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NEU: Signallinie-Dienstleistungen

Ab jetzt habt ihr über Signallinie die Möglichkeit, Remote Viewing direkt beim Blog-Betreiber zu erlernen. Zudem können anspruchsvolle Informationsrecherchen per Remote Viewing beauftragt werden. Ihr findet den neuen Dienstleistungsbereich hier:

Signallinie-Dienstleistungen_Banner

Die Ausbildungsleistungen umfassen dabei das komplette Spektrum des Remote Viewing, von Schnuppersessions, über den Basiskurs der Stufen 1-5, dem Fortgeschrittenenkurs der Stufe 6, bis hin zum abschließenden Projektleiterkurs.

Ihr profitiert dabei von rund zwölf Jahren Remote Viewing-Erfahrung, davon über sechs Jahre hauptberuflich (seit 2016), mit bisher über 120 ausgebildeten Trainees und dutzenden Recherche-Projekten für Privat- und Firmenkunden.

Ich freue mich auf euch! 🙂

Mit RV untersuchte Themen (Stand: 27.11.2021)

Ich werde immer wieder gefragt, ob wir schon dieses und jenes Thema mit Remote Viewing untersucht haben, oder ob man das irgendwo nachschauen kann. Leider sind Versuche, eine deutschsprachige oder internationale Abgleichsdatenbank dazu zu etablieren, bisher gescheitert (qualifizierte Software gibt es zwar schon, aber die nutzt bisher keiner). Deshalb schreibe ich hier einfach mal auf, welche (Grenz)Themen wir (also mein RV-Umfeld und ich) bisher bearbeitet haben. Manche Themenbereiche überschneiden sich natürlich auch. Einzelsessions, die wenig erbrachten, oder halbherzig getasket / gemonitort wurden, lasse ich mal hier aus. Ebenso natürlich vertrauliche und irrelevante Targets, Übungstargets (unüberschaubar) und Beiläufigkeiten wie Sportwetten und Börsentargets. Ein Teil der Sessions bzw. Projekte wurde auch hier in diesem Blog ausführlich vorgestellt.
 

Archäologie:

Atlantis
Bundeslade
Erdställe
Gizeh-Plateau
Nazca-Linien
Ostsee-Anomalie
Puma Punku
Sacsayhuamán
Scheibe von Sabu
Serapeum
Stonehenge
Straße von Bimini
Weltwunder
Yonaguni-Monument

 

Astronomie:

1I/2017 U1 (Oumuamua)
2014 MU69 (Ultima Thule / Arrokoth)
Exoplanet 2M1207b
Zwergplanet Ceres
Plutomond Charon
Saturnmond Enceladus
Exoplanet Epsilon Eridani b
Erde
Erdmond
Exoplanet Essassani
Jupiter
Jupitermond Europa
Jupitermond Ganymed
Meteor von Tscheljabinsk
Exoplanet Gliese 581c
Jupitermond Io
KIC 8462852
Mars
Marsmond Phobos
Planet 9
Pluto
Proxima Centauri b
Saturn
Schwarze Löcher
Saturnmond Titan
Neptunmond Triton
Universum
Venus

 

Bewusstseinsphänomene:

Außerkörperliche Erfahrungen
Bewusstseinsstrukturen an sich
Daschi-Dorscho Itigelow
Höheres Selbst
Die Lichtfalle
Na(c)htodeserfahrungen
Nicht-physische Konstrukte
Otherkin-Phänomen
Personenwahrnehmungen
Die menschliche Qualia
Remote Viewing
Reiki-Energiesystem
Träume

 

Ereignisse:

Abgestürzte Metallkugel in Afrika
Djatlow-Pass
Diverse Ereignisaufklärungen für Aufträge
Diverse private Erlebnisse
Leonardo DaVinci und die Mona Lisa

 

Gesundheit:

Diverse vertrauliche Targets für Aufträge
Magen und Darm-Grippevirus

 

Mythen, Sagen und Legenden:

Diverse mythologische Wesen / Völker
Irische Sage über die Tuatha / Sidhè

 

Mapping:

Der Alltagsnutzen von Remote Viewing
Die Suche nach dem Atomium
Lokalisierungen von Objekten und Lebewesen
Outdoor-Locations lokalisieren

 

Paranormales:

Diverse paranormale Erlebnisse
Himmelsdröhnen
Hoia Baciu-Wald
Kornkreise
Löffelbiegen
Spukphänomene
Untersberg
Zwergwesen

 

Physik:

Bariumtitanat-Atome
Kondensstreifen
Wirkungen bei energetischen Hilfsmitteln

 

Tiere und Natur

Delfine
Hunde
Katzen
Natur-Umgebungen
Pflanzen
Pferde
Stubenfliegen
Schafsperistaltik
Termiten

 

UFOs und Aliens:

Diverse private Sichtungen und Nahbegegnungserlebnisse
Diverse außerirdische Spezies
Dreiecks-UFO der belgischen UFO-Welle
Himmelslaternen
Jerusalem-UFO
Nagora-UFO
Plasmakugeln
Lichtpunkte in der Nähe von Aachen
Schönste humanoide Lebensform im Universum
Entführungsphänomen durch UFOs / Außerirdische

 

Wesenheiten (metaphysisch):

Engel
Lilith
Naturgeister

 

Zeitreisen:

Mechanismen des Zeitverlaufs
Örtlichkeit in 500 Jahren
Zukunftsprojekt bis 2100+

 

*Einträge ohne Verlinkung bedeuten, dass entweder noch keine Session-Auszüge bzw. Artikel vorliegen, oder die bisher erarbeitete Datendichte noch nicht dem angestrebten Qualitätsniveau entspricht.

Remote Viewing-Podcast

Im Juni 2020 startete unser Remote Viewing-Podcast im Rahmen der Academy of Mind. Dort besprechen wir vor allem vergangene und gegenwärtige Projekte, die den Weg unserer Remote Viewing-Arbeit geprägt haben und auch größtenteils hier im Signallinie-Blog vertreten sind. Gekrönt werden die Sendungen durch viele Anekdoten, fachliche Einsichten und Praxistipps, die sich aus den vorgestellten Projekten ergeben haben. Gelegentlich werden auch spezielle Gäste dabei sein, die an den jeweiligen Projekten beteiligt waren.

Folge 1 – Wie alles begann (2009-2012):



Folge 2 – Viewen eines nicht-physischen Konstruktes:



Folge 3 – Monroe Institute – CHEC Units:



Folge 4 – Gliese 581c:



Folge 5 – Zukunftsschau zum 21.12.2012:



Folge 6 – Atlantis:



Folge 7 – Bernhard Reicher im Hoia Baciu-Wald:



Folge 8 – Tiefenpsychologie einer Stubenfliege:



Folge 9 – Der Meteor von Tscheljabinsk:



Folge 10 – Special – Eure Fragen, unsere Antworten:



Folge 11 – Wandern mit Remote Viewing:



Folge 12 – Cat Content:



Folge 13 – Ferne Welten (Teil 1):



Folge 14 – Ferne Welten (Teil 2):



Folge 15 – Der Alltagsnutzen von Remote Viewing:

Alle aktuellen Folgen findet ihr auch auf dem YouTube-Kanal der Academy of Mind in der entsprechenden Playlist.

