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Das Entführungsphänomen

In diesem Artikel stellen wir die Essenz eines neuen Remote Viewing-Projektes in Zusammenarbeit mit CROPfm netradio vor. Es ging um ein, zumindest im deutschsprachigen Raum, eher ungewöhnliches Thema:

Das Entführungsphänomen (durch Außerirdische)




Obgleich diese Thematik in Amerika stark verbreitet ist (und dort häufig für skeptisches Stirnrunzeln sorgt), hörte man bisher wenig über derartige Entführungsfälle im deutschsprachigen Raum. Doch es gibt sie, und Dr. Marcel Polte hat diesem Thema das Buch GREYS: Weltweites Wirken und Entführungen in Deutschland gewidmet:

Buch "Greys" Buch "Greys"

Hier findet ihr die vorherige Sendung bzw. ein Clip-Addendum zu dem Thema:
Das Entführungsphänomen in Deutschland [26.10.2018]
Remote Viewing und „Entführungen“ (MP3) [09.11.2018]


Unser Projekt

Für unser Remote Viewing-Projekt wurden vier Fälle aus Deutschland ausgewählt, über die selbst der Tasker (Target-Ersteller für das Projekt) im Projektzeitraum kaum Details wusste. Das Ergebnis sind zwölf Sessions, die von fünf verschiedenen Viewern durchgeführt wurden.

Kategorie: Paranormales
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 5
Anzahl der Sessions: 12
Zeitraum: 28.12.2018 – 22.04.2019
Gesamtdauer: 708 Minuten
Gesamtseiten: 108

Nachfolgend werden die vier Fälle mit Auszügen aus den Originalsessions und detaillierten Zusammenfassungen vorgestellt. Die Namen der betreffenden Personen wurden anonymisiert. Aufgrund des Artikel-Umfangs, hier Quicklinks zu den einzelnen Fällen:

Erster Fall: Frau A.
Zweiter Fall: Frau J.
Dritter Fall: Herr M.
Vierter Fall: Herr S.
 


Erster Fall: Frau A.

Frau A. hatte ein nächtliches Erlebnis, bei dem sie ein Wesen wahrnahm, als sie in einem tranceartigen Zustand erwachte. In den Sessions sollte nun das Wesen (und eventuelle Begleiter) beschrieben werden, und ob Frau A. noch unter Beobachtung durch diese(s) Wesen steht. Weiterhin sollte untersucht werden, ob sie durch diese Begegnung irgendwelche Implantate erhalten hat.

Das Wesen

Alle Viewer konnten neben einer menschlichen Frau noch ein weiteres Wesen wahrnehmen. In einer Session wurde auch noch eine dritte Person wahrgenommen, die jedoch viel weiter weg war, und nicht target-relevant zu sein schien (vielleicht eine andere Person im Haus). Das Wesen an sich wirkte aufrecht, groß und schlacksig. Zum Teil wirkte es sogar so dünn wie ein Stab, und erinnerte an einen insektenartigen Körperbau. Das Wesen war haarlos, hatte eine feine, bräunliche Haut und eine Art dunkelgraue Bekleidung. Die genauen Beschreibungen des Wesens konkurrieren in den durchgeführten Sessions (vor allem was die Anzahl der Gliedmaßen betrifft), ähnelten sich jedoch in dem insektenähnlichen Erscheinungsbild:

Entführungsprojekt - Frau A (Wesen)

Vor allem in der rechten Skizze wurde sehr genau wahrgenommen, dass das Wesen etwas im Zielgebiet sorgfältig beobachtet. Die Tätigkeiten des Wesens im Target wurden wie folgt beschrieben: „Sich etwas ansehen“, „etwas suchen“, „hektisch sein“, „Funktionen kontrollieren; Mauer hochziehen“.

Danach fragten wir in einer Beziehungsanalyse ab, was das Wesen von Frau A. hält:

„Moralische Instanz sein“, „symbiotisch“, „Frau A. etwas einflüstern“, „bietet Hilfe an“, „beobachtet sie, bewahrt sie vor Übertreten einer Grenze“, „technische Unterstützung“, „zieht Mauer hoch“

Und nun im Gegenzug, was Frau A. während ihres Erlebnisses von dem Wesen hält:

„Frau A. ist etwas ängstlich“, „ist sich dem Wesen nur in besonderem Zustand bewusst“, „drückt sich vor dem Wesen“, „möchte ungesehen am Wesen vorbeischlüpfen“

Die Situation

Wie stellte sich nun die Gesamtsituation im Zielgebiet dar, in dem Frau A. und das Wesen die Hauptrolle zu spielen schienen? Es zeigte sich, dass Frau A. sich durch ein Areal bewegte. Dieses Areal wurde durch eine Art „Mauer“ geteilt (evtl. im übertragenen Sinne). Das Wesen achtete primär darauf, dass Frau A. diese Grenze nicht überschreitet. Dabei war das Wesen für einen „Auftraggeber / Kollektiv“ tätig, welches das Areal vor unbefugtem Zutritt schützen sollte. Frau A. versuchte wiederholt in das Gebiet einzudringen, wurde dabei aber stets freundlich blockiert. Immer wenn sie dieser Grenze zu nahe kam, zog das Wesen die „Mauer“ hoch, so dass Frau A. das private Areal nicht betreten konnte:

Entführungsprojekt - Frau A (Mauersituation)

Wer waren die besagten Auftraggeber / das Kollektiv? Hier kamen abermals insektenartige Eindrücke und eine Art kollektives Bewusstsein. Dieses Kollektiv lieferte dem Wesen Daten, nach denen es handelte. Zusätzlich hatte dieses Kollektiv eine Neugier auf Frau A., weshalb durch das Wesen Eindrücke über sie gesammelt werden sollten. Diese schienen vor allem mit „Erfahrung von Individualität“ zu tun zu haben. Primär ging es jedoch darum, Frau A. vor dem Überschreiten der Grenze zu bewahren.

Noch unter Beobachtung?

Eine Frage, die beantwortet werden sollte war, ob Frau A. heute (zum Zeitpunkt der Session) immer noch unter Beobachtung steht. Dies wurde in allen Sessions verneint. Der Beobachtungsaspekt schien sich nur auf die Situation zu beziehen, als Frau A. versuchte, in das Gebiet hinter der „Mauer“ einzudringen. Wir fragten noch konkret ab, warum sie nicht mehr unter Beobachtung stünde. Folgende Eindrücke kamen dabei: „Alt“, „vergangen“, „Experiment abgeschlossen“ und „genügend Daten gesammelt“.

Implantate?

Eine weitere Frage war, ob Frau A. bei diesem Erlebnis (physische) Implantate erhalten hatte. Dies wurde in zwei Sessions verneint, in einer Session jedoch bejaht. Bei der genaueren Untersuchung in der Session, wo Implantate auftauchten, wurde ein längliches, metallisches Objekt wahrgenommen, welches irgendwo halb drinsteckte:

Entführungsprojekt - Frau A (Implantat)

Die Eigenschaften des Objektes waren „Energie“, „kanalisiert“, „eingebuchtet“, „Informationsweitergabe“, „geht zu Frau A., dann wieder zum Ursprung zurück“ und „hilft Frau A.“. Also doch schon recht konkrete Eigenschaften, die man sich bei einem Implantat vorstellen könnte. Warum es in den anderen Sessions nicht wahrgenommen wurde, ist unklar. Um einen Hinweis für eine Verifizierungsmöglichkeit zu haben, versuchten wir, das Implantat im Körper zu lokalisieren:

Entführungsprojekt - Frau A (Implantat-Lokalisierung)

Der Eindruck des Viewers war, dass es sich 10cm unter den Rippen befindet. Zur Entfernung wäre ein „mittelmäßiger Eingriff“ notwendig. Allerdings hatte der Viewer das Gefühl, dass man es noch drin lassen sollte.

Physisch, nicht-physisch oder multidimensional?

Bei diesem Target schienen die Grenzen zwischen physischen und nicht-physischen Bestandteilen zu verschwimmen. Wenn Frau A. im tranceartigen Zustand immer wieder versuchte, eine bestimmte Grenze von einem „unbefugten“ Gebiet zu übertreten, wo war sie dann? Und wie kam sie dort hin? Im ersten Moment hat die Situation eher die Charakteristika einer außerkörperlichen Erfahrung bzw. ähnlichen Form von Bewusstseinsreise. Andererseits gab es die physisch erscheinenden Charakteristika des Wesens, und zumindest in einer Session die konkrete Wahrnehmung eines physischen Implantates. Vielleicht eine multidimensionale Situation, in der sowohl physische, als auch nicht-physische Interaktionen eine Rolle spielen?

Es folgen künstlerische Interpretationen aus der nachträglichen Zusammenfassung des Falls (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt). Zuerst die Essenz aus den Sessions, wie Frau A. in dem Target wahrgenommen wurde:

Entführungsprojekt - Frau A (künstlerisch)

Und nun das insektenartige Wesen, welches das Gebiet bzw. Frau A. beobachtete, und dabei freundlich die Grenze sicherte. Die Anzahl der Gliedmaßen ist widersprüchlich, weshalb hier zwei Ausstülpungen am Kopf als Augen interpretiert wurden, da von dort auch das „Beobachtungsgefühl“ ausging:

Entführungsprojekt - Frau A - Wesen (künstlerisch)

Fazit: In diesem Fall haben wir es mit drei Sessions zu tun, die im Allgemeinen übereinstimmen, jedoch Widersprüche in Teilaspekten aufweisen. Dazu zählt vor allem das Vorhandensein eines Implantates in nur einer Session, und die Widersprüchlichkeit von physischen und nicht-physischen Aspekten der Situation. Gerade letzteres könnte jedoch durch multidimensionale Ebenen erklärbar sein, die wir noch nicht wirklich verstehen, oder über die wir zuwenige Daten gesammelt haben.
 


Zweiter Fall: Frau J.

Im Fall von Frau J. kam es während einer Hypnosesitzung zur Kommunikation mit einem Wesen. Dabei wurden umfangreiche Informationen durch eine Art Channeling-Verbindung ausgetauscht. Als Ziel dieses Targets galt es herauszufinden, ob dort tatsächlich ein Wesen war, und wenn ja, wie es aussah, welche Absichten es hatte, wie dessen Zivilisation beschaffen war, und was deren Sicht auf die Menschheit ist. Auf das Target wurden zwei Sessions durchgeführt.

Ein gemeinsames Element, welches frühzeitig auftauchte, waren energetische Vorgänge, die an eine wirbelnde Bewegung erinnerten. Durch diese energetischen Vorgänge wurde etwas ausgesendet, das kommunikationsartig wirkte:

Entführungsprojekt - Frau J. - Energiewirbel

Zudem gab es eine Art Areal oder Plattform-Element, welches schwer und massiv wirkte, und dessen Struktur einen der Viewer an ein Knoppers erinnerte. Alles in allem eher abstrakte Eindrücke vom Zielgebiet:

Entführungsprojekt - Frau J. - Plattform

Das bzw. die Wesen

Danach schauten wir, ob es irgendwelche wahrnehmbaren Wesen dort gab. Tatsächlich stießen wir nicht nur auf ein Einzelwesen, sondern auf eine eng verschmolzene Gruppe von Individuen, die als ein Ganzes wirken könnten. „Verschmolzen“ ist hier wortwörtlich zu nehmen, denn es sah so aus, als wären mehrere nicht-physische Wesen ineinander verschlungen und verschmolzen:

Entführungsprojekt - Frau J. - Wesen (verschmolzen)

Es erschien also so, als hätten wir es mit nicht-physischen Wesen zu tun (zumindest in dem Zustand, wie sie dort angetroffen wurden).

Die Kultur der Wesen

Daraufhin wollten wir die „Kultur“ dieser Wesen beschreiben. Darin ging es vor allem um direkten, emotionalen Austausch auf die intensivste Art. Die Emotionalität, Kommunikation und Verschmelzung stellt dabei die Grundlage der Existenz dar. Auf physische Begriffe übersetzt, könnte man es am ehesten als „sexuelle Verschmelzung“ und „polyamore Liebe“ beschreiben. Jedoch sind auch Aspekte wie das „Sammeln von Informationen“ und „lernen und verstehen“ ein Bestandteil. Essenziell scheinen sich die Wesen als „Eltern der höheren Emotionen“ zu verstehen.

Wie erwähnt handelt es sich dabei nicht um gleichförmige Wesen, sondern unterschiedliche Individuen, die in der Form jedoch allesamt nicht-physisch wirkten. Obgleich sie dabei eine Art humanoide Körperform hatten, welche allerdings teilweise wie ein geschmolzener Tropfen in einer Lavalampe wirkte. Hier der Versuch einer Einzelwahrnehmung dieser Wesen:

Entführungsprojekt - Frau J. - Wesen (einzeln)

Man könnte deshalb vermuten, dass diese Wesen vielleicht irgendwo einen physischen Körper haben, und diese Verschmelzung im außerkörperlichen Zustand bzw. durch eine multidimensionale Art der Präsenz stattfindet. Ob das so ist, haben wir in den Sessions nicht näher untersucht, da uns die aktuelle Situation dort wichtiger erschien.

Die Situation

Nachdem wir die Wesen beschrieben hatten, sollte noch die Situation zwischen Frau J. und den Wesen aufgeklärt werden. Das stellte sich so dar, als wenn Frau J. zufällig in diese Situation geraten wäre. Dabei fühlte sie sich von der Präsenz der Wesen angesprochen, da diese ein befreiendes Gefühl auslösten, und für Frau J. eine Chance zur Horizonterweiterung zu bieten schienen. Es war so, als wenn Frau J. über einen „phasenverschobenen Tellerrand“ blickt, und feststellt, dass es dahinter noch andere Wesen gibt.

