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Das Entführungsphänomen

In diesem Artikel stellen wir die Essenz eines neuen Remote Viewing-Projektes in Zusammenarbeit mit CROPfm netradio vor. Es ging um ein, zumindest im deutschsprachigen Raum, eher ungewöhnliches Thema:

Das Entführungsphänomen (durch Außerirdische)




Obgleich diese Thematik in Amerika stark verbreitet ist (und dort häufig für skeptisches Stirnrunzeln sorgt), hörte man bisher wenig über derartige Entführungsfälle im deutschsprachigen Raum. Doch es gibt sie, und Dr. Marcel Polte hat diesem Thema das Buch GREYS: Weltweites Wirken und Entführungen in Deutschland gewidmet:

Buch "Greys" Buch "Greys"

Hier findet ihr die vorherige Sendung bzw. ein Clip-Addendum zu dem Thema:
Das Entführungsphänomen in Deutschland [26.10.2018]
Remote Viewing und „Entführungen“ (MP3) [09.11.2018]


Unser Projekt

Für unser Remote Viewing-Projekt wurden vier Fälle aus Deutschland ausgewählt, über die selbst der Tasker (Target-Ersteller für das Projekt) im Projektzeitraum kaum Details wusste. Das Ergebnis sind zwölf Sessions, die von fünf verschiedenen Viewern durchgeführt wurden.

Kategorie: Paranormales
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 5
Anzahl der Sessions: 12
Zeitraum: 28.12.2018 – 22.04.2019
Gesamtdauer: 708 Minuten
Gesamtseiten: 108

Nachfolgend werden die vier Fälle mit Auszügen aus den Originalsessions und detaillierten Zusammenfassungen vorgestellt. Die Namen der betreffenden Personen wurden anonymisiert. Aufgrund des Artikel-Umfangs, hier Quicklinks zu den einzelnen Fällen:

Erster Fall: Frau A.
Zweiter Fall: Frau J.
Dritter Fall: Herr M.
Vierter Fall: Herr S.
 


Erster Fall: Frau A.

Frau A. hatte ein nächtliches Erlebnis, bei dem sie ein Wesen wahrnahm, als sie in einem tranceartigen Zustand erwachte. In den Sessions sollte nun das Wesen (und eventuelle Begleiter) beschrieben werden, und ob Frau A. noch unter Beobachtung durch diese(s) Wesen steht. Weiterhin sollte untersucht werden, ob sie durch diese Begegnung irgendwelche Implantate erhalten hat.

Das Wesen

Alle Viewer konnten neben einer menschlichen Frau noch ein weiteres Wesen wahrnehmen. In einer Session wurde auch noch eine dritte Person wahrgenommen, die jedoch viel weiter weg war, und nicht target-relevant zu sein schien (vielleicht eine andere Person im Haus). Das Wesen an sich wirkte aufrecht, groß und schlacksig. Zum Teil wirkte es sogar so dünn wie ein Stab, und erinnerte an einen insektenartigen Körperbau. Das Wesen war haarlos, hatte eine feine, bräunliche Haut und eine Art dunkelgraue Bekleidung. Die genauen Beschreibungen des Wesens konkurrieren in den durchgeführten Sessions (vor allem was die Anzahl der Gliedmaßen betrifft), ähnelten sich jedoch in dem insektenähnlichen Erscheinungsbild:

Entführungsprojekt - Frau A (Wesen)

Vor allem in der rechten Skizze wurde sehr genau wahrgenommen, dass das Wesen etwas im Zielgebiet sorgfältig beobachtet. Die Tätigkeiten des Wesens im Target wurden wie folgt beschrieben: „Sich etwas ansehen“, „etwas suchen“, „hektisch sein“, „Funktionen kontrollieren; Mauer hochziehen“.

Danach fragten wir in einer Beziehungsanalyse ab, was das Wesen von Frau A. hält:

„Moralische Instanz sein“, „symbiotisch“, „Frau A. etwas einflüstern“, „bietet Hilfe an“, „beobachtet sie, bewahrt sie vor Übertreten einer Grenze“, „technische Unterstützung“, „zieht Mauer hoch“

Und nun im Gegenzug, was Frau A. während ihres Erlebnisses von dem Wesen hält:

„Frau A. ist etwas ängstlich“, „ist sich dem Wesen nur in besonderem Zustand bewusst“, „drückt sich vor dem Wesen“, „möchte ungesehen am Wesen vorbeischlüpfen“

Die Situation

Wie stellte sich nun die Gesamtsituation im Zielgebiet dar, in dem Frau A. und das Wesen die Hauptrolle zu spielen schienen? Es zeigte sich, dass Frau A. sich durch ein Areal bewegte. Dieses Areal wurde durch eine Art „Mauer“ geteilt (evtl. im übertragenen Sinne). Das Wesen achtete primär darauf, dass Frau A. diese Grenze nicht überschreitet. Dabei war das Wesen für einen „Auftraggeber / Kollektiv“ tätig, welches das Areal vor unbefugtem Zutritt schützen sollte. Frau A. versuchte wiederholt in das Gebiet einzudringen, wurde dabei aber stets freundlich blockiert. Immer wenn sie dieser Grenze zu nahe kam, zog das Wesen die „Mauer“ hoch, so dass Frau A. das private Areal nicht betreten konnte:

Entführungsprojekt - Frau A (Mauersituation)

Wer waren die besagten Auftraggeber / das Kollektiv? Hier kamen abermals insektenartige Eindrücke und eine Art kollektives Bewusstsein. Dieses Kollektiv lieferte dem Wesen Daten, nach denen es handelte. Zusätzlich hatte dieses Kollektiv eine Neugier auf Frau A., weshalb durch das Wesen Eindrücke über sie gesammelt werden sollten. Diese schienen vor allem mit „Erfahrung von Individualität“ zu tun zu haben. Primär ging es jedoch darum, Frau A. vor dem Überschreiten der Grenze zu bewahren.

Noch unter Beobachtung?

Eine Frage, die beantwortet werden sollte war, ob Frau A. heute (zum Zeitpunkt der Session) immer noch unter Beobachtung steht. Dies wurde in allen Sessions verneint. Der Beobachtungsaspekt schien sich nur auf die Situation zu beziehen, als Frau A. versuchte, in das Gebiet hinter der „Mauer“ einzudringen. Wir fragten noch konkret ab, warum sie nicht mehr unter Beobachtung stünde. Folgende Eindrücke kamen dabei: „Alt“, „vergangen“, „Experiment abgeschlossen“ und „genügend Daten gesammelt“.

Implantate?

Eine weitere Frage war, ob Frau A. bei diesem Erlebnis (physische) Implantate erhalten hatte. Dies wurde in zwei Sessions verneint, in einer Session jedoch bejaht. Bei der genaueren Untersuchung in der Session, wo Implantate auftauchten, wurde ein längliches, metallisches Objekt wahrgenommen, welches irgendwo halb drinsteckte:

Entführungsprojekt - Frau A (Implantat)

Die Eigenschaften des Objektes waren „Energie“, „kanalisiert“, „eingebuchtet“, „Informationsweitergabe“, „geht zu Frau A., dann wieder zum Ursprung zurück“ und „hilft Frau A.“. Also doch schon recht konkrete Eigenschaften, die man sich bei einem Implantat vorstellen könnte. Warum es in den anderen Sessions nicht wahrgenommen wurde, ist unklar. Um einen Hinweis für eine Verifizierungsmöglichkeit zu haben, versuchten wir, das Implantat im Körper zu lokalisieren:

Entführungsprojekt - Frau A (Implantat-Lokalisierung)

Der Eindruck des Viewers war, dass es sich 10cm unter den Rippen befindet. Zur Entfernung wäre ein „mittelmäßiger Eingriff“ notwendig. Allerdings hatte der Viewer das Gefühl, dass man es noch drin lassen sollte.

Physisch, nicht-physisch oder multidimensional?

Bei diesem Target schienen die Grenzen zwischen physischen und nicht-physischen Bestandteilen zu verschwimmen. Wenn Frau A. im tranceartigen Zustand immer wieder versuchte, eine bestimmte Grenze von einem „unbefugten“ Gebiet zu übertreten, wo war sie dann? Und wie kam sie dort hin? Im ersten Moment hat die Situation eher die Charakteristika einer außerkörperlichen Erfahrung bzw. ähnlichen Form von Bewusstseinsreise. Andererseits gab es die physisch erscheinenden Charakteristika des Wesens, und zumindest in einer Session die konkrete Wahrnehmung eines physischen Implantates. Vielleicht eine multidimensionale Situation, in der sowohl physische, als auch nicht-physische Interaktionen eine Rolle spielen?

Es folgen künstlerische Interpretationen aus der nachträglichen Zusammenfassung des Falls (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt). Zuerst die Essenz aus den Sessions, wie Frau A. in dem Target wahrgenommen wurde:

Entführungsprojekt - Frau A (künstlerisch)

Und nun das insektenartige Wesen, welches das Gebiet bzw. Frau A. beobachtete, und dabei freundlich die Grenze sicherte. Die Anzahl der Gliedmaßen ist widersprüchlich, weshalb hier zwei Ausstülpungen am Kopf als Augen interpretiert wurden, da von dort auch das „Beobachtungsgefühl“ ausging:

Entführungsprojekt - Frau A - Wesen (künstlerisch)

Fazit: In diesem Fall haben wir es mit drei Sessions zu tun, die im Allgemeinen übereinstimmen, jedoch Widersprüche in Teilaspekten aufweisen. Dazu zählt vor allem das Vorhandensein eines Implantates in nur einer Session, und die Widersprüchlichkeit von physischen und nicht-physischen Aspekten der Situation. Gerade letzteres könnte jedoch durch multidimensionale Ebenen erklärbar sein, die wir noch nicht wirklich verstehen, oder über die wir zuwenige Daten gesammelt haben.
 


Zweiter Fall: Frau J.

Im Fall von Frau J. kam es während einer Hypnosesitzung zur Kommunikation mit einem Wesen. Dabei wurden umfangreiche Informationen durch eine Art Channeling-Verbindung ausgetauscht. Als Ziel dieses Targets galt es herauszufinden, ob dort tatsächlich ein Wesen war, und wenn ja, wie es aussah, welche Absichten es hatte, wie dessen Zivilisation beschaffen war, und was deren Sicht auf die Menschheit ist. Auf das Target wurden zwei Sessions durchgeführt.

