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Schafsperistaltik

Remote Viewer treiben sich nicht nur in den Rätseln des Universums oder Alltagsproblemen herum. Manchmal nehmen sie sich auch gegenseitig auf die Schippe, indem sie sich kreative Scherz-Targets zuschieben. Das können verwirrende Paradoxien sein (z.B. „Beschreibe den Inhalt deiner Session, die du gerade machst!“), oder alle Arten kreativer Targets jenseits üblicher (harmloser) Komfortzonen… 😉

Einem unserer Viewer wurde nun die Ehre zuteil, das Thema „Schafsperistaltik“, also die Verdauungsvorgänge im Inneren eines Schafes zu viewen. Wie kommt man auf so ein Target? Vor vielen Jahren begab es sich am Frühstückstisch eines Remote Viewer-Projekttreffens, dass die Diskussion aufkam, warum Schafe im Wasser untergehen (tun sie das?). Neben naheliegenden Antworten wie „Die Schafswolle saugt sich voll“, kam auch die These auf, dass Schafe gar keinen Schließmuskel hätten, und deshalb quasi „von hinten vollaufen“. Es entstand damals die eher scherzhaft gemeinte Idee, dass man diese Frage doch mal in einer Session klären könnte.

Knapp sieben Jahre später sollte es nun geschehen: Einer unserer neuen Viewer, der keinerlei No Go’s hatte, durfte sich zu Übungszwecken in die Tiefen der Schafsperistaltik begeben! Passenderweise gab es dazu inzwischen sogar ein Foto-Target:

Schafsperistaltik - Target

Das Foto stammt vom Tasker selbst, welcher mal ein umgekipptes Schaf auf einer Wiese entdeckte. Es lag wohl schon so lange auf dem Rücken, dass schon einiges an Verdauungsgut hinten herausquoll. Selbstverständlich half der Tasker dem Schaf dann, wieder auf die Füße zu kommen. Es lief dann etwas unbeholfen, aber glücklich zur Herde zurück. Vielleicht war es sogar eine lebensrettende Maßnahme…

Kategorie: Tiere & Natur
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 295108 766027 793728
Anzahl der Viewer: 1 (Christian Döll)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 25.03.2018
Uhrzeit: 13.37h – 14.41h
Dauer: 64 Minuten
Seiten: 11

Wie man oben sieht, wurde bereits eine Bewegungsanweisung mit Markierung auf dem Target-Foto eingebaut. Das hielt den Tasker jedoch nicht davon ab, noch weitere, geschmackvolle Kodierungen und Vorgehensweisen hinzuzufügen. Ich möchte diese hier auch mal vorstellen, natürlich als edukativer Nutzen für RV-Einsteiger:

Schafsperistaltik - Kod(t)ierungen

Begeben wir uns nun aber endlich in das Target hinen. Bereits in den ersten Stufen kamen interessante, sensorische Eindrücke. Darunter „fasrig“, „feucht“, „intensiv“, „unangenehm“, „verdorben“ und „bitter“. Dennoch fühlte sich der Viewer im Zielgebiet wohl und wollte es ausgiebig erkunden. Die erste Skizze des Targets zeigte schon interessante Details:

Schafsperi
staltik - S3

Hervorzuheben ist hier ein elastischer „Schlauch“, welcher innerlich auch feucht war. Darunter ging es weiter in eine größere, runde „Kammer“. Von dieser führte wiederum eine Öffnung weiter. Wir wollten dem Verlauf in Höhlenforschermanier weiter folgen, weshalb der Viewer die Öffnung mit „X1“ markieren sollte. Auf der nächsten Seite ging es sogleich weiter, und der Viewer tastete sich Stück für Stück durch den neuen „Schlauch“:

Es ging weich nach oben weiter, teilweise aber auch fest und rau. Interessanterweise stieß der Viewer auf einige harte Elemente, die aus den Wänden herausstanden. Haben Schafe „Zähne“ in den Verdauungsorganen, oder fressen sie Kieselsteine zur besseren Verdauung? An der Grenze der Skizze setzte sich der Weg immer noch fort, weshalb wir die Stelle mit „X2“ markierten. Inzwischen nahm der Viewer schon vereinzelt kleine, weiche Objekte wahr, die sich dort ihren Weg bahnten. Es ging nun um eine Kurve, die wir schließlich auf einem neuen Blatt mit „X3“ fortsetzen mussten:

Schafsperistaltik - X3

Jetzt wurde es strukturell erst so richtig interessant: Der Viewer gelangte in eine große, runde „Kammer“, in der er Eindrücke von „Wärme“ und „Leben“ bekam. Er erkannte kleine Partikel in dieser Struktur, und fühlte eine komische Textur an den Wänden, die sich wie Gummi anfühlte. Die Gerüche waren intensiv, der Geschmack hingegen ok. Es erinnerte den Viewer an Vanillearoma. Allerdings sagte er auch „Muss ich nicht haben“. Am Ende eines weiteren „Schlauches“ nahm der Viewer eine geballte, weiche Masse wahr, die sich dort langsam bewegte. Nun wollten wir wissen, wa das „Endziel“ dieser Masse ist. Es kamen die Eindrücke „Nach außen“, „kommt raus“, „kühlt ab“, „es wird zäh“, „leicht gelblich“, „bräunlich-weiß“ und „schleimig“. Das klang bisher alles ziemlich eindeutig.

Da wir jetzt am „Ende“ des Verlaufs angelangt waren, probierten wir nun eine Personenwahrnehmung. Das Schaf war hierbei mit „P1“ kodiert. Der Viewer merkte schnell an der Haltung und Form, dass es eher kein Mensch ist. Zunächst bekam er das AUL „Wildschwein“, weil irgendwo etwas „borstiges“ fühlte. Als nochmal explizit nach „Behaarung“ gefragt wurde, kamen noch die Eindrücke „hellbraun / blond“, „rau“ und „wollig“. Außerdem, dass P1 „männlich“, „feucht“ und „weich“ wäre. Schließlich wurde der Viewer noch angewiesen, dass er das Gesicht von P1 zeichnen sollte. Das Resultat sieht man unten links:

Schafsperistaltik - P1

Weil diese Session als Übung für verschiedene Tools in Stufe 6 diente, gab es als Bonus noch eine Timeline. Und zwar auf den Verlauf des weichen Objektes (A) von der Nahrungsaufnahme (T1) bis zur Ausscheidung (T2). Wir müssen das jetzt nicht hier im Detail transkribieren, aber der Verdauungsvorgang zeichnet sich gut ab:

Schafsperistaltik - Timeline

Aus natürlich rein wissenschaftlichen Gründen sollte der Viewer jetzt noch eine Bewegungsanweisung durchführen, die mit „X“ kodiert war. „X“ stand dabei für die markierte Ausscheidungsöffnung des Schafes. Der Grund war selbstverständlich, dass wir noch herausfinden wollten, ob Schafe einen Schließmuskel besitzen, oder ob einfach alles hinten rausrutscht, wenn es kommt. Die Eindrücke zeigten sich wie folgt:

Schafsperistaltik - Anus

Auffällig waren vor allem die fleischig-elastischen Eindrücke und der komische Geruch. Als der Viewer tiefer eindrang, nahm er irgendwann etwas wie eine Wand wahr, die ihn blockierte. War das der gesuchte Schließmuskel? Ein hochentwickelter, metaphysischer Target-Schutz vermutlich nicht. Da wir die eigentliche Grundfrage des Targets noch lösen wollten („Warum gehen Schafe im Wasser unter?“), machten wir noch eine finale Seite:

Schafsperistaltik - P1 + Wasser

Die „Was wäre wenn?“-Fragestellung war also; was passiert, wenn P1 in tiefes Wasser fällt? Wesentliche Eindrücke waren hier „aufweichend“, „wird durchtränkt“, „sackt leicht ab“, „windet sich“, „nass“ und „kalt“. P1 schien aber nicht völlig zu versinken. Zum Schluss gab es noch die Frage, ob P1 innen mit Wasser voll läuft. Die Antwort des Viewers war „Wasser läuft zu 15% rein“. Also schon ein Stück, jedoch bei weitem nicht komplett. Demnach dürfte ein Schaf wohl eher wegen durchnässter Wolle untergehen, nicht wegen eines vollgelaufenen Darms mangels Schließmuskel.

Fazit: Schafe verfügen laut unseren Ergebnissen also über eine Art Schließmuskel, wodurch sie unter Wasser nicht von hinten volllaufen würden. Das könnte vor allem im Moor und ähnlich wässrigen Gegenden die Überlebenschancen erhöhen. Mit Delfinen werden sie jedoch nicht so bald konkurrieren können, ob mit oder ohne Wolle… 😉

Schaf

 

Höheres Selbst

Wenige metaphysische Gebilde werden so ehrfürchtig und geheimnisvoll beschrieben, wie das Höhere Selbst. Es soll die Gesamtheit unserer Erfahrungen darstellen, das Sammelsorium unserer Seelenteile. Verschiedene spirituelle Lehren und Praktizierende außersinnlicher Techniken (vor allem außerkörperliche Erfahrungen) berichten, wie das Höhere Selbst neue Seelenteile aus bisher gesammelten Erfahrungsaspekten erschafft, und diese in verschiedene Inkarnationserfahrungen aussendet.

Höheres Selbst (Inkarnationsschema)

Da wir ja auch interdisziplinär unterwegs sind, haben wir uns das Höhere Selbst natürlich per Remote Viewing angeschaut. Dieser Artikel zeigt die Essenz aus zwei Sessions, die wir darauf durchgeführt haben. Dabei wurde unser Einblick sogar weitreichender, als wir es erwartet hatten. In Artikelform brachte er uns an die Grenzen des verbal Ausdrückbaren, aber wir haben es trotzdem versucht. Im Vergleich zum tatsächlichen Miterleben der Sessions (ob als Viewer oder als Monitor), verliert es natürlich an Gewicht.

Ein großer Beifang

In der ersten Session (Viewer: Benny Pamp) ging es eigentlich um die Berufung / Inkarnationsgrund einer geviewten Person. Das Höhere Selbst war dabei nur ein Nebenschauplatz, welcher kodiert beschrieben werden sollte. Dennoch ergaben sich dabei einige hochinteressante Eindrücke. Obgleich es vielleicht zu vereinfacht gedacht sein könnte, ein x-dimensionales (oder vielleicht nicht-dimensionales) Gebilde in einer Skizze zu beschreiben, versuchten wir es. Benny nahm dann tatsächlich etwas wahr, und zwar eine Art energetische Gesamtstruktur und ihre Funktionsweisen:

Höheres Selbst (Session 1 - Gesamt)

Das Höhere Selbst zeigte sich zuerst als eine rundliche, scheibenförmige Struktur mit einer Verdickung in der Mitte, die beige leuchtete. Seitlich wurde es dünner und silbrig-glänzend, schließlich transparent auslaufend. Das Zentrum war dabei gleißend hell und von besonderer Aufmerksamkeit. In einer weiteren Skizze beschrieb Benny dann, was er als Funktionsprinzip des Höheren Selbstes wahrnahm:

Höheres Selbst (Session 1 - Funktion)

Projektor der Existenz(en)

Es wirkte wie ein Projektor, der Aspekte der eigenen Existenz (die aus leuchtenden Zentrum stammen) in individuelle Existenzen projiziert. Diese finden aus Sicht des Höheren Selbstes alle gleichzeitig statt und wirken aus dieser Perspektive holografisch. Daneben zeichnete Benny noch das Unendlichkeitssymbol, an das er bei dem Projektionsverfahren denken musste (Inkarnationszyklen?)

Bei den folgenden beiden Skizzen wurde Benny gebeten, das Höhere Selbst nochmal von oben und von der Seite inkl. Querschnitt zu zeichnen. Dabei fiel ihm auf, dass es innerhalb des leuchtenden Zentrums vor bunten Energielichtern wimmelt. Diese bunten Lichter entsprechen den Inkarnations-Projektionen, die in das „Hologramm“ (in die Raum/Zeit-Illusion?) gesendet werden. Zudem fielen Benny bei der Draufsicht tentakelartige Energie-Ausstülpungen auf, mit denen sich das Höhere Selbst in seiner „Ebene“ verankert, und auch Verbindungen zu anderen Höheren Selbst-„Clustern“ bzw. anderen Energie-Ebenen hat:

Höheres Selbst (Session 1 - kosmisches Omelette)

Anschließend wurde nochmal der Versuch einer detaillierteren Querschnitt-Skizze durch das Höhere Selbst und den Projektionsvorgang gemach:

Höheres Selbst (Session 1 - Querschnitt)

Im Zentrum wurden die Eigenschaften „Harmonie“, „Liebe“ und „das was getrennt war, wird vereint“ wahrgenommen. Auf der Projektionsfläche hingegen wurden viele gleichzeitige „Versionen“ des Höheren Selbstes mit scheinbarer Trennung wahrgenommen. Interessant ist hier tatsächlich die Gleichzeitigkeit der Projektionen, was die Multi-Inkarnationstheorie (statt Re-Inkarnationstheorie) zu unterstreichen scheint. Multi-Inkarnation in dem Sinne, dass die Inkarnationen nicht nacheinander an einer lineare Zeitlinie entlanglaufen müssen, sondern erfahrungsorientiert an beliebigen Punkten in Raum und Zeit inkarnieren können.

In die Tiefen des Höheren Selbstes

Soviel zu den Beifang-Ergebnissen der ersten Session. Widmen wir uns nun der zweiten Session, die sich gezielt und detaillierter einem Höheren Selbst widmete. Der Viewer war hier Bernhard Reicher, welcher in der Reicher & Stark-Folge 028 – Torus & Myze von dieser Session berichtete (ab Minute 7:40):



Als Targetformulierung diente hier „Beschreibe dein Höheres Selbst zum Zeitpunkt der Session!“. Zusätzlich waren einige Bewegungsanweisungen kodiert: „Höheres Selbst als Gesamtstruktur von außen“, „Der für dich interessanteste Bereich im Inneren des Höheren Selbstes“ und „Die nächstliegende, nicht zum Höheren Selbst gehörende Struktur in der Umgebung“.

Von Anfang an löste die Session bei Bernhard starke Körperreaktionen und die Wahrnehmung von Energiebewegungen aus. In Stufe 3 kam bereits ein interessanter, zeichnerischer Eindruck, bei dem energetische „Funken“ mit enormer Geschwindigkeit aus irgendeinem Zentrum herausschossen:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 3)

Als sich die Wahrnehmung in den folgenden Stufen vertiefte, hatte Bernhard den Eindruck, von unten in einen Trichter zu schauen. Seine Wahrnehmung wurde daraufhin regelrecht in diesen Trichter hineingezogen. Er führte schließlich zu dem Punkt, wo die Funken entstanden, und von wo aus sie durch den Trichter „hinausgeschossen“ wurden:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6)

Funkenflug des Bewusstseins

Auf die Frage hin, wo das endgültige Ziel dieser Funken läge, kam sofort der Eindruck, dass sie sich über das ganze Universum verteilen. Wir schauten uns daraufhin einen einzelnen Funken genauer an: Der Funken wirkte extrem Hell und enthielt im inneren sowas wie eine Art Keim. Bernhard bekam dabei den Eindruck, dass er vielleicht die Entstehung von Seelen oder dem Bewusstsein beschrieb. Die Funktion des Keims war „aufblühen“ und „das was er in sich trägt, verschenken“:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Funken)

Noch neugieriger geworden, schauten wir uns den Ort genauer an, wo die Funken entstanden. Er stellte sich zugleich als der interessanteste Bereich für Bernhard in seinem Höheren Selbst heraus. Dieser Ort erinnerte von der Form her an das Blütenblatt einer Orchidee mit violetter Farbe.

Höheres Selbst (Orchidee)

Kosmische Dichtkunst

Ab diesem Zeitpunkt wurden Bernhards Beschreibungen sehr poetisch. Er beschrieb die Eigenschaften dieses Ortes als „etwas, das sich ständig selbst gebiert„, „aus sich selbst hervorquellend“ und „Schöpfungsprinzip“. Was entstand dabei? Die Antworten waren „Raum“, „Potential“ und „Klang“, mit der schönen Schlussfolgerung „Das ist der Klang des kosmischen Potentials“:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Zentrum)

Von dort aus gab es noch eine improvisierte Bewegungsanweisung, um die Position dieses Ortes nochmal von weiter weg zu bestimmen. Es zeigte sich, dass er sich im Zentrum eines torus-artigen Gebildes befand, welches offenbar das Höhere Selbst als Ganzes aus größerer „Entfernung“ gesehen darstellte. Zugleich tauchten noch weitere Tori mit ähnlichen Funktionen in der „Nachbarschaft“ auf:

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Torus)

Als wir uns dem Gesamtzweck des Torus widmeten, kamen Eindrücke wie „Dimensionen hervorbringen, die zu Materie werden können“, „Raum schaffen für Erfahrung, sobald Materie verdichtet ist“ und dass der Zweck eigentlich erst mit der Verdichtung entsteht. Vorher ist es „ein pulsierendes Spiel mit Potential“. Ab diesem Punkt fühlte man sich an eine Szene aus dem Film „Contact“ erinnert, in der die Worte der Protagonistin nicht zu genügen scheinen, um ihren Eindrücken gerecht zu werden.

Das Licht hinter dem Licht… hinter dem Licht?