Die Wesen hingegen registrierten zwar die Anwensenheit von Frau J., wollten aber nicht aktiv eingreifen. Sie vermieden eine direkte Interaktion und ließen sie in dem Zustand „einfach machen“. Es wirkte aus der Perspektive der Wesen so, als wenn ein Kind oder ein kleines Lebewesen in der Gegend aufgetaucht wäre, was aber kein besonderes Ereignis ist. Wenn es eine Kommunikation zwischen den Wesen und Frau J. gab, dann nur kurz und sporadisch.

Meinungsaustausch über die Menschheit

Schließlich sollte noch herausgefunden werden, was diese Wesen von der Menschheit halten. Hier eine Transkription eines „Interviews“ (per Interview-Tool in Stufe 6) zwischen dem Monitor / Viewer und den Wesen:

V = Viewer
G1 = Gruppe von Wesen

V: Warum habt ihr mit P1 (Frau J.) Kontakt in dieser Situation aufgenommen?
G1: P1 (Frau J.) hat sich aus Röhre ausgedehnt und eine Art Dimension zu uns geöffnet, und ist dann „süchtig“ geworden; soll sich ausdehnen, wie Hunger, gesund sein.
V: Wie seht ihr die aktuelle Entwicklung der Menschheit?
G1: *Arme verschränken* – Schon wieder? Haben keine Lust mehr, bleiben nur wegen dem „Funken“. Wir haben selber Hunger, wollen „Paarung“.
V: Was haltet ihr von Bemühungen wie z.B. der AoM (Academy of Mind)?
G1: Kritisch… die denken zuviel. Guter Ansatz, aber zuviel Kopf – zuwenig Sein. In der Theorie gut, in der Praxis zu zurückhaltend.
V: Wir versuchen es. 😉
G1: Ja, werdet ihr. Früher oder später *patsche patsche Kind*
V: Was haltet er überhaupt von vergangenen oder aktuellen Bestrebungen dieser Art?
G1: Versandet. Wie Ertrinkender, der Luft holt. Warum nicht einfach loslassen und Wasser atmen? Es gibt zuviele Schienen.
V: Wart ihr schonmal Menschen?
G1: Wir sind Essenz „Mensch“ / „Menschlichkeit“.
V: Gehört ihr zur Erde?
G1: Nein; Planeten besamen, Verteiler emotionaler Intelligenz.
V: Alles klar, danke für die Informationen!

Wie man die Inhalte dieses Dialoges zu deutet hat, sei jedem selbst überlassen. Wir haben versucht, es folgendermaßen (in Kombination mit Session-Daten aus anderen Stellen) zusammenzufassen:

  • Die Wesen empfinden die Menschheit als zu rational und kanalisiert.
  • Sie sorgen sich um die Menschheitsentwicklung, da sie in dieser Art schon einmal gescheitert ist, weil sie zu verkopft und zu wenig emotional sei.
  • Sie versuchen hin und wieder zu „emotionalisieren“, um einen Einfluss auf die aktuelle Entwicklung zu nehmen.
  • Ihre Ambitionen dahingehend sind allerdings inzwischen sehr gering. Früher schien das Gefühlsleben der Menschheit noch reichhaltiger gewesen zu sein.
  • Wenn die Menschheit sich „lockert“, würde sie auch wieder mehr unterstützt, und der Entwicklungsprozess in Richtung „Emotionen für Erwachsene“ weiter durch die Wesen gefördert.

Im Anschluss an das Projekt erfolgte die Auswertung und Zusammenfassung (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt):

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) S4

Session-Eindrücke und künstlerische Interpretation von Frau J. (P1) in der Target-Situation:

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Frau J.

Session-Eindrücke und künstlerische Interpretation der Wesen (G1) im Target:

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Wesen

Zusammenfassung der Situation zwischen Frau J. (P1) und den Wesen (G1):

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Frau J. + Wesen

Fazit: Die zwei Sessions deuteten auf einen hauptsächlich einseitigen Kontakt mit einer Gruppe von Wesen hin. Da die Bezeichnung „Eltern der höheren Emotionen“ auftauchte, könnte man es hier vielleicht sogar mit einem personifizierten Bewusstseinsfeld zu tun haben. Die Wesen erschienen auf jeden Fall nicht-physisch (u.a. durch den energetischen Verschmelzungsaspekt), jedoch wäre es auch denkbar, dass sie außerkörperliche Anteile von physischen Wesen im Universum repräsentieren. Es wurde auch erwähnt, dass sie verschiedene Planeten mit emotionaler Intelligenz „besamen“. Worum es sich letztlich handelt, müssen weitere Forschungen oder gar direkte Erfahrungen mit den Wesen zeigen.
 


Dritter Fall: Herr M.

In seiner Jugend erwachte Herr M. nachts in seinem Bett und sah plötzlich den Kopf eines Wesens ganz dicht vor sich. Als Target sollte das Wesen an sich, der Grund des Besuches und eventuelle Handlungen beschrieben werden. Zudem sollte ermittelt werden, ob und welche Beziehung es zwischen Herrn M. und dem Wesen gab, und ob es noch mit anderen Wesen im Zielgebiet zusammenarbeitete. Auf diesen Fall ergaben sich im Laufe unseres Projektes satte vier Sessions.

Die Situation

In den frühen Eindrücken der Sessions tauchte wiederholt eine Art Licht oder Energie im Raum auf, welches die Aufmerksamkeit von Herrn M. im Zielgebiet erregte:

Entführungsprojekt - Herr M. - Aufmerksamkeit

Herr M. schien dadurch in einer Licht- bzw. Wärmesäule ergiffen zu werden. Die Quelle gab ein surrendes Geräusch ab, und schien sich zu bewegen. Weiterhin wurde eine Art Dampf drumherum wahrgenommen, welcher sich aber nicht verzog, sondern bei der Quelle blieb. Es wurde mehrmals so etwas wie ein metallischer, geometrischer Rahmen um die Lichtquelle herum wahrgenommen, den die Lichtquelle nicht verlassen konnte, und der einen gewissen, zeitlichen Rahmen vorab. Hier eine Skizze der wahrgenommen Raumsituation aus einer der Sessions (P1 = Herr M. während des Erlebnisses):



Herr M. und das Wesen

Neben Herrn M. konnte ein weiteres Wesen im Zielgebiet wahrgenommen werden. Dieses wirkte jedoch eher passiv und befand sich nicht direkt vor dem Gesicht von Herr M. Es schien sich dabei nur in einem bestimmten Areal aufhalten zu können, welches mit dem Ort des Lichtphänomens übereinstimmte. Einer der Viewer bekam eine Gesichtswahrnehmung von dem Wesen. Es erinnerte ihn an das Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch:

Entführungsprojekt - Herr M. (Wesen-Gesicht)

Folgende Eindrücke konnten dann durch eine Beziehungsanalyse zwischen Herrn M. und dem Wesen gewonnen werden (jeweils als subjektive Eindrücke beider Protagonisten zu verstehen):

Zuerst, was Herr M. in der Situation von dem Wesen hielt:

  • Herr M. ist von dem Wesen irritiert, kennt es aber (unbewusst) von früher.
  • Herr M. ist verunsichert und ängstlich, befürchtet ihm würde weh getan werden. Er ist vorsichtig und traut sich nicht, dennoch sehr neugierig und fasziniert von den Vorgängen.
  • Im Zweifelsfall will Herr M. abbrechen, stoppen, weglaufen. Er lässt sich aber bis dahin auf das Geschehen ein.
  • Herr M. weiß dass das Wesen existiert, hat es aber gemieden.
  • Herr M. hat das Wesen wohl unbewusst zu sich gerufen, um eine bestimmte Erfahrung zu machen. Jetzt wo es passiert, ist sich Herr M. nicht mehr sicher (zumal der Ruf nicht bewusst erfolgte).

Die Eindrücke des Wesens von Herrn M.:

  • Das Wesen wirkt insgesamt eher unaufgeregt, man könnte sagen routiniert. Es reagiert automatisch auf den „Ruf“ von Herrn M. und möchte unterstützend helfen. Es „wacht“ dann dauf, um mit Herrn M. in Kontakt zu treten und ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen.
  • Das Wesen beobachtet Herrn M. dabei ganz genau, und „zieht“ ihn auf Anfrage zu sich.
  • Das Wesen kann sich dabei nur in einem bestimmten Areal aufhalten, und akzeptiert, wenn Herr M. es „ausschaltet“.
  • Das Wesen wurde automatisch hergerufen, da Herr M. unbewusst etwas ausgelöst hat. Es beobachtet dabei die Situation routiniert, und geht mit Fingerspitzengefühl an die Sache heran.
  • Dabei geht Wesen nicht weiter, als Herr M. dazu bereit ist. Es greift Herr M. wortwörtlich unter die Arme, um ihm bei der Bewegung zu helfen.

Es zeigte sich hier also eine Art Helfertätigkeit durch das Wesen, die nur auf Anfrage von Herrn M. erfolgte, und auch nur soweit betrieben wurde, wie Herr M. bereit war zu gehen. Dabei gab es eine Verbindung durch die mysteriöse, wolkenartige Lichtquelle, durch die Herr M. angezogen wurde.

Das anziehende Licht

Es wurde nicht ganz klar, was diese Lichtquelle war, von der sich Herr M. angezogen fühlte. Eventuell ist es ein Phänomen im nicht-physischen Zustand, vielleicht wie eine Art Übergang, energetischer Kommunikationsverbindung oder Projektion, die sich visuell manifestiert hat. Es könnte eventuell auch ein Fernseher im Raum sein, welcher in einer erweiterten Wahrnehmung von Herrn M. als Metapher für einen Übergang diente. Man hört solche Beschreibungen ja von diversen Spukerlebnissen im Halbschlaf, oder in gruselig abgewandelter Form aus Filmen wie Poltergeist.

Auftraggeber hinter dem Wesen?

Zum Abschluss der Sessions wurde nachgeschaut, ob es hinter dem Wesen eventuell noch weitere Wesen oder „Auftraggeber“ gab. Dabei wurde im Durchschnitt eine Gruppe von vier bis sechs Wesen wahrgenommen. Diese organisierten sich zum Auftauchen bei Menschen wie Herrn M. In seinem Fall, da er über eine bestimmte Denkweise verfügte. Diese gesuchte Denkweise hatte etwas mit Logik zu tun.

Die Gruppe möchte Menschen helfen, sich auf ihrer Ebene bewegen zu können. Dazu „heben“ sie die Menschen in ihre Ebene. Für die Menschen fühlt sich das an wie schweben, oder als würden sie Schwimmflügel angezogen bekommen, dann daran gezogen werden und schweben. Bei dem Wesen, dem Herr M. begegnet ist, könnte es sich um einen Abgesandten oder einen Automatismus handeln, den die dahinterstehenden Wesen für ihre Tätigkeit benötigen. Vielleicht um bestimmte Schwingungsebenen zu überbrücken?

Es folgt die Zusammenfassung der Gesamtsituation, welche die Essenz aus den Daten der vier Sessions bildet (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt). Diese wurde auch wieder mit künstlerischen Interpretationen illustriert:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S1-2

Eine Interpretation der kombinierten Raumeindrücke aus den Sessions:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S3Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S4

Eine Interpretation des Zustandes, der bei Herrn M. durch das Licht ausgelöst wurde:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - Schwebezustand

Fazit: Die überwiegenden Eindrücke, insbesondere die Art der Erscheinung des Wesens und seines Verhaltens, deuten stark auf geistige Helfer hin, wie sie von spontanen, außerkörperlichen Erfahrungen berichtet werden. Als einzige physische Bestandteile konnte das Zimmer wahrgenommen werden, und irgendeine metallische Struktur, die mit dem „Licht“ in Verbindung stand. Ansonsten scheint es so, als hätten wir hier eine spontane, außerkörperliche Erfahrung in der Jugend von Herrn M. beschrieben, bei der ein geistiger Helfer auf Abruf bereit stand, um Herrn M. während dieser Erfahrung zu unterstützen.
 


Vierter Fall: Herr S.

In diesem Fall ging es darum, dass der Betroffene sich ein künstliches Objekt aus dem rechten Außenohr entfernt hat. Der Fokus des Targets lag daher auf dem künstlichen Objekt, insbesondere dessen Ursprung, Materialbestandteile, eventuelle Funktionen und Urheber bzw. Nutznießer.

Das Objekt

Zuerst ging es darum herauszufinden, ob es ein natürliches oder künstliches Objekt ist, und wie es in das Ohr gelangte. In zwei Sessions wurde ein längliches, leicht eiförmiges Objekt wahrgenommen, in der dritten Session auch mit „Haken“. In allen Sessions besaß es organische, metallische und keramische Materialbestandteile. Ein vergleich aller Roh-Skizzen des Objektes:

Entführungsprojekt - Objekt im Ohr

In der eiförmigen Wahrnehmung wurde von einer „natürlichen Umhüllung“ gesprochen, was eventuell organisches Gewebe aus dem Ohr gewesen sein könnte, als das Objekt noch drinsteckte. Weiterhin wurden noch fasrige und hakenartige Strukturen beschrieben, die das Objekt im Gewebe an seinen Platz hielten.

Die Entstehung des Objektes

Wie ist das Objekt jedoch dorthin gelangt oder entstanden? Die Daten deuten daraufhin, dass es seine Bestandteile „vor Ort“ aus der Umgebung sammelte und wuchs. Das Objekt schien dadurch wie aus einem Guß entstanden zu sein. Dazu wurde eine Art Fernwirkung auf den Körper des Betroffenen ausgeübt, womit auf eine exakte Stelle gezielt wurde (wie mit einem 3D-Fadenkreuz). Es scheint, als wenn der Körper dadurch animiert wurde, das Objekt im Körper wachsen zu lassen. Dabei wurden im Wesentlichen Mineralien (keramische / kalkartige Aspekte) und Metalle benutzt. Eine manuelle Implantation des Objektes konnten wir in den Sessions nicht feststellen.

