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Ostsee-Anomalie (Updates)

Im Jahre 2011 wurde die so genannte Ostsee-Anomalie von den Schatzsuchern des Ocean X-Teams entdeckt. Bereits Mitte 2012 führten wir mehrere Sessions darauf durch, allerdings waren die damaligen Viewer noch größtenteils autodidaktisch (aus Büchern lernend) oder unvollständig ausgebildetet. Daher war das Repertoire und die Genauigkeit der Sessions entsprechend begrenzt. Grundsätzlich zeigten jedoch alle Sessions die runde Struktur auf dem Meeresboden, welche teils als eine Art Gebäude, teils mit geologisch-vulkanischen Eigenschaften wahrgenommen wurde. Eine exakte Schlussfolgerung zum Zweck der Struktur konnte jedoch noch nicht gezogen werden, oder wäre zumindest sehr spekulativ gewesen.

Seit damals gab es weitere Sessions auf die Ostsee-Anomalie mit steigender Ausführlichkeit und Qualität. Die Neueste wurde erst im Oktober 2019 durchgeführt. Dieser Artikel soll nun eine Zusammenfassung der interessantesten Ergebnisse seit den ersten Sessions im Jahre 2012 zeigen. Vorweg sei jedoch gesagt, dass in keiner einzigen von insgesamt elf Sessions (die 2012’er mitgezählt) ein abgestürztes UFO beschrieben wurde. Uns ist auch bewusst, dass einige Viewer aus Übersee (die auch sehr gut sind) dazu andere Schlussfolgerungen hatten. Wieso es diese bedeutende Diskrepanz gibt, müsste wohl mit besonderem Augenmerk auf das Tasking und die Interpretation geklärt werden. Hier geht es jedoch erstmal um unsere gesammelten Ergebnisse.

Inzwischen hat das Ocean X-Team weitere, künstlich wirkende Strukturen abseits der runden Hauptstruktur entdeckt. Unsere aktuelleren Sessions bezogen diese mit ein:

Ostsee-Anomalie (Update): Target

Abseits der Hauptstruktur (im Target für die Viewer als „X“ kodiert), wurde von einer weiteren, auffälligen Struktur (A), einer Art Schneise oder Schleifspur (B) und einer durchstoßen wirkenden Hügelstruktur (C) berichtet. Vor allem die Schneise und der durchstoßene Hügel nährten wieder Diskussionen über ein abgestürztes UFO. Wie das zustande kam, bzw. ob es sich wirklich um Spuren eines Absturzes handelt, sollte im Laufe der Sessions untersucht werden. Widmen wir uns nun den Eindrücken aus verschiedenen Sessions zur Hauptstruktur und den neuen Nebenstrukturen. Quicklinks:

Die Hauptstruktur (X)
Die zweite Struktur (A)
Die „Schleifspur“ / Kamm (B)
Der „durchstoßene Berg“ (C)
Gesamtzweck der Anlage
Zeitliche Einordnung
Erbauer und Bautechnik
Schlussfolgerungen
 


Die Hauptstruktur (X)

Ostsee-Anomalie (Updates): X

Die folgenden Eindrücke stammen aus der Session einer Remote Viewing-Schülerin (Stufe 1-5). Sie nahm die Hauptstruktur (X) folgendermaßen aus 30m Höhe wahr:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Überblick)

Neben der runden Struktur, nahm sie zugleich weitere Strukturen in der Umgebung wahr. Das Gelände wirkte wie eine Mischung aus künstlichen und natürlichen Eindrücken. Interessant war hier die Wahrnehmung von unterschiedlichen Temperaturen. Daraus folgte u.a. das AUL „Lagerfeuer“. Manche werden sich erinnern, dass man sowas wie verkohlte Steine auf der Struktur gefunden hat, so als hätte jemand vor langer Zeit ein Lagerfeuer darauf gemacht. Das AUL muss aber nicht zwangsläufig etwas damit zu tun haben.

Im Vergleich dazu die Eindrücke eines erfahrenen Viewers zur Hauptstruktur (X):

Ostsee-Anomalie (Updates): X

Er nahm ebenfalls eine runde Struktur wahr, die auch künstlich wirkende, kantige Merkmale aufwies. Allerdings nahm er auch eine Art Röhre oder Tunnel unterhalb der Struktur wahr. Die Hauptstruktur wirkte in dem Kontext wie ein Deckel. Ähnliche Eindrücke einer darunterliegenden Röhre gab es auch schon in früheren Sessions. Hier ein paar Beispiele für die Hauptstruktur:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 1)

Der grobe Eindruck der Hauptstruktur passt zu der anderen Session. In einer Seitenansicht zeigte sich, dass es unterhalb davon einen Hohlraum mit „viel Platz“ gibt. Auch säulen- oder trägerförmige Strukturen, die den „Deckel“ oben stützen, tauchten in diversen Sessions auf. Hier noch einige, teils aus dem früheren Artikel bekannte Beispiele, wo vor allem die hohle Röhre darunter deutlich wahrgenommen wurde:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 2)

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 3)

Was hatte es damit auf sich? Offenbar stammen aus dieser Röhre die vulkanischen bzw. geothermalen Eindrücke, welche einige Viewer damals beschrieben hatten. Es wirkte so, als hätte man absichtlich einen künstlich erschaffenen oder zumindest stark bearbeiteten „Deckel“ auf einen aktiven Vulkanschlot oder Geysir gesetzt, um dessen Eigenschaften gezielt zu nutzen. Dazu jedoch später mehr…

Zunächst wollen wir uns noch einige Oberflächendetails der Hauptstruktur anschauen, die in einer Session genauer untersucht wurden. Warum ist das an dieser Stelle relevant? Weil man aufgrund der vulkanischen Eindrücke unterhalb der Struktur argumentieren könnte, dass diese nichts weiter ist, als ein natürlicher, erstarrter Lava-Ausfluss, der sich pfannkuchenförmig darübergelegt hat (so wie es Skeptiker immer wieder beschreiben). Die folgende Skizzen-Serie von der Oberfläche der Hauptstruktur zeigte ziemlich deutliche, künstliche Eindrücke.

Erste Annäherung, mit einer gerundeten Wahrnehmung und brockigen Aspekten auf der Oberseite (wirkte noch wie durch trübes Wasser):

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Detaillierung der runden Struktur, mit ersten Wahrnehmungen künstlicher Strukturen:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Detailanblick der künstlichen Strukturen von oben und in einer Seitenansicht. Bemerkenswert war die Wahrnehmung von metallischen Eindrücken, die wie schwarzes, grobes Gusseisen wirkten:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Weitere Annäherung der Oberflächenstrukturen, dieses Mal mit besonderem Augenmerk auf rillig-stufige und kuppelartige Details. Diese passen sehr gut zu den Berichten und Aufnahmen des Tauchroboters von Ocean-X. An der rechten Seite wurden wiederum eher natürliche Eindrücke eines abschüssigen Hangs wahrgenommen:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Schließlich nochmal eine weiter entfernte Ansicht, in der teilweise die Rundung der Struktur und die abschüssigen Eindrücke einer Klippe wahrgenommen wurden. Ein weiteres Detail war eine Art „Pfad“, welcher von der Struktur wegführte:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Oberflächendetails)

Ein interessanter Beifang war ein Querschnitt, welcher abermals auf einen Hohlraum unter der Struktur hindeutete, und auch „gasige“ Eindrücke enthielt:

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Hohl 4)

Es bestätigten sich also mehrfach die Eindrücke einer künstlichen Hauptstruktur, die wie eine Art Deckel auf einer natürlichen Lavaröhre angebracht wurde. Eine Technologie, um den dortigen Vulkanismus wie eine Art geothermales Kraftwerk zu nutzen? Isoliert betrachtet schwer zu sagen, jedoch deuten die komplexen Strukturen der künstlichen Oberfläche auf eine durchdachte oder zumindest kunstvolle Konstruktion hin.

Funktion der Hauptstruktur

Wozu diente jedoch nun die Hauptstruktur? In früheren, nicht so detaillierten Sessions wurden schon Eindrücke wie „Energie“, „Behausung“ und „ausstrahlen“ wahrgenommen. In der neuesten Session erreichten wir weitaus komplexere Zusammenhänge. Es zeigte sich, dass es ursprünglich einen funktionalen Zusammenhang zwischen der Hauptstruktur und einen Teil der anderen Strukturen im Zielgebiet gab. Die Hauptstruktur selbst beinhaltete eine Funktion, bei der irgendeine Substanz absichtlich „korrodieren“ sollte, was wiederum mit einem galvanischen Prinzip zu tun hatte. Es gibt mehrere Metallarten in der Struktur, die dabei miteinander interagierten. Zum Zeitpunkt der Session schienen jedoch alle Funktionen erstarrt zu sein.

Was war nun der ursprüngliche Zweck dieses Funktionsprinzips? Es sollte irgendein energetischer Druck erzeugt werden, der zu einem Abschussmechanismus führte. Dabei wurden jedoch keine Objekte abgeschossen, sondern eine Art Energienetz oder Schirm. Dieses Netz überschirmte ein gewisses Areal. Welche Funktion hatte dieses Netz? Offenbar sollte eine Schicht in der Atmosphäre leitfähiger gemacht werden, was ein sichbares Lichtphänomen zur Folge hatte. Zusätzlich gab es aber auch den Effekt von „Vernetzung“ und „Einkapseln“. Der Aspekt „Vernetzung“ ist jedoch nicht im Sinne einer direkten Kommunikation zu verstehen, sondern als Synchronisierung und Signalwirkung. Dem Viewer kam das Sinnbild „Rauchzeichen“. Die Signalwirkung zeigte sich in Form eines wellenförmigen Lichtphänomens am Himmel.

Ostsee-Anomalie (Updates): X (Funktionstimeline)

Was wurde mit dem Signal bezweckt? Die „Erleuchtung“ der Atmosphäre war in einem gewissen Umkreis sichtbar, jedoch nicht global. Der Viewer schätzte, dass man das Lichtphänomen heute in etwa auf 1/3 der Fläche Deutschlands sehen könnte. Jedoch kam zugleich der Eindruck, dass es mehrere solcher Anlagen auf der Erde gab. Wenn die Menschen das Leuchten sahen, wussten sie, dass sie sich zum Ursprungsort des Signals begeben sollten.
 

