suchen, den plötzlich tauchte vor uns, von relativ undurchsichtigem Wald umgeben, ein kleiner Soldatenfriedhof auf. Das könnte durchaus als interessanter und auch unerwarteter Punkt mitten im Wald durchgehen, wenn man die Gegend nicht kennt. Die Kilometer zuvor gab es hingegen nichts Ungewöhnliches zu sehen, außer ein paar Jägersitzen.

Der Soldatenfriedhof, welcher sich mit dem ersten RV-Punkt deckte.

Der Soldatenfriedhof, welcher sich mit dem ersten RV-Punkt auf unserer Karte deckte.

RV-Wandern: Hürtgenwald - Mapping (Soldatenfriedhof)

Auf der OSM-Karte ist die Nähe des damaligen RV-Punktes zum Soldatenfriedhof gut zu erkennen. Beim ursprünglichen Mapping benutzten wir Google Earth, wo lediglich Bäume zu sehen waren, und auch sonst keine Hinweise (nur Satellitenbilder ohne Straßen-Overlays oder Points of Interests).


Geplant war natürlich, die beiden anderen RV-Punkte auch noch abzuwandern. Allerdings kam uns zuvor eine „leichte“ Fehlnavigation dazwischen, und als wir den ersten RV-Punkt fanden, tauchte die Umgebung bereits ins Abendrot ein, was das Licht im Wald allmählich schummrig werden ließ. So traten wir den Heimweg an, und erreichten unseren Abfahrtbahnhof kurz nach Sonnenuntergang.

Zeit für den Heimweg...

Zeit für den Heimweg…


Wir begannen diese Wanderung sowieso erst Mittags, was bei der Größe dieses Waldgebietes vielleicht etwas spät war. Aber das haben relativ spontane Aktionen in unbekannten Gegenden ja oft so an sich. 😉

Was ist nun aber aus den anderen beiden RV-Punkten geworden? Diese blieben natürlich gespeichert, um später noch abgeklappert zu werden. Aus diesem „Später“ wurden allerdings zwei Jahre. Inzwischen verfügte ich über ein GPS-Gerät, und beschloss, das Rätsel der letzten beiden Punkte auch noch zu lösen. Der zweite RV-Punkt von damals lag tief im Wald, mehrere Kilometer von den Rändern entfernt. Zuerst fand ich dort nur eine Menge Unterholz und ein paar kleine Wiesenflächen vor. Aber dann entdeckte ich dies:

Eine Entdeckung im Unterholz nahe des Wanderweges.

Eine interessante Entdeckung im Unterholz nahe des Wanderweges.


Es handelte sich um die Ruine eines alten Klosters, welches dort ca. im 14. Jahrhundert erbaut worden sein soll. Ich erinnerte mich, schonmal ein Foto von dem Torbogen auf Google Earth gesehen zu haben. Jedoch dachte ich erst, dass dieser Torbogen der einzige Überrest wäre. Zudem stand dieser nicht direkt auf dem RV-Punkt, sondern ein bisschen daneben (was aber bei der Grobheit des Mappings von 2012 immer noch sehr signifikant wäre, wenn auch nicht so signifikant, wie der Friedhof zuvor).

Eines der Klosterruinen-Tore im Detail.

Das vorgefundene Klosterruinen-Tor im Detail.


Als ich dort jedoch noch etwas weiter umherstreifte, bemerkte ich, dass sich noch mehr Ruinen dort befanden, darunter weitere Torbögen und eine sehr große Grundmauer, welche das Gelände weitläufig und größtenteils zugewachsen umspannte.

Die weitläufigen Grundmauern des Geländes der Klosterruine.

Die weitläufigen Grundmauern des Geländes der Klosterruine.


Da in der Umgebung des RV-Punktes sonst nichts Außergewöhnliches zu finden war, denke ich, dass die Klosterruine diesen Punkt darstellte. Jetzt fehlte also noch der dritte und letzte Punkt, den wir 2012 gemappt hatten. Auf einer 42km Wanderung in mörderischer Hitze (bis zu 39°C) führte mich meine Route in der Nähe des dritten Punktes vorbei, und ich machte einen Umweg von ca. 2km, um die Sache endlich abzuschließen. Es war ja inzwischen Juli 2014, und das Mapping erfolgte (wie gesagt) bereits Anfang 2012.

