Tag Archiv für Bewusstsein

Die Lichtfalle

In der Grenzwissen-Szene, vor allem im spirituellen bzw. astralen Bereich, gibt es seit einiger Zeit ein kontroverses Thema: Es geht um das „Licht“ nach dem Tod oder bei Nahtodeserlebnissen. Soll man es vertrauensvoll ansteuern, oder verbirgt sich dahinter eine geschickte „Lichtfalle“, um die Menschen im irdischen Lebenssystem gebunden zu halten? Dient es gar als eine Art Energietankstelle für parasitäre Wesen, die menschliche Emotionen destillieren, welche ein Leben lang angesammelt wurden?

Licht

Die polarisierteren Standpunkte bei diesem Thema sind entweder, dass es eine große, geistige Verschwörung ist (Stichwort „Gefängnisplanet“), oder dass damit nur eine gezielte Angst verbreitet wird, damit die Menschen nach dem Tod nicht ins „Licht“ gehen. Bei zweiterem Punkt manchmal auch mit dem Zusatz, dass das Abhalten vom Licht die Menschen in der irdischen „Matrix“ gefangen hält, um sie als emotionale Energiequelle zu nutzen. Den Aspekt der bösen Absicht gibt es also in beiden Sichtweisen.

Alles nur Panikmache und Halbwissen, oder ist da doch mehr dran? Da dieses Thema uns irgendwann letztlich alle betreffen könnte, starteten wir ein Remote Viewing-Projekt darauf:

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 3
Anzahl der Sessions: 4
Zeitraum: 13.11.2018 – 23.08.2019
Gesamtdauer: 295 Minuten
Gesamtseiten: 38

Die Ergebnisse waren deutlich komplexer, als dass die zuvor genannten Standpunkte ihnen gerecht würden. Wir führten insgesamt vier Sessions durch, die jeweils inhaltlich aufeinander aufbauten. Quicklinks zu den einzelnen Sessions:

Session 1 (Die Umgebung nach dem biologischen Sterbeprozess)
Session 2 (Gibt es mehrere Arten des „Lichts“?)
Session 3 (Detaillierte Betrachtungen der heiklen „Lichter“)
Session 4 (Alternative Möglichkeiten)
Schlussfolgerungen aus den Sessions
 


Alles begann mit dem folgenden Target:

Die Lichtfalle (Target 1)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 458648 383722 863240
Datum: 13.11.2018
Uhrzeit: 15.02h – 16.18h
Dauer: 76 Minuten
Seiten: 9

Bereits in den frühen Stufen zeigten sich interessante AIs (emotionale Meinung des Viewers zum Target), darunter „mystisch“, „offenbarend“, „geheimnisvoll“, „möchte ich erforschen“, „viel zu entdecken“ und „weites Gefühl“. In der Stufe 4 kamen dann Eindrücke wie „grelle Lichtquelle“, „tiefe kühle Weite“, „hindurchbewegen / Transit“, „etwas helles mitbringen“ und „lange, tunnelige Reise“ dazu. Also offenbar passende Eindrücke, um bei diesem Thema richtig on target zu sein.

Eine Timeline des Erlebens nach dem Tod

Für Stufe 6 erstellten wir eine Timeline, in welcher der Verlauf zwischen dem biologischen Tod und dem Auftauchen des „Lichts“ untersucht werden sollte. Dazu nahmen wir repräsentativ ein „Individuelles Bewusstsein“ (B1), welches den Durchschnittsfall des Bewusstseins eines gerade verstorbenen Menschen repräsentiert. Im Verlauf der Timeline zeigten sich mehrere Etappen (E), die zwischen dem biologischen Tod (E1), dem „Licht“ (X) und auch danach auftauchten. Eine Weile nach dem „Licht“ zeigte sich tatsächlich ein sehr beunruhigender Eindruck. Auf diesen, aber auch auf die vorausgegangenen Etappen und das „Licht“ an sich, wird nachfolgend im Detail eingegangen. Hier jedoch zuerst ein transkribierter Überblick über die Timeline:

Die Lichtfalle (Target 1): Timeline

Wir schauten uns an, was das Bewusstsein (B1) in den einzelnen Etappen erlebt. Etappe 1 (E1) stellt den Zeitpunkt des biologischen Todes dar, also wenn der Körper unwiederbringlich stirbt, und das Bewusstsein sich davon ablöst. Die Eindrücke des Bewusstseins waren hierbei „fern über Umgebung blicken“, „umkehren“ und „beim runterschauen etwas erschrocken feststellen“ (den toten Körper?). Daraus resultierte „Panik“ und der Gedanke „Ich muss zurück!

Zwischen Etappe 1 und Etappe 2 kam eine Phase von Zorn und Nicht-Akzeptanz auf. Detaillierte Eindrücke waren hierbei „rumfluchen“, „austicken“, „Wahnsinn“, „Hass“, „zerreißen“, „Trauer+Zorn“ und „sich entfernen“. Wir entpackten den Eindruck „sich entfernen“ noch weiter, wobei sich wiederum die Eindrücke „weit weg laufen“, „panische Flucht“, „in Ferne stehenbleiben und nicht weiterwissen“ zeigten. Diese Reaktionen von Panik und Nicht-Akzeptanz legten sich dann jedoch in Etappe 2.

Die Realisierung des Todes

Etappe 2 (E2) wirkte so, als würde das Bewusstsein trauernd an einer Wand sitzen. Es bewegte sich nicht mehr bzw. wollte weder vor, noch zurück. In dieser Etappe schien die endgültige Akzeptanz des physischen Todes einzutreten, ohne dabei jedoch zu wissen, wie es weitergehen soll. Die Reise des Bewusstseins in dieser Session verlief also schonmal nicht klar und problemlos.

Das „Licht“

Eine Weile nach Etappe 2 tauchte dann das berüchtigte „Licht“ (X) in der Timeline auf. Wir untersuchten diese Erscheinung genauer:

Die Lichtfalle (Target 1): Das Licht

Der Monitor ging dabei sehr vorsichtig vor, da dieses Phänomen einen sehr „anziehenden“ Effekt auf den Viewer haben könnte. Zuerst empfand der Viewer das „Licht“ als so gleißend hell und blendend, dass er die „Blendung“ herunterregeln musste. Nun gab es genauere Eindrücke von der Struktur: „Hell“, „weiß“, „lodernd“, „kreisend“, „kollabierend“, „erneuernd“ und „Vorsicht – muss man behutsam mit umgehen“. Es wirkte wie ein weiß-beiger Energieball, der ständig in sich selbst zu kollabieren schien. Wie eine Art energetischer Abfluss oder Loch.

Jetzt schauten wir natürlich, wie es dem Bewusstsein auf unserer Timeline im „Licht“ (X) erging. Es kamen die Eindrücke „Hell“, „einrollen“, „diebische Freude“, „gelb“, „blendend“, „vom Licht durchdrungen sein“, „abheben“, „siegesgewiss“ und „Wahnsinn“. Der Viewer merkte zu dieser Szene folgendes AI an: „Grell, als würde man versuchen, ein Insekt vor der Sonne zu sehen.“

Euphorie oder Verblendung?

Durch das „Licht“ ging es für das Bewusstsein weiter zur Etappe 3 (E3). Darin kamen die Eindrücke „extatische, zielstrebige Aggressivität“, „sich E3 zur Besitzergreifung nehmen“, Zitat „Genau das habe ich gebraucht!“ und „grellbunte Energiefläche“. Wir untersuchten „Besitzergreifung“, woraus die Eindrücke „Geldscheine durchblättern“ (metaphorisch?), „Pläne“, „Aufbau beginnen“, „Reichweite“ und „Herrschaft über Ferne“ hervorgingen. Es zeichnete sich hier gefühlsmäßig ab, dass sich das Bewusstsein in ziemlich irdisch wirkende Vorstellungen von Macht, Reichtum, Kontrolle und den Aufbau von irgendwas begab. Offenbar war es empfänglich für derartige Verführungen. Dieser Umstand sollte auf jeden Fall bei dem, was folgen sollte, berücksichtigt werden.

Überraschende Wendung

In Etappe 4 (E4) erwartete uns die bereits angedeutete, beunruhigende Überraschung. Die Eindrücke für das Bewusstsein lauteten dort „niedergeschlagen“, „trauernd“, „Pläne um die Ohren gehauen“ (die aus Etappe 3), „abgefertigt“ und „verwundet“. Als Ursache tauchte eine Gruppe von Wesen (V1) auf, die dem Bewusstsein etwas weggenommen haben. War das „Licht“ also doch eine Falle? Mit so einem Eindruck hätte das Team des Projektes nicht gerechnet. Wir hielten das Thema „Lichtfalle“ bis dahin eher für Panikmache oder Falschinformation. Hatten wir uns komplett geirrt?

Parasitäre Wesen im Licht?

Um mehr herauszufinden, wollten wir uns den Wesen (V1) widmen, die das Bewusstsein „bestohlen“ haben. Wir konnten sie in der Timeline kurz nach Etappe 3 lokalisieren. Haben sie das Bewusstsein sozusagen „hinter’s Licht geführt“ (diese Redewendung bekommt in dem Kontext eine ganz spezielle Bedeutung)? Es gelang uns, folgende weiterführende Informationen zu bekommen:

„Wesen (V1) = Zweckgemeinschaft“, „3-4 Wesen“, „heimlich untereinander“, Zitat „Das können wir nehmen und für uns nutzen“, „parasitär“, Zitat „Den (Bewusstsein) haben wir so richtig am Wickel!“, „sehr verschworen“, „heimlich“, „wie Betrug“ und „Wissen für sich behalten“. Des Weiteren „manipulieren durch quatschen“, „sprechen sich für Unterwanderung ab“ und „hängen an Etappe 4 dran, ruhen manchmal“.

Wir schauten auch, wie man diese Wesen an ihrem Vorgehen hindern könnte. Dabei kamen nur die Eindrücke „Tür auf und reinkommen“ und „erwischen bei Machenschaften“. Das repräsentative Bewusstsein in unserer Timeline ist denen aber wohl auf den Leim gegangen. Haben diese Wesen denn selber das „Licht“ installiert, um ein ahnungsloses Bewusstsein in einen Hinterhalt zu führen? Es wirkte eher so, als wenn die Wesen sich gelegentlich hinter diesem „Licht“ einnisten bzw. nicht immer da oder aktiv sind. Das deutete darauf hin, dass diese Wesen nicht die eigentlichen Erschaffer des „Lichts“ waren.

Ausstiegsmöglichkeiten

Zum Schluss wollten wir jedoch noch herausfinden, ob es Möglichkeiten gab, die Situation in Etappe 4 zu verhindern. Dazu zeigten sich tatsächlich zwei Punkte in der Timeline, an denen ein Ausstieg aus dem gesamten Verlauf möglich war. Einmal ein sehr deutlicher Punkt kurz nach Etappe 2 („Realisierung des Todes“…), noch vor dem „Licht“, und noch ein schwächerer Punkt kurz nach Etappe 3 („Extase“, „Machgefühl“, „große Pläne“ etc…), wo das Bewusstsein bereits ins „Licht“ eingetreten war. Vielleicht wäre der Ausweg, den Verführungen in Etappe 3 zu entsagen, und diesen Bereich zu verlassen?

Was beudete jedoch „Ausstieg“? Wir fragen, wie man aussteigen kann (auch nach dem Eintritt ins „Licht“). Dazu kamen die Eindrücke „Pläne verwerfen“, „es gibt noch andere Möglichkeiten“, „es hinter sich lassen“ und „neue Gelegenheiten suchen“:

Die Lichtfalle (Target 1): Ausstieg

Diese „anderen Möglichkeiten“ haben wir uns genauer angeschaut: Die Handlungen „aussteigen“, „wachsen“, „glücklich sein“ und der Begriff „Meer an Möglichkeiten“ tauchten auf. Die Eigenschaften davon waren „bunt“, „Handlungsspielraum“, „in was blättern“ (metaphorisch), „Erkenntnisvielfalt“, „unbegrenztes Potential“ und „unerschöpfliches Repertoire“.

Auf die Frage hin, was das Bewusstsein dort empfinden würde, kam der Eindruck „in Freunde und Erfüllung aufgehen“. Unsere Vermutung ist, dass damit ein freies Bereisen anderer Bereiche des multidimensionalen Universums gemeint sein könnte, oder gar das Höhere Selbst des reisenden Bewusstseins. Weitere, notwendige Schritte für diese Alternative waren „Erkenntnis“, „ein Licht aufgehen“ und „verborgene Antwort in sich selber gefunden (haben)“:

Die Lichtfalle (Target 1): Alternativer Weg

So eine Ausstiegshandlung wird im Prinzip auch von den Leuten empfohlen, die vor der Lichtfalle warnen. Quasi ein Ausstieg aus der „Matrix“ und somit ein Entkommen aus dem ewigen, menschlichen Inkarnationszyklus. Ist es jedoch wirklich so klar und einfach? Ist das „Licht“ stets eine pauschale Falle hinterlistiger Wesen, die uns im Mensch-Sein gefangen halten wollen? Um das beurteilen zu können, hatten wir noch zu wenige Daten. Auch einige Erfahrungen von Nahtodeserlebenden und bewusst außerkörperlich Reisenden widersprechen diesen Aspekten. Deshalb mussten unweigerlich weitere Sessions folgen.

Es sei hier jedoch nochmal angemerkt, dass es sich aufgrund der Target-Formulierung in diesem ersten Target um den Durchschnittsablauf bei verstorbenen Menschen handeln könnte. Das würde zumindest bei der durchschnittlich recht unwissenden Art der Menschen bezüglich des Lebens nach dem Tod Sinn ergeben. Die Unkenntnis der vorherrschenden Mechanismen nach dem Tod zu Lebzeiten, in Kombination mit Gier, Kontrollbedürfnissen und Verführung, könnte für entsprechende Resonanzeffekte sorgen.
 


Die erste Session warf also mehr neue Fragen auf, als sie Antworten erbrachte. Das ist typisch für Targets auf metaphysische Zusammenhänge. Um diese Fragen umfassend anzugehen, wurde ein neues Target getasked, welches wesentlich komplexer ausfiel:

Die Lichtfalle (Target 2)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 635148 024698 452364
Datum: 26.06.2019
Uhrzeit: 19.30h – 20.41h
Dauer: 71 Minuten
Seiten: 12

Die frühen Stufen erbrachten viele Eindrücke mit Bewegung, Geschwindigkeit und Energie. In Stufe 3 zeigte sich bereits eine charakteristische Struktur:

Die Lichtfalle (Target 2): Stufe 3

Obgleich die groben Sinneseindrücke („Low Level Data“) der Stufe 3 noch recht physisch wirkten, beschrieb der Viewer bereits einen tunneligen Schlauch, aus dem eine Art „heiße Energie“ abstrahlte. Er empfand die ganze Erscheinung als „befremdlich“.

In Stufe 4 verstärkten sich die Eindrücke einer Bewegung, die interessanterweise als „rausstoßend“ wahrgenommen wurde, nicht als reingehend. Vielleicht das Tunnelende mit dem Ausgang? Die AIs des Viewers zu den Eindrücken vor Ort waren „dynamisch“, „leicht bedrohlich“, „auf der Hut“ und „mächtig“. EIs (Fremdemotionen vor Ort) konnte er dort jedoch noch nicht wahrnehmen.

Ein Meer aus Lichtern und Farben

Für die Stufe 6 gab es mehrere Kodierungen in der Targetformulierung. Eine Bewegungsanweisung sollte den Fokus des Viewers zuerst auf „Das Licht, welches vor allem bei Nahtodeserfahrungen bzw. nach dem Tod wahrgenommen wird“ (für den Viewer kodiert als O1) richten. Überraschenderweise beschrieb er gleich mehrerer dieser „Tunnel“, welche unterschiedliche Farben hatten:

Die Lichtfalle (Target 2): Stufe 6 - Lichter

Einige der farbenfrohen Eindrücke waren „dunkelrot“, „bläulich“ und „grün-gelblich“. Als „Funktionen“ kamen die Eindrücke „in unregelmäßigen Abständen ausstoßen“ und „leuchten beim Ausstoß auf“. Der Viewer verglich den Anblick mit aufblinkenden, bunten LEDs aus großer Entfernung.

Danach wollten wir herausfinden, wie es dem Bewusstsein (B1) generell ergeht, wenn es in so einen Tunnel eintaucht: „B1 (Bewusstsein) bewegt sich hin und her“, „rotiert schnell“, und „erwärmt sich“. Das AI des Viewers in der Situation dort war „fröhlich und aufmerksam“. Die folgende Skizze deutet den „Bewegungsverlauf“ des Bewusstseins an:

Die Lichtfalle (Target 2): Stufe 6 - Bewegung

Wie in der ersten Session, war auch eine Timeline vorgesehen, um herauszufinden, wo sich das „Licht“ bzw. der Bereich mit den „Lichtern“ nach dem biologischen Tod befindet. Es stimmte sehr gut mit der vorigen Timeline überein:

Die Lichtfalle (Target 2): Timeline

Die Eindrücke beim Eindringen des Bewusstseins in ins „Licht“ waren hier „Grandioser Auftritt mit Pauken und Trompeten“, „Selbstausdruck“, „wie von langer Hand vorbereitet“, „Aufmerksamkeit auf sich ziehen“ und „was Neues vorstellen“.

Verschiedene Arten des „Lichts“

Hier ging es nun um die entscheidende Frage, ob es mehrere Arten des „Lichts“ gibt (bzw. was oberflächlich so erscheint). Die Antwort deutete sich eigentlich schon vorher an, als der Viewer mehrere tunnelige Strukturen beschrieben hat, die in unterschiedlichen Farben leuchten. Wir wollten uns dies jedoch nochmal genauer anschauen und anschließend mit kodierten Möglichkeiten abgleichen.

Auf die direkte Frage hin, ob es mehrere Varianten des „Lichts“ gibt, kam die Antwort „Ja, verschiedene“. Wichtig war hier in erster Linie, ob sämtliche „Lichter“ nur Fallen sind, oder ob es unterschiedliche Funktionen gibt. Folgende Kodierungen waren vorhanden, um die Antworten sinnvoll einzugrenzen:

V1 = Natürlicher Mechanismus für das Bewusstsein nach dem Tod
V2 = „Lichtfallen“, die nur den Anschein des natürlichen „Lichts“ erwecken
V3 = Weitere Funktionen (z.B. Transportsystem)

Folgende Eindrücke kamen zu den Möglichkeiten:

„V1 trifft hin und wieder zu“
„Zweck von V1?“ = „Schaukelbewegung“
„Was macht V1 mit B1 (Bewusstsein)?“ = „Hochwerfen und auffangen“, „spielerisch“, „Aufregung“, „Abwechselung“, „bei Laune halten, damit B1 nicht zum Stillstand kommt“
„Warum sollte B1 in Bewegung bleiben?“ = „Stillstand wäre energieaufwändig, B1 müsste wieder hochgefahren werden“

Bei V1 („natürlicher Mechanismus“) schien es also so, als gäbe es durchaus harmlose „Lichter“ mit einer natürlichen Funktion. Diese besteht offenbar darin, das Bewusstsein in Aktivität oder einem gewissen „Schwingungslevel“ zu halten, damit es nicht stagniert und mit großem Aufwand geborgen werden müsste. Vielleicht wie ein Zwischenhalt, damit das Bewusstsein nach dem Tod erstmal klar werden und sich sammeln kann.

„V2 trifft zu“
„Zweck von V2?“ = „zusammenpressen“, „verdichten“
„B1 würde abprallen und beschleunigen“
„B1 geht in die Ferne“, „das soll nicht mehr sein“
„B1 soll ‚gerettet‘ werden; es passt nicht zu diesem ‚Verdichten'“
„‚Wir wollen B1 nicht'“, „‚passt nicht mehr zu uns'“
„B1 darf ruhig so sein, aber dann soll’s auch bitte gehen“
„Warum passt B1 nicht mehr dazu?“ = „Ist nicht so dicht“

Diese Eindrücke von V2 („Lichtfallen“) waren besonders interessant. Denn offenbar könnte „Lichtfalle“ in dem Fall falsch verstanden sein. Das Bewusstsein wird bei Benutzung dieses „Lichts“ zurückgeworfen und in die Ferne geschleudert, weil es nicht mehr zu einem bestimmten Zustand passt. Ist es vielleicht ein Filtersystem, durch das ein unpassendes Bewusstsein abgestoßen bzw. herausgefiltert wird? Möglicherweise in eine weitere Inkarnation, weil das Bewusstsein durch seinen irdischen „Lastfaktor“ nicht mehr in das andere Energiesystem passt? Die parasitären Wesen, die sich in der ersten Session hinter dem „Licht“ befanden, tauchten hier nicht auf. Aber auch dort gab es ja schon den Eindruck, dass sie manchmal inaktiv bzw. nicht vorhanden sind. Die „Lichtfalle“ (V2) könnte also ein automatisches Rückwurfsystem sein, was einfach auf die Eigenresonanz bzw. energetische „Inkompatibilität“ des dort auftauchenden Bewusstseins reagiert.

„V3 trifft zu“
„Wehmütige, dunkle Eindrücke“
„Wie dunkle Macht im Hintergrund“
„Was passiert mit B1 in V3?“ = „Plattdrücken“, „wie Golfball, der mit hydraulischer Presse versucht wird, zu zerdrücken“, „Bewegungsfreiheit einschränken“, „bösartiges ‚Du hast jetzt nichts mehr zu sagen!'“

Diese Eindrücke von V3 („weitere Funktionen“) waren eine Überraschung der negativen Art, denn man hätte sie wohl eher bei V2 („Lichtfallen“) vermutet. Da die Vorgabe V3 jedoch mehrere Arten des „Lichts“ beinhalten könnte (worauf die vielen, wahrgenommenen Strukturen zuvor hindeuteten), ist der Viewer vielleicht auf die düsterste und erschreckendste Art gestoßen. Das musste auf jeden Fall weiter untersucht werden.