Die zweite Struktur (A)

Ostsee-Anomalie (Updates): A

Schauen wir uns nun die zweite, künstlich wirkende Struktur an, die auch oft einfach als „zweite Anomalie“ bezeichnet wird. In den beiden Sessions, welche die zweite Struktur beinhalteten, ergaben sich folgende Eindrücke:

Ostsee-Anomalie (Updates): A (Session 1)

Die erste Session zeigte steinige, klotzige und säulenartige Strukturen. Der Viewerin drängte sich dabei das AUL „Stonehenge“ auf. Weiterhin wurde ein Element beschrieben, welches metallisch und glatt wirkte. Es kamen auch schnell Eindrücke, dass es ein Ort war, der Aufmerksamkeit binden und zu Präsentationszwecken dienen sollte.

Die zweite Session zeigte es nochmals detaillierter:

Ostsee-Anomalie (Updates): A (Session 2)

Funktion der zweiten Struktur

Zur Funktion der zweiten Struktur kamen in beiden Sessions übereinstimmende Eindrücke: Es ist ein Ort, der für wirkungsvolle Präsentationen gedacht war. Wie eine Bühne oder eine Darstellungsfläche, auf der etwas Wichtiges verkündet wird. Die ästhetische Gestaltung der Struktur sorgte dabei für die entsprechende Aufmerksamkeit des Publikums. Anscheinend sollte eine Art „Gleichschaltung“ (nicht unbedingt im negativen Sinne) der anwesenden Personen erzeugt werden.
 

Die „Schleifspur“ / Kamm (B)

Ostsee-Anomalie (Updates): B

Was konnten wir über die ominöse „Schleifspur“ herausfinden, die als Indiz eines UFO-Absturzes gedeutet wird? Auch hierzu liegen zwei Sessions vor. Die erste Session zeigte überraschenderweise keine vertiefte Schneise, sondern eine erhöhte, lange Struktur. Es machte also eher den Eindruck eines hügeligen Kamms, statt einer Schneise. Diese Struktur wirkte darüberhinaus wie bearbeiteter Stein und säulenmäßig. Hier der Eindruck aus der ersten Session:

Ostsee-Anomalie (Updates): B (Session 1)

Auch die zweite Session zeigte eine bearbeitete, längliche Steinstruktur, die eindeutig höher als das Bodenniveau liegt. Hier gingen wir jedoch noch näher heran und suchten nach interessanten Details:

Ostsee-Anomalie (Updates): B (Session 2)

Der Viewer nahm auf der Oberfläche verteilte, kleine Strukturen wahr, die wie Noppen wirkten. Das Material besteht dabei aus Erz bzw. erzhaltigem Gestein. Überraschend war die Wahrnehmung eines Eingangs, hinter dem sich eine Art Gang oder Kammer befand. Innerhalb der Kammer war ein gerader Riß an der Wand zu sehen. Dieser wirkte oberflächlich gesehen unauffällig. Würde man ihn jedoch öffnen, kämen mehrere kleine Fortsätze zum Vorschein, die auf eine bestimmte Art zusammengesteckt wurden. Sie bestehen, wie schon die „Noppen“ auf der Oberfläche, aus erzartigem Material und zeigten magnetische Eigenschaften. Der Eingang in die Struktur scheint heute stark mit Pflanzen und Sediment bedeckt zu sein. Durch eine entsprechende Säuberung sollte er jedoch theoretisch durch Taucher zu finden sein.

Eine weitere Überraschung war, dass es wohl mehrere ähnliche Strukturen in kleinerer Form überall auf dem Gelände verteilt gibt, die aber heute nicht mehr sichtbar sind. Man müsste sie wohl von viel Sediment befreien, um sie per Sonar entdecken und anschließend mit Tauchrobotern oder Tauchern erkunden zu können. Diese kleineren Strukturen schienen auch eine funktionelle Verbindung mit der B-Struktur und anderen Strukturen im Zielgebiet zu haben.

Funktion der „Schleifspur“ / Kamm

Die gesamte B-Struktur wirkte wie eine Art elektrisches Funktionsprinzip. Die erzhaltigen bzw. magnetischen „Noppen“ auf und innerhalb der Struktur waren auf eine beabsichtigte Weise angeordnet und zusammengesteckt. Der Zweck hinter dieser Schaltung wirkte wie eine Zeitschaltuhr, die einen „Zündvorgang“ steuern sollte, welcher wiederum mit der Hauptstruktur (X) zu tun hatte.
 

Der „durchstoßene Berg“ (C)

Ostsee-Anomalie (Updates): C

Für die C-Struktur, die auf den Sonarbildern oft als „durchstoßener Berg“ gedeutet wird, kamen zwei verschiedene Aspekte heraus. In der ersten Session wurde es als kuppelartig beschrieben. Wichtig erschien dabei der aufragende Eindruck, und dass es ursprünglich eine natürliche, jedoch bearbeitete Struktur war. Es wirkte wie ein repräsentatives Gebäude oder Monument, welches den Aspekt der Zusammenkunft beinhaltete. Allerdings ohne den aktiven Präsentationsaspekt, wie in der zweiten Struktur (A). Vielleicht ein Nebengebäude oder ein formaler Eingang zum Gelände:

Ostsee-Anomalie (Updates) - C (Session 1)

Letzteres könnte zu dem Eindruck passen, dass die so genannte „Schleifspur“ eher als erhöhter Kamm erscheint und neben dem technischen Aspekt auch als Pfad diente, welcher sich einem formalen Eingang anschloss (ähnlich wie man es z.B. von einigen ägyptischen Anlagen kennt).

In der zweiten Session auf die C-Struktur stieß der Viewer wie gesagt auf einen anderen Eindruck. Er nahm eine flache Form wahr, die der B-Struktur ähnelte und mehrere „Öffnungen“ auf der Oberseite besaß. Diese wirkten auf ihn wie kleine Becken, in denen eine bestimmte Flüssigkeit gegeben wird, was ihn wiederum an das galvanische Prinzip aus der B-Struktur erinnerte:

Ostsee-Anomalie (Updates) - C (Session 2)

Von einer aufragenden Form war dieses Mal nichts zu erkennen, jedoch ist es möglich, dass der Viewer sich auf einen interessanten Funktionsaspekt in der Nähe oder unterhalb davon fokussiert hat. Daher wären für die C-Struktur noch weitere Sessions empfehlenswert. Interessant ist auch noch, dass man die vom Viewer wahrgenommene Struktur wohl heute nicht mehr sehen könnte, außer man würde sie von Sediment befreien.

Funktion des „durchstoßenen Berges“

Wie gesagt, ergaben sich hier zwei unterschiedliche Eindrücke zur C-Struktur. Einen funktionellen Zusammenhang könnte man jedoch in dem formalen Eindruck der aufragenden Struktur(en) in Kombination mit der Nähe der B-Struktur und seiner technischen Eigenschaften sehen.
 

Gesamtzweck der Anlage

Schließlich wollten wir noch wissen, wie sämtliche der geviewten Strukturen in Beziehung zueinander stehen, und ob es eine Gesamtfunktion des Geländes gab. In der ersten Session wurde dazu ein Gesamt-IT (Funktionen und Zweck des Ortes) abgefragt, welches folgende Eindrücke hervorbrachte:

  • Andacht / religiöse Zusammenkunft / Ritual
  • Liegt in Vergangenheit
  • Gemeinsames Ziel
  • Zusammengehörigkeit
  • Hat mit Materialien zu tun (metallisch, energetisch)
  • Stellt Verbindung her (heilend-körperlich)
  • Spirituelles mit Materiellem verbinden
  • Energie ausbreitend, verteilt sich
  • Freier, offener, natürlich

In der zweiten Session wollten wir es wesentlich detaillierter haben. Dazu verwendeten wir die Bewegungsanweisung „X + A + B + C sollte in Relation und Position zueinander wahrnehmbar sein!“. Als Ausgangspunkt für das Mapping sollte die Hauptstruktur (X) und anschließend die weiteren Strukturen lokalisiert werden. Während des Mappings ergab sich nochmal eine wahre Datenflut zum Zielgebiet:

Ostsee-Anomalie (Updates) - Gesamt-Mapping (Session 2)

Die Position der Hauptstruktur (X) erschien etwas unschlüssig. Die Positionen der A, B und C-Strukturen passten jeodch sehr gut zu den Sonaraufnahmen. Zusätzlich stellte der Viewer fest, dass es noch mehrere, kleinere Strukturen vom Typ A gibt. Daraufhin sollte der Viewer den Gesamtzweck aller Anlagen beschreiben:

  • Explosion
  • Druckwelle
  • Galvanische Elektrizität erzeugen
  • Paukenschlg, „Da bin ich! Jetzt bin ich bereit!“
  • Befreien aus Begrenzung

Währenddessen nahm der Viewer auch wahr, dass das Zusammenspiel zum Zeitpunkt der Session nicht mehr funktioniert, weil irgendwelche Verbindungen gelöst wurden (vermutlich durch den natürlichen Verfall). Weiterhin nahm er wahr, dass die Hauptstruktur (X) zum Zeitpunkt des Betriebes durch mehrere Strukturen (ihm kam der Begriff „Kammern“) gespeist wurde. Als unwichtigster Funktionsaspekt des Geländes erschien dem Viewer die C-Struktur. Die größte Aufmerksamkeit und Wichtigkeit lag hingegen überraschenderweise auf der B-Struktur. Diese erschien technisch am komplexesten, während die X-Struktur leicht austauschbar war. Dazu wurde vom Viewer die Analogie „Stromnetz (B-Struktur) vs. einzelne Glühbirne (X-Struktur)“ gebracht.

Zusammenhängend betrachtet wirkte es so, als wurde in der Hauptstruktur (X) eine Art energetisches Signal „abgeschossen“, welches ein sichtbares Glühen in der Atmosphäre erzeugte. Dies diente als eine Art Signal für die Menschen, um sich zusammenzufinden. Die Energie dafür stammte aus einem geothermalen Ursprung, welcher sich direkt unterhalb der Hauptstruktur befand.

Die Modultion des energetischen Signals wurde dabei offenbar hauptsächlich von der B-Struktur in Form eines Akkumulators und Schaltungssystems übernommen (siehe auch „Zeitschaltuhr“-Aspekt aus der Detailbetrachtung). Daher erschien diese Struktur als besonders wichtig im Zielgebiet. Neben der großen B-Struktur, schien es noch mehrere kleinere Varianten davon zu geben.