Die Podcasts gibt es auch HIER in Audioform (perfekt für unterwegs).

Entführungsprojekt im Magazin „mystery“

In der aktuellen Mai / Juni-Ausgabe des Magazins „mystery“ hat Dr. Marcel Polte einen Artikel zum Entführungsphänomen veröffentlicht. Darin wird u.a. ein Fall aus unserem Remote Viewing-Entführungsprojekt aus dem Jahre 2019 vorgestellt:

mystery (Mai / Juni 2020)

Genauer gesagt geht es um den bemerkenswerten Fall des Herrn S., welcher sich ein rätselhaftes Objekt aus dem Ohr entfernt hat. Mehrere Remote Viewing-Sessions auf dieses Objekt erbrachten damals erstaunliche und weitreichende Eindrücke. Der Artikel trägt den Titel „Herr X und das Alien-Implantat“.

Video-Sessions

Bei unserer Remote Viewing-Tätigkeit zeichnen wir gelegentlich Sessions als Video auf. In den meisten Fällen bei Recherche-Aufträgen, um die Transkription für den Klienten zu erleichtern, manchmal jedoch auch bei Forschungs- und Trainingstargets aus privatem Interesse. Zudem nutzen wir seit einiger Zeit die Videokonferenz-Software Zoom, welche ebenfalls eine bequeme Aufzeichnungsfunktion besitzt. Dadurch sind im Bereich der Forschungs- und Trainingstargets einige interessante Session-Videos entstanden, auf die ich an dieser Stelle aufmerksam machen möchte…



Kornkreis-Projekt

Dieses Video zeigt eine ältere Session-Aufzeichnung, die später veröffentlicht wurde. Sie stammt aus unserem Kornkreis-Projekt von Anfang 2017. Die Tonqualität ist etwas suboptimal, da nur ein Raummikrofon zur Verfügung stand. Zudem fehlt am Anfang die erste Stufe 1, weil die Aufzeichnung nicht rechtzeitig gestartet wurde. Ansonsten zeigt das Video jedoch interessante Einblicke zu einem der scheinbar echten Kornkreise aus dem Kornkreis-Projekt (Old Shaw Village, Wiltshire am 28.07.2001):



Nagora-UFO

Wir viewen gar nicht soviele UFO-Targets, wie man gemeinhin denkt. In diesem speziellen Fall widmeten wir uns jedoch dem so genannten Nagora-UFO, welches in den 1970’er Jahren durch eine ganze Serie hochwertiger Farbfotos bekannt wurde. Das Klischee der unscharfen UFO-Fotos trifft also nicht immer zu, auch nicht in vor-digitaler Zeit. Die Ergebnisse unserer Session waren sehr interessant, und wurden durch weitere Sessions bekräftigt, zu denen es jedoch keine Video-Aufzeichnung gab:



Schacht in der Cheops-Pyramide (Djedi-Projekt)

Neben dem paranormalen Bereich, sind natürlich auch archäologische Rätsel ein reizvolles Thema, zu denen Remote Viewing einen unkonventionellen Zugang bieten kann. Die Verkörperung archäologischer Rätsel dürfte dabei die Große Pyramide (aka Cheops-Pyramide) auf dem ägyptischen Gizeh-Plateau sein. Diese verfügt über mehrere rätselhafte, diagonal verlaufende Schächte mit winzigen Abmessungen, in die schon mehrere Roboter geschickt wurden. Sie stießen nach unerwartet weit zurückgelegten Strecken auf Blockiersteine bzw. Türchen, wodurch die Schächte noch mysteriöser wurden.

Den interessantesten Fund dürfte dabei der so genannte Djedi-Roboter im Jahre 2011 gemacht haben, als er nach dem Durchdringen des Türchens auf einen Bereich mit roten Schriftzeichen und eine weitere Blockade stieß. In unserer Session kamen erstaunlich viele Details (für eine Einzelsession) zusammen. Sämtliche Rätsel ließen sich dabei natürlich noch nicht lösen, jedoch zeigen die verhältnismäßig hohen Klickzahlen und das Ranking des Videos, dass man wohl ansonsten garnicht soviel zum Djedi-Projekt findet. Auf jeden Fall ein Target, was es wert ist, noch genauer erforscht zu werden:



Monument de la Renaissance africaine

Hierbei handelte es sich um ein Trainingstarget aus unserer Remote Viewing-Praxisgruppe, die in der Regel wöchentlich stattfindet. Das Target war eine 49m hohe, begehbare Bronzestatue in Dakar (Afrika). Besonders interessant dürften hier die Hilfestellungen zur Abarbeitung hartnäckiger AULs seitens der anwesenden Ausbilder sein:



Zwergplanet Ceres und die weißen Flecken

Nachdem wir den Zwergplaneten Ceres im Jahre 2015 (kurz vor Ankunft der Raumsonde Dawn) per Remote Viewing besuchten, und uns den damals noch rätselhaften, weißen Flecken widmeten, zeigt dieses Video eine späte Rückkehr zum letztgenanntem Aspekt des Himmelskörpers. Wir machten quasi dort weiter, wo die damaligen Sessions geendet haben. Zwischenzeitlich hatten sich bereits viele unserer Eindrücke durch durch die Raumsonde Dawn bestätigt.

Der Schwerpunkt in der aktuellen Session lag darauf, den Bereich unter den weißen Flecken genauer zu erforschen. Es zeigten sich kleine Öffnungen, die sich weiter unten zu einem Höhlensystem ausdehnten. Neben exotischen, geologischen Eindrücken in einer unwirtlichen Umgebung, zeigten sich dabei sogar Hinweise auf primitives Leben. Die wesentlichen Eindrücke wurden später in einer nicht-aufgezeichneten Session eines Neulings bestätigt, wenn auch nicht so detailliert, wie hier:



Fazit

Video-Aufzeichnungen von Remote Viewing-Sessions sind eine hervorragende Möglichkeit, den interessierten Zuschauer am Ablauf einer Session teilhaben zu lassen. Ein Nachteil ist jedoch die Erklärungsbedürftigkeit, falls der Zuschauer nicht mit dem CRV-Protokoll vertraut ist. Zudem gibt es bis zur Stufe 4 meist nur wenig interessantes Datenmaterial („Low Level Data“), da dieser Teil der Session vorwiegend der Kontaktaufnahme mit dem Target dient. In unsere Videos sind jedoch Zeitstempel in der Videobeschreibung zu finden, um zu den einzelnen Stufen innerhalb der Session, oder direkt zur Nachbesprechung zu springen.

