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Die Lichtfalle

In der Grenzwissen-Szene, vor allem im spirituellen bzw. astralen Bereich, gibt es seit einiger Zeit ein kontroverses Thema: Es geht um das „Licht“ nach dem Tod oder bei Nahtodeserlebnissen. Soll man es vertrauensvoll ansteuern, oder verbirgt sich dahinter eine geschickte „Lichtfalle“, um die Menschen im irdischen Lebenssystem gebunden zu halten? Dient es gar als eine Art Energietankstelle für parasitäre Wesen, die menschliche Emotionen destillieren, welche ein Leben lang angesammelt wurden?

Licht

Die polarisierteren Standpunkte bei diesem Thema sind entweder, dass es eine große, geistige Verschwörung ist (Stichwort „Gefängnisplanet“), oder dass damit nur eine gezielte Angst verbreitet wird, damit die Menschen nach dem Tod nicht ins „Licht“ gehen. Bei zweiterem Punkt manchmal auch mit dem Zusatz, dass das Abhalten vom Licht die Menschen in der irdischen „Matrix“ gefangen hält, um sie als emotionale Energiequelle zu nutzen. Den Aspekt der bösen Absicht gibt es also in beiden Sichtweisen.

Alles nur Panikmache und Halbwissen, oder ist da doch mehr dran? Da dieses Thema uns irgendwann letztlich alle betreffen könnte, starteten wir ein Remote Viewing-Projekt darauf:

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 3
Anzahl der Sessions: 4
Zeitraum: 13.11.2018 – 23.08.2019
Gesamtdauer: 295 Minuten
Gesamtseiten: 38

Die Ergebnisse waren deutlich komplexer, als dass die zuvor genannten Standpunkte ihnen gerecht würden. Wir führten insgesamt vier Sessions durch, die jeweils inhaltlich aufeinander aufbauten. Quicklinks zu den einzelnen Sessions:

Session 1 (Die Umgebung nach dem biologischen Sterbeprozess)
Session 2 (Gibt es mehrere Arten des „Lichts“?)
Session 3 (Detaillierte Betrachtungen der heiklen „Lichter“)
Session 4 (Alternative Möglichkeiten)
Schlussfolgerungen aus den Sessions
 


Alles begann mit dem folgenden Target:

Die Lichtfalle (Target 1)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 458648 383722 863240
Datum: 13.11.2018
Uhrzeit: 15.02h – 16.18h
Dauer: 76 Minuten
Seiten: 9

Bereits in den frühen Stufen zeigten sich interessante AIs (emotionale Meinung des Viewers zum Target), darunter „mystisch“, „offenbarend“, „geheimnisvoll“, „möchte ich erforschen“, „viel zu entdecken“ und „weites Gefühl“. In der Stufe 4 kamen dann Eindrücke wie „grelle Lichtquelle“, „tiefe kühle Weite“, „hindurchbewegen / Transit“, „etwas helles mitbringen“ und „lange, tunnelige Reise“ dazu. Also offenbar passende Eindrücke, um bei diesem Thema richtig on target zu sein.

Eine Timeline des Erlebens nach dem Tod

Für Stufe 6 erstellten wir eine Timeline, in welcher der Verlauf zwischen dem biologischen Tod und dem Auftauchen des „Lichts“ untersucht werden sollte. Dazu nahmen wir repräsentativ ein „Individuelles Bewusstsein“ (B1), welches den Durchschnittsfall des Bewusstseins eines gerade verstorbenen Menschen repräsentiert. Im Verlauf der Timeline zeigten sich mehrere Etappen (E), die zwischen dem biologischen Tod (E1), dem „Licht“ (X) und auch danach auftauchten. Eine Weile nach dem „Licht“ zeigte sich tatsächlich ein sehr beunruhigender Eindruck. Auf diesen, aber auch auf die vorausgegangenen Etappen und das „Licht“ an sich, wird nachfolgend im Detail eingegangen. Hier jedoch zuerst ein transkribierter Überblick über die Timeline:

Die Lichtfalle (Target 1): Timeline

Wir schauten uns an, was das Bewusstsein (B1) in den einzelnen Etappen erlebt. Etappe 1 (E1) stellt den Zeitpunkt des biologischen Todes dar, also wenn der Körper unwiederbringlich stirbt, und das Bewusstsein sich davon ablöst. Die Eindrücke des Bewusstseins waren hierbei „fern über Umgebung blicken“, „umkehren“ und „beim runterschauen etwas erschrocken feststellen“ (den toten Körper?). Daraus resultierte „Panik“ und der Gedanke „Ich muss zurück!

Zwischen Etappe 1 und Etappe 2 kam eine Phase von Zorn und Nicht-Akzeptanz auf. Detaillierte Eindrücke waren hierbei „rumfluchen“, „austicken“, „Wahnsinn“, „Hass“, „zerreißen“, „Trauer+Zorn“ und „sich entfernen“. Wir entpackten den Eindruck „sich entfernen“ noch weiter, wobei sich wiederum die Eindrücke „weit weg laufen“, „panische Flucht“, „in Ferne stehenbleiben und nicht weiterwissen“ zeigten. Diese Reaktionen von Panik und Nicht-Akzeptanz legten sich dann jedoch in Etappe 2.

Die Realisierung des Todes

Etappe 2 (E2) wirkte so, als würde das Bewusstsein trauernd an einer Wand sitzen. Es bewegte sich nicht mehr bzw. wollte weder vor, noch zurück. In dieser Etappe schien die endgültige Akzeptanz des physischen Todes einzutreten, ohne dabei jedoch zu wissen, wie es weitergehen soll. Die Reise des Bewusstseins in dieser Session verlief also schonmal nicht klar und problemlos.

Das „Licht“

Eine Weile nach Etappe 2 tauchte dann das berüchtigte „Licht“ (X) in der Timeline auf. Wir untersuchten diese Erscheinung genauer:

Die Lichtfalle (Target 1): Das Licht

Der Monitor ging dabei sehr vorsichtig vor, da dieses Phänomen einen sehr „anziehenden“ Effekt auf den Viewer haben könnte. Zuerst empfand der Viewer das „Licht“ als so gleißend hell und blendend, dass er die „Blendung“ herunterregeln musste. Nun gab es genauere Eindrücke von der Struktur: „Hell“, „weiß“, „lodernd“, „kreisend“, „kollabierend“, „erneuernd“ und „Vorsicht – muss man behutsam mit umgehen“. Es wirkte wie ein weiß-beiger Energieball, der ständig in sich selbst zu kollabieren schien. Wie eine Art energetischer Abfluss oder Loch.

Jetzt schauten wir natürlich, wie es dem Bewusstsein auf unserer Timeline im „Licht“ (X) erging. Es kamen die Eindrücke „Hell“, „einrollen“, „diebische Freude“, „gelb“, „blendend“, „vom Licht durchdrungen sein“, „abheben“, „siegesgewiss“ und „Wahnsinn“. Der Viewer merkte zu dieser Szene folgendes AI an: „Grell, als würde man versuchen, ein Insekt vor der Sonne zu sehen.“

Euphorie oder Verblendung?

Durch das „Licht“ ging es für das Bewusstsein weiter zur Etappe 3 (E3). Darin kamen die Eindrücke „extatische, zielstrebige Aggressivität“, „sich E3 zur Besitzergreifung nehmen“, Zitat „Genau das habe ich gebraucht!“ und „grellbunte Energiefläche“. Wir untersuchten „Besitzergreifung“, woraus die Eindrücke „Geldscheine durchblättern“ (metaphorisch?), „Pläne“, „Aufbau beginnen“, „Reichweite“ und „Herrschaft über Ferne“ hervorgingen. Es zeichnete sich hier gefühlsmäßig ab, dass sich das Bewusstsein in ziemlich irdisch wirkende Vorstellungen von Macht, Reichtum, Kontrolle und den Aufbau von irgendwas begab. Offenbar war es empfänglich für derartige Verführungen. Dieser Umstand sollte auf jeden Fall bei dem, was folgen sollte, berücksichtigt werden.

Überraschende Wendung

In Etappe 4 (E4) erwartete uns die bereits angedeutete, beunruhigende Überraschung. Die Eindrücke für das Bewusstsein lauteten dort „niedergeschlagen“, „trauernd“, „Pläne um die Ohren gehauen“ (die aus Etappe 3), „abgefertigt“ und „verwundet“. Als Ursache tauchte eine Gruppe von Wesen (V1) auf, die dem Bewusstsein etwas weggenommen haben. War das „Licht“ also doch eine Falle? Mit so einem Eindruck hätte das Team des Projektes nicht gerechnet. Wir hielten das Thema „Lichtfalle“ bis dahin eher für Panikmache oder Falschinformation. Hatten wir uns komplett geirrt?

Parasitäre Wesen im Licht?

Um mehr herauszufinden, wollten wir uns den Wesen (V1) widmen, die das Bewusstsein „bestohlen“ haben. Wir konnten sie in der Timeline kurz nach Etappe 3 lokalisieren. Haben sie das Bewusstsein sozusagen „hinter’s Licht geführt“ (diese Redewendung bekommt in dem Kontext eine ganz spezielle Bedeutung)? Es gelang uns, folgende weiterführende Informationen zu bekommen:

„Wesen (V1) = Zweckgemeinschaft“, „3-4 Wesen“, „heimlich untereinander“, Zitat „Das können wir nehmen und für uns nutzen“, „parasitär“, Zitat „Den (Bewusstsein) haben wir so richtig am Wickel!“, „sehr verschworen“, „heimlich“, „wie Betrug“ und „Wissen für sich behalten“. Des Weiteren „manipulieren durch quatschen“, „sprechen sich für Unterwanderung ab“ und „hängen an Etappe 4 dran, ruhen manchmal“.

Wir schauten auch, wie man diese Wesen an ihrem Vorgehen hindern könnte. Dabei kamen nur die Eindrücke „Tür auf und reinkommen“ und „erwischen bei Machenschaften“. Das repräsentative Bewusstsein in unserer Timeline ist denen aber wohl auf den Leim gegangen. Haben diese Wesen denn selber das „Licht“ installiert, um ein ahnungsloses Bewusstsein in einen Hinterhalt zu führen? Es wirkte eher so, als wenn die Wesen sich gelegentlich hinter diesem „Licht“ einnisten bzw. nicht immer da oder aktiv sind. Das deutete darauf hin, dass diese Wesen nicht die eigentlichen Erschaffer des „Lichts“ waren.

Ausstiegsmöglichkeiten

Zum Schluss wollten wir jedoch noch herausfinden, ob es Möglichkeiten gab, die Situation in Etappe 4 zu verhindern. Dazu zeigten sich tatsächlich zwei Punkte in der Timeline, an denen ein Ausstieg aus dem gesamten Verlauf möglich war. Einmal ein sehr deutlicher Punkt kurz nach Etappe 2 („Realisierung des Todes“…), noch vor dem „Licht“, und noch ein schwächerer Punkt kurz nach Etappe 3 („Extase“, „Machgefühl“, „große Pläne“ etc…), wo das Bewusstsein bereits ins „Licht“ eingetreten war. Vielleicht wäre der Ausweg, den Verführungen in Etappe 3 zu entsagen, und diesen Bereich zu verlassen?

Was beudete jedoch „Ausstieg“? Wir fragen, wie man aussteigen kann (auch nach dem Eintritt ins „Licht“). Dazu kamen die Eindrücke „Pläne verwerfen“, „es gibt noch andere Möglichkeiten“, „es hinter sich lassen“ und „neue Gelegenheiten suchen“:

Die Lichtfalle (Target 1): Ausstieg

Diese „anderen Möglichkeiten“ haben wir uns genauer angeschaut: Die Handlungen „aussteigen“, „wachsen“, „glücklich sein“ und der Begriff „Meer an Möglichkeiten“ tauchten auf. Die Eigenschaften davon waren „bunt“, „Handlungsspielraum“, „in was blättern“ (metaphorisch), „Erkenntnisvielfalt“, „unbegrenztes Potential“ und „unerschöpfliches Repertoire“.

Auf die Frage hin, was das Bewusstsein dort empfinden würde, kam der Eindruck „in Freunde und Erfüllung aufgehen“. Unsere Vermutung ist, dass damit ein freies Bereisen anderer Bereiche des multidimensionalen Universums gemeint sein könnte, oder gar das Höhere Selbst des reisenden Bewusstseins. Weitere, notwendige Schritte für diese Alternative waren „Erkenntnis“, „ein Licht aufgehen“ und „verborgene Antwort in sich selber gefunden (haben)“:

Die Lichtfalle (Target 1): Alternativer Weg

So eine Ausstiegshandlung wird im Prinzip auch von den Leuten empfohlen, die vor der Lichtfalle warnen. Quasi ein Ausstieg aus der „Matrix“ und somit ein Entkommen aus dem ewigen, menschlichen Inkarnationszyklus. Ist es jedoch wirklich so klar und einfach? Ist das „Licht“ stets eine pauschale Falle hinterlistiger Wesen, die uns im Mensch-Sein gefangen halten wollen? Um das beurteilen zu können, hatten wir noch zu wenige Daten. Auch einige Erfahrungen von Nahtodeserlebenden und bewusst außerkörperlich Reisenden widersprechen diesen Aspekten. Deshalb mussten unweigerlich weitere Sessions folgen.

Es sei hier jedoch nochmal angemerkt, dass es sich aufgrund der Target-Formulierung in diesem ersten Target um den Durchschnittsablauf bei verstorbenen Menschen handeln könnte. Das würde zumindest bei der durchschnittlich recht unwissenden Art der Menschen bezüglich des Lebens nach dem Tod Sinn ergeben. Die Unkenntnis der vorherrschenden Mechanismen nach dem Tod zu Lebzeiten, in Kombination mit Gier, Kontrollbedürfnissen und Verführung, könnte für entsprechende Resonanzeffekte sorgen.
 


Die erste Session warf also mehr neue Fragen auf, als sie Antworten erbrachte. Das ist typisch für Targets auf metaphysische Zusammenhänge. Um diese Fragen umfassend anzugehen, wurde ein neues Target getasked, welches wesentlich komplexer ausfiel:

Die Lichtfalle (Target 2)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 635148 024698 452364
Datum: 26.06.2019
Uhrzeit: 19.30h – 20.41h
Dauer: 71 Minuten
Seiten: 12

Die frühen Stufen erbrachten viele Eindrücke mit Bewegung, Geschwindigkeit und Energie. In Stufe 3 zeigte sich bereits eine charakteristische Struktur:

Die Lichtfalle (Target 2): Stufe 3

Obgleich die groben Sinneseindrücke („Low Level Data“) der Stufe 3 noch recht physisch wirkten, beschrieb der Viewer bereits einen tunneligen Schlauch, aus dem eine Art „heiße Energie“ abstrahlte. Er empfand die ganze Erscheinung als „befremdlich“.

In Stufe 4 verstärkten sich die Eindrücke einer Bewegung, die interessanterweise als „rausstoßend“ wahrgenommen wurde, nicht als reingehend. Vielleicht das Tunnelende mit dem Ausgang? Die AIs des Viewers zu den Eindrücken vor Ort waren „dynamisch“, „leicht bedrohlich“, „auf der Hut“ und „mächtig“. EIs (Fremdemotionen vor Ort) konnte er dort jedoch noch nicht wahrnehmen.

Ein Meer aus Lichtern und Farben

Für die Stufe 6 gab es mehrere Kodierungen in der Targetformulierung. Eine Bewegungsanweisung sollte den Fokus des Viewers zuerst auf „Das Licht, welches vor allem bei Nahtodeserfahrungen bzw. nach dem Tod wahrgenommen wird“ (für den Viewer kodiert als O1) richten. Überraschenderweise beschrieb er gleich mehrerer dieser „Tunnel“, welche unterschiedliche Farben hatten:

Die Lichtfalle (Target 2): Stufe 6 - Lichter

Einige der farbenfrohen Eindrücke waren „dunkelrot“, „bläulich“ und „grün-gelblich“. Als „Funktionen“ kamen die Eindrücke „in unregelmäßigen Abständen ausstoßen“ und „leuchten beim Ausstoß auf“. Der Viewer verglich den Anblick mit aufblinkenden, bunten LEDs aus großer Entfernung.

Danach wollten wir herausfinden, wie es dem Bewusstsein (B1) generell ergeht, wenn es in so einen Tunnel eintaucht: „B1 (Bewusstsein) bewegt sich hin und her“, „rotiert schnell“, und „erwärmt sich“. Das AI des Viewers in der Situation dort war „fröhlich und aufmerksam“. Die folgende Skizze deutet den „Bewegungsverlauf“ des Bewusstseins an:

Die Lichtfalle (Target 2): Stufe 6 - Bewegung

Wie in der ersten Session, war auch eine Timeline vorgesehen, um herauszufinden, wo sich das „Licht“ bzw. der Bereich mit den „Lichtern“ nach dem biologischen Tod befindet. Es stimmte sehr gut mit der vorigen Timeline überein:

Die Lichtfalle (Target 2): Timeline

Die Eindrücke beim Eindringen des Bewusstseins in ins „Licht“ waren hier „Grandioser Auftritt mit Pauken und Trompeten“, „Selbstausdruck“, „wie von langer Hand vorbereitet“, „Aufmerksamkeit auf sich ziehen“ und „was Neues vorstellen“.

Verschiedene Arten des „Lichts“

Hier ging es nun um die entscheidende Frage, ob es mehrere Arten des „Lichts“ gibt (bzw. was oberflächlich so erscheint). Die Antwort deutete sich eigentlich schon vorher an, als der Viewer mehrere tunnelige Strukturen beschrieben hat, die in unterschiedlichen Farben leuchten. Wir wollten uns dies jedoch nochmal genauer anschauen und anschließend mit kodierten Möglichkeiten abgleichen.

Auf die direkte Frage hin, ob es mehrere Varianten des „Lichts“ gibt, kam die Antwort „Ja, verschiedene“. Wichtig war hier in erster Linie, ob sämtliche „Lichter“ nur Fallen sind, oder ob es unterschiedliche Funktionen gibt. Folgende Kodierungen waren vorhanden, um die Antworten sinnvoll einzugrenzen:

V1 = Natürlicher Mechanismus für das Bewusstsein nach dem Tod
V2 = „Lichtfallen“, die nur den Anschein des natürlichen „Lichts“ erwecken
V3 = Weitere Funktionen (z.B. Transportsystem)

Folgende Eindrücke kamen zu den Möglichkeiten:

„V1 trifft hin und wieder zu“
„Zweck von V1?“ = „Schaukelbewegung“
„Was macht V1 mit B1 (Bewusstsein)?“ = „Hochwerfen und auffangen“, „spielerisch“, „Aufregung“, „Abwechselung“, „bei Laune halten, damit B1 nicht zum Stillstand kommt“
„Warum sollte B1 in Bewegung bleiben?“ = „Stillstand wäre energieaufwändig, B1 müsste wieder hochgefahren werden“

Bei V1 („natürlicher Mechanismus“) schien es also so, als gäbe es durchaus harmlose „Lichter“ mit einer natürlichen Funktion. Diese besteht offenbar darin, das Bewusstsein in Aktivität oder einem gewissen „Schwingungslevel“ zu halten, damit es nicht stagniert und mit großem Aufwand geborgen werden müsste. Vielleicht wie ein Zwischenhalt, damit das Bewusstsein nach dem Tod erstmal klar werden und sich sammeln kann.

„V2 trifft zu“
„Zweck von V2?“ = „zusammenpressen“, „verdichten“
„B1 würde abprallen und beschleunigen“
„B1 geht in die Ferne“, „das soll nicht mehr sein“
„B1 soll ‚gerettet‘ werden; es passt nicht zu diesem ‚Verdichten'“
„‚Wir wollen B1 nicht'“, „‚passt nicht mehr zu uns'“
„B1 darf ruhig so sein, aber dann soll’s auch bitte gehen“
„Warum passt B1 nicht mehr dazu?“ = „Ist nicht so dicht“

Diese Eindrücke von V2 („Lichtfallen“) waren besonders interessant. Denn offenbar könnte „Lichtfalle“ in dem Fall falsch verstanden sein. Das Bewusstsein wird bei Benutzung dieses „Lichts“ zurückgeworfen und in die Ferne geschleudert, weil es nicht mehr zu einem bestimmten Zustand passt. Ist es vielleicht ein Filtersystem, durch das ein unpassendes Bewusstsein abgestoßen bzw. herausgefiltert wird? Möglicherweise in eine weitere Inkarnation, weil das Bewusstsein durch seinen irdischen „Lastfaktor“ nicht mehr in das andere Energiesystem passt? Die parasitären Wesen, die sich in der ersten Session hinter dem „Licht“ befanden, tauchten hier nicht auf. Aber auch dort gab es ja schon den Eindruck, dass sie manchmal inaktiv bzw. nicht vorhanden sind. Die „Lichtfalle“ (V2) könnte also ein automatisches Rückwurfsystem sein, was einfach auf die Eigenresonanz bzw. energetische „Inkompatibilität“ des dort auftauchenden Bewusstseins reagiert.

„V3 trifft zu“
„Wehmütige, dunkle Eindrücke“
„Wie dunkle Macht im Hintergrund“
„Was passiert mit B1 in V3?“ = „Plattdrücken“, „wie Golfball, der mit hydraulischer Presse versucht wird, zu zerdrücken“, „Bewegungsfreiheit einschränken“, „bösartiges ‚Du hast jetzt nichts mehr zu sagen!'“

Diese Eindrücke von V3 („weitere Funktionen“) waren eine Überraschung der negativen Art, denn man hätte sie wohl eher bei V2 („Lichtfallen“) vermutet. Da die Vorgabe V3 jedoch mehrere Arten des „Lichts“ beinhalten könnte (worauf die vielen, wahrgenommenen Strukturen zuvor hindeuteten), ist der Viewer vielleicht auf die düsterste und erschreckendste Art gestoßen. Das musste auf jeden Fall weiter untersucht werden.