Gute Lichter, schlechte Lichter

Bevor wir uns in tieferen Eindrücken dieser düsteren Variante des „Lichts“ verlieren würden (hier war auch Vorsicht seitens des Monitors geboten), wollten wir die restliche Session-Zeit sinnvoll nutzen. Daher ging es mit der Frage weiter, wie man mögliche „Lichtfallen“ vom „echten (harmlosen) Licht“ unterscheiden kann. Der Viewer ermittelte folgende Antworten:

„Wenn es Lichtfallen gibt, wie kann man sie vom normalen Licht unterscheiden?“
= „Die Lichtfallen wirken feiner, ätherischer, durchlässiger, geht mehr in die Höhe“
= „Das normale Licht ist mehr unten, geht mehr in die Breite“

„Was passiert mit dem Bewusstsein (B1) im Licht (O1)?“ = „herumgehüpft werden“
„Was passiert mit dem Bewusstsein (B1) in Lichtfallen (O1f)?“ = „Bewusstsein geht durch und zerfasert leicht

Viewer: „O1f (Lichtfalle) wirkt auf mich spiritueller, feinstofflicher. Zerfasern = die Dichte der Materie hinter sich lassen“

Alternative Möglichkeiten

Schließlich fragten wir noch, ob es aus der Sicht des Viewers bessere Alternativen gäbe:

„Gibt es bessere Alternativen für mich als O1 oder O1f?“ = „Ziemlich sicher!“

An dieser Stelle drängte sich dem Viewer das AUL „Licht nach dem Tod“ auf, was ihn so tief in der Session aber nicht zu beeinflussen schien.

Viewer: „Bessere Alternative für mich?“ = O1BR (vom Viewer so als Alternative benannt) ist rund, im Raum schwebend, eher kugelförmig, viele Perspektiven, schön schillernd“
„O1 und O1f sind recht eindeutig, O1BR hingegen kreativ und geheimnisvoll“, „Bewusstsein (B1) wird darin aufgenommen und vereinigt sich“

Hier sollte angemerkt werden, dass „O1BR“ die persönliche Alternative für den Viewer dieser Session darstellt. Die Eindrücke erinnern jedoch stark an das Höhere Selbst. Wie schon in der ersten Session, scheint hier der direkte Weg zum Höheren Selbst eine souveräne Alternative zur Benutzung des „Lichts“ zu sein. In der zweiten Session stellte sich diese Alternative für den Viewer so dar:

Die Lichtfalle (Target 2): Alternative

An dieser Stelle wurde die Session beendet, da sie schon ziemlich lange dauerte, und wir den Antworten auf die offenen Fragen deutlich nähergekommen waren. Demzufolge gibt es tatsächlich verschiedene Arten von „Lichtern“ (mehr als drei), deren Funktionen und Auswirkungen offenbar in Abhängigkeit zum Bewusstsein stehen, welches sie benutzt. Von „Frischhaltesystemen“ (Bewusstsein aktiv halten), über „Filtersysteme“ (zurückgeschleudert werden, wenn man nicht mehr kompatibel ist), bis hin zu bösartigen Eindrücken (Wehmut, dunkle Macht im Hintergrund…) scheint es eine breite Palette zu geben.

Von diesen Daten und anderen Erfahrungsberichten ausgehend, kann man schlussfolgern, dass die metaphysischen Strukturen und Mechanismen weitaus komplexer sind, als es oft in der Grenzwissen-Szene kommuniziert wird. Daher ist der Begriff „Lichtfallen“ in diesem Kontext vielleicht zu pauschal gewählt. Es sollten jedoch noch interessante Detailaspekte in weiteren Sessions geklärt werden.

 


Die dritte Session sollte genau dort ansetzen, wo die zweite Session aufgehört hat. Daher wurden gezielt die Aspekte V2 („Lichtfallen“) und V3 („weitere Funktionen“) anvisiert:

Die Lichtfalle (Target 3)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 101267 513828 517613
Datum: 08.07.2019
Uhrzeit: 14.19h – 15.35h
Dauer: 76 Minuten
Seiten: 8

Neben ziemlich bunten Farbeindrücken, zeigte sich folgende Struktur in Stufe 3, die an einen energetischen Tunneleingang mit Sog erinnerte:

Die Lichtfalle (Target 3): Stufe 3

In der Stufe 4 zeigen sich zwei wesentliche Quellen von EIs. Diese enthielten die Eindrücke „kindlich-ängstlich-unsicher“, „Papa beschützt-Gefühl“ und im Gegenzug „tatkräftig routiniert“. Womöglich das Bewusstsein der gerade verstorbenen Person gegenüber dem „Licht“? Zumindest schonmal ein Anhaltspunkt (zusammen mit der Skizze in Stufe 3) dass der Viewer on target war. Die gezielten Untersuchungen der Aspekte „Lichtfallen“ und „Weitere Funktionen“ sollten natürlich in Stufe 6 erfolgen.

Die Lichtfallen

Die Stufe 6 begann mit einer Bewegungsanweisung zu V2 („Lichtfallen“). Der Viewer beschrieb, dass V2 eine Art Umleitung darstellt, die in Kraft treten kann, wenn das Bewusstsein des Verstorbenen nicht automatisch in das „echte Licht“ will, sondern die Situation selbst zu kontrollieren versucht. V2 strahlt dabei den Eindruck aus, als würde es sich von den anderen „Lichtern“ unterscheiden und eine bessere Alternative sein.

Im Kontext dieser Session wurden die Verstorbenen mit der Aussicht dorthin gelockt, nicht wieder inkarnieren zu müssen. Wer sich in der spirituellen Szene auskennt, wird diese Absicht schon öfters vernommen haben („Ich will garantiert nicht wieder auf der Erde inkarnieren!“ oder ähnlich…). Genau auf solche Wünsche scheint V2 abzuzielen, um inkompatibles (bzw. inkompatibel gewordenes) Bewusstsein abzufangen. Was passiert also, wenn ein Bewusstsein in V2 eintaucht? Kann man es tatsächlich als „Lichtfalle“ bezeichnen?

Die ersten Eindrücke zur Funktion von V2 wirkten auf jeden Fall etwas bedenklich: „Lagern“, „V2 will Sterbende für sich behalten“ und „Leute am Reinkarnieren hindern“. Allerdings relativierten sich diese Eindrücke bei einer genaueren Untersuchung. Denn es machte mehr und mehr den Eindruck eines automatischen Systems zur „Bergung“ stagnierter Verstorbener, statt einer bewusst gelegten Falle. Der Viewer drückte es mit „Lagerhalle für stagnierte Seelen“ aus. V2 wirkt dabei wie ein „Seelenstaubsauger“, der in Zwischenebenen auftaucht, wo das Bewusstsein Verstorbener stagniert ist.

Doch was passiert später mit den „aufgesaugten“ Bewusstseinen? Sie werden offenbar zwischengelagert, bis sie wieder zur Reinkarnation bereit sind. Es machte eigentlich den Eindruck des üblichen Ablaufes nach dem Tod, außer dass es hier speziell um hadernde Bewusstseine geht, nicht um welche, die direkt automatisch in ein „Licht“ gehen. Ähnliche Mechanismen wurden schon in anderen Sessions auf die Vorgänge nach dem Tod beschrieben. Vielleicht wird durch den „Lastfaktor“ aus untransformierten, irdischen Erfahrungen keine schwingungsmäßige „Fluchtgeschwindigkeit“ mehr aus der lokalen Bewusstseinsebene erreicht? Man könnte hier auf jeden Fall Parallelen zu den Schilderungen von Robert Monroe vermuten.

Die Eindrücke passen teilweise auf die Beschreibung von V2 in der vorigen Session, bis auf den Aspekt der Zwischenlagerung. Man könnte vielleicht sagen, dass ein Bewusstsein in V2 auf die nächste Inkarnation vorbereitet wird, zuvor jedoch angepasst werden muss, da es nicht mehr zu dem vorherigen Mechanismus passt (wegen der Eigenwilligkeit). Die Eindrücke sind etwas unschlüssig, jedoch wirkt V2 in keiner der Sessions wie eine bösartige Falle. Das hatten wir nur bei V3 („Weitere Funktionen“), was sich auch in dieser Session wieder bestätigen sollte.

Die wirklichen Lichtfallen?

Eine weitere Bewegungsanweisung führe den Viewer zu V3, was alles Sonstige abseits der „echten Lichter“ sein könnte. Genau wie in der vorangegangenen Session, zeigten sich in V3 überraschend negative Eindrücke: „V3 = Falle, denunziiert andere „Lichter“ als Minderwertig“, „Bewusstsein wird in endlosen „Void“ verfrachtet und kann sich dort nur noch begrenzt ausdehnen“ und „Wer diese Ausdehnung überschreitet, dessen überschüssige Energie wird abgeerntet“. Vielleicht wie eine Pflanze, deren Blüte immer wieder abgeschnitten wird, sobald sie aus dem Erdboden hervorkommt. Kurz gesagt, ein Bewusstsein wird energetisch kleingehalten, und sobald es sich wieder ausdehnen will, wird diese neue Energie ab einem bestimmten, immer gleichen Niveau „abgeerntet“. Der Viewer hat versucht, das in folgender Skizze darzustellen:

Die Lichtfalle (Target 3): V3-Abernte

Des Weiteren bekam der Viewer den Eindruck, dass dort gefagene Bewusstseine ewig darin hängen würden. Es würde sicherlich zu gewissen Höllenvorstellungen passen. Wir schauten allerdings nach, ob eine Befreiung dieser Bewusstseine möglich wäre. Das wurde bejaht, ginge jedoch nur, wenn die Aufmerksamkeit des dort gefangenen Bewusstseins durch einen äußeren Impuls vom „Void“ abgelenkt würde (wie ein Signal von außen). Die Funktion dieses parasitären Mechanismus scheint sich also durch die Aufmerksamkeit des gefangenen Bewusstseins zu bedingen. Vielleicht so, als würde es garnicht auf den Gedanken kommen, dass es nochwas anderes als den „Void“ gibt. Ein Eigenresonanz-Phänomen, quasi wie eine selbstgemachte „Höllenebene“?

Energieparasitismus und Eigenresonanz

Zumindest scheint in der V3-Variante irgendwas von der Energie der Bewusstseine zu profitieren. Aber es kann nur bestehen, wenn die jeweiligen Bewusstseine überhaupt erst in Resonanz mit V3 gegangen sind. Wer zieht jedoch diese Energie ab? Das wurde in dieser Session nicht mehr beantwortet. Vielleicht sogar die Bewusstseine selbst, in einem unbewusst manifestierten System der „Selbstbestrafung?“ In der ersten Session schien es jedoch parasitäre Wesen zu geben, die sich gelegentlich (nicht immer) an den Bewusstseinen frisch Verstorbener bereichern. Aber auch das scheint eine bestimmte Eigenresonanz (bzw. „sich reinlegen lassen“) zu bedingen.

Die Lichtfalle (Target 3): Navigationskarte

Abstrakte Navigationskarte des Viewers zwischen den „Licht“-Varianten

Zusammenfassend kann man hier sagen, dass V2 vielleicht als „Lichtfalle“ mißverstanden wird, während die wirklich bedrohlichen Szenarien in anderen Formen des „Lichts“ (V3) zu liegen scheinen. Und es wurde immer deuticher, dass es offenbar von der Eigenresonanz abhängt, von welcher Art Licht man sich letztlich anziehen lässt. So oder so, V2 und V3 schienen nicht gerade die optimalen „Lichter“ zu sein, um als Bewusstsein nach dem Tod produktiv und souverän weiterzukommen. Doch hat man überhaupt eine Wahl? Das kommt wohl darauf an, wie bewusst man seine Eigenresonanz kultiviert hat. Deshalb wollten wir zum Schluss noch ergründen, welche Alternativen es zu V1 („natürliches Licht nach dem Tod“), V2 („Lichtfallen“) und V3 („Weitere Funktionen“) gibt.

 


Gibt es also noch andere Möglichkeiten, als die bisher beschriebenen Arten der „Lichter“? In der ersten Session deutete sich bereits eine Ausweich- bzw. Ausstiegsmöglichkeit an, die dort jedoch nur kurz angekratzt wurde. Wie würde(n) sich diese Alternative(n) im Detail darstellen?

Die Lichtfalle (Target 4)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 909840 784378 921926
Datum: 23.08.2019
Uhrzeit: 19.06h – 20.18h
Dauer: 72 Minuten
Seiten: 9

Bereits in den ersten Stufen dränge sich der grobe Eindruck eines energetischen, nicht anfassbaren Verlaufes auf, der teilweise durch irgendwas abgedeckt wurde. Diese Abdeckung schien dabei eine wichtige Funktion zu haben. Die AIs dazu waren „makellos“, „angebracht“ und „wichtig“.

Die Lichtfalle (Target 4): Tunnel mit "Schutz"

In Stufe 4 kamen die AIs „interessant“ und „ich möchte das darunter sehen“ hinzu. Auch die ITs „gedeihen lassen“, „beschützt sein“, „reifen“ und „entwickeln“ wirkten interessant. Offenbar schien hier eine Art von Abschirmung bzw. geschützter Entwicklung eine besondere Rolle zu spielen.

Gezielte Zielstrebigkeit

Zur Sache gehen sollte es natürlich wieder ab Stufe 6. Mit der Bewegungsanweisung „VA sollte wahrnehmbar sein!“ ging es gezielt zur möglichen Alternative zu den bisherigen „Lichtern“. Zusätzlich wurde hier wieder ein individuelles Bewusstsein (eines Verstorbenen) kodiert, um zu sehen, was damit in VA passiert. Es bekam die Kodierung „I1“. Infolge der Bewegunganweisung tauchte sofort dieses Szenario auf:

Die Lichtfalle (Target 4): Tunnel mit "Leitstrahl"

Es zeigte sich ein immaterieller Energietunnel, der von einer Art „Zielleitstrahl“ durchdrungen wurde. Das Bewusstsein (I1) nutzt diesen Leitstrahl, um sich durch den Tunnel zu bewegen. Etwa in der Mitte des Tunnels tauchte wieder der Eindruck aus den frühen Stufen auf, als würde etwas abgeschirmt. Dieser Bereich wirkte gewölbt, kontrahierte und machte einen auffälligen, roten Farbeindruck. Am anderen Ende des Tunnels weitete sich die Umgebung. Dort zeigten sich mehrere mögliche Pfade, die das Bewusstsein ganz gezielt nehmen kann. Es gab sogar die Möglichkeit, wieder aus diesem Bereich „herauszufallen“.

Zwischendrin schauten wir nach, wie es dem Bewusstsein innerhalb des Tunnels erging:

Die Lichtfalle (Target 4): Tunnel - Bewusstsein

Das Bewusstsein an sich stellte sich als eine Art Wolkenform dar, die schlauchförmig hochgezogen, beschleunigt und mitgerissen wird. Die Wirkung des Tunnels auf das Bewusstsein war „Wohlgefühl“, „stimulieren“, „orgasmisch“ und „euphorisch“.

Souveräne Bewusstheit

Wie schon bei zwei der vorigen Sessions, sollte es auch dieses Mal wieder eine Timeline geben, auf welcher der Verlauf vom biologischen Tod bis zum Erreichen der Alternative(n) (VA) ermittelt wurde. Diese zeigte sich deutlich komplexer und verschachtelter, als erwartet:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline

Anscheinend boten sich hier viel mehr aktive Wahl- und Handlungsmöglichkeiten für das Bewusstsein, als in den Timelines zu den anderen Arten des „Lichtes“. Das Bewusstsein zeigte sich in diesem Fall schon sehr kurz nach dem biologischen Tod aktiv und handlungsfreudig („zusammenfassen“, „Sachen packen“, „beisammen / vollständig sein“, „euphorische Vorfreude“, „Ich muss dahin!“). Vielleicht ist das überhaupt die notwendige Grundeinstellung, um diese Alternative(n) ergreifen zu können. Das wäre wieder ein Hinweis auf die Wichtigkeit der Eigenresonanz. Jedenfalls war die darauffolgende Handlung des Bewusstseins „Leitstrahl / Signal ergeifen“, was am Eingang des Tunnels geschah:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Leitstrahl ergreifen)

Nach einer Weile auf diesem Weg tauchte ein Bereich auf, in dem für das Bewusstsein die Aspekte „Erkenntnisse holen“, „Dinge verstehen“, „Jetzt macht alles Sinn!“ in Verbindung mit den EIs „Erleichterung“, „Glück“ und der Bestätigung „Ich hab’s gewusst!“ kamen. Hier zeigte sich zudem eine Möglichkeit auf, wo das Bewusstsein wieder zurückkehren kann, wenn es dem alternativen Weg nicht weiter folgen möchte:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Umkehrmöglichkeit 1)

Sollte das Bewusstsein hier nicht umkehren, folgt nach einer Weile ein weiterer, sehr deutlich definierter Bereich. Es gab die Möglichkeit, dort erstmal zu verweilen und zu meditieren. Ebenso war es jedoch ein weiterer Punkt mit einer Umkehrmöglichkeit. Zwischen diesem Bereich und dem Ende der Timeline (also dem finalen Eintreten in die Alternative(n)) tat sich plötzlich eine Art Wand auf, was das Bewusstsein überraschte:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Umkehrmöglichkeit 2 + Wand)

Es schien dort um wichtige Entscheidungen für den weiteren Weg des Bewusstseins zu gehen. Die Eindrücke des Bereiches waren „aufgeregt vor etwas treten“, „gespannt sein“, „ernst in die Hand nehmen“, „wie jemanden etwas beweisen“ und „Vorhaben“.

Nexus der Entscheidung(en)

Wir schauten uns den Eindruck „Vorhaben“ genauer an. Dabei tauchte die Metapher „Engel werden, Platz einnehmen“ auf. Es ging wohl also darum, eine spezielle, höhere Position einzunehmen. Die weiteren Detaileindrucke waren „es allen beweisen“, „sich verpflichtet oder ermächtigt fühlen“, „bereit machen“, „Verantwortungsposition übernehmen“ und „Wand erklimmen“. Dann fragen wir noch, was mit dem Bewusstsein dadurch geschehe: „Prüfung“, „würdig sein“, „Warteschlange“ und „hoffen, dass man DER Kandidat ist“.

Währenddessen tauchte ein detaillierterer Eindruck der „Wand“ auf:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Wand)

Es war deutlich zu spüren, dass das Bewusstsein in diesem Beispiel zu einer erhöhten Position an der „Wand“ gelangen möchte. Das Bewusstsein war sich nur noch nicht ganz sicher, wohin. Dort schien sich eine Öffnung aufzutun, durch die der Weg weiterführt. Wir verfolgten die „Wand“ noch weiter nach oben. Sie franste irgendwann aus, so als würden verschiedene Pfade überall hin abzweigen. Später wollten wir uns diese mysteriöse „Wand“ noch genauer anschauen.

Die totale Erinnerung

Vorher gab es jedoch noch eine Bewegungsanweisung, um zu sehen was passiert, wenn das Bewusstsein bei VA ankommt (und danach). Es kam sofort der Eindruck, dass VA mit der „Wand“ bzw. des Erreichens  derselben gleichgesetzt ist. Was passierte also, als das Bewusstsein seine Öffnung wählte?

Die Lichtfalle (Target 4): Verkehrsnetz

Es war nicht nur eine, sondern viele Öffnungen wahrzunehmen. Von diesen zweigten viele Energietunnel ab, was den Eindruck von einem metaphysischen „Verkehrsnetzwerk“ erzeugte. Das Bewusstsein in unserem Fall hatte jedoch schon eine bestimmte Öffnung favorisiert. Wir verfolgten es durch diesen Tunnel, um zu sehen, was dahinter kam. Der Tunnel an sich wirkte an den Seiten bunt und irisierend.

Am Ende des Tunnels tat sich eine Art geschlossene Region auf (in der Session als O2 für „Ort 2“ bezeichnet), die wir natürlich auch untersuchten. Diese Region wirkte wie eine breite Spähre und hatte viele bunt leuchtende Elemente an ihren Wänden. Unser Beispiel-Bewusstsein steuerte ein bestimmtes Element an („Ausschau halten“, „das benötige ich“), welches wir mit O3 („Ort 3“) bezeichneten.

O3 zeigte die Eindrücke „Datenwand“, „etwas rausnehmen und öffnen“, „Gewißheit entdecken“ und „Rückerinnerung“. Hatte man es hier vielleicht mit einem Speicherbereich des Höheren Selbstes vom Bewusstsein zu tun, wo bestimmte Erinnerungen abgerufen wurden? In der Nachbarschaft von O3 gab es zudem eine markante EI-Ausstrahlung. Diese beinhaltete folgende Eindrücke: „Da freut sich was, dass O3 von I1 (dem Bewusstsein) benutzt wird. O3 ist wie Matrix / Infoterminal. O3 ist in O2 integriert“. Ein weiteres Indiz, dass es sich um das Höhere Selbst des Bewusstseins handeln könnte.

Das Meer der Möglichkeiten

Man ahnt, wie weitreichend und verschachtelt diese Session noch hätte werden können. Da die Session schon zeitlich sehr ausgedehnt war, entschieden wir uns zum Schluss nochmal die „Wand“ mit den vielen Löchern bzw. abgehenden Transportrouten anzuschauen:

Die Lichtfalle (Target 4): Wand (Details)

Aus dieser detaillierten Ansicht zeigte sich die „Wand“ als imposantes, rötlich-orangenes Energiegebilde, welches enorm weit hinaufzuragen schien. Es wurden mehrere Löcher wahrgenommen, wovon eines bereits als Favorit des Bewusstseins untersucht wurde („Loch f. I1“). Dort fragten wir nochmal, warum das Bewusstsein genau dieses Loch gewählt hatte: „I1 hat noch was zu erledigen“, „programmieren“, „Dinge richtig stellen“ und „Ordnung / Vollständigkeit schaffen in I1 selbst“.

Als Zusatz fragten wir, was die anderen Löcher für das Bewusstsein bereithalten würden. Eines war einfach „uninteressant“, ein anderes erzeugte völlige „Weigerung“. Am untersten Ende der „Wand“ war ein Loch, welches eine „Rückkehr“ ermöglichen würde, wenn sich das Bewusstsein anders entscheiden würde. Sehr weit oben gab es hingegen noch ein Loch, welches den Eindruck „Licht, am Ziel sein“ ausstrahlte.

Danach ging es darum, den Zweck der „Wand“ genauer zu beschreiben: „Transport“, „Aufstieg“, „Erhöhen“, „Ausweichen“, „Rückkehren, es sich anders überlegen“ und „hab von Vorher nochwas zu erledigen“. Es machte also am ehesten den Eindruck eines Knotenpunktes der Entscheidungen und Möglichkeiten. Vielleicht das, was Robert Monroe in seinen Büchern „die Fernstraße“ nannte?

Der Gipfel des Bewusstseins (?)

Oberhalb des höchsten Loches („Licht, am Ziel sein“) ging es interessanterweise noch weiter. Das versuchten wir noch zu beschreiben:

Die Lichtfalle (Target 4): Gipfel

Jenseits der Spitze bestätigte sich der Eindruck aus der ersten Wahrnehmung der Wand, dass sich dort verschiedene Abzweigungen überall nach oben hin verteilen würden. Das Gefühl dort oben konnte nur noch mit „Freiheit / Grenzenlosigkeit“ beschrieben werden. Die Struktur strahlte unglaublich hell, was zugleich den Eindruck „I1 (unser Beispielbewusstsein) könnte Licht nicht aushalten“ erbrachte. Deshalb hat es vielleicht erstmal einen anderen Pfad innerhalb der „Wand“ gewählt.