Die genannten Nachteile sind der Grund, warum Session-Videos an sich keine aufbereiteten Artikel ersetzten können, wie sie z.B. im Signallinie-Blog üblich sind. Daher wird es zu besonders interessanten, öffentlichen Projekten auch in Zukunft entsprechende Artikel geben. Zumindest immer dann, wenn es die Zeit hergibt, oder es sich um große Kooperationsprojekte (z.B. mit CROPfm) handelt. Auch wenn das hier seit jeher in unregelmäßigen Abständen geschieht, stellt dieser Blog nach wie vor die umfassendste Quelle mit in Artikelform aufbereiteten Sessions im deutschsprachigen Raum dar. Ich würde mich natürlich über ähnliche Blog-Projekte über Remote Viewing freuen. 🙂

Kanal der Academy of Mind (Erscheinungsort unserer Session-Videos)
Kanal von einem unserer RV-Trainees mit seinen Session-Videos

Remote Viewing – Jubiläum

Jubiläum! Heute vor zehn Jahren (18.01.2009) habe ich meine allererste Remote Viewing-Session durchgeführt (wenn man diese so bezeichnen möchte). 😉

2009

Erstes Ideogramm (2009)

Seitdem hat sich natürlich einiges getan…

2009:
Erster Kontakt mit Remote Viewing und kurz darauf der Versuch, es sich selbst aus Lehrbüchern beizubringen (Stufe 1-3). Diese ersten Schritte gingen mangels Trainingspartner nur schleppend voran.

2010:
Verstärkter Kontakt mit anderen, nicht ausgebildeten Praktizierenden, die ebenfalls versuchen, es sich aus Lehrbüchern beizubringen. Eine Online-Community entsteht, aus der später die Bezeichnung „Generation Skype (der Remote Viewer)“ hervorgehen sollte. Ende 2010 gibt es Kontakt mit voll ausgebildeten Viewern, die zu der Zeit rar gesät sind. Teilnahme an der ersten, operationalen Stufe 6-Session (eine Vermisstensuche).

2011:
Autodidaktisches lernen und praktizieren mit den Grundlagen der Stufe 6. Erster Vortrag auf einem Remote Viewing-Kongress in Erfurt zum Thema „Target-Kontamination“. Teilnahme an ersten, rv-spezifischen Sendungen und Podcasts. Veröffentlichung erster Artikel in Fachliteratur und online.

2012:
Formale Ausbildung in der Stufe 6 und Ausbildung eines neuen Teams, mit dem umfassende, operationale Projekte online und vor Ort durchgeführt werden. Vortrag zu einem dieser Projekte auf einem weiteren Remote Viewing-Kongress in Erfurt. Eröffnung dieses Blogs im Oktober 2012.

2013:
Viele weitere Projekte, Experimente und Artikel. Darunter ein mehrmonatiges Solo-Projekt und erste interdisziplinäre Ansätze (z.B. Remote Viewing in Kombination mit Rückführungen). Erstmals auch ein Wunschtarget für CROPfm netradio.

2014:
Fortführung der Projekte und Experimente. Verstärkter Fokus auf den persönlichen Alltagsnutzen von Remote Viewing (Optima, Lokalisierungen etc…). Veröffentlichung eines Video-Tutorials bis Stufe 3 für neugierige Neulinge.

2015:
Erste Teilnahme an Remote Viewing-Seminaren als Co-Trainer. Weiteres, komplexeres Wunschtarget-Projekt für CROPfm netradio. Mehrere Beiträge in Print-Literatur.

2016:
Hauptberufliche Tätigkeit als Remote Viewing-Ausbilder und Recherche-Dienstleister. Besuche von verschiedenen Veranstaltungen in dieser Tätigkeit. Weitere Veröffentlichungen von Online-Artikeln.

2017:
Erste Vesuche mit gemeinsamen Bestrebungen, Remote Viewing im Dienstleistungs- und Forschungsbereich zu professionalisieren. Später auch Bündelung von interdisziplinären Expertisen. Weiteres Wunschtarget-Projekt bei CROPfm, dieses Mal zum Thema Kornkreise. Später erstes, interdisziplinäres Wunschtarget-Projekt zum Thema Zukunft.

2018:
Gründung der Academy of Mind, einer Art Dachverband für Forschungen und Dienstleistungen im Grenzwissen-Bereich (u.a. Remote Viewing, Magie, Coaching…). Erste Projekte und interdisziplinäre Experimente in einer neuen Online-Community. Viele weitere Veröffentlichungen, darunter auch wieder in Print-Form.

2019:
Physischer Ausbau der Academy of Mind, u.a. für Remote Viewing-Seminare vor Ort. Weiteres Wunschtarget-Projekt für CROPfm

Mal sehen, wie die Remote Viewing-Welt im deutschsprachigen Raum (und global) in weiteren zehn Jahren aussehen wird…

Der Alltagsnutzen von Remote Viewing

Worin besteht der Alltagsnutzen von Remote Viewing?

Remote Viewing stellt ein mächtiges Werkzeug zur Befriedigung der persönlichen Neugier und des Forschergeistes dar. Man gelangt damit an Informationen, die auf konventionellem, physischen Wege nicht erreichbar sind. Sei es durch räumliche, zeitliche oder gar dimensionale Trennung (z.B. bei metaphysischen Targets). Dieser Blog zeugt seit vielen Jahren davon, welche grenzwissenschaftlichen Forschungsbeiträge damit geleistet werden können. Wie sieht es jedoch mit dem Alltagsnutzen von Remote Viewing aus? Es wäre eine regelrechte Verschwendung, das Informationspotential des Remote Viewing nicht für die Herausforderungen des Alltags einzusetzen.

Typische Anwendungsgebiete

Was sind die typischen Anwendungsgebiete von Remote Viewing im Alltag? Die Möglichkeiten und Potentiale sind hier sogar vielfältiger, als bei Forschungstargets. Wir werfen nun einen Blick auf die meistgenutzten Anwendungen:

Timelines und Optima

Ganz besonders gefragt ist die Erstellung von Timelines mit Optima. Mit dem Timeline-Werkzeug ist es nicht nur möglich, vergangene und zukünftige Ereignisse zu untersuchen, sondern auch verschachtelte Wahrscheinlichkeiten und „Was wäre wenn?“-Szenarien.

So kann man zum einen ganz einfach die wahrscheinlichste Zukunft für einen Zeitpunkt X viewen (z.B. von heute bis Ende 2025) und die bis dahin signifikanten Ereignisse näher betrachten. Dann ermittelt man, wie es zu diesen Ereignissen kam, welche Personen und Handlungen involviert sind und wie man am besten auf diese Ereignisse reagiert.