Der Zweck des Objektes

Als wesentliche Funktionseindrücke des Objektes kamen „schieben / geschoben werden“, „sich verankern“, „senden“ und „stützen“. Aufmerksamkeit erregte dabei natürlich der Eindrück „senden“. Wir schauten, was dort gesendet wird. Die Eindrücke waren „Messdaten erheben“, „wie Volkszählung“, „Durchschnitt ermitteln“, „Geschlecht“, „Größe“, „Objekt mag schlank“ (weil das der Originalzustand einer Person ist) und „Duplizieren von Durchschnitt Px“ (Px = Personen). So als wolle man einen biologischen Durchschnitt aus Menschen ermitteln, um etwas daraus zu reproduzieren.

Was passiert mit diesen Daten? Sie werden in ein energetisches Gebilde geladen (wie eine gelbe Energiewolke), welches IT-artige Eindrücke enthielt („IT / Technologie“, „Computer“, „Algorythmen“). Es wirkte wie ein Cloud-Speicher, jedoch im kosmischen Maßstab mit exotischer Technologie. Dabei gibt es eventuell auch multidimensionale bzw. metaphysische Eigenschaften. Hier einige Session-Eindrücke der „Cloud“ mit Nutzer-Endpunkten:

Entführungsprojekt - Cloud

Die Nutzer dieser „Cloud“ bestehen offenbar nicht nur aus einer Spezies, denn es war so, als würden zahlreiche Endpunkte in verschiedenen Teilen des Universums und in anderen Dimensionen darauf zugreifen. Bis hierhin lässt sich der Zweck des Objektes also folgendermaßen zusammenfassen:

  • Es werden biologische Informationen des „Wirtes“ gesammelt und in eine Art „Cloud“ hochgeladen
  • Diese Informationen werden von vielen Menschen eingeholt, um einen Durchschnitt der medizinisch-menschlichen Daten zu ermitteln
  • Aus diesen Durchschnittsdaten kann ein anatomischer Vertreter der Menschheit als „Avatar“ dargestellt werden (virtuell oder Klon?)

Wir verfolgten diese Spur weiter, und kamen zu folgenden Schlussfolgerungen:

  • Dieses Vorgehen ist nicht aggressiv, sondern zugunsten der Menschen:
    • „Wie groß ist der Einfluss der genommen werden sollte?“
    • „Wo kann man die Menschen ökologisch unterstützen?“
    • „Welche Ideen sollten angeregt werden?“
    • „Wie kann man das Habitat (Erde?) optimieren?“
    • „Welche medizinischen „Fehler“ kann man optimieren?“
    • „Wie kann der „Originalzustand“ (medizinisch) stabil gehalten werden? (Entwicklungsprogramm)“
  • Die Umsetzung des Entwicklungsprogramms findet über Menschen statt, die „inspiriert“ werden (naturwissenschaftliche Durchbrüche, psychologische Erkenntnisse, spirituelles Wissen etc…). Diese Menschen / Schlüsselpersonen können auch „Normalos“ sein.

Die Urheber / Nutznießer

Wenn der große Datenspeicher als „Cloud“ verstanden werden kann, wären die implantierten Objekte sozusagen wie „Cookies“ im Internet. Zugriff auf den Datenspeicher haben mehrere Spezies, die ebenfalls darin gespeichert sind. Im Verlauf der Sessions wurden einige davon näher beschrieben.

Als erstes stießen wir bei den „Benutzern“ auf eine physische, humanoide Spezies. Deren Erscheinungsbild wurde als groß und schlank, mit blauer bis weißer Hautfarbe (variiert) beschrieben. Sie hatten exotische, lange Haare, welche an Dreadlocks erinnerten, und aschblond bis weiß waren. Ihre Augen wirkten hellgrau und strahlend. Ein weiteres Merkmal waren rillenartige Muster auf der Haut, die kunstvoll aussahen, aber ein natürliches Hautmerkmal zu sein schienen. Der Knochenbau wirkte anders als bei Menschen. Die Wesen waren spärlich bekleidet und liefen barfuß. Eine Session-Skizze:

Entführungsprojekt - Blaue Wesen

Diese Spezies hatte im Kontext mit der „Cloud“ vor allem Interessen im ökologischen und lehrenden Bereich. Der Viewer kam nicht umhin, sie als „Eso-Öko-Hippies“ zu umschreiben, was ihren Interessen und ihrem Erscheinungsbild am ehesten zu entsprechen schien.

Eine andere (?) Spezies wurde in einer weiteren Session beschrieben, die ähnliche Ziele hatte. Es ging um Habitate, in denen Lebewesen (Pflanzen, Tiere und Personen) gedeihen und geschützt werden sollen. Diese Spezies schaute dabei kontrollierend zu, und hatte positive Absichten für die Bewohner. Die Umgebung, in der die Spezies zu diesem Zeitpunkt wahrgenommen wurde, war technisch und in einfachen Räumlichkeiten. Außerhalb davon wirkte es eher wüstenartig, kalt und öde. Das Erscheinungsbild der Spezies zeigte sich als dünn, klein und mit grauer Hautfarbe. Sie war wenig behaart und besaß eimerförmige Köpfe. Ein Geschlecht konnte nicht wahrgenommen werden, wodurch sie geschlechtsneutral bzw. androgyn wirkte. Wenn Kleidung vorhanden war, dann eher dünn und luftig. Die Session-Skizze dazu:

Entführungsprojekt - Graue Wesen

Die Interessen dieser Spezies waren denen der blauen Wesen sehr ähnlich, jedoch wich das wahrgenommene Erscheinungsbild deutlich ab. Daher vermuten wir, dass es sich nicht um ein und die selbe Spezies wie aus der anderen Session handelt. Interessant war jedoch, dass sie wohl der technische Urheber des Objektes im Ohr waren. Das würde auch zu den Technik-Eindrücken bei dieser Spezies passen, im Gegensatz zu dem eher naturverbundenen Eindruck bei den blauen Wesen.

In einer weiteren Session untersuchten wir gezielt mehrere Endpunkte des „Cloud“-Datenspeichers, und was wir dort vorfanden. Dabei zeigten sich nicht nur verschiedene, physische Spezies (teilweise in bizarren Erscheinungsformen), sondern auch energetische bzw. metaphysische Gebilde:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer

Es schien eine Art Hierarchie unter den „Cloud“-Nutzern zu geben, wobei eines der energetischen Gebilde darin weit oben stand, und von anderen Wesen regelrecht religiös angebetet wurde. Von der Struktur her erinnerte es ein bisschen an Remote Viewing-Wahrnehmungen von Höheren Selbsten. Die dominanteste Lebewesen-Wahrnehmung war eine exotisch aussehende Spezies, welche eine Art Administrator-Rolle in der „Cloud“ hatte, und als bürokratisch wahrgenommen wurde („sehr pragmatisch“, „stabil halten“, „ITler“, „Verwalter“, „wie Straßenbauverkehrsamt“). Anschließend erstellte der Viewer noch eine detailliertere Darstellung des Netzwerkes auf dem Whiteboard:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer (Whiteboard)

Das bizarre Erscheinungsbild einiger der „Cloud“-Nutzer könnte glatt Stoff für Science Fiction-Filme liefern, doch so hat es sich für die Viewer dargestellt. Die blauen Öko- und grauen Technik-Humanoiden waren uns Menschen dabei noch am ähnlichsten. Zu beachten ist, dass die Wahrnehmung von Personen bzw. Lebewesen in ihrer Akkuratheit stark schwanken kann. Es gibt Personenskizzen, die man problemlos als Phantombild zur Fahndung verwenden könnte, aber auch solche, bei denen von der geviewten Person kaum erkennbare Merkmale vorhanden sind. Das hängt immer vom Viewer und der Tagesform ab. Zeichnerisches Talent hat sich hierbei meist als sehr vorteilhaft erwiesen.

In der nachträglichen Zusammenfassung hat der Viewer mit Zeichentalent noch einmal die Wesen aus dem „Cloud“-Netzwerk als künstlerische Interpretation dargestellt. Wichtig ist dabei wieder, dass die Zeichnungen nach dem Ende des Projektes entstanden, und dem Zeichner die Targets und anderen Session-Inhalte bereits bekannt waren:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer (Interpretation)

Kurz vor der Sendung konnte schließlich noch ein Foto des aus dem Ohr von Herrn S. entfernten, etwa 2mm langen Objektes veröffentlicht werden:

Entführungsprojekt - Herr S. - Objekt-Foto
Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn S. / Dr. Marcel Polte

Man beachte, dass die Wahrnehmung des Objektes in den Sessions im Wesentlichen länglich-eiförmig war, und nicht rein zylindrisch (obgleich in einer Session die metallische Rillenstruktur angedeutet war). Das könnte zum einen daran liegen, dass das Objekt zum Zeitpunkt des Targets noch von Gewebe umgeben war, oder die Viewer es nicht konkret genug wahrgenommen haben. Die Funktionsbeschreibungen passten jedoch in allen Sessions zusammen.

Und hier die nachträgliche Zusammenfassung aus der Essenz aller drei Sessions (mit kombinierten Daten aller Stufen und künstlerischen Interpretationen der Roh-Skizzen):

Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S1-3Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S4

Das Objekt auf Grundlage des veröffentlichten Fotos in Kombination mit den Session-Daten:

Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S6 - Objekt

Fazit: Von allen vier geviewten Fällen brachte der Fall von Herrn S. die meisten Eindrücke mit physischen Lebewesen hervor. Der interessanteste Aspekt dürfte jedoch die Beschreibung des Objektes / Implantates sein, welches tatsächlich eine Datensammel-Funktion zeigt, und mit einem riesigen Netzwerk verbunden ist. Noch überraschender erscheinen allerdings die durchweg positive Absichten mit den durch das Implantat gesammelten Daten. Das spricht natürlich gegen einige Klischees über die außerirdischen Protagonisten des Entführungsphänomens. Jedoch gibt es vermutlich solche und solche, wie bei vielen Dingen, die im Namen der Forschung getan werden.
 


 

Gesamt-Fazit:

Somit endet unser umfangreiches Remote Viewing-Projekt auf das Entführungsphänomen durch Außerirdische (und andere Wesen). Wir haben uns mit vier von Dr. Marcel Polte ausgewählten Fällen aus dem deutschsprachigen Raum befasst, die durch fünf Viewer in zwölf Sessions bearbeitet wurden. Alle Viewer gingen dabei selbstverständlich blind vor. Was konnten wir daraus lernen?

Zum einen zeigt sich hier wieder, was für ein wertvolles Werkzeug die Technik des Remote Viewing für derartige Phänomene darstellt. Damit können ungewöhnliche Situationen und Erlebnisse untersucht werden, die ansonsten nur schwer greifbar bzw. subjektiv sind. Es zeigt sich jedoch auch die Wichtigkeit von interdisziplinärer Zusammenarbeit verschiedener Techniken (z.B. hypnotischer Rückführungen, Laboruntersuchungen von Implantaten etc…), um ein umfassenderes Bild der Vorgänge zu gewinnen.

Zum anderen bestätigte sich der Verdacht, dass das Entführungsphänomen weitaus komplexer zu sein scheint, als man oberflächlich annehmen könnte. Denn neben der allseits bekannten „Mensch wird aus seiner Umgebung entführt und findet sich auf einem OP-Tisch in einem Raumschiff wieder“, gibt es offenbar noch einige andere Varianten, wie gewisse Wesen an an ihre Informationen kommen. Und manche der Erlebnisse lassen sich offenbar vollständig durch außerkörperliche Erfahrungen erklären, denn viele der dabei erlebten Phänomene finden sich dort wieder.

Doch was ist, wenn die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt? Also dass wir es z.B. mit multidimensionalen Aspekten zu tun haben, bei denen nicht nur der physische Körper entführt wird, sondern auch der Energiekörper (oder Teile des Bewusstseins)? Einige Fälle deuten darauf hin, während andere vollkommen physisch erscheinen (manchmal leider auch schmerzhaft), und manche wiederum wie reine außerkörperliche Erfahrungen wirken.

Was ist die Intention hinter den als Entführungen empfundenen Phänomenen? Zumindest in unseren vier Fällen konnten wir nur gute oder neutrale Absichten feststellen (teils wirkten sie auch wie Zufallsbegegnungen). Das ist jedoch nicht repräsentativ, denn es gibt genügend Berichte von sehr grausamen Entführungserlebnissen mit Wesen, denen das Wohlergehen ihres Versuchsobjektes gleichgültig zu sein schien. Um einen repräsentativeren Schnitt per Remote Viewing zu bekommen, müssten natürlich noch viel mehr Fälle untersucht werden.

Wir sind gespannt, was sich dort in Zukunft noch ergeben wird…

Alien-Tunnel
 

Addendum:

Reicher & Stark haben dem Entführungsprojekt eine Sendung auf ihrem Kanal gewidmet.

Leben auf dem Mars?

Gibt es Leben auf dem Mars? Oder besser gefragt; gibt es Leben auf dem Mars HEUTE? Denn viele Remote Viewer wissen, entweder durch Joseph McMoneagle, dem Farsight Institute, oder sogar aus eigenen Sessions, dass es dort anscheinend vor Millionen von Jahren eine Zivilisation gegeben hat. Diese ist dann durch die Auswirkungen einer globalen bzw. kosmischen Katastrophe verschwunden, welche den Mars in seinen heutigen, lebensfeindlichen Zustand brachte.

Leben auf dem Mars?

Wie wir heutzutage wissen, verfügt der Mars nur noch über eine sehr dünne Atmosphäre mit einem Druck von ca. 6 Millibar (entspricht 0,6% des Drucks der Erdatmosphäre in Meereshöhe) und einem Sauerstoff-Anteil von ca. 0,14%. Zudem mangelt es dem Planeten an einem Magnetfeld, weshalb kosmische Strahlung quasi ungehindert die Oberfläche erreicht. Ist unter diesen Umständen überhaupt noch irgendeine Art von Leben denkbar? Menschliches sicherlich nicht (ohne technologische Hilfe), jedoch gibt es auf der Erde einige Bakterien und andere extremophile Lebensformen, die in Laborversuchen sogar unter simulierten Mars-Bedingungen überlebten. Bedeutet das jedoch, dass sich vielleicht einfaches, widerstandsfähiges Leben bis heute auf dem Mars halten konnte?

