Tag Archiv für Humor

Schafsperistaltik

Remote Viewer treiben sich nicht nur in den Rätseln des Universums oder Alltagsproblemen herum. Manchmal nehmen sie sich auch gegenseitig auf die Schippe, indem sie sich kreative Scherz-Targets zuschieben. Das können verwirrende Paradoxien sein (z.B. „Beschreibe den Inhalt deiner Session, die du gerade machst!“), oder alle Arten kreativer Targets jenseits üblicher (harmloser) Komfortzonen… 😉

Einem unserer Viewer wurde nun die Ehre zuteil, das Thema „Schafsperistaltik“, also die Verdauungsvorgänge im Inneren eines Schafes zu viewen. Wie kommt man auf so ein Target? Vor vielen Jahren begab es sich am Frühstückstisch eines Remote Viewer-Projekttreffens, dass die Diskussion aufkam, warum Schafe im Wasser untergehen (tun sie das?). Neben naheliegenden Antworten wie „Die Schafswolle saugt sich voll“, kam auch die These auf, dass Schafe gar keinen Schließmuskel hätten, und deshalb quasi „von hinten vollaufen“. Es entstand damals die eher scherzhaft gemeinte Idee, dass man diese Frage doch mal in einer Session klären könnte.

Knapp sieben Jahre später sollte es nun geschehen: Einer unserer neuen Viewer, der keinerlei No Go’s hatte, durfte sich zu Übungszwecken in die Tiefen der Schafsperistaltik begeben! Passenderweise gab es dazu inzwischen sogar ein Foto-Target:

Schafsperistaltik - Target

Das Foto stammt vom Tasker selbst, welcher mal ein umgekipptes Schaf auf einer Wiese entdeckte. Es lag wohl schon so lange auf dem Rücken, dass schon einiges an Verdauungsgut hinten herausquoll. Selbstverständlich half der Tasker dem Schaf dann, wieder auf die Füße zu kommen. Es lief dann etwas unbeholfen, aber glücklich zur Herde zurück. Vielleicht war es sogar eine lebensrettende Maßnahme…

Kategorie: Tiere & Natur
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 295108 766027 793728
Anzahl der Viewer: 1 (Christian Döll)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 25.03.2018
Uhrzeit: 13.37h – 14.41h
Dauer: 64 Minuten
Seiten: 11

Wie man oben sieht, wurde bereits eine Bewegungsanweisung mit Markierung auf dem Target-Foto eingebaut. Das hielt den Tasker jedoch nicht davon ab, noch weitere, geschmackvolle Kodierungen und Vorgehensweisen hinzuzufügen. Ich möchte diese hier auch mal vorstellen, natürlich als edukativer Nutzen für RV-Einsteiger:

Schafsperistaltik - Kod(t)ierungen

Begeben wir uns nun aber endlich in das Target hinen. Bereits in den ersten Stufen kamen interessante, sensorische Eindrücke. Darunter „fasrig“, „feucht“, „intensiv“, „unangenehm“, „verdorben“ und „bitter“. Dennoch fühlte sich der Viewer im Zielgebiet wohl und wollte es ausgiebig erkunden. Die erste Skizze des Targets zeigte schon interessante Details:

Schafsperi
staltik - S3

Hervorzuheben ist hier ein elastischer „Schlauch“, welcher innerlich auch feucht war. Darunter ging es weiter in eine größere, runde „Kammer“. Von dieser führte wiederum eine Öffnung weiter. Wir wollten dem Verlauf in Höhlenforschermanier weiter folgen, weshalb der Viewer die Öffnung mit „X1“ markieren sollte. Auf der nächsten Seite ging es sogleich weiter, und der Viewer tastete sich Stück für Stück durch den neuen „Schlauch“:

