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Proxima Centauri b

Nach lauter Privatsessions mit Timelines, Optimas und verschwundenen Gegenständen  (was im Grunde die Essenz des Remote Viewer-Alltages ist), kann ich euch an dieser Stelle wieder eine interessante Forschungssession vorstellen. Dazu haben wir uns einen neuen Exoplaneten vorgenommen. Nachdem das Gliese 581-System in den letzten Jahren von vielen Viewern außersinnlich belagert wurde (auch hier in diesem Blog), widmeten wir uns einer aktuellen Entdeckung: Der erst 2016 nachgewiesene Exoplanet Proxima Centauri b.

Künstlerische Vorstellung von Proxima Centauri b (Quelle: SpaceEngine)

Mit einer Entfernung von „nur“ 4,2 Lichtjahren ist Proxima Centauri b der naheste, bekannte Planet außerhalb unseres eigenen Sonnensystems. Er umkreist den roten Zwergstern Proxima Centauri in einer Entfernung, die in der habitablen Zone liegt. Jedenfalls in der habitablen Zone für uns bekannte Lebensformen, denn es bedeutet grob gesagt, dass die Temperaturen so sind, dass Wasser im flüssigen Zustand auf der Oberfläche existieren kann, ohne zu gefrieren oder zu verdampfen.

Gibt es nun also Leben auf Proxima Centauri b? Das wollten wir herausfinden, und erlebten dabei wieder einige Überraschungen. Die folgenden Eindrücke basieren auf einer überlangen Einzelsession, und jeder Leser ist eingeladen, per Remote Viewing bzw. seiner präferierten Methode selbst nachzuforschen. Alle Anderen können die Inhalte entweder als SciFi-Fantasie, oder als interstellaren Alltag im All betrachten. 😉

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 475855 793504 809441
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 02.07.2017
Uhrzeit: 17.37h – 18.55h
Dauer: 78 Minuten
Seiten: 14

Die Targetformulierung lautete: „Beschreibe den Planeten Proxima Centauri b zum Zeitpunkt der Session!“

Neben der Target-Formulierung wurden noch ein paar Bewegungsanweisungen kodiert, damit sich der Viewer im Verlauf der Session ohne Vorannahmen im Zielgebiet bewegen kann (z.B. O1 = Aus 10km Höhe in Blickrichtung Horizont).

Starten wir also die Reise zu unserem Nachbarsystem: Bei den wichtigsten Sinneseindrücken dominierten die Farben Rot, Grau, Beigegelb und eine kleine Spur von Grün. Die Oberflächen reichten von pudrig-staubigen Eindrücken, bis hin zu rasiermesserscharfen, harten Kanten. Hierbei wurde vom Viewer schon die starke Trennung zwischen weichen und harten Eindrücken betont, als wenn es dort irgendwo eine Art abrupte Grenze gibt.

Auch die Temperaturen waren interessant, da sich einzelne, starke Wärmepunkte zeigten, es aber im Schatten deutlich kühler war. Der Unterschied zwischen Licht und Schatten schien die Temperaturen dort stark zu beeinflussen. Als wesentliche Geräusche konnte der Viewer ein Dröhnen, Knacken und ein Rieseln (wie von Staub) hören. Das deutet auf eine gewisse geologische oder thermische Aktivität hin.

In den AI’s (persönliche Eindrücke) betonte der Viewer, dass die Umgebung „grenzwertig“ sei, man an bestimmten stellen „nicht weitergehen und innehalten“ solle. Man sollte sich also gut überlegen, wie man sich dort im Gelände bewegt. Der Grund dafür würde sich bald herauskristallisieren (teils wörtlich zu nehmen).

Jetzt kamen wir zur wohl spannendsten Abfrage in Bezug auf fremden Welten, nämlich den EI’s (Eindrücke von Fremdemotionen im Zielgebiet). Dabei wurden recht technische EI’s wie „aufräumen“ und „organisieren“ wahrgenommen. Dem Viewer kam es vor, als wären dort Ingenieure unter sich, wenn auch etwas stumpf. Das sollte natürlich später noch aufgeschlüsselt werden.

Als die Zeit gekommen war, sich frei im Zielgebiet zu bewegen, verschafften wir uns erstmal per Bewegungsanweisung einen Eindruck der Umgebung. Der Blickpunkt des Viewers befand sich dabei nahe der Planetenoberfläche:

Die Umgebung war schummrig, und es gab auffällige Trichter im Boden. Diese wirkten jedoch nicht wie normale Krater, sondern weicher. Innerhalb dieser Trichter befand sich kalter, feuchter Schlamm und kristallartige Brocken. Zudem hatte der Viewer dort den Eindruck von „chemischer Kälte“. Ein Kryo-Vulkan? Jedenfalls ging der Trichter nicht sehr tief nach unten, weshalb es auch ein verwitterter Krater sein könnte.

Danach ließ ich den Viewer nach oben schauen. Er beschrieb einen dunklen Himmel mit funkelnden Sternen und einen Mond. Dieser Mond war deutlich von Kratern übersäht und hatte eine rötliche Färbung. Auf der Oberfläche von Proxima Centauri b selbst existiert laut Viewer eine Atmosphäre. Deshalb befand er sich wohl zu dem Zeipunkt auf der Nachtseite, da er die Sterne funkeln sehen konnte (im Vakuum funkeln Sterne nicht).

Die Temperatur dort wurde sogar als relativ angenehm empfunden (um die 5°C). Die Luft hingegen schien zwar theoretisch für Menschen atembar zu sein, allerdings sagte der Viewer, dass dann seine Lungen „kristallisieren“ würden. Dies wäre laut ihm jedoch nicht aufgrund von Kälte (was ich als Monitor natürlich zuerst dachte), sondern wegen irgendwelcher anderen Stoffe dort, die auf die Lungen einwirken (Chemikalien?). Eventuell könnte eine verhältnismäßig starke Kälte auch falsch wahrgenommen werden, wie es schon in anderen Weltraum-Sessions bei Extremtemperaturen geschah.

Jedenfalls hatten wir schonmal eine nette Postkarte von einem Exoplaneten aus unserer Nachbarschaft. Natürlich wollte ich aber noch mehr sehen, und bewegte den Viewer per Bewegungsanweisung auf die Tagseite des Planeten. Dort fiel sofort ein heikler Umstand auf: Der Planet dreht sich offenbar sehr langsam, wodurch die Tagseite stark aufgeheizt wird. Während es auf der dunkleren Seite von scharfkantigen bis schlammigen Oberflächeneindrücken reicht, zeigten sich auf der Tagseite nur noch pulvrige Materialien.