Um den dritten RV-Punkt zu erreichen, musste ich ein Stückchen querfeldein gehen. Trotz ausgedehntem umherstreifen in dem Bereich (mehrere hundert Meter Radius), konnte ich nichts wirklich Außergewöhnliches finden. Es gab einen Waldgraben, eine Wildschweinsuhle (inkl. Spuren), um die strategisch drei Jägersitze positioniert waren (irgendwie hinterhältig), und eine abgezäunte Anpflanzung junger Bäume. Ob das aber wirklich einen RV-Punkt wert war? Solche Dinge dürfte man dort im Wald vielfach vorfinden.

Für T(r)ekkies: Effiziente und bequeme RV Punkt-Suche per GPS-Gerät.

Waldgraben und Jägersitze. Nicht ungewöhnlich in solchen Wäldern...

Waldgraben und Jägersitz. Jedoch nicht ungewöhnlich in solchen Wäldern.

Schlammloch, dass den Spuren nach als Suhle von Wildschweinen genutzt wird. Vielleicht war es 2012 mal was anderes? Wer weiß...

Schlammloch, welches den Spuren nach von Wildschweinen genutzt wird. Ist das der dritte RV-Punkt von 2012? Ich denke eher nicht. Was mag den Viewer dort in der Umgebung wohl angezogen haben?


Vielleicht gab es ja noch 2012 dort irgendwas Interessantes, oder ich konnte es 2014 nicht finden. Aber trotz des Sommerbewuchses habe ich eigentlich alles im Umkreis von 100-200m um den RV-Punkt abgeklappert. Vielleicht ist dort auch was vergraben, aber wir können nicht sicher sein, weil ich den Viewer damals keine Ortsbeschreibung machen ließ. Jedenfalls wissen wir nicht, was ihn damals dort angezogen haben könnte (außer er wollte sich im Schlamm suhlen 😀 ).

Das war also unser erster Versuch zum Thema „RV-Wandern“. Zwischenzeitlich habe ich noch andere Dinge in der Hinsicht erfolgreich durchgeführt. Darunter zwei RV-Wanderungen auf den „nächsten ungewöhnlichen Punkt für mich am XX.XX.201X“, bei denen ich auf ein Techno-Konzert mitten im Wald stieß (nicht ganz meine Musikrichtung, aber ungewöhnlich auf alle Fälle), und auf ein mysteriöses Privatgelände im Wald, dass nur direkt von der Autobahn aus anfahrbar ist, und welches ich folglich nicht betreten konnte. Natürlich werde ich mich darüber nicht genauer äußern. 😉

Weiterhin bemerkenswert war eine intuitive Suche nach dem ruhigsten, ungestörtesten Punkt in einem bestimmten Wald (den ich natürlich auch nicht bekanntgeben werde *g*). Dies lief jedoch nicht nach blindem RV-Protokoll ab, sondern war eine Improvisation vor Ort. Ob man das noch unter RV verbucht, oder Hellsehen mit Frontloading (was natürlich erheblich AUL-anfälliger ist), möge jeder für sich selbst definieren.

Jedenfalls fand ich tatsächlich die wohl ungestörteste Stelle des ganzen Waldes dort. Ich baute sogar etwas auf, und kehrte erst drei Monate später zurück, um zu sehen, ob jemand vorbeikam, und was damit gemacht hat. Allerdings stand alles noch, wie zuvor. Ein schönes, kleines Refugium zwischen jungen Birken, die einem bei schlechtem Wetter auch nicht gleich erschlagen…

Ein kleines, ungestörtes Refugium. Es wird nicht das Letzte bleiben...

Ein kleines, ungestörtes Refugium inmitten der Natur. Weitere werden sicherlich folgen…


Wie geht es nun weiter? Mehrere neue RV-Punkte sind bereits gemappt (darunter z.B. „Die schönste, ungestörteste Wasserstelle“, aber auch wieder interessante Überraschungspunkte), und warten nur noch auf eine zeitliche Gelegenheit, begangen zu werden. Ich bin schon auf die Trefferquote gespannt, vor allem aber natürlich darauf, was ich dort vorfinden werde. Die denkbaren Möglichkeiten für solche Anwendungen sind vielfältig.

