Archiv für Bewusstseinsphänomene

Höheres Selbst

Wenige metaphysische Gebilde werden so ehrfürchtig und geheimnisvoll beschrieben, wie das Höhere Selbst. Es soll die Gesamtheit unserer Erfahrungen darstellen, das Sammelsorium unserer Seelenteile. Verschiedene spirituelle Lehren und Praktizierende außersinnlicher Techniken (vor allem außerkörperliche Erfahrungen) berichten, wie das Höhere Selbst neue Seelenteile aus bisher gesammelten Erfahrungsaspekten erschafft, und diese in verschiedene Inkarnationserfahrungen aussendet.

Höheres Selbst (Inkarnationsschema)

Da wir ja auch interdisziplinär unterwegs sind, haben wir uns das Höhere Selbst natürlich per Remote Viewing angeschaut. Dieser Artikel zeigt die Essenz aus zwei Sessions, die wir darauf durchgeführt haben. Dabei wurde unser Einblick sogar weitreichender, als wir es erwartet hatten. In Artikelform brachte er uns an die Grenzen des verbal Ausdrückbaren, aber wir haben es trotzdem versucht. Im Vergleich zum tatsächlichen Miterleben der Sessions (ob als Viewer oder als Monitor), verliert es natürlich an Gewicht.

Ein großer Beifang

In der ersten Session (Viewer: Benny Pamp) ging es eigentlich um die Berufung / Inkarnationsgrund einer geviewten Person. Das Höhere Selbst war dabei nur ein Nebenschauplatz, welcher kodiert beschrieben werden sollte. Dennoch ergaben sich dabei einige hochinteressante Eindrücke. Obgleich es vielleicht zu vereinfacht gedacht sein könnte, ein x-dimensionales (oder vielleicht nicht-dimensionales) Gebilde in einer Skizze zu beschreiben, versuchten wir es. Benny nahm dann tatsächlich etwas wahr, und zwar eine Art energetische Gesamtstruktur und ihre Funktionsweisen:

Höheres Selbst (Session 1 - Gesamt)

Das Höhere Selbst zeigte sich zuerst als eine rundliche, scheibenförmige Struktur mit einer Verdickung in der Mitte, die beige leuchtete. Seitlich wurde es dünner und silbrig-glänzend, schließlich transparent auslaufend. Das Zentrum war dabei gleißend hell und von besonderer Aufmerksamkeit. In einer weiteren Skizze beschrieb Benny dann, was er als Funktionsprinzip des Höheren Selbstes wahrnahm:

Höheres Selbst (Session 1 - Funktion)

Projektor der Existenz(en)

Es wirkte wie ein Projektor, der Aspekte der eigenen Existenz (die aus leuchtenden Zentrum stammen) in individuelle Existenzen projiziert. Diese finden aus Sicht des Höheren Selbstes alle gleichzeitig statt und wirken aus dieser Perspektive holografisch. Daneben zeichnete Benny noch das Unendlichkeitssymbol, an das er bei dem Projektionsverfahren denken musste (Inkarnationszyklen?)

Bei den folgenden beiden Skizzen wurde Benny gebeten, das Höhere Selbst nochmal von oben und von der Seite inkl. Querschnitt zu zeichnen. Dabei fiel ihm auf, dass es innerhalb des leuchtenden Zentrums vor bunten Energielichtern wimmelt. Diese bunten Lichter entsprechen den Inkarnations-Projektionen, die in das „Hologramm“ (in die Raum/Zeit-Illusion?) gesendet werden. Zudem fielen Benny bei der Draufsicht tentakelartige Energie-Ausstülpungen auf, mit denen sich das Höhere Selbst in seiner „Ebene“ verankert, und auch Verbindungen zu anderen Höheren Selbst-„Clustern“ bzw. anderen Energie-Ebenen hat:

Höheres Selbst (Session 1 - kosmisches Omelette)

Anschließend wurde nochmal der Versuch einer detaillierteren Querschnitt-Skizze durch das Höhere Selbst und den Projektionsvorgang gemach:

Höheres Selbst (Session 1 - Querschnitt)

Im Zentrum wurden die Eigenschaften „Harmonie“, „Liebe“ und „das was getrennt war, wird vereint“ wahrgenommen. Auf der Projektionsfläche hingegen wurden viele gleichzeitige „Versionen“ des Höheren Selbstes mit scheinbarer Trennung wahrgenommen. Interessant ist hier tatsächlich die Gleichzeitigkeit der Projektionen, was die Multi-Inkarnationstheorie (statt Re-Inkarnationstheorie) zu unterstreichen scheint. Multi-Inkarnation in dem Sinne, dass die Inkarnationen nicht nacheinander an einer lineare Zeitlinie entlanglaufen müssen, sondern erfahrungsorientiert an beliebigen Punkten in Raum und Zeit inkarnieren können.

In die Tiefen des Höheren Selbstes

Soviel zu den Beifang-Ergebnissen der ersten Session. Widmen wir uns nun der zweiten Session, die sich gezielt und detaillierter einem Höheren Selbst widmete. Der Viewer war hier Bernhard Reicher, welcher in der Reicher & Stark-Folge 028 – Torus & Myze von dieser Session berichtete (ab Minute 7:40):



Als Targetformulierung diente hier „Beschreibe dein Höheres Selbst zum Zeitpunkt der Session!“. Zusätzlich waren einige Bewegungsanweisungen kodiert: „Höheres Selbst als Gesamtstruktur von außen“, „Der für dich interessanteste Bereich im Inneren des Höheren Selbstes“ und „Die nächstliegende, nicht zum Höheren Selbst gehörende Struktur in der Umgebung“.

Von Anfang an löste die Session bei Bernhard starke Körperreaktionen und die Wahrnehmung von Energiebewegungen aus. In Stufe 3 kam bereits ein interessanter, zeichnerischer Eindruck, bei dem energetische „Funken“ mit enormer Geschwindigkeit aus irgendeinem Zentrum herausschossen:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 3)

Als sich die Wahrnehmung in den folgenden Stufen vertiefte, hatte Bernhard den Eindruck, von unten in einen Trichter zu schauen. Seine Wahrnehmung wurde daraufhin regelrecht in diesen Trichter hineingezogen. Er führte schließlich zu dem Punkt, wo die Funken entstanden, und von wo aus sie durch den Trichter „hinausgeschossen“ wurden:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6)

Funkenflug des Bewusstseins

Auf die Frage hin, wo das endgültige Ziel dieser Funken läge, kam sofort der Eindruck, dass sie sich über das ganze Universum verteilen. Wir schauten uns daraufhin einen einzelnen Funken genauer an: Der Funken wirkte extrem Hell und enthielt im inneren sowas wie eine Art Keim. Bernhard bekam dabei den Eindruck, dass er vielleicht die Entstehung von Seelen oder dem Bewusstsein beschrieb. Die Funktion des Keims war „aufblühen“ und „das was er in sich trägt, verschenken“:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Funken)

Noch neugieriger geworden, schauten wir uns den Ort genauer an, wo die Funken entstanden. Er stellte sich zugleich als der interessanteste Bereich für Bernhard in seinem Höheren Selbst heraus. Dieser Ort erinnerte von der Form her an das Blütenblatt einer Orchidee mit violetter Farbe.

Höheres Selbst (Orchidee)

Kosmische Dichtkunst

Ab diesem Zeitpunkt wurden Bernhards Beschreibungen sehr poetisch. Er beschrieb die Eigenschaften dieses Ortes als „etwas, das sich ständig selbst gebiert„, „aus sich selbst hervorquellend“ und „Schöpfungsprinzip“. Was entstand dabei? Die Antworten waren „Raum“, „Potential“ und „Klang“, mit der schönen Schlussfolgerung „Das ist der Klang des kosmischen Potentials“:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Zentrum)

Von dort aus gab es noch eine improvisierte Bewegungsanweisung, um die Position dieses Ortes nochmal von weiter weg zu bestimmen. Es zeigte sich, dass er sich im Zentrum eines torus-artigen Gebildes befand, welches offenbar das Höhere Selbst als Ganzes aus größerer „Entfernung“ gesehen darstellte. Zugleich tauchten noch weitere Tori mit ähnlichen Funktionen in der „Nachbarschaft“ auf:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Torus)

Als wir uns dem Gesamtzweck des Torus widmeten, kamen Eindrücke wie „Dimensionen hervorbringen, die zu Materie werden können“, „Raum schaffen für Erfahrung, sobald Materie verdichtet ist“ und dass der Zweck eigentlich erst mit der Verdichtung entsteht. Vorher ist es „ein pulsierendes Spiel mit Potential“. Ab diesem Punkt fühlte man sich an eine Szene aus dem Film „Contact“ erinnert, in der die Worte der Protagonistin nicht zu genügen scheinen, um ihren Eindrücken gerecht zu werden.

Das Licht hinter dem Licht… hinter dem Licht?

Trotz der Problematik, den Eindrücken im Kern des Höheren Selbstes mit Worten nicht mehr gerecht werden zu können, versuchten wir noch tiefer hinein zu schauen. Es kam die Frage auf, ob es noch ein „Dahinter“ gab. Also irgendetwas Erfassbares jenseits dieses zentralen Bereiches von undefinierter Dimension, Realität und Potential. Sozusagen „das Licht hinter dem Licht… hinter dem Licht“. Und tatsächlich konnte selbst dort, sozusagen im absoluten Nullpunkt, noch etwas wahrgenommen werden, was Bernhard nur noch als „Intention“ beschrieb. Dieser Nullpunkt stellte sich wie ein kleiner schwarzer Punkt in einer weißen Unendlichkeit dar. Egal wie weit wir hier an dieser Stelle herauszoomten, es gab nur noch diesen einen Punkt.

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Nullpunkt)

Bernhard hatte in dieser Situation den Eindruck, als wenn man im Unendlichen geradeaus schaut, bis man irgendwann wieder seinen eigenen Hinterkopf sieht. So als sei es ein in sich geschlossenes Fraktal. Jedoch nicht auf einer Strecke von A nach B (bzw. A nach A), sondern kugelförmig in alle Richtungen. Doch wo befanden wir uns jetzt? Wir waren so tief, wie es überhaupt ging, in das Zentrum des Höheren Selbstes (und darüber hinaus?) eingetaucht. War die Position immer noch im Zentrum des Höheren Selbst-Torus, oder wurde eine Art Portal woanders hin durchschritten? Diese Frage konnte nicht beantwortet werden, denn es schien beides zugleich zu sein, weil es dimensional sowohl innen als auch außen ist.