Ein gemeinsames Element, welches frühzeitig auftauchte, waren energetische Vorgänge, die an eine wirbelnde Bewegung erinnerten. Durch diese energetischen Vorgänge wurde etwas ausgesendet, das kommunikationsartig wirkte:

Entführungsprojekt - Frau J. - Energiewirbel

Zudem gab es eine Art Areal oder Plattform-Element, welches schwer und massiv wirkte, und dessen Struktur einen der Viewer an ein Knoppers erinnerte. Alles in allem eher abstrakte Eindrücke vom Zielgebiet:

Entführungsprojekt - Frau J. - Plattform

Das bzw. die Wesen

Danach schauten wir, ob es irgendwelche wahrnehmbaren Wesen dort gab. Tatsächlich stießen wir nicht nur auf ein Einzelwesen, sondern auf eine eng verschmolzene Gruppe von Individuen, die als ein Ganzes wirken könnten. „Verschmolzen“ ist hier wortwörtlich zu nehmen, denn es sah so aus, als wären mehrere nicht-physische Wesen ineinander verschlungen und verschmolzen:

Entführungsprojekt - Frau J. - Wesen (verschmolzen)

Es erschien also so, als hätten wir es mit nicht-physischen Wesen zu tun (zumindest in dem Zustand, wie sie dort angetroffen wurden).

Die Kultur der Wesen

Daraufhin wollten wir die „Kultur“ dieser Wesen beschreiben. Darin ging es vor allem um direkten, emotionalen Austausch auf die intensivste Art. Die Emotionalität, Kommunikation und Verschmelzung stellt dabei die Grundlage der Existenz dar. Auf physische Begriffe übersetzt, könnte man es am ehesten als „sexuelle Verschmelzung“ und „polyamore Liebe“ beschreiben. Jedoch sind auch Aspekte wie das „Sammeln von Informationen“ und „lernen und verstehen“ ein Bestandteil. Essenziell scheinen sich die Wesen als „Eltern der höheren Emotionen“ zu verstehen.

Wie erwähnt handelt es sich dabei nicht um gleichförmige Wesen, sondern unterschiedliche Individuen, die in der Form jedoch allesamt nicht-physisch wirkten. Obgleich sie dabei eine Art humanoide Körperform hatten, welche allerdings teilweise wie ein geschmolzener Tropfen in einer Lavalampe wirkte. Hier der Versuch einer Einzelwahrnehmung dieser Wesen:

Entführungsprojekt - Frau J. - Wesen (einzeln)

Man könnte deshalb vermuten, dass diese Wesen vielleicht irgendwo einen physischen Körper haben, und diese Verschmelzung im außerkörperlichen Zustand bzw. durch eine multidimensionale Art der Präsenz stattfindet. Ob das so ist, haben wir in den Sessions nicht näher untersucht, da uns die aktuelle Situation dort wichtiger erschien.

Die Situation

Nachdem wir die Wesen beschrieben hatten, sollte noch die Situation zwischen Frau J. und den Wesen aufgeklärt werden. Das stellte sich so dar, als wenn Frau J. zufällig in diese Situation geraten wäre. Dabei fühlte sie sich von der Präsenz der Wesen angesprochen, da diese ein befreiendes Gefühl auslösten, und für Frau J. eine Chance zur Horizonterweiterung zu bieten schienen. Es war so, als wenn Frau J. über einen „phasenverschobenen Tellerrand“ blickt, und feststellt, dass es dahinter noch andere Wesen gibt.

Die Wesen hingegen registrierten zwar die Anwensenheit von Frau J., wollten aber nicht aktiv eingreifen. Sie vermieden eine direkte Interaktion und ließen sie in dem Zustand „einfach machen“. Es wirkte aus der Perspektive der Wesen so, als wenn ein Kind oder ein kleines Lebewesen in der Gegend aufgetaucht wäre, was aber kein besonderes Ereignis ist. Wenn es eine Kommunikation zwischen den Wesen und Frau J. gab, dann nur kurz und sporadisch.

Meinungsaustausch über die Menschheit

Schließlich sollte noch herausgefunden werden, was diese Wesen von der Menschheit halten. Hier eine Transkription eines „Interviews“ (per Interview-Tool in Stufe 6) zwischen dem Monitor / Viewer und den Wesen:

V = Viewer
G1 = Gruppe von Wesen

V: Warum habt ihr mit P1 (Frau J.) Kontakt in dieser Situation aufgenommen?
G1: P1 (Frau J.) hat sich aus Röhre ausgedehnt und eine Art Dimension zu uns geöffnet, und ist dann „süchtig“ geworden; soll sich ausdehnen, wie Hunger, gesund sein.
V: Wie seht ihr die aktuelle Entwicklung der Menschheit?
G1: *Arme verschränken* – Schon wieder? Haben keine Lust mehr, bleiben nur wegen dem „Funken“. Wir haben selber Hunger, wollen „Paarung“.
V: Was haltet ihr von Bemühungen wie z.B. der AoM (Academy of Mind)?
G1: Kritisch… die denken zuviel. Guter Ansatz, aber zuviel Kopf – zuwenig Sein. In der Theorie gut, in der Praxis zu zurückhaltend.
V: Wir versuchen es. 😉
G1: Ja, werdet ihr. Früher oder später *patsche patsche Kind*
V: Was haltet er überhaupt von vergangenen oder aktuellen Bestrebungen dieser Art?
G1: Versandet. Wie Ertrinkender, der Luft holt. Warum nicht einfach loslassen und Wasser atmen? Es gibt zuviele Schienen.
V: Wart ihr schonmal Menschen?
G1: Wir sind Essenz „Mensch“ / „Menschlichkeit“.
V: Gehört ihr zur Erde?
G1: Nein; Planeten besamen, Verteiler emotionaler Intelligenz.
V: Alles klar, danke für die Informationen!

Wie man die Inhalte dieses Dialoges zu deutet hat, sei jedem selbst überlassen. Wir haben versucht, es folgendermaßen (in Kombination mit Session-Daten aus anderen Stellen) zusammenzufassen:

  • Die Wesen empfinden die Menschheit als zu rational und kanalisiert.
  • Sie sorgen sich um die Menschheitsentwicklung, da sie in dieser Art schon einmal gescheitert ist, weil sie zu verkopft und zu wenig emotional sei.
  • Sie versuchen hin und wieder zu „emotionalisieren“, um einen Einfluss auf die aktuelle Entwicklung zu nehmen.
  • Ihre Ambitionen dahingehend sind allerdings inzwischen sehr gering. Früher schien das Gefühlsleben der Menschheit noch reichhaltiger gewesen zu sein.
  • Wenn die Menschheit sich „lockert“, würde sie auch wieder mehr unterstützt, und der Entwicklungsprozess in Richtung „Emotionen für Erwachsene“ weiter durch die Wesen gefördert.

Im Anschluss an das Projekt erfolgte die Auswertung und Zusammenfassung (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt):

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) S4

Session-Eindrücke und künstlerische Interpretation von Frau J. (P1) in der Target-Situation:

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Frau J.

Session-Eindrücke und künstlerische Interpretation der Wesen (G1) im Target:

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Wesen

Zusammenfassung der Situation zwischen Frau J. (P1) und den Wesen (G1):

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Frau J. + Wesen

Fazit: Die zwei Sessions deuteten auf einen hauptsächlich einseitigen Kontakt mit einer Gruppe von Wesen hin. Da die Bezeichnung „Eltern der höheren Emotionen“ auftauchte, könnte man es hier vielleicht sogar mit einem personifizierten Bewusstseinsfeld zu tun haben. Die Wesen erschienen auf jeden Fall nicht-physisch (u.a. durch den energetischen Verschmelzungsaspekt), jedoch wäre es auch denkbar, dass sie außerkörperliche Anteile von physischen Wesen im Universum repräsentieren. Es wurde auch erwähnt, dass sie verschiedene Planeten mit emotionaler Intelligenz „besamen“. Worum es sich letztlich handelt, müssen weitere Forschungen oder gar direkte Erfahrungen mit den Wesen zeigen.
 


Dritter Fall: Herr M.

In seiner Jugend erwachte Herr M. nachts in seinem Bett und sah plötzlich den Kopf eines Wesens ganz dicht vor sich. Als Target sollte das Wesen an sich, der Grund des Besuches und eventuelle Handlungen beschrieben werden. Zudem sollte ermittelt werden, ob und welche Beziehung es zwischen Herrn M. und dem Wesen gab, und ob es noch mit anderen Wesen im Zielgebiet zusammenarbeitete. Auf diesen Fall ergaben sich im Laufe unseres Projektes satte vier Sessions.

Die Situation

In den frühen Eindrücken der Sessions tauchte wiederholt eine Art Licht oder Energie im Raum auf, welches die Aufmerksamkeit von Herrn M. im Zielgebiet erregte:

Entführungsprojekt - Herr M. - Aufmerksamkeit

Herr M. schien dadurch in einer Licht- bzw. Wärmesäule ergiffen zu werden. Die Quelle gab ein surrendes Geräusch ab, und schien sich zu bewegen. Weiterhin wurde eine Art Dampf drumherum wahrgenommen, welcher sich aber nicht verzog, sondern bei der Quelle blieb. Es wurde mehrmals so etwas wie ein metallischer, geometrischer Rahmen um die Lichtquelle herum wahrgenommen, den die Lichtquelle nicht verlassen konnte, und der einen gewissen, zeitlichen Rahmen vorab. Hier eine Skizze der wahrgenommen Raumsituation aus einer der Sessions (P1 = Herr M. während des Erlebnisses):



Herr M. und das Wesen

Neben Herrn M. konnte ein weiteres Wesen im Zielgebiet wahrgenommen werden. Dieses wirkte jedoch eher passiv und befand sich nicht direkt vor dem Gesicht von Herr M. Es schien sich dabei nur in einem bestimmten Areal aufhalten zu können, welches mit dem Ort des Lichtphänomens übereinstimmte. Einer der Viewer bekam eine Gesichtswahrnehmung von dem Wesen. Es erinnerte ihn an das Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch:

Entführungsprojekt - Herr M. (Wesen-Gesicht)

Folgende Eindrücke konnten dann durch eine Beziehungsanalyse zwischen Herrn M. und dem Wesen gewonnen werden (jeweils als subjektive Eindrücke beider Protagonisten zu verstehen):

Zuerst, was Herr M. in der Situation von dem Wesen hielt:

  • Herr M. ist von dem Wesen irritiert, kennt es aber (unbewusst) von früher.
  • Herr M. ist verunsichert und ängstlich, befürchtet ihm würde weh getan werden. Er ist vorsichtig und traut sich nicht, dennoch sehr neugierig und fasziniert von den Vorgängen.
  • Im Zweifelsfall will Herr M. abbrechen, stoppen, weglaufen. Er lässt sich aber bis dahin auf das Geschehen ein.
  • Herr M. weiß dass das Wesen existiert, hat es aber gemieden.
  • Herr M. hat das Wesen wohl unbewusst zu sich gerufen, um eine bestimmte Erfahrung zu machen. Jetzt wo es passiert, ist sich Herr M. nicht mehr sicher (zumal der Ruf nicht bewusst erfolgte).