Es ging weich nach oben weiter, teilweise aber auch fest und rau. Interessanterweise stieß der Viewer auf einige harte Elemente, die aus den Wänden herausstanden. Haben Schafe „Zähne“ in den Verdauungsorganen, oder fressen sie Kieselsteine zur besseren Verdauung? An der Grenze der Skizze setzte sich der Weg immer noch fort, weshalb wir die Stelle mit „X2“ markierten. Inzwischen nahm der Viewer schon vereinzelt kleine, weiche Objekte wahr, die sich dort ihren Weg bahnten. Es ging nun um eine Kurve, die wir schließlich auf einem neuen Blatt mit „X3“ fortsetzen mussten:

Schafsperistaltik - X3

Jetzt wurde es strukturell erst so richtig interessant: Der Viewer gelangte in eine große, runde „Kammer“, in der er Eindrücke von „Wärme“ und „Leben“ bekam. Er erkannte kleine Partikel in dieser Struktur, und fühlte eine komische Textur an den Wänden, die sich wie Gummi anfühlte. Die Gerüche waren intensiv, der Geschmack hingegen ok. Es erinnerte den Viewer an Vanillearoma. Allerdings sagte er auch „Muss ich nicht haben“. Am Ende eines weiteren „Schlauches“ nahm der Viewer eine geballte, weiche Masse wahr, die sich dort langsam bewegte. Nun wollten wir wissen, wa das „Endziel“ dieser Masse ist. Es kamen die Eindrücke „Nach außen“, „kommt raus“, „kühlt ab“, „es wird zäh“, „leicht gelblich“, „bräunlich-weiß“ und „schleimig“. Das klang bisher alles ziemlich eindeutig.

Da wir jetzt am „Ende“ des Verlaufs angelangt waren, probierten wir nun eine Personenwahrnehmung. Das Schaf war hierbei mit „P1“ kodiert. Der Viewer merkte schnell an der Haltung und Form, dass es eher kein Mensch ist. Zunächst bekam er das AUL „Wildschwein“, weil irgendwo etwas „borstiges“ fühlte. Als nochmal explizit nach „Behaarung“ gefragt wurde, kamen noch die Eindrücke „hellbraun / blond“, „rau“ und „wollig“. Außerdem, dass P1 „männlich“, „feucht“ und „weich“ wäre. Schließlich wurde der Viewer noch angewiesen, dass er das Gesicht von P1 zeichnen sollte. Das Resultat sieht man unten links:

Schafsperistaltik - P1

Weil diese Session als Übung für verschiedene Tools in Stufe 6 diente, gab es als Bonus noch eine Timeline. Und zwar auf den Verlauf des weichen Objektes (A) von der Nahrungsaufnahme (T1) bis zur Ausscheidung (T2). Wir müssen das jetzt nicht hier im Detail transkribieren, aber der Verdauungsvorgang zeichnet sich gut ab:

Schafsperistaltik - Timeline

Aus natürlich rein wissenschaftlichen Gründen sollte der Viewer jetzt noch eine Bewegungsanweisung durchführen, die mit „X“ kodiert war. „X“ stand dabei für die markierte Ausscheidungsöffnung des Schafes. Der Grund war selbstverständlich, dass wir noch herausfinden wollten, ob Schafe einen Schließmuskel besitzen, oder ob einfach alles hinten rausrutscht, wenn es kommt. Die Eindrücke zeigten sich wie folgt:

Schafsperistaltik - Anus

Auffällig waren vor allem die fleischig-elastischen Eindrücke und der komische Geruch. Als der Viewer tiefer eindrang, nahm er irgendwann etwas wie eine Wand wahr, die ihn blockierte. War das der gesuchte Schließmuskel? Ein hochentwickelter, metaphysischer Target-Schutz vermutlich nicht. Da wir die eigentliche Grundfrage des Targets noch lösen wollten („Warum gehen Schafe im Wasser unter?“), machten wir noch eine finale Seite:

Schafsperistaltik - P1 + Wasser

Die „Was wäre wenn?“-Fragestellung war also; was passiert, wenn P1 in tiefes Wasser fällt? Wesentliche Eindrücke waren hier „aufweichend“, „wird durchtränkt“, „sackt leicht ab“, „windet sich“, „nass“ und „kalt“. P1 schien aber nicht völlig zu versinken. Zum Schluss gab es noch die Frage, ob P1 innen mit Wasser voll läuft. Die Antwort des Viewers war „Wasser läuft zu 15% rein“. Also schon ein Stück, jedoch bei weitem nicht komplett. Demnach dürfte ein Schaf wohl eher wegen durchnässter Wolle untergehen, nicht wegen eines vollgelaufenen Darms mangels Schließmuskel.