Das große Fraktal

Am Ende widmeten wir uns nochmal der „Nachbarschaft“ des Höheren Selbst-Torus. Es gab ja bereits den Eindruck, das der von uns erforschte Torus weitere Tori in seiner Umgebung hatte. Jetzt fiel auf, dass alle Tori irgendwie im 90°-Winkel zueinander verbunden waren, wie ein riesiges Kettenhemd. Diese Struktur schien endlos ausgedehnt zu sein. Trotzdem wagten wir hier auch noch einen Versuch des Herauszoomens, bis es den Anschein hatte, dass dieses gewaltige Netz aus Tori wiederum einen riesigen Torus bildet.

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Toriversum)

Da wir nun an einen Punkt angelangt waren, wo es nur noch wie eine Endlosreise durch ein „kosmisches Bewusstseinsfraktal“ wirkte, beendeten wir die Session hier. Interessanterweise wurde durch die Session eine Erinnerung an Erlebnisse in einer HoloSync-Reise wiedererweckt, an die sich Bernhard bisher nicht erinnern konnte. Dort hatte er ebenfalls eine Begegnung mit seinem Höheren Selbst, und die Session-Daten passten zu seinen damaligen Eindrücken. Ein weiteres Beispiel für die Wahrnehmung von ein und der selben Sache mit verschiedenen Techniken.

Zum Schluss noch eine schöne Animation des Monroe Institutes, die uns stark an einige Aspekte solcher Erfahrungen erinnert, und offenbar davon inspiriert wurde:

Daschi-Dorscho Itigelow

Seit dem Jahr 2002 erlangte der nicht verwesende Körper des buddhistischen Mönches Daschi-Dorscho Itigelow (auch “Hambo Lama Daschi-Dorsho“) größere Bekanntheit. Es heißt, dass der offiziell 1927 verstorbene Mönch eigentlich noch am leben sei, und sich lediglich in einer tiefen Meditation befände (Samadhi-Zustand). In dieser Meditationsform soll der Körper in einem scheintoten Zustand versetzt werden, während sich das Bewusstsein sozusagen zwischen Leben und physischem Tod befindet.

Dashi-Dorzho Itigilov

Daschi-Dorscho Itigelows Körper wird mehrmals im Jahr ausgestellt. Zeugen berichten von leichten Bewegungen des Körpers, bis hin zur Öffnung der Augen. Die meisten Naturwissenschaftler stehen dem Phänomen skeptisch gegenüber, und erklären die Erhaltung des Körpers durch die Art der Bestattung und umgebungsbedingte Faktoren. Eine tiefergehende, forensische Untersuchung (wie eine Autopsie) wird nicht gestattet.

Kann sich ein Mensch durch Meditation tatsächlich in einem Zustand zwischen Leben und Tod halten? Selbst nach fast 170 Jahren, wie im vorliegenden Fall? Wo die Wissenschaftler nicht Hand anlegen dürfen, wollten wir es per Remote Viewing genauer wissen. Haben wir es hier nur mit einem gut konservierten Leichnam zu tun, oder steckt mehr dahinter?

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 305445 041514 154184
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 12.03.2018
Uhrzeit: 10.00h – 11.22h
Dauer: 82 Minuten
Seiten: 10

Die Target-Formulierung lautete “Beschreibe Hambo Lama Daschi-Dorsho’s physischen Körper und lokalisiere sein Bewusstsein zum Zeitpunkt der Session!“

Diese Formulierung sollte sicherstellen, dass der Zustand des Körpers und der Aufenthaltsort des Bewusstseins gesondert betrachtet werden kann. Bei regulär verstorbenen Menschen findet man in der Regel beides getrennt vor; einen leblosen, verwesenden Körper und ein metaphysisches Bewusstsein, welches irgendwo anders unterwegs ist. Ausnahmen können hier kürzlich Verstorbene sein, bei denen der Ablöseprozess des Bewusstseins vom physischen Körper noch nicht komplett vollzogen ist. Das sollte aber erfahrungsgemäß nicht länger als ein paar Wochen (in der Regel eher Tage oder noch viel kürzer) dauern. Auch Verstorbene, die ihren physischen Tod noch nicht wahrhaben wollen, können längere Zeit in der Nähe ihres Körpers oder am Ort des Ablebens „herumspuken“.

Widmen wir uns jetzt aber dem aktuellen Zustand von Dashi-Dorzho Itigilov. Der Viewer nahm zuerst hauptsächlich Eindrücke von dessen Körper wahr. Darunter die Farben der Kleidungsstoffe, aber auch die noch elastische Haut. Interessant war, dass hier auch feuchte Stellen (vermutlich am Mund) wahrgenommen wurden. Zusätzlich zum Körper, vernahm der Viewer eine Art Klimaanlagen-Geräusch im Hintergrund und hatte zeitweise den Eindruck, durch eine Glasscheibe zu schauen. Beides trifft auf die normale Aufbewahrung des Körpers von Daschi-Dorscho Itigelow zu. Außerhalb dieses Bereiches beschrieb der Viewer noch ein technisches, augenartiges Gerät zum „Informationen sammeln“, welches vermutlich eine Überwachungskamera oder die Kamera eines Besuchers war.

In Stufe 3 zeichnete der Viewer eine Struktur, die er wie ein in Stoff eingepacktes, natürliches Objekt empfand. Schon hier empfand er es als etwas „spooky“ und als wenn „indirekt Intelligenz vorhanden“ sei.

Itigilov - Stufe 3

In Stufe 4 fühlte sich der Viewer sogar beobachtet, als wenn seine Präsenz wahrgenommen würde. Noch interessanter waren jedoch die Fremdemotionen im Target, wie „bewusst sein“, „Anwesenheit spüren“, „bemüht sein, nicht auszustrahlen“, „geistiges verstecken durch Durchlässigkeit“ und „Gewahr sein“. Weiterhin nahm der Viewer jetzt ganz deutlich sowas wie Lippen wahr, die sich ungewöhnlich anfühlten, und die er deshalb als „Silikonlippen“ beschrieb.

In Stufe 6 ging es dann per Bewegungsanweisung nochmal gezielt auf den physischen Körper. Die wesentlichen sensorischen Eindrücke waren hier „grau“, „pockig“, „beige“, „blassrot“, „gelb“, „runzelig“, „kantig“ und „wulstig prall“. Die erste, emotionale Reaktion des Viewers war „Ihh!“. Bei der Frage, ob es dort drinnen Fremdemotionen gäbe, zeigte sich ein leicht abwesendes „Bewusstseinsfeld“, welches nicht so fokussiert wirkte, wie bei normalen Personenwahrnehmungen. Zu den Eigenschaften des Objektes (Körpers) kamen die Eindrücke „Selbstzweck“, „Aufladen“, „Hervorholen“, „Transformieren“, „bewohnbar machen“ und „Leben schaffen“. Vor allem letztere Eindrücke sind sehr interessant.

Da wir nun sowas wie Lebenszeichen von dem Körper hatten, führten wir eine Schablone auf geistige und körperliche Probleme durch. Wobei „Probleme“ in diesem speziellen Fall natürlich relativ zu sehen ist. Die Eindrücke dazu waren hochinteressant:

Geistige Probleme:

  • Defokussierung: Kein „Ring“, der geistige Masse zusammenhält.
  • Komponente für höhere Fremdemotionen vorhanden, aber Impuls / Wille zur Zusammenführung nicht gegeben.
  • Zielloses Ausbreiten des Geistes.

Körperliche Probleme:

  • Mängel bei Mineralien, Blut und Fleisch
  • Ausbleichen / auswaschen
  • Aufnahmebereiter Körper muss sich erst durch „etwas sein“ definieren

Diese Eindrücke und einige Nebenbemerkungen des Viewers ließen darauf schließen, dass der Körper durchaus noch lebensfähig ist (der Viewer nahm auch eine Art „Ausatmen“ wahr). Jedoch wird der Körper erst dadurch richtig „definiert“ bzw. aktiviert, wenn ein Bewusstsein im normalen, individuellen Zustand darin stecken würde. Denn erst das Bewusstsein definiert, wie das Vehikel “Körper“ anzusteuern und zu benutzen ist. Hier war zwar Bewusstsein vorhanden, welches mit dem Körper in Verbindung stand, aber in einem untypischen, nicht fokussierten Zustand existierte. Dennoch scheint dieses unfokussierte Bewusstsein auszureichen, um den Körper irgendwie am Leben zu halten, bzw. ihn vor der natürlichen Verwesung zu bewahren. Hier eine Darstellung des Viewers, wie er diesen körperlichen Zwischenzustand wahrgenommen hat:

Itigilov - Stufe 6 (körperlicher Zustand)

Schließlich verwendeten wir noch die Interview-Technik, um das Bewusstsein von Daschi-Dorscho Itigelow direkt anzusprechen. Es folgt die Transkription:

V = Viewer
P1 = Daschi-Dorscho Itigelows Bewusstsein
X = Daschi-Dorscho Itigelows Körper