Bemerkenswert ist jedoch, dass die Hitzepunkte sehr deutlich umgrenzt waren, statt die komplette, helle Planetenseite gleichmäßig zu erhitzen. Es machte den Eindruck, als würden stark fokussierte Strahlen von der Sonne die Oberfläche treffen. Diese Bereiche wurden vom Viewer mit „dickeres Licht“ umschrieben. Um zu verifizieren, dass es sich wirklich um die dortige Sonne (also Proxima Centauri) handelte, ließ ich den Viewer nochmal nachschauen, ob die Strahlungsquelle künstlich oder natürlich sei. Sie stellte sich als natürliche, heiße, lavaartige Kugel heraus.

Obgleich es von den mir bekannten Vorstellungen abweicht, scheint die Proxima-Sonne sehr punktuelle Strahlungsauswürfe oder Protuberanzen zu haben, wodurch die Sonnenseite des Planeten stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Vielleicht liegt es an der geringen Größe (roter Zwerg) und der relativen Nähe zwischen Proxima Centauri b und dieser Sonne? Als ich den Viewer fragte, was passieren würde, wenn er seine Hand in den Strahl steckt, antwortete er „Da bleiben nur Knochen übrig“.

Diese idyllischen Landschaftseindrücke hinter uns lassend, wollte ich noch ein Gesamtbild des Planeten. Nach der Bewegungsanweisung fiel dem Viewer direkt ein hauchdünnes Ringsystem um den Planeten auf (mindestens zwei Ringsegmente), welches aber schwer zu sehen sein soll. Vielleicht wie bei Jupiter im Vergleich zu Saturn. Ferner bestätigte sich nochmal der Eindruck, dass eine Seite des Planeten wegen der langsamen Drehung sehr heiß und beansprucht ist (hell, heiß, staubig, trocken, schroff), und die dunkle Seite eher kühl. Außerdem nahm der Viewer ein Klimamuster wahr, bei dem das Wetter von der sonnenbestrahlten Seite auf die kühlere Schattenseite „geblasen“ wird.

Gesamtansicht, transkribiert für bessere Lesbarkeit (klicken zum Vergrößern!)

Bei der Untersuchung aus der Ferne kam auch wieder der Mond ins Bild. Dort fiel auf, dass eine künstlich wirkende Struktur diesen umkreiste, die wohl irgendwann mal von seiner Gravitation eingefangen wurde (sie war nicht ursprünglich dort). Diese Struktur bestand aus mehreren, zusammenhängenden Segmenten, die den Viewer an ein mittelalterliches Kettenhemd erinnerten. Sie wurde offenbar nicht fertiggestellt. Der ursprüngliche Zweck dieser Struktur war schwer zu ermitteln, aber sie sammelte Hitze oder Energie, und leitet diese von Segment zu Segment weiter. Eine Art Kollektor?

Die Entdeckung ließ uns in der Umgebung noch weiter nach Auffälligkeiten suchen, auch nach künstlichen. Und tatsächlich wurden wir fündig: Ein Stück weiter weg, zwischen der „Kettenhemd“-Struktur und Proxima Centauri b, zeigten sich mehrere künstliche Objekte. Diese waren wie Projektile oder Kapseln geformt. Was machten die Objekte dort? Jedenfalls schienen aus genau diesen Objekten die etwas stumpfen EI’s zu stammen, die der Viewer bereits früh in der Session mit „aufräumen„, „organisieren“ und „ingenieursmäßig“ beschrieb. In der Gesamtskizze kam noch der Eindrück „fernbedienen“ hinzu. Das schauten wir uns selbstverständlich genauer an:

Wir versuchten einen Blick, in diese Objekte zu werfen. Zuerst fiel auf, dass die Außenhülle sehr dick und fensterlos war. Die Notwendigkeit dafür hatte mit Strahlung und Helligkeit zu tun („Blind mit Fenster„). Im Innenraum war nur ein sehr schummriges, türkisfarbendes Licht wahrzunehmen, dass aus keiner direkten Lichtquelle zu kommen schien.

Außerdem gab es Instrumente, die aus asymetrisch angeordneten Knöpfen und einer Art Display bestanden. Exotisch wirkte die Bedienung: Sowohl Knöpfe, als auch Display fühlten sich wie Sand an, den man tief reindrücken kann, um dadurch dreidimensionale Eingabevorgänge zu machen. Da dieser „Sand“ nicht davonrieselt, müssen es wohl spezielle Partikel sein, die zusammengehalten werden.

Die Instrumente führten auch unweigerlich zu der Frage nach Insassen. In der Mitte des Objektes gab es einen einzigen Sitzplatz (eher eine bequeme Liege), auf der sich ein Wesen befand. Ich ließ das Wesen genauer beschreiben:

Es hatte einen sehr elegant wirkenden Helm oder eine Maske auf, und dünne Arme mit länglichen Fingern. Diese wirkten passend zu dem Bedienkonzept der Instrumente, wo man sehr tief in den Sand „reindrückt“. Vom Unterkörper oder Beinen hatte der Viewer keine Wahrnehmung, jedoch bekommt man in einer Personenwahrnehmung nicht immer alle Details.

Es machte mich neugierig, was unter der Kopfbedeckung wäre. So ließ ich den Viewer darunter schauen, und es kam ein knochig wirkendes, längliches Gesicht zum Vorschein. Dieses erinnerte ihn zuerst an einen Pferdekopf, aber wesentlich spitzer zulaufend. Als weiteres Merkmal fiel sowas wie Biberzähne im Unterkiefer auf, und noch eine lange, heraushängende Zunge. Dann ließ ich noch die Augen des Wesens beschreiben, die an Froschaugen erinnerten, und deren Augenlider von außen nach innen zugingen.