Man kann jedoch auch ein direktes Optimum ansetzen, bei dem der Handlungsweg in die Zukunft hinein ermittelt wird, mit dem man eine optimale, spezifische Entwicklung erreicht. Dabei werden Meilensteine innerhalb der Timeline ermittelt, nach denen es zu handeln gilt, um diese optimale Entwicklung einzuleiten.

Optima können in der Targetformulierung mit verschiedenen Parametern gefüttert werden, zum Beispiel wenn man den Weg zum größten, beruflichen Erfolg, der persönlichen  Erfülltheit oder geistigen Weiterentwicklung innerhalb eines bestimmten Zeitraums ermitteln möchte. Zu beachten ist hier, dass dies schnell sehr komplex werden kann, und gegebenenfalls mehrere Sessions auf Einzelaspekte notwendig sind.

Timeline - Beispiel

Mapping / Lokalisierung

Eine der wohl ursprünglichsten Anwendungsformen des Remote Viewing ist das Lokalisieren und Beschreiben von Dingen oder Lebewesen. Dies geht natürlich auf die frühen Spionagetätigkeiten mit Hilfe dieser Methode zurück. Bei den heutzutage typischen Recherchen kann es sich um verlorene Wertgegenstände, entlaufende Haustiere oder in ernsteren Fällen auch vermisste Personen handeln. Aber auch bestimmte Merkmale in Umgebungen (z.B. Höhleneingänge, Bodenschätze etc…) können lokalisiert werden.

Ein schönes Beispiel für das Auffinden von verlorenen Wertgegenständen, ist der Fall einer verlegten Mappe mit 5000 €-Bargeld. Der Auftraggeber hatte einst ein Boot verkauft und das Geld in bar erhalten. Dann wurde es jahrelang irgendwo  im Haus in einem Umschlag gelagert, welcher wiederum in einer schwarzen Ledermappe lag. Als der Kunde das Geld nun brauchte, konnte er es nicht mehr in seinem Haus finden, weshalb er Remote Viewer beauftragte. Von den Remote Viewern wurde ein Mapping-Raster verwendet, welches über dem Grundriss des Hauses lag. Der blinde Viewer bekam dabei nur das Mapping-Raster, um Vorannahmen zu vermeiden.

Nachdem der Viewer zwischen den Bodenschichten des Hauses landete, dabei dort noch bauliche Mängel erkannte, grenzte er das Zielobjekt ein und zeichnete es. Gut zu erkennen war die aufklappbare Ledermappe inklusive einer Art Wasserschaden. Später fand der Auftraggeber die Mappe mit dem Geldumschlag genau in dem geviewten Bereich. Sie war hinter die beschädigte Rückwand eines Schrankes gefallen. Und tatsächlich war an den Rändern des Geldumschlages ein Schaden durch Feuchtigkeit vorhanden:

Lokalisierung einer Geldmappe

Eine ungewöhnlichere Anwendungsart der Lokalisierung ist es, wenn man sich in einem unbekannten Gebiet einen Bereich sucht, der ganz bestimmten Kriterien gerecht werden soll. So kann man sich z.B. ein Refugium in der Natur suchen, bei dem die Kriterien Abgeschiedenheit, Ungestörtheit und ein Gewässer sein sollen. Diese Lokalisierung überträgt man wiederum auf ein Kartenraster, und die Matrix liefert in der Regel die beste, in dem Gebiet vorhandene Entsprechung zu den Vorgaben. Eine ausführliche Experimentalreihe dieser Art habe ich in den „Wandern mit Remote-Viewing“-Artikeln beschrieben.

Personenwahrnehmung

Die Personenwahrnehmung stellt eine weitere mächtige Anwendung der Stufe 6 dar. Allein die Bezeichnung könnte schon unheimlich wirken, wenn man an die militärischen und geheimdienstlichen Ursprünge des Remote Viewing denkt. Neben dem Ausspionieren irgendwelcher Schwächen und Geheimnisse, sind jedoch auch konstruktive Anwendungen für die geviewte Person möglich. Zumal es die Arbeitsethik ohnehin verbieten sollte, Auftragssessions auf Personen zu machen, die dem nicht zugestimmt haben.

Was ist nun aber der positive Nutzen der Personenwahrnehmung? Neben der einfachen Identifizierung durch Aussehen, Alter, Geschlecht etc…, lassen sich auch Charakter, Wünsche, Stärken und Schwächen, Potentiale und Gefährdungen ermitteln. Dies kann man in Kurzform machen, oder sehr ausführlich in erweiterten Schablonen. So wird eine so genannte Deep Mind Probe angwendet, um alle Arten von bewussten und unbewussten Aspekten des Geistes zu erfahren. Hier seien Beispielsweise bewusste und unbewusste Stärken, Schwächen, Wünsche, Ziele, Gefahren, Ängste etc… genannt, bis hin zur Lebensberufung der Person.

Personenwahrnehmung - Anwendung

Hat man diese Aspekte nun im Detail herausgefunden, können Umgangsweisen bzw. Lösungen dazu erfragt werden. Ein weiteres, spezialisiertes Werkzeug der Personenwahrnehmung, welches sich gezielt auf Lösungen konzentriert, ist die Problemlösungsschablone. Dort werden sowohl körperliche, als auch geistige Probleme der Person abgefragt, und zugleich passende Lösungsansätze ermittelt. Das ersetzt natürlich keine professionelle Diagnose, kann jedoch ein zusätzlicher Hinweisgeber bzw. eine Bestätigung sein.

Personenwahrnehmung - Problemlösungsschablone

Die Personenwahrnehmung muss sich nicht nur auf eine Person beschränken, sondern läßt sich auch auf ganze Personengruppen anwenden. Dabei kommt häufig die Beziehungsanalyse zum Einsatz, bei der die Beziehung zwischen zwei oder mehr Personen bzw. Gruppen detailliert analysiert wird. Mal abgesehen von den zwischenmenschlichen Unbequemlichkeiten, die solche Enthüllungen oft mit sich bringen, können damit z.B. entscheidende Kommunikationsprobleme in Firmen, Familien oder Beziehungen bearbeitet werden. Denn wenn man aneinander vorbei redet, oder falsche Vorstellungen voneinander entwickelt, bauscht es sich häufig auf, bis das ganze Kartenhaus irgendwann zusammenfällt. Remote Viewing bietet hier die Möglichkeit der Vorsorge und Schadensbegrenzung, ohne auf die Selbstehrlichkeit der beteiligten Personen angewiesen zu sein.

Personenwahrnehmung - Beziehungsanalyse

All diese Bereiche der Personenwahrnehmung können so nicht nur soziale Strukturen optimieren, sondern auch wertvolle Informationen zur Selbsterkenntnis liefern. Selbsterkenntnis liegt jedoch letztlich, wie auch der Wunsch nach Heilung oder Mustertransformation, bei einem selbst. Aber ein blinder Viewer kann hier zumindest helfen, Ego-Fallen, mangelnde Selbstehrlichkeit und Subjektivität zu umgehen.