Trotz der Problematik, den Eindrücken im Kern des Höheren Selbstes mit Worten nicht mehr gerecht werden zu können, versuchten wir noch tiefer hinein zu schauen. Es kam die Frage auf, ob es noch ein „Dahinter“ gab. Also irgendetwas Erfassbares jenseits dieses zentralen Bereiches von undefinierter Dimension, Realität und Potential. Sozusagen „das Licht hinter dem Licht… hinter dem Licht“. Und tatsächlich konnte selbst dort, sozusagen im absoluten Nullpunkt, noch etwas wahrgenommen werden, was Bernhard nur noch als „Intention“ beschrieb. Dieser Nullpunkt stellte sich wie ein kleiner schwarzer Punkt in einer weißen Unendlichkeit dar. Egal wie weit wir hier an dieser Stelle herauszoomten, es gab nur noch diesen einen Punkt.

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Nullpunkt)

Bernhard hatte in dieser Situation den Eindruck, als wenn man im Unendlichen geradeaus schaut, bis man irgendwann wieder seinen eigenen Hinterkopf sieht. So als sei es ein in sich geschlossenes Fraktal. Jedoch nicht auf einer Strecke von A nach B (bzw. A nach A), sondern kugelförmig in alle Richtungen. Doch wo befanden wir uns jetzt? Wir waren so tief, wie es überhaupt ging, in das Zentrum des Höheren Selbstes (und darüber hinaus?) eingetaucht. War die Position immer noch im Zentrum des Höheren Selbst-Torus, oder wurde eine Art Portal woanders hin durchschritten? Diese Frage konnte nicht beantwortet werden, denn es schien beides zugleich zu sein, weil es dimensional sowohl innen als auch außen ist.

Das große Fraktal

Am Ende widmeten wir uns nochmal der „Nachbarschaft“ des Höheren Selbst-Torus. Es gab ja bereits den Eindruck, das der von uns erforschte Torus weitere Tori in seiner Umgebung hatte. Jetzt fiel auf, dass alle Tori irgendwie im 90°-Winkel zueinander verbunden waren, wie ein riesiges Kettenhemd. Diese Struktur schien endlos ausgedehnt zu sein. Trotzdem wagten wir hier auch noch einen Versuch des Herauszoomens, bis es den Anschein hatte, dass dieses gewaltige Netz aus Tori wiederum einen riesigen Torus bildet.

Höheres Selbst (Session 2 - Stufe 6 - Toriversum)

Da wir nun an einen Punkt angelangt waren, wo es nur noch wie eine Endlosreise durch ein „kosmisches Bewusstseinsfraktal“ wirkte, beendeten wir die Session hier. Interessanterweise wurde durch die Session eine Erinnerung an Erlebnisse in einer HoloSync-Reise wiedererweckt, an die sich Bernhard bisher nicht erinnern konnte. Dort hatte er ebenfalls eine Begegnung mit seinem Höheren Selbst, und die Session-Daten passten zu seinen damaligen Eindrücken. Ein weiteres Beispiel für die Wahrnehmung von ein und der selben Sache mit verschiedenen Techniken.

Zum Schluss noch eine schöne Animation des >Monroe Institutes, die uns stark an einige Aspekte solcher Erfahrungen erinnert, und offenbar davon inspiriert wurde:

Daschi-Dorscho Itigelow

Seit dem Jahr 2002 erlangte der nicht verwesende Körper des buddhistischen Mönches Daschi-Dorscho Itigelow (auch “Hambo Lama Daschi-Dorsho“) größere Bekanntheit. Es heißt, dass der offiziell 1927 verstorbene Mönch eigentlich noch am leben sei, und sich lediglich in einer tiefen Meditation befände (Samadhi-Zustand). In dieser Meditationsform soll der Körper in einem scheintoten Zustand versetzt werden, während sich das Bewusstsein sozusagen zwischen Leben und physischem Tod befindet.

Dashi-Dorzho Itigilov

Daschi-Dorscho Itigelows Körper wird mehrmals im Jahr ausgestellt. Zeugen berichten von leichten Bewegungen des Körpers, bis hin zur Öffnung der Augen. Die meisten Naturwissenschaftler stehen dem Phänomen skeptisch gegenüber, und erklären die Erhaltung des Körpers durch die Art der Bestattung und umgebungsbedingte Faktoren. Eine tiefergehende, forensische Untersuchung (wie eine Autopsie) wird nicht gestattet.

Kann sich ein Mensch durch Meditation tatsächlich in einem Zustand zwischen Leben und Tod halten? Selbst nach fast 170 Jahren, wie im vorliegenden Fall? Wo die Wissenschaftler nicht Hand anlegen dürfen, wollten wir es per Remote Viewing genauer wissen. Haben wir es hier nur mit einem gut konservierten Leichnam zu tun, oder steckt mehr dahinter?

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 305445 041514 154184
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 12.03.2018
Uhrzeit: 10.00h – 11.22h
Dauer: 82 Minuten
Seiten: 10

Die Target-Formulierung lautete “Beschreibe Hambo Lama Daschi-Dorsho’s physischen Körper und lokalisiere sein Bewusstsein zum Zeitpunkt der Session!“

Diese Formulierung sollte sicherstellen, dass der Zustand des Körpers und der Aufenthaltsort des Bewusstseins gesondert betrachtet werden kann. Bei regulär verstorbenen Menschen findet man in der Regel beides getrennt vor; einen leblosen, verwesenden Körper und ein metaphysisches Bewusstsein, welches irgendwo anders unterwegs ist. Ausnahmen können hier kürzlich Verstorbene sein, bei denen der Ablöseprozess des Bewusstseins vom physischen Körper noch nicht komplett vollzogen ist. Das sollte aber erfahrungsgemäß nicht länger als ein paar Wochen (in der Regel eher Tage oder noch viel kürzer) dauern. Auch Verstorbene, die ihren physischen Tod noch nicht wahrhaben wollen, können längere Zeit in der Nähe ihres Körpers oder am Ort des Ablebens „herumspuken“.

Widmen wir uns jetzt aber dem aktuellen Zustand von Dashi-Dorzho Itigilov. Der Viewer nahm zuerst hauptsächlich Eindrücke von dessen Körper wahr. Darunter die Farben der Kleidungsstoffe, aber auch die noch elastische Haut. Interessant war, dass hier auch feuchte Stellen (vermutlich am Mund) wahrgenommen wurden. Zusätzlich zum Körper, vernahm der Viewer eine Art Klimaanlagen-Geräusch im Hintergrund und hatte zeitweise den Eindruck, durch eine Glasscheibe zu schauen. Beides trifft auf die normale Aufbewahrung des Körpers von Daschi-Dorscho Itigelow zu. Außerhalb dieses Bereiches beschrieb der Viewer noch ein technisches, augenartiges Gerät zum „Informationen sammeln“, welches vermutlich eine Überwachungskamera oder die Kamera eines Besuchers war.

In Stufe 3 zeichnete der Viewer eine Struktur, die er wie ein in Stoff eingepacktes, natürliches Objekt empfand. Schon hier empfand er es als etwas „spooky“ und als wenn „indirekt Intelligenz vorhanden“ sei.

Itigilov - Stufe 3

In Stufe 4 fühlte sich der Viewer sogar beobachtet, als wenn seine Präsenz wahrgenommen würde. Noch interessanter waren jedoch die Fremdemotionen im Target, wie „bewusst sein“, „Anwesenheit spüren“, „bemüht sein, nicht auszustrahlen“, „geistiges verstecken durch Durchlässigkeit“ und „Gewahr sein“. Weiterhin nahm der Viewer jetzt ganz deutlich sowas wie Lippen wahr, die sich ungewöhnlich anfühlten, und die er deshalb als „Silikonlippen“ beschrieb.

In Stufe 6 ging es dann per Bewegungsanweisung nochmal gezielt auf den physischen Körper. Die wesentlichen sensorischen Eindrücke waren hier „grau“, „pockig“, „beige“, „blassrot“, „gelb“, „runzelig“, „kantig“ und „wulstig prall“. Die erste, emotionale Reaktion des Viewers war „Ihh!“. Bei der Frage, ob es dort drinnen Fremdemotionen gäbe, zeigte sich ein leicht abwesendes „Bewusstseinsfeld“, welches nicht so fokussiert wirkte, wie bei normalen Personenwahrnehmungen. Zu den Eigenschaften des Objektes (Körpers) kamen die Eindrücke „Selbstzweck“, „Aufladen“, „Hervorholen“, „Transformieren“, „bewohnbar machen“ und „Leben schaffen“. Vor allem letztere Eindrücke sind sehr interessant.

Da wir nun sowas wie Lebenszeichen von dem Körper hatten, führten wir eine Schablone auf geistige und körperliche Probleme durch. Wobei „Probleme“ in diesem speziellen Fall natürlich relativ zu sehen ist. Die Eindrücke dazu waren hochinteressant:

Geistige Probleme:

  • Defokussierung: Kein „Ring“, der geistige Masse zusammenhält.
  • Komponente für höhere Fremdemotionen vorhanden, aber Impuls / Wille zur Zusammenführung nicht gegeben.
  • Zielloses Ausbreiten des Geistes.

Körperliche Probleme:

  • Mängel bei Mineralien, Blut und Fleisch
  • Ausbleichen / auswaschen
  • Aufnahmebereiter Körper muss sich erst durch „etwas sein“ definieren

Diese Eindrücke und einige Nebenbemerkungen des Viewers ließen darauf schließen, dass der Körper durchaus noch lebensfähig ist (der Viewer nahm auch eine Art „Ausatmen“ wahr). Jedoch wird der Körper erst dadurch richtig „definiert“ bzw. aktiviert, wenn ein Bewusstsein im normalen, individuellen Zustand darin stecken würde. Denn erst das Bewusstsein definiert, wie das Vehikel “Körper“ anzusteuern und zu benutzen ist. Hier war zwar Bewusstsein vorhanden, welches mit dem Körper in Verbindung stand, aber in einem untypischen, nicht fokussierten Zustand existierte. Dennoch scheint dieses unfokussierte Bewusstsein auszureichen, um den Körper irgendwie am Leben zu halten, bzw. ihn vor der natürlichen Verwesung zu bewahren. Hier eine Darstellung des Viewers, wie er diesen körperlichen Zwischenzustand wahrgenommen hat:

Itigilov - Stufe 6 (körperlicher Zustand)

Schließlich verwendeten wir noch die Interview-Technik, um das Bewusstsein von Daschi-Dorscho Itigelow direkt anzusprechen. Es folgt die Transkription:

V = Viewer
P1 = Daschi-Dorscho Itigelows Bewusstsein
X = Daschi-Dorscho Itigelows Körper

V: Hallo!
P1: 1, 2, 3, 4… geht Schritte durch, dann aufmerken.
V: Wie fühlst du dich?
P1: Ein bisschen aus dem Kontext gebracht!? Erbsen zählen, Regeln interpretieren, sehr regelbewusst, passt auf das kein Fehler passiert.
V: Bist du bei X (physischer Körper)?
P1: Ich erforsche X.
V: Was machst du da?
P1: Vorsichtig mit X sein, Untersuchung. P1 hat Angst, was zu entdecken. Wie ins Gesicht springen. Angst etwas zu sehen, dass nicht gefällt. Austariert zwischen innen (im Körper) und außen sein.
P1: Warum tust du das?
V: Aber das muss ich doch? Schweigen, verdutzt, Schuldgefühl.
P1: Welches Ziel hast du damit?
V: Liebe bekommen. X soll P1 dadurch erforschen. Intime Berühung, aber nicht zuviel. Angst vor Entblößung.
V: Wieso passiert kein Z (= Verwesung) mit X?
P1: Aufmachen, archaisch einreiben, Kraft, Leidenschaft. Nein! Vorsicht, könnte dabei kaputt gehen!
V: (Anmerkung des Viewers) P1 verwechselt X (phyischen Körper) mit etwas; wie betüddeln von Plüschtier, statt es aktiv zu nutzen, quasi der Inhalt des „Plüschtieres“ (physischer Körper) werden.
V: Kann P1 zu X werden?
P1: X kann zu 2/3 Bestandteil von P1 werden, wenn X aktiv benutzt wird (im Sinne von „Inhalt von X werden“)
V: Ist das noch möglich?
P1: Entrüstet. Ich brauche doch nicht meine Trophäe auf. Geht schon, traue mich nicht, kann aber.
V: Warum nicht?
P1: Habe Angst vor aufbrauchen.
V: (Eingebung des Viewers) X kann nicht aufgebraucht sein, es wächst sogar durch Gebrauch von P1 (Anmerkung: Muskelwachstum durch Belebung des Körpers?).
P1: Positiv überrascht und begeistert.
V: Tschau! (hier sollte eigentlich das Interview beendet werden)
P1: Lass mich hier nicht so stehen!
V: Ok, probier es mal aus (Körper gebrauchen)!
P1: Machen wir es zusammen? (wie dabei unterstützen sollen)
V: Vielleicht findest du noch jemanden.
P1: Ja!
V: Wir müssen jetzt auch wieder weiter. Wir sehen uns.
P1: Freunschaft

Mit dem Ende des Interviews beendeten wir auch die Session. Abgesehen von ein paar rätselhaften Aussagen, scheint sich zusammenfassend sagen zu lassen, dass Daschi-Dorscho Itigelows Bewusstsein sich immer noch im Meditationsvorgang befindet, und er sich irgendwie seines noch lebenden Körpers bewusst ist. Er studiert den Körper von außen, ist aber um dessen Zerbrechlichkeit besorgt. Eventuell ist auch eine Konfusion im Spiel, bei der Daschi-Dorscho Itigelow den Körper nicht sich selbst zuordnet. Dass man den Körper nicht direkt als sich selbst identifiziert, sondern zuerst als irgendein externes Objekt / fremder Körper, hört man ja von manchen außerkörperlichen Erfahrungen bzw. Nahtodeserlebnissen.

Eventuell wäre es möglich, den Körper wieder komplett zu beleben, aber Daschi-Dorscho Itigelow traut sich momentan nicht (will den Körper nicht aufbrauchen) bzw. sucht Unterstützung. Es könnte gut sein, dass er zwar wieder ganz in seinem Körper auftaucht, dieser dann aber nicht mehr lange hält und schließlich doch verstirbt. Vielleicht bezieht sich die fremde Hilfe auf medizinische Unterstützung beim Vorgang der Wiederbelebung (evtl. ist die Medizin noch nicht soweit), oder bei der vollständigen Wiederverbindung des Bewusstseins mit dem Körper. Es könnte ebenfalls problematisch sein, wenn Daschi-Dorscho Itigelow den Körper wiederbelebt, aber es keiner zu dem Zeitpunkt mitbekommt, um Hilfe zu leisten.

Ob es wirklich funktionieren kann, wird man wohl erst erfahren, wenn sich etwas an dem Körper verändert (mehr Lebenszeichen) oder er endgültig stirbt. Wir wissen nicht, wie gewahr sich Daschi-Dorscho Itigelows Bewusstsein der physischen Außenwelt ist. Er scheint jedoch sowohl den Viewer, als auch Leute um seinen Körper herum irgendwie wahrzunehmen. Ob er aber bewusst abwartet, bis günstige Bedingungen für eine Wiederbelebung herrschen, oder ob er es aufgrund seines immer noch anhaltenden Meditationszustandes noch gar nicht in Erwägung gezogen hat (wirkte im Interview eher so), ist nicht völlig klar. Hier wären eventuell weitere Sessions mit tiefergehenden Fragen nötig.

Fazit: Das Bewusstsein von Daschi-Dorscho Itigelow hält sich offenbar irgendwo zwischen der physischen Welt bzw. Erhaltung des Körpers und metaphysischen Gefilden auf. Er praktiziert in diesem Zustand nach wie vor die Meditation, mit der er 1927 vermutlich in seinen jetzigen Zustand überging. Dass inzwischen über 90 Jahre seitdem vergangen sind, und er trotzdem noch an seiner Meditation festhält, muss kein Widerspruch sein. Denn in tiefer Meditation bzw. außerkörperlichen Zuständen mit nicht-zeitlicher Wahrnehmung, bekommt man das Zeitgefühl der physischen Ebene eventuell nicht richtig mit. Zumindest kennt man solche Zustände aus Übungen für außerkörperliche Erfahrungen (nach der Monroe-Skala würde man wohl Focus 15 und höher sagen). Rein vom physischen Standpunkt her, bleibt nur, den weiteren Zustand des Daschi-Dorscho Itigelow in seinem Glaskasten zu verfolgen.

1I/2017 U1 (Oumuamua)

British / American Flag English version of this article British / American Flag

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 301875 962548 655314
Anzahl der Viewer: 1 (Bernhard Reicher)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 22.11.2017
Uhrzeit: 19.05h – 20.22h
Dauer: 77 Minuten
Seiten: 11

Kürzlich machten Meldungen über ein astronomisches Objekt die Runde, welches in unser Sonnensystem eingetreten ist. Dieses „Oumuamua“ getaufte Objekt zeichnet sich durch seine extrasolare Herkunft und seine ungewöhnlich längliche Form aus. Durch diese Form, und mit einer geschätzten Länge von mehreren hundert Metern, fühlt man sich an zigarrenförmige „Mutterschiff“-UFOs erinnert, von denen immer  wieder mal berichtet wird. Ist dort ein solches Flugobjekt in unser Sonnensystem eingetreten, oder handelt es sich um eine exotisch geformte, natürliche Struktur?

Oumuamua

Einer unserer diesjährigen Seminar-Absolventen, Bernhard Reicher (von Reicher & Stark), wurde in einer operationalen Session auf das Oumuamua-Objekt geschickt.