Die AIs zu dem gleißenden „Gipfel des Lichts“ ganz oben waren „Überblick“ und „Werk sehen“. Vielleicht so, als könnte man von dort aus die kosmische All-Einheit bzw. das multidimensionale Universum überblicken. Leider kann das geschriebene Wort und die rudimentäre Art Remote Viewing-Skizzen dem möglichen Anblick kaum gerecht werden…

Dort beendeten wir die Session mit den End-AIs „entspannt“ und „zwanglos“. Die meisten Remote Viewing-Sessions sind eher anstrengend und manchmal auch stressig. In diesem Fall bescherrte sie jedoch am Ende ein entspannt-meditatives und gleichmütig-erhobenes Gefühl, trotz der Komplexität. Rein von diesem subjektiven Gefühl her hatten wir hier wohl die beste Alternative zu den anderen „Lichtern“ gefunden.
 


Schlussfolgerungen:

Diese vier Sessions können natürlich nur einen groben Überblick über die Komplexität der Vorgänge nach dem biologischen Tod liefern. Und hier auch nur mit gezieltem Fokus auf die „Lichtfallen“-Thematik. Uns ging es vor allem darum, die Realität und ggf. Natur dieses kontroversen Themas zu überprüfen. In erster Linie also, ob es überhaupt „Lichtfallen“ gibt, und wenn ja, welche Mechanismen wirken, was einem Bewusstsein dabei passieren kann und wie man am besten damit umgeht. Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen:

  • Es gibt verschiedene Arten von „Lichtern“. Wir konnten mindestens vier Hauptvarianten davon beschreiben.
  • Die den „Lichtern“ anhängenden Tunnelphänomene scheinen an sich ein natürliches Transportsystem zwischen metaphysischen Orten bzw. Ebenen zu sein.
  • Die Art und Funktion der „Lichter“ hängt im Wesentlichen von der Eigenresonanz des Benutzers ab (Stichworte „Verteilerknoten“, „Zwischenlager für nach dem Tod stagnierte Bewusstseine“, „automatische Bergungssysteme“, „Glaubenssystemterritorien“, „Dämmerebenen“, „Höllen der Selbstbestrafung“ etc…).
  • Wenn man im Kontext unserer Sessions noch die Existenz von „Lichtfallen“ in Betracht ziehen möchte, hängt deren Gefahrenpotential von der Eigenresonanz bzw. der Bewusstheit der potentiellen „Opfer“ ab.
  • Das bekannte Motto „Gedanken = Realität“ sollte im Hinterkopf behalten werden.
  • Anscheinend gibt es sowas wie Energieparasiten, die den desolaten Zustand mancher Bewusstseine für ihre energetischen Zwecke ausnutzen (wenn es nicht ohnehin Symptome oder Abspaltungen durch Eigenresonanz-Effekten sind). Die Befreiung daraus hängt von der eigenen Aufmerksamkeit ab.
  • Das beste Rüstzeug für eine souveränen Umgang mit „Lichtern“, „Lichtfallen“ etc… nach dem Tod ist entsprechend klare Bewusstheit und Erkenntnis. Eine gute Möglichkeit ist wahrscheinlich, direkt das eigene, Höhere Selbst anzusteuern. Von dort aus könnte es problemlos zum Verteilersystem der „Wand“ gehen.

Diese Sessions kratzten natürlich nur an der Oberfläche. Denn man hat hier ein ganzes, metaphysisches Multiversum des Bewusstseins vor sich, welches über seine eigenen Funktionen und Gesetzmäßigkeiten verfügt. Einiges davon spiegelt sich scheinbar im physischen Universum wieder (Quantenphysik etc…), anderes ist exotisch und aus der menschlichen Perspektive schwer zu deuten. Zumindest hoffen wir, dass dieses Projekt etwas Klarheit oder zumindest einige Erklärungsansätze für die kontroverse „Lichtfalle“-Thematik erbringen konnte. Wir sind gespannt, was zukünftige Projekte auf diese und ähnliche Themen zutage fördern.

Unsere sehr ausführliche Vorstellung und Diskussion des Lichtfalle-Projektes auf dem YouTube-Kanal von Reicher & Stark:




Interview von Johann Nepomuk Maier mit Bernhard Reicher zum Projekt:

Das Entführungsphänomen

In diesem Artikel stellen wir die Essenz eines neuen Remote Viewing-Projektes in Zusammenarbeit mit CROPfm netradio vor. Es ging um ein, zumindest im deutschsprachigen Raum, eher ungewöhnliches Thema:

Das Entführungsphänomen (durch Außerirdische)




Obgleich diese Thematik in Amerika stark verbreitet ist (und dort häufig für skeptisches Stirnrunzeln sorgt), hörte man bisher wenig über derartige Entführungsfälle im deutschsprachigen Raum. Doch es gibt sie, und Dr. Marcel Polte hat diesem Thema das Buch GREYS: Weltweites Wirken und Entführungen in Deutschland gewidmet:

Buch "Greys" Buch "Greys"

Hier findet ihr die vorherige Sendung bzw. ein Clip-Addendum zu dem Thema:
Das Entführungsphänomen in Deutschland [26.10.2018]
Remote Viewing und „Entführungen“ (MP3) [09.11.2018]


Unser Projekt

Für unser Remote Viewing-Projekt wurden vier Fälle aus Deutschland ausgewählt, über die selbst der Tasker (Target-Ersteller für das Projekt) im Projektzeitraum kaum Details wusste. Das Ergebnis sind zwölf Sessions, die von fünf verschiedenen Viewern durchgeführt wurden.

Kategorie: Paranormales
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 5
Anzahl der Sessions: 12
Zeitraum: 28.12.2018 – 22.04.2019
Gesamtdauer: 708 Minuten
Gesamtseiten: 108

Nachfolgend werden die vier Fälle mit Auszügen aus den Originalsessions und detaillierten Zusammenfassungen vorgestellt. Die Namen der betreffenden Personen wurden anonymisiert. Aufgrund des Artikel-Umfangs, hier Quicklinks zu den einzelnen Fällen:

Erster Fall: Frau A.
Zweiter Fall: Frau J.
Dritter Fall: Herr M.
Vierter Fall: Herr S.
 


Erster Fall: Frau A.

Frau A. hatte ein nächtliches Erlebnis, bei dem sie ein Wesen wahrnahm, als sie in einem tranceartigen Zustand erwachte. In den Sessions sollte nun das Wesen (und eventuelle Begleiter) beschrieben werden, und ob Frau A. noch unter Beobachtung durch diese(s) Wesen steht. Weiterhin sollte untersucht werden, ob sie durch diese Begegnung irgendwelche Implantate erhalten hat.

Das Wesen

Alle Viewer konnten neben einer menschlichen Frau noch ein weiteres Wesen wahrnehmen. In einer Session wurde auch noch eine dritte Person wahrgenommen, die jedoch viel weiter weg war, und nicht target-relevant zu sein schien (vielleicht eine andere Person im Haus). Das Wesen an sich wirkte aufrecht, groß und schlacksig. Zum Teil wirkte es sogar so dünn wie ein Stab, und erinnerte an einen insektenartigen Körperbau. Das Wesen war haarlos, hatte eine feine, bräunliche Haut und eine Art dunkelgraue Bekleidung. Die genauen Beschreibungen des Wesens konkurrieren in den durchgeführten Sessions (vor allem was die Anzahl der Gliedmaßen betrifft), ähnelten sich jedoch in dem insektenähnlichen Erscheinungsbild:

Entführungsprojekt - Frau A (Wesen)

Vor allem in der rechten Skizze wurde sehr genau wahrgenommen, dass das Wesen etwas im Zielgebiet sorgfältig beobachtet. Die Tätigkeiten des Wesens im Target wurden wie folgt beschrieben: „Sich etwas ansehen“, „etwas suchen“, „hektisch sein“, „Funktionen kontrollieren; Mauer hochziehen“.

Danach fragten wir in einer Beziehungsanalyse ab, was das Wesen von Frau A. hält:

„Moralische Instanz sein“, „symbiotisch“, „Frau A. etwas einflüstern“, „bietet Hilfe an“, „beobachtet sie, bewahrt sie vor Übertreten einer Grenze“, „technische Unterstützung“, „zieht Mauer hoch“

Und nun im Gegenzug, was Frau A. während ihres Erlebnisses von dem Wesen hält:

„Frau A. ist etwas ängstlich“, „ist sich dem Wesen nur in besonderem Zustand bewusst“, „drückt sich vor dem Wesen“, „möchte ungesehen am Wesen vorbeischlüpfen“

Die Situation

Wie stellte sich nun die Gesamtsituation im Zielgebiet dar, in dem Frau A. und das Wesen die Hauptrolle zu spielen schienen? Es zeigte sich, dass Frau A. sich durch ein Areal bewegte. Dieses Areal wurde durch eine Art „Mauer“ geteilt (evtl. im übertragenen Sinne). Das Wesen achtete primär darauf, dass Frau A. diese Grenze nicht überschreitet. Dabei war das Wesen für einen „Auftraggeber / Kollektiv“ tätig, welches das Areal vor unbefugtem Zutritt schützen sollte. Frau A. versuchte wiederholt in das Gebiet einzudringen, wurde dabei aber stets freundlich blockiert. Immer wenn sie dieser Grenze zu nahe kam, zog das Wesen die „Mauer“ hoch, so dass Frau A. das private Areal nicht betreten konnte:

Entführungsprojekt - Frau A (Mauersituation)

Wer waren die besagten Auftraggeber / das Kollektiv? Hier kamen abermals insektenartige Eindrücke und eine Art kollektives Bewusstsein. Dieses Kollektiv lieferte dem Wesen Daten, nach denen es handelte. Zusätzlich hatte dieses Kollektiv eine Neugier auf Frau A., weshalb durch das Wesen Eindrücke über sie gesammelt werden sollten. Diese schienen vor allem mit „Erfahrung von Individualität“ zu tun zu haben. Primär ging es jedoch darum, Frau A. vor dem Überschreiten der Grenze zu bewahren.

Noch unter Beobachtung?

Eine Frage, die beantwortet werden sollte war, ob Frau A. heute (zum Zeitpunkt der Session) immer noch unter Beobachtung steht. Dies wurde in allen Sessions verneint. Der Beobachtungsaspekt schien sich nur auf die Situation zu beziehen, als Frau A. versuchte, in das Gebiet hinter der „Mauer“ einzudringen. Wir fragten noch konkret ab, warum sie nicht mehr unter Beobachtung stünde. Folgende Eindrücke kamen dabei: „Alt“, „vergangen“, „Experiment abgeschlossen“ und „genügend Daten gesammelt“.

Implantate?

Eine weitere Frage war, ob Frau A. bei diesem Erlebnis (physische) Implantate erhalten hatte. Dies wurde in zwei Sessions verneint, in einer Session jedoch bejaht. Bei der genaueren Untersuchung in der Session, wo Implantate auftauchten, wurde ein längliches, metallisches Objekt wahrgenommen, welches irgendwo halb drinsteckte:

Entführungsprojekt - Frau A (Implantat)

Die Eigenschaften des Objektes waren „Energie“, „kanalisiert“, „eingebuchtet“, „Informationsweitergabe“, „geht zu Frau A., dann wieder zum Ursprung zurück“ und „hilft Frau A.“. Also doch schon recht konkrete Eigenschaften, die man sich bei einem Implantat vorstellen könnte. Warum es in den anderen Sessions nicht wahrgenommen wurde, ist unklar. Um einen Hinweis für eine Verifizierungsmöglichkeit zu haben, versuchten wir, das Implantat im Körper zu lokalisieren:

Entführungsprojekt - Frau A (Implantat-Lokalisierung)

Der Eindruck des Viewers war, dass es sich 10cm unter den Rippen befindet. Zur Entfernung wäre ein „mittelmäßiger Eingriff“ notwendig. Allerdings hatte der Viewer das Gefühl, dass man es noch drin lassen sollte.

Physisch, nicht-physisch oder multidimensional?

Bei diesem Target schienen die Grenzen zwischen physischen und nicht-physischen Bestandteilen zu verschwimmen. Wenn Frau A. im tranceartigen Zustand immer wieder versuchte, eine bestimmte Grenze von einem „unbefugten“ Gebiet zu übertreten, wo war sie dann? Und wie kam sie dort hin? Im ersten Moment hat die Situation eher die Charakteristika einer außerkörperlichen Erfahrung bzw. ähnlichen Form von Bewusstseinsreise. Andererseits gab es die physisch erscheinenden Charakteristika des Wesens, und zumindest in einer Session die konkrete Wahrnehmung eines physischen Implantates. Vielleicht eine multidimensionale Situation, in der sowohl physische, als auch nicht-physische Interaktionen eine Rolle spielen?

Es folgen künstlerische Interpretationen aus der nachträglichen Zusammenfassung des Falls (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt). Zuerst die Essenz aus den Sessions, wie Frau A. in dem Target wahrgenommen wurde:

Entführungsprojekt - Frau A (künstlerisch)

Und nun das insektenartige Wesen, welches das Gebiet bzw. Frau A. beobachtete, und dabei freundlich die Grenze sicherte. Die Anzahl der Gliedmaßen ist widersprüchlich, weshalb hier zwei Ausstülpungen am Kopf als Augen interpretiert wurden, da von dort auch das „Beobachtungsgefühl“ ausging:

Entführungsprojekt - Frau A - Wesen (künstlerisch)

Fazit: In diesem Fall haben wir es mit drei Sessions zu tun, die im Allgemeinen übereinstimmen, jedoch Widersprüche in Teilaspekten aufweisen. Dazu zählt vor allem das Vorhandensein eines Implantates in nur einer Session, und die Widersprüchlichkeit von physischen und nicht-physischen Aspekten der Situation. Gerade letzteres könnte jedoch durch multidimensionale Ebenen erklärbar sein, die wir noch nicht wirklich verstehen, oder über die wir zuwenige Daten gesammelt haben.
 


Zweiter Fall: Frau J.

Im Fall von Frau J. kam es während einer Hypnosesitzung zur Kommunikation mit einem Wesen. Dabei wurden umfangreiche Informationen durch eine Art Channeling-Verbindung ausgetauscht. Als Ziel dieses Targets galt es herauszufinden, ob dort tatsächlich ein Wesen war, und wenn ja, wie es aussah, welche Absichten es hatte, wie dessen Zivilisation beschaffen war, und was deren Sicht auf die Menschheit ist. Auf das Target wurden zwei Sessions durchgeführt.

Ein gemeinsames Element, welches frühzeitig auftauchte, waren energetische Vorgänge, die an eine wirbelnde Bewegung erinnerten. Durch diese energetischen Vorgänge wurde etwas ausgesendet, das kommunikationsartig wirkte:

Entführungsprojekt - Frau J. - Energiewirbel

Zudem gab es eine Art Areal oder Plattform-Element, welches schwer und massiv wirkte, und dessen Struktur einen der Viewer an ein Knoppers erinnerte. Alles in allem eher abstrakte Eindrücke vom Zielgebiet:

Entführungsprojekt - Frau J. - Plattform

Das bzw. die Wesen

Danach schauten wir, ob es irgendwelche wahrnehmbaren Wesen dort gab. Tatsächlich stießen wir nicht nur auf ein Einzelwesen, sondern auf eine eng verschmolzene Gruppe von Individuen, die als ein Ganzes wirken könnten. „Verschmolzen“ ist hier wortwörtlich zu nehmen, denn es sah so aus, als wären mehrere nicht-physische Wesen ineinander verschlungen und verschmolzen:

Entführungsprojekt - Frau J. - Wesen (verschmolzen)

Es erschien also so, als hätten wir es mit nicht-physischen Wesen zu tun (zumindest in dem Zustand, wie sie dort angetroffen wurden).

Die Kultur der Wesen

Daraufhin wollten wir die „Kultur“ dieser Wesen beschreiben. Darin ging es vor allem um direkten, emotionalen Austausch auf die intensivste Art. Die Emotionalität, Kommunikation und Verschmelzung stellt dabei die Grundlage der Existenz dar. Auf physische Begriffe übersetzt, könnte man es am ehesten als „sexuelle Verschmelzung“ und „polyamore Liebe“ beschreiben. Jedoch sind auch Aspekte wie das „Sammeln von Informationen“ und „lernen und verstehen“ ein Bestandteil. Essenziell scheinen sich die Wesen als „Eltern der höheren Emotionen“ zu verstehen.

Wie erwähnt handelt es sich dabei nicht um gleichförmige Wesen, sondern unterschiedliche Individuen, die in der Form jedoch allesamt nicht-physisch wirkten. Obgleich sie dabei eine Art humanoide Körperform hatten, welche allerdings teilweise wie ein geschmolzener Tropfen in einer Lavalampe wirkte. Hier der Versuch einer Einzelwahrnehmung dieser Wesen:

Entführungsprojekt - Frau J. - Wesen (einzeln)

Man könnte deshalb vermuten, dass diese Wesen vielleicht irgendwo einen physischen Körper haben, und diese Verschmelzung im außerkörperlichen Zustand bzw. durch eine multidimensionale Art der Präsenz stattfindet. Ob das so ist, haben wir in den Sessions nicht näher untersucht, da uns die aktuelle Situation dort wichtiger erschien.

Die Situation

Nachdem wir die Wesen beschrieben hatten, sollte noch die Situation zwischen Frau J. und den Wesen aufgeklärt werden. Das stellte sich so dar, als wenn Frau J. zufällig in diese Situation geraten wäre. Dabei fühlte sie sich von der Präsenz der Wesen angesprochen, da diese ein befreiendes Gefühl auslösten, und für Frau J. eine Chance zur Horizonterweiterung zu bieten schienen. Es war so, als wenn Frau J. über einen „phasenverschobenen Tellerrand“ blickt, und feststellt, dass es dahinter noch andere Wesen gibt.

Die Wesen hingegen registrierten zwar die Anwensenheit von Frau J., wollten aber nicht aktiv eingreifen. Sie vermieden eine direkte Interaktion und ließen sie in dem Zustand „einfach machen“. Es wirkte aus der Perspektive der Wesen so, als wenn ein Kind oder ein kleines Lebewesen in der Gegend aufgetaucht wäre, was aber kein besonderes Ereignis ist. Wenn es eine Kommunikation zwischen den Wesen und Frau J. gab, dann nur kurz und sporadisch.

Meinungsaustausch über die Menschheit

Schließlich sollte noch herausgefunden werden, was diese Wesen von der Menschheit halten. Hier eine Transkription eines „Interviews“ (per Interview-Tool in Stufe 6) zwischen dem Monitor / Viewer und den Wesen:

V = Viewer
G1 = Gruppe von Wesen

V: Warum habt ihr mit P1 (Frau J.) Kontakt in dieser Situation aufgenommen?
G1: P1 (Frau J.) hat sich aus Röhre ausgedehnt und eine Art Dimension zu uns geöffnet, und ist dann „süchtig“ geworden; soll sich ausdehnen, wie Hunger, gesund sein.
V: Wie seht ihr die aktuelle Entwicklung der Menschheit?
G1: *Arme verschränken* – Schon wieder? Haben keine Lust mehr, bleiben nur wegen dem „Funken“. Wir haben selber Hunger, wollen „Paarung“.
V: Was haltet ihr von Bemühungen wie z.B. der AoM (Academy of Mind)?
G1: Kritisch… die denken zuviel. Guter Ansatz, aber zuviel Kopf – zuwenig Sein. In der Theorie gut, in der Praxis zu zurückhaltend.
V: Wir versuchen es. 😉
G1: Ja, werdet ihr. Früher oder später *patsche patsche Kind*
V: Was haltet er überhaupt von vergangenen oder aktuellen Bestrebungen dieser Art?
G1: Versandet. Wie Ertrinkender, der Luft holt. Warum nicht einfach loslassen und Wasser atmen? Es gibt zuviele Schienen.
V: Wart ihr schonmal Menschen?
G1: Wir sind Essenz „Mensch“ / „Menschlichkeit“.
V: Gehört ihr zur Erde?
G1: Nein; Planeten besamen, Verteiler emotionaler Intelligenz.
V: Alles klar, danke für die Informationen!

Wie man die Inhalte dieses Dialoges zu deutet hat, sei jedem selbst überlassen. Wir haben versucht, es folgendermaßen (in Kombination mit Session-Daten aus anderen Stellen) zusammenzufassen:

  • Die Wesen empfinden die Menschheit als zu rational und kanalisiert.
  • Sie sorgen sich um die Menschheitsentwicklung, da sie in dieser Art schon einmal gescheitert ist, weil sie zu verkopft und zu wenig emotional sei.
  • Sie versuchen hin und wieder zu „emotionalisieren“, um einen Einfluss auf die aktuelle Entwicklung zu nehmen.
  • Ihre Ambitionen dahingehend sind allerdings inzwischen sehr gering. Früher schien das Gefühlsleben der Menschheit noch reichhaltiger gewesen zu sein.
  • Wenn die Menschheit sich „lockert“, würde sie auch wieder mehr unterstützt, und der Entwicklungsprozess in Richtung „Emotionen für Erwachsene“ weiter durch die Wesen gefördert.

Im Anschluss an das Projekt erfolgte die Auswertung und Zusammenfassung (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt):

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) S4

Session-Eindrücke und künstlerische Interpretation von Frau J. (P1) in der Target-Situation:

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Frau J.

Session-Eindrücke und künstlerische Interpretation der Wesen (G1) im Target:

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Wesen

Zusammenfassung der Situation zwischen Frau J. (P1) und den Wesen (G1):

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Frau J. + Wesen

Fazit: Die zwei Sessions deuteten auf einen hauptsächlich einseitigen Kontakt mit einer Gruppe von Wesen hin. Da die Bezeichnung „Eltern der höheren Emotionen“ auftauchte, könnte man es hier vielleicht sogar mit einem personifizierten Bewusstseinsfeld zu tun haben. Die Wesen erschienen auf jeden Fall nicht-physisch (u.a. durch den energetischen Verschmelzungsaspekt), jedoch wäre es auch denkbar, dass sie außerkörperliche Anteile von physischen Wesen im Universum repräsentieren. Es wurde auch erwähnt, dass sie verschiedene Planeten mit emotionaler Intelligenz „besamen“. Worum es sich letztlich handelt, müssen weitere Forschungen oder gar direkte Erfahrungen mit den Wesen zeigen.
 