Die A-Stuktur stellte einen Ort der Zusammenkunft und Verkündung dar. Dort sollten sich die Menschen versammeln, wenn sie das energetische Signal in der Atmosphäre vernommen haben. Es könnte sich folglich als eine Art Bühne oder formales Gebäude mit Vorplatz dargestellt haben.

Als nebensächlicher Aspekt erschien die C-Struktur, von denen die Viewer Eindrücke eines formalen Bauwerkes (eher mit symbolischen Charakter) und weiterer, technischer Funktionen nach einem „galvanischen Prinzip“ hatten. Diese Struktur stand räumlich in Verbindung mit der B-Struktur.

Vorläufige Schlussfolgerungen zu den einzelnen Strukturen:

X-Struktur = Signalerzeuger + geothermales Kraftwerk
A-Struktur = Ort der Zusammenkunft und Verkündung (wichtigster, menschlicher Aspekt)
B-Struktur = Akkumulator / Schaltungssystem (wichtigster, technischer Aspekt)
C-Struktur = Formaler Durchgang / galvanisches Prinzip
 

Zeitliche Einordnung

Eine bisher nicht geklärte Information war das Alter der Anlage. Wann wurde sie errichtet und genutzt? Schnell stellte sich heraus, dass die Timeline eine großzügige Bemaßung benötigte. Der Entstehungszeitraum der Anlage wurde dabei grob auf 25000 Jahre vor unserer Zeit bemessen:

Ostsee-Anomalie (Updates) - Timeline (Session 2)

Ein zusätzlicher Eindruck war, dass es etwa 300 Jahre vor dem Beginn der letzten Eiszeit stattfand. Der Viewer nahm dabei ein tropisches Klima in dem Erdteil der Anlage wahr, welches sich jedoch bereits spürbar abzukühlen begann.
 

Erbauer und Bautechnik

Doch von wem oder was wurde die Anlage errichtet? Handelte es sich um Außerirdische, oder gehörten die Bauherren zu einer früheren Menschheitszivilsation? Bereits die Teil-Eindrücke aus den einzelnen Strukturen deuteten auf irdische Nutzer hin. Der Viewer nahm tatsächlich Menschen wahr, wenn auch etwas kleiner als die heutigen Menschen. Sie erinnerten äußerlich eher an ein Naturvolk, statt an eine Industriekultur mit technischen Fähigkeiten. Die Kleidung dieser Menschen wirkte spärlich und primitiv, passte jedoch zu den tropischen Gegebenheiten. Der Viewer betonte jedoch deutlich, dass nur weil sie so naturbelassen wirkten, es die Fähigkeiten zum Bau der Anlage nicht ausschloss. In seiner Wahrnehmung tauchte dabei ein spezielles Werkzeug auf, welches wie ein gewölbter „Schäler“ aussah:

Ostsee-Anomalie (Updates) - Werkzeug (Session 2)

Damit konnten Steinstrukturen regelrecht „wie eine Kartoffel“ abgeschält und abgerundet werden. Wie diese Werkzeuge soviel Kraft erzeugten, um einen Felsen einfach abzuschälen, wurde nicht ganz klar. Jedoch war keine Muskelkraft oder andere Methoden (wie bei einem Presslufthammer) involviert. Eventuell könnte es etwas mit dem galvanischen Effekt zu tun haben, der auch in der Anlage zum Einsatz kam. Auf die Frage hin, ob wir so ein Werkzeug bzw. die Anlage auch bauen könnten, kam die Aussage „Das ist eine andere Art von Technologie, mehr auf Chemie oder natürlichen Effekten basierend“ und „Unsere Wissenschaft kennt die nötigen Prinzipien zu 30-40%“.

Das End-AI des Viewers zum gesamten Target lautete treffenderweise „Andere Kulturen, andere Sitten, anderes Wissen“.
 


Schlussfolgerungen:

Aus den bisherigen Daten können wir jetzt folgende Vermutungen zum Zweck des Zielgebietes treffen (wie immer unter Vorbehalt): Bei der Anlage, wovon heutzutage Teile als „Ostsee-Anomalie“ bekannt sind, handelte sich um eine von mehreren Anlagen auf der Erde, die mit einer uns größtenteils unbekannten Technologie funktionierten. Sie dienten als eine Art Signalgeber oder Rufzeichen, bei dem die Atmosphäre in einem gewissen Umkreis zum leuchten angeregt wurde. Eventuell gab es neben dem Leuchteffekt auch noch eine geistige Einwirkung. Die damaligen Menschen wussten dadurch, dass sie sich an den jeweiligen Signalorten einfinden sollten. Eine „künstlerische“ Interpretation der geviewten Anlage (natürlich unvollständig und höchst spekulativ):

Ostsee-Anomalie (Updates) - Interpretation

Warum sie das taten, könnte sowohl mit bevorstehenden Veränderungen der Erde (anbrechende Eiszeit), als auch mit einem Reifesprung bzw. Aufstieg der Zivilisation zu tun gehabt haben. Ob die damalige Zivilisation danach verschwand (durch physisches Aussterben, spirituelles oder extraterrestrisches Verlassen der Erde etc…) ist noch nicht geklärt. Es würde jedoch zu den Mythen über versunkene Kulturen passen, die scheinbar über Nacht verschwanden und nur ihre mysteriösen Bauten oder unverständliche Überreste zurückließen. Die Ostsee-Anomalie könnte ein sehr altes Zeugnis einer solchen verschwundenen Kultur mit unbekannter Technologie sein. Mindestens so alt, dass an der betreffenden Stelle der heutigen Ostsee noch Festland und ein tropisches Klima existierte.

Was könnten wir daraus für unsere aktuelle Zivilisation lernen? Sollten sich künftige Untersuchungen solcher „Anomalien“ mit Remote Viewing-Eindrücken decken, würde es in erster Linie eine Erweiterung der prähistorischen Geschichte bedeuten. Und zwar so einschneidend, dass liebgewonnene Grundannahmen der Archäologie, Anthropologie etc… gründlich überdacht werden müssten. Darunter vor allem, dass es vor der Eiszeit schon hochentwickelte Menschheitszivilisationen gegeben haben könnte (Stichwort Atlantis), deren seltene Spuren erst nach und nach als solche erkannt werden. Und dazu zählt nicht nur die hier besprochene Ostsee-Anomalie, sondern viele weitere Ruinen und Strukturen (wie die Erdstallanlagen), die weitaus älter als die aktuelle Geschichtsschreibung sein könnten.

Die Suche nach dem Atomium

Seit einigen Monaten führen wir interne „Target des Monats“-Projekte in der Community der Academy of Mind durch. Im aktuellen Projekt ging es darum, mit verschiedenen Methoden, darunter natürlich auch Remote Viewing, das Atomium in Brüssel zu lokalisieren.

Atomium

Eine der Remote Viewing-Sessions möchten wir hier kurz vorstellen. Sie wurde von einer unserer Remote Viewing-Schülerinnen durchgeführt, was zugleich auch ihre erste Stufe 6-Session war. Um das Atomium zu lokalisieren, gab es als Target folgende Mapping-Vorlage, wovon der Viewer natürlich nur das Raster bekam:

Atomium - Mappingvorlage

Quelle: Google Maps

Eine Besonderheit dieser Session war es, dass neben dem normalen „Reinfühlen“ beim Mapping-Vorgang, auch ein Pendel benutzt wurde, um die Genauigkeit zu vergleichen. Widmen wir uns jedoch am Anfang den frühen Eindrücken der Session…

In den ersten Stufen stachen bereits blaue und weiße Farbeindrücke, in Kombination mit glatten Oberflächen und gewölbten Formen hervor. Die Skizze der Stufe 3 lässt noch nicht soviele konkrete Eindrücke vermuten:

Atomium (Stufe 3)

In Stufe 4 verstärkten sich jedoch die Eindrücke von rundlichen und eckigen Formen, die harte und glatte Oberflächen aufwiesen. Daraufhin ging es in die Stufe 6, wo die Mapping-Vorlage zum Einsatz kam. Zuerst nach der Art des Remote Viewings mit „reinfühlen“:

Atomium - Mapping (Remote Viewing)

Danach mit einem Pendel:
Atomium - Mapping (Pendel)

Im Vergleich lag die Viewerin mit der Remote Viewing-Vogehensweise deutlich näher am Zielgebiet. Jedoch auch das Pendel-Ergebnis hat zumindest die tendenzielle Richtung:

Atomium - Mapping (Ergebnisse)

Über die Vor- und Nachteile beider Techniken kann hier natürlich keine pauschale Aussage getroffen werden, da die Viewerin bis dahin weder Erfahrungen mit RV-Mapping, noch mit Pendeln gemacht hat. Im Gesamtvergleich mit acht weiteren Sessions in diesem Projekt (von Teilnehmern mit unterschiedlicher Praxiserfahrung), zeigte sich das RV-Mapping akkurater, als das Pendel-Mapping. Die meisten Ergebnisse landeten dabei zumindest im richtigen Quadranten (Quadrant C) der Mapping-Vorlage, und zeigen eine Art Zielvektor:

Atomium - Mapping (Zusammenfassung)

Um herauszufinden, ob die Lokalisierung in der hier besprochenen Session nicht einfach ein Zufallstreffer war, sollte die Viewern das lokalisierte Ziel noch einmal genauer beschreiben. Dabei kam zuerst folgender Eindruck:

Atomium - Detaillierung (1)

Eine glatte Kugel mit einem länglichen, gewölbten Stück, das mit der Kugel verbunden war. Danach sollte die Viewerin schauen, ob die Struktur noch irgendwie weitergeht:

Atomium - Detaillierung (2)

Sie nahm wahr, dass es noch weitere Kugeln mit diesen dazugehörigen Stücken gab. Diese wirkten nun wie Verbindungsstücke zwischen den Kugeln. Die Viewerin schaute sich eines davon nochmal genauer an:

Atomium - Detaillierung (3)

Dabei stellte sie fest, dass diese Verbindungsstücke hohl sind und im Inneren vergleichsweise dunkel wirkten. Schließlich wurden die vorangegangenen Eindrücke noch kombiniert, um eine Gesamtskizze zu erhalten. Folgendes kam dabei heraus:

Atomium - Detaillierung (4)

Die Viewerin nahm nun mehrere Kugeln mit Verbindungsstücken dazwischen wahr, die irgendwie in einer geometrischen Form angeordnet waren. Da die Session-Zeit schon weit fortgeschritten war, und die Eindrücke immer verwirrender wurden, sollte uns das erstmal als Verifikation reichen. Wir beendeten die Session somit an dieser Stelle.

