{"id":8,"date":"2022-01-03T10:52:59","date_gmt":"2022-01-03T09:52:59","guid":{"rendered":"https:\/\/signallinie.info\/dienstleistungen\/?page_id=8"},"modified":"2024-03-05T12:01:38","modified_gmt":"2024-03-05T11:01:38","slug":"remote-viewing","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/signallinie.info\/dienstleistungen\/remote-viewing\/","title":{"rendered":"Was ist Remote Viewing?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image is-resized is-style-default\"><a href=\"https:\/\/signallinie.info\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Was-ist-RV.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/signallinie.info\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Was-ist-RV.jpg\" alt=\"Was ist RV?\" class=\"wp-image-3423\" style=\"width:700px;height:359px\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei Remote Viewing (Fernwahrnehmung) handelt es sich um eine Technik, mit der auf au\u00dfersinnliche Weise Informationen \u00fcber r\u00e4umlich (und sogar zeitlich) entfernte Ziele gewonnen werden k\u00f6nnen. Im Gegensatz zu vagen Begriffen wie &#8222;Hellsehen&#8220;, oder sonstigen mystifizierten Methoden, gibt es beim Remote Viewing klare und geradezu n\u00fcchterne Vorgehensweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Herkunft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Offiziell wurde die Technik des Remote Viewings erstmals zu Beginn der 1970er Jahre am Stanford Research Institute (SRI) entwickelt, und ab Ende der 1970er in einer geheimen Einheit des US-Milit\u00e4rs, und weiterer Regierungsbeh\u00f6rden eingesetzt. Man erkannte, dass damit n\u00fctzliche Informationen \u00fcber Orte und Geschehnisse erbracht werden konnten, die mit konventionellen Mitteln (z.B. Vor Ort-Spionage, Luft\u00fcberwachung, Satellitenfotos etc\u2026) kaum oder garnicht zu erreichen waren. Einer von mehreren <a href=\"https:\/\/signallinie.info\/spektakulaere-faelle-aus-der-fruehzeit-des-remote-viewing\/\">spektakul\u00e4ren Erfolgen<\/a> war dabei die Entdeckung und exakte Beschreibung eines \u00fcbergro\u00dfen, russischen U-Bootes (Akula-Klasse), w\u00e4hrend es sich noch innerhalb einer geheimen Werft im Bau befand.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Auftraggebern der Remote Viewer-Einheit geh\u00f6rten unter anderem Geheimdienste wie Army INSCOM, CIA und DIA. Aber auch Navy, Drogenfahndung und K\u00fcstenwache immer wieder auf die F\u00e4higkeiten dieser Einheit zur\u00fcck. Da im \u00fcber 20-j\u00e4hrigen Verlauf des Programms immer wieder neue Auftr\u00e4ge erteilt wurden, und es jeweils auf j\u00e4hrlicher Basis finanziert wurde, darf angenommen werden, dass es sich als effektiv erwies.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1995 wurde das Remote Viewing-Projekt beendet und offengelegt. Seitdem ist es unter dem Namen \u201eStar Gate\u201c bekannt, was der letzte Projektname der Einheit war. Die eigentliche Technik wurde schnell durch ehemalige Mitwirkende \u00f6ffentlich verf\u00fcgbar und kommerziell angeboten. Offiziell wurde Remote Viewing in einem Abschlussbericht (AIR-Report) als unbrauchbar f\u00fcr geheimdienstliche Aufgaben dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings vermuten Veteranen der damaligen Einheit, und wissenschaftlichen Mitarbeiter aus der Entwicklungsphase, dass das Programm im Geheimen weitergef\u00fchrt wird, und man es nur offiziell f\u00fcr beendet erkl\u00e4rte, weil seit den 1980ern bereits viele Informationen an die \u00d6ffentlichkeit gelangt waren. Somit k\u00f6nnte spekuliert werden, dass das Programm 1995 einfach \u201ewei\u00dfgewaschen\u201c wurde. Man kann jedoch inzwischen sagen, dass die \u201eZahnpasta aus der Tube\u201c ist, und die Verbreitung der Technik eine gro\u00dfe, \u00f6ffentliche Verf\u00fcgbarkeit erreicht hat. Nicht zuletzt durch umfangreiche Literatur (B\u00fccher der Veteranen, Lehrb\u00fccher etc\u2026), Dokumentationen und Seminarangebote, in denen Jeder diese Technik erlernen kann.