V: Hallo!
P1: 1, 2, 3, 4… geht Schritte durch, dann aufmerken.
V: Wie fühlst du dich?
P1: Ein bisschen aus dem Kontext gebracht!? Erbsen zählen, Regeln interpretieren, sehr regelbewusst, passt auf das kein Fehler passiert.
V: Bist du bei X (physischer Körper)?
P1: Ich erforsche X.
V: Was machst du da?
P1: Vorsichtig mit X sein, Untersuchung. P1 hat Angst, was zu entdecken. Wie ins Gesicht springen. Angst etwas zu sehen, dass nicht gefällt. Austariert zwischen innen (im Körper) und außen sein.
P1: Warum tust du das?
V: Aber das muss ich doch? Schweigen, verdutzt, Schuldgefühl.
P1: Welches Ziel hast du damit?
V: Liebe bekommen. X soll P1 dadurch erforschen. Intime Berühung, aber nicht zuviel. Angst vor Entblößung.
V: Wieso passiert kein Z (= Verwesung) mit X?
P1: Aufmachen, archaisch einreiben, Kraft, Leidenschaft. Nein! Vorsicht, könnte dabei kaputt gehen!
V: (Anmerkung des Viewers) P1 verwechselt X (phyischen Körper) mit etwas; wie betüddeln von Plüschtier, statt es aktiv zu nutzen, quasi der Inhalt des „Plüschtieres“ (physischer Körper) werden.
V: Kann P1 zu X werden?
P1: X kann zu 2/3 Bestandteil von P1 werden, wenn X aktiv benutzt wird (im Sinne von „Inhalt von X werden“)
V: Ist das noch möglich?
P1: Entrüstet. Ich brauche doch nicht meine Trophäe auf. Geht schon, traue mich nicht, kann aber.
V: Warum nicht?
P1: Habe Angst vor aufbrauchen.
V: (Eingebung des Viewers) X kann nicht aufgebraucht sein, es wächst sogar durch Gebrauch von P1 (Anmerkung: Muskelwachstum durch Belebung des Körpers?).
P1: Positiv überrascht und begeistert.
V: Tschau! (hier sollte eigentlich das Interview beendet werden)
P1: Lass mich hier nicht so stehen!
V: Ok, probier es mal aus (Körper gebrauchen)!
P1: Machen wir es zusammen? (wie dabei unterstützen sollen)
V: Vielleicht findest du noch jemanden.
P1: Ja!
V: Wir müssen jetzt auch wieder weiter. Wir sehen uns.
P1: Freunschaft

Mit dem Ende des Interviews beendeten wir auch die Session. Abgesehen von ein paar rätselhaften Aussagen, scheint sich zusammenfassend sagen zu lassen, dass Daschi-Dorscho Itigelows Bewusstsein sich immer noch im Meditationsvorgang befindet, und er sich irgendwie seines noch lebenden Körpers bewusst ist. Er studiert den Körper von außen, ist aber um dessen Zerbrechlichkeit besorgt. Eventuell ist auch eine Konfusion im Spiel, bei der Daschi-Dorscho Itigelow den Körper nicht sich selbst zuordnet. Dass man den Körper nicht direkt als sich selbst identifiziert, sondern zuerst als irgendein externes Objekt / fremder Körper, hört man ja von manchen außerkörperlichen Erfahrungen bzw. Nahtodeserlebnissen.

Eventuell wäre es möglich, den Körper wieder komplett zu beleben, aber Daschi-Dorscho Itigelow traut sich momentan nicht (will den Körper nicht aufbrauchen) bzw. sucht Unterstützung. Es könnte gut sein, dass er zwar wieder ganz in seinem Körper auftaucht, dieser dann aber nicht mehr lange hält und schließlich doch verstirbt. Vielleicht bezieht sich die fremde Hilfe auf medizinische Unterstützung beim Vorgang der Wiederbelebung (evtl. ist die Medizin noch nicht soweit), oder bei der vollständigen Wiederverbindung des Bewusstseins mit dem Körper. Es könnte ebenfalls problematisch sein, wenn Daschi-Dorscho Itigelow den Körper wiederbelebt, aber es keiner zu dem Zeitpunkt mitbekommt, um Hilfe zu leisten.

Ob es wirklich funktionieren kann, wird man wohl erst erfahren, wenn sich etwas an dem Körper verändert (mehr Lebenszeichen) oder er endgültig stirbt. Wir wissen nicht, wie gewahr sich Daschi-Dorscho Itigelows Bewusstsein der physischen Außenwelt ist. Er scheint jedoch sowohl den Viewer, als auch Leute um seinen Körper herum irgendwie wahrzunehmen. Ob er aber bewusst abwartet, bis günstige Bedingungen für eine Wiederbelebung herrschen, oder ob er es aufgrund seines immer noch anhaltenden Meditationszustandes noch gar nicht in Erwägung gezogen hat (wirkte im Interview eher so), ist nicht völlig klar. Hier wären eventuell weitere Sessions mit tiefergehenden Fragen nötig.

Fazit: Das Bewusstsein von Daschi-Dorscho Itigelow hält sich offenbar irgendwo zwischen der physischen Welt bzw. Erhaltung des Körpers und metaphysischen Gefilden auf. Er praktiziert in diesem Zustand nach wie vor die Meditation, mit der er 1927 vermutlich in seinen jetzigen Zustand überging. Dass inzwischen über 90 Jahre seitdem vergangen sind, und er trotzdem noch an seiner Meditation festhält, muss kein Widerspruch sein. Denn in tiefer Meditation bzw. außerkörperlichen Zuständen mit nicht-zeitlicher Wahrnehmung, bekommt man das Zeitgefühl der physischen Ebene eventuell nicht richtig mit. Zumindest kennt man solche Zustände aus Übungen für außerkörperliche Erfahrungen (nach der Monroe-Skala würde man wohl Focus 15 und höher sagen). Rein vom physischen Standpunkt her, bleibt nur, den weiteren Zustand des Daschi-Dorscho Itigelow in seinem Glaskasten zu verfolgen.

Viewen eines Traumes

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 410825 975065 113827
Anzahl der Viewer: 1 (Aluna)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 09.10.2016
Uhrzeit: 22.06h – 22.54h
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 8

Zur Abwechselung mal wieder ein Target, welches man (je nach Betrachtungsweise) in den metaphysischen bzw. astralen Bereich einordnen könnte. Die Träumerin war in dem Fall auch die Viewerin, welche ich auf ihren eigenen Traum schickte. Sie erzählte mir ein paar Tage vorher von ihrem Traum, welcher ihr irgendwie speziell vorkam. Als unsere nächste gemeinsame Session anstand, dachte ich mir, ich könnte sie doch mal ihren eigenen Traum viewen lassen. Dabei sollte es um die Umgebung, anwesende „Personen“ (EI’s) und die inhaltliche Bedeutung gehen.

Der eigentliche Traum war recht kurz, und spielte sich vor einer Art Kirchentür ab, durch das mehrere Personen gingen. Die Viewerin bzw. Träumende ging in dem Traum selbst nicht durch dieses Tor. Aber sie hatte den Eindruck, dass es damit irgendwas besonderes auf sich hatte. Wir spekulierten, ob es sich vielleicht sogar um eine Art Inkarnationserinnerung aus einem anderen Leben handeln könnte. Solche Erinnerungen kann man durchaus per RV untersuchen, und die enthaltenen Szenen, Personen und Schauplätze genauso beschreiben, wie jedes gegenwärtige, physische Target.

Sessions auf normale Träume waren bei unseren bisherigen Versuchen immer diffus, und ohne wirklich verifzierbare Strukturen oder Objekte. Lediglich einige EI’s des Träumers konnten dort identifiziert werden. Allerdings gab es bis dato auch noch nicht viele solcher Versuche (zwei oder drei). Eine interessante Ausnahme bildete hier die Session auf ein metaphysisches Konstrukt, welches durch intensive Meditation entsand, und durch den Ersteller quasi bereist werden konnte. Dort wurden dann auch vom Ersteller platzierte Strukturen inkl. ihren Funktionen in der Session verifiziert. Allerdings passt das nicht in den Bereich normaler Träume, da hier etwas gezielt erschaffen, und nicht unbewusst herbeigeträumt wurde.

Widmen wir uns aber nun dem aktuellen, geviewten Traum. Folgende Target-Formulierung kam zum Einsatz:

RV - Kirchentor-Traum - Target

In Stufe 1 zeigen sich schnell viele Eindrücke, wie wir sie aus metaphysischen Sessions kannten („silbrig“, „durchsichtig“, „leuchtend“, „geisterhaft“, „diffus“…). In Stufe 2 kam der etwas festere Eindruck „metallisch“, aber ansonsten auch wieder „seidig-geisterhaft“. Die Dimensioen waren hier ebenfalls interessant, da die Viewerin die Umgebung als geschlossenen Raum empfand, der jedoch auf einer Seite offen war. Als auffällige AI’s kamen bis dahin „düster, aber sanft und magisch“ und „chillig“.

In der Stufe 3-Skizze gab es bereits drei grobe Haupteindrücke vor Ort. Eine geisterhafte, sanft leuchtende Gestalt, eine metallisch-kuppelartige Struktur mit Hohlraum und ein gelblich-orangenes Licht im Hintergrund:

RV - Kirchentor-Traum -Stufe 3

Richtig konkret wird es bekanntlich meist ab Stufe 4. Als wichigste Sinneseindrücke im Target nannte die Viewerin „flüchtig“, „seidig-geisterhaft“ und „metallisch-kuppelig“. Die wichtigsten dimensionalen Eindrücke waren „innen“, „räumlich“ und „Öffnung“. Vor allem letzteres ließ mich wieder aufhorschen, da es ein Hinweis auf das Kirchentor hätte sein können, welches im Traum so wichtig erschien. Die AI’s der Viewerin lauteten nun „dunkel“, „gechillt“, „wie in romantischer Geisterszene“. Die EI’s (also Fremdemotionen im Target) waren jedoch noch interessanter: „wie high / dösig“, „dahintrudeln“ und „warm / gechillt / freudig“. Waren das die EI’s der Viewerin bzw. Träumerin an sich in dem Traum? Es wirkte jedenfalls stark danach.

Bei den T’s (tangibles = anfassbare Dinge) kamen nur die „metallische Kuppel“, welche sich ja schon vorher andeutete, und ein „geisterhaftes Etwas“. Es gab also nicht viel „Anfassbares“ im Target. Bei den IT’s (…was macht das Target? Wofür ist es da?…) kamen nur recht abstrakte Eindrücke, abgesehen von „macht Ton, wenn man draufschlägt“, was sich auf das metallische Kuppelding bezog. Das sollte sich im Nachhinein noch als ein interessantes Indiz herausstellen. Aus diesem Eindruck, und aus „Gesäusel“ bzw. „Gestreiche“ der Umgebung folgernd, hatte die Viewerin noch das AI „musikalisch“.

Bewegen wir uns aber nun endlich in die Stufe 6. „Bewegen“ passt hier, da erst ab Stufe 6 ein wirkliches, freies Bewegen im Zielgebiet voll ausgeschöpft werden kann. Zuerst ließ ich die Viewerin eine Personenbeschreibung auf die EI’s im Target machen, denn ich hatte bereits den Verdacht, dass sie sich dort selbst im Traum beschrieben hat. Und tatsächlich: Die Personenbeschreibung passte perfekt auf die Viewerin, bzw. ihr Traum-Equivalent, wenn sie dort genauso aussah („blond“, „weiblich“, „Anfang 20“, „zierlich dünn, aber groß“).