Kürzlich wurde ein Fachartikel veröffentlicht, welcher sich mit Indizien für Lebensformen befasst, die auf Fotos von Marsrovern zu sehen sein könnten. Die Reaktionen darauf waren erwartungsgemäß sehr skeptisch. Unter anderem erregten folgende Aufnahmen von Opportunity dabei Aufmerksamkeit:

Opportunity (Sol 37) Opportunity (Sol 37) Zoom 1 Opportunity (Sol 37) Zoom 2
Quelle: NASA – Opportunity Panoramic Camera on Sol 037 (Courtesy NASA/JPL-Caltech)

Man sieht dort viele Kügelchen auf dem Boden, die als Hämatit gedeutet werden. In der Regel wirken sie auf den Fotos auch wie Steinkügelchen, selbst bei Nahaufnahmen. Jedoch scheinen manche dieser Kügelchen so etwas wie Stiele zu haben, mit denen sie im Boden oder an Steinen verankert sind. Ein geologischer Effekt? Durchaus möglich. Vielleicht so etwas wie Schmelzrückstände oder witterungsbedingte Formen durch einstige Feuchtigkeit.

Es ist momentan definitiv ein kontroverses Thema, denn wie oft sah man schon in der Grenzwissen-Szene, dass irgendwelche Steine auf dem Mars in verpixelten Bildausschnitten als Skelette, Fossilien, Maschinenteile oder Statuen gedeutet werden. Eine optische Täuschung ist in Kombination mit der menschlichen Mustererkennung schnell möglich, vor allem bei Bildausschnitten mit niedriger Auflösung. Eine alternative Herangehensweise bietet dabei Remote Viewing, was wir im vorliegenden Fall ausprobierten. Dazu führten wir drei Sessions durch, in denen primär die auffälligen Kugelstrukturen mit „Stiel“ geviewt werden sollten. An zweiter Stelle wurden noch weniger deutlich erkennbare Strukturen geviewt:

Leben auf dem Mars? (Target)

 

Bewegungsanweisung für Detailbeschreibung (für den Viewer als „X“ und „A“ kodiert):

Leben auf dem Mars? (Target-Zoom)

An diesem kleinen Projekt waren drei Personen beteiligt: Ein komplett ausgebildeter Neuling (viewt seit ca. einem Jahr), eine Auszubildende (seit wenigen Wochen) und ein erfahrener Viewer (viewt seit 2012). Wir werden uns die Ergebnisse in dieser Reihenfolge anschauen…

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 3
Anzahl der Sessions: 3


Session 1

In der ersten Session deuteten schon frühe Eindrücke des Viewers darauf hin, dass er starken Target-Kontakt hatte. Darunter vor allem die AI’s „will da weg“, „keine Ruhe“, „wie Gürtel um Brust“. Das sind typische Empfindungen, wenn es in einer Umgebung mit Luftmangel zu leichten, bilokalen Effekten kommt. Als der Viewer auf Nachfrage bestätigte, dass er trotzdem weitermachen könne, ging es zur Bewegungsanweisung zum Objekt X:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (X)

Hier zeigte sich sofort eine rundliche Form, die mit einer Art Stiel fest mit dem Untergrund verbunden ist. Es ging sogar noch ein weiterer Stiel irgendwo weiter. Das Material des Objektes wirkte nicht wirklich hart, aber auch nicht weich. Die Konsistenz wurde im Inneren als „mehlig“ und „cremig“ beschrieben. Der Viewer bekam auch das Gefühl, dass es sich hierbei um Leben handelt. Bei der Frage, welchen Sinn und Zweck es hätte, kam „es ist auf Oberfläche“, „braucht Wärme“ und „bevölkern“. Beim genaueren Hinschauen zeigten sich auch lamellenartige Rillen auf einer Seite. Mit den drei unteren Skizzen wurde dann noch ermittelt, ob es wachsen kann, und wie es dann aussehen würde.

Dann bewegten wir uns per Bewegungsanweisung zum Objekt A:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (A)

Dieses Objekt wirkte unauffälliger, jedoch auch mit einer gewissen Aktivität. Die wesentlichen Aspekte waren „klein“, „zieht Energie aus Umgebung“, „Austauschprozess“, „hat sich durchgesetzt“ und „zäh“. Auch schien es dort eine gewisse Feuchtigkeit zu geben, die für die Aktivität des Objekts eine Rolle spielte.

Schließlich schauten wir noch nach, ob es einen Zusammenhang zwischen Objekt X und Objekt A im Zielgebiet gäbe. Dort erhielt der Viewer Eindrücke, dass aus den lamellenartigen Rillen von Objekt X kleine Partikel austreten. Hier eine stark vergrößerte Wahrnehmung:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (Sporen)

Die Partikel dienen der Vermehrung und bewegen sich zu anderen, lebendigen Strukturen. Auf die Bitte hin, das Objekt geschmacklich zu probieren, äußerte der Viewer sofort ein „Igitt“, gefolgt von den Eindrücken „modrig“ und „salzig“. Bei den Objekten X und A empfand er zudem die Geschmäcker „bitter“, „verdorben“ und dass es einen „Würgereiz“ auslösen würde. Konsumiert man sie, hätte man sehr lange Bauchschmerzen. Tödlich scheint es jedoch nicht zu sein. Endgültig quittiert wurde das Ganze mit dem unmißverständlichen AI „Schmeckt wie Scheiße!“.

Am Ende der Session führten wir noch eine Bewegungsanweisung durch, bei der das Zielgebiet von oberhalb betrachtet werden sollte. Der Viewer nahm eine karge Landschaft mit Hügeln in der Ferne war, deren hauptsächliche Farben „rot“, „braun“ und „gelb“ waren. Unterhalb beschrieb er noch sowas wie Spuren oder Verläufe und ein Objekt, welches „wie isoliert“ dasteht. Vielleicht der Opportunity-Rover mit seinen Fahrspuren:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (von oberhalb 1)

Leben auf dem Mars? - Session 1 (Roverspuren)

Beispielbild: Rover-Spuren mit Rundung durch Drehung am Sol 33 (Courtesy NASA/JPL-Caltech)

Leben auf dem Mars? - Session 1 (von oberhalb 2)

Genauere Strukturdetails kamen zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt der Session jedoch nicht mehr. Als Bonus versuchte der Viewer jedoch noch, Objekt X mit Knete nachzubilden:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (Knete)

Dabei sind (vermutlich etwas dimensional verzerrt) die rundliche Struktur, die Lamellen an der Unterseite und die beiden stielartigen Verankerungen zu sehen.


Fazit (Session 1):
Diese erste Session zeigte insbesondere bei dem Objekt X Eindrücke von Leben, Wachstum und Austausch mit der Umgebung. Ebenfalls wurde eine Art Mechanismus zur Sporen-Verteilung beschrieben. Ganz abgesehen von der kulinarischen Untauglichkeit der lebenden Strukturen. Da uns bei so einem kontrovers diskutieren Thema jedoch eine Session nicht genügte, ging es bald darauf weiter…


Session 2

Die zweite Session startete mit vergleichbaren Sinneseindrücken vom Zielgebiet, wobei vor allem der Geschmacks-Aspekt „salzig“ am Boden sehr stark wahrgenommen wurde. Außerdem trat auch hier ein deutlicher, bilokaler Effekt für die Viewerin ein („unwohl“, „kann nicht gut atmen“). Dieser konnte jedoch zur Fortführung der Session überwunden werden. Als es dann zum Objekt X ging, zeigten sich folgende Eindrücke:

Man erkennt deutlich eine Rundung mit einer Art Stiel, wenn auch etwas dicker, als in der vorigen Session. Sofort kam der Eindruck „da ist Leben; pflanzliches Leben“. Zudem „tut was“, „es existiert“ und der taktile Eindruck „matschig, wenn man es drückt“. Im kulinarischen Bereich berichtete die Viewerin „riecht faul“, „ekelhaft bitter“, „kriege Kotzreiz“ und „wäre nicht gut, das zu essen“. Am Ende notierte sie noch „ist noch nicht immer da“, also in dem Sinne, dass das Objekt nicht immer vor Ort war.

Wie zuvor, ging es dann noch weiter zum Objekt A:

Leben auf dem Mars? - Session 2 (A)

Hierbei nahm die Viewerin mehrere faserige Strukturen wahr, die grünlich und grau wirkten. Die Detaildaten lauteten „ist halt da“, „natürlich“, „ernähren“, „pflanzliches Leben“, „das gibts schon länger“ und „kann sich bewegen“. Oberflächlich betrachtet erinnert Objekt A hier schon an einen Gras- oder Moosbüschel. Vielleicht hat sich hier teilweise ein AUL eingeschlichen, da bereits Objekt X in eine pflanzliche Richtung wies. Allerdings erkennt man auf den stark vergrößerten Fotos auch vereinzelt Strukturen, die man mit etwas Fantasie als abstehende Pflanzenfasern deuten könnte.


Fazit (Session 2):
Auch diese (vergleichsweise kurze) Session zeigte von Anfang an Eindrücke von pflanzlichem Leben. Leblose Steinkügelchen oder sonstige, geologische Strukturen wurden in den markierten Bereichen hingegen nicht beschrieben. Für eine organische Struktur spricht auch noch die Konsistenz beim Zusammendrück- und Geschmackstest, die nicht an Sand oder Gestein erinnerte.


Session 3

Schließlich wollten wir es nochmal ganz genau wissen, und setzten einen unserer erfahrendsten Viewer an dieses Target. Interessant waren hier schon die frühen Eindrücke, die auf die Natur der Kamera-Aufnahme hinwiesen: „Beobachten“, „einfangen“, „ja, so ist genau richtig!“ und „Perspektive suchen“. Dabei kam es dem Viewer so vor, als wenn eine Kamera in erhöhter Position gezielt auf den Boden blicken würde. Daraufhin begaben wir uns auch schon zum Objekt X:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X)

Die Haupteindrücke des Objektes lauteten „leicht trichterförmig“, „rund kugelförmig“, „unten instabil“, „hängend„, „glatt, aber pappig“, „gummiartiger Widerstand“ und „rauhe, scharfe Kanten“. Im wesentlichen gab es hier eine Kugel an einem Stiel, die von einem dünnen Material trichterförmig umhüllt wurden. Velleicht wie ein Blütenkelch, nur unscheinbarer. Die funktionellen Eigenschaften von Objekt X waren „untere Kanten bohren“, „stabilisieren“, „festhalten“, „verbinden wollen“, „geringe Masse“ und „Untergrund verbinden“. Also im Prinzip, im Boden verwachsen.

Diese Objekte wie Objekt X scheinen sich zuerst durch die Luft zu bewegen, und dann auf dem Boden zu landen. Hierbei ist das richtige Auftreffen für die Verankerung entscheidend. Kommt das Objekt in einer gewissen Schieflage auf, so dass es keinen Halt findet, wird es „inaktiv“. Der kugelige Bestandteil scheint dabei sogar aus dem „Kelch“ rollen zu können, und dann ist es im Prinzip mit der Lebendigkeit des Objektes vorbei. Der kugelige Teil erschien dem Viewer beim anfassen übrigens noch „gummiartig“ und „verformbar“. Wir fragten danach noch ab, ob das Objekt X irgendwelche EI’s (Fremdemotionen) ausstrahlte. Dabei kamen nur so rudimentäre Eindrücke wie „suchen“, „Trieb“, „Stabilität“ und „Gleichgewicht halten“.

Leben auf dem Mars? - Session 3 (EIs)

Bei einer tieferen Untersuchung der Eigenschaften und Funktionen von Objekt X kam noch eine Art „Abschussmechanismus“ zum Vorschein, der mit „Vakuum“ oder „Unterdurck“ arbeitet. Dabei werden kleine Partikel herausgeschossen, die sich gezielt und wolkenförmig in der näheren Umgebung verteilen:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X - Sporen)

Dies funktioniert jedoch nur richtig, wenn das Objekt gut verankert ist, und möglichst gerade steht. Sollte das Objekt jedoch „geknickt“ oder „schief“ sein, läuft es quasi aus. Dabei verteilen sich die Partikel zufällig auf dem Untergrund, jedoch nicht so, wie es eigentlich gedacht ist.

Ein Geschmackstest durfte natürlich auch hier nicht fehlen: Der Viewer empfand das Objekt in seinen verschiedenen Bestandteilen als „scharf“, „knusprig“, „gummiartig“. Die Partikel wirkten wie Pfefferkörner, und würden ein taubes Gefühl auf der Zunge verursachen. Weitere Geschmäcker waren „staubig“, „schwefelig“, „alkalisch“ und „süßchemisch“. Die kelchartigen Bestandteile schmeckten papierartig. Zur körperlichen Reaktion beim Verzehr sagte der Viewer, dass sein Körper nicht wissen würde, ob es „oben oder unten raus“ sollte. Das klang nach fulminantem Brechdurchfall.

Zur Vollendung des Session-Abschnittes für Objekt X bediente sich der Viewer ausgiebig unserer Knete-Vorräte (der „Stiel“ und „Blütenkelch“ ist hier aus knet-technischen Gründen wesentlich dicker, als er in der Session wahrgenommen wurde):

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 1

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 2

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 3

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 4

Für die nächste Bewegungsanweisung stand abermals Objekt A an:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (A)

Objekt A wirkte auf den Viewer zuerst „flach“, „rundlich“, „rissig“ und „hart“. Die Umgebung dort war kalt und trocken, und es wirkte „wie versteinert“. Das ließ den Viewer eher an eine passive, geologische Struktur denken. Bei der Frage, ob es dort dennoch Veränderungen gäbe, war es wie „getrockneter Sand“, „schwerfällig“ und „tut sich was wie in Zeitlupe“. Das könnte natürlich auch auf rein geologische Vorgänge schließen lassen. Jedoch kam danach noch der Eindruck „echt miese Bedingungen“ und dass „warm, nass“ hingegen optimal wäre. Dazu noch ein diffuser Trieb-Eindruck wie „Hunger“. Und wenn die Struktur warme Feuchtigkeit aufsaugt, würde sich das Versteinerte auflösen, und Partikel nach oben hin freisetzen. In diesem Fall war es bei Objekt A letztlich etwas unschlüssig, ob es eine ruhende Lebensform ist, oder nur eine geologische Struktur.