Die Hautfarbe des Wesens wirkte graubläulich, und fühlte sich wie Latex an. Dem Viewer irritierte hier, dass der Körper so knochig und trocken wirkte. Wie wir herausfanden, lag es daran, weil dieses Wesen bereits tot war. Es hatte also schon eine Verwesung oder Vertrocknung stattgefunden. Aber was war passiert? Wir versuchten ein Interview mit dem Piloten zu führen. Hier erfuhren wir u.a., dass offenbar eine Art Unfall mit einem Strahlungsausstoß geschah, welche den Insassen unbemerkt einschlafen und versterben ließ:

V = Viewer
T = Pilot

V: Hallo, was machst du da?
T: (Viewer bekommt Bild eines leblos schwebenden Körpers)

V: Lebst du noch?
T: „Unbewusst > Informationsfeld“
V: (Viewer begibt sich in Zeit, wo Pilot noch lebte)…
V: Was ist passiert?
T: Hitze, Strahlung, langsame Strahlung, einschläfernd
V: Was habt ihr dort versucht?
T: Aufzeichnung, Unregelmäßigkeit entdeckt: Die künstliche Struktur („Kettenhemd-Ding“) ist nicht von uns. Ja sind die denn verrückt?
V: Was ist bei deinem Unfall passiert?
T: Eingeschlafen, verwundert, sind aus Schatten gekommen
V: Wie konnte das passieren?
T: Punktgenaue Reflektion, Verstärkung der Strahlung, wissen wir nicht genau
V: Stammt ihr aus dem System mit dem Planeten (Proxima Centauri b)?
T: Anliegend, Nachbarschaft
V: Wie reist ihr (interstellar)?
T: Man wird zuerst „gefroren“
(Viewer bekommt Bilder von Reiseablauf)

T: „Raummauer“ durchbrechen, „Spiegel“, Raumkrümmung (geht sehr schnell)
V: Warum „gefroren“?
T: Einfrieren ist schonend für Gehirn und Nerven (während des Reisevorgangs)
V: Danke für die Auskunft!
T: *tot*

Neben den Umständen des Ablebens, offenbarte sich hier auch das interstellare Reisekonzept dieser Wesen. Es erinnerte ein bisschen an ein „Stargate“ aus der gleichnamigen Serie, allerdings ohne Ring. Die kleinen Schiffe der Wesen projizieren diese Portale selbst. Sie müssen aus gesundheitlichen Gründen im „gefrorenen“ Zustand durchquert werden. Dabei spannen sich die Portale wie eine Pfütze auf, ebenfalls a’la Stargate, allerdings mit nur einem einzigen „Wellenschlag“. Die Portal-„Scheibe“ an sich wirkt dabei wie ein Spiegel oder Alufolie, und scheint nahezu unendlich dünn zu sein, was an einen Ereignishorizont erinnert.

Wirklich verstehen konnten wir diese Technologie jedoch nicht. Plump gesagt ist es so, als würde man in einen Spiegel „hineinsteigen“, sich umdrehen, wieder dort heraustreten, und man ist am Ziel. Dabei ist noch wichtig, dass zwischen dem Start- und Zielpunkt eine gerade Strecke ist. Planeten und andere Hindernisse auf der Strecke können jedoch problemlos durchflogen werden. Insgesamt scheint die Technologie der Wesen, vor allem in Hinblick auf den Strahlungsunfall und die Notwendigkeit des „Einfrierens“, noch nicht ganz ausgereift zu sein. Die Erden-Menschheit könnte sich natürlich glücklich schätzen, wenn sie diesen Stand schon erreicht hätte.

Nach der Session hat der Viewer noch detaillierte, künstlerische Interpretationen der Eindrücke von dem Piloten und seinem Vehikel erstellt (klicken zum Vergrößern!):

Nach dem interessanten, quasi posthumen Dialog, wandten wir uns noch einmal dem Planeten Proxima Centauri b zu. Da die Sessionzeit so langsam ausuferte, wollte ich noch ein paar Details herausfinden. Als Erstes stand eine Querschnitt-Wahrnehmung auf dem Plan:

Der Planet offenbarte einen eher unspektakulären Aufbau, mit einem zähen Inneren. Erwähnenswert ist noch der Kern, welcher unregelmäßig geformt und zusammendrückbar wirkte. Also kein massiver Kern, wie es in vielen Sessions auf Planeten und Monde in unserem eigenen Sonnensystem war.

Zum Schluss wurde nochmal nach einheimischem Leben auf oder in dem Planeten gesucht. Tatsächlich konnte der Viewer zwei auffällige Arten von Organismen wahrnehmen, welche im schlammigen Teil der Oberfläche leben. Davon abgesehen, gab es nur noch einen diffusen Eindruck von „Bakterien“.

Bei dem einen Organismus handelt es sich um eine Art Wurm, welcher nicht größer als zwei Reiskörner ist. Der Wurm besitzt ein deutlich segmentiertes Exoskelett und besenartige Fortsätze am Kopfende. Er bewegt sich durch Rillen auf der Oberfläche des Schlamms, wo alkalische Stoffe als Nahrung aufgenommen werden. Interessant war noch, dass von diesen Würmern eine Art „Sommerschlaf“ gehalten wird, wenn die schlammige Region wieder ins Sonnenlicht kommt und austrocknet.

Der andere Organismus war deutlich kleiner als der Wurm, und mit dem Boden verwachsen. Es gelang allerdings nicht herauszufinden, ob es sich dabei um eine Pflanze oder ein Tier handelt. Vielleicht kann man es als eine Art Polyp bezeichnen, oder es geht in die Richtung von Pilzen. Der Organismus fühlte sich für den Viewer hartgummiartig an, und fiel durch eine umkringelnde Struktur auf, die an Schlingpflanzen erinnerte.

Dass Proxima Centauri b keine größere Artenvielfalt zu bieten hat, mag an den schwierigen Klimaverhältnissen liegen. Aber immerhin wurde makroskopisches Leben wahrgenommen, was ja nicht pauschal so sein muss, nur weil ein Planet in der habitablen Zone liegt. Nach der Session wurden auch diese beiden Organismen nochmals detailgenauer gezeichnet, da die künstlerische Ästhetik während des Viewens oft der begrenzten Session-Zeit weichen muss:


Fazit:
Eine äußerst ergiebige Einzelsession auf den zur Zeit interessantesten Planeten unseres Nachbarsystems. Aber bei Einzelsessions liegt sozusagen der Exowurm im Schlamm begraben: Wie verlässlich sind diese zum Teil scifi-artigen Daten, und was könnte aus dem Reich unbewusster Fantasieeffekte stammen? Wie ich schon anfangs erwähnte, ist jeder mit den entsprechenden Fertigkeiten eingeladen, sich selbst im Proxima Centauri-System umzuschauen, und uns seine Erkenntnisse mitzuteilen. Das gilt natürlich für alle Projekte in diesem Blog, ob aus einer Einzelsession bestehend, oder von ganzen Projektgruppen bearbeitet. 😉

Ko(s)misches Facebook

Hier möchte ich einfach mal einige (mehr oder weniger) nicht-menschliche Anlitze vorstellen, die uns in unserer Remote Viewing-Tätigkeit (bzw. ähnlichen Anwendungen, wie ERV) über’s Blatt gelaufen sind, und / oder ins Blickfeld des geistigen Auges gerieten.