Fazit: Mappings und Lokalisierungen mit der Raster-Methodik sind nicht immer zuverlässig, können aber (wie in diesem Fall) auch sehr akkurat sein. Definitiv können sie bei mehreren Sessions eine Richtungstendenz zum gesuchten Ort, Objekt, Lebewesen etc… im Zielgebiet liefern. Um so eine Lokalisierung genauer herauszuarbeiten, wendet man zusätzlich Umgebungsbeschreibungen von auffälligen Merkmalen und Ortsbestimmungen mit Referenzpunkten an. Daraus lässt sich eine Art Triangulation ableiten, mit der man das Ziel vor Ort eingrenzen kann. Es zeigte sich auch, dass die zusätzliche Anwendung der Pendel-Technik in den meisten Fällen in die richtige Richtung zeigt, wenn auch nicht so genau, wie die Remote Viewing-Vorgehensweise. Da jedoch keine Pendler mit langjähriger Erfahrung dabei waren, lässt sich wie gesagt keine pauschale Aussage treffen.

Siehe auch: Wandern mit Remote Viewing und Wandern mit Remote Viewing (Update)

Der Alltagsnutzen von Remote Viewing

Worin besteht der Alltagsnutzen von Remote Viewing?

Remote Viewing stellt ein mächtiges Werkzeug zur Befriedigung der persönlichen Neugier und des Forschergeistes dar. Man gelangt damit an Informationen, die auf konventionellem, physischen Wege nicht erreichbar sind. Sei es durch räumliche, zeitliche oder gar dimensionale Trennung (z.B. bei metaphysischen Targets). Dieser Blog zeugt seit vielen Jahren davon, welche grenzwissenschaftlichen Forschungsbeiträge damit geleistet werden können. Wie sieht es jedoch mit dem Alltagsnutzen von Remote Viewing aus? Denn es wäre eine regelrechte Verschwendung, das Informationspotential des Remote Viewing nicht für die Herausforderungen des Alltags einzusetzen.

Typische Anwendungsgebiete

Was sind die typischen Anwendungsgebiete von Remote Viewing im Allag? Die Möglichkeiten und Potentiale sind hier ebenso vielfältig, wenn nicht sogar vielfältiger, als bei Forschungstargets. Wir werfen nun einen verkürzten Blick auf die meistgenutzten Anwendungen in der Hinsicht:

Timelines und Optimas

Ganz besonders gefragt ist die Möglichkeit von Timelines mit Optimas. Mit dem Timeline-Werkzeug ist es nicht nur möglich, vergangene und zukünftige Ereignisse zu untersuchen, sondern auch verschachtelte Wahrscheinlichkeiten und „Was wäre wenn?“-Szenarien.

So kann man zum einen ganz einfach die wahrscheinlichste Zukunft für einen Zeitpunkt X viewen (z.B. von heute bis Ende 2020), und sich signifikante Ereignisse anschauen. Dann ermittelt man, wie man am besten auf diese Ereignisse reagiert, wie es dazu kam, welche Personen und Handlungen involviert sind etc…

Man kann jedoch auch ein direktes Optimum ansetzen, bei dem der Handlungsweg in die Zukunft hinein ermittelt wird, mit dem man eine optimale, spezifische Entwicklung erreicht. Dabei werden Meilensteine innerhalb der Timelne ermittelt, nach denen es zu handeln gilt, um diese optimale Entwicklung einzuleiten.

Optimas können in der Targetformulierung mit verschiedenen Parametern gefüttert werden. Z.B. wenn man den Weg zum größten, beruflichen Erfolg, der persönlichen  Erfülltheit, der geistigen Weiterentwicklung etc… innerhalb eines bestimmten Zeitraums ermitteln möchte. Zu beachten ist hier, dass das schnell sehr komplex werden kann, und ggf. mehrere Sessions auf Einzelaspekte notwendig sind.

Timeline - Beispiel

Mapping / Lokalisierung

Eine der wohl ursprünglichsten Anwendungsformen des Remote Viewing ist das Lokalisieren und Beschreiben von Dingen oder Lebewesen. Dies geht natürlich auf die frühen Spionagetätigkeiten mit Hilfe dieser Methode zurück. Bei den heutzutage typischen Recherchen kann es sich verlorene Wertgegenstände, entlaufende Haustiere oder in ernsteren Fällen auch vermisste Personen handeln. Aber auch bestimmte Merkmale in Umgebungen (z.B. Höhleneingänge, Bodenschätze etc…) können lokalisiert werden.

Ein schönes Beispiel für das Auffinden von verlorenen Wertgegenständen, ist der Fall einer verlegten Mappe mit 5000 €-Bargeld. Der Auftraggeber hatte einst ein Boot verkauft, und das Geld in bar erhalten. Dann wurde es jahrelang irgendwo  im Haus in einem Umschlag gelagert, welcher wiederum in einer schwarzen Ledermappe lag. Als der Kunde das Geld nun brauchte, konnte er es nicht mehr in seinem Haus finden, weshalb er Remote Viewer beauftragte. Von den Remote Viewern wurde ein Mapping-Raster verwendet, welches über dem Grundriss des Hauses lag. Der blinde Viewer bekam dabei nur das Mapping-Raster, um Vorannahmen zu vermeiden.

Nachdem der Viewer zwischen den Bodenschichten des Hauses landete, dabei dort noch bauliche Mängel erkannte, grenzte er das Zielobjekt ein, und zeichnete es. Gut zu erkennen war die aufklappbare Ledermappe, inklusive einer Art Wasserschaden. Später fand der Auftraggeber die Mappe mit dem Geldumschalg genau in dem geviewten Bereich. Sie war hinter die beschädigte Rückwand eines Schrankes gefallen. Und tatsächlich war an den Rändern des Geldumschlages ein Schaden durch Feuchtigkeit vorhanden:

Lokalisierung einer Geldmappe

Eine ungewöhnlichere Anwendungsart der Lokalisierung ist es, wenn man sich in einem unbekannten Gebiet einen Bereich sucht, der ganz bestimmten Kriterien gerecht werden soll. So kann man sich z.B. ein Refugium in der Natur suchen, bei dem die Kriterien Abgeschiedenheit, Ungestörtheit und ein Gewässer sein sollen. Diese Lokalisierung überträgt man wiederum auf ein Kartenraster, und die Matrix liefert in der Regel die beste, in dem Gebiet vorhandene Entsprechung zu den Vorgaben. Eine ausführliche Experimentalreihe dieser Art habe ich in den „Wandern mit Remote-Viewing“-Artikeln beschrieben.

Personenwahrnehmung

Die Personenwahrnehmung stellt eine weitere mächtige Anwendung der Stufe 6 dar. Allein die Bezeichnung könnte schon unheimlich wirken, wenn man an die militärischen und geheimdienstlichen Ursprünge des Remote Viewing denkt. Neben dem Ausspionieren irgendwelcher Schwächen und Geheimnisse, sind jedoch auch konstruktive Anwendungen für die geviewte Person möglich. Zumal es die Arbeitsethik ohnehin verbieten sollte, Auftragssessions auf Personen zu machen, die dem nicht zugestimmt haben.

Was ist nun aber der positive Nutzen der Personenwahrnehmung? Neben der einfachen Identifizierung durch Aussehen, Alter, Geschlecht etc…, lassen sich auch Charakter, Wünsche, Stärken und Schwächen, Potentiale und Gefährdungen ermitteln. Dies kann man in Kurzform machen, oder sehr ausführlich in erweiterten Schablonen. So wird eine so genannte Deep Mind Probe angwendet, um alle Arten von bewussten und unbewussten Aspekten des Geistes zu erfahren. Hier seien Beispielsweise bewusste und unbewusste Stärken, Schwächen, Wünsche, Ziele, Gefahren, Ängste etc… genannt, bis hin zur Lebensberufung der Person.

Personenwahrnehmung - Anwendung

Hat man diese Aspekte nun im Detail herausgefunden, können Umgangsweisen bzw. Lösungen dazu erfragt werden. Ein weiteres, spezialisiertes Werkzeug der Personenwahrnehmung, welches sich gezielt auf Lösungen konzentriert, ist die Problemlösungsschablone. Dort werden sowohl körperliche, als auch geistige Probleme der Person abgefragt, und zugleich passende Lösungsansätze ermittelt. Das ersetzt natürlich keine professionelle Diagnose, kann jedoch ein zusätzlicher Hinweisgeber bzw. eine Bestätigung sein.

Personenwahrnehmung - Problemlösungsschablone

Die Personenwahrnehmung muss sich nicht nur auf eine Person beschränken, sondern läßt sich auch auf ganze Personengruppen anwenden. Dabei kommt häufig die Beziehungsanalyse zum Einsatz, bei der die Beziehung zwischen zwei oder mehr Personen bzw. Gruppen detailliert analysiert wird. Mal abgesehen von den zwischenmenschlichen Unbequemlichkeiten, die solche Enthüllungen oft mit sich bringen, können damit z.B. entscheidende Kommunikationsprobleme in Firmen, Familien oder Beziehungen bearbeitet werden. Denn wenn man aneinander vorbei redet, oder falsche Vorstellungen voneinander entwickelt, bauscht es sich häufig auf, bis das ganze Kartenhaus irgendwann zusammenfällt. Remote Viewing bietet hier die Möglichkeit der Vorsorge und Schadensbegrenzung, ohne auf die Selbstehrlichkeit der beteiligten Personen angewiesen zu sein.

Personenwahrnehmung - Beziehungsanalyse

All diese Bereiche der Personenwahrnehmung können so nicht nur soziale Strukturen optimieren, sondern auch wertvolle Informationen zur Selbsterkenntnis liefern. Selbsterkenntnis liegt jedoch letztlich, wie auch der Wunsch nach Heilung oder Mustertransformation, bei einem selbst. Aber ein blinder Viewer kann hier zumindest helfen, Ego-Fallen, mangelnde Selbstehrlichkeit und Subjektivität zu umgehen.

Ereignisaufklärung

Die Ereignisaufklärung ist eine Anwendungsform, bei der so ziemlich alle der genannten Werkzeuge zum Einsatz kommen. Meist auf einer Timeline des Ereignisverlaufes basierend, werden beteiligte Personen, Handlungen, Bewegungen, Orte des Geschehens, involvierte Objekte etc… untersucht. Dadurch ergibt sich ein hochkomplexes Bild, welches bei verschiedendsten Herausforderungen eingesetzt werden kann.