Zum Ende der Session wagten wir nochmal eine Bewegungsanweisung, um das Zielgebiet von oben wahrzunehmen (wie in Session 1). Hierbei ergab sich eine überaus klare Wahrnehmung:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Rover)

Der Viewer beschrieb, wie ein fahrendes Objekt Spuren „hinter sich herzog“. Das Objekt hatte drei Räder an jeder Seite, die den Viewer sehr verwirrten, weil sie so ungewöhnlich nah beeinander wirkten. Auf dem Objekt war eine Art erhöhter Arm, auf dem sich „zwei Augen“ (Kameras) befanden. Die Haupttätigkeit des fahrenden Objektes war in dem Moment „Weg suchen“. Dann stellte der Viewer fest, dass mehrere Objekte, die wie Objekt X waren, durch das Drüberfahren in den Fahrspuren vereilt wurden. Landschaftlich wirkte der Boden „bräunlich“ und „beige“. Einige kleine Bereiche waren „weiß“, andere „dunkel“. An einer Seite gab es noch eine kleine „Klippe“ (wie eine kleine, felsige Erhöhung). Zusätzlich zur Beendingung der Session wollte der Viewer noch versuchen, das fahrende Objekt mit Knete zu modellieren:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Knetrover 1)

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Knetrover 2)

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Knetrover 3)

Leben auf dem Mars? - Rover


Fazit (Session 3):
Dies war die längste und bei weitem detaillierteste Session dieses Projektes. Der Viewer beschrieb die zu untersuchenden Objekte und ihre Eigenschaften in sehr detaillierten Skizzen. Zusätzlich erstellte er noch Knetmodelle, obgleich diese naturgemäß etwas gröber ausgefallen sind. Eine schöne Verifikation war schließlich nochmal die detaillierte Wahrnehmung des Opportunity-Rovers mit seiner Fahrspur.


Gesamt-Fazit

Können diese drei Sessions von drei Viewern (mit unterschiedlicher Erfahrungstiefe) als Beweis für pflanzliche Lebensformen auf dem Mars gelten? Natürlich nicht, denn sie sind, wie auch die kontrovers diskutierten Fotos, erstmal nur ein weiteres Indiz. Der Beweis im naturwissenschaftlichen Sinne würde erst vorliegen, wenn solche Strukturen wie Objekt X von der Marsoberfläche hergebracht und im Labor untersucht werden könnten. Vielleicht erleben wir das in den folgenden Jahrzehnten. Bis dahin bleibt der kontroverse Aspekt bestehen, denn hier stehen die Hämatit-Kügelchen („Blueberries“) gegen die Kügelchen mit scheinbarem Stiel bzw. „Stengel“. Beide sehen sich auf den vielen Fotos sehr ähnlich, weshalb eine rein visuelle Beurteilung bisher keine endgültige Klärung zu bringen vermag.

Leben auf dem Mars? - Karikatur

Persönlich möchte ich noch anmerken, wie skurril es auf mich (subjektiv) wirkte, dass viele populärwissenschaftliche Quellen sehr pikiert bzw. sogar stark polemisch auf den Fachartikel reagieren. Denn vor nicht allzu langer Zeit gab es die These von renommierten Wissenschaftlern, dass das interstellare Objekt „Oumuamua“ ein außerirdisches Sonnensegel sein könnte (eine Session von uns zeigte weitaus weniger spektakuläre Ergebnisse). Zwar gab es natürlich die bei so einer These zu erwartenden Gegenreaktionen, jedoch kamen sie mir damals nicht so scharf und polemisch vor, wie bei den potentiellen Mars-Pflanzen.

Was triggert die Leute so daran? Es mag vielleicht an der Reputation der beteiligten Wissenschaftler liegen, doch wenn es am Ende nur noch um akademische Stuhlverteidigung geht, wird man sich wahrscheinlich viele Möglichkeiten ideologisch verbauen. Und das kann der Wissenschaft zumindest in manchen Fällen große Entdeckungen verwehren, statt (wie oft befürchtet) die Wissenschaftlichkeit durch Mängel in der methodischen Sorgfalt oder Wunschdenken zu verwässern. Deshalb ist manchmal etwas mehr Offenheit wünschenswert, auch bei kontroversen Thesen.

Proxima Centauri b

Nach lauter Privatsessions mit Timelines, Optimas und verschwundenen Gegenständen  (was im Grunde die Essenz des Remote Viewer-Alltages ist), kann ich euch an dieser Stelle wieder eine interessante Forschungssession vorstellen. Dazu haben wir uns einen neuen Exoplaneten vorgenommen. Nachdem das Gliese 581-System in den letzten Jahren von vielen Viewern außersinnlich belagert wurde (auch hier in diesem Blog), widmeten wir uns einer aktuellen Entdeckung: Der erst 2016 nachgewiesene Exoplanet Proxima Centauri b.

Künstlerische Vorstellung von Proxima Centauri b (Quelle: SpaceEngine)

Mit einer Entfernung von „nur“ 4,2 Lichtjahren ist Proxima Centauri b der naheste, bekannte Planet außerhalb unseres eigenen Sonnensystems. Er umkreist den roten Zwergstern Proxima Centauri in einer Entfernung, die in der habitablen Zone liegt. Jedenfalls in der habitablen Zone für uns bekannte Lebensformen, denn es bedeutet grob gesagt, dass die Temperaturen so sind, dass Wasser im flüssigen Zustand auf der Oberfläche existieren kann, ohne zu gefrieren oder zu verdampfen.

Gibt es nun also Leben auf Proxima Centauri b? Das wollten wir herausfinden, und erlebten dabei wieder einige Überraschungen. Die folgenden Eindrücke basieren auf einer überlangen Einzelsession, und jeder Leser ist eingeladen, per Remote Viewing bzw. seiner präferierten Methode selbst nachzuforschen. Alle Anderen können die Inhalte entweder als SciFi-Fantasie, oder als interstellaren Alltag im All betrachten. 😉

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 475855 793504 809441
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 02.07.2017
Uhrzeit: 17.37h – 18.55h
Dauer: 78 Minuten
Seiten: 14

Die Targetformulierung lautete: „Beschreibe den Planeten Proxima Centauri b zum Zeitpunkt der Session!“

Neben der Target-Formulierung wurden noch ein paar Bewegungsanweisungen kodiert, damit sich der Viewer im Verlauf der Session ohne Vorannahmen im Zielgebiet bewegen kann (z.B. O1 = Aus 10km Höhe in Blickrichtung Horizont).

Starten wir also die Reise zu unserem Nachbarsystem: Bei den wichtigsten Sinneseindrücken dominierten die Farben Rot, Grau, Beigegelb und eine kleine Spur von Grün. Die Oberflächen reichten von pudrig-staubigen Eindrücken, bis hin zu rasiermesserscharfen, harten Kanten. Hierbei wurde vom Viewer schon die starke Trennung zwischen weichen und harten Eindrücken betont, als wenn es dort irgendwo eine Art abrupte Grenze gibt.

Auch die Temperaturen waren interessant, da sich einzelne, starke Wärmepunkte zeigten, es aber im Schatten deutlich kühler war. Der Unterschied zwischen Licht und Schatten schien die Temperaturen dort stark zu beeinflussen. Als wesentliche Geräusche konnte der Viewer ein Dröhnen, Knacken und ein Rieseln (wie von Staub) hören. Das deutet auf eine gewisse geologische oder thermische Aktivität hin.

In den AI’s (persönliche Eindrücke) betonte der Viewer, dass die Umgebung „grenzwertig“ sei, man an bestimmten stellen „nicht weitergehen und innehalten“ solle. Man sollte sich also gut überlegen, wie man sich dort im Gelände bewegt. Der Grund dafür würde sich bald herauskristallisieren (teils wörtlich zu nehmen).

Jetzt kamen wir zur wohl spannendsten Abfrage in Bezug auf fremden Welten, nämlich den EI’s (Eindrücke von Fremdemotionen im Zielgebiet). Dabei wurden recht technische EI’s wie „aufräumen“ und „organisieren“ wahrgenommen. Dem Viewer kam es vor, als wären dort Ingenieure unter sich, wenn auch etwas stumpf. Das sollte natürlich später noch aufgeschlüsselt werden.

Als die Zeit gekommen war, sich frei im Zielgebiet zu bewegen, verschafften wir uns erstmal per Bewegungsanweisung einen Eindruck der Umgebung. Der Blickpunkt des Viewers befand sich dabei nahe der Planetenoberfläche:

Die Umgebung war schummrig, und es gab auffällige Trichter im Boden. Diese wirkten jedoch nicht wie normale Krater, sondern weicher. Innerhalb dieser Trichter befand sich kalter, feuchter Schlamm und kristallartige Brocken. Zudem hatte der Viewer dort den Eindruck von „chemischer Kälte“. Ein Kryo-Vulkan? Jedenfalls ging der Trichter nicht sehr tief nach unten, weshalb es auch ein verwitterter Krater sein könnte.

Danach ließ ich den Viewer nach oben schauen. Er beschrieb einen dunklen Himmel mit funkelnden Sternen und einen Mond. Dieser Mond war deutlich von Kratern übersäht und hatte eine rötliche Färbung. Auf der Oberfläche von Proxima Centauri b selbst existiert laut Viewer eine Atmosphäre. Deshalb befand er sich wohl zu dem Zeipunkt auf der Nachtseite, da er die Sterne funkeln sehen konnte (im Vakuum funkeln Sterne nicht).

Die Temperatur dort wurde sogar als relativ angenehm empfunden (um die 5°C). Die Luft hingegen schien zwar theoretisch für Menschen atembar zu sein, allerdings sagte der Viewer, dass dann seine Lungen „kristallisieren“ würden. Dies wäre laut ihm jedoch nicht aufgrund von Kälte (was ich als Monitor natürlich zuerst dachte), sondern wegen irgendwelcher anderen Stoffe dort, die auf die Lungen einwirken (Chemikalien?). Eventuell könnte eine verhältnismäßig starke Kälte auch falsch wahrgenommen werden, wie es schon in anderen Weltraum-Sessions bei Extremtemperaturen geschah.

Jedenfalls hatten wir schonmal eine nette Postkarte von einem Exoplaneten aus unserer Nachbarschaft. Natürlich wollte ich aber noch mehr sehen, und bewegte den Viewer per Bewegungsanweisung auf die Tagseite des Planeten. Dort fiel sofort ein heikler Umstand auf: Der Planet dreht sich offenbar sehr langsam, wodurch die Tagseite stark aufgeheizt wird. Während es auf der dunkleren Seite von scharfkantigen bis schlammigen Oberflächeneindrücken reicht, zeigten sich auf der Tagseite nur noch pulvrige Materialien.

Bemerkenswert ist jedoch, dass die Hitzepunkte sehr deutlich umgrenzt waren, statt die komplette, helle Planetenseite gleichmäßig zu erhitzen. Es machte den Eindruck, als würden stark fokussierte Strahlen von der Sonne die Oberfläche treffen. Diese Bereiche wurden vom Viewer mit „dickeres Licht“ umschrieben. Um zu verifizieren, dass es sich wirklich um die dortige Sonne (also Proxima Centauri) handelte, ließ ich den Viewer nochmal nachschauen, ob die Strahlungsquelle künstlich oder natürlich sei. Sie stellte sich als natürliche, heiße, lavaartige Kugel heraus.

Obgleich es von den mir bekannten Vorstellungen abweicht, scheint die Proxima-Sonne sehr punktuelle Strahlungsauswürfe oder Protuberanzen zu haben, wodurch die Sonnenseite des Planeten stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Vielleicht liegt es an der geringen Größe (roter Zwerg) und der relativen Nähe zwischen Proxima Centauri b und dieser Sonne? Als ich den Viewer fragte, was passieren würde, wenn er seine Hand in den Strahl steckt, antwortete er „Da bleiben nur Knochen übrig“.

Diese idyllischen Landschaftseindrücke hinter uns lassend, wollte ich noch ein Gesamtbild des Planeten. Nach der Bewegungsanweisung fiel dem Viewer direkt ein hauchdünnes Ringsystem um den Planeten auf (mindestens zwei Ringsegmente), welches aber schwer zu sehen sein soll. Vielleicht wie bei Jupiter im Vergleich zu Saturn. Ferner bestätigte sich nochmal der Eindruck, dass eine Seite des Planeten wegen der langsamen Drehung sehr heiß und beansprucht ist (hell, heiß, staubig, trocken, schroff), und die dunkle Seite eher kühl. Außerdem nahm der Viewer ein Klimamuster wahr, bei dem das Wetter von der sonnenbestrahlten Seite auf die kühlere Schattenseite „geblasen“ wird.

Gesamtansicht, transkribiert für bessere Lesbarkeit (klicken zum Vergrößern!)

Bei der Untersuchung aus der Ferne kam auch wieder der Mond ins Bild. Dort fiel auf, dass eine künstlich wirkende Struktur diesen umkreiste, die wohl irgendwann mal von seiner Gravitation eingefangen wurde (sie war nicht ursprünglich dort). Diese Struktur bestand aus mehreren, zusammenhängenden Segmenten, die den Viewer an ein mittelalterliches Kettenhemd erinnerten. Sie wurde offenbar nicht fertiggestellt. Der ursprüngliche Zweck dieser Struktur war schwer zu ermitteln, aber sie sammelte Hitze oder Energie, und leitet diese von Segment zu Segment weiter. Eine Art Kollektor?