Die Eindrücke des Wesens von Herrn M.:

  • Das Wesen wirkt insgesamt eher unaufgeregt, man könnte sagen routiniert. Es reagiert automatisch auf den „Ruf“ von Herrn M. und möchte unterstützend helfen. Es „wacht“ dann dauf, um mit Herrn M. in Kontakt zu treten und ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen.
  • Das Wesen beobachtet Herrn M. dabei ganz genau, und „zieht“ ihn auf Anfrage zu sich.
  • Das Wesen kann sich dabei nur in einem bestimmten Areal aufhalten, und akzeptiert, wenn Herr M. es „ausschaltet“.
  • Das Wesen wurde automatisch hergerufen, da Herr M. unbewusst etwas ausgelöst hat. Es beobachtet dabei die Situation routiniert, und geht mit Fingerspitzengefühl an die Sache heran.
  • Dabei geht Wesen nicht weiter, als Herr M. dazu bereit ist. Es greift Herr M. wortwörtlich unter die Arme, um ihm bei der Bewegung zu helfen.

Es zeigte sich hier also eine Art Helfertätigkeit durch das Wesen, die nur auf Anfrage von Herrn M. erfolgte, und auch nur soweit betrieben wurde, wie Herr M. bereit war zu gehen. Dabei gab es eine Verbindung durch die mysteriöse, wolkenartige Lichtquelle, durch die Herr M. angezogen wurde.

Das anziehende Licht

Es wurde nicht ganz klar, was diese Lichtquelle war, von der sich Herr M. angezogen fühlte. Eventuell ist es ein Phänomen im nicht-physischen Zustand, vielleicht wie eine Art Übergang, energetischer Kommunikationsverbindung oder Projektion, die sich visuell manifestiert hat. Es könnte eventuell auch ein Fernseher im Raum sein, welcher in einer erweiterten Wahrnehmung von Herrn M. als Metapher für einen Übergang diente. Man hört solche Beschreibungen ja von diversen Spukerlebnissen im Halbschlaf, oder in gruselig abgewandelter Form aus Filmen wie Poltergeist.

Auftraggeber hinter dem Wesen?

Zum Abschluss der Sessions wurde nachgeschaut, ob es hinter dem Wesen eventuell noch weitere Wesen oder „Auftraggeber“ gab. Dabei wurde im Durchschnitt eine Gruppe von vier bis sechs Wesen wahrgenommen. Diese organisierten sich zum Auftauchen bei Menschen wie Herrn M. In seinem Fall, da er über eine bestimmte Denkweise verfügte. Diese gesuchte Denkweise hatte etwas mit Logik zu tun.

Die Gruppe möchte Menschen helfen, sich auf ihrer Ebene bewegen zu können. Dazu „heben“ sie die Menschen in ihre Ebene. Für die Menschen fühlt sich das an wie schweben, oder als würden sie Schwimmflügel angezogen bekommen, dann daran gezogen werden und schweben. Bei dem Wesen, dem Herr M. begegnet ist, könnte es sich um einen Abgesandten oder einen Automatismus handeln, den die dahinterstehenden Wesen für ihre Tätigkeit benötigen. Vielleicht um bestimmte Schwingungsebenen zu überbrücken?

Es folgt die Zusammenfassung der Gesamtsituation, welche die Essenz aus den Daten der vier Sessions bildet (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt). Diese wurde auch wieder mit künstlerischen Interpretationen illustriert:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S1-2

Eine Interpretation der kombinierten Raumeindrücke aus den Sessions:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S3Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S4

Eine Interpretation des Zustandes, der bei Herrn M. durch das Licht ausgelöst wurde:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - Schwebezustand

Fazit: Die überwiegenden Eindrücke, insbesondere die Art der Erscheinung des Wesens und seines Verhaltens, deuten stark auf geistige Helfer hin, wie sie von spontanen, außerkörperlichen Erfahrungen berichtet werden. Als einzige physische Bestandteile konnte das Zimmer wahrgenommen werden, und irgendeine metallische Struktur, die mit dem „Licht“ in Verbindung stand. Ansonsten scheint es so, als hätten wir hier eine spontane, außerkörperliche Erfahrung in der Jugend von Herrn M. beschrieben, bei der ein geistiger Helfer auf Abruf bereit stand, um Herrn M. während dieser Erfahrung zu unterstützen.
 


Vierter Fall: Herr S.

In diesem Fall ging es darum, dass der Betroffene sich ein künstliches Objekt aus dem rechten Außenohr entfernt hat. Der Fokus des Targets lag daher auf dem künstlichen Objekt, insbesondere dessen Ursprung, Materialbestandteile, eventuelle Funktionen und Urheber bzw. Nutznießer.

Das Objekt

Zuerst ging es darum herauszufinden, ob es ein natürliches oder künstliches Objekt ist, und wie es in das Ohr gelangte. In zwei Sessions wurde ein längliches, leicht eiförmiges Objekt wahrgenommen, in der dritten Session auch mit „Haken“. In allen Sessions besaß es organische, metallische und keramische Materialbestandteile. Ein vergleich aller Roh-Skizzen des Objektes:

Entführungsprojekt - Objekt im Ohr

In der eiförmigen Wahrnehmung wurde von einer „natürlichen Umhüllung“ gesprochen, was eventuell organisches Gewebe aus dem Ohr gewesen sein könnte, als das Objekt noch drinsteckte. Weiterhin wurden noch fasrige und hakenartige Strukturen beschrieben, die das Objekt im Gewebe an seinen Platz hielten.

Die Entstehung des Objektes

Wie ist das Objekt jedoch dorthin gelangt oder entstanden? Die Daten deuten daraufhin, dass es seine Bestandteile „vor Ort“ aus der Umgebung sammelte und wuchs. Das Objekt schien dadurch wie aus einem Guß entstanden zu sein. Dazu wurde eine Art Fernwirkung auf den Körper des Betroffenen ausgeübt, womit auf eine exakte Stelle gezielt wurde (wie mit einem 3D-Fadenkreuz). Es scheint, als wenn der Körper dadurch animiert wurde, das Objekt im Körper wachsen zu lassen. Dabei wurden im Wesentlichen Mineralien (keramische / kalkartige Aspekte) und Metalle benutzt. Eine manuelle Implantation des Objektes konnten wir in den Sessions nicht feststellen.

Der Zweck des Objektes

Als wesentliche Funktionseindrücke des Objektes kamen „schieben / geschoben werden“, „sich verankern“, „senden“ und „stützen“. Aufmerksamkeit erregte dabei natürlich der Eindrück „senden“. Wir schauten, was dort gesendet wird. Die Eindrücke waren „Messdaten erheben“, „wie Volkszählung“, „Durchschnitt ermitteln“, „Geschlecht“, „Größe“, „Objekt mag schlank“ (weil das der Originalzustand einer Person ist) und „Duplizieren von Durchschnitt Px“ (Px = Personen). So als wolle man einen biologischen Durchschnitt aus Menschen ermitteln, um etwas daraus zu reproduzieren.

Was passiert mit diesen Daten? Sie werden in ein energetisches Gebilde geladen (wie eine gelbe Energiewolke), welches IT-artige Eindrücke enthielt („IT / Technologie“, „Computer“, „Algorythmen“). Es wirkte wie ein Cloud-Speicher, jedoch im kosmischen Maßstab mit exotischer Technologie. Dabei gibt es eventuell auch multidimensionale bzw. metaphysische Eigenschaften. Hier einige Session-Eindrücke der „Cloud“ mit Nutzer-Endpunkten:

Entführungsprojekt - Cloud

Die Nutzer dieser „Cloud“ bestehen offenbar nicht nur aus einer Spezies, denn es war so, als würden zahlreiche Endpunkte in verschiedenen Teilen des Universums und in anderen Dimensionen darauf zugreifen. Bis hierhin lässt sich der Zweck des Objektes also folgendermaßen zusammenfassen:

  • Es werden biologische Informationen des „Wirtes“ gesammelt und in eine Art „Cloud“ hochgeladen
  • Diese Informationen werden von vielen Menschen eingeholt, um einen Durchschnitt der medizinisch-menschlichen Daten zu ermitteln
  • Aus diesen Durchschnittsdaten kann ein anatomischer Vertreter der Menschheit als „Avatar“ dargestellt werden (virtuell oder Klon?)

Wir verfolgten diese Spur weiter, und kamen zu folgenden Schlussfolgerungen:

  • Dieses Vorgehen ist nicht aggressiv, sondern zugunsten der Menschen:
    • „Wie groß ist der Einfluss der genommen werden sollte?“
    • „Wo kann man die Menschen ökologisch unterstützen?“
    • „Welche Ideen sollten angeregt werden?“
    • „Wie kann man das Habitat (Erde?) optimieren?“
    • „Welche medizinischen „Fehler“ kann man optimieren?“
    • „Wie kann der „Originalzustand“ (medizinisch) stabil gehalten werden? (Entwicklungsprogramm)“
  • Die Umsetzung des Entwicklungsprogramms findet über Menschen statt, die „inspiriert“ werden (naturwissenschaftliche Durchbrüche, psychologische Erkenntnisse, spirituelles Wissen etc…). Diese Menschen / Schlüsselpersonen können auch „Normalos“ sein.

Die Urheber / Nutznießer

Wenn der große Datenspeicher als „Cloud“ verstanden werden kann, wären die implantierten Objekte sozusagen wie „Cookies“ im Internet. Zugriff auf den Datenspeicher haben mehrere Spezies, die ebenfalls darin gespeichert sind. Im Verlauf der Sessions wurden einige davon näher beschrieben.

Als erstes stießen wir bei den „Benutzern“ auf eine physische, humanoide Spezies. Deren Erscheinungsbild wurde als groß und schlank, mit blauer bis weißer Hautfarbe (variiert) beschrieben. Sie hatten exotische, lange Haare, welche an Dreadlocks erinnerten, und aschblond bis weiß waren. Ihre Augen wirkten hellgrau und strahlend. Ein weiteres Merkmal waren rillenartige Muster auf der Haut, die kunstvoll aussahen, aber ein natürliches Hautmerkmal zu sein schienen. Der Knochenbau wirkte anders als bei Menschen. Die Wesen waren spärlich bekleidet und liefen barfuß. Eine Session-Skizze:

Entführungsprojekt - Blaue Wesen

Diese Spezies hatte im Kontext mit der „Cloud“ vor allem Interessen im ökologischen und lehrenden Bereich. Der Viewer kam nicht umhin, sie als „Eso-Öko-Hippies“ zu umschreiben, was ihren Interessen und ihrem Erscheinungsbild am ehesten zu entsprechen schien.

Eine andere (?) Spezies wurde in einer weiteren Session beschrieben, die ähnliche Ziele hatte. Es ging um Habitate, in denen Lebewesen (Pflanzen, Tiere und Personen) gedeihen und geschützt werden sollen. Diese Spezies schaute dabei kontrollierend zu, und hatte positive Absichten für die Bewohner. Die Umgebung, in der die Spezies zu diesem Zeitpunkt wahrgenommen wurde, war technisch und in einfachen Räumlichkeiten. Außerhalb davon wirkte es eher wüstenartig, kalt und öde. Das Erscheinungsbild der Spezies zeigte sich als dünn, klein und mit grauer Hautfarbe. Sie war wenig behaart und besaß eimerförmige Köpfe. Ein Geschlecht konnte nicht wahrgenommen werden, wodurch sie geschlechtsneutral bzw. androgyn wirkte. Wenn Kleidung vorhanden war, dann eher dünn und luftig. Die Session-Skizze dazu:

Entführungsprojekt - Graue Wesen

Die Interessen dieser Spezies waren denen der blauen Wesen sehr ähnlich, jedoch wich das wahrgenommene Erscheinungsbild deutlich ab. Daher vermuten wir, dass es sich nicht um ein und die selbe Spezies wie aus der anderen Session handelt. Interessant war jedoch, dass sie wohl der technische Urheber des Objektes im Ohr waren. Das würde auch zu den Technik-Eindrücken bei dieser Spezies passen, im Gegensatz zu dem eher naturverbundenen Eindruck bei den blauen Wesen.