<br><br><br><strong>Wie funktioniert Remote Viewing?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage nach den exakten Mechanismen ist nach wie vor spekulativ. Als Erkl\u00e4rungsmodell k\u00f6nnte man anf\u00fchren, dass alles in unserem Universum aus Informationsfeldern (in weiterem Kontext wohl auch aus Bewusstseinsenergie) besteht, und dass diese Informationsfelder unabh\u00e4ngig von Zeit und Raum \u201eabgerufen\u201c werden k\u00f6nnen (siehe auch Robert Monroes \u201eM-Feld\u201c, Rupert Sheldrakes \u201emorphische Felder\u201c etc\u2026). Wie kann aber eine Person, die in der Regel nur ihre gewohnten f\u00fcnf Sinne benutzt, solche Informationsfelder abrufen? Dazu wurden verschiedene Techniken entwickelt, wovon ich eine mal grob anschneiden m\u00f6chte. In dem Fall die weit verbreitete Technik des Coordinate bzw. Controlled Remote Viewings (CRV), welches auf die urspr\u00fcngliche Form des Protokolls zur\u00fcckgeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim CRV wird mit einer Art Koordinatenzahl (oder auch \u201eTargetnummer\u201c) gearbeitet, um Verbindung mit dem Ziel (Target) aufzunehmen. Diese Koordinaten haben in sich keinerlei Bedeutung, sondern bestehen aus zuf\u00e4lligen Zahlenfolgen. Diese kann sich der Target-Ersteller willk\u00fcrlich ausdenken, w\u00fcrfeln oder per Zufallsgenerator erzeugen lassen. Die Zahlen dienen lediglich als eine Art Platzhalter, um eine au\u00dfersinnliche Verbindung mit dem Target aufnehmen zu k\u00f6nnen. Der Begriff &#8222;Koordinaten&#8220; hat sich eingeb\u00fcrgert, da man in den fr\u00fchen Entwicklungsphasen tats\u00e4chlich noch Geo-Koordinaten verwendet hat. Diese wurden jedoch sp\u00e4ter in Bin\u00e4rzahlen, und dann in reine Zufallszahlen umgewandelt. Es funktionierte dennoch genauso gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Target im Remote Viewing kann folgenderma\u00dfen erstellt werden: Man nimmt irgendeine Abbildung einer realen Sache (Foto, Ausdruck, Postkarte\u2026), oder eine Target-Anweisung (z.B. &#8222;Beschreibe den Eiffelturm zum Zeitpunkt der Session!&#8220;), und schreibt die zuf\u00e4llige Targetnummer auf die R\u00fcckseite. Dann steckt man diese Abbildung in einen Umschlag, und schreibt die Koordinaten nochmals sichtbar auf diesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Remote Viewer bekommt nun den Umschlag mit unbekanntem Inhalt und hat nur die draufgeschriebenen Koordinaten vor Augen. Er kann also unm\u00f6glich wissen, was sich auf der Abbildung befindet, ohne den Umschlag zu \u00f6ffnen. Nun f\u00e4ngt der Viewer an, das so genannte Protokoll abzuarbeiten. Dieses beinhaltet mehrere aufeinander aufbauende Techniken, um mit dem Ziel bzw. dem entsprechenden Informationsfeld Verbindung aufzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Techniken beinhalten unter anderem genau festgelegte Abarbeitung von empfangenen Eindr\u00fccken, Zeichnungen und Fokussierungsmethoden. Den genauen Aufbau und Ablauf des Protokolls kann man einschl\u00e4giger Literatur entnehmen, wovon welche am Ende dieses Artikels aufgelistet ist. Ebenso finden sich <a href=\"https:\/\/signallinie.info\/was-ist-rv\/stufe-1-3\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">HIER<\/a> erste Eindr\u00fccke der Protokollstuktur.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Kann jeder Remote Viewing aus\u00fcben?