Gute Lichter, schlechte Lichter

Bevor wir uns in tieferen Eindrücken dieser düsteren Variante des „Lichts“ verlieren würden (hier war auch Vorsicht seitens des Monitors geboten), wollten wir die restliche Session-Zeit sinnvoll nutzen. Daher ging es mit der Frage weiter, wie man mögliche „Lichtfallen“ vom „echten (harmlosen) Licht“ unterscheiden kann. Der Viewer ermittelte folgende Antworten:

„Wenn es Lichtfallen gibt, wie kann man sie vom normalen Licht unterscheiden?“
= „Die Lichtfallen wirken feiner, ätherischer, durchlässiger, geht mehr in die Höhe“
= „Das normale Licht ist mehr unten, geht mehr in die Breite“

„Was passiert mit dem Bewusstsein (B1) im Licht (O1)?“ = „herumgehüpft werden“
„Was passiert mit dem Bewusstsein (B1) in Lichtfallen (O1f)?“ = „Bewusstsein geht durch und zerfasert leicht

Viewer: „O1f (Lichtfalle) wirkt auf mich spiritueller, feinstofflicher. Zerfasern = die Dichte der Materie hinter sich lassen“

Alternative Möglichkeiten

Schließlich fragten wir noch, ob es aus der Sicht des Viewers bessere Alternativen gäbe:

„Gibt es bessere Alternativen für mich als O1 oder O1f?“ = „Ziemlich sicher!“

An dieser Stelle drängte sich dem Viewer das AUL „Licht nach dem Tod“ auf, was ihn so tief in der Session aber nicht zu beeinflussen schien.

Viewer: „Bessere Alternative für mich?“ = O1BR (vom Viewer so als Alternative benannt) ist rund, im Raum schwebend, eher kugelförmig, viele Perspektiven, schön schillernd“
„O1 und O1f sind recht eindeutig, O1BR hingegen kreativ und geheimnisvoll“, „Bewusstsein (B1) wird darin aufgenommen und vereinigt sich“

Hier sollte angemerkt werden, dass „O1BR“ die persönliche Alternative für den Viewer dieser Session darstellt. Die Eindrücke erinnern jedoch stark an das Höhere Selbst. Wie schon in der ersten Session, scheint hier der direkte Weg zum Höheren Selbst eine souveräne Alternative zur Benutzung des „Lichts“ zu sein. In der zweiten Session stellte sich diese Alternative für den Viewer so dar:

Die Lichtfalle (Target 2): Alternative

An dieser Stelle wurde die Session beendet, da sie schon ziemlich lange dauerte, und wir den Antworten auf die offenen Fragen deutlich nähergekommen waren. Demzufolge gibt es tatsächlich verschiedene Arten von „Lichtern“ (mehr als drei), deren Funktionen und Auswirkungen offenbar in Abhängigkeit zum Bewusstsein stehen, welches sie benutzt. Von „Frischhaltesystemen“ (Bewusstsein aktiv halten), über „Filtersysteme“ (zurückgeschleudert werden, wenn man nicht mehr kompatibel ist), bis hin zu bösartigen Eindrücken (Wehmut, dunkle Macht im Hintergrund…) scheint es eine breite Palette zu geben.

Von diesen Daten und anderen Erfahrungsberichten ausgehend, kann man schlussfolgern, dass die metaphysischen Strukturen und Mechanismen weitaus komplexer sind, als es oft in der Grenzwissen-Szene kommuniziert wird. Daher ist der Begriff „Lichtfallen“ in diesem Kontext vielleicht zu pauschal gewählt. Es sollten jedoch noch interessante Detailaspekte in weiteren Sessions geklärt werden.

 


Die dritte Session sollte genau dort ansetzen, wo die zweite Session aufgehört hat. Daher wurden gezielt die Aspekte V2 („Lichtfallen“) und V3 („weitere Funktionen“) anvisiert:

Die Lichtfalle (Target 3)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 101267 513828 517613
Datum: 08.07.2019
Uhrzeit: 14.19h – 15.35h
Dauer: 76 Minuten
Seiten: 8

Neben ziemlich bunten Farbeindrücken, zeigte sich folgende Struktur in Stufe 3, die an einen energetischen Tunneleingang mit Sog erinnerte:

Die Lichtfalle (Target 3): Stufe 3

In der Stufe 4 zeigen sich zwei wesentliche Quellen von EIs. Diese enthielten die Eindrücke „kindlich-ängstlich-unsicher“, „Papa beschützt-Gefühl“ und im Gegenzug „tatkräftig routiniert“. Womöglich das Bewusstsein der gerade verstorbenen Person gegenüber dem „Licht“? Zumindest schonmal ein Anhaltspunkt (zusammen mit der Skizze in Stufe 3) dass der Viewer on target war. Die gezielten Untersuchungen der Aspekte „Lichtfallen“ und „Weitere Funktionen“ sollten natürlich in Stufe 6 erfolgen.

Die Lichtfallen

Die Stufe 6 begann mit einer Bewegungsanweisung zu V2 („Lichtfallen“). Der Viewer beschrieb, dass V2 eine Art Umleitung darstellt, die in Kraft treten kann, wenn das Bewusstsein des Verstorbenen nicht automatisch in das „echte Licht“ will, sondern die Situation selbst zu kontrollieren versucht. V2 strahlt dabei den Eindruck aus, als würde es sich von den anderen „Lichtern“ unterscheiden und eine bessere Alternative sein.

Im Kontext dieser Session wurden die Verstorbenen mit der Aussicht dorthin gelockt, nicht wieder inkarnieren zu müssen. Wer sich in der spirituellen Szene auskennt, wird diese Absicht schon öfters vernommen haben („Ich will garantiert nicht wieder auf der Erde inkarnieren!“ oder ähnlich…). Genau auf solche Wünsche scheint V2 abzuzielen, um inkompatibles (bzw. inkompatibel gewordenes) Bewusstsein abzufangen. Was passiert also, wenn ein Bewusstsein in V2 eintaucht? Kann man es tatsächlich als „Lichtfalle“ bezeichnen?

Die ersten Eindrücke zur Funktion von V2 wirkten auf jeden Fall etwas bedenklich: „Lagern“, „V2 will Sterbende für sich behalten“ und „Leute am Reinkarnieren hindern“. Allerdings relativierten sich diese Eindrücke bei einer genaueren Untersuchung. Denn es machte mehr und mehr den Eindruck eines automatischen Systems zur „Bergung“ stagnierter Verstorbener, statt einer bewusst gelegten Falle. Der Viewer drückte es mit „Lagerhalle für stagnierte Seelen“ aus. V2 wirkt dabei wie ein „Seelenstaubsauger“, der in Zwischenebenen auftaucht, wo das Bewusstsein Verstorbener stagniert ist.

Doch was passiert später mit den „aufgesaugten“ Bewusstseinen? Sie werden offenbar zwischengelagert, bis sie wieder zur Reinkarnation bereit sind. Es machte eigentlich den Eindruck des üblichen Ablaufes nach dem Tod, außer dass es hier speziell um hadernde Bewusstseine geht, nicht um welche, die direkt automatisch in ein „Licht“ gehen. Ähnliche Mechanismen wurden schon in anderen Sessions auf die Vorgänge nach dem Tod beschrieben. Vielleicht wird durch den „Lastfaktor“ aus untransformierten, irdischen Erfahrungen keine schwingungsmäßige „Fluchtgeschwindigkeit“ mehr aus der lokalen Bewusstseinsebene erreicht? Man könnte hier auf jeden Fall Parallelen zu den Schilderungen von Robert Monroe vermuten.

Die Eindrücke passen teilweise auf die Beschreibung von V2 in der vorigen Session, bis auf den Aspekt der Zwischenlagerung. Man könnte vielleicht sagen, dass ein Bewusstsein in V2 auf die nächste Inkarnation vorbereitet wird, zuvor jedoch angepasst werden muss, da es nicht mehr zu dem vorherigen Mechanismus passt (wegen der Eigenwilligkeit). Die Eindrücke sind etwas unschlüssig, jedoch wirkt V2 in keiner der Sessions wie eine bösartige Falle. Das hatten wir nur bei V3 („Weitere Funktionen“), was sich auch in dieser Session wieder bestätigen sollte.

Die wirklichen Lichtfallen?

Eine weitere Bewegungsanweisung führe den Viewer zu V3, was alles Sonstige abseits der „echten Lichter“ sein könnte. Genau wie in der vorangegangenen Session, zeigten sich in V3 überraschend negative Eindrücke: „V3 = Falle, denunziiert andere „Lichter“ als Minderwertig“, „Bewusstsein wird in endlosen „Void“ verfrachtet und kann sich dort nur noch begrenzt ausdehnen“ und „Wer diese Ausdehnung überschreitet, dessen überschüssige Energie wird abgeerntet“. Vielleicht wie eine Pflanze, deren Blüte immer wieder abgeschnitten wird, sobald sie aus dem Erdboden hervorkommt. Kurz gesagt, ein Bewusstsein wird energetisch kleingehalten, und sobald es sich wieder ausdehnen will, wird diese neue Energie ab einem bestimmten, immer gleichen Niveau „abgeerntet“. Der Viewer hat versucht, das in folgender Skizze darzustellen:

Die Lichtfalle (Target 3): V3-Abernte

Des Weiteren bekam der Viewer den Eindruck, dass dort gefagene Bewusstseine ewig darin hängen würden. Es würde sicherlich zu gewissen Höllenvorstellungen passen. Wir schauten allerdings nach, ob eine Befreiung dieser Bewusstseine möglich wäre. Das wurde bejaht, ginge jedoch nur, wenn die Aufmerksamkeit des dort gefangenen Bewusstseins durch einen äußeren Impuls vom „Void“ abgelenkt würde (wie ein Signal von außen). Die Funktion dieses parasitären Mechanismus scheint sich also durch die Aufmerksamkeit des gefangenen Bewusstseins zu bedingen. Vielleicht so, als würde es garnicht auf den Gedanken kommen, dass es nochwas anderes als den „Void“ gibt. Ein Eigenresonanz-Phänomen, quasi wie eine selbstgemachte „Höllenebene“?

Energieparasitismus und Eigenresonanz

Zumindest scheint in der V3-Variante irgendwas von der Energie der Bewusstseine zu profitieren. Aber es kann nur bestehen, wenn die jeweiligen Bewusstseine überhaupt erst in Resonanz mit V3 gegangen sind. Wer zieht jedoch diese Energie ab? Das wurde in dieser Session nicht mehr beantwortet. Vielleicht sogar die Bewusstseine selbst, in einem unbewusst manifestierten System der „Selbstbestrafung?“ In der ersten Session schien es jedoch parasitäre Wesen zu geben, die sich gelegentlich (nicht immer) an den Bewusstseinen frisch Verstorbener bereichern. Aber auch das scheint eine bestimmte Eigenresonanz (bzw. „sich reinlegen lassen“) zu bedingen.

Die Lichtfalle (Target 3): Navigationskarte

Abstrakte Navigationskarte des Viewers zwischen den „Licht“-Varianten

Zusammenfassend kann man hier sagen, dass V2 vielleicht als „Lichtfalle“ mißverstanden wird, während die wirklich bedrohlichen Szenarien in anderen Formen des „Lichts“ (V3) zu liegen scheinen. Und es wurde immer deuticher, dass es offenbar von der Eigenresonanz abhängt, von welcher Art Licht man sich letztlich anziehen lässt. So oder so, V2 und V3 schienen nicht gerade die optimalen „Lichter“ zu sein, um als Bewusstsein nach dem Tod produktiv und souverän weiterzukommen. Doch hat man überhaupt eine Wahl? Das kommt wohl darauf an, wie bewusst man seine Eigenresonanz kultiviert hat. Deshalb wollten wir zum Schluss noch ergründen, welche Alternativen es zu V1 („natürliches Licht nach dem Tod“), V2 („Lichtfallen“) und V3 („Weitere Funktionen“) gibt.

 


Gibt es also noch andere Möglichkeiten, als die bisher beschriebenen Arten der „Lichter“? In der ersten Session deutete sich bereits eine Ausweich- bzw. Ausstiegsmöglichkeit an, die dort jedoch nur kurz angekratzt wurde. Wie würde(n) sich diese Alternative(n) im Detail darstellen?

Die Lichtfalle (Target 4)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 909840 784378 921926
Datum: 23.08.2019
Uhrzeit: 19.06h – 20.18h
Dauer: 72 Minuten
Seiten: 9

Bereits in den ersten Stufen dränge sich der grobe Eindruck eines energetischen, nicht anfassbaren Verlaufes auf, der teilweise durch irgendwas abgedeckt wurde. Diese Abdeckung schien dabei eine wichtige Funktion zu haben. Die AIs dazu waren „makellos“, „angebracht“ und „wichtig“.

Die Lichtfalle (Target 4): Tunnel mit "Schutz"

In Stufe 4 kamen die AIs „interessant“ und „ich möchte das darunter sehen“ hinzu. Auch die ITs „gedeihen lassen“, „beschützt sein“, „reifen“ und „entwickeln“ wirkten interessant. Offenbar schien hier eine Art von Abschirmung bzw. geschützter Entwicklung eine besondere Rolle zu spielen.

Gezielte Zielstrebigkeit

Zur Sache gehen sollte es natürlich wieder ab Stufe 6. Mit der Bewegungsanweisung „VA sollte wahrnehmbar sein!“ ging es gezielt zur möglichen Alternative zu den bisherigen „Lichtern“. Zusätzlich wurde hier wieder ein individuelles Bewusstsein (eines Verstorbenen) kodiert, um zu sehen, was damit in VA passiert. Es bekam die Kodierung „I1“. Infolge der Bewegunganweisung tauchte sofort dieses Szenario auf:

Die Lichtfalle (Target 4): Tunnel mit "Leitstrahl"

Es zeigte sich ein immaterieller Energietunnel, der von einer Art „Zielleitstrahl“ durchdrungen wurde. Das Bewusstsein (I1) nutzt diesen Leitstrahl, um sich durch den Tunnel zu bewegen. Etwa in der Mitte des Tunnels tauchte wieder der Eindruck aus den frühen Stufen auf, als würde etwas abgeschirmt. Dieser Bereich wirkte gewölbt, kontrahierte und machte einen auffälligen, roten Farbeindruck. Am anderen Ende des Tunnels weitete sich die Umgebung. Dort zeigten sich mehrere mögliche Pfade, die das Bewusstsein ganz gezielt nehmen kann. Es gab sogar die Möglichkeit, wieder aus diesem Bereich „herauszufallen“.

Zwischendrin schauten wir nach, wie es dem Bewusstsein innerhalb des Tunnels erging:

Die Lichtfalle (Target 4): Tunnel - Bewusstsein

Das Bewusstsein an sich stellte sich als eine Art Wolkenform dar, die schlauchförmig hochgezogen, beschleunigt und mitgerissen wird. Die Wirkung des Tunnels auf das Bewusstsein war „Wohlgefühl“, „stimulieren“, „orgasmisch“ und „euphorisch“.

Souveräne Bewusstheit

Wie schon bei zwei der vorigen Sessions, sollte es auch dieses Mal wieder eine Timeline geben, auf welcher der Verlauf vom biologischen Tod bis zum Erreichen der Alternative(n) (VA) ermittelt wurde. Diese zeigte sich deutlich komplexer und verschachtelter, als erwartet:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline

Anscheinend boten sich hier viel mehr aktive Wahl- und Handlungsmöglichkeiten für das Bewusstsein, als in den Timelines zu den anderen Arten des „Lichtes“. Das Bewusstsein zeigte sich in diesem Fall schon sehr kurz nach dem biologischen Tod aktiv und handlungsfreudig („zusammenfassen“, „Sachen packen“, „beisammen / vollständig sein“, „euphorische Vorfreude“, „Ich muss dahin!“). Vielleicht ist das überhaupt die notwendige Grundeinstellung, um diese Alternative(n) ergreifen zu können. Das wäre wieder ein Hinweis auf die Wichtigkeit der Eigenresonanz. Jedenfalls war die darauffolgende Handlung des Bewusstseins „Leitstrahl / Signal ergeifen“, was am Eingang des Tunnels geschah:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Leitstrahl ergreifen)

Nach einer Weile auf diesem Weg tauchte ein Bereich auf, in dem für das Bewusstsein die Aspekte „Erkenntnisse holen“, „Dinge verstehen“, „Jetzt macht alles Sinn!“ in Verbindung mit den EIs „Erleichterung“, „Glück“ und der Bestätigung „Ich hab’s gewusst!“ kamen. Hier zeigte sich zudem eine Möglichkeit auf, wo das Bewusstsein wieder zurückkehren kann, wenn es dem alternativen Weg nicht weiter folgen möchte:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Umkehrmöglichkeit 1)

Sollte das Bewusstsein hier nicht umkehren, folgt nach einer Weile ein weiterer, sehr deutlich definierter Bereich. Es gab die Möglichkeit, dort erstmal zu verweilen und zu meditieren. Ebenso war es jedoch ein weiterer Punkt mit einer Umkehrmöglichkeit. Zwischen diesem Bereich und dem Ende der Timeline (also dem finalen Eintreten in die Alternative(n)) tat sich plötzlich eine Art Wand auf, was das Bewusstsein überraschte:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Umkehrmöglichkeit 2 + Wand)

Es schien dort um wichtige Entscheidungen für den weiteren Weg des Bewusstseins zu gehen. Die Eindrücke des Bereiches waren „aufgeregt vor etwas treten“, „gespannt sein“, „ernst in die Hand nehmen“, „wie jemanden etwas beweisen“ und „Vorhaben“.

Nexus der Entscheidung(en)

Wir schauten uns den Eindruck „Vorhaben“ genauer an. Dabei tauchte die Metapher „Engel werden, Platz einnehmen“ auf. Es ging wohl also darum, eine spezielle, höhere Position einzunehmen. Die weiteren Detaileindrucke waren „es allen beweisen“, „sich verpflichtet oder ermächtigt fühlen“, „bereit machen“, „Verantwortungsposition übernehmen“ und „Wand erklimmen“. Dann fragen wir noch, was mit dem Bewusstsein dadurch geschehe: „Prüfung“, „würdig sein“, „Warteschlange“ und „hoffen, dass man DER Kandidat ist“.

Währenddessen tauchte ein detaillierterer Eindruck der „Wand“ auf:

Die Lichtfalle (Target 4): Timeline (Wand)

Es war deutlich zu spüren, dass das Bewusstsein in diesem Beispiel zu einer erhöhten Position an der „Wand“ gelangen möchte. Das Bewusstsein war sich nur noch nicht ganz sicher, wohin. Dort schien sich eine Öffnung aufzutun, durch die der Weg weiterführt. Wir verfolgten die „Wand“ noch weiter nach oben. Sie franste irgendwann aus, so als würden verschiedene Pfade überall hin abzweigen. Später wollten wir uns diese mysteriöse „Wand“ noch genauer anschauen.

Die totale Erinnerung

Vorher gab es jedoch noch eine Bewegungsanweisung, um zu sehen was passiert, wenn das Bewusstsein bei VA ankommt (und danach). Es kam sofort der Eindruck, dass VA mit der „Wand“ bzw. des Erreichens  derselben gleichgesetzt ist. Was passierte also, als das Bewusstsein seine Öffnung wählte?

Die Lichtfalle (Target 4): Verkehrsnetz

Es war nicht nur eine, sondern viele Öffnungen wahrzunehmen. Von diesen zweigten viele Energietunnel ab, was den Eindruck von einem metaphysischen „Verkehrsnetzwerk“ erzeugte. Das Bewusstsein in unserem Fall hatte jedoch schon eine bestimmte Öffnung favorisiert. Wir verfolgten es durch diesen Tunnel, um zu sehen, was dahinter kam. Der Tunnel an sich wirkte an den Seiten bunt und irisierend.

Am Ende des Tunnels tat sich eine Art geschlossene Region auf (in der Session als O2 für „Ort 2“ bezeichnet), die wir natürlich auch untersuchten. Diese Region wirkte wie eine breite Spähre und hatte viele bunt leuchtende Elemente an ihren Wänden. Unser Beispiel-Bewusstsein steuerte ein bestimmtes Element an („Ausschau halten“, „das benötige ich“), welches wir mit O3 („Ort 3“) bezeichneten.

O3 zeigte die Eindrücke „Datenwand“, „etwas rausnehmen und öffnen“, „Gewißheit entdecken“ und „Rückerinnerung“. Hatte man es hier vielleicht mit einem Speicherbereich des Höheren Selbstes vom Bewusstsein zu tun, wo bestimmte Erinnerungen abgerufen wurden? In der Nachbarschaft von O3 gab es zudem eine markante EI-Ausstrahlung. Diese beinhaltete folgende Eindrücke: „Da freut sich was, dass O3 von I1 (dem Bewusstsein) benutzt wird. O3 ist wie Matrix / Infoterminal. O3 ist in O2 integriert“. Ein weiteres Indiz, dass es sich um das Höhere Selbst des Bewusstseins handeln könnte.

Das Meer der Möglichkeiten

Man ahnt, wie weitreichend und verschachtelt diese Session noch hätte werden können. Da die Session schon zeitlich sehr ausgedehnt war, entschieden wir uns zum Schluss nochmal die „Wand“ mit den vielen Löchern bzw. abgehenden Transportrouten anzuschauen:

Die Lichtfalle (Target 4): Wand (Details)

Aus dieser detaillierten Ansicht zeigte sich die „Wand“ als imposantes, rötlich-orangenes Energiegebilde, welches enorm weit hinaufzuragen schien. Es wurden mehrere Löcher wahrgenommen, wovon eines bereits als Favorit des Bewusstseins untersucht wurde („Loch f. I1“). Dort fragten wir nochmal, warum das Bewusstsein genau dieses Loch gewählt hatte: „I1 hat noch was zu erledigen“, „programmieren“, „Dinge richtig stellen“ und „Ordnung / Vollständigkeit schaffen in I1 selbst“.

Als Zusatz fragten wir, was die anderen Löcher für das Bewusstsein bereithalten würden. Eines war einfach „uninteressant“, ein anderes erzeugte völlige „Weigerung“. Am untersten Ende der „Wand“ war ein Loch, welches eine „Rückkehr“ ermöglichen würde, wenn sich das Bewusstsein anders entscheiden würde. Sehr weit oben gab es hingegen noch ein Loch, welches den Eindruck „Licht, am Ziel sein“ ausstrahlte.

Danach ging es darum, den Zweck der „Wand“ genauer zu beschreiben: „Transport“, „Aufstieg“, „Erhöhen“, „Ausweichen“, „Rückkehren, es sich anders überlegen“ und „hab von Vorher nochwas zu erledigen“. Es machte also am ehesten den Eindruck eines Knotenpunktes der Entscheidungen und Möglichkeiten. Vielleicht das, was Robert Monroe in seinen Büchern „die Fernstraße“ nannte?

Der Gipfel des Bewusstseins (?)