Sessions, aus denen sich solche Daten ergaben, hatten natürlich in der Regel etwas mit exoplanetaren Themen zu tun, manche aber auch mit anderen Zeitperioden oder unerwarteten Querverknüpfungen in themenfernen Targets. Der zeichnerische Detailgrad ergab sich jeweils aus der Datendichte (Targetkontakt, Anzahl Sessions etc…), dem Zeichentalent und anderen typischen Faktoren. Auch sei hier angemerkt, dass vor allem Gesichtswahrnehmungen im Remote Viewing starken Verzerrungen unterliegen können (von erstaunlichen Treffern in Portrait-Qualität, bis nicht wiedererkennbar).

Wie immer, möge sich jeder selbst seine Meinung bilden, und dabei stets bedenken:
Es geht nichts über Selbsterfahrung. 😉

 

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten, extraterrestrischen Sessions, welches aber ziemlich unverhofft auftauchte.

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten extraterrestrischen Sessions, welches dort aber dennoch recht unverhofft auftauchte.

 

Wesen, dass sich durch bräunliche, dicke Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete.

Wesen, dass sich vor allem durch bräunliche, wulstige Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen (ohne Augenweiß) und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete. Es tauchte im Zusammenhang mit einer exotischen Hitec-Umgebung auf.

 

Vermutlich eine Art "Vorarbeiter", und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

Vermutlich eine Art „Vorarbeiter“, und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens (unterschiedliche Spezies?) auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

 

Personenwahrnehmung mit geringem zeichnerischen Detail, bei dem die ungewöhnlichen Daten, allem vorran die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen.

Personenwahrnehmung mit minimalem zeichnerischen Detail, bei dem jedoch die ungewöhnlichen Daten (z.B. Körpergröße und Alter), allem vorran aber die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen (V = Viewer mit ca. 1,85m, Wesen rechts).

 

Nahezu menschliche Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher Wesen. Lediglich der Schädel war auffällig turmartig verlängert.

Eine nahezu menschlich aussehende Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher, humanoider Wesen. Lediglich die Schädelform wirkte auffällig turmartig verlängert.

Ebenfalls sehr menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Ebenfalls menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, Glatze, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden aus humanoiden Pelzwesen mit Otter-Gesichtern und "Kriegsbemalung" auf der Stirn. Warum auch nicht? :D

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden, so seltsam es scheint, aus humanoiden Pelzwesen mit „Otter-Gesichtern“ (nahezu 1:1) und einer Art rituellen Bemalung auf der Stirn. Warum auch nicht? 😀

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel. Es hantierte mit Kabeln an einem Gerät rum.

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel, welcher Augen und Mund stark schützte. Es hantierte in dem Szenario mit Kabeln an einem Gerät rum. Die Zeichnung ist hier ausnahmsweise mal farblich nachbearbeitet (Farben vermutlich nahezu authentisch).

Anatomische Skizze während einer der RV-Sessions auf das Team-Szenario. Scheinbar handelt es sich um ein weiteres Mitglied der menschenähnlichen Spezies mit Turmschädel. Der restliche Knochenbau wirkte hier ebenfalls etwas exotisch.

 

Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, die eine amphibische, humanoide Spezies beschreibt.

Stufenweise Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, in denen eine amphibische, humanoide Spezies beschrieben wurde (klicken zum vergrößern!). Die linke Skizze stammt live aus der ersten Session, nachfolgende Skizzen bauten mit jeweils neuen Daten darauf auf (noch nicht komplett).

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden. Eine Spezies wirkte weicher und eleganter (links), die andere (rechts) kantiger und reptilischer.

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden (womöglich zwei ähnliche Spezies?). Ein Exemplar wirkte weicher und eleganter (links), das andere (rechts) kantiger, größer und reptilischer. Beide schienen in einer Art Verfolgungsjagd involviert zu sein.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Amphibisch - Auge

Ein weiteres Beispiel aus einer Session, hier mit detailliertem Auge (in fast jeder Session mit dieser Spezies auffällig; die rillige Iris) und einer Art Flossenkamm auf dem Kopf. Der restliche Körper war für den Viewer nur noch diffus wahrnehmbar.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten. In dem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit sehr großem Schädel. Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,20m und 2,60m zu liegen.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten (klicken zum vergrößern!). In diesem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit (im Vergleich zum Menschen) sehr großem Schädel (abgemessen durch mehrfache Anwendung des spontanen Bemaßungstools aus Stufe 6). Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,00m und 2,60m zu liegen.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Zeichnung eines amphibischen Schädels (hier wohl ein älterer Vertreter der Spezies) aufgrund aller bisher gesammelten Daten.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Schädel-Zeichnung der Amphibien-Spezies (hier anscheinend ein älterer Vertreter) aufgrund aller bisher gesammelten Daten. Recht sympathischer Meeresbewohner. 😉

 

Bei drei Single Blind-Sessions auf "Die schönste Spezies des physischen Universums" kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde... ;-)

Bei drei Single Blind-Sessions auf „Die schönste Spezies des physischen Universums“ kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde… 😉

 

Skizze aus einer Session im Zusammenhang unserer (nicht allzu fernen) planetaren Nachbarschaft.

Skizze aus einer Session im Kontext unserer stellaren Nachbarschaft.

 

Verstorbene Wesen, die in einer Session auf Proxima Centauri b im Orbit wahrgenommen wurden.

Detailskizzen der Wesen im Orbit von Proxima Centauri b. Hier sind zusätzlich ihre „Raumkapseln“ und das interstellare Antriebsprinzip zu sehen, welches benutzt wurde.

 

Mangels Gesicht nicht unbedingt zu „Ko(s)misches Facebook“ passend, aber auch außerirdische Lebensformen. In dem Fall kleine Würmer und pilzartige Gewächse auf der ungastlichen Oberfläche von Proxima Centauri b.

 

Essassani-Lebensformen

Tierische und pflanzliche Lebensformen in der physischen Dimension des mutmaßlichen Planeten „Essassani“ (bekannt aus Channelings und UFO-Mythologie). Dieser soll multidimensional auch durch höhere Lebensformen bewohnt sein.