Die Target-Formulierung dazu lautete: „Beschreibe das astronomische Objekt Oumuamua, welches am 19.10.2017 entdeckt wurde, zum Zeitpunkt der Session!“
 

Erste Eindrücke

Schon in der Stufe 3 erhielt Bernhard Eindrücke, die auf eine unstete, felsige Struktur hindeuteten. Dabei fielen ihm zwei Aspekte ganz besonders auf: Zum einen scheint der Horizont stark „überzukippen“, wenn man sich auf dem Objekt befindet. Vielleicht taumelt es sehr stark über seine Längsachse? Zum anderen wirkt die Gesamtstruktur des Objektes stark ineinander verdreht, wie ein nasses Handtuch, wenn man es auswringt. Des Weiteren nahm Bernhard Löcher in unterschiedlichen Größen und Formen auf der Oberfläche wahr. Hier die Skizze mit seinen ersten Eindrücken:

Oumuamua - Stufe 3 (1)
 

Detaillierung

In der Stufe 4 ging es dann um die wichtigsten sensorischen Eindrücke zum Objekt. Darunter waren „schwarz“, „kalt“ und „hart“. Aber auch bräunliche und silbrige Farbtöne wurden beiläufig wahrgenommen. Weitere wichtige Eindrücke waren „verdrillt“, „kippender Horizont“, „fließende, gewellte Formen“, „weich“, „porös“ und „langgezogen“.

Die Stufe 6 sollte nun noch weitere Detailbeschreibungen des Objektes liefern. Zuerst versuchten wir nochmal die Grundform mit ihren Eigenschaften zusammenzufassen:

Oumuamua - Stufe 6 (1)

Die längliche Form, die verdrillte Oberfläche und die porösen Eigenschaften stachen hier heraus. Da die Zeichnung noch etwas künstlich wirkte, untersuchten wir u.a. die Ursache der verdrillten Windungen, um die Eigenschaften des Objektes zu konkretisieren. Diese stellten sich als natürliche Struktur geologischen Ursprungs heraus, welcher durch Druck und gegenläufige Bewegungen entstand. Wir versuchten auch das Innere des Objektes zu untersuchen, welches sich als porös, aber nicht ganz hohl darstellte. Es erinnerte an den Aufbau von Lavagestein. Anzeichen von Leben oder Technologie konnten am Objekt selbst nicht wahrgenommen werden. Eine weitere Skizze von Oberflächen-Eindrücken:

Oumuamua - Oberfläche
 

Herkunft und Entstehung

Jetzt stellte sich noch die Frage, wie das Objekt ursprünglich entstanden war, und wie es zu dieser seltsamen Form kam. Als Ursprung nahm Bernhard eine rotglühende, kugelförmige Masse wahr, die sich sehr schnell drehte. Sie hatte etwa die Größe des Erdmondes, und schien ein junger, und daher noch glutflüssiger Planet oder Mond gewesen sein. Das längliche Objekt wurde irgendwann als glutflüssiger „Spritzer“ aus diesem Himmelskörper herausgeschleudert, und nahm bei seiner Abkühlung die charakteristische Form an („wie durch Fliehkraft rausgeschleudert und dann abgekühlt“). Wir stellten auch fest, dass sowas dort öfter passierte, obgleich nicht bei jedem herausgeschleuderten Fragment eine so ungewöhnliche Form entstand. Das Herausschleudern verpasste dem Objekt auch seinen Drall, welcher zu der verdrillten Oberflächenstruktur führte.

Oumuamua - Rausschleudern

Also offenbar ein ganz normaler Vorgang, der in diesem Fall zu einer (für die bisherigen, astronomischen Erkenntnisse) außergewöhnlichen Form führte. Zum Schluss stellte sich noch die Frage nach dem Alter von Oumuamua. Obwohl das exakte Alter in kosmischen Zeiträumen, mangels klarer Referenzpunkte, nur grob einzugrenzen ist. Wir nahmen behelfsmäßig die Enstehung unseres Sonnensystems, das Aussterben der Dinosaurier und unsere Gegenwart („Zeitpunkt der Session“) als Ankerpunkte:

Oumuamua - Stufe 6 (Timeline)

Berücksichtigt man die üblichen Streck- und Stauchungseffekte in derartig groben Timelines, schätzen wir die Entstehung von Oumuamua auf einen Zeitraum von vor 500 bis 1000 Millionen Jahren.
 

Fazit

Die Daten dieser Einzelsession schließen auf ein rein natürlich entstandenes Objekt. Es konnten keine künstlich konstruierten Aspekte oder Lebenszeichen dort wahrgenommen werden. Am ehesten trifft es wohl die Beschreibung eines Lava-Spritzers, der wie aus einem Vulkan herausgeschleudert wird, dann im Weltraum aushärtet und immer weiter durch stellaren bzw. interstellaren Raum vagabundiert. Die Eindrücke eines „kippenden Horizontes“ würden ziemlich gut zu folgender, künstlerischer Vorstellung von der Bewegung passen:

Natürlich wird es um Oumuamua die typische UFO-Euphorie wie bei vielen Meteoriten oder den Ceres-Lichtern geben. Und wer weiß, vielleicht ist ja mal ein großes Mutterschiff oder ähnliches dabei. Außerirdischen Flugverkehr fängt man ja immer wieder bei Sessions auf exoplanetare Systeme als interessanten „Beifang“ auf. In diesem Fall scheint es sich jedoch „nur“ um einen sehr ungewöhnlich geformten Asteroiden zu handeln, welcher seine Existenz vor langer Zeit als großer Lavaspritzer aus einem glutflüssigen Himmelskörper begann. Nichtsdestotrotz eine aufgrund der Form und fernen Herkunft faszinierende Entdeckung.

Update 16.10.2018: Zwei amerikanische Viewer haben Lebenszeichen im porösen Inneren von Oumuamua gefunden (wie ein Höhlensystem). Vielleicht versuchen wir das später nochmal in einer weiteren Session zu überprüfen.

Eine neue Zukunft sehen

Die Zukunft ist ständig in Bewegung. So oder so ähnlich soll es mal eine kleine grüne Puppe vor langer Zeit auf einem sumpfigen Filmset gesagt haben. Als Remote Viewer beschäftigen wir uns natürlich auch mit Zukunftsprognosen, Ereigniswahrscheinlichkeiten und optimalen Verläufen. Aber wie fest oder flexibel ist die Zukunft eigentlich? Und kann man seinen eigenen Weg durch die Zeitlinie(n) steuern?

Was in Remote Viewer-Kreisen eine persönliche Hauptanwendung und auch ein gefragtes Auftragsthema ist, wurde im größeren Maßstab noch nicht so detailliert betrachtet. Nämlich wie ein Zukunfts-Optimum für die gesamte Menschheit aussehen könnte. Wir haben ein Zukunftsprojekt durchgeführt, dass sich dieser Frage widmet. Die Essenz daraus könnt ihr hier lesen, und auch in unserem neuesten Auftritt bei CROPfm hören.

Ergänzend zu diesem Projekt, brachten Bernhard Reicher und Rudolf Stark (von Reicher & Stark) ebenfalls ihre Wahrnehmungen mit ein, die sie im Vorfeld durch eine eigene Technik erarbeitet hatten. Inzwischen arbeiten sie auch mit Remote Viewing, und haben damit bereits mehrfach das Thema geviewt. Interessant war, dass sich Ereignisse und Zeiträume aus mehreren Remote Viewing-Sessions (auch von uns) mit ihrer Technik deckten. Es lebe die Interdisziplinarität! 😉

Welche Eindrücke konnten nun aber gesammelt werden? Da ein früheres Zukunftsprojekt nur bis 2030 erstreckte, und sich dabei vor allem dem Alltagsleben betreffenden Aspekten widmete (Lifestyle durch neue Technologien, Bürokratisierung etc…), wollten wir das Spektrum etwas ausdehnen. Daher legten wir das Projekt so an, dass es ab Anfang 2018 grob die nächsten 100 Jahre umspannt. Dabei lag unser Fokus nicht so sehr auf den Alltagsdetails, sondern auf bedeutenden Entwicklungsaspekten, vor allem in bewusstseinsmäßiger Hinsicht.

Einige Sessions zielten dabei auf die wahrscheinlichste Zukunft ab (relativ vom Zeitpunkt der Session aus betrachtet), andere auf einen optimalen Entwicklungsverlauf für die Menschheit. Die bei weitem größte Überraschung bei diesem Projekt: Wir stießen wieder und wieder auf einen entscheidenden Zeitraum, der schon in den 2020’ern relevant wird. Dort handelt es sich offenbar um eine Wegkreuzung der Wahrscheinlichkeit für die künftige Entwicklung der Menschheit. Auf diesen Zeitraum, und seine darauffolgenden Auswirkungen, konzentrierten wir uns fortan.

2020’er: Kritische Phase zur Bewusstseinsentwicklung

Mehrere Sessions auf das „Bedeutendste Ereignis für die Menschheit in den nächsten 100 Jahren“ zeigte einen Zeitraum Mitte der 2020’er auf, der bis in die 2030’er hineinreicht, und später noch weitere Steigerungsstufen erfährt. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigt die Bewusstseinsentwickung der Masse eher einen seichten Verlauf, aber steigt danach exponentiell an. Wichtige Aspekte darin waren, dass erstmals eine kritische Masse mit dieser Bewusstheit erreicht wird. Inhaltlich stach vor allem die Erkenntnis hervor, dass alles miteinander verbunden ist, und sich dadurch jedes Individuum der Tragweite seiner Entscheidungen und Handlungen bewusst wird. Das steht im krassen Gegensatz zu den herdenbewusstseinsartigen Verhaltensweisen, die eine große Masse steuerbar macht, und wo sich Eigenverantwortung auf Eliten, Systeme und den vorherrschenden, gesellschaftlichen Zeitgeist abschieben läßt.

Eine Vorreiterstellung in dieser Entwicklungsmöglichkeit hat definitiv die Grenzwissen-Szene. Dabei fiel besonders auf, dass es sich in Richtung Interdisziplinarität entwickeln wird, und so die besten und effektivsten Eigenschaften verschiedener Praktiken herausdestilliert werden. Die Anwendung grenzwissenschaftlicher Techniken beginnt sich also zu professionalisieren, und bewegt sich dadurch allmählich aus der Ecke von „Fast Food“-Esoterik und alternativen Glaubenssystemen heraus.

Wir schauten uns an, welche Techniken bzw. Grenzthemen dabei besonders hervorstechen würden. Sehr präsent waren gesellschaftsverändernde und erkenntnistechnische Selbsterfahrungsaspekte. Als Hauptbegriffe tauchten Schulwesen (alternative Bildungssysteme), Polyamorie / neue Partnerschaftsmodelle, Freie Energie, Trance-Techniken, Außerkörperliche Erfahrungen, Remote Viewing und Verkörperungsarbeit (auch in Form geistiger Kampfkünste) auf. Ein großer Teil zielt also darauf ab, dass die Menschheit ihren Geist auf Arten verwendet, die bisher weitestgehend unbekannt waren, oder nur rudimentär bzw. in kleinen Kreisen angewendet wurden.

2018-2118: Optimale Zukunft vs. Dystopie

Das klingt natürlich alles äußerst optimistisch, ja fast zu schön um wahr zu sein, wenn man sich die aktuellen Probleme der Menschheit anschaut. Sich einfach zurücklehnen, und auf den „Aufstieg“ warten (wie es manche schon 2012 taten), wird nicht ausreichen. Dennoch sollten wir diese Entwicklungsgelegenheit auf jeden Fall ernstnehmen, da sie bisher in mindestens sechs Zukunftssessions (teils mit unterschiedlichen Targetformulierungen) und auch bei anderen Praktiken aufgetaucht ist. Wo aber ist der Haken? Es gab mindestens eine Session, die schon im Jahre 2016 durchgeführt wurde, wo dieser Punkt ebenfalls auf der Timeline auftauchte (dort noch in Form einer kleinen Gruppe), aber letztlich ungenutzt blieb. Das führte zu einer eher dystopisch, oder zumindest sehr holprig wirkenden Zukunftswahrscheinlichkeit, die man hier nachlesen kann: Timeline bis 2100 (geviewt im Juli 2016)

Deutet man nun die aktuellen Sessions (zweites Halbjahr 2017) wohlwollend, scheint sich die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Entwicklungsschritt in den 2020’ern deutlich verstärkt zu haben. Dennoch muss das immer noch umgesetzt werden. Und da sehe ich den größten Kraftakt, wenn man an die bisherigen Bestrebungen der Grenzwissen-Szene denkt, sich sinnvoll zu vernetzen und zu professionalisieren. Fortschritte waren jedoch definitiv beobachtbar, jedenfalls in den knapp 14 Jahren, in denen ich die Grenzwissen-Szene aktiv verfolge. Dank der immer komplexer Online-Möglichkeiten, hat der Austausch und somit wohl auch die Anzahl der Grenzwissen-Interessierten stark zugenommen. Oder sie sind zumindest aktiver geworden, als zuvor. Dennoch gibt es noch überwiegend Konsumenten, aber wenige Macher. Aber das ist ja in fast jeder Szene so.

Ein erster, großer Schritt zum Optimum

Was wäre also zu tun, um diesen Meilenstein einer Entwicklungschance zu nehmen? Im wesentlichen drei Hauptaspekte: Zum einen muss eine aktive, kritische Masse in der Grenzwissen-Szene erreicht werden. Des Weiteren müssen vielversprechende Techniken und Anwendungen professionalisiert und ihre größten Stärken jeweils kultiviert werden. Dann folgen Verbindungspunkte mit den größten Stärken verschiedenster Anwendungen untereinander, was zur Interdisziplinarität führt.

Zuletzt bedarf es einer aktiven und stabilen Vernetzungskultur innerhalb der Grenzwissen-Szene. Diese muss ihren Fokus auf Gemeinsamkeiten und Konstruktivität lenken, statt sich weiterhin durch verhältnismäßg kleine Unterschiede in den Ansichten spalten zu lassen. Eine solche Vernetzungskultur in Kombination mit professionalisierten Techniken, kann sogar Arbeitsplätze und große Forschungsprojekte in der Szene erschaffen. Denn ein Hauptproblem war bisher, dass alles eher auf Hobby-Basis erforscht wurde, und die meisten Grenzwissen-Anwender von einem Hauptjob abgelenkt wurden, in dem sie keine Erfüllung finden.

Hier ist also jeder Einzelne gefragt, der aktiv in der Grenzwissen-Szene unterwegs ist. Ganz egal, welche Themen er verfolgt, welche Techniken er anwendet, und ob er sich auf eine Technik spezialisiert hat, oder von allem mal etwas ausprobiert. Ein großer Anreiz wäre die Aussicht, sein Grenzwissen-Interesse zum Beruf zu machen, und dort mehr Erfüllung zu finden, als in irgendeinem Job aus der „Muggle“-Welt. Nur wer von seinem Interesse leben kann, ist auch in der Lage, seine ganze Energie und Motivation auf die grenzwissenschaftliche Tätigkeit und Erforschung zu lenken.

Trennung von alten Bewusstseinsmustern

In unseren Sessions zeigte sich stets ein starker Beifang: Man hatte den Eindruck, als würden sich infolge einer erfolgreichen Bewusstseinsentwicklung alte Aspekte abspalten. Diese wirkten zum Teil sogar wie eine Art Schlacke oder personifizierte Stagnation. Das könnte man zum einen so deuten, dass die Menschheit auf breiter Basis alte Muster hinter sich lässt. Allerdings wäre es auch denkbar, dass hier zwei sich spaltende Parallelwahrscheinlichkeiten wahrgenommen wurden: In einer findet die besagte Bewusstseinsentwicklung stattfindet, während in der anderen die Menschen auf dem alten Stand stagnieren.

In jedem Fall liegt es in der Verantwortung und den Bemühungen jedes Einzelnen, welche Wahrscheinlichkeit sich letztlich für die Masse manifestieren soll. Und das geschieht nur, wenn sich jeder der Tragweite seiner eigenen Taten, Äußerungen, ja sogar Gedanken bewusst wird. Die Erkenntnis des eigenen Mitschöpfertums in der Gesamtheit, spielt die entscheidende Rolle für die notwendige Selbstermächtigung.

Weitere, wahrscheinliche Meilensteine bis 2118

Bisher haben wir hauptsächlich den Bewusstseinsaspekt beleuchtet. In Timeline-Sessions gibt es aber auch stets interessante „Beifänge“, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Hier die zwei interessantesten Beifänge:

Technologisch:

Mitte bis Ende der 2020’er tauchte ein technologischer Durchbruch im Energiesektor auf, der das Leben der Menschheit in den nächsten 100 Jahren am nachhaltigsten verändern wird. Die Eindrücke deuten auf die Kernfusionsforschung, genauer gesagt auf die Lösung des Problems, den Fusionsprozess am Laufen zu halten. Zuerst hält man sich jedoch bedeckt, da es technische, wirtschaftliche und politische Probleme gibt, die neue Energie unter die Bevölkerung zu bringen. Eine Lokalisierung, wo dieser Durchbruch in der Kernfusionsforschung stattfinden soll, deutete auf eine Gegend zwischen der Umgebung nördlich von Berlin und der Ostsee. Hierbei könnte der Wendelstein-Forschungsreaktor in Greifswald gemeint sein.

Gesellschaftlich / politisch:

Im gesellschaftlichen bzw. politischen Bereich zeichnet sich insbesondere zur Mitte des 21. Jahrhunderts eine stärkere Veränderung ab. Entgegen den Globalisierungsbestrebungen, scheinen einzelne Länder bzw. Kulturen sich wieder mehr auf ihre Identität besinnen zu wollen. Der bis dato schon stark etablierte Globalisierungsrahmen will das aber nicht zulassen, weshalb es zu Reibungen kommt. Teilweise auch mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Aber es birgt auch die Chance auf neue Entfaltungsmöglichkeiten der individuellen Kulturen. Eine geeinte Menschheit ohne ein System der Zwangsglobalisierung um jeden Preis, könnte durch so eine natürliche Neufügung möglich werden. So ein Eindruck lag aber noch nicht innerhalb der Timeline bis 2118, weshalb man die Entwicklungen darüberhinaus erforschen müsste.