In einer weiteren Session untersuchten wir gezielt mehrere Endpunkte des „Cloud“-Datenspeichers, und was wir dort vorfanden. Dabei zeigten sich nicht nur verschiedene, physische Spezies (teilweise in bizarren Erscheinungsformen), sondern auch energetische bzw. metaphysische Gebilde:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer

Es schien eine Art Hierarchie unter den „Cloud“-Nutzern zu geben, wobei eines der energetischen Gebilde darin weit oben stand, und von anderen Wesen regelrecht religiös angebetet wurde. Von der Struktur her erinnerte es ein bisschen an Remote Viewing-Wahrnehmungen von Höheren Selbsten. Die dominanteste Lebewesen-Wahrnehmung war eine exotisch aussehende Spezies, welche eine Art Administrator-Rolle in der „Cloud“ hatte, und als bürokratisch wahrgenommen wurde („sehr pragmatisch“, „stabil halten“, „ITler“, „Verwalter“, „wie Straßenbauverkehrsamt“). Anschließend erstellte der Viewer noch eine detailliertere Darstellung des Netzwerkes auf dem Whiteboard:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer (Whiteboard)

Das bizarre Erscheinungsbild einiger der „Cloud“-Nutzer könnte glatt Stoff für Science Fiction-Filme liefern, doch so hat es sich für die Viewer dargestellt. Die blauen Öko- und grauen Technik-Humanoiden waren uns Menschen dabei noch am ähnlichsten. Zu beachten ist, dass die Wahrnehmung von Personen bzw. Lebewesen in ihrer Akkuratheit stark schwanken kann. Es gibt Personenskizzen, die man problemlos als Phantombild zur Fahndung verwenden könnte, aber auch solche, bei denen von der geviewten Person kaum erkennbare Merkmale vorhanden sind. Das hängt immer vom Viewer und der Tagesform ab. Zeichnerisches Talent hat sich hierbei meist als sehr vorteilhaft erwiesen.

In der nachträglichen Zusammenfassung hat der Viewer mit Zeichentalent noch einmal die Wesen aus dem „Cloud“-Netzwerk als künstlerische Interpretation dargestellt. Wichtig ist dabei wieder, dass die Zeichnungen nach dem Ende des Projektes entstanden, und dem Zeichner die Targets und anderen Session-Inhalte bereits bekannt waren:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer (Interpretation)

Kurz vor der Sendung konnte schließlich noch ein Foto des aus dem Ohr von Herrn S. entfernten, etwa 2mm langen Objektes veröffentlicht werden:

Entführungsprojekt - Herr S. - Objekt-Foto
Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn S. / Dr. Marcel Polte

Man beachte, dass die Wahrnehmung des Objektes in den Sessions im Wesentlichen länglich-eiförmig war, und nicht rein zylindrisch (obgleich in einer Session die metallische Rillenstruktur angedeutet war). Das könnte zum einen daran liegen, dass das Objekt zum Zeitpunkt des Targets noch von Gewebe umgeben war, oder die Viewer es nicht konkret genug wahrgenommen haben. Die Funktionsbeschreibungen passten jedoch in allen Sessions zusammen.

Und hier die nachträgliche Zusammenfassung aus der Essenz aller drei Sessions (mit kombinierten Daten aller Stufen und künstlerischen Interpretationen der Roh-Skizzen):

Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S1-3Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S4

Das Objekt auf Grundlage des veröffentlichten Fotos in Kombination mit den Session-Daten:

Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S6 - Objekt

Fazit: Von allen vier geviewten Fällen brachte der Fall von Herrn S. die meisten Eindrücke mit physischen Lebewesen hervor. Der interessanteste Aspekt dürfte jedoch die Beschreibung des Objektes / Implantates sein, welches tatsächlich eine Datensammel-Funktion zeigt, und mit einem riesigen Netzwerk verbunden ist. Noch überraschender erscheinen allerdings die durchweg positive Absichten mit den durch das Implantat gesammelten Daten. Das spricht natürlich gegen einige Klischees über die außerirdischen Protagonisten des Entführungsphänomens. Jedoch gibt es vermutlich solche und solche, wie bei vielen Dingen, die im Namen der Forschung getan werden.
 


 

Gesamt-Fazit:

Somit endet unser umfangreiches Remote Viewing-Projekt auf das Entführungsphänomen durch Außerirdische (und andere Wesen). Wir haben uns mit vier von Dr. Marcel Polte ausgewählten Fällen aus dem deutschsprachigen Raum befasst, die durch fünf Viewer in zwölf Sessions bearbeitet wurden. Alle Viewer gingen dabei selbstverständlich blind vor. Was konnten wir daraus lernen?

Zum einen zeigt sich hier wieder, was für ein wertvolles Werkzeug die Technik des Remote Viewing für derartige Phänomene darstellt. Damit können ungewöhnliche Situationen und Erlebnisse untersucht werden, die ansonsten nur schwer greifbar bzw. subjektiv sind. Es zeigt sich jedoch auch die Wichtigkeit von interdisziplinärer Zusammenarbeit verschiedener Techniken (z.B. hypnotischer Rückführungen, Laboruntersuchungen von Implantaten etc…), um ein umfassenderes Bild der Vorgänge zu gewinnen.

Zum anderen bestätigte sich der Verdacht, dass das Entführungsphänomen weitaus komplexer zu sein scheint, als man oberflächlich annehmen könnte. Denn neben der allseits bekannten „Mensch wird aus seiner Umgebung entführt und findet sich auf einem OP-Tisch in einem Raumschiff wieder“, gibt es offenbar noch einige andere Varianten, wie gewisse Wesen an an ihre Informationen kommen. Und manche der Erlebnisse lassen sich offenbar vollständig durch außerkörperliche Erfahrungen erklären, denn viele der dabei erlebten Phänomene finden sich dort wieder.

Doch was ist, wenn die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt? Also dass wir es z.B. mit multidimensionalen Aspekten zu tun haben, bei denen nicht nur der physische Körper entführt wird, sondern auch der Energiekörper (oder Teile des Bewusstseins)? Einige Fälle deuten darauf hin, während andere vollkommen physisch erscheinen (manchmal leider auch schmerzhaft), und manche wiederum wie reine außerkörperliche Erfahrungen wirken.

Was ist die Intention hinter den als Entführungen empfundenen Phänomenen? Zumindest in unseren vier Fällen konnten wir nur gute oder neutrale Absichten feststellen (teils wirkten sie auch wie Zufallsbegegnungen). Das ist jedoch nicht repräsentativ, denn es gibt genügend Berichte von sehr grausamen Entführungserlebnissen mit Wesen, denen das Wohlergehen ihres Versuchsobjektes gleichgültig zu sein schien. Um einen repräsentativeren Schnitt per Remote Viewing zu bekommen, müssten natürlich noch viel mehr Fälle untersucht werden.

Wir sind gespannt, was sich dort in Zukunft noch ergeben wird…

Alien-Tunnel
 

Addendum:

Reicher & Stark haben dem Entführungsprojekt eine Sendung auf ihrem Kanal gewidmet.

Ko(s)misches Facebook

Hier möchte ich einfach mal einige (mehr oder weniger) nicht-menschliche Anlitze vorstellen, die uns in unserer Remote Viewing-Tätigkeit (bzw. ähnlichen Anwendungen, wie ERV) über’s Blatt gelaufen sind, und / oder ins Blickfeld des geistigen Auges gerieten.

Sessions, aus denen sich solche Daten ergaben, hatten natürlich in der Regel etwas mit exoplanetaren Themen zu tun, manche aber auch mit anderen Zeitperioden oder unerwarteten Querverknüpfungen in themenfernen Targets. Der zeichnerische Detailgrad ergab sich jeweils aus der Datendichte (Targetkontakt, Anzahl Sessions etc…), dem Zeichentalent und anderen typischen Faktoren. Auch sei hier angemerkt, dass vor allem Gesichtswahrnehmungen im Remote Viewing starken Verzerrungen unterliegen können (von erstaunlichen Treffern in Portrait-Qualität, bis nicht wiedererkennbar).

Wie immer, möge sich jeder selbst seine Meinung bilden, und dabei stets bedenken:
Es geht nichts über Selbsterfahrung. 😉

 

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten, extraterrestrischen Sessions, welches aber ziemlich unverhofft auftauchte.

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten extraterrestrischen Sessions, welches dort aber dennoch recht unverhofft auftauchte.

 

Wesen, dass sich durch bräunliche, dicke Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete.

Wesen, dass sich vor allem durch bräunliche, wulstige Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen (ohne Augenweiß) und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete. Es tauchte im Zusammenhang mit einer exotischen Hitec-Umgebung auf.

 

Vermutlich eine Art "Vorarbeiter", und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

Vermutlich eine Art „Vorarbeiter“, und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens (unterschiedliche Spezies?) auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

 

Personenwahrnehmung mit geringem zeichnerischen Detail, bei dem die ungewöhnlichen Daten, allem vorran die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen.

Personenwahrnehmung mit minimalem zeichnerischen Detail, bei dem jedoch die ungewöhnlichen Daten (z.B. Körpergröße und Alter), allem vorran aber die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen (V = Viewer mit ca. 1,85m, Wesen rechts).

 

Nahezu menschliche Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher Wesen. Lediglich der Schädel war auffällig turmartig verlängert.

Eine nahezu menschlich aussehende Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher, humanoider Wesen. Lediglich die Schädelform wirkte auffällig turmartig verlängert.

Ebenfalls sehr menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Ebenfalls menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, Glatze, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden aus humanoiden Pelzwesen mit Otter-Gesichtern und "Kriegsbemalung" auf der Stirn. Warum auch nicht? :D

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden, so seltsam es scheint, aus humanoiden Pelzwesen mit „Otter-Gesichtern“ (nahezu 1:1) und einer Art rituellen Bemalung auf der Stirn. Warum auch nicht? 😀

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel. Es hantierte mit Kabeln an einem Gerät rum.

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel, welcher Augen und Mund stark schützte. Es hantierte in dem Szenario mit Kabeln an einem Gerät rum. Die Zeichnung ist hier ausnahmsweise mal farblich nachbearbeitet (Farben vermutlich nahezu authentisch).

Anatomische Skizze während einer der RV-Sessions auf das Team-Szenario. Scheinbar handelt es sich um ein weiteres Mitglied der menschenähnlichen Spezies mit Turmschädel. Der restliche Knochenbau wirkte hier ebenfalls etwas exotisch.