Dritter Fall: Herr M.

In seiner Jugend erwachte Herr M. nachts in seinem Bett und sah plötzlich den Kopf eines Wesens ganz dicht vor sich. Als Target sollte das Wesen an sich, der Grund des Besuches und eventuelle Handlungen beschrieben werden. Zudem sollte ermittelt werden, ob und welche Beziehung es zwischen Herrn M. und dem Wesen gab, und ob es noch mit anderen Wesen im Zielgebiet zusammenarbeitete. Auf diesen Fall ergaben sich im Laufe unseres Projektes satte vier Sessions.

Die Situation

In den frühen Eindrücken der Sessions tauchte wiederholt eine Art Licht oder Energie im Raum auf, welches die Aufmerksamkeit von Herrn M. im Zielgebiet erregte:

Entführungsprojekt - Herr M. - Aufmerksamkeit

Herr M. schien dadurch in einer Licht- bzw. Wärmesäule ergiffen zu werden. Die Quelle gab ein surrendes Geräusch ab, und schien sich zu bewegen. Weiterhin wurde eine Art Dampf drumherum wahrgenommen, welcher sich aber nicht verzog, sondern bei der Quelle blieb. Es wurde mehrmals so etwas wie ein metallischer, geometrischer Rahmen um die Lichtquelle herum wahrgenommen, den die Lichtquelle nicht verlassen konnte, und der einen gewissen, zeitlichen Rahmen vorab. Hier eine Skizze der wahrgenommen Raumsituation aus einer der Sessions (P1 = Herr M. während des Erlebnisses):



Herr M. und das Wesen

Neben Herrn M. konnte ein weiteres Wesen im Zielgebiet wahrgenommen werden. Dieses wirkte jedoch eher passiv und befand sich nicht direkt vor dem Gesicht von Herr M. Es schien sich dabei nur in einem bestimmten Areal aufhalten zu können, welches mit dem Ort des Lichtphänomens übereinstimmte. Einer der Viewer bekam eine Gesichtswahrnehmung von dem Wesen. Es erinnerte ihn an das Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch:

Entführungsprojekt - Herr M. (Wesen-Gesicht)

Folgende Eindrücke konnten dann durch eine Beziehungsanalyse zwischen Herrn M. und dem Wesen gewonnen werden (jeweils als subjektive Eindrücke beider Protagonisten zu verstehen):

Zuerst, was Herr M. in der Situation von dem Wesen hielt:

  • Herr M. ist von dem Wesen irritiert, kennt es aber (unbewusst) von früher.
  • Herr M. ist verunsichert und ängstlich, befürchtet ihm würde weh getan werden. Er ist vorsichtig und traut sich nicht, dennoch sehr neugierig und fasziniert von den Vorgängen.
  • Im Zweifelsfall will Herr M. abbrechen, stoppen, weglaufen. Er lässt sich aber bis dahin auf das Geschehen ein.
  • Herr M. weiß dass das Wesen existiert, hat es aber gemieden.
  • Herr M. hat das Wesen wohl unbewusst zu sich gerufen, um eine bestimmte Erfahrung zu machen. Jetzt wo es passiert, ist sich Herr M. nicht mehr sicher (zumal der Ruf nicht bewusst erfolgte).

Die Eindrücke des Wesens von Herrn M.:

  • Das Wesen wirkt insgesamt eher unaufgeregt, man könnte sagen routiniert. Es reagiert automatisch auf den „Ruf“ von Herrn M. und möchte unterstützend helfen. Es „wacht“ dann dauf, um mit Herrn M. in Kontakt zu treten und ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen.
  • Das Wesen beobachtet Herrn M. dabei ganz genau, und „zieht“ ihn auf Anfrage zu sich.
  • Das Wesen kann sich dabei nur in einem bestimmten Areal aufhalten, und akzeptiert, wenn Herr M. es „ausschaltet“.
  • Das Wesen wurde automatisch hergerufen, da Herr M. unbewusst etwas ausgelöst hat. Es beobachtet dabei die Situation routiniert, und geht mit Fingerspitzengefühl an die Sache heran.
  • Dabei geht Wesen nicht weiter, als Herr M. dazu bereit ist. Es greift Herr M. wortwörtlich unter die Arme, um ihm bei der Bewegung zu helfen.

Es zeigte sich hier also eine Art Helfertätigkeit durch das Wesen, die nur auf Anfrage von Herrn M. erfolgte, und auch nur soweit betrieben wurde, wie Herr M. bereit war zu gehen. Dabei gab es eine Verbindung durch die mysteriöse, wolkenartige Lichtquelle, durch die Herr M. angezogen wurde.

Das anziehende Licht

Es wurde nicht ganz klar, was diese Lichtquelle war, von der sich Herr M. angezogen fühlte. Eventuell ist es ein Phänomen im nicht-physischen Zustand, vielleicht wie eine Art Übergang, energetischer Kommunikationsverbindung oder Projektion, die sich visuell manifestiert hat. Es könnte eventuell auch ein Fernseher im Raum sein, welcher in einer erweiterten Wahrnehmung von Herrn M. als Metapher für einen Übergang diente. Man hört solche Beschreibungen ja von diversen Spukerlebnissen im Halbschlaf, oder in gruselig abgewandelter Form aus Filmen wie Poltergeist.

Auftraggeber hinter dem Wesen?

Zum Abschluss der Sessions wurde nachgeschaut, ob es hinter dem Wesen eventuell noch weitere Wesen oder „Auftraggeber“ gab. Dabei wurde im Durchschnitt eine Gruppe von vier bis sechs Wesen wahrgenommen. Diese organisierten sich zum Auftauchen bei Menschen wie Herrn M. In seinem Fall, da er über eine bestimmte Denkweise verfügte. Diese gesuchte Denkweise hatte etwas mit Logik zu tun.

Die Gruppe möchte Menschen helfen, sich auf ihrer Ebene bewegen zu können. Dazu „heben“ sie die Menschen in ihre Ebene. Für die Menschen fühlt sich das an wie schweben, oder als würden sie Schwimmflügel angezogen bekommen, dann daran gezogen werden und schweben. Bei dem Wesen, dem Herr M. begegnet ist, könnte es sich um einen Abgesandten oder einen Automatismus handeln, den die dahinterstehenden Wesen für ihre Tätigkeit benötigen. Vielleicht um bestimmte Schwingungsebenen zu überbrücken?

Es folgt die Zusammenfassung der Gesamtsituation, welche die Essenz aus den Daten der vier Sessions bildet (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt). Diese wurde auch wieder mit künstlerischen Interpretationen illustriert:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S1-2

Eine Interpretation der kombinierten Raumeindrücke aus den Sessions:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S3Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S4

Eine Interpretation des Zustandes, der bei Herrn M. durch das Licht ausgelöst wurde:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - Schwebezustand

Fazit: Die überwiegenden Eindrücke, insbesondere die Art der Erscheinung des Wesens und seines Verhaltens, deuten stark auf geistige Helfer hin, wie sie von spontanen, außerkörperlichen Erfahrungen berichtet werden. Als einzige physische Bestandteile konnte das Zimmer wahrgenommen werden, und irgendeine metallische Struktur, die mit dem „Licht“ in Verbindung stand. Ansonsten scheint es so, als hätten wir hier eine spontane, außerkörperliche Erfahrung in der Jugend von Herrn M. beschrieben, bei der ein geistiger Helfer auf Abruf bereit stand, um Herrn M. während dieser Erfahrung zu unterstützen.
 


Vierter Fall: Herr S.

In diesem Fall ging es darum, dass der Betroffene sich ein künstliches Objekt aus dem rechten Außenohr entfernt hat. Der Fokus des Targets lag daher auf dem künstlichen Objekt, insbesondere dessen Ursprung, Materialbestandteile, eventuelle Funktionen und Urheber bzw. Nutznießer.

Das Objekt

Zuerst ging es darum herauszufinden, ob es ein natürliches oder künstliches Objekt ist, und wie es in das Ohr gelangte. In zwei Sessions wurde ein längliches, leicht eiförmiges Objekt wahrgenommen, in der dritten Session auch mit „Haken“. In allen Sessions besaß es organische, metallische und keramische Materialbestandteile. Ein vergleich aller Roh-Skizzen des Objektes:

Entführungsprojekt - Objekt im Ohr

In der eiförmigen Wahrnehmung wurde von einer „natürlichen Umhüllung“ gesprochen, was eventuell organisches Gewebe aus dem Ohr gewesen sein könnte, als das Objekt noch drinsteckte. Weiterhin wurden noch fasrige und hakenartige Strukturen beschrieben, die das Objekt im Gewebe an seinen Platz hielten.

Die Entstehung des Objektes

Wie ist das Objekt jedoch dorthin gelangt oder entstanden? Die Daten deuten daraufhin, dass es seine Bestandteile „vor Ort“ aus der Umgebung sammelte und wuchs. Das Objekt schien dadurch wie aus einem Guß entstanden zu sein. Dazu wurde eine Art Fernwirkung auf den Körper des Betroffenen ausgeübt, womit auf eine exakte Stelle gezielt wurde (wie mit einem 3D-Fadenkreuz). Es scheint, als wenn der Körper dadurch animiert wurde, das Objekt im Körper wachsen zu lassen. Dabei wurden im Wesentlichen Mineralien (keramische / kalkartige Aspekte) und Metalle benutzt. Eine manuelle Implantation des Objektes konnten wir in den Sessions nicht feststellen.

Der Zweck des Objektes

Als wesentliche Funktionseindrücke des Objektes kamen „schieben / geschoben werden“, „sich verankern“, „senden“ und „stützen“. Aufmerksamkeit erregte dabei natürlich der Eindrück „senden“. Wir schauten, was dort gesendet wird. Die Eindrücke waren „Messdaten erheben“, „wie Volkszählung“, „Durchschnitt ermitteln“, „Geschlecht“, „Größe“, „Objekt mag schlank“ (weil das der Originalzustand einer Person ist) und „Duplizieren von Durchschnitt Px“ (Px = Personen). So als wolle man einen biologischen Durchschnitt aus Menschen ermitteln, um etwas daraus zu reproduzieren.

Was passiert mit diesen Daten? Sie werden in ein energetisches Gebilde geladen (wie eine gelbe Energiewolke), welches IT-artige Eindrücke enthielt („IT / Technologie“, „Computer“, „Algorythmen“). Es wirkte wie ein Cloud-Speicher, jedoch im kosmischen Maßstab mit exotischer Technologie. Dabei gibt es eventuell auch multidimensionale bzw. metaphysische Eigenschaften. Hier einige Session-Eindrücke der „Cloud“ mit Nutzer-Endpunkten:

Entführungsprojekt - Cloud

Die Nutzer dieser „Cloud“ bestehen offenbar nicht nur aus einer Spezies, denn es war so, als würden zahlreiche Endpunkte in verschiedenen Teilen des Universums und in anderen Dimensionen darauf zugreifen. Bis hierhin lässt sich der Zweck des Objektes also folgendermaßen zusammenfassen:

  • Es werden biologische Informationen des „Wirtes“ gesammelt und in eine Art „Cloud“ hochgeladen
  • Diese Informationen werden von vielen Menschen eingeholt, um einen Durchschnitt der medizinisch-menschlichen Daten zu ermitteln
  • Aus diesen Durchschnittsdaten kann ein anatomischer Vertreter der Menschheit als „Avatar“ dargestellt werden (virtuell oder Klon?)

Wir verfolgten diese Spur weiter, und kamen zu folgenden Schlussfolgerungen:

  • Dieses Vorgehen ist nicht aggressiv, sondern zugunsten der Menschen:
    • „Wie groß ist der Einfluss der genommen werden sollte?“
    • „Wo kann man die Menschen ökologisch unterstützen?“
    • „Welche Ideen sollten angeregt werden?“
    • „Wie kann man das Habitat (Erde?) optimieren?“
    • „Welche medizinischen „Fehler“ kann man optimieren?“
    • „Wie kann der „Originalzustand“ (medizinisch) stabil gehalten werden? (Entwicklungsprogramm)“
  • Die Umsetzung des Entwicklungsprogramms findet über Menschen statt, die „inspiriert“ werden (naturwissenschaftliche Durchbrüche, psychologische Erkenntnisse, spirituelles Wissen etc…). Diese Menschen / Schlüsselpersonen können auch „Normalos“ sein.

Die Urheber / Nutznießer

Wenn der große Datenspeicher als „Cloud“ verstanden werden kann, wären die implantierten Objekte sozusagen wie „Cookies“ im Internet. Zugriff auf den Datenspeicher haben mehrere Spezies, die ebenfalls darin gespeichert sind. Im Verlauf der Sessions wurden einige davon näher beschrieben.

Als erstes stießen wir bei den „Benutzern“ auf eine physische, humanoide Spezies. Deren Erscheinungsbild wurde als groß und schlank, mit blauer bis weißer Hautfarbe (variiert) beschrieben. Sie hatten exotische, lange Haare, welche an Dreadlocks erinnerten, und aschblond bis weiß waren. Ihre Augen wirkten hellgrau und strahlend. Ein weiteres Merkmal waren rillenartige Muster auf der Haut, die kunstvoll aussahen, aber ein natürliches Hautmerkmal zu sein schienen. Der Knochenbau wirkte anders als bei Menschen. Die Wesen waren spärlich bekleidet und liefen barfuß. Eine Session-Skizze:

Entführungsprojekt - Blaue Wesen

Diese Spezies hatte im Kontext mit der „Cloud“ vor allem Interessen im ökologischen und lehrenden Bereich. Der Viewer kam nicht umhin, sie als „Eso-Öko-Hippies“ zu umschreiben, was ihren Interessen und ihrem Erscheinungsbild am ehesten zu entsprechen schien.

Eine andere (?) Spezies wurde in einer weiteren Session beschrieben, die ähnliche Ziele hatte. Es ging um Habitate, in denen Lebewesen (Pflanzen, Tiere und Personen) gedeihen und geschützt werden sollen. Diese Spezies schaute dabei kontrollierend zu, und hatte positive Absichten für die Bewohner. Die Umgebung, in der die Spezies zu diesem Zeitpunkt wahrgenommen wurde, war technisch und in einfachen Räumlichkeiten. Außerhalb davon wirkte es eher wüstenartig, kalt und öde. Das Erscheinungsbild der Spezies zeigte sich als dünn, klein und mit grauer Hautfarbe. Sie war wenig behaart und besaß eimerförmige Köpfe. Ein Geschlecht konnte nicht wahrgenommen werden, wodurch sie geschlechtsneutral bzw. androgyn wirkte. Wenn Kleidung vorhanden war, dann eher dünn und luftig. Die Session-Skizze dazu:

Entführungsprojekt - Graue Wesen

Die Interessen dieser Spezies waren denen der blauen Wesen sehr ähnlich, jedoch wich das wahrgenommene Erscheinungsbild deutlich ab. Daher vermuten wir, dass es sich nicht um ein und die selbe Spezies wie aus der anderen Session handelt. Interessant war jedoch, dass sie wohl der technische Urheber des Objektes im Ohr waren. Das würde auch zu den Technik-Eindrücken bei dieser Spezies passen, im Gegensatz zu dem eher naturverbundenen Eindruck bei den blauen Wesen.

In einer weiteren Session untersuchten wir gezielt mehrere Endpunkte des „Cloud“-Datenspeichers, und was wir dort vorfanden. Dabei zeigten sich nicht nur verschiedene, physische Spezies (teilweise in bizarren Erscheinungsformen), sondern auch energetische bzw. metaphysische Gebilde:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer

Es schien eine Art Hierarchie unter den „Cloud“-Nutzern zu geben, wobei eines der energetischen Gebilde darin weit oben stand, und von anderen Wesen regelrecht religiös angebetet wurde. Von der Struktur her erinnerte es ein bisschen an Remote Viewing-Wahrnehmungen von Höheren Selbsten. Die dominanteste Lebewesen-Wahrnehmung war eine exotisch aussehende Spezies, welche eine Art Administrator-Rolle in der „Cloud“ hatte, und als bürokratisch wahrgenommen wurde („sehr pragmatisch“, „stabil halten“, „ITler“, „Verwalter“, „wie Straßenbauverkehrsamt“). Anschließend erstellte der Viewer noch eine detailliertere Darstellung des Netzwerkes auf dem Whiteboard:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer (Whiteboard)

Das bizarre Erscheinungsbild einiger der „Cloud“-Nutzer könnte glatt Stoff für Science Fiction-Filme liefern, doch so hat es sich für die Viewer dargestellt. Die blauen Öko- und grauen Technik-Humanoiden waren uns Menschen dabei noch am ähnlichsten. Zu beachten ist, dass die Wahrnehmung von Personen bzw. Lebewesen in ihrer Akkuratheit stark schwanken kann. Es gibt Personenskizzen, die man problemlos als Phantombild zur Fahndung verwenden könnte, aber auch solche, bei denen von der geviewten Person kaum erkennbare Merkmale vorhanden sind. Das hängt immer vom Viewer und der Tagesform ab. Zeichnerisches Talent hat sich hierbei meist als sehr vorteilhaft erwiesen.

In der nachträglichen Zusammenfassung hat der Viewer mit Zeichentalent noch einmal die Wesen aus dem „Cloud“-Netzwerk als künstlerische Interpretation dargestellt. Wichtig ist dabei wieder, dass die Zeichnungen nach dem Ende des Projektes entstanden, und dem Zeichner die Targets und anderen Session-Inhalte bereits bekannt waren:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer (Interpretation)

Kurz vor der Sendung konnte schließlich noch ein Foto des aus dem Ohr von Herrn S. entfernten, etwa 2mm langen Objektes veröffentlicht werden:

Entführungsprojekt - Herr S. - Objekt-Foto
Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn S. / Dr. Marcel Polte

Man beachte, dass die Wahrnehmung des Objektes in den Sessions im Wesentlichen länglich-eiförmig war, und nicht rein zylindrisch (obgleich in einer Session die metallische Rillenstruktur angedeutet war). Das könnte zum einen daran liegen, dass das Objekt zum Zeitpunkt des Targets noch von Gewebe umgeben war, oder die Viewer es nicht konkret genug wahrgenommen haben. Die Funktionsbeschreibungen passten jedoch in allen Sessions zusammen.

Und hier die nachträgliche Zusammenfassung aus der Essenz aller drei Sessions (mit kombinierten Daten aller Stufen und künstlerischen Interpretationen der Roh-Skizzen):

Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S1-3Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S4

Das Objekt auf Grundlage des veröffentlichten Fotos in Kombination mit den Session-Daten:

Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S6 - Objekt

Fazit: Von allen vier geviewten Fällen brachte der Fall von Herrn S. die meisten Eindrücke mit physischen Lebewesen hervor. Der interessanteste Aspekt dürfte jedoch die Beschreibung des Objektes / Implantates sein, welches tatsächlich eine Datensammel-Funktion zeigt, und mit einem riesigen Netzwerk verbunden ist. Noch überraschender erscheinen allerdings die durchweg positive Absichten mit den durch das Implantat gesammelten Daten. Das spricht natürlich gegen einige Klischees über die außerirdischen Protagonisten des Entführungsphänomens. Jedoch gibt es vermutlich solche und solche, wie bei vielen Dingen, die im Namen der Forschung getan werden.
 


 

Gesamt-Fazit:

Somit endet unser umfangreiches Remote Viewing-Projekt auf das Entführungsphänomen durch Außerirdische (und andere Wesen). Wir haben uns mit vier von Dr. Marcel Polte ausgewählten Fällen aus dem deutschsprachigen Raum befasst, die durch fünf Viewer in zwölf Sessions bearbeitet wurden. Alle Viewer gingen dabei selbstverständlich blind vor. Was konnten wir daraus lernen?

Zum einen zeigt sich hier wieder, was für ein wertvolles Werkzeug die Technik des Remote Viewing für derartige Phänomene darstellt. Damit können ungewöhnliche Situationen und Erlebnisse untersucht werden, die ansonsten nur schwer greifbar bzw. subjektiv sind. Es zeigt sich jedoch auch die Wichtigkeit von interdisziplinärer Zusammenarbeit verschiedener Techniken (z.B. hypnotischer Rückführungen, Laboruntersuchungen von Implantaten etc…), um ein umfassenderes Bild der Vorgänge zu gewinnen.

Zum anderen bestätigte sich der Verdacht, dass das Entführungsphänomen weitaus komplexer zu sein scheint, als man oberflächlich annehmen könnte. Denn neben der allseits bekannten „Mensch wird aus seiner Umgebung entführt und findet sich auf einem OP-Tisch in einem Raumschiff wieder“, gibt es offenbar noch einige andere Varianten, wie gewisse Wesen an an ihre Informationen kommen. Und manche der Erlebnisse lassen sich offenbar vollständig durch außerkörperliche Erfahrungen erklären, denn viele der dabei erlebten Phänomene finden sich dort wieder.

Doch was ist, wenn die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt? Also dass wir es z.B. mit multidimensionalen Aspekten zu tun haben, bei denen nicht nur der physische Körper entführt wird, sondern auch der Energiekörper (oder Teile des Bewusstseins)? Einige Fälle deuten darauf hin, während andere vollkommen physisch erscheinen (manchmal leider auch schmerzhaft), und manche wiederum wie reine außerkörperliche Erfahrungen wirken.

Was ist die Intention hinter den als Entführungen empfundenen Phänomenen? Zumindest in unseren vier Fällen konnten wir nur gute oder neutrale Absichten feststellen (teils wirkten sie auch wie Zufallsbegegnungen). Das ist jedoch nicht repräsentativ, denn es gibt genügend Berichte von sehr grausamen Entführungserlebnissen mit Wesen, denen das Wohlergehen ihres Versuchsobjektes gleichgültig zu sein schien. Um einen repräsentativeren Schnitt per Remote Viewing zu bekommen, müssten natürlich noch viel mehr Fälle untersucht werden.

Wir sind gespannt, was sich dort in Zukunft noch ergeben wird…

Alien-Tunnel
 

Addendum:

Reicher & Stark haben dem Entführungsprojekt eine Sendung auf ihrem Kanal gewidmet.

Höheres Selbst

Wenige metaphysische Gebilde werden so ehrfürchtig und geheimnisvoll beschrieben, wie das Höhere Selbst. Es soll die Gesamtheit unserer Erfahrungen darstellen, das Sammelsorium unserer Seelenteile. Verschiedene spirituelle Lehren und Praktizierende außersinnlicher Techniken (vor allem außerkörperliche Erfahrungen) berichten, wie das Höhere Selbst neue Seelenteile aus bisher gesammelten Erfahrungsaspekten erschafft, und diese in verschiedene Inkarnationserfahrungen aussendet.