Interesse von Außerhalb

Eine der zusätzlichen Fragen war auch, ob es innerhalb der nächsten 100 Jahre zu einem offiziellen Erstkontakt mit außerirdischen Zivilisationen kommen könnte. Wir stellten ein wahrscheinliches Ereignis zwischen den 2030’ern und 2050’ern fest. Dort erscheint eine extraterrestrische oder multidimensionale Gruppe, die den möglichen Bewusstseinsanstieg der Menschheit beobachtet. Später in der Timeline tauchten dann Hinweise auf vereinzelte Kontakte und auch mitreisende Menschen ins All auf. Ob die Gesamtbevölkerung sich dieser Kontakte bewusst ist, war nicht eindeutig zu ermitteln. Dem vielschichtigen Themenbereich „Erstkontakt“ sollte man definitiv nochmal ein eigenes RV-Projekt widmen.

Die Essenz der Timeline

Nachfolgend findet ihr nun eine essenzielle Zusammenstellung der geviewten Timeline. Sie ist dabei oben in eher positive, unten in eher negative Aspekte aufgeteilt. Hierbei sei zu bebachten, dass es zu Vermischungen kommen könnte, bei denen signifikante Eindrücke aus beiden Wahrscheinlichkeiten einströmen: Aus der optimalen Zukunft, in der die 2020’er einen neuen Entwicklungsverlauf des Bewusstseins in Gang bringen, und aus der eher dystopischen Zukunft, bei der die 2020’er-Chance nicht von genügend Menschen genutzt bzw. getragen wurde.

Timelines 2018-2118

Ein paar Remote Viewing-Sessions und ähnliche Anwendungen, werden natürlich kein umfassendes, lückenloses Bild der nächsten 100 Jahre ergeben. Was wir betrachten können, sind lediglich wichtige Mosaiksteinchen und aufsehenerregende „Beifänge“. Aber gerade das wiederholte Aufkommen des 2020’er-Entscheidungszeitraums zeigt, dass sich in naher Zukunft eine Chance bietet, zu der jeder Einzelne seinen Beitrag leisten kann.

Proxima Centauri b

Nach lauter Privatsessions mit Timelines, Optimas und verschwundenen Gegenständen  (was im Grunde die Essenz des Remote Viewer-Alltages ist), kann ich euch an dieser Stelle wieder eine interessante Forschungssession vorstellen. Dazu haben wir uns einen neuen Exoplaneten vorgenommen. Nachdem das Gliese 581-System in den letzten Jahren von vielen Viewern außersinnlich belagert wurde (auch hier in diesem Blog), widmeten wir uns einer aktuellen Entdeckung: Der erst 2016 nachgewiesene Exoplanet Proxima Centauri b.

Künstlerische Vorstellung von Proxima Centauri b (Quelle: SpaceEngine)

Mit einer Entfernung von „nur“ 4,2 Lichtjahren ist Proxima Centauri b der naheste, bekannte Planet außerhalb unseres eigenen Sonnensystems. Er umkreist den roten Zwergstern Proxima Centauri in einer Entfernung, die in der habitablen Zone liegt. Jedenfalls in der habitablen Zone für uns bekannte Lebensformen, denn es bedeutet grob gesagt, dass die Temperaturen so sind, dass Wasser im flüssigen Zustand auf der Oberfläche existieren kann, ohne zu gefrieren oder zu verdampfen.

Gibt es nun also Leben auf Proxima Centauri b? Das wollten wir herausfinden, und erlebten dabei wieder einige Überraschungen. Die folgenden Eindrücke basieren auf einer überlangen Einzelsession, und jeder Leser ist eingeladen, per Remote Viewing bzw. seiner präferierten Methode selbst nachzuforschen. Alle Anderen können die Inhalte entweder als SciFi-Fantasie, oder als interstellaren Alltag im All betrachten. 😉

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 475855 793504 809441
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 02.07.2017
Uhrzeit: 17.37h – 18.55h
Dauer: 78 Minuten
Seiten: 14

Die Targetformulierung lautete: „Beschreibe den Planeten Proxima Centauri b zum Zeitpunkt der Session!“

Neben der Target-Formulierung wurden noch ein paar Bewegungsanweisungen kodiert, damit sich der Viewer im Verlauf der Session ohne Vorannahmen im Zielgebiet bewegen kann (z.B. O1 = Aus 10km Höhe in Blickrichtung Horizont).

Starten wir also die Reise zu unserem Nachbarsystem: Bei den wichtigsten Sinneseindrücken dominierten die Farben Rot, Grau, Beigegelb und eine kleine Spur von Grün. Die Oberflächen reichten von pudrig-staubigen Eindrücken, bis hin zu rasiermesserscharfen, harten Kanten. Hierbei wurde vom Viewer schon die starke Trennung zwischen weichen und harten Eindrücken betont, als wenn es dort irgendwo eine Art abrupte Grenze gibt.

Auch die Temperaturen waren interessant, da sich einzelne, starke Wärmepunkte zeigten, es aber im Schatten deutlich kühler war. Der Unterschied zwischen Licht und Schatten schien die Temperaturen dort stark zu beeinflussen. Als wesentliche Geräusche konnte der Viewer ein Dröhnen, Knacken und ein Rieseln (wie von Staub) hören. Das deutet auf eine gewisse geologische oder thermische Aktivität hin.

In den AI’s (persönliche Eindrücke) betonte der Viewer, dass die Umgebung „grenzwertig“ sei, man an bestimmten stellen „nicht weitergehen und innehalten“ solle. Man sollte sich also gut überlegen, wie man sich dort im Gelände bewegt. Der Grund dafür würde sich bald herauskristallisieren (teils wörtlich zu nehmen).

Jetzt kamen wir zur wohl spannendsten Abfrage in Bezug auf fremden Welten, nämlich den EI’s (Eindrücke von Fremdemotionen im Zielgebiet). Dabei wurden recht technische EI’s wie „aufräumen“ und „organisieren“ wahrgenommen. Dem Viewer kam es vor, als wären dort Ingenieure unter sich, wenn auch etwas stumpf. Das sollte natürlich später noch aufgeschlüsselt werden.

Als die Zeit gekommen war, sich frei im Zielgebiet zu bewegen, verschafften wir uns erstmal per Bewegungsanweisung einen Eindruck der Umgebung. Der Blickpunkt des Viewers befand sich dabei nahe der Planetenoberfläche:

Die Umgebung war schummrig, und es gab auffällige Trichter im Boden. Diese wirkten jedoch nicht wie normale Krater, sondern weicher. Innerhalb dieser Trichter befand sich kalter, feuchter Schlamm und kristallartige Brocken. Zudem hatte der Viewer dort den Eindruck von „chemischer Kälte“. Ein Kryo-Vulkan? Jedenfalls ging der Trichter nicht sehr tief nach unten, weshalb es auch ein verwitterter Krater sein könnte.

Danach ließ ich den Viewer nach oben schauen. Er beschrieb einen dunklen Himmel mit funkelnden Sternen und einen Mond. Dieser Mond war deutlich von Kratern übersäht und hatte eine rötliche Färbung. Auf der Oberfläche von Proxima Centauri b selbst existiert laut Viewer eine Atmosphäre. Deshalb befand er sich wohl zu dem Zeipunkt auf der Nachtseite, da er die Sterne funkeln sehen konnte (im Vakuum funkeln Sterne nicht).

Die Temperatur dort wurde sogar als relativ angenehm empfunden (um die 5°C). Die Luft hingegen schien zwar theoretisch für Menschen atembar zu sein, allerdings sagte der Viewer, dass dann seine Lungen „kristallisieren“ würden. Dies wäre laut ihm jedoch nicht aufgrund von Kälte (was ich als Monitor natürlich zuerst dachte), sondern wegen irgendwelcher anderen Stoffe dort, die auf die Lungen einwirken (Chemikalien?). Eventuell könnte eine verhältnismäßig starke Kälte auch falsch wahrgenommen werden, wie es schon in anderen Weltraum-Sessions bei Extremtemperaturen geschah.

Jedenfalls hatten wir schonmal eine nette Postkarte von einem Exoplaneten aus unserer Nachbarschaft. Natürlich wollte ich aber noch mehr sehen, und bewegte den Viewer per Bewegungsanweisung auf die Tagseite des Planeten. Dort fiel sofort ein heikler Umstand auf: Der Planet dreht sich offenbar sehr langsam, wodurch die Tagseite stark aufgeheizt wird. Während es auf der dunkleren Seite von scharfkantigen bis schlammigen Oberflächeneindrücken reicht, zeigten sich auf der Tagseite nur noch pulvrige Materialien.

Bemerkenswert ist jedoch, dass die Hitzepunkte sehr deutlich umgrenzt waren, statt die komplette, helle Planetenseite gleichmäßig zu erhitzen. Es machte den Eindruck, als würden stark fokussierte Strahlen von der Sonne die Oberfläche treffen. Diese Bereiche wurden vom Viewer mit „dickeres Licht“ umschrieben. Um zu verifizieren, dass es sich wirklich um die dortige Sonne (also Proxima Centauri) handelte, ließ ich den Viewer nochmal nachschauen, ob die Strahlungsquelle künstlich oder natürlich sei. Sie stellte sich als natürliche, heiße, lavaartige Kugel heraus.

Obgleich es von den mir bekannten Vorstellungen abweicht, scheint die Proxima-Sonne sehr punktuelle Strahlungsauswürfe oder Protuberanzen zu haben, wodurch die Sonnenseite des Planeten stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Vielleicht liegt es an der geringen Größe (roter Zwerg) und der relativen Nähe zwischen Proxima Centauri b und dieser Sonne? Als ich den Viewer fragte, was passieren würde, wenn er seine Hand in den Strahl steckt, antwortete er „Da bleiben nur Knochen übrig“.

Diese idyllischen Landschaftseindrücke hinter uns lassend, wollte ich noch ein Gesamtbild des Planeten. Nach der Bewegungsanweisung fiel dem Viewer direkt ein hauchdünnes Ringsystem um den Planeten auf (mindestens zwei Ringsegmente), welches aber schwer zu sehen sein soll. Vielleicht wie bei Jupiter im Vergleich zu Saturn. Ferner bestätigte sich nochmal der Eindruck, dass eine Seite des Planeten wegen der langsamen Drehung sehr heiß und beansprucht ist (hell, heiß, staubig, trocken, schroff), und die dunkle Seite eher kühl. Außerdem nahm der Viewer ein Klimamuster wahr, bei dem das Wetter von der sonnenbestrahlten Seite auf die kühlere Schattenseite „geblasen“ wird.

Gesamtansicht, transkribiert für bessere Lesbarkeit (klicken zum Vergrößern!)

Bei der Untersuchung aus der Ferne kam auch wieder der Mond ins Bild. Dort fiel auf, dass eine künstlich wirkende Struktur diesen umkreiste, die wohl irgendwann mal von seiner Gravitation eingefangen wurde (sie war nicht ursprünglich dort). Diese Struktur bestand aus mehreren, zusammenhängenden Segmenten, die den Viewer an ein mittelalterliches Kettenhemd erinnerten. Sie wurde offenbar nicht fertiggestellt. Der ursprüngliche Zweck dieser Struktur war schwer zu ermitteln, aber sie sammelte Hitze oder Energie, und leitet diese von Segment zu Segment weiter. Eine Art Kollektor?

Die Entdeckung ließ uns in der Umgebung noch weiter nach Auffälligkeiten suchen, auch nach künstlichen. Und tatsächlich wurden wir fündig: Ein Stück weiter weg, zwischen der „Kettenhemd“-Struktur und Proxima Centauri b, zeigten sich mehrere künstliche Objekte. Diese waren wie Projektile oder Kapseln geformt. Was machten die Objekte dort? Jedenfalls schienen aus genau diesen Objekten die etwas stumpfen EI’s zu stammen, die der Viewer bereits früh in der Session mit „aufräumen„, „organisieren“ und „ingenieursmäßig“ beschrieb. In der Gesamtskizze kam noch der Eindrück „fernbedienen“ hinzu. Das schauten wir uns selbstverständlich genauer an:

Wir versuchten einen Blick, in diese Objekte zu werfen. Zuerst fiel auf, dass die Außenhülle sehr dick und fensterlos war. Die Notwendigkeit dafür hatte mit Strahlung und Helligkeit zu tun („Blind mit Fenster„). Im Innenraum war nur ein sehr schummriges, türkisfarbendes Licht wahrzunehmen, dass aus keiner direkten Lichtquelle zu kommen schien.

Außerdem gab es Instrumente, die aus asymetrisch angeordneten Knöpfen und einer Art Display bestanden. Exotisch wirkte die Bedienung: Sowohl Knöpfe, als auch Display fühlten sich wie Sand an, den man tief reindrücken kann, um dadurch dreidimensionale Eingabevorgänge zu machen. Da dieser „Sand“ nicht davonrieselt, müssen es wohl spezielle Partikel sein, die zusammengehalten werden.

Die Instrumente führten auch unweigerlich zu der Frage nach Insassen. In der Mitte des Objektes gab es einen einzigen Sitzplatz (eher eine bequeme Liege), auf der sich ein Wesen befand. Ich ließ das Wesen genauer beschreiben:

Es hatte einen sehr elegant wirkenden Helm oder eine Maske auf, und dünne Arme mit länglichen Fingern. Diese wirkten passend zu dem Bedienkonzept der Instrumente, wo man sehr tief in den Sand „reindrückt“. Vom Unterkörper oder Beinen hatte der Viewer keine Wahrnehmung, jedoch bekommt man in einer Personenwahrnehmung nicht immer alle Details.

Es machte mich neugierig, was unter der Kopfbedeckung wäre. So ließ ich den Viewer darunter schauen, und es kam ein knochig wirkendes, längliches Gesicht zum Vorschein. Dieses erinnerte ihn zuerst an einen Pferdekopf, aber wesentlich spitzer zulaufend. Als weiteres Merkmal fiel sowas wie Biberzähne im Unterkiefer auf, und noch eine lange, heraushängende Zunge. Dann ließ ich noch die Augen des Wesens beschreiben, die an Froschaugen erinnerten, und deren Augenlider von außen nach innen zugingen.

Die Hautfarbe des Wesens wirkte graubläulich, und fühlte sich wie Latex an. Dem Viewer irritierte hier, dass der Körper so knochig und trocken wirkte. Wie wir herausfanden, lag es daran, weil dieses Wesen bereits tot war. Es hatte also schon eine Verwesung oder Vertrocknung stattgefunden. Aber was war passiert? Wir versuchten ein Interview mit dem Piloten zu führen. Hier erfuhren wir u.a., dass offenbar eine Art Unfall mit einem Strahlungsausstoß geschah, welche den Insassen unbemerkt einschlafen und versterben ließ:

V = Viewer
T = Pilot

V: Hallo, was machst du da?
T: (Viewer bekommt Bild eines leblos schwebenden Körpers)

V: Lebst du noch?
T: „Unbewusst > Informationsfeld“
V: (Viewer begibt sich in Zeit, wo Pilot noch lebte)…
V: Was ist passiert?
T: Hitze, Strahlung, langsame Strahlung, einschläfernd
V: Was habt ihr dort versucht?
T: Aufzeichnung, Unregelmäßigkeit entdeckt: Die künstliche Struktur („Kettenhemd-Ding“) ist nicht von uns. Ja sind die denn verrückt?
V: Was ist bei deinem Unfall passiert?
T: Eingeschlafen, verwundert, sind aus Schatten gekommen
V: Wie konnte das passieren?
T: Punktgenaue Reflektion, Verstärkung der Strahlung, wissen wir nicht genau
V: Stammt ihr aus dem System mit dem Planeten (Proxima Centauri b)?
T: Anliegend, Nachbarschaft
V: Wie reist ihr (interstellar)?
T: Man wird zuerst „gefroren“
(Viewer bekommt Bilder von Reiseablauf)

T: „Raummauer“ durchbrechen, „Spiegel“, Raumkrümmung (geht sehr schnell)
V: Warum „gefroren“?
T: Einfrieren ist schonend für Gehirn und Nerven (während des Reisevorgangs)
V: Danke für die Auskunft!
T: *tot*

Neben den Umständen des Ablebens, offenbarte sich hier auch das interstellare Reisekonzept dieser Wesen. Es erinnerte ein bisschen an ein „Stargate“ aus der gleichnamigen Serie, allerdings ohne Ring. Die kleinen Schiffe der Wesen projizieren diese Portale selbst. Sie müssen aus gesundheitlichen Gründen im „gefrorenen“ Zustand durchquert werden. Dabei spannen sich die Portale wie eine Pfütze auf, ebenfalls a’la Stargate, allerdings mit nur einem einzigen „Wellenschlag“. Die Portal-„Scheibe“ an sich wirkt dabei wie ein Spiegel oder Alufolie, und scheint nahezu unendlich dünn zu sein, was an einen Ereignishorizont erinnert.