 

Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, die eine amphibische, humanoide Spezies beschreibt.

Stufenweise Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, in denen eine amphibische, humanoide Spezies beschrieben wurde (klicken zum vergrößern!). Die linke Skizze stammt live aus der ersten Session, nachfolgende Skizzen bauten mit jeweils neuen Daten darauf auf (noch nicht komplett).

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden. Eine Spezies wirkte weicher und eleganter (links), die andere (rechts) kantiger und reptilischer.

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden (womöglich zwei ähnliche Spezies?). Ein Exemplar wirkte weicher und eleganter (links), das andere (rechts) kantiger, größer und reptilischer. Beide schienen in einer Art Verfolgungsjagd involviert zu sein.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Amphibisch - Auge

Ein weiteres Beispiel aus einer Session, hier mit detailliertem Auge (in fast jeder Session mit dieser Spezies auffällig; die rillige Iris) und einer Art Flossenkamm auf dem Kopf. Der restliche Körper war für den Viewer nur noch diffus wahrnehmbar.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten. In dem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit sehr großem Schädel. Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,20m und 2,60m zu liegen.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten (klicken zum vergrößern!). In diesem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit (im Vergleich zum Menschen) sehr großem Schädel (abgemessen durch mehrfache Anwendung des spontanen Bemaßungstools aus Stufe 6). Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,00m und 2,60m zu liegen.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Zeichnung eines amphibischen Schädels (hier wohl ein älterer Vertreter der Spezies) aufgrund aller bisher gesammelten Daten.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Schädel-Zeichnung der Amphibien-Spezies (hier anscheinend ein älterer Vertreter) aufgrund aller bisher gesammelten Daten. Recht sympathischer Meeresbewohner. 😉

 

Bei drei Single Blind-Sessions auf "Die schönste Spezies des physischen Universums" kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde... ;-)

Bei drei Single Blind-Sessions auf „Die schönste Spezies des physischen Universums“ kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde… 😉

 

Skizze aus einer Session im Zusammenhang unserer (nicht allzu fernen) planetaren Nachbarschaft.

Skizze aus einer Session im Kontext unserer stellaren Nachbarschaft.

 

Verstorbene Wesen, die in einer Session auf Proxima Centauri b im Orbit wahrgenommen wurden.

Detailskizzen der Wesen im Orbit von Proxima Centauri b. Hier sind zusätzlich ihre „Raumkapseln“ und das interstellare Antriebsprinzip zu sehen, welches benutzt wurde.

 

Mangels Gesicht nicht unbedingt zu „Ko(s)misches Facebook“ passend, aber auch außerirdische Lebensformen. In dem Fall kleine Würmer und pilzartige Gewächse auf der ungastlichen Oberfläche von Proxima Centauri b.

 

Essassani-Lebensformen

Tierische und pflanzliche Lebensformen in der physischen Dimension des mutmaßlichen Planeten „Essassani“ (bekannt aus Channelings und UFO-Mythologie). Dieser soll multidimensional auch durch höhere Lebensformen bewohnt sein.

 

Wird bei neuem Material immer ergänzt… 😉

Wer oder was viewt im Target?

Manche Viewer berichten nach der Beendigung einer Session, dass sie das Gefühl haben, als würde irgendwas von ihnen in ihren Körper „zurückkehren“. Es wirkt wie eine diffusere Variante der Rückkehr des Energiekörpers in den physischen Körper nach einer außerkörperlichen Erfahrung. Das wirft die interessante Frage auf, was denn nun eigentlich in einem Target viewt. Sitzt man komplett lokal am Schreibtisch und „empfängt“ die Daten wie eine Antenne, oder sendet man tatsächlich einen winzigen Teil von sich zum Target aus, der dann von dort aus (in Verbindung mit dem lokalen, physischen Körper) die Eindrücke sammelt und übermittelt? In letzterem Fall wäre das wie eine Art Mini-AKE, bei der eben nur ein winziger Teil des eigenen Bewusstseins im ausgesendeten Energiekörper liegt, und nicht das „Gesamtbewusstsein“, wie in einer vollbewussten AKE.
 
Es gibt diverse Indizien, das man tatsächlich einen kleinen Teil von sich bzw. des Energiekörpers aussendet. Beispielsweise nahm ich mal Folgendes als einzige EI-Quelle in einem Target wahr:

RV - Energiekörperchen

Die Eindrücke kamen sehr deutlich, und es wirkte wie eine extrem vereinfachte Form eines Körpers. Das Objekt schien mitten im Target zu schweben und hatte ein silbrig-graues, energetisches Aussehen. Da wo man den Kopf erwarten würde, gab es nur eine kantig ausgeschnittene Kerbe, an der sowas wie blaue Funken schnell hin- und her „rauschten“. Es machte auf mich den Eindruck, als wenn das Objekt dort seine Aufmerksamkeit bündelt, bzw. irgendwas sendet und empfängt. Die weiteren Daten der Personenwahrnehmung auf dieses Objekt (u.a. Tätigkeiten) könnte man als den Vorgang des Remote Viewings an sich deuten. So kamen Eindrücke wie „Seil auswerfen“, „Spannung halten – dennoch ungespannt sein“, „Überbrückung“ und „Vorgänge am Laufen halten“. Erfahrene Remote Viewer werden erkennen, welche Vorgänge damit gemeint sind. 😉

Ich hatte am Ende auch ein kurzes Interview mit dem Objekt gemacht, ohne natürlich zu ahnen, was es sein könnte. Die Antworten sind unter der Annahme, das ich mich selbst (bzw. einen Teil von mir) beim viewen des Targets befragt habe, recht lustig:

V = Viewer
P1 = Viewender Teil vom Viewer (vermutlich)

V: Hallo! Hast du Zeit / Lust zu kommunizieren?
P1: Verlegen, unsicher, abgelenkt
V: Kannst du mir kurz deine Aufgabe dort beschreiben?
P1: (wirkt recht unbewusst / Erklärungsnotstand) –
„Hebel ziehen“ / festhalten, Band / Verbindung aufrechterhalten
AI: Wirkt alles recht inmateriell
V: Danke für die Kommunikation! Auf wiedersehen! (wohl schneller, als man denkt :D)
P1: Genervt („boah, ey!“), wie unnötig von der Aufgabe abgelenkt worden sein
 
Weitere Indizien aus meiner persönlichen Erfahrung (als Monitor und Viewer) sind Sessions, wo irgendeine EI-Quelle bzw. Entität im Target den Viewer zu bemerken scheint. Diese Entitäten zeigen dann nicht nur auf „Anfrage“ Reaktionen (z.B. per Interview-Tool), sondern reagieren interaktiv auf den Viewer. Hier ein Beispiel aus einer Session, in der ich einen Spuk viewen sollte:

RV - Spuk-Oma

Dort tauchten drei „Personen“ auf, die nicht zum Target gehörten. Von den Personenbeschreibungen her passten sie zu den Wahrnehmungen, die der eigentliche (physische) Bewohner des bespukten Raumes hatte. Plötzlich bemerkte ich in der Session, das eine der drei Personen ganz nah vor mir auftauchte und mich regelrecht anglotzte! Sie wirkte wie eine ältere Dame mit Pottschnitt-Frisur und bizarren, glasigen Augen. Ich spürte, das sie meine Anwesenheit im Target bemerkte, so als wäre ein Teil von mir dort vor Ort. Aber ansonsten schien sie nicht wirklich zu verstehen, was ich bin. Die drei Personen wirkten auch generell recht unbewusst bzw. geistig umnachtet (hängengebliebene Menschengeister?). Auch wirkte die Umgebung des Targets (das Zimmer) aus deren Sicht so, als würde man durch dunkle Nebelschwaden oder Wolkenfetzen schauen (wie eine „phasenverschobene“ Wahrnehmung, die manchmal bei AKEn vorkommt).
 
Hier noch ein sehr abgefahrenes Praxisbeispiel, bei der in einer Session eine Art amphibischer Alien aufzutauchen schien. Der Alien bemerkte den Viewer sofort von sich aus und „redete“ ihn an, als die Personenwahrnehmung durchgeführt wurde. Das erschrak den Viewer (gelinde ausgedrückt), und für einen Augenblick erfuhr er sogar eine Art Bi-Lokalität, so als sei er im Körper des Wesens. Das äußerte sich durch ein Gefühl, als hätte er plötzlich eine „Steißbeinverlängerung“ (bzw. Schwanz), Schwimmhäute und sich seitlich bewegende Augenlider. Ein sehr schräges RV-Erlebnis, und ein weiteres Indiz dafür, das man interaktiv vor Ort mit dem Target interagiert, und nicht nur wie eine passive Antenne Daten empfängt.

RV - Lurchi
 
Fazit: Es gäbe noch weitere Beispiele, die auf ein interaktives Vorhandensein eines Energiekörpers im Target hindeuten, aber die gezeigten gehören bisher zu den interessantesten. Gerade bei nicht-physischen Entitäten (z.B. Geistern) oder Lebewesen, die metaphysische Anwesenheiten wahrnehmen können (z.B. Aliens oder bestimmte Tiere) scheinen solche wechselseiten Interaktionen aufzutreten.

Experimentell könnte man das Thema noch auf eine neue Ebene bringen, wenn man z.B. gemeinsame Experimente durchführt, bei denen man sich versucht, auf metaphysische Weise zu treffen (z.B. Treffen in Träumen oder AKEn). Interessant wäre, wie man die verschiedenen Verkörperungen bzw. Intensitäten von „ausgesendetem“ Bewusstsein gegenseitig wahrnimmt. Im Kontext des Blog-Themas natürlich auch, ob bzw. wie jemand wahrgenommen wird, der per Remote Viewing-Session an einem solchen Experiment teilnimmt. Vielleicht wird sich da in Zukunft nochwas ergeben…

Thetawaves-Forum: Permanentes AKE-Experiment / Treffpunkt?

Monroe Institute: CHEC-Unit

Kategorie: Orte / Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 9475 2145 8522 2475
Anzahl der Viewer: 1 (Stefan Franke)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 21.04.2012
Uhrzeit: 23.25h bis 00.20h
Dauer: 55 Minuten
Seiten: 8

Da mein Interesse an Bewusstseinsphänomenen (neben dem Remote Viewing) vor allem im Bereich der außerkörperlichen Erfahrung liegt, bekam ich vor einiger Zeit mal folgendes Target zum viewen:

Es handelt sich dabei um eine so genannte „CHEC-Unit“ (controlled holistic environmental chamber), welche am Monroe Institut in Seminaren zur Unterstützung für außerkörperliche Erfahrungen und anderen Bewusstseinszuständen verwendet wird. Diese Kammern schirmen sensorische Reize fast vollständig ab und sind mit Kopfhörern für Hemi Sync-Einspielungen zur weiteren Unterstützung ausgestattet, so dass man sich völlig auf das Erreichen des gewünschten Bewusstseinszustandes konzentrieren kann. Hier ein Video, in dem eine solche Kammer erklärt wird (englisch):

Diese Kammern sind regelmäßig in Benutzung, da ständig Seminare (wie Gateway) am Monroe Institut stattfinden, welche sich aus kleinen Gruppen zusammensetzen. Beim Viewen dieses Targets kam es nun zu sehr interessanten Eindrücken: Es war tatsächlich eine Gruppe erkennbar, welche in diesen Kammern an einem gemeinsamen Ziel arbeitete, und dabei von irgendwelchen Entitäten unterstützt wurde. Hier nun die Erläuterung der Session:

Die ersten Stufen brachten Daten, die zu der Kammer an sich passen. Es fühlte sich an, als befände ich mich in einer beengten, rechteckigen Kammer. Aber plötzlich öffnete sich eine Art „Kanal“ nach oben rechts hin, der wie ein kurzer Tunnel wirkte, und einfach durch die Wände hindurch ging.