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint kleinere Unterschiede in der Sensitivit\u00e4t und den Wahrnehmungspr\u00e4ferenzen einzelner Personen zu geben (so genannte Rezeptionstypen), aber bisher bin ich bei \u00fcber 100 Trainees noch niemandem begegnet, der bei entsprechender Ausbildung keine signifikanten Ergebnisse erzielen konnte. Meiner Meinung nach ist mit einer guten Ausbildungsgrundlage und fortlaufender \u00dcbung jeder Mensch in der Lage, gute bis spektakul\u00e4re Ergebnisse zu produzieren, die deutlich \u00fcber dem Zufall liegen bzw. nicht blo\u00df geraten sein k\u00f6nnten. Konservative Sch\u00e4tzungen gehen von einer Trefferquote von 60-70% aus, was bedeutet, dass 60-70% der Informationen verifizierbar (je nach Feedback) bzw. in operationalen Anwendungen sinnvoll verwertbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Gibt es Gefahren oder Tabus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Frage und die m\u00f6glichen Konsequenzen muss man letztlich mit sich selbst vereinbaren. Mit wachsender Erfahrung und Verfeinerung der eigenen Technik steigen auch die M\u00f6glichkeiten. Ungem\u00fctlich k\u00f6nnte es in seltenen F\u00e4llen bei bestimmten Targets werden (UFOs, Aliens, Paranormales, fremde Bewusstseinsinhalte, Katastrophen, Kriminalf\u00e4lle etc&#8230;), weshalb man sich im Training auf jeden Fall erstmal mit allt\u00e4glichen Targets begn\u00fcgen sollte. Daf\u00fcr werden z.B. gerne Abbildungen mit Landschaften, bekannten Geb\u00e4uden, Tieren, Szenarien mit viel Bewegung etc&#8230; genommen. Aber auch bei \u201eallt\u00e4glichen\u201c Targets kann es in manchen F\u00e4llen zu unangenehmen Bi-Lokationen kommen, bei denen der K\u00f6rper des Viewers auf die au\u00dfersinnlichen Eindr\u00fccke reagiert (wenn z.B. Traumatas oder Phobien, wie H\u00f6henangst, getriggert werden). Eine richtige \u201eRausf\u00fchrung\u201c (\u201edetoxing\u201c) am Ende der Session sollte daher in der Ausbildung trainiert werden, um solchen Effekten souver\u00e4n zu begegnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Welchen Alltagsnutzen bietet Remote Viewing?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Remote Viewing ist nicht nur ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Weg, die Neugier und den grenzwissenschaftlichen Forschergeist zu befriedigen. Es bietet auch einen enormen Mehrwert f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung beruflicher und privater Herausforderungen im Alltag. So kann es f\u00fcr die Ermittlung wahrscheinlicher und optimaler Zukunftsverl\u00e4ufe, Entscheidungshilfen, Ereignisaufkl\u00e4rung, Beziehungsanalysen, Marktforschung, Lokalisierungen und vieler anderer Anwendungen genutzt werden. Der folgende Artikel geht darauf im Detail ein:<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/signallinie.info\/der-alltagsnutzen-von-remote-viewing\/\" target=\"_blank\"><strong>Der Alltagsnutzen von Remote Viewing<\/strong><\/a><br>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Informatorische Selbsterm\u00e4chtigung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der wohl deutlichste Nutzen des Remote Viewing liegt darin, dass man sich im Zweifel nicht auf Fremdinformationen verlassen muss, sondern alles selbst \u00fcberpr\u00fcfen kann. Das ist nicht nur auf \u00e4u\u00dfere Themen bezogen, sondern auch f\u00fcr Fragen der pers\u00f6nlichen Probleml\u00f6sung und Weiterentwicklung. Letzteres macht bei den meisten Privatanwendern sogar den gr\u00f6\u00dften Teil aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlussendlich entscheiden pers\u00f6nliche Priorit\u00e4ten, wie intensiv und f\u00fcr welche Anwendungen man Remote Viewing f\u00fcr sich nutzen m\u00f6chte. Erfahrene Remote Viewer werden mit der Zeit meist Pragmatiker, die diese Technik vor allem f\u00fcr Informationen und Erkenntnisse einsetzen, welche sie pers\u00f6nlich unmittelbar weiterbringen, oder ihre brennendste Neugier befriedigen (z.B. Forschungstargets).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Remote Viewing (Fernwahrnehmung) handelt es sich um eine Technik, mit der auf au\u00dfersinnliche Weise Informationen \u00fcber r\u00e4umlich (und sogar zeitlich) entfernte Ziele gewonnen werden k\u00f6nnen. Im Gegensatz zu vagen Begriffen wie &#8222;Hellsehen&#8220;, oder sonstigen mystifizierten Methoden, gibt es beim Remote Viewing klare und geradezu n\u00fcchterne Vorgehensweisen. 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