Häufig denkt man hier natürlich an Verbrechensaufklärung und Detektivarbeit (was die meisten Viewer übrigens nicht wollen). Aber auch Unfallhergänge, historische Ereignisse, unerklärliche und verdrängte Erlebnisse, oder die simple Rückverfolgung bei verlegten Gegenständen, können mit dieser Werkzeugsammlung aufgeklärt werden. Die Hauptlast liegt hier natürlich beim Monitor, welcher dem blinden Viewer den richtigen Einsatz der Werkzeuge vorgeben muss.

Ereignisaufklärung

Ereignisaufklärungen sind natürlich auch in „Was wäre wenn?“-Form für zukünftige Entwicklungen möglich. Das kann dann als detaillierte Erweiterung eines Optimums angesehen werden. Letztlich finden sich in den meisten Stufe 6-Sessions Anteile der Ereignisaufklärung, wenn eine Timeline involviert ist. So manche Session dieser Art taugt dann regelrecht als Inspiration für ganze Romane.

Fazit

Remote Viewing stellt sich immer deutlicher als enorm nützliches und pragmatisches Werkzeug zur Alltagsoptimierung heraus. Wie bei allen Verbesserungsbestrebungen, muss natürlich auch hier einiges an Arbeit investiert werden. Aber wenn man bedenkt, wieviele externe Berater, Vermutungen und Entscheidungen mit mangelnder Informationsgrundlage man sich damit sparen kann, wird auch der wirtschaftliche Faktor deutlich. Inzwischen werden von mehreren Anbietern im deutschsprachigen Raum Auftragsrecherchen angeboten, die den Nutzen des Remote Viewing auch für unausgebildete Interessenten ermöglichen. Eine Möglichkeit findet ihr hier: Academy of Mind – CRV-Service

Die Erdstallanlage bei Kritzendorf

Kategorie: Archäologie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 2 (Benny Pamp, Rai)
Anzahl der Sessions: 4
Zeitraum: 06.04.2015 – 19.04.2015
Gesamtdauer: 207 Minuten
Gesamtseiten: 44

Wir waren am Abend des 1. Mai wieder als Gäste von CROPfm netradio geladen, und haben auch dieses Mal ein RV-Projekt für die Sendung durchgeführt (siehe auch „Meteor von Tscheljabinsk“ aus unserer letzten Sendung). Im Gegensatz zu der damaligen, spontanen Target-Auswahl, konnte das Wunsch-Target für die aktuelle Sendung im CROPfm HörerInnen-Forum abgestimmt werden:

CROPfm-Forum: Targetauswahl für „Remote Viewing“ Sendung am 1.5.



CROPfm-Sendung: Remote Viewing mit „Wunschtarget“
 
Bis zur Vollendung der blind durchgeführten Sessions, war es dem Viewer nicht gestattet, das CROPfm-Forum zu besuchen, um jegliche Vorannahmen zu vermeiden. Wie der geneigte Skeptiker sicher sein kann, dass er es nicht doch tat? Kann der Skeptiker leider nicht, aber darum ging es auch nicht. Es liegt einem seriösen Remote Viewer fern, zu mogeln bzw. sich Vorannahmen zu verschaffen, da dies die ganzen Rohdaten mit AUL’s kontaminieren würde, und somit sämtlicher, blinder Arbeitsaufwand ad absurdum geführt wäre. Zudem würde dies weder dem eigenen Ruf, noch der grenzwissenschaftlichen Arbeit allgemein zuträglich sein.

 

Als Wunsch-Target der HörerInnen wurde Erdstallanlage bei Kritzendorf (NÖ) die von Dr. Neugebauer untersucht wurde (Siehe Sendung „Versiegelte Unterwelt“)“ gewählt. Diese geheimnisvollen, unterirdischen Anlagen, welche nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa zu finden sind, stellten uns vor eine gewisse Herausforderung. Mir als Tasker / Monitor war nur bekannt, dass sich die besagte Anlage irgendwo nahe dem Örtchen Kritzendorf befinden soll, welcher in der Nähe von Wien liegt. Die genaue Position, Bildmaterial oder Pläne hatte ich nicht zur Verfügung. Wie konnte man bei diesem komplexen Target also herangehen?

 

Zuerst einmal wollte ich uns einen allgemeinen Überblick verschaffen. Die Target-Formulierung dazu lautete:

„Die Erdstallanlage nahe Kritzendorf in Österreich – Beschreibe die innere Struktur der Anlage, und eventuelle auffällige Eigenschaften darin!“

 

Bereits wenige Minuten in der Session zeigen sich Daten, welche auf eine Struktur unter der Erde hindeuteten. Der Viewer bekam dort Eindrücke wie „matschig“, „lehmig“, „innen“, „stickig“, „eingeteilt“, „überdacht“ und „Hohlraum“. Insgesamt machte es den Eindruck einer natürlichen Struktur, die jedoch künstlich bearbeitet wurde.

Im späteren Session-Verlauf nahm der Viewer konkret erdige Gänge wahr, in denen wiederum künstliche Strukturen auftauchten. Zuerst eine Art Gerüst, welches schon leichte Korrosion aufwies, aber wohl noch in Benutzung ist. Das Alter dieser Gerüststruktur schätze der Viewer auf etwa fünf Jahre. Danach tauchte eine tragende Struktur auf, bei der es sich um Stützbalken handeln könnte. Des Weiteren gab es eine Art Metallkante, die an einem Abhang montiert war, und offenbar den Zweck hat, Seile daran zu befestigen, um Personen oder Fracht abzuseilen. Diese Metallkante empfand der Viewer als „sehr neu“. Als auffälligste Struktur im Target zeigte sich jedoch sich eine eiförmige Struktur, welche wie ein großer Stein wirkte, und in eine Art Grube eingelassen war. Dieses „Ei“ wirkte sehr alt, und schien der zentrale Interessenspunkt nahe der Gangsysteme zu sein.

RV - Erdstall - Gesamtansicht von oberhalb

Gesamtansicht von oberhalb

RV - Erdstall - Gesamtansicht seitlich

Gesamtansicht seitlich

 

Die eiförmige Struktur bildete fortan das Zentrum der Orientierung im Target. Sie schien vorwiegend aus Stein zusammengesetzt zu sein. Auffällig waren noch kleine Löcher, welche zirka Fingerdicke hatten, und überall auf der Struktur verteilt waren. Unterhalb der Struktur war eine Veränderung des Untergrundes festzustellen. Es schien, als wenn zwischen dem „Ei“ und der Umgebung ein physikalischer oder chemischer Prozess wechselwirkt, wodurch an der unmittelbaren Aufliegefläche die Umgebung sich statisch aufludt.

Folgend untersuchte der Viewer die dort wirkenden physikalischen/ chemischen Prozesse. Er fand heraus, dass eine Art starker Magnetismus von dem „Ei“ ausgeht, welcher sich aber nur trichterförmig nach unten ausrichtet, nicht gleichmäßig. Diese Kraft verändert den Untergrund innerhalb des beschriebenen Trichters zu einer kristallinen Form. Der Viewer merkte jedoch an, dass sich diese Prozesse auf molekularer Ebene abspielen, und keineswegs mit dem bloßen Auge sichtbar sein müssen.

RV - Erdstall - Ei

Die eiförmige Steinstruktur

 

Bei der weiteren Untersuchung der Ei-Struktur wurde festgestellt, dass man vor Ort versucht, unter diese zu gelangen, da man die Ei-Struktur an sich nicht bewegen wollte. Zu diesem Zweck bediente man sich der bereits erwähnten Metallkante, von der aus man sich in eine Höhle oder einen Gang weiter unten abseilt. Diese Höhle wirkte sehr kurz, und endet nach wenigen Metern. Auffällig war jedoch eine lange, schmale Einbuchtung an der Decke, an derem höchsten Punkt ein Glitzern wahrgenommen wurde. Es blitze auf wie reflektierendes Glas, und lässt eine Kristallstruktur vermuten. Als Ursprung konnte der Viewer eine geologische Struktur wahrnehmen, die wie eine Kristallansammlung oder Geode wirkte.

RV - Erdstall - Abseil-Höhle

Die kurze Höhle wirkte also wie der Versuch, an die molekularen Veränderungen unter dem „Ei“ zu kommen. Oder sie war bereits vorhanden, und wurde zu diesem Zweck weiter ausgebaut. Allerdings hatte der Viewer auch den Eindruck, dass es schwierig wäre, den richtigen Winkel zu erwischen, um die Geoden herum zu graben, da diese wohl nicht zerstört werden sollten.

RV - Erdstall - Eiersuche

An diesem Punkt der Session fielen dem Viewer weitere Details des physikalischen / chemischen Prozesses auf, welcher unter der Ei-Struktur stattfindet. Dabei bemerkte er sowas wie „Adern“, die von dort aus in die Tiefe ragen und sich verzweigen. In der Mitte tat sich eine Art Hauptader oder Säule auf, die noch viel Tiefer hinabreichte. Sie wirkte wie aus dünnen Kristallstrukturen, und „bohrt“ sich in ihrem Wachstum kontinuierlich weiter nach unten. Irgendwo ganz weit unten nahm der Viewer einen Hohlraum wahr, in dem es „warm“ und „rot“ ist (Magma-Kammer?).

RV - Erdstall - Kristallsäule

Inzwischen näherten wir uns dem Ende der nutzbaren Session-Zeit, und beließen es erstmal dabei. Vielleicht konnten wir hiermit einen groben Strukturplan der Anlage, mit den größten natürlichen und künstlichen Auffälligkeiten liefern.

 

In der nächsten Session wurden wir spezifischer, und widmeten uns der ursprünglichen Intention zum Bau der Anlage. Dazu wurde folgende Target-Formulierung verwendet:

„Die Erdstallanlage nahe Kritzendorf in Österreich – beschreibe die ursprüngliche Intention zum Bau dieser Anlage!“

 

Auch hier erhielt der Viewer sofort Eindrücke, dass er sich unterirdisch befindet. Früh taten sich Eindrücke wie „graben“ und „Umbau“ auf. Kurz danach beschrieb der Viewer, dass die Atmosphäre vor Ort stark an eine Ruine bzw. deren Bearbeitung erinnert. Weiterhin erklärte er, dass die oberste Priorität vor Ort der Erhalt der Strukturen unter der Erde seien. Dazu sei es unbedingt wichtig, dass diese unter keinen Umständen an die Luft kämen, da sie sonst umgehend „korrodieren“ würden. Allerdings trug sich der schützende Boden im Laufe der Zeit selbst ab, weshalb unermüdlich daran gearbeitet wurde, die gesamte Anlage zu schützen und zu stabilisieren.