Stufe 3-Eindruck der beengten Kammer (links) mit dem plötzlich auftauchenden Tunnel (rechts), und eindeutigen AIs (…“öffnet sich wie unendlich“…“erstaunlich, baff“…“erweckt Neugier“…).

Am Ende des Tunnels hatte ich den Eindruck einer Art Tür, die geöffnet wurde, und wohinter sich sowas wie „bunte Unendlichkeit“ befand (anders kann ich es nicht ausdrücken). Vielleicht so als würde man aus einer engen Luftschleuse ins unermessliche All hinaussteigen, nur das hier keinerlei Begrenzungen oder festgelegte Bezugspunkte wahrnehmbar waren. Die Eindrücke wurden von einer Gruppe von Individuen erlebt, von denen mein erster Eindruck in Stufe 4 so lautete:

„Gruppe von EIs (Fremdemotionen) am unteren Ende – euphorisch ins Imposante schauend – neutrale Hysterie“

Ich untersuchte dann in Stufe 6 per relationalem Diagramm den Begriff „neutrale Hysterie“ genauer, und erkannte, das die Ursache davon „Hoffnung“, „öffnen“ und „was imposantes oben“ war. In dem Moment nahm ich auch die Öffnung der zuvor genannten „Tür“ wahr, und skizzierte sie dazu.

Dann ließ mich mein Monitor noch untersuchen, wie die Tür geöffnet wurde. Die Öffnung hatte etwas mit der Gruppe von Individuen (Seminarteilnehmern?) zu tun, und wurde teilweise von ihnen verursacht. Nun fragten wir noch, was der andere Teil wäre, welcher es mit verursacht, und dabei kamen die Eindrücke „Hilfe von Außen – mächtig, groß“. Wir untersuchten den Eindruck „Hilfe von Außen“, und fragten nach der Intention, woraufhin sich die Eindrücke „wohlwollen – positive Zuwendung – helfen – ermöglichen“ einstellten.

In dem Moment nahm ich auch wahr, das die Hilfestellung von irgendwelchen hochentwickelten, imposanten Entitäten kam, welche quasi mithalfen, die „Tür“ in beide Richtungen aufzuziehen. Diese Entitäten machten einen sehr angenehmen und erhabenen Eindruck. Eine Gesellschaft, die man durch und durch genießen kann (sofern man nicht darauf abhebt, wie so mancher ungeerdete Zeitgenosse in diesen Gefilden ;)). Dann fragten wir noch, ob die Gruppe der Individuen (G1) das auch alleine könne, was bejaht wurde. Es handelte sich seitens der wahrgenommenen Entitäten also tatsächlich nur um eine Hilfestellung, und nicht um eine unbedingte Vorraussetzung.

Schließlich untersuchten wir noch das IT „Bewegung – dann in eine Richtung schießen“, welches in der Stufe 4 aufgetaucht war. Wir fragten nach der Intention bzw. den Zweck, und ich bekam die Eindrücke „erhellen – klar werden – Erkenntnis – offenbaren / Aha!-Effekt“. Dann endete die Session mit eindrücklichen Fazit-AIs:

„Transformationsmäßig“
„Spirituell“

Und hier nochmal extra für euch als unfassbar selbstloser Luxus-Service; eine lesbar aufbereitete Fassung der relationen Diagramme aus der Stufe 6 (da rechtshirnige Schrift manchmal kaum lesbar ist :D):

Fazit: Eine sehr interessante Erfahrung, das Erleben anderer Bewusstseinszustände quasi von „außen“ mitzubeobachten, ohne sich selbst z.B. außerkörperlich begeben zu müssen. Und ein weiteres Beispiel, das nicht nur die physische Welt geviewt werden kann, sondern auch jenes, was man normalerweise dem metaphysischen Bereich zuschreibt, und bisher nur per Selbsterfahrung erfahrbar ist. Des Weiteren ist es ein gutes Indiz, das bei den Seminaren am Monroe Institut tatsächlich solche Vorgänge stattfinden, und es nicht auf Gruppensuggestion oder Einbildung basiert (wie schlecht informierte Skeptiker manchmal behaupten). Interessanter Nebenaspekt: Die „Tür“, welche in der Session auftauchte, hatte eine andere Viewerin mal exakt so in einer Session auf ein ähnliches Thema gezeichnet. Womöglich eine archetypische Symbolik.

Smalltalk mit Robert Monroe

Kategorie: Personen / Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)

Koordinaten: 5541 5436 3046 9415
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 27.09.2012
Uhrzeit: 12.33h bis 13.21h
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 9

Hier wieder ein kleines Beispiel des Einsatz von „Kommunikation“ mit dem Target per Interview-Tool. Man kann diese „Interviews“ quasi mit jedem Target machen, aber ob man dabei tatsächlich mit dem Bewusstsein eines Individuums kommuniziert, oder es nur eine Form von Informationsabfrage ist, ist bisher ungeklärt. Menschen im Wachbewusstsein scheinen davon jedenfalls normalerweise nichts mitzukriegen. Aber es gibt auch seltene Beispiele von interaktiver Kommunikation (das man auch seitens des Targets „angesprochen“ wird), vor allem mit nicht-physischen Entitäten. In dem Fall habe ich mir gedacht, das Bewusstsein des AKE-Pioniers Robert Monroe (verstorben 1995) zu kontaktieren, und mal zu schauen, was er momentan so treibt. Die Ergebnisse waren recht interessant… Die Target-Formulierung lautete:

„Beschreibe das Bewusstsein von Robert Monroe zum Zeitpunkt der Session und nehme Kontakt auf!

Bei den Fremdemotionen im Target kam in der Stufe 4 eine einzige Person vor, die folgende Empfindungen hatte: „Erstmal gucken“, „fühlt sich verbunden“, „Distanz“ (AUL/S: Wie Arzt bei Patient) und „Sympathie“.


Stufe 4 u.a. mit Fremdemotionen (EI)

In der Stufe 6 nahmen wir uns dann die EIs, welche wir schon einer einzigen Person zuordnen konnten, mit der Methode „Personenwahrnehmung“ vor. Die Person wird als „P1“ bezeichnet. Dabei kamen, neben einer lustigen Skizze, folgende Informationen zustande:

Tätigkeit? (was macht die Person gerade?):
Steht am Rand, macht mit den Händen irgendwas, aber gibt Acht, nicht zuviel Kontakt mit der Fläche zu haben

Unserem Gesamteindruck nach arbeitete P1 (Robert Monroe) an einer Art Fläche, die wie geschmolzenes Glas wellig auf dem Boden auflag. Er schien dabei etwas „einzurollen“, was man als Informations- / Bewusstseinsarbeit deuten könnte (sowas hatten wir schon öfters in Sessions auf metaphysische Targets). Dabei schien er sehr gewissenhaft vorzugehen.

Berufung?:
Erübrigt sich, ist mittendrin, sorgsam sein, etwas behandeln

Bei der „Berufung“ ist interessant, das man bei (lebenden) Menschen immer einige Hauptprämissen herausbekommt, auf die im Leben dieses Menschen hingearbeitet wird oder werden soll. In dem Fall war es aber so, als wenn P1 die Berufung an sich sei, und handlungsmäßig nicht getrennt davon.


Stufe 6 mit (kurzer) Personenwahrnehmung und schmeichelhafter Skizze

Als mein Viewer das Aussehen beschreiben sollte, empfand er P1 mit seltsam verzerrten Gliedmaßen und Körperformen (inkl. sehr langer Finger und unförmigem Brustkorb ohne Skelettstruktur). Ich deutete das als Versuch von P1, eine definierte Form anzunehmen, statt nur undefinierte Energie zu sein. Wobei man ohnehin sagen muß, das Personendarstellungen (vor allem Gesichter) bei uns nur in 30-50% der Fälle erkennbare Ähnlichkeiten aufwiesen. Dieser Bereich wird noch stark erforscht.

Natürlich könnte man eine gewisse Ähnlichkeit sehen, wenn man es humoristisch-karikaturmäßig betrachtet… Lachen


Verzerrte Wahrnehmung, provisorisch geformter EK, oder bevorzugte Erscheinungsform?

Zum Schluss der wichtigste Teil dieser Session; das Interview:

V = Viewer
P1 = Robert Monroe (vermutlich)

V: Wir grüßen dich! Hast du gerade Lust und Zeit für eine Konversation?
P1: Eigentlich gerade beschäftigt, entschuldigt sich für Ablenkung (nebenher ist ok)
V: Wo befindest du dich gerade? Kannst du mir einen Eindruck vermitteln?
P1: (Viewer-Empfindung: „P1 schmeißt mit Bildern um sich!“) Glatte, unebene Fläche, die man nicht betreten darf – Horizont ist uneingeschränkt sichtbar (AUL/S: Wie Wüste)
V: Was ist deine aktuelle Tätigkeit dort?
P1: Rollt sowas wie Folie ein
V: Wenn du später mal Zeit haben solltest…
P1: Freut sich, Abwechselung
V: …Kannst du versuchen, in unseren Träumen oder anderweitig ein Zeichen zu geben, das du diese Konversation bewusst mit uns geführt hast?
P1: Ja, aber Bedingungen müssen meinerseits (P1) stimmen.
V: Vielen Dank für den Kontakt, und man sieht sich!
P1: Wie Bekannter, der einen Handschlag macht

Offenbar ist P1 zur Zeit stark mit einer wichtigen, für uns unverständlichen Aufgabe (energetisch?) beschäftigt, aber zeigt sich offen für eine Zusammenarbeit, wenn die Bedingungen („Zeit“ haben?) dafür seinerseits stimmen. Wir achten seit der Session auf unsere Träume, und werden Updates liefern, falls sich dahingehend was tut.

Ein tiefergehender, forschungstechnischer Zweck dieses Anliegens ist es auch herauszufinden, ob tatsächlich eine bewusste Kommunikation stattfand, oder ob wir dabei nur Informationen abrufen, und P1 davon garnichts merkt. Eine Reaktion wäre ein Indiz, das P1 tatsächlich was davon mitbekam. Bei lebenden Menschen könnte man sowas z.B. mal probieren, wenn sie sich im Zustand zwischen Wachheit und Schlaf oder beim träumen befindet. Angeblich hätten manche Leute dabei schon telepathische Botschaften, Gedankenlesen-Erlebnisse oder Kontakte mit Verstorbenen gehabt, was im Wachbewusstsein hingegen meist überlagert wird.