Fazit: Schafe verfügen laut unseren Ergebnissen also über eine Art Schließmuskel, wodurch sie unter Wasser nicht von hinten volllaufen würden. Das könnte vor allem im Moor und ähnlich wässrigen Gegenden die Überlebenschancen erhöhen. Mit Delfinen werden sie jedoch nicht so bald konkurrieren können, ob mit oder ohne Wolle… 😉

Schaf

 

Ko(s)misches Facebook

Hier möchte ich einfach mal einige (mehr oder weniger) nicht-menschliche Anlitze vorstellen, die uns in unserer Remote Viewing-Tätigkeit (bzw. ähnlichen Anwendungen, wie ERV) über’s Blatt gelaufen sind, und / oder ins Blickfeld des geistigen Auges gerieten.

Sessions, aus denen sich solche Daten ergaben, hatten natürlich in der Regel etwas mit exoplanetaren Themen zu tun, manche aber auch mit anderen Zeitperioden oder unerwarteten Querverknüpfungen in themenfernen Targets. Der zeichnerische Detailgrad ergab sich jeweils aus der Datendichte (Targetkontakt, Anzahl Sessions etc…), dem Zeichentalent und anderen typischen Faktoren. Auch sei hier angemerkt, dass vor allem Gesichtswahrnehmungen im Remote Viewing starken Verzerrungen unterliegen können (von erstaunlichen Treffern in Portrait-Qualität, bis nicht wiedererkennbar).

Wie immer, möge sich jeder selbst seine Meinung bilden, und dabei stets bedenken:
Es geht nichts über Selbsterfahrung. 😉

 

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten, extraterrestrischen Sessions, welches aber ziemlich unverhofft auftauchte.

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten extraterrestrischen Sessions, welches dort aber dennoch recht unverhofft auftauchte.

 

Wesen, dass sich durch bräunliche, dicke Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete.

Wesen, dass sich vor allem durch bräunliche, wulstige Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen (ohne Augenweiß) und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete. Es tauchte im Zusammenhang mit einer exotischen Hitec-Umgebung auf.

 

Vermutlich eine Art "Vorarbeiter", und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

Vermutlich eine Art „Vorarbeiter“, und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens (unterschiedliche Spezies?) auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

 

Personenwahrnehmung mit geringem zeichnerischen Detail, bei dem die ungewöhnlichen Daten, allem vorran die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen.

Personenwahrnehmung mit minimalem zeichnerischen Detail, bei dem jedoch die ungewöhnlichen Daten (z.B. Körpergröße und Alter), allem vorran aber die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen (V = Viewer mit ca. 1,85m, Wesen rechts).

 

Nahezu menschliche Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher Wesen. Lediglich der Schädel war auffällig turmartig verlängert.

Eine nahezu menschlich aussehende Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher, humanoider Wesen. Lediglich die Schädelform wirkte auffällig turmartig verlängert.

Ebenfalls sehr menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Ebenfalls menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, Glatze, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden aus humanoiden Pelzwesen mit Otter-Gesichtern und "Kriegsbemalung" auf der Stirn. Warum auch nicht? :D

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden, so seltsam es scheint, aus humanoiden Pelzwesen mit „Otter-Gesichtern“ (nahezu 1:1) und einer Art rituellen Bemalung auf der Stirn. Warum auch nicht? 😀

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel. Es hantierte mit Kabeln an einem Gerät rum.