Die Tätigkeit der Person im Target war „musikalisches Streichspiel – (metallische) Kuppel erinnert an Steel Drum“. Das ist echt interessant, denn die Viewerin besitzt eine kuppelförmige Steel Drum, mit welcher sie musiziert. Sie kann sich nicht erinnern, im Traum auf ihrer Steel Drum gespielt zu haben (keine Traumerinnerung daran?), aber die Daten dazu waren dennoch sehr deutlich.

RV - Kirchentor-Traum - Personenwahrnehmung

Neben der Person, ließ ich dann auch nochmal die metallische Kuppel (also die vermeindliche Steel Drum) beschreiben. Sie wirkte hohl, und innendrin tat sich irgendwas auf energetische Art. Die Viewerin musste dabei an die Funktionsweise von einem Ei denken. Darin ging es offenbar um irgendwelche energetischen Schwingungsvorgänge, die die Viewern sogar an zwei Wesen erinnerte. Eine metaphysische Verwendungsform der Steel Drum (bzw. dass sie dort symbolisch für eine Traumfunktion steht), oder abstrakt interpretierte Schallwellen? Darunter ließ ich noch die Lichtquelle im Target erforschen, welche eher passiv vor sich hinleuchtete. Sie machte bei näherer Betrachtung den Eindruck einer Lavalampe, und schien lediglich die Funktion zu haben, die Umgebung vor sich zu beleuchten.

Die Personenwahrnehmung war schonmal ein sehr gutes Indiz, dass die Viewerin on target in ihrem eigenen Traum war. Noch evidenter wurde es jedoch, als ich die Umgebung auf der nächsten Seite genauer erforschen ließ. Dazu gab es erstmal die Bewegungsanweisung „Das gesamte Target sollte von oben wahrnehmbar sein!“, um sich neu zu positionieren:

RV - Kirchentor-Traum - Überblick

Die Viewerin beschrieb nun die geisterhafte Gestalt mit der Metallkuppel (aka sie Selbst mit ihrer Steel Drum?), daneben das passive Licht, welches die nahe Umgebung beleuchtete, und noch einen neuen Eindruck. Dieser neue Eindruck kam überraschend beiläufig, und war eine hölzerne, braune Tür, welche altmodisch wirkte, und zuerst nach innen, dann nach außen aufging. Die Viewerin bestätigte nach der Session, dass die Kirchentür in ihrem Traum auch visuell sehr ähnlich war:

RV - Kirchentor-Traum -Holztür

Da sie im Traum zwar Leute durch die Kirchentür gehen sah, aber selbst nicht dort durchging bzw. dahinterschaute, wies ich sie in der Session an, hinter die Holztür zu schauen. Was sie dahinter sah, verwunderte sie und mich ziemlich:

RV - Kirchentor-Traum - Tor und weiße Stadt

Statt eines geschlossenen Innenraumes, erlebte sie eine starke Überladung von Eindrücken und sah sie eine weite Schwärze vor sich, in der sich eine Art weiße, leuchtende „Stadt“ befand. die Bauten dort erinnerten an rundliche Plastikgebilde und hatten sowas wie schwarze Fenster. Als Zweck dieser Stadt kam „beherbergen“, und im Inneren befanden sich „dunkle, schlafende Wesen“. „Dunkel“ war hier jedoch nicht im Sinne von „böse“ gemeint. Ob man es hier mit anderen, unbewussten Träumern zu tun hatte? Und wenn ja, was machen sie in diesem Gebilde? Oder könnten es einfach andere Protagonisten in ihrem Traum gewesen sein? Da kann man aufgrund der Daten nur spekulieren.

Auf der Gesamtskizze ließ ich diese weiße Stadt nochmal einzeichnen. Dann erforschten wir noch etwas die Begrenzungen des Szenarios. Ich wollte wissen, ob es dort irgendwelche Wände oder Mauern gibt, bzw. ob es noch weiter geht, oder ob es sich um eine typisch diffuse Traumumgebung handelte, die irgendwo im „Nichts“ endet. Die Viewerin nahm dann an den Rändern als Begrenzung nur „Dunkelheit“ wahr, welche sie als „gruselig“ und „nichts“ empfand. Dabei wurde es umso gruseliger, je näher sie heranging.

RV - Dunkler Traumrand

Da es dort nicht mehr weiterzugehen schien, beendeten wir an der Stelle die Session. Das End-AI der Viewerin lautete „bin verwirrt“ und „wtf?“.

Fazit: Dies dürfte die erste Traumsession gewesen sein, in der geträumte Inhalte (in dem Fall die Protagonistin und die hölzerne Kirchentür) konkret verifiziert werden konnten. Das scheint wiederum die Betrachtungsweise zu bestärken, dass Träume nicht nur im Gehirn stattfinden, sondern eigene, metaphysische Geblide sind. Der Unterschied zu komplexen, manifesten „Astralebenen“ scheint allerdings in der Flüchtigkeit zu liegen, denn in Träumen wird offenbar meist nur das manifestiert, was gerade als Projektionsfläche für den Träumer benötigt wird. Darauf weisen auch andere Erfahrungen in AKEn und luziden Träumen hin. ich bezeichne sowas auch gerne mal als „Traumblasen“.

Manifeste Ebenen bzw. Szenarien scheinen hingegen eher durch kollektive Aufmerksamkeit, Komplexität und regelmäßige „Benutzung“ gekennzeichnet zu sein (siehe auch hier). Wobei in dieser Traum-Session besonders die Komponente der „weißen Stadt“ interessant war, in der sich offenbar schlafende EI-Quellen befanden. Ob das in dem Fall zu der Träumerin / Viewerin gehörte, oder sich Traum-Szenarien mit denen anderer Träumer überschneiden können, darf spekuliert wrden. Auch auf diese Möglichkeit deuten einige Erfahrungen aus dem AKE-Bereich hin. An solchen RV-Sessions zeigt sich auch wieder schön die Möglichkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit, was verschiedene Selbsterfahrungen und Grenzwissen-Techniken angeht.

Der optimale Weg, RV zu lernen

Der optimale Weg, Remote Viewing zu lernen? Eine Frage, die sicherlich nicht in einem einzigen Artikel hinreichend beantwortet werden kann. Schließlich füllt diese Thematik inzwischen große Teile von Büchern aus der Fachliteratur. Allerdings wäre Remote Viewing nicht Remote Viewing, wenn man nicht auch mal aus Neugier eine Session auf diese Frage machen könnte. Und das haben wir natürlich getan! 🙂

Kategorie: Optima
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 0218 9512 4785 3621
Anzahl der Viewer: 1 (Stefan Franke)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 19.04.2013
Uhrzeit: 22.19h – 22.57h
Dauer: 38 Minuten
Seiten: 8
 
Die Targetformulierung lautete folgendermaßen und wurde mit einer vierfachen Möglichkeitenvorgabe (M) ergänzt:

„Beschreibe den optimalen Weg, Remote Viewing zu erlernen!“

M1 = Permanent lernen nach Vorgaben
M2 = Etwas völlig anderes
M3 = Lernen unnötig, jeder kann es
M4 = Sich selbst hineinfinden
 
Diese  Session sollte den optimalen Ablaufweg beschreiben, und zusätzlich die treffendste der vier vorgegebenen Möglichkeiten mittels kodierter, spontaner Bemaßung aufzeigen. Die Daten der Stufen 1-3 erinnerten an die typischen Eindrücke, wenn Abläufe mit Bewusstseinskomponenten beschrieben werden. Solche Eindrücke nimmt man oft als Fluss von undefinierten Strukturen oder „Paketen“ in eine bestimmte Richtung wahr.
 
Konkreter wird es typischerweise ab Stufe 4. Dort zeigten sich ITs wie „im Kreis drumherum bewegen“ und „darauf zulaufen“. Wir nahme nuns dann in Stufe 6 sogleich den Begriff „zulaufen“ vor, und untersuchten ihn. Es stellte sich wie ein Wirbel aus energetischen „Blasen“ dar, die sich wie ein Wasserwirbel über einem Abfluss immer schneller drehten, bis sie schließlich nach unten gesogen werden:

RV - RV-Lernen (1)

Vom Gefühl her war es so, als würde man diesen Wirbel erstmal umkreisen, um diesen aufmerksam und interessiert beobachten, bevor man sich in dessen Sog begibt. Ich skizzierte die Wahrnehmung, und mein Monitor ließ mich Markierungen auf darauf machen, einmal auf den Rand des Wirbels mit [x1], und auf den Sog mit [x2]. Diese beiden Bestandteile ließ er mich auf der nachfolgenden Seite per Timeline untersuchen. Dort sollte ich die wesentlichen ITs herausschreiben und zuordnen:

RV - RV-Lernen (2 - Timeline)

Von [X1] ausgehend waren die Eigenschaften eher zäh, wulstig und unbeweglich. Bewegte man sich jedoch weiter auf den Bereich [X2] zu, wurden sie zunehmend flüssiger, durchlässiger, „frischer“ und schneller. Deutlich spürbar war eine Beschleunigung der Bewegung, je tiefer es in den „Trichter“ des Sogs ging.
 
Nun ließ mich mein Monitor ein tabellarisches Mapping auf den gesamten Vorgang unter dem Gesichtspunkt „Fördernde Tätigkeitent“ erstellen. Dieses Mapping stellte sich so dar:

RV - RV lernen (2)

In der linken Spalte sollte die für den jeweiligen Schritt förderlichste Tätigkeit ermittelt werden, während die rechte Spalte für die eigenen emotionalen Eindrücke (AIs) der Abschnitte diente. Die Mitte diente als linearer Verlaufsmesser anhand einer detaillierteren Skizze des Wirbelablaufs.

Im ersten Schritt, dem Stadium des wulstigen Randes um den Wirbel herum kamen „gute Stimmung“ und „Optimismus“ als förderliche Tätigkeiten. Die AIs in diesem Bereich waren noch „emotional leidend“ und „miese Lage“ (oder anders ausgedrückt, auf das Target bezogen: „Ahnungslos im Regen stehen“).