Höheres Selbst (Inkarnationsschema)

Da wir ja auch interdisziplinär unterwegs sind, haben wir uns das Höhere Selbst natürlich per Remote Viewing angeschaut. Dieser Artikel zeigt die Essenz aus zwei Sessions, die wir darauf durchgeführt haben. Dabei wurde unser Einblick sogar weitreichender, als wir es erwartet hatten. In Artikelform brachte er uns an die Grenzen des verbal Ausdrückbaren, aber wir haben es trotzdem versucht. Im Vergleich zum tatsächlichen Miterleben der Sessions (ob als Viewer oder als Monitor), verliert es natürlich an Gewicht.

Ein großer Beifang

In der ersten Session (Viewer: Benny Pamp) ging es eigentlich um die Berufung / Inkarnationsgrund einer geviewten Person. Das Höhere Selbst war dabei nur ein Nebenschauplatz, welcher kodiert beschrieben werden sollte. Dennoch ergaben sich dabei einige hochinteressante Eindrücke. Obgleich es vielleicht zu vereinfacht gedacht sein könnte, ein x-dimensionales (oder vielleicht nicht-dimensionales) Gebilde in einer Skizze zu beschreiben, versuchten wir es. Benny nahm dann tatsächlich etwas wahr, und zwar eine Art energetische Gesamtstruktur und ihre Funktionsweisen:

Höheres Selbst (Session 1 - Gesamt)

Das Höhere Selbst zeigte sich zuerst als eine rundliche, scheibenförmige Struktur mit einer Verdickung in der Mitte, die beige leuchtete. Seitlich wurde es dünner und silbrig-glänzend, schließlich transparent auslaufend. Das Zentrum war dabei gleißend hell und von besonderer Aufmerksamkeit. In einer weiteren Skizze beschrieb Benny dann, was er als Funktionsprinzip des Höheren Selbstes wahrnahm:

Höheres Selbst (Session 1 - Funktion)

Projektor der Existenz(en)

Es wirkte wie ein Projektor, der Aspekte der eigenen Existenz (die aus leuchtenden Zentrum stammen) in individuelle Existenzen projiziert. Diese finden aus Sicht des Höheren Selbstes alle gleichzeitig statt und wirken aus dieser Perspektive holografisch. Daneben zeichnete Benny noch das Unendlichkeitssymbol, an das er bei dem Projektionsverfahren denken musste (Inkarnationszyklen?)

Bei den folgenden beiden Skizzen wurde Benny gebeten, das Höhere Selbst nochmal von oben und von der Seite inkl. Querschnitt zu zeichnen. Dabei fiel ihm auf, dass es innerhalb des leuchtenden Zentrums vor bunten Energielichtern wimmelt. Diese bunten Lichter entsprechen den Inkarnations-Projektionen, die in das „Hologramm“ (in die Raum/Zeit-Illusion?) gesendet werden. Zudem fielen Benny bei der Draufsicht tentakelartige Energie-Ausstülpungen auf, mit denen sich das Höhere Selbst in seiner „Ebene“ verankert, und auch Verbindungen zu anderen Höheren Selbst-„Clustern“ bzw. anderen Energie-Ebenen hat:

Höheres Selbst (Session 1 - kosmisches Omelette)

Anschließend wurde nochmal der Versuch einer detaillierteren Querschnitt-Skizze durch das Höhere Selbst und den Projektionsvorgang gemach:

Höheres Selbst (Session 1 - Querschnitt)

Im Zentrum wurden die Eigenschaften „Harmonie“, „Liebe“ und „das was getrennt war, wird vereint“ wahrgenommen. Auf der Projektionsfläche hingegen wurden viele gleichzeitige „Versionen“ des Höheren Selbstes mit scheinbarer Trennung wahrgenommen. Interessant ist hier tatsächlich die Gleichzeitigkeit der Projektionen, was die Multi-Inkarnationstheorie (statt Re-Inkarnationstheorie) zu unterstreichen scheint. Multi-Inkarnation in dem Sinne, dass die Inkarnationen nicht nacheinander an einer lineare Zeitlinie entlanglaufen müssen, sondern erfahrungsorientiert an beliebigen Punkten in Raum und Zeit inkarnieren können.

In die Tiefen des Höheren Selbstes

Soviel zu den Beifang-Ergebnissen der ersten Session. Widmen wir uns nun der zweiten Session, die sich gezielt und detaillierter einem Höheren Selbst widmete. Der Viewer war hier Bernhard Reicher, welcher in der Reicher & Stark-Folge 028 – Torus & Myze von dieser Session berichtete (ab Minute 7:40):



Als Targetformulierung diente hier „Beschreibe dein Höheres Selbst zum Zeitpunkt der Session!“. Zusätzlich waren einige Bewegungsanweisungen kodiert: „Höheres Selbst als Gesamtstruktur von außen“, „Der für dich interessanteste Bereich im Inneren des Höheren Selbstes“ und „Die nächstliegende, nicht zum Höheren Selbst gehörende Struktur in der Umgebung“.

Von Anfang an löste die Session bei Bernhard starke Körperreaktionen und die Wahrnehmung von Energiebewegungen aus. In Stufe 3 kam bereits ein interessanter, zeichnerischer Eindruck, bei dem energetische „Funken“ mit enormer Geschwindigkeit aus irgendeinem Zentrum herausschossen:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 3)

Als sich die Wahrnehmung in den folgenden Stufen vertiefte, hatte Bernhard den Eindruck, von unten in einen Trichter zu schauen. Seine Wahrnehmung wurde daraufhin regelrecht in diesen Trichter hineingezogen. Er führte schließlich zu dem Punkt, wo die Funken entstanden, und von wo aus sie durch den Trichter „hinausgeschossen“ wurden:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6)

Funkenflug des Bewusstseins

Auf die Frage hin, wo das endgültige Ziel dieser Funken läge, kam sofort der Eindruck, dass sie sich über das ganze Universum verteilen. Wir schauten uns daraufhin einen einzelnen Funken genauer an: Der Funken wirkte extrem Hell und enthielt im inneren sowas wie eine Art Keim. Bernhard bekam dabei den Eindruck, dass er vielleicht die Entstehung von Seelen oder dem Bewusstsein beschrieb. Die Funktion des Keims war „aufblühen“ und „das was er in sich trägt, verschenken“:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Funken)

Noch neugieriger geworden, schauten wir uns den Ort genauer an, wo die Funken entstanden. Er stellte sich zugleich als der interessanteste Bereich für Bernhard in seinem Höheren Selbst heraus. Dieser Ort erinnerte von der Form her an das Blütenblatt einer Orchidee mit violetter Farbe.

Höheres Selbst (Orchidee)

Kosmische Dichtkunst

Ab diesem Zeitpunkt wurden Bernhards Beschreibungen sehr poetisch. Er beschrieb die Eigenschaften dieses Ortes als „etwas, das sich ständig selbst gebiert„, „aus sich selbst hervorquellend“ und „Schöpfungsprinzip“. Was entstand dabei? Die Antworten waren „Raum“, „Potential“ und „Klang“, mit der schönen Schlussfolgerung „Das ist der Klang des kosmischen Potentials“:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Zentrum)

Von dort aus gab es noch eine improvisierte Bewegungsanweisung, um die Position dieses Ortes nochmal von weiter weg zu bestimmen. Es zeigte sich, dass er sich im Zentrum eines torus-artigen Gebildes befand, welches offenbar das Höhere Selbst als Ganzes aus größerer „Entfernung“ gesehen darstellte. Zugleich tauchten noch weitere Tori mit ähnlichen Funktionen in der „Nachbarschaft“ auf:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Torus)

Als wir uns dem Gesamtzweck des Torus widmeten, kamen Eindrücke wie „Dimensionen hervorbringen, die zu Materie werden können“, „Raum schaffen für Erfahrung, sobald Materie verdichtet ist“ und dass der Zweck eigentlich erst mit der Verdichtung entsteht. Vorher ist es „ein pulsierendes Spiel mit Potential“. Ab diesem Punkt fühlte man sich an eine Szene aus dem Film „Contact“ erinnert, in der die Worte der Protagonistin nicht zu genügen scheinen, um ihren Eindrücken gerecht zu werden.

Das Licht hinter dem Licht… hinter dem Licht?

Trotz der Problematik, den Eindrücken im Kern des Höheren Selbstes mit Worten nicht mehr gerecht werden zu können, versuchten wir noch tiefer hinein zu schauen. Es kam die Frage auf, ob es noch ein „Dahinter“ gab. Also irgendetwas Erfassbares jenseits dieses zentralen Bereiches von undefinierter Dimension, Realität und Potential. Sozusagen „das Licht hinter dem Licht… hinter dem Licht“. Und tatsächlich konnte selbst dort, sozusagen im absoluten Nullpunkt, noch etwas wahrgenommen werden, was Bernhard nur noch als „Intention“ beschrieb. Dieser Nullpunkt stellte sich wie ein kleiner schwarzer Punkt in einer weißen Unendlichkeit dar. Egal wie weit wir hier an dieser Stelle herauszoomten, es gab nur noch diesen einen Punkt.

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Nullpunkt)

Bernhard hatte in dieser Situation den Eindruck, als wenn man im Unendlichen geradeaus schaut, bis man irgendwann wieder seinen eigenen Hinterkopf sieht. So als sei es ein in sich geschlossenes Fraktal. Jedoch nicht auf einer Strecke von A nach B (bzw. A nach A), sondern kugelförmig in alle Richtungen. Doch wo befanden wir uns jetzt? Wir waren so tief, wie es überhaupt ging, in das Zentrum des Höheren Selbstes (und darüber hinaus?) eingetaucht. War die Position immer noch im Zentrum des Höheren Selbst-Torus, oder wurde eine Art Portal woanders hin durchschritten? Diese Frage konnte nicht beantwortet werden, denn es schien beides zugleich zu sein, weil es dimensional sowohl innen als auch außen ist.

Das große Fraktal

Am Ende widmeten wir uns nochmal der „Nachbarschaft“ des Höheren Selbst-Torus. Es gab ja bereits den Eindruck, das der von uns erforschte Torus weitere Tori in seiner Umgebung hatte. Jetzt fiel auf, dass alle Tori irgendwie im 90°-Winkel zueinander verbunden waren, wie ein riesiges Kettenhemd. Diese Struktur schien endlos ausgedehnt zu sein. Trotzdem wagten wir hier auch noch einen Versuch des Herauszoomens, bis es den Anschein hatte, dass dieses gewaltige Netz aus Tori wiederum einen riesigen Torus bildet.

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Toriversum)

Da wir nun an einen Punkt angelangt waren, wo es nur noch wie eine Endlosreise durch ein „kosmisches Bewusstseinsfraktal“ wirkte, beendeten wir die Session hier. Interessanterweise wurde durch die Session eine Erinnerung an Erlebnisse in einer HoloSync-Reise wiedererweckt, an die sich Bernhard bisher nicht erinnern konnte. Dort hatte er ebenfalls eine Begegnung mit seinem Höheren Selbst, und die Session-Daten passten zu seinen damaligen Eindrücken. Ein weiteres Beispiel für die Wahrnehmung von ein und der selben Sache mit verschiedenen Techniken.

Zum Schluss noch eine schöne Animation des Monroe Institutes, die uns stark an einige Aspekte solcher Erfahrungen erinnert, und offenbar davon inspiriert wurde:

Daschi-Dorscho Itigelow

Seit dem Jahr 2002 erlangte der nicht verwesende Körper des buddhistischen Mönches Daschi-Dorscho Itigelow (auch “Hambo Lama Daschi-Dorsho“) größere Bekanntheit. Es heißt, dass der offiziell 1927 verstorbene Mönch eigentlich noch am leben sei, und sich lediglich in einer tiefen Meditation befände (Samadhi-Zustand). In dieser Meditationsform soll der Körper in einem scheintoten Zustand versetzt werden, während sich das Bewusstsein sozusagen zwischen Leben und physischem Tod befindet.

Dashi-Dorzho Itigilov

Daschi-Dorscho Itigelows Körper wird mehrmals im Jahr ausgestellt. Zeugen berichten von leichten Bewegungen des Körpers, bis hin zur Öffnung der Augen. Die meisten Naturwissenschaftler stehen dem Phänomen skeptisch gegenüber, und erklären die Erhaltung des Körpers durch die Art der Bestattung und umgebungsbedingte Faktoren. Eine tiefergehende, forensische Untersuchung (wie eine Autopsie) wird nicht gestattet.

Kann sich ein Mensch durch Meditation tatsächlich in einem Zustand zwischen Leben und Tod halten? Selbst nach fast 170 Jahren, wie im vorliegenden Fall? Wo die Wissenschaftler nicht Hand anlegen dürfen, wollten wir es per Remote Viewing genauer wissen. Haben wir es hier nur mit einem gut konservierten Leichnam zu tun, oder steckt mehr dahinter?

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 305445 041514 154184
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 12.03.2018
Uhrzeit: 10.00h – 11.22h
Dauer: 82 Minuten
Seiten: 10

Die Target-Formulierung lautete “Beschreibe Hambo Lama Daschi-Dorsho’s physischen Körper und lokalisiere sein Bewusstsein zum Zeitpunkt der Session!“

Diese Formulierung sollte sicherstellen, dass der Zustand des Körpers und der Aufenthaltsort des Bewusstseins gesondert betrachtet werden kann. Bei regulär verstorbenen Menschen findet man in der Regel beides getrennt vor; einen leblosen, verwesenden Körper und ein metaphysisches Bewusstsein, welches irgendwo anders unterwegs ist. Ausnahmen können hier kürzlich Verstorbene sein, bei denen der Ablöseprozess des Bewusstseins vom physischen Körper noch nicht komplett vollzogen ist. Das sollte aber erfahrungsgemäß nicht länger als ein paar Wochen (in der Regel eher Tage oder noch viel kürzer) dauern. Auch Verstorbene, die ihren physischen Tod noch nicht wahrhaben wollen, können längere Zeit in der Nähe ihres Körpers oder am Ort des Ablebens „herumspuken“.

Widmen wir uns jetzt aber dem aktuellen Zustand von Dashi-Dorzho Itigilov. Der Viewer nahm zuerst hauptsächlich Eindrücke von dessen Körper wahr. Darunter die Farben der Kleidungsstoffe, aber auch die noch elastische Haut. Interessant war, dass hier auch feuchte Stellen (vermutlich am Mund) wahrgenommen wurden. Zusätzlich zum Körper, vernahm der Viewer eine Art Klimaanlagen-Geräusch im Hintergrund und hatte zeitweise den Eindruck, durch eine Glasscheibe zu schauen. Beides trifft auf die normale Aufbewahrung des Körpers von Daschi-Dorscho Itigelow zu. Außerhalb dieses Bereiches beschrieb der Viewer noch ein technisches, augenartiges Gerät zum „Informationen sammeln“, welches vermutlich eine Überwachungskamera oder die Kamera eines Besuchers war.

In Stufe 3 zeichnete der Viewer eine Struktur, die er wie ein in Stoff eingepacktes, natürliches Objekt empfand. Schon hier empfand er es als etwas „spooky“ und als wenn „indirekt Intelligenz vorhanden“ sei.

Itigilov - Stufe 3

In Stufe 4 fühlte sich der Viewer sogar beobachtet, als wenn seine Präsenz wahrgenommen würde. Noch interessanter waren jedoch die Fremdemotionen im Target, wie „bewusst sein“, „Anwesenheit spüren“, „bemüht sein, nicht auszustrahlen“, „geistiges verstecken durch Durchlässigkeit“ und „Gewahr sein“. Weiterhin nahm der Viewer jetzt ganz deutlich sowas wie Lippen wahr, die sich ungewöhnlich anfühlten, und die er deshalb als „Silikonlippen“ beschrieb.

In Stufe 6 ging es dann per Bewegungsanweisung nochmal gezielt auf den physischen Körper. Die wesentlichen sensorischen Eindrücke waren hier „grau“, „pockig“, „beige“, „blassrot“, „gelb“, „runzelig“, „kantig“ und „wulstig prall“. Die erste, emotionale Reaktion des Viewers war „Ihh!“. Bei der Frage, ob es dort drinnen Fremdemotionen gäbe, zeigte sich ein leicht abwesendes „Bewusstseinsfeld“, welches nicht so fokussiert wirkte, wie bei normalen Personenwahrnehmungen. Zu den Eigenschaften des Objektes (Körpers) kamen die Eindrücke „Selbstzweck“, „Aufladen“, „Hervorholen“, „Transformieren“, „bewohnbar machen“ und „Leben schaffen“. Vor allem letztere Eindrücke sind sehr interessant.

Da wir nun sowas wie Lebenszeichen von dem Körper hatten, führten wir eine Schablone auf geistige und körperliche Probleme durch. Wobei „Probleme“ in diesem speziellen Fall natürlich relativ zu sehen ist. Die Eindrücke dazu waren hochinteressant:

Geistige Probleme:

  • Defokussierung: Kein „Ring“, der geistige Masse zusammenhält.
  • Komponente für höhere Fremdemotionen vorhanden, aber Impuls / Wille zur Zusammenführung nicht gegeben.
  • Zielloses Ausbreiten des Geistes.

Körperliche Probleme:

  • Mängel bei Mineralien, Blut und Fleisch
  • Ausbleichen / auswaschen
  • Aufnahmebereiter Körper muss sich erst durch „etwas sein“ definieren

Diese Eindrücke und einige Nebenbemerkungen des Viewers ließen darauf schließen, dass der Körper durchaus noch lebensfähig ist (der Viewer nahm auch eine Art „Ausatmen“ wahr). Jedoch wird der Körper erst dadurch richtig „definiert“ bzw. aktiviert, wenn ein Bewusstsein im normalen, individuellen Zustand darin stecken würde. Denn erst das Bewusstsein definiert, wie das Vehikel “Körper“ anzusteuern und zu benutzen ist. Hier war zwar Bewusstsein vorhanden, welches mit dem Körper in Verbindung stand, aber in einem untypischen, nicht fokussierten Zustand existierte. Dennoch scheint dieses unfokussierte Bewusstsein auszureichen, um den Körper irgendwie am Leben zu halten, bzw. ihn vor der natürlichen Verwesung zu bewahren. Hier eine Darstellung des Viewers, wie er diesen körperlichen Zwischenzustand wahrgenommen hat:

Itigilov - Stufe 6 (körperlicher Zustand)

Schließlich verwendeten wir noch die Interview-Technik, um das Bewusstsein von Daschi-Dorscho Itigelow direkt anzusprechen. Es folgt die Transkription:

V = Viewer
P1 = Daschi-Dorscho Itigelows Bewusstsein
X = Daschi-Dorscho Itigelows Körper

V: Hallo!
P1: 1, 2, 3, 4… geht Schritte durch, dann aufmerken.
V: Wie fühlst du dich?
P1: Ein bisschen aus dem Kontext gebracht!? Erbsen zählen, Regeln interpretieren, sehr regelbewusst, passt auf das kein Fehler passiert.
V: Bist du bei X (physischer Körper)?
P1: Ich erforsche X.
V: Was machst du da?
P1: Vorsichtig mit X sein, Untersuchung. P1 hat Angst, was zu entdecken. Wie ins Gesicht springen. Angst etwas zu sehen, dass nicht gefällt. Austariert zwischen innen (im Körper) und außen sein.
P1: Warum tust du das?
V: Aber das muss ich doch? Schweigen, verdutzt, Schuldgefühl.
P1: Welches Ziel hast du damit?
V: Liebe bekommen. X soll P1 dadurch erforschen. Intime Berühung, aber nicht zuviel. Angst vor Entblößung.
V: Wieso passiert kein Z (= Verwesung) mit X?
P1: Aufmachen, archaisch einreiben, Kraft, Leidenschaft. Nein! Vorsicht, könnte dabei kaputt gehen!
V: (Anmerkung des Viewers) P1 verwechselt X (phyischen Körper) mit etwas; wie betüddeln von Plüschtier, statt es aktiv zu nutzen, quasi der Inhalt des „Plüschtieres“ (physischer Körper) werden.
V: Kann P1 zu X werden?
P1: X kann zu 2/3 Bestandteil von P1 werden, wenn X aktiv benutzt wird (im Sinne von „Inhalt von X werden“)
V: Ist das noch möglich?
P1: Entrüstet. Ich brauche doch nicht meine Trophäe auf. Geht schon, traue mich nicht, kann aber.
V: Warum nicht?
P1: Habe Angst vor aufbrauchen.
V: (Eingebung des Viewers) X kann nicht aufgebraucht sein, es wächst sogar durch Gebrauch von P1 (Anmerkung: Muskelwachstum durch Belebung des Körpers?).
P1: Positiv überrascht und begeistert.
V: Tschau! (hier sollte eigentlich das Interview beendet werden)
P1: Lass mich hier nicht so stehen!
V: Ok, probier es mal aus (Körper gebrauchen)!
P1: Machen wir es zusammen? (wie dabei unterstützen sollen)
V: Vielleicht findest du noch jemanden.
P1: Ja!
V: Wir müssen jetzt auch wieder weiter. Wir sehen uns.
P1: Freunschaft

Mit dem Ende des Interviews beendeten wir auch die Session. Abgesehen von ein paar rätselhaften Aussagen, scheint sich zusammenfassend sagen zu lassen, dass Daschi-Dorscho Itigelows Bewusstsein sich immer noch im Meditationsvorgang befindet, und er sich irgendwie seines noch lebenden Körpers bewusst ist. Er studiert den Körper von außen, ist aber um dessen Zerbrechlichkeit besorgt. Eventuell ist auch eine Konfusion im Spiel, bei der Daschi-Dorscho Itigelow den Körper nicht sich selbst zuordnet. Dass man den Körper nicht direkt als sich selbst identifiziert, sondern zuerst als irgendein externes Objekt / fremder Körper, hört man ja von manchen außerkörperlichen Erfahrungen bzw. Nahtodeserlebnissen.

Eventuell wäre es möglich, den Körper wieder komplett zu beleben, aber Daschi-Dorscho Itigelow traut sich momentan nicht (will den Körper nicht aufbrauchen) bzw. sucht Unterstützung. Es könnte gut sein, dass er zwar wieder ganz in seinem Körper auftaucht, dieser dann aber nicht mehr lange hält und schließlich doch verstirbt. Vielleicht bezieht sich die fremde Hilfe auf medizinische Unterstützung beim Vorgang der Wiederbelebung (evtl. ist die Medizin noch nicht soweit), oder bei der vollständigen Wiederverbindung des Bewusstseins mit dem Körper. Es könnte ebenfalls problematisch sein, wenn Daschi-Dorscho Itigelow den Körper wiederbelebt, aber es keiner zu dem Zeitpunkt mitbekommt, um Hilfe zu leisten.