Zum Schluss schrieb mein Viewer noch seinen emotionalen Gesamteindruck (AI – wie findest du es?) nieder:

AI:
Hi Kumpel!
Wie Arbeitsplatz
Bekannt
Nicht 100% bei der Sache
Belustigt / vernachlässigend
 
Fazit: Ein inhaltlich unerwartetes, aber sympathisches und locker-nüchternes Session-Ergebnis auf das aktuelle Bewusstsein des wohl größten AKE-Pioniers der Neuzeit. Jedoch paßt es auch irgendwie zu ihm… Sehr glücklich

Lilith

Im Zusammenhang mit dem Thema „Lilith“, das vor einigen Monaten in einem anderen Forum tiefgreifend behandelt wurde, haben Bazur und ich eine Remote Viewing-Session auf eben diese Wesenheit bzw. Energie gemacht. Obwohl wir klar darlegten, keinen Absolutheitsanspruch auf die Richtigkeit bzw. die richtige Interpretation der Daten zu erheben, waren unsere Session-Ergebnisse von der dortigen Administration unerwünscht, und wurden schließlich sogar gelöscht. Aus diesem Grund werde ich hier den Kontext und die exakte Targetformulierung weglassen, da ich den Wunsch respektiere (so irrational er auch erscheinen mag). Die Essenz der Session veröffentliche ich hier, weil es sonst schade um die viele Arbeit wäre, die wir uns dafür gemacht haben. Vielleicht kann ja jemand was damit anfangen…

Hier also nur die rohen Daten mit ein paar möglichst neutralen Erläuterungen unserer Eindrücke:

Bazur war mein Viewer, der natürlich blind auf das Target angesetzt wurde. Die Target-Aufgabe lautete folgendermaßen (ein Zusatz, welcher sich auf das oben genannte Forum bezog, wurde entfernt):

„Beschreibe die im Zusammenhang mit dem […]-Forum aufgetauchte Wesenheit „Lilith“, und nehme Kontakt auf!“
 
Kommen wir nun zum Session-Verlauf. Hier erstmal die statistischen Daten:

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 5287 7386 5722 6494
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 18.04.2012
Uhrzeit: 00:11h bis 01.17h
Dauer: 66 Minuten
Seiten: 10

Ab jetzt zum eigentlichen Sessionverlauf:
Schon in der Stufe 1 (Ideogramm – erstes Herantasten an das Target) kam eine Flut von Daten. Neben den üblichen sensorischen Eindrücken, kamen hier schon einige interessante AIs (eigene emotionale Eindrücke zum Target) zum Vorschein:

AI (auf ca. der Hälfte des Ideogramms): Gesprungen, wie Ebene gewechselt
AI (am Ende von Stufe 1): Gleichgewicht zu Ungleichgewicht

In Stufe 2 wurden die sensorischen Eindrücke weiter konkretisiert. Das AI am Ende: Als ob etwas wartet, ankommt

In Stufe 3 skizziert der Viewer seine ersten, groben Eindrücke vom Target. Hier zeigte sich eine Art Tunnel, durch den etwas geleitet wird (Informationen / Energie?). Aber der Tunnel ist noch teilweise unfertig, wie eine Baustelle. Plötzlich schoss ein „Fremdkörper“ durch dieses Tunnel-Konstrukt und zerstörte es teilweise wieder. Dieser Vorgang schien nicht einmalig zu sein. Ich dachte erst an einen Verdrehungsmechanismus, der den wahren Datenfluss stören soll, aber ich wollte keine voreiligen Schlüsse ziehen (als Monitor behält man das eh bis zum Ende für sich). Hier die Stufe 3-Skizze:

Das AI der Stufe 3 bezog sich vor allen auf den genannten „Fremdkörper“, welcher Bazur’s Aufmerksamkeit stark erregte: Chaotisch, stark, Fremdkörper

Danach gingen wir zur Stufe 4 über. Ab Stufe 4 wird es im Remote Viewing-Protokoll erst richtig konkret, denn die Stufen davor dienen lediglich dem Herantasten an das Target. Neben einer Zusammenfassung der wichtigsten, sensorischen Eindrücke und dimensionalen Daten (das Tunnelkonstrukt tauchte wieder auf), tauchten hier weitere AIs auf: „römms“, chaotisch, fremd

Dann schauten wir nach, ob es Fremdemotionen (EIs) im Target gibt. Dies ist überhaupt der Indikator für das Vorhandensein irgendeiner Art Bewusstseins. Bazur schilderte sofort starke Eindrücke: Wut, befreit, befriedigt

Weiterhin interessant waren die ITs (Funktionen – „Was macht das Target? Wozu dient es? Was soll das?“). Dort kamen folgende Eindrücke: In Form halten, Geschwindigkeit, dämmen, transportieren, Kontrolle, Ordnung, kompaktes auflösen

Das entgültige AI für Stufe 4 lautete: Gefühl wie Gefängnisausbruch, Rettungs- / Rachemaßnahme

Wir gingen dann sogleich in die Stufe 6 über, wo ich Bazur anwies, die aufgetauchten EIs (Fremdemotionen) näher zu untersuchen. Diese entschlüsselten sich folgendermaßen:

Wut:
Unterdrückt
beobachtet
zurückhaltung
es hält sich lange zurück, doch fremde Unfähigkeit regt auf

Befreit (wodurch?):
Keine Rücksicht auf Verluste
selbst in die Hand nehmen dürfen
eigeninszeniert

Befriedigt (warum?):
Rache
Recht behalten
beweisen
Ungerechtigkeit
sich gegenüber beweisen

Ungerechtigkeit:
Unterschätzung
fehlende Wertschätzung
nicht ernstgenommen
es hat recht, und sagt es, aber niemand hört zu

Hier kommen wir der Sache schon näher. Ein Sachverhalt kristallisiert sich langsam heraus. Direkt darauf habe ich Bazur eine Personenwahrnehmung von der „Person“ (P1) im Target machen lassen, zu der die EIs gehörten. Ich fragte verschiedene Aspekte ab, angefangen mit der aktuellen Tätigkeit:

Tätigkeit:
Ist von Leine losgerissen
schlägt irgendwas ein
zerreist

Dann ließ ich das Aussehen der „Person“ beschreiben:

Aussehen:
Variable Statur
eher männlich (energetisch zu verstehen), aber wie Kind – Geschlechtsaspekt spielt keine Rolle
ausgeprägte Stirn
„Wonneproppen“-Wangen
große, hellblaue Augen (wahnsinniger Blick)
gebündelte Haare (erinnerten an Rasta)

Ich bat Bazur dann auch, das wahrgenommene Gesicht der Person zu zeichnen:

Die etwas merkwürdigen Gesichtszüge, und Haare, die an Würmer oder Tentakel erinnerten, sind die auffällligsten Merkmale. Sie erinnerten ein bisschen an den Medusa-Mythos, wo es scheinbar Überschneidungen zum Lilith-Mythos gibt. Aber in Mythologie bin ich nicht so bewandert.

Als nächstes ließ ich die mentalen Fähigkeiten beschreiben:

Mentale Fähigkeiten:
Dualer Output
saugt von unten ein, verändert, und gibt oben raus

In dem Fall also eher abstrakte Wahrnehmungen, scheinbar von energetischen Fähigkeiten der P1.

Jetzt ließ ich noch den Charakter beschreiben:

Charakter:
Zwiegespalten
„Adapter“ – gibt was Inkompatibles ein, macht es formgerecht / neutral / systemisch
warmer Kern
sympathisch

Es zeigte sich noch bildlich einen Sachverhalt, der problematisch für P1 ist:

Wie als wenn mehrere „Kanäle“ für die reibungslose Aufgabenerfüllung nötig wären, aber alle bis auf einen verstopft sind. Dadurch wird der Prozess langsam und mühevoll.

Schließlich ließ ich Bazur noch die Berufung von P1 beschreiben:

Berufung:
Adapter

Dort tauchte nur wieder der „Adapter“-Aspekt auf. Scheinbar in dem Sinne, das Informationen umgewandelt / angepasst werden, und in eine richtige Form gebracht werden sollen.

Jetzt wollte ich es noch genau wissen, und setzte als finales Werkzeug in dieser Session ein „Interview“ mit P1 an:

V = Viewer (Bazur)
P1 = Target-Person („Lilith“)
AI = Eigener emotionaler Eindrück / Fazit

Ergänzungen hier zum besseren Verständnis kursiv hinzugefügt.

V: Hallo wir möchten dir gern ein paar Fragen stellen. Hast du Zeit und Lust dazu?
P1: P1 zieht mich zu sich (Schwindel, extrem phasenverschoben).
V: Was ist deine aktuelle Aufgabe im Bezug auf das Targetumfeld? (Target-Umfeld = „zensiert“-Forum / Community)
P1: Mir missfällt eure Dichte.

V: Warum gefällt dir die Dichte nicht?
P1: Es soll sich abstoßen (bzw. es soll in Bewegung sein). (Community) arbeitet gegen die Natur. (Beispiel: Magnetkugeln sollen sich abstoßen!)
V: Wie können wir dass ändern, das die Kugeln zusammenpassen.
P1: Es gibt kein Zentrum, sondern einen Ring.

V: Warum ist es keine Kugel?
P1: Die Verkettung zur Umgebung würde gestört. Nicht natürlich, abspaltung, künstlich = Einbildung / Illusion.
V: Wodurch wird … … … (Antworten von P1 kamen so schnell, das V nicht mit dem Schreiben hinterherkam) (…wodurch entsteht das Problem?)
P1: Wunschdenken, Hoffnung, zuwenig Masse zum Verstehen.

V: Was ist das Endziel deiner aktuellen Aufgabe?
P1: Chaos, Anreiz zum neu zusammensetzen, Hinweis (Hinweis durch das Chaos / Anreiz geben, um etwas neu zu überdenken / zusammenzusetzen)
P1: Die Regeln nach denen es aufgebaut ist, werden falsch verstanden.
V: Bremse dich bitte! (Informationsfluss zu schnell)
P1: Pool zu klein (Aufnahmekapazität zu klein => Target)
V: Gut möglich, das verstehe ich (wirft der Monitor ein, also Wingman)
P1: Beruhigt sich, Geschwindigkeit gedrosselt.
V: Danke, wir nehmen die Information zur Kenntnis. Wir versuchen etwas Konstruktives daraus zu machen.
P1: Schiebt mich (Viewer) sachte / liebevoll wieder von sich weg.

AI: P1 ist relativ nüchtern. Nicht verspielt, aber sehr liebevoll.
AI: Äußert sich informativ – ich muß sortieren.
 