Oberhalb des höchsten Loches („Licht, am Ziel sein“) ging es interessanterweise noch weiter. Das versuchten wir noch zu beschreiben:

Die Lichtfalle (Target 4): Gipfel

Jenseits der Spitze bestätigte sich der Eindruck aus der ersten Wahrnehmung der Wand, dass sich dort verschiedene Abzweigungen überall nach oben hin verteilen würden. Das Gefühl dort oben konnte nur noch mit „Freiheit / Grenzenlosigkeit“ beschrieben werden. Die Struktur strahlte unglaublich hell, was zugleich den Eindruck „I1 (unser Beispielbewusstsein) könnte Licht nicht aushalten“ erbrachte. Deshalb hat es vielleicht erstmal einen anderen Pfad innerhalb der „Wand“ gewählt.

Die AIs zu dem gleißenden „Gipfel des Lichts“ ganz oben waren „Überblick“ und „Werk sehen“. Vielleicht so, als könnte man von dort aus die kosmische All-Einheit bzw. das multidimensionale Universum überblicken. Leider kann das geschriebene Wort und die rudimentäre Art Remote Viewing-Skizzen dem möglichen Anblick kaum gerecht werden…

Dort beendeten wir die Session mit den End-AIs „entspannt“ und „zwanglos“. Die meisten Remote Viewing-Sessions sind eher anstrengend und manchmal auch stressig. In diesem Fall bescherrte sie jedoch am Ende ein entspannt-meditatives und gleichmütig-erhobenes Gefühl, trotz der Komplexität. Rein von diesem subjektiven Gefühl her hatten wir hier wohl die beste Alternative zu den anderen „Lichtern“ gefunden.
 


Schlussfolgerungen:

Diese vier Sessions können natürlich nur einen groben Überblick über die Komplexität der Vorgänge nach dem biologischen Tod liefern. Und hier auch nur mit gezieltem Fokus auf die „Lichtfallen“-Thematik. Uns ging es vor allem darum, die Realität und ggf. Natur dieses kontroversen Themas zu überprüfen. In erster Linie also, ob es überhaupt „Lichtfallen“ gibt, und wenn ja, welche Mechanismen wirken, was einem Bewusstsein dabei passieren kann und wie man am besten damit umgeht. Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen:

  • Es gibt verschiedene Arten von „Lichtern“. Wir konnten mindestens vier Hauptvarianten davon beschreiben.
  • Die den „Lichtern“ anhängenden Tunnelphänomene scheinen an sich ein natürliches Transportsystem zwischen metaphysischen Orten bzw. Ebenen zu sein.
  • Die Art und Funktion der „Lichter“ hängt im Wesentlichen von der Eigenresonanz des Benutzers ab (Stichworte „Verteilerknoten“, „Zwischenlager für nach dem Tod stagnierte Bewusstseine“, „automatische Bergungssysteme“, „Glaubenssystemterritorien“, „Dämmerebenen“, „Höllen der Selbstbestrafung“ etc…).
  • Wenn man im Kontext unserer Sessions noch die Existenz von „Lichtfallen“ in Betracht ziehen möchte, hängt deren Gefahrenpotential von der Eigenresonanz bzw. der Bewusstheit der potentiellen „Opfer“ ab.
  • Das bekannte Motto „Gedanken = Realität“ sollte im Hinterkopf behalten werden.
  • Anscheinend gibt es sowas wie Energieparasiten, die den desolaten Zustand mancher Bewusstseine für ihre energetischen Zwecke ausnutzen (wenn es nicht ohnehin Symptome oder Abspaltungen durch Eigenresonanz-Effekten sind). Die Befreiung daraus hängt von der eigenen Aufmerksamkeit ab.
  • Das beste Rüstzeug für eine souveränen Umgang mit „Lichtern“, „Lichtfallen“ etc… nach dem Tod ist entsprechend klare Bewusstheit und Erkenntnis. Eine gute Möglichkeit ist wahrscheinlich, direkt das eigene, Höhere Selbst anzusteuern. Von dort aus könnte es problemlos zum Verteilersystem der „Wand“ gehen.

Diese Sessions kratzten natürlich nur an der Oberfläche. Denn man hat hier ein ganzes, metaphysisches Multiversum des Bewusstseins vor sich, welches über seine eigenen Funktionen und Gesetzmäßigkeiten verfügt. Einiges davon spiegelt sich scheinbar im physischen Universum wieder (Quantenphysik etc…), anderes ist exotisch und aus der menschlichen Perspektive schwer zu deuten. Zumindest hoffen wir, dass dieses Projekt etwas Klarheit oder zumindest einige Erklärungsansätze für die kontroverse „Lichtfalle“-Thematik erbringen konnte. Wir sind gespannt, was zukünftige Projekte auf diese und ähnliche Themen zutage fördern.

Unsere sehr ausführliche Vorstellung und Diskussion des Lichtfalle-Projektes auf dem YouTube-Kanal von Reicher & Stark:




Interview von Johann Nepomuk Maier mit Bernhard Reicher zum Projekt:

Rückkehr von der Mondoberfläche

Hiermit möchte ich eine interessante Session von einer unserer Seminar-Absolventinnen vorstellen, mit der sie erfolgreich den Basiskurs (Stufe 1-5) vollendet hat. Bei dem Target handelte es sich um folgende, bekannte Aufnahme der Apollo 11-Mission:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Target)

Darauf ist vor dem Hintergrund der Mondlandschaft und der fernen Erde, die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre „Eagle“ nach dem Rückstart von der Oberfläche zu sehen. Das Foto wurde am 21.07.1969 aus dem Kommandomodul „Columbia“ heraus aufgenommen, an das die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre kurze Zeit später andockte.
 
Kategorie: Astronomie / Ereignisse
Protokoll: CRV (gemonitort)
Koordinaten: 931002 374621 887632
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 14.10.2019
Uhrzeit: 19.00h – 20.09h
Dauer: 69 Minuten
Seiten: 9
 
Die wesentlichen sensorischen Eindrücke in den frühen Stufen waren „grau“, „schwarz“, „kalt“, „glatt“ und „metallisch“. Bereits in Stufe 3 wurde ein kantiges, sich bewegendes Objekt in einer unwirtlichen Umgebung beschrieben. Im Hintergrund zeigte sich eine grauschwarze Bergkette ein bläulicher Fleck am Himmel. Die Landschaft wurde von der Viewerin „wie Wüste, aber kalt“ beschrieben. Bei dem sich bewegenden Objekt gab es die AUL/s-Anmerkung „wie Triebwerk“, begleitet von dem AUL „Flugzeug“. Das wurde natürlich herausgeschrieben und gestrichen. Die AIs (eigene Emotionen zum Target) der Viewern waren seit Beginn der Session durchweg spannungsbetont.

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Stufe 3)

Da die Stufe 3 selbst bei so gut zusammenhängenden Eindrücken nicht überreizt werden sollte (Gefahr von AULs und falscher Vervollständigungen), ging es weiter zu den höheren Stufen. Im konzeptionellen Bereich (ITs) drängte sich nun der Eindruck „erforschen“ sehr stark auf. Zuerst sollte jedoch die bergketten-artige Landschaft unter die Lupe genommen werden. Dabei ergab sich folgendes:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Landschaft)

Die sensorischen Daten waren „felsig“, „wüst“, „kantig“, „große Felsen“, „Berge, aber davor flacher Boden“, „krümelig“ (der Boden), „staubig / Staubwolken“ und „eisig“. Der vordere, flachere Teil der Landschaft erinnerte die Viewern an einen trockenen Salzsee. Dimensional gesehen wirkte die Bergkette weit weg. Die AIs zu der Landschaft waren „abweisend“, „lebensfeindlich“ und „wüst“. Der Viewerin selbst würde es vor Ort „fröstelnd“ ergehen, und irgendwie „wartend“. Wenn man dort ausatmet, wäre der Atemhauch sichtbar (aber wahrscheinlich nur einmal).

Dann war das technisch wirkende, sich bewegende Objekt an der Reihe:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Objekt)

Der Viewerin kam es vor, als würde die Bewegung im Gesamtszenario eher langsam wirken. Sie nahm sensorisch die Eindrücke „glatt“, „hart“, „schwarz“, „roter Streifen“ und „hohl“ wahr. Zudem hatte sie den Eindruck von Düsen, die sie jedoch als AUL skizzierte (also nicht die wahre Form). Als konzeptionelle Aspekte kam „fotografieren“ (AUL „Luftaufnahmen“), bewegen, fliegen und „Details aus der Luft aufnehmen“. Die skizzierte Form des Objektes entspricht nicht wirklich der Mondlandefähre, was wohl daran lag, dass das AUL „Flugzeug“ für das Objekt recht stark dominierte (wegen dem Flugeindruck und Triebwerk). Der „rote Streifen“ könnte eine Teilwahrnehmung der Isolationsfolie gewesen sein.

Schließlich sollte das Objekt und die Landschaft per Bewegungsanweisung in eine zusammenhängende Relation gesetzt werden. Denn bisher war nicht ganz klar, wo sich das Objekt im Verhältnis zur Umgebung befand:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Objekt und Landschaft)

Die Form-Wahrnehmung des Objektes blieb rudimentär, was aber bei der ungewöhnlichen und irregulären Form der Mondlandefähre verständlich ist (vor allem bei Neulingen). Als Oberflächendetail wurde nur eine wellenförmige Struktur wahgenommen. Das könnte auf die zerknitterten Mylar-Folien schließen lassen, mit der die Mondfähre isoliert wurde:

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Triebwerk und Folie unten)

Viel deutlicher war hier jedoch der Eindruck, dass es unter dem Objekt irgendwie „windig“ und „heiß“ war. Es stellte sich schnell heraus, dass dieser „heiße Wind“ vom Objekt selbst verursacht wurde, woraufhin auch der Eindruck einer einzelnen, großen Düse folgte. Die Viewerin berichtete, dass ihre Hand womöglich zerfetzt werden würde, wenn sie diese in den Düsenstrahl hielte. Die Bewegungsrichtung des Objektes wurde nun auch nach vorne (also auf den Betrachter zu) wahrgenommen. Das AI zum Objekt lautete „hochtechnisch“ und „super interessant“.

Schließlich untersuchten wir noch einige konzeptionelle Zusammenhänge zum Objekt, und was es dort in der Umgebung tun würde. Dazu nahmen wir den Begriff „erforschen“, der sich zuvor bereits stark aufgedrängt hatte. Wir stellten die Frage „Was wird erforscht?“, woraufhin Eindrücke wie „Orte feststellen“, „Aufklärung“, „Leute suchen“, „Strukturen auf dem Boden“ und interessanterweise auch „militärische Ziele“ kamen.

Der Eindruck „Orte feststellen“ interessierte uns an der Stelle genauer, weshalb wir die Frage „Zu welchem Zweck?“ stellten. Daraus folgte „Personen finden“, „verstecken sich“ und „sind nicht sichtbar“. Das AUL/s „Wie Drohne“ kam zwischendurch auch auf, weshalb sich hier bereits gewisse, militärische AULs reingemischt haben könnten. Die Session war an dem Punkt auch schon weit ausgedehnt. „Personen finden“ und „verstecken sich“ könnte man jedoch als die Aufgabe deuten, vom Kommandomodul aus die rückkehrende Aufstiegsstufe der Mondfähre zu orten.

Am Ende fragten wir noch die „Beziehung zwischen Objekt und Landschaft“ ab. Dort kam zuerst „keine Berührung“ (weil das Objekt fliegt), „will es auch nicht“ (könnte ja auch nicht mehr sanft landen ohne Landestufe), „war da schonmal“ (auch klar) und „kennt die Landschaft“. Auf die Frage hin, was es dort unten gemacht hat, kam „entladen“, „Menschen transportieren“, und „sind schnell weggelaufen, weil sie eine Aufgabe hatten“ (Mondspaziergang der Astronauten?).

Was war deren Aufgabe da unten? Hier kam „sie mussten was finden“, „Gegenstände suchen“, „metallisch, länglich, rohrartig“, „wie in einer Kiste“, „Wertvolles bergen“ und „Gelände abstecken“. Das könnte man auf den Mondspaziergang mit dem Aufstellen von Instrumenten und der amerikanischen Flagge beziehen, was ja zugleich eine Art Absteckung ist. Die Daten waren an diesem Punkt jedoch mehrdeutig. Das End-AI für die Session lautete „sehr spannend“ und „abenteuerlich“.

Fazit: Diese Session ist ein anschauliches Beispiel für zwei Faktoren: Die Viewern konnte bereits gut die zwei Hauptelemente des Zielgebietes (Landschaft und Mondfähre) isoliert wahrnehmen und kombinieren. Die Eindrücke der Mondlandschaft waren von den Farben, Oberflächen und der unwirtlichen Lebensfeindlichkeit her eindeutig. Auch die grundlegenden Eindrücke und Funktionen der Mondfähre passten. Die neutrale Zusammenfassung vor der Auflösung des Targets lautete sinngemäß: „Metallisches Objekt mit Düse als Triebwerk fliegt langsam über eine unwirtliche, grau-wüstenartige und kalte Landschaft“.

Apollo 11-Aufstiegsstufe (Vergleich)

Im späteren Teil der Session begannen sich dann offesichtlich AUL-Zusammenhänge einzuschleichen, die vor allem mit militärischen Aspekten zu tun hatten (a’la Düsenflugzeug in der Wüste mit Luftraumüberwachung, Landung und Absetzung von Personen). Hier zeigt sich auch, dass man mit einer Basiskurs-Ausbildung zwar schon die wesentlichen Aspekte und Zusammenhänge des Zielgebietes gut in einer Einzelsession erfassen kann, das AUL-Management jedoch ein Prozess ist, der durch vielfach wiederholte Praxis über Wochen und Monate reifen muss.

Das ist unsere durchschnittliche Erfahrung mit neuen Seminarteilnehmern, die natürlich je nach Lerntyp und persönlicher Trainingsintensität leicht variieren kann. Aus diesem Grund bieten wir unseren Seminar-Absolventen die Möglichkeit des freien Online-Trainings mit anderen Remote Viewern in unserer RV-Praxisgruppe auf Skype an. Egal ob es Absolventen des Basiskurses, oder schon des Fortgeschrittenen– bzw. Projektleiterkurses sind. Projekttreffen vor Ort in unseren Seminarräumlichkeiten sind auch möglich, wenn es für die Absolventen geografisch günstig ist.

Abschließend sei angemerkt, dass diese Session wieder mal ein Indiz liefert, dass die Apollo-Missionen echt waren, und nicht in irgendeinem geheimen Filmstudio mit der Effekt-Technik der 1960’er Jahre inszeniert wurden (Stichwort „Moonhoax“). Das zeigten inzwischen dutzende Sessions auf verschiedenste Situationen der Apollo-Missionen. Und zwar nicht nur aus unserem Umfeld, sondern auch in der internationalen Remote Viewer-Szene.

Der Santilli-Film

Der berühmte Santilli-Film zeigt eine angebliche Alien-Autopsie, die 1947 stattgefunden haben soll. Öffentlich aufgetaucht ist er im Jahre 1995. Etwa zehn Jahre später gab man jedoch zu, dass der Film eine Fälschung sei, welche in London gedreht worden ist. Bis dahin war er bereits einer der umstrittensten Filme in der UFO-Szene. Die Fälscher geben an, eine aufwendige Puppe mit den Innereien verschiedener Tiere gefüllt zu haben, welche dann bei der scheinbaren Autopsie entnommen wurden.

Auch vorher wurden schon viele Zweifel über die Authentizität des Films laut, da die Kameraarbeit für ein so wichtiges Dokument sehr amateurhaft wirkte (z.B. der verdächtig fehlende Fokus bei Nahaufnahmen, wenn man Details erkennen könnte). Zudem wirkte das Vorgehen während der Obduktion auf echte Gerichtsmediziner unsachgemäß. Einige Leute verteidigen den Film jedoch immer noch als authentisch und vertreten die Meinung, dass das Eingeständis der Fälschung nur der Desinformation diente. Befeuert wurde das noch durch die spätere Behauptung Santillis, dass der Film zwar gefälscht sei, er jedoch echtes Material einer Alien-Autopsie gesehen, und es darauf basierend nachgedreht hätte. Das angeblich echte Material war dabei in sehr schlechtem Zustand.

Vor kurzem wurde die Sache erneut befeuert, nachdem ein Memo auftauchte, welches aus dem Nachlass von Apollo 14-Astronaut Edgar Mitchell (Mitbegründer des Institute of Noetic Sciences) stammen soll. Darin sagte der CIA-Wissenschaftlicher Kit Green (welcher ebenfalls schon sehr früh im Remote Viewing-Programm involviert war), dass ihm im Jahre 1987 Bilder einer echten Alien-Leiche gezeigt wurden, die mit dem Wesen aus dem Santilli-Film (welcher 1995 gefälscht worden sein soll) identisch gewesen wären. Wurde Kit Green Teil einer Desinfo-Kampagne, oder hat er etwas authentisches gesehen, was dann durch einen gefälschten Film in der Öffentlichkeit relativiert werden sollte?

Haben wir es hier also eventuell mit einem komplexen Gemisch aus Hoaxes, Nebelkerzen und realen Aspekten zu tun? Soweit sind wir noch nicht. Jedoch ergab sich vor ein paar Wochen ganz beiläufig eine Session, in welcher der Santilli-Film als Target genommen wurde. Die Ergebnisse waren so eindeutig, dass sie zumindest den Santilli-Film als Fälschung bestätigen. Jedoch schien das am Ende nicht alles gewesen zu sein. Widmen wir uns aber erstmal dieser Session…

Kategorie: UFOs und Aliens
Protokoll: CRV (gemonitort)
Koordinaten: 625778 951326 485963
Anzahl der Viewer: 1 (Benny Pamp)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 07.07.2019
Uhrzeit: 16.33h – 17.51h
Dauer: 78 Minuten
Seiten: 7

Hierzu sei noch angemerkt, dass das Target spontan von einem Seminar-Trainee vorgeschlagen wurde, welches dann einer der Ausbilder viewen sollte. Der Tasker wusste bis dato noch nichts von den neuesten Entwicklungen im Santilli-Fall. Es ging vor allem darum, dem Trainee ein ordnungsgemäßes Tasking und Monitoring zu demonstrieren. Das Ergebnis der Session war also auch für den Tasker völlig offen. Folgende Szene wurde als Target gewählt, wobei der „Leichnahm“ nochmal extra markiert und für den Viewer mit „X“ kodiert wurde:

Santilli-Film (Target)
(Bildquelle: „Alien Autopsy“-Film © Spyros Melaris 1995)

 
Die ersten Eindrücke waren unauffällig, schienen aber sensorisch zu der geviewten Szenerie zu passen. Interessant wurde es jedoch bereits beim AI am Ende der Stufe 2, wo der Viewer das Target als „ekelig, wie künstlich drapiert“ empfand. Dies steigerte sich noch in Stufe 3, in welcher der Viewer sofort einen Hauptaspekt (X) beschrieb, der ihn an ein umhülltes Drahtgebilde, gefüllt mit ekeligen Dingen erinnerte. Er verglich das ganze Objekt mit einer zusammengeschnürrten Kohlroulade.

Santilli-Film (Stufe 3)

Die AI-Äußerungen „künstlich“, „attrappenartig“, „gestellt“, „soll wirken, wie es nicht ist“ und „it’s fake“ zeigten, in welche Richtung es geht. Dass so eindeutige Eindrücke bereits in Stufe 3 vorkommen, ist eher selten. Deshalb wollten wir das Target natürlich noch in den höheren Stufen untersuchen.

Neben dem gefragten Objekt [X] kamen ab Stufe 4 auch Eindrücke der Räumlichkeiten, die „steril“, „gekünzelt“, „leer“, „noch nicht fertig“ und vor allem „offen, sollte aber nicht“ wirkten. Vor allem letzteres hing damit zusammen, dass der Viewer die Räumlichkeiten wie eine Art aufgebauter Kasten empfand, der nur eine einzelne solide Wand besaß und nach hinten hin weit offen war. Die restlichen Bestandteile wirkten dünn und aufgestellt. Interessanterweise gibt es im Santilli-Film eine Seite des Raumes, die man nie mit der Kamera zu sehen bekommt (quasi hinter dem Kameramann).

Ob dies die „offene“ Seite war, die der Viewer beschrieb? Als er gefragt wurde, was dort ist, konnte er nur grelle Lichter wahrnehmen (Scheinwerfer?), die den kleinen, kastenartigen Raum fast schon zu hell überstrahlten. Das Ganze machte also stark den Eindruck einer Filmkulisse mit viel zu heller Beleuchtung. Vielleicht wirkt der Santilli-Film auch deshalb so überbelichtet? Auch der im Film sehr eng aussende Bereich hinter der Glasscheibe wirkt seltsam, so als hätte man nicht genügend Platz für eine größere Kulisse gehabt.

Später fragten wir noch nach dem Zweck der Räumlichkeiten: „Leiden“, „Spass“, „Freude, dass man da nicht rankommt“. Bei „leiden“ kam es dem Viewer so vor, als würde man dort in klebriger Kleidung feucht werden. Vielleicht schwitzten die Schauspieler durch das Scheinwerferlicht in ihren selbstgebastelten Schutzanzügen? Jedenfalls passten die Eindrücke nicht unbedingt auf eine echte Laborsituation.

In Stufe 6 wollten wir uns aber hauptsächlich nochmal den „Alien-Leichnahm“ genauer anschauen. Dazu gab es eine Bewegungsanweisung auf [X]. Folgende Seite zeigt die Essenz daraus, welche zusätzlich noch einige Aspekte der Umgebung beinhaltete:

Santilli-Film (Stufe 6)

Das Objekt [X] an sich empfand der Viewer weiterhin als zusammengeschnürrtes und aufgefülltes Etwas. Während die Wahrnehmung in Stufe 3 eher durchscheinend war (wie ein Röntgenblick), erinnerte ihn das Objekt jetzt von außen an ein Michelin-Männchen. Einige interessante Nebenaspekte waren „etwas aufnehmen“, „skurril“, „fremdartig“ und lustigerweise auch „essen“. In einer Dokumentation über den Hoax gaben die Macher an, auch Lammkeulen und ähnliches vom Metzger in der Puppe deponiert zu haben. Vielleicht wurde einiges davon später noch verspeist. Schließlich führte diese genauere Untersuchung von [X] zu der Aussage „Gummipuppe“ und „es soll anders wirken, als es ist“. Damit war der Hoax eigentlich klar.