Ob es wirklich funktionieren kann, wird man wohl erst erfahren, wenn sich etwas an dem Körper verändert (mehr Lebenszeichen) oder er endgültig stirbt. Wir wissen nicht, wie gewahr sich Daschi-Dorscho Itigelows Bewusstsein der physischen Außenwelt ist. Er scheint jedoch sowohl den Viewer, als auch Leute um seinen Körper herum irgendwie wahrzunehmen. Ob er aber bewusst abwartet, bis günstige Bedingungen für eine Wiederbelebung herrschen, oder ob er es aufgrund seines immer noch anhaltenden Meditationszustandes noch gar nicht in Erwägung gezogen hat (wirkte im Interview eher so), ist nicht völlig klar. Hier wären eventuell weitere Sessions mit tiefergehenden Fragen nötig.

Fazit: Das Bewusstsein von Daschi-Dorscho Itigelow hält sich offenbar irgendwo zwischen der physischen Welt bzw. Erhaltung des Körpers und metaphysischen Gefilden auf. Er praktiziert in diesem Zustand nach wie vor die Meditation, mit der er 1927 vermutlich in seinen jetzigen Zustand überging. Dass inzwischen über 90 Jahre seitdem vergangen sind, und er trotzdem noch an seiner Meditation festhält, muss kein Widerspruch sein. Denn in tiefer Meditation bzw. außerkörperlichen Zuständen mit nicht-zeitlicher Wahrnehmung, bekommt man das Zeitgefühl der physischen Ebene eventuell nicht richtig mit. Zumindest kennt man solche Zustände aus Übungen für außerkörperliche Erfahrungen (nach der Monroe-Skala würde man wohl Focus 15 und höher sagen). Rein vom physischen Standpunkt her, bleibt nur, den weiteren Zustand des Daschi-Dorscho Itigelow in seinem Glaskasten zu verfolgen.

Viewen eines Traumes

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 410825 975065 113827
Anzahl der Viewer: 1 (Aluna)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 09.10.2016
Uhrzeit: 22.06h – 22.54h
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 8

Zur Abwechselung mal wieder ein Target, welches man (je nach Betrachtungsweise) in den metaphysischen bzw. astralen Bereich einordnen könnte. Die Träumerin war in dem Fall auch die Viewerin, welche ich auf ihren eigenen Traum schickte. Sie erzählte mir ein paar Tage vorher von ihrem Traum, welcher ihr irgendwie speziell vorkam. Als unsere nächste gemeinsame Session anstand, dachte ich mir, ich könnte sie doch mal ihren eigenen Traum viewen lassen. Dabei sollte es um die Umgebung, anwesende „Personen“ (EI’s) und die inhaltliche Bedeutung gehen.

Der eigentliche Traum war recht kurz, und spielte sich vor einer Art Kirchentür ab, durch das mehrere Personen gingen. Die Viewerin bzw. Träumende ging in dem Traum selbst nicht durch dieses Tor. Aber sie hatte den Eindruck, dass es damit irgendwas besonderes auf sich hatte. Wir spekulierten, ob es sich vielleicht sogar um eine Art Inkarnationserinnerung aus einem anderen Leben handeln könnte. Solche Erinnerungen kann man durchaus per RV untersuchen, und die enthaltenen Szenen, Personen und Schauplätze genauso beschreiben, wie jedes gegenwärtige, physische Target.

Sessions auf normale Träume waren bei unseren bisherigen Versuchen immer diffus, und ohne wirklich verifzierbare Strukturen oder Objekte. Lediglich einige EI’s des Träumers konnten dort identifiziert werden. Allerdings gab es bis dato auch noch nicht viele solcher Versuche (zwei oder drei). Eine interessante Ausnahme bildete hier die Session auf ein metaphysisches Konstrukt, welches durch intensive Meditation entsand, und durch den Ersteller quasi bereist werden konnte. Dort wurden dann auch vom Ersteller platzierte Strukturen inkl. ihren Funktionen in der Session verifiziert. Allerdings passt das nicht in den Bereich normaler Träume, da hier etwas gezielt erschaffen, und nicht unbewusst herbeigeträumt wurde.

Widmen wir uns aber nun dem aktuellen, geviewten Traum. Folgende Target-Formulierung kam zum Einsatz:

RV - Kirchentor-Traum - Target

In Stufe 1 zeigen sich schnell viele Eindrücke, wie wir sie aus metaphysischen Sessions kannten („silbrig“, „durchsichtig“, „leuchtend“, „geisterhaft“, „diffus“…). In Stufe 2 kam der etwas festere Eindruck „metallisch“, aber ansonsten auch wieder „seidig-geisterhaft“. Die Dimensioen waren hier ebenfalls interessant, da die Viewerin die Umgebung als geschlossenen Raum empfand, der jedoch auf einer Seite offen war. Als auffällige AI’s kamen bis dahin „düster, aber sanft und magisch“ und „chillig“.

In der Stufe 3-Skizze gab es bereits drei grobe Haupteindrücke vor Ort. Eine geisterhafte, sanft leuchtende Gestalt, eine metallisch-kuppelartige Struktur mit Hohlraum und ein gelblich-orangenes Licht im Hintergrund:

RV - Kirchentor-Traum -Stufe 3

Richtig konkret wird es bekanntlich meist ab Stufe 4. Als wichigste Sinneseindrücke im Target nannte die Viewerin „flüchtig“, „seidig-geisterhaft“ und „metallisch-kuppelig“. Die wichtigsten dimensionalen Eindrücke waren „innen“, „räumlich“ und „Öffnung“. Vor allem letzteres ließ mich wieder aufhorschen, da es ein Hinweis auf das Kirchentor hätte sein können, welches im Traum so wichtig erschien. Die AI’s der Viewerin lauteten nun „dunkel“, „gechillt“, „wie in romantischer Geisterszene“. Die EI’s (also Fremdemotionen im Target) waren jedoch noch interessanter: „wie high / dösig“, „dahintrudeln“ und „warm / gechillt / freudig“. Waren das die EI’s der Viewerin bzw. Träumerin an sich in dem Traum? Es wirkte jedenfalls stark danach.

Bei den T’s (tangibles = anfassbare Dinge) kamen nur die „metallische Kuppel“, welche sich ja schon vorher andeutete, und ein „geisterhaftes Etwas“. Es gab also nicht viel „Anfassbares“ im Target. Bei den IT’s (…was macht das Target? Wofür ist es da?…) kamen nur recht abstrakte Eindrücke, abgesehen von „macht Ton, wenn man draufschlägt“, was sich auf das metallische Kuppelding bezog. Das sollte sich im Nachhinein noch als ein interessantes Indiz herausstellen. Aus diesem Eindruck, und aus „Gesäusel“ bzw. „Gestreiche“ der Umgebung folgernd, hatte die Viewerin noch das AI „musikalisch“.

Bewegen wir uns aber nun endlich in die Stufe 6. „Bewegen“ passt hier, da erst ab Stufe 6 ein wirkliches, freies Bewegen im Zielgebiet voll ausgeschöpft werden kann. Zuerst ließ ich die Viewerin eine Personenbeschreibung auf die EI’s im Target machen, denn ich hatte bereits den Verdacht, dass sie sich dort selbst im Traum beschrieben hat. Und tatsächlich: Die Personenbeschreibung passte perfekt auf die Viewerin, bzw. ihr Traum-Equivalent, wenn sie dort genauso aussah („blond“, „weiblich“, „Anfang 20“, „zierlich dünn, aber groß“).

Die Tätigkeit der Person im Target war „musikalisches Streichspiel – (metallische) Kuppel erinnert an Steel Drum“. Das ist echt interessant, denn die Viewerin besitzt eine kuppelförmige Steel Drum, mit welcher sie musiziert. Sie kann sich nicht erinnern, im Traum auf ihrer Steel Drum gespielt zu haben (keine Traumerinnerung daran?), aber die Daten dazu waren dennoch sehr deutlich.

RV - Kirchentor-Traum - Personenwahrnehmung

Neben der Person, ließ ich dann auch nochmal die metallische Kuppel (also die vermeindliche Steel Drum) beschreiben. Sie wirkte hohl, und innendrin tat sich irgendwas auf energetische Art. Die Viewerin musste dabei an die Funktionsweise von einem Ei denken. Darin ging es offenbar um irgendwelche energetischen Schwingungsvorgänge, die die Viewern sogar an zwei Wesen erinnerte. Eine metaphysische Verwendungsform der Steel Drum (bzw. dass sie dort symbolisch für eine Traumfunktion steht), oder abstrakt interpretierte Schallwellen? Darunter ließ ich noch die Lichtquelle im Target erforschen, welche eher passiv vor sich hinleuchtete. Sie machte bei näherer Betrachtung den Eindruck einer Lavalampe, und schien lediglich die Funktion zu haben, die Umgebung vor sich zu beleuchten.

Die Personenwahrnehmung war schonmal ein sehr gutes Indiz, dass die Viewerin on target in ihrem eigenen Traum war. Noch evidenter wurde es jedoch, als ich die Umgebung auf der nächsten Seite genauer erforschen ließ. Dazu gab es erstmal die Bewegungsanweisung „Das gesamte Target sollte von oben wahrnehmbar sein!“, um sich neu zu positionieren:

RV - Kirchentor-Traum - Überblick

Die Viewerin beschrieb nun die geisterhafte Gestalt mit der Metallkuppel (aka sie Selbst mit ihrer Steel Drum?), daneben das passive Licht, welches die nahe Umgebung beleuchtete, und noch einen neuen Eindruck. Dieser neue Eindruck kam überraschend beiläufig, und war eine hölzerne, braune Tür, welche altmodisch wirkte, und zuerst nach innen, dann nach außen aufging. Die Viewerin bestätigte nach der Session, dass die Kirchentür in ihrem Traum auch visuell sehr ähnlich war:

RV - Kirchentor-Traum -Holztür

Da sie im Traum zwar Leute durch die Kirchentür gehen sah, aber selbst nicht dort durchging bzw. dahinterschaute, wies ich sie in der Session an, hinter die Holztür zu schauen. Was sie dahinter sah, verwunderte sie und mich ziemlich:

RV - Kirchentor-Traum - Tor und weiße Stadt

Statt eines geschlossenen Innenraumes, erlebte sie eine starke Überladung von Eindrücken und sah sie eine weite Schwärze vor sich, in der sich eine Art weiße, leuchtende „Stadt“ befand. die Bauten dort erinnerten an rundliche Plastikgebilde und hatten sowas wie schwarze Fenster. Als Zweck dieser Stadt kam „beherbergen“, und im Inneren befanden sich „dunkle, schlafende Wesen“. „Dunkel“ war hier jedoch nicht im Sinne von „böse“ gemeint. Ob man es hier mit anderen, unbewussten Träumern zu tun hatte? Und wenn ja, was machen sie in diesem Gebilde? Oder könnten es einfach andere Protagonisten in ihrem Traum gewesen sein? Da kann man aufgrund der Daten nur spekulieren.

Auf der Gesamtskizze ließ ich diese weiße Stadt nochmal einzeichnen. Dann erforschten wir noch etwas die Begrenzungen des Szenarios. Ich wollte wissen, ob es dort irgendwelche Wände oder Mauern gibt, bzw. ob es noch weiter geht, oder ob es sich um eine typisch diffuse Traumumgebung handelte, die irgendwo im „Nichts“ endet. Die Viewerin nahm dann an den Rändern als Begrenzung nur „Dunkelheit“ wahr, welche sie als „gruselig“ und „nichts“ empfand. Dabei wurde es umso gruseliger, je näher sie heranging.

RV - Dunkler Traumrand

Da es dort nicht mehr weiterzugehen schien, beendeten wir an der Stelle die Session. Das End-AI der Viewerin lautete „bin verwirrt“ und „wtf?“.

Fazit: Dies dürfte die erste Traumsession gewesen sein, in der geträumte Inhalte (in dem Fall die Protagonistin und die hölzerne Kirchentür) konkret verifiziert werden konnten. Das scheint wiederum die Betrachtungsweise zu bestärken, dass Träume nicht nur im Gehirn stattfinden, sondern eigene, metaphysische Geblide sind. Der Unterschied zu komplexen, manifesten „Astralebenen“ scheint allerdings in der Flüchtigkeit zu liegen, denn in Träumen wird offenbar meist nur das manifestiert, was gerade als Projektionsfläche für den Träumer benötigt wird. Darauf weisen auch andere Erfahrungen in AKEn und luziden Träumen hin. ich bezeichne sowas auch gerne mal als „Traumblasen“.

Manifeste Ebenen bzw. Szenarien scheinen hingegen eher durch kollektive Aufmerksamkeit, Komplexität und regelmäßige „Benutzung“ gekennzeichnet zu sein (siehe auch hier). Wobei in dieser Traum-Session besonders die Komponente der „weißen Stadt“ interessant war, in der sich offenbar schlafende EI-Quellen befanden. Ob das in dem Fall zu der Träumerin / Viewerin gehörte, oder sich Traum-Szenarien mit denen anderer Träumer überschneiden können, darf spekuliert wrden. Auch auf diese Möglichkeit deuten einige Erfahrungen aus dem AKE-Bereich hin. An solchen RV-Sessions zeigt sich auch wieder schön die Möglichkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit, was verschiedene Selbsterfahrungen und Grenzwissen-Techniken angeht.

Reiki-Energiesystem

Diese Session behandelte ein Thema aus dem Bereich der Reiki-Energiearbeit. Genauer gesagt ging es um die Frage, an welches Energiesystem man eigentlich bei einer typischen Reiki-Einweihung angeschlossen wird. Dahinter stand auch die Sorge, ob es eventuell eine Falle bzw. eine Art Trojaner ist, die vom Anwender Energie für parasitäre Zwecke abzweigt, oder gar einen manipulativen Einfluss ausübt.

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (gemonitort)
Koordinaten: 5783 9208 7609 3891
Anzahl der Viewer: 1 (Stefan Franke)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 17.01.2016
Uhrzeit: 17.38h – 18.36h
Dauer: 58 Minuten
Seiten: 9

Die Targetformulierung lautete:

„Beschreibe das Energiesystem, an dem die meisten Reiki-Praktizierenden angeschlossen werden!“

Dies sollte ein allgemeines Bild über den Durchschnitt der Reiki-Anwender vermitteln. Vereinzelte, seltenere Reiki-Systeme könnten natürlich anders funktionieren, daher die Differenzierung in der Targetformulierung. Nun aber zu den Session-Daten…

In den Stufen 1-3 zeigten sich hauchige, durchsichtige, filigrane Eindrücke, welche typisch für metaphysische Strukturen zu sein scheinen. Ich bekam den Eindruck, als wenn ich aus großer Höhe durch verschiedene „Energiebahnen“ schaute, die kreuz und quer verliefen. Ganz „unten“ zeigte sich eine Art leuchtende, energetische Oberfläche, die vor sich hinwaberte. Sie schien das Substrat für die ganze Szenerie zu bieten. Als AI kam u.a. „automatisierter Ablauf“, was auf einen natürlichen Energieprozess hindeutete. Hier das Szenario aus einer groben Seitenansicht (oben und mittig die filigranen „Energiebahnen“, und unten das „Energie-Substrat“):

RV - Reiki - S3

In Stufe 4 fielen vor allem die AI’s „kritisch“ und „soll funktionieren, bin aber skeptisch“ auf. Offenbar gab es irgendeinen Haken bei der Sache. In den EI’s ließen sich zwei Quellen identifizieren, von der sich eine ganz unten in dem „Energie-Substrat“ aufhielt, und „helle Freude“ empfand. Die andere EI-Quelle war „aufgeregt“ und „erwartungsvoll“. Interessant waren auch die IT’s „zuliefern“, „bereitstellen nach Prozess“ und „Vorfreude“. Als Gesamt-AI der Stufe 4 brachte ich dann noch „ich freue mich, dass die sich freuen, aber bin skeptisch“ und „habe eine Ahnung, dass es vielleicht anders wird“. Das bestärkte wiederum die Ahnung, dass dort wohl irgendeine Erwartungshaltung drinsteckt, die aber so nicht ganz erfüllt werden wird (oder kann).

Unsere Stufe 6 widmete sich dann zuerst meinen kritischen AI’s. Die Frage lautete also „Was macht mich kritisch?“. Heraus kamen „vergebene Mühe“, „Blockade“, „wissen, dass es nicht geht“, „Illusion“ und „als stecke nichts dahinter“. Dann überkam mich der Drang, die Situation im Szenario nochmal in einer detaillierteren Skizze darzustellen, da es visuell wesentlich anschaulicher zu erklären war:

RV - Reiki - S6

Ich nahm das Szenario wieder aus großer Höhe wahr, und schaute durch die filigranen Energiebahnen bis zum „Boden“, welcher wie ein Meer aus wogendem Licht wirkte. Dort befanden sich die beiden EI-Quellen, welche ich nun als P1 und P2 deklarierte. P1 befand sich in dem energetischen Boden-Substrat, während sich P2 an einer erhöhten Position befand, und sich auf eine Art Bild, Ornament, Luke oder Portal an der „Wand“ konzentrierte (war schwer genauer zu erkennen). Ich versuchte den Sinn hinter diesem Objekt festzustellen, und was eventuell dahinter lag. Allerdings bekam ich nur den Aspekt „Enttäuschung“ und dass sich dahinter rein garnichts befindet. Es war nur eine Schwärze ohne jede Substanz, so als würde man eine falsche Tür an einer Wand anbringen, wohinter sich jedoch nichts befindet.

Wir benutzten nun das Interview-Tool, um Daten über die Vorgänge direkt von P1, P2 und dem Target-Szenario an sich zu erfahren. Aus schlampigen Handschriftgründen, hier eine Transkription des Interviews (V = Viewer, T = Target):

V: Was wollt ihr beide mit bzw. hinter der „Luke“ (das Objekt an der Wand)?
P1: Freude, Erlösung
P2: Nervöse Hoffnung, Glaubenssatz steht auf dem Spiel
V: Wem dient das Target?
T: Verzweifelte Hoffnung, was zum festhalten (vor allem für P1)
V: Inwiefern dient das Target P1?
T: Hoffnung auf Erleuchtung, Versprechung, Projektion / Erwartungshaltung zu Trugbild
V: Wer ist P1?
T: Weiblich, lichtvoll (blau, gleißend, weiß), erhoffend, blond, lange Haare, weiß-blaues Kleid, fließende Fortsätze (AUL: Umhang)

Mir kam das (archetypische?) Bild einer schönen, aber etwas verstrahlt wirkenden „Licht und Liebe“-Frau, wie man sie in New Age-Bereichen häufig antrifft. Ob das eine Reiki-Schülerin repräsentieren sollte? Natürlich soll man nicht mit Klischees pauschalisieren, aber ihr Platz im Target wirkte schon so, wie der einer erwartungsvollen Schülerin.

RV - Reiki - P1

T: P1 setzt Hoffnung in P2, hält P2 für wissender bzw. einen Schlüssel habend
T: P2 will das auch erfüllen, aber ist verunsichert, da es nur auf Mutmaßungen basiert
T: P2 Hoffnung / Glaubensatz von P2 wird auf die Probe gestellt

Sollte P1 also stellvertretend für die Reiki-Schülerschaft stehen, könnte P2 entsprechend die Reiki-Lehrerschaft repräsentieren. Das ist natürlich Interpretationssache, und soll keine böse Pauschalisierung von New Age-Klischees darstellen. Aber so kamen eben die Daten, und was man daraus für sich schlussfolgert, sei jedem selbst überlassen. Wenn wir aber nun bei dieser einen Interpretation bleiben, lässt sich in dem Szenario folgendes daraus ableiten:

Der Reiki-Schüler (P1) erwartet vom Reiki-Lehrer / Meister (P2), dass dieser ihm durch die Reiki-Einweihung eine Tür zur Nutzung dieser Energie öffnet. Der Schüler hat dass aber offenbar garnicht nötig, da er sich schon in dem allgegenwärtigen „Energie-Substrant“ des Targets befindet. Auch der Lehrer glaubt, dass es ausschließlich durch die Einweihung funktioniert, welche jedoch nur ein projizierter Glaubenssatz bzw. Placebo im Target ist (die „Luke“ mit nichts dahinter).

Man könnte es vielleicht auch „Schlupfloch zur Selbsterlaubnis, um die Reiki-Energie nutzen zu dürfen“ nennen. Aber diese Energie ist allgegenwärtig, und kann offenbar von Natur aus verwendet werden. Diese Erkenntnis würde Reiki-Einweihungen natürlich obsolet machen. Aber wer dieses Placebo benötigt (Schüler UND Lehrer), der möge es so machen. Hauptsache es funktoniert. Und da in dieser allgemeinen Session keine „Fallen“ oder „Hintertüren“ festgestellt werden konnten, ist es wohl auch unbedenklich. Ob das für alle speziellen Reiki-Arten gilt, kann man (wie gesagt) aus dieser Session heraus nicht erkennen.

Die finalen AI’s in der Session waren dann passenderweise „try and error“ und „Teil des Erkenntnisweges“. Also nichts, was an sich gefährlich wäre, jedoch unnötige Glaubenssätze enthält. Glaubenssätze entstehen u.a. durch Pauschalisierungen aufgrund mangelnder Selbsterfahrung und fehlender Neutralität. Aber das Durchleben und Auflösen von Glaubenssätzen gehört nunmal auch zu jedem Erkenntnisweg.

Disclaimer: Sollten sich nun einige Reiki-Verfechter vor den Kopf gestoßen fühlen: Dieser Artikel beschreibt nur eine Möglichkeit, die Daten zu interpretieren, und dient lediglich als allgemeiner Überblick. Er soll keine allgemeingültige Aussage über die gesamte Reiki-Welt sein, und es gibt vielleicht Erfahrungen, die dieser Session grundlegend widersprechen.