Ereignisaufklärung

Die Ereignisaufklärung ist eine Anwendungsform, bei der so ziemlich alle der genannten Werkzeuge zum Einsatz kommen. Meist auf einer Timeline des Ereignisverlaufes basierend, werden beteiligte Personen, Handlungen, Bewegungen, Orte des Geschehens, involvierte Objekte etc… untersucht. Dadurch ergibt sich ein hochkomplexes Bild, welches bei verschiedendsten Herausforderungen eingesetzt werden kann.

Häufig denkt man hier natürlich an Verbrechensaufklärung und Detektivarbeit (was die meisten Viewer übrigens nicht wollen). Aber auch Unfallhergänge, historische Ereignisse, unerklärliche und verdrängte Erlebnisse, oder die simple Rückverfolgung bei verlegten Gegenständen, können mit dieser Werkzeugsammlung aufgeklärt werden. Die Hauptlast liegt hier natürlich beim Monitor, welcher dem blinden Viewer den richtigen Einsatz der Werkzeuge vorgeben muss.

Ereignisaufklärung

Ereignisaufklärungen sind natürlich auch in „Was wäre wenn?“-Form für zukünftige Entwicklungen möglich. Das kann dann als detaillierte Erweiterung eines Optimums angesehen werden. Letztlich finden sich in den meisten Stufe 6-Sessions Anteile der Ereignisaufklärung, wenn eine Timeline involviert ist. So manche Session dieser Art taugt dann regelrecht als Inspiration für ganze Romane.

Fazit

Remote Viewing stellt sich immer deutlicher als enorm nützliches und pragmatisches Werkzeug zur Alltagsoptimierung heraus. Wie bei allen Verbesserungsbestrebungen, muss natürlich auch hier einiges an Arbeit investiert werden. Aber wenn man bedenkt, wieviele externe Berater, Vermutungen und Entscheidungen mit mangelnder Informationsgrundlage man sich damit sparen kann, wird auch der wirtschaftliche Faktor deutlich. Inzwischen werden von mehreren Anbietern im deutschsprachigen Raum Auftragsrecherchen angeboten, die den Nutzen des Remote Viewing auch für unausgebildete Interessenten ermöglichen. Eine Möglichkeit findet ihr hier: Academy of Mind – CRV-Service

Das Artikelthema als Podcast:

Was ist eigentlich ARV?

Eine der ersten Techniken des Remote Viewing, die als Entscheidungshilfe dienen sollte, nannte sich „Assoziatives Remote Viewing“ (ARV). Diese wurde offenbar schon Anfang der 1980’er Jahre u.a. von Russel Targ an der Börse eingesetzt, um Silberpreise vorauszusagen. Diese Voraussagen sollen dabei bereits sehr erfolgreich gewesen sein. ARV beschreibt eine Vorgehensweise, bei der zur Klärung von Sachverhalten (meist JA / NEIN-Abfragen) Stellvertreter-Bilder verwendet werden. Dies bietet vor allem für Anwender, die noch nicht in der Stufe 6 arbeiten, eine einfache Abfragetechnik. Hier ist ein Beispiel anhand einer Sportwette (Tennis-Doppel):

ARV - Beispiel

Bei der Verwendung von ARV für Sportwetten wird jedem Spieler oder jeder Mannschaft ein Bild zugeordnet. Das Bild, von dem in der Session die meisten Eindrücke durchkommen, zeigt den wahrscheinlichen Sieger. Bei Sportarten, in denen es „Unentschieden“ gibt, wird dafür noch ein drittes Bild verknüpft.

Wie im Fall von Russel Targs Silbervorhersagen, kann man ARV für Börsenkurse verwenden, indem man ein Bild für „steigender Kurs“, eines für „gleichbleibend“ und eines „fallender Kurs“ verknüpft. Ebenso kann man ARV jedoch auch für sämtliche Entscheidungen verwenden, die sich mit JA / NEIN beantworten lassen.

Theoretisch sind noch mehr Variablen möglich (z.B. eine von zehn Entscheidungsmöglichkeiten), aber bei zu vielen Stellvertreter-Bildern wird es zu komplex. Denn vor allem bei Entscheidungen, die sich in ihrer Wahrscheinlichkeit zu nahe liegen, verschmelzen die Bilder oft stark, weshalb man sie bei zu vielen Motiven nicht mehr zuverlässig in den Session-Ergebnissen interpretieren könnte. Es gab z.B. schon kühne Versuche, per ARV Lottozahlen herauszufinden, wofür in sechs Sessions auf 49 Stellvertreterbilder geviewt wurde. Diese waren jedoch nicht mehr wirklich auseinanderzuhalten. Im Lotto kommen aber bekanntlich noch andere Probleme hinzu (u.a. extreme Wahrscheinlichkeitsfluktuation durch Millionen von Spielern), welche es sehr schwierig machen. Aber das ist ein Thema für sich.

Bei der Motivauswahl für ARV-Targets ist es wichtig, dass sich die Bilder visuell und inhaltlich nicht zu sehr ähneln. Ein guter Gegensatz wäre z.B. ein ausbrechender Vulkan vs. einer flachen Eiswüste (evtl. mit Eisbären oder Pinguinen, damit mehr „Energie“ im Target ist). Dort finden sich die Unterschiede vor allem in den Farben, Temperaturen und Dimensionen. Auch könnte man Bilder mit großen Außen-Landschaften vs. kleinen, geschlossenen Innenräumen verwenden. Beachten sollte man zudem noch, dass die Motive ähnlich interessant wirken. Der mächtige Ausbruch eines Vulkans könnte neben einem unbeachteten Apfel auf einem Küchentisch sehr überstrahlend rübergekommen, da die Einstreuung durch das spektakulärere Ereignis das andere Bild überdeckt. Man muss bedenken, dass man es hier mit „konkurrierenden“ Eindrücken zu tun hat, von denen man das stärker durchkommende Motiv bestimmen können muss.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die ARV-Technik eine gute Herangehensweise für nicht allzu komplexe Entscheidungs-Sessions bzw. für Viewer, die noch nicht in der Stufe 6 arbeiten, bietet. Allerdings ist es gerade bei Sportwetten hilfreich, nochmal die Eindrücke mit einer Timeline abzuchecken, da spontane Entscheidungen des freien Willens (z.B. von Schiedrichtern) noch gegen Ende eines Spiels zu Fluktuationen führen können. So etwas könnte man evtl. schon nach der Stufe 3 einbinden, wobei dort jedoch beachtet werden muss, dass man dort normalerweise noch nicht so stark on target ist, wie ab Stufe 4. Zudem in ARV-Sessions bis Stufe 3 manchmal das Phänomen zu beobachten, dass der Viewer die Inhalte aller Bilder auf einmal bringt, ohne dass man eines der Bilder als dominierend herausinterpretieren könnte. Bewegungsübungen können hier ggf. die Treffsicherheit erhöhen.