Eine assoziative Fazit-Skizze des Viewers zur Situation im Target:

Santilli-Film (Fazit)

Am Ende tauchte jedoch noch ein unerwarteter Beifang auf: Auf einer groben Timeline versuchten wir den Ursprung des Films zu lokalisieren (um dem Trainee das Timeline-Werkzeug zu demonstrieren). Seltsamerweise tauchte nicht nur ein einzelner Ursprungspunkt auf (Ende des 20. Jahrhunderts, also vermutlich die 1995’er-Fälschung), sondern auch ein weitaus früherer Punkt (vor 1950). Der frühere Punkt war jedoch schwer festzulegen und kaum zu beschreiben, so als würde er irgendwie „überstrahlt“. Vielleicht ein Hinweis darauf, dass es doch eine reale Grundlage für den Film gab, die sich viele Jahrzehnte vorher abgespielt hat? Es wirkte jedenfalls so, als hätte der Santilli-Film nicht nur einen reinen Spaß-Charakter gehabt, sondern wäre zumindest auch instrumentalisiert worden, um als Nebelkerze zur Ablenkung von einem anderen, früheres Ereignis zu dienen. Könnte damit der ominöse Ursprungsfilm gemeint sein, welcher als Inspiration für die Fälschung gedient haben soll? Das wäre jedoch ein Thema für ein anderes Projekt.
 
Fazit: Selten wurde etwas in einer Session so schnell und eindeutig als Fälschung beschrieben (siehe auch Der Gartenzwerg). Das Ganze erinnerte den Viewer an ein Flickwerk a’la Dr. Frankenstein bzw. an einen makaberen Scherz, nicht jedoch an den Leichnahm eines echten, vollständigen Lebewesens. Die gekünzelte Art der Räumlichkeiten und die Handlungsaspekte der Personen vor Ort unterstützen diese Schlussfolgerung. Als spannender Aspekt blieb jedoch noch der Beifang, dass hinter diesem Hoax vielleicht noch mehr steckt, als man oberflächlich zu sehen vermag. Das kürzlich geleakte Memo würde diese Annahme stützen, falls es authentisch ist. Mal sehen, was sich bei dem Thema in Zukunft noch entwickeln wird…

Das Entführungsphänomen

In diesem Artikel stellen wir die Essenz eines neuen Remote Viewing-Projektes in Zusammenarbeit mit CROPfm netradio vor. Es ging um ein, zumindest im deutschsprachigen Raum, eher ungewöhnliches Thema:

Das Entführungsphänomen (durch Außerirdische)




Obgleich diese Thematik in Amerika stark verbreitet ist (und dort häufig für skeptisches Stirnrunzeln sorgt), hörte man bisher wenig über derartige Entführungsfälle im deutschsprachigen Raum. Doch es gibt sie, und Dr. Marcel Polte hat diesem Thema das Buch GREYS: Weltweites Wirken und Entführungen in Deutschland gewidmet:

Buch "Greys" Buch "Greys"

Hier findet ihr die vorherige Sendung bzw. ein Clip-Addendum zu dem Thema:
Das Entführungsphänomen in Deutschland [26.10.2018]
Remote Viewing und „Entführungen“ (MP3) [09.11.2018]


Unser Projekt

Für unser Remote Viewing-Projekt wurden vier Fälle aus Deutschland ausgewählt, über die selbst der Tasker (Target-Ersteller für das Projekt) im Projektzeitraum kaum Details wusste. Das Ergebnis sind zwölf Sessions, die von fünf verschiedenen Viewern durchgeführt wurden.

Kategorie: Paranormales
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 5
Anzahl der Sessions: 12
Zeitraum: 28.12.2018 – 22.04.2019
Gesamtdauer: 708 Minuten
Gesamtseiten: 108

Nachfolgend werden die vier Fälle mit Auszügen aus den Originalsessions und detaillierten Zusammenfassungen vorgestellt. Die Namen der betreffenden Personen wurden anonymisiert. Aufgrund des Artikel-Umfangs, hier Quicklinks zu den einzelnen Fällen:

Erster Fall: Frau A.
Zweiter Fall: Frau J.
Dritter Fall: Herr M.
Vierter Fall: Herr S.
 


Erster Fall: Frau A.

Frau A. hatte ein nächtliches Erlebnis, bei dem sie ein Wesen wahrnahm, als sie in einem tranceartigen Zustand erwachte. In den Sessions sollte nun das Wesen (und eventuelle Begleiter) beschrieben werden, und ob Frau A. noch unter Beobachtung durch diese(s) Wesen steht. Weiterhin sollte untersucht werden, ob sie durch diese Begegnung irgendwelche Implantate erhalten hat.

Das Wesen

Alle Viewer konnten neben einer menschlichen Frau noch ein weiteres Wesen wahrnehmen. In einer Session wurde auch noch eine dritte Person wahrgenommen, die jedoch viel weiter weg war, und nicht target-relevant zu sein schien (vielleicht eine andere Person im Haus). Das Wesen an sich wirkte aufrecht, groß und schlacksig. Zum Teil wirkte es sogar so dünn wie ein Stab, und erinnerte an einen insektenartigen Körperbau. Das Wesen war haarlos, hatte eine feine, bräunliche Haut und eine Art dunkelgraue Bekleidung. Die genauen Beschreibungen des Wesens konkurrieren in den durchgeführten Sessions (vor allem was die Anzahl der Gliedmaßen betrifft), ähnelten sich jedoch in dem insektenähnlichen Erscheinungsbild:

Entführungsprojekt - Frau A (Wesen)

Vor allem in der rechten Skizze wurde sehr genau wahrgenommen, dass das Wesen etwas im Zielgebiet sorgfältig beobachtet. Die Tätigkeiten des Wesens im Target wurden wie folgt beschrieben: „Sich etwas ansehen“, „etwas suchen“, „hektisch sein“, „Funktionen kontrollieren; Mauer hochziehen“.

Danach fragten wir in einer Beziehungsanalyse ab, was das Wesen von Frau A. hält:

„Moralische Instanz sein“, „symbiotisch“, „Frau A. etwas einflüstern“, „bietet Hilfe an“, „beobachtet sie, bewahrt sie vor Übertreten einer Grenze“, „technische Unterstützung“, „zieht Mauer hoch“

Und nun im Gegenzug, was Frau A. während ihres Erlebnisses von dem Wesen hält:

„Frau A. ist etwas ängstlich“, „ist sich dem Wesen nur in besonderem Zustand bewusst“, „drückt sich vor dem Wesen“, „möchte ungesehen am Wesen vorbeischlüpfen“

Die Situation

Wie stellte sich nun die Gesamtsituation im Zielgebiet dar, in dem Frau A. und das Wesen die Hauptrolle zu spielen schienen? Es zeigte sich, dass Frau A. sich durch ein Areal bewegte. Dieses Areal wurde durch eine Art „Mauer“ geteilt (evtl. im übertragenen Sinne). Das Wesen achtete primär darauf, dass Frau A. diese Grenze nicht überschreitet. Dabei war das Wesen für einen „Auftraggeber / Kollektiv“ tätig, welches das Areal vor unbefugtem Zutritt schützen sollte. Frau A. versuchte wiederholt in das Gebiet einzudringen, wurde dabei aber stets freundlich blockiert. Immer wenn sie dieser Grenze zu nahe kam, zog das Wesen die „Mauer“ hoch, so dass Frau A. das private Areal nicht betreten konnte:

Entführungsprojekt - Frau A (Mauersituation)

Wer waren die besagten Auftraggeber / das Kollektiv? Hier kamen abermals insektenartige Eindrücke und eine Art kollektives Bewusstsein. Dieses Kollektiv lieferte dem Wesen Daten, nach denen es handelte. Zusätzlich hatte dieses Kollektiv eine Neugier auf Frau A., weshalb durch das Wesen Eindrücke über sie gesammelt werden sollten. Diese schienen vor allem mit „Erfahrung von Individualität“ zu tun zu haben. Primär ging es jedoch darum, Frau A. vor dem Überschreiten der Grenze zu bewahren.

Noch unter Beobachtung?

Eine Frage, die beantwortet werden sollte war, ob Frau A. heute (zum Zeitpunkt der Session) immer noch unter Beobachtung steht. Dies wurde in allen Sessions verneint. Der Beobachtungsaspekt schien sich nur auf die Situation zu beziehen, als Frau A. versuchte, in das Gebiet hinter der „Mauer“ einzudringen. Wir fragten noch konkret ab, warum sie nicht mehr unter Beobachtung stünde. Folgende Eindrücke kamen dabei: „Alt“, „vergangen“, „Experiment abgeschlossen“ und „genügend Daten gesammelt“.

Implantate?

Eine weitere Frage war, ob Frau A. bei diesem Erlebnis (physische) Implantate erhalten hatte. Dies wurde in zwei Sessions verneint, in einer Session jedoch bejaht. Bei der genaueren Untersuchung in der Session, wo Implantate auftauchten, wurde ein längliches, metallisches Objekt wahrgenommen, welches irgendwo halb drinsteckte:

Entführungsprojekt - Frau A (Implantat)

Die Eigenschaften des Objektes waren „Energie“, „kanalisiert“, „eingebuchtet“, „Informationsweitergabe“, „geht zu Frau A., dann wieder zum Ursprung zurück“ und „hilft Frau A.“. Also doch schon recht konkrete Eigenschaften, die man sich bei einem Implantat vorstellen könnte. Warum es in den anderen Sessions nicht wahrgenommen wurde, ist unklar. Um einen Hinweis für eine Verifizierungsmöglichkeit zu haben, versuchten wir, das Implantat im Körper zu lokalisieren:

Entführungsprojekt - Frau A (Implantat-Lokalisierung)

Der Eindruck des Viewers war, dass es sich 10cm unter den Rippen befindet. Zur Entfernung wäre ein „mittelmäßiger Eingriff“ notwendig. Allerdings hatte der Viewer das Gefühl, dass man es noch drin lassen sollte.

Physisch, nicht-physisch oder multidimensional?

Bei diesem Target schienen die Grenzen zwischen physischen und nicht-physischen Bestandteilen zu verschwimmen. Wenn Frau A. im tranceartigen Zustand immer wieder versuchte, eine bestimmte Grenze von einem „unbefugten“ Gebiet zu übertreten, wo war sie dann? Und wie kam sie dort hin? Im ersten Moment hat die Situation eher die Charakteristika einer außerkörperlichen Erfahrung bzw. ähnlichen Form von Bewusstseinsreise. Andererseits gab es die physisch erscheinenden Charakteristika des Wesens, und zumindest in einer Session die konkrete Wahrnehmung eines physischen Implantates. Vielleicht eine multidimensionale Situation, in der sowohl physische, als auch nicht-physische Interaktionen eine Rolle spielen?

Es folgen künstlerische Interpretationen aus der nachträglichen Zusammenfassung des Falls (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt). Zuerst die Essenz aus den Sessions, wie Frau A. in dem Target wahrgenommen wurde:

Entführungsprojekt - Frau A (künstlerisch)

Und nun das insektenartige Wesen, welches das Gebiet bzw. Frau A. beobachtete, und dabei freundlich die Grenze sicherte. Die Anzahl der Gliedmaßen ist widersprüchlich, weshalb hier zwei Ausstülpungen am Kopf als Augen interpretiert wurden, da von dort auch das „Beobachtungsgefühl“ ausging:

Entführungsprojekt - Frau A - Wesen (künstlerisch)

Fazit: In diesem Fall haben wir es mit drei Sessions zu tun, die im Allgemeinen übereinstimmen, jedoch Widersprüche in Teilaspekten aufweisen. Dazu zählt vor allem das Vorhandensein eines Implantates in nur einer Session, und die Widersprüchlichkeit von physischen und nicht-physischen Aspekten der Situation. Gerade letzteres könnte jedoch durch multidimensionale Ebenen erklärbar sein, die wir noch nicht wirklich verstehen, oder über die wir zuwenige Daten gesammelt haben.
 


Zweiter Fall: Frau J.

Im Fall von Frau J. kam es während einer Hypnosesitzung zur Kommunikation mit einem Wesen. Dabei wurden umfangreiche Informationen durch eine Art Channeling-Verbindung ausgetauscht. Als Ziel dieses Targets galt es herauszufinden, ob dort tatsächlich ein Wesen war, und wenn ja, wie es aussah, welche Absichten es hatte, wie dessen Zivilisation beschaffen war, und was deren Sicht auf die Menschheit ist. Auf das Target wurden zwei Sessions durchgeführt.

Ein gemeinsames Element, welches frühzeitig auftauchte, waren energetische Vorgänge, die an eine wirbelnde Bewegung erinnerten. Durch diese energetischen Vorgänge wurde etwas ausgesendet, das kommunikationsartig wirkte:

Entführungsprojekt - Frau J. - Energiewirbel

Zudem gab es eine Art Areal oder Plattform-Element, welches schwer und massiv wirkte, und dessen Struktur einen der Viewer an ein Knoppers erinnerte. Alles in allem eher abstrakte Eindrücke vom Zielgebiet:

Entführungsprojekt - Frau J. - Plattform

Das bzw. die Wesen

Danach schauten wir, ob es irgendwelche wahrnehmbaren Wesen dort gab. Tatsächlich stießen wir nicht nur auf ein Einzelwesen, sondern auf eine eng verschmolzene Gruppe von Individuen, die als ein Ganzes wirken könnten. „Verschmolzen“ ist hier wortwörtlich zu nehmen, denn es sah so aus, als wären mehrere nicht-physische Wesen ineinander verschlungen und verschmolzen:

Entführungsprojekt - Frau J. - Wesen (verschmolzen)

Es erschien also so, als hätten wir es mit nicht-physischen Wesen zu tun (zumindest in dem Zustand, wie sie dort angetroffen wurden).

Die Kultur der Wesen

Daraufhin wollten wir die „Kultur“ dieser Wesen beschreiben. Darin ging es vor allem um direkten, emotionalen Austausch auf die intensivste Art. Die Emotionalität, Kommunikation und Verschmelzung stellt dabei die Grundlage der Existenz dar. Auf physische Begriffe übersetzt, könnte man es am ehesten als „sexuelle Verschmelzung“ und „polyamore Liebe“ beschreiben. Jedoch sind auch Aspekte wie das „Sammeln von Informationen“ und „lernen und verstehen“ ein Bestandteil. Essenziell scheinen sich die Wesen als „Eltern der höheren Emotionen“ zu verstehen.

Wie erwähnt handelt es sich dabei nicht um gleichförmige Wesen, sondern unterschiedliche Individuen, die in der Form jedoch allesamt nicht-physisch wirkten. Obgleich sie dabei eine Art humanoide Körperform hatten, welche allerdings teilweise wie ein geschmolzener Tropfen in einer Lavalampe wirkte. Hier der Versuch einer Einzelwahrnehmung dieser Wesen:

Entführungsprojekt - Frau J. - Wesen (einzeln)

Man könnte deshalb vermuten, dass diese Wesen vielleicht irgendwo einen physischen Körper haben, und diese Verschmelzung im außerkörperlichen Zustand bzw. durch eine multidimensionale Art der Präsenz stattfindet. Ob das so ist, haben wir in den Sessions nicht näher untersucht, da uns die aktuelle Situation dort wichtiger erschien.

Die Situation

Nachdem wir die Wesen beschrieben hatten, sollte noch die Situation zwischen Frau J. und den Wesen aufgeklärt werden. Das stellte sich so dar, als wenn Frau J. zufällig in diese Situation geraten wäre. Dabei fühlte sie sich von der Präsenz der Wesen angesprochen, da diese ein befreiendes Gefühl auslösten, und für Frau J. eine Chance zur Horizonterweiterung zu bieten schienen. Es war so, als wenn Frau J. über einen „phasenverschobenen Tellerrand“ blickt, und feststellt, dass es dahinter noch andere Wesen gibt.

Die Wesen hingegen registrierten zwar die Anwensenheit von Frau J., wollten aber nicht aktiv eingreifen. Sie vermieden eine direkte Interaktion und ließen sie in dem Zustand „einfach machen“. Es wirkte aus der Perspektive der Wesen so, als wenn ein Kind oder ein kleines Lebewesen in der Gegend aufgetaucht wäre, was aber kein besonderes Ereignis ist. Wenn es eine Kommunikation zwischen den Wesen und Frau J. gab, dann nur kurz und sporadisch.

Meinungsaustausch über die Menschheit

Schließlich sollte noch herausgefunden werden, was diese Wesen von der Menschheit halten. Hier eine Transkription eines „Interviews“ (per Interview-Tool in Stufe 6) zwischen dem Monitor / Viewer und den Wesen:

V = Viewer
G1 = Gruppe von Wesen

V: Warum habt ihr mit P1 (Frau J.) Kontakt in dieser Situation aufgenommen?
G1: P1 (Frau J.) hat sich aus Röhre ausgedehnt und eine Art Dimension zu uns geöffnet, und ist dann „süchtig“ geworden; soll sich ausdehnen, wie Hunger, gesund sein.
V: Wie seht ihr die aktuelle Entwicklung der Menschheit?
G1: *Arme verschränken* – Schon wieder? Haben keine Lust mehr, bleiben nur wegen dem „Funken“. Wir haben selber Hunger, wollen „Paarung“.
V: Was haltet ihr von Bemühungen wie z.B. der AoM (Academy of Mind)?
G1: Kritisch… die denken zuviel. Guter Ansatz, aber zuviel Kopf – zuwenig Sein. In der Theorie gut, in der Praxis zu zurückhaltend.
V: Wir versuchen es. 😉
G1: Ja, werdet ihr. Früher oder später *patsche patsche Kind*
V: Was haltet er überhaupt von vergangenen oder aktuellen Bestrebungen dieser Art?
G1: Versandet. Wie Ertrinkender, der Luft holt. Warum nicht einfach loslassen und Wasser atmen? Es gibt zuviele Schienen.
V: Wart ihr schonmal Menschen?
G1: Wir sind Essenz „Mensch“ / „Menschlichkeit“.
V: Gehört ihr zur Erde?
G1: Nein; Planeten besamen, Verteiler emotionaler Intelligenz.
V: Alles klar, danke für die Informationen!

Wie man die Inhalte dieses Dialoges zu deutet hat, sei jedem selbst überlassen. Wir haben versucht, es folgendermaßen (in Kombination mit Session-Daten aus anderen Stellen) zusammenzufassen:

  • Die Wesen empfinden die Menschheit als zu rational und kanalisiert.
  • Sie sorgen sich um die Menschheitsentwicklung, da sie in dieser Art schon einmal gescheitert ist, weil sie zu verkopft und zu wenig emotional sei.
  • Sie versuchen hin und wieder zu „emotionalisieren“, um einen Einfluss auf die aktuelle Entwicklung zu nehmen.
  • Ihre Ambitionen dahingehend sind allerdings inzwischen sehr gering. Früher schien das Gefühlsleben der Menschheit noch reichhaltiger gewesen zu sein.
  • Wenn die Menschheit sich „lockert“, würde sie auch wieder mehr unterstützt, und der Entwicklungsprozess in Richtung „Emotionen für Erwachsene“ weiter durch die Wesen gefördert.

Im Anschluss an das Projekt erfolgte die Auswertung und Zusammenfassung (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt):

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) S4

Session-Eindrücke und künstlerische Interpretation von Frau J. (P1) in der Target-Situation:

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Frau J.

Session-Eindrücke und künstlerische Interpretation der Wesen (G1) im Target:

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Wesen

Zusammenfassung der Situation zwischen Frau J. (P1) und den Wesen (G1):

Entführungsprojekt - Frau J. (Zusammenfassung) - Frau J. + Wesen

Fazit: Die zwei Sessions deuteten auf einen hauptsächlich einseitigen Kontakt mit einer Gruppe von Wesen hin. Da die Bezeichnung „Eltern der höheren Emotionen“ auftauchte, könnte man es hier vielleicht sogar mit einem personifizierten Bewusstseinsfeld zu tun haben. Die Wesen erschienen auf jeden Fall nicht-physisch (u.a. durch den energetischen Verschmelzungsaspekt), jedoch wäre es auch denkbar, dass sie außerkörperliche Anteile von physischen Wesen im Universum repräsentieren. Es wurde auch erwähnt, dass sie verschiedene Planeten mit emotionaler Intelligenz „besamen“. Worum es sich letztlich handelt, müssen weitere Forschungen oder gar direkte Erfahrungen mit den Wesen zeigen.
 


Dritter Fall: Herr M.

In seiner Jugend erwachte Herr M. nachts in seinem Bett und sah plötzlich den Kopf eines Wesens ganz dicht vor sich. Als Target sollte das Wesen an sich, der Grund des Besuches und eventuelle Handlungen beschrieben werden. Zudem sollte ermittelt werden, ob und welche Beziehung es zwischen Herrn M. und dem Wesen gab, und ob es noch mit anderen Wesen im Zielgebiet zusammenarbeitete. Auf diesen Fall ergaben sich im Laufe unseres Projektes satte vier Sessions.

Die Situation

In den frühen Eindrücken der Sessions tauchte wiederholt eine Art Licht oder Energie im Raum auf, welches die Aufmerksamkeit von Herrn M. im Zielgebiet erregte:

Entführungsprojekt - Herr M. - Aufmerksamkeit

Herr M. schien dadurch in einer Licht- bzw. Wärmesäule ergiffen zu werden. Die Quelle gab ein surrendes Geräusch ab, und schien sich zu bewegen. Weiterhin wurde eine Art Dampf drumherum wahrgenommen, welcher sich aber nicht verzog, sondern bei der Quelle blieb. Es wurde mehrmals so etwas wie ein metallischer, geometrischer Rahmen um die Lichtquelle herum wahrgenommen, den die Lichtquelle nicht verlassen konnte, und der einen gewissen, zeitlichen Rahmen vorab. Hier eine Skizze der wahrgenommen Raumsituation aus einer der Sessions (P1 = Herr M. während des Erlebnisses):



Herr M. und das Wesen

Neben Herrn M. konnte ein weiteres Wesen im Zielgebiet wahrgenommen werden. Dieses wirkte jedoch eher passiv und befand sich nicht direkt vor dem Gesicht von Herr M. Es schien sich dabei nur in einem bestimmten Areal aufhalten zu können, welches mit dem Ort des Lichtphänomens übereinstimmte. Einer der Viewer bekam eine Gesichtswahrnehmung von dem Wesen. Es erinnerte ihn an das Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch:

Entführungsprojekt - Herr M. (Wesen-Gesicht)

Folgende Eindrücke konnten dann durch eine Beziehungsanalyse zwischen Herrn M. und dem Wesen gewonnen werden (jeweils als subjektive Eindrücke beider Protagonisten zu verstehen):

Zuerst, was Herr M. in der Situation von dem Wesen hielt:

  • Herr M. ist von dem Wesen irritiert, kennt es aber (unbewusst) von früher.
  • Herr M. ist verunsichert und ängstlich, befürchtet ihm würde weh getan werden. Er ist vorsichtig und traut sich nicht, dennoch sehr neugierig und fasziniert von den Vorgängen.
  • Im Zweifelsfall will Herr M. abbrechen, stoppen, weglaufen. Er lässt sich aber bis dahin auf das Geschehen ein.
  • Herr M. weiß dass das Wesen existiert, hat es aber gemieden.
  • Herr M. hat das Wesen wohl unbewusst zu sich gerufen, um eine bestimmte Erfahrung zu machen. Jetzt wo es passiert, ist sich Herr M. nicht mehr sicher (zumal der Ruf nicht bewusst erfolgte).