 

Wird bei neuem Material immer ergänzt… 😉

Wer oder was viewt im Target?

Manche Viewer berichten nach der Beendigung einer Session, dass sie das Gefühl haben, als würde irgendwas von ihnen in ihren Körper „zurückkehren“. Es wirkt wie eine diffusere Variante der Rückkehr des Energiekörpers in den physischen Körper nach einer außerkörperlichen Erfahrung. Das wirft die interessante Frage auf, was denn nun eigentlich in einem Target viewt. Sitzt man komplett lokal am Schreibtisch und „empfängt“ die Daten wie eine Antenne, oder sendet man tatsächlich einen winzigen Teil von sich zum Target aus, der dann von dort aus (in Verbindung mit dem lokalen, physischen Körper) die Eindrücke sammelt und übermittelt? In letzterem Fall wäre das wie eine Art Mini-AKE, bei der eben nur ein winziger Teil des eigenen Bewusstseins im ausgesendeten Energiekörper liegt, und nicht das „Gesamtbewusstsein“, wie in einer vollbewussten AKE.
 
Es gibt diverse Indizien, das man tatsächlich einen kleinen Teil von sich bzw. des Energiekörpers aussendet. Beispielsweise nahm ich mal Folgendes als einzige EI-Quelle in einem Target wahr:

RV - Energiekörperchen

Die Eindrücke kamen sehr deutlich, und es wirkte wie eine extrem vereinfachte Form eines Körpers. Das Objekt schien mitten im Target zu schweben und hatte ein silbrig-graues, energetisches Aussehen. Da wo man den Kopf erwarten würde, gab es nur eine kantig ausgeschnittene Kerbe, an der sowas wie blaue Funken schnell hin- und her „rauschten“. Es machte auf mich den Eindruck, als wenn das Objekt dort seine Aufmerksamkeit bündelt, bzw. irgendwas sendet und empfängt. Die weiteren Daten der Personenwahrnehmung auf dieses Objekt (u.a. Tätigkeiten) könnte man als den Vorgang des Remote Viewings an sich deuten. So kamen Eindrücke wie „Seil auswerfen“, „Spannung halten – dennoch ungespannt sein“, „Überbrückung“ und „Vorgänge am Laufen halten“. Erfahrene Remote Viewer werden erkennen, welche Vorgänge damit gemeint sind. 😉

Ich hatte am Ende auch ein kurzes Interview mit dem Objekt gemacht, ohne natürlich zu ahnen, was es sein könnte. Die Antworten sind unter der Annahme, das ich mich selbst (bzw. einen Teil von mir) beim viewen des Targets befragt habe, recht lustig:

V = Viewer
P1 = Viewender Teil vom Viewer (vermutlich)

V: Hallo! Hast du Zeit / Lust zu kommunizieren?
P1: Verlegen, unsicher, abgelenkt
V: Kannst du mir kurz deine Aufgabe dort beschreiben?
P1: (wirkt recht unbewusst / Erklärungsnotstand) –
„Hebel ziehen“ / festhalten, Band / Verbindung aufrechterhalten
AI: Wirkt alles recht inmateriell
V: Danke für die Kommunikation! Auf wiedersehen! (wohl schneller, als man denkt :D)
P1: Genervt („boah, ey!“), wie unnötig von der Aufgabe abgelenkt worden sein
 
Weitere Indizien aus meiner persönlichen Erfahrung (als Monitor und Viewer) sind Sessions, wo irgendeine EI-Quelle bzw. Entität im Target den Viewer zu bemerken scheint. Diese Entitäten zeigen dann nicht nur auf „Anfrage“ Reaktionen (z.B. per Interview-Tool), sondern reagieren interaktiv auf den Viewer. Hier ein Beispiel aus einer Session, in der ich einen Spuk viewen sollte:

RV - Spuk-Oma

Dort tauchten drei „Personen“ auf, die nicht zum Target gehörten. Von den Personenbeschreibungen her passten sie zu den Wahrnehmungen, die der eigentliche (physische) Bewohner des bespukten Raumes hatte. Plötzlich bemerkte ich in der Session, das eine der drei Personen ganz nah vor mir auftauchte und mich regelrecht anglotzte! Sie wirkte wie eine ältere Dame mit Pottschnitt-Frisur und bizarren, glasigen Augen. Ich spürte, das sie meine Anwesenheit im Target bemerkte, so als wäre ein Teil von mir dort vor Ort. Aber ansonsten schien sie nicht wirklich zu verstehen, was ich bin. Die drei Personen wirkten auch generell recht unbewusst bzw. geistig umnachtet (hängengebliebene Menschengeister?). Auch wirkte die Umgebung des Targets (das Zimmer) aus deren Sicht so, als würde man durch dunkle Nebelschwaden oder Wolkenfetzen schauen (wie eine „phasenverschobene“ Wahrnehmung, die manchmal bei AKEn vorkommt).
 
Hier noch ein sehr abgefahrenes Praxisbeispiel, bei der in einer Session eine Art amphibischer Alien aufzutauchen schien. Der Alien bemerkte den Viewer sofort von sich aus und „redete“ ihn an, als die Personenwahrnehmung durchgeführt wurde. Das erschrak den Viewer (gelinde ausgedrückt), und für einen Augenblick erfuhr er sogar eine Art Bi-Lokalität, so als sei er im Körper des Wesens. Das äußerte sich durch ein Gefühl, als hätte er plötzlich eine „Steißbeinverlängerung“ (bzw. Schwanz), Schwimmhäute und sich seitlich bewegende Augenlider. Ein sehr schräges RV-Erlebnis, und ein weiteres Indiz dafür, das man interaktiv vor Ort mit dem Target interagiert, und nicht nur wie eine passive Antenne Daten empfängt.

RV - Lurchi
 
Fazit: Es gäbe noch weitere Beispiele, die auf ein interaktives Vorhandensein eines Energiekörpers im Target hindeuten, aber die gezeigten gehören bisher zu den interessantesten. Gerade bei nicht-physischen Entitäten (z.B. Geistern) oder Lebewesen, die metaphysische Anwesenheiten wahrnehmen können (z.B. Aliens oder bestimmte Tiere) scheinen solche wechselseiten Interaktionen aufzutreten.