Wirklich verstehen konnten wir diese Technologie jedoch nicht. Plump gesagt ist es so, als würde man in einen Spiegel „hineinsteigen“, sich umdrehen, wieder dort heraustreten, und man ist am Ziel. Dabei ist noch wichtig, dass zwischen dem Start- und Zielpunkt eine gerade Strecke ist. Planeten und andere Hindernisse auf der Strecke können jedoch problemlos durchflogen werden. Insgesamt scheint die Technologie der Wesen, vor allem in Hinblick auf den Strahlungsunfall und die Notwendigkeit des „Einfrierens“, noch nicht ganz ausgereift zu sein. Die Erden-Menschheit könnte sich natürlich glücklich schätzen, wenn sie diesen Stand schon erreicht hätte.

Nach der Session hat der Viewer noch detaillierte, künstlerische Interpretationen der Eindrücke von dem Piloten und seinem Vehikel erstellt (klicken zum Vergrößern!):

Nach dem interessanten, quasi posthumen Dialog, wandten wir uns noch einmal dem Planeten Proxima Centauri b zu. Da die Sessionzeit so langsam ausuferte, wollte ich noch ein paar Details herausfinden. Als Erstes stand eine Querschnitt-Wahrnehmung auf dem Plan:

Der Planet offenbarte einen eher unspektakulären Aufbau, mit einem zähen Inneren. Erwähnenswert ist noch der Kern, welcher unregelmäßig geformt und zusammendrückbar wirkte. Also kein massiver Kern, wie es in vielen Sessions auf Planeten und Monde in unserem eigenen Sonnensystem war.

Zum Schluss wurde nochmal nach einheimischem Leben auf oder in dem Planeten gesucht. Tatsächlich konnte der Viewer zwei auffällige Arten von Organismen wahrnehmen, welche im schlammigen Teil der Oberfläche leben. Davon abgesehen, gab es nur noch einen diffusen Eindruck von „Bakterien“.

Bei dem einen Organismus handelt es sich um eine Art Wurm, welcher nicht größer als zwei Reiskörner ist. Der Wurm besitzt ein deutlich segmentiertes Exoskelett und besenartige Fortsätze am Kopfende. Er bewegt sich durch Rillen auf der Oberfläche des Schlamms, wo alkalische Stoffe als Nahrung aufgenommen werden. Interessant war noch, dass von diesen Würmern eine Art „Sommerschlaf“ gehalten wird, wenn die schlammige Region wieder ins Sonnenlicht kommt und austrocknet.

Der andere Organismus war deutlich kleiner als der Wurm, und mit dem Boden verwachsen. Es gelang allerdings nicht herauszufinden, ob es sich dabei um eine Pflanze oder ein Tier handelt. Vielleicht kann man es als eine Art Polyp bezeichnen, oder es geht in die Richtung von Pilzen. Der Organismus fühlte sich für den Viewer hartgummiartig an, und fiel durch eine umkringelnde Struktur auf, die an Schlingpflanzen erinnerte.

Dass Proxima Centauri b keine größere Artenvielfalt zu bieten hat, mag an den schwierigen Klimaverhältnissen liegen. Aber immerhin wurde makroskopisches Leben wahrgenommen, was ja nicht pauschal so sein muss, nur weil ein Planet in der habitablen Zone liegt. Nach der Session wurden auch diese beiden Organismen nochmals detailgenauer gezeichnet, da die künstlerische Ästhetik während des Viewens oft der begrenzten Session-Zeit weichen muss:


Fazit:
Eine äußerst ergiebige Einzelsession auf den zur Zeit interessantesten Planeten unseres Nachbarsystems. Aber bei Einzelsessions liegt sozusagen der Exowurm im Schlamm begraben: Wie verlässlich sind diese zum Teil scifi-artigen Daten, und was könnte aus dem Reich unbewusster Fantasieeffekte stammen? Wie ich schon anfangs erwähnte, ist jeder mit den entsprechenden Fertigkeiten eingeladen, sich selbst im Proxima Centauri-System umzuschauen, und uns seine Erkenntnisse mitzuteilen. Das gilt natürlich für alle Projekte in diesem Blog, ob aus einer Einzelsession bestehend, oder von ganzen Projektgruppen bearbeitet. 😉

Die Entstehung von Kornkreisen

British / American Flag English version of this article British / American Flag

Im Rahmen einer neuen CROPfm-Sendung führten wir wieder ein Remote Viewing-Experiment durch, dieses Mal zum Themengebiet der Kornkreise. Mit Unterstützung von Deutschlands führendem Kornkreis-Forscher Andreas Müller (ebenfalls Betreiber des bekannten Blogs http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/), wurden uns sechs Targets zur Verfügung gestellt, die sowohl durch Menschenhand gefälschte, als auch mutmaßlich echte Kornkreise enthielten.


Drei der enthaltenen Kornkreise waren nachweislich gefälscht, zwei werden von Experten mit hoher Wahrscheinlichkeit als echt eingestuft. Ein weiteres Target, der Kornkreis des berühmten Olivers Castle-Videos, wurde als Bonus geviewt.

Quicklinks zu den einzelnen Kornkreisen:
541685 428917 005821 (Hoax)
604785 051963 199260 (Hoax)
685412 931025 716309 (Hoax)
765923 105769 055135 (Echt)
498205 762856 514985 (Echt)
657820 698046 087945 (Bonus)

Die Target-Formulierungen bestanden in diesem Projekt nur aus Geo-Koordinaten und Zeiträumen (von Andreas Müller zur Verfügung gestellt), zu denen die jeweiligen Kornkreise aufgetaucht sind. Die Ausgangsposition des Viewers sollte 40m oberhalb des Targets sein. Hier ein Beispiel:

Kommen wir nun zu den einzelnen Kornkreisen und den dazu generierten Session-Daten (Reihenfolge wie in der CROPfm-Sendung besprochen)…
 


Geo-Koordinaten: 51°21’59.28″N, 1°51’54.08″W
Zeitraum: 25.07.1998 16:00h – 26.07.1998 14.00h
Target-Nummer: 541685 428917 005821

In jedem Kornkreis-Target wurde eine Timeline angewandt, um den genauen Entstehungszeitraum einzugrenzen. Bei diesem Target stach dabei besonders hervor, dass es über längere Zeit bis in die frühen Morgendämmerung herein entstanden sein muss. Als wir uns die Entstehung an sich anschauten, stellten wir fest, dass sich mehrere Personen vor Ort befanden, die in zwei Gruppen arbeiteten. Sie benutzten Hilfsmittel, die wie Seile, Harken und Abdeckplanen wirkten.

Zur Erstellung wurden bestimmte Punkte markiert und daraufhin die Seile im Kreis geführt, um das Korn flachzulegen. Die Seile wurden dabei mit den Harken fixiert. Hiermit hatten wir also schonmal deutliche Hinweise einer Fälschung. Ein weiterer Vorgang war, dass die eine Gruppe die Ränder des Kornkreises aus irgendeinem Grund mit Abdeckplanen zudeckte, während die andere Gruppe das Korn weiter plättete.

Noch ein deutlicher Aspekt zeigte sich darin, dass die Personen offenbar die aufgehende Sonne fürchteten bzw. unter Druck standen, ihre Arbeit noch vor dem Sonnenaufgang fertigzustellen, um nicht erwischt zu werden. Zu guter Letzt beschrieb der Viewer noch den Eindruck, dass dem Zentrum des Ortes im übertragenen Sinne ein „Stempel“ aufgedrückt würde. Diesen Aspekt konnten wir uns in der Session noch nicht erklären, bis das Target schließlich aufgelöst wurde.

Auflösung: Bei diesem Kornkreis handelte es sich um eine Auftragsarbeit für die BBC, welche in irgendeiner Form von der Firma Yell (vergleichbar mit den Gelben Seiten) gesponsort wurde. Das Logo dieser Firma ist auch in der Mitte des Kornkreises zu sehen, was denden „Stempel aufdrücken“-Aspekt erklären würde, der wahrgenommen wurde. Ebenfalls richtig ist, dass der Kornkreis von zwei Gruppen erstellt wurde. Weitere Details erfahrt ihr von Andreas Müller in der Sendung. Fazit: Hoax
 


Geo-Koordinaten: 51°25’34.87″N, 1°56’11.28″W
Zeitraum: 02.08.2002 16:00h – 03.08.2002 08.00h
Target-Nummer: 604785 051963 199260

Der zweite Kornkreis lieferte sehr anschauliche, emotionale Daten über die Vorgänge bei der Entstehung. Auch hier wurde eine Gruppe von Personen wahrgenommen, die über mehrere Stunden in der Nacht an dessen Erstellung arbeitete. Prägnant waren hier für die Viewer die Eindrücke von Vandalismus, so dass ihm regelrecht das Korn leid tat. Ebenso unedel war wohl auch die Intention der Ersteller, welche mit „Spass am kaputt machen“, „Spannung nicht erwischt werden“, „Lustig, wenn Idioten das sehen; Streich“ wahrgenommen wurden.

Der Viewer nahm diverse Gegenstände wahr, welche mit der Erstellung des Kornkreises zu tun hatten. Darunter Seile und Kunststoffobjekte, primär aber ein Werkzeug, welches mit den Füßen und Seilen bedient wurde, um das Korn flachzulegen. Dieses wurden in der Session als keilförmig wahrgenommen, wobei die Werkzeuge zur Plättung des Korns vor Ort in der Regel eher brettförmig sind.

Das Vorgehen mit den Werkzeugen enthielt zugleich den Haupteindruck „Betrug“, welcher weiterführend mit „lieblos, aggressiv“, „schadenfroh“, „auseinanderpflücken, rupfen“ und „Zerstörung“ begleitet wurde. Dies wurde nochmal in einer weiteren Skizze mit den Eindrücken „Struktur wird mutwillig zerstört, dabei war es vorher natürlicher“ bekräftigt.

Wir nahmen uns dieser Leute dann mal mit dem Interview-Tool an, um noch direktere Informationen über ihre Intention und ihr Vorgehen zu bekommen. Die „Antworten“ waren recht amüsant. Hier die Transkription:

V = Viewer
G = Kornkreisfälscher

V: Ihr da!
G: Kollektives aufschrecken, wie Erdmännchen
V: Was macht ihr da?
G: Kunst wie Graffiti („keine Spraydosen“)
V: Gründe?
G: Spaß am kaputt machen, Spannung erwischt zu werden, lustig wenn Idioten das sehen, Streich
V: Was erhofft ihr euch davon?
G: Spannung während des Prozesses, heimliche (anonyme) Berühmtheit
V: Warum heimlich?
G: Bist du bescheuert? Wenn die das wüssten…“Angst vor Schrotflinte“
V: Ciao!
G: „Taktaktak“-Bewegung

Parallel zum Verschwinden der Fälscher tauchte eine weitere Person im Kornkreis auf, die der Viewer als Forscher empfand. Diese begutachtete den Kornkreis, und deklarierte ihn als Fälschung:

Dann entfernte sich die Person schnell vom Ort. Weit nach Sonnenaufgang tauchte noch eine weitere Gruppe von Leuten auf. Diese schienen allerdings normale Besucher bzw. Interessierte zu sein, die von dem nächtlichen Geschehen nichts mitbekamen.

Auflösung: Die Fälscher wurden in der Nacht aus der Ferne von Kornkreisforschern, darunter Andreas Müller, ertappt. Man fand dann viele Gegenstände in dem unfertigen Kornkreis, die zurückgelassen wurden, inklusive Maßbändern und Brettern. Andreas Müller beschloss dann, den Ort schnell zu verlassen, um nicht fälschlicherweise als Fälscher beschuldigt zu werden. Später kam lustigerweise der Farmer hinzu, und ärgerte sich über jene, die die Fälscher erwischt hatten (er erfuhr aber nicht, wer es war), und so der Kornkreis nicht vollendet werden konnte. Denn dann hätte der Farmer Eintrittsgeld verlangen können. Fazit: Hoax
 


Geo-Koordinaten: 51°25’9.56″N, 1°50’14.60″W
Zeitraum: 08.08.2003 16h – 09.08.2003 08h
Target-Nummer: 685412 931025 716309

Dieser Kornkreis erwies sich in den Sessions zuerst als hartnäckig. Was dann allerdings schnell stutzig machte, war das Auftauchen vieler technischer Aspekte, inklusive Planungen per IT. Darunter auch USB-Sticks und Eindrücke von virtuellen 3D-Konstrukten, die womöglich zur Planung verwendet wurden. Die Eigenschaften der technischen bzw. IT-Eindrücke waren u.a. „Infos bündeln“, „in passende Schnittstelle“, „enger Raum“ und „zwei Personen auf Stühlen bereden was“.

Des Weiteren wurden dann Arbeitsvorgänge mit Personen wahrgenommen, bei denen aufgrund einer Vorlage etwas „ausgespachtelt“ wurde. Im Detail gab es dazu noch die Eindrücke „etwas zudrehen“, „spitzbübisch was einfädeln“ und „heimlich“. Als beteiligte Objekte gab es hierbei „gerundete, hohle Röhre“, „Plan, Matrix (wie Papier)“ und „Spachtel“:

Schließlich kam es noch zu einem Eindruck, dass von einer kreisförmigen Struktur, welche von technischen Objekten flankiert war, etwas „gesendet“ wurde. Ob das eine abstrakte Wahrnehmung des Kornkreises bzw. dessen „Aussage“ war, oder etwas anders, ist unklar.

Die Schwierigkeit war, dass in dieser Session keine Aspekte eines Kornfeldes wahrgenommen wurden, was zu Unsicherheiten hinsichtlich der Interpretation führte. Erst in einer weiteren Session konnten kornähnliche Strukturen erkannt werden.

Aber auch diese Session sorgte für Konfusion, da es dem Viewer so vorkam, als würde etwas mit der Zeit nicht stimmen (als würden Teile des Ortes am Mittag wahrgenommen, andere jedoch bei Sonnenuntergang). Möglicherweise kam es zu einer Vermischung der Timeline. Am Ende empfing der Viewer noch einen seltsamen Eindruck, dass irgendwelche Impulse von dem Ort ausgingen, die etwas im Gehirn auslösen („dass man im Muster der Atmosphären denkt“). Der Bereich des Kopfes, welcher stimuliert würde:

Ob das mit einer dem Kornkreis innewohnenden Aussage zu tun hatte, oder mit einem anderen Aspekt, welcher bei der Auflösung erörtert wurde, ist unklar. Insgesamt entsprachen diese beiden Sessions nicht unserem gewünschten Qualitätsstandard an Klarheit, aber wir tendierten knapp zu einem Hoax (wegen der IT-Eindrücke und „spachtelnden“ Personen im Target, die nach einem Plan arbeiteten). Für weitere Sessions auf dieses Target blieb leider keine Zeit mehr.

Auflösung: Hier wurden wieder Fälscher auf frischer Tat ertappt, während sie den Kornkreis schufen. Dies gelang durch Nachtsichtgeräte, welche die schwachen LED-Lampen der Fälscher im Feld noch aus der Ferne wahrnehmen konnten. Die Kornkreisforscher beschlossen, in ihrem Auto laute Musik („Ring of Fire“) abzuspielen, um die Fälscher aufzuschrecken. Anhand der LED-Lichter konnte man dann erkennen, dass sie die Flucht ergriffen. Ob die wahrgenommenen Impulse in den Sessions die Schallwellen aus den Auto-Lautsprechern waren? Das können wir in dem Fall leider nicht sagen, da die Eindrücke zu abstrakt rüberkamen. Fazit: Hoax
 


Geo-Koordinaten: 51°10’32.14″N, 1°49’31.94″W
Zeitraum: 06.07.1996 15h – 07.07.1996 23h
Target-Nummer: 765923 105769 055135

Kommen wir nun zu der wahrscheinlich komplexesten Session dieses Projektes. Der Viewer landete zuerst bei Eindrücken zu dem Zeitpunkt, als der Kornkreis schon fertiggestellt war. Dort stießen bereits viele Menschen hinzu, die das Gebilde untersuchten. Das konnte man u.a. daran erkennen, weil Leute von Außen angewiesen wurden, in die Mitte zu gehen, jedoch dabei darauf achten sollten, nichts von dem Kornkreis kaputt zu trampeln. Dort wurde nichts Neues erstellt, sondern nur etwas bereits Vorhandenes erforscht.

Zudem wurde ein Helikopter wahrgenommen, welcher über dem Gelände kreiste, und dessen Besatzung den den Kreis untersuchte. Dabei schienen sie auch etwas zu suchen, was mit Kamera-Ausrüstung zu tun hatte. Ob es sich dabei um einen Nachrichtenhelikopter handelte? Jedenfalls schien es primär darum zu gehen, den Kornkreis zu beobachten, vermessen und zu filmen.

Jetzt sollte natürlich herausgefunden werden, wie dieser Kornkreis entstanden war. Dazu wurde wieder das Timeline-Tool bemüht, und der Zeitpunkt der Entstehung ermittelt. Mehrere Stunden vor dem Auftauchen der ersten Leute wurde ein rundes Objekt wahrgenommen, welches den „undefinierten“, borstigen Untergrund (Kornfeld) veränderte (klicken zur Vergrößerung!):

Dieses runde Objekt und seine Tätigkeiten sollten natürlich genauer untersucht werden. Dabei zeigte sich, dass es bei näherer Betrachtung eher oval wirkte bzw. eine flexible Formbarkeit aufwies. Das Objekt war relativ klein, leuchtete weiß-beige bis gelb, und fühlte sich teilweise massiv an. Es „durchstreifte“ das Korn ohne es zu berühren, und schien dabei etwas zu „suchen“. Eine Art Druck-Energie schob das Korn dabei zur Seite.

