Archiv für Februar 2019

Die Suche nach dem Atomium

Seit einigen Monaten führen wir interne „Target des Monats“-Projekte in der Community der Academy of Mind durch. Im aktuellen Projekt ging es darum, mit verschiedenen Methoden, darunter natürlich auch Remote Viewing, das Atomium in Brüssel zu lokalisieren.

Atomium

Eine der Remote Viewing-Sessions möchten wir hier kurz vorstellen. Sie wurde von einer unserer Remote Viewing-Schülerinnen durchgeführt, was zugleich auch ihre erste Stufe 6-Session war. Um das Atomium zu lokalisieren, gab es als Target folgende Mapping-Vorlage, wovon der Viewer natürlich nur das Raster bekam:

Atomium - Mappingvorlage

Quelle: Google Maps

Eine Besonderheit dieser Session war es, dass neben dem normalen „Reinfühlen“ beim Mapping-Vorgang, auch ein Pendel benutzt wurde, um die Genauigkeit zu vergleichen. Widmen wir uns jedoch am Anfang den frühen Eindrücken der Session…

In den ersten Stufen stachen bereits blaue und weiße Farbeindrücke, in Kombination mit glatten Oberflächen und gewölbten Formen hervor. Die Skizze der Stufe 3 lässt noch nicht soviele konkrete Eindrücke vermuten:

Atomium (Stufe 3)

In Stufe 4 verstärkten sich jedoch die Eindrücke von rundlichen und eckigen Formen, die harte und glatte Oberflächen aufwiesen. Daraufhin ging es in die Stufe 6, wo die Mapping-Vorlage zum Einsatz kam. Zuerst nach der Art des Remote Viewings mit „reinfühlen“:

Atomium - Mapping (Remote Viewing)

Danach mit einem Pendel:
Atomium - Mapping (Pendel)

Im Vergleich lag die Viewerin mit der Remote Viewing-Vogehensweise deutlich näher am Zielgebiet. Jedoch auch das Pendel-Ergebnis hat zumindest die tendenzielle Richtung:

Atomium - Mapping (Ergebnisse)

Über die Vor- und Nachteile beider Techniken kann hier natürlich keine pauschale Aussage getroffen werden, da die Viewerin bis dahin weder Erfahrungen mit RV-Mapping, noch mit Pendeln gemacht hat. Im Gesamtvergleich mit acht weiteren Sessions in diesem Projekt (von Teilnehmern mit unterschiedlicher Praxiserfahrung), zeigte sich das RV-Mapping akkurater, als das Pendel-Mapping. Die meisten Ergebnisse landeten dabei zumindest im richtigen Quadranten (Quadrant C) der Mapping-Vorlage, und zeigen eine Art Zielvektor:

Atomium - Mapping (Zusammenfassung)

Um herauszufinden, ob die Lokalisierung in der hier besprochenen Session nicht einfach ein Zufallstreffer war, sollte die Viewern das lokalisierte Ziel noch einmal genauer beschreiben. Dabei kam zuerst folgender Eindruck:

Atomium - Detaillierung (1)

Eine glatte Kugel mit einem länglichen, gewölbten Stück, das mit der Kugel verbunden war. Danach sollte die Viewerin schauen, ob die Struktur noch irgendwie weitergeht:

Atomium - Detaillierung (2)

Sie nahm wahr, dass es noch weitere Kugeln mit diesen dazugehörigen Stücken gab. Diese wirkten nun wie Verbindungsstücke zwischen den Kugeln. Die Viewerin schaute sich eines davon nochmal genauer an:

Atomium - Detaillierung (3)

Dabei stellte sie fest, dass diese Verbindungsstücke hohl sind und im Inneren vergleichsweise dunkel wirkten. Schließlich wurden die vorangegangenen Eindrücke noch kombiniert, um eine Gesamtskizze zu erhalten. Folgendes kam dabei heraus:

Atomium - Detaillierung (4)

Die Viewerin nahm nun mehrere Kugeln mit Verbindungsstücken dazwischen wahr, die irgendwie in einer geometrischen Form angeordnet waren. Da die Session-Zeit schon weit fortgeschritten war, und die Eindrücke immer verwirrender wurden, sollte uns das erstmal als Verifikation reichen. Wir beendeten die Session somit an dieser Stelle.

Fazit: Mappings und Lokalisierungen mit der Raster-Methodik sind nicht immer zuverlässig, können aber (wie in diesem Fall) auch sehr akkurat sein. Definitiv können sie bei mehreren Sessions eine Richtungstendenz zum gesuchten Ort, Objekt, Lebewesen etc… im Zielgebiet liefern. Um so eine Lokalisierung genauer herauszuarbeiten, wendet man zusätzlich Umgebungsbeschreibungen von auffälligen Merkmalen und Ortsbestimmungen mit Referenzpunkten an. Daraus lässt sich eine Art Triangulation ableiten, mit der man das Ziel vor Ort eingrenzen kann. Es zeigte sich auch, dass die zusätzliche Anwendung der Pendel-Technik in den meisten Fällen in die richtige Richtung zeigt, wenn auch nicht so genau, wie die Remote Viewing-Vorgehensweise. Da jedoch keine Pendler mit langjähriger Erfahrung dabei waren, lässt sich wie gesagt keine pauschale Aussage treffen.

Siehe auch: Wandern mit Remote Viewing und Wandern mit Remote Viewing (Update)