Experimentell könnte man das Thema noch auf eine neue Ebene bringen, wenn man z.B. gemeinsame Experimente durchführt, bei denen man sich versucht, auf metaphysische Weise zu treffen (z.B. Treffen in Träumen oder AKEn). Interessant wäre, wie man die verschiedenen Verkörperungen bzw. Intensitäten von „ausgesendetem“ Bewusstsein gegenseitig wahrnimmt. Im Kontext des Blog-Themas natürlich auch, ob bzw. wie jemand wahrgenommen wird, der per Remote Viewing-Session an einem solchen Experiment teilnimmt. Vielleicht wird sich da in Zukunft nochwas ergeben…

Thetawaves-Forum: Permanentes AKE-Experiment / Treffpunkt?

Gliese 581c

Kategorie: Astronomie
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Exoplaneten sind sicherlich eines der begehrtesten Remote Viewing-Targets. Da man in unabsehbarer Zeit keine Nahaufnahmen davon erwarten kann (mit aktuellen, offiziellen Antriebsmethoden bräuchte eine Sonde ca. 500 Jahre bis zum nächsten Sonnensystem), ist es wohl die einzige standardisierte Methodik, einen näheren Blick auf diese fernen Welten zu werfen. Außerkörperliche Erfahrungen scheinen auch eine Möglichkeit zu sein, doch dort scheitert es oft an der Zielgerichtetheit und Navigation (und es steht nicht jedem „auf Knopfdruck“ zur Verfügung). Inzwischen sind dutzende von Exoplaneten bekannt, die in der habitablen Zone ihres Sterns liegen. Habitale Zone bdeuet, das Wasser weder permanent gefroren ist, noch völlig verdampft, und wo somit biologisches Leben existieren könnte, wie wir es bisher kennen.

Unser erster, geviewter Exoplanet war Gliese 581c, welcher damals der heißeste Kandidat für Habitabilität war. Er ist ca. 20,4 Lichtjahre von der Erde entfernt und umkreist den roten Zwergstern Gliese 581. Man schätzt den Planeten auf etwas mehr als die doppelte Größe der Erde, und die Oberflächenschwerkraft auf 2,2g (Erde = 1,0g).

Gliese 581c (künstlerische Darstellung)

Künstlerische Darstellung von Gliese 581c (Quelle: Wikipedia)

 
Viewer #1 (Stefan Franke)

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 5874 2939 5428 4987
Datum: 22.12.2011
Uhrzeit: 00.26h bis 01:31h
Dauer: 65 Minuten
Seiten: 8

Die erste Session zielte (ziemlich ungenau) darauf, die Oberfläche des Planeten zu beschreiben. Damals waren wir noch nicht so geübt in Bewegungsanweisungen. Die Targetformulierung für die Session lautete:

“Beschreibe die Umgebung der Oberfläche des Exoplaneten, dessen menschliche Bezeichnug „Gliese 581c“ lautet!”
 
In Stufe 1 tauchten schon zwei interessante Eindrücke auf. Zum einen war eine Bewegung spürbar, welche sich asoziativ wie ein vorbeilaufendes Förderband äußerte:

In späteren Sessions auf andere Planeten (auch bekannte) stellte sich heraus, das diese Symbolik öfters in Stufe 1 auftauchte, und eine Wahrnehmung der Eigenrotation oder der Umlaufbahn des Planeten zu sein scheint. Physikalische Eindrücke sollte man bei geringer Datendichte also nicht zu wörtlich asoziieren, sonst macht man daraus irgendwelche technischen Anlagen. Ein weiterer interessanter Eindruck war die ziemlich deutliche Wahrnehmung von folgendem Gebilde:

RV - Gliese 581c (Session 1) - Kristallblume

Es stand spitz aus der Oberfläche heraus, und hatte die Farbtöne blau, weiß und schwarz. Das Gebilde machte den Eindruck einer zusammengedrängten Kristall- oder Eisformation, die man „Kristallblume“ oder „Kristallknolle“ nennen könnte (wie man es von Bergkristallen kennt). Die AIs zur Stufe 1 waren „interessant“ und „bisschen kunstvoll“.
 
Stufe 2 brachte einige interessante Grunddaten, die auf eine recht schummrige, rauhe, steinig-staubige und vor allem kalte Landschaft deuteten. Die Kälte war ziemlich deutlich spürbar, was aber noch im überlebensfähigen Bereich liegen könnte (wir hatten keine spezielle Messung versucht). Gefühlt waren es aber vermutlich unter 0°C. Später kam auch das AUL „Eis“.Die Schummrigkeit der Umgebung könnte sich damit erklären lassen, das der Stern Gliese 581 ein roter Zwerg ist. Aber natürlich hätte man auch auf der Nachtseite landen können, wenn dort für das Unterbewusstsein des Viewers was Interessantes war. Die AIs der Stufe 2 lauteten „dunkel“ und „verlassen“.
 
In der Stufe 3 und 4 schienen dann, neben Aspekten der Oberfläche, auch einige interessante Strukturen aufzutauchen, die künstlich wikten. Die Strukturen schauten wir uns natürlich näher an. Das Gefühl wirkte jetzt eher wie in einer geschlossenen Räumlichkeit, die aus verschiedenen, plattformartigen Ebenen bestand. Am auffälligsten war, das irgendwas von der Decke herunterzuhängen schien. Dieses Objekt wirkte technologisch und ähnelte einer übergroßen Triode oder Radioröhre, die auf den Kopf gedreht wurde. Wir untersuchten es in Stufe 6 weiter. Es schien an chaotischen Kabelsträngen von der Decke zu baumeln:

RV - Gliese581c (Session 1) - Triode

Der weitere Eindruck war, das an der Spitze eine Art dünner Energie- oder Elektronenstrahl emittiert wurde. Dieser war aber eher fühlbar, statt sichtbar, und könnte daher für das bloße Auge unsichtbar sein. Die ITs dazu waren „zielen“ und „leiten“. Damit zusammenhängende ITs in der Umgebung schienen „brutzeln“, „wandeln“ und „behalten“ zu sein. Diese bezogen sich auf irgendwelche „Balken“ oder „Träger“ (längliche Teile) die dort irgendwo unten eingelegt- und von diesem Gerät bearbeitet wurden. Das Ganze wirkte inzwischen wie ein industrieller Vorgang.