RV - Erdstall - Objektmaßnahmen

Der Viewer empfand die Bemühungen vor Ort also wie eine Art Sanierungs- oder Konservierungsmaßnahme (Fremdemotionen im Target: „versuchen etwas zu retten / konservieren“, „erhalten“, „Modernisierung“). Er bemerkte Arbeitsvorgänge u.a. mit einer Art Stanze, mit welcher der Boden gefestigt wurde, und gab dazu das Statement „will nicht mit Hand zwischen die Stanze / gesund bleiben“.

RV - Erdstall - Feststampfen

Was sollte nun aber genau erhalten bzw. konserviert werden? Der Viewer wurde nun auf ein bestimmtes, „zu schützende Objekt“ aufmerksam. Es handelte sich um  eine Art „Zylinder“. Jedoch war es ein anderes Objekt, als die „Ei-Struktur“ aus der vorherigen Session. Das Material nahm der Viewer als „sandsteinig“ und „extrem bröselig“ wahr. Es hatte die geschätzten Maße von 6m Länge, 2,50m Breite und 2m Höhe.  Dem Viewer fiel zudem auf, dass das Objekt mehrteilig aufgebaut war. Es definierte sich durch eingelassene Kerben, die bis in das Innere des Objektes reichten.

RV - Erdstall - Objektmaßnahmen-Detail

Die Oberfläche des Objektes war in relativ regelmäßigen Rastern eingeteilt, welche feine Gravuren beinhalteten. Von der inhaltlichen Bedeutung her, schienen diese eine Geschichte zu erzählen, die einer Art „Tagebuch“ nahekommt. Der Viewer empfand es jedoch nicht als außergewöhnlich. Das Tagebuch wirkte wie eine Geschichte mit depressivem Ende, und ihre Ersteller fühlten sich alleine bzw. von den eigenen „Artgenossen“ entfernt. Atmosphärisch erinnerte dieser Raum an eine Kultstätte, Gedenkstätte oder ähnliches. Für einen detaillierteren Einblick wäre jedoch eine gesonderte Session erforderlich.

Die Struktur selbst schien zum Großteil von dichter Erdmasse bedeckt zu sein, was einer Konservierung gleichkam. Allerdings lag eine Seite frei, welche bereits stark „korrodiert“ war. Der Viewer beschrieb die Oberfläche als sandsteinartig und nahm an, dass eine „Korrosion“ binnen weniger Minuten stattfinden konnte (wie uralte Bücher, die zu Staub zerfallen würden, wenn man sie anfaßt). Diese Formation war offenbar ein Alltagsgegenstand, und nicht als Zeitzeugnis zum längeren Erhalt gedacht.

RV - Erdstall - Objekt-Ursprung

Wann wurde das Objekt jedoch erschaffen, und vor allen, von wem? In einer Timeline kamen wir auf ein Alter von etwa 3000 Jahren (bzw. etwa 1000 Jahre v. Chr.). Als Ersteller zeigte sich dann in der Personenwahrnehmung eine einzelne, weibliche Person. Sie hatte dunkelbeige Haut, braune Augen und trug historisch wirkende Kleidung. Der Viewer vermutete eine ägyptische, zumindest aber südländische Herkunft.

RV - Erdstall - Erstellerin

Wir wollten uns allerdings noch anschauen, wie es nach dem Zeitpunkt der Konservierung des Objektes weiterging. Etwa im Jahre 800 n. Chr. endete die Interaktion mit dem Objekt abrupt, was mit gesellschaftlichen Veränderungen einherging, so dass man es zur Bewahrung verstecken bzw. geheimhalten musste (was sich aber auf die gesamten Erdstallanlagen bezieht). Als Ursachen kamen Eindrücke wie „Interessenskonflikt“, „fremde Macht (menschlich)“, „Politik“ und „Religion“ (in Richtung katholische Kirche).

RV - Erdstall - Objekt-Verlauf

Timeline mit Verlauf des Objektes, mit abrupten Stop im Jahr 800 n. Chr. (Timeline etwas gestaucht)

 

Unsere dritte Session sollte noch ein bisschen mehr ins Detail gehen, weshalb wir uns speziell den Erbauern des Erdstalls widmen wollten, und welche Techniken bzw. Werkzeuge sie verwendeten:

„Die Erdstallanlage nahe Kritzendorf in Österreich – beschreibe die Erbauer dieser Anlage, und welche Techniken bzw. Werkzeuge sie benutzten!“

 

Hier erhielten wir überraschende Ergebnisse: Statt Eindrücke antiker Bergbautechniken zu bekommen, erschienen schnell modern wirkende Bauwerkzeuge und gar Kraftfahrzeuge. Früh in der Session nahm der Viewer ein Symbol wahr, welches stark an das Stern-Symbol der US Army erinnerte. Und auch die vorhandenen Fahrzeuge selbst erinnerten den Viewer bei einer nachträglichen Recherche an Trucks der US Army aus der Zeit des zweiten Weltkrieges.

RV - Erdstall - Army

Stufe 1, bereits mit sehr klaren Eindrücken eines Sternsymbols und fahrender Objekte

 

Sind wir mit dieser Session in eine unerwartet jüngere Vergangenheit gelangt, oder waren die Erbauer schon vor Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden mit modernen Technologien ausgestattet? Eine Timeline deutete ebenfalls auf eine Zeit um den zweiten Weltkrieg herum. Das würde die Eindrücke von den Werkzeugen und Fahrzeugen bestätigen. Allerdings gab es zugleich den Eindruck, dass eigentlich auch über die vergangene Jahrhunderte immer wieder an der Anlage gearbeitet wurde. Warum der Viewer nun dieses moderne Szenario beschrieb, ist unklar. Aber vielleicht, weil dort die meiste Aktivität bzw. Bautätigkeit um diesen Erdstall herum stattfand.

In einer späteren Session stellte sich jedoch heraus, dass die ursprüngliche Erbauung keine anwesenden Personen beinhaltete. Lediglich kurz vor Baubeginn konnte ein Hauptverantwortlicher ausgemacht werden, mit dem man über die zukünftigen „Baupläne“ reden konnte. Eine Art Targetschutz während des eigentlichen Baus? Was man letztlich daraus schlussfolgern könnte, müsste in weiterführenden Sessions ermittelt werden.

Widmen wir uns jedoch erstmal den einzelnen Daten, die der Viewer in der aktuellen Session (mit anwesenden Personen und den modernen Baugeräten) sehr klar und konkret wahrnahm. Da wären bereits in Stufe 1 die Eindrücke des Sternsymbols und von sich bewegenden Objekten. Diese Eindrücke konkretisierten sich bis in die Stufe 6. Der Viewer beschrieb Werkzeuge, die teilweise durch Hydraulik betrieben wurden, aber auch Handwerkzeuge. Die hydraulischen Werkzeuge wirkten wie „Felsspalter“, „Stampfer“, „Bohrer mit drei Schrauben“ und ähnliches. Dazu gehörte auch eine Art Tankwagen, der die benötigten Flüssigkeiten bereitstellte, und seltsamerweise zwei parallele Tanks mit unterschiedlichen Flüssigkeiten aufwies. Diese Flüssigkeiten an sich wirkten jedoch nicht ungewöhnlich, und schienen als Treibstoff oder Treibmittel zu dienen. Die Handwerkzeuge wirkten hingegen wie „Schaufeln“, „Staub- oder Schuttabsauger“ und „Presslufthämmer“.

RV - Erdstall - Werkzeuge

Eindrücke der verwendeten Werkzeuge und Fahrzeuge

 

Nun schauten wir uns die beteiligten Personen vor Ort an. Sie wirkten menschlich (das wurde nachgefragt, um eventuelle außerirdische Einflüsse zu überprüfen), und schienen verschiedenen Aufgaben nachzugehen. Eine Gruppe wurde als normale Arbeiter identifiziert, während andere wie Fahrzeugführer wirkten. Es hatte den Anschein, als würden sie den Boden begradigen, oder neu aufschütten. Einer der Fahrzeugführer hat in einem der Fahrzeuge mit dem Sternsymbol zwei Kisten mit „Artefakten“ abtransportiert. Eine weitere Person wirkte wie ein Vorarbeiter, der allerdings von einer externen Institution zu dieser Tätigkeit beauftragt wurde, und selber keine genauen Angaben zu diesem Bauprojekt hatte (der Vorarbeiter an sich gehörte zum Militär). Er erledigte die Aufgaben, welche ihm von seinem Chef aufgetragen wurden, mit nur mäßiger Begeisterung.

RV - Erdstall - Arbeitsgruppe

Wahrnehmung der einzelnen Arbeitsgruppen: Arbeiter (G1), Vorarbeiter (G2) und Fahrzeugführer (G3)

 

Sein Chef veranlasste dieses Projekt wiederum aufgrund einer Gefälligkeit einer weiteren Institution gegenüber, die nicht militärisch war. Auf den Viewer wirkte dieses Vorgehen wie „Vetternwirtschaft“. Der eigentliche Auftraggeber stellte sich als eine Art „Verband“ heraus, welcher im Hintergrund blieb, und „altes Wissen“ bewahren wollte. Dieser Verband entstand offenbar um 800 n. Chr., also gleich nach der Beendigung der Interaktion der Nachfahren bzw. „Erben“ der Erbauer mit dem Target. Dieser Verband ist offenbar schon länger tätig, und wollte das alte Wissen früher vor kirchlichen Einflüssen schützen. Später (zum Zeitpunkt der geviewten Tätigkeit) hingegen vor der Politik und materialistischen Systemen. Eine genaue Identifikation des Verbandes fand nicht statt, jedoch erinnerte sein Bestreben an Geheimbünde, wie die Freimaurer oder Tempelritter. Sie empfinden sich als die Erben dieser Erdstallanlagen, kümmern sich aber auch um andere Bauprojekte. Wobei es dabei wohl wirklich nur um die Bewahrung und den Schutz von Wissen vor gesellschaftlichen Einflüssen ging, nicht um weltverschwörerische Aspekte.