Der zweite Schritt war das eigentliche aufgesogen werden in den Wirbel. Hier kam als Tätigkeit „sich darauf einlassen“ und als AIs „Hoffnung“ und „rangezogen werden“. Vom Gefühl her könnte man es wie eine anfahrende Achterbahn vergleichen, bevor es richtig rasant losgeht.

Den dritten Schritt könnte man als „mitten in der Fahrt“ bezeichnen. Die Sache ist sozusagen richtig in Fahrt gekommen. Als förderliche Tätigkeit war hier nur noch metaphorisch „Arme ausstrecken“ und „huuui!“ zu beschreiben, was man als „100% mitmachen“ und „mitreißen lassen“ übersetzen könnte. Man war jetzt voll in der Sache involviert.

Der vierte und letzte Schritt äußerte sich schließlich als ein auslaufen oder ausdünnen des Wirbelsogs. Die Sache war inzwischen wie ein Selbstläufer, und entsprechend kamen die Tätigkeiten „Freiheitsgefühl wollen“ und „erleichtert ausatmen“ fast wie von selbst. Meine dazu aufkommenden AIs lauteten „zufrieden“, „lächeln“, und „frei“. Natürlich könnte man sich dort noch aus irgendwelchen Gründen willentlich blockieren (quasi die Notbremse der Achterbahn ziehen), aber es erscheint nicht sinnvoll, da der Prozess bereits in Gang gesetzt und durchlebt wurde.

Meine finalen AIs dort waren entsprechend „ein bisschen aufregend“ und „wie Achterbahnfahrt“. Das AUL „Tunnel nach dem Tod“ konnte ich ob der Symbolik natürlich nicht für mich behalten, aber so aufregend war es dann sicherlich doch nicht (was nicht heißt, dass es kein faszinierender Ablauf war). Hier läßt sich auf jeden Fall schon ein optimaler Ablaufplan für das Lernen von Remote Viewing (und sicherlich aller anderen zu lernenden Dinge) ablesen. Lernen in seiner natürlichen Form eben (dass in unserem Schulsystem oft der dazugehörige „Sog“ fehlt, ist ein ganz anderes Thema… ;)).
 
Kommen wir zum Schluss aber noch zu der spontanen Bemaßung der im Target enthaltenen Möglichkeitenvorgabe. Hier nochmal die (für den Viewer unsichtbare) Kodierung:

M1 = Permanent lernen nach Vorgaben
M2 = Etwas völlig anderes
M3 = Lernen unnötig, jeder kann es
M4 = Sich selbst hineinfinden

Und hier das Resultat:

rv_lernen-03

Wie eigentlich zu erwarten, traf hier zu geschätzten 90% M4 („sich selbst hineinfinden“) zu. Es ist ein interaktiver, größtenteils autodidaktischer Lernprozess. Aber auch eine kleine Tendenz zu M3 („lernen unnötig, jeder kann es“) war erkennbar, was sich meiner Meinung nach auf die grundlegende PSI-Fähigkeit an sich bezieht, nicht auf den formalen Prozess des Remote Viewings (Protokollablauf). Einfinden muss man sich also in die Abläufe des Protokolls, das AUL-Management, das Finden des eigenen Timings etc… Deshalb ist Starthilfe durch eine solide Remote Viewing-Ausbildung sehr hilfreich (wenn auch kein unbedingtes Muss), um sich nicht zu lange am „wulstigen Rand“ aufhalten zu müssen, sondern schnellmöglch in Fahrt zu kommen. Denn dadurch fließt die Energie des Verstehens, und diese motiviert einen, bei der Sache zu bleiben, und den individuellen Prozess immer weiter zu optimieren.
 
Fazit: Diese interessante Session deutet wie gesagt gut darauf, wie das Lernen an sich funktioniert, und wie man dessen Effektivität optimieren kann. Das Auswändiglernen von toten Informationen, mit denen man in der Praxis nichts tut, läßt jeden Lernvorgang irgendwann stagnieren, weil die Bewegung immer zäher wird, und schließlich stoppt. Auch wenn man sich jahrelang zwingt, in diesem zähen „Wulst“ weiterzurühren (siehe wieder Schulsystem), fließt keine Energie zurück, und es endet leer bzw. frustrierend (z.B. damit, dass das Meiste davon wieder vergessen wird, weil es einfach unnütze, tote Daten sind, die nicht in der Praxis des Lebens und Erlebens angewendet werden). Vielleicht wird es endlich Zeit für einige Optimierungen.. 😉

Wer oder was viewt im Target?

Manche Viewer berichten nach der Beendigung einer Session, dass sie das Gefühl haben, als würde irgendwas von ihnen in ihren Körper „zurückkehren“. Es wirkt wie eine diffusere Variante der Rückkehr des Energiekörpers in den physischen Körper nach einer außerkörperlichen Erfahrung. Das wirft die interessante Frage auf, was denn nun eigentlich in einem Target viewt. Sitzt man komplett lokal am Schreibtisch und „empfängt“ die Daten wie eine Antenne, oder sendet man tatsächlich einen winzigen Teil von sich zum Target aus, der dann von dort aus (in Verbindung mit dem lokalen, physischen Körper) die Eindrücke sammelt und übermittelt? In letzterem Fall wäre das wie eine Art Mini-AKE, bei der eben nur ein winziger Teil des eigenen Bewusstseins im ausgesendeten Energiekörper liegt, und nicht das „Gesamtbewusstsein“, wie in einer vollbewussten AKE.
 
Es gibt diverse Indizien, das man tatsächlich einen kleinen Teil von sich bzw. des Energiekörpers aussendet. Beispielsweise nahm ich mal Folgendes als einzige EI-Quelle in einem Target wahr:

RV - Energiekörperchen

Die Eindrücke kamen sehr deutlich, und es wirkte wie eine extrem vereinfachte Form eines Körpers. Das Objekt schien mitten im Target zu schweben und hatte ein silbrig-graues, energetisches Aussehen. Da wo man den Kopf erwarten würde, gab es nur eine kantig ausgeschnittene Kerbe, an der sowas wie blaue Funken schnell hin- und her „rauschten“. Es machte auf mich den Eindruck, als wenn das Objekt dort seine Aufmerksamkeit bündelt, bzw. irgendwas sendet und empfängt. Die weiteren Daten der Personenwahrnehmung auf dieses Objekt (u.a. Tätigkeiten) könnte man als den Vorgang des Remote Viewings an sich deuten. So kamen Eindrücke wie „Seil auswerfen“, „Spannung halten – dennoch ungespannt sein“, „Überbrückung“ und „Vorgänge am Laufen halten“. Erfahrene Remote Viewer werden erkennen, welche Vorgänge damit gemeint sind. 😉

Ich hatte am Ende auch ein kurzes Interview mit dem Objekt gemacht, ohne natürlich zu ahnen, was es sein könnte. Die Antworten sind unter der Annahme, das ich mich selbst (bzw. einen Teil von mir) beim viewen des Targets befragt habe, recht lustig:

V = Viewer
P1 = Viewender Teil vom Viewer (vermutlich)

V: Hallo! Hast du Zeit / Lust zu kommunizieren?
P1: Verlegen, unsicher, abgelenkt
V: Kannst du mir kurz deine Aufgabe dort beschreiben?
P1: (wirkt recht unbewusst / Erklärungsnotstand) –
„Hebel ziehen“ / festhalten, Band / Verbindung aufrechterhalten
AI: Wirkt alles recht inmateriell
V: Danke für die Kommunikation! Auf wiedersehen! (wohl schneller, als man denkt :D)
P1: Genervt („boah, ey!“), wie unnötig von der Aufgabe abgelenkt worden sein
 
Weitere Indizien aus meiner persönlichen Erfahrung (als Monitor und Viewer) sind Sessions, wo irgendeine EI-Quelle bzw. Entität im Target den Viewer zu bemerken scheint. Diese Entitäten zeigen dann nicht nur auf „Anfrage“ Reaktionen (z.B. per Interview-Tool), sondern reagieren interaktiv auf den Viewer. Hier ein Beispiel aus einer Session, in der ich einen Spuk viewen sollte:

RV - Spuk-Oma

Dort tauchten drei „Personen“ auf, die nicht zum Target gehörten. Von den Personenbeschreibungen her passten sie zu den Wahrnehmungen, die der eigentliche (physische) Bewohner des bespukten Raumes hatte. Plötzlich bemerkte ich in der Session, das eine der drei Personen ganz nah vor mir auftauchte und mich regelrecht anglotzte! Sie wirkte wie eine ältere Dame mit Pottschnitt-Frisur und bizarren, glasigen Augen. Ich spürte, das sie meine Anwesenheit im Target bemerkte, so als wäre ein Teil von mir dort vor Ort. Aber ansonsten schien sie nicht wirklich zu verstehen, was ich bin. Die drei Personen wirkten auch generell recht unbewusst bzw. geistig umnachtet (hängengebliebene Menschengeister?). Auch wirkte die Umgebung des Targets (das Zimmer) aus deren Sicht so, als würde man durch dunkle Nebelschwaden oder Wolkenfetzen schauen (wie eine „phasenverschobene“ Wahrnehmung, die manchmal bei AKEn vorkommt).
 
Hier noch ein sehr abgefahrenes Praxisbeispiel, bei der in einer Session eine Art amphibischer Alien aufzutauchen schien. Der Alien bemerkte den Viewer sofort von sich aus und „redete“ ihn an, als die Personenwahrnehmung durchgeführt wurde. Das erschrak den Viewer (gelinde ausgedrückt), und für einen Augenblick erfuhr er sogar eine Art Bi-Lokalität, so als sei er im Körper des Wesens. Das äußerte sich durch ein Gefühl, als hätte er plötzlich eine „Steißbeinverlängerung“ (bzw. Schwanz), Schwimmhäute und sich seitlich bewegende Augenlider. Ein sehr schräges RV-Erlebnis, und ein weiteres Indiz dafür, das man interaktiv vor Ort mit dem Target interagiert, und nicht nur wie eine passive Antenne Daten empfängt.

RV - Lurchi
 
Fazit: Es gäbe noch weitere Beispiele, die auf ein interaktives Vorhandensein eines Energiekörpers im Target hindeuten, aber die gezeigten gehören bisher zu den interessantesten. Gerade bei nicht-physischen Entitäten (z.B. Geistern) oder Lebewesen, die metaphysische Anwesenheiten wahrnehmen können (z.B. Aliens oder bestimmte Tiere) scheinen solche wechselseiten Interaktionen aufzutreten.