Die Eindrücke des Wesens von Herrn M.:

  • Das Wesen wirkt insgesamt eher unaufgeregt, man könnte sagen routiniert. Es reagiert automatisch auf den „Ruf“ von Herrn M. und möchte unterstützend helfen. Es „wacht“ dann dauf, um mit Herrn M. in Kontakt zu treten und ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen.
  • Das Wesen beobachtet Herrn M. dabei ganz genau, und „zieht“ ihn auf Anfrage zu sich.
  • Das Wesen kann sich dabei nur in einem bestimmten Areal aufhalten, und akzeptiert, wenn Herr M. es „ausschaltet“.
  • Das Wesen wurde automatisch hergerufen, da Herr M. unbewusst etwas ausgelöst hat. Es beobachtet dabei die Situation routiniert, und geht mit Fingerspitzengefühl an die Sache heran.
  • Dabei geht Wesen nicht weiter, als Herr M. dazu bereit ist. Es greift Herr M. wortwörtlich unter die Arme, um ihm bei der Bewegung zu helfen.

Es zeigte sich hier also eine Art Helfertätigkeit durch das Wesen, die nur auf Anfrage von Herrn M. erfolgte, und auch nur soweit betrieben wurde, wie Herr M. bereit war zu gehen. Dabei gab es eine Verbindung durch die mysteriöse, wolkenartige Lichtquelle, durch die Herr M. angezogen wurde.

Das anziehende Licht

Es wurde nicht ganz klar, was diese Lichtquelle war, von der sich Herr M. angezogen fühlte. Eventuell ist es ein Phänomen im nicht-physischen Zustand, vielleicht wie eine Art Übergang, energetischer Kommunikationsverbindung oder Projektion, die sich visuell manifestiert hat. Es könnte eventuell auch ein Fernseher im Raum sein, welcher in einer erweiterten Wahrnehmung von Herrn M. als Metapher für einen Übergang diente. Man hört solche Beschreibungen ja von diversen Spukerlebnissen im Halbschlaf, oder in gruselig abgewandelter Form aus Filmen wie Poltergeist.

Auftraggeber hinter dem Wesen?

Zum Abschluss der Sessions wurde nachgeschaut, ob es hinter dem Wesen eventuell noch weitere Wesen oder „Auftraggeber“ gab. Dabei wurde im Durchschnitt eine Gruppe von vier bis sechs Wesen wahrgenommen. Diese organisierten sich zum Auftauchen bei Menschen wie Herrn M. In seinem Fall, da er über eine bestimmte Denkweise verfügte. Diese gesuchte Denkweise hatte etwas mit Logik zu tun.

Die Gruppe möchte Menschen helfen, sich auf ihrer Ebene bewegen zu können. Dazu „heben“ sie die Menschen in ihre Ebene. Für die Menschen fühlt sich das an wie schweben, oder als würden sie Schwimmflügel angezogen bekommen, dann daran gezogen werden und schweben. Bei dem Wesen, dem Herr M. begegnet ist, könnte es sich um einen Abgesandten oder einen Automatismus handeln, den die dahinterstehenden Wesen für ihre Tätigkeit benötigen. Vielleicht um bestimmte Schwingungsebenen zu überbrücken?

Es folgt die Zusammenfassung der Gesamtsituation, welche die Essenz aus den Daten der vier Sessions bildet (das Target und die Sessions waren dem Auswerter zu dem Zeitpunkt bekannt). Diese wurde auch wieder mit künstlerischen Interpretationen illustriert:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S1-2

Eine Interpretation der kombinierten Raumeindrücke aus den Sessions:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S3Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - S4

Eine Interpretation des Zustandes, der bei Herrn M. durch das Licht ausgelöst wurde:

Entführungsprojekt - Herr M. (Zusammenfassung) - Schwebezustand

Fazit: Die überwiegenden Eindrücke, insbesondere die Art der Erscheinung des Wesens und seines Verhaltens, deuten stark auf geistige Helfer hin, wie sie von spontanen, außerkörperlichen Erfahrungen berichtet werden. Als einzige physische Bestandteile konnte das Zimmer wahrgenommen werden, und irgendeine metallische Struktur, die mit dem „Licht“ in Verbindung stand. Ansonsten scheint es so, als hätten wir hier eine spontane, außerkörperliche Erfahrung in der Jugend von Herrn M. beschrieben, bei der ein geistiger Helfer auf Abruf bereit stand, um Herrn M. während dieser Erfahrung zu unterstützen.
 


Vierter Fall: Herr S.

In diesem Fall ging es darum, dass der Betroffene sich ein künstliches Objekt aus dem rechten Außenohr entfernt hat. Der Fokus des Targets lag daher auf dem künstlichen Objekt, insbesondere dessen Ursprung, Materialbestandteile, eventuelle Funktionen und Urheber bzw. Nutznießer.

Das Objekt

Zuerst ging es darum herauszufinden, ob es ein natürliches oder künstliches Objekt ist, und wie es in das Ohr gelangte. In zwei Sessions wurde ein längliches, leicht eiförmiges Objekt wahrgenommen, in der dritten Session auch mit „Haken“. In allen Sessions besaß es organische, metallische und keramische Materialbestandteile. Ein vergleich aller Roh-Skizzen des Objektes:

Entführungsprojekt - Objekt im Ohr

In der eiförmigen Wahrnehmung wurde von einer „natürlichen Umhüllung“ gesprochen, was eventuell organisches Gewebe aus dem Ohr gewesen sein könnte, als das Objekt noch drinsteckte. Weiterhin wurden noch fasrige und hakenartige Strukturen beschrieben, die das Objekt im Gewebe an seinen Platz hielten.

Die Entstehung des Objektes

Wie ist das Objekt jedoch dorthin gelangt oder entstanden? Die Daten deuten daraufhin, dass es seine Bestandteile „vor Ort“ aus der Umgebung sammelte und wuchs. Das Objekt schien dadurch wie aus einem Guß entstanden zu sein. Dazu wurde eine Art Fernwirkung auf den Körper des Betroffenen ausgeübt, womit auf eine exakte Stelle gezielt wurde (wie mit einem 3D-Fadenkreuz). Es scheint, als wenn der Körper dadurch animiert wurde, das Objekt im Körper wachsen zu lassen. Dabei wurden im Wesentlichen Mineralien (keramische / kalkartige Aspekte) und Metalle benutzt. Eine manuelle Implantation des Objektes konnten wir in den Sessions nicht feststellen.

Der Zweck des Objektes

Als wesentliche Funktionseindrücke des Objektes kamen „schieben / geschoben werden“, „sich verankern“, „senden“ und „stützen“. Aufmerksamkeit erregte dabei natürlich der Eindrück „senden“. Wir schauten, was dort gesendet wird. Die Eindrücke waren „Messdaten erheben“, „wie Volkszählung“, „Durchschnitt ermitteln“, „Geschlecht“, „Größe“, „Objekt mag schlank“ (weil das der Originalzustand einer Person ist) und „Duplizieren von Durchschnitt Px“ (Px = Personen). So als wolle man einen biologischen Durchschnitt aus Menschen ermitteln, um etwas daraus zu reproduzieren.

Was passiert mit diesen Daten? Sie werden in ein energetisches Gebilde geladen (wie eine gelbe Energiewolke), welches IT-artige Eindrücke enthielt („IT / Technologie“, „Computer“, „Algorythmen“). Es wirkte wie ein Cloud-Speicher, jedoch im kosmischen Maßstab mit exotischer Technologie. Dabei gibt es eventuell auch multidimensionale bzw. metaphysische Eigenschaften. Hier einige Session-Eindrücke der „Cloud“ mit Nutzer-Endpunkten:

Entführungsprojekt - Cloud

Die Nutzer dieser „Cloud“ bestehen offenbar nicht nur aus einer Spezies, denn es war so, als würden zahlreiche Endpunkte in verschiedenen Teilen des Universums und in anderen Dimensionen darauf zugreifen. Bis hierhin lässt sich der Zweck des Objektes also folgendermaßen zusammenfassen:

  • Es werden biologische Informationen des „Wirtes“ gesammelt und in eine Art „Cloud“ hochgeladen
  • Diese Informationen werden von vielen Menschen eingeholt, um einen Durchschnitt der medizinisch-menschlichen Daten zu ermitteln
  • Aus diesen Durchschnittsdaten kann ein anatomischer Vertreter der Menschheit als „Avatar“ dargestellt werden (virtuell oder Klon?)

Wir verfolgten diese Spur weiter, und kamen zu folgenden Schlussfolgerungen:

  • Dieses Vorgehen ist nicht aggressiv, sondern zugunsten der Menschen:
    • „Wie groß ist der Einfluss der genommen werden sollte?“
    • „Wo kann man die Menschen ökologisch unterstützen?“
    • „Welche Ideen sollten angeregt werden?“
    • „Wie kann man das Habitat (Erde?) optimieren?“
    • „Welche medizinischen „Fehler“ kann man optimieren?“
    • „Wie kann der „Originalzustand“ (medizinisch) stabil gehalten werden? (Entwicklungsprogramm)“
  • Die Umsetzung des Entwicklungsprogramms findet über Menschen statt, die „inspiriert“ werden (naturwissenschaftliche Durchbrüche, psychologische Erkenntnisse, spirituelles Wissen etc…). Diese Menschen / Schlüsselpersonen können auch „Normalos“ sein.

Die Urheber / Nutznießer

Wenn der große Datenspeicher als „Cloud“ verstanden werden kann, wären die implantierten Objekte sozusagen wie „Cookies“ im Internet. Zugriff auf den Datenspeicher haben mehrere Spezies, die ebenfalls darin gespeichert sind. Im Verlauf der Sessions wurden einige davon näher beschrieben.

Als erstes stießen wir bei den „Benutzern“ auf eine physische, humanoide Spezies. Deren Erscheinungsbild wurde als groß und schlank, mit blauer bis weißer Hautfarbe (variiert) beschrieben. Sie hatten exotische, lange Haare, welche an Dreadlocks erinnerten, und aschblond bis weiß waren. Ihre Augen wirkten hellgrau und strahlend. Ein weiteres Merkmal waren rillenartige Muster auf der Haut, die kunstvoll aussahen, aber ein natürliches Hautmerkmal zu sein schienen. Der Knochenbau wirkte anders als bei Menschen. Die Wesen waren spärlich bekleidet und liefen barfuß. Eine Session-Skizze:

Entführungsprojekt - Blaue Wesen

Diese Spezies hatte im Kontext mit der „Cloud“ vor allem Interessen im ökologischen und lehrenden Bereich. Der Viewer kam nicht umhin, sie als „Eso-Öko-Hippies“ zu umschreiben, was ihren Interessen und ihrem Erscheinungsbild am ehesten zu entsprechen schien.

Eine andere (?) Spezies wurde in einer weiteren Session beschrieben, die ähnliche Ziele hatte. Es ging um Habitate, in denen Lebewesen (Pflanzen, Tiere und Personen) gedeihen und geschützt werden sollen. Diese Spezies schaute dabei kontrollierend zu, und hatte positive Absichten für die Bewohner. Die Umgebung, in der die Spezies zu diesem Zeitpunkt wahrgenommen wurde, war technisch und in einfachen Räumlichkeiten. Außerhalb davon wirkte es eher wüstenartig, kalt und öde. Das Erscheinungsbild der Spezies zeigte sich als dünn, klein und mit grauer Hautfarbe. Sie war wenig behaart und besaß eimerförmige Köpfe. Ein Geschlecht konnte nicht wahrgenommen werden, wodurch sie geschlechtsneutral bzw. androgyn wirkte. Wenn Kleidung vorhanden war, dann eher dünn und luftig. Die Session-Skizze dazu:

Entführungsprojekt - Graue Wesen

Die Interessen dieser Spezies waren denen der blauen Wesen sehr ähnlich, jedoch wich das wahrgenommene Erscheinungsbild deutlich ab. Daher vermuten wir, dass es sich nicht um ein und die selbe Spezies wie aus der anderen Session handelt. Interessant war jedoch, dass sie wohl der technische Urheber des Objektes im Ohr waren. Das würde auch zu den Technik-Eindrücken bei dieser Spezies passen, im Gegensatz zu dem eher naturverbundenen Eindruck bei den blauen Wesen.

In einer weiteren Session untersuchten wir gezielt mehrere Endpunkte des „Cloud“-Datenspeichers, und was wir dort vorfanden. Dabei zeigten sich nicht nur verschiedene, physische Spezies (teilweise in bizarren Erscheinungsformen), sondern auch energetische bzw. metaphysische Gebilde:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer

Es schien eine Art Hierarchie unter den „Cloud“-Nutzern zu geben, wobei eines der energetischen Gebilde darin weit oben stand, und von anderen Wesen regelrecht religiös angebetet wurde. Von der Struktur her erinnerte es ein bisschen an Remote Viewing-Wahrnehmungen von Höheren Selbsten. Die dominanteste Lebewesen-Wahrnehmung war eine exotisch aussehende Spezies, welche eine Art Administrator-Rolle in der „Cloud“ hatte, und als bürokratisch wahrgenommen wurde („sehr pragmatisch“, „stabil halten“, „ITler“, „Verwalter“, „wie Straßenbauverkehrsamt“). Anschließend erstellte der Viewer noch eine detailliertere Darstellung des Netzwerkes auf dem Whiteboard:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer (Whiteboard)

Das bizarre Erscheinungsbild einiger der „Cloud“-Nutzer könnte glatt Stoff für Science Fiction-Filme liefern, doch so hat es sich für die Viewer dargestellt. Die blauen Öko- und grauen Technik-Humanoiden waren uns Menschen dabei noch am ähnlichsten. Zu beachten ist, dass die Wahrnehmung von Personen bzw. Lebewesen in ihrer Akkuratheit stark schwanken kann. Es gibt Personenskizzen, die man problemlos als Phantombild zur Fahndung verwenden könnte, aber auch solche, bei denen von der geviewten Person kaum erkennbare Merkmale vorhanden sind. Das hängt immer vom Viewer und der Tagesform ab. Zeichnerisches Talent hat sich hierbei meist als sehr vorteilhaft erwiesen.

In der nachträglichen Zusammenfassung hat der Viewer mit Zeichentalent noch einmal die Wesen aus dem „Cloud“-Netzwerk als künstlerische Interpretation dargestellt. Wichtig ist dabei wieder, dass die Zeichnungen nach dem Ende des Projektes entstanden, und dem Zeichner die Targets und anderen Session-Inhalte bereits bekannt waren:

Entführungsprojekt - Cloud-Nutzer (Interpretation)

Kurz vor der Sendung konnte schließlich noch ein Foto des aus dem Ohr von Herrn S. entfernten, etwa 2mm langen Objektes veröffentlicht werden:

Entführungsprojekt - Herr S. - Objekt-Foto
Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn S. / Dr. Marcel Polte

Man beachte, dass die Wahrnehmung des Objektes in den Sessions im Wesentlichen länglich-eiförmig war, und nicht rein zylindrisch (obgleich in einer Session die metallische Rillenstruktur angedeutet war). Das könnte zum einen daran liegen, dass das Objekt zum Zeitpunkt des Targets noch von Gewebe umgeben war, oder die Viewer es nicht konkret genug wahrgenommen haben. Die Funktionsbeschreibungen passten jedoch in allen Sessions zusammen.

Und hier die nachträgliche Zusammenfassung aus der Essenz aller drei Sessions (mit kombinierten Daten aller Stufen und künstlerischen Interpretationen der Roh-Skizzen):

Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S1-3Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S4

Das Objekt auf Grundlage des veröffentlichten Fotos in Kombination mit den Session-Daten:

Entführungsprojekt - Herr S. (Zusammenfassung) S6 - Objekt

Fazit: Von allen vier geviewten Fällen brachte der Fall von Herrn S. die meisten Eindrücke mit physischen Lebewesen hervor. Der interessanteste Aspekt dürfte jedoch die Beschreibung des Objektes / Implantates sein, welches tatsächlich eine Datensammel-Funktion zeigt, und mit einem riesigen Netzwerk verbunden ist. Noch überraschender erscheinen allerdings die durchweg positive Absichten mit den durch das Implantat gesammelten Daten. Das spricht natürlich gegen einige Klischees über die außerirdischen Protagonisten des Entführungsphänomens. Jedoch gibt es vermutlich solche und solche, wie bei vielen Dingen, die im Namen der Forschung getan werden.
 


 

Gesamt-Fazit:

Somit endet unser umfangreiches Remote Viewing-Projekt auf das Entführungsphänomen durch Außerirdische (und andere Wesen). Wir haben uns mit vier von Dr. Marcel Polte ausgewählten Fällen aus dem deutschsprachigen Raum befasst, die durch fünf Viewer in zwölf Sessions bearbeitet wurden. Alle Viewer gingen dabei selbstverständlich blind vor. Was konnten wir daraus lernen?

Zum einen zeigt sich hier wieder, was für ein wertvolles Werkzeug die Technik des Remote Viewing für derartige Phänomene darstellt. Damit können ungewöhnliche Situationen und Erlebnisse untersucht werden, die ansonsten nur schwer greifbar bzw. subjektiv sind. Es zeigt sich jedoch auch die Wichtigkeit von interdisziplinärer Zusammenarbeit verschiedener Techniken (z.B. hypnotischer Rückführungen, Laboruntersuchungen von Implantaten etc…), um ein umfassenderes Bild der Vorgänge zu gewinnen.

Zum anderen bestätigte sich der Verdacht, dass das Entführungsphänomen weitaus komplexer zu sein scheint, als man oberflächlich annehmen könnte. Denn neben der allseits bekannten „Mensch wird aus seiner Umgebung entführt und findet sich auf einem OP-Tisch in einem Raumschiff wieder“, gibt es offenbar noch einige andere Varianten, wie gewisse Wesen an an ihre Informationen kommen. Und manche der Erlebnisse lassen sich offenbar vollständig durch außerkörperliche Erfahrungen erklären, denn viele der dabei erlebten Phänomene finden sich dort wieder.

Doch was ist, wenn die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt? Also dass wir es z.B. mit multidimensionalen Aspekten zu tun haben, bei denen nicht nur der physische Körper entführt wird, sondern auch der Energiekörper (oder Teile des Bewusstseins)? Einige Fälle deuten darauf hin, während andere vollkommen physisch erscheinen (manchmal leider auch schmerzhaft), und manche wiederum wie reine außerkörperliche Erfahrungen wirken.

Was ist die Intention hinter den als Entführungen empfundenen Phänomenen? Zumindest in unseren vier Fällen konnten wir nur gute oder neutrale Absichten feststellen (teils wirkten sie auch wie Zufallsbegegnungen). Das ist jedoch nicht repräsentativ, denn es gibt genügend Berichte von sehr grausamen Entführungserlebnissen mit Wesen, denen das Wohlergehen ihres Versuchsobjektes gleichgültig zu sein schien. Um einen repräsentativeren Schnitt per Remote Viewing zu bekommen, müssten natürlich noch viel mehr Fälle untersucht werden.

Wir sind gespannt, was sich dort in Zukunft noch ergeben wird…

Alien-Tunnel
 

Addendum:

Reicher & Stark haben dem Entführungsprojekt eine Sendung auf ihrem Kanal gewidmet.

Leben auf dem Mars?

Gibt es Leben auf dem Mars? Oder besser gefragt; gibt es Leben auf dem Mars HEUTE? Denn viele Remote Viewer wissen, entweder durch Joseph McMoneagle, dem Farsight Institute, oder sogar aus eigenen Sessions, dass es dort anscheinend vor Millionen von Jahren eine Zivilisation gegeben hat. Diese ist dann durch die Auswirkungen einer globalen bzw. kosmischen Katastrophe verschwunden, welche den Mars in seinen heutigen, lebensfeindlichen Zustand brachte.

Leben auf dem Mars?

Wie wir heutzutage wissen, verfügt der Mars nur noch über eine sehr dünne Atmosphäre mit einem Druck von ca. 6 Millibar (entspricht 0,6% des Drucks der Erdatmosphäre in Meereshöhe) und einem Sauerstoff-Anteil von ca. 0,14%. Zudem mangelt es dem Planeten an einem Magnetfeld, weshalb kosmische Strahlung quasi ungehindert die Oberfläche erreicht. Ist unter diesen Umständen überhaupt noch irgendeine Art von Leben denkbar? Menschliches sicherlich nicht (ohne technologische Hilfe), jedoch gibt es auf der Erde einige Bakterien und andere extremophile Lebensformen, die in Laborversuchen sogar unter simulierten Mars-Bedingungen überlebten. Bedeutet das jedoch, dass sich vielleicht einfaches, widerstandsfähiges Leben bis heute auf dem Mars halten konnte?

Kürzlich wurde ein Fachartikel veröffentlicht, welcher sich mit Indizien für Lebensformen befasst, die auf Fotos von Marsrovern zu sehen sein könnten. Die Reaktionen darauf waren erwartungsgemäß sehr skeptisch. Unter anderem erregten folgende Aufnahmen von Opportunity dabei Aufmerksamkeit:

Opportunity (Sol 37) Opportunity (Sol 37) Zoom 1 Opportunity (Sol 37) Zoom 2
Quelle: NASA – Opportunity Panoramic Camera on Sol 037 (Courtesy NASA/JPL-Caltech)

Man sieht dort viele Kügelchen auf dem Boden, die als Hämatit gedeutet werden. In der Regel wirken sie auf den Fotos auch wie Steinkügelchen, selbst bei Nahaufnahmen. Jedoch scheinen manche dieser Kügelchen so etwas wie Stiele zu haben, mit denen sie im Boden oder an Steinen verankert sind. Ein geologischer Effekt? Durchaus möglich. Vielleicht so etwas wie Schmelzrückstände oder witterungsbedingte Formen durch einstige Feuchtigkeit.