Fazit: Das war also unsere Session und Kontaktaufnahme mit „Lilith“. Da Bazur sich nochmal detailliert dazu äußern wird, möchte ich mein Fazit relativ kurz halten: Meinem Eindruck nach besteht die Funktion der „Lilith“-Energie darin, falsche Vorstellungskonstrukte und Glaubenssätze zu zerstören, damit die „Empfänger“ (also die Menschen, in dem Fall die Community) regelrecht gezwungen werden, ihre vorhandenen Informationen neu und neutral zusammenzusetzen. Man könnte es so versinnbildlichen, als wenn irgendwas aus Porzellan zerschellt ist, die Menschen es finden und (aufgrund falscher Vorstellungen) falsch zusammensetzen. Nun wird es von Lilith quasi nochmal zerschellt, damit die Menschen es wieder zusammensetzen müssen. Aber diesmal so, wie es seiner wahren Form entspricht. Vielleicht auch eine Analogie zu den ersten Dinosaurierfunden, die man falsch zusammensetzte, und daraus die Überreste von Fabelwesen interpretierte.

Es geht hier also darum, Irrtümer, Eigenprojektionen und unhinterfragte Glaubenssätze zu neutralisieren. Quasi etwas auf den Nullpunkt zu setzen, um es (objektiver) neu zu erkennen. Oder dual ausgedrückt; den Verstand und die Rationalität mit der Intuition und sich neu öffnenden „Kanälen“ (manche würden es wohl „Herzverbindung“ nennen) in Einklang zu bringen, und dass eine nicht das andere verzerren zu lassen. Diese Aspekte mag man hier in der Dualität dem männlichen und weiblichen Prinzip zuordnen, aber man sollte es vielleicht nicht allzu bildlich interpretieren, da man sonst den Horizont einengt. Was dämonisiert wurde, sind meiner Ansicht nach vor allem „Schnittstellen zur Erkenntnis“, die man archaisch als „weibliches Prinzip“ asoziiert. Eben dass, was über das reine „Binärdenken“ hinausreicht, bzw. sich nicht ausschließlich mit den physischen Kausalitäten (also den eher männlich zugeordneten Prinzipien) beschäftigt. Die Verbindung zur Quelle / dem Erinnern sozusagen. Aber es könnte gut sein, das ich darüber noch ein sehr unvollständiges Bild habe.

Die Gesamt-Essenz könnte man wohl so umschreiben:
„Gewißheiten durch Selbsterfahrung, anstelle von Stagnation durch Glaubenssätze.“

Die Engel

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 97 08 16 1000 01
Anzahl der Viewer:
1 (Stefan Franke)
Anzahl der Sessions:
1
Datum:
05.02.2012
Uhrzeit:
15:11h bis 16.30h
Dauer:
79 Minuten
Seiten:
11

Dieses Target habe ich während meiner RV-Ausbildung geviewt (als einziges „Mystery“-Target neben normalen Foto-Targets). Es ist Teil eines schon länger laufenden Forschungsprojektes, welches bisher ähnliche Ergebnisse hervorbrachte. Die Target-Formulierung lautete:

„Die Engel – Ihre wichtigsten Aufgaben und die Möglichkeit, von ihnen Hilfe zu bekommen.“

Die Stufen 1 und 2 verliefen recht unspektakulär. In Stufe 3 wurde schemenhaft ein Szenario wahrnehmbar, in dem eine verängstige Lebensform irgendwo kauerte, und eine viel größere Lebensform sich ihr näherte (AULs wie „Tiergehege“ oder „Tierfotograf“ kamen auf).

In Stufe 4 kamen wir der Sache u.a. durch Fremdemotionen (von zwei verschiedenen Lebewesen) schon näher.

Eindrücke der Stufe 4

Sensorische Eindrücke (S): Klein ausgehöhlt, rot, blau, gelb, buschig, spitz
Dimensionale Eindrücke (D):
Hoch, schmal, gerundet, höher als breit, heraufragend,
Ästhetische Impression (AI):
Frei, weit, ruhig, klar
Emotionale Impression (EI):
Ängstlich, aufgeregt, entsetzt, unvorbereitet [1] – Beobachtend, bisschen aufgeregt, relaxt [2]
Materielle Aspekte (T):
Was hohes, rundes, dünn
Inmaterielle Aspekte (IT):
Einzäunen und einfangen, nachbilden

AI (emotionale Schlussfolgerung des Viewers): „Belanglos, was soll das?“

In der Stufe 6 versuchten wir dann die Situation genauer aufzuschlüsseln. Wir bezeichneten die kleine, kauernde Lebensform als L1, und die große Lebensform als L2. L1 reagierte auf L2. Das L2-Wesen wirkte auf mich wie eine Art aufrechtstehende, sehr große Statue, die wohl Imposanz ausstrahlen sollte (hell, grau, weiß, steht da, hantiert was, Hände zum Körper hin gerundet, scheint was an sich zu ziehen). Die Aufgabe von L2 schien darin zu bestehen, L1 einzufangen und zu sich zu ziehen. Als weitere Daten zu L2 kamen „denkt komisch / eingeengt, jähzornig, schaut nach unten, aufsammeln, höhere Präsenz“.

Nun sollte ich eine Bewegungsübung machen, um L2 zu „folgen“. Es fühlte sich so an, als wenn diese statueartige L2 nur eine Art Platzhalter oder Avatar für etwas Anderes gewesen ist. Doch der Weg zum Ursprung von L2 wirkte seltsam, da es mittendrin eine Art „Phasenverschiebung“, die ich nur als „Unendlichkeitsaspekt“ wahrnahm. Es wirkte also nicht nur wie eine räumliche Entfernung, sondern auch wie ein Ebenenwechsel.

Es gab einen ersten, gefühlten Stop, der mich weiter zu einer Lebenform führte, die ich L3 nannte. L3 wirkte wie eine grau-gelb gewölbte oder runde Struktur. Aber auch das fühlte sich wieder nur wie ein Platzhalter bzw. eine Repräsentation an.

Wir beschlossen uns noch weiter zu bewegen, bis wir auf die „wirkliche“ L3 (bzw. die Quelle der vorigen Repräsentationen) stoßen.

Nachdem wir einen letzten Platzhalter, der seltsamerweise wie zwei aufrechte Rohre wirkte, übersprangen, kam ich gefühlsmäßig bei der originalen L3 an. Diese wirkte sehr entfernt wie eine menschliche Gestalt, aber beim genaueren „Hinschauen“ eher wie eine hohle Kugel mit dünner Membran und gelblichen, spaghettiartigen Energiestrukturen in ihrem Inneren. Zudem schien es eine Öffnung zu geben, durch die Energie einfließt. Ich gab dazu das Statement „für meinen Rahmen unverständlich“.

Nun sollte ich noch ein Interview mit L3 führen:

V = Viewer (ich)
L3 = L3 ()

(Eigene Ergänzungen bzw. Erläuterungen zu non-verbalen Vorgängen in kursiv eingefügt)

V: Guten Tag!
L3: Aufmerksamkeit
V: Entschuldigung, wir würden gerne etwas wissen.
L3: Knausert, zurückhaltend, will eigentlich nicht
V: Wir würden dir gerne helfen. Was machst du?
L3: Aufmerksamkeit, wird offen
V: Bitte um Auskunft (was L3 da macht)
L3:
Schiebt eine Art graue Umhüllung zu mir, und will mich zu sich holen / willkommen heißen
V: Geht jetzt nicht, aber wir würden gerne wissen, was passiert, wenn du sowas tust.
L3:
Es öffnet sich was in L3, zum reinholen bzw. integrieren
V: Sinn der Aktion?
L3: Hinzufügen und bei sich einlagern
(Kopfbereich)
V: Wird das jemals passieren?
L3: Nein (L3 wirkt enttäuscht)
V: Vorraussetzung dafür?
L3: Müßte passender sein
V: Was heißt „passender“?
L3: Zusammenrollen, in Form bringen
(nehme das Bild von einer eingerollter Substanz wahr)

V: Prozedur, uns
(Menschen) dafür kompatibel zu machen?
L3: Verständnis. Sich dafür öffnen.
V: Physiologische Konsequenzen?
L3: Dünner und knochiger werden
(nehme das Bild von was dünnem, grauen, knochigen wahr – anscheinend sind „Gebeine“ gemeint)

V: Wäre es für mich erstrebenswert?
L3: Ja
V: Gibt es dafür einen Zeitablauf?
L3: Wachstum, sammeln (Lebewesen), gruppieren
(Zeitalter: Äon / ~1000 Jahre)
V: Was ist der Endzweck deiner Tätigkeit?
L3: Solange ausdehnen, bis ich mich auflöse.
V: Was passiert nach Auflösung?
L3: Verteilt sein, Transformation, Einzelteile breiten sich gezielt aus, und werden an verschiedenen Stellen eingesetzt / eingefügt – Teile sind dann an Platz und weiten dadurch ihren Beobachtungsradius aus. (AUL: Sonne)

V: Hast du Kollegen?
L3: Ja
V: Wieviele?
L3: Dutzende
V: Gibt es welche, die was anderes machen?
L3: Auch andere Zielrichtungen.
V: Vielen Dank, bis bald mal wieder!
L3: Fröhlich Tschüss.

AI: Ich bin wieder hier
AI: Interessant


Fazit: Eine interessante Session auf ein ungewöhnliches Target. Ich interpretiere die Situation folgendermaßen: Wir waren Zeuge, wie eine nicht-physische Entität („Engel“), eine verängstigte, hängengebliebenes „Seele“ einfangen und zu sich aufnehmen wollte. Es scheint die normale Beschäftigung dieser Entität zu sein. Im Interview zeigten sich auch interessante, non-verbale Eindrücke, wie das „einrollen, um passender zu werden“, was zu einigen Schilderungen von Robert Monroe von seiner Kommunikation mit nicht-physischen Entitäten zu passen scheint (Information / Energie in die passende Form „rollen“, um sie kompatibel bzw. einander verständlich zu machen). Zudem der skurrile Eindruck von „Gebeinen“, als wir nach den physiologischen Konsequenzen fragten, damit es „passend“ werden könnte. Mir wurde erst nach der Session klar, das tatsächlich Gebeine gemeint gewesen sein könnten.

Offenbar gibt es nicht allzu viele von diesen Bewußtseinsformen, und sie nehmen jeweils spezifische Aufgaben wahr, die fest bestimmt ist. Ich empfand sie persönlich als umgänglich und angenehm, wenn auch etwas einseitig fixiert (was vermutlich die Aufgabe gebietet). Man könnte sie eher in die Kategorie „bleich und lichtvoll“ packen, während buntere und polarisierendere Aspekte, wie sie den Menschen ausmachen, zu fehlen scheinen. Aber sie führen ihr „Handwerk“ offenbar kompetent aus. Bevor das hier jedoch zu einer ciao.de-Bewertung mutiert, schließe ich mit dem Fazit: Angenehme, wenn auch etwas blasse / einseitige Zeitgenossen mit wichtigen Aufgaben im Universum. Ich sage gerne mal wieder „Hallo!“, wenn sie mir über den Weg laufen…

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