Was ich bisher allgemein sagen kann: Es ist eine sehr gute Trainingsergänzung zum RV im Bereich des Mappings, die viel Spaß und Spannung erzeugt. Ähnlich dem Geocaching, nur noch etwas „exotischer“ (zumindest in unseren Zeiten)… 😉

Update September 2014: Weitere, erwanderte RV-Punkte, dieses Mal speziell zum Thema „Wassersuche“ HIER.

Tiefenpsychologie einer Stubenfliege

Kategorie: Tiere und Natur
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 7924 3566 2662 1713
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 19.08.2012
Uhrzeit: 12.34h – 13.55h
Dauer: 81 Minuten
Seiten: 8

Wie erfahrenere Remote Viewer wissen, lassen sich mit dem Stufe 6-Tool „Deep Mind Probe“ erstaunlich detaillierte, tiefenpsychologische Profile einer Person erstellen. Es werden verschiedene Aspekte in ihrer bewussten und unbewussten Form abgefragt. So z.B. bewusste Stärken, unbewusste Stärken, bewusste Schwächen, unbewusste Schwächen, Möglichkeiten, Wünsche etc… Dadurch sind Hilfen zur Selbsterkenntnis, Persönlichkeitsoptimierung, Lebensberatung („Coaching“) usw. möglich, aber auch fragwürdigere Anwendungen, wie das Herausfinden unbewusster Aspekte, durch die man sich einen Vorteil über eine Person verschaffen kann.  Wo man sich da ethische Maßstäbe setzt, ist jedem Viewer selbst überlassen, denn verhindern kann man einen derartig „unsportlichen“ Gebrauch der Technik normalerweise nicht (da gäbe es noch das Thema „Targetschutz“, welches aber ein Artikel für sich wäre).

Was passiert nun aber, wenn man eine Deep Mind Probe auf nicht-menschliche Lebensformen anwendet? Ausnahmsweise aber mal auf eine sehr simple, wie eine Stubenfliege? Ich war neugierig, und ließ meinen Viewer mit dem dafür etwas „überdosiert“ wirkenden Tool auf das ungewöhnliche Target los:

RV - Stubenfliege - Target

Die als Target dienende Stubenfliege dürfte in gewisserweise schon RV-Luft „geschnuppert“ haben, da sie im Garten der Remote Viewing-Akademie fotografiert wurde. 😀

Interessant wurde es ab Stufe 4 in den EIs. Neben der Fliege im Targetfoto waren nämlich mehrere Personen (und mindestens eine Katze, falls das was zur Sache tut) im unmittelbaren Umfeld, da wir dort alle an dem Tisch versammelt waren, auf dem die Fliege saß. Ich merkte, dass der Viewer nur die versammelten EIs der Menschengruppe dort zu beschrieben schien („Stress“, „starke Aktivität“ etc…), weil diese die schwachen EIs der Fliege zu „überstrahlen“ schienen. Er bemerkte auch, dass sich diese EIs außerhalb des eigentlichen Targets befanden. Somit ließ ich ihn nochmal nach EIs im Targetbereich suchen. Sie waren vorhanden, und ich ließ sie aus der Menge heraus isolieren.

Was dann dort kam, war „dumpf“ (kommt häufig bei einfachereren Lebewesen vor) und „als ob man einen ziemlich krassen Kater hätte, und sich kein Stück bewegen will“. Ob Letzteres auch auf Menschen im Target-Umfeld zutraf (*g*), vermag ich nicht zu beurteilen, aber es würde auch zum Targetbereich und der Ruheposition der Fliege passen. Der Viewer verdeutlichte die lautstarken EIs außerhalb des Targetbereiches nochmal in einer Zeichnung (dort von ihm mit „Randale“ umschrieben):

RV - Stubenfliege - EI-Randale

Da wir die dumpfen Fliegen-EIs nun erfolgreich isoliert zu haben schienen, kommen wir jetzt endlich zu den Eindrücken der Deep Mind Probe. Ich witzelte noch in Gedanken, dass das so wäre, als würde man ein Insekt zum Tiefenpsychologen schicken, aber es ergaben sich dennoch einige interessante und deutiche Daten. Obwohl die Einteilung in „bewusst“ und „unbewusst“ bei einer Fliege vielleicht etwas exzessiv ist. Zur besseren Lesbarkeit, hier die Deep Mind Probe in Schablonenform (anklicken zum vergrößern):