Abgesehen von dem Hauptnutzen als Entscheidungswerkzeug, können ARV-Targets ein sehr gutes Training sein, um eine differenzierte Auswertung von Session-Daten zu erlernen. Denn manchmal verschmelzen die Bilder bis ins Verhältnis 60/40, wenn es sich um sehr knappe Ereignisausgänge handelt. Und da ist eine akribische Auswertung der Eindrücke entscheidend. In solchen Fällen können auch Auswertungstabellen helfen, in denen man die Eindrücke aufzählt, und schließlich statistisch sieht, welches Bild dominierender heraussteht. Dabei ist jedoch auch zu beachten, dass der Stellenwert der Eindrücke nicht immer gleich sein muss, da z.B. inmaterielle Aspekte (ITs) des in Stufe 4 höher gewichtet sein können, als Farben oder Oberflächen in Stufe 2.

Neues aus der „Bar am Ende des Universums“

Ein neuer Anflug in die „Bar am Ende des Universums“ erscheint! Remote Viewer in Deutschland berichten über interessante Projekte und den Stand der Dinge seit der letzten Ausgabe im Jahre 2011.

Barbuch 4

ISBN-13: 978-3933305398 (Amazon-Link)

Auch einige Projekte aus diesem Blog haben dort Einzug gehalten. Aus dem Inhalt:

Vorwort: 2015 – nun sind doch wieder vier Jahre vergangen, bis wir es geschafft haben, ein weiteres Buch aus Beiträgen verschiedener Remote Viewer zusammenzubringen. Warum ist es denn so schwierig, dieses Periodikum zu erstellen? Eigentlich müsste doch der Quell übersprudeln, „das ganze Universum könnte sich hier einbringen!“ Genau. Das ganze Universum bringt sich ein. Und schon ist Schluss mit den schönen Vorsätzen. Andere Remote Viewer werden es (un)gern bestätigen: die Dynamik des Lebens nimmt mit RV reichlich zu.

Langeweile? Das war gestern. Leute, die Remote Viewing gelernt haben, sonst schon aktiv am Leben teilhabend, bekommen jetzt noch mehr geboten. Noch einen Artikel darüber schreiben? Wozu? An der nächsten Ecke lauert schon das nächste Abenteuer! Für andere ausarbeiten, alles genau darlegen, bebildern, erläutern, begründen … ach was, ich weiß doch, was ich weiß! So ähnliche Antworten bekamen auch jene, die Mustersessions forderten, anmahnten, man solle ihnen doch beweisen, dass Remote Viewing funktioniere! Es gab ein breites Auflachen in der Szene, die Frage: wozu? Ich weiß es doch, das genügt! Missionieren ist was für Missionare! Weiter, mehr, Neues! Und der Alltag bringt auch eine erhöhte Ereignisdichte.

Plötzlich wollen immer mehr Leute etwas von einem! Wie erwehrt man sich dessen? Auf eine einsame Insel ziehen? Ein Bauernhof unter Gleichgesinnten wäre schon schön! Mehr Leute, die verstehen, wo man gerade herumfliegt, Hilfe in Form von eigenen Beiträgen zu drängenden Fragen und weniger unwissende, unangemessene, ignorante Fragen, mit denen man sich abmühen muss. Ja, ja, wir können alles wissen! Nein wir wollen nicht alles wissen! Könnt ihr euch überhaupt vorstellen, wie das ist, alles nachschauen zu können? Alles? (…) Alles Gründe, einen Artikel NICHT zu schreiben. Wenn wir trotzdem einen kleinen Strauß Berichte aus der Welt der Remote Viewer zusammenbekommen haben, so können wir uns glücklich schätzen! Wohlan, hier ist er.

– Robert Riedzek: Mein Leben mit RV
– Ralf Paulsen: Die verschwundene Betriebszulassung
– Manfred Jelinksi: Die Unbekümmertheit aus Übersee
– Mike Bartel: Target-Auswahl und Folgen
– Manfred Jelinski: Was soll man glauben?
– Benny Pamp & Stefan Franke: Metaphysische Zielgebiete
– Stefan Lindemann: RV als Brecheisen zum Unterbewusstsein
– Mike Bartel: Steingeflüster
– Ralf Paulsen: Das verschwundene Calligaris-Set
– Stefan Franke: Die Topografie des Universums
– Mike Bartel: Das Licht von Brieselang
– Markus Perk: Physik kann spannend sein
– Stefan Franke: Wer viewt im Target?
– Ralf Paulsen: Der Mottenmann von Mason County
– Manfred Jelinski: Remote Viewing früher – der AIR-Report
– Daniela Bruckner & Benny Pamp: Alles neu macht die Stufe 6
– Manfred Jelinski & Robert Riedzek: Ausflug in die Bundesliga
– Benny Pamp & Stefan Franke: Der Meteor von Tscheljabinsk
– Manfred Jelinski: Aus der Forschung – der Umschaltplan
– Robert Riedzek: Warmes Bier und kalte Füße

Target-Kontamination

…oder: Warum Laien keine Beweisaufbauten für Remote Viewing (und verwandte Techniken / Phänomene) erstellen sollten. Aber fangen wir am Anfang an…
 
Der Kontext

Es begab sich kürzlich durch einen recht alten Thread in einem Grenzwissen-Forum, dass Rufe nach Beweisen für das Remote Viewing-Phänomen laut wurden, nachdem ich das Thema mit einigem Tiefenwissen ergänzt hatte. Zuvor waren dort nur oberflächliche Informationen verfügbar. Ich erklärte, dass erfahrene Remote Viewer im Grunde keine Beweissessions mehr machen (sie wissen ja, das es funktioniert; siehe auch HIER), und es sinnvoller ist, Neulinge per Schnuppersession in das Thema einzuführen, damit sie es sich selbst beweisen können (und gleichzeitig nochwas lernen!). Jedoch gab man sich damit nicht zufrieden, und wollte unbedingt Beweise nach eigenen Bedingungen haben (sprich, eigene Targets), ohne sich selbst tiefer in Thematik einzuarbeiten zu wollen.