Natürlich ließ der Monitor jetzt auch eine Personenwahrnehmung machen, wenn schon mutmaßlich künstliche Strukturen auf einem Exoplaneten auftauchten. Es waren 2-3 Personen vor Ort wahrnehmbar, welche die EIs „bisschen aufgeregt“, „ermüdet“ und „erheitert“ ausstrahlten. Sie schienen den Viewer allerdings nicht zu bemerken (was bei Alien-Sessions auch anders laufen kann). Der Monitor wurde dennoch etwas nervös, und ließ den Viewer nur noch eine der Personen grob beschreiben. Beim Aussehen kamen „eher klein“, „schlank“ und merkwürdigerweise „eckig“ als Daten. Es fühlte sich so an, als hätte die Personen einen fast viereckigen Oberkörper, oder eine derartig kantige Bekleidung. Die gefühlte Größe der Person war zwischen 1,20m und 1,50m (das könnte in Hinblick auf die vermuteten 2,2g Schwerkraft plausibel sein, falls diese Wesen denn dort heimisch sind). Als Geschlecht kam „weiblich“, wobei die Geschlechtsangabe (auch bei Menschen) oft unzuverlässig ist. Die Farben der Person äußerten sich schließlich in „hellgrau“ und „weiß-grünlich gemustert“. Ob damit die Hautfarbe oder die Kleidung (falls vorhanden) gemeint ist, ist unklar. Dort endete dann auch die erste, recht flüchtige Session auf Gliese 581c.
 
Fazit: Es schienen einige interessante Aspekte geviewt worden zu sein. Leider wurde die Session abgebrochen, als es spannend wurde, und auch die Anwendung der Stufe 6-Tools waren dem Viewer / Monitor damals noch nicht so geläufig. Am deutlichsten kamen die ersten Eindrücke der Landschaft und des trioden-artigen Gerätes. Für die Landschaft wurde noch eine Fazit-Skizze (inkl. „Kristallblume“) erstellt:

RV - Gliese 581c (Session 1) - Landschaft

Hervorzuheben sind dabei vor allem die recht platt wirkenden, niedrigen Felsplateaus. Das könnte auch wiederum ein Indiz für die hohe Schwerkraft sein. Auf dem Mars gibt es beispielsweise auch viel höhere, geologische Strukturen als auf der Erde (vgl. Mount Everest ~9km vs. Olympus Mons ~25km). Neben der recht schummrigen Stimmung erkannte der Viewer am Himmel auch irgendwas dunkles, Ringförmiges. Ob es sich dabei um einen Planetenring handelt, ist unklar, da die Struktur kaum wahrnehmbar war. Insgesamt wirkete Gliese 581c für den Viewer eine rauhe, kalte, aber irgendwie auch stimmungsvolle Umgebung.

 

Viewer #2 (Benny Pamp)

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 4303 6461 2272 2617
Datum: 26.02.2012
Uhrzeit: 19.50h bis 20.50h
Dauer: 60 Minuten
Seiten: 7

Die zweite Session lief unter der Target-Prämisse, die interessanteste, natürliche Formation auf dem Planeten zu beschrieben. Sie sollte dadurch zum einen gezielter sein, als das erste Target, und zum anderen auf eine mögliche Verifikation hinarbeiten, da bei ähnlichen Herangehensweisen von anderen Taskern / Viewern immer eine bestimmte Struktur auf dem Planeten geviewt wurde (eine Art auffälliger Vulkankrater).  Daher lautete die Targetformulierung nun:

„Beschreibe die interessanteste, natürlich entstandene Formation auf dem Exoplaneten „Gliese 581 c“!“
 
Die ersten Stufen zeigten erdige Farbtöne und steinige, aber auch weiche Oberflächen. Bei den Gerüchen ist das AUL/S „Wie Kreide“ vielleicht interessant. Die Temperaturen wurden als „schwül“ und „herunterziehend“ empfunden. Dimensional wirkte das Target hier schon recht komplex und abgestuft. Rechts schien es eine Art Vertiefung zu geben, und es standen irgendwelche Strukturen in der Gegend herum. Ein interessantes AI am Ende der Stufe 2 lautete „Ich gehöre da JETZT nicht hin“. In der darauf folgende Stufe 3 zeichnete der Viewer nun eine komplexe Umgebung, die teils aus natürlicher Landschaft und teils aus künstlichen Strukturen zu bestehen schien:

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 3

Besonders auffällig war hier eine Art Gestell, welches in die Vertiefung auf der rechten Seite eingebaut war, während es links eine Art Klippe oder Überhang gab. Weiterhin fiel etwas oberhalb des Targets auf, was auf den Viewer wie dichte, herunterdrückende Wolken wirkte, und violett aussah. Schließlich bekam der Viewer auch schon Eindrücke von Personen in der Target-Umgebung.
 
Die Stufe 4 konkretisierte sich nun in AIs wie „Baustelle“ und „Neubaufeeling“. Als EIs gab es „von hinten kommend“, „etwas offen präsentieren“ und „vormachen“. In den Ts notierte der Viewer „schweres Ding unten“ und ein „Konstrukt mit Füßen“ (wie es sich auch schon in Stufe 3 zeichnerisch andeutete). Letzteres markierten wir für eine weitere Untersuchung in Stufe 6. Die ITs schließlich bestärkten das Baustellen-Feeling weiter: „Abbauen“, „tieferlegen“, „hochbringen“, „verlegen“, „nach unten fräsen“ und „viel Aufwand“. Dort markierten wir die Eigenschaft „hochbringen“ für die Stufe 6.
 
In der Stufe 6 nahmen wir uns nun nacheinander die interessantesten, markierten Aspekte aus dem Target vor. Zuerst gab es aber eine Personenwahrnehmung, da die EIs bisher vernachlässigt wurden und auf einem fremden Planeten natürlich zu den interessantesten Aspekten gehören. Der Viewer nahm eine Person im Hauptfokus wahr (P1), und dann noch eine weiter abseits stehende Personengruppe (G1), welche eher passiv dem Geschehen um P1 zuschaute.

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 6 - P1

P1 mit Gesicht und Tätigkeit im Target. Die Person wirkte Blond mit Grünstich, sehr heller Hautfarbe und offenbar Schmutz im Gesicht. Im Bereich des Kiefers schien Etwas angebracht zu sein, das künstlich und kantig wirkte (Atemschutz?).

RV - Gliese 581c (Session 2) - G1

Die weiter entfernt stehende Personengruppe (G1) schaute dem Geschehen um P1 lediglich passiv zu.