Es ist momentan definitiv ein kontroverses Thema, denn wie oft sah man schon in der Grenzwissen-Szene, dass irgendwelche Steine auf dem Mars in verpixelten Bildausschnitten als Skelette, Fossilien, Maschinenteile oder Statuen gedeutet werden. Eine optische Täuschung ist in Kombination mit der menschlichen Mustererkennung schnell möglich, vor allem bei Bildausschnitten mit niedriger Auflösung. Eine alternative Herangehensweise bietet dabei Remote Viewing, was wir im vorliegenden Fall ausprobierten. Dazu führten wir drei Sessions durch, in denen primär die auffälligen Kugelstrukturen mit „Stiel“ geviewt werden sollten. An zweiter Stelle wurden noch weniger deutlich erkennbare Strukturen geviewt:

Leben auf dem Mars? (Target)

 

Bewegungsanweisung für Detailbeschreibung (für den Viewer als „X“ und „A“ kodiert):

Leben auf dem Mars? (Target-Zoom)

An diesem kleinen Projekt waren drei Personen beteiligt: Ein komplett ausgebildeter Neuling (viewt seit ca. einem Jahr), eine Auszubildende (seit wenigen Wochen) und ein erfahrener Viewer (viewt seit 2012). Wir werden uns die Ergebnisse in dieser Reihenfolge anschauen…

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Anzahl der Viewer: 3
Anzahl der Sessions: 3


Session 1

In der ersten Session deuteten schon frühe Eindrücke des Viewers darauf hin, dass er starken Target-Kontakt hatte. Darunter vor allem die AI’s „will da weg“, „keine Ruhe“, „wie Gürtel um Brust“. Das sind typische Empfindungen, wenn es in einer Umgebung mit Luftmangel zu leichten, bilokalen Effekten kommt. Als der Viewer auf Nachfrage bestätigte, dass er trotzdem weitermachen könne, ging es zur Bewegungsanweisung zum Objekt X:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (X)

Hier zeigte sich sofort eine rundliche Form, die mit einer Art Stiel fest mit dem Untergrund verbunden ist. Es ging sogar noch ein weiterer Stiel irgendwo weiter. Das Material des Objektes wirkte nicht wirklich hart, aber auch nicht weich. Die Konsistenz wurde im Inneren als „mehlig“ und „cremig“ beschrieben. Der Viewer bekam auch das Gefühl, dass es sich hierbei um Leben handelt. Bei der Frage, welchen Sinn und Zweck es hätte, kam „es ist auf Oberfläche“, „braucht Wärme“ und „bevölkern“. Beim genaueren Hinschauen zeigten sich auch lamellenartige Rillen auf einer Seite. Mit den drei unteren Skizzen wurde dann noch ermittelt, ob es wachsen kann, und wie es dann aussehen würde.

Dann bewegten wir uns per Bewegungsanweisung zum Objekt A:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (A)

Dieses Objekt wirkte unauffälliger, jedoch auch mit einer gewissen Aktivität. Die wesentlichen Aspekte waren „klein“, „zieht Energie aus Umgebung“, „Austauschprozess“, „hat sich durchgesetzt“ und „zäh“. Auch schien es dort eine gewisse Feuchtigkeit zu geben, die für die Aktivität des Objekts eine Rolle spielte.

Schließlich schauten wir noch nach, ob es einen Zusammenhang zwischen Objekt X und Objekt A im Zielgebiet gäbe. Dort erhielt der Viewer Eindrücke, dass aus den lamellenartigen Rillen von Objekt X kleine Partikel austreten. Hier eine stark vergrößerte Wahrnehmung:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (Sporen)

Die Partikel dienen der Vermehrung und bewegen sich zu anderen, lebendigen Strukturen. Auf die Bitte hin, das Objekt geschmacklich zu probieren, äußerte der Viewer sofort ein „Igitt“, gefolgt von den Eindrücken „modrig“ und „salzig“. Bei den Objekten X und A empfand er zudem die Geschmäcker „bitter“, „verdorben“ und dass es einen „Würgereiz“ auslösen würde. Konsumiert man sie, hätte man sehr lange Bauchschmerzen. Tödlich scheint es jedoch nicht zu sein. Endgültig quittiert wurde das Ganze mit dem unmißverständlichen AI „Schmeckt wie Scheiße!“.

Am Ende der Session führten wir noch eine Bewegungsanweisung durch, bei der das Zielgebiet von oberhalb betrachtet werden sollte. Der Viewer nahm eine karge Landschaft mit Hügeln in der Ferne war, deren hauptsächliche Farben „rot“, „braun“ und „gelb“ waren. Unterhalb beschrieb er noch sowas wie Spuren oder Verläufe und ein Objekt, welches „wie isoliert“ dasteht. Vielleicht der Opportunity-Rover mit seinen Fahrspuren:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (von oberhalb 1)

Leben auf dem Mars? - Session 1 (Roverspuren)

Beispielbild: Rover-Spuren mit Rundung durch Drehung am Sol 33 (Courtesy NASA/JPL-Caltech)

Leben auf dem Mars? - Session 1 (von oberhalb 2)

Genauere Strukturdetails kamen zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt der Session jedoch nicht mehr. Als Bonus versuchte der Viewer jedoch noch, Objekt X mit Knete nachzubilden:

Leben auf dem Mars? - Session 1 (Knete)

Dabei sind (vermutlich etwas dimensional verzerrt) die rundliche Struktur, die Lamellen an der Unterseite und die beiden stielartigen Verankerungen zu sehen.


Fazit (Session 1):
Diese erste Session zeigte insbesondere bei dem Objekt X Eindrücke von Leben, Wachstum und Austausch mit der Umgebung. Ebenfalls wurde eine Art Mechanismus zur Sporen-Verteilung beschrieben. Ganz abgesehen von der kulinarischen Untauglichkeit der lebenden Strukturen. Da uns bei so einem kontrovers diskutieren Thema jedoch eine Session nicht genügte, ging es bald darauf weiter…


Session 2

Die zweite Session startete mit vergleichbaren Sinneseindrücken vom Zielgebiet, wobei vor allem der Geschmacks-Aspekt „salzig“ am Boden sehr stark wahrgenommen wurde. Außerdem trat auch hier ein deutlicher, bilokaler Effekt für die Viewerin ein („unwohl“, „kann nicht gut atmen“). Dieser konnte jedoch zur Fortführung der Session überwunden werden. Als es dann zum Objekt X ging, zeigten sich folgende Eindrücke:

Man erkennt deutlich eine Rundung mit einer Art Stiel, wenn auch etwas dicker, als in der vorigen Session. Sofort kam der Eindruck „da ist Leben; pflanzliches Leben“. Zudem „tut was“, „es existiert“ und der taktile Eindruck „matschig, wenn man es drückt“. Im kulinarischen Bereich berichtete die Viewerin „riecht faul“, „ekelhaft bitter“, „kriege Kotzreiz“ und „wäre nicht gut, das zu essen“. Am Ende notierte sie noch „ist noch nicht immer da“, also in dem Sinne, dass das Objekt nicht immer vor Ort war.

Wie zuvor, ging es dann noch weiter zum Objekt A:

Leben auf dem Mars? - Session 2 (A)

Hierbei nahm die Viewerin mehrere faserige Strukturen wahr, die grünlich und grau wirkten. Die Detaildaten lauteten „ist halt da“, „natürlich“, „ernähren“, „pflanzliches Leben“, „das gibts schon länger“ und „kann sich bewegen“. Oberflächlich betrachtet erinnert Objekt A hier schon an einen Gras- oder Moosbüschel. Vielleicht hat sich hier teilweise ein AUL eingeschlichen, da bereits Objekt X in eine pflanzliche Richtung wies. Allerdings erkennt man auf den stark vergrößerten Fotos auch vereinzelt Strukturen, die man mit etwas Fantasie als abstehende Pflanzenfasern deuten könnte.


Fazit (Session 2):
Auch diese (vergleichsweise kurze) Session zeigte von Anfang an Eindrücke von pflanzlichem Leben. Leblose Steinkügelchen oder sonstige, geologische Strukturen wurden in den markierten Bereichen hingegen nicht beschrieben. Für eine organische Struktur spricht auch noch die Konsistenz beim Zusammendrück- und Geschmackstest, die nicht an Sand oder Gestein erinnerte.


Session 3

Schließlich wollten wir es nochmal ganz genau wissen, und setzten einen unserer erfahrendsten Viewer an dieses Target. Interessant waren hier schon die frühen Eindrücke, die auf die Natur der Kamera-Aufnahme hinwiesen: „Beobachten“, „einfangen“, „ja, so ist genau richtig!“ und „Perspektive suchen“. Dabei kam es dem Viewer so vor, als wenn eine Kamera in erhöhter Position gezielt auf den Boden blicken würde. Daraufhin begaben wir uns auch schon zum Objekt X:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X)

Die Haupteindrücke des Objektes lauteten „leicht trichterförmig“, „rund kugelförmig“, „unten instabil“, „hängend„, „glatt, aber pappig“, „gummiartiger Widerstand“ und „rauhe, scharfe Kanten“. Im wesentlichen gab es hier eine Kugel an einem Stiel, die von einem dünnen Material trichterförmig umhüllt wurden. Velleicht wie ein Blütenkelch, nur unscheinbarer. Die funktionellen Eigenschaften von Objekt X waren „untere Kanten bohren“, „stabilisieren“, „festhalten“, „verbinden wollen“, „geringe Masse“ und „Untergrund verbinden“. Also im Prinzip, im Boden verwachsen.

Diese Objekte wie Objekt X scheinen sich zuerst durch die Luft zu bewegen, und dann auf dem Boden zu landen. Hierbei ist das richtige Auftreffen für die Verankerung entscheidend. Kommt das Objekt in einer gewissen Schieflage auf, so dass es keinen Halt findet, wird es „inaktiv“. Der kugelige Bestandteil scheint dabei sogar aus dem „Kelch“ rollen zu können, und dann ist es im Prinzip mit der Lebendigkeit des Objektes vorbei. Der kugelige Teil erschien dem Viewer beim anfassen übrigens noch „gummiartig“ und „verformbar“. Wir fragten danach noch ab, ob das Objekt X irgendwelche EI’s (Fremdemotionen) ausstrahlte. Dabei kamen nur so rudimentäre Eindrücke wie „suchen“, „Trieb“, „Stabilität“ und „Gleichgewicht halten“.

Leben auf dem Mars? - Session 3 (EIs)

Bei einer tieferen Untersuchung der Eigenschaften und Funktionen von Objekt X kam noch eine Art „Abschussmechanismus“ zum Vorschein, der mit „Vakuum“ oder „Unterdurck“ arbeitet. Dabei werden kleine Partikel herausgeschossen, die sich gezielt und wolkenförmig in der näheren Umgebung verteilen:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X - Sporen)

Dies funktioniert jedoch nur richtig, wenn das Objekt gut verankert ist, und möglichst gerade steht. Sollte das Objekt jedoch „geknickt“ oder „schief“ sein, läuft es quasi aus. Dabei verteilen sich die Partikel zufällig auf dem Untergrund, jedoch nicht so, wie es eigentlich gedacht ist.

Ein Geschmackstest durfte natürlich auch hier nicht fehlen: Der Viewer empfand das Objekt in seinen verschiedenen Bestandteilen als „scharf“, „knusprig“, „gummiartig“. Die Partikel wirkten wie Pfefferkörner, und würden ein taubes Gefühl auf der Zunge verursachen. Weitere Geschmäcker waren „staubig“, „schwefelig“, „alkalisch“ und „süßchemisch“. Die kelchartigen Bestandteile schmeckten papierartig. Zur körperlichen Reaktion beim Verzehr sagte der Viewer, dass sein Körper nicht wissen würde, ob es „oben oder unten raus“ sollte. Das klang nach fulminantem Brechdurchfall.

Zur Vollendung des Session-Abschnittes für Objekt X bediente sich der Viewer ausgiebig unserer Knete-Vorräte (der „Stiel“ und „Blütenkelch“ ist hier aus knet-technischen Gründen wesentlich dicker, als er in der Session wahrgenommen wurde):

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 1

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 2

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 3

Leben auf dem Mars? - Session 3 (X) - Knete 4

Für die nächste Bewegungsanweisung stand abermals Objekt A an:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (A)

Objekt A wirkte auf den Viewer zuerst „flach“, „rundlich“, „rissig“ und „hart“. Die Umgebung dort war kalt und trocken, und es wirkte „wie versteinert“. Das ließ den Viewer eher an eine passive, geologische Struktur denken. Bei der Frage, ob es dort dennoch Veränderungen gäbe, war es wie „getrockneter Sand“, „schwerfällig“ und „tut sich was wie in Zeitlupe“. Das könnte natürlich auch auf rein geologische Vorgänge schließen lassen. Jedoch kam danach noch der Eindruck „echt miese Bedingungen“ und dass „warm, nass“ hingegen optimal wäre. Dazu noch ein diffuser Trieb-Eindruck wie „Hunger“. Und wenn die Struktur warme Feuchtigkeit aufsaugt, würde sich das Versteinerte auflösen, und Partikel nach oben hin freisetzen. In diesem Fall war es bei Objekt A letztlich etwas unschlüssig, ob es eine ruhende Lebensform ist, oder nur eine geologische Struktur.

Zum Ende der Session wagten wir nochmal eine Bewegungsanweisung, um das Zielgebiet von oben wahrzunehmen (wie in Session 1). Hierbei ergab sich eine überaus klare Wahrnehmung:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Rover)

Der Viewer beschrieb, wie ein fahrendes Objekt Spuren „hinter sich herzog“. Das Objekt hatte drei Räder an jeder Seite, die den Viewer sehr verwirrten, weil sie so ungewöhnlich nah beeinander wirkten. Auf dem Objekt war eine Art erhöhter Arm, auf dem sich „zwei Augen“ (Kameras) befanden. Die Haupttätigkeit des fahrenden Objektes war in dem Moment „Weg suchen“. Dann stellte der Viewer fest, dass mehrere Objekte, die wie Objekt X waren, durch das Drüberfahren in den Fahrspuren vereilt wurden. Landschaftlich wirkte der Boden „bräunlich“ und „beige“. Einige kleine Bereiche waren „weiß“, andere „dunkel“. An einer Seite gab es noch eine kleine „Klippe“ (wie eine kleine, felsige Erhöhung). Zusätzlich zur Beendingung der Session wollte der Viewer noch versuchen, das fahrende Objekt mit Knete zu modellieren:

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Knetrover 1)

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Knetrover 2)

Leben auf dem Mars? - Session 3 (Knetrover 3)

Leben auf dem Mars? - Rover


Fazit (Session 3):
Dies war die längste und bei weitem detaillierteste Session dieses Projektes. Der Viewer beschrieb die zu untersuchenden Objekte und ihre Eigenschaften in sehr detaillierten Skizzen. Zusätzlich erstellte er noch Knetmodelle, obgleich diese naturgemäß etwas gröber ausgefallen sind. Eine schöne Verifikation war schließlich nochmal die detaillierte Wahrnehmung des Opportunity-Rovers mit seiner Fahrspur.


Gesamt-Fazit

Können diese drei Sessions von drei Viewern (mit unterschiedlicher Erfahrungstiefe) als Beweis für pflanzliche Lebensformen auf dem Mars gelten? Natürlich nicht, denn sie sind, wie auch die kontrovers diskutierten Fotos, erstmal nur ein weiteres Indiz. Der Beweis im naturwissenschaftlichen Sinne würde erst vorliegen, wenn solche Strukturen wie Objekt X von der Marsoberfläche hergebracht und im Labor untersucht werden könnten. Vielleicht erleben wir das in den folgenden Jahrzehnten. Bis dahin bleibt der kontroverse Aspekt bestehen, denn hier stehen die Hämatit-Kügelchen („Blueberries“) gegen die Kügelchen mit scheinbarem Stiel bzw. „Stengel“. Beide sehen sich auf den vielen Fotos sehr ähnlich, weshalb eine rein visuelle Beurteilung bisher keine endgültige Klärung zu bringen vermag.

Leben auf dem Mars? - Karikatur

Persönlich möchte ich noch anmerken, wie skurril es auf mich (subjektiv) wirkte, dass viele populärwissenschaftliche Quellen sehr pikiert bzw. sogar stark polemisch auf den Fachartikel reagieren. Denn vor nicht allzu langer Zeit gab es die These von renommierten Wissenschaftlern, dass das interstellare Objekt „Oumuamua“ ein außerirdisches Sonnensegel sein könnte (eine Session von uns zeigte weitaus weniger spektakuläre Ergebnisse). Zwar gab es natürlich die bei so einer These zu erwartenden Gegenreaktionen, jedoch kamen sie mir damals nicht so scharf und polemisch vor, wie bei den potentiellen Mars-Pflanzen.

Was triggert die Leute so daran? Es mag vielleicht an der Reputation der beteiligten Wissenschaftler liegen, doch wenn es am Ende nur noch um akademische Stuhlverteidigung geht, wird man sich wahrscheinlich viele Möglichkeiten ideologisch verbauen. Und das kann der Wissenschaft zumindest in manchen Fällen große Entdeckungen verwehren, statt (wie oft befürchtet) die Wissenschaftlichkeit durch Mängel in der methodischen Sorgfalt oder Wunschdenken zu verwässern. Deshalb ist manchmal etwas mehr Offenheit wünschenswert, auch bei kontroversen Thesen.

Die Suche nach dem Atomium

Seit einigen Monaten führen wir interne „Target des Monats“-Projekte in der Community der Academy of Mind durch. Im aktuellen Projekt ging es darum, mit verschiedenen Methoden, darunter natürlich auch Remote Viewing, das Atomium in Brüssel zu lokalisieren.

Atomium

Eine der Remote Viewing-Sessions möchten wir hier kurz vorstellen. Sie wurde von einer unserer Remote Viewing-Schülerinnen durchgeführt, was zugleich auch ihre erste Stufe 6-Session war. Um das Atomium zu lokalisieren, gab es als Target folgende Mapping-Vorlage, wovon der Viewer natürlich nur das Raster bekam:

Atomium - Mappingvorlage

Quelle: Google Maps

Eine Besonderheit dieser Session war es, dass neben dem normalen „Reinfühlen“ beim Mapping-Vorgang, auch ein Pendel benutzt wurde, um die Genauigkeit zu vergleichen. Widmen wir uns jedoch am Anfang den frühen Eindrücken der Session…

In den ersten Stufen stachen bereits blaue und weiße Farbeindrücke, in Kombination mit glatten Oberflächen und gewölbten Formen hervor. Die Skizze der Stufe 3 lässt noch nicht soviele konkrete Eindrücke vermuten:

Atomium (Stufe 3)

In Stufe 4 verstärkten sich jedoch die Eindrücke von rundlichen und eckigen Formen, die harte und glatte Oberflächen aufwiesen. Daraufhin ging es in die Stufe 6, wo die Mapping-Vorlage zum Einsatz kam. Zuerst nach der Art des Remote Viewings mit „reinfühlen“:

Atomium - Mapping (Remote Viewing)

Danach mit einem Pendel:
Atomium - Mapping (Pendel)

Im Vergleich lag die Viewerin mit der Remote Viewing-Vogehensweise deutlich näher am Zielgebiet. Jedoch auch das Pendel-Ergebnis hat zumindest die tendenzielle Richtung:

Atomium - Mapping (Ergebnisse)

Über die Vor- und Nachteile beider Techniken kann hier natürlich keine pauschale Aussage getroffen werden, da die Viewerin bis dahin weder Erfahrungen mit RV-Mapping, noch mit Pendeln gemacht hat. Im Gesamtvergleich mit acht weiteren Sessions in diesem Projekt (von Teilnehmern mit unterschiedlicher Praxiserfahrung), zeigte sich das RV-Mapping akkurater, als das Pendel-Mapping. Die meisten Ergebnisse landeten dabei zumindest im richtigen Quadranten (Quadrant C) der Mapping-Vorlage, und zeigen eine Art Zielvektor:

Atomium - Mapping (Zusammenfassung)

Um herauszufinden, ob die Lokalisierung in der hier besprochenen Session nicht einfach ein Zufallstreffer war, sollte die Viewern das lokalisierte Ziel noch einmal genauer beschreiben. Dabei kam zuerst folgender Eindruck:

Atomium - Detaillierung (1)

Eine glatte Kugel mit einem länglichen, gewölbten Stück, das mit der Kugel verbunden war. Danach sollte die Viewerin schauen, ob die Struktur noch irgendwie weitergeht:

Atomium - Detaillierung (2)

Sie nahm wahr, dass es noch weitere Kugeln mit diesen dazugehörigen Stücken gab. Diese wirkten nun wie Verbindungsstücke zwischen den Kugeln. Die Viewerin schaute sich eines davon nochmal genauer an:

Atomium - Detaillierung (3)

Dabei stellte sie fest, dass diese Verbindungsstücke hohl sind und im Inneren vergleichsweise dunkel wirkten. Schließlich wurden die vorangegangenen Eindrücke noch kombiniert, um eine Gesamtskizze zu erhalten. Folgendes kam dabei heraus:

Atomium - Detaillierung (4)

Die Viewerin nahm nun mehrere Kugeln mit Verbindungsstücken dazwischen wahr, die irgendwie in einer geometrischen Form angeordnet waren. Da die Session-Zeit schon weit fortgeschritten war, und die Eindrücke immer verwirrender wurden, sollte uns das erstmal als Verifikation reichen. Wir beendeten die Session somit an dieser Stelle.

Fazit: Mappings und Lokalisierungen mit der Raster-Methodik sind nicht immer zuverlässig, können aber (wie in diesem Fall) auch sehr akkurat sein. Definitiv können sie bei mehreren Sessions eine Richtungstendenz zum gesuchten Ort, Objekt, Lebewesen etc… im Zielgebiet liefern. Um so eine Lokalisierung genauer herauszuarbeiten, wendet man zusätzlich Umgebungsbeschreibungen von auffälligen Merkmalen und Ortsbestimmungen mit Referenzpunkten an. Daraus lässt sich eine Art Triangulation ableiten, mit der man das Ziel vor Ort eingrenzen kann. Es zeigte sich auch, dass die zusätzliche Anwendung der Pendel-Technik in den meisten Fällen in die richtige Richtung zeigt, wenn auch nicht so genau, wie die Remote Viewing-Vorgehensweise. Da jedoch keine Pendler mit langjähriger Erfahrung dabei waren, lässt sich wie gesagt keine pauschale Aussage treffen.