RV - Stubenfliege - DMP 1

Das ist die erste Seite. Zu unserer Schande haben wir im Eifer des Gefechts doch glatt die Kategorien „Bekannte-“ und „Unbekannte Möglichkeiten“ vergessen, was auch noch interessant gewesen wäre. Hervorheben möchte ich besonders folgende Eindrücke (dahinter jeweils in Klammern kommentiert):

Unbewusste Stärken:
– Energetische Explosion (könnte man als die Fähigkeit der Fliege deuten, reflexartig und explosiv wegzufliegen)
Erdbebenriss – Wasser / Von unten nach oben hochholen (die Möglichkeit, Flüssigkeiten bzw. Substanzen mit dem Rüssel hochzusaugen)

Unbewusste Schwächen:
– Leck schlagen / auslaufen (die Verletzlichkeit eines Insektenkörpers, wenn das Exoskelett „Leck schlägt“, da alle Innereien bzw. Weichteile quasi innerhalb des Exoskeletts „schwimmen“ – bekräftigt durch das AUL/S „verbluten“)

Bewusste Gefahren:
– Von zwei Seiten fokussiert werden (würde ich als Wahrnehmung der „Umzingelung“ interpretieren, vor allem da ich im Moment des Fotos mit der Kamera auf nur 10cm ran war)

– Abgedeckt werden (die Gefahr, nicht mehr durch einen Schnellstart fliehen zu können – Fliegen fliegen meist reflexartig senkrecht nach oben, wenn sie fliehen)

Unbewusste Gefährdungen:
– Wissen weg / dumm werden (usw…) (ein deutlicher Eindruck von der sehr begrenzten Gedächniskapazität einer Fliege, die z.B. schon im nächsten Moment nicht mehr zu wissen scheint, dass man sie gerade erschlagen wollte, oder durch welche Fensterspalte sie hereingekommen ist – ich hörte, man geht von einem Erinnerungsvermögen von weniger als einer Sekunde aus)

RV - Stubenfliege - DMP 2

Kommen wir nun zur zweiten Seite und deren Kategorien…

Bewusste Ziele:
– Alles gleichzeitig zu können / unglaubliches Multitasking (ironischerweise Aspekte, die man mit entsprechend hoher Speicherkapazität in Verbindung bringt – braucht oder will die Fliege eine Speichererweiterung? :D)

Unbewusste Ziele:
– Weiß-beige, cremige Masse (na, läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen? :P)
– Sich verkeilen
(Landung? Paarung? Solche Detailaspekte kann man natürlich super mit relationalen Diagrammen vertiefen…)

Unbewusste Wünsche:
– Etwas hochheben, „wie Kartoffelsack, der sich verformt“ (höchstwahrscheinlich wieder ein Nahrungsaspekt; Fliegen können nicht kauen und müssen daher ihre Nahrung mit Speichel verflüssigen, bevor sie diese durch ihren Rüssel aufsaugen – knurrt euch der Magen? :P)

Bewusste Ängste:
– Viele Artgenossen (offenbar die liebe Konkurrenz aus den eigenen Reihen – interessant, dass hier schon ein eher zoologischer Begriff verwendet wurde)
– Entdeckt werden / Flucht
(nachvollziehbare Ängste im harten Fliegenalltag)

Unbewusste Ängste:
– Nicht erkannt werden (vielleicht paarungstechnisch – ich hörte mal, dass Fliegen sich oft aus Versehen gleichgeschlechtlich paaren, weil es kein Unterscheidungsmerkmal gibt)
– Aufgabe annehmen mit zu großer Verantwortung (interessanter Eindruck – harter Tobak für eine Stubenfliege, wo doch selbst Menschen und Politiker mit diesem Punkt öfter große Probleme haben…)

Berufung (eigentlich kein Punkt einer offiziellen Deep Mind Probe, aber eine interessante Ergänzung, die wir immer einbauen):
– Ich-Bezug
– Gezielte Interaktion
– Etwas pieksen

In diesem finalen Punkt zeigen sich Aspekte einer individuellen Ich-Erfahrung mit rudimentärer Umwelt-Interaktionen. Für Bewusstseine, die noch nie als individuelle, physische Lebensform inkarniert waren, sicherlich ein interessanter Startpunkt. Obgleich manche, „seelisch junge“ Menschen auch nichts Anspruchsvolleres aus ihrem Leben machen (aber jeder fängt ja mal irgendwo an :D).