Irgendwann fand das Objekt eine geeignete Stelle, und „injizierte“ etwas (energetisch?) in den Erdboden unter dem Korn. Dadurch wurde eine Kettenreaktion verursacht, die sich unterirdisch wie ein Netz ausbreitete (es erinnerte an die Ausbreitung eines Pilzgeflechtes im Zeitraffer). Dieser Vorgang hatte was mit Magnetismus und bestimmten Mineralien im Boden zu tun, die darauf chemisch reagierten. Oberhalb der Erde entstand daraus eine Art Unterdruck, welcher das Korn auf den Boden zog. Dadurch ergab sich dann die letztliche Struktur des Kornkreises.

Anscheinend können diese Objekte nicht beliebig irgendwo Kornkreise entstehen lassen, da bestimmte Bodenbedingungen für den Effekt vorhanden sein müssen. Oder es müssten andere Techniken angewandt werden. Diese außergewöhnlichen, energetischen Eindrücke deuten jedenfalls schon stark darauf hin, dass wir es hier nicht mit einem Kornkreis zu tun hatten, der von Fälschern mit Brettern und Seilen getrampelt wurde. Es wurde auch versucht, ein Gesamtbild des Kornkreis wahrzunehmen, mit einigen Aspekten, die offenbar für das bloße Auge unsichtbar sind:

Neben den vielen „Sub-Kreisen“ nahm der Viewer nämlich auch einen sinngemäßen Verlauf bzw. Aussage hinter der Form wahr, welche wie ein gestricheltes Rad und ein Zentrum eingezeichnet wurde. Während das Zentrum wie eine Art Ankerpunkt wirkte, enthielten die umgebenden Bereiche Aspekte wie „Wachstum“ und „Evolution“. Der äußerste Bereich enthielt die Aspekte „Information“ und „Kreislauf“. Zudem kamen noch „reversiv“, „Spiegelung“ und „groß / klein“ vor (wie im Großen, so im Kleinen?). Was nun aber die exakte Aussage des Kornkreises sein sollte, ist nicht klar, aber es könnte was mit der Entstehung von Leben zu tun haben.

Wenn dieser Kornkreis aber nun nicht menschengemacht ist, wer sind dann seine Macher? Kurz gesagt kam darauf als Antwort „Ein globales Bewusstsein drückt sich durch Symptome wie [z] ([z] = in der Session kodiert für echte Kornkreise) aus!“. Es schien sich also mehr ein metaphysisches Bewusstseinsfeld zu handeln, als um Individuen. Das Ganze erinnerte an einen Artikel bzw. ein Channeling über die so genannten Kanasejey, welche eine Bewusstseinsform aus dem Erdinneren sein sollen. Wir starteten in einer seperaten Session unser eigenes „Interview“ mit der verantwortlichen Bewusstseinsform:

V = Viewer
G1 = Kornkreismacher

V: Hallo!
G1: *Freudig*
V: Was hat dich / euch zu diesem Ort geführt?
G1: Präsentieren, Darstellungsfläche, Hügel
V: Warum führt ihr die Veränderung des Ortes durch?
G1: Erhöhen, darbringen, Geschenk (undefinierbares Licht und Liebe-Zeug)
V: Mit welchen Objekten führt ihr die Veränderungen durch?
G1: Ovale, beige leuchtende Objekte:

V: Beschreibt die Tätigkeit mit diesem Objekt!
G1: Fernsteuern, eigene Gedanken reinprägen, Sonde
V: Wie wirkt das Objekt auf den Ort?
G1: Gras plätten, schieben, Wachstum, wuscheln, Druckstrahl
V: Was haltet ihr von dem Ort nach der Veränderung?
G1: Wunderbar, freuen uns
V: Beschreibt die Funktion nach der Veränderung!
G1: Aufmerksamkeit zentrieren, öffnen, lehren, Zusammenkunft, Möglichkeiten bereiten, Geist öffnen, über das Irdische hinaus
V: Wie findet ihr die Reaktionen Anderer auf den veränderten Ort?
G1: Tja, manche sehen es so, andere anders… *Schulterzucken*
V: Danke für die Informationen!
G1: *Etwas aufgeregt*

Mit dem Artikel / Channeling im Hinterkopf, dass sie aus dem Innerem der Erde kämen, versuchte der Monitor auch den Aufenthaltsbereich dieses Bewusstseins zu lokalisieren. Dazu wurde ein Querschnitt der Erde benutzt:

Als der Viewer die Erde als Querschnitt zeichnen sollte, und die Kruste zeichnete, nahm er zugleich den Erdkern wahr (hier wird abermals dem Weltbild einer hohlen Erde widersprochen, aber das nur als Nebenaspekt). Bei der Frage nach dem Ursprung des Bewusstseinsfeldes, zeichnete er pulsierende Energiefelder, die sich zwischen oberem Mantel bzw. Kruste und der Erdatmosphäre aufhielten. Man könnte also sagen, dass sie wirklich aus dem Inneren der Erde kommen. Ein außerirdischer (technischer) Eingriff, welcher ja auch gerne für Kornkreise präferiert wird, wurde zumindest in diesem Fall ausgeschlossen.

In dieser langen Session kam noch ein weiterer, interessanter Beifang vor. So bekam der Viewer den Eindruck einer Militärpräsenz, die diese kornkreiserzeugenden Objekte aus der Ferne (eine Antennen-Anordnung in einer kälteren Gegend, möglicherweise Polarkreis) verfolgte. Es herrschte offenbar ein Interesse, die Antriebsmethode dieser Objekte herauszufinden, um sie für sich selbst nutzen zu können. Allerdings stellte sich in der Session zugleich heraus, dass dies nicht möglich wäre, da es sich so gesehen um keine massive Technologie handelt, sondern um eine energetische Manifestation. Zumindest im heutigen technologischen Verständnis wird es wohl nicht adaptierbar sein, da es eine geistige Sache ist.

Auflösung: Dieser sehr schöne Kornkreis aus 153 Einzelkreisen entstand in kurzer Zeit direkt gegenüber von Stonehenge, und niemand konnte damals an diesem gut besuchten Ort Tätigkeiten von Fälschern nachweisen. Es gibt hingegen diverse Zeugenaussagen, die auf eine schnelle, nicht-menschliche Entstehung hindeuten. Ein Taxifahrer soll den Kreis angeblich sogar bei seiner Entstehung beobachtet haben, was mit Nebelphänomenen einherging. Aufgrund der komplexen Sessiondaten und der Situation vor Ort in unmittelbarer Nähe einer Touristenattraktion, betrachten wir diesen Kornkreis als authentisch. Fazit: Echt
 


Geo-Koordinaten: 51°23’5.58″N, 1°49’3.53″W
Zeitraum: 27.07.2001 21h – 29.07.2001 08h
Target-Nummer: 498205 762856 514985

Unser fünfter Kandidat lieferte ebenfalls sehr interessante Eindrücke, wenn auch nicht so verschachtelt, wie beim vorigen Beispiel. So zeigte die Timeline, dass dieser Kornkreis nicht in der Nacht entstanden ist, sondern eher am Nachmittag. Auch konnten keinerlei menschliche bzw. mechanische Aktivitäten bei der Entstehung wahrgenommen werden. Die ersten Eindrücke zeigten bereits, dass eine Art Energie aus dem Erdboden durch das Korn aufstieg, welche zu einer Veränderung innerhalb der Halme führte:

In weiteren Eindrücken wurde ein grelles, rötliches Licht wahrgenommen, in das die unmittelbare Umgebung des Kornkreises eingetaucht war. Dieses Licht wirkte fremdartig und untypisch für menschliche Lichtquellen. Dabei gab es auch eine Art Windsog, welcher nach oben ging. Als Ursache dieser Vorgänge tauchte wieder ein rundes, schwebendes Objekt auf, welches mit einer Art Energiestrahl auf die Umgebung einwirkte:

Dieser Energiestrahl konnte, trotz näherer Untersuchungsversuche, nur als „Druckstrahl“ wahrgenommen werden, ohne die Wirkungsweise dahinter entschlüsseln zu können. Als wir uns das Objekt nochmal seperat anschauten, zeigte sich wieder eine länglichere, ovale Form. Das Objekt an sich fühlte sich zum Teil geleeartig / unfest an, und leuchtete aus sich heraus weiß-bläulich. An der Oberfläche des Objektes war eine Art „britzeln“ wahrzunehmen, welches an Statik erinnerte, und mit der umgebenden Luft zu interagieren schien.

Die Eindrücke zu den Funktionen des Objektes lauteten, „Flüssiges in sich halten“, „was zum abstrahlen bereithalten“, „pulsieren“, „strahlt was aus“ und „ausdehnen“. Die Auswirkung auf die Pflanzen schilderte sich als „hochsteigen“, „aufbauen“, „wachsen“, „Kelch bilden“ und „wie Blumenwachstum, aber durch Energie“. Hier war der Prozess der energetischen Pflanzen-Stimulation wohl der Hauptaspekt des Targets. Das Objekt an sich wirkte wie ein nichtmenschliches Teilbewusstsein (fast wie ein Automatismus) von etwas Größerem. Nach einer Bewegungsübung, um die Vorgänge nochmal etwas distanzierter wahrzunehmen, zeigten sich die wesentlichen Aspekte des Ablaufs:

Zuerst wurde das Kornfeld sehr lokal begrenzt in rötliches Licht getaucht, wodurch das Korn zu reagieren begann. Dabei wurde das Korn sozusagen aus sich selbst heraus „frisiert“. Der Hauptaspekt fand jedoch im Erdboden unter dem Korn statt, was diesen Vorgang wohl überhaupt erst möglich machte. Nach der Session dachten wir, dass Bodenproben von solchen Kornkreisen sehr interessant sein könnten, aber dann hörten wir, dass es diese ohnehin schon gibt (inkl. ungewöhnlicher Veränderungen).

Bei der Frage, wozu das alles dient, kamen die Eindrücke „Schönheit“, „Ordnung“, „Verspieltheit“ und „geistige Erhöhung“. Ob da nun eine tiefgründige Message dahintersteht, oder es nur um eine künstlerische und energetische Inspiration für den Betrachter  geht, möge jeder selbst entscheiden. Ungewöhnlich tiefe oder verborgene Sinn-Aspekte (z.B. verschlüsseltes Geheimwissen oder Bauanleitungen für Technologien, wie es manche Leute hineininterpretieren) konnten wir jedenfalls nicht feststellen. Die Message richtet sich offenbar nicht an die Ratio des Menschen, sondern eher an den rechtshirnigen Bereich.

Auflösung: Dieser Kornkreis wird von uns ebenfalls als authentisch befunden. Die Abwesenheit sämtlicher, menschlicher Aktivität im geviewten Entstehungszeitraum, die energetischen Einwirkungen auf die Pflanzen, das seltsame, rötliche Licht und nicht zuletzt das schwebende Objekt, welches die Vorgänge einleitete, ähneln den Vorgängen aus dem Stonehenge-Kornkreis. Fazit: Echt
 


Geo-Koordinaten: 51°22’47.32″N, 2°0’37.17″W
Zeitraum: 10.08.1996 19h – 11.08.1996 13h
Target-Nummer: 657820 698046 087945 (Bonus-Target)

Dieser Kornkreis wurde noch als Bonus-Target geviewt. Es handelt sich um den Kornkreis aus dem berühmten Olivers Castle-Video, welches kontrovers diskutiert wird. Die Einen sehen es als den besten Beweis für eine paranormale Kornkreis-Entstehung, die Anderen für eine sehr gute Fälschung (für Spezialeffekt-Technik von 1996). Letzteres rührt auch daher, weil es inzwischen Aussagen gibt, dass man den Fälscher des Videos kennen würde. Aber da liegt noch vieles im dunkeln, und es hat auch noch keiner mit der damaligen Video-Technologie diese Art Video reproduziert. Wir viewten in dem Fall nur den Kornkreis an sich (Geo-Koordinaten während Entstehungszeitraum), und nicht die Entstehung des Videos.

Die anfänglichen Eindrücke waren recht unschlüssig, so dass es noch eine zweite Session auf das Target gab. Aber selbst dort bekamen wir (ungeachtet des Videos) eher Eindrücke, dass der Kornkreis durch Menschenhand entstanden ist. In den Sessions tauchte direkt eine Gruppe von Menschen auf, die in einer Art Partylaune vor Ort tätig war. Sie waren dabei nicht angespannt oder unter Zeitdruck, und schienen einfach ihren Spaß gehabt zu haben, dort mit anzupacken. Dabei gab es auch einen beiläufigen, wenn auch diffusen Werkzeug-Eindruck. Irgendwann zogen die Leute wieder ab.

 

Allerdings kam auch eine Initiator-Person vor (männlich), die diese Sache viel ernster sah. Er ließ offenbar Pläne / Papiere im Müll verschwinden, damit es nicht auf ihn zurückgeführt werden kann („Als wenn man Informationen mit Papiermüll wegwirft“, „lästig“, „verschweigen“, „nervös“…). Zudem war dieser Initiator zum Entstehungszeitpunkt nicht vor Ort, sondern in einem Haus (inkl. Müllbeutel):

Könnte das ein Hinweis auf ein daheim fabriziertes Video sein? Dazu müsste man auf jeden Fall nochmal das Video an sich bzw. dessen Entstehung viewen. Wichtig ist hier erstmal, dass keine der energetischen Aspekte aus den vermutlich echten Kornkreisen auftauchten, aber eine Gruppe von Personen, inklusive des Initiators, wahrgenommen wurden. Im Timeline-Verlauf der Entstehung wurden auch kastenförmige Objekte (Autos?) neben den Kreisen wahrgenommen, welche hinterher nicht mehr vor Ort waren:

Auflösung: Trotz des sehr authentisch wirkenden Videos, tendieren wir beim Olivers Castle-Kornkreis vorerst zu einem Hoax. Allerdings war die Datendichte für unseren Qualitätsanspruch nicht ganz hinreichend, weshalb man diesen berühmten Fall unbedingt nochmal genauer viewen sollte (vor allem das Video an sich). Fazit: Hoax (unter Vorbehalt…)


 
Gesamt-Fazit: Die durchgeführten Remote Viewing-Sessions auf diese sechs Kornkreis-Beispiele zeigen, dass es sowohl menschengemachte, als auch nichtmenschlich geschaffene (bzw. „paranormale“) Kornkreise gibt. Die Menschengemachten scheinen jedoch inzwischen in der Überzahl zu sein, was auch manche Kornkreisforscher so sehen. Das dürfte die ernsthafte Kornkreis-Forschung sicherlich erschweren, denn auch die menschengemachten Fälle sind manchmal handwerklich sehr beeindruckend.

Ist Remote Viewing nun die ultimative Methode, um dem Geheimnis der Kornkreise zu lüften? Sicherlich nicht, denn dazu gehört ein interdisziplinäres Vorgehen (wie bei allen anspruchsvollen Themen mit Forschungsbedarf). Aber Remote Viewing kann dort Informationen liefern, wo man mit anderen Methoden nicht mehr rankommt, und die Forschungen dadurch auf ungewöhnliche Art ergänzen. In Zukunft wird es wahrscheinlich noch mehr Projekte dieser Art geben, je nachdem, wie es mit der Zeit und Manpower aussieht (aber das ist ja immer so…).

Reinschnuppern in Jupiter

Bekanntlich viewen wir gerne und öfters andere Planeten. Anlässlich der Juno-Mission zum Jupiter, und rund 43 Jahre nach Ingo Swanns berühmter, erster Session auf eben diesen Planeten, wollten wir mal selbst in diesen Gasriesen „reinschnuppern“. Vor allem, um der Sonde Juno zuvorzukommen, da sie auch den inneren Aufbau des Jupiter untersuchen soll. Raumsonden per RV zuvorkommen, entwickelt sich ja so langsam zu einer Tradition.



Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 257845 015698 130845
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 12.07.2016
Uhrzeit: 19.55h – 20.55h
Dauer: 60 Minuten
Seiten: 12

Die Targetformulierung lautete: „Der Planet Jupiter zum Zeitpunkt der Session –  beschreibe den inneren Aufbau, die Struktur und auffällige Merkmale!“

In den ersten Stufen dominierten Eindrücke wie „beige“, „braun“, „weiss“, „schwarz“, „silber“, „chemisch“ und „Glanz“. Interessant war auch der Eindruck „sprühende Partikel“, „Reibungshitze“ und „Bewegung“. Auffällig waren auch die AIs „alt, eingestaubt“ und „physikalisch“. Im EI-Bereich gab es keine speziellen Eindrücke, außer „Kollision des Gehäuses (nicht so geil)“. Könnte sich das auf die Raumsonde beziehen? Hinweise auf komplexeres Leben vor Ort (also innerhalb des Jupiters) gab es jedoch nicht.