Die Entdeckung ließ uns in der Umgebung noch weiter nach Auffälligkeiten suchen, auch nach künstlichen. Und tatsächlich wurden wir fündig: Ein Stück weiter weg, zwischen der „Kettenhemd“-Struktur und Proxima Centauri b, zeigten sich mehrere künstliche Objekte. Diese waren wie Projektile oder Kapseln geformt. Was machten die Objekte dort? Jedenfalls schienen aus genau diesen Objekten die etwas stumpfen EI’s zu stammen, die der Viewer bereits früh in der Session mit „aufräumen„, „organisieren“ und „ingenieursmäßig“ beschrieb. In der Gesamtskizze kam noch der Eindrück „fernbedienen“ hinzu. Das schauten wir uns selbstverständlich genauer an:

Wir versuchten einen Blick, in diese Objekte zu werfen. Zuerst fiel auf, dass die Außenhülle sehr dick und fensterlos war. Die Notwendigkeit dafür hatte mit Strahlung und Helligkeit zu tun („Blind mit Fenster„). Im Innenraum war nur ein sehr schummriges, türkisfarbendes Licht wahrzunehmen, dass aus keiner direkten Lichtquelle zu kommen schien.

Außerdem gab es Instrumente, die aus asymetrisch angeordneten Knöpfen und einer Art Display bestanden. Exotisch wirkte die Bedienung: Sowohl Knöpfe, als auch Display fühlten sich wie Sand an, den man tief reindrücken kann, um dadurch dreidimensionale Eingabevorgänge zu machen. Da dieser „Sand“ nicht davonrieselt, müssen es wohl spezielle Partikel sein, die zusammengehalten werden.

Die Instrumente führten auch unweigerlich zu der Frage nach Insassen. In der Mitte des Objektes gab es einen einzigen Sitzplatz (eher eine bequeme Liege), auf der sich ein Wesen befand. Ich ließ das Wesen genauer beschreiben:

Es hatte einen sehr elegant wirkenden Helm oder eine Maske auf, und dünne Arme mit länglichen Fingern. Diese wirkten passend zu dem Bedienkonzept der Instrumente, wo man sehr tief in den Sand „reindrückt“. Vom Unterkörper oder Beinen hatte der Viewer keine Wahrnehmung, jedoch bekommt man in einer Personenwahrnehmung nicht immer alle Details.

Es machte mich neugierig, was unter der Kopfbedeckung wäre. So ließ ich den Viewer darunter schauen, und es kam ein knochig wirkendes, längliches Gesicht zum Vorschein. Dieses erinnerte ihn zuerst an einen Pferdekopf, aber wesentlich spitzer zulaufend. Als weiteres Merkmal fiel sowas wie Biberzähne im Unterkiefer auf, und noch eine lange, heraushängende Zunge. Dann ließ ich noch die Augen des Wesens beschreiben, die an Froschaugen erinnerten, und deren Augenlider von außen nach innen zugingen.

Die Hautfarbe des Wesens wirkte graubläulich, und fühlte sich wie Latex an. Dem Viewer irritierte hier, dass der Körper so knochig und trocken wirkte. Wie wir herausfanden, lag es daran, weil dieses Wesen bereits tot war. Es hatte also schon eine Verwesung oder Vertrocknung stattgefunden. Aber was war passiert? Wir versuchten ein Interview mit dem Piloten zu führen. Hier erfuhren wir u.a., dass offenbar eine Art Unfall mit einem Strahlungsausstoß geschah, welche den Insassen unbemerkt einschlafen und versterben ließ:

V = Viewer
T = Pilot

V: Hallo, was machst du da?
T: (Viewer bekommt Bild eines leblos schwebenden Körpers)

V: Lebst du noch?
T: „Unbewusst > Informationsfeld“
V: (Viewer begibt sich in Zeit, wo Pilot noch lebte)…
V: Was ist passiert?
T: Hitze, Strahlung, langsame Strahlung, einschläfernd
V: Was habt ihr dort versucht?
T: Aufzeichnung, Unregelmäßigkeit entdeckt: Die künstliche Struktur („Kettenhemd-Ding“) ist nicht von uns. Ja sind die denn verrückt?
V: Was ist bei deinem Unfall passiert?
T: Eingeschlafen, verwundert, sind aus Schatten gekommen
V: Wie konnte das passieren?
T: Punktgenaue Reflektion, Verstärkung der Strahlung, wissen wir nicht genau
V: Stammt ihr aus dem System mit dem Planeten (Proxima Centauri b)?
T: Anliegend, Nachbarschaft
V: Wie reist ihr (interstellar)?
T: Man wird zuerst „gefroren“
(Viewer bekommt Bilder von Reiseablauf)

T: „Raummauer“ durchbrechen, „Spiegel“, Raumkrümmung (geht sehr schnell)
V: Warum „gefroren“?
T: Einfrieren ist schonend für Gehirn und Nerven (während des Reisevorgangs)
V: Danke für die Auskunft!
T: *tot*

Neben den Umständen des Ablebens, offenbarte sich hier auch das interstellare Reisekonzept dieser Wesen. Es erinnerte ein bisschen an ein „Stargate“ aus der gleichnamigen Serie, allerdings ohne Ring. Die kleinen Schiffe der Wesen projizieren diese Portale selbst. Sie müssen aus gesundheitlichen Gründen im „gefrorenen“ Zustand durchquert werden. Dabei spannen sich die Portale wie eine Pfütze auf, ebenfalls a’la Stargate, allerdings mit nur einem einzigen „Wellenschlag“. Die Portal-„Scheibe“ an sich wirkt dabei wie ein Spiegel oder Alufolie, und scheint nahezu unendlich dünn zu sein, was an einen Ereignishorizont erinnert.

Wirklich verstehen konnten wir diese Technologie jedoch nicht. Plump gesagt ist es so, als würde man in einen Spiegel „hineinsteigen“, sich umdrehen, wieder dort heraustreten, und man ist am Ziel. Dabei ist noch wichtig, dass zwischen dem Start- und Zielpunkt eine gerade Strecke ist. Planeten und andere Hindernisse auf der Strecke können jedoch problemlos durchflogen werden. Insgesamt scheint die Technologie der Wesen, vor allem in Hinblick auf den Strahlungsunfall und die Notwendigkeit des „Einfrierens“, noch nicht ganz ausgereift zu sein. Die Erden-Menschheit könnte sich natürlich glücklich schätzen, wenn sie diesen Stand schon erreicht hätte.

Nach der Session hat der Viewer noch detaillierte, künstlerische Interpretationen der Eindrücke von dem Piloten und seinem Vehikel erstellt (klicken zum Vergrößern!):

Nach dem interessanten, quasi posthumen Dialog, wandten wir uns noch einmal dem Planeten Proxima Centauri b zu. Da die Sessionzeit so langsam ausuferte, wollte ich noch ein paar Details herausfinden. Als Erstes stand eine Querschnitt-Wahrnehmung auf dem Plan:

Der Planet offenbarte einen eher unspektakulären Aufbau, mit einem zähen Inneren. Erwähnenswert ist noch der Kern, welcher unregelmäßig geformt und zusammendrückbar wirkte. Also kein massiver Kern, wie es in vielen Sessions auf Planeten und Monde in unserem eigenen Sonnensystem war.

Zum Schluss wurde nochmal nach einheimischem Leben auf oder in dem Planeten gesucht. Tatsächlich konnte der Viewer zwei auffällige Arten von Organismen wahrnehmen, welche im schlammigen Teil der Oberfläche leben. Davon abgesehen, gab es nur noch einen diffusen Eindruck von „Bakterien“.

Bei dem einen Organismus handelt es sich um eine Art Wurm, welcher nicht größer als zwei Reiskörner ist. Der Wurm besitzt ein deutlich segmentiertes Exoskelett und besenartige Fortsätze am Kopfende. Er bewegt sich durch Rillen auf der Oberfläche des Schlamms, wo alkalische Stoffe als Nahrung aufgenommen werden. Interessant war noch, dass von diesen Würmern eine Art „Sommerschlaf“ gehalten wird, wenn die schlammige Region wieder ins Sonnenlicht kommt und austrocknet.

Der andere Organismus war deutlich kleiner als der Wurm, und mit dem Boden verwachsen. Es gelang allerdings nicht herauszufinden, ob es sich dabei um eine Pflanze oder ein Tier handelt. Vielleicht kann man es als eine Art Polyp bezeichnen, oder es geht in die Richtung von Pilzen. Der Organismus fühlte sich für den Viewer hartgummiartig an, und fiel durch eine umkringelnde Struktur auf, die an Schlingpflanzen erinnerte.

Dass Proxima Centauri b keine größere Artenvielfalt zu bieten hat, mag an den schwierigen Klimaverhältnissen liegen. Aber immerhin wurde makroskopisches Leben wahrgenommen, was ja nicht pauschal so sein muss, nur weil ein Planet in der habitablen Zone liegt. Nach der Session wurden auch diese beiden Organismen nochmals detailgenauer gezeichnet, da die künstlerische Ästhetik während des Viewens oft der begrenzten Session-Zeit weichen muss:


Fazit:
Eine äußerst ergiebige Einzelsession auf den zur Zeit interessantesten Planeten unseres Nachbarsystems. Aber bei Einzelsessions liegt sozusagen der Exowurm im Schlamm begraben: Wie verlässlich sind diese zum Teil scifi-artigen Daten, und was könnte aus dem Reich unbewusster Fantasieeffekte stammen? Wie ich schon anfangs erwähnte, ist jeder mit den entsprechenden Fertigkeiten eingeladen, sich selbst im Proxima Centauri-System umzuschauen, und uns seine Erkenntnisse mitzuteilen. Das gilt natürlich für alle Projekte in diesem Blog, ob aus einer Einzelsession bestehend, oder von ganzen Projektgruppen bearbeitet. 😉

British / American Flag English version of this article British / American Flag

Ko(s)misches Facebook

Hier möchte ich einfach mal einige (mehr oder weniger) nicht-menschliche Anlitze vorstellen, die uns in unserer Remote Viewing-Tätigkeit (bzw. ähnlichen Anwendungen, wie ERV) über’s Blatt gelaufen sind, und / oder ins Blickfeld des geistigen Auges gerieten.

Sessions, aus denen sich solche Daten ergaben, hatten natürlich in der Regel etwas mit exoplanetaren Themen zu tun, manche aber auch mit anderen Zeitperioden oder unerwarteten Querverknüpfungen in themenfernen Targets. Der zeichnerische Detailgrad ergab sich jeweils aus der Datendichte (Targetkontakt, Anzahl Sessions etc…), dem Zeichentalent und anderen typischen Faktoren. Auch sei hier angemerkt, dass vor allem Gesichtswahrnehmungen im Remote Viewing starken Verzerrungen unterliegen können (von erstaunlichen Treffern in Portrait-Qualität, bis nicht wiedererkennbar).

Wie immer, möge sich jeder selbst seine Meinung bilden, und dabei stets bedenken:
Es geht nichts über Selbsterfahrung. 😉

 

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten, extraterrestrischen Sessions, welches aber ziemlich unverhofft auftauchte.

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten extraterrestrischen Sessions, welches dort aber dennoch recht unverhofft auftauchte.

 

Wesen, dass sich durch bräunliche, dicke Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete.

Wesen, dass sich vor allem durch bräunliche, wulstige Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen (ohne Augenweiß) und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete. Es tauchte im Zusammenhang mit einer exotischen Hitec-Umgebung auf.

 

Vermutlich eine Art "Vorarbeiter", und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

Vermutlich eine Art „Vorarbeiter“, und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens (unterschiedliche Spezies?) auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

 

Personenwahrnehmung mit geringem zeichnerischen Detail, bei dem die ungewöhnlichen Daten, allem vorran die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen.

Personenwahrnehmung mit minimalem zeichnerischen Detail, bei dem jedoch die ungewöhnlichen Daten (z.B. Körpergröße und Alter), allem vorran aber die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen (V = Viewer mit ca. 1,85m, Wesen rechts).

 

Nahezu menschliche Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher Wesen. Lediglich der Schädel war auffällig turmartig verlängert.

Eine nahezu menschlich aussehende Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher, humanoider Wesen. Lediglich die Schädelform wirkte auffällig turmartig verlängert.

Ebenfalls sehr menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Ebenfalls menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, Glatze, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden aus humanoiden Pelzwesen mit Otter-Gesichtern und "Kriegsbemalung" auf der Stirn. Warum auch nicht? :D

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden, so seltsam es scheint, aus humanoiden Pelzwesen mit „Otter-Gesichtern“ (nahezu 1:1) und einer Art rituellen Bemalung auf der Stirn. Warum auch nicht? 😀

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel. Es hantierte mit Kabeln an einem Gerät rum.

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel, welcher Augen und Mund stark schützte. Es hantierte in dem Szenario mit Kabeln an einem Gerät rum. Die Zeichnung ist hier ausnahmsweise mal farblich nachbearbeitet (Farben vermutlich nahezu authentisch).

Anatomische Skizze während einer der RV-Sessions auf das Team-Szenario. Scheinbar handelt es sich um ein weiteres Mitglied der menschenähnlichen Spezies mit Turmschädel. Der restliche Knochenbau wirkte hier ebenfalls etwas exotisch.

 

Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, die eine amphibische, humanoide Spezies beschreibt.

Stufenweise Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, in denen eine amphibische, humanoide Spezies beschrieben wurde (klicken zum vergrößern!). Die linke Skizze stammt live aus der ersten Session, nachfolgende Skizzen bauten mit jeweils neuen Daten darauf auf (noch nicht komplett).

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden. Eine Spezies wirkte weicher und eleganter (links), die andere (rechts) kantiger und reptilischer.