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel, welcher Augen und Mund stark schützte. Es hantierte in dem Szenario mit Kabeln an einem Gerät rum. Die Zeichnung ist hier ausnahmsweise mal farblich nachbearbeitet (Farben vermutlich nahezu authentisch).

Anatomische Skizze während einer der RV-Sessions auf das Team-Szenario. Scheinbar handelt es sich um ein weiteres Mitglied der menschenähnlichen Spezies mit Turmschädel. Der restliche Knochenbau wirkte hier ebenfalls etwas exotisch.

 

Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, die eine amphibische, humanoide Spezies beschreibt.

Stufenweise Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, in denen eine amphibische, humanoide Spezies beschrieben wurde (klicken zum vergrößern!). Die linke Skizze stammt live aus der ersten Session, nachfolgende Skizzen bauten mit jeweils neuen Daten darauf auf (noch nicht komplett).

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden. Eine Spezies wirkte weicher und eleganter (links), die andere (rechts) kantiger und reptilischer.

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden (womöglich zwei ähnliche Spezies?). Ein Exemplar wirkte weicher und eleganter (links), das andere (rechts) kantiger, größer und reptilischer. Beide schienen in einer Art Verfolgungsjagd involviert zu sein.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Amphibisch - Auge

Ein weiteres Beispiel aus einer Session, hier mit detailliertem Auge (in fast jeder Session mit dieser Spezies auffällig; die rillige Iris) und einer Art Flossenkamm auf dem Kopf. Der restliche Körper war für den Viewer nur noch diffus wahrnehmbar.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten. In dem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit sehr großem Schädel. Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,20m und 2,60m zu liegen.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten (klicken zum vergrößern!). In diesem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit (im Vergleich zum Menschen) sehr großem Schädel (abgemessen durch mehrfache Anwendung des spontanen Bemaßungstools aus Stufe 6). Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,00m und 2,60m zu liegen.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Zeichnung eines amphibischen Schädels (hier wohl ein älterer Vertreter der Spezies) aufgrund aller bisher gesammelten Daten.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Schädel-Zeichnung der Amphibien-Spezies (hier anscheinend ein älterer Vertreter) aufgrund aller bisher gesammelten Daten. Recht sympathischer Meeresbewohner. 😉

 

Bei drei Single Blind-Sessions auf "Die schönste Spezies des physischen Universums" kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde... ;-)

Bei drei Single Blind-Sessions auf „Die schönste Spezies des physischen Universums“ kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde… 😉

 

Skizze aus einer Session im Zusammenhang unserer (nicht allzu fernen) planetaren Nachbarschaft.

Skizze aus einer Session im Kontext unserer stellaren Nachbarschaft.

 

Verstorbene Wesen, die in einer Session auf Proxima Centauri b im Orbit wahrgenommen wurden.

Detailskizzen der Wesen im Orbit von Proxima Centauri b. Hier sind zusätzlich ihre „Raumkapseln“ und das interstellare Antriebsprinzip zu sehen, welches benutzt wurde.

 

Mangels Gesicht nicht unbedingt zu „Ko(s)misches Facebook“ passend, aber auch außerirdische Lebensformen. In dem Fall kleine Würmer und pilzartige Gewächse auf der ungastlichen Oberfläche von Proxima Centauri b.

 

Wird bei neuem Material immer ergänzt… 😉

Humor und Remote Viewing

Obgleich man bei manchen verbissenen bzw. nur noch nörgelnd-verbitterten Zeitgenossen in der Szene etwas anderes vermuten könnte, so steckt auch in der Tätigkeit des Remote Viewings ein ganz eigener, meist anekdotischer Humor.

RVurcht!

So brachte diese Tätigkeit bisher nicht nur Tassen mit Insider-Anekdoten hervor, sondern auch verschiedenste Ausdrucksmittel, wenn das geschriebene Wort für eine aussagekräftige Umschreibung nicht mehr ausreicht, oder vom Viewer nochmal auf seine ganz eigene Weise „konkretisiert“ werden will.