Interessant wurde es jedoch in Stufe 6, wo umfassende, strukturelle Untersuchungen und Positionsveränderungen des Viewers durchgeführt wurden. Es zeigten sich vielseitige Schichten und Vorgänge, die sich durch verschiedene Konsistenzen, Bewegungsdynamik und starke, elektrische Entladungen (Blitze) auszeichneten. Hier ein Eindruck aus höheren Schichten, bei dem sich ganz oben die elektrischen Entladungen zeigten, und es sich nach unten hin stärker verdichtete („feucht werden, immer dichter“, „teerige Masse“):

RV - Jupiter - Entladungen

In tieferen Schichten nahm der Viewer dann interessante Partikel wahr, die herumgewirbelt wurden, und die kristallin wirkten. Der Viewer nahm sich einen dieser Partikel heraus, und bemaß ihn auf ca. 20cm Durchmesser. Zudem nahm er Strukturen wahr, die sich berg- und talartig aufbauten, und wieder glätteten (wie eine schwappende Wellenbewegung). Von der Konsistenz her wirkte die ganze Umgebung halb fest bzw. partikelig und halb flüssig, wobei diese Kombination den Viewer an das Gefühl von 3D-Nagelbrettern erinnerte. Die Bewegungen der Partikel schienen also im großen Maßstab eine flüssige Dynamik zu bedingen:

RV - Jupiter - Partikel

Danach untersuchten wir die tiefsten Tiefen des Jupiters, nämlich dessen Kernbereich. Wie es die astronomischen Theorien vermuten, stellte sich der Kern als fest heraus, jedoch mit ein paar Überraschungen. So war er nicht völlig massiv, sondern zeigte innerhalb seiner „Schale“ dynamische, hochenergetische Vorgänge, die völlig exotisch wirkten. Innerhalb des wiederum festen Kernzentrums nahm der Viewer eine energiereiche, blau-weiße Substanz wahr, die ihn an Gasfeuer erinnerte. Das AI des Viewers war hier passenderweise „unbequem, unwirklich“:

RV - Jupiter - Zentrum

Von höheren Schichten des Jupiter-Inneren flossen quasi-flüssige Partikel zur Oberfläche des Kerns, die der Viewer als „bleiartig“ beschrieb. Es erinnerte ein bisschen an die Vorgänge in einer Lavalampe, aber eher auf den Kopf gestellt. Ob man es hier mit dem exotischen, metallischen Wasserstoff zu tun hat?

Schließlich sollte sich noch ein Gesamtüberblick verschafft werden, weshalb der Viewer per kodierter Bewegungsanweisung aus dem Jupiter herausbewegt wurde, bis er ihn als Ganzes vor sich hatte. Die Wahrnehmung des Viewers war hier erstaunlich klar:

RV - Jupiter - Gesamt

Der Viewer zeichnete direkt eine Kugel, die ein streifenförmiges Muster aufwies. Der Planet an sich war für ihn von Außerhalb nicht wirklich anfassbar, und wirkte in diesem Maßstab für so, als würde man in einen „Wasserfall aus Sand“ greifen wollen. In Hinblick auf einen Gasriesen mit seinen Windgeschwindigkeiten, klingt dieser taktile Eindrück plausibel. Das sandartige Gefühl könnte zudem auf die herumwirbelnden Partikel hindeuten, die sich in den Schichten zeigten. In ihrer Gesamtheit angefasst, würde sich dadurch eventuell so ein flüssig-sandiger Eindruck ergeben, der durch die Wind- und Fließkräfte bewegt wirkt.

Als auffälligstes Merkmal nahm er eine „bewegliche Beule“ wahr, welche eindeutig den großen, roten Fleck zeigte. Der Sog des Flecks reichte dabei erstaunlich tief in das Innere von Jupiter hinein, nämlich mindestens 15% des planetaren Gesamtdurchmessers. Es scheint also kein oberflächliches Phänomen zu sein, wie man es von Stürmen auf der Erde kennt, sondern durch Vorgänge in großen Tiefen des Gasriesen erzeugt zu werden. Schließlich sollte der Viewer diese Perspektive noch nutzen, um aufgrund der vorigen Daten eine grobe Querschnittswahrnehmung des Jupiters zu erstellen:

RV - Jupiter - Querschnitt

Obere Atmosphäre – Gaswolken und sandige Partikelstürme:
Die oberste Schicht nahm der Viewer als gasartig wahr, darunter wurde es allmählich dichter, aber noch ganz lose. Der Druck und die Umgebungsdichte stieg. Noch weiter runter kamen staubartige Aspekte (Partikelbewegungen) zum Vorschein, die sich bei näherer Betrachtung als kristalline Partikel erweisen, die herumgewirbelt werden. Der Sog des großen, roten Flecks zieht sich bis tief in diese Bereiche hinein. Die Ursachen des Flecks (welcher einen gewaltigen Wirbelsturm darstellt) sind wechselwirkende Kräfte tief in Jupiter, die eine Art Unterdruck oder Sog erzeugen.

Mittlere Tiefe – lange, stufenlose Verdichtung von gasförmig zu fest:
Nach einer weiten Strecke in einer immer dichter werdenden Umgebung, traf der Viewer auf eine steinfeste Oberfläche. Diese zeigte rudimentäre Landschaftsstrukturen, die an Gebirge erinnerten (kam auch Ingo Swanns Session vor), aber durch die wechselwirkenden Vorgänge mit weniger festen Schichten auch dynamisch variierten (siehe „bleiartige“ Eindrücke zuvor). Auf dieser „Landschaft“ gab es zudem elektrische Entladnungen, die an gewaltige Gewitter erinnerten.

Zentrum – fester Krustenbelag , mysteriöse Energieschicht und brennender Kern:
Im Zentrum des Jupiters wurde dann ein „Wallnussding“ wahrgenommen, welches jedoch zwischen der äußeren Schicht mit den steinigen „Landschaften“ und dem absoluten Zentrum eine mysteriöse „Energiemasse“ aufwies. Dieser Bereich wirkte auf den Viewer völlig exotisch und schwarz, so als wäre dort die Wahrnehmung gestört. Das Zentrum des Kerns an sich wies hochenergetische, physikalische Vorgänge auf, die den Viewer an „Gasfeuer“ und „Zerstrahlung von Materie“ erinnerten. Man könnte also sagen, der Kern des Jupiter ist tatsächlich fest und steinig, in seinem Inneren jedoch energetisch. Vielleicht ein räumlich begrenzter Fusionsprozess, der (im Gegensatz zu einem Stern) nicht über die harte Kernschale hinauskommt? Oder völlig unbekannte Vorgänge, zu denen es (mangels konventionellen Einsichtsmethoden) keine Theorien gibt.

Nach der Session erstellte der Viewer noch eine detaillierte Illustration seiner Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen (klicken zum Vergrößern):

RV - Jupiter - Fazit


Fazit:

Eine sehr detaillierte Session des Jupiters, besonders in Hinblick auf Ingo Swanns historische Session von 1973. Einige exotische Aspekte aus dem Inneren des Planeten, die er damals schon beschrieb, bestätigten sich (z.B. die „Landschaft“). Natürlich kann in so einer Einzelsession noch einiges übersehen worden oder das Gesamtbild falsch zusammengesetzt sein. Jetzt dürfen wir gespannt sein, was uns die Sonde Juno über Jupiters Innenleben liefern wird, und ob man Übereinstimmungen finden kann.

Viewen eines Traumes

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 410825 975065 113827
Anzahl der Viewer: 1 (Aluna)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 09.10.2016
Uhrzeit: 22.06h – 22.54h
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 8

Zur Abwechselung mal wieder ein Target, welches man (je nach Betrachtungsweise) in den metaphysischen bzw. astralen Bereich einordnen könnte. Die Träumerin war in dem Fall auch die Viewerin, welche ich auf ihren eigenen Traum schickte. Sie erzählte mir ein paar Tage vorher von ihrem Traum, welcher ihr irgendwie speziell vorkam. Als unsere nächste gemeinsame Session anstand, dachte ich mir, ich könnte sie doch mal ihren eigenen Traum viewen lassen. Dabei sollte es um die Umgebung, anwesende „Personen“ (EI’s) und die inhaltliche Bedeutung gehen.

Der eigentliche Traum war recht kurz, und spielte sich vor einer Art Kirchentür ab, durch das mehrere Personen gingen. Die Viewerin bzw. Träumende ging in dem Traum selbst nicht durch dieses Tor. Aber sie hatte den Eindruck, dass es damit irgendwas besonderes auf sich hatte. Wir spekulierten, ob es sich vielleicht sogar um eine Art Inkarnationserinnerung aus einem anderen Leben handeln könnte. Solche Erinnerungen kann man durchaus per RV untersuchen, und die enthaltenen Szenen, Personen und Schauplätze genauso beschreiben, wie jedes gegenwärtige, physische Target.

Sessions auf normale Träume waren bei unseren bisherigen Versuchen immer diffus, und ohne wirklich verifzierbare Strukturen oder Objekte. Lediglich einige EI’s des Träumers konnten dort identifiziert werden. Allerdings gab es bis dato auch noch nicht viele solcher Versuche (zwei oder drei). Eine interessante Ausnahme bildete hier die Session auf ein metaphysisches Konstrukt, welches durch intensive Meditation entsand, und durch den Ersteller quasi bereist werden konnte. Dort wurden dann auch vom Ersteller platzierte Strukturen inkl. ihren Funktionen in der Session verifiziert. Allerdings passt das nicht in den Bereich normaler Träume, da hier etwas gezielt erschaffen, und nicht unbewusst herbeigeträumt wurde.

Widmen wir uns aber nun dem aktuellen, geviewten Traum. Folgende Target-Formulierung kam zum Einsatz:

RV - Kirchentor-Traum - Target

In Stufe 1 zeigen sich schnell viele Eindrücke, wie wir sie aus metaphysischen Sessions kannten („silbrig“, „durchsichtig“, „leuchtend“, „geisterhaft“, „diffus“…). In Stufe 2 kam der etwas festere Eindruck „metallisch“, aber ansonsten auch wieder „seidig-geisterhaft“. Die Dimensioen waren hier ebenfalls interessant, da die Viewerin die Umgebung als geschlossenen Raum empfand, der jedoch auf einer Seite offen war. Als auffällige AI’s kamen bis dahin „düster, aber sanft und magisch“ und „chillig“.

In der Stufe 3-Skizze gab es bereits drei grobe Haupteindrücke vor Ort. Eine geisterhafte, sanft leuchtende Gestalt, eine metallisch-kuppelartige Struktur mit Hohlraum und ein gelblich-orangenes Licht im Hintergrund:

RV - Kirchentor-Traum -Stufe 3

Richtig konkret wird es bekanntlich meist ab Stufe 4. Als wichigste Sinneseindrücke im Target nannte die Viewerin „flüchtig“, „seidig-geisterhaft“ und „metallisch-kuppelig“. Die wichtigsten dimensionalen Eindrücke waren „innen“, „räumlich“ und „Öffnung“. Vor allem letzteres ließ mich wieder aufhorschen, da es ein Hinweis auf das Kirchentor hätte sein können, welches im Traum so wichtig erschien. Die AI’s der Viewerin lauteten nun „dunkel“, „gechillt“, „wie in romantischer Geisterszene“. Die EI’s (also Fremdemotionen im Target) waren jedoch noch interessanter: „wie high / dösig“, „dahintrudeln“ und „warm / gechillt / freudig“. Waren das die EI’s der Viewerin bzw. Träumerin an sich in dem Traum? Es wirkte jedenfalls stark danach.

Bei den T’s (tangibles = anfassbare Dinge) kamen nur die „metallische Kuppel“, welche sich ja schon vorher andeutete, und ein „geisterhaftes Etwas“. Es gab also nicht viel „Anfassbares“ im Target. Bei den IT’s (…was macht das Target? Wofür ist es da?…) kamen nur recht abstrakte Eindrücke, abgesehen von „macht Ton, wenn man draufschlägt“, was sich auf das metallische Kuppelding bezog. Das sollte sich im Nachhinein noch als ein interessantes Indiz herausstellen. Aus diesem Eindruck, und aus „Gesäusel“ bzw. „Gestreiche“ der Umgebung folgernd, hatte die Viewerin noch das AI „musikalisch“.

Bewegen wir uns aber nun endlich in die Stufe 6. „Bewegen“ passt hier, da erst ab Stufe 6 ein wirkliches, freies Bewegen im Zielgebiet voll ausgeschöpft werden kann. Zuerst ließ ich die Viewerin eine Personenbeschreibung auf die EI’s im Target machen, denn ich hatte bereits den Verdacht, dass sie sich dort selbst im Traum beschrieben hat. Und tatsächlich: Die Personenbeschreibung passte perfekt auf die Viewerin, bzw. ihr Traum-Equivalent, wenn sie dort genauso aussah („blond“, „weiblich“, „Anfang 20“, „zierlich dünn, aber groß“).

Die Tätigkeit der Person im Target war „musikalisches Streichspiel – (metallische) Kuppel erinnert an Steel Drum“. Das ist echt interessant, denn die Viewerin besitzt eine kuppelförmige Steel Drum, mit welcher sie musiziert. Sie kann sich nicht erinnern, im Traum auf ihrer Steel Drum gespielt zu haben (keine Traumerinnerung daran?), aber die Daten dazu waren dennoch sehr deutlich.

RV - Kirchentor-Traum - Personenwahrnehmung

Neben der Person, ließ ich dann auch nochmal die metallische Kuppel (also die vermeindliche Steel Drum) beschreiben. Sie wirkte hohl, und innendrin tat sich irgendwas auf energetische Art. Die Viewerin musste dabei an die Funktionsweise von einem Ei denken. Darin ging es offenbar um irgendwelche energetischen Schwingungsvorgänge, die die Viewern sogar an zwei Wesen erinnerte. Eine metaphysische Verwendungsform der Steel Drum (bzw. dass sie dort symbolisch für eine Traumfunktion steht), oder abstrakt interpretierte Schallwellen? Darunter ließ ich noch die Lichtquelle im Target erforschen, welche eher passiv vor sich hinleuchtete. Sie machte bei näherer Betrachtung den Eindruck einer Lavalampe, und schien lediglich die Funktion zu haben, die Umgebung vor sich zu beleuchten.

Die Personenwahrnehmung war schonmal ein sehr gutes Indiz, dass die Viewerin on target in ihrem eigenen Traum war. Noch evidenter wurde es jedoch, als ich die Umgebung auf der nächsten Seite genauer erforschen ließ. Dazu gab es erstmal die Bewegungsanweisung „Das gesamte Target sollte von oben wahrnehmbar sein!“, um sich neu zu positionieren:

RV - Kirchentor-Traum - Überblick

Die Viewerin beschrieb nun die geisterhafte Gestalt mit der Metallkuppel (aka sie Selbst mit ihrer Steel Drum?), daneben das passive Licht, welches die nahe Umgebung beleuchtete, und noch einen neuen Eindruck. Dieser neue Eindruck kam überraschend beiläufig, und war eine hölzerne, braune Tür, welche altmodisch wirkte, und zuerst nach innen, dann nach außen aufging. Die Viewerin bestätigte nach der Session, dass die Kirchentür in ihrem Traum auch visuell sehr ähnlich war:

RV - Kirchentor-Traum -Holztür

Da sie im Traum zwar Leute durch die Kirchentür gehen sah, aber selbst nicht dort durchging bzw. dahinterschaute, wies ich sie in der Session an, hinter die Holztür zu schauen. Was sie dahinter sah, verwunderte sie und mich ziemlich:

RV - Kirchentor-Traum - Tor und weiße Stadt

Statt eines geschlossenen Innenraumes, erlebte sie eine starke Überladung von Eindrücken und sah sie eine weite Schwärze vor sich, in der sich eine Art weiße, leuchtende „Stadt“ befand. die Bauten dort erinnerten an rundliche Plastikgebilde und hatten sowas wie schwarze Fenster. Als Zweck dieser Stadt kam „beherbergen“, und im Inneren befanden sich „dunkle, schlafende Wesen“. „Dunkel“ war hier jedoch nicht im Sinne von „böse“ gemeint. Ob man es hier mit anderen, unbewussten Träumern zu tun hatte? Und wenn ja, was machen sie in diesem Gebilde? Oder könnten es einfach andere Protagonisten in ihrem Traum gewesen sein? Da kann man aufgrund der Daten nur spekulieren.

Auf der Gesamtskizze ließ ich diese weiße Stadt nochmal einzeichnen. Dann erforschten wir noch etwas die Begrenzungen des Szenarios. Ich wollte wissen, ob es dort irgendwelche Wände oder Mauern gibt, bzw. ob es noch weiter geht, oder ob es sich um eine typisch diffuse Traumumgebung handelte, die irgendwo im „Nichts“ endet. Die Viewerin nahm dann an den Rändern als Begrenzung nur „Dunkelheit“ wahr, welche sie als „gruselig“ und „nichts“ empfand. Dabei wurde es umso gruseliger, je näher sie heranging.

RV - Dunkler Traumrand

Da es dort nicht mehr weiterzugehen schien, beendeten wir an der Stelle die Session. Das End-AI der Viewerin lautete „bin verwirrt“ und „wtf?“.

Fazit: Dies dürfte die erste Traumsession gewesen sein, in der geträumte Inhalte (in dem Fall die Protagonistin und die hölzerne Kirchentür) konkret verifiziert werden konnten. Das scheint wiederum die Betrachtungsweise zu bestärken, dass Träume nicht nur im Gehirn stattfinden, sondern eigene, metaphysische Geblide sind. Der Unterschied zu komplexen, manifesten „Astralebenen“ scheint allerdings in der Flüchtigkeit zu liegen, denn in Träumen wird offenbar meist nur das manifestiert, was gerade als Projektionsfläche für den Träumer benötigt wird. Darauf weisen auch andere Erfahrungen in AKEn und luziden Träumen hin. ich bezeichne sowas auch gerne mal als „Traumblasen“.

Manifeste Ebenen bzw. Szenarien scheinen hingegen eher durch kollektive Aufmerksamkeit, Komplexität und regelmäßige „Benutzung“ gekennzeichnet zu sein (siehe auch hier). Wobei in dieser Traum-Session besonders die Komponente der „weißen Stadt“ interessant war, in der sich offenbar schlafende EI-Quellen befanden. Ob das in dem Fall zu der Träumerin / Viewerin gehörte, oder sich Traum-Szenarien mit denen anderer Träumer überschneiden können, darf spekuliert wrden. Auch auf diese Möglichkeit deuten einige Erfahrungen aus dem AKE-Bereich hin. An solchen RV-Sessions zeigt sich auch wieder schön die Möglichkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit, was verschiedene Selbsterfahrungen und Grenzwissen-Techniken angeht.