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden (womöglich zwei ähnliche Spezies?). Ein Exemplar wirkte weicher und eleganter (links), das andere (rechts) kantiger, größer und reptilischer. Beide schienen in einer Art Verfolgungsjagd involviert zu sein.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Amphibisch - Auge

Ein weiteres Beispiel aus einer Session, hier mit detailliertem Auge (in fast jeder Session mit dieser Spezies auffällig; die rillige Iris) und einer Art Flossenkamm auf dem Kopf. Der restliche Körper war für den Viewer nur noch diffus wahrnehmbar.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten. In dem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit sehr großem Schädel. Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,20m und 2,60m zu liegen.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten (klicken zum vergrößern!). In diesem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit (im Vergleich zum Menschen) sehr großem Schädel (abgemessen durch mehrfache Anwendung des spontanen Bemaßungstools aus Stufe 6). Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,00m und 2,60m zu liegen.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Zeichnung eines amphibischen Schädels (hier wohl ein älterer Vertreter der Spezies) aufgrund aller bisher gesammelten Daten.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Schädel-Zeichnung der Amphibien-Spezies (hier anscheinend ein älterer Vertreter) aufgrund aller bisher gesammelten Daten. Recht sympathischer Meeresbewohner. 😉

 

Bei drei Single Blind-Sessions auf "Die schönste Spezies des physischen Universums" kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde... ;-)

Bei drei Single Blind-Sessions auf „Die schönste Spezies des physischen Universums“ kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde… 😉

 

Skizze aus einer Session im Zusammenhang unserer (nicht allzu fernen) planetaren Nachbarschaft.

Skizze aus einer Session im Kontext unserer stellaren Nachbarschaft.

 

Verstorbene Wesen, die in einer Session auf Proxima Centauri b im Orbit wahrgenommen wurden.

Detailskizzen der Wesen im Orbit von Proxima Centauri b. Hier sind zusätzlich ihre „Raumkapseln“ und das interstellare Antriebsprinzip zu sehen, welches benutzt wurde.

 

Mangels Gesicht nicht unbedingt zu „Ko(s)misches Facebook“ passend, aber auch außerirdische Lebensformen. In dem Fall kleine Würmer und pilzartige Gewächse auf der ungastlichen Oberfläche von Proxima Centauri b.

 

Essassani-Lebensformen

Tierische und pflanzliche Lebensformen in der physischen Dimension des mutmaßlichen Planeten „Essassani“ (bekannt aus Channelings und UFO-Mythologie). Dieser soll multidimensional auch durch höhere Lebensformen bewohnt sein.

 

Wird bei neuem Material immer ergänzt… 😉

Wer oder was viewt im Target?

Manche Viewer berichten nach der Beendigung einer Session, dass sie das Gefühl haben, als würde irgendwas von ihnen in ihren Körper „zurückkehren“. Es wirkt wie eine diffusere Variante der Rückkehr des Energiekörpers in den physischen Körper nach einer außerkörperlichen Erfahrung. Das wirft die interessante Frage auf, was denn nun eigentlich in einem Target viewt. Sitzt man komplett lokal am Schreibtisch und „empfängt“ die Daten wie eine Antenne, oder sendet man tatsächlich einen winzigen Teil von sich zum Target aus, der dann von dort aus (in Verbindung mit dem lokalen, physischen Körper) die Eindrücke sammelt und übermittelt? In letzterem Fall wäre das wie eine Art Mini-AKE, bei der eben nur ein winziger Teil des eigenen Bewusstseins im ausgesendeten Energiekörper liegt, und nicht das „Gesamtbewusstsein“, wie in einer vollbewussten AKE.
 
Es gibt diverse Indizien, das man tatsächlich einen kleinen Teil von sich bzw. des Energiekörpers aussendet. Beispielsweise nahm ich mal Folgendes als einzige EI-Quelle in einem Target wahr:

RV - Energiekörperchen

Die Eindrücke kamen sehr deutlich, und es wirkte wie eine extrem vereinfachte Form eines Körpers. Das Objekt schien mitten im Target zu schweben und hatte ein silbrig-graues, energetisches Aussehen. Da wo man den Kopf erwarten würde, gab es nur eine kantig ausgeschnittene Kerbe, an der sowas wie blaue Funken schnell hin- und her „rauschten“. Es machte auf mich den Eindruck, als wenn das Objekt dort seine Aufmerksamkeit bündelt, bzw. irgendwas sendet und empfängt. Die weiteren Daten der Personenwahrnehmung auf dieses Objekt (u.a. Tätigkeiten) könnte man als den Vorgang des Remote Viewings an sich deuten. So kamen Eindrücke wie „Seil auswerfen“, „Spannung halten – dennoch ungespannt sein“, „Überbrückung“ und „Vorgänge am Laufen halten“. Erfahrene Remote Viewer werden erkennen, welche Vorgänge damit gemeint sind. 😉

Ich hatte am Ende auch ein kurzes Interview mit dem Objekt gemacht, ohne natürlich zu ahnen, was es sein könnte. Die Antworten sind unter der Annahme, das ich mich selbst (bzw. einen Teil von mir) beim viewen des Targets befragt habe, recht lustig:

V = Viewer
P1 = Viewender Teil vom Viewer (vermutlich)

V: Hallo! Hast du Zeit / Lust zu kommunizieren?
P1: Verlegen, unsicher, abgelenkt
V: Kannst du mir kurz deine Aufgabe dort beschreiben?
P1: (wirkt recht unbewusst / Erklärungsnotstand) –
„Hebel ziehen“ / festhalten, Band / Verbindung aufrechterhalten
AI: Wirkt alles recht inmateriell
V: Danke für die Kommunikation! Auf wiedersehen! (wohl schneller, als man denkt :D)
P1: Genervt („boah, ey!“), wie unnötig von der Aufgabe abgelenkt worden sein
 
Weitere Indizien aus meiner persönlichen Erfahrung (als Monitor und Viewer) sind Sessions, wo irgendeine EI-Quelle bzw. Entität im Target den Viewer zu bemerken scheint. Diese Entitäten zeigen dann nicht nur auf „Anfrage“ Reaktionen (z.B. per Interview-Tool), sondern reagieren interaktiv auf den Viewer. Hier ein Beispiel aus einer Session, in der ich einen Spuk viewen sollte:

RV - Spuk-Oma

Dort tauchten drei „Personen“ auf, die nicht zum Target gehörten. Von den Personenbeschreibungen her passten sie zu den Wahrnehmungen, die der eigentliche (physische) Bewohner des bespukten Raumes hatte. Plötzlich bemerkte ich in der Session, das eine der drei Personen ganz nah vor mir auftauchte und mich regelrecht anglotzte! Sie wirkte wie eine ältere Dame mit Pottschnitt-Frisur und bizarren, glasigen Augen. Ich spürte, das sie meine Anwesenheit im Target bemerkte, so als wäre ein Teil von mir dort vor Ort. Aber ansonsten schien sie nicht wirklich zu verstehen, was ich bin. Die drei Personen wirkten auch generell recht unbewusst bzw. geistig umnachtet (hängengebliebene Menschengeister?). Auch wirkte die Umgebung des Targets (das Zimmer) aus deren Sicht so, als würde man durch dunkle Nebelschwaden oder Wolkenfetzen schauen (wie eine „phasenverschobene“ Wahrnehmung, die manchmal bei AKEn vorkommt).
 
Hier noch ein sehr abgefahrenes Praxisbeispiel, bei der in einer Session eine Art amphibischer Alien aufzutauchen schien. Der Alien bemerkte den Viewer sofort von sich aus und „redete“ ihn an, als die Personenwahrnehmung durchgeführt wurde. Das erschrak den Viewer (gelinde ausgedrückt), und für einen Augenblick erfuhr er sogar eine Art Bi-Lokalität, so als sei er im Körper des Wesens. Das äußerte sich durch ein Gefühl, als hätte er plötzlich eine „Steißbeinverlängerung“ (bzw. Schwanz), Schwimmhäute und sich seitlich bewegende Augenlider. Ein sehr schräges RV-Erlebnis, und ein weiteres Indiz dafür, das man interaktiv vor Ort mit dem Target interagiert, und nicht nur wie eine passive Antenne Daten empfängt.

RV - Lurchi
 
Fazit: Es gäbe noch weitere Beispiele, die auf ein interaktives Vorhandensein eines Energiekörpers im Target hindeuten, aber die gezeigten gehören bisher zu den interessantesten. Gerade bei nicht-physischen Entitäten (z.B. Geistern) oder Lebewesen, die metaphysische Anwesenheiten wahrnehmen können (z.B. Aliens oder bestimmte Tiere) scheinen solche wechselseiten Interaktionen aufzutreten.

Experimentell könnte man das Thema noch auf eine neue Ebene bringen, wenn man z.B. gemeinsame Experimente durchführt, bei denen man sich versucht, auf metaphysische Weise zu treffen (z.B. Treffen in Träumen oder AKEn). Interessant wäre, wie man die verschiedenen Verkörperungen bzw. Intensitäten von „ausgesendetem“ Bewusstsein gegenseitig wahrnimmt. Im Kontext des Blog-Themas natürlich auch, ob bzw. wie jemand wahrgenommen wird, der per Remote Viewing-Session an einem solchen Experiment teilnimmt. Vielleicht wird sich da in Zukunft nochwas ergeben…

Thetawaves-Forum: Permanentes AKE-Experiment / Treffpunkt?

Gliese 581c

Kategorie: Astronomie
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Exoplaneten sind sicherlich eines der begehrtesten Remote Viewing-Targets. Da man in unabsehbarer Zeit keine Nahaufnahmen davon erwarten kann (mit aktuellen, offiziellen Antriebsmethoden bräuchte eine Sonde ca. 500 Jahre bis zum nächsten Sonnensystem), ist es wohl die einzige standardisierte Methodik, einen näheren Blick auf diese fernen Welten zu werfen. Außerkörperliche Erfahrungen scheinen auch eine Möglichkeit zu sein, doch dort scheitert es oft an der Zielgerichtetheit und Navigation (und es steht nicht jedem „auf Knopfdruck“ zur Verfügung). Inzwischen sind dutzende von Exoplaneten bekannt, die in der habitablen Zone ihres Sterns liegen. Habitale Zone bdeuet, das Wasser weder permanent gefroren ist, noch völlig verdampft, und wo somit biologisches Leben existieren könnte, wie wir es bisher kennen.

Unser erster, geviewter Exoplanet war Gliese 581c, welcher damals der heißeste Kandidat für Habitabilität war. Er ist ca. 20,4 Lichtjahre von der Erde entfernt und umkreist den roten Zwergstern Gliese 581. Man schätzt den Planeten auf etwas mehr als die doppelte Größe der Erde, und die Oberflächenschwerkraft auf 2,2g (Erde = 1,0g).

Gliese 581c (künstlerische Darstellung)

Künstlerische Darstellung von Gliese 581c (Quelle: Wikipedia)

 
Viewer #1 (Stefan Franke)

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 5874 2939 5428 4987
Datum: 22.12.2011
Uhrzeit: 00.26h bis 01:31h
Dauer: 65 Minuten
Seiten: 8

Die erste Session zielte (ziemlich ungenau) darauf, die Oberfläche des Planeten zu beschreiben. Damals waren wir noch nicht so geübt in Bewegungsanweisungen. Die Targetformulierung für die Session lautete:

“Beschreibe die Umgebung der Oberfläche des Exoplaneten, dessen menschliche Bezeichnug „Gliese 581c“ lautet!”
 
In Stufe 1 tauchten schon zwei interessante Eindrücke auf. Zum einen war eine Bewegung spürbar, welche sich asoziativ wie ein vorbeilaufendes Förderband äußerte:

In späteren Sessions auf andere Planeten (auch bekannte) stellte sich heraus, das diese Symbolik öfters in Stufe 1 auftauchte, und eine Wahrnehmung der Eigenrotation oder der Umlaufbahn des Planeten zu sein scheint. Physikalische Eindrücke sollte man bei geringer Datendichte also nicht zu wörtlich asoziieren, sonst macht man daraus irgendwelche technischen Anlagen. Ein weiterer interessanter Eindruck war die ziemlich deutliche Wahrnehmung von folgendem Gebilde:

RV - Gliese 581c (Session 1) - Kristallblume

Es stand spitz aus der Oberfläche heraus, und hatte die Farbtöne blau, weiß und schwarz. Das Gebilde machte den Eindruck einer zusammengedrängten Kristall- oder Eisformation, die man „Kristallblume“ oder „Kristallknolle“ nennen könnte (wie man es von Bergkristallen kennt). Die AIs zur Stufe 1 waren „interessant“ und „bisschen kunstvoll“.
 
Stufe 2 brachte einige interessante Grunddaten, die auf eine recht schummrige, rauhe, steinig-staubige und vor allem kalte Landschaft deuteten. Die Kälte war ziemlich deutlich spürbar, was aber noch im überlebensfähigen Bereich liegen könnte (wir hatten keine spezielle Messung versucht). Gefühlt waren es aber vermutlich unter 0°C. Später kam auch das AUL „Eis“.Die Schummrigkeit der Umgebung könnte sich damit erklären lassen, das der Stern Gliese 581 ein roter Zwerg ist. Aber natürlich hätte man auch auf der Nachtseite landen können, wenn dort für das Unterbewusstsein des Viewers was Interessantes war. Die AIs der Stufe 2 lauteten „dunkel“ und „verlassen“.
 