Zusätzlich habe ich noch „Momentane Tätigkeit“ abgefragt, was man normalerweise häufig in einfachen Personenwahrnehmungen macht. Heraus kam wohl wieder etwas Nahrungsbezogenes:
– Knüllt etwas Verformbares
– Kneten

Tat das die Fliege genau im Moment des Fotos? Zumindest äußerlich war keine Aktivität zu sehen, aber vielleicht bezogen sich diese Tätigkeiten auf das Innere des Rüssels oder auf die Verdauung (jetzt kriegt ihr aber Heißhunger, oder? :-P).

Nach der Deep Mind Probe habe ich mir das Experiment erlaubt, den Viewer mit seiner Wahrnehmung in die Fliege (also in ihre Wahrnehmungssicht) hineinzuverschieben. Ich interessiere mich dafür, wie andere Lebewesen die Welt durch ihre Augen wahrnehmen, und wollte das hier einfach mal mit Facettenaugen ausprobieren (persönlich hatte ich das z.B. schonmal bei einem Fisch gemacht). Heraus kam folgendes:

RV - Stubenfliege - Wahrnehmung

Obgleich es dem Viewer schwer fiel, die Wahrnehmung zeichnerisch darzustellen, beschrieb er eine stark gewölbte und „in Strukturen angeordnete“ Sicht. Interessant ist auch der Eindruck „wie schwarzweiss und farbig gleichzeitig“. Soweit ich hörte, können Fliegen teilweise farbig sehen, aber ohne ohne rot. Alles Rötliche dürfte dann wohl schwarzweiss wirken. Zusätzlich nahm der Viewer ein „Rauschen ohne Ende“ wahr, vielleicht wie starkes Bildrauschen einer alten Minikamera. Als beiläufiger Aspekt kam noch „Hat was im Mund“, was die nahrungstechnische Annahme bezüglich der „Momentanen Tätigkeit“ aus der Deep Mind Probe bekräftigt.

Danach beschloss ich spontan, noch ein „Interview“ mit der Fliege machen zu lassen. Folgender „Dialog“ kam zustande:

V = Viewer
P1 = Fliege

V: Was machst du gerade?
P1: Rüberbeugen und mit Gesicht etwas angeln
V: Was hast du jetzt vor?
P1: Etwas sch… (Viewer fiel das Wort nicht ein) – warten, genießen (AUL/S: Wecker klingelt um 18 Uhr, dann muss ich erst was tun.) (als wenn die Fliege nach einem inneren Trieb / Timer funktioniert)
V: Kennst du auch andere, die wie du sind?
P1: Ja, aber wir kommunizieren kaum. Nicht nötig.
V: Danke für das Interview!
P1: P1 fühlt sich genötigt aufzuhören mit seiner Sache, um sich mir (Viewer) zu widmen – lässt es aber wegen Abschied sein.

Als finales AI schrieb der Viewer „humoristisch“, aber zugleich auch „merkwürdig ernst“.


Fazit:
Ein interessanter Einblick in die Welt einer Stubenfliege, mit einem für diesen Fall sicherlich etwas überdosiertem Tool. Aber vielleicht wäre eine vereinfachte Variante der Deep Mind Probe sinnvoll, wenn man damit die Bewusstseinsaspekte weniger komplexer Tiere untersuchen möchte. Denn die Trennung zwischen bewussten und unbewussten Aspekten dürfte dort schwer zu differenzieren sein, wenn die Handlungen größtenteils oder völlig vom Instinkt diktiert werden. Auf jeden Fall ein spannendes Forschungsgebiet, welches durchaus auch ein humoristisches Potential für die Viewer bieten kann.
 
Zu diesem Themengebiet definitiv auch noch interessant:
Remote Viewing News: Interview mit einer Termite