 

Fazit: Was kann nun aus dem erarbeiteten Session-Material geschlussfolgert werden? Sicherlich sollte man einzelnen Aspekten dieses komplexen Themas mit weiteren Sessions nachgehen, bzw. widersprüchliche Eindrücke abklären. Aber als vorläufiges Fazit könnte man sagen, dass es sich bei der Erdstallanlage nahe Kritzendorf um einen Ort des Schutzes und der Bewahrung von altem Wissen handelt. Dieses scheint dort konserviert zu sein, vornehmlich in Form von Gravuren auf einer zylindrischen Steinstruktur. Allerdings wirkt diese Struktur hochempfindlich, und könnte wortwörtlich zu Staub zerfallen, wenn man falsch herangeht.

Weiterhin festzuhalten ist, dass die Gänge des Erdstalls an „Kristallsäulen“ bzw. Adern heranführen, die von einer „Ei-Struktur“ aus der ersten Session ausgehen. Man könnte daraus schlussfolgern, dass die Adern angezapft werden, und der Inhalt (Frequenzen?) umgeleitet werden. Zu welchem Zweck, ist bislang noch nicht bekannt. Zuletzt sei erwähnt, das sich in einer schnellen Zusatz-Session die ursprünglichen Werkzeuge der Erbauung lediglich als kleine graue Steine zeigten (die berüchtigten Kommunikationssteine?), welche fähig sind, mittels komplexer Physik Gänge in Stein zu graben. Sind die Steine richtig ausgerichtet (frequenziell / magnetisch?), lösen sie offenbar Materie auf. Diese speziellen Steine wurden mit kleinen Lichtpunkten in ihrem Inneren wahrgenommen, und scheinen unter besonderen Bedingungen (Tiefe ab ca. 2000Km innerhalb der Erde) zu wachsen. Sie werden durch Vulkanausbrüche und Tiefseegräben weiter an die Oberfläche befördert.

RV - Erdstall - Steinwerkzeuge

Die angeordneten „Steinwerkzeuge“, einen punktgenauen, energetischen Kegel erzeugend

RVErdstall - Steinwerkzeuge - Lichtkügelchen

„Energiekügelchen“, welche im Inneren der Werkzeuge hervortreten, wenn man diese zerlegen würde

 

Der Tasker dieses RV-Projektes hatte zum Zeitpunkt dessen Abschlusses so gut wie keine Informationen über das Thema, und ist gespannt, ob sich für die Erforscher des Erdstalls stimmige Aspekte und interessante Informationen ergeben haben.

Ein Vortrag von Dr. Heinrich Kusch zu dem Thema:

Wandern mit Remote Viewing (Update)

Update – September 2014 (Wassersuche):

Inzwischen habe ich weitere Naturwanderungen mit RV-Experimenten verbunden. Da ich eine Vorliebe für idyllische Wasserstellen habe, und auch ein wenig an Rutengänger („dowsing“) denken musste, zielten die aktuellen Targets auf „Die schönsten, ungestörtesten Wasserstellen“ ab. Sprich, sie sollten nicht gleich an großen Wanderwegen oder Freiflächen liegen, sondern einen gewissen Refugiumscharakter haben.

Das Mapping fand wieder auf einer Open Source-Karte statt, die bezüglich Naturgewässern in einigen Gegenden noch ziemlich unvollständig ist, und meist nur größere Bäche oder Teiche enthält. Um es gleich vorweg zu nehmen: Von acht Targets passten sieben (sichtbare) Gewässer im Umkreis von maximal 50 Metern. Diese lagen stets querfeldein, und relativ weit von Wegen entfernt (bis zu ~400m). Wenn doch Wege in der Nähe waren, gab es einen gewissen Sichtschutz durch dichtes Unterholz.

Was war nun genau vorzufinden? Teilweise entsprachen die Stellen meinen Vorstellungen so stark, das ich echt staunen musste. Der Rest war kleiner, aber in seiner Beschaffenheit ähnlich: Man stelle sich einfach vor, man hat die Vision eines schönen Sees vor Augen, findet dann aber nur einen kleinen Tümpel, der jedoch (abgesehen von der Größe) erstaunlich ähnlich aussieht, wie das, was man sich beim Tasking vorstellte.

Darin bestätigte sich etwas, das man im Remote Viewing schon von anderen Mapping-Anwendungen kennt: Die „Matrix“ führt einen meistens zu dem nächst-ähnlichen Punkt, wenn es dort nichts gibt, was genau den gesuchten Kriterien entspricht (statt z.B. einfach garnichts auszuwerfen, was nur sehr selten vorzukommen scheint). Dies ist eine wichtige Erkenntnis, die nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich zu gelten scheint, und unbedingt bei Zukunftsschauen beachtet werden sollte.

Wenn man z.B. auf einer Timeline nach der „nächsten globalen Katastrophe“ sucht, wird man auch so etwas in der Art finden, selbst wenn sie in dem geviewten Zeitraum nicht eintritt. Dann lokalisiert und beschreibt man stattdessen ein lokales Ereignis, projiziert dieses jedoch auf globale Ebene. Oder man viewt gar eine selbstgeschaffene Wahrscheinlichkeit, die jedoch nur als metaphysisches Equivalent existiert, aber nicht als physisch eintretendes Ereignis (Gedanken formen auf gewissen Ebenen die Realität unmittelbar). Somit hat man sich sein Target durch unpräzises oder suggestives Tasking „kontaminiert“.

Darin sehe ich zumindest eine Erklärung, warum z.B. die zahlreichen „Killshot“-Vorhersagen eines Ed „Dr. Doom“ Dames wiederholt nicht eintreffen, oder zumindest nicht in globaler Form. Allerdings müsste ich das exakte Tasking sehen, um es genauer beurteilen zu können, aber leider habe ich dazu noch nie Rohmaterial gefunden. Bei Sessions auf die Zukunft sollte man daher immer die „Ort zu einer Zeit“-Methodik nehmen, also ganz neutral einen Ort zu einer bestimmten Zeit beschreiben (z.B. „Das Tine-Denkmal in Husum am 01.01.2030“). Aber das nur als Randnotiz zum eigentlichen Thema dieses Artikels…

Kommen wir nun zu einigen Beispielen von meinen wässrigen Mapping-Funden in der Natur:

Der erste, gefundene Punkt. Bei Sommerhitze auch als spontane, ungestörte Abkühlung tief im Unterholz geeignet. ;-)

Der erste, gefundene Punkt: Ein schöner, ungestörter Platz zum Verweilen.

Oben links: Die schönste und tiefste Stelle des Baches. Unten mittig: Der lokalisierte RV-Punkt. Die OSM-Karte zeigt dort nichtmal einen Bach.

 

Inmitten einer Unterholzfläche fand sich exakt auf dem RV-Punkt die Quelle eines Baches.

Inmitten einer großen, trockenen Unterholzfläche fand sich exakt auf dem RV-Punkt die Quelle eines Baches.

Weitere Ansicht der Quelle, mit der großen, abgeforsteten Fläche drumherum.

Weitere Ansicht der Quelle, mit der großen, abgeforsteten Fläche drumherum.

Der RV-Punkt (bereits mit feuchtem Boden) und die tiefste Stelle der Quelle lagen sehr nah beieinander.

 

Der schwächste RV-Treffer, aber zumindest ein Bächlein mitten im Unterholz. Auch dort drumherum nur trockener Waldboden im Umkreis von 200-300m.

Der schwächste RV-Treffer, aber zumindest ein gut verstecktes Bächlein mitten im Unterholz. Auch dort nur trockener Waldboden im Umkreis von 200-300m.

 

Ebenfalls ein erstaunlicher Volltreffer: Ungewöhnlich tiefe Bachstelle (~2,5m) im ansonsten knöcheltiefen und offenen Bachlauf.

Eine außergewöhnlich tiefe Bachstelle (~2,5m) im ansonsten nur knöcheltiefen Bach.

Überspannt wird die Stelle von einem Baumstammbogen (offenbar Biberwerk).

Überspannt wird die Stelle von einem Baumstammbogen (offenbar Biberwerk).

Außergewöhnlich tiefe Bachstelle nahe dem RV-Punkt.

Die außergewöhnlich tiefe Bachstelle nahe dem RV-Punkt.

 
Fazit aus diesen Treffern in der tiefen Natur: Das RV-Mapping ist ein sehr nützliches Tool, was bei entsprechender Routine auch mal spontan eingesetzt werden kann. Aber man sollte die Eigenarten und Tücken (automatische Lokalisierung des nächstahnlichsten Zieles, manchmal mangelnde Präzision etc…) ebenfalls kennenlernen und berücksichtigen. Sauberes Tasking ist auch hier, wie bei allen RV-Anwendungen, äußerst wichtig.

Wandern mit Remote Viewing

Sommerzeit, Outdoor-Zeit? Zumindest wäre es schade, sich in dieser Zeit nicht ein bisschen in der Natur aufzuhalten, denn diese hat auch in Mitteleuropa einiges zu bieten (wenn man mit offenen Augen dabei ist). Was hat das nun aber mit Remote Viewing zu tun, abgesehen davon, dass man Sessions im Freien auf Gartenmöbeln machen könnte? 😀

RV-Wandern: Landschaft

Ich betreibe seit einiger Zeit etwas, dass ich kurz „RV-Wandern“ nenne. Dabei kombinierte ich Remote Viewing mit Wanderungen, was man vielleicht wie eine Art PSI-Geocaching umschreiben könnte. Genauergesagt werden per Remote Viewing zuvor interessante Punkte in einer Gegend ermittelt, und dann auf einer Karte bzw. GPS verzeichnet. Die Spannung besteht nun darin, diese Punkte vor Ort aufzusuchen. Dabei ist, je nach Targetformulierung, eine gewisse Ungewissheit gegeben, welche diese Spannung ausmacht. Um sich das besser vorstellen zu können, hier ein paar Formulierungsbeispiele:

„Der interessanteste Punkt für Wingman am XX.XX.2014 im abgebildeten Bereich!“
„Der ungewöhnlichste Punkt (generell) im abgebildeten Bereich!“
„Der ungestörteste, schönste Punkt am XX.XX.2014 im abgebildeten Bereich!“

Das sind nur ein paar Varianten, die man ausprobieren kann. Doch wie sehr hat sich das bisher in der Praxis bewährt? Ich würde sagen, in 90% der Fälle habe ich tatsächlich etwas Interessantes bzw. Außergewöhnliches vorgefunden, was entweder für mich, oder generell ungewöhnlich bzw. unerwartet an der Stelle war. Hier unser ältestes Beispiel, was wir bereits Anfang 2012 aus einer spontanen Idee heraus geviewt haben:

Wir planten damals relativ kurzfristig eine Tageswanderung durch den Hürtgenwald (Nordeifel), weil wir in dem Zeitraum sowieso dort in der Nähe sein würden. Bis dato kannten wir die dortige Umgebung nicht, was zusätzlich eine gute Vorraussetzung für unser Experiment war. In dem RV-Mapping diente als Vorlage der Teil des Waldes, in dem wir wandern wollten. Ziel war es, die ungewöhnlichsten bzw. auffälligsten Punkte in der Gegend herauszufinden. Der Viewer markierte daraufhin drei Punkte nacheinander, wobei die ersten beiden sich am deutlichsten anfühlten. Wir übertrugen diese Punkte nun auf Google Earth und dann auf eine Karte zum ausdrucken, welche wir mitnahmen. Ansonsten hatten wir nur einen Kompass dabei (inzwischen benutze ich ein GPS-Gerät).