Experimentell könnte man das Thema noch auf eine neue Ebene bringen, wenn man z.B. gemeinsame Experimente durchführt, bei denen man sich versucht, auf metaphysische Weise zu treffen (z.B. Treffen in Träumen oder AKEn). Interessant wäre, wie man die verschiedenen Verkörperungen bzw. Intensitäten von „ausgesendetem“ Bewusstsein gegenseitig wahrnimmt. Im Kontext des Blog-Themas natürlich auch, ob bzw. wie jemand wahrgenommen wird, der per Remote Viewing-Session an einem solchen Experiment teilnimmt. Vielleicht wird sich da in Zukunft nochwas ergeben…

Thetawaves-Forum: Permanentes AKE-Experiment / Treffpunkt?

Fremde Arme

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 3657 3454 1767 1486
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 13.10.2012
Uhrzeit: 20.45h bis 21.48h
Dauer: 63 Minuten
Seiten: 9

Was kann man herausfinden, wenn man auf die Bewusstseinserlebnisse von Personen viewt? Einen ersten Einblick zeigte schon die Session „Monroe Institute: CHEC-Unit„. Nun ergab sich jedoch die Gelegenheit zu einem noch spezielleren Target, welches direkt aus einem Erlebnisbericht des Thetawaves-Forums stammt:

Thetawaves-Forum: Fremde Arme

Ich hatte neulich nach dem Wiedereintritt in den Körper eine Situation, die mir ernsthaft zu denken gibt. Ich lag zu dem Zeitpunkt mit meinem nichtphysischen Körper schon vollkommen eingerastet im physischen Körper drin – fast physisch wach. Unzwar spürte ich plötzlich für wenige Sekunden, wie sich andere nichtphysische Arme von hinten durch meine physischen Arme hindurchschoben… also in meinen phyischen Körper hinein sozusagen von hinten durch die Schultern hinein bis in die Finger…. so in etwa, wie man die Arme in die Latexhandschuhe einer Isolationskammer schiebt. Die Arme haben sich sehr kalt und fremd (unlebendig) angefühlt… das war verdammt unheimlich und ich frage mich, welche Absicht dahinter steckt und vom wem… Vorallem diese unsagbare Kälte der Arme hat mich schockiert. Das klingt vielleicht etwas paranoid, aber es war wirklich sehr intensiv und real…
 
Die Target-Formulierung daraus gestaltete sich dann folgendermaßen:


 
Die ersten Stufen zeigten, wie bei solchen Targets üblich, ein Gewirr aus (oft undefinierbaren) Farben und Oberflächen. Die AIs der Stufe 1 äußerten sich folgendermaßen: „Gefängnisfeeling – Kontrast (frei / eingemauert) – Sackgasse – wie Verlauf“
 
In der Stufe 2 zeigten sich dann diese AIs: „Künstlich – simuliert – auf traurige Art authentisch und nicht authentisch“. Der Viewer empfand es so, als sei ein Teil des Targets „echt“, und ein anderer Teil „unecht“. Was das bedeuten könnte, wurde später klarer.
 
In Stufe 3 zeichnete der Viewer eine seltsame Szenerie mit einer Person im Mittelpunkt. Hier empfand er es als zur Hälfte „Echt+Traurig“ und zur Hälfte „Unecht+Fröhlich“:


 
Soweit waren es erstmal nur ziemlich abstrakte Daten (was bei solcherlei Targets aber typisch ist). Interessanter wird es natürlich in der Stufe 4. Die Empfindungen (AIs) des Viewers zum Target waren „Eine Seite ist echt (die höhlige), die andere Seite ist wie eine Art Hologramm / Illusion“. Bei den Fremdemotionen (EIs) nahm er dann zwei seperate Personen / Entitäten wahr. Person 1 (P1) empfand sowas wie „Schockkälte, Standhaftigkeit, Durchsetzung“ und wirkte „unbeeindruckt“. Person 2 (P2) hingegen wirkte „abgebrüht, gewohnt, wartend“ und „gelangweilt“. Als ITs des Targets gab es „nach unten bringen, angucken, projizieren“ und „Ideal schaffen / vor Augen führen“. Die Gesamtschlussfolgerung des Viewers zu der Situation war:

„Zwickmühle“
„Wie kurz vor Lösung“
„Etwas ganz kleines fehlt“
 
In der Stufe 6 nahmen wir uns dann den Aspekt „Es fehlt etwas“ nochmal genauer vor. Wir fragten, was fehle, und es kam „Idee, zündender Gedanke, blockiert“. Hier wurde noch deutlicher, das nur noch eine winzige Kleinigkeit zu irgendwas fehlt. Wir machten danach mit einer Personenwahrnehmung weiter, um uns die beiden im Target vorkommenden Individuen (P1 und P2) näher anzuschauen.

Untersuchung und Skizzierung von P1 und ihrer Tätigkeit (bemerkenswert; das geschätzte Alter auf 253 Jahre – bezieht sich das vielelicht auf den Energiekörper oder Seelenteil?). P1 steckt an einer Art Projektionsfläche, die sie offenbar „betreibt“.

Hier nun auch P2, wobei hinterher zusätzlich die „Beziehung“ zwischen P1 und P2 untersucht wurde.

Essenziell kam heraus, das P1 versucht, eine Art Wand oder Blockade zu durchbrechen, wozu aber noch die besagte „Kleinigkeit“ fehlt. P2 hingegen wartet hingegen auf der „anderen Seite“, und wirkt in seiner Tätigkeit wie ein Prüfungsabnehmer oder „Vertreter von Dienstaufsicht“. Dies scheint für P2 offenbar eine gewohnte Sache zu sein, denn sie schon dort nur gelangweilt und wartend zu „sitzen“. Genauer gesagt wartete P2 auf ein „Ergebnis von P1“. Ein Guide, der helfen sollte, aber erst mitwirken kann, wenn der AKEler die notwendige „Kleinigkeit“ erlangt hat?
 
Doch wie erklärt sich nun der Aspekt mit den „fremden Armen“ aus dem Erlebnisbericht? In der Session wurde nämlich kein direkter Kontakt bzw. eine Berühung zwischen P1 und P2 sichtbar. Im Gegenteil: Es deutete eher alles auf eine räumliche / dimensionale Trennung hin. Der Viewer hatte aber hinterher seine eigene Theorie dazu entwickelt (klicken für Vollbild):

War es also vielleicht garkein Guide, und der Erlebende hat sich quasi „selbst befummelt“? Wieder eines von unzähligen und immer noch neu auftauchenden Rätseln aus metaphysischen Gefilden…
 
Fazit: Eine abstrakte, aber interessante Session auf ein Erlebnis an der Grenze zwischen Wachheit und Schlaf. Die Deutung der Vorgänge ergibt sich dabei wohl jeweils durch Vergleichserfahrungen, die in diesem Zustand gemacht wurden. Die Symbolik mit irgendwelchen Projektionsflächen taucht bei derlei Targets allerdings häufer auf (siehe auch HIER). Auch Sessions auf Träume gehen in die Richtung, wobei es da noch weiterer Sessions bedarf, um wiederkehrende Muster annehmen zu können.

Das eröffnet auch die Möglichkeit für interessante RV-Projekte in Verbindung mit AKE-Experimenten: Wie stellen sich die gemachten Erlebnisse mit den jeweiligen Techniken bzw. Herangehensweisen dar? Gibt es dort sowas wie erkennbare Konstanten, oder bleibt die Datenzusammensetzung rein subjektiv? Kann man RV als Verifikationshilfe bzw. zusätzliche Datengewinnung beisteuern? Vielleicht läßt sich in Zukunft ja mal so ein kombiniertes AKE / RV-Experiment in der Thetawaves-Community realisieren… 😉

Zielgebiet: Das Bewusstsein

Dies war ein kleines Remote Viewing-Projekt von zwei Viewern aus mehreren Sessions, welches einen scheuen Blick in die bisher wenig geviewten Bereiche von metaphysischen Strukturen und Zusammenhängen (bzw. des Bewusstseins an sich) wagen sollte. Die Essenz daraus floss in einen Vortrag, welchen wir beim 9. Treffen unabhängiger Remote Viewer im deutschsprachigen Raum mit großem Erfolg hielten. Das Handout und die Präsentation dazu könnt ihr hier in PDF-Form herunterladen:

Zielgebiet: Das Bewusstsein – Handout
Zielgebiet: Das Bewusstsein – Präsentation

Ein wichtiger Ausgangspunkt für diese Projektidee war übrigens die hier ebenfalls veröffentlichte Session „Viewen eines nicht-physischen Konstruktes„.

Monroe Institute: CHEC-Unit

Kategorie: Orte / Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 9475 2145 8522 2475
Anzahl der Viewer: 1 (Stefan Franke)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 21.04.2012
Uhrzeit: 23.25h bis 00.20h
Dauer: 55 Minuten
Seiten: 8

Da mein Interesse an Bewusstseinsphänomenen (neben dem Remote Viewing) vor allem im Bereich der außerkörperlichen Erfahrung liegt, bekam ich vor einiger Zeit mal folgendes Target zum viewen:

Es handelt sich dabei um eine so genannte „CHEC-Unit“ (controlled holistic environmental chamber), welche am Monroe Institut in Seminaren zur Unterstützung für außerkörperliche Erfahrungen und anderen Bewusstseinszuständen verwendet wird. Diese Kammern schirmen sensorische Reize fast vollständig ab und sind mit Kopfhörern für Hemi Sync-Einspielungen zur weiteren Unterstützung ausgestattet, so dass man sich völlig auf das Erreichen des gewünschten Bewusstseinszustandes konzentrieren kann. Hier ein Video, in dem eine solche Kammer erklärt wird (englisch):

Diese Kammern sind regelmäßig in Benutzung, da ständig Seminare (wie Gateway) am Monroe Institut stattfinden, welche sich aus kleinen Gruppen zusammensetzen. Beim Viewen dieses Targets kam es nun zu sehr interessanten Eindrücken: Es war tatsächlich eine Gruppe erkennbar, welche in diesen Kammern an einem gemeinsamen Ziel arbeitete, und dabei von irgendwelchen Entitäten unterstützt wurde. Hier nun die Erläuterung der Session:

Die ersten Stufen brachten Daten, die zu der Kammer an sich passen. Es fühlte sich an, als befände ich mich in einer beengten, rechteckigen Kammer. Aber plötzlich öffnete sich eine Art „Kanal“ nach oben rechts hin, der wie ein kurzer Tunnel wirkte, und einfach durch die Wände hindurch ging.