Abgesehen davon ist doch immerhin positiv, dass jedem diese Energie zur Verfügung steht, ohne dass man sich auf rituelle Weise irgendeiner Sache „weihen“ muss. Schlimmer wäre es, wenn die Daten besagen würden, dass man durch Reiki in eine Energiefalle dunkler Mächte gerät, die damit nur der Absicht nachgehen, den Anwender auszusaugen (ok, manche Gurus vielleicht finanziell)… 😉

Die Topografie des Universums

Kategorie: Astronomie / Bewusstsein
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Was kommt heraus, wenn man förmlich das ganze Universum viewt? Es wirkt vielleicht geradezu fahrlässig, einen Artikel über ein Target solchen Ausmaßes (wortwörtlich zu verstehen) zu erstellen, obwohl wir bisher nur zwei Sessions darauf gemacht haben. Aber dennoch möchte ich einige Aspekte vorstellen, die uns in diesen beiden Sessions bereits sehr interessant erschienen. Die Targetformulierung lautete folgendermaßen:

„Beschreibe die Topographie des Universums!“
 
Viewer #1 (Stefan Franke):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 3520 8215 4198 4929
Datum: 12.05.2013
Uhrzeit: 18.31h – 19.16h
Dauer: 45 Minuten
Seiten: 8

Die Ideogramme der Stufe 1 waren recht trubolent bzw. energiegeladen, aber sonst nicht weiter auffällig. Als bemerkenswerte und zugleich humoristische AI’s gab es bereits „groß“, „freiräumig“, „leer“, „zum Licht hingewandt“ (sehr interessant!) und „macht müde“ (wohl wegen des großen Inhaltes :D). Auch zwei AUL/S halte ich dort für erwähnenswert: „Wie glänzende Kügelchen“ (Sterne?) und „Wie Gardine vor Gesicht“. Letzteres war identisch mit einer Wahrnehmung, die wir schon bei Sessions auf ein höheres Selbst hatten. Es ist, als hätte man eine leuchtend-weißbeige, halbtransparente „Energiegardine“ (ähnlich einem Nordlicht) im Sichtfeld hängen. Das stützt die Vermutung, dass hier auch direkt metaphysische Komponenten des Universums mit wahrgenommen wurden, welche vermutlich sowieso den größeren Teil ausmachen.

In der Stufe 2 zeigte sich ein grober Mix aus verschiedenen Daten, die man quasi auf alles aufmünzen könnte (die Ironie versteht sich hier von selbst). Interessant dürften hier vor allem die Dimensionen „breit“, „offen“, „flächig“, „tief“ und „außen“ sein. Die AI’s lauteten „leer“ und „lauern, abwarten“ (letzteres unterstreicht das Gefühl, selbst ein Beobachter des Ganzen zu sein). Faszinierend fand ich noch ein ständig präsentes Geräusch, welches an ein tiefes, elektrisches Brummen erinnerte, was ich aber so noch nie gehört hatte. Es wirkte sehr mächtig und energiegeladen. Vielleicht alle Informationen, Energien und Vorgänge des Universums als Geräusch interpretiert, zu dem alles verschmilzt? Es erinnerte jedenfalls entfernt an manche Geräusch-Erlebnisse aus Pre-AKE-Zuständen.

Die Stufe 3 wirkte, als würde man in einen tiefen, unendlich gigantischen Raum schauen, dessen Mitte die Aufmerksamkeit auf sich zog. Man konnte dort eine diffuse, runde, wirbelartig-nebelige Struktur wahrnehmen. Die große Räumlichkeit wurde zudem unten und oben von undefinierten „Grenzen“ umrahmt, welche sich vor allem in ihrer Dichte und Farben zu unterscheiden schienen. Unten war es schwarz, warm und dicht, während es oben hell und kühl wirkte. Schon ein Ausdruck des Dichte-Unterschieds der verschiedenen Schwingungsebenen im Universum? Man denke an eine Formulierung von Robert Monroe aus einem seiner Bücher, wo er sich außerkörperlich in einer „hellen Kühle“ befand, als er sich in einer enorm hohen Ebene des Universums aufhielt. Aber man sollte eine Stufe 3 nicht gleich überinterpretieren. Auf jeden Fall ein imposanter Anblick:

RV - Universum - Session 1 (S3)

Eine Postkarte vom Rande des Universums? Könnte aber noch mehr Fokus vertragen… 😉

 
Wirklich interessant wurde es, wie üblich, ab der Stufe 4. Erwähnenswert sind hier natürlich die EI’s, welche bloß als „zischen“ und „Präsenz“ zu umschreiben waren. Es war, als würde man keine spezifischen EI’s herausfühlen können, sondern als hätte man alle denkbaren EI’s in ein einziges gepackt. Das fühlte sich extrem widersprüchlich bzw. irrational, aber zugleich auch logisch an. Wie soll man z.B. Leid und Freude, Aufregung und Ruhe, Fokus und Apathie (etc…) differenzieren und mit unserem dualen Wortschatz umschreiben, wenn sie nahtlos in ein einziges Super-EI verbacken sind? Schrödingers Katze wäre neidisch… Weiterhin erwähnenswert ist das T(angible) „irgendwas großes, offenes in der Ferne“ und die IT’s „rieseln / tröpfeln lassen“, „oben hell einkreisen“ und „aufschichten / aufbauen“. Im Nachhinein würde ich das als einen „Vorgang von Hinabdiffundierung“ bezeichnen.

Natürlich wären alle diese Punkte für eine weitere Untersuchung in Stufe 6 interessant gewesen, aber wir entschieden uns erstmal für das IT „aufschichten / aufbauen“, welches wir dann in standardmäßig per relationalem Diagramm untersuchten. Separate Sessions auf Einzelaspekte dieser Session kann man bei Bedarf immer noch machen. Das gewählte IT verschachtelte sich dann folgendermaßen:

RV - Universum - Session 1 (S6 - 01)

Wir fragten „Was wird aufgebaut?“. Als Eindrücke kamen „weiche Geleebrocken“, „Bewegung, zucken“, „lebendig“ und noch „nach vorne zucken“. Der Vorgang stellte sich dar, als würde eine Lebensform im Larvenstadium (Ei oder Fötus) entstehen. Diese entstand jedoch vorher wiederum aus einer „Verdichtung“ ungeformter Energie heraus (siehe rechte Skizze). Wir markierten die Skizze mit [x] und schauten uns das nochmal genauer an:

RV - Universum - Session 1 (S6 - 02)

Was wir bekamen, war offenbar nichts geringeres, als eine Metapher für die Entstehung des Lebens an sich: „Aufblicken“, „sich frei zucken“, „bemühen, will raus“ und das AUL: „Schlüpfen aus Ei“. Komplexe Daten werden beim Remote Viewing manchmal metaphorisch vom Unterbewusstsein dargestellt (kennt man z.B. gut aus Deep Mind Probes), und das hier erinnerte unzweideutig an den Geburtsvorgang eines Lebewesens. Die AUL/S-mäßige Skizze daneben verlieh dem nochmals Ausdruck.

Daraus könnte man schlussfolgern, dass eine der Primärfunktionen des Universums die Entstehung und der Aufbau von Leben ist, wo und wie es überhaupt geht. Das möchte ich hier nicht nur auf biologisch-physisches Leben eingrenzen, sondern auch auf andere Formen individualisierter Bewusstseinsenergie (im Sinne spezieller Aufgaben, Rollenerfahrungen, Inkarnationen etc…). Solche Aspekte wären vermutlich herausgekommen, wenn wir noch die anderen IT’s untersucht hätten. Ähnliche Eindrücke (jedoch ohne die biologische Verbildlichung) hatten wir bereits bei unserer Session auf ein höheres Selbst. Aber wie wir wissen, ist der Monitor an allem Schuld, und es blieb in dieser Session letztlch bei dem einen IT.

Am Ende untersuchten wir noch einige AI’s des Viewers im persönlichen Bezug auf das Target, was aber hier zu kryptisch darzustellen bzw. auch uninteressant wäre. Die finalen AI’s dieser Session waren „amüsant“, „skurril“ und „Der Monitor wird größenwahnsinnig“. 😀
 
Viewer #2 (Benny Pamp):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 3520 8215 4198 4929
Datum: 25.05.2013
Uhrzeit: 13.57h – 14.44h
Dauer: 47 Minuten
Seiten: 8

In der zweiten Session sollte das Target noch etwas spezifischer untersucht werden, daher wurde die Targetformulierung um folgende Kodierungen erweitert:

RV - Universum - Session 2 (Target)

Dies sollte bei der Differenzierung zwischen dem für uns mit herkömmlichen Mitteln beobachtbaren, physischen Universums und des metaphysischen Überbaus helfen. Solche Kodierungen (hier als [a] und [z]) sind notwendig, wenn man dem Viewer während der Session keine Vorannahmen geben will.

Stufe 1 zeigte in dieser Session interessanterweise keine besonderen Eindrücke. Ein Mix aus verschiedenen, unspezifischen Eindrücken. Die wesentlichen AI’s waren hier „bodenständig“, „nüchtern“ und „modern-leicht“.

In Stufe 2 war es ähnlich, obgleich hier das Geräuch „rythmischer Nicht-Bass“ (anders konnte es der Viewer nicht ausdrücken) und die Dimensionen „Fläche“, „gerahmt“ und „rund“ interessant sind. Die AI’s lauteten „offen,“ „privat“ und „frei“, was der Sache schon näher zu kommen schien.

Stufe 3 brachte eine Skizze hervor, die auf dem ersten Blick von der Diffusität der Stufe 3 aus der ersten Session abzuweichen scheint:

RV - Universum - Session 2 (S3)

Wenn man allerdings von dem überzeichneten Strukturaspekt absieht (viele Viewer haben den Drang, diffuse Bildeindrücke zu „komplettieren“), ergeben sich Gemeinsamkeiten. So ist es unten sehr dicht und strukturiert (mit einer Art Pfad-Verlauf, metaphorisch für die fortlaufende Zeit im physischen Universum?), während es oben als gerundet und frei empfunden wurde, ohne anfassbare Strukturen. Hier wurden auch bereits die Kodierungen [a] und [z] aus der Targetformulierung eingebracht, um beide Aspekte vereint zu skizzieren (um „on target“ zu bleiben, und nicht nur in einen Einzelaspekt abzurutschen). Die AI’s lauteten „angenehm“, „konstruiert“ und „geradlinig“.

Kommen wir wieder dahin, wo es in der Regel erst wirklich losgeht, nämlich in der Stufe 4. Dominant waren hier zuerst gerundete bzw. kuppelige Aspekte, was die wichtigsten sensorischen und dimensionalen Eindrücke betraf. Interessant wurde es bei den EI’s, welche „isolieren“, „genießen“ und „manuell begradigen“ lauteten. Es war hier, im Gegensatz zur ersten Session, kein gebündeltes Paket aller möglichen EI’s, sondern wirkte sehr spezifisch. Auf wen oder was ist der Viewer da gestoßen? Oder waren es doch nur zufällige EI-Fragmente aus irgendwelchen Ecken des Universums? Als IT’s kamen „nach vorne beugen / Neigung“, „Zug erzeugen“ und das daraus resultierende AUL/S „Wie Kipplaster“. Dem Viewer kam es vor, als würde etwas ins Target „hineingekippt“. Die End-AI’s der Stufe 4 waren „steril“, „frei / unfrei “ (also beides in einem) und „Kuppel?“. Ich entschloss mich, eine Personenwahrnehmung auf die merkwürdig spezifischen EI’s machen zu lassen, und ließ sie dem Viewer unterstreichen.

Allerdings wollte ich die neuen Kodierungen aus der Targetformulierung nicht vernachlässigen, und ließ erstmal eine Bewegungsübung auf [a] („nur das physische Universum als Ganzes“) machen. Das Ergebnis stellte sich folgendermaßen dar:

RV - Universum - Session 2 ([a]-Aspekt)

Bemerkenswert ist hier vor allem die empfundene Konsistenz (AUL/S: „Wie Schaumstoff“). Vielleicht so, als würde man alle physische Materie im Universum als großes Ganzes umfassen, was ja in dem Fall sozusagen auch Sinn der Bewegungsübung war. Auch die Oberfläche mit „gefliest“ war interessant. Es erinnert an das physikalische „Fussball-Modell“ des Universums. Wobei die geometrischen Strukturen wohl im Sinne des Raum-Zeit-„Gewebes“ zu verstehen sind, nicht bloß dreidimensional (da möge mich ein Astrophysiker ergänzen). Der Viewer zeichnete zur besseren Darstellung auch eine geöffnete Skizze der Gesamtstruktur, bei denen die Aspekte „flockig“, „nasstrocken“, „brockig“, „verformbar“, „hart“, „weich“ und „schaumig“ vorkamen. Im Grunde alle wesentlichen materiellen Aspekte, die man im physischen Universum vermuten würde (mal ganz grob gesagt, natürlich).

Ich wollte noch mehr Details zum Inneren der Struktur haben, und ließ diese mit [a b] markieren. Auf der nächsten Seite folgte natürlich eine Bewegungsübung darauf:

RV - Universum - Session 2 ([ab]-Aspekt-Skizze)

Die „flockigen“ Aspekte des Inneren rückten in den Fokus des Viewers, welche wir dann noch näher untersuchen wollten. Als AUL/S schrieb er dort „Wie gegorene Milch“. Wir zoomten in mehreren Schritten immer tiefer in die flockigen Strukturen hinein. Der Viewer hatte den Eindruck, dass sie miteinander in einer Art Wechselwirkung standen (Gravitation?), und auch irgendwie „zusammenklebten“. Ab einer gewissen Zoomstufe wurde es bildlich sehr abstrakt, so als wollte der Viewer versuchen, physikalische Vorgänge zu zeichnen (kennen wir aus anderen Sessions). Spannend waren die AI’s „Dünger“ und „abhängig“, so als würde man dort eine Art Substrat bzw. Nährboden betrachten. Ich hoffte, dass der Viewer als Zwischenstufe Sterne oder andere identifizierbare kosmische Objekte wahrnehmen würde (wie die „glänzenden Kügelchen“ in der ersten Session), was aber leider ausblieb. Ob man die flockigen Strukturen als Galaxien-Cluster aus enormer Entfernung deuten könnte? Wir wissen es nicht wirklich.

Schließlich widmeten wir uns noch der „Personenwahrnehmung“, bzw. den dazugehörigen EI’s aus der Stufe 4. Zuerst untersuchten wir den Grund für „isolieren“, was „ruhe“, „fokussieren“ und „steril“ hervorbrachte. Interessanterweise brachte der Viewer das in Verbindung mit dem Aspekt des „Kipplaster“-Aspekts aus den IT’s der Stufe 4, und skizzierte dies daneben:

RV - Universum - Session 2 (S6 - 01)

Es schien also, dass dieser „Reinkippvorgang“ von den wahrgenommenen EI’s ausging. Danach untersuchten wir das EI „genießen“ mit der Frage „Was wird genossen?“. Heraus kam „Fügung“, „reibungsloser Ablauf“, „harmonisch“ und „keine Einwände“. Wir fragten dann nach dem „Warum?“, was die Aspekte „Beitrag leisten“, „Berufung“, „macht es für sich“ und „angenehmer Nebeneffekt für Andere“ hervorbrachte.

Ich ließ dann im Zuge der Personenwahrnehmung noch die Eigenschaften der EI-Quelle abfragen. Diese waren „relaxt“, „klarer Geist“, „gerade heraus“ und „aufgeräumt“. Skurrilerweise empfand der Viewer es noch so, als wenn die Person „viele Taschen“ an sich hätte, aber keine spezifische Form. Der Viewer versuchte es dennoch zu skizzieren:

RV - Universum - Session 2 (S6 - 02)

Blasphemie arroganter Remote Viewer? 😈

 
Die Frage ist, wie schon angedeutet, von wem oder was der Viewer hier die EI’s wahrgenommen hat. Irgendein Zufallsfund im physischen bzw. metaphysischen Universum (der Viewer sucht sich ja oft das für ihn Interessanteste, wenn nichts spezifiziert wurde)? Sprich, unspezifische Datenfragmente aus mehreren EI-Quellen? Oder vielleicht doch das größte EI im bzw. „am“ Universum, welches die ganze Sache irgendwann in Gang gesetzt hat? Also ein ursprüngliches, vom Universum isoliertes Schöpferbewusstsein? Man könnte meinen, dass die IT’s vage darauf hindeuten. Die finalen AI’s lauteten „straight“, „autonom“, „hat eigene Regeln“ und „Vergleiche blödsinn“ (also dass jeglicher Vergleich mit irgendwas blödsinnig wäre).

Bei solchen Spekulationen driftet man natürlich schnell in Deutungsgefilde ab, die dieser Thematik ohnehin nicht gerecht werden können. Es wird zwangsläufig trivialisiert, wenn man sich ein „Bild“ davon macht (über den Zusammenhang könnten Bibel-Kenner bzw. Glaubenssystem-Anhänger mit personifizierten Gottesbildern mal bewusst nachdenken *g*), oder man steht zumindest vor dem größtmöglichen Kausalitätsparadoxen, welches jeder Philosoph und auch Kosmologe kennen dürfte (…was war „davor“, und wo kam das wiederum her? Oder war es schon immer da, und was bedeutet „immer“? etc…).
 
Fazit: Da wir (die beiden beteilligten Viewer / Monitore / Tasker) eher zu der pragmatischen Sorte zählen, stellten sich uns unter der hypothetischen Annahme, dass es sich hier tatsächlich um das größte EI des Universums handelt, lediglich folgende Fragen: Ist „es“ einfach als Gesamtheit allen Bewusstseins im Kosmos zu verstehen, ohne dass man es personifizieren könnte (das „All-Eine“, bzw. eine Art „höchstes höheres Selbst“), oder kann man es tatsächlich als eigenständige, von „seinem Universum“ getrennte Persönlichkeit betrachten? Beide Antworten wären auf ihre Art interessant. Und wie das nunmal in der übergeordneten Non-Dualität so häufig vorkommt, könnte es auch beides zugleich sein.

Wie jedoch dem großen Kausalitätsparadoxon beizukommen ist, und ob das uns „universums-immanenten Bewusstseinsfunken“ überhaupt je möglich sein wird, würde keine der denkbaren Antworten beantworten. Das bietet vielleicht Ideen für noch abgedrehtere Targets. Ob man die Daten dann sinnvoll deuten kann, ist eine andere Frage. Aber Tiefenphilosophie ist ja immer sehr anregend, beschwingend und bringt unseren Geist in Zustände der ko(s)mischen Erhabenheit. Deshalb sind solche Reitereien auf Schöpfungsparadoxa bei uns ab und zu sehr willkommen und erfrischend. 😉
 
Weiterführende Links zum Target bzw. angrenzenden Themen:

Thetawaves-Wissen: Metaphysische Modelle des Universums
Thetawaves-Forum: Metaphysische Kosmologie
Thetawaves-Forum: Metaphysische Kosmologie reloaded
Thetawaves-Forum: Allmacht
Thetawaves-Blog: Kosmische Ausmaße

Der optimale Weg, RV zu lernen

Der optimale Weg, Remote Viewing zu lernen? Eine Frage, die sicherlich nicht in einem einzigen Artikel hinreichend beantwortet werden kann. Schließlich füllt diese Thematik inzwischen große Teile von Büchern aus der Fachliteratur. Allerdings wäre Remote Viewing nicht Remote Viewing, wenn man nicht auch mal aus Neugier eine Session auf diese Frage machen könnte. Und das haben wir natürlich getan! 🙂

Kategorie: Optima
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 0218 9512 4785 3621
Anzahl der Viewer: 1 (Stefan Franke)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 19.04.2013
Uhrzeit: 22.19h – 22.57h
Dauer: 38 Minuten
Seiten: 8
 
Die Targetformulierung lautete folgendermaßen und wurde mit einer vierfachen Möglichkeitenvorgabe (M) ergänzt:

„Beschreibe den optimalen Weg, Remote Viewing zu erlernen!“

M1 = Permanent lernen nach Vorgaben
M2 = Etwas völlig anderes
M3 = Lernen unnötig, jeder kann es
M4 = Sich selbst hineinfinden
 
Diese  Session sollte den optimalen Ablaufweg beschreiben, und zusätzlich die treffendste der vier vorgegebenen Möglichkeiten mittels kodierter, spontaner Bemaßung aufzeigen. Die Daten der Stufen 1-3 erinnerten an die typischen Eindrücke, wenn Abläufe mit Bewusstseinskomponenten beschrieben werden. Solche Eindrücke nimmt man oft als Fluss von undefinierten Strukturen oder „Paketen“ in eine bestimmte Richtung wahr.
 
Konkreter wird es typischerweise ab Stufe 4. Dort zeigten sich ITs wie „im Kreis drumherum bewegen“ und „darauf zulaufen“. Wir nahme nuns dann in Stufe 6 sogleich den Begriff „zulaufen“ vor, und untersuchten ihn. Es stellte sich wie ein Wirbel aus energetischen „Blasen“ dar, die sich wie ein Wasserwirbel über einem Abfluss immer schneller drehten, bis sie schließlich nach unten gesogen werden:

RV - RV-Lernen (1)

Vom Gefühl her war es so, als würde man diesen Wirbel erstmal umkreisen, um diesen aufmerksam und interessiert beobachten, bevor man sich in dessen Sog begibt. Ich skizzierte die Wahrnehmung, und mein Monitor ließ mich Markierungen auf darauf machen, einmal auf den Rand des Wirbels mit [x1], und auf den Sog mit [x2]. Diese beiden Bestandteile ließ er mich auf der nachfolgenden Seite per Timeline untersuchen. Dort sollte ich die wesentlichen ITs herausschreiben und zuordnen:

RV - RV-Lernen (2 - Timeline)

Von [X1] ausgehend waren die Eigenschaften eher zäh, wulstig und unbeweglich. Bewegte man sich jedoch weiter auf den Bereich [X2] zu, wurden sie zunehmend flüssiger, durchlässiger, „frischer“ und schneller. Deutlich spürbar war eine Beschleunigung der Bewegung, je tiefer es in den „Trichter“ des Sogs ging.
 
Nun ließ mich mein Monitor ein tabellarisches Mapping auf den gesamten Vorgang unter dem Gesichtspunkt „Fördernde Tätigkeitent“ erstellen. Dieses Mapping stellte sich so dar:

RV - RV lernen (2)

In der linken Spalte sollte die für den jeweiligen Schritt förderlichste Tätigkeit ermittelt werden, während die rechte Spalte für die eigenen emotionalen Eindrücke (AIs) der Abschnitte diente. Die Mitte diente als linearer Verlaufsmesser anhand einer detaillierteren Skizze des Wirbelablaufs.

Im ersten Schritt, dem Stadium des wulstigen Randes um den Wirbel herum kamen „gute Stimmung“ und „Optimismus“ als förderliche Tätigkeiten. Die AIs in diesem Bereich waren noch „emotional leidend“ und „miese Lage“ (oder anders ausgedrückt, auf das Target bezogen: „Ahnungslos im Regen stehen“).

Der zweite Schritt war das eigentliche aufgesogen werden in den Wirbel. Hier kam als Tätigkeit „sich darauf einlassen“ und als AIs „Hoffnung“ und „rangezogen werden“. Vom Gefühl her könnte man es wie eine anfahrende Achterbahn vergleichen, bevor es richtig rasant losgeht.