Das Geschehen um P1 wurde AI-mäßig als „irgendwas ist schief gelaufen“, „angestrengt“ und „Panik und Vernunft wechseln sich ab“ beschrieben. Offenbar war die Person in einer heiklen Situation involviert. Als wir das weiter untersuchten, wirkte es so, als ob das „Konstrukt mit Füßen“ aus den Stufen 3 und 4 umzukippen drohte, und P1 es versuchte festzuhalten. Das wirkte allerdings etwas absurd, da das Konstrukt ungleich größer war, als die Person. Jedoch kam in der Beschreibung der „mentalen Fähigkeiten“ von P1 etwas heraus, das mal als psychokinetische Fähigkeit bezeichnen könnte.

RV - Gliese 581c (Session 2) - P1-Psi

Offenbar kann P1 mit seinem Geist „Schneisen schlagen“. Ob es ihr / ihm / es (Geschlecht war nicht zu ermitteln) aber dabei half, das große Konstrukt vor dem Umfallen zu bewahren, konnten wir auf Anhieb nicht herausfinden. P1 wirkte insgesamt auch wie eine Art Vorarbeiter, was zu den EIs „etwas offen präsentieren“ und „vormachen“ aus Stufe 4 passen würde. Nun warfen wir noch einen Detailblick auf die zuschauende Gruppe:

RV - Gliese 581c (Session 2) - G1 (Details)

Das Aussehen der einzelnen Gruppenmitglieder wirkte stark unterschiedlich, fast als wären es verschiedene Spezies. Die EIs empfand der Viewer wie ein rechtfertigendes und schmunzelndes „Wir helfen P1 nicht, weil er uns eh nicht läßt!“. Nach dem Motto „P1 glaubt sowieso, das er es besser kann.“. Offenbar war P1 auch die einzige Person im Target mit den beschriebenen Psi-Fähigkeiten. Die Situation entberhte nicht eines gewissen Humors, nicht nur aus der G1-Perspektive. 😉

Schließlich gab es noch eine Detailskizze des (unüberviewbaren) „Konstrukt mit Füßen“:

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 6 - Konstrukt

Die Konstruktion machte geradezu den Eindruck eines Bohrturms, aus dem oben etwas herausspritzte. Als ITs kamen seltsamerweise „nach oben bringen“ (noch plausibel), „überdachen“ und „etwas zeigen“. Lustiges Detail: P1 unten links beim Halten des vergleichsweise überdimensionierten Turms. Armer, aber selbstbewusster, glieseanischer Vorarbeiter-„Kerl“ (falls er denn aus dem Gliese 581-System stammt, und kein Gastarbeiter ist)… 😀

Hier kam auch der passende Zeitpunkt, das IT „hochbringen“ aus Stufe 4 nochmal näher zu untersuchen, was offenbar direkt mit dem Turm-Konstrukt zusammenhing. Auf die Frage „Was wird hochgebracht?“ hin, schrieb der Viewer: „Der Boden“, „Informationen“, „verteilen / sähen“. Einiges davon widerspricht einer simplen Bohrturm-Deutung, oder es geht bei dieser „Förderung“ um Aspekte, die sich unserem technischen Verständnis entziehen. Durchaus ein interessanter Ankerpunkt, worauf man weitere Detail-Sessions ansetzen könnte. Die Session endete mit dem finalen AI „macht mich Nervös“ und dem AUL „Bergbau“.
 
Fazit: Hier tat sich eine Location auf, die von den groben Beschreibungen her den Vulkan-Sessions anderer Viewer ähnelt. Auch von Bergbau- bzw. Förderungseindrücken wurde berichtet. Ein Viewer hatte dabei sogar ähnliche EIs, wie in unserer Session, aber deutete sie eher als eine Art Arena-Umgebung mit unlustigen Gladiatorenkämpfen. Er sagt allerdings, das er sich da in AULs verrant haben könnte. Das ist aber bei keiner Session (bei unserer auch nicht) ausgeschlossen, wenn man kein hartes Feedback zu einem Target bekommen kann. Inzwischen würde ich als Monitor multiple Sessions inkl. zahlreicher Bewegungsübungen auf das selbe Target machen lassen, um die Datendichte zu erhöhen.
 
 
Gesamt-Fazit: Diese beiden Sessions stellen natürlich nur einen sehr scheuen und kurzen Blick auf eine fremde Welt dar, die wohl unzählige interessante Details zu bieten hätte. Der Viewer wird bekannterweise meistens von den Aspekten eines Targets angezogen, die sein Unterbewusstsein am interessantesten findet. Man kann Locations auf einem fremden Planeten per Bewegungsübung einkreisen (oder im Gegensatz sogar ganze Sonnensysteme „kartografieren“), aber auch dort ist der Spielraum noch gigantisch, und die Auswahl dessen, was man sich denn letztlich anschauen möchte, überwältigend. Beweisen diese Sessions aber, das es intelligentes Leben auf Gliese 581c gibt?

Aufgrund der Erfahrung mit scheinbar toten, bekannten Planeten, wo häufig garkeine EIs auftauchen, oder welche, die nur durch die anwesende Raumsonde zu kommen scheinen, und denen die EIs der beobachtenden Bodencrews anhaften, könnte man die recht klaren Personenwahrnehmungen (besonders in der zweiten Session) als Indiz für intelligentes Leben dort sehen. Aber da wir kein hartes Feedback zu diesem Planeten bekommen können (es sei denn, demnächst wird ein sensationelles, überlichtschnelles Antriebssystem bekanntgegeben), sind Fehlinterpretationen oder AUL-Verkettungen natürlich nicht auszuschließen. Vor allem nicht bei nur zwei Sessions mit leicht unterschiedlichen Targetformulierungen.

Unsere bescheidenen Ergebnisse mögen jedoch weitere Viewer anregen, sich diesen, oder andere interessante Exoplaneten vorzunehmen, um noch mehr Indizien zu erarbeiten. Selbst im Gliese 581-System an sich gibt es mehrere Planetenkandidaten, die sich inhaltlich lohnen könnten. Aber auch ein Blick in unser eigenes Sonnensystem ist spannend, da es dort genug ungelöste Rätsel gibt (z.B. ob es belebte Ozeane unter der Oberfläche von Eismonden wie Europa oder Enceladus gibt). Auch den Asteroiden Ceres oder den kleinen Ex-Planet Pluto könnte man sich mal detaillierter anschauen, weil wir im Jahr 2015 (falls die Sondenmission klappt) erstmals fotografische Nahaufnahmen bestaunen werden können, und man diese mit den Session-Ergebnissen vergleichen kann.