Stufe 3-Eindruck der beengten Kammer (links) mit dem plötzlich auftauchenden Tunnel (rechts), und eindeutigen AIs (…“öffnet sich wie unendlich“…“erstaunlich, baff“…“erweckt Neugier“…).

Am Ende des Tunnels hatte ich den Eindruck einer Art Tür, die geöffnet wurde, und wohinter sich sowas wie „bunte Unendlichkeit“ befand (anders kann ich es nicht ausdrücken). Vielleicht so als würde man aus einer engen Luftschleuse ins unermessliche All hinaussteigen, nur das hier keinerlei Begrenzungen oder festgelegte Bezugspunkte wahrnehmbar waren. Die Eindrücke wurden von einer Gruppe von Individuen erlebt, von denen mein erster Eindruck in Stufe 4 so lautete:

„Gruppe von EIs (Fremdemotionen) am unteren Ende – euphorisch ins Imposante schauend – neutrale Hysterie“

Ich untersuchte dann in Stufe 6 per relationalem Diagramm den Begriff „neutrale Hysterie“ genauer, und erkannte, das die Ursache davon „Hoffnung“, „öffnen“ und „was imposantes oben“ war. In dem Moment nahm ich auch die Öffnung der zuvor genannten „Tür“ wahr, und skizzierte sie dazu.

Dann ließ mich mein Monitor noch untersuchen, wie die Tür geöffnet wurde. Die Öffnung hatte etwas mit der Gruppe von Individuen (Seminarteilnehmern?) zu tun, und wurde teilweise von ihnen verursacht. Nun fragten wir noch, was der andere Teil wäre, welcher es mit verursacht, und dabei kamen die Eindrücke „Hilfe von Außen – mächtig, groß“. Wir untersuchten den Eindruck „Hilfe von Außen“, und fragten nach der Intention, woraufhin sich die Eindrücke „wohlwollen – positive Zuwendung – helfen – ermöglichen“ einstellten.

In dem Moment nahm ich auch wahr, das die Hilfestellung von irgendwelchen hochentwickelten, imposanten Entitäten kam, welche quasi mithalfen, die „Tür“ in beide Richtungen aufzuziehen. Diese Entitäten machten einen sehr angenehmen und erhabenen Eindruck. Eine Gesellschaft, die man durch und durch genießen kann (sofern man nicht darauf abhebt, wie so mancher ungeerdete Zeitgenosse in diesen Gefilden ;)). Dann fragten wir noch, ob die Gruppe der Individuen (G1) das auch alleine könne, was bejaht wurde. Es handelte sich seitens der wahrgenommenen Entitäten also tatsächlich nur um eine Hilfestellung, und nicht um eine unbedingte Vorraussetzung.

Schließlich untersuchten wir noch das IT „Bewegung – dann in eine Richtung schießen“, welches in der Stufe 4 aufgetaucht war. Wir fragten nach der Intention bzw. den Zweck, und ich bekam die Eindrücke „erhellen – klar werden – Erkenntnis – offenbaren / Aha!-Effekt“. Dann endete die Session mit eindrücklichen Fazit-AIs:

„Transformationsmäßig“
„Spirituell“

Und hier nochmal extra für euch als unfassbar selbstloser Luxus-Service; eine lesbar aufbereitete Fassung der relationen Diagramme aus der Stufe 6 (da rechtshirnige Schrift manchmal kaum lesbar ist :D):

Fazit: Eine sehr interessante Erfahrung, das Erleben anderer Bewusstseinszustände quasi von „außen“ mitzubeobachten, ohne sich selbst z.B. außerkörperlich begeben zu müssen. Und ein weiteres Beispiel, das nicht nur die physische Welt geviewt werden kann, sondern auch jenes, was man normalerweise dem metaphysischen Bereich zuschreibt, und bisher nur per Selbsterfahrung erfahrbar ist. Des Weiteren ist es ein gutes Indiz, das bei den Seminaren am Monroe Institut tatsächlich solche Vorgänge stattfinden, und es nicht auf Gruppensuggestion oder Einbildung basiert (wie schlecht informierte Skeptiker manchmal behaupten). Interessanter Nebenaspekt: Die „Tür“, welche in der Session auftauchte, hatte eine andere Viewerin mal exakt so in einer Session auf ein ähnliches Thema gezeichnet. Womöglich eine archetypische Symbolik.

Smalltalk mit Robert Monroe

Kategorie: Personen / Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)

Koordinaten: 5541 5436 3046 9415
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 27.09.2012
Uhrzeit: 12.33h bis 13.21h
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 9

Hier wieder ein kleines Beispiel des Einsatz von „Kommunikation“ mit dem Target per Interview-Tool. Man kann diese „Interviews“ quasi mit jedem Target machen, aber ob man dabei tatsächlich mit dem Bewusstsein eines Individuums kommuniziert, oder es nur eine Form von Informationsabfrage ist, ist bisher ungeklärt. Menschen im Wachbewusstsein scheinen davon jedenfalls normalerweise nichts mitzukriegen. Aber es gibt auch seltene Beispiele von interaktiver Kommunikation (das man auch seitens des Targets „angesprochen“ wird), vor allem mit nicht-physischen Entitäten. In dem Fall habe ich mir gedacht, das Bewusstsein des AKE-Pioniers Robert Monroe (verstorben 1995) zu kontaktieren, und mal zu schauen, was er momentan so treibt. Die Ergebnisse waren recht interessant… Die Target-Formulierung lautete:

„Beschreibe das Bewusstsein von Robert Monroe zum Zeitpunkt der Session und nehme Kontakt auf!

Bei den Fremdemotionen im Target kam in der Stufe 4 eine einzige Person vor, die folgende Empfindungen hatte: „Erstmal gucken“, „fühlt sich verbunden“, „Distanz“ (AUL/S: Wie Arzt bei Patient) und „Sympathie“.


Stufe 4 u.a. mit Fremdemotionen (EI)

In der Stufe 6 nahmen wir uns dann die EIs, welche wir schon einer einzigen Person zuordnen konnten, mit der Methode „Personenwahrnehmung“ vor. Die Person wird als „P1“ bezeichnet. Dabei kamen, neben einer lustigen Skizze, folgende Informationen zustande:

Tätigkeit? (was macht die Person gerade?):
Steht am Rand, macht mit den Händen irgendwas, aber gibt Acht, nicht zuviel Kontakt mit der Fläche zu haben

Unserem Gesamteindruck nach arbeitete P1 (Robert Monroe) an einer Art Fläche, die wie geschmolzenes Glas wellig auf dem Boden auflag. Er schien dabei etwas „einzurollen“, was man als Informations- / Bewusstseinsarbeit deuten könnte (sowas hatten wir schon öfters in Sessions auf metaphysische Targets). Dabei schien er sehr gewissenhaft vorzugehen.

Berufung?:
Erübrigt sich, ist mittendrin, sorgsam sein, etwas behandeln

Bei der „Berufung“ ist interessant, das man bei (lebenden) Menschen immer einige Hauptprämissen herausbekommt, auf die im Leben dieses Menschen hingearbeitet wird oder werden soll. In dem Fall war es aber so, als wenn P1 die Berufung an sich sei, und handlungsmäßig nicht getrennt davon.


Stufe 6 mit (kurzer) Personenwahrnehmung und schmeichelhafter Skizze

Als mein Viewer das Aussehen beschreiben sollte, empfand er P1 mit seltsam verzerrten Gliedmaßen und Körperformen (inkl. sehr langer Finger und unförmigem Brustkorb ohne Skelettstruktur). Ich deutete das als Versuch von P1, eine definierte Form anzunehmen, statt nur undefinierte Energie zu sein. Wobei man ohnehin sagen muß, das Personendarstellungen (vor allem Gesichter) bei uns nur in 30-50% der Fälle erkennbare Ähnlichkeiten aufwiesen. Dieser Bereich wird noch stark erforscht.

Natürlich könnte man eine gewisse Ähnlichkeit sehen, wenn man es humoristisch-karikaturmäßig betrachtet… Lachen


Verzerrte Wahrnehmung, provisorisch geformter EK, oder bevorzugte Erscheinungsform?

Zum Schluss der wichtigste Teil dieser Session; das Interview:

V = Viewer
P1 = Robert Monroe (vermutlich)

V: Wir grüßen dich! Hast du gerade Lust und Zeit für eine Konversation?
P1: Eigentlich gerade beschäftigt, entschuldigt sich für Ablenkung (nebenher ist ok)
V: Wo befindest du dich gerade? Kannst du mir einen Eindruck vermitteln?
P1: (Viewer-Empfindung: „P1 schmeißt mit Bildern um sich!“) Glatte, unebene Fläche, die man nicht betreten darf – Horizont ist uneingeschränkt sichtbar (AUL/S: Wie Wüste)
V: Was ist deine aktuelle Tätigkeit dort?
P1: Rollt sowas wie Folie ein
V: Wenn du später mal Zeit haben solltest…
P1: Freut sich, Abwechselung
V: …Kannst du versuchen, in unseren Träumen oder anderweitig ein Zeichen zu geben, das du diese Konversation bewusst mit uns geführt hast?
P1: Ja, aber Bedingungen müssen meinerseits (P1) stimmen.
V: Vielen Dank für den Kontakt, und man sieht sich!
P1: Wie Bekannter, der einen Handschlag macht

Offenbar ist P1 zur Zeit stark mit einer wichtigen, für uns unverständlichen Aufgabe (energetisch?) beschäftigt, aber zeigt sich offen für eine Zusammenarbeit, wenn die Bedingungen („Zeit“ haben?) dafür seinerseits stimmen. Wir achten seit der Session auf unsere Träume, und werden Updates liefern, falls sich dahingehend was tut.