An verlinktem Infomaterial meinerseits (inkl. bildhaften Sessionauszügen, Beweissession-Videos etc…) und Anleitungen mangelte es nicht, aber offenbar hat man es dort eher mit einer passiven Konsum-Mentalität zu tun, die darauf fixiert ist, etwas ohne eigenes Zutun bewiesen zu kriegen. Ein Problem, welches ja vor allem aus dem Mainstream bekannt ist, aber auch in der Grenzwissenszene existiert (Menschen bleiben halt normalerweise erstmal in ihren alten Schemata, auch wenn sie sich plötzlich mit ungewöhnlichen Dingen beschäftigen). Die Forderungen wurden schließlich recht dreist, so das es in einen würzigen Disput ausartete. An den Antworten war klar zu erkennen, das sich kaum in das Material eingearbeitet wurde, denn es entstanden Mißverständnisse, die schon in den kürzesten Dokus oder kleinsten FAQs geklärt werden (ganz zu schweigen von Schnuppersessions).

Eigentlich hätte ich an dem Punkt nicht mehr weiter drauf eingehen müssen, denn eine wirkliche Bereitschaft für Neues und Tiefenwissen war für mich nicht zu erkennen. Allerdings waren auch ein paar halbwegs legitime Fragen und Zweifel dabei, deren Beantwortung aber nur mit Selbsterfahrung befriedigend sein könnte. So bot ich Schnuppersessions zur Selbsterfahrung an, jedoch ging keiner darauf ein. Stattdessen wurde immer wieder das Viewen eines eigenen Targets zum Beweis gefordert. Und wie sich erfahrene Viewer denken können, wird es da besonders problematisch und mißverständlich:

Zuerst erstellte jemand ein Target für einen anderen User, um es (ohne professionelle Anleitung) auszuprobieren. Es war eine einfache, computergenerierte, geometrische schwarz-weiß Form. Der Tasker dachte, sowas müsste leicht zu viewen sein (aus seiner Sicht verständlich), doch es kam natürlich nichts deutbares heraus, weil an einem solchen Targets „nicht viel dran“ ist (zumindest bei oberflächlichen Sessions bis Stufe 3). Aber das passiert fast immer, wenn man die (metaphysischen) Naturgesetze hinter Remote Viewing nicht kennt, und versucht, nach dem vertrauen, mechanistisch reduktionistischem Weltbild vorzugehen. Auf meine Erklärung hin, warum es so nicht funktioniert, und wie es um die metaphysische Natur der „Matrix“ bestellt ist, wurde es reflexartig als esoterische Theorie abgetan (trotz meiner Beteuerung der Selbsterfahrung damit). Wie dem auch sei, kommen wir nun zum Kern der Sache:
 
Wenn Targets schmutzig gemacht werden

Spannend wurde es, als noch ein weiteres Target getasket wurde (diesmal ein „Real World“-Target). Ich hatte an dem Punkt eigentlich schon den Entschluss gefasst, nicht mehr aktiv mitzumachen. Allerdings wurde ich doch noch Neugierig, und habe (erstmal nur für mich) eine eher flüchtige Session auf das Target gemacht. Kurz gesagt; der Tasker hat seinen Beweis bekommen, aber nicht so, wie er es erwartet hätte. Hier jedoch erstmal die wesentlichen Auszüge der Session:
 
In Stufe 1 tauchten schon grobe, interessante Struktureindrücke auf. Darunter glasige, halbrunde Objekte, die nebeneinander angeordnet waren. Der Gesamteindruck am Ende der Stufe 1 war eindeutig künstlich. Erste AIs waren „raffiniert“, „speziell“, aber auch „trivial“ und „albern“. Als AUL schrieb ich noch „Plastikteil“ heraus. Eine Miniskizze hatte ich auch schon erstellt, obwohl man solche in Stufe 1 nicht überbewerten darf:

RV - IP-Kamera - S1 (Miniskizze)
 
In Stufe 3 wurde es konkreter. Das Objekt wies Rundungen auf, war nach hinten gezogen und durch irgendeine Stütze oder einen Sockel hochgestellt. Als AULs drängten sich hier zuerst „Modell“, dann „Kunst“, danach „Röhrenbildschirm“ und schließlich „Webcam“ auf.

RV - IP-Kamera - S3
 
So richtig los geht es natürlich erst in der Stufe 4, deshalb werfen wir doch mal einen Blick darauf, was diese für Daten geliefert hat (EIs wegen möglicher Tasker-Privatsphäre geschwärzt, falls man die restliche Schrift überhaupt entziffern kann :D):

RV - IP-Kamera - S4
Targetrelevant erschienen mir bei den Ts die erhöhte, gewölbte Struktur, und bei den ITs die Eigenschaften „fixieren / fokussieren“ und „neigen“. Diese unterstrich ich für eine weitere Untersuchung in der Stufe 6.
 
Was uns konsequenterweise zur Stufe 6 bringt. Die vertiefte Untersuchung der „erhöhten, gewölbten Struktur“ brachte das Folgende zum Vorschein:

RV - IP-Kamera - S6 (1)
Die künstliche Natur der Sache bestätigte sich weiterhin, und als ich das Objekt von vorne betrachtete, zeigte sich eine Art „Auge“ bzw. Objektiv. Dieses spuckte zugleich die ITs „fokussieren“ und „eng zusammenziehen“ aus. Nach den lustigen AULs „Alien-Kopf“ und „E.T.“ (bezogen auf die Seitenansicht), schrieb ich „Auge“, „Webcam“ und „Digicam“ bezüglich der Vorderansicht heraus.
 
Auf der nächsten Seite untersuchte ich per relationalem Diagramm die markierten ITs „fixieren / fokussieren“ und „neigen“:

RV - IP-Kamera - S6 (2)

Bei „fokussieren / fixieren“ bekam ich den Eindruck eines sehr kleinen Rechtecks, welches die Konsequenz des fokussierens bzw. fixierens ist. Der weitere Zweck dieses Rechtecks war die Erzeugung einer Art Projektionsfläche. Dazu kam mir das AUL „Webcam-Bild“. Bei der Untersuchung der Eigenschaft „neigen“ bekam ich die Eindrücke eines Kugelgelenks, womit die aufliegende Struktur heruntergeneigt werden kann. Das Bild vervollständigte sich langsam.
 
Auf der letzten Seite erstellte ich, unterstützt durch eine targetkontakt-stärkende Bewegungsübung, noch eine Fazit-Skizze:

RV - IP-Kamera - S6 (3)

Die klaren Fazit-Eigenschaften waren „künstlich“, „technisch“, „schenkbar“ und „fokussiert was“. Die letzten AIs waren unspektakulär. Hier nochmal die Fazit-Skizze vom Ideogramm-Gekrakel freigestellt, damit man sie besser erkennt (Markant: Die „Antenne“):


Man kann es schon mehr als erahnen: Offensichtlich handelt es sich hierbei um eine Art Kamera. Die glasigen, halbrunden Strukturen in Stufe 1 kamen mir jetzt zusätzlich als Infrarot-LEDs in den Sinn. Obgleich ich die Sache offiziell schon ad acta gelegt hatte, zeigte ich dem Tasker noch mein Ergebnis, damit das Papier- und Zeitopfer nicht umsonst war (RV gefährdet schließlich den Regenwald ;)):
 
– Künstlich (abgerundete, aber nicht völlig runde Form)
– Technisch
– Schwenkbar
– Fokussiert was

AULs waren:

– Modell
– Kunst
– Röhrenbildschirm
– Webcam

Mögliche Schussfolgerung:

Kamera auf Stativ oder Schwenkarm mit Kugelgelenk, evtl. mit eingebauten IR-LEDs.
 