Schwarze Löcher

Folgendes Target, welches nicht nur Aufmerksamkeit anzieht, dürfte wohl eines der exotischsten und mächtigsten Phänomene im physischen Universum sein: Schwarze Löcher

RV - Schwarze Löcher -Simulation

Simulation eines schwarzen Loches in SpaceEngine


 
Kategorie: Astronomie
Anzahl der Viewer: 3
Anzahl der Sessions: 3

In dem Fall gab es, aufgrund einer zufälligen Überschneidung in unseren Target-Pools, zwei Targetformulierungen, welche aber von den Daten her vergleichbare Ergebnisse lieferten:

„Beschreibe das absolute Zentrum der Milchstraße!“

und

„Finde und beschreibe das supermassivste, schwarze Loch in der Milchstraßen-Galaxie!“

Ob es sich in beiden Fällen um das selbe schwarze Loch handelte, ist unklar (aber sehr wahrscheinlich). Der prinzipiellen Erkundung und Aufschlüsselung des Phänomens tut dies jedoch keinen Abbruch. Nachfolgend eine Zusammenfassung mit den signifikanten Eindrücken aus den drei Sessions:


Viewer #1 (Rai)

Protokoll: CRV (Solo)
Datum: 10.12.2015
Dauer: 34 Minuten
Seiten: 8

Die erste Session wurde solo durchgeführt, und zwar bei der Abarbeitung eines persönlichen Targetpools. Schon die frühen AI’s („wie ausgesetzt in Schwärze“, „recht ungewöhnlicher Aufenthaltsort für mich“, „etwas unwirtlich“) und die visuellen Eindrücke der Stufe 3 waren interessant:

RV - Schwarze Löcher - Rai S3

Dort kamen auch schon IT-Eindrücke wie „Rotationsprozess“, „Abkühlung“ und „frieren“. Ähnliche Temperatureindrücke gab es auch in den anderen Sessions, obwohl man ja bei den mächtigen Reibungsvorgängen in einem schwarzen Loch eher Hitze erwarten würde.

In Stufe 6 teilte die Viewerin einen rundlichen Aspekt des Targets (Zentrum) in verschiedene Bereiche ein, und untersuchte diese im Einzelnen:

RV - Schwarze Löcher - Rai S6-Zwiebel

Dabei brachten die einzelnen Bereiche folgende sensorische Eindrücke hervor:
1. Abschnitt: Kühl, blau, fein, dampfend
2. Abschnitt: Wolkig, aufsteigend, grüner Dampf, unwirtliche Gegend
3. Abschnitt: Hart aber nicht richtig greifbar, braun, rötlich
4. Abschnitt: Fester Zustand, Prozess führt zur Verfestigung von Dämpfen
5. Abschnitt: Runtertropfend auf schwarze Fläche

Auf der nächsten Seite folgte eine Bewegungsübung auf das Zentrum des Targets:

RV - Schwarze Löcher - Rai S6-Zentrum

Das Zentrum des Targets umschrieb die Viewerin mit „dunkel im Kern“ und „prasselnden Lichtern“. Die IT’s dieses Bereiches waren „durchziehen“, „langgezogen werden“, „entzweit – entrissen werden“, „in sich geschlossen rotierend / hart / zeitlos / schwarz / schimmernd weiß-gräulich“ und „ausspucken / wieder in Norm bringen“. Darauf folgte das passende AI „fühle mich zerissen und verschluckt + ausgespuckt“.

Dann untersuchte sie den Aspekt „im inneren hart / dunkel“, wodurch sich die IT’s „durchlenken“, „in Kosmos tauchen“, und „Zeitgefüge abstellen / lenken nach Bedarf“ ergaben. Daraufhin wurde noch das amüsante AUL/S „Wie Lenkung für eine Zeitmaschine“ rausgeschrieben. Mit ausgefeilter Raumfahrttechnologie könnte man es vielleicht dafür mißbrauchen. 😉

Fazit: Für eine 34-Minuten kurze (blinde) Solo-Session wurden hier sehr interessante Daten generiert. Diese passen auch sehr gut auf die gängigen, astrophysikalischen Vorstellungen zu schwarzen Löchern, speziell die Zeitverzerrung / Zeitstopp und „Spaghettisierungseffekte“ von fester Materie, welche in das schwarze Loch gelangt.


Viewer #2 (Stefan Franke)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Datum: 22.02.2016
Dauer: 62 Minuten
Seiten: 10

In der zweiten Session dominierten schon am Anfang viele Bewegungseindrücke. Die wichtigsten sensorischen Eindrücke waren durchgehend „schwarz“, „transparent“, „weiß“, „wolkig“, „blitzend“, „erdrückend“ und „unruhig“. Aber auch eine außergewöhnlich kalte Temperatur, wie in der ersten Session (mit einem kleineren, warmen Bereich), war zu erspüren. In der Stufe 3 kamen dann bereits sehr klare Eindrücke von in allen Richtungen wabernden Wolken- oder Energiestrukturen. Diese zeigten sich in den genannten sensorischen Eindrücken, wobei manchmal sogar die „Sicht“ gestört wurde, so als wenn zwischendurch das Sichtfeld völlig verzerrt würde.

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 3

Die Wahrnehmung war schwierig zeichnerisch darzustellen; aber man stelle sich ein vielfach übersteigertes Wellenbad aus Energiewolken vor, welche dabei jedoch von allen Seiten kommen. Die Wolken selber entluden sich manchmal durch „Blitze“, die aber nicht als Lichtbögen wahrnehmbar waren (eher so, als würden die Wolken selber als Ganzes blitzen). Akustisch waren dort eine Art Tosen und seltsame, nie gehörte „Blitzgeräusche“ zu hören. In der Ferne war ein Loch in diesem Wolkengefüge wahrnehmbar, hinter dem es tief weiterzugehen schien, und welches später noch untersucht werden sollte. Die AI’s „episch“ und „aufregend“ sprechen in diesem wilden Szenario für sich.

Stufe 4 zeigte, neben bereits erwähnten, sensorischen Eindrücken, die AI’s „überraschend“, „erstaunlich“, und „man sollte sich festhalten!“. In den T’s kombinierten sich die sensorischen Eindrücke in „wabernde, schwarz-silberne Wellen“, „Wirbel oben“ und „Loch, wo etwas dahinter ist“. Die IT’s lauteten „zielgerichtete Wellenbewegung“, „aufschaukeln“, „schwingen“, „durchschütteln (heftig!)“, „durch Erkenntnis überrascht werden (Loch)“ und „als würde man dahinter was entdecken“.

Der Eindruck „Loch“ wurde für eine tiefergehende Untersuchung in Stufe 6 markiert. Dies stellte sich dann so dar:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Loch)

Auf die Frage „Was bringt das Loch?“ kam der Eindruck, dass es Dinge zu sich saugt bzw. in sich aufnimmt und kompakt macht. Visuell wirkte es so, als wenn aus dem, was dort hineingesogen wird, kleine Teilchen gemacht werden. Diese geraten dann in eine eliptische Kreisbewegung. Jene Teilchen wollten wir uns noch genauer anschauen. Und bei der näheren Betrachtung wirkten sie plötzlich wie „schwingende Energieteilchen“, statt molekulare Materieteilchen.

Danach untersuchten wir u.a. noch den Aspekt „Als würde man etwas dahinter entdecken (Loch)“. Dort wurde es sehr speziell und ungewöhnlich, denn die schwingenden Teilchen, schienen dahinter angeordnet zu werden, und still zu verharren (als wäre die Zeit eingefroren). Zudem kamen die schon etwas metaphysisch wirkenden Eindrücke „offener Raum“, „Klarheit“ und „Vollendung“. Letzteres bezog sich auf die nun dort angeordneten Teilchen, welche sich nicht mehr bewegten.

Auf der nächsten Seite widmeten wir uns weiter diesen schwingenden Teilchen:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Schwingungsteilchen)

Es kam die obligatorische Frage nach dem Zweck der Teilchen („Wozu dienen sie?“). Die Eindrücke „Existenz“, „kosmische Ordnung“, „irgendwas erreicht“, „Endzustand“ und „Perfektion“ zeugen von einer sehr interessanten, kosmischen Maschinerie, die dort arbeitet. Physisch? Metaphysisch? Beides? Schwer zu sagen…

Der Eindruck „Perfektion“ erweckte besondere Neugier, und wurde mit der Frage „Was wird perfektioniert?“ in die Eindrücke „Schwingungsfeld“, „in Position geballt“, „harmonisiert“ und „das was vorher nicht an seinem Platz war, ist jetzt dort“ entpackt. Das AI „schön“ quittierte diese Eindrücke.

Um die Wahrnehmung nochmal zu positionieren, erfolge die Bewegungsübung „Das Zentrum des Targets sollte wahrnehmbar sein!“:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Zentrum)

Im diesem Zentrum waren zwei Hauptkomponenten wahrnehmbar. Nämlich eine Art heiße, grell strahlende „Reibungsfläche“ („zerfasern“, „leermachen“, „das Zerfasterte neu auftragen“ und „grelles Licht“), und ein Sog oder Ausstoß nach unten, welcher jedoch nur ein beiläufiger Aspekt zu sein schien („Nebenprodukt“, „schwarz“, „kalt“ und „bröselig“).Die Hauptattraktion für den Viewer war jedenfalls diese „Reibungsfläche“ oben.

Die beiläufige Ausstoß-Komponente könnten vielleicht „Jets“ des schwarzen Loches gewesen sein (so eine Art Abgas-Effekt). Seltsamerweise gab es auch eine gewisse EI-Ausstrahlung, welche als „euphorische Freude“ und „Glück“ empfunden wurde. Aber sowas scheint mitunter auch bei physikalischen Vorgängen auftreten zu können (siehe auch Atome aus RV-Sicht).

Als letzte Positionierung gab es noch eine Bewegungsübung auf das gesamte Target („Das gesamte Target sollte wahrnehmbar sein!“):

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Gesamt)

Der visuelle Eindruck war eine riesige, weiß-rosa-blau leuchtende Scheibe, welche um ein verhältnismäßig kleines Loch rotierte, dass sich nach unten hin in einem „Schlauch“ fortsetzte. Die Scheibe ließ unzählige kleine Partikel erahnen, aber aus der großen Entfernung war es schwer zu erkennen (vielleicht, als wenn man von schräg oben auf eine Galaxie schaut, nur nicht ganz so riesig). Jedenfalls ein imposanter Anblick! Die wesentlichen IT’s für das gesamte Gebilde lauteten „schwingen“, „Harmonie“, „erhellen“ und „Energie-Gezeiten„.

Zum Schluss schauten wir uns noch den „Schlauch“ an, welcher von dem Loch in der Mitte nach unten wegführte:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Schlauch)

Er zeigte sich als riesig, nicht ganz gleichförmig, und als bläulich gefärbt. Während der obere Teil wie ein klar definierter „Energieschlauch“ wirkte, lief er am unteren Ende fransig aus, und vollführte dort eine „fegende“ Bewegung. Dieser untere Teil war jedoch nur noch schwierig wahrnehmbar. Die Funkion bzw. Tätigkeit im Target war einfach „da sein“, „übergeordnet“, „schwingen“, „fegen“ und „sanft auslaufen“. Als AI’s fielen erhabene Begriffe wie „kosmisch“, „Selbstzweck“, „größer als Ego-Wesen“ und „göttlich“ (letzteres in Ermangelung eines angemessenen Begriffs, nicht im religiösen Sinne).

Fazit: Dank Monitoring konnte in dieser Session noch gezielter gefragt werden, was (neben vergleichbaren Eindrücken) einige neue Detail-Einsichten hervorbrachte. Vor allem die „schwingenden Teilchen“, der Größenaspekt und die kosmische Erhabenheit traten hier in den Vordergrund. Danach weiß man wieder, wie winzig, anmaßend und dümmlich wir Menschen doch manchmal sind, in unseren kleinkarierten Meinungskriegen hier auf der schönen, kleinen Erde… 😉


Viewer #3 (Benny Pamp)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Datum: 22.02.2016
Dauer: 50 Minuten
Seiten: 10

Die dritte und letzte Session bot die Möglichkeit, nochmals genauer auf unklare Aspekte der vorherigen Sessions einzugehen. Insbesondere die innere Funktionsweise des schwarzen Loches wurde hier unter die außersinnliche Lupe genommen. In den ersten Stufen gab es wieder deckungsgleiche Eindrücke, wie „schwarz“, „weiß“, „silbrig“, „glänzend“ und „transparent“. Auch die Gerüche waren interessant, da sie chemisch wirkten und an Chlor erinnerten. Dies deckt sich ebenfalls mit den vorigen beiden Sessions.

Die AI’s ließen schon am Anfang tief blicken, mit Eindrücken wie „dimensional versetzt“, „physikalischer Vorgang“, „sich lieber außerhalb davon befinden“, „einsam und allein dort“, „steril“ und „flach“. Weitere Eindrücke waren „fehl am Platz“, „verloren oder zurückgelassen“ und „brutzel…brutzel“. Der Viewer war auf jeden Fall nicht auf einer Picknickwiese gelandet, soviel stand fest.

In Stufe 6 gingen wir erstmal auf den Begriff „einsam“ ein. Auf die Frage „Warum bist du dort einsam?“ kam „Weil hier sonst niemand ist“. Weiterführend fragten wir „Warum ist da sonst niemand?“, worauf wir die Antwort „Weil hier nichts ist, außer das Segment“ erhielten. Der Viewer schien sich hier in einem „Segment“ zu befinden, welches die Ursache für seine Position war. Die Aspekte von dem Segment waren „absolute Statik“ und „Regungslosigkeit“. Man könnte mutmaßen, dass der Viewer an diesem Ort in Zeit und Bewegung eingefroren war. Vielleicht eine unterbewusst gewählte „Safe Zone“? Das kommt ja öfters bei lebensfeindlichen Targets (wie z.B. Katastrophen, Explosionen, Weltraum…) vor. Was würde aber passieren, wenn der Viewer woanders wäre?

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Stufe 6 (Matsch)

Während man rechts noch den „statischen“ Zustand in dem Segment erkennt (AUL: „Versteinerung“), sieht man links die Folge einer Bewegungsübung in das eigentliche Zentrum des Targets. Dabei beschrieb der Viewer, wie er durch eine Kraft „wie Magnetismus“ zu Boden gedrückt werden würde. Ist er hier von seiner „zeitlosen Safe Zone“ in die Gravitationskräfte des schwarzen Loches geraten?

Wir fragten dann noch, was die Funktion des Targets sei. Als Eindrücke kamen dort „rotieren“, „ansaugen“ und „verdichten“. Dann stellten wir die Frage, wo die Dinge hingehen, die angesaugt werden. Es zeigte sich eine Struktur wie ein „Sack“. Darin gab es die Eindrücke „eindimensionale Scheibe machen“, „verdunstet nach Zeit“ und „schwingen“. Was immer dort zerkleinert wird, scheint daraufhin wieder nach außen verteilt zu werden.

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Stufe 6 (Sack)

Auf der nächsten Seite fühlte sich der Viewer spontan inspiriert, eine Funktionsskizze der wahrgenommenen Abläufe zu machen:

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Stufe 6 (Schwingungen)

Man könnte es so interpretieren, dass sich sich die zum absoluten, dimensionalen Nullpunkt komprimierten Teilchen / Wellen / Energien von dem „Sack“ (Singularität?) aus wieder verteilen, und mit zunehmender Entfernung wieder dimensionale Aspekte annehmen. Es machte den Eindruck einer Recycling-Vorrichtung für Materie und Energie. Auf die Frage hin, welchen Zweck diese Wellenverteilung hat, kam „definiert Raum / Dimensionen“.

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Gesamt von oben

Das Target nochmal von oberhalb

 

Zum Schluss wurde der Viewer gebeten, eine vollständige Funktions- und Strukturskizze des Targets anzufertigen:

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Gesamtskizze

Demnach wird also Materie / Energie oben eingesaugt, unten in einer Art „Sack“ dimensional auf einen Nullpunkt reduziert, und dann wieder irgendwohin abgestrahlt. Das „Irgendwohin“ könnte durchaus mehrere Energie-Ebenen umfassen, nicht nur unsere physische 3D-Ebene. Aber da sind wir uns noch nicht sicher, weil die Eindrücke sehr abstrakt und multidimensional-verwirrend wirkten (was aber auch nicht anders zu erwarten war 😀 ). Die kleine Skizze unten rechts zeigt die Vorgänge nochmal aus einer anderen Perspektive, wo sie dem Viewer stark an Magnetfeldlinien (wie z.B. das Erdmagnetfeld) erinnerten.

Fazit: Vermutlich haben wir erst an der Oberfläche dieses astronomischen Themas gekratzt. Vieles wirkte exotisch-abstrakt, und blieb für uns rätselhaft. Anderes schien astrophysikalische Theorien zu bestätigen (soweit wir es interpretieren bzw. verstehen konnten). Aber die fachliche Meinung eines grenzwissen-affinen Astrophysikers wäre hierbei sicherlich interessant.

Metaphysisch gesehen erhärtet sich hier wieder die Vermutung, dass Schwarze Löcher sowas wie „Ventile“ zwischen den Energieebenen des Universums sein könnten, um „Baumaterial“ auszutauschen (Materie <=> Energie <= Information / Bewusstsein), und sich gegenseitig im Gleichgewicht zu halten. Aber das ist bisher auch nur eine grenzwissenschaftliche Annahme bzw. Deutung aus diversen Selbsterfahrungsberichten. 😉

Multiversaler Aufbau