Die drei markierten RV-Punkte, hier im Programm Garmin Basecamp (welches ich erst neuerdings mt meinem GPS benutze), auf einer OpenStreetMap-Freizeitkarte.

Die drei markierten RV-Punkte, hier im Programm Garmin Basecamp (welches ich erst seit kurzem mit meinem GPS-Gerät benutze), auf einer OpenStreetMap-Freizeitkarte (klicken zum vergrößern!).


Nachdem wir einen Weg in den Wald gefunden hatten, kamen wir nach einigen Kilometern in die Nähe des ersten RV-Punktes auf der Karte. Wir brauchten garnicht lange suchen, den plötzlich tauchte vor uns, von relativ undurchsichtigem Wald umgeben, ein kleiner Soldatenfriedhof auf. Das könnte durchaus als interessanter und auch unerwarteter Punkt mitten im Wald durchgehen, wenn man die Gegend nicht kennt. Die Kilometer zuvor gab es hingegen nichts Ungewöhnliches zu sehen, außer ein paar Jägersitzen.

Der Soldatenfriedhof, welcher sich mit dem ersten RV-Punkt deckte.

Der Soldatenfriedhof, welcher sich mit dem ersten RV-Punkt auf unserer Karte deckte.

RV-Wandern: Hürtgenwald - Mapping (Soldatenfriedhof)

Auf der OSM-Karte ist die Nähe des damaligen RV-Punktes zum Soldatenfriedhof gut zu erkennen. Beim ursprünglichen Mapping benutzten wir Google Earth, wo lediglich Bäume zu sehen waren, und auch sonst keine Hinweise (nur Satellitenbilder ohne Straßen-Overlays oder Points of Interests).


Geplant war natürlich, die beiden anderen RV-Punkte auch noch abzuwandern. Allerdings kam uns zuvor eine „leichte“ Fehlnavigation dazwischen, und als wir den ersten RV-Punkt fanden, tauchte die Umgebung bereits ins Abendrot ein, was das Licht im Wald allmählich schummrig werden ließ. So traten wir den Heimweg an, und erreichten unseren Abfahrtbahnhof kurz nach Sonnenuntergang.

Zeit für den Heimweg...

Zeit für den Heimweg…


Wir begannen diese Wanderung sowieso erst Mittags, was bei der Größe dieses Waldgebietes vielleicht etwas spät war. Aber das haben relativ spontane Aktionen in unbekannten Gegenden ja oft so an sich. 😉

Was ist nun aber aus den anderen beiden RV-Punkten geworden? Diese blieben natürlich gespeichert, um später noch abgeklappert zu werden. Aus diesem „Später“ wurden allerdings zwei Jahre. Inzwischen verfügte ich über ein GPS-Gerät, und beschloss, das Rätsel der letzten beiden Punkte auch noch zu lösen. Der zweite RV-Punkt von damals lag tief im Wald, mehrere Kilometer von den Rändern entfernt. Zuerst fand ich dort nur eine Menge Unterholz und ein paar kleine Wiesenflächen vor. Aber dann entdeckte ich dies:

Eine Entdeckung im Unterholz nahe des Wanderweges.

Eine interessante Entdeckung im Unterholz nahe des Wanderweges.


Es handelte sich um die Ruine eines alten Klosters, welches dort ca. im 14. Jahrhundert erbaut worden sein soll. Ich erinnerte mich, schonmal ein Foto von dem Torbogen auf Google Earth gesehen zu haben. Jedoch dachte ich erst, dass dieser Torbogen der einzige Überrest wäre. Zudem stand dieser nicht direkt auf dem RV-Punkt, sondern ein bisschen daneben (was aber bei der Grobheit des Mappings von 2012 immer noch sehr signifikant wäre, wenn auch nicht so signifikant, wie der Friedhof zuvor).

Eines der Klosterruinen-Tore im Detail.

Das vorgefundene Klosterruinen-Tor im Detail.


Als ich dort jedoch noch etwas weiter umherstreifte, bemerkte ich, dass sich noch mehr Ruinen dort befanden, darunter weitere Torbögen und eine sehr große Grundmauer, welche das Gelände weitläufig und größtenteils zugewachsen umspannte.

Die weitläufigen Grundmauern des Geländes der Klosterruine.

Die weitläufigen Grundmauern des Geländes der Klosterruine.


Da in der Umgebung des RV-Punktes sonst nichts Außergewöhnliches zu finden war, denke ich, dass die Klosterruine diesen Punkt darstellte. Jetzt fehlte also noch der dritte und letzte Punkt, den wir 2012 gemappt hatten. Auf einer 42km Wanderung in mörderischer Hitze (bis zu 39°C) führte mich meine Route in der Nähe des dritten Punktes vorbei, und ich machte einen Umweg von ca. 2km, um die Sache endlich abzuschließen. Es war ja inzwischen Juli 2014, und das Mapping erfolgte (wie gesagt) bereits Anfang 2012.

Um den dritten RV-Punkt zu erreichen, musste ich ein Stückchen querfeldein gehen. Trotz ausgedehntem umherstreifen in dem Bereich (mehrere hundert Meter Radius), konnte ich nichts wirklich Außergewöhnliches finden. Es gab einen Waldgraben, eine Wildschweinsuhle (inkl. Spuren), um die strategisch drei Jägersitze positioniert waren (irgendwie hinterhältig), und eine abgezäunte Anpflanzung junger Bäume. Ob das aber wirklich einen RV-Punkt wert war? Solche Dinge dürfte man dort im Wald vielfach vorfinden.

Für T(r)ekkies: Effiziente und bequeme RV Punkt-Suche per GPS-Gerät.

Waldgraben und Jägersitze. Nicht ungewöhnlich in solchen Wäldern...

Waldgraben und Jägersitz. Jedoch nicht ungewöhnlich in solchen Wäldern.

Schlammloch, dass den Spuren nach als Suhle von Wildschweinen genutzt wird. Vielleicht war es 2012 mal was anderes? Wer weiß...

Schlammloch, welches den Spuren nach von Wildschweinen genutzt wird. Ist das der dritte RV-Punkt von 2012? Ich denke eher nicht. Was mag den Viewer dort in der Umgebung wohl angezogen haben?


Vielleicht gab es ja noch 2012 dort irgendwas Interessantes, oder ich konnte es 2014 nicht finden. Aber trotz des Sommerbewuchses habe ich eigentlich alles im Umkreis von 100-200m um den RV-Punkt abgeklappert. Vielleicht ist dort auch was vergraben, aber wir können nicht sicher sein, weil ich den Viewer damals keine Ortsbeschreibung machen ließ. Jedenfalls wissen wir nicht, was ihn damals dort angezogen haben könnte (außer er wollte sich im Schlamm suhlen 😀 ).

Das war also unser erster Versuch zum Thema „RV-Wandern“. Zwischenzeitlich habe ich noch andere Dinge in der Hinsicht erfolgreich durchgeführt. Darunter zwei RV-Wanderungen auf den „nächsten ungewöhnlichen Punkt für mich am XX.XX.201X“, bei denen ich auf ein Techno-Konzert mitten im Wald stieß (nicht ganz meine Musikrichtung, aber ungewöhnlich auf alle Fälle), und auf ein mysteriöses Privatgelände im Wald, dass nur direkt von der Autobahn aus anfahrbar ist, und welches ich folglich nicht betreten konnte. Natürlich werde ich mich darüber nicht genauer äußern. 😉

Weiterhin bemerkenswert war eine intuitive Suche nach dem ruhigsten, ungestörtesten Punkt in einem bestimmten Wald (den ich natürlich auch nicht bekanntgeben werde *g*). Dies lief jedoch nicht nach blindem RV-Protokoll ab, sondern war eine Improvisation vor Ort. Ob man das noch unter RV verbucht, oder Hellsehen mit Frontloading (was natürlich erheblich AUL-anfälliger ist), möge jeder für sich selbst definieren.

Jedenfalls fand ich tatsächlich die wohl ungestörteste Stelle des ganzen Waldes dort. Ich baute sogar etwas auf, und kehrte erst drei Monate später zurück, um zu sehen, ob jemand vorbeikam, und was damit gemacht hat. Allerdings stand alles noch, wie zuvor. Ein schönes, kleines Refugium zwischen jungen Birken, die einem bei schlechtem Wetter auch nicht gleich erschlagen…

Ein kleines, ungestörtes Refugium. Es wird nicht das Letzte bleiben...

Ein kleines, ungestörtes Refugium inmitten der Natur. Weitere werden sicherlich folgen…


Wie geht es nun weiter? Mehrere neue RV-Punkte sind bereits gemappt (darunter z.B. „Die schönste, ungestörteste Wasserstelle“, aber auch wieder interessante Überraschungspunkte), und warten nur noch auf eine zeitliche Gelegenheit, begangen zu werden. Ich bin schon auf die Trefferquote gespannt, vor allem aber natürlich darauf, was ich dort vorfinden werde. Die denkbaren Möglichkeiten für solche Anwendungen sind vielfältig.

Was ich bisher allgemein sagen kann: Es ist eine sehr gute Trainingsergänzung zum RV im Bereich des Mappings, die viel Spaß und Spannung erzeugt. Ähnlich dem Geocaching, nur noch etwas „exotischer“ (zumindest in unseren Zeiten)… 😉

Update September 2014: Weitere, erwanderte RV-Punkte, dieses Mal speziell zum Thema „Wassersuche“ HIER.