Der Tasker sagte mir daraufhin, dass ich leider falsch lag, und zeigte mir als Target das Foto eines Atomkraftwerkes mit zwei Kühltürmen (dessen Abbildung mir hier leider nicht gestattet wurde). Da von diesem Atomkraftwerk nicht der geringste Eindruck in der Session zu finden war, stellte ich folgende Möglichkeiten zur Diskussion:

1) Nicht on target gewesen

2) Es gibt in dem Target irgendwo eine Überwachungskamera mit IR-LEDs, auf die ich mich fixiert habe, und die Bewegungsübungen haben nicht funktioniert

3) Der Tasker wollte zuerst was anderes nehmen oder hat während des Taskings stark an was anderes gedacht, und hat dadurch das gewählte Target mit dieser Absicht „kontaminiert“

4) Der Tasker hat es ausgetauscht, um vorzutäuschen, das es nicht funktioniert hat (könnte man durch ein Backtracking herausfinden)

Daraufhin antwortete mir der Tasker, das er während der Targeterstellung tatsächlich daran dachte, sich eine IP-Überwachungskamera anzuschaffen, da kürzlich in seiner Umgebung eingebrochen wurde.

Ich antwortete ihm, dass ich in dem Fall doch on target war, und das er beim tasken keine ausreichende „Gedankenhygiene“ gehalten hat. Somit hat er das eigentliche Target mit seiner Idee zur IP-Kamera „kontaminiert“ (es ist immer die erste Intention, die aufgeprägt wird). Ich machte ihm das jedoch nicht zum Vorwurf, da er ja nicht wissen konnte, dass sowas bei Remote Viewing passieren kann.
 
Bild einer typischen WiFi IP-Überwachungskamera (Quelle: Amazon.de)
Und nochmal zum Vergleich: Gesamtskizze aus der Session

 

IP-Kamera - Essenz

Veranschaulichung des Vorgangs (hier mit Symbolfotos von Wikipedia) – Klicken zum vergrößern!

 
Dieser verstrickte Vorfall ist eigentlich ein exzellentes Beispiel für die Problematik, wenn Leute ohne Fachwissen einen Versuchsaufbau erstellen, um „Behauptungen“ aus diesem Fachbereich auf die Probe zu stellen, ohne die dahinterstehenden Gesetzmäßigkeiten zu kennen (oder wahrhaben zu wollen, was aber nicht auf den Tasker hier bezogen ist). Es ist gewissermaßen so, als sollte jemand beweisen, dass es den Marianengraben gibt, aber der Versuchsaufbau verbietet es zugleich, in jeglicher Form unter die Wasseroberfläche zu schauen, da das im herrschenden Dogma nicht vorgesehen ist.

Oder anders ausgedrückt: Mechanistisch-reduktionistsches Weltbild vs. metaphysischer Gesetzmäßigkeiten. Wenn die angebrachte Methodik nicht hinreichend ist, einen Beweis zu produzieren, bedeutet das nicht pauschal, das es den zu beweisenden Umstand nicht gibt. Man kann nicht herausfinden, was sich außerhalb einer Box befindet, wenn man sich in dieser Box einsperrt, aus Angst, die gewohnten Schubladen erweitern oder fallenlassen zu müssen.

Die unweigerliche Konsequenz dieses Vorgehens ist Stagnation. Da kann man noch so wehemend Forderungen nach Beweisen stellen; Erkenntnis kommt in der Regel nicht von selbst zu einem, sondern man muss sich in der Praxis an sie heranarbeiten, bzw. entgegenkommen. Natürlich ist derartige Target-Kontamination bei unsauberen Taskings kein Einzelfall. Hier ein weiteres Beispiel aus unserer RV-Praxis:

Ein Neuling gab mir mal irgendeine Ritterburg als Übungstarget. Er war jedoch dabei total in Eile, weil es schon Mitternacht war, er aber noch schnell in die Badewanne wollte (bei ihm kommt dann kein warmes Wasser mehr, soweit ich das verstand). Er dachte bei der Target-Erstellung so stark an sein Schaumbad, dass bei mir (neben den Burg-Eindrücken) auch „weiße, nasse Blässchenberge“ auftauchten. Es hat sich regelrecht mit der Burg überdeckt (als wenn man zwei Bilder überblendet), bzw. war sogar stärker. So wird aus einer Ritterburg eine Schaumburg (Kalauer!). Deshalb muss man beim tasken immer neutral und ohne „Gedankensalat“ vorgehen. Das er noch so dringend in die Badewanne wollte, erfuhr ich übrigens erst nach der Session.

Ähnlich verhält es sich bei Target-Umschlägen, die sich gegenseitig „kontaminieren“, wenn sie längere Zeit aufeinandergestapelt liegen, und sich die enthaltenen Targets in den Sessions tatsächlich vermischen können. Allerdings ist dort kein unsauberes Tasking in dem Sinne schuld, sondern eher eine „unsachgemäße“ Lagerung. Aus diesem Grund sollte man Targets in Umschlägen vor Gebrauch eine Weile „lüften“, sprich auseinanderlegen. Das klingt seltsam, funktioniert aber.
 
Fazit: Ein langer Artikel mit polarisierenden Umständen und einer kosmisch-humoristischen Wende. Man könnte es als „erfolgreichen Fehlschlag“ bezeichnen, oder es etwas epischer mit „Die Wahrheit hat sich von selbst offenbart“ umschreiben. Das multidimensionale Universum (Matrix, M-Feld, Akasha-Chronik, oder wie auch immer man es nennen möchte…) hat hier gut gezeigt, dass es sich nicht in Kisten packen läßt. Jede Kiste zerbricht irgendwann, und jede Schublade ist eines Tages voll. Möchte man weiter wachsen, bleibt einem nichts anderes übrig, als die zu klein gewordenen Grenzen auszudehnen. Und Grenzen hat Bewusstsein eigentlich nicht nötig, außer es setzt sich diese Selbst (entweder aus Furcht oder als Lernmotor). Aber wie man damit umgeht, entscheidet jeder für sich selbst, eigenverantwortlich und bewusst.

Mein Appell: Wenn euch etwas im Grenzwissen-Bereich (oder sonstwo) Angst macht bzw. überwältigend erscheint, besonnen Schritt für Schritt weitergehen, statt es zu überstürzen. Aber bleibt auf jeden Fall in Bewegung, denn Stagnation ist der Tod. 😉