Siehe auch: Wandern mit Remote Viewing und Wandern mit Remote Viewing (Update)

2014 MU69 (Ultima Thule)

Ferne Himmelskörper in unserem Sonnensystem zu viewen, bevor eine Sonde dort eintrifft, entwickelt sich bei uns allmählich zu einer Tradition. Dieses Mal haben wir es auf das Objekt 2014 MU69 (vorläufiger und vermutlich bleibender Name „Ultima Thule“) abgesehen. Dabei handelt es sich um ein so genanntes transneptunisches Objekt, welches im Januar 2019 von der Pluto-Sonde New Horizons erreicht werden soll. Man rechnet damit, dass es sich bei 2014 MU69 um einen sehr kleinen Asteroiden handelt.

2014 MU69 - Discovery Images Animated

Das Schöne an solchen Targets ist es, dass man nachträglich mit einem Feedback rechnen kann, von kein Mensch zuvor wissen konnte. Derartige Versuche begannen schon ganz zu Anfang der Remote Viewing-Entwicklung, als Ingo Swann den Jupiter viewte. Dort sagte er Details vorraus (z.B. ein dünnes Ringsystem), von dem vorher kein Mensch auf der Erde wissen konnte, bis die ersten Sonden dort eintrafen. In dieser Tradition schickten wir jetzt also drei Remote Viewer vorraus, um 2014 MU69 zu beschreiben. Wir sind gespannt, wie sich das mit den Fotos und Messdaten von New Horizons decken wird.

 

Viewer #1 (Christian Döll)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Datum: 10.12.2015
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 7

Die erste, eher kurze Session entstand im Rahmen einer spontanen Online-Demonstration bei einem Community-Event. Der Viewer nahm ein bauchig-kartoffelförmiges Objekt war, welches im Wesentlichen aus felsigem Material bestand. Es wies an einer Stelle eine Art verdünnte Ausstülpung auf.

Die signifikanten sensorischen Eindrücke des Objektes waren „felsig“, „hart“, „massiv“, „bräunlich“, „rot“, „gelblich“ und „bläulich“. Zusätzlich tauchte noch „transparent“, „hohl“, „flüssig“ und „warm“ auf. Letzteres war unerwartet für ein kleines Objekt, welches soweit von der Sonne entfernt ist.

Um es noch etwas genauer zu kriegen, führten wir eine Bewegungsanweisung durch. Die kartoffelförmige Grundform des Objektes blieb bestehen, aber die Ausstülpung wurde noch klarer wahrgenommen.

Eventuell ist die Ausstülpung vom Maßstab her übertrieben, jedoch könnte sie auf eine Art Kryovulkanismus hindeuten. Denn der Viewer nahm eine Art Kanal wahr, welcher ein Stückchen in das Innere des Objektes führte. Dort kamen auch die flüssigen Eindrücke her.

Viewer #2 (Bernhard Reicher)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Datum: 08.11.2018
Dauer: 57 Minuten
Seiten: 9

Bei dieser ausführlicheren Session schauten wir uns mehr strukturelle Details von 2014 MU69 an. An sensorischen Eindrücken stachen hierbei für die Farben „hellbraun“, „beige“, „rot“, „weiß“ und „blau“ hervor. Die Oberflächen empfand der Viewer als „angenehm rau“. Es erinnerte ihn an Veloursleder. Zudem gab es glatte und nachgiebige Stellen. Die Temperaturen im Zielgebiet waren allgemein kalt und frisch. Des Weiteren wurde die Bewegung des Objektes wahrgenommen („wegschießen“, „wie etwas, dass nach vorne geschoben wird“).

Die erste, grobe Wahrnehmung zeigte eine ovale Form, zu der die Eindrücke „glatt“, „gerundet“, „nachgiebig“ und „größtenteils Fels“ gehörten:

Zudem gab es noch Bereiche mit den Eindrücken „schmutzig“, „weiß“, „rot“ und „gelb“. Irgendwo tauchte auch der Eindruck „Loch“ auf. Es gab Vertiefungen und Erhöhungen, die den Viewer vom Anfassen her an Blindenschrift erinnerten (jedoch unregelmäßiger). Wir versuchten noch mehr Details herauszubekommen, wobei diese Form entstand:

 

Die Oberfläche unterteilte sich grob in zwei unterschiedliche Bereiche. Mittig war ein heller Bereich, welcher kühl, hell, weiß, glatt und farblos wirkte. Er wies vereinzelt „genoppte“ Oberflächendetails (Steine?) auf. An den Seiten gab es hingegen dunklere Bereiche, die bräunlich-beige Farbtöne hatten, und sich rau anfühlten. Hinter dem Objekt schien etwas hindurchzuschimmern, was zusätzlich rote und bläuliche Farbeindrücke erzeugte. Vielleicht die ferne Sonne hinter dem Horizont, oder eine andere Lichtquelle?

Um noch mehr über die Zusammensetzung von 2014 MU69 zu erfahren, versuchten wir es jetzt mit einer Querschnittwahrnehmung:

Der Viewer nahm einige verteilte Hohlräume wahr, und schätzte, dass das Objekt zu 1/4 bis 1/3 hohl ist. Einen Hohlraum schauten wir uns genauer an. Dieser wirkte so, als gäbe es dort sehr glatte Kanten und längliche Strukturen, die an Stalaktiten erinnerten. Von der Größe her könnte dort vermutlich ein Mensch reinpassen, doch die Maßstäbe waren hier etwas unklar. Der Viewer empfand es wegen der Enge und starker Bewegungseindrücke eher als unangenehmen Aufenthaltsort.

Es folgte eine finale Bewegungsanweisung, mit der wir versuchten, die Form und Oberfläche des Objektes nochmal etwas detaillierter herauszuarbeiten:

Der helle, mittlere Bereich dominierte aus dieser Perspektive. Er wies wieder die „genoppten“ Oberflächenaspekte auf. Die dunkleren Bereiche am Rand wirkten nun beiläufiger. Als weiteres, auffälliges Detail in der Mitte beschrieb der Viewer einen Grat, welcher sich ziemlich weit über die Oberfläche zu ziehen scheint. Zudem kam ihm das Objekt auf der Oberseite gewölbter vor, als die Unterseite, welche hingegen flacher wirkte.

Einige sensorische Eindrücke kamen auch noch hinzu, welche sich auf die Umgebung des Objektes bezogen: „Diffuse Farben und Lichter in Ferne“ (Sterne?), AUL/s: „Wie Weltraum“. Die Helligkeit des Objektes an sich wirkte vorne und weiter unten am stärksten. Das könnte mit Sonnenlicht und Schatten zu tun haben.

Viewer #3 (Benny Pamp)

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Datum: 30.12.2018
Dauer: 63 Minuten
Seiten: 11

In der dritten Session, die nur zwei Tage vor dem Vorbeiflug der New Horizons-Sonde gemacht wurde, passten die sensorischen Eindrücke gut zu den vorrangegangenen Sessions. Als wesentliche Farben kamen hier „braun“, „beige“, „gelb“, „rot“, „grau“, „schwarz“ und eine kleine Spur „grün“. Die Oberflächen wurden als „aschig“, „weich“ und „brockig“ beschrieben. Der Viewer empfand das Target als „alt“ und „bedrückend“ bzw. „wie Lost Place“.

Die Aufmerksamkeit des Viewers landete sehr nah am Target und an bestimmten Details. Vor allem eine Art blockierte Öffnung, aus der eine explosive Kraft entweichen könnte. Diese wird jedoch durch ständig nachrutschendes Material zugeschüttet. Wäre das nicht mehr so, würden semi-flüssige Partikel aus der Öffnung schießen, und außerhalb sofort zu scharfkantigen Eisstücken gefrieren. Der Rückstoß könnte sogar die Bewegung des ganzen Objektes beeinflussen. Die folgende Skizze zeigt diesen Bereich, der von Außerhalb mit Brocken gesäumt ist, die an den abschüssigen Rändern liegen:

Wir sind gespannt, ob sich so ein Detail später auf den Fotos der Sonde finden lässt. Es scheint zumindest der interessanteste Vorgang auf dem Objekt zu sein. Eine Bewegungsanweisung führte nochmal 100km weg von diesem Detail, was sich folgendermaßen darstellte:

Uns fehlte in dieser Session jedoch noch eine Gesamtansicht. Bevor wir sie also beendeten, verließen wir das Session-Papier und bedienten uns einer alten Methode der Remote Viewer, Targets dreidimensional darzustellen: Der Viewer sollte Knetmasse benutzen, um seiner Wahrnehmung der Dimensionen und Formen Ausdruck zu verleihen. Diese Methode ist nicht mehr soweit verbreitet (im deutschsprachigen Raum scheinbar garnicht), aber der Versuch bot sich gerade an. Hier sind die Resultate:

Wahrnehmung von oben, mit der verschütteten Öffnung (nicht zwangsläufig maßstabsgetreu). Seitlich der Öffnung zogen sich auffällige Linien oder Risse entlang.
Seitliche Ansicht, die zwei verschiedene Materialbereiche des Objektes zeigt. Während der obere Bereich wie Eis wirkt, erscheint der untere Bereich robust, steinig und abgeflachter. Dort wo beide Materialien aufeinandertreffen, zeigt sich ein auffälliger Grat, der sich über die Oberfläche zieht (siehe auch HIER).
Detailmodell der verschütteten Öffnung mit seitlich zugelaufenem Material. Offenbar kann das Material nachrutschen, wenn sich die Öffnung vergrößert. Möglicherweise durch Eisschmelze, die bei einer Erwärmung des Objekts auftreten könnte?

Natürlich handelt es sich nur um schnell und grob modellierte Formen. Uns stand in dem Moment auch kein spezielles Modellier-Werkzeug zur Verfügung. Dennoch sind wir natürlich gespannt, ob es der tatsächlichen Form ähneln wird.

Am Ende haben wir uns noch einer weiteren Technik bedient, die man so auch nur aus der amerikanischen Remote Viewer-Szene kennt. Der Viewer durfte sich nämlich an einem Whiteboard austoben, um ein Resümee der gesammelten Session-Daten darzustellen:

Dabei ergab sich ein Gesamtbild, bei dem alles darauf hindeutet, dass 2014 MU69 womöglich zu einem Kometen würde, wenn er sich näher an der Sonne befände. Denn teilweise ist das Objekt mit lockerem Eis gefüllt, welches bei einem Aufbrechen der Oberfläche verdampfen und einen Schweif bilden würde. Der restliche Teil des Objekts, welcher aus massivem Gestein besteht, würde als Rest übrig bleiben. Man vermutet ja, dass die meisten Kometen aus jenem Bereich des äußeren Sonnensystems kommen, den New Horizons nun zu erkunden beginnt. Vielleicht haben wir hier einen alten Kandidaten.


Fazit: Um bei dieser Gelegenheit der New Horizons-Raumsonde zuvor zu kommen, haben wir bis zur Veröffentlichungen des Artikels (31.12.2018) drei Sessions geschafft. Alle drei Sessions variieren im Detailgrad, zeigen jedoch grundlegende Übereinstimmungen in der Form und in den sensorischen Eindrücken. Wie nah wir damit dem tatsächlichen Aussehen von 2014 MU69 (aka „Ultima Thule“) gekommen sind, wird sich mit etwas Glück in einigen Tagen bis Wochen zeigen. Die Dauer hängt letztlich von der Datenübertragung der Sonde ab. Entsprechende Fotos werden dann hier natürlich ergänzt.


Update (03.01.2018):
Die ersten detaillierten Fotos sind eingetroffen. Bisher scheint Viewer #1 die charakteristische Gesamtform am besten getroffen zu haben. Alle drei Viewer nahmen die Farben des Objektes (auffällig viel rötlich) passend wahr. Nähere Fotos werden sicherlich weitere Oberflächendetails offenbaren, die sich vielleicht Eindrücke aus den Ergebnissen bestätigen.

2014 MU69 (03.01.2019)

Der Kornkreis am Hackpen Hill

Wir waren am 26.06.2018 im Rahmen einer zweiwöchigen Englandreise in der Grafschaft Wiltshire. Dort hofften wir natürlich, einen Kornkreis besuchen zu können, wofür Wiltshire ja berüchtigt ist. Das klappte auch auf den letzten Drücker, denn zu dem Zeitpunkt gab es dort zwei Kornkreise am Hackpen Hill. Ein Älterer, der schon etwas verblasst war, und ein Neuerer, der erst drei Tage zuvor auftauchte. Wir entschieden uns aus zeitlichen Gründen für den neueren Kornkreis (einige Impressionen):

Hackpen Hill - Kornkreis

Während der Kornkreis von der Luftaufnahme her etwas krude aussah, fanden sich in seinem Inneren interessante Details. So gab es fein verflochtene Wirbel und geometrische Strukturen, die häufig als Echtheitsanzeichen angesehen werden. Zumindest wäre es ein ziemlicher Aufwand gewesen, diese so detailliert zu fälschen. Das stand natürlich im Widerspruch zum Gesamterscheinungsbild aus der Luft, bei dem vor allem die etwas fransigen und unregelmäßigen Ränder auffielen. Auch unter erfahrenen Kornkreisforschern ist dieses Exemplar umstritten.

Hackpen Hill - Innen

Hackpen Hill - Wirbel (1)

Hackpen Hill - Wirbel (2)

Ein neben dem Feld campierender Kornkreisfroscher berichtete uns, dass er nach Mitternacht ins Bett ging, dann eine Stunde später nochmal raus musste, um die Toilette aufzusuchen. Dann bemerkte er plötzlich den neuen Kornkreis, weshalb dieser wohl innerhalb dieser einen Stunde entstanden sein muss. Unser subjektiver Eindruck in dem Kornkreis war eine angenehme, meditative Energie. Man hielt sich gerne darin auf, und fühlte sich mit der Erde verbunden. Abgesehen davon gab es keine besonders auffälligen Empfindungen, wie sie manchmal von Kornkreisgängern berichtet werden.

Da wir nun einige Pro & Contra-Informationen hatten, beschlossen wir noch vor Ort, dass irgendwann eine Remote Viewing-Session auf diesen Kornkreis fällig wäre. Völlig unerfahren sind wir bei solchen Targets ja nicht, weil wir bereits Anfang 2017 ein Kornkreisprojekt für CROPfm durchführten. Jetzt kamen wir endlich dazu, und haben die Entstehung des Hackpen Hill-Kornkreises unter die Lupe genommen. Die Target-Formulierung lautete:
 

„Beschreibe den zweiten Kornkreis und seine Entstehung am Hackpen Hill, welcher am 23.06.2018 aufgetaucht sein soll!“

Zusätzlich wurde auch eine Timeline kodiert, welche zwischen „Beginn der Entstehung“ (T1) und „Ende der Entstehung“ (T2) angesiedelt war. Später kam noch der Zeitpunkt „Als Bernhard, Stefan & Co. im Kornkreis waren“ (TX) hinzu. Dieser sollte als Gegencheck dienen, ob die Situation korrekt wahrgenommen wurde. Der Viewer war Bernhard Reicher, welcher damals selbst mit in diesem Kornkreis war.
 
Kategorie: Paranormales
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 067850 319632 452694
Anzahl der Viewer: 1 (Bernhard Reicher)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 30.11.2018
Uhrzeit: 19.11h – 20.20h
Dauer: 69 Minuten
Seiten: 10
 
In Stufe 3 tauchten kristalline Eindrücke (wie ein Kristallraster) auf, in denen es zu irgendwelchen Bewegungsvorgängen kam. Etwas weiter weg betrachtet, wirkte die Atmosphäre frühlingshaft. Bernhard nahm die unmittelbare Umgebung als „ineinandergeschachtelt“ wahr. Außerhalb davon befand sich flacher Boden.

Hackpen Hill - Stufe 3

Als weiterer, signifikanter Eindruck zeigte sich ein verbrannter Geruch, jedoch ohne dass die Umgebung verbrannt war. Zu dem Zeitpunkt der Session wirkte das Geschehen schon irgendwie mystisch. Das AI von Bernhard lautete „ätherisch“.

In Stufe 4 kamen weitere, interessante Eindrücke hinzu. Darunter „feine Strukturen“, „glatt“ und „wirken zerbrechlich, sind aber stabil“. Das deutete auf die Kornstrukturen hin. Unterhalb davon nahm Bernhard wieder „Boden“ wahr. Die ITs (wozu dient es?) waren auch sehr interessant: „Hypnotisierend“, „Schleier-Funktion“, „schön sein“ und „anziehen“. Als Gesamt-AI fand es Bernhard „betörend“.

Ab Stufe 6 sollte es aber natürlich erst richtig losgehen. Wir erstellten eine Timeline für die Ereignisaufklärung während des Entstehungszeitraums des Kornkreises:

Hackpen Hill - Stufe 6 (Timeline)

Als erstes Ereignis nahm Bernhard eine Art „Aufplatzen“ wahr, wie von einer Samenkapsel oder Silvesterrakete. Zugleich erlebte Bernhard Körperreaktionen, so als wäre er elektrisch aufgeladen. In der Mitte der Timeline tauchte nun die Hauptaktivität auf. Dabei beschrieb Bernhard eine Art Tanz aus Lichtern. Dieser Eindruck führte zu den AUL/s „Wie Hessdalen-Lichter und Lichterzauber von Knittelfeld. Wir nahmen eines der Lichter heraus und schauten es uns genauer an. Es wirkte visuell etwas unscharf und in seiner Form fast geometrisch. An seinen Rändern nahm Bernhard irisierende Farbmuster wahr. In der Mitte erschien es eher grau. Die Konsistenz des Objektes war „schwammartig“ und überraschenderweise „eher kühl“. Es erinnerte insgesamt an eine Art kühle Plasmaform.

Ein interessanter Zusatzeindruck war eine fünfeckige Form, die sich ähnlich auch im Zentrum des Kornkreises wiederfinden ließ:

Hackpen Hill - Fünfeck

Zur Kontrolle schauten wir auch, ob Personen vor Ort anwesend waren, und legten dazu einen Durchmesser von 100m um das Zielgebiet herum fest. Dort waren keine physischen Personen und auch keine Fremdemotionen anzutreffen. Nur viel weiter weg gab es einen diffusen Personeneindruck, welcher aber nichts mit den Ereignissen in der Target-Umgebung zu tun hatte. Hier sei nochmal angemerkt, dass sich zu dem Zeitpunkt der campierende Kornkreisforscher etwa 400m vom Zielgebiet entfernt in seinem Wohnwagen aufhielt. Vielleicht wurde dieser wahrgenommen. An den Ereignissen mit den Lichtern war jedoch keine Person beteiligt.

Danach schauten wir, wie die Umgebung unmittelbar nach dem Entstehungszeitraum aussah. Sofort tauchte der Eindruck „da steht jetzt was“ auf. Als Zweck davon kam „Menschen anziehen“, „Energien“ und „Aufmerksamkeit“. Zudem hatte Bernhard den Eindruck von „kein Monument, aber etwas von Bedeutung“. Das könnte darauf hindeuten, dass es sich um eine vorrübergehende Installation handelte, und nichts, was für lange Zeit gedacht war. Anschließend sollte Bernhard die Umgebung 100m von oberhalb wahrnehmen und zeichnen:

Hackpen Hill - Stufe 6 (von oben)

Er nahm eine vertiefte, annähernd runde Kreisform wahr, in der sich wiederum weitere, gerundete Strukturen befanden. Hier trat auch wieder der Eindruck „nicht verbrannt, riecht aber so“ auf. Dann versuchten wir noch herauszufinden, welche Bedeutung das Gebilde an sich hat, wobei essenziell „Beobachter gibt dem die Bedeutung“ herauskam. Daraufhin versuchten wir die eingedrückten Bereiche nochmal klarer zu kriegen:

Hackpen Hill - Stufe 6 (detailliert)

Bernhard beschrieb sofort den Eindruck, dass es eher „stempelartig, nicht nur eingedrückt“ wirkte. In der Mitte der Kreisstruktur schien es zudem noch hell zu sein. Als weitere Eindrücke kamen „Wie Beschwörung oder Anrufung, und dann schnell weg…“ und „wie Gaia-Bewusstsein“. Schließlich noch der schöne Eindrück „Als ob die Natur gerufen hätte“. Es gab also Ähnlichkeiten zu anderen Kornkreis-Sessions, wo die Lichtkugel-Phänomene einer Art Bewusstsein der Erde zugeordnet wurden. Genau wie damals, führten wir ein Interview mit dem verantwortlichen Bewusstsein:

V = Viewer
T = Für den Kornkreis Verantwortliche

V: Wir grüßen euch.
T: *Entfalten, aufblühen, glitzern* (nonverbale Eindrücke)
V: Wir finden schön, was du da gemacht hast.
T: *freut sich*
V: Hat das eine bestimmte Bedeutung?
T: Mischung aus Spielplatz, Oase, Inspirationsort schaffen.
V:
Ist das für dich, für die Menschen oder für andere Lebewesen?
T: Für alle.
V: Wir danken für den Kontakt. Bis bald!
T: *Glitzern, zwinkern, davonrauschen*
(nonverbale Eindrücke)

Bernhards AI dazu nach dem Interview: „Wie Waldgeister“
 
Allen Anzeichen nach scheint es sich also um einen echten (bzw. nicht-menschlichen) Kornkreis zu handeln. Zum Schluss wollten wir nochmal zur Verifikation schauen, was im weiteren Verlauf des Kornkreises passierte. Die folgende Timeline verlief vom Zeitpunkt der Vollendung des Kornkreises (T2) bis zu dem Zeitpunkt, als Bernhard und ich damals selber vor Ort waren (TX):

Hackpen Hill - Stufe 6 (Timeline 2)

Längere Zeit nach der Vollendung tauchte eine erste Gruppe von Menschen vor Ort auf, deren Gefühle dort „ehrfurchtsvoll“ und „dankbar“ waren. Dann bewegten wir uns weiter bis TX, also dem Zeitpunkt als Bernhard und ich uns im Kornkreis aufhielten. Bernhard nahm es so wahr, dass zwei Personen unmittelbar im Target waren, und weitere etwas entfernt und diffuser. Die beiden deutlichen Personen dürften Bernhard und ich gewesen sein, die weiter entfernten unsere Reise-Begleiter. Zudem nahm er wahr, dass die beiden Personen nur sehr kurz im Target auftauchten. Gemessen auf die gesamte Timeline macht das Sinn, denn wir waren  höchstens 15-20 Minuten in dem Kornkreis, während die Timeline etwa drei Tage umfasste.

Zusätzlich sollte noch herausgefunden werden, was die beiden Personen im Kornkreis davon hielten und empfanden. Wir nannten sie P1 und P2. Auf die Frage hin, was P1 vom Ort zum Zeitpunkt TX hält, kam „wie Tourist“, „gehört auch noch auf die Liste“, „herumgehen“ und „trocken“ (im Sinne von Klima). Für P2 kamen die Eindrücke „Aufregung“, „Begeisterung“, „möchte länger dort bleiben“, „wie meditieren“ und „Atmosphäre aufnehmen“.