Den dritten Schritt könnte man als „mitten in der Fahrt“ bezeichnen. Die Sache ist sozusagen richtig in Fahrt gekommen. Als förderliche Tätigkeit war hier nur noch metaphorisch „Arme ausstrecken“ und „huuui!“ zu beschreiben, was man als „100% mitmachen“ und „mitreißen lassen“ übersetzen könnte. Man war jetzt voll in der Sache involviert.

Der vierte und letzte Schritt äußerte sich schließlich als ein auslaufen oder ausdünnen des Wirbelsogs. Die Sache war inzwischen wie ein Selbstläufer, und entsprechend kamen die Tätigkeiten „Freiheitsgefühl wollen“ und „erleichtert ausatmen“ fast wie von selbst. Meine dazu aufkommenden AIs lauteten „zufrieden“, „lächeln“, und „frei“. Natürlich könnte man sich dort noch aus irgendwelchen Gründen willentlich blockieren (quasi die Notbremse der Achterbahn ziehen), aber es erscheint nicht sinnvoll, da der Prozess bereits in Gang gesetzt und durchlebt wurde.

Meine finalen AIs dort waren entsprechend „ein bisschen aufregend“ und „wie Achterbahnfahrt“. Das AUL „Tunnel nach dem Tod“ konnte ich ob der Symbolik natürlich nicht für mich behalten, aber so aufregend war es dann sicherlich doch nicht (was nicht heißt, dass es kein faszinierender Ablauf war). Hier läßt sich auf jeden Fall schon ein optimaler Ablaufplan für das Lernen von Remote Viewing (und sicherlich aller anderen zu lernenden Dinge) ablesen. Lernen in seiner natürlichen Form eben (dass in unserem Schulsystem oft der dazugehörige „Sog“ fehlt, ist ein ganz anderes Thema… ;)).
 
Kommen wir zum Schluss aber noch zu der spontanen Bemaßung der im Target enthaltenen Möglichkeitenvorgabe. Hier nochmal die (für den Viewer unsichtbare) Kodierung:

M1 = Permanent lernen nach Vorgaben
M2 = Etwas völlig anderes
M3 = Lernen unnötig, jeder kann es
M4 = Sich selbst hineinfinden

Und hier das Resultat:

rv_lernen-03

Wie eigentlich zu erwarten, traf hier zu geschätzten 90% M4 („sich selbst hineinfinden“) zu. Es ist ein interaktiver, größtenteils autodidaktischer Lernprozess. Aber auch eine kleine Tendenz zu M3 („lernen unnötig, jeder kann es“) war erkennbar, was sich meiner Meinung nach auf die grundlegende PSI-Fähigkeit an sich bezieht, nicht auf den formalen Prozess des Remote Viewings (Protokollablauf). Einfinden muss man sich also in die Abläufe des Protokolls, das AUL-Management, das Finden des eigenen Timings etc… Deshalb ist Starthilfe durch eine solide Remote Viewing-Ausbildung sehr hilfreich (wenn auch kein unbedingtes Muss), um sich nicht zu lange am „wulstigen Rand“ aufhalten zu müssen, sondern schnellmöglch in Fahrt zu kommen. Denn dadurch fließt die Energie des Verstehens, und diese motiviert einen, bei der Sache zu bleiben, und den individuellen Prozess immer weiter zu optimieren.
 
Fazit: Diese interessante Session deutet wie gesagt gut darauf, wie das Lernen an sich funktioniert, und wie man dessen Effektivität optimieren kann. Das Auswändiglernen von toten Informationen, mit denen man in der Praxis nichts tut, läßt jeden Lernvorgang irgendwann stagnieren, weil die Bewegung immer zäher wird, und schließlich stoppt. Auch wenn man sich jahrelang zwingt, in diesem zähen „Wulst“ weiterzurühren (siehe wieder Schulsystem), fließt keine Energie zurück, und es endet leer bzw. frustrierend (z.B. damit, dass das Meiste davon wieder vergessen wird, weil es einfach unnütze, tote Daten sind, die nicht in der Praxis des Lebens und Erlebens angewendet werden). Vielleicht wird es endlich Zeit für einige Optimierungen.. 😉

Tiefenpsychologie einer Stubenfliege

Kategorie: Tiere und Natur
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 7924 3566 2662 1713
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 19.08.2012
Uhrzeit: 12.34h – 13.55h
Dauer: 81 Minuten
Seiten: 8

Wie erfahrenere Remote Viewer wissen, lassen sich mit dem Stufe 6-Tool „Deep Mind Probe“ erstaunlich detaillierte, tiefenpsychologische Profile einer Person erstellen. Es werden verschiedene Aspekte in ihrer bewussten und unbewussten Form abgefragt. So z.B. bewusste Stärken, unbewusste Stärken, bewusste Schwächen, unbewusste Schwächen, Möglichkeiten, Wünsche etc… Dadurch sind Hilfen zur Selbsterkenntnis, Persönlichkeitsoptimierung, Lebensberatung („Coaching“) usw. möglich, aber auch fragwürdigere Anwendungen, wie das Herausfinden unbewusster Aspekte, durch die man sich einen Vorteil über eine Person verschaffen kann.  Wo man sich da ethische Maßstäbe setzt, ist jedem Viewer selbst überlassen, denn verhindern kann man einen derartig „unsportlichen“ Gebrauch der Technik normalerweise nicht (da gäbe es noch das Thema „Targetschutz“, welches aber ein Artikel für sich wäre).

Was passiert nun aber, wenn man eine Deep Mind Probe auf nicht-menschliche Lebensformen anwendet? Ausnahmsweise aber mal auf eine sehr simple, wie eine Stubenfliege? Ich war neugierig, und ließ meinen Viewer mit dem dafür etwas „überdosiert“ wirkenden Tool auf das ungewöhnliche Target los:

RV - Stubenfliege - Target

Die als Target dienende Stubenfliege dürfte in gewisserweise schon RV-Luft „geschnuppert“ haben, da sie im Garten der Remote Viewing-Akademie fotografiert wurde. 😀

Interessant wurde es ab Stufe 4 in den EIs. Neben der Fliege im Targetfoto waren nämlich mehrere Personen (und mindestens eine Katze, falls das was zur Sache tut) im unmittelbaren Umfeld, da wir dort alle an dem Tisch versammelt waren, auf dem die Fliege saß. Ich merkte, dass der Viewer nur die versammelten EIs der Menschengruppe dort zu beschrieben schien („Stress“, „starke Aktivität“ etc…), weil diese die schwachen EIs der Fliege zu „überstrahlen“ schienen. Er bemerkte auch, dass sich diese EIs außerhalb des eigentlichen Targets befanden. Somit ließ ich ihn nochmal nach EIs im Targetbereich suchen. Sie waren vorhanden, und ich ließ sie aus der Menge heraus isolieren.

Was dann dort kam, war „dumpf“ (kommt häufig bei einfachereren Lebewesen vor) und „als ob man einen ziemlich krassen Kater hätte, und sich kein Stück bewegen will“. Ob Letzteres auch auf Menschen im Target-Umfeld zutraf (*g*), vermag ich nicht zu beurteilen, aber es würde auch zum Targetbereich und der Ruheposition der Fliege passen. Der Viewer verdeutlichte die lautstarken EIs außerhalb des Targetbereiches nochmal in einer Zeichnung (dort von ihm mit „Randale“ umschrieben):

RV - Stubenfliege - EI-Randale

Da wir die dumpfen Fliegen-EIs nun erfolgreich isoliert zu haben schienen, kommen wir jetzt endlich zu den Eindrücken der Deep Mind Probe. Ich witzelte noch in Gedanken, dass das so wäre, als würde man ein Insekt zum Tiefenpsychologen schicken, aber es ergaben sich dennoch einige interessante und deutiche Daten. Obwohl die Einteilung in „bewusst“ und „unbewusst“ bei einer Fliege vielleicht etwas exzessiv ist. Zur besseren Lesbarkeit, hier die Deep Mind Probe in Schablonenform (anklicken zum vergrößern):

RV - Stubenfliege - DMP 1

Das ist die erste Seite. Zu unserer Schande haben wir im Eifer des Gefechts doch glatt die Kategorien „Bekannte-“ und „Unbekannte Möglichkeiten“ vergessen, was auch noch interessant gewesen wäre. Hervorheben möchte ich besonders folgende Eindrücke (dahinter jeweils in Klammern kommentiert):

Unbewusste Stärken:
– Energetische Explosion (könnte man als die Fähigkeit der Fliege deuten, reflexartig und explosiv wegzufliegen)
Erdbebenriss – Wasser / Von unten nach oben hochholen (die Möglichkeit, Flüssigkeiten bzw. Substanzen mit dem Rüssel hochzusaugen)

Unbewusste Schwächen:
– Leck schlagen / auslaufen (die Verletzlichkeit eines Insektenkörpers, wenn das Exoskelett „Leck schlägt“, da alle Innereien bzw. Weichteile quasi innerhalb des Exoskeletts „schwimmen“ – bekräftigt durch das AUL/S „verbluten“)

Bewusste Gefahren:
– Von zwei Seiten fokussiert werden (würde ich als Wahrnehmung der „Umzingelung“ interpretieren, vor allem da ich im Moment des Fotos mit der Kamera auf nur 10cm ran war)

– Abgedeckt werden (die Gefahr, nicht mehr durch einen Schnellstart fliehen zu können – Fliegen fliegen meist reflexartig senkrecht nach oben, wenn sie fliehen)

Unbewusste Gefährdungen:
– Wissen weg / dumm werden (usw…) (ein deutlicher Eindruck von der sehr begrenzten Gedächniskapazität einer Fliege, die z.B. schon im nächsten Moment nicht mehr zu wissen scheint, dass man sie gerade erschlagen wollte, oder durch welche Fensterspalte sie hereingekommen ist – ich hörte, man geht von einem Erinnerungsvermögen von weniger als einer Sekunde aus)

RV - Stubenfliege - DMP 2

Kommen wir nun zur zweiten Seite und deren Kategorien…

Bewusste Ziele:
– Alles gleichzeitig zu können / unglaubliches Multitasking (ironischerweise Aspekte, die man mit entsprechend hoher Speicherkapazität in Verbindung bringt – braucht oder will die Fliege eine Speichererweiterung? :D)

Unbewusste Ziele:
– Weiß-beige, cremige Masse (na, läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen? :P)
– Sich verkeilen
(Landung? Paarung? Solche Detailaspekte kann man natürlich super mit relationalen Diagrammen vertiefen…)

Unbewusste Wünsche:
– Etwas hochheben, „wie Kartoffelsack, der sich verformt“ (höchstwahrscheinlich wieder ein Nahrungsaspekt; Fliegen können nicht kauen und müssen daher ihre Nahrung mit Speichel verflüssigen, bevor sie diese durch ihren Rüssel aufsaugen – knurrt euch der Magen? :P)

Bewusste Ängste:
– Viele Artgenossen (offenbar die liebe Konkurrenz aus den eigenen Reihen – interessant, dass hier schon ein eher zoologischer Begriff verwendet wurde)
– Entdeckt werden / Flucht
(nachvollziehbare Ängste im harten Fliegenalltag)

Unbewusste Ängste:
– Nicht erkannt werden (vielleicht paarungstechnisch – ich hörte mal, dass Fliegen sich oft aus Versehen gleichgeschlechtlich paaren, weil es kein Unterscheidungsmerkmal gibt)
– Aufgabe annehmen mit zu großer Verantwortung (interessanter Eindruck – harter Tobak für eine Stubenfliege, wo doch selbst Menschen und Politiker mit diesem Punkt öfter große Probleme haben…)

Berufung (eigentlich kein Punkt einer offiziellen Deep Mind Probe, aber eine interessante Ergänzung, die wir immer einbauen):
– Ich-Bezug
– Gezielte Interaktion
– Etwas pieksen

In diesem finalen Punkt zeigen sich Aspekte einer individuellen Ich-Erfahrung mit rudimentärer Umwelt-Interaktionen. Für Bewusstseine, die noch nie als individuelle, physische Lebensform inkarniert waren, sicherlich ein interessanter Startpunkt. Obgleich manche, „seelisch junge“ Menschen auch nichts Anspruchsvolleres aus ihrem Leben machen (aber jeder fängt ja mal irgendwo an :D).

Zusätzlich habe ich noch „Momentane Tätigkeit“ abgefragt, was man normalerweise häufig in einfachen Personenwahrnehmungen macht. Heraus kam wohl wieder etwas Nahrungsbezogenes:
– Knüllt etwas Verformbares
– Kneten

Tat das die Fliege genau im Moment des Fotos? Zumindest äußerlich war keine Aktivität zu sehen, aber vielleicht bezogen sich diese Tätigkeiten auf das Innere des Rüssels oder auf die Verdauung (jetzt kriegt ihr aber Heißhunger, oder? :-P).

Nach der Deep Mind Probe habe ich mir das Experiment erlaubt, den Viewer mit seiner Wahrnehmung in die Fliege (also in ihre Wahrnehmungssicht) hineinzuverschieben. Ich interessiere mich dafür, wie andere Lebewesen die Welt durch ihre Augen wahrnehmen, und wollte das hier einfach mal mit Facettenaugen ausprobieren (persönlich hatte ich das z.B. schonmal bei einem Fisch gemacht). Heraus kam folgendes:

RV - Stubenfliege - Wahrnehmung

Obgleich es dem Viewer schwer fiel, die Wahrnehmung zeichnerisch darzustellen, beschrieb er eine stark gewölbte und „in Strukturen angeordnete“ Sicht. Interessant ist auch der Eindruck „wie schwarzweiss und farbig gleichzeitig“. Soweit ich hörte, können Fliegen teilweise farbig sehen, aber ohne ohne rot. Alles Rötliche dürfte dann wohl schwarzweiss wirken. Zusätzlich nahm der Viewer ein „Rauschen ohne Ende“ wahr, vielleicht wie starkes Bildrauschen einer alten Minikamera. Als beiläufiger Aspekt kam noch „Hat was im Mund“, was die nahrungstechnische Annahme bezüglich der „Momentanen Tätigkeit“ aus der Deep Mind Probe bekräftigt.

Danach beschloss ich spontan, noch ein „Interview“ mit der Fliege machen zu lassen. Folgender „Dialog“ kam zustande:

V = Viewer
P1 = Fliege

V: Was machst du gerade?
P1: Rüberbeugen und mit Gesicht etwas angeln
V: Was hast du jetzt vor?
P1: Etwas sch… (Viewer fiel das Wort nicht ein) – warten, genießen (AUL/S: Wecker klingelt um 18 Uhr, dann muss ich erst was tun.) (als wenn die Fliege nach einem inneren Trieb / Timer funktioniert)
V: Kennst du auch andere, die wie du sind?
P1: Ja, aber wir kommunizieren kaum. Nicht nötig.
V: Danke für das Interview!
P1: P1 fühlt sich genötigt aufzuhören mit seiner Sache, um sich mir (Viewer) zu widmen – lässt es aber wegen Abschied sein.

Als finales AI schrieb der Viewer „humoristisch“, aber zugleich auch „merkwürdig ernst“.


Fazit:
Ein interessanter Einblick in die Welt einer Stubenfliege, mit einem für diesen Fall sicherlich etwas überdosiertem Tool. Aber vielleicht wäre eine vereinfachte Variante der Deep Mind Probe sinnvoll, wenn man damit die Bewusstseinsaspekte weniger komplexer Tiere untersuchen möchte. Denn die Trennung zwischen bewussten und unbewussten Aspekten dürfte dort schwer zu differenzieren sein, wenn die Handlungen größtenteils oder völlig vom Instinkt diktiert werden. Auf jeden Fall ein spannendes Forschungsgebiet, welches durchaus auch ein humoristisches Potential für die Viewer bieten kann.
 
Zu diesem Themengebiet definitiv auch noch interessant:
Remote Viewing News: Interview mit einer Termite

Wer oder was viewt im Target?

Manche Viewer berichten nach der Beendigung einer Session, dass sie das Gefühl haben, als würde irgendwas von ihnen in ihren Körper „zurückkehren“. Es wirkt wie eine diffusere Variante der Rückkehr des Energiekörpers in den physischen Körper nach einer außerkörperlichen Erfahrung. Das wirft die interessante Frage auf, was denn nun eigentlich in einem Target viewt. Sitzt man komplett lokal am Schreibtisch und „empfängt“ die Daten wie eine Antenne, oder sendet man tatsächlich einen winzigen Teil von sich zum Target aus, der dann von dort aus (in Verbindung mit dem lokalen, physischen Körper) die Eindrücke sammelt und übermittelt? In letzterem Fall wäre das wie eine Art Mini-AKE, bei der eben nur ein winziger Teil des eigenen Bewusstseins im ausgesendeten Energiekörper liegt, und nicht das „Gesamtbewusstsein“, wie in einer vollbewussten AKE.
 
Es gibt diverse Indizien, das man tatsächlich einen kleinen Teil von sich bzw. des Energiekörpers aussendet. Beispielsweise nahm ich mal Folgendes als einzige EI-Quelle in einem Target wahr:

RV - Energiekörperchen

Die Eindrücke kamen sehr deutlich, und es wirkte wie eine extrem vereinfachte Form eines Körpers. Das Objekt schien mitten im Target zu schweben und hatte ein silbrig-graues, energetisches Aussehen. Da wo man den Kopf erwarten würde, gab es nur eine kantig ausgeschnittene Kerbe, an der sowas wie blaue Funken schnell hin- und her „rauschten“. Es machte auf mich den Eindruck, als wenn das Objekt dort seine Aufmerksamkeit bündelt, bzw. irgendwas sendet und empfängt. Die weiteren Daten der Personenwahrnehmung auf dieses Objekt (u.a. Tätigkeiten) könnte man als den Vorgang des Remote Viewings an sich deuten. So kamen Eindrücke wie „Seil auswerfen“, „Spannung halten – dennoch ungespannt sein“, „Überbrückung“ und „Vorgänge am Laufen halten“. Erfahrene Remote Viewer werden erkennen, welche Vorgänge damit gemeint sind. 😉

Ich hatte am Ende auch ein kurzes Interview mit dem Objekt gemacht, ohne natürlich zu ahnen, was es sein könnte. Die Antworten sind unter der Annahme, das ich mich selbst (bzw. einen Teil von mir) beim viewen des Targets befragt habe, recht lustig:

V = Viewer
P1 = Viewender Teil vom Viewer (vermutlich)

V: Hallo! Hast du Zeit / Lust zu kommunizieren?
P1: Verlegen, unsicher, abgelenkt
V: Kannst du mir kurz deine Aufgabe dort beschreiben?
P1: (wirkt recht unbewusst / Erklärungsnotstand) –
„Hebel ziehen“ / festhalten, Band / Verbindung aufrechterhalten
AI: Wirkt alles recht inmateriell
V: Danke für die Kommunikation! Auf wiedersehen! (wohl schneller, als man denkt :D)
P1: Genervt („boah, ey!“), wie unnötig von der Aufgabe abgelenkt worden sein
 
Weitere Indizien aus meiner persönlichen Erfahrung (als Monitor und Viewer) sind Sessions, wo irgendeine EI-Quelle bzw. Entität im Target den Viewer zu bemerken scheint. Diese Entitäten zeigen dann nicht nur auf „Anfrage“ Reaktionen (z.B. per Interview-Tool), sondern reagieren interaktiv auf den Viewer. Hier ein Beispiel aus einer Session, in der ich einen Spuk viewen sollte:

RV - Spuk-Oma

Dort tauchten drei „Personen“ auf, die nicht zum Target gehörten. Von den Personenbeschreibungen her passten sie zu den Wahrnehmungen, die der eigentliche (physische) Bewohner des bespukten Raumes hatte. Plötzlich bemerkte ich in der Session, das eine der drei Personen ganz nah vor mir auftauchte und mich regelrecht anglotzte! Sie wirkte wie eine ältere Dame mit Pottschnitt-Frisur und bizarren, glasigen Augen. Ich spürte, das sie meine Anwesenheit im Target bemerkte, so als wäre ein Teil von mir dort vor Ort. Aber ansonsten schien sie nicht wirklich zu verstehen, was ich bin. Die drei Personen wirkten auch generell recht unbewusst bzw. geistig umnachtet (hängengebliebene Menschengeister?). Auch wirkte die Umgebung des Targets (das Zimmer) aus deren Sicht so, als würde man durch dunkle Nebelschwaden oder Wolkenfetzen schauen (wie eine „phasenverschobene“ Wahrnehmung, die manchmal bei AKEn vorkommt).
 
Hier noch ein sehr abgefahrenes Praxisbeispiel, bei der in einer Session eine Art amphibischer Alien aufzutauchen schien. Der Alien bemerkte den Viewer sofort von sich aus und „redete“ ihn an, als die Personenwahrnehmung durchgeführt wurde. Das erschrak den Viewer (gelinde ausgedrückt), und für einen Augenblick erfuhr er sogar eine Art Bi-Lokalität, so als sei er im Körper des Wesens. Das äußerte sich durch ein Gefühl, als hätte er plötzlich eine „Steißbeinverlängerung“ (bzw. Schwanz), Schwimmhäute und sich seitlich bewegende Augenlider. Ein sehr schräges RV-Erlebnis, und ein weiteres Indiz dafür, das man interaktiv vor Ort mit dem Target interagiert, und nicht nur wie eine passive Antenne Daten empfängt.

RV - Lurchi
 
Fazit: Es gäbe noch weitere Beispiele, die auf ein interaktives Vorhandensein eines Energiekörpers im Target hindeuten, aber die gezeigten gehören bisher zu den interessantesten. Gerade bei nicht-physischen Entitäten (z.B. Geistern) oder Lebewesen, die metaphysische Anwesenheiten wahrnehmen können (z.B. Aliens oder bestimmte Tiere) scheinen solche wechselseiten Interaktionen aufzutreten.

Experimentell könnte man das Thema noch auf eine neue Ebene bringen, wenn man z.B. gemeinsame Experimente durchführt, bei denen man sich versucht, auf metaphysische Weise zu treffen (z.B. Treffen in Träumen oder AKEn). Interessant wäre, wie man die verschiedenen Verkörperungen bzw. Intensitäten von „ausgesendetem“ Bewusstsein gegenseitig wahrnimmt. Im Kontext des Blog-Themas natürlich auch, ob bzw. wie jemand wahrgenommen wird, der per Remote Viewing-Session an einem solchen Experiment teilnimmt. Vielleicht wird sich da in Zukunft nochwas ergeben…

Thetawaves-Forum: Permanentes AKE-Experiment / Treffpunkt?