Dazu zählen z.B. (wie auch in der Online-Welt bewährte) Smilies, um besonders intensiven EIs zeichnerischen Nachdruck zu verleihen. Aber auch eindeutige On Target-Skizzen von Gesichtern in Personenwahrnehmungen. Letztere kann man natürlich aus verständlichen Gründen hier nicht veröffentlichen. Auch ITs werden gerne mal mit einer rudimentären Comic-Einlage unterlegt, oder symbolhaft dargestellt, wenn die tatsächlichen vorgänge zu abstrakt oder bizarr sind (z.B. bei Sessions auf energetische Bewusstseinsvorgänge, oder physikalische Vorgänge im Teilchenbereich).

Hier mal einige Beispiele aus unserer Tätigkeit, die man auch veröffentlichen kann… 😀

In einer Session ging es darum, die Ursache für ein absurdes Pflanzenwachstum zu viewen. Der Tasker hatte die beinahe tote Pflanze am Vortag einer reiki-artigen Energiebehandlung unterzogen, und sie wuchs über Nacht sichtbar mehrere Zentimeter. In der Session tauchte dann ein Gruppen-EI (G1 genannt) auf, welches wir näher untersuchten. In der Zeichnung stellte es sich Ansammlung von „Körnchen“ heraus, die durch Fasern verbunden waren.

Plötzlich zeigte sich eine Art aufwärtswachsende Energiesäule, welche die „Aufmerksamkeit“ von G1 einigermaßen fesselte. Oder anders ausgedrückt: Wäre G1 eine Gruppe Menschen gewesen, hätten sie ihre Münder vor Erstaunen und Erfurcht nicht mehr zubekommen. Genau diesem Eindruck wurde dann in der Session ein entsprechender, zeichnerischer Nachdruck verliehen:

Pflanzenwunder-RVurcht

Der Tasker / Pflanzenbesitzer hat sich dadurch den ehrenwerten Titel „Pflanzengott“ eingefangen, und wird ihn wohl nie wieder loswerden (dafür sorge ich :D).

Noch ein paar weitere Auszüge, die keine nähere Erläuterung des Kontextes benötigen:

Plattnase

Sich die Nase am Target plattdrücken wollen

Fischgesicht

Ein „fischgesichtiges“ Wesen stellt erstaunt fest, das es gerade geviewt wird (plötzlicher, interaktiver Vorgang)

Stimmungsschwankungen

Stimmungsschwankungen in einem Interview

Die Hürden des Lebens

Die Hürden des Lebens

Neben dem auflockernden oder unterhaltsamen Aspekt, hat die Bewahrung eines gewissen Humors beim Remote Viewing (bzw. bei grenzwissenschaftlichen Anwendungen generell) eine weitere, sehr wichtige Funktion: Er hilft bei der „Erdung“, also das man mit beiden Füßen (oder Gehirnhälften?) auf dem Boden bleibt. Denn nur dadurch bleibt langfristrig ein möglichst undogmatisches Differenzierungsvermögen und eine gewisse „Psychohygiene“ gewährleistet

Dazu zählt (meiner Meinung nach) auch die Sicht, das Remote Viewing ein Werkzeug ist. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn es als neue Religion oder als „Sprachrohr zum Schöpfer“ verklärt wird, wie man es tendenziell oft in der New Age-Szene sieht (z.B. beim Channeling), sind die Vorteile des Remote Viewing ad absurdum geführt, und man sperrt sich selbst in Schubladen jenseits der Neutralität ein.

Empörung

Unerhört!

Humor ist also nicht nur die beste Waffe gegen Angst, sondern auch gegen das Abheben und gegen verbissene Dogmatisierung bzw. verbittere Verhärtung. Versuchen wir, ihn uns zu bewahren (so schräg er auch bei Remote Viewern sein kann)… 😉

Dazu passend noch folgender Artikel der Remote Viewing Akademie:

Remote Viewing Akademie: Darf Remote Viewing Spaß machen?
Leserbrief zum Artikel