Hackpen Hill - Stufe 6 (P1 und P2)

Beide Personen treffen perfekt auf uns in der damaligen Situation zu. Denn während es für Bernhard (P1) eher Routine und ein weiterer Punkt auf der Reiseliste war (Bernhard war früher schon in mehreren Kornkreisen), empfand ich (P2) es als etwas Besonderes, da es sich um meine erste Kornkreisbegehung handelte. Bernhard & Co. gingen schon frühzeitig aus dem Kornkreis heraus, während ich eigentlich noch länger dort bleiben wollte. Ich drehte dann tatsächlich eine kleine Extrarunde, die mehrere Minuten dauerte, und bei der ich die Atmosphäre des Kornkreises in mich aufnahm.

Da Bernhard die Szene und die Personen in der Session jetzt sehr bekannt vorkamen, schrieb er das AUL „Kornkreis“ heraus, und musste dabei an unsere Kornkreisbegehung am Hackpen Hill denken. Das machte aber nichts, denn hier sollte die Session sowieso enden. Bernhards End-AI zu dem Target war „zauberhaft“.
 

Fazit: Ich war überrascht, denn ich hätte eher zu 60% damit gerechnet, dass es sich um einen menschengemachten Kornkreis handelte. Die ersten Kornkreise der Saison 2018 waren nämlich handwerklich nicht sehr eindrucksvoll, und größtenteils wohl tatsächlich menschengemacht. Bei dem Hackpen Hill-Kornkreis hatte ich ähnliche Zweifel aufgrund der verhältnismäßig einfachen Form und den ausgefransten Kreisen. Andererseits gab es im Detail die aufwändigen Wirbel und den Bericht des örtlichen Kornkreisforschers. Zumindest diese Session zeigte, dass es sich um einen authentischen Kornkreis handelte. Bei Gelegenheit werden wir aber eine weitere Session zur Überprüfung machen, und hier ein entsprechendes Update hinzufügen.
 

Update 07.12.2018: Wir haben zwei weitere Sessions auf diesen umstrittenen Kornkreis gemacht. In beiden Sessions zeigten die Eindrücke wieder eine nicht-menschliche Entstehung. Die Viewer nahmen energetische Vorgänge mit elektromagnetismus-ähnlichen Kräften und Lichtkugel-Phänomenen wahr. Hier einige Auszüge:

Hackpen Hill - Update (Energiephänomene #1)

Im Zeitraum der Kornkreis-Entstehung tauchten mehrere große Energieformen (größer als ein Mensch) auf, die kleinere Energiekugeln (ca. 0,5m) als „Sonden“ aussandten. Diese kleinen Energiekugeln sollten den Boden nach Stellen mit den richtigen Bedingungen untersuchen und diese Informationen an die großen Energieformen zurücksenden. Hier eine Detailansicht dieser großen Energieformen:

Hackpen Hill - Update (Energiephänomene #2)

Der Viewer beschrieb es als weißlich-transparent und grell. Es hatte mehrere energetische Ausstülpungen, die der Viewer als „tentakelartige Hitzearme“ beschrieb. Auf die Frage hin, ob sie massiv oder durchlässig wären, stellte sich heraus, dass sie durchaus einen festen Widerstand haben. Dieser wird aber eher durch eine magnetismus-ähnliche Kraft (kein Magnetismus an sich) ausgelöst, vielleicht wie eine Art Kraftfeld. Ansonsten wären diese Ausstülpungen und das Objekt selbst jedoch durchlässig. Vielleicht sowas wie Plasma-Protuberanzen, die feste Materie bewegen können?

Auf die Frage hin, ob ein Kontakt mit diesen Objekten für einen Menschen gefährlich wäre, hatte der Viewer den Eindruck, dass es ggf. zu einem Energieschlag kommen kann, der einen Menschen vorrübergehend paralysiert. Dauerschäden oder gar tödliche Wirkungen scheint es aber nicht auszulösen. Der Viewer stellte schließlich noch fest, dass es mehrere von diesen großen Energieformen vor Ort gab, die alle miteinander in Verbindung standen.

Für eine zusätzliche Verifikation ließ ich gesondert einen Kornwirbel untersuchen, um herauszufinden, wie er in seine Wirbelform gekommen ist (der Viewer bekam nur die Kodierung „Z“):

Der Viewer beschrieb den Kornwirbel als „borstig“, „glatt“ und „leicht gelblich“. Wären dort Holzbretter oder andere Fälscherwerkzeuge (evtl. noch mit anhängender Person) aufgetaucht, hätte man den Session-Verlauf überdenken müssen. Allerdings kamen auch hier wieder die energetischen Ausstülpungen vor, welche auf das Korn einwirkten und es in diese Form brachten. Diese gingen wieder von den großen Energieformen aus.

Hackpen Hill - Update (Kornwirbel-Skizze)

Anschließend gingen wir noch auf einige Entfernung zum Geschehen. Dabei nahm der Viewer die großen Energieformen wahr, wie sie jeweils von mehreren Energiekugeln begleitet wurden:

Hackpen Hill - Update (Gesamtbild)

Als weiteren Zusatz versuchten wir noch herauszufinden, wie sich die Unvollkommenheiten des Kornkreises erklären ließen, welche ja deutlich zur Skepsis beitrugen. Es kam heraus, dass es an einer Art unbeabsichtigten Rückstoß-Effekt liegt, so als wenn eine gezielte Explosion oder Energiekonzentration etwas übers Ziel hinausschießt und benachbarte Strukturen beeinträchtigt. Das speziell schien mit der Beschaffenheit der Situation dort zu tun zu haben. Kann es also auch authentische Kornkreise mit Unvollkommenheiten geben? Vielleicht wissen erfahrene Kornkreisforscher zu dem Punkt mehr.

Zusammengefasst haben wir jetzt Daten aus drei Sessions, wovon keine darauf hindeuten, dass Personen mit Werkzeugen für die Entstehung dieses Kornkreises verantwortlich sind. Alle Sessions zeigten Energiephänomene (inkl. der typischen Kugeln) und Kräfte, die an Elektromagnetismus erinnern, welche für die Formung des Kornkreises verantwortlich sind. Sollte sich also eines Tages doch noch herausstellen, dass dieser Kornkreis menschengemacht ist, müssen wir uns weitere Gedanken zum Thema „Die Aufmerksamkeit im Zielgebiet“ machen. Aber momentan lautet das Fazit: Echt
 

Einige Video-Eindrücke unserer Kornkreisbegehung am Hackpen Hill:

 

Update 11.04.2019: Einer unserer Remote Viewing-Schüler bekam die Gelegenheit, den Kornkreis am Hackpen Hill noch einmal für uns zu viewen. Um eventuelle Target-Kontamination zu vermeiden, wurde das Target neu getasked, und zwar rein mit Geo-Koordinaten im Zeitraum des Auftauchens (wie damals beim CROPfm Kornkreis-Projekt):

Hackpen Hill - Update 2 (Target)

Wieder zeigten sich keine Personen vor Ort, die den Kornkreis angelegt hätten. Der Viewer nahm eine Art kristallines / energetisches Objekt wahr, welches auf das Feld hinabstieg. Dieses Objekt löste beim Kontakt mit dem Kornfeld die Entstehung des Kornkreises aus, welcher sich dabei von innen nach außen ausbreitete. Die Intention des Objektes war „Natur wiederherstellen, Umgebung wiederbeleben“. Einige Impressionen aus der Session…

Wahrnehmung von Kornähren und des gesamten Kornkreises (V = Viewer):
Hackpen Hill - Update 2 (Korn und Kornkreis)

Timeline mit auftauchendem Objekt (zwischen Beginn und Ende der Entstehung):

Und schließlich eine Fazit-Skizze des Auswerters nach der Session:
Hackpen Hill - Update 2 (Fazit-Skizze)

Leonardo DaVinci und die Mona Lisa

Seit Jahrhunderten fragt man sich, was es mit dem berühmten Mona Lisa-Portrait von Leonardo DaVinci auf sich hat. Inzwischen gibt es Spekulationen bzw. Indizien, dass die abgebildete Frau garnicht existiert hat, sondern ein ursprüngliches Portrait, welches eine reale Person zeigte, einfach übermalt wurde. Manche vermuten, dass DaVinci teilweise Aspekte seines eigenen Gesichtes mit dem Originalbild vermischt hat, woraus die heutige Mona Lisa entstand.

Wir hatten im Rahmen der Remote Viewing-Ausbildung eine Session auf das Mona Lisa-Gemälde, bzw. die Situation, als es fertiggestellt wurde. Der Viewer war ein Trainee, welcher in dieser Session seine erste Personenwahrnehmung in Stufe 6 gemacht hat. Die Target-Formulierung lautete:

„Beschreibe Leonardo DaVinci zum Zeitpunkt der endgültigen Fertigstellung seines Gemäldes ‚Mona Lisa‘!“

Schon in Stufe 3 dominierte ein Objekt, welches lang und hart, oben aber spitz und weich war. Der harte Teil wirkte dabei gelblich, während der weiche, spitze Teil schwarz war. Es erinnerte den Monitor schnell an einen Pinsel. Daneben gab es noch weitere Objekte, die jedoch nicht so target-relevant erschienen, wie das pinselartige Objekt.

DaVinci und Mona Lisa - Stufe 3

Richtig interessant wurde es jedoch in der Stufe 6, in der wir eine Personenwahrnehmung auf Leonardo DaVinci (kodiert als „P1“) ansetzten. Der Viewer nahm eine männliche Person wahr, die groß und schlank wirkte, und lange braune Haare hatte. Interessanterweise waren die Haare zu einem Zopf zusammengebunden, was hinterher noch Sinn ergab. Als wir uns die Tätigkeit von DaVinci im Target anschauten, tauchte sogleich wieder das pinselartige Objekt aus Stufe 3 auf, welches er in der linken Hand hielt. Er wirbelte damit herum, so als würde er damit auf eine Leinwand spritzen, um sie zu bemalen. Bei dieser spritzigen Methode machen die zum Zopf gebundenen Haare durchaus Sinn, um eine bunt durchtränkte Frisur zu vermeiden.

Danach machten wir eine Charakterwahrnehmung von DaVinci. Die wesentlichen Eindrücke dabei im Moment des Targets waren „lustig“, „entspannt“ und „wütend“. Im weiteren Sinne „ausgeglichen“, „ruhig“ und „zurückhaltend“. Hier die allgemeine Personenwahrnehmung, welche uns auch zum Gebrauch des Pinsels auf einem Kunstwerk führte:

DaVinci und Mona Lisa - Personenwahrnehmung

Der Viewer nahm bei dem Kunstwerk sogleich ein Gesicht wahr, und musste an das Gemälde „Der Schrei“ denken. Allerdings merkte er dann, dass das Gesicht auf dem Bild lächelt. Schließlich schauten wir noch, was DaVinci mochte bzw. nicht mochte: Er mochte „Perfektion“, „Freude“, „andere überraschen“, „Wertschätzung“ und „Lob / Anerkennung“. Was er nicht mochte war „Chaos“, „Unruhe“, „Stress“, „Wut“ und „Lügen“. Schließlich führten wir noch eine Bewegungsanweisung auf die Gesamtsituation mit der Person und dem Gemälde durch:

DaVinci und Mona Lisa - Gemälde-Situation

Der Viewer arbeitete hier die wahrgenommene Haltung von DaVinci mit Pinsel und weiteren Maler-Accessoires ein. Der Fleck mit den Strahlen symbolisiert die Stelle auf der Leinwand, auf die mit dem Pinsel Farbspritzer aufgetragen wurden. Etwas unklar war das Format des Bildes, und ob es an der Wand hing, oder auf einer Staffelei stand. Der Viewer tendierte aber mehr zur Staffelei. Interessant war auch die Umgebung, die kellerartig wirkte, und deren Wände aus großen, rauen Steinen gebaut waren. Die Situation wirkte auf den Viewer komisch und lustig.

Es gab noch eine weitere Session von einem anderen Viewer, bei der es jedoch um das Mona Lisa-Gemälde an sich ging:

Mona Lisa - Target

Hierbei nahm der Viewer vor allem die verschiedenen Farbschichten und Strukturen des Gemäldes wahr. In den späteren Stufen kam eine Art altmodischer Farbtopf zum Vorschein, aus dem die Farben des Gemäldes stammten. Zudem kamen auch tiefergehende, emotionale und inhaltliche Aspekte, die transportiert werden sollten. Darunter „Liebe / Melancholie“, „Projektion“ und „Gefühl / Idee ausdrücken“.

Mona Lisa - Farbtopf

Interessant wurde es dann jedoch auf der letzten Seite, wo wir die tiefergehenden Eigenschaften des Gemäldes untersuchten. Der Viewer empfand es als sowas wie ein Familienbild, welches hässlich ist und nicht das repräsentiert, was es ausdrücken soll. Weiterhin empfand er es als eine Art Scherz, den nur der Ersteller verstehen kann. Das Gemälde wirkt dabei wie eine Collage oder eine Formel aus einzelnen Aspekten, die etwas erzählen. Sie sollen dabei verschiedene Emotionen beim Betrachter auslösen, die DaVinci in das Gemälde eingearbeitet hat.

Mona Lisa - Collage

Hier hatten wir also einen weiteren Hinweis, dass es sich nicht einfach um das Portrait einer realen Person handelt, sondern ganz gezielt Aspekte eingearbeitet wurden, die beim Betrachter bestimmte Emotionen auslösen sollen. Das würde wiederum zu der Annahme passen, dass es sich bei dem endgültigen Portrait der Mona Lisa um eine Modifikation handelt.

Fazit: Ob es noch tiefergehende Geheimnisse und Verschlüsselungen im Mona Lisa-Gemälde gibt? Dazu dürften zwei oberflächliche Sessions nicht ausgereichet haben. Aber es zeigt gut, wieviel man schon durch eine einfache Personenwahrnehmung (mit Beifängen) und einer Übersichtssession auf das Gemälde herausfinden kann.

Schafsperistaltik

Remote Viewer treiben sich nicht nur in den Rätseln des Universums oder Alltagsproblemen herum. Manchmal nehmen sie sich auch gegenseitig auf die Schippe, indem sie sich kreative Scherz-Targets zuschieben. Das können verwirrende Paradoxien sein (z.B. „Beschreibe den Inhalt deiner Session, die du gerade machst!“), oder alle Arten kreativer Targets jenseits üblicher (harmloser) Komfortzonen… 😉

Einem unserer Viewer wurde nun die Ehre zuteil, das Thema „Schafsperistaltik“, also die Verdauungsvorgänge im Inneren eines Schafes zu viewen. Wie kommt man auf so ein Target? Vor vielen Jahren begab es sich am Frühstückstisch eines Remote Viewer-Projekttreffens, dass die Diskussion aufkam, warum Schafe im Wasser untergehen (tun sie das?). Neben naheliegenden Antworten wie „Die Schafswolle saugt sich voll“, kam auch die These auf, dass Schafe gar keinen Schließmuskel hätten, und deshalb quasi „von hinten vollaufen“. Es entstand damals die eher scherzhaft gemeinte Idee, dass man diese Frage doch mal in einer Session klären könnte.

Knapp sieben Jahre später sollte es nun geschehen: Einer unserer neuen Viewer, der keinerlei No Go’s hatte, durfte sich zu Übungszwecken in die Tiefen der Schafsperistaltik begeben! Passenderweise gab es dazu inzwischen sogar ein Foto-Target:

Schafsperistaltik - Target

Das Foto stammt vom Tasker selbst, welcher mal ein umgekipptes Schaf auf einer Wiese entdeckte. Es lag wohl schon so lange auf dem Rücken, dass schon einiges an Verdauungsgut hinten herausquoll. Selbstverständlich half der Tasker dem Schaf dann, wieder auf die Füße zu kommen. Es lief dann etwas unbeholfen, aber glücklich zur Herde zurück. Vielleicht war es sogar eine lebensrettende Maßnahme…

Kategorie: Tiere & Natur
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 295108 766027 793728
Anzahl der Viewer: 1 (Christian Döll)
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 25.03.2018
Uhrzeit: 13.37h – 14.41h
Dauer: 64 Minuten
Seiten: 11

Wie man oben sieht, wurde bereits eine Bewegungsanweisung mit Markierung auf dem Target-Foto eingebaut. Das hielt den Tasker jedoch nicht davon ab, noch weitere, geschmackvolle Kodierungen und Vorgehensweisen hinzuzufügen. Ich möchte diese hier auch mal vorstellen, natürlich als edukativer Nutzen für RV-Einsteiger:

Schafsperistaltik - Kod(t)ierungen

Begeben wir uns nun aber endlich in das Target hinen. Bereits in den ersten Stufen kamen interessante, sensorische Eindrücke. Darunter „fasrig“, „feucht“, „intensiv“, „unangenehm“, „verdorben“ und „bitter“. Dennoch fühlte sich der Viewer im Zielgebiet wohl und wollte es ausgiebig erkunden. Die erste Skizze des Targets zeigte schon interessante Details:

Schafsperi
staltik - S3

Hervorzuheben ist hier ein elastischer „Schlauch“, welcher innerlich auch feucht war. Darunter ging es weiter in eine größere, runde „Kammer“. Von dieser führte wiederum eine Öffnung weiter. Wir wollten dem Verlauf in Höhlenforschermanier weiter folgen, weshalb der Viewer die Öffnung mit „X1“ markieren sollte. Auf der nächsten Seite ging es sogleich weiter, und der Viewer tastete sich Stück für Stück durch den neuen „Schlauch“:

Es ging weich nach oben weiter, teilweise aber auch fest und rau. Interessanterweise stieß der Viewer auf einige harte Elemente, die aus den Wänden herausstanden. Haben Schafe „Zähne“ in den Verdauungsorganen, oder fressen sie Kieselsteine zur besseren Verdauung? An der Grenze der Skizze setzte sich der Weg immer noch fort, weshalb wir die Stelle mit „X2“ markierten. Inzwischen nahm der Viewer schon vereinzelt kleine, weiche Objekte wahr, die sich dort ihren Weg bahnten. Es ging nun um eine Kurve, die wir schließlich auf einem neuen Blatt mit „X3“ fortsetzen mussten:

Schafsperistaltik - X3

Jetzt wurde es strukturell erst so richtig interessant: Der Viewer gelangte in eine große, runde „Kammer“, in der er Eindrücke von „Wärme“ und „Leben“ bekam. Er erkannte kleine Partikel in dieser Struktur, und fühlte eine komische Textur an den Wänden, die sich wie Gummi anfühlte. Die Gerüche waren intensiv, der Geschmack hingegen ok. Es erinnerte den Viewer an Vanillearoma. Allerdings sagte er auch „Muss ich nicht haben“. Am Ende eines weiteren „Schlauches“ nahm der Viewer eine geballte, weiche Masse wahr, die sich dort langsam bewegte. Nun wollten wir wissen, wa das „Endziel“ dieser Masse ist. Es kamen die Eindrücke „Nach außen“, „kommt raus“, „kühlt ab“, „es wird zäh“, „leicht gelblich“, „bräunlich-weiß“ und „schleimig“. Das klang bisher alles ziemlich eindeutig.

Da wir jetzt am „Ende“ des Verlaufs angelangt waren, probierten wir nun eine Personenwahrnehmung. Das Schaf war hierbei mit „P1“ kodiert. Der Viewer merkte schnell an der Haltung und Form, dass es eher kein Mensch ist. Zunächst bekam er das AUL „Wildschwein“, weil irgendwo etwas „borstiges“ fühlte. Als nochmal explizit nach „Behaarung“ gefragt wurde, kamen noch die Eindrücke „hellbraun / blond“, „rau“ und „wollig“. Außerdem, dass P1 „männlich“, „feucht“ und „weich“ wäre. Schließlich wurde der Viewer noch angewiesen, dass er das Gesicht von P1 zeichnen sollte. Das Resultat sieht man unten links:

Schafsperistaltik - P1

Weil diese Session als Übung für verschiedene Tools in Stufe 6 diente, gab es als Bonus noch eine Timeline. Und zwar auf den Verlauf des weichen Objektes (A) von der Nahrungsaufnahme (T1) bis zur Ausscheidung (T2). Wir müssen das jetzt nicht hier im Detail transkribieren, aber der Verdauungsvorgang zeichnet sich gut ab:

Schafsperistaltik - Timeline

Aus natürlich rein wissenschaftlichen Gründen sollte der Viewer jetzt noch eine Bewegungsanweisung durchführen, die mit „X“ kodiert war. „X“ stand dabei für die markierte Ausscheidungsöffnung des Schafes. Der Grund war selbstverständlich, dass wir noch herausfinden wollten, ob Schafe einen Schließmuskel besitzen, oder ob einfach alles hinten rausrutscht, wenn es kommt. Die Eindrücke zeigten sich wie folgt:

Schafsperistaltik - Anus

Auffällig waren vor allem die fleischig-elastischen Eindrücke und der komische Geruch. Als der Viewer tiefer eindrang, nahm er irgendwann etwas wie eine Wand wahr, die ihn blockierte. War das der gesuchte Schließmuskel? Ein hochentwickelter, metaphysischer Target-Schutz vermutlich nicht. Da wir die eigentliche Grundfrage des Targets noch lösen wollten („Warum gehen Schafe im Wasser unter?“), machten wir noch eine finale Seite:

Schafsperistaltik - P1 + Wasser

Die „Was wäre wenn?“-Fragestellung war also; was passiert, wenn P1 in tiefes Wasser fällt? Wesentliche Eindrücke waren hier „aufweichend“, „wird durchtränkt“, „sackt leicht ab“, „windet sich“, „nass“ und „kalt“. P1 schien aber nicht völlig zu versinken. Zum Schluss gab es noch die Frage, ob P1 innen mit Wasser voll läuft. Die Antwort des Viewers war „Wasser läuft zu 15% rein“. Also schon ein Stück, jedoch bei weitem nicht komplett. Demnach dürfte ein Schaf wohl eher wegen durchnässter Wolle untergehen, nicht wegen eines vollgelaufenen Darms mangels Schließmuskel.

Fazit: Schafe verfügen laut unseren Ergebnissen also über eine Art Schließmuskel, wodurch sie unter Wasser nicht von hinten volllaufen würden. Das könnte vor allem im Moor und ähnlich wässrigen Gegenden die Überlebenschancen erhöhen. Mit Delfinen werden sie jedoch nicht so bald konkurrieren können, ob mit oder ohne Wolle… 😉

Schaf