In der Stufe 3 und 4 schienen dann, neben Aspekten der Oberfläche, auch einige interessante Strukturen aufzutauchen, die künstlich wikten. Die Strukturen schauten wir uns natürlich näher an. Das Gefühl wirkte jetzt eher wie in einer geschlossenen Räumlichkeit, die aus verschiedenen, plattformartigen Ebenen bestand. Am auffälligsten war, das irgendwas von der Decke herunterzuhängen schien. Dieses Objekt wirkte technologisch und ähnelte einer übergroßen Triode oder Radioröhre, die auf den Kopf gedreht wurde. Wir untersuchten es in Stufe 6 weiter. Es schien an chaotischen Kabelsträngen von der Decke zu baumeln:

RV - Gliese581c (Session 1) - Triode

Der weitere Eindruck war, das an der Spitze eine Art dünner Energie- oder Elektronenstrahl emittiert wurde. Dieser war aber eher fühlbar, statt sichtbar, und könnte daher für das bloße Auge unsichtbar sein. Die ITs dazu waren „zielen“ und „leiten“. Damit zusammenhängende ITs in der Umgebung schienen „brutzeln“, „wandeln“ und „behalten“ zu sein. Diese bezogen sich auf irgendwelche „Balken“ oder „Träger“ (längliche Teile) die dort irgendwo unten eingelegt- und von diesem Gerät bearbeitet wurden. Das Ganze wirkte inzwischen wie ein industrieller Vorgang.

Natürlich ließ der Monitor jetzt auch eine Personenwahrnehmung machen, wenn schon mutmaßlich künstliche Strukturen auf einem Exoplaneten auftauchten. Es waren 2-3 Personen vor Ort wahrnehmbar, welche die EIs „bisschen aufgeregt“, „ermüdet“ und „erheitert“ ausstrahlten. Sie schienen den Viewer allerdings nicht zu bemerken (was bei Alien-Sessions auch anders laufen kann). Der Monitor wurde dennoch etwas nervös, und ließ den Viewer nur noch eine der Personen grob beschreiben. Beim Aussehen kamen „eher klein“, „schlank“ und merkwürdigerweise „eckig“ als Daten. Es fühlte sich so an, als hätte die Personen einen fast viereckigen Oberkörper, oder eine derartig kantige Bekleidung. Die gefühlte Größe der Person war zwischen 1,20m und 1,50m (das könnte in Hinblick auf die vermuteten 2,2g Schwerkraft plausibel sein, falls diese Wesen denn dort heimisch sind). Als Geschlecht kam „weiblich“, wobei die Geschlechtsangabe (auch bei Menschen) oft unzuverlässig ist. Die Farben der Person äußerten sich schließlich in „hellgrau“ und „weiß-grünlich gemustert“. Ob damit die Hautfarbe oder die Kleidung (falls vorhanden) gemeint ist, ist unklar. Dort endete dann auch die erste, recht flüchtige Session auf Gliese 581c.
 
Fazit: Es schienen einige interessante Aspekte geviewt worden zu sein. Leider wurde die Session abgebrochen, als es spannend wurde, und auch die Anwendung der Stufe 6-Tools waren dem Viewer / Monitor damals noch nicht so geläufig. Am deutlichsten kamen die ersten Eindrücke der Landschaft und des trioden-artigen Gerätes. Für die Landschaft wurde noch eine Fazit-Skizze (inkl. „Kristallblume“) erstellt:

RV - Gliese 581c (Session 1) - Landschaft

Hervorzuheben sind dabei vor allem die recht platt wirkenden, niedrigen Felsplateaus. Das könnte auch wiederum ein Indiz für die hohe Schwerkraft sein. Auf dem Mars gibt es beispielsweise auch viel höhere, geologische Strukturen als auf der Erde (vgl. Mount Everest ~9km vs. Olympus Mons ~25km). Neben der recht schummrigen Stimmung erkannte der Viewer am Himmel auch irgendwas dunkles, Ringförmiges. Ob es sich dabei um einen Planetenring handelt, ist unklar, da die Struktur kaum wahrnehmbar war. Insgesamt wirkete Gliese 581c für den Viewer eine rauhe, kalte, aber irgendwie auch stimmungsvolle Umgebung.

 

Viewer #2 (Benny Pamp)

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 4303 6461 2272 2617
Datum: 26.02.2012
Uhrzeit: 19.50h bis 20.50h
Dauer: 60 Minuten
Seiten: 7

Die zweite Session lief unter der Target-Prämisse, die interessanteste, natürliche Formation auf dem Planeten zu beschrieben. Sie sollte dadurch zum einen gezielter sein, als das erste Target, und zum anderen auf eine mögliche Verifikation hinarbeiten, da bei ähnlichen Herangehensweisen von anderen Taskern / Viewern immer eine bestimmte Struktur auf dem Planeten geviewt wurde (eine Art auffälliger Vulkankrater).  Daher lautete die Targetformulierung nun:

„Beschreibe die interessanteste, natürlich entstandene Formation auf dem Exoplaneten „Gliese 581 c“!“
 
Die ersten Stufen zeigten erdige Farbtöne und steinige, aber auch weiche Oberflächen. Bei den Gerüchen ist das AUL/S „Wie Kreide“ vielleicht interessant. Die Temperaturen wurden als „schwül“ und „herunterziehend“ empfunden. Dimensional wirkte das Target hier schon recht komplex und abgestuft. Rechts schien es eine Art Vertiefung zu geben, und es standen irgendwelche Strukturen in der Gegend herum. Ein interessantes AI am Ende der Stufe 2 lautete „Ich gehöre da JETZT nicht hin“. In der darauf folgende Stufe 3 zeichnete der Viewer nun eine komplexe Umgebung, die teils aus natürlicher Landschaft und teils aus künstlichen Strukturen zu bestehen schien:

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 3

Besonders auffällig war hier eine Art Gestell, welches in die Vertiefung auf der rechten Seite eingebaut war, während es links eine Art Klippe oder Überhang gab. Weiterhin fiel etwas oberhalb des Targets auf, was auf den Viewer wie dichte, herunterdrückende Wolken wirkte, und violett aussah. Schließlich bekam der Viewer auch schon Eindrücke von Personen in der Target-Umgebung.
 
Die Stufe 4 konkretisierte sich nun in AIs wie „Baustelle“ und „Neubaufeeling“. Als EIs gab es „von hinten kommend“, „etwas offen präsentieren“ und „vormachen“. In den Ts notierte der Viewer „schweres Ding unten“ und ein „Konstrukt mit Füßen“ (wie es sich auch schon in Stufe 3 zeichnerisch andeutete). Letzteres markierten wir für eine weitere Untersuchung in Stufe 6. Die ITs schließlich bestärkten das Baustellen-Feeling weiter: „Abbauen“, „tieferlegen“, „hochbringen“, „verlegen“, „nach unten fräsen“ und „viel Aufwand“. Dort markierten wir die Eigenschaft „hochbringen“ für die Stufe 6.
 
In der Stufe 6 nahmen wir uns nun nacheinander die interessantesten, markierten Aspekte aus dem Target vor. Zuerst gab es aber eine Personenwahrnehmung, da die EIs bisher vernachlässigt wurden und auf einem fremden Planeten natürlich zu den interessantesten Aspekten gehören. Der Viewer nahm eine Person im Hauptfokus wahr (P1), und dann noch eine weiter abseits stehende Personengruppe (G1), welche eher passiv dem Geschehen um P1 zuschaute.

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 6 - P1

P1 mit Gesicht und Tätigkeit im Target. Die Person wirkte Blond mit Grünstich, sehr heller Hautfarbe und offenbar Schmutz im Gesicht. Im Bereich des Kiefers schien Etwas angebracht zu sein, das künstlich und kantig wirkte (Atemschutz?).

RV - Gliese 581c (Session 2) - G1

Die weiter entfernt stehende Personengruppe (G1) schaute dem Geschehen um P1 lediglich passiv zu.

Das Geschehen um P1 wurde AI-mäßig als „irgendwas ist schief gelaufen“, „angestrengt“ und „Panik und Vernunft wechseln sich ab“ beschrieben. Offenbar war die Person in einer heiklen Situation involviert. Als wir das weiter untersuchten, wirkte es so, als ob das „Konstrukt mit Füßen“ aus den Stufen 3 und 4 umzukippen drohte, und P1 es versuchte festzuhalten. Das wirkte allerdings etwas absurd, da das Konstrukt ungleich größer war, als die Person. Jedoch kam in der Beschreibung der „mentalen Fähigkeiten“ von P1 etwas heraus, das mal als psychokinetische Fähigkeit bezeichnen könnte.

RV - Gliese 581c (Session 2) - P1-Psi

Offenbar kann P1 mit seinem Geist „Schneisen schlagen“. Ob es ihr / ihm / es (Geschlecht war nicht zu ermitteln) aber dabei half, das große Konstrukt vor dem Umfallen zu bewahren, konnten wir auf Anhieb nicht herausfinden. P1 wirkte insgesamt auch wie eine Art Vorarbeiter, was zu den EIs „etwas offen präsentieren“ und „vormachen“ aus Stufe 4 passen würde. Nun warfen wir noch einen Detailblick auf die zuschauende Gruppe:

RV - Gliese 581c (Session 2) - G1 (Details)

Das Aussehen der einzelnen Gruppenmitglieder wirkte stark unterschiedlich, fast als wären es verschiedene Spezies. Die EIs empfand der Viewer wie ein rechtfertigendes und schmunzelndes „Wir helfen P1 nicht, weil er uns eh nicht läßt!“. Nach dem Motto „P1 glaubt sowieso, das er es besser kann.“. Offenbar war P1 auch die einzige Person im Target mit den beschriebenen Psi-Fähigkeiten. Die Situation entberhte nicht eines gewissen Humors, nicht nur aus der G1-Perspektive. 😉

Schließlich gab es noch eine Detailskizze des (unüberviewbaren) „Konstrukt mit Füßen“:

RV - Gliese 581c (Session 2) - Stufe 6 - Konstrukt

Die Konstruktion machte geradezu den Eindruck eines Bohrturms, aus dem oben etwas herausspritzte. Als ITs kamen seltsamerweise „nach oben bringen“ (noch plausibel), „überdachen“ und „etwas zeigen“. Lustiges Detail: P1 unten links beim Halten des vergleichsweise überdimensionierten Turms. Armer, aber selbstbewusster, glieseanischer Vorarbeiter-„Kerl“ (falls er denn aus dem Gliese 581-System stammt, und kein Gastarbeiter ist)… 😀

Hier kam auch der passende Zeitpunkt, das IT „hochbringen“ aus Stufe 4 nochmal näher zu untersuchen, was offenbar direkt mit dem Turm-Konstrukt zusammenhing. Auf die Frage „Was wird hochgebracht?“ hin, schrieb der Viewer: „Der Boden“, „Informationen“, „verteilen / sähen“. Einiges davon widerspricht einer simplen Bohrturm-Deutung, oder es geht bei dieser „Förderung“ um Aspekte, die sich unserem technischen Verständnis entziehen. Durchaus ein interessanter Ankerpunkt, worauf man weitere Detail-Sessions ansetzen könnte. Die Session endete mit dem finalen AI „macht mich Nervös“ und dem AUL „Bergbau“.
 
Fazit: Hier tat sich eine Location auf, die von den groben Beschreibungen her den Vulkan-Sessions anderer Viewer ähnelt. Auch von Bergbau- bzw. Förderungseindrücken wurde berichtet. Ein Viewer hatte dabei sogar ähnliche EIs, wie in unserer Session, aber deutete sie eher als eine Art Arena-Umgebung mit unlustigen Gladiatorenkämpfen. Er sagt allerdings, das er sich da in AULs verrant haben könnte. Das ist aber bei keiner Session (bei unserer auch nicht) ausgeschlossen, wenn man kein hartes Feedback zu einem Target bekommen kann. Inzwischen würde ich als Monitor multiple Sessions inkl. zahlreicher Bewegungsübungen auf das selbe Target machen lassen, um die Datendichte zu erhöhen.
 
 
Gesamt-Fazit: Diese beiden Sessions stellen natürlich nur einen sehr scheuen und kurzen Blick auf eine fremde Welt dar, die wohl unzählige interessante Details zu bieten hätte. Der Viewer wird bekannterweise meistens von den Aspekten eines Targets angezogen, die sein Unterbewusstsein am interessantesten findet. Man kann Locations auf einem fremden Planeten per Bewegungsübung einkreisen (oder im Gegensatz sogar ganze Sonnensysteme „kartografieren“), aber auch dort ist der Spielraum noch gigantisch, und die Auswahl dessen, was man sich denn letztlich anschauen möchte, überwältigend. Beweisen diese Sessions aber, das es intelligentes Leben auf Gliese 581c gibt?

Aufgrund der Erfahrung mit scheinbar toten, bekannten Planeten, wo häufig garkeine EIs auftauchen, oder welche, die nur durch die anwesende Raumsonde zu kommen scheinen, und denen die EIs der beobachtenden Bodencrews anhaften, könnte man die recht klaren Personenwahrnehmungen (besonders in der zweiten Session) als Indiz für intelligentes Leben dort sehen. Aber da wir kein hartes Feedback zu diesem Planeten bekommen können (es sei denn, demnächst wird ein sensationelles, überlichtschnelles Antriebssystem bekanntgegeben), sind Fehlinterpretationen oder AUL-Verkettungen natürlich nicht auszuschließen. Vor allem nicht bei nur zwei Sessions mit leicht unterschiedlichen Targetformulierungen.

Unsere bescheidenen Ergebnisse mögen jedoch weitere Viewer anregen, sich diesen, oder andere interessante Exoplaneten vorzunehmen, um noch mehr Indizien zu erarbeiten. Selbst im Gliese 581-System an sich gibt es mehrere Planetenkandidaten, die sich inhaltlich lohnen könnten. Aber auch ein Blick in unser eigenes Sonnensystem ist spannend, da es dort genug ungelöste Rätsel gibt (z.B. ob es belebte Ozeane unter der Oberfläche von Eismonden wie Europa oder Enceladus gibt). Auch den Asteroiden Ceres oder den kleinen Ex-Planet Pluto könnte man sich mal detaillierter anschauen, weil wir im Jahr 2015 (falls die Sondenmission klappt) erstmals fotografische Nahaufnahmen bestaunen werden können, und man diese mit den Session-Ergebnissen vergleichen kann.