Ein tiefergehender, forschungstechnischer Zweck dieses Anliegens ist es auch herauszufinden, ob tatsächlich eine bewusste Kommunikation stattfand, oder ob wir dabei nur Informationen abrufen, und P1 davon garnichts merkt. Eine Reaktion wäre ein Indiz, das P1 tatsächlich was davon mitbekam. Bei lebenden Menschen könnte man sowas z.B. mal probieren, wenn sie sich im Zustand zwischen Wachheit und Schlaf oder beim träumen befindet. Angeblich hätten manche Leute dabei schon telepathische Botschaften, Gedankenlesen-Erlebnisse oder Kontakte mit Verstorbenen gehabt, was im Wachbewusstsein hingegen meist überlagert wird.

Zum Schluss schrieb mein Viewer noch seinen emotionalen Gesamteindruck (AI – wie findest du es?) nieder:

AI:
Hi Kumpel!
Wie Arbeitsplatz
Bekannt
Nicht 100% bei der Sache
Belustigt / vernachlässigend
 
Fazit: Ein inhaltlich unerwartetes, aber sympathisches und locker-nüchternes Session-Ergebnis auf das aktuelle Bewusstsein des wohl größten AKE-Pioniers der Neuzeit. Jedoch paßt es auch irgendwie zu ihm… Sehr glücklich

Viewen eines nicht-physischen Konstruktes

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (Solo)
Koordinaten: 384516789
Anzahl der Viewer: 1 (Stefan Franke)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 17.10.2011
Uhrzeit: 23:25h bis 00.43h
Dauer: 78 Minuten
Seiten: 9

Hierbei handelte es sich um ein experimentelles Target, welches mir von einem Bekannten (hier Phrenorium genannt) erstellt wurde. Es ist ein nicht-physisches Konstrukt, welches er über längere Zeit hinweg in meditativen Zuständen visualisiert, manifestiert und ausgebaut hat. Seine Intention war es nun, per RV eine Art Verifikation zur „Echtheit“ seines Konstruktes zu erhalten, sprich, ob andere Leute es auch außersinnlich wahrnehmen bzw. besuchen könnten. Hier seine eigene Beschreibung, die er mir nach der Session dazu gab:

Du warst in einer von mir geschaffenen astralen Welt, die schon seit Jahren an Stabilität durch Interaktion meienrseits zunimmt. Die Welt ist mittlerweile recht komplex geworden, und vor 1-2 jahren hab ich dann den Entschluss gefasst sie aus meinem Kopf in eine wirkliche Sphäre außerhalb dieser Dimension zu materialisieren damit sich eben auch Lebewesen dort einnisten können. Dich hab ich jedenfalls in eine Bergregion verfrachtet mit einer Höhle… Ne Skizze kann ich dir auch machen. Jedenfalls hat man von dieser Höhle aus einen perfekten und erhabenen Eindruck vom Großteil dieser Welt, diese Aussicht genieße ich öfter mal..

Das TARGET SELBST ist das Herzstück meiner Welt bzw. eines von vielen. Es ist nämlichen ein spezieller Typ von Äthergenerator, der angebracht wurde, um die Welt ohne mein Zutun stabil und aufrecht zu erhalten. Er besteht aus einem sphärischen Kristall, meistens in der Farbe hell-blau bei Aktivierung durch mich, auch mal in lila (um mein Bewusstsein dort zu binden, was mir tiefere Eindrücke erlaubt) diese Sphäre ist auf nem langen hellen obeliskähnlichem Stab angebracht, welcher ungefähr 1,40 groß ist (dann kommt halt die Sphäre darüber). Der Raum selbst ist einfach nur ne Höhle in diesen Bergen.

Dazu zeichnete er noch folgende Skizzen:

Skizze der Höhle (Target)
Skizze der Gesamtwelt

Und nun zu meiner Session:

Komplette Session als PDF

Meine Session bestand aus einem Standardablauf bis Stufe 4 (Stufe 1 zweimal), einer genaueren Untersuchung von [x], [a] und [b.]-Aspekten, und einem relationalen Diagramm in Stufe 6 auf eine der Target-Eigenschaften. Am Ende versuche ich noch einen analytischen Sketch des Gesamteindrucks und erstellte ein Fazit.


Eindrücke der Stufe 2

Farben: Rot, gelb, neongrün, dunkel, schwarz, hellblau
Oberflächen: Glatt, gerundet, rund, eingebuchtet
Gerüche: Bisschen abgestanden, stickig
Geschmäcker: Künstlich, bisschen metallisch (teilw.)
Temperaturen: Kalt
Geräusche: Summen, künstlich
Dimensionen: Breit, niedrig, hügelig, unterteilt, innen

AUL: Elektrizität


Eindrücke der Stufe 3

AI: Komplex
AI: Technisch
PI: Könnte auch Gedankenform sein!

Obwohl die Eindrucke bis dahin ziemlich materiell wirkten, kam hier schon das Gefühl auf, welches ich eher bei Gedankenformen-Targets (Bewußtsein, Emotionen etc…) erlebe. Es waren zwar schon „feste“ Strukturen, aber irgendwie doch anders (flüchtiger?), als bei physischen Targets.

Mein Hauptinteresse fiel nun auf drei Bestandteile des Szenarios, die ich mit [x], [a] und [b] nochmal einzeln untersucht habe. Vorher machte ich aber noch eine Stufe 4 auf das Target allgemein:


Eindrücke der Stufe 4

Sensorische Eindrücke (S): Glanz, glasig, hellgrau, hellblau, gerundet, glatt, dunkel
Dimensionale Eindrücke (D): Schmal, weit reingehend, flächig, niedrig, unterteilt
Ästhetische Impression (AI): Interessant, ungewöhnlich, raffiniert
Emotionale Impression (EI): Von oben herabschauend, Aussicht „genießen“
Materielle Aspekte: (T): Verschiedene, unterteilte, hochstehende Strukturen auf Fläche, dunkel
Inmaterielle Aspekte (IT): Bewegen, in Bahnen lenken, Systematik, Funktionsbereiche

AUL: Mainboard
AUL/S: Wie Halle
AI: Funktionell
AI: Komplex
AI: Zusammengesetzt


Eindrücke der Stufe 2 [x]

Oberflächen: Glatt, dünn, blechig, hart
Farben: Gelb, grün, dunkelgrau, Glanz
Gerüche: Metallisch, alkalisch
Geschmäcker: Metallisch, bitter
Temperaturen: Normal, warm
Geräusche: Summen, zischen
Dimensionen: Gerundet, umwickelt, teilweise hohl, abgedeckt

AUL: Kupfer
AUL: Batterie
AUL: Kondensator
IT: Geladen
AI: Interessant
AI: Spezifische Funktion

Eindrücke der Stufe 6 [x] (per relationalem Diagramm) auf den Begriff „Spezifische Funktion“:

Spezifische Funktion -> Was macht es?
Aufsammeln, nach innen leiten, irgendwohin abgeben

Irgendwohin -> Wohin?
Nach unten, Sockel, Leitung, oder in den Boden

Wozu?
Abfüllen, eingießen, Substrat (?)

Anmerkung: Das Wort „Substrat“ kam mir dabei spontan in den Sinn, ohne dass ich in dem Moment wußte, was es bedeutet. Sowas passiert mir beim Viewen eher selten. Laut Definition kann ein Substrat eine Grundlage für etwas sein, z.B. um etwas zu ermöglichen oder zu erhalten. Das mit [x] untersuchte Objekt dient laut Phrenorium als eine Art „Äthergenerator“, der sein nicht-physisches Konstrukt automatisch stabil bzw. manifest hält, auch wenn er nicht daran arbeitet, oder Aufmerksamkeit darauf richtet.


Eindrücke der Stufe 2 [a]

Oberflächen: Gerundet, dünn, vertieft
Farben: Rot, blau, silber, gelbgrün
Gerüche: Warm, neutral
Geschmäcker: Neutral
Temperaturen: Normal
Geräusche:
Dimensionen: Eckig, gerundet, eingebuchtet

AUL/S: Wie Ring
AUL: Mondlandung (kam mir da auch spontan, was also eigentlich eine PI sein müßte)
IT: Etwas halten, Bereitschaft, gerade unbenutzt
AI. Erfüllt seinen Zweck

Das scheint die ringförmige Fläche um den Äthergenerator herum zu sein (siehe Skizze), allerdings nahm ich dieses Element getrennt davon wahr. Ich hatte sogar den Eindruck, als würde es unbefestigt in der Luft hängen, aber verwarf das leider, ohne es niederzuschreiben, weil es mir zu absurd vorkam.


Eindrücke der Stufe 2 [b]

Oberflächen: Lang, dünn, strebig, hohl
Farben: Grün, gelblich, gestreift
Gerüche: Unidentifiziert
Geschmäcker: Neutral, strohig (nicht wirklich)
Temperaturen: Warm, trocken
Geräusche: Rascheln
Dimensionen: Hoch, lang, verzweigt

AUL: Kabelsalat
AUL: Trockene Pflanze
T: Kunststoff
IT: Verbinden, stützen
AI: Beiläufig, sekundär

Dieser Aspekt soll auf den Wald passen, welcher in dem Konstrukt vorhanden ist. Dieser ist allerdings außerhalb der Höhle, also nicht im unmittelbaren Targetbereich. Ich schien dort aber, mangels Bewegungsübung, schon von den Aspekten angezogen worden zu sein, die ich in der Gegend interessant fand.


Analythischer Sketch:


Ein Versuch, die einzelnen Aspekte nochmal positionsmäßig zusammenzufügen.


Fazit:
Komplex, künstliche Aufbauten auf einer bestückten Fläche. Aufbauten haben unterschiedliche Funktionen. Bringen für sich alleine nicht viel. Tragen was bei. Wie eine komplexe Technologie. Könnte eine Platine sein. Aber dafür ungewöhnlich dunkel, und hoch / weit wirkender Blickwinkel des Betrachters. Womöglich sehr groß. Könnten auch Gedankenformen sein!

Die Session zeigt, dass es offenbar in der Tat möglich ist, auch nicht-physische bzw. metaphysische Realitäten und deren tiefergehende Funktionen zu viewen. Diese scheinen jedoch auch eine gewisse Konsistenz bzw. Manifestierung durch wiederholtes „aufladen“ aufweisen zu müssen, um akkurate Daten zu erhalten. Vereinzelte Sessions auf flüchtige Träume hingegen zeigten bisher wenig vom erlebten Szenario des Träumers an sich. Aber dieser Bereich wird noch weiter erforscht.